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DE102004031434A1 - Elektronisches Bauteil - Google Patents

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DE102004031434A1 DE200410031434 DE102004031434A DE102004031434A1 DE 102004031434 A1 DE102004031434 A1 DE 102004031434A1 DE 200410031434 DE200410031434 DE 200410031434 DE 102004031434 A DE102004031434 A DE 102004031434A DE 102004031434 A1 DE102004031434 A1 DE 102004031434A1
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Abstract

Elektronisches Bauteil zum Anschluß an ein mehrere Leiter (7, 8) umfassendes Flachbandkabel (6), umfassend ein Gehäuse (1), in welchem mindestens eine Platine (4) mit einem elektronischen Schaltkreis so angeordnet ist, daß das Bauteil eine Aufnahme (5) für das Flachbandkabel (6) umfaßt und an der Platine (4) mindestens ein mit dem elektronischen Schaltkreis elektrisch leitend verbundener Eindringdorn (9, 10) angeordnet ist, der durch die Isolierung eines in der Aufnahme (5) befindlichen Flachbandkabels (6) hindurch eine elektrisch leitende Verbindung zwischen dem Leiter (7, 8) des Flachbandkabels (6) und dem elektronischen Schaltkreis herstellt.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein elektronisches Bauteil zum Anschluß an ein mehrere Leiter umfassendes Flachbandkabel umfassend ein Gehäuse, in welchem mindestens eine Platine mit einem elektronischen Schaltkreis angeordnet ist.
  • Der Anschluß von gattungsgemäßen elektronischen Bauteilen an Flachbandkabel erfolgt im vorbekannten Stand der Technik mit verschiedensten Anschlußelementen wie Steckern, zugehörigen Anschlußbuchsen oder sogenannten Koppelmodulen.
  • Ausgehend vom vorbekannten Stand der Technik ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein gattungsgemäßes elektronisches Bauteil zur Verfügung zu stellen, das bei geringen Herstellungskosten möglichst kompakt ist, eine möglichst große Funktionalität bietet und dabei insbesondere schnell, einfach und mit geringem Montageaufwand an ein mehrere Leiter umfassendes Flachbandkabel angeschlossen werden kann.
  • Diese Aufgabe wird durch ein gattungsgemäßes elektronisches Bauteil gelöst, das dadurch gekennzeichnet ist, daß es eine Aufnahme für das Flachbandkabel umfaßt und daß an der Platine mindestens ein mit dem elektronischen Schaltkreis elektrisch leitend verbundener Eindringdorn angeordnet ist, der durch die Isolierung eines in der Aufnahme befindlichen Flachbandkabels hindurch eine elektrisch leitende Verbindung zwischen einem Leiter des Flachbandkabels und dem elektronischen Schaltkreis herstellt.
  • Mit diesem erfindungsgemäßen elektronischen Bauteil wird eine besonders einfache und kompakte Verbindung des elektronischen Bauteils mit einem oder mehreren Leitern eines Flachbandkabels ermöglicht. Ein mit dem elektronischen Bauteil zu verbindendes Flachbandkabel wird somit einfach in die Aufnahme des Bauteils eingesetzt, wobei die elektrisch leitende Verbindung zwischen einem bzw. mehreren Leitern des Flachbandkabels und dem elektronischen Schaltkreis mittels des an der Platine angeordneten Eindringdorns bzw. der Eindringdorne hergestellt wird. Die Aufnahme für das Flachbandkabel kann dabei so gestaltet sein, daß das Flachbandkabel nicht im Bereich des elektronischen Bauteils enden muß, sondern einen Anschluß des elektronischen Bauteils auch an ein durchgehendes, durch das Gehäuse des Bauteils hindurchgeführtes Kabel ermöglicht, ohne dieses hierfür abtrennen zu müssen. Die Aufnahme für das Flachbandkabel muß ersichtlich derart angeordnet sein, daß mindestens ein Leiter des darin aufgenommenen Flachbandkabels von dem mindestens einen Eindringdorn mit dem elektronischen Schaltkreis elektrisch leitend verbunden wird. Unter einem Eindringdorn ist dabei jedwedes elektrisch leitende Objekt zu verstehen, das in der Lage ist, die Isolierung des Flachbandkabels zu durchdringen und mit einem der Leiter des Flachbandkabels eine elektrisch leitende Verbindung herzustellen. Eindringdorne als solche sind hinlänglich bekannt und beispielsweise in der DE 10221477 A1 beschrieben, wo sie zusammen mit entsprechenden Kontaktbrücken zur Herstellung einer elektrisch leitenden Verbindung der Leiter zweier Flachbandkabel eingesetzt werden.
  • Durch die erfindungsgemäße Anordnung von mindestens einem mit dem elektronischen Schaltkreis verbundenen Eindringdorn direkt an der Platine ist dieses elektronische Bauteil besonders günstig herzustellen und ebenso günstig wie einfach an einem Flachbandkabel zu montieren. Zum Anschluß des Bauteils an dem Flachbandkabel müssen damit weder Anschlußbuchsen oder ähnliches am Bauteil noch Stecker oder dergleichen am Flachbandkabel angebracht werden. Ebenso ist eine Kontaktierung der Eindringdorne mit dem auf der Platine angeordneten elektronischen Schaltkreis besonders günstig und einfach zu realisieren, da die Eindringdorne ihrerseits bereits auf der Platine angeordnet sind. Ein weiterer, für die Praxis besonders bedeutender Vorteil der vorliegenden Erfindung ist darin zu sehen, daß das erfindungsgemäße Bauteil jederzeit und überall an einem bestehenden Netz von Flachbandkabeln angeschlossen – und auch wieder entfernt – werden kann. Hierzu muß das Netz noch nicht einmal außer Betrieb gesetzt werden. Dies resultiert in einer bisher nicht gekannten Flexibilität bei dem Aufbau, der Gestaltung und dem Einsatz von Einrichtungen, die ein Netzwerk aus Flachbandkabeln und eine Mehrzahl von an dieses angeschlossenen elektronischen Bauteilen umfassen.
  • In einer ersten vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Gehäuse zweiteilig aus einem Sockelteil und einem Deckelteil aufgebaut ist. Dabei sind vorteilhaft das Sockelteil und das Deckelteil mittels lösbarer Befestigungsmittel, wie z.B. Schrauben oder Schnappverschlüssen, miteinander verbindbar. Die Platine ist, wie sich aus den nachstehenden Erläuterungen ergibt, vorteilhaft im Deckelteil des Gehäuses angeordnet. Im Einzelfall kann indessen auch eine Unterbringung der Platine im Sockelteil günstig sein, wobei der mindestens eine auf der Platine angeordnete Eindringdorn in diesem Fall zu dem Deckelteil gerichtet ist.
  • Eine weitere Ausgestaltung des erfindungsgemäßen elektronischen Bauteils sieht dann vor, daß auf der Oberseite der Platine Bedien- und/oder Anzeigeelemente vorgesehen sind, die durch entsprechende Aussparungen in der Oberseite des Deckelteils hindurch bedien- und/oder ablesbar sind. Damit können in besonders vorteilhafter Weise alle elektronischen Komponenten eines erfindungsgemäßen elektronischen Bauteils, inklusive der Eindringdorne, des elektronischen Schaltkreises und etwaiger Anzeige- und/oder Bedienelemente, direkt an einer Platine im Gehäuse des erfindungsgemäßen Bauteils angeordnet sein, was eine besonders kompakte und günstige Herstellung eines erfindungsgemäßen elektronischen Bauteils ermöglicht.
  • Bei Anordnung der Platine im Deckelteil des Gehäuses ist es gemäß einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen elektronischen Bauteils vorteilhaft, den mindestens einen Eindringdorn an der dem Sockelteil zugewandten Unterseite der Platine anzuordnen. Damit kann dann vorteilhaft das in der Aufnahme aufgenommene Flachbandkabel in einer Trennebene zwischen Sockelteil und Deckteil verlaufen und durch Abnehmen des Deckelteils einsetzbar bzw. wieder entfernbar sein.
  • Die Aufnahme für das Flachbandkabel kann dazu beispielsweise als eine der Geometrie des Flachbandkabels entsprechende Führungsnut vorliegen, die vorteilhaft zumindest teilweise an der zum Deckelteil weisenden Seite des Sockelteils angeordnet ist. Dabei kann die Aufnahme auch durch zwei im Sockelteil und im Deckelteil angeordnete Aussparungen gebildet werden, die gemeinsam eine lagefeste Führung des Flachbandkabels durch das Bauteil in einer Trennebene zwischen Sockelteil und Deckelteil gewährleisten. Es ist jedoch ebenso denkbar die Aufnahme für das Flachbandkabel vollständig an der zum Sockelteil weisenden Seite des Deckelteils oder an der zum Deckelteil weisenden Seite des Sockelteils anzuordnen.
  • Eine Demontage des Gehäuses, d.h. in diesem Fall eine Trennung von Sockelteil und Deckelteil, macht dann die in diesem Bereich vorgesehene Aufnahme des Flachbandkabels zugänglich, womit das Flachbandkabel in die Aufnahme eingelegt bzw. wieder aus dieser entfernt werden kann.
  • Wird das Flachbandkabel zunächst in eine zumindest teilweise im Sockelteil angeordnete Aufnahme eingelegt, dann wird es bei dem Zusammenbau von Sockelteil und Deckelteil auf die an der dem Sockelteil zugewandten Unterseite der Platine angebrachten Eindringdorne aufgedrückt. Hierzu ist es gemäß einer weiteren möglichen Ausgestaltung der Erfindung von Vorteil, wenn das Sockelteil und das Deckelteil zueinander korrespondierende Führungselemente aufweisen, die eine lagerichtige Positionierung des Sockelteils relativ zum Deckelteil sicherstellen. Ein in die zumindest teilweise am Sockelteil vorhandene Aufnahme eingelegtes Flachbandkabel wird dann beim Zusammenbau des Gehäuses durch die korrespondierenden Führungselemente in jedem Fall lagerichtig auf die Eindringdorne aufgedrückt. Die zueinander korrespondierenden Führungselemente können da bei beispielsweise als Führungszapfen am einen Bauteil und entsprechende Aufnahmen für die Führungszapfen am anderen Bauteil ausgestaltet sein, oder aber auch allgemeiner dadurch entstehen, daß eines der Bauteile aus Sockelteil oder Deckelteil teilweise von dem anderen Bauteil aufgenommen wird, wobei die Geometrie der Bauteile nur einen lagerichtigen Zusammenbau zulassen.
  • Bei einer alternativen Anordnung der Aufnahme des Flachbandkabels in einer zum Sockelteil weisenden Seite des Deckelteils kann das Flachbandkabel derart in diese eingebracht werden, daß die an der benachbarten Seite (Unterseite) der Platine angeordneten Eindringdorne die Isolierung des Flachbandkabels bereits beim Einlegen des Flachbandkabels in die Aufnahme durchdringen. Eine lagerichtige Positionierung des Flachbandkabels auf den Eindringdornen ist in diesem Fall bereits durch die relative Lage der Eindringdornen zur Aufnahme des Flachbandkabels sichergestellt. Das Sockelteil dient dann dem Abschluß des Gehäuses und der mechanischen Fixierung des Flachbandkabels in der Aufnahme des Deckelteils.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß bei allen vorgenannten Ausführungsformen an der Platine eine der Zahl der Leiter des Flachbandkabels entsprechende Anzahl Eindringdorne angeordnet sind. Damit werden alle Leiter des Flachbandkabels in geeigneter Art und Weise mit dem elektronischen Schaltkreis der Platine verbunden.
  • Besonders vorteilhaft ist es bei einem erfindungsgemäßen elektronischen Bauteil, wenn das anzuschließende Flachbandkabel einen asymmetrischen Querschnitt aufweist und die Aufnahme für das Flachbandkabel der asymmetrischen Form des Flachbandkabels angepaßt ist. Hiermit ist sichergestellt, daß das Flachbandkabel in nur einer Orientierung in die am Gehäuse vorgesehene Aufnahme eingelegt werden kann, womit eine durch die Lage der Eindringdorne relativ zur Aufnahme vorgegebene, stets polrichtige Kontaktierung der Leiter des Flachbandkabels erfolgt. Bei einem weitgehend symmetrischen Gehäuse aus einem Deckelteil und einem Sockelteil muß im Fall einer Anordnung der Aufnahme des Flachbandkabels im Sockelteil darüber hinaus beachtet werden, daß auch das Sockelteil nur in einer möglichen Orientierung mit dem Deckelteil zusammengebaut werden kann. Dies kann beispielsweise durch eine asymmetrische Ausgestaltung der bereits oben erläuterten zueinander korrespondierenden Führungselemente des Sockelteils und des Deckelteils erfolgen.
  • Bevorzugt handelt es sich bei dem asymmetrischen Flachbandkabel um ein Flachbandkabel des Aktor-Sensor-Interface(ASI)-Industriestandards mit zwei Leitern. Hierbei werden die Vorteile des erfindungsgemäßen elektronischen Bauteils besonders deutlich. Bei dem ASI-Standard handelt es sich um ein Bussystem, bei dem sowohl Energie als auch Daten über dieselben Leitungen übertragen werden; die Energie als Gleichspannung, die Daten als Wechselspannung gemäß entsprechender Datenübertragungsprotokolle in codierter digitaler Form.
  • Ein erfindungsgemäßes elektronisches Bauteil kann in äußerst einfacher Weise an beliebiger Stelle eines derartigen Bussystems an ein entsprechendes Buskabel angeschlossenen werden, indem das Buskabel durch die entsprechende Aufnahme des Bauteils geführt wird, wobei die direkt an der Platine angeordneten Eindringdorne für die Kontaktierung des elektronischen Schaltkreises des Bauteils mit dem Buskabel sorgen.
  • Hierbei ist dann vorteilhaft vorgesehen, daß der elektronische Schaltkreis zur Verarbeitung und/oder Erzeugung von elektronischen Signalen des ASI-Standards geeignet ist. Dabei ist gemäß weiterer vorteilhafter Ausgestaltungen vorgesehen, daß der Schaltkreis auf der Platine zum einen zum Empfang von ASI-Nachrichten geeignet ist, wobei mit einer speziellen, empfangenen Nachricht eine bestimmte Anzeige auf einem Anzeigeelement des elektronischen Bauteils verbunden ist, und der Schaltkreis zum anderen zum Senden von ASI-Nachrichten geeignet ist, wobei eine spezielle Nachricht durch Betätigung eines Bedienelements des elektronischen Bauteils gesendet wird.
  • Schließlich erweist es sich noch als vorteilhaft, wenn das Sockelteil Bohrungen für eine Montage des Sockelteils an einem beliebigen Untergrund, z.B. an einer geeigneten Stelle wie einer Wand, aufweist.
  • Im folgenden wird ein mögliches Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der beiliegenden Zeichnung erläutert. Dabei zeigt
  • 1 eine räumliche Ansicht des noch nicht zusammengesetzten Gehäuses eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen elektronischen Bauteils und
  • 2 eine räumliche Ansicht der in dem Gehäuse des elektronischen Bauteils vorgesehenen Platine sowie eine zweite Ansicht des gesamten elektronischen Bauteils nach dem Zusammenbau.
  • Das Gehäuse 1 des auf den 1 und 2 dargestellten erfindungsgemäßen elektronischen Bauteils ist zweiteilig aufgebaut und umfaßt dabei ein Sockelteil 2 und ein Deckelteil 3. Im Deckelteil 3 des Gehäuses 1 wird dabei eine in 2 schräg von unten dargestellte Platine 4 angeordnet, auf der sich ein nicht dargestellter elektronischer Schaltkreis befindet.
  • In der dem Deckelteil 3 zugewandten Seite des Sockelteils 2 des Gehäuses 1 befindet sich eine Aufnahme 5 für ein Flachbandkabel 6, die in Längsrichtung durch das gesamte Sockelteil 2 hindurch verläuft. Das Flachbandkabel 6 ist ein Flachbandkabel des ASI-Industriestandards mit einer asymmetrischen Querschnittsfläche und zwei elektrischen Leitern 7 und 8. Die im Sockelteil 2 des Gehäuses 1 als Führungsnut ausgeführte Aufnahme 5 für das Flachbandkabel 6 ist dabei im wesentlichen der Form des Flachbandkabels 6 angepaßt, wobei das Flachbandkabel 6 durch eine Demontage des Gehäuses 1 in die Aufnahme 5 einsetzbar bzw. wieder entfernbar ist. Das in der Aufnahme 5 aufgenommene Flachbandkabel 6 verläuft dann gewissermaßen in einer Trennebene zwischen dem Sockelteil und dem Deckelteil.
  • Im zusammengebauten Zustand ist die Platine 4 des elektronischen Bauteils im Deckelteil 3 des Gehäuses 1 angeordnet. Dabei sind an der dem Sockelteil 2 zugewandten Unterseite der Platine 4 zwei Eindringdorne 9 und 10 derart angeordnet, daß sie die Isolierung eines in der Aufnahme 5 des Sockelteils 2 befindlichen Flachbandkabels 6 durchdringen und eine elektrisch leitende Verbindung zwischen den Leitern 7 und 8 des Flachbandkabels 6 und dem auf der Platine angeordneten elektronischen Schaltkreis herstellen können. Hierzu sind die Eindringdorne 9, 10 als angespitzte, blanke Metallstifte ausgeführt, die durch die Platine 4 hindurchgehen, mit dieser verlötet sind und dort mit dem elektronischen Schaltkreis leitend verbunden sind.
  • Auf der Oberseite der Platine 4 sind neben dem elektronischen Schaltkreis und den dazu gehörenden elektronischen Bauelementen auch zwei großformatige Leuchtdioden 11 und 12 als Anzeigeelemente sowie ein Tastschalter 13 als Bedienelement vorgesehen. Das Deckelteil 3 des Gehäuses 1 weist diesen Bedien- und Anzeigeelementen korrespondierende Aussparungen 14, 15 und 16 auf, durch die die Leuchtdioden 11, 12 bzw. der Tastschalter 13 hindurchreichen und somit abgelesen bzw. bedient werden können. Der elektronische Schaltkreis ist dabei in der Lage, bei Betätigung des Tastschalters 13 eine dem ASI-Standard konforme Nachricht zu erzeugen und mittels der Eindringdorne 9, 10 in das Flachbandkabel 6 entsprechend einzuspeisen. Ebenso kann der elektronische Schaltkreis ein entsprechendes ASI-Signal empfangen und verarbeiten. Verschiedenen Signalen bzw. Nachrichten können dabei beispielsweise die Information "Leuchtdiode 11 an", "Leuchtdiode 11 aus", "Leuchtdiode 12 an" und "Leuchtdiode 12 aus" zugeordnet werden.
  • Sockelteil 2 und Deckelteil 3 weisen einander korrespondierende Führungselemente in Form von vier am Sockelteil 2 angeordneten Führungszapfen 17 und vier entsprechenden am Deckelteil 3 vorgesehenen Aufnahmeelementen 18 auf. Darüber hinaus bewirken auch die einander übergreifenden Seitenwände von Deckelteil und So ckelteil eine lagerichtige Führung der beiden Teile zueinander. Die Führungszapfen 17 besitzen ein Innengewinde und die Aufnahmeelemente eine das Deckelteil 3 durchdringende Bohrung, so daß das Gehäuse 1 mit vier nicht dargestellten Schrauben zusammenmontiert werden kann. Am Sockelteil sind zwei weitere Bohrungen 19 vorgesehen, durch die hindurch das Sockelteil mit zwei weiteren Schrauben an einer geeigneten Stelle auf einem Untergrund montiert werden kann.
  • Um das elektronische Bauteil nun an einem Flachbandkabel 6 anzuschließen muß somit zunächst das Flachbandkabel 6 in die Aufnahme 5 des Sockelteil gelegt werden. Der asymmetrische, bereichsweise konische Querschnitt zusammen mit der Elastizität der Isolierung des Flachbandkabels sorgt dabei bereits für eine gewisse Fixierung des Flachbandkabels 6 in der Aufnahme 5 des Sockelteils 2. Anschließend wird das Deckelteil 3 zusammen mit der darin angeordneten Platine 4 auf das Sockelteil 2 aufgesetzt, indem die Aufnahmeelemente 18 des Deckelteils 3 über die Führungszapfen 17 des Sockelteils 2 gebracht werden. Durch die daraus resultierende Führung ist eine lagerichtige Positionierung des Deckelteils 3 auf dem Sockelteil 2 und damit der Eindringdorne 9, 10 auf dem Flachbandkabel 6 sichergestellt. Beim Zusammendrücken der beiden Gehäuseteile dringen dann die Eindringdorne 9, 10 an entsprechenden Stellen durch die Isolierung des Flachbandkabels 6 hindurch in die Leiter 7, 8 ein und sorgen für eine elektrisch leitende Verbindung des an der Platine angeordneten Schaltkreises mit den Leitern 7, 8 des Flachbandkabels. Eine Energieversorgung des elektronischen Bauteils ist im Falle eines ASI-Bussystems nicht notwendig, kann jedoch in anderen Systemen beispielsweise durch eine ebenfalls im Gehäuse 1 des Bauteils untergebrachte Batterie bzw. durch einen an geeigneter Stelle vorgesehenen Stromanschluß realisiert werden.

Claims (15)

  1. Elektronisches Bauteil zum Anschluß an ein mehrere Leiter (7, 8) umfassendes Flachbandkabel (6), umfassend ein Gehäuse (1), in welchem mindestens eine Platine (4) mit einem elektronischen Schaltkreis angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauteil eine Aufnahme (5) für das Flachbandkabel (6) umfaßt und an der Platine (4) mindestens ein mit dem elektronischen Schaltkreis elektrisch leitend verbundener Eindringdorn (9, 10) angeordnet ist, der durch die Isolierung eines in der Aufnahme (5) befindlichen Flachbandkabels (6) hindurch eine elektrisch leitende Verbindung zwischen einem Leiter (7, 8) des Flachbandkabels (6) und dem elektronischen Schaltkreis herstellt.
  2. Elektronisches Bauteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) zweiteilig aus einem Sockelteil (2) und einem Deckelteil (3) aufgebaut ist.
  3. Elektronisches Bauteil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Platine (4) im Deckelteil (3) des Bauteils angeordnet ist.
  4. Elektronisches Bauteil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Oberseite der Platine (4) Bedien- und/oder Anzeigeelemente vorgesehen sind, die durch entsprechende Aussparungen in der Oberseite des Deckelteils (3) hindurch bedien- und/oder ablesbar sind.
  5. Elektronisches Bauteil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der mindestens eine Eindringdorn (9, 10) an der dem Sockelteil (2) zugewandten Unterseite der Platine (4) angeordnet ist.
  6. Elektronisches Bauteil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das in der Aufnahme (5) aufgenommene Flachbandkabel (6) in einer Trennebene zwischen Sockelteil (2) und Deckteil (3) verläuft und durch eine Demontage des Gehäuses (1) einsetzbar bzw. wieder entfernbar ist.
  7. Elektronisches Bauteil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Teil der Aufnahme (5) für das Flachbandkabel (6) im Sockelteil (2) des Gehäuses (1) angeordnet ist.
  8. Elektronisches Bauteil nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Sockelteil (2) und das Deckelteil (3) zueinander korrespondierende Führungselemente (17, 18) aufweisen, die eine lagerichtige Positionierung des Sockelteils (2) relativ zum Deckelteil (3) sicherstellen.
  9. Elektronisches Bauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an der Platine (4) eine der Zahl der Leiter (7, 8) des Flachbandkabels (6) entsprechende Anzahl Eindringdorne (9, 10) angeordnet sind.
  10. Elektronisches Bauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Flachbandkabel (6) einen asymmetrischen Querschnitt aufweist und die Aufnahme (5) für das Flachbandkabel (6) der asymmetrischen Form des Flachbandkabels angepaßt ist.
  11. Elektronisches Bauteil nach Anspruch 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß das asymmetrische Flachbandkabel (6) ein Kabel des ASI-Industriestandards mit zwei Leitern (7, 8) ist.
  12. Elektronisches Bauteil nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der elektronische Schaltkreis zur Verarbeitung und/oder Erzeugung von elektronischen Signalen des ASI-Standards geeignet ist.
  13. Elektronisches Bauteil nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der elektronische Schaltkreis auf der Platine (4) zum Empfang von ASI-Nachrichten geeignet ist, wobei mit einer speziellen, empfangenen Nachricht eine bestimmte Anzeige auf einem Anzeigeelement des elektronischen Bauteils verbunden ist.
  14. Elektronisches Bauteil nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der elektronische Schaltkreis auf der Platine (4) zum Senden von ASI-Nachrichten geeignet ist, wobei eine spezielle Nachricht durch Betätigung eines Bedienelements des elektronischen Bauteils gesendet wird.
  15. Elektronisches Bauteil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Sockelteil (2) Bohrungen (19) zur Montage des Sockelteils (2) auf einem Untergrund aufweist.
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