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DE102004048322A1 - Kraftstoffinjektor - Google Patents

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DE102004048322A1
DE102004048322A1 DE200410048322 DE102004048322A DE102004048322A1 DE 102004048322 A1 DE102004048322 A1 DE 102004048322A1 DE 200410048322 DE200410048322 DE 200410048322 DE 102004048322 A DE102004048322 A DE 102004048322A DE 102004048322 A1 DE102004048322 A1 DE 102004048322A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fuel injector
injector according
fuel
chamber
pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200410048322
Other languages
English (en)
Inventor
Dirk Vahle
Manfred Mack
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DE200410048322 priority Critical patent/DE102004048322A1/de
Priority to PCT/EP2005/054465 priority patent/WO2006051009A1/de
Priority to EP05789635A priority patent/EP1799993A1/de
Publication of DE102004048322A1 publication Critical patent/DE102004048322A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M61/00Fuel-injectors not provided for in groups F02M39/00 - F02M57/00 or F02M67/00
    • F02M61/16Details not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of groups F02M61/02 - F02M61/14
    • F02M61/20Closing valves mechanically, e.g. arrangements of springs or weights or permanent magnets; Damping of valve lift
    • F02M61/205Means specially adapted for varying the spring tension or assisting the spring force to close the injection-valve, e.g. with damping of valve lift
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M47/00Fuel-injection apparatus operated cyclically with fuel-injection valves actuated by fluid pressure
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    • F02M47/027Electrically actuated valves draining the chamber to release the closing pressure
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F02M57/02Injectors structurally combined with fuel-injection pumps
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F02M2200/304Fuel-injection apparatus having mechanical parts, the movement of which is damped using hydraulic means

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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Kraftstoffinjektor zum Einspritzen von Kraftstoff in einen Brennraum (49) einer Verbrennungskraftmaschine, welche von einem Druckspeicher (2), insbesondere einem Hochdruckspeicher, mit unter Druck stehendem Kraftstoff versorgt wird, wobei ein Kompressionsraum (16), der mit dem Druckspeicher (2) verbindbar ist, mit einem Düsenraum (14) verbunden ist. Dabei umschließt der Düsenraum (14) ein Einspritzventilglied (13), welches mindestens eine Einspritzöffnung (12) verschließt oder freigibt, wobei dem Einspritzventilglied (13) ein unabhängig von diesem bewegbares Dämpfungselement (37) zugeordnet ist, welches seinerseits einen Dämpfungsraum (35) begrenzt. Das Dämpfungselement wird über ein Übertragerelement (33) mit einer mit dem Kraftstoffdruck im Kompressionsraum (16) variierenden Kraft beaufschlagt, so dass hohe Einspritzdrücke auch bei kurzen Ansteuerzeiten erzielt werden können.

Description

  • Die Kraftstoffversorgung der Brennräume selbstzündender Verbrennungskraftmaschinen erfolgt in der Regel mittels Kraftstoffinjektoren. Der erforderliche Einspritzdruck kann dabei durch Hochdruckspeichersysteme bereitgestellt werden. Eine weitere Druckerhöhung erfolgt zum Beispiel durch Druckübersetzer im Kraftstoffinjektor. Um ein definiertes Einspritzverhalten zu erreichen, wird der Nadelhub des Einspritzventilgliedes gedämpft. Aus der DE-A 102 29 415 ist eine Einrichtung zum Einspritzen von Kraftstoff in einen Brennraum einer Verbrennungskraftmaschine bekannt. Die Einrichtung zum Einspritzen von Kraftstoff umfasst einen Kraftstoffinjektor, der über eine Hochdruckquelle mit unter hohem Druck stehenden Kraftstoff beaufschlagbar und über ein Zumessventil betätigbar ist. Dem Einspritzventilglied, welches mindestens eine Einspritzöffnung verschließt oder freigibt, ist ein von diesem unabhängig bewegbares Dämpfungselement zugeordnet, welches einen Dämpfungsraum begrenzt. Im Dämpfungselement ist mindestens ein Überströmkanal zur Verbindung des Dämpfungsraumes mit einem weiteren hydraulischen Raum aufgenommen. Die Öffnungsgeschwindigkeit der Düsennadel wird in der DE 102 29 415 durch die Größe der Ablaufdrossel aus dem Dämpferraum bestimmt. Eine Ablaufdrossel mit großem Volumendurchsatz ergibt ein schnelleres Nadelöffnen. Bei dem aus dem Stand der Technik bekannten Kraftstoffeinspritzventil beginnt der Öffnungsvorgang des Einspritzventilgliedes, bevor der volle Einspritzdruck im Düsenraum erreicht ist.
  • Vorteile der Erfindung
  • Der erfindungsgemäße Kraftstoffinjektor mit den kennzeichnenden Merkmalen des unabhängigen Anspruchs hat demgegenüber den Vorteil einer verbesserten Zerstäubung und damit einhergehend eines verbesserten Verbrennungsverhaltens des Kraftstoffs im Brennraum einer Brennkraftmaschine. Ein späteres Öffnen des Einspritzventilgliedes und damit ein höherer Kraftstoffdruck zu Beginn des Einspritzvorganges wird durch den erfindungsgemäß ausgebildeten Kraftstoffinjektor erreicht. Der höhere, über dem Systemdruck bei spielsweise eines Common-Rails liegende Kraftstoffdruck zu Beginn des Einspritzvorganges führt zu einer feineren und gleichmäßigeren Zerstäubung des Kraftstoffs, woraus ein weiter reduzierter Abgasausstoß resultiert. Die Abstimmung zwischen Düsennadeldämpfung und Einspritzdruck zu Beginn der Einspritzung wird verbessert, höhere Einspritzdrücke insbesondere auch bei kurzen Ansteuerzeiten bzw. kurzen Einspritzimpulsen erzielt. Dies wird mit einer einfach herstellbaren Konstruktion gewährleistet.
  • Durch die in den abhängigen Ansprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des im unabhängigen Anspruch angegebenen Kraftstoffinjektors möglich.
  • Wird ein vorgesehenes Übertragelement als Niederhaltekolben ausgeführt, so ergibt sich eine einfache und kompakte Anordnung.
  • Insbesondere wenn eine Stirnseite des Niederhaltekolbens mit dem Kraftstoffdruck des Kompressionsraums beaufschlagt wird, ergibt sich eine sich in einfacher Weise in das System einfügende Ausgestaltung der Nadelhubdämpfung unter Ausnutzung bereits vorhandener Druckbereiche zur Optimierung der Ansteuerung des Einspritzventilglieds.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist in die Versorgungsleitung zum Kompressionsraum ein 212-Wege-Ventil aufgenommen. Das 2/2-Wege-Ventil ist vorzugsweise als Kugelventil ausgebildet. Sobald durch die Bewegung eines Kolbens in den Kompressionsraum hinein der Druck im Kompressionsraum erhöht wird, schließt das 2/2-Wege-Ventil. Hierdurch wird vermieden, dass Kraftstoff aus dem Kompressionsraum in die Versorgungsleitung und damit über das Steuerventil in den Rücklauf gelangt.
  • Zur Vereinfachung der Herstellung des Injektorgehäuses kann das Injektorgehäuse in einzelne Segmente geteilt werden, die zur Montage übereinander gestapelt werden. An Abzweigpositionen der im Gehäuse aufgenommenen Kanäle sind in den Stirnflächen der Segmente Ausnehmungen ausgebildet, in die mindestens ein Kanal mündet, über welchen Kraftstoff zugeführt wird und mindestens zwei Kanäle münden, über welche Kraftstoff abgeführt wird. Die Kanäle sind vorzugsweise als Bohrungen in den Segmenten ausgebildet.
  • Neben der Verwendung des erfindungsgemäß ausgebildeten Kraftstoffinjektors in Hochdruckspeichersystemen, ist dieser auch an weiteren druckgesteuerten Einspritzsystemen, wie zum Beispiel an Pumpe-Düse-Einheiten, Pumpe-Leitungen-Düse-Einheiten und Verteilereinspritzpumpen einsetzbar.
  • Zeichnung
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen 1 einen erfindungsgemäß ausgebildeten Kraftstoffinjektor und 2 eine Detailansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels.
  • Beschreibung der Ausführungsbeispiele
  • In 1 ist ein erfindungsgemäß ausgebildeter Kraftstoffinjektor in einer ersten Ausführungsvariante dargestellt. Im Folgenden wird der erfindungsgemäß ausgebildete Kraftstoffinjektor anhand eines Systems mit Hochdruckspeicher beschrieben. Neben dem Hochdruckspeicher kann die Versorgung mit unter hohem Druck stehenden Kraftstoff aber auch zum Beispiel durch eine Pumpe-Düse-Einheit, eine Pumpe-Leitung-Düse-Einheit oder eine Verteilereinspritzpumpe erfolgen. Allen Systemen gemeinsam ist, dass der erfindungsgemäß ausgebildete Kraftstoffinjektor mit einem Druckverstärker versehen ist. Gemäß der Darstellung in 1 wird ein Kraftstoffinjektor 1 über einen hier schematisch dargestellten Hochdruckspeicher 2 mit unter hohem Druck stehenden Kraftstoff versorgt. Der Kraftstoff gelangt zunächst über eine Zuleitung 3 in einen Arbeitsraum 4 eines Druckübersetzers 5. Damit kein Kraftstoff aus dem Arbeitsraum 4 in den Hochdruckspeicher 2 zurückströmt, ist in der Zuleitung 3 zum Arbeitsraum 4 ein Rückschlagventil 6 aufgenommen. In der hier dargestellten Ausführungsform ist das Rückschlagventil 6 als Kugelventil ausgebildet. Sobald der Druck im Hochdruckspeicher 2 auf einen Druck abfällt, der unterhalb des Druckes in der Zuleitung 3 zum Arbeitsraum 4 liegt, schließt das Rückschlagventil 6. Aus dem Arbeitsraum 4 erstreckt sich eine Zuleitung 7 zu einem Steuerventil 8. Das Steuerventil 8 ist vorzugsweise als 3/2-Wege-Ventil ausgebildet und wird mittels eines Piezoaktors oder eines Elektromagneten angesteuert. Alternativ kann das Steuerventil in an sich bekannter Weise als 3/2-Servoventil ausgeführt sein, das über ein 2/2-Magnetventil angesteuert wird. In der hier dargestellten Stellung des Steuerventils 8 strömt der Kraftstoff aus dem Arbeitsraum 4 über die Zuleitung 7 zum Steuerventil 8 und von diesem in eine Steuerleitung 9, während die Rücklaufleitung 50 abgetrennt ist. Der Druckübersetzer 5 und das Steuerventil 8 sind in einem Druckübersetzerkörper 10 aufgenommen. An den Druckübersetzerkörper 10 schließt sich ein Düsenkörper 11 an. Der Druckübersetzerkörper 10 und der Düsenkörper 11 sind vorzugsweise kraftschlüssig, zum Beispiel mit einer Überwurfmutter, mit dem Kraftstoffinjektor 1 verbunden. Im Düsenkörper 11 ist mindestens eine Einspritzöffnung 12 ausgebildet, welche über ein Einspritzventilglied 13 freigegeben oder verschlossen wird. Das Einspritzventilglied 13 ist vorzugsweise eine einteilig konfigurierte Düsennadel. Diese kann jedoch auch mehrteilig konfiguriert sein. Das Einspritzventilglied 13 ist von einem Düsenraum 14 umschlossen, wobei zumindest ein Teil des Bereichs 13a des Einspritzventilglieds mit maximalem Durchmesser in den Düsenraum 14 hineinragt. Der Düsenraum 14 ist über eine Verbindungsleitung 15 mit einem Kompressionsraum 16 hydraulisch verbunden. Der Kompressionsraum 16 wird an einer Seite durch eine Stirnseite 17 eines Übersetzerkolbens 18 des Druckübersetzers 5 begrenzt. Am Übersetzerkolben 18 ist eine stufenförmige Erweiterung 19 ausgebildet, welche mit einer in Richtung des Kompressionsraumes 16 weisenden Stirnfläche 20 einen Steuerraum 21 begrenzt. Die stufenförmige Erweiterung 19 teilt den Übersetzerkolben 18 in einen ersten Kolbenteil 22, welcher dem Kompressionsraum 16 zugewandt ist und einen zweiten Kolbenteil 23, welcher sich auf der dem Kompressionsraum 16 abgewandten Seite an die stufenförmige Erweiterung 19 anschließt. Der zweite Kolbenteil 23 ist von einem Federelement 24 umschlossen, welches vorzugsweise als Spiralfeder ausgebildet ist. Das Federelement 24 stützt sich mit einer Seite gegen einen Anschlag 25, welcher den Übersetzerkolben 18 abschließt und mit der anderen Seite gegen einen im Druckübersetzerkörper aufgenommenen ringförmigen Anschlag 26. Als ringförmiger Anschlag 26 eignet sich zum Beispiel ein Sicherungsring für Bohrungen oder ein Sprengring. Der Steuerraum 21 des Druckübersetzers 5 ist über einen Bypass 27 mit der Steuerleitung 9 verbunden. Der Kompressionsraum 16 wird über eine Versorgungsleitung 28, welche ebenfalls von der Steuerleitung 9 abzweigt, mit Kraftstoff versorgt. In die Versorgungsleitung 28 ist ein 2/2-Wege-Ventil aufgenommen, welches die Versorgungsleitung 28 verschließt, sobald der Druck im Kompressionsraum 16 höher ist als der Druck in der Steuerleitung 9. Das 2/2-Wege-Ventil 29 ist somit in Form eines Rückschlagventils ausgebildet. Aus dem Kompressionsraum 16 erstreckt sich weiterhin eine Zuleitung 30 zu einem zweiten Steuerraum 31. Der zweite Steuerraum 31 ist an einer Seite durch eine Stirnfläche 32 eines Übertragerelements in Form eines Niederhaltekolbens 33 begrenzt. Eine Verbindungsleitung 34 führt von der Steuerleitung 9 in einen Dämpfungsraum 35, in dem der Niederhaltekolben angeordnet ist. Im Dämpfungsraum 35 ist ferner ein Dämpfungselement 37 aufgenommen, welches beispielsweise in Kolbenform ausgebildet ist. Im Dämpfungsraum 35 ist das Übertragerelement 33 von einem zweiten Federelement 39 umschlossen. Das zweite Federelement 39 ist vorzugsweise als Spiralfeder ausgebildet. Es kann aber auch jede weitere dem Fachmann bekannte Druckfeder als zweites Federelement 39 eingesetzt werden.
  • Das zweite Federelement 39 stützt sich mit einer Seite gegen eine Stirnwand des Dämpfungsraumes 35 und mit der zweiten Seite gegen einen Einstellring 41. Der Einstellring 41 umschließt das Übertragerelement 33 und liegt auf einer dem Dämpfungselement zugewandten stufenförmigen Erweiterung des Übertragerelements auf. Der Einstellring 41 dient zum Ausgleich von Fertigungstoleranzen, so dass bei jedem Kraftstoffinjektor 1, der montiert wird, die gleiche Federkraft auf das Übertragerelement 33 und damit auf das Dämpfungselement 37 wirkt, auf welchem das Übertragerelement aufliegt. Auf der dem Dämpfungselement abgewandten Seite des Übertragerelements geht letzteres im Vergleich zu der dem Dämpfungselement zugewandten Seite in einen durchmesserkleineren Bereich über, wobei dieser durchmesserkleine Bereich des Übertragerelements in Form eines Niederhaltekolbens teilweise durch den Druckübersetzerkörper geführt wird und dabei den Steuerraum 31 vom Dämpfungsraum 35 in jeder möglichen Stellung des Niederhaltekolbens trennt. Auf der dem Übertragerelement 33 abgewandten Seite begrenzt das Dämpfungselement 37 einen dritten Steuerraum 42. Der dritte Steuerraum 42 wird über einen Zulauf 43, welcher mit der Steuerleitung 9 verbunden ist, mit Kraftstoff versorgt. Das Dämpfungselement 37 ist auf der dem Einspritzventilglied zugewandten Seite mit einer plangeschliffenen Stirnfläche 44 versehen. Auf seiner der plangeschliffenen Stirnfläche 44 des Dämpfungselementes 37 zugewandten Seite ist am Einspritzventilglied 13 ebenfalls eine plangeschliffene Stirnfläche 45 ausgebildet. Das Dämpfungselement 37 ist unabhängig vom Einspritzventilglied 13 bewegbar. Zum Schließen der mindestens einen Einspritzöffnung 12, die eine Verbindung zu einem Brennraum 49 einer Brennkraftmaschine herstellt, wird das Einspritzventilglied 13 in einen Sitz 46 gestellt, wobei die plangeschliffene Stirnfläche 45 des Einspritzventilgliedes 13 von Kraftstoff der über eine Drossel 48 und die Zuleitung 43 in den Steuerraum 42 strömen kann, beaufschlagt wird. Hierdurch trennen sich das Einspritzventilglied 13 und das Dämpfungselement 37, und das Einspritzventilglied 13 wird zunächst unabhängig vom Dämpfungselement 37 in Richtung der mindestens einen Einspritzöffnung 12 bewegt. Das Dämpfungselement 37 weist eine Bohrung 58 auf, die auf der Stirnfläche 44 mündet und eine Verbindung zum Dämpfungsraum 35 herstellt. Auf der dem Übertragerelement 33 zugewandten Oberfläche des Dämpfungselements ist ein Verbindungspfad 66 in Form einer Nut eingebracht, der eine mit Kraftstoff befüllbare Verbindung zwischen der Bohrung 58 und einem Randbereich des Dämpfungsraums 35 herstellt. In der Verbindungsleitung 34 zum Dämpfungsraum 35 ist ein erstes Drosselelement 47 und im Zulauf 43 zum dritten Steuerraum 42 das bereits erwähnte (zweite) Drosselelement 48 ausgebildet. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind das Übertragerelement 33 und das Dämpfungselement 37 als voneinander getrennte Bauteile ausgeführt. Bei einer einstückigen Ausführungsvariante ist der Verbindungspfad 66 als senkrecht zur zentralen Bohrung 58 stehende Bohrung ausgeführt.
  • Im Ruhezustand befindet sich das Steuerventil 8 in der in 1 dargestellten Stellung und es erfolgt keine Kraftstoffeinspritzung in einen dem Kraftstoffinjektor 1 zugeordneten Brennraum 49. Hierzu steht das Einspritzventilglied 13 im Sitz 46 und verschließt so die mindestens eine Einspritzöffnung 12. Auch liegt die plangeschliffene Stirnfläche 44 des Dämpfungselementes 37 auf der plangeschliffenen Stirnfläche 45 des Einspritzventilglie des 13, so dass die Bohrung 58 im Dämpfungselelement 37 verschlossen ist. Bei geschlossener Einspritzöffnung 12 ist die Verbindung von der Zuleitung 3 in die Steuerleitung 9 über das Steuerventil 8 freigegeben. Aus der Steuerleitung 9 gelangt der unter Speicherdruck (Systemdruck) stehende Kraftstoff über den Bypass 27 in den Steuerraum 21. Weiterhin gelangt Kraftstoff über die Versorgungsleitung 28 in den Kompressionsraum 16 und von dort über die Verbindungsleitung 15 in den Düsenraum 14 bzw. über die Zuleitung 30 in den zweiten Steuerraum 31. Der dritte Steuerraum 42 wird über den Zulauf 43 ebenfalls mit unter Speicherdruck stehendem Kraftstoff versorgt. Somit sind der Arbeitsraum 4, der Steuerraum 21, der Kompressionsraum 16, der zweite Steuerraum 31, der Dämpfungsraum 35, der dritte Steuerraum 42 und der Düsenraum 14 mit dem im Hochdruckspeicher 2 herrschenden Druckniveau beaufschlagt und der Übersetzerkolben 18 im Druckübersetzer 5 befindet sich im druckausgeglichenen Zustand. In diesem Zustand ist der Druckübersetzer 5 deaktiviert und es findet keine Druckverstärkung statt. Der Übersetzerkolben 18 wird durch das Federelement 24 in der Ausgangslage gehalten. Um den Kraftstoffeinspritzvorgang zu starten, wird das Steuerventil 8 in seine andere Position geschaltet. Hierdurch wird die Steuerleitung 9 mit dem niederdruckseitigen Rücklauf 50 verbunden und die Zuleitung 7 verschlossen. Durch die Verbindung der Steuerleitung 9 mit dem niederdruckseitigen Rücklauf 50 strömt der unter Speicherdruck stehende Kraftstoff aus dem Kraftstoffinjektor 1, wodurch der Druck in den mit Steuerleitung 9 verbundenen hydraulischen Räumen 21 und 42 abnimmt. Weiterhin schließt sich aufgrund des Druckunterschiedes zwischen dem Kompressionsraum 16 und der Steuerleitung 9 das 2/2-Wege-Ventil 29. Im Arbeitsraum 4, der direkt mit dem Hochdruckspeicher 2 über die Zuleitung 3 verbunden ist, ändert sich der Druck nicht. Aufgrund des abnehmenden Druckes im Steuerraum 21 und der damit abnehmenden Druckkraft auf die Stirnfläche 20 der stufenförmigen Erweiterung 19 bewegt sich der Übersetzerkolben 18 in den Kompressionsraum 16, was zu einer Abnahme des Volumens im Kompressionsraum 16 und damit zu einer Druckzunahme führt. Da der Kompressionsraum 16 über die Verbindungsleitung 15 mit dem Düsenraum 14 und über die Zuleitung 30 mit dem zweiten Steuerraum 31 hydraulisch verbunden ist, erhöht sich im Düsenraum 14 und im zweiten Steuerraum 31 der Druck ebenfalls. Der zunehmende Druck im zweiten Steuerraum 31 führt dazu, dass aufgrund der auf die Stirnfläche 32 des Niederhaltekolbens 33 wirkenden Druckkraft eine zusätzliche Schließkraft auf das Einspritzventilglied 13 ausgeübt wird. Der Dämpfungsraum entleert sich zwar, gesteuert über die Drossel 47, langsam, einer zunehmenden Öffnungskraft auf das Einspritzventilglied im Düsenraum 14 steht jedoch eine ebenfalls zunehmende Schließkraft im zweiten Steuerraum 31 gegenüber. Die Kraft, die auf den Dämpfungskolben 37 in Richtung des Einspritzventilgliedes 13 wirkt und damit das Einspritzventilglied 13 in seinen Sitz 46 stellt, setzt sich zusammen aus der Druckkraft des Kraftstoffes im Dämpfungsraum 35, der Federkraft des Federelementes 39 und der Druckkraft des Kraftstoffes im zweiten Steuer raum 31. Die Querschnittsfläche des Niederhaltekolbens im zweiten Steuerraum 31 ist kleiner als die Fläche des maximalen Querschnitts des Einspritzventilglieds im Düsenraum 14. Dadurch erhöht sich bei zunehmender Verdichtung des Kraftstoffs im Kompressionsraum 16 die Öffnungskraft auf das Einspritzventilglied, die im Düsenraum angreift, schneller als die in Schließrichtung wirkende Kraft im zweiten Steuerraum 31. Des Weiteren entleert sich der Dämpfungsraum über die Drossel 47 langsam, so dass ab einem bestimmten Druckniveau im Kompressionsraum, das über dem Systemdruckniveau des Hochdruckspeichers 2 liegt, sich der Verbund aus Einspritzventilglied 13 und Dämpfungselement 37 von der mindestens einen Einspritzöffnung 12 abhebt, wodurch sich das Einspritzventilglied 13 vollends aus seinem Sitz 46 hebt und so die mindestens eine Einspritzöffnung 12 freigibt. Sobald sich das Einspritzventilglied 13 aus seinem Sitz 46 hebt, wird Kraftstoff in den Brennraum 49 eingespritzt. Der Niederhaltekolben bewirkt also mittels seiner Druckbeaufschlagung über den Kompressionsraum eine gezielte Verzögerung des Anhebens des Einspritzventilglieds, um einen hinreichend hohen, über dem Systemdruck des Hochdruckspeichers liegenden Druckaufbau im Düsenraum zu gewährleisten, so dass auch bei kurzen Ansteuerzeiten sofort ein druckverstärktes Kraftstoffdruckniveau anliegt, sobald eine Einspritzöffnung geöffnet wird.
  • Zum Beenden des Einspritzvorganges wird das Steuerventil 8 wieder in die in 1 dargestellte Stellung geschaltet. Hierdurch wird die Verbindung vom Hochdruckspeicher 2 in die Steuerleitung 9 geöffnet. Über den Bypass 27 strömt unter Speicherdruck stehender Kraftstoff in den Steuerraum 21. Aufgrund der hierdurch zunehmenden Druckkraft auf die Stirnfläche 20 der stufenförmigen Erweiterung 19 am Übersetzerkolben 18 bewegt sich der Übersetzerkolben 18 unterstützt durch die Federkraft der Druckfeder 24 aus dem Kompressionsraum 16, wodurch das Volumen des Kompressionsraumes 16 vergrößert wird und so der Druck im Kompressionsraum 16 sowie im Düsenraum 14 abnimmt. Die Schließbewegung des Einspritzventilgliedes 13 erfolgt über die Wiederbefüllung des Steuerraumes 42 und der darauf angepassten Drossel 48. Der ansteigende Kraftstoffdruck auf die Stirnfläche 44 bewirkt damit eine schnelle Schließbewegung des Einspritzventilglieds 13 in den Sitz 46. Dabei löst sich das Einspritzventilglied 13 vom Dämpfungselement 37 und gibt die Dichtfläche 44 frei. Durch das Öffnen der Dichtfläche 44 erfolgt die Wiederbefüllung des Dämpferraumes 35 über die Bohrung 58 und die Nut 66. Die Schließbewegung des Dämpfungselements 37 wird dabei vornehmlich durch das Federelement 39 bestimmt. Dies führt zu einer langsameren Schließbewegung des Dämpferkolbens 37 im Vergleich zum Einspritzventilglied 13. Das Einspritzventilglied löst sich also schließlich vom Dämpfungselement 37 und wird in seinen Sitz 46 gestellt. Hierdurch wird die mindestens eine Einspritzöffnung 12 verschlossen und der Einspritzvorgang in den Brennraum 49 beendet. Über den Zulauf 43 gelangt, wie bereits erwähnt, unter Spei cherdruck stehender Kraftstoff in den dritten Steuerraum 42. Somit ist das Dämpfungselement 37 druckausgeglichen. Das ist der Grund dafür, dass, wie bereits ausgeführt, das Dämpfungselement 37 durch die Federkraft des als Druckfeder ausgebildeten Federelementes 39 zusammen mit dem Niederhaltekolben mit der plangeschliffenen Stirnfläche 44 auf die plangeschliffene Stirnfläche 45 des Einspritzventilgliedes gestellt wird. Hierdurch wird die Bohrung 58 im Dämpfungselement 37 geschlossen, so dass kein Kraftstoff aus dem dritten Steuerraum 42 in den Dämpfungsraum 35 strömen kann. Aufgrund des abnehmenden Druckes im Kompressionsraum 16 und des zunehmenden Druckes in der Steuerleitung 9 öffnet das 2/2-Wege-Ventil 29 und gibt so die Versorgungsleitung 28 frei, damit unter Speicherdruck stehender Kraftstoff aus der Steuerleitung 9 in den Kompressionsraum 16 strömen kann. Aus dem Kompressionsraum 16 gelangt unter Speicherdruck stehender Kraftstoff über die Zuleitung 30 in den zweiten Steuerraum 31. Somit ist der auch der Niederhaltekolben 33 druckausgeglichen. Sobald das Steuerventil 8 erneut betätigt wird, um einen neuen Einspritzvorgang zu starten, und der Druck im Kompressionsraum 16 zunimmt, wird aufgrund des dadurch ebenfalls zunehmenden Druckes im zweiten Steuerraum 31 und die damit zunehmende Druckkraft auf die Stirnfläche 32 des Niederhaltekolbens erneut gewährleistet, dass sich das Einspritzventilglied erst dann von seinem Sitz 46 abhebt, wenn sich eine hinreichend große Druckdifferenz am Niederhaltekolben 33 zwischen dem Dämpfungsraum 35 und dem Steuerraum 31 ausgebildet hat. Der Niederhaltekolben 33 gewährleistet dabei stets eine Verbindung jedes Bereichs des Dämpfungsbereichs mit der Verbindungsleitung 34, so dass die Drossel 47 die Geschwindigkeit bestimmt.
  • In 2 ist der Düsenkörper eines weiteren erfindungsgemäß ausgebildeten Kraftstoffinjektors dargestellt. Um die Herstellung und die Montage des Kraftstoffinjektors 1 zu erleichtern, ist der Düsenkörper 11 in einzelne Segmente geteilt. Der Vorteil der Aufteilung in einzelne Segmente liegt darin, dass jeweils in den einzelnen Segmenten lediglich Bohrungen ausgebildet sind oder Vertiefungen eingefräst werden. Bei der in 2 dargestellten Ausführungsform ist der Düsenkörper 11 in ein Ventilsegment 51, ein Drosselsegment 52, ein Kolbenführungssegment 53, ein Nadelführungssegment 54 und ein Einspritzsegment 55 geteilt. Oberhalb des Düsenkörpers schließt sich auf der Seite des Ventilsegments 51 der Druckübersetzerkörper 10 an. Im Druckübersetzerkörper integriert ist neben dem Kompressionsraum 16 auch der zweite Steuerraum 31 und die Kolbenführung des durchmesserkleinen Bereichs des Niederhaltekolbens. Alternativ kann (nicht dargestellt) die Kolbenführung auch in einer Zwischenplatte zwischen dem Ventilsegment und dem Druckübersetzerkörper integriert sein, so dass die Zwischenplatte den Kompressionsraum bis auf die Verbindungsleitung 30, die im in der 2 dargestellten Ausführungsbeispiel als zur bedarfsgerechten Steuerung des Druckaufbaus bzw. des Druckabbaus im zweiten Steuerraum dienendes Drosselelement 64 ausgestaltet ist, auf der dem zweiten Steuerraum 31 zugewandten Seite abschließt. Das 2/2-Wege-Ventil 29 ist teilweise im Ventilsegment 51 und mit seinem Sitz für das Kugellager 29 in dem Drosselsegment 52 angeordnet. Weiterhin befindet sich im Ventilsegment 51 ein Abzweigungsbereich 77, der eine Verbindung der Steuerleitung 9 im Druckübersetzerkörper zu einem nachfolgend im Drosselsegment sich anschließenden Zulauf 43 und zu einem weiteren Kraftstoffpfad herstellt, der zum Dämpfungsraum 35 führt und eine Fortsetzung der Steuerleitung 9 darstellt. Des Weiteren befindet sich im Ventilsegment 51 ein Stück der Verbindungsleitung 15 zum Düsenraum 14. Weiterhin ist im Druckübersetzerkörper 10 eine erste Nut 56 ausgebildet, über welche eine im Ventilsegment angeordnete Verbindungsleitung 34 mit dem Dämpfungsraum 35 verbunden ist, wobei diese Verbindungsleitung 34 wiederum über eine zweite Nut 59 in dem Kolbenführungssegment 53, das sich auf der dem Ventilsegment 51 abgewandten Seite des Drosselsegments 52 befindet, mit der Fortsetzung der Steuerleitung 9 verbunden ist. Im Drosselsegment 52 sind der Großteil des Dämpfungsraums 35 sowie Bohrungen für den Zulauf 43 zum dritten Steuerraum 42, die Fortsetzung der Steuerleitung 9, die Versorgungsleitung 28 zum Kompressionsraum 16, die Verbindungsleitung 34 zum Dämpfungsraum 35 sowie die Verbindungsleitung 15 zum Düsenraum 14 ausgebildet. Weiterhin sind im Drosselsegment 52 die Drosselelemente 47 und 48 zur Dämpfung von Druckpulsationen bzw. zur Steuerung der Geschwindigkeit der Befüllung bzw. Entleerung des Dämpfungsraums ausgebildet. Im Kolbenführungssegment 53 ist eine Bohrung 57 ausgebildet, in welcher das Dämpfungselement 37 geführt ist. Neben der Bohrung 57 zur Führung des Dämpfungselementes 37 sind im Kolbenführungssegment 53 Bohrungen für den Zulauf 43 zum dritten Steuerraum 42 sowie eine dritte Nut 60 und der dritte Steuerraum 42 als auch eine zweite Nut 59, durch welche die Fortsetzung der Steuerleitung 9 mit der Versorgungsleitung 28 und der Verbindungsleitung 34 verbunden ist, ausgebildet. Im Nadelführungssegment 54 ist eine Bohrung 61 ausgebildet, in welcher das Einspritzventilglied 13 geführt ist. Die Bohrung 61 öffnet sich stufenförmig in den Düsenraum 14. Schließlich ist im Nadelführungssegment 54 eine Bohrung für die Verbindungsleitung 15 in den Düsenraum 14 aufgenommen, welche in der stufenförmigen Erweiterung, die den der Einspritzöffnung 12 abgewandten Teil des Düsenraumes bildet, mündet. Im Einspritzsegment 55 ist der Düsenraum 14 samt den Einspritzöffnungen 12 ausgebildet. Bei der Montage des Düsenkörpers 11 ist darauf zu achten, dass die Bohrungen in den einzelnen Segmenten 51, 52, 53, 54 und 55, die jeweils eine Leitung bilden, bündig übereinander angeordnet sind. Hierzu können zum Beispiel an den einzelnen Segmenten 51, 52, 53, 54, 55 nicht näher dargestellte Zapfen ausgebildet sein, welche in entsprechende nicht näher dargestellte Vertiefungen an dem benachbarten Segment eingreifen. Dabei haben die Zapfen und die Vertiefung jeweils den gleichen Querschnitt. Die Verbindung der einzelnen Segmente 51, 52, 53, 54, 55 erfolgt vorzugsweise kraftschlüssig. Hierzu eignet sich zum Beispiel eine Überwurf mutter, welche mit einem am Druckübersetzerkörper 10 angebrachten Außengewinde zusammenwirkt.
  • Mit der Unterseite liegt der Niederhaltekolben auf dem Dämpfungselement 37 auf. Zur Beibehaltung dieser Lage stützt sich die Feder zwischen dem Druckübersetzerkörper und dem Niederhaltekolben ab. Damit hat das zweite Federelement 39 gleichzeitig die Funktion zum Zuhalten des Einspritzventils und als Vorspannelement für den Kolbenverband von Niederhaltekolben, Dämpfungselement und Einspritzventilglied. Der maximal zulässige Hub des Einspritzventilglieds 13 kann über den Hub 76 des Niederhaltekolbens oder über den Hub 75 des Dämpfungselements begrenzt werden. Die Größe der druckbeaufschlagten Flächen senkrecht zur Öffnungsrichtung des Einspritzventilglieds am Niederhaltekolben 33, am Dämpfungselement 37 und am Einspritzventilglied 13 selbst bestimmen zusammen mit den sich einstellenden Kraftstoffdruckniveaus im Dämpfungsraum 35, im zweiten Steuerraum 31 und im Düsenraum 14 das Öffnungsverhalten des Einspritzventilglieds. Nimmt man näherungsweise an, dass der Druck im Düsenraum und im zweiten Steuerraum ungefähr gleich dem Druck im Kompressionsraum ist, so besteht zum Zeitpunkt des Öffnens des Einspritzventilglieds der Zusammenhang, dass das Verhältnis des Kraftstoffdrucks im Dämpfungsraum zum Kraftstoffdruck im Kompressionsraum (Kraftstoffdruck im Dämpfungsraum im Zähler des Quotienten stehend) kleiner ist als folgender Quotient: (Durchmesser 72 des Einspritzventilglieds – Durchmesser 70 des Niederhaltekolbens)/Durchmesser 71 des Dämpfungselements. Ist also das Verhältnis der wirksamen Drücke kleiner als es das geometrische Kolbenverhältnis vorgibt, öffnet das Einspritzventilglied.

Claims (20)

  1. Kraftstoffinjektor zum Einspritzen von Kraftstoff in einen Brennraum (49) einer Verbrennungskraftmaschine, welche von einem Druckspeicher (2), insbesondere einem Hochdruckspeicher, mit unter Druck stehendem Kraftstoff versorgt wird, wobei ein Kompressionsraum (16), der mit dem Druckspeicher (2) verbindbar ist, mit einem Düsenraum (14) verbunden ist, wobei der Düsenraum (14) ein Einspritzventilglied (13) umschließt, welches mindestens eine Einspritzöffnung (12) verschließt oder freigibt, und wobei dem Einspritzventilglied (13) ein unabhängig von diesem bewegbares Dämpfungselement (37) zugeordnet ist, welches seinerseits einen Dämpfungsraum (35) begrenzt, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämpfungselement über ein Übertragerelement (33) mit einer mit dem Kraftstoffdruck im Kompressionsraum (16) variierenden Kraft beaufschlagt werden kann.
  2. Kraftstoffinjektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Übertragerelement als Niederhaltekolben ausgebildet ist.
  3. Kraftstoffinjektor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Niederhaltekolben stufenförmig ausgebildet ist.
  4. Kraftstoffinjektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Federelement (39) derart angeordnet ist, dass auf das Übertragerelement (33) eine Kraft in Richtung zum Dämpfungselement (37) ausgeübt wird.
  5. Kraftstoffinjektor nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Stirnfläche (32) des Niederhaltekolbens (33) einen Steuerraum (31) begrenzt.
  6. Kraftstoffinjektor nach Anspruch 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Steuerraum zugewandte Bereich des Niederhaltekolbens einen Durchmesser aufweist, der kleiner ist als der Durchmesser im dem Dämpfungselement zugewandten Bereich des Niederhaltekolbens.
  7. Kraftstoffinjektor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser des dem Steuerraum zugewandten Bereichs des Niederhaltekolbens kleiner ist als der maximale Durchmesser des in den Düsenraum hineinragenden Bereichs (13a) des Einspritzventilglieds.
  8. Kraftstoffinjektor nach Anspruch 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Dämpfungselement zugewandte Bereich des Niederhaltekolbens im Dämpfungsraum angeordnet ist.
  9. Kraftstoffinjektor nach Anspruch 3 und 5 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Steuerraum zugewandte Bereich des Niederhaltekolbens den Steuerraum (31) zum Dämpfungsraum (35) hin begrenzt.
  10. Kraftstoffinjektor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerraum (31) mit dem Kompressionsraum (16) hydraulisch über eine Zuleitung (30) verbunden ist.
  11. Kraftstoffinjektor nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass in der Zuleitung (30) zwischen dem Steuerraum (31) und dem Kompressionsraum (16) ein Drosselelement (64) angeordnet ist.
  12. Kraftstoffinjektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Dämpfungselement (37) eine Bohrung (58), insbesondere eine zentrale Bohrung, ausgebildet ist.
  13. Kraftstoffinjektor nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass im Dämpfungselement (37) auf der dem Übertragerelement zugewandten Seite die Bohrung ständig mit dem Dämpfungsraum in Verbindung steht.
  14. Kraftstoffinjektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Einspritzventilglied (13), das Dämpfungselement (37) und das Übertragerelement (33) in einen Düsenkörper (11) aufgenommen sind, welcher in einzelne Segmente (51, 52, 53, 54, 55) geteilt ist, die zur Montage übereinander gestapelt werden.
  15. Kraftstoffinjektor nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass an Abzweigpositionen der in den Segmenten (51, 52, 53, 54, 55) aufgenommenen Leitungen (9, 15, 28, 34, 43) in den Stirnflächen der Segmente (51, 52, 53, 54, 55) Ausnehmungen (56, 59) ausgebildet sind, in die mindestens eine Leitung (9) mündet, über welche Kraftstoff zugeführt wird und mindestens zwei Leitungen (9, 43; 28, 34) münden, über welche Kraftstoff abgeführt wird.
  16. Kraftstoffinjektor nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitungen (9, 15, 28, 34, 43) als Bohrungen in den Segmenten (51, 52, 53, 54, 55) ausgebildet sind.
  17. Kraftstoffinjektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kompressionsraum (16) über eine Leitung (9, 28) mit dem Hochdruckspeicher verbindbar ist.
  18. Kraftstoffinjektor nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitung (9, 28) eine Steuerleitung (9) und eine davon abzweigende Versorgungsleitung (28) aufweist.
  19. Kraftstoffinjektor nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass in die Versorgungsleitung (28) zum Kompressionsraum (16) ein 2/2-Wege-Ventil (29) aufgenommen ist.
  20. Kraftstoffinjektor nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das 2/2-Wege-Ventil (29) als Kugelventil ausgebildet ist.
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