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DE10157308C1 - Verfahren und System zum Erkennen einer Flamme beziehungsweise eines Flammabbruchs in einem Brenner - Google Patents

Verfahren und System zum Erkennen einer Flamme beziehungsweise eines Flammabbruchs in einem Brenner

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Publication number
DE10157308C1
DE10157308C1 DE2001157308 DE10157308A DE10157308C1 DE 10157308 C1 DE10157308 C1 DE 10157308C1 DE 2001157308 DE2001157308 DE 2001157308 DE 10157308 A DE10157308 A DE 10157308A DE 10157308 C1 DE10157308 C1 DE 10157308C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flame
electrical properties
electrical
evaluated
threshold value
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE2001157308
Other languages
English (en)
Inventor
Christian Baecker
Felix Wolf
Werner Hoeglmaier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Webasto SE
Original Assignee
Webasto Thermosysteme GmbH
Webasto Thermosysteme International GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Webasto Thermosysteme GmbH, Webasto Thermosysteme International GmbH filed Critical Webasto Thermosysteme GmbH
Priority to DE2001157308 priority Critical patent/DE10157308C1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE10157308C1 publication Critical patent/DE10157308C1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N5/00Systems for controlling combustion
    • F23N5/02Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium
    • F23N5/12Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium using ionisation-sensitive elements, i.e. flame rods
    • F23N5/123Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium using ionisation-sensitive elements, i.e. flame rods using electronic means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N5/00Systems for controlling combustion
    • F23N5/24Preventing development of abnormal or undesired conditions, i.e. safety arrangements
    • F23N5/242Preventing development of abnormal or undesired conditions, i.e. safety arrangements using electronic means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Combustion (AREA)

Abstract

Die Erfindung betifft ein Verfahren zum Erkennen einer Flamme beziehungsweise eines Flammabbruchs in einem Brenner (1) mit den Schritten Erfassen mindestens einer temperaturabhängigen Größe mittels elektrischer Eigenschaften von mindestens einem Flammwächter (12), Auswerten der elektrischen Eigenschaften des mindestens einen Flammwächters (12), indem die elektrischen Eigenschaften mit mindestens einem Schwellenwert verglichen werden, und Erkennen einer Flamme beziehungsweise eines Flammabbruches auf der Grundlage des Auswertens der elektrischen Eigenschaften des Flammwächters (12). Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die zeitliche Änderung der elektrischen Eigenschaften des mindestens einen Flammwächters (12) erfasst und ausgewertet wird. Weiterhin betrifft die Erfindung ein System zum Erkennen einer Flamme beziehungsweise eines Flammabbruchs.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Erkennen einer Flamme beziehungswei­ se eines Flammabbruchs in einem Brenner mit den Schritten: Erfassen minde­ stens einer temperaturabhängigen Größe mittels elektrischer Eigenschaften von mindestens einem Flammwächter, Auswerten der elektrischen Eigenschaften des mindestens einen Flammwächters, indem die elektrischen Eigenschaften mit mindestens einem Schwellenwert verglichen werden, und Erkennen einer Flam­ me beziehungsweise eines Flammabbruches auf der Grundlage des Auswertens der elektrischen Eigenschaften des Flammwächters. Die Erfindung betrifft weiter­ hin ein System zum Erkennen einer Flamme beziehungsweise eines Flammab­ bruchs in einem Brenner mit Mitteln zum Erfassen mindestens einer tempera­ turabhängigen Größe mittels elektrischer Eigenschaften von mindestens einem Flammwächter, Mitteln zum Auswerten der elektrischen Eigenschaften des min­ destens einen Flammwächters, indem die elektrischen Eigenschaften mit minde­ stens einem Schwellenwert verglichen werden, und Mitteln zum Erkennen einer Flamme beziehungsweise eines Flammabbruchs auf der Grundlage des Aus­ wertens der elektrischen Eigenschaften des Flammwächters.
Gattungsgemäße Verfahren und gattungsgemäße Systeme kommen beispiels­ weise bei Fahrzeugzusatzheizsystemen von Kraftfahrzeugen zum Einsatz. Derar­ tige Fahrzeugzusatzheizsysteme, welche vermehrt Verwendung finden, werden beispielsweise als Zuheizsysteme benutzt. Durch solche Zuheizsysteme wird Wärme unabhängig von der Abwärme des Verbrennungsmotors des Kraftfahr­ zeugs erzeugt, wobei dies sowohl im Stand als auch während der Fahrt des Kraftfahrzeugs möglich ist.
Eine weitere bekannte Verwendung eines Fahrzeugzusatzheizsystems besteht darin, dieses als Standheizung zu betreiben.
Den Fahrzeugzusatzheizungen ist gemeinsam, dass ein Brenner vorgesehen ist, welcher vorzugsweise mit Kraftstoff, das heißt zum Beispiel Benzin oder Diesel betrieben wird. In jedem Fall ist es erwünscht, die Zufuhr des Kraftstoffs zu unter­ brechen, wenn die Flamme innerhalb des Brenners erlischt. Auf diese Weise kann eine zusätzliche Schadstoffbelastung vermieden werden, und es kann ins­ besondere ein sicherer Betrieb des Brenners gewährleistet werden.
Bei Verfahren und Systemen des Standes der Technik z. B. (DE 196 49 473 C2) wird zur Erkennung eines Erlöschens der Flamme, das heißt eines Flammabbruchs, ein Flammwächter ein­ gesetzt, dessen elektrischer Widerstand gemessen wird. Dieser elektrische Wi­ derstand ist naturgemäß temperaturabhängig, so dass man aus dem Absinken des Widerstandes auf einen Wert unterhalb einer Widerstandsschwelle auf eine Flamme beziehungsweise einen Flammabbruch schließen kann.
Vorzugsweise wird als Flammwächter der Glühstift des Brenners verwendet, das heißt ein Element, welches beim Start des Brenners aus elektrischer Energie die erforderliche Zündenergie des Brenners erzeugt. Die genannte Widerstands­ schwelle ergibt sich in der Regel aus der Kennlinie der Glühstift-Flammwächter- Kombination.
Nachteilig an dem beschriebenen Stand der Technik ist, dass die ermittelten Wi­ derstandswerte stark von den vorliegenden Umgebungsbedingungen abhängen. Im Betrieb bei kalter Umgebung liegt der Widerstandswert niedriger als bei war­ men Umgebungsbedingungen, so dass der Widerstandsschwellenwert relativ niedrig gewählt werden muss. Aufgrund des dann größeren Abstandes zum rea­ len Wert bei höheren Umgebungstemperaturen wird die Erkennung sehr lang­ sam, so dass durch den weiter geförderten Brennstoff mit unerwünschter Qualm­ bildung zu rechnen ist. Darüber hinaus ist eine sorgfältige Überprüfung notwen­ dig, um sicherzustellen, dass eine Flamme beziehungsweise ein Flammabbruch unter allen Bedingungen und Toleranzen erkannt wird.
Weitere Problematiken der Systeme und Verfahren des Standes der Technik hängen damit zusammen, dass Heizgerätestarts bei Glühstift-Flammwächter- Kombination üblicherweise nach einem festen Ablauf durchgeführt werden, da ohnehin während des Starts üblicherweise keine Informationen über eine Flamm­ bildung vorhanden sind. Die Startabläufe müssen so ausgelegt werden, dass sie unter allen Bedingungen sicher, qualmfrei und ohne störende Geräuschbildung durchgeführt werden können. Feste Startabläufe sind daher in der Regel relativ langsam, um die nötige Startsicherheit erreichen zu können. Oft ist auch eine Anfettung erforderlich, um die Startsicherheit bei kalten Umgebungstemperaturen zu erhöhen. Dies führt bei höheren Umgebungstemperaturen zu einer Überfet­ tung und somit zu einer unerwünschten Geräusch- und Qualmemission.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und ein System zum Erkennen einer Flamme beziehungsweise eines Flammabbruchs zur Verfügung zu stellen, welche eine Flamme beziehungsweise einen Flammabbruch sicher bei unterschiedlichen Umgebungsbedingungen insbesondere auch während der Startphase des Brenners erkennen.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche gelöst.
Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprü­ chen angegeben.
Die Erfindung baut auf dem gattungsgemäßen Verfahren dadurch auf, dass die zeitliche Änderung der elektrischen Eigenschaften des mindestens einen Flamm­ wächters erfasst und ausgewertet wird. Auf diese Weise gelingt es, aufgrund der mit einer Flamme beziehungsweise einem Flammabbruch einhergehenden Zu­ standsänderungen auf eine Flamme beziehungsweise einen Flammabbruch zu schließen. Man ist nicht mehr auf die Bestimmung von Momentanwerten ange­ wiesen, die, wie es im Zusammenhang mit dem Stand der Technik beschrieben wurde, stark von den Umgebungsbedingungen abhängen. Vielmehr kann die zeitliche Entwicklung der elektrischen Eigenschaften des Flammwächters ver­ wendet werden, so dass insbesondere eine schnelle Erkennung einer Flamme beziehungsweise eines Flammabbruchs bei beliebigen Umgebungsbedingungen ermöglicht wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist in besonders vorteilhafter Weise dadurch weitergebildet, dass als Flammwächter eine Glühstift-Flammwächter-Kombination verwendet wird. Bei einem derartig ausgelegten Verfahren bieten sich zunächst die bereits im Stand der Technik vorliegenden Vorteile einer Glühstift- Flammwächter-Kombination im Sinne einer Minimierung der im Brenner erforder­ lichen Bauteile. Weiterhin bieten sich aber auch besonders günstige Möglichkei­ ten, eine Flamme beziehungsweise einen Flammabbruch zu bestimmen, wie es im Zusammenhang mit den nachfolgend beschriebenen Ausführungsformen im Detail erläutert wird.
Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass als elektrische Eigenschaft, deren zeitliche Änderung erfasst und ausgewertet wird, der Gradient des elektrischen Widerstandes des Flammwächters verwendet wird. Wird ein zulässiger Gradient überschritten, lässt dies darauf schließen, dass sich die Temperatur im Bereich des Flammwächters rasch ändert. Folglich liegt mit großer Wahrscheinlichkeit die Entstehung einer Flamme beziehungsweise ein Flammabbruch vor, so dass auf der Grundlage der Gradientenüberwachung eine Bestimmung der Flamme bezie­ hungsweise des Flammabbruchs ermöglicht wird.
Es kann aber auch in besonders vorteilhafter Weise vorgesehen sein, dass der elektrische Widerstand des Flammwächters auf einen definierten Wert geregelt wird und dass als elektrische Eigenschaft, deren zeitliche Änderung erfasst und ausgewertet wird, der Gradient einer aufgenommenen elektrischen Leistung ver­ wendet wird. Dabei wird ausgenutzt, dass im Falle einer Glühstift-Flammwächter- Kombination beim Ausbilden einer Flamme die zum Aufrechterhalten der Glühtemperatur und somit des Glühstiftwiderstandes erforderliche Leistung gerin­ ger ist und durch die Widerstandsregelung reduziert wird. Beim Überschreiten eines bestimmten Leistungsgradienten kann somit von einer Flammbildung aus­ gegangen werden, und entsprechende Maßnahmen können im Betriebsablauf ergriffen werden.
Ebenfalls kann das erfindungsgemäße Verfahren in vorteilhafter Weise dadurch weitergebildet sein, dass mehrere Werte der zeitlichen Änderung von elektrischen Eigenschaften zu verschiedenen Zeitpunkten erfasst und ausgewertet werden und dass der mit dem mindestens einen Schwellenwert zu vergleichende Wert ein Mittelwert der mehreren Werte ist. Hierdurch können Messfehler aufgrund von beispielsweise einer schwankenden Versorgungsspannung durch Mittelwertbil­ dung vermieden werden.
Es ist weiterhin in vorteilhafter Weise im Rahmen des erfindungsgemäßen Ver­ fahrens vorgesehen, dass mehrere Werte der zeitlichen Änderung von elektri­ schen Eigenschaften zu verschiedenen Zeitpunkten erfasst und ausgewertet werden, dass die mehreren Werte einzeln mit dem mindestens einen Schwellen­ wert verglichen werden und dass der mindestens eine Schwellenwert mehrmals überschritten werden muss, um eine Flamme beziehungsweise einen Flammab­ bruch zu erkennen. Hierdurch erreicht man eine zusätzliche Sicherheit, da zufälli­ ge Schwankungen, die singulär auftreten, nicht zu einem Erkennen einer Flamme beziehungsweise eines Flammabbruchs führen.
Vorzugsweise wird das erfindungsgemäßen Verfahren während der Startphase des Brenners ausgeführt. Hierdurch lässt sich die Startphase insbesondere im Hinblick auf eine Überfettung und die damit in Verbindung stehende Geräusch- und Qualmemission optimieren.
Ebenfalls ist es bevorzugt, dass als weiteres Kriterium für das Vorliegen einer Flamme beziehungsweise eines Flammabbruches ein Momentanwert einer elek­ trischen Eigenschaft des Flammwächters bestimmt und mit mindestens einem Schwellenwert verglichen wird. Diese bereits im Rahmen des Standes der Tech­ nik erfolgenden Maßnahmen sind besonders im Zusammenspiel mit dem erfin­ dungsgemäßen Verfahren von Vorteil, da hier eine zusätzliche Sicherheit durch in vielen Fällen redundante Information vorliegt.
Die Erfindung baut auf dem gattungsgemäßen System dadurch auf, dass die Mittel zum Erfassen und die Mittel zum Auswerten die zeitliche Änderung der elektrischen Eigenschaften des mindestens einen Flammwächters erfassen und auswerten. Auf diese Weise werden die Vorteile des erfindungsgemäßen Verfah­ rens auch im Rahmen eines Systems umgesetzt. Dies gilt auch für die nachfol­ gend angegebenen besonders bevorzugten Ausführungsformen des erfindungs­ gemäßen Systems.
Das erfindungsgemäße System ist beispielsweise dadurch in vorteilhafter Weise weitergebildet, dass als elektrische Eigenschaft, deren zeitliche Änderung erfasst und ausgewertet wird, der Gradient des elektrischen Widerstandes des Flamm­ wächters verwendet wird.
Ebenfalls kann nützlicherweise vorgesehen sein, dass der elektrische Widerstand des Flammwächters auf einen definierten Wert geregelt wird und dass als elektri­ sche Eigenschaft, deren zeitliche Änderung erfasst und ausgewertet wird, der Gradient einer aufgenommenen elektrischen Leistung verwendet wird.
Ebenfalls ist das erfindungsgemäße System nützlicherweise so weitergebildet, dass mehrere Werte der zeitlichen Änderung von elektrischen Eigenschaften zu verschiedenen Zeitpunkten erfasst und ausgewertet werden und dass der mit dem mindestens einen Schwellenwert zu vergleichende Wert ein Mittelwert der mehreren Werte ist.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist im Rahmen des erfindungs­ gemäßen Systems weiterhin vorgesehen, dass mehrere Werte der zeitlichen Än­ derung von elektrischen Eigenschaften zu verschiedenen Zeitpunkten erfasst und ausgewertet werden, dass die mehreren Werte einzeln mit dem mindestens einen Schwellenwert verglichen werden und dass der mindestens eine Schwellenwert mehrmals überschritten werden muss, um eine Flamme beziehungsweise einen Flammabbruch zu erkennen.
Seine besonderen Vorzüge entfaltet das erfindungsgemäße System in der Start­ phase des Brenners.
Ebenfalls ist es in nützlicher Weise im Rahmen des erfindungsgemäßen Systems möglich, dass als weiteres Kriterium für das Vorliegen einer Flamme bezie­ hungsweise eines Flammabbruches ein Momentanwert einer elektrischen Eigen­ schaft des Flammwächters bestimmt und mit mindestens einem Schwellenwert verglichen wird.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass durch das Erfassen der zeitli­ chen Entwicklung von elektrischen Eigenschaften eines Flammwächters bezie­ hungsweise einer Glühstift-Flammwächter-Kombination sowohl eine Flamme be­ ziehungsweise ein Flammabbruch schnell und zuverlässig erkannt werden kann als auch der Startablauf in einem Brenner deutlich im Hinblick auf eine Überfet­ tung und die damit in Verbindung stehende Geräusch- und Qualmemision ver­ bessert werden kann. Es bestehen die Möglichkeiten, eine zeitliche Entwicklung eines elektrischen Widerstandes als Kriterium für eine Flamme beziehungsweise einen Flammabbruch heranzuziehen. Ebenfalls ist es möglich, den Glühstiftwi­ derstand auf einen definierten Wert zu regeln und anhand der aufgenommenen Glühleistung auf eine Flamme während des Startvorgangs beziehungsweise ei­ nen Flammabbruch rückzuschließen.
Die Erfindung wird nun mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen anhand be­ vorzugter Ausführungsformen beispielhaft erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 ein Flussdiagramm einer ersten Ausführungsform eines erfindungs­ gemäßen Verfahrens;
Fig. 2 ein Flussdiagramm einer zweiten Ausführungsform eines erfin­ dungsgemäßen Verfahrens; und
Fig. 3 ein schematisches Blockdiagramm eines erfindungsgemäßen Sy­ stems.
Fig. 1 zeigt ein Flussdiagramm einer ersten Ausführungsform eines erfindungs­ gemäßen Verfahrens. Das im Flussdiagramm dargestellte Verfahren eignet sich sowohl zur Erkennung eines Flammabbruches während des normalen Brenner­ betriebs als auch zum Erkennen einer Flamme während des Startbetriebes eines Brenners.
In Schritt S101 wird die zeitliche Änderung eines Glühstiftwiderstandes RGS er­ fasst.
In Schritt S102 wird dann entschieden, ob der Absolutwert der zeitlichen Ände­ rung des Glühstiftwiderstandes
größer ist als ein Schwellenwert
Ist dies nicht der Fall, so geht das Verfahren schleifenartig zu Schritt S101 über.
Falls der Schwellenwert überschritten ist, so wird in Schritt S103 auf Flamme be­ ziehungsweise Flammabbruch erkannt.
In Schritt S104 können folglich weitere Maßnahmen eingeleitet werden. Im Falle eines Flammabbruches kann beispielsweise das Zuführen von Brennstoff ge­ stoppt werden, im Falle eines Erkennens einer Flamme während des Startvor­ gangs kann der Startablauf entsprechend modifiziert werden.
Fig. 2 zeigt ein Flussdiagramm einer zweiten Ausführungsform eines erfin­ dungsgemäßen Verfahrens. Das im Flussdiagramm dargestellte Verfahren eignet sich sowohl zur Erkennung eines Flammabbruches während des normalen Bren­ nerbetriebs als auch zum Erkennen einer Flamme während des Startbetriebes eines Brenners.
In Schritt S201 wird ein Glühstiftwiderstand auf einen konstanten Wert geregelt. Diese Regelung wird kontinuierlich während des gesamten Verfahrens vorge­ nommen.
In Schritt S202 wird die zeitliche Änderung der von dem Glühstift aufgenomme­ nen elektrischen Leistung PGS erfasst.
In Schritt S203 wird geprüft, ob der Absolutwert der zeitlichen Änderung der auf­ genommenen elektrischen Leistung
größer ist als ein Schwellenwert
Ist dies nicht der Fall, so wird schleifenartig mit Schritt S201 fortgefahren.
Falls der Schwellenwert überschritten ist, so wird in Schritt S204 auf Flamme be­ ziehungsweise Flammabbruch erkannt.
Folglich können in Schritt S205 weitere Maßnahmen eingeleitet werden. Im Falle des Erkennens einer Flamme können beispielsweise Parameter für den Startab­ lauf modifiziert werden. Falls ein Flammabbruch im Normalbetrieb des Brenners erkannt wird, so kann beispielsweise die Zufuhr von Brennstoff unterbrochen werden.
Fig. 3 zeigt ein schematisches Blockdiagramm eines erfindungsgemäßen Sy­ stems. Es ist schematisch ein Brenner 10 mit einem darin angeordneten Glühstift 12 zu erkennen, der ebenfalls als Flammwächter dient. Der Glühstift 12 ist mit einem Steuergerät 14 verbunden, das vorzugsweise das Steuergerät des Fahr­ zeugzusatzheizgerätes ist. Das Steuergerät 14 übernimmt das Erfassen der elektrischen Eigenschaften des Glühstiftes 12 sowie dessen Ansteuerung. Ebenfalls kann in dem Steuergerät 14 eine Auswertung auf der Grundlage der zeitlichen Änderung der elektrischen Eigenschaften in erfindungsgemäßer Weise erfolgen.
Die in der vorstehenden Beschreibung, in den Zeichnungen sowie in den Ansprü­ chen offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in be­ liebiger Kombination für die Verwirklichung der Erfindung wesentlich sein.
Bezugszeichenliste
10
Brenner
12
Glühstift
14
Steuergerät

Claims (16)

1. Verfahren zum Erkennen einer Flamme beziehungsweise eines Flammab­ bruchs in einem Brenner (10) mit den Schritten
  • - Erfassen mindestens einer temperaturabhängigen Größe mittels elektrischer Eigenschaften von mindestens einem Flammwächter (12),
  • - Auswerten der elektrischen Eigenschaften des mindestens einen Flammwächters (12), indem die elektrischen Eigenschaften mit min­ destens einem Schwellenwert verglichen werden, und
  • - Erkennen einer Flamme beziehungsweise eines Flammabbruches auf der Grundlage des Auswertens der elektrischen Eigenschaften des Flammwächters (12),
dadurch gekennzeichnet, dass die zeitliche Änderung der elektrischen Eigenschaften des mindestens einen Flammwächters (12) erfasst und ausgewertet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Flamm­ wächter (12) eine Glühstift-Flammwächter-Kombination verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als elektrische Eigenschaft, deren zeitliche Änderung erfasst und ausgewertet wird, der Gradient des elektrischen Widerstandes des Flammwächters (12) verwendet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass der elektrische Widerstand des Flammwächters (12) auf einen definierten Wert geregelt wird und
dass als elektrische Eigenschaft, deren zeitliche Änderung erfasst und ausgewertet wird, der Gradient einer aufgenommenen elektri­ schen Leistung verwendet wird.
5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet,
dass mehrere Werte der zeitlichen Änderung von elektrischen Ei­ genschaften zu verschiedenen Zeitpunkten erfasst und ausgewertet werden und
dass der mit dem mindestens einen Schwellenwert zu vergleichende Wert ein Mittelwert der mehreren Werte ist.
6. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet,
dass mehrere Werte der zeitlichen Änderung von elektrischen Ei­ genschaften zu verschiedenen Zeitpunkten erfasst und ausgewertet werden,
dass die mehreren Werte einzeln mit dem mindestens einen Schwellenwert verglichen werden und
dass der mindestens eine Schwellenwert mehrmals überschritten werden muss, um eine Flamme beziehungsweise einen Flammab­ bruch zu erkennen.
7. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, dass es während der Startphase des Brenners (10) ausgeführt wird.
8. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, dass als weiteres Kriterium für das Vorliegen einer Flamme be­ ziehungsweise eines Flammabbruches ein Momentanwert einer elektri­ schen Eigenschaft des Flammwächters (12) bestimmt und mit mindestens einem Schwellenwert verglichen wird.
9. System zum Erkennen einer Flamme beziehungsweise eines Flammab­ bruchs in einem Brenner (10) mit
Mitteln (14) zum Erfassen mindestens einer temperaturabhängigen Größe mittels elektrischer Eigenschaften von mindestens einem Flammwächter (12),
Mitteln (14) zum Auswerten der elektrischen Eigenschaften des mindestens einen Flammwächters (12), indem die elektrischen Ei­ genschaften mit mindestens einem Schwellenwert verglichen wer­ den, und
Mitteln (14) zum Erkennen einer Flamme beziehungsweise eines Flammabbruches auf der Grundlage des Auswertens der elektri­ schen Eigenschaften des Flammwächters (12),
dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (14) zum Erfassen und die Mittel (14) zum Auswerten die zeitliche Änderung der elektrischen Eigenschaften des mindestens einen Flammwächters (12) erfassen und auswerten.
10. System nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Flamm­ wächter (12) als Glühstift-Flammwächter-Kombination vorgesehen ist.
11. System nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass als elek­ trische Eigenschaft, deren zeitliche Änderung erfasst und ausgewertet wird, der Gradient des elektrischen Widerstandes des Flammwächters (12) verwendet wird.
12. System nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet,
dass der elektrische Widerstand des Flammwächters (12) auf einen definierten Wert geregelt wird und
dass als elektrische Eigenschaft, deren zeitliche Änderung erfasst und ausgewertet wird, der Gradient einer aufgenommenen elektri­ schen Leistung verwendet wird.
13. System nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
dass mehrere Werte der zeitlichen Änderung von elektrischen Ei­ genschaften zu verschiedenen Zeitpunkten erfasst und ausgewertet werden und
dass der mit dem mindestens einen Schwellenwert zu vergleichende Wert ein Mittelwert der mehreren Werte ist.
14. System nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
dass mehrere Werte der zeitlichen Änderung von elektrischen Ei­ genschaften zu verschiedenen Zeitpunkten erfasst und ausgewertet werden,
dass die mehreren Werte einzeln mit dem mindestens einen Schwellenwert verglichen werden und
dass der mindestens eine Schwellenwert mehrmals überschritten werden muss, um eine Flamme beziehungsweise einen Flammab­ bruch zu erkennen.
15. System nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass es während der Startphase des Brenners (10) ausgeführt wird.
16. System nach einem der Ansprüche 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass als weiteres Kriterium für das Vorliegen einer Flamme beziehungs­ weise eines Flammabbruches ein Momentanwert einer elektrischen Eigen­ schaft des Flammwächters (12) bestimmt und mit mindestens einem Schwellenwert verglichen wird.
DE2001157308 2001-11-23 2001-11-23 Verfahren und System zum Erkennen einer Flamme beziehungsweise eines Flammabbruchs in einem Brenner Expired - Lifetime DE10157308C1 (de)

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WO2004082971A1 (de) * 2003-03-18 2004-09-30 Webasto Ag Heizgerät mit einem regelbaren glühstift/flammwächter

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DE19649473C2 (de) * 1996-11-29 1999-01-07 Webasto Thermosysteme Gmbh Verfahren zum Überwachen der Flamme in einem brennstoffbetriebenen Heizgerät

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