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DE102004045024B3 - Wandelbares Sitzmöbel und Doppelbett - Google Patents

Wandelbares Sitzmöbel und Doppelbett Download PDF

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DE102004045024B3 DE200410045024 DE102004045024A DE102004045024B3 DE 102004045024 B3 DE102004045024 B3 DE 102004045024B3 DE 200410045024 DE200410045024 DE 200410045024 DE 102004045024 A DE102004045024 A DE 102004045024A DE 102004045024 B3 DE102004045024 B3 DE 102004045024B3
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Abstract

Wandelbares Sitz-Liegemöbel mit einem Grundgestell (1), auf dem ein Sitzpolster (2) gelagert ist, unterhalb dessen ein Auszugsrahmen (32), der seitlich jeweils mit Teleskopschienen (3) im Grundgestell (1) geführt, angeordnet ist, der auf einem Hubbeschlag (4) ein Liegepolster (5) trägt, so daß dieses in einem abgesenkten, eingeschobenen Zustand frontseitig bündig zum Sitzpolster (2) angeordnet ist und in einem angehobenen, ausgezogenen Bettpositions-Zustand, frontseitig auf einer Matratzenblende (57) abgestützt, obenseitig im wesentlichen bündig neben dem Sitzpolster (2) angeordnet ist, und wobei ggf. auf dem Sitzpolster (2) Arm- und/oder Rückenlehnenpolster (6A, 6B; 7A, 7B), vom Grundgestell (1) gehalten, angeordnet sind, wobei das Grundgestell (1) ein frontseitig offener U-Rahmen ist, der bodenfrei auf Füßen (8) steht und seitlich und rückseitig das Sitzpolster (2) und das eingeschobene Liegepolster (5) jeweils mit Blenden (9A-9C) umschließt, an denen Steckaufnahmen (10A-10D) befestigt sind, in die jeweils die Arm- und Rückenlehnenpolster (6A, 6B; 7A, 7B) mittels abgewinkelter Bügel (11A-11D), von den Blenden (9A-9C) versetzt, auf dem Sitzpolster (2) eingesteckt gehalten sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein wandelbares Sitz-Liegemöbel mit einem Grundgestell, auf dem ein Sitzpolster gelagert ist, unterhalb dessen ein Auszugsrahmen, der seitlich jeweils mit Teleskopschienen im Grundgestell geführt, angeordnet ist, der auf einem Hubbeschlag ein Liegepolster trägt, so dass dieses in einem abgesenkten, eingeschobenen Zustand frontseitig bündig zum Sitzpolster angeordnet ist und in einem angehobenen, ausgezogenen Bettpositions-Zustand, frontseitig auf einer Matratzenblende abgestützt, obenseitig im wesentlichen bündig neben dem Sitzpolster angeordnet ist, und wobei ggf. auf dem Sitzpolster Arm- und/oder Rückenlehnenpolster, vom Grundgestell gehalten, angeordnet sind.
  • Ein derartiges wandelbares Möbel ist aus dem Prospekt: LUSCH Möbelzubehör, Beschlag (1), 1998, bekannt. Hierbei ist die Auslegung daran orientiert, ein kompaktes, ansehnliches, bodenfreies Sitzmöbel zu schaffen, wodurch auf Sitzhöhe eine Liegefläche nur beschränkter Länge, soweit kein abgewinkelter Polstermöbelabschnitt hinzutritt, bereitgestellt ist und nur ein beschränkter Liegekomfort aufgrund niedriger Liegepolster infolge eines platzbeanspruchenden Unterbaues geboten wird.
  • In der Gebrauchsmusterschrift AT 004 914 U1 ist beschrieben, wie Rücken- und Seitenpolster über Stifte in Löchern im Polsterrahmen befestigt sind, wobei die Löcher verschließbar sind. Das Öffnen und Verschließen der Löcher ist umständlich. Weiterhin führt diese Lösung zu einem unansehnlichen Aussehen der Möbel.
  • In der europäischen Patentanmeldung EP 1 500 352 A1 ist beschrieben, wie Rücken- und Seitenpolster auch über Stifte in den Rahmen eines Sitzmöbels einsteckbar sind. Dabei sind die Löcher beim Aufsetzen der Polster nur schwer zu treffen. Auch sind die Löcher im abgenommenen Zustand frei sichtbar.
  • Die Gebrauchsmusterschrift DE 201 18 294 U1 beschreibt ein Sitz-Liegemöbel, bei dem zusätzlich ein Beinpolster ausgezogen werden kann. Diese Anordnung ist nicht für einen Querschläfer geeignet.
  • Ebenso ist in der Gebrauchsmusterschrift DE 201 19 201 U1 ein Längsschläfer mit einem Auszugsbeschlag für ein Polster beschrieben, das mit viel Kraft unter dem Sitzkissen hervorgezogen werden muss.
  • Auch in dem Gebrauchsmuster DE 298 08 459 U1 ist ein Sitz-Liegemöbel als Längsschläfer beschrieben, bei dem zwei Polster unter dem Sitzkissen hervorziehbar sind. Auch diese Lösung ist nicht für eine Querschläfer-Anordnung geeignet.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, eine einfachere großflächige Doppelliege mit hohem Liegekomfort zu schaffen, die als Sitzmöbel den ergonomischen Anforderungen für bequemes Sitzen genügt, wobei ein leichtes Umwandeln bei geringem Kraftaufwand erhalten bleiben soll.
  • Der Lösung der Aufgabe erfolgt durch die Merkmale der Ansprüche 1 und 6.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Der vorn offene Grundrahmen erbringt erheblichen Platz für zwei Lattenroste mit Matratzen. Die Auszugsmechaniken und die Hubbeschläge sind jeweils beidendig des unteren Lattenrostes in einem Winkeleisen am Lattenrost und an einem aus Metallprofilen bestehenden niedrigen Auszugsrahmen untergebracht. Der obere Lattenrost ist jeweils in den Seitenschenkeln des Grundgestelles formschlüssig allseitig gehalten, so daß es als ein Teil des Grundgestelles fungiert.
  • Der Auszug ist mit Teleskopschienen leichtläufig ausgebildet. Als zusätzliche Abstützung im ausgezogenen Zustand können Stützräder im vorderen Bereich der Auszugsschienen vorgesehen sein, wobei die frontseitigen Zierfüße bodennah enden.
  • Das Sitzpolster, die Blenden am Grundgestell und die Frontblende vor der unteren Matratze sind vorzugsweise mit Decostoff bezogen ebenso wie die Arm- und Rückenstützen.
  • Da letztere leicht herausnehmbar sind, lassen sich unterschiedliche Typen mit diversen Formen und Bezügen sowie verschieden weiten Randabständen im Handel bevorraten und umrüsten.
  • Die Steckaufnahmen im Grundgestell sind in Form von oben breiteren und unten schmaleren Bügeln zum leichten Zentrieren der Steckbügel ausgebildet. Der Versatz der Arm- und Rückenlehnen vom Rand weg dient der Schaffung eines kompakten Sitzbereiches und einer ergonomischen Sitztiefe.
  • Das Grundgestell ist aus Verbundplatten oder aus einem leiterartigen Rohrgestell gebildet, das außenseitig mit Blendplatten versehen ist.
  • Die untere Matratze ist mit einem abnehmbaren, waschbaren Schutzbezug, z. B. einer Milbensperre, versehen, an die mit einem Reißverschluß längsseitig eine waschbare Schutzdecke angeschlossen ist, die in der Sitzposition eingeschlagen mit untergeschoben ist und in der Bettposition über das Sitzpolster übergeschlagen wird und mit Gummischlaufen od. dgl. an den Sitzpolsterecken fixiert wird.
  • Der Hubbeschlag besteht, wie üblich aus einem kurzen und einem langen Lenker, die jeweils mittelbar bzw. unmittelbar an der Teleskopauszugsschiene und an dem unteren Lattenrostrahmen angelenkt sind. Etwa mittig am vorderen langen Lenker ist als Hubhilfe eine Zugfeder angehängt, die zum vorderen Ende der Auszugsschiene abgespannt ist. Der untere Lattenrost stützt sich in der Bettstellung auf der Frontblende ab, die am Auszugsrahmen befestigt ist.
  • An den Ecken des Lattenrostes sind Handgriffe relingartig angebracht, die auch der Matratzenzentrierung dienen.
  • Das Fehlen einer frontseitigen Unterkonstruktion ermöglicht trotz Schaffung einer Bodenfreiheit von etwa halber Matratzenhöhe bis zur normalen Sitzhöhe die beiden Lattenroste mit den vollwertigen Matratzen übereinander anzuordnen. Die flachen Seitenteile und die flache Rückseitenkonstruktion des Grundgestelles vergrößern den Grundkörper jeweils nur um wenige Zentimeter, so daß eine Liegefläche von 86 × 200 + 94 × 200 cm2 geschaffen werden kann, deren Abmessungen also erheblich über die bisherigen Maße von Wandelmöbeln hinausgehen.
  • Da die Matratzen auf die Lattenroste aufgelegt sind, können diese aus einer großen Anzahl verschiedener verfügbarer Matratzen ausgewählt werden; z. B. solche aus Kaltschaum.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den 19 dargestellt.
  • 1 zeigt eine perspektivische Frontansicht als Sitzmöbel;
  • 2 zeigt eine Perspektivansicht des Sitzmöbels;
  • 3 zeigt eine Perspektivansicht des Liegebettes;
  • 4 zeigt 3 bei weggeklappter Matratze,
  • 5 zeigt den Auszug bei angehobenem Lattenrost;
  • 6 zeigt den Grundrahmen schräg von oben;
  • 7 zeigt einen Ausschnitt zu 6;
  • 8 zeigt eine herausgezogene Armlehne;
  • 9 zeigt eine eingesteckte Armlehne und einen Eckausschnitt geöffnet.
  • 1 zeigt das Sitzmöbel in Frontansicht schräg von oben. Ein oberes Sitzpolster 2 ist bündig über einem Liegepolster 5 angeordnet. Seitlich sind wenige Zentimeter dicke Schenkel eines Grundgestelles 1, die beiden Polster 2, 5 einfassend, angeordnet. Das Grundgestell 1 und das untere Polster 5 sind auf Füßen 8 und/oder Rädern bodenfrei gehalten. Von den beiden Sitzpolsterenden ist jeweils zur Mitte ein bis zwei Handbreiten versetzt eine Armlehne 6A, 6B angeordnet, und ähnlich sind zwei Rückenlehnenpolster 7A, 7B so angeordnet, daß eine angenehme Sitztiefe gegeben ist.
  • 2 zeigt eine in den Arm- und Rückenlehnen 6A, 6B; 7A, 7B etwas anders gestaltete Variante in schräger Perspektive. Man erkennt an der Armlehne 6B im Vordergrund Bügelabschnitte 11D eines Steckbügels, die sich jeweils ein Stück weit horizontal über das Sitzpolster 2 bis zu einem Spalt zwischen dem Grundgestell-Seitenteil 12C und dem Sitzpolster 2 erstrecken und in diesen Spalt und dort in eine gestellseitige Steckaufnahme 10D eintauchen. Das Grundgestell-Seitenteil 12C ist mit einer gepolsterten Blende 9C außen versehen.
  • 3 zeigt das Liegebett in Perspektive. Man erkennt den Auszugsrahmen 32 mit der Teleskopschiene 3 von denen aus sich die beiden Lenker 42, 41 des Hubbeschlages 4 zum hinteren Bereich des davon getragenen Liegepolsters 5 erstrecken. Etwa mittig vom langen vorderen Lenker 41 erstreckt sich eine Zugfeder 43 zum vorderen Bereich 30 der Auszugsschiene 3. Frontseitig befindet sich am Auszugsrahmen 32 eine Frontblende 57.
  • Es sind die beiden Polster 2, 5 nebeneinander auf gleicher Höhe angeordnet. Das Liegepolster 5 ist mit einem waschbaren Schutzbezug 54 umkleidet, und über das Sitzpolster 2 ist eine Schutzdecke 55 gelegt, die mit einem Reißverschluß 56 lösbar mit der Schutzdecke 55 verbunden ist und rückseitig mit Gummischlaufen an dem Sitzpolster 2 abgespannt ist.
  • Den Unterbau des Liegepolsters 5 zeigt 4. Er besteht aus einem Lattenrost 50, dessen Rahmen seitlich breite Winkeleisen 51 trägt, unter denen sich der Auszugsrahmen 32 und die Hub- und Auszugsmechanik in schmaler Bauweise erstreckt. Die Ecken des Lattenrostes 50 sind mit Reling-Griffen 53 versehen. Zwischen diesen ruht zentriert die hier weggeklappte untere Matratze 52.
  • 5 zeigt frontseitig das Liegepolster 5 hochgeschwenkt.
  • Die beiden Lenker 41, 42 des Hubbeschlages sind obenendig gelenkig mit einer Lasche 44 verbunden, die sich über das hintere Drittel des Lattenrostrahmens 50 erstreckt und dort befestigt ist. Man erkennt das seitlich und nach unten offene Winkeleisen 51 des Lattenrostes. In diesen offenen Bereich fügt sich im herabgelassenen Zustand der Auszugsrahmen 32, der Hubbeschlag 4 und der Teleskopauszug 3. In der Nähe des vorderen Auszugsrahmenendes 30 ist zur Abstützung eine Bodenrolle 31 angebracht und der Zierfuß 8, der bodennah endet.
  • 6 und 7 zeigen das vorne offene Grundgestell 1 unbestückt. Die Stabilitätsfunktion erbringt im vorliegenden Beispiel eine leiterartige Rohrkonstruktion 12A12C, die mit einer Außenverkleidung 13 aus Preßspan, Sperrholz od. dgl. versehen ist. Durch einen äußeren Bezug aus Polsterstoff sind damit allseitige Blenden 9A9C ausgebildet.
  • Die Leiter-Rohrkonstruktion 1 ist an den Seitenteilen und im Rückenbereich mit oben liegenden bügelartigen Ösen 16 und beabstandet darunter mit etwas kürzeren Querstreben 15 zwischen den Leitersprossen 14 versehen, so daß diese jeweils zusammen eine Steckaufnahme 10A10D mit einer Tiefenbegrenzung für die Bügel der Arm- bzw. Rückenlehne bilden.
  • In der Leiterkonstruktion sind an den Leitersprossen 14 Haltewinkel 17 befestigt als Auflage für einen Lattenrost des Sitzpolsters 2. Dieser Lattenrost ist mit Zapfen und/oder Klammern und/oder Schrauben seitlich formschlüssig auf den Haltewinkeln 17 gehalten, so daß das Gestell 1 dadurch ausgesteift ist.
  • 8 zeigt eine Lehne 6A im ausgehobenen Zustand. Man erkennt die U-Form des aus Rohr gebildeten Steckbügels 11A, und die quer davon abgebogenen, den Seitenabstand gebenden, Bügelabschnitte, die unter der Lehne 6A in dieser verankert enden.
  • 9 zeigt eine Armlehne 6A mit dem Bügel 11A in die Steckaufnahme 10A eingesteckt, d. h. zwischen dem Sitzpolster 2 und der seitlichen Blende 9A. Das Sitzpolster 2 besteht aus einer mit Polsterstoff bezogenen Matratze 21, die auf einem Lattenrost 20 ruht. Die Matratze 21 ist – im Bild – an seiner Ecke freigeschnitten, damit das Lattenrost 20 erkennbar ist. Die untere Matratze ist frontseitig mit einer gepolsterten Matratzenblende 57 verkleidet, die in der Sitzstellung frontseitig bündig zum Sitzpolster 2 steht und in der Liegestellung als Stütze für den unteren Matratzenrahmen dient.
  • Der Gesamtaufbau ist trotz der ungewöhnlich großen Liegefläche und der hohen Matratzenpolster und Lattenrostunterbauten von 180 × 200 cm2 in der zusammengeschobenen Sitzform optisch leicht und je nach Bestückung, z. B. mit niedrigen Armlehnen mit rundem oder elliptischem Querschnitt sowie mit etwa 50 cm hohen leicht geneigten Rückenlehnen, filigran. Die Austauschbarkeit der Lehnen bietet eine ganz einfache Möglichkeit, auch eine Einzelliege durch Wegnehmen der Armlehnen und der Rückenlehne und ggf. Einsetzen eines Kopfteiles zu. Ebenso läßt sich eine Sitzecke schaffen, wenn eine Armlehne entfernt wird. Die Einsteckschlitze bieten zudem die Möglichkeit, kleine Tische, Leuchten und/oder Ablagen an den Sitzbereich anzustecken, wodurch die Zone zwischen der Armlehne und dem Polsterende und/oder der Bereich davor nutzbar gemacht wird. Da beim Umwandeln des Möbels der Seitenabstand und die Rückseite unverändert bleiben, läßt sich das Möbel an die Wand und in Ecken und Nischen ohne Platzverlust aufstellen.
  • Die Anbauteile können jederzeit beliebig nachbestückt oder ausgetauscht werden ebenso wie die verschiedenen Typen von Arm- und Rückenlehnen sowohl beim Kauf ausgewählt oder später noch ausgetauscht werden können.
  • Der waschbare Matratzenbezug und die Schutzdecke schonen die Polster und bieten ein staub- und milbenfreies hygienisches Schlafen.
  • 1
    Grundgestell
    10A–10D
    Steckaufnahmen
    11A–11D
    Bügel
    12A–12C
    Metallrohrträger
    13
    Außenverkleidung
    14
    Leitersprossen
    15
    Querstreben
    16
    Ösen
    17
    Haltewinkel
    2
    Sitzpolster
    20
    oberer Lattenrostrahmen
    21
    Matratze oben
    3
    Teleskopschienen
    30
    Teleskopschienen-Auszugsende
    31
    Bodenrolle
    32
    Auszugsrahmen
    4
    Hubbeschlag
    41
    langer Lenker
    42
    kurzer Lenker
    43
    Zugfeder
    44
    Lasche an 50
    5
    Liegepolster
    50
    unterer Lattenrostrahmen
    51
    Winkeleisen
    52
    Matratze unten
    53
    Griffaufsätze
    54
    Schutzbezug (auf 52)
    55
    Schutzdecke (auf 2)
    56
    Reißverschluß
    57
    Matratzenblende
    6A, 6B
    Armlehnenpolster
    7A, 7B
    Rückenlehnenpolster
    8
    Füße
    9A–9C
    Blende

Claims (14)

  1. Wandelbares Sitz-Liegemöbel mit einem Grundgestell (1), auf dem ein Sitzpolster (2) gelagert ist, unterhalb dessen ein Auszugsrahmen (32), der seitlich jeweils mit Teleskopschienen (3) im Grundgestell (1) geführt, angeordnet ist, der auf einem Hubbeschlag (4) ein Liegepolster (5) trägt, so dass dieses in einem abgesenkten, eingeschobenen Zustand frontseitig bündig zum Sitzpolster (2) angeordnet ist und in einem angehobenen, ausgezogenen Bettpositions-Zustand, frontseitig auf einer Matratzenblende (57) abgestützt, obenseitig im wesentlichen bündig neben dem Sitzpolster (2) angeordnet ist, und wobei ggf. auf dem Sitzpolster (2) Arm- und/oder Rückenlehnenpolster (6A, 6B; 7A, 7B) vom Grundgestell (1) gehalten, angeordnet sind, wobei das Grundgestell (1) ein frontseitig offener U-Rahmen ist, der bodenfrei auf Füßen (8) steht und seitlich und rückseitig das Sitzpolster (2) und das eingeschobene Liegepolster (5) jeweils mit Blenden (9A9C) umschließt, dadurch gekennzeichnet, dass an den Blenden Steckaufnahmen (10A10D) befestigt sind, in die jeweils die Arm- und Rückenlehnenpolster (6A, 6B; 7A, 7B) mittels abgewinkelter Bügel (11A11D), von den Blenden (9A9C) versetzt, auf dem Sitzpolster (2) eingesteckt gehalten sind.
  2. Wandelbares Sitz-Liegemöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Blenden (9A9C) aus Verbundholzplatten und/oder aus verschweißten leiterartigen Metallrohrträgern (12A12C) mit einer Außenverkleidung (13) bestehen.
  3. Wandelbares Sitz-Liegemöbel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckaufnahmen (10A10D) als breite Ösen (16) auf den Metallrohrträgern (12A12C) gebildet sind und durch Querstreben (15) nach unten begrenzt sind.
  4. Wandelbares Sitz-Liegemöbel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bügel (11A11D) jeweils aus einem Metallrohr bestehen, das in die Steckaufnahme (10A10D) U-förmig hineinragt und auf dem Sitzpolster (2) abgekröpft verläuft und mit seinen nach oben gebogenen Enden im Arm- oder Rückenlehnenpolster (6A, 6B; 7A, 7B) befestigt ist.
  5. Wandelbares Sitz-Liegemöbel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Sitzpolster (2) aus einem Lattenrostrahmen (20) mit einer daraufliegenden mit einem Polsterstoff bezogenen Matratze (21) besteht, die durch die Außenverkleidung (13) zentriert gehalten ist.
  6. Wandelbares Sitz-Liegemöbel mit einem Grundgestell (1), auf dem ein Sitzpolster (2) gelagert ist, unterhalb dessen ein Auszugsrahmen (32), der seitlich jeweils mit Teleskopschienen (3) im Grundgestell (1) geführt, angeordnet ist, der auf einem Hubbeschlag (4) ein Liegepolster (5) trägt, so dass dieses in einem abgesenkten, eingeschobenen Zustand frontseitig bündig zum Sitzpolster (2) angeordnet ist und in einem angehobenen, ausgezogenen Bettpositions-Zustand, frontseitig auf einer Matratzenblende (57) abgestützt, obenseitig im wesentlichen bündig neben dem Sitzpolster (2) angeordnet ist, und wobei ggf. auf dem Sitzpolster (2) Arm- und/oder Rückenlehnenpolster (6A, 6B; 7A, 7B) vom Grundgestell (1) gehalten, angeordnet sind, wobei das Grundgestell (1) ein frontseitig offener U-Rahmen ist, der bodenfrei auf Füßen (8) steht und seitlich und rückseitig das Sitzpolster (2) und das eingeschobene Liegepolster (5) jeweils mit Blenden (9A9C) umschließt, dadurch gekennzeichnet, dass das Liegepolster (5) aus einem Lattenrostrahmen (50) mit einer daraufliegenden Matratze (52) und seitlichen nach unten offenen Winkeleisen (51) besteht, in deren Freiraum jeweils der Auszugsrahmen (32), der Hubbeschlag (4) und die Teleskopschienen (3) angeordnet sind, wenn das Liegepolster (5) abgesenkt ist und dass der Hubbeschlag (4) mit einem kurzen Lenker (42) am hinteren Ende des Winkeleisens (51) angelenkt ist und im rückwärtigen Drittel des Winkeleisens (51) mit einem vorderen langen Lenker (41) angelenkt ist, der etwa mittig mit einer Zugfeder (43) zum vorderen Teleskopschienen-Auszugsende (30) abgespannt ist.
  7. Wandelbares Sitz-Liegemöbel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das vordere Auszugsrahmenende (32) und/oder das Teleskopschienen-Auszugsende (30) von einer etwas zurückversetzten Bodenrolle (31) abgestützt ist und frontseitig ein daran befindlicher Fuß (8) bodennah endet.
  8. Wandelbares Sitz-Liegemöbel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Lattenrostrahmen (50) in seinen Eckbereichen Griffaufsätze (53) trägt, die die Matratze (52) zentriert halten.
  9. Wandelbares Sitz-Liegemöbel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Matratze (52) einen wechselbaren Schutzbezug (54) trägt und an diesem eine Schutzdecke (55) für das Sitzpolster (2) befestigt ist.
  10. Wandelbares Sitz-Liegemöbel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzdecke (55) mit einem Reißverschluss (56) an dem Schutzbezug (54) lösbar befestigt ist.
  11. Wandelbares Sitz-Liegemöbel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abmessungen der Matratzen 86 × 200 + 94 × 200 cm2 betragen.
  12. Wandelbares Sitz-Liegemöbel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Auszugsrahmen (32) aus Stahlprofilmaterial besteht und frontseitig eine Matratzenblende (57) trägt.
  13. Wandelbares Sitz-Liegemöbel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Lattenrostrahmen (20) an allen Seiten des Grundgestells (1) jeweils seitlich formschlüssig gehalten und abgestützt lagert.
  14. Wandelbares Sitz-Liegemöbel nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Lattenrostrahmen (20) auf Haltewinkeln (17) verschraubt ist, die an Leitersprossen (14) des Grundgestells (1) befestigt sind.
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