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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Magnetventil, welches
für das Öffnen und
Schließen
eines Flüssigkeitsdurchganges
durch Aufbringung von Strom auf eine Spule verwendet wird. Die vorliegende
Erfindung bezieht sich beispielsweise auf ein Magnetventil, welches
vorzugsweise als ein Bremsflüssigkeitsdrucksteuerventil
verwendet wird, das in einem Bremskanal von einem ABS-Stellglied angeordnet
ist, welches in einer Fahrzeugbremsvorrichtung vorgesehen ist.
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In
einem herkömmlichen
Magnetventil wird ein Kolben durch eine Feder gedrückt, wenn
kein Strom auf die Spule aufgebracht wird. Andererseits wird der
Kolben angezogen, wenn Strom auf die Spule aufgebracht wird, der
elastischen Kraft der Feder entgegenwirkend, und ein Flüssigkeitsdurchgang wird
geöffnet
und geschlossen durch ein Ventilelement, welches sich zusammen mit
dem Kolben bewegt.
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In
einem Magnetventil wie diesem wird die Erzeugung von Lärm, der
von einer Kollision des Kolbens oder des Ventilelements verursacht
wird, und Lärm,
der durch das Pulsieren der Flüssigkeit
verursacht wird, durch das Reduzieren einer Bewegungsgeschwindigkeit
des Kolbens, der einen Dämpfungseffekt
einer Dämpfungskammer
verwendet, welche an einer Endseite des Kolbens angeordnet ist,
verhindert.
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Weiter
wird, um die Ansprechbarkeit des Magnetventils zu verbessern, wenn
der Kolben sich bewegt, ein Magnetventil vorgeschlagen, welches
mit einem Rückschlagventil
ausgestattet ist, so dass der Kolben nicht in eine Richtung anspricht,
da der Dämpfungseffekt
unnötig
bewirkt wird. Es sei angemerkt, dass das Rückschlagventil, das mit einer
Kugel, einer Feder und einer Kappe ausgestattet ist, in dem Kolben
ausgebildet ist. Weiter ist der Kolben mit einem Flüssigkeitsdurchgang
und einem Ventilsitz ausgebildet (zum Beispiel beziehen Sie sich
bitte auf die japanische Offenlegungsschrift der Gebrauchsmusteranmeldung
5-56717).
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In
dem herkömmlichen
Magnetventil tritt jedoch eine Verzögerung im Ansprechen des Magnetventil
auf, da das Rückschlagventil
geschlossen bleibt und der Dämpfungseffekt
ausgeübt
wird, bis ein Druckunterschied einen Ventilöffnungsdruck erreicht. Darüber hinaus
steigt die Streuung des Ansprechverhaltens des Magnetventils an,
die durch eine Streuung einer Belastung der Feder verursacht wird.
Weiter hat das Rückschlagventil
eine große
Anzahl von Komponentenbauteilen und der Kolben benötigt eine
Menge von zusätzlichen
Herstellungsverarbeitungen, solche wie das Ausbilden des Flüssigkeitsdurchgangs,
des Ventilsitzes und dergleichen.
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Im
Angesicht der oben beschriebenen Probleme, ist es eine Aufgabe der
vorliegenden Erfindung ein Ansprechverhalten eines Magnetventils
zu verbessern, wenn ein Kolben sich in eine Richtung bewegt, da
ein Dämpfungseffekt
unnötigerweise
bewirkt wird.
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Gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung, wird ein Verbindungsdurchgang
(18) bei einem Ventilöffnungsdruck,
der Null ist, geöffnet,
wenn ein Kolben (5) sich in eine Richtung bewegt, da der Dämpfungseffekt
unnötigerweise
bewirkt wird. Deshalb tritt eine Verzögerung des Ansprechens des
Magnetventils nicht auf, die bei einem herkömmlichen Magnetventil auftritt,
d.h., die Verzögerung
des Ansprechens des Magnetventils, die durch den Dämpfungseffekt,
der ausgeübt
wird, bis ein Rückschlagventil
geöffnet
ist, verursacht wird.
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Weiter
erfüllen
ein Dichtungsbauteil (16) und der Kolben eine Funktion
des Rückschlagventils. Deshalb
kann eine Anzahl von Komponentenbauteilen des Rückschlagventils reduziert werden.
Weiter kann die Streuung des Ansprechverhaltens des Magnetventils
verringert werden, da das Rückschlagventil
keine Feder verwendet.
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Die
vorliegende Erfindung wird ebenso durch die Ausbildung einer Verbindungsnut
(5e) an einer äußeren Randfläche des
Kolbens für
die permanente Verbindung einer Dämpfungskammer mit dem Verbindungsdurchgang
ausgeführt.
Eine Anordnung wie diese kann so ausgeführt werden, dass zumindest ein
Teil der Verbindungsnut weiter innenseitig positioniert ist, als
eine innere Randfläche
des Dichtungsbauteils.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausbildung des Aspekts der vorliegenden Erfindung wird
eine Verbindungsnut (16c) an einer Fläche des Dichtungsbauteils (16)
für das
permanente Verbinden der Dämpfungskammer
mit dem Verbindungsdurchgang, die einer zweiten Fläche (5c)
zugewandt ist, ausgebildet. Dementsprechend kann die zusätzliche
Verarbeitung des Kolbens verringert werden, da es möglich ist,
die Verbindungsnut des Kolbens zu beseitigen.
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Andere
Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden
verständlicher von
der folgenden, detaillierten Beschreibung sein, die mit Bezug auf
die beiliegenden Zeichnungen erstellt wurde. In den Zeichnungen
ist.
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1 eine Schnittansicht von
einem Gesamtaufbau eines Magnetventils gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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2 eine vergrößerte Schnittansicht
einer Umgebung eines Dichtungsbauteils, wenn das Magnetventil von 1 geöffnet wird;
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3 eine vergrößerte Schnittansicht
einer Umgebung des Dichtungsbauteils, wenn das Magnetventil, wie
in 1 gezeigt, geschlossen
wird;
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4 eine Schnittansicht, die
entlang der Linie B-B von 3 gemacht
wurde;
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5 eine perspektivische Ansicht
des Dichtungsbauteils von 1;
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6 eine Schnittansicht eines
Aufbaus eines Hauptanteils des Magnetventils gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung; und
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7 eine perspektivische Ansicht
des Dichtungsbauteils von 6.
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Die
vorliegende Erfindung wird weiter mit Bezug auf verschiedene Ausführungsbeispiele
in den Zeichnungen beschrieben.
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(1. Ausführungsbeispiel)
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Nachstehend
wird ein Magnetventil gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung beschrieben.
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1 ist eine Schnittansicht
eines Gesamtaufbaus eines Magnetventils 1 gemäß einem ersten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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2 ist eine vergrößerte Schnittansicht
einer Umgebung eines Dichtungsbauteils 16, wenn das Ventil
geöffnet
wird;
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3 ist eine vergrößerte Schnittansicht
einer Umgebung eines Dichtungsbauteils 16, wenn das Ventil
geschlossen wird; 4 ist
eine Schnittansicht, die entlang der Linie B-B von 3 gemacht wurde; und 5 ist eine perspektivische Ansicht des
Dichtungsbauteils 16.
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Wie
in 1 gezeigt, ist das
Magnetventil 1 in einem Flüssigkeitsdurchgang A von Bremsflüssigkeit,
der beispielsweise in einem Gehäuse 2 eines ABS-Stellglieds
ausgebildet ist, angeordnet. 1 zeigt
einen Zustand, wenn normales Bremsen ausgeführt wird, d.h. wenn kein Strom
auf die Spule aufgebracht wird. Es sei angemerkt, dass der Flüssigkeitsdurchgang
A einem Flüssigkeitsdurchgang
der vorliegenden Erfindung entspricht.
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Wie
in 1 gezeigt, ist das
Magnetventil 1 mit einer Führung 3, die aus magnetischem
Metall hergestellt ist, ausgestattet. Die Führung 3 ist in einer gestuften,
zylindrischen Gestalt ausgebildet, wobei ein Teil der Führung 3 in
einem Aussparungsabschnitt 4 des Gehäuses 2 des ABS-Stellglieds
eingesetzt ist. Die Führung 3 ist
an dem Gehäuse 2 durch Abdichten
einer Umgebung eines Öffnungsendes des
Aussparungsabschnitts 4 befestigt, um zu bewirken, dass
ein Teil des Gehäuses 2 in
einen Hohlraum, der an der Führung 3 vorgesehen
ist, eintritt.
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Eine
Führungsbohrung 3a und
eine Verbindungsbohrung 3c sind in der Führung 3 ausgebildet. Die
Führungsbohrung 3a hält den Kolben 5,
so dass dieser verschiebbar ist, wobei ein Ventilsitz 6 darin
hineingedrückt
ist. Die Verbindungsbohrung 3c verbindet einen Raum 3b,
der von dem Kolben 5, dem Ventilsitz 6, und der
Führungsbohrung 3a umgeben
ist, mit dem Flüssigkeitsdurchgang
A, der in dem Gehäuse 2 ausgebildet
ist.
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Ein
mit Boden versehener, zylinderförmiger Statorkern 7,
der aus magnetischem Metall hergestellt ist, ist an einem Ende der
Führung 3 durch
ein nicht magnetisches Bauteil 8, das aus nicht magnetischen
Metall hergestellt ist , aufgeschweist. Dies schließt ein Ende
der Führungsbohrung 3a.
Es sei angemerkt, dass die Führung 3 und
der Statorkern 7 einem zylindrischen Bauteil gemäß der vorliegenden Erfindung
entsprechen.
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Der
Kolben 5 ist aus einem magnetischen Metall hergestellt.
Der Kolben 5 hat eine zylindrische Gestalt, wobei ein kugelförmiges Ventilelement 50 an einem
Ende des Kolbens auf einer Seite des Ventilsitzes 6 befestigt
ist. Eine Feder 9, die in einer Federbohrung 7a,
welche in dem Statorkern 7 ausgebildet ist, angebracht
ist, drückt
den Kolben 5 gegen den Ventilsitz 6. Der Ventilsitz 6,
der aus einem Metall hergestellt ist, ist zylinderförmig. Eine
Verbindungsbohrung 6a ist an einem mittleren Abschnitt
in der radialen Richtung des Ventilsitzes 6 ausgebildet,
welche den Raum 3b in der Führung 3 mit dem Flüssigkeitsdurchgang
A, der in dem Gehäuse 2 ausgebildet ist,
verbindet. Ein kegelförmiger
Sitz 6b, den das Ventilelement 50 des Kolbens 5 berührt und
sich davon trennt, ist an einem Ende der Verbindungsbohrung 6a auf
einer Seite des Raumes 3b ausgebildet.
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Eine
Spule 11, die ein Magnetfeld erzeugt, wenn Strom aufgebracht
wird, ist den Statorkern 7 umgebend angeordnet. Ein Anschluss 13 ist
aus der Spule 11 gezogen und Strom wird von draußen auf die
Spule 11 durch den Anschluss 13 aufgebracht.
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Wie
in den 2 bis 5 gezeigt, ist eine ringförmige Dichtungsgehäusenut 5a an
einem äußeren Randbereich
des Kolbens 5 gepasst und umgibt diesen, wobei ein Dichtungsbauteil 16 an
der Dichtungsgehäusenut 5a angebracht
ist. Das Dichtungsbauteil 16 isoliert eine Dämpfungskammer 17,
die auf einer Seite des Statorkerns 7 des Kolbens 5 ausgebildet ist,
von dem Raum 3b und dem Flüssigkeitsdurchgang A.
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Das
Dichtungsbauteil 16 ist eine ringförmige dünne Platte, die aus Harz hergestellt
ist, und hat im Allgemeinen einen rechtecksförmigen Querschnitt, wenn das
Dichtungsbauteil 16 entlang einer axialen Richtung des
Kolbens 5 abgeschnitten wird. Eine Öffnung 16a ist an
einem äußeren Randbereichsabschnitt
des Dichtungsbauteils 16 für das permanente Verbinden
der Dämpfungskammer 17 mit
dem Raum 3b ausgebildet. Zusätzlich ist ein diagonal geschnittener
Abschnitt 16b an dem Dichtungsbauteil 16 an einer
Position, unterschiedlich zu der Position, bei welcher die Öffnung 16a ausgebildet
ist, ausgebildet. Das Dichtungsbauteil 16 ist dazu im Stande,
in der Dichtungsgehäusenut 5a durch
Aufweitung in radialer Richtung durch den schräg geschnittenen Abschnitt 16b angebracht
zu werden.
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Die
Dichtungsgehäusenut 5a ist
mit einer ersten Fläche 5b und
einer zweiten Fläche 5c,
die sich gegenseitig mit einer vorbestimmten Entfernung L in einer
Bewegungsrichtung X des Kolbens 5 zugewandt sind, und einer
Nutabschnittsaußenrandfläche 5d ausgestattet,
die zwischen der ersten Fläche 5b und
der zweiten Fläche 5c positioniert
ist. Die vorbestimmte Entfernung L ist in der Bewegungsrichtung
X des Kolbens 5 zu einem größeren Wert festgelegt als das
Abmaß des
Dichtungsbauteils 16, d.h., als eine Dicke t des Dichtungsbauteils 16.
Deshalb wird permanent ein Spalt zwischen einer Endfläche des
Dichtungsbauteils 16 in einer Richtung der Dicke t und
zumindest der ersten Fläche 5b und/oder
der zweiten Fläche 5c erzeugt.
Darüber
hinaus ist ein Verbindungsdurchgang 18 zwischen der Nutabschnittsaußenrandfläche 5d und
einer Innenrandfläche
des Dichtungsbauteils 16 ausgebildet.
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Zumindest
ist eine Verbindungsnut 5e, die parallel zu der Bewegungsrichtung
X des Kolbens ist, an der äußeren Randfläche des
Kolbens 5 ausgebildet. Die Verbindungsnut 5e erstreckt
sich von der Dichtungsgehäusenut 5a zu
der Dämpfungskammer 17.
Darüber
hinaus ist ein Teil der Verbindungsnut 5e, wie teilweise
aus 4 ersichtlich, weiter
innenseitig positioniert, als die innere Randfläche des Dichtungsbauteils 16,
wenn dies von der Bewegungsrichtung X des Kolbens 5 betrachtet
wird. Dementsprechend ist die Dämpfungskammer 17 permanent
mit dem Verbindungsdurchgang 18 verbunden.
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Als
nächstes
wird ein Betrieb des Magnetventils 1 mit der oben beschriebenen
Anordnung beschrieben. 1 zeigt
einen Zustand des Magnetventils 1, wenn kein Strom auf
die Spule 11 aufgebracht wird. Wie in 1 gezeigt, wird der Kolben 5, wenn
kein Strom aufgebracht wird, gegen die Seite des Ventilsitzes 6 durch
die elastische Kraft der Feder 9 gedrückt, wodurch das Ventilelement 50 auf den
Sitz 6b des Ventilsitzes 6 gesetzt und das Magnetventil 1 geschlossen
wird.
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Andererseits
wird ein Magnetfeld durch die Spule 11, wenn Strom auf
die Spule aufgebracht wird, erzeugt und ein magnetischer Weg wird
durch die Führung 3,
den Kolben 5 und dem Statorkern 7 und dergleichen
erzeugt. Als nächstes
wird der Kolben 5 auf die Seite des Statorkerns 7 durch
eine magnetische Anziehungskraft angezogen, wodurch der Kolben sich
der Feder 9 widersetzend bewegt. Dementsprechend wird das
Ventilelement 50 von dem Sitz 6b des Ventilsitzes 6 getrennt
und der Flüssigkeitsdurchgang
A wird mit der Verbindungsbohrung 6a, dem Raum 3b der
Führung 3 und
der Verbindungsbohrung 3c verbunden. Dementsprechend ist das
Magnetventil 1 verbunden, wenn Strom auf die Spule 11 aufgebracht
wird.
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Bei Öffnungs-
und Schließbetrieben
des Magnetventils 1, wie dieses, wird der Verbindungsdurchgang 18 geschlossen
und der Dämpfungseffekt
wird erreicht, wenn der Kolben 5 zu der Seite des Statorkerns 7 angezogen
wird, da Strom auf die Spule 11 aufgebracht wird. Das heisst,
wenn der Kolben 5 sich in Richtung der Seite des Statorkerns 7 bewegt,
dass die Endfläche
an einer Seite des Raumes 3b des Dichtungsbauteils 16 die
erste Fläche 5b der
Dichtungsgehäusenut 5a berührt, wodurch
der Spalt zwischen dem Verbindungsdurchgang 18 und dem Raum 3b geschlossen
wird. Dementsprechend sind die Dämpfungskammer 17 und
der Raum 3b lediglich durch die Öffnung 16a verbunden,
wodurch der Dämpfungseffekt
erreicht wird.
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Andererseits
wird der Verbindungsdurchgang 18 geöffnet, wenn die Stromaufbringung
auf die Spule angehalten wird und der Kolben 5 auf die
Seite des Ventilsitzes 6 gedrückt wird, und folglich der Dämpfungseffekt
nicht ausgeübt
wird. Das heisst, dass die Endfläche
des Dichtungsbauteils 16 auf der Seite des Raumes 3b sich
von der ersten Fläche 5b der
Dichtungsgehäusenut 5a trennt,
wie in den 3 und 4 gezeigt, wenn der Kolben
sich in Richtung der Seite des Ventilsitzes 6 bewegt, wodurch
ein Abschnitt zwischen dem Verbindungsdurchgang 18 und dem
Raum 3b geöffnet
wird. Zu dieser Zeit berührt die
Endfläche
des Dichtungsbauteils 16 an der Seite der Dämpfungskammer 17 die
zweite Fläche 5c der Dichtungsgehäusenut 5a.
Jedoch ist die Dämpfungskammer 17 mit
dem Verbindungsdurchgang 18 durch die Verbindungsnut 5e verbunden,
da ein Teil der Verbindungsnut 5e mit dem Verbindungsdurchgang 18 verbunden
ist. Deshalb ist die Dämpfungskammer 17 mit
dem Raum 3b durch die Öffnung 16a und
den Verbindungsdurchgang 18 verbunden, wodurch der Dämpfungseffekt
nicht ausgeübt
wird.
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Wie
oben beschrieben, gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel,
bewegt sich das Dichtungsbauteil 16 in Übereinstimmung mit der Bewegung
des Kolbens 5 relativ mit dem Kolben 5, um den
Verbindungsdurchgang 18 zu öffnen und zu schließen. Weiter
wird der Verbindungsdurchgang 18 mit einem Ventilöffnungsdruck,
der Null ist, geöffnet,
wenn sich der Kolben 5 in eine Richtung bewegt, da der
Dämpfungseffekt
nicht notwendigerweise bewirkt wird. Deshalb tritt eine Verzögerung im
Ansprechen nicht auf, die bei einem herkömmlichen Magnetventil auftritt
und durch den Dämpfungseffekt
verursacht wird, welcher ausgeübt
wird, bis das Rückschlagventil
geöffnet
ist.
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Weiter
dienen gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
das Dichtungsbauteil 16 und der Kolben 5 zusammenwirkend
als eine Funktioneinheit eines Rückschlagventils.
Daher kann eine Anzahl von Komponentenbauteilen des Rückschlagventils
verringert werden. Weiter kann die Streuung des Ansprechverhaltens
des Magnetventils verringert werden, da das Rückschlagventil gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
keine Feder verwendet. Es sei angemerkt, dass gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
verhindert wurde, dass der Dämpfungseffekt ausgeübt wird,
wenn der Kolben 5 sich in Richtung der Seite des Ventilsitzes 6 bewegt.
Jedoch ist es möglich
zu verhindern, dass der Dämpfungseffekt ausgeübt wird,
wenn der Kolben 5 sich in Richtung der Seite des Statorkerns 7 bewegt.
Diese Abwandlung kann durch Beseitigen der Verbindungsnut 5e des
Kolbens 5 ausgeführt werden,
während
eine Verbindungsnut an der äußeren Randfläche des
Kolbens 5 bereit gestellt wird, die den Raum 3b mit
dem Verbindungsdurchgang 18 permanent verbindet.
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(2. Ausführungsbeispiel)
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6 ist eine Schnittansicht
eines Aufbaus eines Hauptabschnitts des Magnetventils 1 gemäß einem
zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung und 7 ist
eine perspektivische Ansicht des Dichtungsbauteils 16 von 6. Das zweite Ausführungsbeispiel
unterscheidet sich von dem ersten Ausführungsbeispiel lediglich durch
den Kolben 5 und das Dichtungsbauteil 16, wobei
der restliche Aufbau der Gleiche ist wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel.
Deshalb wird nur eine Erklärung
für den
Unterschied gegeben.
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Bei
dem Magnetventil gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel
ist die Verbindungsnut 5e des Kolbens 5 beseitigt.
Die Dichtungsgehäusenut 5a des
Kolbens 5 ist mit der Dämpfungskammer 17 durch
einen Spalt 3d zwischen der Führungsbohrung 3a der
Führung 3 und
der äußeren Randfläche des Kolbens 5 verbunden.
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Andererseits
ist eine Verbindungsnut 16c an dem Dichtungsbauteil 16 ausgebildet.
Die Verbindungsnut 16c ist an der Endfläche des Dichtungsbauteils 16 an
der Seite der Dämpfungskammer 17 ausgebildet,
d.h. an einer Fläche
der Dichtungsgehäusenut 5a,
die der zweiten Fläche 5c zugewandt ist,
wodurch ein Spalt 3d permanent mit dem Verbindungsdurchgang 18 verbunden
ist. Weiter berührt
die Endfläche
des Dichtungsbauteils 16 an der Seite der Dämpfungskammer 17 die
zweite Fläche 5c der Dichtungsgehäusenut 5a,
wenn eine Stromaufbringung auf die Spule 11 angehalten
wird und der Kolben 5 sich in Richtung der Seite des Ventilsitzes 6 bewegt.
Selbst in diesem Zustand ist der Spalt 3d mit dem Verbindungsdurchgang 18 durch
die Verbindungsnut 16c des Dichtungsbauteils 16 verbunden. Deshalb
ist die Dämpfungskammer 17 mit
dem Raum 3b durch die Öffnung 16a und
den Verbindungsdurchgang 18 verbunden, wodurch der Dämpfungseffekt
nicht ausgeübt
wird.
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In
dem zweiten Ausführungsbeispiel
kann die gleiche Wirkung wie in dem ersten Ausführungsbeispiel erhalten werden.
Darüber
hinaus kann in dem zweiten Ausführungsbeispiel
eine zusätzliche Verarbeitung
des Kolbens 5 verringert werden, da es möglich ist,
die Verbindungsnut 5e des Kolbens 5 zu beseitigen.
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Es
sei angemerkt, dass es möglich
ist, zu verhindern, dass der Dämpfungseffekt
ausgeübt wird,
wenn der Kolben 5 sich in Richtung der Seite des Statorkerns 7 bewegt,
nämlich
durch Anbringen des Dichtungsbauteils 16 an der Dichtungsgehäusenut 5a des
Kolbens 5, so dass die Verbindungsnut 16c der
ersten Fläche 5b zugewandt
ist.
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(Abwandlungen)
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In
den ersten und zweiten Ausführungsbeispielen
ist die Öffnung 16a in
dem Dichtungsbauteil 16 ausgebildet. Jedoch darf die Öffnung 16a für das permanente
Verbinden der Dämpfungskammer 17 und
des Raumes 3b an dem Kolben 5 ausgebildet sein.
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Weiter
wird in den ersten und zweiten Ausführungsbeispielen ein gewöhnlicherweise
geschlossenes Magnetventil verwendet, das geschlossen ist, wenn
kein Strom auf die Spule 11 aufgebracht wird. Jedoch wird
die vorliegende Erfindung ebenso für normalerweise offene Magnetventile
angewandt, die geöffnet
sind, wenn kein Strom auf die Spule 11 aufgebracht wird.
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Während die
obige Beschreibung eine für
die bevorzugten Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung ist, sollte anerkannt werden, dass die
Erfindung abgewandelt, geändert
oder variiert werden kann, ohne von dem Umfang und der klaren Bedeutung
der folgenden Ansprüche
abzuweichen.
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Wenn
sich ein Kolben 5 in Richtung einer Seite eines Ventilsitzes 6 bewegt,
wird eine Endfläche
eines Dichtungsbauteils 16 an einer Seite eines Raumes 3b von
einer Fläche
einer Dichtungsgehäusenut 5a getrennt,
wodurch ein Abschnitt zwischen einem Verbindungsdurchgang 18,
der an einer inneren Randseite des Dichtungsbauteils 16 ausgebildet ist,
mit dem Raum 3b verbunden wird. Zu dieser Zeit berührt eine
Endfläche
des Dichtungsbauteils 16 an einer Seite von einer Dämpfungskammer 17 die
Fläche
der Dichtungsgehäusenut 5a.
Jedoch ist die Dämpfungskammer 17 mit
dem Verbindungsdurchgang 18 durch die Verbindungsnut 5e verbunden,
da ein Teil einer Verbindungsnut 5e mit dem Verbindungsdurchgang 18 verbunden
ist. Dementsprechend wird ein Dämpfungseffekt
nicht ausgeübt,
da die Dämpfungskammer 17 mit
dem Raum 3b durch den Verbindungsdurchgang 18 verbunden
ist.