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DE102004032265A1 - Inhibitoren Gram-positiver anaerober Kokken in Deodorantien und Antitranspirantien - Google Patents

Inhibitoren Gram-positiver anaerober Kokken in Deodorantien und Antitranspirantien Download PDF

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DE102004032265A1
DE102004032265A1 DE102004032265A DE102004032265A DE102004032265A1 DE 102004032265 A1 DE102004032265 A1 DE 102004032265A1 DE 102004032265 A DE102004032265 A DE 102004032265A DE 102004032265 A DE102004032265 A DE 102004032265A DE 102004032265 A1 DE102004032265 A1 DE 102004032265A1
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DE
Germany
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body odor
acid
gram
positive anaerobic
acids
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Withdrawn
Application number
DE102004032265A
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English (en)
Inventor
Bernhard Banowski
Dirk Bockmühl
Regine Scholtyssek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Henkel AG and Co KGaA
Original Assignee
Henkel AG and Co KGaA
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Publication date
Application filed by Henkel AG and Co KGaA filed Critical Henkel AG and Co KGaA
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Priority to EP05005720A priority patent/EP1576946A1/de
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
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    • A61K8/30Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds
    • A61K8/40Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds containing nitrogen
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q15/00Anti-perspirants or body deodorants

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Abstract

Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung von mindestens einer Substanz, die an der Körpergeruchsbildung beteiligte Gram-positive anaerobe Kokken inhibiert, in einer kosmetischen Deodorant- oder Antitranspirant-Zusammensetzung zur Verringerung des Körpergeruchs.

Description

  • Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung von ausgewählten Substanzen, welche Gram-positive anaerobe Kokken inhibieren, in einer kosmetischen Deodorant- oder Antitranspirant-Zusammensetzung zur Verringerung des Körpergeruchs.
  • Apokriner Schweiß stellt eine komplexe Mischung dar, die unter anderem Steroide, Cholesterin und andere Fette sowie ca. 10 % Eiweiße enthält. Körpergeruch entsteht durch den Abbau von Schweißbestandteilen durch Bakterien der Hautflora. Aus diesem Grund werden seit langem antibakterielle Substanzen in Deos verwendet. Allerdings ist bekannt, daß viele antibakterielle Wirkstoffe schlecht gegen Körpergeruch wirken. Die an der Geruchsbildung beteiligten Bakterienarten werden üblicherweise über die Kultivierung von Achselproben auf Bakteriennährböden nachgewiesen. Diese Methode hat den Nachteil, daß nicht oder nur schwer kultivierbare Arten, die an der Entstehung von Körpergeruch beteiligt sind, nicht erfasst werden. Folglich sind derartige Spezies auch nicht das Ziel von Versuchen zur Bewertung der Deoleistung. Außerdem lässt sich auch hinblicklich der kultivierbaren Arten keine zuverlässige Aussage zur Menge der vorhandene Keime treffen, da einige Arten sich besser kultivieren lassen als andere, so daß keine Aussage bezüglich ihrer Bedeutung mit Hinblick auf die Entstehung von Körpergeruch getroffen werden kann. Infolgedessen kommt es zum Einsatz vermeintlich antibakterieller Substanzen, die jedoch aufgrund des falschen Wirkspektrums nur eine unzureichende Deoleistung besitzen.
  • Die Zersetzungsprodukte des apokrinen Schweißes, die wesentlich zum Körpergeruch, insbesondere zum axillaren Körpergeruch, beitragen, lassen sich in zwei Klassen einteilen, zum einen kurzkettige, insbesondere C4-C10-Fettsäuren, die linear, verzweigt, gesättigt und ungesättigt sein können, zum anderen verschiedene Steroidhormone und deren Stoffwechselprodukte. Beispielsweise sind an dem typischen Körpergeruch, besonders an dem der Männer, die Stoffwechselprodukte der Androgene beteiligt, insbesondere Androstenol (5α-Androst-16-en-3β-ol, 5α-Androst-16-en-3α-ol) und Androstenon (5α-Androst-16-en-3-on).
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es, weitere Bakterien-inhibierende Wirkstoffe zu identifizieren, um eine größere Variabilität, Flexibilität und Hautverträglichkeit bei der Formulierung kosmetischer Deodorantien zu ermöglichen. Die Identifizierung bekannter kosmetischer Wirkstoffe als Inhibitoren für bestimmte geruchsbildende Bakterien ermöglicht darüber hinaus, die Dosierung dieser Wirkstoffe herunterzusetzen.
  • Es wurde nun gefunden, daß der Hemmung grampositiver anaerober Kokken bei der Bekämpfung von Körpergeruch eine besondere Bedeutung zukommt.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist in einer ersten Ausführungsform die Verwendung von mindestens einer Substanz, die an der Körpergeruchsbildung beteiligte Gram-positive anaereobe Kokken inhibiert, in einer kosmetischen Deodorant- oder Antitranspirant-Zusammensetzung zur Verringerung des Körpergeruchs.
  • Zu den anaeroben Kokken zählen die Familie I (Veillonella) mit den Gattungen: Veillonella sowie die Familie II (Peptococcacaeae) mit den Gattungen: Peptococcus, Peptostreptococcus. Grampositive Kokken lassen sich in die Familie der Micrococcaceae (Gattungen: Micrococcus, Stomatococcus, Planococcus, Staphylococcus) und die Familie der Deinococcaceae (Gattung: Deinococcus andere Organismen: z.B. Streptococci) einteilen.
  • Besonders bevorzugt ist es erfindungsgemäß, wenn Bakterien der Gattung Peptostreptococcus inhibiert werden. Eine erfindungsgemäße Verwendung, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die an der Körpergeruchsbildung beteiligten Gram-positiven anaereoben Kokken ausgewählt sind aus Bakterien der Gattung Peptostreptococcus, ist demnach besonders bevorzugt.
  • Die Gattungsbezeichnung Peptostreptococcus beinhaltet die Gattungssynonyme Peptoniphilus, Gallicola, Slackia, Anaerococcus (u.a. Anaerococcus octavius), Finegoldia, Micromonas, Atopobium sowie Ruminococcus. Die vorstehend genannten erfindungsgemäß bevorzugte Verwendungen sind daher dadurch gekennzeichnet, daß daß die an der Körpergeruchsbildung beteiligten Gram-positiven anaereoben Kokken ausgewählt sind aus Bakterien der Gattung Peptoniphilus, Gallicola, Slackia, Anaerococcus (u.a. Anaerococcus octavius), Finegoldia, Micromonas, Atopobium sowie Ruminococcus ausgewählt sind.
  • Weiter bevorzugte erfindungsgemäße Verwendungen sind dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Bakterien der Gattung Peptostreptococcus inhibierende Substanz insbesondere Pepfostreptococcus octavius bzw. Anaerococcus octavius inhibiert.
  • Als Substanzen, die die an der Körpergeruchsbildung beteiligten Gram-positiven anaereoben Kokken inhibieren und erfindungsgemäß in einer kosmetischen Deodorant- oder Antitranspirant-Zusammensetzung zur Verringerung des Körpergeruchs eingesetzt werden können, eignet sich eine Vielzahl von Verbindungen. Besonders bevorzugte erfindungsgemäße Verwendungen sind dadurch gekennzeichnet, daß die an der Körpergeruchsbildung beteiligte Gram-positive anaereobe Kokken und insbesondere Bakterien der Gattung Peptostreptococcus inhibierende(n) Substanz(en) ausgewählt ist/sind aus funktionellen C2-C12-Carbonsäuren und deren physiologisch verträglichen Metallsalzen, einfach ungesättigten cis-C4-C30-Dicarbonsäuren, Derivaten von C3-C9-Polyolen, Phenolderivaten, Aluminiumchlorohydrat, Aluminiumzirkoniumchlorohydrat und dem Riechstoffgemisch Protectate HR der Firma Symrise.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind die erfindungsgemäß verwendeten funktionellen C2-C12-Carbonsäuren ausgewählt aus C2-C12-Hydroxycarbonsäuren, C3-C12-Ketocarbonsäuren, C2-C5-Aminosäuren und deren N-C2-C12-Acylderivaten sowie den physiologisch verträglichen Metallsalzen dieser Säuren.
  • Die physiologisch verträglichen Metallsalze sind ausgewählt aus den Alkalimetall-, Magnesium-, Calcium-, Aluminium-, Zink- und Mangan-Salzen. Bevorzugt sind die Natrium-, Kalium-, Magnesium-, Aluminium-, Zink- und Mangan-Salze.
  • Erfindungsgemäß werden die funktionellen C2-C12-Carbonsäuren und ihre physiologisch verträglichen Metallsalze in Mengen von 0,001 bis 10 Gew.-%, bevorzugt 0,005 bis 5 Gew.-% und besonders bevorzugt 0,01 bis 2 Gew.-%, jeweils bezogen auf die gesamte kosmetische Zusammensetzung, eingesetzt.
  • Erfindungsgemäß bevorzugt verwendete C2-C12-Hydroxycarbonsäuren und ihre physiologisch verträglichen Metallsalze sind ausgewählt aus den alpha-Monohydroxy-C3-C12-Carbonsäuren und ihren Salzen, zum Beispiel Milchsäure, Aluminiumlactat, Zinklactat, alpha-Hydroxycaprinsäure, alpha-Hydroxycaprylsäure und alpha-Hydroxylaurinsäure, sowie den Polyhydroxy-C3-C8-Carbonsäuren, zum Beispiel D-Gluconsäure, Aluminiumgluconat, Zinkgluconat, Mangangluconat, D-Glucoheptonsäure und Magnesiumglucoheptonat.
  • Erfindungsgemäß bevorzugt verwendete C3-C12-Ketocarbonsäuren sind beispielsweise Brenztraubensäure, Acetessigsäure und Lävulinsäure (4-Oxopentansäure). Besonders bevorzugt ist Lävulinsäure.
  • Erfindungsgemäß bevorzugt verwendete C2-C5-Aminosäuren, deren N-C2-C12-Acylderivate sowie die physiologisch verträglichen Metallsalze der genannten Verbindungen sind beispielsweise Glycin, Aluminiumglycinat, Alanin, Glutaminsäure, Pyroglutaminsäure, Zinkpyroglutamat, Natriumoctanoylglutamat, Natriumdecanoylglutamat, Natriumlauroylglutamat, Natriummyristoylglutamat, Natriumcetoylglutamat und Natriumstearoylglutamat. Besonders bevorzugt sind Aluminiumglycinat, Zinkglycinat, Zinkpyroglutamat und Natriumlauroylglutamat.
  • Wie vorstehend erwähnt, lassen sich auch einfach ungesättigte cis-C4-C30-Dicarbonsäuren erfindungsgemäß einsetzen. Bevorzugte Spezies aus dieser Gruppe sind unverzweigt und lassen sich durch die Formel H3C-(CH2)n-CH=CH-(CH2)m-CH3 beschreiben, in der n+m = 0 bis 26 gilt. In besonders bevorzugten erfindungsgemäßen Verwendungen sind die einfach ungesättigten cis-C4-C30-Dicarbonsäuren ausgewählt aus 5(Z)-Decendicarbonsäure, 6(Z)-Dodecendicarbonsäure, 7(Z)-Tetradecendicarbonsäure, 8(Z)-Hexadecendicarbonsäure, 9(Z)-Octadecendicarbonsäure und 10(Z)-Eicosendicarbonsäure.
  • Erfindungsgemäß werden die C2-C12-Hydroxycarbonsäuren, die C3-C12-Ketocarbonsäuren, die C2-C5-Aminosäuren, deren N-C2-C12-Acylderivate sowie einfach ungesättigte cis-C4-C30-Dicarbonsäuren und die jeweiligen physiologisch verträglichen Metallsalze in Mengen von 0,001 bis 10 Gew.-%, bevorzugt 0,005 bis 5 Gew.-% und besonders bevorzugt 0,01 bis 2 Gew.-%, jeweils bezogen auf die gesamte kosmetische Zusammensetzung, eingesetzt.
  • Erfindungsgemäß bevorzugt verwendete Derivate von C3-C9-Polyolen sind ausgewählt aus Ascorbinsäure, Monoalkyl-C3-C9-Polyolethern, Ethern und Estern von gewünschtenfalls alkylierter Glucose sowie den Tetraestern von Pentaerythrit mit einen substituierten Arylrest enthaltenden C2-C4-Carbonsäuren. Bevorzugte erfindungsgemäße Verwendungen sind dadurch gekennzeichnet, daß die Derivate von C3-C9-Polyolen ausgewählt sind aus Monoalkyl-C3-C9-Polyolethern. Bevorzugt verwendete Monoalkyl-C3-C9-Polyolether sind zum Beispiel Monoalkylglycerinether, besonders bevorzugt Hexylglycerinether, 2-Ethylhexylglycerinether, 2-Ethyloctylglycerinether und 2-Ethyldecylglycerinether. Ein bevorzugt verwendeter Glucoseether ist Ascorbylglucosid. Bevorzugt verwendete Glucoseester sind die Ester von hydroxysubstituierten Bi- oder Tricarbonsäuren mit alkylierter Glucose der allgemeinen Formel (I),
    Figure 00050001
    in der X ein Wasserstoff-Atom oder eine -CH2COOR-Gruppe ist, Y ein Wasserstoff-Atom oder -OH-Gruppe ist unter der Bedingung, dass Y ein Wasserstoff-Atom ist, wenn X -CH2COOR ist, R, R1 und R2 unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom, ein Alkali- oder Erdalkalimetallkation, eine Ammoniumgruppe, das Kation einer ammoniumorganischen Base oder einen Rest Z bedeuten, wobei Z einen mit einem C6-C18-Alkanol oder mit technischen Mischungen von C6-C18-Alkanolen veretherten Glucose- oder Oligoglucoserest darstellt, mit der Bedingung, dass mindestens eine der Gruppen R, R1 oder R2 ein Rest Z ist. Solche Verbindungen sind z. B. in der Druckschrift EP 258 814 B1 beschrieben. Besonders bevorzugt verwendete Verbindungen der Formel (I) sind Dinatrium-Kokosalkylpolyglucosidcitrat (Disodium Cocopolyglucose Citrate, als Handelsprodukt Eucarol® AGE EC von der Firma Cesalpinia Chemicals erhältlich) und Natrium-Kokosalkylpolyglucosidtartrat (Sodium Cocopolyglucose Tartrate, als Handelsprodukt Eucarol® AGE ET von der Firma Cesalpinia Chemicals erhältlich).
  • Bevorzugt verwendete Tetraester von Pentaerythrit mit einen substituierten Arylrest enthaltenden C2-C4-Carbonsäuren sind abgeleitet von Essigsäure, die am C2-Atom einen substituierten Arylrest aufweist, Propionsäure, die am C3-Atom einen substituierten Arylrest aufweist und Buttersäure, die am C4-Atom einen substituierten Arylrest aufweist. Die substituierten Arylreste weisen bevorzugt in 4-Stellung eine Hydroxylgruppe sowie in 3- und/oder 5-Stellung eine C1-C4-Alkylgruppe auf. Diese C1-C4-Alkylgruppen sind ausgewählt aus Methyl-, Ethyl-, n-Propyl-, Isopropyl, n-Butyl-, sec-Butyl- und tert-Butyl-Gruppen. Eine besonders bevorzugt verwendete Verbindung dieses Typs ist Pentaerythrittetrakis[3(3,5-di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)propionat], als Handelsprodukt Tinogard® TT DD von Ciba erhältlich.
  • Erfindungsgemäß werden die Derivate von C3-C9-Polyolen in Mengen von 0,01 bis 15 Gew.-%, bevorzugt 0,05 bis 10 Gew.-% und besonders bevorzugt 0,1 bis 3 Gew.-%, jeweils bezogen auf die gesamte kosmetische Zusammensetzung, eingesetzt.
  • Erfindungsgemäß bevorzugt verwendete Phenolderivate sind ausgewählt aus Phenoxyethanol, Salicylsäure, Rosmarinsäure, Kaffeesäure, Tocopherolen und Tocopherylestern, insbesondere α-Tocopherol, Tocopherylacetat, Tocopherylnicotinat, Tocopherylphosphat und Tocopherylsuccinat, Benzotriazolyl-substituierten 4-Phenolsulfonsäuren und deren Salzen sowie Polyphenolen.
  • Unter Polyphenolen sind erfindungsgemäß aromatische Verbindungen zu verstehen, die mindestens zwei phenolische Hydroxy-Gruppen im Molekül enthalten. Hierzu zählen die drei Dihydroxybenzole Brenzcatechin, Resorcin und Hydrochinon, weiterhin Phloroglucin, Pyrogallol und Hexahydroxybenzol. In der Natur treten freie und veretherte Polyphenole beispielsweise in Blütenfarbstoffen (Anthocyanidine, Flavone), in Gerbstoffen (Catechine, Tannine), als Flechten- oder Farn-Inhaltsstoffe (Usninsäure, Acylpolyphenole), in Ligninen und als Gallussäure-Derivate auf. Bevorzugte Polyphenole sind Flavone, Catechine, Usninsäure, und als Tannine die Derivate der Gallussäure, Digallussäure und Digalloylgallussäure. Besonders bevorzugte Polyphenole sind die monomeren Catechine, das heißt die Derivate der Flavan-3-ole, und Leukoanthocyanidine, das heißt die Derivate der Leukoanthocyanidine, die bevorzugt in 5,7,3',4',5'-Stellung phenolische Hydroxygruppen tragen, bevorzugt Epicatechin und Epigallocatechin, sowie die daraus durch Selbstkondensation entstehenden Gerbstoffe. Solche Gerbstoffe werden bevorzugt nicht in isolierter Reinsubstanz, sondern als Extrakte gerbstoffreicher Pflanzenteile eingesetzt, z. B. Extrakte von Catechu, Quebracho und Eichenrinde sowie anderer Baumrinden, Blättern von Grünem Tee (camellia sinensis) und Mate. Ebenfalls besonders bevorzugt sind die Tannine.
  • Die bevorzugt verwendeten Benzotriazolyl-substituierten 4-Phenolsulfonsäuren und ihre Salze enthalten den Benzotriazolyl-Rest in 3-Position. Besonders bevorzugt werden solche Verbindungen verwendet, die zusätzlich in der 5-Position eine C1-C4-Alkylgruppe aufweisen. Die C1-C4-Alkylgruppen sind dabei ausgewählt aus Methyl-, Ethyl-, n-Propyl-, Isopropyl-, n-Butyl-, sec-Butyl- und tert-Butyl-Gruppen. Erfindungsgemäß geeignete Salze der 4-Phenolsulfonsäuren sind alle mit physiologisch verträglichen Kationen, beispielsweise Natrium, Kalium und Ammonium. Besonders bevorzugt verwendet wird das 3-Benzotriazolyl-5-sec-butyl-4-phenolsulfonsäure-natriumsalz, als Handelsprodukte TinogardTM HS (Reinsubstanz) oder CibafastTM H (Compound mit Buteth-3 und Tributylcitrat) von Ciba erhältlich.
  • Besonders bevorzugt sind außerdem Phenoxyethanol und Rosmarinsäure.
  • Erfindungsgemäß werden die Phenolderivate in Mengen von 0,001 bis 10 Gew.-%, bevorzugt 0,005 bis 5 Gew.-% und besonders bevorzugt 0,08 bis 3 Gew.-%, jeweils bezogen auf die gesamte kosmetische Zusammensetzung, eingesetzt.
  • Erfindungsgemäß bevorzugt ist die Verwendung von Aluminiumchlorohydraten, insbesodnere Aluminiumchlorohydrat und/oder Aluminiumzirkoniumchlorohydrat. Aluminiumchlorohydrat ist ein gebräuchlicher Antitranspirant-Wirkstoff, der als Adstringens allerdings in höheren Konzentrationen von 5 bis 25 Gew.-% eingesetzt werden muss, um in für den Verbraucher akzeptabler Weise wirksam zu sein. Für die Inhibierung von grampositiven anaeroben Bakterien genügen dagegen niedrigere Konzentrationen von 0,2 bis 3 Gew.-%, bevorzugt 0,5 bis 3 Gew.-% und besonders bevorzugt 1,0 bis 2,0 Gew.-%, jeweils bezogen auf die gesamte kosmetische Zusammensetzung.
  • Erfindungsgemäß wird Aluminiumchlorohydrat und/oder Aluminiumzirkoniumchlorohydrat in Mengen von 0,1 bis 25 Gew.-%, bevorzugt 0,5 bis 10,0 und besonders bevorzugt 1,0 bis 5,0 Gew.-%, jeweils bezogen auf die gesamte kosmetische Zusammensetzung, eingesetzt. Antitranspirantprodukte mit einem hohen Wirkstoffanteil von bis zu 25 Gew.% besitzen auch diese Eigenschaft.
  • Figure 00080001
  • Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Verringerung von Körpergeruch mittels Inhibierung von an der Körpergeruchsbildung beteiligten Grampositiven anaereoben Kokken, insbesondere Bakterien der Gattung Peptostreptococcus, auf der Haut, dadurch gekennzeichnet, daß eine kosmetische Deodorant- oder Antitranspirant-Zusammensetzung, enthaltend mindestens eine an der Körpergeruchsbildung beteiligte Gram-positive anaereobe Kokken, insbesondere Bakterien der Gattung Peptostreptococcus inhibierende Substanz auf die Haut, insbesondere auf die Haut der Achselhöhlen, aufgetragen wird.
  • Bevorzugte erfindungsgemäße Verfahren sind dadurch gekennzeichnet, daß die an der Körpergeruchsbildung beteiligte Gram-positive anaereobe Kokken, insbesondere Bakterien der Gattung Peptostreptococcus inhibierende(n) Substanz(en) ausgewählt ist/sind aus funktionellen C2-C12-Carbonsäuren und deren physiologisch verträglichen Metallsalzen, einfach ungesättigten cis-C4-C30-Dicarbonsäuren, Derivaten von C3-C9-Polyolen, Phenolderivaten, Aluminiumchlorohydrat, Aluminiumzirkoniumchlorohydrat und dem Riechstoffgemisch Protectate HR der Firma Symrise.
  • Die kosmetischen Deodorant- oder Antitranspirant-Zusammensetzungen, die die erfindungsgemäß verwendeten Inhibitoren für grampositive anaerobe Kokken, insbesondere Peptostreptococcus, enthalten, können als Puder, in Stiftform, als Aerosolspray, Pumpspray, flüssige und gelförmige Roll on-Applikation, Creme, Gel und als getränktes flexibles Substrat vorliegen.
  • Deodorant- oder Antitranspirant-Stifte können in gelierter Form, auf wasserfreier Wachsbasis und auf Basis von W/O-Emulsionen und O/W-Emulsionen vorliegen. Gelstifte können auf der Basis von Fettsäureseifen, Dibenzylidensorbitol, N-Acylaminosäureamiden, 12-Hydroxystearinsäure und anderen Gelbildnern hergestellt werden.
  • Aerosolsprays, Pumpsprays, Roll on-Applikationen und Cremes können als Wasser-in-Öl-Emulsion, Öl-in-Wasser-Emulsion, Siliconöl-in-Wasser-Emulsion, Wasser-in-Siliconöl-Emulsion Wasser-in-Öl-Mikroemulsion, Öl-in-Wasser-Mikroemulsion, Siliconöl-in-Wasser-Mikroemulsion, Wasser-in-Siliconöl-Mikroemulsion, wasserfreie Suspension, alkoholische und hydroalkoholische Lösung, wässriges Gel und als Öl vorliegen. Alle genannten Zusammensetzungen können verdickt sein, beispielsweise auf der Basis von Fettsäureseifen, Dibenzylidensorbitol, N-Acylaminosäureamiden, 12-Hydroxystearinsäure, Polyacrylaten vom Carbomer- und Carbopol-Typ, Polyacrylamiden und Polysacchariden, die chemisch und/oder physikalisch modifiziert sein können.
  • Die Emulsionen und Mikroemulsionen können transparent, translucent oder opak sein.
  • Die kosmetischen Deodorant- oder Antitranspirant-Zusammensetzungen, die die erfindungsgemäß verwendeten Inhibitoren für grampositive anaerobe Kokken, insbesondere Peptostreptococcus, enthalten, können weiterhin Fettstoffe enthalten. Unter Fettstoffen sind Fettsäuren, Fettalkohole, natürliche und synthetische kosmetische Ölkomponenten sowie natürliche und synthetische Wachse zu verstehen, die sowohl in fester Form als auch flüssig in wässriger oder öliger Dispersion vorliegen können.
  • Als Fettsäuren können eingesetzt werden lineare und/oder verzweigte, gesättigte und/oder ungesättigte C8-30-Fettsäuren. Bevorzugt sind C10-22-Fettsäuren. Beispiele sind Capronsäure, Caprylsäure, 2-Ethylhexansäure, Caprinsäure, Laurinsäure, Isotridecansäure, Myristinsäure, Palmitinsäure, Palmitoleinsäure, Stearinsäure, Isostearinsäure, Ölsäure, Elaidinsäure, Petroselinsäure, Linolsäure, Linolensäure, Elaeostearinsäure, Arachidonsäure, Gadoleinsäure, Behensäure und Erucasäure sowie deren technische Mischungen. Besonders bevorzugt ist der Einsatz von Stearinsäure. Die eingesetzten Fettsäuren können eine oder mehrere Hydroxygruppen tragen. Bevorzugte Beispiele hierfür sind die α-Hydroxy-C8-C18-Carbonsäuren sowie 12-Hydroxystearinsäure.
  • Die Einsatzmenge beträgt dabei 0,1 – 15 Gew.-%, bevorzugt 0,5 – 10 Gew.-%, besonders bevorzugt 1 – 7 Gew.-%, jeweils bezogen auf die gesamte Zusammensetzung.
  • Als Fettalkohole können eingesetzt werden gesättigte, ein- oder mehrfach ungesättigte, verzweigte oder unverzweigte Fettalkohole mit 6 – 30, bevorzugt 10 – 22 und ganz besonders bevorzugt 12 – 22 Kohlenstoffatomen. Einsetzbar im Sinne der Erfindung sind z.B. Decanol, Octanol, Octenol, Dodecenol, Decenol, Octadienol, Dodecadienol, Decadienol, Oleylalkohol, Erucaalkohol, Ricinolalkohol, Stearylalkohol, Isostearylalkohol, Cetylalkohol, Laurylalkohol, Myristylalkohol, Arachidylalkohol, Caprylalkohol, Caprinalkohol, Linoleylalkohol, Linolenylalkohol und Behenylalkohol, sowie deren Guerbetalkohole.
  • Für Stiftformulierungen werden häufig Wachse verwendet. Als natürliche oder synthetische Wachse können erfindungsgemäß eingesetzt werden feste Paraffine oder Isoparaffine, Pflanzenwachse wie Candelillawachs, Carnaubawachs, Espartograswachs, Japanwachs, Korkwachs, Zuckerrohrwachs, Ouricurywachs, Montanwachs, Sonnenblumenwachs, Fruchtwachse und tierische Wachse, wie z. B. Bienenwachse und andere Insektenwachse, Walrat, Schellackwachs, Wollwachs und Bürzelfett, weiterhin Mineralwachse, wie z. B. Ceresin und Ozokerit oder die petrochemischen Wachse, wie z. B. Petrolatum, Paraffinwachse, Microwachse aus Polyethylen oder Polypropylen und Polyethylenglycolwachse. Es kann vorteilhaft sein, hydrierte oder gehärtete Wachse einzusetzen. Weiterhin sind auch chemisch modifizierte Wachse, insbesondere die Hartwachse, z. B. Montanesterwachse, Sasolwachse und hydrierte Jojobawachse, einsetzbar.
  • Weiterhin geeignet sind die Triglyceride gesättigter und gegebenenfalls hydroxylierter C16-30-Fettsäuren, wie z. B. gehärtete Triglyceridfette (hydriertes Palmöl, hydriertes Kokosöl, hydriertes Rizinusöl), Glyceryltribehenat oder Glyceryltri-12-hydroxystearat, weiterhin synthetische Vollester aus Fettsäuren und Glykolen (z. B. Syncrowachs®) oder Polyolen mit 2 – 6 C-Atomen, Fettsäuremonoalkanolamide mit einem C12-22-Acylrest und einem C2-4-Alkanolrest, Ester aus gesättigten und/oder ungesättigten, verzweigten und/oder unverzweigten Alkancarbonsäuren einer Kettenlänge von 1 bis 80 C-Atomen und gesättigten und/oder ungesättigten, verzweigten und/oder unverzweigten Alkoholen einer Kettenlänge von 1 bis 80 C-Atomen, darunter z. B. synthetische Fettsäure-Fettalkoholester wie Stearylstearat oder Cetylpalmitat, Ester aus aromatischen Carbonsäuren, Dicarbonsäuren bzw. Hydroxycarbonsäuren (z. B. 12-Hydroxystearinsäure) und gesättigten und/oder ungesättigten, verzweigten und/oder unverzweigten Alkoholen einer Kettenlänge von 1 bis 80 C-Atomen, Lactide langkettiger Hydroxycarbonsäuren und Vollester aus Fettalkoholen und Di- und Tricarbonsäuren, z. B. Dicetylsuccinat oder Dicetyl-/stearyladipat, sowie Mischungen dieser Substanzen, sofern die einzelnen Wachskomponenten oder ihre Mischung bei Raumtemperatur fest sind.
  • Besonders bevorzugt ist, die Wachskomponenten zu wählen aus der Gruppe der Ester aus gesättigten, unverzweigten Alkancarbonsäuren einer Kettenlänge von 14 bis 44 C-Atomen und gesättigten, unverzweigten Alkoholen einer Kettenlänge von 14 bis 44 C-Atomen, sofern die Wachskomponente oder die Gesamtheit der Wachskomponenten bei Raumtemperatur fest sind. Insbesondere vorteilhaft können die Wachskomponenten aus der Gruppe der C16-36-Alkylstearate, der C10-40-Alkylsteacate, der C2-40-Alkylisostearate, der C20-40-Dialkylester von Dimersäuren, der C18-38-Alkylhydroxystearoylstearate, der C20-40-Alkylerucate gewählt werden, ferner sind C30-50-Alkylbienenwachs sowie Cetearylbehenat einsetzbar. Auch Silikonwachse, zum Beispiel Stearyltrimethylsilan/Stearylalkohol sind gegebenenfalls vorteilhaft. Besonders bevorzugte Wachskomponenten sind die Ester aus gesättigten, einwertigen C20-C60-Alkoholen und gesättigten C8-C30-Monocarbonsäuren, insbesondere ein C20-C40-Alkylstearat bevorzugt, das unter dem Namen Kesterwachs® K82H von der Firma Koster Keunen Inc. erhältlich ist. Das Wachs oder die Wachskomponenten sollten bei 25° C fest sein, jedoch im Bereich von 35 – 95°C schmelzen, wobei ein Bereich von 45 – 85 °C bevorzugt ist.
  • Natürliche, chemisch modifizierte und synthetische Wachse können alleine oder in Kombination eingesetzt werden.
  • Die Wachskomponenten sind in einer Menge von 0,1 bis 40 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtzusammensetzung, vorzugsweise 0,5 bis 30 Gew.-% und insbesondere 1 – 15 Gew.-% enthalten.
  • Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können weiterhin wenigstens ein unpolares oder polares flüssiges Öl, das natürlich oder synthetisch sein kann, enthalten.
  • Die polare Ölkomponente kann ausgewählt sein aus pflanzlichen Ölen, z. B. Sonnenblumenöl, Olivenöl, Sojaöl, Rapsöl, Mandelöl, Jojobaöl und den flüssigen Anteilen des Kokosöls sowie synthetischen Triglyceridölen, aus Esterölen, das heißt den Estern von C6-30-Fettsäuren mit C2-30-Fettalkoholen, aus Dicarbonsäureestern wie Di-n-butyladipat, Di-(2-ethylhexyl)-adipat und Di-(2-ethylhexyl)-succinat sowie Diolestern wie Ethylenglykoldioleat und Propylenglykoldi(2-ethylhexanoat), aus symmetrischen, unsymmetrischen oder cyclischen Estern der Kohlensäure mit Fettalkoholen, beispielsweise beschrieben in der DE-OS 197 56 454 , Glycerincarbonat oder Dicaprylylcarbonat (Cetiol® CC), aus Mono-, Di- und Trifettsäureestern von gesättigten und/oder ungesättigten linearen und/oder verzweigten Fettsäuren mit Glycerin, z. B. Cutina® MD, aus verzweigten Alkanolen, z. B. Guerbet-Alkoholen mit einer einzigen Verzweigung am Kohlenstoffatom 2 wie 2-Hexyldecanol, 2-Octyldodecanol, Isotridecanol und Isohexadecanol, aus Alkandiolen, z. B. den aus Epoxyalkanen mit 12 – 24 C-Atomen durch Ringöffnung mit Wasser erhältlichen vicinalen Diolen, aus Etheralkoholen, z. B. den Monoalkylethern des Glycerins, des Ethylenglycols, des 1,2-Propylenglycols oder des 1,2-Butandiols, aus Dialkylethern mit jeweils 12 – 24 C-Atomen, z. B. den Alkyl-methylethern oder Di-n-alkylethern mit jeweils insgesamt 12 – 24 C-Atomen, insbesondere Di-n-octylether (Cetiol®OE ex Cognis), sowie aus Anlagerungsprodukten von Ethylenoxid und/oder Propylenoxid an ein- oder mehrwertige C3-20-Alkanole wie Butanol und Glycerin, z. B. PPG-3-Myristylether (Witconol® APM), PPG-14-Butylether (Ucon Fluid® AP), PPG-15-Stearylether (Arlamol® E), PPG-9-Butylether (Breox® B25) und PPG-10-Butandiol (Macol® 57).
  • Die unpolare Ölkomponente kann ausgewählt sein aus flüssigen Paraffinölen, Isoparaffinölen, z. B. Isohexadecan und Isoeicosan, aus synthetischen Kohlenwasserstoffen, z. B. 1,3-Di-(2-ethyl-hexyl)-cyclohexan (Cetiol® S), sowie aus flüchtigen und nichtflüchtigen Siliconölen, die cyclisch, wie z. B. Decamethylcyclopentasiloxan und Dodecamethylcyclohexasiloxan, oder linear sein können, z. B. lineares Dimethylpolysiloxan, im Handel erhältlich z. B. unter der Bezeichnung Dow Corning® 190, 200, 244, 245, 344 oder 345 und Baysilon® 350 M.
  • Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können weiterhin wenigstens einen wasserlöslichen Alkohol enthalten. Unter Wasserlöslichkeit versteht man erfindungsgemäß, dass sich wenigstens 5 Gew.-% des Alkohols bei 20 °C klar lösen oder aber – im Falle langkettiger oder polymerer Alkohole – durch Erwärmen der Lösung auf 50 °C bis 60 °C in Lösung gebracht werden können. Geeignet sind je nach Darreichungsform einwertige Alkohole wie z. B. Ethanol, Propanol oder Isopropanol. Weiterhin geeignet sind wasserlösliche Polyole. Hierzu zählen wasserlösliche Diole, Triole und höherwertige Alkohole sowie Polyethylenglycole. Unter den Diolen eignen sich C2-C12-Diole, insbesondere 1,2-Propylenglycol, Butylenglycole wie z. B. 1,2-Butylenglycol, 1,3-Butylenglycol und 1,4-Butylenglycol, Hexandiole wie z. B. 1,6-Hexandiol. Weiterhin bevorzugt geeignet sind Glycerin und insbesondere Diglycerin und Triglycerin, 1,2,6-Hexantriol sowie die Polyethylenglycole (PEG) PEG-400, PEG-600, PEG-1000, PEG-1550, PEG-3000 und PEG-4000.
  • Die Menge des Alkohols oder des Alkohol-Gemisches in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen beträgt 1 – 50 Gew.-% und vorzugsweise 5 – 40 Gew.-%, bezogen auf die gesamte Zusammensetzung. Erfindungsgemäß kann sowohl ein Alkohol als auch ein Gemisch mehrerer Alkohole eingesetzt werden.
  • Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können im wesentlichen wasserfrei sein, das heißt maximal 5 Gew.-%, bevorzugt maximal 1 Gew.-% Wasser enthalten.
  • In wasserhaltigen Darreichungsformen beträgt der Wassergehalt 5 – 98 Gew.-%, bevorzugt 10 – 90 und besonders bevorzugt 15 – 85 Gew.-%, bezogen auf die gesamte Zusammensetzung.
  • Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können weiterhin wenigstens ein hydrophil modifiziertes Silicon enthalten. Sie ermöglichen die Formulierung hochtransparenter Zusammensetzungen, reduzieren die Klebrigkeit und hinterlassen ein frisches Hautgefühl. Unter hydrophil modifizierten Siliconen werden erfindungsgemäß Polyorganosiloxane mit hydrophilen Substituenten verstanden, welche die Wasserlöslichkeit der Silicone bedingen. Erfindungsgemäß wird unter Wasserlöslichkeit verstanden, dass sich wenigstens 2 Gew.-% des mit hydrophilen Gruppen modifizierten Silicons in Wasser bei 20 °C lösen. Entsprechende hydrophile Substituenten sind beispielsweise Hydroxy-, Polyethylenglycol- oder Polyethylenglycol/Polypropylenglycol-Seitenketten sowie ethoxylierte Ester-Seitenketten. Erfindungsgemäß bevorzugt geeignet sind hydrophil modifizierte Silicon-Copolyole, insbesondere Dimethicone-Copolyole, die beispielsweise von Wacker-Chemie unter der Bezeichnung Belsil® DMC 6031, Belsil® DMC 6032, Belsil® DMC 6038 oder Belsil® DMC 3071 VP bzw. von Dow Corning unter der Bezeichnung DC 2501 bzw. von Degussa unter der Bezeichnung Abil EM 97im Handel sind. Besonders bevorzugt geeignet ist die Verwendung von Belsil® DMC 6038 bzw. Abil EM 97, da es die Formulierung hochtransparenter Zusammensetzungen ermöglicht, die beim Verbraucher eine höhere Akzeptanz erreichen. Erfindungsgemäß kann auch ein beliebiges Gemisch dieser Silicone eingesetzt werden.
  • Die Menge des hydrophil modifizierten Silicons oder des Alkohol-Gemisches in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen beträgt 0,1 – 10 Gew.-%, bevorzugt 0,5 – 8 Gew.-% und besonders bevorzugt 1 – 6 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung.
  • Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können weiterhin wenigstens ein wasserlösliches Tensid enthalten. Als wasserlösliche Tenside eignen sich grundsätzlich alle in Wasser bei 20°C zu mindestens 1 Gew.-% löslichen Tenside. Obwohl die Struktur und Ionogenität an sich unerheblich sind, scheinen nichtionische Tenside, insbesondere die bei Normaltemperatur (20°C) festen Anlagerungsprodukte des Ethylenoxids an Fettstoffmoleküle mit wenigstens einer alkoxylierbaren Gruppe, bevorzugt geeignet zu sein. Solche geeigneten Tenside sind z.B. die Anlagerungsprodukte von 5 – 50 Mol Ethylenoxid an lineare Fettalkohole mit 16 – 22 C-Atomen, an Fettsäuren mit 5 – 22 C-Atomen, an Fettsäurealkanolamide, an Fettsäuremonoglyceride, an Sorbitan-Fettsäuremonoester, an Fettsäurealkanolamide, an Fettsäureglyceride, z.B. an gehärtetes Rizinusöl, an Methylglucosidmonofettsäureester und Gemische davon.
  • Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen enthalten in einer bevorzugten Ausführungsform mindestens einen Antitranspirant-Wirkstoff. Als Antitranspirant-Wirkstoffe eignen sich wasserlösliche adstringierende metallische Salze, insbesondere anorganische und organische Salze des Aluminiums, Zirkoniums und Zinks bzw. beliebige Mischungen dieser Salze. Erfindungsgemäß wird unter Wasserlöslichkeit eine Löslichkeit von wenigstens 5 g Aktivsubstanz pro 100 g Lösung bei 20 °C verstanden. Erfindungsgemäß verwendbar sind beispielsweise Alaun (KAl(SO4)2·12 H2O), Aluminiumsulfat, Aluminiumlactat, Natrium-Aluminium-Chlorhydroxylactat, Aluminiumchlorhydroxyallantoinat, Aluminiumchlorohydrat, Aluminiumsulfocarbolat, Aluminium-Zirkonium-Chlorohydrat, Zinkchlorid, Zinksulfocarbolat, Zinksulfat, Zirkoniumchlorohydrat und Aluminium-Zirkonium-Chlorohydrat-Glycin-Komplexe. Bevorzugt enthalten die Zusammensetzungen ein adstringierendes Aluminiumsalz, insbesondere Aluminiumchlorohydrat, und/oder eine Aluminium-Zirkonium-Verbindung. Die Antitranspirant-Wirkstoffe werden bei wässrigen Applikationen als wässrige Lösungen eingesetzt. In wasserfreien Zusammensetzungen werden die Antitranspirant-Wirkstoffe in fester Form eingesetzt. Sie sind in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen in einer Menge von 1 – 40 Gew.-%, vorzugsweise 5 – 30 Gew.-% und insbesondere 10 – 25 Gew.-% enthalten (bezogen auf die Menge der Aktivsubstanz in der Gesamtzusammensetzung bzw. bei aerosolförmigen Produkten bezogen auf das treibmittelfreie Konzentrat der Zusammensetzung). Aluminiumchlorohydrate werden beispielsweise pulverförmig als Micro Dry® Ultrafine von Reheis, als Chlorhydrol®, in aktivierter Form als Reach® 501 von Reheis sowie in Form einer wäßrigen Lösung als Locron® L von Clariant vertrieben. Unter der Bezeichnung Reach® 301 wird ein Aluminiumsesquichlorohydrat von Reheis angeboten. Auch die Verwendung von Aluminium-Zirkonium-Tetrachlorohydrex-Glycin-Komplexen, die beispielsweise von Reheis unter der Bezeichnung Rezal® 36G im Handel sind, ist erfindungsgemäß besonders vorteilhaft. Einsetzbar sind auch die o.g. Antitranspirant-Wirkstoffe, die durch einen modifizierten Herstellprozeß eine erhöhte schweißreduzierende Wirkung besitzen.
  • Weiterhin können die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen keimhemmende oder desodorierende Wirkstoffe enthalten. Geeignet sind insbesondere Organohalogenverbindungen sowie -halogenide, quartäre Ammoniumverbindungen, eine Reihe von Pflanzenextrakten und Zinkverbindungen. Bevorzugt sind Chlorhexidin und Chlorhexidingluconat, Benzalkoniumhalogenide und Cetylpyridiniumchlorid. Desweiteren sind Natriumbicarbonat, Natriumphenolsulfonat und Zinkphenolsulfonat sowie z. B. die Bestandteile des Lindenblütenöls einsetzbar.
  • Weitere antibakteriell wirksame Deodorans-Wirkstoffe sind Lantibiotika, Glycoglycerolipide, Sphingolipide (Ceramide), Sterine und andere Wirkstoffe, die die Bakterienadhäsion an der Haut inhibieren, z. B. Glycosidasen, Lipasen, Proteasen, Kohlenhydrate, Di- und Oligosaccharidfettsäureester sowie alkylierte Mono- und Oligosaccharide.
  • Weiterhin können die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen mit Enzyminhibitoren gegen Körpergeruch z.B. Inhibitoren für Lipase, Arylsulfatase, β-Glucoronidase, Aminoacylase etc. kombiniert werden. Auch Kombinationen mit Antioxidantien sind möglich.
  • Flüssige und gelförmige Darreichungsformen können Verdickungsmittel enthalten, z. B. Celluloseether, wie Hydroxypropylcellulose, Hydroxyethylcellulose, hydrophob modifizierte Hydroxyethylcellulose und Methylhydroxypropylcellulose, verdickende Polymere auf Basis von Polyacrylaten, die gewünschtenfalls vernetzt sein können, z. B. die Carbopoltypen oder Pemulen®-Produkte, oder auf Basis von Polyacrylamiden oder sulfonsäuregruppenhaltigen Polyacrylaten, z. B Sepigel® 305 oder Simulgel® EG, weiterhin anorganische Verdicker, z. B. Bentonite und Hectorite (Laponite®).
  • Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können weitere kosmetisch und dermatologisch wirksame Stoffe enthalten, wie beispielsweise entzündungshemmende Substanzen, Feststoffe, ausgewählt aus Kieselsäuren, z. B. Aerosil®-Typen, Kieselgelen, Siliciumdioxid, Tonen, z. B. Bentonite oder Kaolin, Magnesiumaluminiumsilikaten, z. B. Talkum, Bornitrid, Titandioxid, das gewünschtenfalls beschichtet sein kann, gegebenenfalls modifizierten Stärken und Stärkederivaten, Cellulosepulvern und Polymerpulvern, desweiteren Pflanzenextrakte, Proteinhydrolysate, Vitamine, Parfümöle, Sebostatika, Anti-Akne-Wirkstoffe sowie Keratolytika.
  • Die kosmetischen Deodorant- oder Antitranspirant-Zusammensetzungen, die die erfindungsgemäß verwendeten Inhibitoren für grampositive anaerobe Kokken, insbesondere Peptostreptococcus, enthalten, können, soweit sie flüssig vorliegen, auf flexible und saugfähige Träger aufgebracht und als Deodorant- oder Antitranspirant-Tücher oder Schwämmchen angeboten werden. Als flexible und saugfähige Träger im Sinne der Erfindung eignen sich z. B. Träger aus Textilfasern, Kollagen oder polymeren Schaumstoffen. Als Textilfasern können sowohl Naturfasern wie Cellulose (Baumwolle, Leinen), Seide, Wolle, Regeneratcellulose (Viskose, Rayon), Cellulosederivate als auch synthetische Fasern wie z.B. Polyester, Polyacrylnitril, Polyamid- oder Polyolefinfasern oder Mischungen solcher Fasern gewebt oder ungewebt verwendet werden. Diese Fasern können zu saugfähigen Wattepads, Vliesstoffen oder zu Geweben oder Gewirken verarbeitet sein. Auch flexible und saugfähige polymere Schaumstoffe, z. B. Polyurethanschäume und Polyamidschäume sind geeignete Substrate. Das Substrat kann eine, zwei, drei sowie mehr als drei Lagen aufweisen, wobei die einzelnen Lagen aus gleichen oder unterschiedlichen Materialien bestehen können. Jede Substratschicht kann eine homogene oder eine inhomogene Struktur mit beispielsweise verschiedenen Zonen unterschiedlicher Dichte aufweisen.
  • Als saugfähig im Sinne der Erfindung sind solche Trägersubstrate anzusehen, die bei 20° C wenigstens 10 Gew.-%, bezogen auf das Trockengewicht, an Wasser adsorptiv bzw. kapillar binden können. Bevorzugt eignen sich aber solche Träger, die wenigstens 100 Gew.-% Wasser adsorptiv und kapillar binden können.
  • Die Ausrüstung der Trägersubstrate erfolgt in der Weise, daß man die saugfähigen, flexiblen Trägersubstrate, bevorzugt aus Textilfasern, Kollagen oder polymeren Schaumstoffen mit den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen behandelt bzw. ausrüstet und gegebenenfalls trocknet. Dabei kann die Behandlung (Ausrüstung) der Trägersubstrate nach beliebigen Verfahren, z. B. durch Aufsprühen, Tauchen und Abquetschen, Durchtränken oder einfach durch Einspritzen der erfindungsgemäßen Zusammensetzung in die Trägersubstrate erfolgen.
  • Erfindungsgemäß bevorzugt ist weiterhin die Darreichungsform als Aerosol, wobei die kosmetische Zusammensetzung ein Treibmittel, ausgewählt aus Propan, Butan, Isobutan, Pentan, Isopentan, Dimethylether, Fluorkohlenwasserstoffen und Fluorchlorkohlenwasserstoffen sowie Mischungen hiervon enthält.
  • In besonders bevorzugten erfindungsgemäßen Verfahren zur Verringerung von Körpergeruch werden die an der Körpergeruchsbildung beteiligten Gram-positive anaereobe Kokken, insbesondere Bakterien der Gattung Peptostreptococcus inhibierende(n) Substanz(en) hinsichtlich ihrer Menge und/oder ihrer Art geschlechtsspezifisch eingesetzt. Hierbei sind insbesondere bevorzugte Verfahren dadurch gekennzeichnet, daß die an der Körpergeruchsbildung beteiligte Gram-positive anaereobe Kokken, insbesondere Bakterien der Gattung Peptostreptococcus inhibierende(n) Substanz(en) zur Verringerung von Körpergeruch beim Mann eingesetzt wird/werden.

Claims (14)

  1. Verwendung von mindestens einer Substanz, die an der Körpergeruchsbildung beteiligte Gram-positive anaereobe Kokken inhibiert, in einer kosmetischen Deodorant- oder Antitranspirant-Zusammensetzung zur Verringerung des Körpergeruchs.
  2. Verwendung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Körpergeruchsbildung beteiligten Gram-positiven anaereoben Kokken ausgewählt sind aus Bakterien der Gattung Peptostreptococcus.
  3. Verwendung gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Körpergeruchsbildung beteiligte Gram-positive anaereobe Kokken und insbesondere Bakterien der Gattung Peptostreptococcus inhibierende(n) Substanz(en) ausgewählt ist/sind aus funktionellen C2-C12-Carbonsäuren und deren physiologisch verträglichen Metallsalzen, einfach ungesättigten cis-C4-C30-Dicarbonsäuren, Derivaten von C3-C9-Polyolen, Phenolderivaten, Aluminiumchlorohydrat, Aluminiumzirkoniumchlorohydrat und dem Riechstoffgemisch Protectate HR der Firma Symrise.
  4. Verwendung gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die funktionellen C2-C12-Carbonsäuren ausgewählt sind aus C2-C12-Hydroxycarbonsäuren sowie den physiologisch verträglichen Metallsalzen dieser Säuren.
  5. Verwendung gemäß einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die physiologisch verträglichen Metallsalze ausgewählt sind aus den Alkalimetall-, Magnesium-, Calcium-, Aluminium-, Zink- und Mangan-Salzen.
  6. Verwendung gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einfach ungesättigten cis-C4-C30-Dicarbonsäuren ausgewählt sind aus 5(Z)-Decendicarbonsäure, 6(Z)-Dodecendicarbonsäure, 7(Z)-Tetradecendicarbonsäure, 8(Z)-Hexadecendicarbonsäure, 9(Z)-Octadecendicarbonsäure und 10(Z)-Eicosendicarbonsäure.
  7. Verwendung gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Derivate von C3-C9-Polyolen ausgewählt sind aus Monoalkyl-C3-C9-Polyolethern.
  8. Verwendung gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Monoalkyl-C3-C9-Polyolether ausgewählt sind aus Hexylglycerinether, 2-Ethylhexylglycerinether, 2-Ethyloctylglycerinether und 2-Ethyldecylglycerinether.
  9. Verwendung gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Phenolderivate ausgewählt sind aus Phenoxyethanol.
  10. Verwendung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Bakterien der Gattung Peptostreptococcus inhibierende Substanz insbesondere Peptostreptococcus octavius bzw. Anaerococcus octavius inhibiert.
  11. Verfahren zur Verringerung von Körpergeruch mittels Inhibierung von an der Körpergeruchsbildung beteiligten Gram-positiven anaereoben Kokken, insbesondere Bakterien der Gattung Peptostreptococcus, auf der Haut, dadurch gekennzeichnet, daß eine kosmetische Deodorant- oder Antitranspirant-Zusammensetzung, enthaltend mindestens eine an der Körpergeruchsbildung beteiligte Gram-positive anaereobe Kokken, insbesondere Bakterien der Gattung Peptostreptococcus inhibierende Substanz auf die Haut, insbesondere auf die Haut der Achselhöhlen, aufgetragen wird.
  12. Verfahren zur Verringerung von Körpergeruch nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Körpergeruchsbildung beteiligte Gram-positive anaereobe Kokken, insbesondere Bakterien der Gattung Peptostreptococcus inhibierende(n) Substanz(en) ausgewählt ist/sind aus funktionellen C2-C12-Carbonsäuren und deren physiologisch verträglichen Metallsalzen, einfach ungesättigten cis-C4-C30-Dicarbonsäuren, Derivaten von C3-C9-Polyolen, Phenolderivaten, Aluminiumchlorohydrat, Aluminiumzirkoniumchlorohydrat und dem Riechstoffgemisch Protectate HR der Firma Symrise.
  13. Verfahren zur Verringerung von Körpergeruch gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Körpergeruchsbildung beteiligte Gram-positive anaereobe Kokken, insbesondere Bakterien der Gattung Peptostreptococcus inhibierende(n) Substanz(en) hinsichtlich ihrer Menge und/oder ihrer Art geschlechtsspezifisch eingesetzt werden.
  14. Verfahren zur Verringerung von Körpergeruch gemäß Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Körpergeruchsbildung beteiligte Gram-positive anaereobe Kokken, insbesondere Bakterien der Gattung Peptostreptococcus inhibierende(n) Substanz(en) zur Verringerung von Körpergeruch beim Mann eingesetzt wird/werden.
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