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Die
Erfindung betrifft ein Verfahren zum Registrieren eines Kommunikationsendgeräts, ein
Kommunikationssystem, ein Verfahren zum Steuern eines Kommunikationsendgeräts und ein
Kommunikationsendgerät.
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Das
3rd Generation Partnership Project (3GPP) hat einen Standard für die sogenannte
Internet-Protokoll-Multimedia-Subsystem(IMS)-Architektur
entwickelt.
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Ein
IMS, das heißt
ein Kommunikationsnetz gemäß diesem
von dem 3GPP entwickelten IMS-Standard, ermöglicht es, verschiedene Kommunikationsdienste
auf Basis des Internet-Protokolls
(IP) bereitzustellen.
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Solche
Kommunikationsdienste sind beispielsweise Voice-over-Internet-Protocol
(VoIP), Videotelephonie und Conferencing, beispielsweise Telefonkonferenzen.
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Gemäß IMS basiert
die Datenübertragung
für die
Kommunikationsdienste auf dem Internet-Protokoll. Dadurch ist es
möglich,
Kommunikationsdienste mittels allen paketbasierten Kommunikationssystemen,
beispielsweise einem Wireless-Local-Area-Network (W-LAN), dem GPRS
(General Packet Radio Service) und dem UMTS (Universal Mobile Telecommunications
System) bereitzustellen.
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Insbesondere
ermöglicht
es ein IMS, eine Vielzahl von Kommunikationsdiensten einer breiten
Anwenderbasis zugänglich
zu machen.
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Für die Nutzung
eines IMS-Services, das heißt
eines mittels eines IMS angebotenen Kommunikationsdienstes, beispielsweise
des in [1] spezifizierten IMS-Conferencing-Service, ist es erforderlich,
dass dem Service-Client für
diesen Kommunikationsdienst spezifische Konfigurationsdaten bekannt
sind.
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Der
(Service-)Client eines Kommunikationsdienstes ist typischerweise
ein Kommunikationsendgerät, mittels
welchem ein Benutzer den Kommunikationsdienst nutzen möchte.
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Ein
Kommunikationsendgerät
ist beispielsweise ein Mobilfunk-Teilnehmergerät, das mittels
einem Mobilfunk-Kommunikationsnetz
gemäß dem UMTS(Universal
Mobile Telecommunications System)-Standard mit dem IMS gekoppelt
ist.
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Ein
Beispiel für
die für
einen Kommunikationsdienst erforderliche Konfigurationsdaten, das
heißt
für Daten,
die einem Client bekannt sein müssen,
damit er den Kommunikationsdienst nutzen kann, ist eine Adresse,
typischerweise die SIP URI (SIP-Uniform Ressource Indicator) oder
die Internet-Protokoll-Adresse, des Servers, der den Kommunikationsdienst
bereitstellt.
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Die
für die
Nutzung eines Kommunikationsdienstes erforderlichen Konfigurationsdaten
sind unter Umständen
zeitabhängig
und können
dem Client daher im Allgemeinen nicht fest vorgegeben werden, insbesondere
können
diese beispielsweise spezifisch für das aktuelle PLMN (Public
Land Mobile Network), das heißt für das Mobilfunknetzwerk,
mittels welchem der Client mit dem IMS gekoppelt ist, sein.
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Im
Weiteren wird unter der (Service-)Konfiguration eines Kommunikationsendgeräts die Übertragung der
für einen
Kommunikationsdienst erforderlichen Konfigurationsdaten an das Kommunikationsendgerät verstanden.
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Im
Rahmen des 3GPP wurde bisher kein Verfahren zur Konfiguration eines
Kommunikationsendgeräts für die Nutzung
eines Kommunikationsdienstes, insbesondere eines mittels des IMS
angebotenen Kommunikationsdienstes, spezifiziert.
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Aus
[2] ist ein auf dem SIP (Session Initiation Protocol) basierendes
Notifizierungsverfahren zur Bekanntmachung der Verfügbarkeit
eines Kommunikationsdienstes bekannt. Bei dem Notifizierungsverfahren wird
von einem Benutzer mittels eines Kommunikationsendgeräts eine
Einschreibe-Nachricht (Subscribe-Nachricht) an das IMS übertragen.
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Vor
dem Übertragen
dieser Nachricht ist es erforderlich, dass der Benutzer, bzw. das
Kommunikationsendgerät,
im IMS registriert, das heißt
angemeldet, ist. Mittels der Einschreibe-Nachricht gibt der Benutzer die
Art des Kommunikationsdienstes an, über dessen Verfügbarkeit
er unterrichtet werden möchte.
Als Informationsserver dient ein Presence/Instant-Messaging-Server,
wie er gemäß dem IMS-Standard vorgesehen
ist, der entsprechend eingerichtet ist.
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Registriert
sich ein Dienstanbieter, das heißt ein Anbieter eines Kommunikationsdienstes,
unter Angabe der von ihm zur Verfügung gestellten (Kommunikations-)Dienste
beim Presence/Instant Messaging Server, so werden die für diesen
Kommunikationsdienst eingeschriebenen Benutzer im Rahmen des "Presence-Service", das heißt eines
Verfügbarkeitsdiensts, über die
Verfügbarkeit
dieses Kommunikationsdienstes informiert.
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Dies
erfolgt mittels einer "Notify-Nachricht", das heißt einer
Notifizierungsnachricht. Mit Hilfe der Notifizierungsnachricht wird
einem eingeschriebenen Benutzer ebenfalls die Adresse, d.h. die
SIP-URI (SIP-Uniform Ressource Indicator), mitgeteilt, mittels welcher
der Benutzer den Dienstanbieter, das heißt den entsprechenden Server,
erreichen kann.
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In
[3] ist ein Konfigurationsservice, das heißt ein Verfahren zur Servicekonfiguration,
offenbart, das auf dem gleichen Notifizierungsprinzip basiert wie
das in [2] offenbarte Verfahren. Mit dem offenbarten Verfahren ist
es allerdings möglich,
dass eingeschriebene Benutzer neben der Adresse des Dienstanbieters
weitere Informationen erhalten.
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In
[4] ist ein Verfahren offenbart, bei dem ein PIM (Presence and Instant
Messaging)-Server eine Identifikation eines bei dem PIM angemeldeten
Dienstanbieters an Benutzer überträgt.
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In
[5] ist ein Verfahren zur benutzerspezifischen Konfiguration einer
Benutzerschnittstelle, beispielsweise einer Bedienoberfläche, offenbart.
Gemäß dem Verfahren
werden benutzerspezifische Einstellungen aus einer Datenbank ausgelesen
und an ein Kommunikationsendgerät übertragen.
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In
[6] und [7] ist das Verfahren zur Registrierung eines Kommunikationsendgeräts im IMS
gemäß dem IMS-Standard
beschrieben.
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In
[8] sind Verfahren zur Datenübertragung
gemäß dem SIP-Protokoll beschrieben,
bei denen Dateien, die zu übertragende
Daten enthalten, in SIP-Nachrichten referenziert werden.
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In
[9] ist ein Verfahren zum Bereitstellen eines Konferenz-Kommunikationsdienstes
unter Verwendung des SIP-Protokolls beschrieben.
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In
[10] und [7] ist der 3GPP-Standard für das IMS beschrieben.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und ein Kommunikationssystem
bereitzustellen, mittels welchen eine gegenüber dem Stand der Technik effizientere
Servicekonfiguration eines Kommunikationsendgeräts ermöglicht wird.
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Die
Aufgabe wird durch ein Verfahren zum Registrieren eines Kommunikationsendgeräts in einem Kommunikationssystem,
ein Kommunikationssystem, ein Verfahren zum Steuern eines Kommunikationsendgeräts und ein
Kommunikationsendgerät
mit den Merkmalen gemäß den unabhängigen Patentansprüchen gelöst.
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Es
wird ein Verfahren zum Registrieren eines Kommunikationsendgeräts in einem
Kommunikationssystem bereitgestellt, welches Kommunikationssystem
ein Dienst-Kommunikationsnetz,
das vorzugsweise ein Kernnetzwerk und besonders bevorzugt ein IMS
ist, ein Zugangs-Kommunikationsnetz
und eine Steuerungseinheit aufweist, bei welchem das Kommunikationsendgerät mittels
des Zugangs-Kommunikationsnetzes
eine erste Nachricht an die Steuerungseinheit überträgt, die die Anfrage nach der
Registrierung des Kommunikationsendgeräts in dem Dienst-Kommunikationsnetz
und Werte von Spezifikationsparametern enthält, welche Werte von Spezifikationsparametern
einen mittels des Dienst-Kommunikationsnetzes bereitgestellten Kommunikationsdienst
spezifizieren; die Steuerungseinheit mittels des Zugangs-Kommunikationsnetzes
eine zweite Nachricht an das Kommunikationsendgerät überträgt, die
dem Kommunikationsendgerät
eine erfolgreiche Registrierung des Kommunikationsendgeräts in dem
Dienst-Kommunikationsnetz anzeigt und welche zweite Nachricht Werte
von Konfigurationsparametern enthält, die dem Kommunikationsendgerät die Nutzung
des spezifizierten Kommunikationsdienstes ermöglichen.
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Ferner
werden ein Kommunikationssystem, ein Verfahren zum Steuern eines
Kommunikationsendgeräts
und ein Kommunikationsendgerät
gemäß dem oben
beschriebenen Verfahren bereitgestellt.
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Wie
oben erwähnt
wird unter der (Service-)Konfiguration eines Kommunikationsendgeräts die Übertragung
der für
die Nutzung eines Kommunikationsdienstes erforderlichen Konfigurationsdaten
an das Kommunikationsendgerät
verstanden.
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Anschaulich
kann die Erfindung darin gesehen werden, dass die Registrierungsprozedur
im Dienst-Kommunikationsnetzwerk, beispielsweise die Registrierungsprozedur
im IMS gemäß dem IMS-Standard,
gleichzeitig zusätzlich
zur Servicekonfiguration eines Kommunikationsendgeräts genutzt
wird, was anschaulich als Erweiterung der Registrierungsprozedur
gemäß dem Stand
der Technik gesehen werden kann.
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In
einigen Ausführungsformen,
beispielsweise in der unten beschriebenen Ausführungsform, ist neben der Registrierung
im Dienst-Kommunikationsnetzwerk eine Registrierung im Zugangs- Kommunikationsnetzwerk,
beispielsweise, wie unten beschrieben, eine GPRS-Attach, erforderlich.
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Anschaulich
kann die Erfindung weiter darin gesehen werden, dass die Registrierungsnachricht
verwendet wird, eine Spezifikation von Kommunikationsdiensten, die
der Benutzer nutzen will, an das Dienst-Kommunikationsnetzwerk zu übertragen.
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Die
zweite Nachricht kann alle für
die Nutzung eines Kommunikationsdienstes erforderlichen Werte von
Konfigurationsparametern enthalten oder nur eine Teil der für die Nutzung
eines Kommunikationsdienstes erforderlichen Werte von Konfigurationsparametern,
beispielsweise nur die Werte von Konfigurationsparametern, die sich
seit der letzten von dem Kommunikationsendgerät übertragenen Registrierungsnachricht
geändert
haben.
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Insbesondere
kann die zweite Nachricht nur einen erforderlichen Wert eines Konfigurationsparameters
enthalten.
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Im
Gegensatz zu den aus dem Stand der Technik bekannten Verfahren zur
Dienstkonfiguration basiert das bereitgestellte Verfahren nicht
auf der Übertragung
von Notifizierungsnachrichten.
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Ein
Vorteil der Erfindung liegt darin, dass die für die Nutzung eines Kommunikationsdienstes
erforderlichen Konfigurationsdaten unmittelbar nach der erfolgreichen
Registrierung des Kommunikationsendgeräts im Kommunikationsendgerät vorliegen.
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Somit
kann unmittelbar nach einer erfolgreichen Registrierung der spezifizierte
Kommunikationsdienst genutzt werden.
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Ein
weiterer Vorteil der Erfindung liegt darin, dass die für die Nutung
eines Kommunikationsdienstes erforderlichen Konfigurationsdaten
mit geringem Übertragungsaufwand,
nämlich
gleich in der Registrierungsnachricht zum Registrieren des Kommunikationsendgeräts in dem
Kommunikationssystem, übertragen
werden können.
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Sind
nur wenige Konfigurationsdaten für
die Nutzung eines Kommunikationsdienstes erforderlich, beispielsweise
nur die Adresse des Servers, mittels welchem der Kommunikationsdienst
angeboten wird, so entsteht bei der Nutzung eines Notifizierungsverfahrens
ein großer
Overhead, das heißt,
dass der Übertragungsaufwand
relativ zu der Menge der erforderlichen Daten sehr hoch ist.
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Dieser
große
Overhead kann bei Verwendung des bereitgestellten Verfahrens vermieden
werden.
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Bevorzugte
Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen. Die
weiteren Ausgestaltungen der Erfindung, die im Zusammenhang mit
dem bereitgestellten Verfahren beschrieben sind, gelten sinngemäß auch für das bereitgestellte
Kommunikationssystem, das bereitgestellte Verfahren zum Steuern
eines Kommunikationsendgeräts
und das bereitgestellte Kommunikationsendgerät.
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Es
ist bevorzugt, dass das Zugangs-Kommunikationsnetz ein Mobilfunk-Kommunikationsnetz
ist.
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Es
ist ferner bevorzugt, dass das Zugangs-Kommunikationsnetz ein Mobilfunk-Kommunikationsnetz gemäß einem
3GPP-Standard ist.
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Es
ist ferner bevorzugt, dass das Zugangs-Kommunikationsnetz ein Mobilfunk-Kommunikationsnetz gemäß dem UMTS-Standard
ist.
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In
einer Ausführungsform
ist das Zugangs-Kommunikationsnetz ein Mobilfunk-Kommunikationsnetz gemäß dem GSM-Standard.
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Es
ist ferner bevorzugt, dass das Dienst-Kommunikationsnetz ein auf
dem Internet-Protokoll basierendes Kommunikationsnetz ist.
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Es
ist ferner bevorzugt, dass das Dienst-Kommunikationsnetz ein Kommunikationsnetz
gemäß einem 3GPP-Standard
ist.
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Es
ist ferner bevorzugt, dass die Werte von Spezifikationsparametern
in einem gemäß dem 3GPP-Standard
vorgesehenen Nachrichtenkopffeld der ersten Nachricht, in einem
gegenüber
dem 3GPP-Standard zusätzlich
vorgesehenen Nachrichtenkopffeld der ersten Nachricht oder im Nachrichtenkörper der
ersten Nachricht enthalten sind.
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Es
ist ferner bevorzugt, dass die Werte von Konfigurationsparametern
in einem gemäß dem 3GPP-Standard
vorgesehenen Nachrichtenkopffeld der zweiten Nachricht, in einem
gegenüber
dem 3GPP-Standard zusätzlich
vorgesehenen Nachrichtenkopffeld der zweiten Nachricht oder im Nachrichtenkörper der
zweiten Nachricht enthalten sind.
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Auf
diese Weise ist es möglich,
die für
die Datenmenge der Werte der Konfigurationsparameter geeignete Übertragungsvariante
zu wählen.
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In
einer Ausführungsform
können
in der ersten Nachricht auch mehrere Kommunikationsdienste spezifiziert
werden und die zweite Nachricht enthält Werte von Konfigurationsparametern, die
dem Kommunikationsendgerät
die Nutzung der spezifizierten Kommunikationsdienste ermöglichen.
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Es
ist ferner bevorzugt, dass die erste Nachricht und/oder die zweite
Nachricht gemäß dem SIP-Protokoll
ausgestaltet sind.
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Dies
ermöglicht
die "Abwärtskompatibilität" des bereitgestellten
Verfahrens, das heißt,
dass Netzwerkelemente, die das Verfahren nicht unterstützen, sich
neutral verhalten. Dies ist aufgrund der Transparenz von SIP gewährleistet,
da SIP-fähige
Netzwerkelemente unbekannte Nachrichtenteile ignorieren, die entsprechenden
Nachrichten aber weiterleiten und nicht verwerfen.
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Es
ist ferner bevorzugt, dass das Dienst-Kommunikationsnetz ein Kommunikationsnetz
gemäß dem IMS-Standard
ist.
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Es
ist ferner bevorzugt, dass dem Kommunikationsendgerät ein P-CSCF
und ein S-CSCF (CSCF: Call Session Control Function, P-CSCF: Proxy-CSCF,
S-CSCF: Serving-CSCF) zugeordnet werden und dass der P-CSCF, der
S-CSCF oder beide Konfigurationsparameter, die dem Kommunikationsendgerät die Nutzung des
spezifizierten Kommunikationsdienstes ermöglichen, mittels der zweiten
Nachricht an das Kommunikationsendgerät übertragen.
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Auf
diese Weise ist das bereitgestellte Verfahren insbesondere bei der
Servicekonfiguration des Kommunikationsendgeräts für lokale Kommunikationsdienste
von Vorteil. Lokale Kommunikationsdienste sind Kommunikationsdienste,
die mittels des V-PLMN (PLMN: Public Land Mobile Network, V-PLMN:
Visited-PLMN) angeboten werden. Bei einer Servicekonfiguration für einen
lokalen Kommunikationsdienst mittels eines Notifizierungsverfahrens
ist eine Zusammenarbeit der Netzwerkbetreiber des H-PLMN (Home-PLMN) und
des V-PLMN erforderlich, da die für die Nutzung des Kommunikationsdienstes
erforderlichen Konfigurationsparameterwerte von dem V-PLMN zu dem
H-PLMN übertragen
werden müssen.
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Dies
kann bei Verwendung des bereitgestellten Verfahrens vermieden werden,
da der P-CSCF typischerweise über
die für
die Nutzung des Kommunikationsdienstes erforderlichen Konfigurationsparameterwerte
verfügt
und diese mittels der zweiten Nachricht selbst an das Kommunikationsendgerät übertragen
kann.
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Es
ist ferner bevorzugt, dass das Kommunikationsendgerät die Werte
von Konfigurationsparametern für
die Nutzung des spezifizierten Kommunikationsdienstes verwendet.
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Es
ist ferner bevorzugt, dass der Kommunikationsdienst ein Instant-Messaging-Dienst,
ein Conferencing-Dienst, ein Session-Based-Messaging-Dienst, der
beispielsweise einen Chat mit zwei oder mehreren Teilnehmern ermöglicht,
ein Presence-Dienst,
das heißt
ein Dienst, der es beispielsweise ermöglicht, dass Benutzer über ihre
gegenseitige Verfügbarkeit
oder Erreichbarkeit informiert werden, ein Push-to-Talk-Dienst,
der anschaulich eine Walkie-Talkie-Funktionalität des Kommunikationsendgeräts ermöglicht,
oder ein Whiteboard-Information-Dienst, der es beispielsweise ermöglicht,
dass Benutzer Textdokumente oder Bilder austauschen, ist.
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Es
ist ferner bevorzugt, dass die zweite Nachricht eine zuverlässige Antwort
von dem Dienst-Kommunikationsnetz auf die Anfrage der Registrierung
ist.
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In
einer Ausführungsform
ist die zweite Nachricht beispielsweise eine 200-OK-Antwort (vgl.
Tabellen 2 und 3) und die erste Nachricht eine REGISTER-Nachricht
(vgl. Tabelle 1), wie es weiter unten beschrieben wird.
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Es
ist ferner bevorzugt, dass die Werte von Kommunikationsparametern
die zur Nutzung des spezifizierten Kommunikationsdienstes durch
das Kommunikationsendgerät
erforderlichen Konfigurationsdaten vollständig spezifizieren oder nur
eine Untermenge der zur Nutzung des spezifizierten Kommunikationsdienstes durch
das Kommunikationsendgerät
erforderlichen Konfigurationsdaten spezifizieren.
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Anschaulich
gesprochen wird also ein Teil der Konfigurationsdaten oder die vollständige Menge
der Konfigurationsdaten an das Kommunikationsendgerät übertragen.
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Es
ist ferner bevorzugt, dass die zweite Nachricht nur die Werte von
Konfigurationsparametern enthält, die
sich seit der letzten Übertragung
von werten von Konfigurationsparametern, die dem Kommunikationsendgerät die Nutzung
des spezifizierten Kommunikationsdienstes ermöglichen, geändert haben.
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Ausführungsbeispiele
der Erfindung sind in den Figuren dargestellt und werden im Weiteren
näher erläutert.
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1 zeigt
ein Kommunikationssystem gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
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2 zeigt
ein Nachrichtenflussdiagramm gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
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1 zeigt
ein Kommunikationssystem 100 gemäß einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
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Das
Kommunikationssystem 100 ist gemäß der von dem 3GPP beschriebenen
IMS-Architektur ausgestaltet, siehe beispielsweise [7].
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Ein
Kommunikationsendgerät 101 ist
mittels einem Zugangsnetz 102 mit einem IMS 111 gekoppelt.
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Das
Zugangsnetz 102 kann beispielsweise ein Mobilfunkkommunikationsnetzwerk
gemäß dem UMTS-Standard,
das mittels einer Packet-Switched-Domain den Zugang des Kommunikationsendgeräts zu dem
IMS 111 ermöglicht,
oder ein Mobilfunkkommunikationsnetzwerk gemäß dem GSM-Standard sein.
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Das
Zugangsnetz 102 kann auch ein Festnetz sein, beispielsweise
kann das Kommunikationsendgerät 101 eine
Vorrichtung aufweisen, die einen Zugang zu dem Internet erlaubt,
beispielsweise ein DSL(Digital Subscriber Line)-Modem. In diesem Beispiel ist das Kommunikationsendgerät mittels
des Internets mit dem IMS 111 gekoppelt.
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Entsprechend
der Ausgestaltung des Zugangsnetzes 102 ist das Kommunikationsendgerät 101 beispielsweise
ein Mobiltelefon oder ein Computer mit oder ohne Mobilfunkmodul.
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In
diesem Ausführungsbeispiel
ist das Zugangsnetz 102 ein ein Mobilfunk-Kommunikationssystem
gemäß dem UMTS-Kommunikationsstandard.
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Ein
Mobilfunknetz 112 des Zugangsnetzes 102 weist
die Architektur eines UMTS-Funknetzes, das auch als UMTS-Terrestrial-Radio-Access-Network
(UTRAN) bezeichnet wird, auf.
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Das
Zugangsnetz 102 weist eine Mehrzahl von Mobilfunknetzwerksubsystemen
(Radio Network Subsystems, RNS) 113, 114, auf,
welche jeweils mittels einer Iu-Schnittstelle 115, 116 mit
dem UMTS-Kernnetz (Core Network) 117 gekoppelt sind.
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Das
UMTS-Kernnetz 117 weist ein Circuit-Switched (CS)-Domain 138,
ein Packet-Switched (PS)-Domain 139 und ein Home-Location-Register
(HLR) 140 auf.
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Das
CS-Domain 138 besteht aus den Komponenten MSC (Mobile Switching
Center), GMSC (Gateway Mobile Switching Center), VLR (Visitor Location
Register) und bildet die Schnittstelle für leitungsvermittelte Verbindungen
zwischen dem Mobilfunknetz 112 und externen öffentlichen
Netzen wie beispielsweise dem PSTN (Public Switched Telephone Network)
oder dem ISDN (Integrated Services Digital Network).
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Das
CS-Domain 138 führt
alle erforderlichen Funktionen aus, um den Transport von leitungsvermittelten
Verbindungsdaten zwischen dem PSTN oder dem ISDN und einem Mobilfunk-Teilnehmergerät 101 zu
gewährleisten.
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Das
PS-Domain 139 besteht aus den Komponenten SGSN (Serving
GPRS Support Node), GGSN (Gateway GPRS Support Node) und bildet
die Schnittstelle für
paketvermittelte Verbindungen zwischen dem Mobilfunknetz 112 und
externen paketbasierten Datennetzen, wie beispielsweise dem Internet
und in diesem Ausführungsbeispiel
dem IMS 111.
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Entsprechend
führt das
PS-Domain 139 alle Funktionen aus, um den Transport von
paketvermittelten Daten zwischen externen Paketnetzen und dem Kommunikationsendgerät 101 zu
gewährleisten.
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Das
HLR 140 ist eine zentrale Datenbank, in der alle Informationen
von Teilnehmern gespeichert sind, die unter anderem zum Verbindungsaufbau
und zur Führung
von Diensten erforderlich sind.
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Die
RNS 113, 114 weisen jeweils eine Mobilfunknetz-Steuereinheit (Radio
Network Controller, RNC) 118, 119 sowie eine oder
mehrere Mobilfunk-Basisstationen 120, 121, 122, 123 auf.
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Eine
UMTS-Basisstation wird auch als NodeB bezeichnet.
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Die
RNC 118, 119 unterschiedlicher RNS 113, 114 sind
mittels einer Iur-Schnittstelle 124 miteinander gekoppelt.
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Jede
Mobilfunk-Basisstation 120, 121, 122, 123 eines
RNS 113, 114 ist mittels einer Iub-Schnittstelle mit
dem RNC 118, 119 des RNS 113, 114 gekoppelt.
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Ferner
betreibt jede Mobilfunk-Basisstation 120, 121, 122, 123 eines
RNS 113, 114 funktechnisch eine oder mehrere Funkzellen
(CE) 125 bis 136 innerhalb des RNS 113, 114.
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Die
RNC 118, 119 eines RNS 113, 114 überwacht
die Zuordnung von Funkressourcen der Funkzellen 125 bis 136 in
dem RNS 113, 114.
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Der
gesamte geographische Bereich, in dem mittels des Zugangsnetzes 102 und
mittels des Kommunikationsendgeräts 101 Daten übertragen
werden können,
ist in die Funkzellen 125 bis 136 eingeteilt.
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Werden
mittels des Kommunikationsendgeräts 101 in
einer Funkzelle 125 bis 136 Daten übertragen, so
werden die Daten mittels der Mobilfunk-Basisstation 120, 121, 122, 123,
die diese Funkzelle 125 bis 136 betreibt, übertragen.
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Zwischen
einer Mobilfunk-Basisstation 120, 121, 122, 123 und
dem Kommunikationsendgerät 101, beispielsweise
einem Mobilfunkgerät,
in einer Funkzelle 125 bis 136 werden Nachrichtensignale
und Datensignale mittels einer Luftschnittstelle (Uu) 137 vorzugsweise
mittels eines Vielfachzugriffs-Übertragungsverfahren übertragen.
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Beispielsweise
wird in dem FDD (Frequency Division Duplex)-Modus des UMTS eine getrennte Signalübertragung
in Uplink-Richtung
und Downlink-Richtung durch eine entsprechende separate Zuweisung
von Frequenzen oder Frequenzbereichen erreicht.
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Unter
Uplink ist die Signalübertragung
von dem Kommunikationsendgerät 101 zu
einer Mobilfunk-Basisstation 120, 121, 122, 123 und
unter Downlink ist die Signalübertragung
von einer Mobilfunk-Basisstation 120, 121, 122, 123 zu
dem Kommunikationsendgerät 101 zu
verstehen.
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Mittels
des Zugangsnetzes 102 ist das Kommunikationsendgerät 102 mit
einem P-CSCF (CSCF: Call Session Control Function, P-CSCF: Proxy-CSCF) 103 des
IMS 111 gekoppelt.
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Der
P-CSCF 103 dient als Vermittlungsstelle und ist mit einem
DNS (Domain Name Server) 104 und einem I-CSCF (Interrogating-CSCF) 105 gekoppelt.
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Der
I-CSCF 105 ist mit einem HSS 106 (Home Subscriber
Server) 106 und einem S-CSCF (Serving-CSCF) 107 gekoppelt.
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Der
S-CSCF 107 ist mit einem Applikationsserver (Application
Server, AS) 110 gekoppelt.
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Das
Kommunikationsendgerät 101,
das Zugangsnetz 102, der P-CSCF 103 und der DNS 104 sind
Teile des besuchten Netzwerks (V-PLMN) 109.
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Der
I-CSCF 105, der HSS 106, der S-CSCF 107 und
der AS 110 sind Teile des Heim-Kommunikationsnetzwerks
(H-PLMN) 108.
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Das
V-PLMN 109 ist in diesem Ausführungsbeispiel nicht mit dem
H-PLMN 108 (Home-PLMN) identisch, das heißt mit dem
PLMN, mittels welchem die Daten über
den Benutzer des Kommunikationsendgeräts 101 gespeichert
sind.
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Beispielsweise
wird das Kommunikationsendgerät 101 von
einem Benutzer im Ausland betrieben, der Kunde eines inländischen
Mobilfunkanbieters ist. In diesem Beispiel kommuniziert der Benutzer
mittels eines ausländischen
V-PLMN 109 mit dem inländischen
H-PLMN 108.
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Der
P-CSCF 103, der I-CSCF 105, der HSS 106 und
der S-CSCF 107 und der AS 110 sind ein Teil eines
IMS 111 (IP Multimedia Subsystem), wie unter anderem in
[10] und [7] beschrieben.
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Mittels
des Kommunikationsendgeräts 101 kann
ein Benutzer mittels des IMS 111 angebotene Kommunikationsdienste
nutzen, beispielsweise eine "IMS-Instant-Message" an ein weiteres
mit dem Kommunikationssystem 100 gekoppeltes Kommunikationsendgerät senden
oder eine Telefonkonferenz mit Benutzern anderer mit dem Kommunikationssystem 100 gekoppelter
Kommunikationsendgeräte
durchführen.
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Ein
Telefonkonferenz-Kommunikationsdienst, der "IMS-Conferencing-Service", ist in [1] spezifiziert.
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Für die Nutzung
von mittels des IMS 111 bereitgestellten Kommunikationsdiensten
ist eine Registrierung des Kommunikationsendgeräts 101 in dem IMS 111 erforderlich,
wie es gemäß dem IMS-Standard
vorgesehen ist.
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Die
Registrierung dient zur Anmeldung und Authentifizierung eines Benutzers
und sie ist die erste IMS-Prozedur, die nach dem Einschalten des
(Kommunikations-)Endgeräts 101 ausgeführt wird.
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Eine
erneute Registrierung des Benutzers ist ebenfalls möglich. Für diese
kommen verschiedene Gründe
in Betracht, zum Beispiel zum Durchführen einer erneuten Authentifizierung
des Benutzers.
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Wie
oben erläutert
ist für
die Nutzung eines IMS-Services, das heißt eines mittels des IMS 111 bereitgestellten
Kommunikationsdienstes zusätzlich
zur Registrierung, im Allgemeinen erforderlich, dass dem Service-Client
für diesen
Kommunikationsdienst spezifische Konfigurationsdaten bekannt sind.
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Der
Ablauf einer Registrierungsprozedur zur Registrierung eines Kommunikationsendgeräts, die
gemäß dem bereitgestellten
Verfahren für
eine Servicekonfiguration des Kommunikationsendgeräts genutzt
wird, wird im Folgenden mit Bezug auf 2 erläutert.
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2 zeigt
ein Nachrichtenflussdiagramm 200 gemäß einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
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Das
Nachrichtenflussdiagramm 200 stellt den Nachrichtenfluss
zwischen einem Kommunikationsendgerät 201, einem Zugangsnetz 202,
einem P-CSCF 203, einem DNS 204, einem I-CSCF 205,
einem S-CSCF 206 und einem HSS 207 dar.
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Die
Nachrichten, die übertragen
werden, sind in einer Ausführungsform
gemäß dem SIP
(Session Initiation Protocol), wie es in [6] und [7] beschrieben
ist, ausgestaltet.
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Der
Nachrichtenaustausch zwischen dem Kommunikationsendgerät 201 und
dem Zugangsnetz 202 wird mittels eines RAN (Radio Access
Network) 208 durchgeführt.
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Der
P-CSCF 203, der DNS 204, der I-CSCF 205,
der S-CSCF 206 und der HSS 207 sind Teil eines IMS 209.
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In
Schritt 211 meldet sich das Kommunikationsendgerät 210 bei
dem Zugangsnetz 202 mittels einer "GPRS Attach Procedure" an und baut einen
PDP(Packet Data Protocol)-Kontext für die IMS-Signalisierung, das heißt für die Kommunikation
mit dem IMS 209, auf.
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Es
werden dem Kommunikationsendgerät 201 dabei
eine IP-Adresse
und ein P-CSCF 203 zugewiesen.
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Der
P-CSCF 203 ist der erste Kontaktpunkt des Kommunikationsendgeräts mit dem
IMS 209.
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Der
P-CSCF 203 ist ein Teil eines PLMN (Public Land Mobile
Network), mittels welchem das Kommunikationsendgerät mit dem
IMS 209 kommuniziert.
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Dieses
PLMN ist jedoch im allgemeinen nicht mit dem H-PLMN 210 (Home-PLMN)
identisch, das heißt mit
dem PLMN, in welchem die Daten über
den Benutzer des Kommunikationsendgeräts 201 gespeichert
sind, und wird im Folgenden als V-PLMN (Visted-PLMN) 238 bezeichnet.
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In
Schritt 212 überträgt das Kommunikationsendgerät eine Registrierungsnachricht 213 an
den P-CSCF 203.
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Da
die Registrierungsprozedur zur Servicekonfiguration genutzt wird,
ist mittels der Registrierungsnachricht 213 spezifiziert,
für welche
Kommunikationsdienste das Kommunikationsendgerät 201 entsprechende
Servicekonfigurationsdaten anfordert.
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Anschaulich
gesprochen wird mittels der Registrierungsnachricht 213 angegeben,
für welche
Kommunikationsdienste das Kommunikationsendgerät 201 konfiguriert
werden soll.
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Die
Spezifizierung der Kommunikationsdienste kann beispielsweise mittels
eines Nachrichtenkopfes der Registrierungsnachricht 213 oder
mittels des Nachrichtenkörpers
der Registrierungsnachricht 213 (Body) erfolgen.
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Ist
die Registrierungsnachricht gemäß dem SIP-Protokoll
ausgestaltet, so kann die Spezifizierung der Kommunikationsdienste
mittels eines gemäß dem IMS-Standard
im SIP-Protokoll vorhandenen Headers, das heißt Nachrichtenkopffeldes, im
Nachrichtenkopf, mittels eines neu eingefügten Headers im Nachrichtenkopf oder
mittels des Nachrichtenkörpers
(Body) erfolgen.
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Erfolgt
die Spezifizierung der Kommunikationsdienste mittels des Nachrichtenkörpers der
Registrierungsnachricht, so erfolgt dies vorzugsweise mittels eines
Dokuments im XML(Extensible Markup Language)-Format oder mittels
der Angabe von Werten von definierten Parametern.
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Erfolgt
die Spezifizierung der Kommunikationsdienste mittels des Nachrichtenkörpers der
Registrierungsnachricht 213, so können explizit die Parameter
angegeben werden, deren Werte von dem Kommunikationsendgerät 201 zum
Nutzen eines Kommunikationsdienstes benötigt werden.
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Auf
diese Weise kann das Kommunikationsgerät 201 die Werte bestimmter
Konfigurationsparameter eines Kommunikationsdienstes abfragen.
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In
diesem Ausführungsbeispiel
ist die Registrierungsnachricht 213 gemäß Tabelle 1 ausgestaltet, wobei
die Inhalte der Header beispielhaft sind.
-
Jede
Zeile der Tabelle 1 und der weiter unten folgenden Tabellen 2 und
3 entspricht einem Header, das heißt einem Nachrichtenkopffeld.
-
Die
Registrierungsnachricht ist gegenüber der gemäß dem IMS-Standard des 3GPP spezifizierten Registrierungsnachricht
(siehe [6]) somit anschaulich um die Angabe eines Kommunikationsdienstes
erweitert, siehe Zeile 13 der Tabelle 1. In diesem Beispiel ist
der Kommunikationsdienst ein Conferencing-Dienst.
-
-
In
Schritt 214 ermittelt der P-CSCF 202 unter Verwendung
der in der Registrierungsnachricht 213 im sogenannten "From-Header" (vgl. Zeile 5 von
Tabelle 1) angegeben Benutzeridentifikation (PUID, Personal User
Identification) das H-PLMN 210 des Benutzers und einen
I-CSCF 205 des H-PLMN 210 mittels einer Anfrage
an den DNS 204.
-
In
Schritt 215 leitet der P-CSCF 203 die Registrierungsnachricht 213 an
den I-CSCF 205 des H-PLMN 210 weiter.
-
In
Schritt 216 fragt der I-CSCF 205 mittels Senden
einer User-Registration-Status-Query-Nachricht an den HSS 207 den
Status der Registrierung ab.
-
In
Schritt 217 wählt
der I-CSCF 205 einen S-CSCF 206 für das Kommunikationsendgerät 201 aus
und leitet die Registrierungsnachricht 213 an den S-CSCF 206 weiter.
-
Zum
besseren Verständnis
der Registrierungsprozedur wird in diesem Beispiel angenommen, dass die
Registrierungsnachricht 213 keinen Integritätsschutz
aufweist.
-
Da
ein Integritätsschutz
in einem IMS eine Vorbedingung für
die Bearbeitung bzw. die Annahme einer Registrierungsnachricht ist,
ruft in Schritt 218 der S-CSCF 206 von dem HSS 207 Daten
ab, die für
ein sogenanntes Herausfordern (Challenge) des Teilnehmergeräts 201 erforderlich
sind.
-
Anschaulich
bewirkt das Herausfordern, dass von dem Kommunikationsendgerät 201 verlangt
wird, dass es eine Registrierungsnachricht überträgt, die einen Integritätsschutz
aufweist und sich gleichzeitig beim IMS authentifiziert. Dies erfolgt
mittels eines so genannten "Shared
Secret-Verfahrens".
-
In
Schritt 219 bestimmt das S-CSCF 206 einen Authentifizierungsvektor,
der für
das Herausfordern des Teilnehmergeräts verwendet wird.
-
Das
Kommunikationsendgerät 201 wird
von dem S-CSCF 206 herausgefordert, indem in Schritt 220 eine "401 Unauthorized"-Nachricht 221 von
dem S-CSCF 206 an den I-CSCF 205 übertragen
und in Schritt 222 von dem I-CSCF 205 zu dem P-CSCF 203 und
in Schritt 223 von dem P-CSCF 203 zu dem Kommunikationsendgerät 201 weitergeleitet
wird.
-
Die
Authentifizierung mittels Herausforderns ist beispielsweise in [6]
und [7] genauer beschrieben.
-
Nachdem
das Kommunikationsendgerät 201 die "401 Unauthorized"-Nachricht 221 empfangen
hat, generiert es in Schritt 224 eine geschützte Registrierungsnachricht 225,
welche einen Integritätsschutzund
einen Header zur Authentifizierung des Nutzers aufweist und deren
Inhalt ansonsten mit dem der Registrierungsnachricht 213 übereinstimmt.
-
In
Schritt 226 überträgt das Kommunikationsendgerät 201 die
geschützte
Registrierungsnachricht 225.
-
Die
Schritte 227, 228, 229 und 230 entsprechen
den Schritten 214, 215, 216, 217 mit
dem Unterschied, dass jeweils statt der Registrierungsnachricht 213 die
geschützte
Registrierungsnachricht 226 übertragen wird.
-
Nachdem
der S-CSCF die geschützte
Registrierungsnachricht 225 empfangen hat, wird das Kommunikationsendgerät 201 in
Schritt 231 authentifiziert.
-
Anschließend wird
das Kommunikationsendgerät 201 mittels
der Benutzeridentifikation des Benutzers in Schritt 232 beim
HSS 207 registriert.
-
In
Schritt 233 wird eine erste Bestätigungsnachricht 234 zur
Bestätigung
der erfolgreiche Registrierung des Kommunikationsendgeräts 201 im
IMS 209 von dem S-CSCF 206 an den I-CSCF 205 übertragen.
-
In
dieser Ausführungsform
ist die erste Bestätigungsnachricht 234 gemäß Tabelle
2 ausgestaltet, wobei wie oben die Inhalte der Header gemäß einem
Beispiel gewählt
wurden.
-
-
In
Schritt 235 wird die erste Bestätigungsnachricht 234 von
dem I-CSCF 205 zu dem P-CSCF 203 weitergeleitet.
-
Die
erste Bestätigungsnachricht 234 enthält die erforderlichen
Konfigurationsdaten, das heißt
die für die
Nutzung der Kommunikationsdienste, die mittels der Registrierungsnachricht 213 und
der geschützten
Registrierungsnachricht 225 spezifiziert wurden, erforderlichen
Konfigurationsdaten.
-
In
Schritt 236 überträgt der P-CSCF 203 eine
zweite Bestätigungsnachricht 237 an
das Kommunikationsendgerät 201.
-
Die
zweite Bestätigungsnachricht 237 ist
die erste Bestätigungsnachricht 234,
enthält
gegenüber
der ersten Bestätigungsnachricht 234 jedoch
gegebenenfalls weitere erforderliche Konfigurationsdaten.
-
In
dieser Ausführungsform
ist die erste Bestätigungsnachricht 234 gemäß Tabelle
2 ausgestaltet und die zweite Bestätigungsnachricht 237 ist
gemäß Tabelle
3 ausgestaltet, wobei wie oben die Inhalte der Header gemäß einem
Beispiel gewählt
wurden und wobei in Tabelle 3 nur solche Inhalte der Header gezeigt
sind, die sich von den Inhalten der Header der ersten Bestätigungsnachricht 234 unterscheiden.
-
Die
erste Bestätigungsnachricht
unterscheidet sich von der zweiten Bestätigungsnachricht nur entsprechend
der zweiten und der neunten Zeile von Tabelle 3.
-
-
-
Die
erste Bestätigungsnachricht 234 und
die zweite Bestätigungsnachricht 237 sind
gegenüber
der gemäß dem IMS-Standard des 3GPP
spezifizierten Bestätigungsnachricht
(siehe [6]) nur um die Angabe der Konfigurationsdaten erweitert,
siehe Zeile 9 der Tabelle 2 und Zeile 9 der Tabelle 3.
-
Wie
oben erwähnt
ist in diesem Beispiel der Kommunikationsdienst ein Conferencing-Dienst.
-
Die
zweite Bestätigungsnachricht 237 signalisiert
dem Kommunikationsendgerät 201 die
erfolgreiche Registrierung.
-
Wie
erwähnt
enthält
die zweite Bestätigungsnachricht 237 die
für die
Nutzung der Kommunikationsdienste, die mittels der Registrierungsnachricht 213 und
der geschützten Registrierungsnachricht 225 spezifiziert
wurden, erforderlichen Konfigurationsdaten.
-
In
diesem Ausführungsbeispiel
erfolgt die Übertragung
der Konfigurationsdaten im Nachrichtenkopf mittels des gegenüber dem
IMS-Standard neu eingefügten
Headers "Config-Server", wie in Tabelle
2 in Zeile 9 und in Tabelle 3 in Zeile 9 gezeigt.
-
In
einer anderen Ausführungsform
erfolgt die Übertragung
der Konfigurationsdaten mittels eines bestehenden Headers, das heißt eines
Headers, der gemäß der in
dem IMS-Standard des 3GPP beschriebenen Registrierungsprozedur (siehe
[6]) in der "200-OK-Nachricht", welche die Registrierungsbestätigungsnachricht ist,
vorgesehen ist.
-
In
einer weiteren Ausführungsform
erfolgt die Übertragung
der Konfigurationsdaten mittels des Nachrichtenkörpers der ersten Bestätigungsnachricht 234 und
mittels des Nachrichtenkörpers
der zweiten Bestätigungsnachricht 237.
-
In
einer weiteren Ausführungsform
werden die Konfigurationsdaten wie in [8] beschrieben übertragen.
-
Hierbei
enthält
die erste Bestätigungsnachricht 234 bzw.
die zweite Bestätigungsnachricht 237 eine Adresse,
die als Verweis auf eine Datei verwendet wird, beispielsweise auf
eine XML-Datei, in welcher die Konfigurationsdaten enthalten sind.
-
Das
Kommunikationsendgerät 201 kann
diese Datei laden, beispielsweise unter Verwendung des HTTP (Hyper
Text Transfer Protocol) mittels eines "HTTP Get"-Befehls.
-
Sowohl
der P-CSCF 203, der ein Teil des V-PLMN 238 ist,
als auch der S-CSCF 205, der ein Teil des H-PLMN 210 ist,
können,
wie oben erläutert,
erforderliche Konfigurationsdaten an das Kommunikationsendgerät 201 übertragen
und somit eine Servicekonfiguration des Kommunikationsendgeräts 201 durchführen.
-
Der
P-CSCF 203 kann erforderliche Konfigurationsdaten an das
Kommunikationsendgerät 201 übertragen,
indem er sie in Schritt 236 in die erste Bestätigungsnachricht 234 einfügt und die
auf diese Weise veränderte
erste Bestätigungsnachricht 234 als
zweite Bestätigungsnachricht 237 überträgt.
-
Der
S-CSCF 203 kann erforderliche Konfigurationsdaten an das
Kommunikationsendgerät 201 in Schritt 233 mittels
der ersten Bestätigungsnachricht 234 übertragen.
-
Da
sowohl der P-CSCF 203 als auch der S-CSCF 206 erforderliche
Konfigurationsdaten an das Kommunikationsendgerät 201 übertragen
können
kann das Kommunikationsendgerät 201 sowohl
für lokale
Services, das heißt
Kommunikationsdienste, die mittels des V-PLMN 238 bereitgestellt
werden, als auch für
Services des H-PLMN 210, das heißt für Kommunikationsdienste, die
mittels des H-PLMN 210 bereitgestellt werden, konfiguriert
werden.
-
Im
Falle einer erneuten Registrierung ("re-Register") kann das Kommunikationsendgerät 201 erneut Konfigurationsdaten
abfragen.
-
In
einer bevorzugten Ausführungsform
werden bei einer erneuten Abfrage der Konfigurationsdaten nur solche
Konfigurationsdaten zu dem Kommunikationsendgerät übertragen, die sich seit der
letzten Übertragung der
Kommunikationsdaten zu dem Kommunikationsendgerät geändert haben.
-
Zum
besseren Verständnis
wird im Folgenden ein Beispiel erläutert.
-
In
dem folgenden Beispiel wird eine Servicekonfiguration am Beispiel
des IMS-Conferencing-Service, wie in [1] beschrieben, erläutert.
-
Die
erforderlichen Konfigurationsdaten bestehen in diesem Beispiel nur
aus den SIP-URIs von Konferenzservern (Conference-Server), welche
den Konferenz-Kommunikationsdienst
bereitstellen (siehe [9]) und deren SIP-URIs im Folgenden, analog zu [1] und
[9], als Conference-Factory-URIs
bezeichnet werden.
-
Die
SIP-URI, mittels welcher ein Benutzer eine Konferenz erreichen kann
und zum Beispiel an der Konferenz teilnehmen kann, wird als Conference-URI
bezeichnet und der ihr zugeordnete SIP-User-Agent, welcher eine
Instanz eines Konferenzsteuerprogramms ist, wird als Conference-Focus
bezeichnet.
-
Die
Kenntnis der Conference-Factory-URI ist erforderlich, da die Conference-Server
für die
Erzeugung von Konferenzen und für
die Erzeugung der Conference-Focus der Konferenzen zuständig ist.
-
Da
die Conference-Factory-URI gemäß [1] der
einzige Parameter zur Initialisierung des IMS-Conferencing-Services
ist, ist die Konfigurationsdatenmenge in diesem Beispiel sehr gering.
-
Deshalb
ist in diesem Beispiel die Anwendung der Erfindung von besonderem
Vorteil, da bei Anwendung der Erfindung nicht eine Notifizierungsnachricht
und eine entsprechende Antwort übertragen
werden müssen,
welche nur zur Signalisierung von wenigen Parameterwerten dienen.
-
Die
Erfindung kann aber auch in anderen Fällen, beispielsweise für eine Servicekonfiguration
des IMS-Conferencing-Service
mit weiteren Parametern, angewendet werden.
-
Beispielsweise
könnte
eine Liste von verfügbaren
Konferenzen und deren Adressen übertragen
werden.
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Will
ein Benutzer mittels eines Kommunikationsendgeräts eine Konferenz erzeugen,
so sendet er unter Verwendung der Conference-Factory-URI eine "INVITE"-Nachricht an den
Conference-Server. Dieser erzeugt daraufhin eine Konferenz mit einem
der Konferenz zugeordneten Conference-Focus und generiert eine entsprechende
Conferencing-URI für
die erzeugte Konferenz, mittels welcher die Konferenz adressiert
werden kann (siehe [1], [9]) und mittels welcher beispielsweise
andere Benutzer mittels anderer Kommunikationsendgeräte an der
Konferenz teilnehmen können.
-
In
diesem Beispiel ist der Ablauf der Registrierung wie oben mit Bezug
auf 2 beschrieben.
-
Die
Angabe des Kommunikationsdienstes, für den das Kommunikationsendgerät 201 Konfigurationsdaten
anfordert, und die Übertragung
der Konfigurationsdaten erfolgt in diesem Beispiel im Nachrichtenkopf der
SIP-Nachrichten, wie oben in den Tabellen 1 bis 3 gezeigt.
-
Die
Angabe des Kommunikationsdienstes erfolgt mittels eines neu eingefügten (SIP-)Headers
mit der Bezeichnung "Config-Client" (siehe Zeile 13
der Tabelle 1).
-
Die
Angabe des Kommunikationsdienstes kann, wie oben erläutert, auch
als neuer Parameter eines gemäß dem IMS-Standard vorgesehenen
Headers erfolgen.
-
Vorzugsweise
wird hierfür
der From-Header (siehe Zeile 13 der Tabelle 1), der Contact-Header
(siehe Zeile 13 der Tabelle 1) oder der Call-ID-Header (siehe Zeile
13 der Tabelle 1) verwendet.
-
Die
gegenüber
dem IMS-Standard um die Spezifikation des Kommunikationsdienstes
erweiterte Registrierungsnachricht ("REGISTER-Nachricht") 213 wird, wie oben mit Bezug
auf 2 beschrieben, über den P-CSCF 203 zum
S-CSCF 206, der sich im H-PMLM 210 des Nutzers
befindet, übertragen.
-
Der
P-CSCF 203 prüft
und interpretiert bei dieser Übertragung
den Nachrichtenkopf. Insbesondere ist dem P-CSCF 203 nach
der Übertragung
bekannt, dass das Kommunikationsendgerät für den Conferencing-Service
Konfigurationsdaten anfordert.
-
Eine
erfolgreiche Registrierung wird dem Kommunikationsendgerät mittels
der zweiten Bestätigungsnachricht 237 angezeigt.
-
Die
zweite Bestätigungsnachricht 237 enthält die vom
P-CSCF 203 und vom S-CSCF 206 eingefügten Konfigurationsdaten.
-
Auf
diese Weise können
sowohl der P-CSCF 203 als auch der S-CSCF 206 Konfigurationsdaten
an das Kommunikationsendgerät übertragen.
-
Es
ist jedoch nicht erforderlich, dass sowohl der P-CSCF 203 als
auch der S-CSCF 206 Konfigurationsdaten an das Kommunikationsendgerät übertragen.
-
In
diesem Beispiel ist die vom S-CSCF 206 gesendete erste
Bestätigungsnachricht 234 gemäß Tabelle 2
ausgestaltet. In dem Header mit der Bezeichnung "Config-Server" (siehe Zeile 9 der Tabelle 2) sind
die von dem S-CSCF 206 eingefügten jeweiligen Conference-Factory-URI
der Conference-Server des H-PLMN 210 enthalten.
-
Unter
Verwendung der Conference-Factory-URI kann das Kommunikationsendgerät Konferenzen
erzeugen.
-
Der
P-CSCF 203 modifiziert die erste Bestätigungsnachricht 234,
indem er die ihm bekannten Adressen von Conference-Servern, das heißt Adressen
von Conference-Servern die Teil des V-PLMN 238 sind, in den
Header mit der Bezeichnung "Config-Server" einfügt.
-
Anschließend überträgt der P-CSCF 203 die
zweite Bestätigungsnachricht 237,
welches die modifizierte erste Bestätigungsnachricht 234 ist,
an das Kommunikationsendgerät 201.
-
Die
zweite Bestätigungsnachricht 237 ist
gemäß Tabelle
3 ausgestaltet, wobei, wie oben erwähnt, nur die Unterschiede zu
Tabelle 2 gezeigt sind.
-
Die
Servicekonfiguration des Kommunikationsendgeräts 201 ist nach dem
Erhalt der zweiten Bestätigungsnachricht 237 abgeschlossen.
-
Eine
erneue Servicekonfiguration kann sowohl vom Kommunikationsendgerät als auch
vom (IMS-)Netzwerk eingeleitet werden. Das Kommunikationsendgerät überträgt hierzu
erneut eine Registrierungsnachricht an das Netzwerk (re-Register).
Alternativ kann das Netzwerk das Kommunikationsendgerät mittels
einer entsprechenden Nachricht zu einer erneuten Registrierung auffordern.
-
In
diesem Dokument sind folgende Veröffentlichungen zitiert:
-
- [1] 3GPP TR 29.847: Conferencing based on SIP, SDP and other
protocols
- [2] IETF: RFC3265 SIP-Specific Event Notification 3GPP TR 29.847:
Conferencing based on SIP, SDP and other protocols
- [3] D. Petrie: A Framework for SIP User Agent Configuration,
IETF Internet Draft draft-ietf-sippingconfig-framework-OO.txt, 02/2003
- [4] WO2003049459
- [5] WO200184798
- [6] 3GPP TS24.228: Signalling Flows the IP Multimedia Subsystem
based on SIP and SDP
- [7] 3GPP TS24.229: IP Multimedia Call Control Protocol based
on SIP and SDP; Stage 3
- [8] IETF: Requirements for Content Indirection in Session Initiation
Protocol, IETF Internet Draft draftietf.sipping-content-mech-02.txt
- [9] IETF: SIP Call Control, Conferencing for User Agents, IETF
Internet Draft draft-ietf-sipping-cc-conferencing-01.txt
- [10] 3GPP TS 23.228: IP multimedia subsystem; Stage 2
-
- 100
- Kommunikationssystem
- 101
- Mobilfunk-Teilnehmergerät
- 102
- Zugangsnetz
- 103
- P-CSCF
- 104
- DNS
- 105
- I-CSCF
- 106
- HSS
- 107
- S-CSCF
- 108
- H-PLMN
- 109
- V-PLMN
- 110
- AS
- 111
- IMS
- 112
- Mobilfunknetz
- 113,
114
- RNS
- 115,
116
- Iu-Schnittstelle
- 117
- Kernnetz
- 118,119
- RNC
- 120–123
- Mobilfunk-Basisstationen
- 124
- Iur-Schnittstelle
- 125–136
- Funkzellen
- 137
- Luftschnittstelle
- 138
- CS-Domain
- 139
- PS-Domain
- 140
- HLR
- 200
- Nachrichtenflussdiagramm
- 201
- Teilnehmergerät
- 202
- Zugangsnetz
- 203
- P-CSCF
- 204
- DNS
- 205
- I-CSCF
- 206
- S-CSCF
- 207
- HSS
- 208
- RAN
- 209
- IMS
- 210
- H-PLMN
- 211,
212
- Ablaufschritte
- 213
- Registrierungsnachricht
- 214–220
- Ablaufschritte
- 221
- 401-Unauthorized-Nachricht
- 222–224
- Ablaufschritte
- 225
- geschützte Registrierungsnachricht
- 226–233
- Ablaufschritte
- 234
- Bestätigungsnachricht
- 235–236
- Ablaufschritte
- 237
- Bestätigungsnachricht
- 238
- V-PLMN