DE102004030908B4 - Kurbelgehäuseentlüftungssystem und zugehöriges Betriebsverfahren - Google Patents
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Abstract
Verfahren zum Betreiben eines Kurbelgehäuseentlüftungssystems (2) einer Brennkraftmaschine (1), bei dem zur Dichtigkeitsprüfung ein Gaspfad (7) des Kurbelgehäuseentlüftungssystems (2) mit einem Prüfdruck beaufschlagt und der zeitliche Verlauf des Drucks im Gaspfad (7) mit einem vorbestimmten oder berechneten Soll-Druckverlauf verglichen wird, dadurch gekennzeichnet, – dass die Dichtigkeitsprüfung bei eingeschalteter Brennkraftmaschine (1) durchgeführt wird, – dass zur Beaufschlagung des Gaspfads (7) mit dem Prüfdruck ein Druckregelventil (6), das in einer von einem Kurbelgehäuse (4) der Brennkraftmaschine (1) zu einem Ansaugtrakt (5) der Brennkraftmaschine (1) führenden Entlüftungsleitung (3) angeordnet ist und zum Einstellen eines vom aktuellen Betriebszustand der Brennkraftmaschine (1) abhängigen Soll-Drucks im Gaspfad (7) dient, bezüglich seiner dem aktuell einzustellenden Soll-Druck zugeordneten Soll-Stellung weiter geöffnet oder weiter geschlossen wird, ohne dabei die Entlüftungsleitung (3) zu sperren.
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben eines Kurbelgehäuseentlüftungssystems einer Brennkraftmaschine, insbesondere in einem Kraftfahrzeug, mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1. Die Erfindung betrifft außerdem ein nach diesem Verfahren betreibbares Kurbelgehäuseentlüftungssystem.
- Im Betrieb einer Brennkraftmaschine kommt es aufgrund unvermeidbarer Leckagen zum Eintritt sogenannter „Blowbygase” in ein Kurbelgehäuse der Brennkraftmaschine. Damit es dort nicht zu einem unzulässigen Druckanstieg kommt, ist die Brennkraftmaschine mit einem Kurbelgehäuseentlüftungssystem der eingangs genannten Art ausgestattet, das mit Hilfe einer Entlüftungsleitung das Kurbelgehäuse mit einem Ansaugtrakt der Brennkraftmaschine verbindet. Auf diese Weise können die Blowbygase in den Ansaugtrakt gelangen und erneut der Verbrennung zugeführt werden.
- Zur Einhaltung von Emissionsvorschriften, die vor allem in den USA immer strenger werden, ist es von besonderer Bedeutung, dass der Gaspfad des Kurbelgehäuseentlüftungssystems innerhalb bestimmter Grenzen im Wesentlichen gasdicht ist. Leckagen im Gaspfad des Kurbelgehäuseentlüftungssystems würden bei abgeschalteter Brennkraftmaschine zu unerwünschten Emissionen der schadstoffhaltigen Blowbygase in die Umgebung führen.
- Ein gattungsgemäßes Verfahren ist aus der
DE 100 26 492 A1 bekannt und beinhaltet eine Dichtigkeitsprüfung, bei der ein Gaspfad des Kurbelgehäuseentlüftungssystems mit einem Prüfdruck beaufschlagt wird und der zeitliche Verlauf des Drucks im Gaspfad mit einem vorbestimmten oder berechneten Soll-Druckverlauf verglichen wird. Beim bekannten Verfahren wird der Prüfdruck dadurch erzeugt, dass ein Taktventil, das als Druckregelventil dient, für die Dichtigkeitsprüfung geschlossen wird, um zu beobachten, ob ein dann erfolgender Ist-Druckanstieg mit einem vorbestimmten erwarteten Soll-Druckanstieg übereinstimmt. Erfolgt der Ist-Druckanstieg langsamer als der Soll-Druckanstieg liegt ein Leck vor. - Andere Diagnoseverfahren sind aus der
DE 103 20 054 A1 ,DE 198 34 332 A1 ,DE 199 48 154 A1 undDE 198 36 967 C2 bekannt. - Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem, für ein Kurbelgehäuseentlüftungssystem einer Brennkraftmaschine einen vorteilhaften Weg aufzuzeigen, der insbesondere die Einhaltung strenger Emissionsvorschriften erleichtert.
- Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch den Gegenstand des unabhängigen Anspruchs gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
- Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, den Gaspfad des Kurbelgehäuseentlüftungssystems hin und wieder einer Dichtigkeitsprüfung zu unterziehen. Auf diese Weise kann periodisch oder ereignisabhängig die Dichtigkeit des Gaspfads überprüft und somit die Emissionsfreiheit des Kurbelgehäuseentlüftungssystems gewährleistet werden. Zur Dichtigkeitsprüfung wird der Gaspfad mit einem Prüfdruck beaufschlagt, wobei dann der zeitliche Verlauf des Drucks im Gaspfad mit einem vorbestimmten oder berechneten Soll-Druckverlauf verglichen wird. Diese Vorgehensweise beruht auf der Überlegung, dass der Ist-Druckverlauf bei einem Leck im Gaspfad mehr oder weniger stark vom berechneten Soll-Druckverlauf abweichen wird. Beispielsweise wird ein vorbestimmter Prüfdruck bei einem Leck schneller abfallen beziehungsweise wird ein vorbestimmter Prüfdruck bei einem Leck nicht oder zu einem späteren Zeitpunkt erreicht.
- Von besonderem Vorteil ist bei der Erfindung, dass die Dichtigkeitsprüfung bei eingeschalteter Brennkraftmaschine durchgeführt wird. Durch diese Vorgehensweise wird im Betrieb der Brennkraftmaschine und insbesondere im Betrieb eines damit ausgestatteten Kraftfahrzeugs die Dichtigkeit des Kurbelgehäuseentlüftungssystems überprüft. Dementsprechend kann diese Dichtigkeitsprüfung als On-Board-Diagnose in ein Diagnosesystem der Brennkraftmaschine beziehungsweise des Kraftfahrzeugs eingebunden werden.
- Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen.
- Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
- Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
- Die einzige
1 zeigt eine stark vereinfachte Prinzipdarstellung einer Brennkraftmaschine mit einem Kurbelgehäuseentlüftungssystem. - Entsprechend
1 ist eine Brennkraftmaschine1 mit einem Kurbelgehäuseentlüftungssystem2 ausgestattet, das eine Entlüftungsleitung3 umfasst, die von einem Kurbelgehäuse4 der Brennkraftmaschine1 zu einem Ansaugtrakt5 der Brennkraftmaschine1 führt. In der Entlüftungsleitung3 ist ein Druckregelventil6 angeordnet, mit dessen Hilfe der Druck in einem Gaspfad7 des Kurbelgehäuseentlüftungssystems2 eingestellt werden kann. - Der Gaspfad
7 umfasst dabei sämtliche miteinander kommunizierend verbundene Räume und Leitungen stromauf des Druckregelventils6 . Insbesondere umfasst der Gaspfad7 somit auch das Kurbelgehäuse4 und eine damit kommunizierende, hier nicht dargestellte Ölwanne. - Im Gaspfad
7 ist an einer geeigneten Stelle, insbesondere im Kurbelgehäuse4 , ein Drucksensor8 angeordnet, der den aktuellen Druck, also den Ist-Druck im Gaspfad7 misst. Der Drucksensor8 ist über eine Signalleitung9 mit einer Steuerung10 verbunden, die ihrerseits über eine Steuerleitung11 mit dem Druckregelventil6 verbunden ist. Mit der Steuerung10 kann das Druckregelventil6 in Abhängigkeit des aktuellen Betriebszustands der Brennkraftmaschine1 (die Steuerung10 ist hierzu mit einem nicht gezeigten Motorsteuergerät verbunden oder in ein solches integriert) das Druckregelventil6 betätigen, um beispielsweise einen vorbestimmten Soll-Unterdruck im Kurbelgehäuse4 beziehungsweise im Gaspfad7 einzustellen. Die hierzu erforderliche Rückkopplung liefert der Drucksensor8 . - Das erfindungsgemäße Betriebsverfahren arbeitet wie folgt:
Zur Dichtigkeitsprüfung des Kurbelgehäuseentlüftungssystems2 beziehungsweise des Gaspfads7 wird der Gaspfad7 mit einem Prüfdruck beaufschlagt, wobei der zeitliche Verlauf des Drucks, also der Ist-Druckverlauf im Gaspfad7 mit einem vorbestimmten (zum Beispiel in Kennfeldern hinterlegten) oder berechneten Soll-Druckverlauf verglichen wird. Beispielsweise wird der Druck im Gaspfad7 zunächst auf den vorbestimmten Prüfdruck erhöht oder abgesenkt, um anschließend zu vergleichen, inwieweit der sich danach einstellende Ist-Druckverlauf dem vorgegebenen Soll-Druckverlauf folgt. - Bevorzugt wird jedoch eine Vorgehensweise, bei welcher bereits beim Aufbau beziehungsweise beim Abbau des Prüfdrucks überprüft wird, inwieweit der Ist-Druckverlauf dem erwünschten Soll-Druckverlauf folgt. Mit anderen Worten, der Druckverlauf im Gaspfad wird bereits von Beginn an der Beaufschlagung des Gaspfads mit dem Prüfdruck mit dem Soll-Druckverlauf verglichen. Diese Vorgehensweise hat den Vorteil, dass auch große Leckagen, bei denen der erforderliche Prüfdruck nicht erreicht wird, ohne zusätzlichen Aufwand erkannt werden können.
- Erfindungsgemäß wird die Dichtigkeitsprüfung bei eingeschalteter Brennkraftmaschine
1 durchgeführt. Das bedeutet, dass der jeweilige Soll-Druckverlauf das aktuell anfallende Volumen an Blowbygas berücksichtigt. Dabei ist es grundsätzlich möglich, die aktuell anfallende Blowbygas-Menge nicht nur bei stationären, sondern auch bei instationären Betriebszuständen der Brennkraftmaschine1 zu berücksichtigen. - Erfindungsgemäß wird die Beaufschlagung des Gaspfads
7 mit dem jeweiligen Prüfdruck besonders einfach dadurch realisiert, dass während des Betriebs der Brennkraftmaschine1 das Druckregelventil6 im Hinblick auf den aktuellen Betriebszustand der Brennkraftmaschine1 in einem vorbestimmten Maß zu weit geöffnet oder zu weit geschlossen wird. Das bedeutet, dass das Druckregelventil6 , das im Normalbetrieb des Kurbelgehäuseentlüftungssystems2 zum Einstellen eines vom aktuellen Betriebszustand der Brennkraftmaschine1 abhängigen Soll-Unterdrucks im Gaspfad7 angesteuert wird, für die Dichtigkeitsprüfung so angesteuert wird, dass es bezüglich einer dem aktuell einzustellenden Soll-Unterdruck zugeordneten Soll-Stellung weiter geöffnet oder weiter geschlossen wird. Durch das über die Soll-Stellung hinausgehende Öffnen des Druckregelventils nimmt der Druck im Gaspfad7 ab. Im Unterschied dazu wird durch ein über die Soll-Stellung hinausgehendes Schließen des Druckregelventils6 der Druck im Gaspfad7 durch die nachströmenden Blowbygase erhöht. - Sofern das Druckregelventil
6 bei einer nicht erfindungsgemäßen Ausführungsform so ausgestaltet ist, dass damit die Entlüftungsleitung3 auch gesperrt werden kann, lässt sich der Prüfdruck auch dadurch einstellen, dass das Druckregelventil6 für den Aufbau des Prüfdrucks zum Sperren der Entlüftungsleitung3 angesteuert wird. Da ein übliches Druckregelventil6 in der Regel nicht dazu ausgelegt ist, die Entlüftungsleitung3 für längere Zeit vollständig zu sperren, kann bei einer alternativen, ebenfalls nicht erfindungsgemäßen Ausführungsform ein zusätzliches, hier nicht dargestelltes Sperrventil in der Entlüftungsleitung7 angeordnet sein. Zur Erzeugung des Prüfdrucks kann die Steuerung10 dann dieses Sperrventil zum Sperren der Entlüftungsleitung3 ansteuern. - Bei einem getakteten Druckregelventil
6 , bei dem die jeweilige Offen-Stellung oder Schließ-Stellung durch das Verhältnis von Öffnungszeit zu Schließzeit definiert ist, kann ein weitergehendes Öffnen beziehungsweise ein weitergehendes Schließen des Druckregelventils (6 ) durch eine entsprechende Änderung des jeweiligen Verhältnisses eingestellt werden. - Sofern das Kurbelgehäuseentlüftungssystem
2 bei einer nicht erfindungsgemäßen Ausführungsform über ein Druckregelventil6 verfügt, mit dessen Hilfe die Entlüftungsleitung3 auch vollständig gesperrt werden kann, oder über ein in der Entlüftungsleitung3 angeordnetes Sperrventil verfügt, kann gemäß einer besonders vorteilhaften, jedoch nicht erfindungsgemäßen Ausführungsform nach dem Abschalten der Brennkraftmaschine1 die Entlüftungsleitung3 durch eine entsprechende Ansteuerung des Druckregelventils6 beziehungsweise des Sperrventils gesperrt werden. Hierdurch kann eine Emission der Blowbygase durch die Entlüftungsleitung3 in den Ansaugtrakt5 und über diesen in die Umgebung vermieden werden. - Sofern im Rahmen der Dichtigkeitsprüfung der Ist-Druckverlauf von Beginn an mit dem Soll-Druckverlauf verglichen wird, kann der Soll-Druckverlauf vorzugsweise einem vorbestimmten Soll-Druck sowie ein vorbestimmtes Zeitfenster definieren, innerhalb dem der Druck im Gaspfad
7 den Soll-Druck erreichen soll. Alternativ kann der Soll-Druckverlauf auch einen vorbestimmten Soll-Zeitpunkt sowie ein vorbestimmtes Druckfenster definieren, innerhalb dem der Druck im Gaspfad7 bei Erreichen des Soll-Zeitpunkts liegen soll. Das bedeutet, zur Überprüfung der Dichtigkeit muss lediglich überprüft werden, ob der vorbestimmte Soll-Druck innerhalb des vorbestimmten Zeitfensters erreicht wird beziehungsweise ob bei Erreichen des vorbestimmten Soll-Zeitpunkts der Druck im Gaspfad7 im vorgegebenen Druckfenster liegt. Hierdurch ergeben sich besonders einfach zu überwachende Kriterien für die Dichtigkeit des Gaspfads7 . Eine Grenze des Druckfensters kann zum Beispiel der aktuelle Druck im Gaspfad zu Beginn der Dichtigkeitsprüfung sein. Ebenso kann eine Grenze des Zeitfensters der Zeitpunkt des Beginns der Dichtigkeitsprüfung sein. - Entsprechend einer anderen, nicht erfindungsgemäßen Ausführungsform kann der Prüfdruck mittels einer Pumpe
12 erzeugt werden und auf geeignete Weise in den Gaspfad7 eingebracht werden. Die Pumpe12 ist hier mit unterbrochenen Linien dargestellt und über eine Steuerleitung13 von der Steuerung10 betätigbar. Mit der Pumpe12 kann besonders einfach und rasch ein erwünschter Überdruck im Gaspfad7 eingestellt werden. Insbesondere kann die Dichtigkeitsprüfung bei einer derartigen, nicht erfindungsgemäßen Ausführungsform auch bei ausgeschalteter Brennkraftmaschine1 durchgeführt werden. - Besonders vorteilhaft ist dabei eine ebenfalls nicht erfindungsgemäße Ausführungsform, bei welcher die Pumpe eine Leckagediagnosepumpe
12 eines im übrigen nicht dargestellten Tankentlüftungssystems14 der Brennkraftmaschine1 ist. Auf diese Weise wird eine im Bereich der Brennkraftmaschine1 ohnehin vorhandene Pumpe, nämlich die Leckdiagnosepumpe12 , für die Dichtigkeitsprüfung des Kurbelgehäuseentlüftungssystems2 verwendet. Zu diesem Zweck ist die Leckdiagnosepumpe12 auf geeignete Weise in das Kurbelgehäuseentlüftungssystem2 eingebunden, beispielsweise mittels eines Umschaltventils. Die Nutzung einer ohnehin vorhandenen Pumpe12 reduziert den Aufwand zur Realisierung der Dichtigkeitsprüfung.
Claims (5)
- Verfahren zum Betreiben eines Kurbelgehäuseentlüftungssystems (
2 ) einer Brennkraftmaschine (1 ), bei dem zur Dichtigkeitsprüfung ein Gaspfad (7 ) des Kurbelgehäuseentlüftungssystems (2 ) mit einem Prüfdruck beaufschlagt und der zeitliche Verlauf des Drucks im Gaspfad (7 ) mit einem vorbestimmten oder berechneten Soll-Druckverlauf verglichen wird, dadurch gekennzeichnet, – dass die Dichtigkeitsprüfung bei eingeschalteter Brennkraftmaschine (1 ) durchgeführt wird, – dass zur Beaufschlagung des Gaspfads (7 ) mit dem Prüfdruck ein Druckregelventil (6 ), das in einer von einem Kurbelgehäuse (4 ) der Brennkraftmaschine (1 ) zu einem Ansaugtrakt (5 ) der Brennkraftmaschine (1 ) führenden Entlüftungsleitung (3 ) angeordnet ist und zum Einstellen eines vom aktuellen Betriebszustand der Brennkraftmaschine (1 ) abhängigen Soll-Drucks im Gaspfad (7 ) dient, bezüglich seiner dem aktuell einzustellenden Soll-Druck zugeordneten Soll-Stellung weiter geöffnet oder weiter geschlossen wird, ohne dabei die Entlüftungsleitung (3 ) zu sperren. - Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckverlauf im Gaspfad (
7 ) vom Beginn der Beaufschlagung mit dem Prüfdruck an mit dem Soll-Druckverlauf verglichen wird. - Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, – dass der Soll-Druckverlauf einen vorbestimmten Soll-Druck und ein vorbestimmtes Zeitfenster definiert, innerhalb dem der Druck im Gaspfad (
7 ) den Soll-Druck erreichen soll, oder – dass der Soll-Druckverlauf einen vorbestimmten Soll-Zeitpunkt und ein vorbestimmtes Druckfenster definiert, innerhalb dem der Druck im Gaspfad (7 ) bei Erreichen des Soll-Zeitpunkts liegen soll. - Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckverlauf im Gaspfad (
7 ) mit dem Soll-Druckverlauf verglichen wird, sobald der vorbestimmte Prüfdruck erreicht ist. - Kurbelgehäuseentlüftungssystem einer Brennkraftmaschine (
1 ), – mit einer Entlüftungsleitung (3 ), die von einem Kurbelgehäuse (4 ) der Brennkraftmaschine (1 ) zu einem Ansaugtrakt (5 ) der Brennkraftmaschine (1 ) führt und in der ein Druckregelventil (6 ) angeordnet ist, – wobei eine Steuerung (10 ) zur Betätigung des Druckregelventils (6 ) vorhanden ist, die so ausgestaltet ist, dass sie das Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4 durchführen kann.
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