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DE102004033878B4 - Fahrzeugheizgerät mit einem Steuergerät und Verfahren zum Überwachen einer Pilotflamme in einem Fahrzeugheizgerät - Google Patents

Fahrzeugheizgerät mit einem Steuergerät und Verfahren zum Überwachen einer Pilotflamme in einem Fahrzeugheizgerät Download PDF

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Abstract

Verfahren zum Überwachen einer Pilotflamme in einem Fahrzeugheizgerät (10), das einen Überhitzungstemperatursensor (12) und einen Wärmeträgertemperatursensor (14) aufweist, bei dem einem Steuergerät (16) Signale von dem Überhitzungstemperatursensor (12) und dem Wärmeträgertemperatursensor (14) zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass auf das Vorliegen einer Pilotflamme geschlossen wird, wenn die Signale von Überhitzungstemperatursensor (12) und Wärmeträgertemperatursensor (14) eine vorgegebene zeitlich gekoppelte Veränderung zeigen.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Überwachen einer Pilotflamme in einem Fahrzeugheizgerät, das einen Überhitzungstemperatursensor und einen Wärmeträgertemperatursensor aufweist, bei dem einem Steuergerät Signale von dem Überhitzungstemperatursensor und dem Wärmeträgertemperatursensor zugeführt werden.
  • Die Erfindung betrifft weiterhin ein Fahrzeugheizgerät, das einen Überhitzungstemperatursensor, einen Wärmeträgertemperatursensor und ein Steuergerät aufweist, wobei dem Steuergerät Signale von dem Überhitzungstemperatursensor und dem Wärmeträgertemperatursensor zuführbar sind.
  • Ferner betrifft die Erfindung ein Steuergerät für ein Fahrzeugheizgerät, das einen Überhitzungstemperatursensor und einen Wärmeträgertemperatursensor aufweist, wobei dem Steuergerät Signale von dem Überhitzungstemperatursensor und dem Wärmeträgertemperatursensor zuführbar sind.
  • Moderne Fahrzeugheizgeräte, die beispielsweise als Standheizungen und/oder Zusatzheizungen betrieben werden können, arbeiten nach unterschiedlichen Prinzipien. Bekannt sind beispielsweise Fahrzeugheizgeräte, die mit elektrischem Strom betrieben werden. Andere Heizgeräte, so auch diejenigen, mit den sich die vorliegende Erfindung befasst, werden mit Brennstoff betrieben. Vorzugsweise wird der Brennstoff verwendet, der auch dem Betrieb der Verbrennungsmaschine des Kraftfahrzeugs dient; somit werden üblicherweise Benzin oder Diesel als Brennstoffe verwendet.
  • Als Wärmeträgermedien kommen für Fahrzeugheizgeräte beispielsweise Wasser oder Luft in Frage.
  • In jedem Fall ist es bei einem brennstoffbetriebenen Fahrzeugheizgerät erwünscht, eine möglichst umfassende Kontrollmöglichkeit zur Verfügung zu stellen, insbesondere was das Vorliegen einer Brennerflamme betrifft. Zu diesem Zweck wurde bereits vorgeschlagen, einen Flammwächter vorzusehen, der in Abhängigkeit des Vorliegens einer Flamme ein entsprechendes Signal an ein Steuergerät liefert. Um Fahrzeugheizgeräte im Hinblick auf diese Flammwächterfunktion zu rationalisieren, ist es bekannt, den Glühstift des Heizgerätes, das heißt dasjenige Element, welches zum Starten des Heizgerätes mittels elektrischem Strom auf hohe Temperatur gebracht wird, zusätzlich als Flammwächter zu verwenden.
  • Neben der allgemeinen Flammerkennung ist es aber auch erwünscht, insbesondere während der Startphase des Heizgerätes, die sogenannte Pilotflamme zu erkennen. Dieses Vorhaben ist mit Problemen behaftet, da die Pilotflamme nur eine relativ geringe Heizleistung entwickelt, so dass ihr Nachweis schwierig ist. Außerdem befindet sich der als Flammwächter arbeitende Glühstift bei ausgebildeter Pilotflamme in der Brennstoffverdampfungszone. Hierdurch wird der Glühstift aufgrund des verdampfenden Brennstoffes gekühlt, was der Temperaturerhöhung durch die Pilotflamme entgegenwirkt. Der Nachweis der Pilotflamme mit dem üblichen als Flammwächter dienenden Glühstift ist daher schwierig oder gar unmöglich.
  • Die DE 38 20 442 C2 offenbart ein Verfahren zur Flammüberwachung, bei dem Temperaturänderungsgeschwindigkeiten mit Vorgabewerten verglichen werden.
  • Aus der DE 1 526 204 B ist es bekannt, im Rahmen einer Sicherheitsvorrichtung zwei Temperaturfühlerwerte zu erfassen und deren Differenzwert zu ermitteln.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Vorliegen einer Pilotflamme in einem Fahrzeugheizgerät sicher zu erkennen.
  • Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche gelöst.
  • Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • Die Erfindung baut auf dem gattungsgemäßen Verfahren dadurch auf, dass auf das Vorliegen einer Pilotflamme geschlossen wird, wenn die Signale von Überhitzungstemperatursensor und Wärmeträgertemperatursensor eine vorgegebene zeitlich gekoppelte Veränderung zeigen. Mit dem Entstehen der Pilotflamme wird unverzüglich chemische Energie des Brennstoffs in Wärme umgesetzt. Insbesondere die entstehenden Rauchgase erwärmen den Wärmetauscherinnenmantel und damit auch den vorzugsweise auf dem Wärmetauscherinnenmantel angeordneten Überhitzungssensor. Weiterhin wird aber auch der Wärmeträger im Fahrzeugheizgerät durch die Pilotflamme bereits erwärmt. Dies erfolgt je nach baulicher Auslegung des Heizgeräts mit einer zeitlichen Korrelation zur Erwärmung des Bereiches, in dem der Überhitzungssensor angeordnet ist. Jedenfalls liegt eine vorgegebene zeitliche Korrelation zwischen der Temperaturentwicklung am Überhitzungssensor und am Wärmeträgertemperatursensor für den Fall vor, dass eine Pilotflamme vorhanden ist. Somit kann umgekehrt über den Nachweis der zeitlichen Kopplung im Hinblick auf die Veränderung der Signale von Überhitzungstemperatursensor und Wärmetemperatursensor auf die Anwesenheit beziehungsweise die Abwesenheit einer Pilotflamme geschlossen werden. Durch die Abfrage von zwei Sensoren wird vermieden, dass durch externe Störungen, zum Beispiels das Schalten eines Magnetventils im Wasserkreislauf, ein Anstieg der Wassertemperatur auf eine vorliegende Pilotflamme zurückgeführt wird.
  • Nützlicherweise ist vorgesehen, dass auf das Vorliegen einer Pilotflamme geschlossen wird, wenn durch den Überhitzungstemperatursensor eine Temperaturerhöhung erfasst wird und durch den Wärmeträgertemperatursensor eine zeitlich verzögerte Temperaturerhöhung erfasst wird. Da der Überhitzungstemperatursensor vorzugsweise auf dem Wärmetauscherinnenmantel angeordnet ist und der Wärmetauscherinnenmantel seinerseits den Wärmeträger erwärmt, wird beim Vorliegen einer Pilotflamme zunächst der Überhitzungstemperatursensor eine erhöhte Temperatur anzeigen und später erst der Wärmeträgertemperatursensor. Eine entsprechende zeitliche Verzögerung zwischen den beiden Temperatursignalen ist somit ein nützliches Indiz für das Vorliegen einer Pilotflamme.
  • Es ist weiterhin bevorzugt, dass auf das Vorliegen einer Pilotflamme geschlossen wird, wenn der durch den Überhitzungstemperatursensor erfasste Temperaturgradient einen vorgegebenen Schwellenwert übersteigt. Eine solche Gradientenauswertung ist besonders empfindlich, so dass auch geringe Temperaturerhöhungen bereits erfasst werden können.
  • Aus demselben Grunde ist es nützlich, dass auf das Vorliegen einer Pilotflamme geschlossen wird, wenn der durch den Wärmeträgertemperatursensor erfasste Temperaturgradient einen vorgegebenen Schwellenwert übersteigt.
  • Es kann aber auch alternativ oder zusätzlich ins Auge gefasst werden, dass auf das Vorliegen einer Pilotflamme geschlossen wird, wenn die durch den Überhitzungstemperatursensor erfasste Temperatur einen vorgegebenen Schwellenwert übersteigt. Auch die absolute Temperatur kann insofern nützlich in die Auswertung der Temperatursignale einbezogen werden.
  • Aus demselben Grunde ist es nützlich, dass auf das Vorliegen einer Pilotflamme geschlossen wird, wenn die durch den Wärmeträgertemperatursensor erfasste Temperatur einen vorgegebenen Schwellenwert übersteigt.
  • Die Erfindung betrifft weiterhin ein Steuergerät zum Überwachen einer Pilotflamme in einem Fahrzeugheizgerät, das einen Überhitzungstemperatursensor und einen Wärmeträgertemperatursensor aufweist, wobei dem Steuergerät Signale von dem Überhitzungstemperatursensor und dem Wärmeträgertemperatursensor zuführbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuergerät dazu ausgelegt ist, dass auf das Vorliegen einer Pilotflamme geschlossen wird, wenn die Signale von Überhitzungstemperatursensor und Wärmeträgertemperatursensor eine vorgegebene zeitlich gekoppelte Veränderung zeigen. Auf diese Weise werden die Vorteile und Besonderheiten des erfindungsgemäßen Verfahrens auch im Rahmen eines Steuergerätes realisiert. Dies gilt auch für Weiterbildungen des Steuergerätes im Sinne der vorteilhaften Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens.
  • Weiterhin betrifft die Erfindung ein Fahrzeugheizgerät mit einem solchen Steuergerät.
  • Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass durch eine entsprechende Verwendung bereits vorhandener Temperatursensoren, nämlich des Wärmeträgertemperatursensors und des Überhitzungstemperatursensors eine sichere Erkennung der Pilotflamme möglich ist. Es entstehen keine zusätzlichen Bauteilkosten im Vergleich zu Heizgeräten des Standes der Technik; lediglich eine entsprechende Auslegung eines Steuergerätes, das für die Auswertung der Signale vorgesehen ist, ist erforderlich. Als Steuergerät können beispielsweise ein heizungsinternes Steuergerät oder auch ein heizungsexternes Steuergerät in Betracht kommen.
  • Die Erfindung wird nun mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen anhand bevorzugter Ausführungsformen beispielhaft erläutert.
  • Dabei zeigt:
  • 1 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Fahrzeugheizgerätes und
  • 2 ein Flussdiagramm zur Erläuterung eines erfindungsgemäßen Verfahrens.
  • 1 zeigt eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Fahrzeugheizgerätes. Das Fahrzeugheizgerät 10 weist einen Brennerkopf 20 auf, an dem eine Brennstoffzuführung 22 und eine Brennluftzuführung 24 vorgesehen sind. Über den Brennerkopf 20 gelangt ein Gemisch aus Brennluft und Brennstoff in den Bereich eines Glühstiftes 26. Das Fahrzeugheizgerät 10 weist weiterhin eine Brennkammer 28 auf, die von einem Wärmetauscher 30 umgeben ist. Dieser Wärmetauscher 30 kommuniziert mit einem Zufluss 32 und einem Abfluss 34 für ein Wärmeträgermedium, das heißt im einfachsten Fall Wasser. Auf einem Wärmetauscherinnenmantel 36 ist ein Überhitzungstemperatursensor 12 angeordnet. Im Wärmetauscher 30 ist weiterhin ein Wärmeträgertemperatursensor 14 angeordnet. Der Glühstift 26, der Überhitzungstemperatursensor 12 und der im Wärmetauschertemperatursensor 14 sind mit einem Steuergerät 16 verbunden, wobei das Steuergerät 16 einerseits die von Glühstift 26, Überhitzungstemperatursensor 12 und Wärmeträgertemperatursensor 14 gelieferten Signale auswertet und andererseits den Glühstift 26 ansteuert sowie andere das Fahrzeugheizgerät 10 betreffende Funktionen steuert, kontrolliert und regelt.
  • In der 1 ist das Steuergerät 16 als vom Fahrzeugheizgerät 10 getrenntes Bauteil dargestellt. Ebenso kann vorgesehen sein, dass das Steuergerät 16 Bestandteil des Fahrzeugheizgerätes 10 ist. Erfindungsgemäße Funktionen können auch dann von einem externen Steuergerät übernommen werden, wenn das Fahrzeugheizgerät mit einem internen Steuergerät ausgestattet ist.
  • Beim Vorliegen einer Pilotflamme im Fahrzeugheizgerät 10 wird insbesondere aufgrund der Anordnung der Sensoren 12, 14 im Heizgerät 10 eine zeitlich geordnete Temperaturerhöhung im Bereich dieser Sensoren 12, 14 stattfinden. Der Überhitzungstemperatursensor 12 ist auf dem Wärmetauscherinnenmantel 36 angeordnet und wird somit beim Vorliegen einer Pilotflamme zeitnah eine höhere Temperatur erfassen. Der Wärmeträgertemperatursensor 14 erfährt eine Temperaturerhöhung hingegen aufgrund des erforderlichen Wärmedurchtritts durch das Wärmeträgermedium erst zeitlich verzögert. Durch das Festlegen geeigneter Temperaturschwellen für Temperatur und Temperaturgradient sowie geeigneter zeitlicher Vorgaben, kann folglich auf das Vorliegen einer Pilotschlamme geschlossen werden.
  • 2 zeigt ein Flussdiagramm zur Erläuterung eines erfindungsgemäßen Verfahrens. Es ist nur eine beispielhafte Abfolge von Verfahrensschritten dargestellt. Die Schritte können ebenso in anderer Reihenfolge zum erfindungsgemäßen Erfolg führen. Nach dem Start wird in Schritt S01 die Temperatur TÜ mit dem Überhitzungstemperatursensor erfasst. In Schritt S02 wird dann geprüft, ob der Gradient der Temperatur TÜ größer ist als ein vorgegebener Schwellenwert. Ist dies nicht der Fall, so erfolgt eine weitere Erfassung der Temperatur TÜ gemäß Schritt S01. Übersteigt der Gradient der Temperatur T0 jedoch die vorgegebene Schwelle, so wird gemäß S03 der aktuelle Zeitpunkt t0 erfasst und gespeichert. Nachfolgend wird in Schritt S04 die Temperatur TW mit dem Wärmeträgertemperatursensor erfasst. Dann wird gemäß Schritt S05 geprüft, ob der Gradient der Temperatur TW eine vorgegebene Schwelle übersteigt. Ist dies nicht der Fall, so kann zur Erfassung der Wärmeträgertemperatur gemäß Schritt S04 übergegangen werden. Allerdings wird vorher noch gemäß Schritt S06 überprüft, ob die Zeit, die seit dem gemäß Schritt S03 erfassten Zeitpunkt vergangen ist, eine Maximalzeit t3 übersteigt. Nur wenn dies nicht der Fall ist wird mit der Erfassung der Wärmeträgertemperatur fortgefahren. Andernfalls kehrt der Ablauf zu Schritt S01 zurück; alternativ endet das Verfahren an dieser Stelle. Wird im Schritt S05 festgestellt, dass der Gradient von TW größer ist als die vorgegebene Schwelle, so wird überprüft, ob die seit der im Schritt S03 gespeicherten Zeit t0 vergangene Zeit innerhalb eines vorgegebenen Zeitintervalls, das heißt zwischen t1 und t2 liegt. Ist dies der Fall, so wird gemäß Schritt S08 darauf geschlossen, dass eine Pilotflamme vor liegt. Liegt die Zeit nicht in dem vorgegebenen Intervall, so kehrt der Ablauf zu Schritt S01 zurück; alternativ steigt das Verfahren aus der erfindungsgemäßen Pilotflammenüberwachung an dieser Stelle aus.
  • Die in der vorstehenden Beschreibung, in den Zeichnungen sowie in den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Verwirklichung der Erfindung wesentlich sein.
  • 10
    Fahrzeugheizgerät
    12
    Überhitzungstemperatursensor
    14
    Wärmeträgertemperatursensor
    16
    Steuergerät
    20
    Brennerkopf
    22
    Brennstoffzuführung
    24
    Brennluftzuführung
    26
    Glühstift
    28
    Brennkammer
    30
    Wärmetauscher
    32
    Zufluss
    34
    Abfluss
    36
    Wärmetauscherinnenmantel

Claims (8)

  1. Verfahren zum Überwachen einer Pilotflamme in einem Fahrzeugheizgerät (10), das einen Überhitzungstemperatursensor (12) und einen Wärmeträgertemperatursensor (14) aufweist, bei dem einem Steuergerät (16) Signale von dem Überhitzungstemperatursensor (12) und dem Wärmeträgertemperatursensor (14) zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass auf das Vorliegen einer Pilotflamme geschlossen wird, wenn die Signale von Überhitzungstemperatursensor (12) und Wärmeträgertemperatursensor (14) eine vorgegebene zeitlich gekoppelte Veränderung zeigen.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf das Vorliegen einer Pilotflamme geschlossen wird, wenn durch den Überhitzungstemperatursensor (12) eine Temperaturerhöhung erfasst wird und durch den Wärmeträgertemperatursensor (14) eine zeitlich verzögerte Temperaturerhöhung erfasst wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf das Vorliegen einer Pilotflamme geschlossen wird, wenn der durch den Überhitzungstemperatursensor (12) erfasste Temperaturgradient einen vorgegebenen Schwellenwert übersteigt.
  4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf das Vorliegen einer Pilotflamme geschlossen wird, wenn der durch den Wärmeträgertemperatursensor (14) erfasste Temperaturgradient einen vorgegebenen Schwellenwert übersteigt.
  5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf das Vorliegen einer Pilotflamme geschlossen wird, wenn die durch den Überhitzungstemperatursensor (12) erfasste Temperatur einen vorgegebenen Schwellenwert übersteigt.
  6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf das Vorliegen einer Pilotflamme geschlossen wird, wenn die durch den Wärmeträgertemperatursensor (14) erfasste Temperatur einen vorgegebenen Schwellenwert übersteigt.
  7. Steuergerät (16) zum Überwachen einer Pilotflamme in einem Fahrzeugheizgerät (10), das einen Überhitzungstemperatursensor (12) und einen Wärmeträgertemperatursensor (14) aufweist, wobei dem Steuergerät (16) Signale von dem Überhitzungstemperatursensor (12) und dem Wärmeträgertemperatursensor (14) zuführbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuergerät (16) dazu ausgelegt ist, dass auf das Vorliegen einer Pilotflamme geschlossen wird, wenn die Signale von Überhitzungstemperatursensor (12) und Wärmeträgertemperatursensor (14) eine vorgegebene zeitlich gekoppelte Veränderung zeigen.
  8. Fahrzeugheizgerät (10) mit einem Steuergerät (16) nach Anspruch 7.
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