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DE102004049222B3 - Kraftfahrzeugladeraumboden - Google Patents

Kraftfahrzeugladeraumboden Download PDF

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DE102004049222B3
DE102004049222B3 DE200410049222 DE102004049222A DE102004049222B3 DE 102004049222 B3 DE102004049222 B3 DE 102004049222B3 DE 200410049222 DE200410049222 DE 200410049222 DE 102004049222 A DE102004049222 A DE 102004049222A DE 102004049222 B3 DE102004049222 B3 DE 102004049222B3
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Rainer Scholz
Heiko Wohlgemuth
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Mercedes Benz Group AG
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DaimlerChrysler AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P7/00Securing or covering of load on vehicles
    • B60P7/06Securing of load
    • B60P7/08Securing to the vehicle floor or sides
    • B60P7/0892Securing to the vehicle floor or sides by preventing lateral movement of the load, e.g. using stop blocks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R7/00Stowing or holding appliances inside vehicle primarily intended for personal property smaller than suit-cases, e.g. travelling articles, or maps
    • B60R7/02Stowing or holding appliances inside vehicle primarily intended for personal property smaller than suit-cases, e.g. travelling articles, or maps in separate luggage compartment

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  • Transportation (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Kraftfahrzeugladeraum (1) mit einem höhenverstellbaren, insbesondere absenkbare, Ladeboden (2). Durch Öffnungen (3) im Ladeboden (2) reichende Stützelemente (4) zur Sicherung von Gegneständen (15) gegen Verrutschen, wobei die Stützelemente (4) mehrere Teleskopelemente (5, 6, 7, 8) aufweisen, die mit einer vorgespannten Feder (9) ausfahrbar sind. DOLLAR A Um auf konstruktiv einfache Weise einen Kraftfahrzeugladeraum (1) zu schaffen, der benutzerfreundlich ein Verrutschen von Gegenständen (15) verhindert, verringert sich zur einfachen Zentrierung der Gegenstände (15) die Querschnittsfläche der Stützelemente (4) nach oben zum Kraftfahrzeugladeraum (1) hin.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Kraftfahrzeugladeraum mit einem höhenverstellbaren insbesondere absenkbaren Ladeboden. Der Ladeboden weist Öffnungen auf, durch die Stützelemente zur Sicherung von Gegenständen gegen Verrutschen reichen. Die Stützelemente weisen mehrere Teleskopelemente auf und sind mit einer vorgespannten Feder ausfahrbar.
  • Solche Kraftfahrzeugladeräume sind allgemein bekannt.
  • So zeigt die DE 197 35 819 C1 eine Gepäcksicherung in einem Kraftfahrzeugladeraum. Die Vorrichtung zum Sichern von Gegenständen gegen Verrutschen in einem Laderaum eines Kraftfahrzeugs weist Stützelemente auf, die Öffnungen in einem Ladeboden durchdringen. Die Stützelemente sind teleskopartig ausgebildet und werden, sobald Gegenstände auf die Stützelemente gestellt werden, durch die Gewichtskraft der Gegenstände zusammengedrückt. Im umliegenden Bereich verbleiben die Stützelemente in einem ausgefahrenen Zustand und sichern so den Gegenstand gegen seitliches Verrutschen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde auf konstruktiv einfache Weise einen Kraftfahrzeugladeraum zu schaffen, der verbesserte Halteeigenschaften für Gegenstände aufweist und vorzugsweise wenig Bauraum beansprucht.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch einen Kraftfahrzeugladeraum mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Ein Kraftfahrzeugladeraum weist einen höhenverstellbaren, insbesondere absenkbaren Ladeboden auf. Durch Öffnungen im Ladeboden reichen Stützelemente zur Sicherung von Gegenständen gegen Verrutschen. Die Stützelemente weisen mehrere Teleskopelemente auf, die mit einer vorgespannten Feder ausfahrbar sind. Zur einfachen Zentrierung der Gegenstände verringert sich die Querschnittsfläche der Stützelemente nach oben zum Kraftfahrzeugladeraum hin. Dies hat den Vorteil, dass durch die Verringerung der Querschnittsfläche eine Schräge entsteht, wodurch die Gegenstände beim Beladen des Kraftfahrzeugladeraums automatisch geführt und zentriert werden. Zusätzlich wird durch die verbesserte und sicherere Anlage der Gegenstände an den Stützelementen eine bessere Halterung erreicht.
  • Beim Beladen des Kraftfahrzeugladeraums mit einem Gegenstand senkt sich der Laderaumboden durch das Eigengewicht des Gegenstandes ab. Gleichzeitig werden die Stützelemente, die sich unterhalb des Gegenstandes befinden, ebenfalls durch das Eigengewicht des Gegenstandes zusammengedrückt. Die Stützelemente, die sich seitlich des Gegenstandes befinden bleiben weiterhin ausgefahren und haltern den Gegenstand gegen ein Verrutschen.
  • Neben der Absenkung des Ladebodens durch das Eigengewicht des Gegenstandes ist auch ein elektrisches, pneumatisches, hydraulisches Versenken oder ein Verfahren von Hand denkbar. Es ist vorteilhaft, wenn in unbeladenem Zustand die dem Laderaum zugewandte Oberfläche des Ladebodens eben mit dem oberen Ende der Stützelemente abschließt, da so ein eine ebene Fläche und ein schöneres optisches Erscheinungsbild entsteht.
  • Eine zusätzliche Möglichkeit ist gemäß einer Weiterbildung, dass die Stützelemente mindestens drei Teleskopelemente aufweisen. Dies hat den Vorteil, dass durch Erhöhung der Anzahl der Teleskopelemente die durch die Verringerung der Querschnittsfläche entstehende Schräge bei mehr Teleskopelementen eine geringere Abstufung aufweist, wodurch die Zentrierung weiter erleichtert wird. Durch die Verwendung von mindestens drei Teleskopelementen wird die notwendige Bauhöhe der einzelnen Teleskopelemente und somit auch die notwendige Gesamtbauhöhe verringert.
  • Vorteilhaft ist es auch, dass das Stützelement an seinem dem Ladraum zugewandten Ende eine Aufnahmevorrichtung, wie Beispielsweise eine Öse, ein Haken oder ein Gurtschloss, zur Befestigung einer Ladegutsicherung, insbesondere eines Gurtes, Gummispanners, Seiles oder Netzes aufweist, da so mit Hilfe der Ladegutsicherung eine zusätzliche Sicherung der Gegenstände erfolgen kann.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lösung ist vorgesehen, dass die Ladegutsicherung eine Rastzunge, eine Öse oder einen Haken aufweist, die mit der Aufnahmevorrichtung lösbar verrastbar ist. Durch die Aufnahmevorrichtung wird eine Verbindung zwischen der Ladegutsicherung und einem obersten Teleskopelement hergestellt. Dies hat den Vorteil, dass die Ladegutsicherung sowohl schnell und einfach eingesteckt werden kann, als auch schnell wieder gelöst werden kann.
  • Vorteilhaft ist ferner, dass die Stützelemente einen Sockel aufweisen, in dem die Teleskopelemente versenkbar sind, da so die Teleskopelemente vollständig aufgenommen werden können und das Stützelement nur noch eine möglichst geringe Höhe aufweist. Hierdurch wird nur noch ein möglichst geringer Bauraum durch das Stützelement beansprucht.
  • Der Sockel ist so ausgebildet, dass seine Querschnittsfläche größer als und in ihrer Form angepasst an die Querschnittsfläche der Teleskopelemente ist. Des Weiteren kann der Sockel so hoch ausgebildet sein, dass die Teleskopelemente nahezu oder sogar vollständig in ihm versenkbar sind.
  • Vorzugsweise sind die Öffnungen im Ladeboden größer als die Querschnittsflächen der Teleskopelemente und kleiner als die Querschnittsfläche des Sockels ausgebildet und so ruht der Ladeboden in einer abgesenkten Position auf dem Sockel. Dies hat den Vorteil, dass zur Lagerung des Ladebodens keine zusätzlichen Dämpfungselemente oder Haltemittel benötigt werden.
  • Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sind in den Patentansprüchen und in der Beschreibung erläutert und in den Figuren dargestellt.
  • Dabei zeigen
  • 1 einen Teilbereich eines Kraftfahrzeugladeraums in einer perspektivischen Darstellung und
  • 2 einen Ladeboden und Stützelemente in einer Schnittdarstellung.
  • 1 zeigt einen Teilbereich eines Kraftfahrzeugladeraums 1 in einer perspektivischen Darstellung. Der Kraftfahrzeugladeraum 1 ist in Fahrtrichtung nach vorne durch eine Rückwand 14 einer Rücksitzlehne und seitlich durch Seitenwände 13, wobei in der 1 nur die rechte Seitenwand 13 dargestellt ist, begrenzt. Der Laderaum 1 weist einen höhenverstellbaren, insbesondere ablenkbaren, Ladeboden 2 auf. Absenkbar bedeutet hier, dass der Ladeboden 2 aus einer Normalposition, in der die dem Kraftfahrzeugladeraum 1 zugewandte Oberfläche des Ladebodens 2 mit Stützelementen 4 eben abschließt, vertikal nach unten verfahrbar ist. In dem Ladboden 2 sind Öffnungen 3 angeordnet, durch die Stützelemente 4 zur Sicherung von Gegenständen gegen Verrutschen hindurchreichen. Die Stützelemente 4 weisen Teleskopelemente 5, 6, 7, 8 auf, die mit einer vorgespannten Feder 9 ausfahrbar sind. Die Teleskopelemente 5, 6, 7, 8 sind so ausgebildet, dass sich ihr Querschnitt nach oben, zum Laderaum hin verringert.
  • Der Ladeboden 2 ist seitlich geführt und auf Federn gelagert. Die Federkonstante dieser Feder ist so ausgewählt, dass sich der Ladeboden 2 absenkt, sobald ein Gegenstand 15 auf ihm abgelegt wird und dessen Gewichtskraft den Ladeboden 2 nach unten drückt. Die dem Kraftfahrzeugladeraum 1 zugewandte Oberfläche des Ladebodens 2 weist einen Teppich oder eine Matte aus Stoff oder Gummi auf, der/die vorzugsweise schmutzabweisend ist.
  • 2 zeigt den Ladeboden 2 und die Stützelemente 4 in einer Schnittdarstellung. Der Ladeboden 2 befindet sich in einer abgesenkten Position. Die Absenkung des Ladebodens 2 in diese Position wird durch die Gewichtskraft des auf dem Ladeboden 2 abgelegten Gegenstandes 15 erreicht. Das Absenken kann aber auch hydraulisch, pneumatisch und/oder manuell erfolgen.
  • Durch die Verringerung des Querschnitts der Teleskopelemente 5, 6, 7, 8 nach oben, zum Laderaum hin entsteht bei ausgefahrenem Teleskopelement eine Schräge, durch die eine automatische Zentrierung des Gegenstandes 15 erzielt wird. Je mehr Teleskopelemente 5, 6, 7, 8 das Stützelement 4 aufweist, desto feiner abgestuft und besser ist die entstehende Schräge. Die unter dem Gegenstand 15 liegenden Stützelemente 4 werden durch dessen Gewichtskraft zusammengedrückt. Die neben dem Gegenstand 15 liegenden Gegenstände 15 verbleiben ausgefahren und sichern den Gegenstand gegen seitliches Verrutschen.
  • Das oberste Teleskopelement 5 weist eine Aufnahmevorrichtung 10, 16 zur Befestigung eines Gurtes 11 auf. Es kann so eine Rastzunge, die an einem Ende des Gurtes 11 angeordnet ist, in die Aufnahmevorrichtung 10, 16 eingesteckt und mit dieser lösbar verbunden werden. Der Gurt 11 weist vorzugsweise zwei Rastzungen auf und kann so zwischen zwei Aufnahmevorrichtungen 10, 16 über den Gegenstand 15 gespannt werden. Der Gurt 11 sichert so den Gegenstand 15 zusätzlich. Durch den Gurt 11 wird eine Sicherung des Gegenstandes 15 auch im Falle eines Crashs erreicht.
  • Die Aufnahmevorrichtungen 10, 16 können beispielsweise auch Haken oder Ösen sein, wobei der Gurt 11 auch durch ein Seil, eine Spanngummi oder ein Netz ersetzt werden kann. Zusätzlich kann an dem Gurt oder dem Seil eine Spannvorrichtung angeordnet sein, um den Gegenstand 15 zusätzlich zu verspannen und den Halt zu erhöhen.
  • Die Stützelemente 4 weisen einen Sockel 12 auf. Die Teleskopelemente 5, 6, 7, 8 sind in dem Sockel versenkbar. Die Öffnungen 3 in dem Ladeboden 2 sind so ausgebildet, dass sie größer als die Querschnittsflächen der Teleskopelemente 5, 6, 7, 8 und kleiner als die Querschnittsfläche des Sockels 12 sind. Der Ladeboden 2 ruht so in der abgesenkten Position auf den Sockeln 12.
  • Der Sockel 12 ist mit der Karosserie des Kraftfahrzeugs verbunden. Er haltert die Teleskopelemente 5, 6, 7, 8 und die Feder 9, mit der die Teleskopelemente 5, 6, 7, 8 ausfahrbar sind.
  • Der Sockel 12 ist so ausgebildet, dass seine Querschnittsfläche größer ist als die Querschnittsfläche der Teleskopelemente 5, 6, 7, 8. Die Querschnittsflächen sind in ihrer Form so aneinander angepasst, dass die Teleskopelemente 5, 6, 7, 8 sowohl ineinander, als in den Sockel 12 geschoben werden könne. Des Weiteren kann der Sockel so hoch ausgebildet sein, dass die Teleskopelemente nahezu oder sogar vollständig in ihm versenkbar sind.

Claims (6)

  1. Kraftfahrzeugladeraum (1) mit einem höhenverstellbaren, insbesondere absenkbaren, Ladeboden (2), der mehrere Öffnungen (3) aufweist, durch die Stützelemente (4) zur Sicherung von Gegenständen (15) gegen Verrutschen reichen, wobei die Stützelemente (4) mehrere Teleskopelemente (5, 6, 7, 8) aufweisen, die mit einer vorgespannten Feder (9) ausfahrbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Querschnittsfläche der Stützelemente (4) nach oben, zum Kraftfahrzeugladeraum (1) hin, zur einfachen Zentrierung der Gegenstände (15), verringert.
  2. Kraftfahrzeugladeraum nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Stützelemente (4) mindestens drei Teleskopelemente (5, 6, 7, 8) aufweisen.
  3. Kraftfahrzeugladeraum nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement (4) an seinem den Kraftfahrzeugladeraum zugewandten Ende eine Aufnahmevorrichtung (10), zur Befestigung einer Ladegutsicherung (11), insbesondere eines Gurtes (11), aufweist.
  4. Kraftfahrzeugladeraum nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ladegutsicherung (11) eine Rastzunge aufweist, die mit der Aufnahmevorrichtung (10) lösbar verrastbar ist.
  5. Kraftfahrzeugladeraum nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützelemente (4) einen Sockel (12) aufweisen, in dem die Teleskopelemente (5, 6, 7, 8) versenkbar sind.
  6. Kraftfahrzeugladeraum nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen im Ladeboden (2) größer als die Querschnittsflächen der Teleskopelemente (5, 6, 7, 8) und kleiner als die Querschnittsfläche des Sockels (12) ausgebildet sind und so der Ladeboden (2) in einer abgesenkten Position auf dem Sockel (12) ruht.
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8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: DAIMLERCHRYSLER AG, 70327 STUTTGART, DE

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