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DE102004045411A1 - Souffléartige Make-up Formulierung - Google Patents

Souffléartige Make-up Formulierung Download PDF

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DE102004045411A1
DE102004045411A1 DE200410045411 DE102004045411A DE102004045411A1 DE 102004045411 A1 DE102004045411 A1 DE 102004045411A1 DE 200410045411 DE200410045411 DE 200410045411 DE 102004045411 A DE102004045411 A DE 102004045411A DE 102004045411 A1 DE102004045411 A1 DE 102004045411A1
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DE
Germany
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preparation
mica
weight
concentration
siloxane elastomer
Prior art date
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Ceased
Application number
DE200410045411
Other languages
English (en)
Inventor
Sylvia KÖNIG
Jessica Stelling
Ghita Dr. Lanzendörfer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Beiersdorf AG
Original Assignee
Beiersdorf AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Beiersdorf AG filed Critical Beiersdorf AG
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Ceased legal-status Critical Current

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Abstract

Kosmetische Zubereitung, enthaltend DOLLAR A a) Vaseline in einer Konzentration von 5 bis 20 Gewichts-%, DOLLAR A b) Siloxanelastomer in einer Konzentration 2,5 bis 10 Gewichts-%, bezogen auf das reine Elastomer, DOLLAR A c) Cyclomethicon in einer Konzentration von 20 bis 85 Gewichts-%, DOLLAR A d) Glimmer in einer Menge von 10 bis 20 Gewichts-%, gewählt aus der Gruppe der DOLLAR A i) natürlichen Glimmer mit einer durchschnittlichen Teilchengröße von 10 mum, jedoch unter 20 mum, DOLLAR A ii) mit Lauryllysin beschichteten Glimmer mit einer durchschnittlichen Teilchengröße von 15 mum und/oder DOLLAR A iii) Glimmer, beschichtet mit Titandioxid einer durchschnittlichen Teilchengröße von 5 bis 25 mum, wobei der D50 Wert zwischen 7 und 14 mum liegt, DOLLAR A wobei sich die Gewichtsangaben jeweils auf das Gesamtgewicht der Zubereitung beziehen, DOLLAR A e) ein oder mehrere unter Normalbedingungen gasförmig vorliegende Verbindungen, DOLLAR A f) das Gewichtsverhältnis von Vaseline zu reinem Siloxanelastomer von 7 : 1 bis 1 : 1 beträgt und DOLLAR A g) die Zubereitung eine Dichte von 1,100 bis 1,125 g/cm·3· aufweist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine souffléartige kosmetische Zubereitung enthaltend Vaseline, Siloxanelastomer, Cyclomethicon und Glimmer.
  • Der Wunsch, schön und attraktiv auszusehen, ist seit Tausenden von Jahren in den Menschen verwurzelt. Auch wenn das Schönheitsideal im Laufe der Zeit Wandlungen erfahren hat, so ist das Streben nach einem makellosen Äußeren, immer das Ziel der Menschen gewesen, da ein sympathisches Erscheinungsbild ihr Selbstwertgefühl und die Anziehungskraft auf ihre Mitmenschen erhöht.
  • Der Begriff der dekorativen Kosmetik leitet vom lateinischen „decoratio" – das Hervorheben des Schönen – ab. Meist werden dabei mit Hilfe von Farbstoffen einzelne Körperpartien, insbesondere im Gesicht, hervorgehoben und farbliche Uneinheitlichkeiten abgemildert. Das Gesichts-Make-up soll der Gesichtshaut ein natürliches Aussehen verleihen, blasse Haut auffrischen und farbliche Unregelmäßigkeiten der Haut ausgleichen.
  • Neben Gesichtspudern und Rouge als pulverförmigen Kosmetika, werden hierzu cremeförmige Präparate, wie Tagescremes und Creme-Make-up auf Emulsionsbasis verwendet. Eine besondere Ausführungsform ist die sogenannte Foundation. Als Foundation bezeichnet man dabei flüssige Make-up-Präparate, die meist hautfarben sind und auf das Gesicht, insbesondere auf die Wangen aufgetragen werden. Sie verleihen diesen ein gleichmäßiges gesundes gebräuntes oder rötliches Aussehen.
  • Neben den bei Raumtemperatur flüssigen Foundations auf Emulsionsbasis kennt der Fachmann (der in diesem Falle wohl eher eine Fachfrau sein dürfte) kompakte Foundations (neu-deutsch bzw. engl. compact foundations genannt), die ohne den Zusatz von Wasser formuliert werden („wasserfrei"). In der Regel enthalten kompakte Foundations im Gegensatz zu Foundations auf Emulsionsbasis auch keine Fettsäuren, Fettalkohole, anorganische Verdicker und Polyhydroxyalkohole. Kompakte Foundations werden im Gegensatz zu den Foundations auf Emulsionsbasis, in einem Näpfchen (franz. Godet) dargereicht und mit Hilfe eines Schwämmchens auf die Haut aufgetragen.
  • Der Vorteil von Foundations auf Emulsionsbasis besteht in dem Umstand, dass sich diese bei der Anwendung besonders leicht auf der Haut verteilen lassen. Aufgrund ihres hohen Flüssigkeitsgehaltes ist ihre Deckkraft jedoch eher gering.
  • Der Vorteil von „wasserfreien", kompakten Foundations besteht in ihrer hohen Deckkraft und dem angenehm puderigem Hautgefühl, das sie nach der Anwendung hinterlassen. Nachteilig am Stande der Technik ist jedoch der Umstand, dass sie sich nur schlecht auf der Haut verteilen lassen. Eine gezielte Tönung bestimmter Hautpartien ist damit erschwert.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es nun eine kompakte Foundation mit hoher Deckkraft, leichter Verteilbarkeit und angenehm puderig-leichtem Hautgefühl zu entwickeln.
  • Die Aufgabe wird überraschend gelöst durch eine kosmetische Zubereitung enthaltend
    • a) Vaseline in einer Konzentration von 5 bis 20 Gewichts-%,
    • b) Siloxanelastomer in einer Konzentration 2,5 von bis 10 Gewichts-%,
    • c) Cyclomethicon in einer Konzentration von 20 bis 85 Gewichts-%,
    • d) Glimmer in einer Menge von 10–20 Gewichts % gewählt aus der Gruppe der i) natürlichen Glimmer mit einer durchschnittlichen Teilchengröße von 10 μm, jedoch unter 20 μm, ii) mit Lauryllysin beschichtete Glimmer mit einer durchschnittlichen Teilchengröße von 15 μm und/oder iii) Glimmer beschichtet mit Titandioxid einer durchschnittliche Teilchengröße von 5–25 μm, wobei der D50 Wert zwischen 7 und 14 μm liegt, wobei sich die Gewichtsangaben jeweils auf das Gesamtgewicht der Zubereitung beziehen,
    • e) ein oder mehrere unter Normalbedingungen gasförmig vorliegende Verbindungen, dadurch gekennzeichnet, dass
    • f) das Gewichtsverhältnis von Vaseline zu reinem Siloxanelastomer von 7:1 bis 1:1 beträgt und
    • g) die Zubereitung eine Dichte von 1,100 bis 1,125 g/cm3 aufweist.
  • Ferner wird die Aufgabe gelöst durch ein Verfahren zur Herstellung einer kosmetischen Zubereitung enthaltend
    • a) Vaseline in einer Konzentration von 5 bis 20 Gewichts-%,
    • b) Siloxanelastomer in einer Konzentration 2,5 von bis 10 Gewichts-%,
    • c) Cyclomethicon in einer Konzentration von 20 bis 85 Gewichts-%,
    • d) Glimmer in einer Menge von 10–20 Gewichts-% gewählt aus der Gruppe der i) natürlichen Glimmer mit einer durchschnittlichen Teilchengröße von 10 μm, jedoch unter 20 μm, ii) mit Lauryllysin beschichtete Glimmer mit einer durchschnittlichen Teilchengröße von 15 μm und/oder iii) Glimmer beschichtet mit Titandioxid einer durchschnittliche Teilchengröße von 5–25 μm, wobei der D50 Wert zwischen 7 und 14 μm liegt, wobei sich die Gewichtsangaben jeweils auf das Gesamtgewicht der Zubereitung beziehen,
    • e) ein oder mehrere unter Normalbedingungen gasförmig vorliegende Verbindungen,
    • f) wobei das Gewichtsverhältnis von Vaseline zu reinem Siloxanelastomer von 7:1 bis 1:1 beträgt und
    • g) die Zubereitung eine Dichte von 1,100 bis 1,125 g/cm3 aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst das Silikonöl zusammen mit ggf. vorhandenen Füllstoffen und Farbpigmenten in einem Vakuum-Mischer mit Ankerrührwerk, Homogenisiereinrichtung und Rezirkulationsleitung oder einem dynamischen Schaumgenerator zum Verschäumen hoch- oder niedrigviskoser Medien, bei Raumtemperatur homogenisiert wird, anschließend Siloxanelastomer, Vasiline und ggf. Parfüm hinzugefügt werden und nach dem Durchmischen mit dem Glimmer d) versetzt werden, wobei die Zubereitung nach ihrer Durchmischung mittels Druckluft aus dem Mischer bzw. Schaumgenerator ausgetragen und abgefüllt wird. Das Herstellungsverfahren ist in 3 abgebildet.
  • Erfindungsgemäß bevorzugt handelt es sich bei der erfindungsgemäßen kosmetischen Zubereitung um eine farbige, dekorative kosmetische Zubereitung und stellt eine Art „soft compact" (weiche, Kompakt-Foundation) dar.
  • Definitionen:
  • Unter „erfindungsgemäß" werden im Rahmen dieser Schrift sowohl die erfindungsgemäßen Zubereitungen an sich als auch die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Zubereitungen bezeichnet.
  • Unter „Normalbedingungen" gelten erfindungsgemäß Temperaturen von 20 °C bei einem Druck von 1013 mbar.
  • Messverfahren:
  • Alle Messverfahren werden unter Normalbedingungen durchgeführt.
  • Die durchschnittliche Teilchengröße wurde mittels Rasterelektronenmikroskopie (REM) bestimmt.
  • Die Dichtebestimmung erfolgte mittels Biegeschwinger-Dichtemessgerät (DMA 4500). Die Sandartabweichung des Messgerätes lag bei 10–5 g/cm. Angegeben ist die viskositätskorrigierte Dichte für η < 700 mPas.
  • Unter Soufflé wird eine kompakte Foundation verstanden, welche sich am ehesten als fester Schaum charakterisieren lässt. Das Soufflé vereint die Vorteile einer flüssigen Foundation mit denen eines festen Compakts: eine gute, gleichmäßige Verteilbarkeit bei guter Deckkraft, einem weichen, pudrigem Hautgefühl und vorteilhafter Applikation.
  • Erfindungsgemäß gelten Zubereitungen als „wasserfrei", wenn sie kein Wasser enthalten. Darüber hinaus sind im Sinne der vorliegenden Erfindung auch solche Zubereitungen „wasserfrei", denen kein Wasser zugesetzt wird, welche aber produktionsbedingt – beispielsweise durch Verwendung bestimmter wasserhaltiger Rohstoffe – geringe Mengen Wasser enthalten können oder Spuren von Luftfeuchtigkeit enthalten.
  • Erfindungsgemäß bevorzugt wird die erfindungsgemäße Vaseline in einer Konzentration von 7 bis 17 Gewichts-% und besonders bevorzugt in einer Konzentration von 10 Gewichts-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung, eingesetzt.
  • Bei Vaseline handelt es sich um ein Mischung gesättigter Kohlenwasserstoffe, die komplexe Mischungen von Alkanen und Isoalkanen sowie Cycloalkanen (Naphtene) und deren Isomere enthalten können. Auch können geringe Spuren an Olefinen und Aromaten enthalten sein. Neben der Chemie der Wachs- und Ölkomponenten ist aber auch das Mengenverhältnis der Substanzen für die Eigenschaften einer Vaseline verantwortlich.
  • Die Kohlenstoffzusammensetzung nach DIN 51378 nutzt einen Zusammenhang zwischen der Dichte, dem Brechungsindex, der Viskosität und der Kohlenstoffzusammensetzung aus, um aus den messbaren physikalischen Daten Rückschlüsse auf die Zusammensetzung der Probe zu ziehen. Diese Methode liefert ein Maß für die Menge an Kohlenstoffatomen, die sich in einer paraffinischen, naphtenischen oder aromatischen Bindung befinden.
  • Die genaue Charakterisierung der Vaseline wurde mittels MALDI-TOF-Verfahren sowie mit Hilfe der 1H- und 13C-NMR durchgeführt.
  • Es ist erfindungsgemäß vorteilhaft, wenn die in der erfindungsgemäßen Vaseline vorhandenen Wachse und Paraffinöle eine hohe Molmasse aufweisen. Die Molmasse Mn sollte zwischen 390 bis 820 g/mol, besonders bevorzugt von 450 bis 750 g/mol und ganz besonders bevorzug zwischen 490 und 710 g/mol liegen. Das Verhältnis zwischen den in dem Kohlenwasserstofföl in napthenischen und in paraffinischen Verbindungen vorliegenden Kohlenstoffatomen beträgt erfindungsgemäß bevorzugt zwischen 6:1 und 1:6, besonders bevorzugt aber zwischen 4:1 und 1:2.
  • Es ist vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung, wenn die in der Vaseline enthaltenden Wachse einen Schmelzpunkt zwischen 50–110 °C haben, wobei ein Schmelzpunkt zwischen 55–95 °C erfindungsgemäß bevorzugt ist.
  • Erfindungsgemäß bevorzugt wird das erfindungsgemäß Siloxanelastomer in einer Konzentration von mindestens 4 Gewichts-% und erfindungsgemäß besonders bevorzugt in einer Konzentration von 5,5 Gewichts-%, jeweils bezogen auf das reine Elastomer, eingesetzt.
  • Erfindungsgemäß vorteilhafte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind dadurch gekennzeichnet, dass feste elastomere Polyorganosiloxane oder Organopolysiloxane, im folgenden als Siloxanelastomere bezeichnet, zum Einsatz kommen. Siloxalelastomere sind teilweise oder vollständig vernetzt und weisen zumeist eine dreidimensionale Struktur auf. Sie sind erhältlich durch eine Reaktion von vinyl-endständigem Polymethylsiloxan und Methylhydrodimenthylsiloxan
    Figure 00060001
    oder auch durch Reaktion von Hydroxy-endständigem Dimethylpolysiloxan und Trimethylsiloxy-endständigem Methylpolysiloxan:
    Figure 00060002
    oder durch Reaktion eines α,ω-Dienes mit der Formel CH2=CH(CH2)xCH=CH2, mit x = 1–20 und Methylhydrodimethylsiloxan („New Developments in Silicone Elastomers for Skin Care", Michael Starch, Dow Corning, 2002)
  • Erfindungsgemäß bevorzugt wird als Elastomer DC 9040 der Firma Dow Corning eingesetzt.
  • Erfindungsgemäß bevorzugt weist das erfindungsgemäße Siloxanelastomer eine Vernetzung durch α,ω-Diene mit der Formel CH2=CH(CH2)xCH=CH2, mit x = 1–20 auf.
  • Erfindungsgemäß bevorzugt wird das erfindungsgemäße Cyclomethicon in einer Konzentration von 20 bis 85 Gewichts-%, besonders bevorzugt in einer Konzentration von 25 bis 75 Gewichts-% und ganz besonders bevorzugt in einer Konzentration von 30 bis 65 Gewichts-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung, eingesetzt.
  • Es ist erfindungsgemäß bevorzugt, wenn das Gewichtsverhältnis von Vaseline zu reinem Siloxanelastomer von 7:1 bis 1:1 beträgt, und besonders bevorzugt, wenn das Gewichtsverhältnis von Vaseline zu reinem Siloxanelastomer 6:1 bis 1:2 beträgt.
  • Es ist bevorzugt im Sinne der vorliegenden Erfindung, wenn die Zubereitung eine Dichte von von 1,103 bis 1,123 g/cm3 aufweist.
  • Erfindungsgemäß bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere unter Normalbedingungen gasförmig vorliegende Verbindungen gewählt werden aus der Gruppe Sauerstoff, Stickstoff, Argon, Luft. Luft ist als Gasmischung erfindungsgemäß besonders bevorzugt.
  • Erfindungsgemäß bevorzugt sind die erfindungsgemäßen Zubereitungen wasserfrei im Sinne der im Rahmen dieser Offenbarung gemachten Definition.
  • Vorteilhaft ist es im Sinne der vorliegenden Erfindung, wenn die Zubereitung einen oder mehrere Füllstoffe zusätzlich zum Glimmer in einer Konzentration von 0,01 bis 20 Gewichts% und besonders bevorzugt jedoch in einer Konzentration von 0,02 bis 15 Gewichts-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung, enthält.
  • Füllstoffe im Sinne der vorliegenden Erfindung sind partikuläre Substanzen, die in der Regel keinen Farbeffekt in der kosmetischen Formulierung erzeugen, in der sie eingesetzt werden. Ferner haben erfindungsgemäße Füllstoffe üblicherweise einen niedrigen Brechungsindex (≤ 1,5) und daraus resultierend keine oder eine nur sehr geringe Deckkraft.
  • Der Stand der Technik kennt eine Reihe von Füllstoffen, welche z. B. als Trägermaterialien bei der Formulierung von Pudern oder als Viskositäts- und Sensorik-Modulatoren in Emulsionen oder wasserfreien Formulierungen dienen. Derartige Füllstoffe werden häufig auch eingesetzt, um mattierende Effekte auf der Haut zu erlangen oder um Sebum zu absorbieren.
  • Darüber hinaus beeinflußt der Einsatz von Füllstoffen im allgemeinen auch die Verteilbarkeit üblicher Formulierungen auf der Haut sowie die Gleichmäßigkeit eines möglichen Farbeffektes.
  • Weitere Füllstoffe, die zusätzlich zum Glimmer Einsatz finden können, im Sinne der vorliegenden Erfindung werden vorteilhaft aus der Gruppe der anorganische Füllstoffe gewählt, beispielsweise aus der Gruppe der Siliziumoxide (SiO2).
  • Erfindungsgemäß bevorzugt sind beispielsweise Aerosile (fumed Silica), welche hochdisperse Kieselsäuren mit häufig irregulärer Form sind, deren spezifische Oberfläche in der Regel sehr groß ist (200–400 m2/g) und mit Hilfe des Herstellverfahrens gesteuert werden kann. Aerosile werden auch bezeichnet als: Amorphous Silica Amorphous, Silicon Oxide Hydrate Silica, Amorphous Silicic Anhydride, Silicon Dioxide.
  • Erfindungsgemäß vorteilhafte Aerosile sind z. B. unter den folgenden Handlesnamen erhältlich:
    Aerosil 130 (Degussa Hüls), Aerosil 200 (Degussa Hüls), Aerosil 255 (Degussa Hüls), Aerosil 300 (Degussa Hüls), Aerosil 380 (Degussa Hüls), B-6C (Suzuki Yushi), CAB-O-SIL Fumed Silica (Cabot), CAB-O-SIL EH-5 (Cabot), CAB-O-SIL HS-5 (Cabot), CAB-O-SIL LM-130 (Cabot), CAB-O-SIL MS-55 (Cabot), CAB-O-SIL M-5 (Cabot), E-6C (Suzuki Yushi), Fossil Flour MBK (MBK), MSS-500 (Kobo), Neosil CT 11 (Crosfield Co.), Ronasphere (Rona/EM Industries), Silica, Anhydrous 31 (Whittaker, Clark & Daniels), Silica, Crystalline 216 (Whittaker, Clark & Daniels), Silotrat-1 (Vevy), Sorbosil AC33 (Crosfield Co.), Sorbosil AC 35 (Crosfield Co.), Sorbosil AC 37 (Crosfield Co.), Sorbosil AC 39 (Crosfield Co.), Sorbosil AC77 (Crosfield Co.), Sorbosil TC 15 (Crosfield Co.), Spherica (Ikeda), Spheriglass (Potters-Ballotini), Spheron L-1500 (Presperse), Spheron N-2000 (Presperse), Spheron P-1500 (Presperse), Wacker HDK H 30 (Wacker-Chemie), Wacker HDK N 20 (Wacker-Chemie), Wacker HDK P 100 H (Wacker Silicones), Wacker HDK N 20P (Wacker-Chemie), Wacker HDK N 25P (Wacker-Chemie), Wacker HDK S 13 (Wacker-Chemie), Wacker HDK T 30 (Wacker-Chemie), Wacker HDK V 15 (Wacker-Chemie), Wacker HDK V 15 P (Wacker-Chemie), Zelec Sil (DuPont).
  • Bevorzugte Einsatzkonzentrationen der Aerosile sind von 0,01–5 %, besonders bevorzugt von 0,02–1 %.
  • Siliziumoxide lassen sich auch in sphärischer Form herstellen, wobei hier die spezifische Oberfläche kleiner ist als bei den Aerosilen, da die Teilchen größer und rund sind. Ein Beispiel hierfür sind die Ronaspheren (mittlerer Teilchendurchmesser < 3 μ) der Fa. Merck.
  • Weitere erfindungsgemäß bevorzugte Füllstoffe sind Siliziumdioxide, deren freien OH-Gruppen an der Teilchenoberfläche (ganz oder teilweise) organisch modifiziert sind.
  • Vorteilhaft sind z. B. die durch Addition von Dimethylsilyl-Gruppen erhältlichen Silica Dimethyl Silylate, wie beispielsweise Aerosil R972 (Degussa Hüls), Aerosil R974 (Degussa Hüls), CAB-O-SIL TS-610 (Cabot), CAB-O-SIL TS-720 (Cabot), Wacker HDK H15 (Wacker-Chemie), Wacker HDK H18 (Wacker-Chemie) und/oder Wacker HDK H20 (Wacker-Chemie).
  • Ferner vorteilhaft sind die durch Addition von Trimethylsily-Gruppen erhältlichen Silica Silylate (z. B. Aerosil R 812 (Degussa Hüls), CAB-O-SIL TS-530 (Cabot), Sipernat D 17 (Degussa Hüls), Wacker HDK H2000 (Wacker-Chemie)).
  • Ferner vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung sind die durch Hydrolyse- und Kondensationsreaktionen von Methyltrimethoxysilane erhältlichen Polymethylsilsesquioxane, die ebenfalls eine runde Form besitzen und deren Teilchengrößenverteilung durch die Herstellung gesteuert werden kann.
  • Bevorzugte Polymethylsilsesquioxane werden beispielsweise unter den Handelsnamen Tospearl 2000 B von GE Bayer Silikones, Tospearl 145A von Toshiba, AEC Silicone Resin Spheres von A & E Connock sowie Wacker-Belsil PMS MK von der Wacker-Chemie angeboten.
  • Weiterer vorteilhafter Füllstoff im Sinne der vorliegenden Erfindung ist Bornitrid. Bornitrid ist isoelektronisch mit Kohlenstoff (d. h. es sind Graphit- und Diamantform möglich). Bornitrid zeichnet sich durch seine chemische Inertheit aus.
  • Vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung sind beispielsweise die im folgenden aufgelisteten Bornitride:
  • Handelsname erhältlich bei:
    Boron Nitride Powder Advanced Ceramics
    Boron Nitride Powder Sintec Keramik
    Ceram Blanche Kawasaki
    HCST Boron Nitride Stark
    Très BN® Carborundum
    Wacker-Bornitrid BNP Wacker-Chemie
  • Die Füllstoffe im Sinne der vorliegenden Erfindung werden darüber hinaus vorteilhaft aus der Gruppe der organische Füllstoffe gewählt.
  • Erfindungsgemäß vorteilhafte organische Füllstoffe sind z. B. natürliche Polymere, wie Seidenpuder, mikrokristalline Cellulose und/oder Zinkstearate.
  • Vorteilhafte organische Füllstoffe sind ferner Stärke und Stärkederivate, wie:
    • – Maisstärke, z.B.: Zea Mays Amidon De Mais MST (Les Colorant Wackher), Argo Brand Corn Starch (Corn Products), Pure-Dent (Grain Processing), Purity 21C (National Starch)),
    • – Reisstärke, z.B.: (D.S.A. 7 (Agrana Stärke), Oryzapearl (Ichimaru Pharcos),
    • – Distarch Phosphate (Corn PO4 (Agrana Stärke), Corn PO4 (Tri-K)),
    • – Sodium Corn Starch Octenylsuccinate (C* EmCap – Instant 12639 (Cerestar USA)),
    • – Aluminium Starch Octenylsuccinate (Covafluid AMD (Colorant Wackher), Dry Flo-PC (National Starch), Dry Flo Pure (National Starch), Structure XL (National Starch) Fluidamid DF 12 (Roquette)),
  • Erfindungsgemäß bevorzugte organische Füllstoffe sind auch synthetische Polymere, d. h. Polymerpartikel, welche in der Zubereitung in Form von Feststoffen vorliegen, wie beispielsweise Polycarbonate, Polyether, Polyethylen, Polypropylen, Polyvinylchlorid, Polystyrol, Polyamide, Polyurethane, Polyacrylate, Polytetrafluorethylen und dergleichen mehr. Besonders vorteilhaft ist sind Polytetrafluorethylene, die z.B. unter dem Handelsnamen Chemsilk 3582 von Lubrizol oder Tefpoly Pur WL 3 von der Firma Worlee zu erhalten ist, sowie Polyurethane, z.B. das Hexamethylene Diisocyanate/Trimethylol Hexyllactone Crosspolymer, das unter dem Handelsnamen BPD-500 von der Firma Kobo vertrieben wird.
  • Ferner vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung ist Nylon (Polyamid 6 und Polyamid 12), wie beispielsweise mikrofeine Polyamid-Partikel, insbesondere die unter der Handelsbezeichnung SP-500 bei der Firma TORAY erhältlichen. Ferner vorteilhaft sind Polyamid 6-(auch: Nylon 6), bzw. Polyamid 12- (auch: Nylon 12), Partikel. Polyamid 6 ist das aus ε-Aminocapronsäure (6-Aminohexansäure), oder ε-Caprolactam aufgebaute Polyamid [Poly(ε-caprolactam)], und Polyamid 12 ist ein Poly(ε-laurinlactam), aus ε-Laurinlactam. Vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung sind beispielsweise Orgasol® 1002 (Polyamid 6), Orgasol® 2002 (Polyamid 12) und Orgasol® 4000 (Polyamid 6/12), von der Firma ELF ATOCHEM.
  • Ferner vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung ist Polymethylmethacrylte (PMMA), wie beispielsweise PMMA-Partikel, insbesondere die unter der Handelsbezeichnung Covabead LH 85 oder Covabead PMMA bei der Firma LCW erhältlichen. Ferner vorteilhaft sind PMMA partikel SUNPMMA-S und SUNPMMA-P der Firma Sunjin.
  • Weiterhin vorteilhaft ist der Einsatz von Copolymeren, bei denen Dimethylsiloxane mit Vinyldimethylpolysiloxan quervernetzt worden ist, ein Beispiel ist das KSP-100 der Firma Shin-Etsu.
  • Einsatzkonzentrationen anorganischer und organischer Füllstoffe zusätzlich zum Glimmer liegen zwischen 0,01 und 20 %, bevorzugt zwischen 0,02 und 15%.
  • Es ist erfindungsgemäß von Vorteil, wenn die erfindungsgemäße Zubereitung einen oder mehrere Farbstoffe enthält. Dabei sind insbesondere anorganische Farbpigmente erfindungsgemäß vorteilhaft. Diese Farbstoffe können insbesondere aus der Liste der folgenden Verbindungen ausgewählt werden:
    Figure 00110001
    Figure 00120001
    Figure 00130001
    Figure 00140001
    Figure 00150001
    Figure 00160001
    Figure 00170001
  • Besonders bevorzugt ist der Einsatz von anorganischen Farbpigmenten wie rotes und schwarzes Eisenoxid (CI: 77 491 (rot) und 77 499 (schwarz)), Eisenoxidhydrat (CI: 77 492), Manganammoniumdiphosphat, Ultramarin, Chromoxid und Chromhydroxid, Eisenhexacyanoferrat und Titandioxid.
  • Ebenfalls vorteilhaft im Sinne der Erfindung sind amphiphil gecoatete Pigmente wie z.B. die mit Perfluoroalkylethyl Phosphate behandelten Pigmente (z.B. PF5-Serie bzw. der Ausführung als Unipure-Qualität, Daito Kasei Kogyo Co LTD) oder auch hydrophob gecoateten Pigmente, wie z.B. die mit Triethoxycaprylsilane behandelten (AS-Serie bzw. Unipure AS-EM Serie, Daito Kasei Kogyo Co LTD).
  • Erfindungsgemäß bevorzugt werden die erfindungsgemäßen Pigmente in einer Menge von 0,001 bis 30 Gewichts-% und besonders bevorzugt in einer Menge 3 von bis 25 Gewichts-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung, eingesetzt.
  • Erfindungsgemäß vorteilhaft enthält die erfindungsgemäße Zubereitung Parfümstoffe.
  • Die erfindungsgemäße Zubereitung kann erfindungsgemäß vorteilhaft in Tuben, Tiegeln oder Fläschchen aufbewahrt werden. Diese Verpackungsmittel können vorteilhaft aus Glas oder Kunststoffen hergestellt sein, wobei sowohl transparente als auch transluzente als auch undurchsichtige Verpackungen eingesetzt werden können.
  • In einer erfindungsgemäß besonders vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung besteht ein aus Verpackungsmittel und Zubereitung gebildetes Kosmetikum aus einem Glas- oder Porzellantiegel, enthaltend eine erfindungsgemäße Zubereitung, auf welchem eine Verschlussvorrichtung aus Metall oder Kunststoff aufgeschraubt ist, welche den Tiegel gasdicht verschließt, und die ihrerseits an ihrer Oberseite eine mit einem Klappdeckel verschließbaren Kammer aufweist, in welcher sich ein wasserunlösliches Substrat befindet, mit welchem sich die Zubereitung auf die Haut auftragen lässt. Erfindungsgemäß bevorzugt ist das wasserunlösliche Substrat ein Schwamm. 1 und 2 sollen diese Ausführungsform verdeutlichen ohne die Erfindung einzuschränken.
  • Die nachfolgenden Beispiele sollen die Verkörperungen der vorliegenden Erfindung verdeutlichen ohne sie einzuschränken. Die Angaben beziehen sich stets auf Gewichts-%, sofern nicht andere Angaben gemacht werden. Die Beispiele stellen dabei bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung dar.
  • Figure 00190001
  • 1
    Schwamm
    2
    Verschlussanker
    3
    Spiegel
    4
    Scharnier
    5
    Vertiefung mit Zubereitung
    6
    Verschluss
    7
    Klappdeckel
    8
    Öffnungsrille
    9
    Deckel (Schraubdeckel)
    10
    Tiegel
    11
    Gewinde
    12
    Tiegel

Claims (9)

  1. Kosmetische Zubereitung enthaltend a) Vaseline in einer Konzentration von 5 bis 20 Gewichts-%, b) Siloxanelastomer in einer Konzentration 2,5 von bis 10 Gewichts-%, c) Cyclomethicon in einer Konzentration von 20 bis 85 Gewichts-%, d) Glimmer in einer Menge von 10–20 Gewichts-% gewählt aus der Gruppe der i) natürlichen Glimmer mit einer durchschnittlichen Teilchengröße von 10 μm, jedoch unter 20 μm, ii) mit Lauryllysin beschichtete Glimmer mit einer durchschnittlichen Teilchengröße von 15 μm und/oder iii) Glimmer beschichtet mit Titandioxid einer durchschnittliche Teilchengröße von 5–25 μm, wobei der D50 Wert zwischen 7 und 14 μm liegt, wobei sich die Gewichtsangaben jeweils auf das Gesamtgewicht der Zubereitung beziehen, e) ein oder mehrere unter Normalbedingungen gasförmig vorliegende Verbindungen, f) das Gewichtsverhältnis von Vaseline zu reinem Siloxanelastomer von 7:1 bis 1:1 beträgt und g) die Zubereitung eine Dichte von 1,100 bis 1,125 g/cm3 aufweist.
  2. Verfahren zur Herstellung einer kosmetischen Zubereitung enthaltend a) Vaseline in einer Konzentration von 5 bis 20 Gewichts-%, b) Siloxanelastomer in einer Konzentration 2,5 von bis 10 Gewichts-%, bezogen auf das reine Elastomer, c) Cyclomethicon in einer Konzentration von 20 bis 85 Gewichts-%, d) Glimmer in einer Menge von 10–20 Gewichts-% gewählt aus der Gruppe der i) natürlichen Glimmer mit einer durchschnittlichen Teilchengröße von 10 μm, jedoch unter 20 μm, ii) mit Lauryllysin beschichtete Glimmer mit einer durchschnittlichen Teilchengröße von 15 μm und/oder iii) Glimmer beschichtet mit Titandioxid einer durchschnittliche Teilchengröße von 5–25 μm, wobei der D50 Wert zwischen 7 und 14 μm liegt, wobei sich die Gewichtsangaben jeweils auf das Gesamtgewicht der Zubereitung beziehen, e) ein oder mehrere unter Normalbedingungen gasförmig vorliegende Verbindungen, f) wobei das Gewichtsverhältnis von Vaseline zu reinem Siloxanelastomer von 7:1 bis 1:1 beträgt und g) die Zubereitung eine Dichte von 1,100 bis 1,125 g/cm3 aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst das Silikonöl zusammen mit ggf. vorhandenen Füllstoffen und Farbpigmenten in einem Vakuum-Mischer mit Ankerrührwerk, Homogenisiereinrichtung und Rezirkulationsleitung oder einem dynamischen Schaumgenerator zum Verschäumen hoch- oder niedrigviskoser Medien, bei Raumtemperatur homogenisiert wird, anschließend Siloxanelastomer, Vasiline und ggf. Parfüm hinzugefügt werden und nach dem Durchmischen mit den Pigmenten d) versetzt werden, wobei die Zubereitung nach ihrer Durchmischung mittels Druckluft aus dem Mischer bzw. Schaumgenerator ausgetragen und abgefüllt wird.
  3. Kosmetische Zubereitung nach Anspruch 1 oder Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das sowohl das Wachs als auch das Paraffinöl der erfindungsgemäßen Vaseline eine eine Molmasse Mn zwischen 390 bis 820 g/mol aufweist.
  4. Kosmetische Zubereitung oder Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Siloxanelastomer eine Vernetzung durch α,ω-Diene mit der Formel CH2=CH(CH2)xCH=CH2, mit x = 1–20 aufweist.
  5. Kosmetische Zubereitung oder Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere unter Normalbedingungen gasförmig vorliegende Verbindungen gewählt werden aus der Gruppe Sauerstoff, Stickstoff, Argon, Luft.
  6. Kosmetische Zubereitung oder Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zubereitung wasserfrei ist.
  7. Kosmetische Zubereitung oder Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zubereitung einen oder mehrere Füllstoffe zusätzlich zum Glimmer in einer Konzentration von 0,01 bis 20 Gewichts-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung, enthält.
  8. Kosmetische Zubereitung oder Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zubereitung einen oder mehrere Farbstoffe enthält.
  9. Kosmetikum aus einem Glas- oder Porzellantiegel, enthaltend eine Zubereitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche oder eine Zubereitung hergestellt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, auf welchem eine Verschlussvorrichtung aus Metall oder Kunststoff aufgeschraubt ist, welche den Tiegel gasdicht verschließt, und die ihrerseits an ihrer Oberseite eine mit einem Klappdeckel verschließbaren Kammer aufweist, in welcher sich ein wasserunlösliches Substrat befindet, mit welchem sich die Zubereitung auf die Haut auftragen lässt.
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