DE10157308C1 - Verfahren und System zum Erkennen einer Flamme beziehungsweise eines Flammabbruchs in einem Brenner - Google Patents
Verfahren und System zum Erkennen einer Flamme beziehungsweise eines Flammabbruchs in einem BrennerInfo
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Abstract
Die Erfindung betifft ein Verfahren zum Erkennen einer Flamme beziehungsweise eines Flammabbruchs in einem Brenner (1) mit den Schritten Erfassen mindestens einer temperaturabhängigen Größe mittels elektrischer Eigenschaften von mindestens einem Flammwächter (12), Auswerten der elektrischen Eigenschaften des mindestens einen Flammwächters (12), indem die elektrischen Eigenschaften mit mindestens einem Schwellenwert verglichen werden, und Erkennen einer Flamme beziehungsweise eines Flammabbruches auf der Grundlage des Auswertens der elektrischen Eigenschaften des Flammwächters (12). Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die zeitliche Änderung der elektrischen Eigenschaften des mindestens einen Flammwächters (12) erfasst und ausgewertet wird. Weiterhin betrifft die Erfindung ein System zum Erkennen einer Flamme beziehungsweise eines Flammabbruchs.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Erkennen einer Flamme beziehungswei
se eines Flammabbruchs in einem Brenner mit den Schritten: Erfassen minde
stens einer temperaturabhängigen Größe mittels elektrischer Eigenschaften von
mindestens einem Flammwächter, Auswerten der elektrischen Eigenschaften des
mindestens einen Flammwächters, indem die elektrischen Eigenschaften mit
mindestens einem Schwellenwert verglichen werden, und Erkennen einer Flam
me beziehungsweise eines Flammabbruches auf der Grundlage des Auswertens
der elektrischen Eigenschaften des Flammwächters. Die Erfindung betrifft weiter
hin ein System zum Erkennen einer Flamme beziehungsweise eines Flammab
bruchs in einem Brenner mit Mitteln zum Erfassen mindestens einer tempera
turabhängigen Größe mittels elektrischer Eigenschaften von mindestens einem
Flammwächter, Mitteln zum Auswerten der elektrischen Eigenschaften des min
destens einen Flammwächters, indem die elektrischen Eigenschaften mit minde
stens einem Schwellenwert verglichen werden, und Mitteln zum Erkennen einer
Flamme beziehungsweise eines Flammabbruchs auf der Grundlage des Aus
wertens der elektrischen Eigenschaften des Flammwächters.
Gattungsgemäße Verfahren und gattungsgemäße Systeme kommen beispiels
weise bei Fahrzeugzusatzheizsystemen von Kraftfahrzeugen zum Einsatz. Derar
tige Fahrzeugzusatzheizsysteme, welche vermehrt Verwendung finden, werden
beispielsweise als Zuheizsysteme benutzt. Durch solche Zuheizsysteme wird
Wärme unabhängig von der Abwärme des Verbrennungsmotors des Kraftfahr
zeugs erzeugt, wobei dies sowohl im Stand als auch während der Fahrt des
Kraftfahrzeugs möglich ist.
Eine weitere bekannte Verwendung eines Fahrzeugzusatzheizsystems besteht
darin, dieses als Standheizung zu betreiben.
Den Fahrzeugzusatzheizungen ist gemeinsam, dass ein Brenner vorgesehen ist,
welcher vorzugsweise mit Kraftstoff, das heißt zum Beispiel Benzin oder Diesel
betrieben wird. In jedem Fall ist es erwünscht, die Zufuhr des Kraftstoffs zu unter
brechen, wenn die Flamme innerhalb des Brenners erlischt. Auf diese Weise
kann eine zusätzliche Schadstoffbelastung vermieden werden, und es kann ins
besondere ein sicherer Betrieb des Brenners gewährleistet werden.
Bei Verfahren und Systemen des Standes der Technik z. B. (DE 196 49 473 C2) wird zur Erkennung eines
Erlöschens der Flamme, das heißt eines Flammabbruchs, ein Flammwächter ein
gesetzt, dessen elektrischer Widerstand gemessen wird. Dieser elektrische Wi
derstand ist naturgemäß temperaturabhängig, so dass man aus dem Absinken
des Widerstandes auf einen Wert unterhalb einer Widerstandsschwelle auf eine
Flamme beziehungsweise einen Flammabbruch schließen kann.
Vorzugsweise wird als Flammwächter der Glühstift des Brenners verwendet, das
heißt ein Element, welches beim Start des Brenners aus elektrischer Energie die
erforderliche Zündenergie des Brenners erzeugt. Die genannte Widerstands
schwelle ergibt sich in der Regel aus der Kennlinie der Glühstift-Flammwächter-
Kombination.
Nachteilig an dem beschriebenen Stand der Technik ist, dass die ermittelten Wi
derstandswerte stark von den vorliegenden Umgebungsbedingungen abhängen.
Im Betrieb bei kalter Umgebung liegt der Widerstandswert niedriger als bei war
men Umgebungsbedingungen, so dass der Widerstandsschwellenwert relativ
niedrig gewählt werden muss. Aufgrund des dann größeren Abstandes zum rea
len Wert bei höheren Umgebungstemperaturen wird die Erkennung sehr lang
sam, so dass durch den weiter geförderten Brennstoff mit unerwünschter Qualm
bildung zu rechnen ist. Darüber hinaus ist eine sorgfältige Überprüfung notwen
dig, um sicherzustellen, dass eine Flamme beziehungsweise ein Flammabbruch
unter allen Bedingungen und Toleranzen erkannt wird.
Weitere Problematiken der Systeme und Verfahren des Standes der Technik
hängen damit zusammen, dass Heizgerätestarts bei Glühstift-Flammwächter-
Kombination üblicherweise nach einem festen Ablauf durchgeführt werden, da
ohnehin während des Starts üblicherweise keine Informationen über eine Flamm
bildung vorhanden sind. Die Startabläufe müssen so ausgelegt werden, dass sie
unter allen Bedingungen sicher, qualmfrei und ohne störende Geräuschbildung
durchgeführt werden können. Feste Startabläufe sind daher in der Regel relativ
langsam, um die nötige Startsicherheit erreichen zu können. Oft ist auch eine
Anfettung erforderlich, um die Startsicherheit bei kalten Umgebungstemperaturen
zu erhöhen. Dies führt bei höheren Umgebungstemperaturen zu einer Überfet
tung und somit zu einer unerwünschten Geräusch- und Qualmemission.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und ein System zum
Erkennen einer Flamme beziehungsweise eines Flammabbruchs zur Verfügung
zu stellen, welche eine Flamme beziehungsweise einen Flammabbruch sicher bei
unterschiedlichen Umgebungsbedingungen insbesondere auch während der
Startphase des Brenners erkennen.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche gelöst.
Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprü
chen angegeben.
Die Erfindung baut auf dem gattungsgemäßen Verfahren dadurch auf, dass die
zeitliche Änderung der elektrischen Eigenschaften des mindestens einen Flamm
wächters erfasst und ausgewertet wird. Auf diese Weise gelingt es, aufgrund der
mit einer Flamme beziehungsweise einem Flammabbruch einhergehenden Zu
standsänderungen auf eine Flamme beziehungsweise einen Flammabbruch zu
schließen. Man ist nicht mehr auf die Bestimmung von Momentanwerten ange
wiesen, die, wie es im Zusammenhang mit dem Stand der Technik beschrieben
wurde, stark von den Umgebungsbedingungen abhängen. Vielmehr kann die
zeitliche Entwicklung der elektrischen Eigenschaften des Flammwächters ver
wendet werden, so dass insbesondere eine schnelle Erkennung einer Flamme
beziehungsweise eines Flammabbruchs bei beliebigen Umgebungsbedingungen
ermöglicht wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist in besonders vorteilhafter Weise dadurch
weitergebildet, dass als Flammwächter eine Glühstift-Flammwächter-Kombination
verwendet wird. Bei einem derartig ausgelegten Verfahren bieten sich zunächst
die bereits im Stand der Technik vorliegenden Vorteile einer Glühstift-
Flammwächter-Kombination im Sinne einer Minimierung der im Brenner erforder
lichen Bauteile. Weiterhin bieten sich aber auch besonders günstige Möglichkei
ten, eine Flamme beziehungsweise einen Flammabbruch zu bestimmen, wie es
im Zusammenhang mit den nachfolgend beschriebenen Ausführungsformen im
Detail erläutert wird.
Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass als elektrische Eigenschaft, deren
zeitliche Änderung erfasst und ausgewertet wird, der Gradient des elektrischen
Widerstandes des Flammwächters verwendet wird. Wird ein zulässiger Gradient
überschritten, lässt dies darauf schließen, dass sich die Temperatur im Bereich
des Flammwächters rasch ändert. Folglich liegt mit großer Wahrscheinlichkeit die
Entstehung einer Flamme beziehungsweise ein Flammabbruch vor, so dass auf
der Grundlage der Gradientenüberwachung eine Bestimmung der Flamme bezie
hungsweise des Flammabbruchs ermöglicht wird.
Es kann aber auch in besonders vorteilhafter Weise vorgesehen sein, dass der
elektrische Widerstand des Flammwächters auf einen definierten Wert geregelt
wird und dass als elektrische Eigenschaft, deren zeitliche Änderung erfasst und
ausgewertet wird, der Gradient einer aufgenommenen elektrischen Leistung ver
wendet wird. Dabei wird ausgenutzt, dass im Falle einer Glühstift-Flammwächter-
Kombination beim Ausbilden einer Flamme die zum Aufrechterhalten der
Glühtemperatur und somit des Glühstiftwiderstandes erforderliche Leistung gerin
ger ist und durch die Widerstandsregelung reduziert wird. Beim Überschreiten
eines bestimmten Leistungsgradienten kann somit von einer Flammbildung aus
gegangen werden, und entsprechende Maßnahmen können im Betriebsablauf
ergriffen werden.
Ebenfalls kann das erfindungsgemäße Verfahren in vorteilhafter Weise dadurch
weitergebildet sein, dass mehrere Werte der zeitlichen Änderung von elektrischen
Eigenschaften zu verschiedenen Zeitpunkten erfasst und ausgewertet werden
und dass der mit dem mindestens einen Schwellenwert zu vergleichende Wert
ein Mittelwert der mehreren Werte ist. Hierdurch können Messfehler aufgrund von
beispielsweise einer schwankenden Versorgungsspannung durch Mittelwertbil
dung vermieden werden.
Es ist weiterhin in vorteilhafter Weise im Rahmen des erfindungsgemäßen Ver
fahrens vorgesehen, dass mehrere Werte der zeitlichen Änderung von elektri
schen Eigenschaften zu verschiedenen Zeitpunkten erfasst und ausgewertet
werden, dass die mehreren Werte einzeln mit dem mindestens einen Schwellen
wert verglichen werden und dass der mindestens eine Schwellenwert mehrmals
überschritten werden muss, um eine Flamme beziehungsweise einen Flammab
bruch zu erkennen. Hierdurch erreicht man eine zusätzliche Sicherheit, da zufälli
ge Schwankungen, die singulär auftreten, nicht zu einem Erkennen einer Flamme
beziehungsweise eines Flammabbruchs führen.
Vorzugsweise wird das erfindungsgemäßen Verfahren während der Startphase
des Brenners ausgeführt. Hierdurch lässt sich die Startphase insbesondere im
Hinblick auf eine Überfettung und die damit in Verbindung stehende Geräusch-
und Qualmemission optimieren.
Ebenfalls ist es bevorzugt, dass als weiteres Kriterium für das Vorliegen einer
Flamme beziehungsweise eines Flammabbruches ein Momentanwert einer elek
trischen Eigenschaft des Flammwächters bestimmt und mit mindestens einem
Schwellenwert verglichen wird. Diese bereits im Rahmen des Standes der Tech
nik erfolgenden Maßnahmen sind besonders im Zusammenspiel mit dem erfin
dungsgemäßen Verfahren von Vorteil, da hier eine zusätzliche Sicherheit durch in
vielen Fällen redundante Information vorliegt.
Die Erfindung baut auf dem gattungsgemäßen System dadurch auf, dass die
Mittel zum Erfassen und die Mittel zum Auswerten die zeitliche Änderung der
elektrischen Eigenschaften des mindestens einen Flammwächters erfassen und
auswerten. Auf diese Weise werden die Vorteile des erfindungsgemäßen Verfah
rens auch im Rahmen eines Systems umgesetzt. Dies gilt auch für die nachfol
gend angegebenen besonders bevorzugten Ausführungsformen des erfindungs
gemäßen Systems.
Das erfindungsgemäße System ist beispielsweise dadurch in vorteilhafter Weise
weitergebildet, dass als elektrische Eigenschaft, deren zeitliche Änderung erfasst
und ausgewertet wird, der Gradient des elektrischen Widerstandes des Flamm
wächters verwendet wird.
Ebenfalls kann nützlicherweise vorgesehen sein, dass der elektrische Widerstand
des Flammwächters auf einen definierten Wert geregelt wird und dass als elektri
sche Eigenschaft, deren zeitliche Änderung erfasst und ausgewertet wird, der
Gradient einer aufgenommenen elektrischen Leistung verwendet wird.
Ebenfalls ist das erfindungsgemäße System nützlicherweise so weitergebildet,
dass mehrere Werte der zeitlichen Änderung von elektrischen Eigenschaften zu
verschiedenen Zeitpunkten erfasst und ausgewertet werden und dass der mit
dem mindestens einen Schwellenwert zu vergleichende Wert ein Mittelwert der
mehreren Werte ist.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist im Rahmen des erfindungs
gemäßen Systems weiterhin vorgesehen, dass mehrere Werte der zeitlichen Än
derung von elektrischen Eigenschaften zu verschiedenen Zeitpunkten erfasst und
ausgewertet werden, dass die mehreren Werte einzeln mit dem mindestens einen
Schwellenwert verglichen werden und dass der mindestens eine Schwellenwert
mehrmals überschritten werden muss, um eine Flamme beziehungsweise einen
Flammabbruch zu erkennen.
Seine besonderen Vorzüge entfaltet das erfindungsgemäße System in der Start
phase des Brenners.
Ebenfalls ist es in nützlicher Weise im Rahmen des erfindungsgemäßen Systems
möglich, dass als weiteres Kriterium für das Vorliegen einer Flamme bezie
hungsweise eines Flammabbruches ein Momentanwert einer elektrischen Eigen
schaft des Flammwächters bestimmt und mit mindestens einem Schwellenwert
verglichen wird.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass durch das Erfassen der zeitli
chen Entwicklung von elektrischen Eigenschaften eines Flammwächters bezie
hungsweise einer Glühstift-Flammwächter-Kombination sowohl eine Flamme be
ziehungsweise ein Flammabbruch schnell und zuverlässig erkannt werden kann
als auch der Startablauf in einem Brenner deutlich im Hinblick auf eine Überfet
tung und die damit in Verbindung stehende Geräusch- und Qualmemision ver
bessert werden kann. Es bestehen die Möglichkeiten, eine zeitliche Entwicklung
eines elektrischen Widerstandes als Kriterium für eine Flamme beziehungsweise
einen Flammabbruch heranzuziehen. Ebenfalls ist es möglich, den Glühstiftwi
derstand auf einen definierten Wert zu regeln und anhand der aufgenommenen
Glühleistung auf eine Flamme während des Startvorgangs beziehungsweise ei
nen Flammabbruch rückzuschließen.
Die Erfindung wird nun mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen anhand be
vorzugter Ausführungsformen beispielhaft erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 ein Flussdiagramm einer ersten Ausführungsform eines erfindungs
gemäßen Verfahrens;
Fig. 2 ein Flussdiagramm einer zweiten Ausführungsform eines erfin
dungsgemäßen Verfahrens; und
Fig. 3 ein schematisches Blockdiagramm eines erfindungsgemäßen Sy
stems.
Fig. 1 zeigt ein Flussdiagramm einer ersten Ausführungsform eines erfindungs
gemäßen Verfahrens. Das im Flussdiagramm dargestellte Verfahren eignet sich
sowohl zur Erkennung eines Flammabbruches während des normalen Brenner
betriebs als auch zum Erkennen einer Flamme während des Startbetriebes eines
Brenners.
In Schritt S101 wird die zeitliche Änderung eines Glühstiftwiderstandes RGS er
fasst.
In Schritt S102 wird dann entschieden, ob der Absolutwert der zeitlichen Ände
rung des Glühstiftwiderstandes
größer ist als ein Schwellenwert
Ist dies nicht der Fall, so geht das Verfahren schleifenartig zu Schritt S101 über.
Falls der Schwellenwert überschritten ist, so wird in Schritt S103 auf Flamme be
ziehungsweise Flammabbruch erkannt.
In Schritt S104 können folglich weitere Maßnahmen eingeleitet werden. Im Falle
eines Flammabbruches kann beispielsweise das Zuführen von Brennstoff ge
stoppt werden, im Falle eines Erkennens einer Flamme während des Startvor
gangs kann der Startablauf entsprechend modifiziert werden.
Fig. 2 zeigt ein Flussdiagramm einer zweiten Ausführungsform eines erfin
dungsgemäßen Verfahrens. Das im Flussdiagramm dargestellte Verfahren eignet
sich sowohl zur Erkennung eines Flammabbruches während des normalen Bren
nerbetriebs als auch zum Erkennen einer Flamme während des Startbetriebes
eines Brenners.
In Schritt S201 wird ein Glühstiftwiderstand auf einen konstanten Wert geregelt.
Diese Regelung wird kontinuierlich während des gesamten Verfahrens vorge
nommen.
In Schritt S202 wird die zeitliche Änderung der von dem Glühstift aufgenomme
nen elektrischen Leistung PGS erfasst.
In Schritt S203 wird geprüft, ob der Absolutwert der zeitlichen Änderung der auf
genommenen elektrischen Leistung
größer ist als ein Schwellenwert
Ist dies nicht der Fall, so wird schleifenartig mit Schritt S201 fortgefahren.
Falls der Schwellenwert überschritten ist, so wird in Schritt S204 auf Flamme be
ziehungsweise Flammabbruch erkannt.
Folglich können in Schritt S205 weitere Maßnahmen eingeleitet werden. Im Falle
des Erkennens einer Flamme können beispielsweise Parameter für den Startab
lauf modifiziert werden. Falls ein Flammabbruch im Normalbetrieb des Brenners
erkannt wird, so kann beispielsweise die Zufuhr von Brennstoff unterbrochen
werden.
Fig. 3 zeigt ein schematisches Blockdiagramm eines erfindungsgemäßen Sy
stems. Es ist schematisch ein Brenner 10 mit einem darin angeordneten Glühstift
12 zu erkennen, der ebenfalls als Flammwächter dient. Der Glühstift 12 ist mit
einem Steuergerät 14 verbunden, das vorzugsweise das Steuergerät des Fahr
zeugzusatzheizgerätes ist. Das Steuergerät 14 übernimmt das Erfassen der
elektrischen Eigenschaften des Glühstiftes 12 sowie dessen Ansteuerung.
Ebenfalls kann in dem Steuergerät 14 eine Auswertung auf der Grundlage der
zeitlichen Änderung der elektrischen Eigenschaften in erfindungsgemäßer Weise
erfolgen.
Die in der vorstehenden Beschreibung, in den Zeichnungen sowie in den Ansprü
chen offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in be
liebiger Kombination für die Verwirklichung der Erfindung wesentlich sein.
10
Brenner
12
Glühstift
14
Steuergerät
Claims (16)
1. Verfahren zum Erkennen einer Flamme beziehungsweise eines Flammab
bruchs in einem Brenner (10) mit den Schritten
- - Erfassen mindestens einer temperaturabhängigen Größe mittels elektrischer Eigenschaften von mindestens einem Flammwächter (12),
- - Auswerten der elektrischen Eigenschaften des mindestens einen Flammwächters (12), indem die elektrischen Eigenschaften mit min destens einem Schwellenwert verglichen werden, und
- - Erkennen einer Flamme beziehungsweise eines Flammabbruches auf der Grundlage des Auswertens der elektrischen Eigenschaften des Flammwächters (12),
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Flamm
wächter (12) eine Glühstift-Flammwächter-Kombination verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als
elektrische Eigenschaft, deren zeitliche Änderung erfasst und ausgewertet
wird, der Gradient des elektrischen Widerstandes des Flammwächters (12)
verwendet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass der elektrische Widerstand des Flammwächters (12) auf einen definierten Wert geregelt wird und
dass als elektrische Eigenschaft, deren zeitliche Änderung erfasst und ausgewertet wird, der Gradient einer aufgenommenen elektri schen Leistung verwendet wird.
dass der elektrische Widerstand des Flammwächters (12) auf einen definierten Wert geregelt wird und
dass als elektrische Eigenschaft, deren zeitliche Änderung erfasst und ausgewertet wird, der Gradient einer aufgenommenen elektri schen Leistung verwendet wird.
5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet,
dass mehrere Werte der zeitlichen Änderung von elektrischen Ei genschaften zu verschiedenen Zeitpunkten erfasst und ausgewertet werden und
dass der mit dem mindestens einen Schwellenwert zu vergleichende Wert ein Mittelwert der mehreren Werte ist.
dass mehrere Werte der zeitlichen Änderung von elektrischen Ei genschaften zu verschiedenen Zeitpunkten erfasst und ausgewertet werden und
dass der mit dem mindestens einen Schwellenwert zu vergleichende Wert ein Mittelwert der mehreren Werte ist.
6. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet,
dass mehrere Werte der zeitlichen Änderung von elektrischen Ei genschaften zu verschiedenen Zeitpunkten erfasst und ausgewertet werden,
dass die mehreren Werte einzeln mit dem mindestens einen Schwellenwert verglichen werden und
dass der mindestens eine Schwellenwert mehrmals überschritten werden muss, um eine Flamme beziehungsweise einen Flammab bruch zu erkennen.
dass mehrere Werte der zeitlichen Änderung von elektrischen Ei genschaften zu verschiedenen Zeitpunkten erfasst und ausgewertet werden,
dass die mehreren Werte einzeln mit dem mindestens einen Schwellenwert verglichen werden und
dass der mindestens eine Schwellenwert mehrmals überschritten werden muss, um eine Flamme beziehungsweise einen Flammab bruch zu erkennen.
7. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, dass es während der Startphase des Brenners (10) ausgeführt
wird.
8. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, dass als weiteres Kriterium für das Vorliegen einer Flamme be
ziehungsweise eines Flammabbruches ein Momentanwert einer elektri
schen Eigenschaft des Flammwächters (12) bestimmt und mit mindestens
einem Schwellenwert verglichen wird.
9. System zum Erkennen einer Flamme beziehungsweise eines Flammab
bruchs in einem Brenner (10) mit
Mitteln (14) zum Erfassen mindestens einer temperaturabhängigen Größe mittels elektrischer Eigenschaften von mindestens einem Flammwächter (12),
Mitteln (14) zum Auswerten der elektrischen Eigenschaften des mindestens einen Flammwächters (12), indem die elektrischen Ei genschaften mit mindestens einem Schwellenwert verglichen wer den, und
Mitteln (14) zum Erkennen einer Flamme beziehungsweise eines Flammabbruches auf der Grundlage des Auswertens der elektri schen Eigenschaften des Flammwächters (12),
dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (14) zum Erfassen und die Mittel (14) zum Auswerten die zeitliche Änderung der elektrischen Eigenschaften des mindestens einen Flammwächters (12) erfassen und auswerten.
Mitteln (14) zum Erfassen mindestens einer temperaturabhängigen Größe mittels elektrischer Eigenschaften von mindestens einem Flammwächter (12),
Mitteln (14) zum Auswerten der elektrischen Eigenschaften des mindestens einen Flammwächters (12), indem die elektrischen Ei genschaften mit mindestens einem Schwellenwert verglichen wer den, und
Mitteln (14) zum Erkennen einer Flamme beziehungsweise eines Flammabbruches auf der Grundlage des Auswertens der elektri schen Eigenschaften des Flammwächters (12),
dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (14) zum Erfassen und die Mittel (14) zum Auswerten die zeitliche Änderung der elektrischen Eigenschaften des mindestens einen Flammwächters (12) erfassen und auswerten.
10. System nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Flamm
wächter (12) als Glühstift-Flammwächter-Kombination vorgesehen ist.
11. System nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass als elek
trische Eigenschaft, deren zeitliche Änderung erfasst und ausgewertet
wird, der Gradient des elektrischen Widerstandes des Flammwächters (12)
verwendet wird.
12. System nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet,
dass der elektrische Widerstand des Flammwächters (12) auf einen definierten Wert geregelt wird und
dass als elektrische Eigenschaft, deren zeitliche Änderung erfasst und ausgewertet wird, der Gradient einer aufgenommenen elektri schen Leistung verwendet wird.
dass der elektrische Widerstand des Flammwächters (12) auf einen definierten Wert geregelt wird und
dass als elektrische Eigenschaft, deren zeitliche Änderung erfasst und ausgewertet wird, der Gradient einer aufgenommenen elektri schen Leistung verwendet wird.
13. System nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
dass mehrere Werte der zeitlichen Änderung von elektrischen Ei genschaften zu verschiedenen Zeitpunkten erfasst und ausgewertet werden und
dass der mit dem mindestens einen Schwellenwert zu vergleichende Wert ein Mittelwert der mehreren Werte ist.
dass mehrere Werte der zeitlichen Änderung von elektrischen Ei genschaften zu verschiedenen Zeitpunkten erfasst und ausgewertet werden und
dass der mit dem mindestens einen Schwellenwert zu vergleichende Wert ein Mittelwert der mehreren Werte ist.
14. System nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
dass mehrere Werte der zeitlichen Änderung von elektrischen Ei genschaften zu verschiedenen Zeitpunkten erfasst und ausgewertet werden,
dass die mehreren Werte einzeln mit dem mindestens einen Schwellenwert verglichen werden und
dass der mindestens eine Schwellenwert mehrmals überschritten werden muss, um eine Flamme beziehungsweise einen Flammab bruch zu erkennen.
dass mehrere Werte der zeitlichen Änderung von elektrischen Ei genschaften zu verschiedenen Zeitpunkten erfasst und ausgewertet werden,
dass die mehreren Werte einzeln mit dem mindestens einen Schwellenwert verglichen werden und
dass der mindestens eine Schwellenwert mehrmals überschritten werden muss, um eine Flamme beziehungsweise einen Flammab bruch zu erkennen.
15. System nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
dass es während der Startphase des Brenners (10) ausgeführt wird.
16. System nach einem der Ansprüche 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
dass als weiteres Kriterium für das Vorliegen einer Flamme beziehungs
weise eines Flammabbruches ein Momentanwert einer elektrischen Eigen
schaft des Flammwächters (12) bestimmt und mit mindestens einem
Schwellenwert verglichen wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001157308 DE10157308C1 (de) | 2001-11-23 | 2001-11-23 | Verfahren und System zum Erkennen einer Flamme beziehungsweise eines Flammabbruchs in einem Brenner |
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| DE2001157308 DE10157308C1 (de) | 2001-11-23 | 2001-11-23 | Verfahren und System zum Erkennen einer Flamme beziehungsweise eines Flammabbruchs in einem Brenner |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10157308C1 true DE10157308C1 (de) | 2003-08-07 |
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ID=7706586
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|---|---|---|---|
| DE2001157308 Expired - Lifetime DE10157308C1 (de) | 2001-11-23 | 2001-11-23 | Verfahren und System zum Erkennen einer Flamme beziehungsweise eines Flammabbruchs in einem Brenner |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10157308C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2004082971A1 (de) * | 2003-03-18 | 2004-09-30 | Webasto Ag | Heizgerät mit einem regelbaren glühstift/flammwächter |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19649473C2 (de) * | 1996-11-29 | 1999-01-07 | Webasto Thermosysteme Gmbh | Verfahren zum Überwachen der Flamme in einem brennstoffbetriebenen Heizgerät |
-
2001
- 2001-11-23 DE DE2001157308 patent/DE10157308C1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19649473C2 (de) * | 1996-11-29 | 1999-01-07 | Webasto Thermosysteme Gmbh | Verfahren zum Überwachen der Flamme in einem brennstoffbetriebenen Heizgerät |
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| WO2004082971A1 (de) * | 2003-03-18 | 2004-09-30 | Webasto Ag | Heizgerät mit einem regelbaren glühstift/flammwächter |
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