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DE102004030421A1 - Ventilvorrichtung - Google Patents

Ventilvorrichtung Download PDF

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DE102004030421A1
DE102004030421A1 DE200410030421 DE102004030421A DE102004030421A1 DE 102004030421 A1 DE102004030421 A1 DE 102004030421A1 DE 200410030421 DE200410030421 DE 200410030421 DE 102004030421 A DE102004030421 A DE 102004030421A DE 102004030421 A1 DE102004030421 A1 DE 102004030421A1
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Harald Speer
Heike Bauer
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/02Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic
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    • F16K31/0644One-way valve
    • F16K31/0655Lift valves
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
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    • B60T8/32Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to a speed condition, e.g. acceleration or deceleration
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    • B60T8/36Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to a speed condition, e.g. acceleration or deceleration having a fluid pressure regulator responsive to a speed condition including a pilot valve responding to an electromagnetic force
    • B60T8/3615Electromagnetic valves specially adapted for anti-lock brake and traction control systems
    • B60T8/363Electromagnetic valves specially adapted for anti-lock brake and traction control systems in hydraulic systems

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Abstract

Es wird eine Ventilvorrichtung (1) mit einem längsbeweglich in einem Ventileinsatz (2) angeordneten und mit einem in einem Ventilkörper (3) ausgebildeten Ventilsitz (4) zusammenwirkenden Ventilelement (5), das in Einbaulage über einen elektromagnetischen Aktuator in Schließrichtung des Ventilsitzes (4) betätigbar ist, beschrieben. Wenigstens ein Teil des Ventilelementes (5) ist in einem von dem Ventilsitz (2) im Bereich des Ventilsitzes (4) begrenzten Ventilraum (7) angeordnet. Erfindungsgemäß sind ein Zuströmbereich (8) des Ventilraums (7) und ein Abströmbereich (9) des Ventilraums (7) derart zueinander positioniert, dass bei einer Durchströmung des Ventilraumes (7) mit Betriebsfluid in mit dem Ventilraum (7) in Verbindung stehenden Hohlräumen (12, 13, 14, 16) ein zum Evaluieren von in den Hohlräumen (12, 13, 14, 16) befindlichem Gas erforderlicher Unterdruck vorliegt (Figur 1).

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Ventilvorrichtung gemäß der im Oberbegriff des Patentanspruches 1 näher definierten Art.
  • Ein elektromagnetisch betätigbares Ventil bzw. eine Ventilvorrichtung ist aus der DE 100 36 576 A1 bekannt, welches zur Steuerung und Regelung in hydraulischen Bremsanlagen von Kraftfahrzeugen einsetzbar ist. Die Ventilvorrichtung weist einen Ventileinsatz auf, der mit einer Längsbohrung ausgeführt ist. Des Weiteren ist der Ventileinsatz mit einem Ventildom verbunden, in dem ein Anker längsbeweglich angeordnet ist. Der Anker steht mit einem Ventilstößel bzw. einem Ventilelement in Wirkverbindung, das in dem Ventileinsatz längsbeweglich geführt ist. Die Wirkverbindung zwischen dem Ven tilelement und dem Anker ist derart ausgeführt, dass eine Ankerbewegung in Schließrichtung eines Ventilsitzes auf den mit einem Schließglied ausgeführten Ventilstößel eines Sitzventils übertragen wird.
  • Der Ventilstößel ist über die gesamte Länge der Längsbohrung des Ventileinsatzes mit geringem radialen Spiel geführt und mantelseitig mit wenigstens zwei, voneinander getrennten Kanälen ausgebildet. Eine das Sitzventil enthaltende Ventilkammer bzw. ein von dem Ventileinsatz begrenzter Ventilraum der Ventilvorrichtung im Bereich eines Ventilsitzes ist durch die Kanäle flüssigkeitsleitend mit Hohlräumen des Ventildomes verbunden, so dass in dem Ventildom befindliche Restluft durch die Kanäle verdrängbar ist.
  • Die Ventilvorrichtung wird im stromlosen Zustand durch eine Federeinrichtung bzw. eine Rückstellfeder in geöffnetem Zustand gehalten, wobei die als Rückstell-Druckfeder ausgeführte Federeinrichtung im Ventilraum eingebaut ist. Die Anordnung der Druckfeder im Ventilraum gewährleistet eine einfache Montage der Ventilvorrichtung. Mit der Rückstellfeder soll vor allem während einer Evakuierphase und einer sich daran anschließenden Befüllphase eines Bremssystems der Ventilsitz der Ventilvorrichtung in geöffnetem Zustand gehalten werden.
  • Durch ihre Anordnung im Ventilraum der Ventilvorrichtung ist die Federeinrichtung nachteilhafterweise jedoch statischen und dynamischen Einflüssen ausgesetzt, die bei geöffnetem Ventilsitz durch das durch den Ventilraum strömende Betriebs medium verursacht werden und die Funktionsweise der Ventilvorrichtung in besonders ungünstigen Betriebszuständen erheblich beeinträchtigen. Diese Einflüsse sind u. a. durch die Strömung im Ventilraum verursachte und an den Federwindungen der Druckfeder angreifende Strömungs- und Umlenkkräfte, die über den gesamten Betriebsbereich der Ventilvorrichtung erheblich variieren und nur schwer abbildbar bzw. nicht vorhersehbar sind.
  • Vorteile der Erfindung
  • Die erfindungsgemäß ausgebildete Ventilvorrichtung, die ein längsbeweglich in einem Ventileinsatz angeordnetes und mit einem in einem Ventilkörper ausgebildeten Ventilsitz zusammenwirkendes Ventilelement aufweist, das in Einbaulage über einen elektromagnetischen Aktuator in Schließrichtung des Ventilsitzes betätigbar ist, wobei wenigstens ein Teil des Ventilelementes in einem von dem Ventileinsatz im Bereich des Ventilsitzes begrenzten Ventilraum angeordnet ist, ist vorteilhafterweise ohne die aus dem Stand der Technik bekannte Federeinrichtung ausgebildet, so dass die aus dem Stand der Technik bekannten und die Funktionsweise der Ventileinrichtung negativ beeinflussenden und aus der Durchströmung des Ventilraumes resultierenden Einflüsse auf einfach Art und Weise vermieden sind.
  • Dies wird dadurch erreicht, dass ein Zuströmbereich des Ventilraumes und ein Abströmbereich des Ventilraumes derart zu einander positioniert sind, dass bei einer Fluiddurchströmung des Ventilraumes in mit dem Ventilraum in Verbindung stehenden Hohlräumen ein zum Evakuieren von in den Hohlräumen befindlichem Gas erforderlicher Unterdruck vorliegt.
  • Dazu ist es beispielsweise vorgesehen, dass die Abströmung aus dem Ventilraum derart gerichtet erfolgt, dass die Strömung im Ventilraum stark umgelenkt wird. Der dadurch im Bereich des größten Strömungsradius der Strömungsumlenkung entstehende Unterdruck unterstützt das Evakuieren der Hohlräume der Ventilvorrichtung.
  • Weitere Vorteile und vorteilhafte Weiterbildungen des Gegenstandes nach der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung, der Zeichnung und den Patentansprüchen.
  • Zeichnung
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Gegenstandes nach der Erfindung schematisch vereinfacht dargestellt, welche in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert werden, wobei in der Beschreibung der verschiedenen Ausführungsbeispiele der Übersichtlichkeit halber für bau- und funktionsgleiche Bauteile dieselben Bezugszeichen verwendet werden. Es zeigen:
  • 1 einen schematisierten Längsschnitt durch eine erfindungsgemäß ausgeführte Ventilvorrichtung, die mit einem durchbohrten Ventilelement ausgebildet ist,
  • 2 ein erfindungsgemäß ausgestaltetes Ventilelement einer zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsform einer Ventilvorrichtung, und
  • 3 das in 2 dargestellte Ventilelement in einer weiteren dreidimensionalen Seitenansicht in Alleinstellung.
  • Beschreibung der Ausführungsbeispiele
  • Ein Teil einer elektromagnetisch betätigbaren Ventilvorrichtung 1 ist in 1 in einem schematisierten Längsschnitt dargestellt. Die Ventilvorrichtung 1 ist mit einem längsbeweglich in einem Ventileinsatz 2 angeordneten und mit einem in einem Ventilkörper 3 ausgebildeten Ventilsitz 4 zusammenwirkenden Ventilelement 5 ausgebildet.
  • Ein dem Ventilsitz 4 zugewandter Bereich des Ventilelementes 5 ist in einem von dem Ventileinsatz 2 im Bereich des Ventilsitzes 4 begrenzten Ventilraum 7, dessen Abmessungen durch das strichpunktiert ausgeführte Rechteck in 1 näher gezeigt sind, angeordnet, wobei der in dem Ventilraum 7 angeordnete Bereich des Ventilelementes 5 einen ersten zylindrischen Bereich 5A, einen sich an den zylindrischen Bereich 5A und mit einem reduzierten Durchmesserbereich ausgeführten zweiten zylindrischen Bereich 5B, einen sich an den zweiten zylindrischen Bereich 5B anschließenden kegelstumpfartigen Bereich 5C, einen sich wiederum an den kegelstumpfartigen Bereich 5C anschließenden dritten zylindrischen Bereich 5D und einen sich an den dritten zylindrischen Bereich 5D anschließenden kugelkappenförmigen Bereich 5E aufweist. Der kugelkappenförmige Bereich 5E des Ventilelementes 5 wirkt mit dem kegelförmig ausgeführten Ventilsitz 4 derart zusammen, dass bei Anlage des Ventilelementes 5 an dem Ventilsitz 4 eine derartige Dichtwirkung vorliegt, dass ein Zuströmbereich 8 des Ventilraumes 7 und ein Abströmbereich 9 des Ventilraumes 7 bei geschlossenem Ventilsitz 4 voneinander getrennt sind.
  • Die Ventilvorrichtung 1 besteht im Wesentlichen aus dem in 1 dargestellten Hydraulikmodul 1A und einem auf das hydraulische Modul 1A aufgesteckten und nicht näher dargestellten elektrischen Modul, welches in an sich bekannter Art und Weise mit einer Spule, einer elektrischen Wicklung und einer Jochringscheibe ausgeführt ist, um einen Anker 10 des hydraulischen Moduls 1A als ein so genannter elektromagnetischer Aktuator entgegen einem in dem Zuströmbereich 8 und dem Ventilraum 7 vorherrschenden Druck in Schließrichtung des Ventilsitzes 4 zu betätigen.
  • Der Anker 10 ist vorliegend in einem mit dem Ventileinsatz 2 fest verbundenen Ventildom 11 längsbeweglich geführt und mit einer Längsbohrung 12 ausgeführt, die mit einer Längsbohrung 13 des Ventilelementes 5 in Deckung ist, so dass zwischen einem Ventiltotraum 14 und dem Ventilraum 7 eine Verbindung ausgebildet ist.
  • Die Längsbohrung 13 des Ventilelementes 5 ist vorliegend als eine Stufenbohrung ausgeführt, die in ihrem dem Anker 10 zugewandten Bereich 13A mit einem größeren Durchmesser als in ihrem dem Ventilraum 7 zugewandten Bereich 13B ausgeführt ist. Der dem Ventilraum 7 zugewandte Bereich 13B der Längsbohrung 13 des Ventilelementes 5 mündet in einen Querbohrungsbereich 16 des Ventilelementes 5, der wiederum die Verbindung zwischen der Längsbohrung 13 und dem Ventilraum 7 darstellt.
  • In unbestromtem Zustand der Ventilvorrichtung 1 wird das Ventilelement 5 bei Vorliegen entsprechender Druckwerte in dem Zuströmbereich 8 und in dem Ventilraum 7, die an den hydraulischen Wirkflächen des Ventilelementes 5 und des Ankers 10 anliegen, von dem Ventilsitz 4 weg in Richtung des Ventiltotraumes 14 geschoben, so dass der Anker 10 von dem Ventileinsatz 2 wegbewegt wird, im Bereich des Ventiltotraumes 14 gegen den Ventildom 11 gedrückt ist und an diesem anliegt.
  • In dieser Stellung des Ventilelementes 5 und auch des Ankers 10 ist der Ventilsitz 4 von dem Ventilelement 5 bzw. von dem kugelkappenförmigen Bereich 5E des Ventilelementes 5 freigegeben und der Zuströmbereich 8 ist mit dem Abströmbereich 9 verbunden. In diesem Zustand der Ventilvorrichtung 1 kann das Betriebsmedium über die Ventilvorrichtung 1, d. h. ausgehend von dem Zuströmbereich 8 des Ventilraumes 7 über den Ventilsitz 4 in den Abströmbereich der Ventilvorrichtung 1 und einem mit dem Abströmbereich 9 verbundenen Bereich eines ABS-(Antiblockiersystem), eines TCS-(Traktions-Control-System), oder eines ESP-Systems (elektronisches Stabilitätsprogramm) geführt werden.
  • Zum Schließen des Ventilsitzes 4 wird das in bekannter Art und Weise auf den Ventildom 11 aufgesteckte elektrische Modul der Ventilvorrichtung 1 derart bestromt, dass das elektrische Modul eine elektromagnetische Kraft erzeugt, die den Anker 10 von seiner in 1 dargestellten Position in Richtung des Ventilsitzes 4 verschiebt und den kugelkappenförmigen Bereich 5E des Ventilelementes 5 dichtend gegen den Ventilsitz 4 des Ventilkörpers 3 drückt, dass die Ventilvorrichtung 1 geschlossen ist und kein Betriebsmedium mehr durch den Ventilraum 7 führbar ist. In diesem Zustand der Ventilvorrichtung 1 ist der Zuströmbereich 8 von dem Abströmbereich 9 getrennt und es kann kein Betriebsmedium über die Ventilvorrichtung 1 geführt werden, falls zwischen dem Zuströmbereich 8 und dem Abströmbereich 9 ein positives Druckgefälle vorliegt. Vorliegend ist im Inneren der Ventilvorrichtung 1 dann ein positives Druckgefälle vorhanden, wenn der Druck im Zuströmbereich 8 größer als der Druck im Abströmbereich 9 der Ventilvorrichtung 1 ist.
  • Dies resultiert aus der Tatsache, dass der Zuströmbereich 8 bei positivem Druckgefälle gegenüber dem Abströmbereich 9 durch ein Rückschlagventil 15 von dem Abströmbereich 9 getrennt ist, wobei das Rückschlagventil 15 bei negativem Druckgefälle, das bedeutet bei Vorliegen eines Drucks in dem Abströmbereich 9, der größer ist als der Druck des Zuströmbereichs 8, geöffnet ist.
  • Bei der in 1 dargestellten Ventilvorrichtung 1 wird der Ventilraum 7 bei geöffnetem Ventilsitz 4 ausgehend von dem Zuströmbereich 8 von Fluid bzw. Betriebsmedium – beim Einsatz der Ventilvorrichtung 1 in einem ABS-System eines Kraftfahrzeuges von Bremsflüssigkeit – in Richtung des Abströmbereiches 9 durchströmt.
  • Der Zuströmbereich 8 der Ventilvorrichtung 1 verläuft im Wesentlichen in axialer Erstreckung der Ventilvorrichtung 1, so dass das im Zuströmbereich 8 geführte Betriebsmedium im Wesentlichen in axialer Richtung des Ventileinsatzes 2 strömt und bei geöffnetem Ventilsitz 4 erst im Bereich des Ventilsitzes 4 zwischen dem kugelkappenförmigen Bereich 5E des Ventilelementes 5 und dem Ventilkörper 3 dem Neigungswinkel des kegelförmigen Ventilsitzes 4 entsprechend an dem Ventilelement 5 vorbei in den Ventilraum 7 einströmt.
  • Im Ventilraum 7 strömt das Betriebsmedium nach einer gewissen Umlenkstrecke im Wesentlichen in axialer Richtung der Ventilvorrichtung 1 zunächst in Richtung des ersten zylindrischen Bereichs 5A des Ventilelementes 5 bevor es im Mündungsbereich des Abströmbereiches 9 aus dem Ventilraum 7 in den Abströmbereich 9 geführt wird.
  • Beim Austritt aus dem Ventilraum 7 in den Abströmbereich 9 wird das im Wesentlichen in axialer Richtung der Ventilvorrichtung 1 ausgehend von dem Ventilsitz 4 in Richtung des ersten zylindrischen Bereiches 5A des Ventilelementes 5 im Ventilraum 7 strömende Betriebsmedium erheblich umgelenkt.
  • Aufgrund der erheblichen Umlenkung der Strömung des Betriebsmediums, die vorliegend größer als 90° ist, liegt am größten Radius bzw. am Außenradius der Strömung des Betriebsmediums, der im Mündungsbereich des Querbohrungsbereichs 16 des Ventilelementes 5 angeordnet ist, ein derartiger Unterdruck vor, dass in dem Ventiltotraum 14, der Längsbohrung 12 des Ankers 10 und der Längsbohrung 13 des Ventilelementes 5 sowie dem Querbohrungsbereich 16 des Ventilelementes befindliche Luft auf einfache Art und Weise durch die Strömung des Betriebsmediums im Ventilraum 7 evakuiert wird und die vorgenannten Hohlräume der Ventilvorrichtung 1 mit Betriebsmedium befüllt werden.
  • Sowohl die Längsbohrung 12 des Ankers 10 als auch die Längsbohrung 13 und der Querbohrungsbereich 16 des Ventilelementes 5 sind mit derart großen Bohrungsdurchmessern ausgeführt, dass die im Ventiltotraum 7, der Längsbohrung 12, der Längsbohrung 13 und dem Querbohrungsbereich 16 vorhandenen Luftvolumina im Wesentlichen widerstandsfrei aus dem Inneren der Ventilvorrichtung 1 abgesaugt werden können und das in die Ventilvorrichtung 1 einströmende Betriebsmedium zügig in alle evakuierten Hohlräume der Ventilvorrichtung 1 einströmen kann.
  • In 2 und 3 ist ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäß ausgeführten Ventilelementes 5 gezeigt, welche eine alternative Ausführungsform zu der in 1 dargestellten Ausgestaltung des Ventilelementes 5 ist.
  • Das in 2 und 3 in einer dreidimensionalen Einzelansicht gezeigte Ventilelement ist ohne die in 1 dargestellte Längsbohrung 13 und ohne den Querbohrungsbereich 16 ausgeführt, sondern weist vorliegend am äußeren Umfang des ersten zylindrischen Bereichs 5A vier konkave Aussparungen 51 bis 54 auf, die jeweils von zwei Führungsabschnitten 511, 522, 533, 544 begrenzt sind. Das Ventilelement 5 ist über die Führungsbereiche 511 bis 544 im Ventileinsatz 2 geführt, wobei die Aussparungen 51 bis 54 des Ventilelementes 5 zwischen den Führungsbereichen 511 bis 544 mit der Innenseite des Ventileinsatzes 2 jeweils in axialer Richtung der Ventilvorrichtung 1 verlaufende Kanäle ausbilden, die im Bereich des zweiten zylindrischen Bereichs 5B des Ventilelementes 5 in den Ventilraum 7 münden.
  • Im Bereich seines dem Anker 10 zugewandten Endes ist das Ventilelement 5 mit einer stirnseitigen Ansenkung 6 ausgeführt, so dass in Einbaulage des Ventilelementes 5 zwischen der dem Ventilelement 5 zugewandten Stirnseite des Ankers 10 und dem Ventilelement 5 im Inneren der Ventilvorrichtung 1 ein Hohlraum ausgebildet ist. Der Hohlraum bzw. die Ansenkung 6 verbindet die Längsbohrung 12 des Ankers 10 mit den zwischen dem Ventilelement 5 und dem Ventileinsatz 2 im Bereich der Aussparungen 51 bis 54 ausgeführten Kanäle, damit ein Stoffaustausch zwischen der Längsbohrung 12 des Ankers 10 bzw. dem Ventiltotraum 14 und dem Ventilraum 7 durchführbar ist.
  • Da das in 1 dargestellte Ventilelement 5 am äußeren Umfang des ersten zylindrischen Bereichs 5A ebenfalls in der in 2 und 3 dargestellten Art und Weise mit den Führungsbereichen 511 bis 544 und den konvexen Aussparungen 51 bis 54 ausgeführt ist, ist die in 2 und 3 dargestellte Ausführung des Ventilelementes 5, die ja ohne die Längsbohrung 13 und den Querbohrungsbereich 16 ausgeführt ist, wesentlich einfacher und kostengünstiger herzustellen.

Claims (7)

  1. Ventilvorrichtung (1) mit einem längsbeweglich in einem Ventileinsatz (2) angeordneten und mit einem in einem Ventilkörper (3) ausgebildeten Ventilsitz (4) zusammenwirkenden Ventilelement (5), das in Einbaulage über einen elektromagnetischen Aktuator in Schließrichtung des Ventilsitzes (4) betätigbar ist, wobei wenigstens ein Teil des Ventilelementes (5) in einem von dem Ventileinsatz (2) im Bereich des Ventilsitzes (4) begrenzten Ventilraum (7) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zuströmbereich (8) des Ventilraums (7) und ein Abströmbereich (9) des Ventilraums (7) derart zueinander positioniert sind, dass bei einer Durchströmung des Ventilraumes (7) mit Betriebsfluid in mit dem Ventilraum (7) in Verbindung stehenden Hohlräumen (12, 13, 14, 16) ein zum Evakuieren von in den Hohlräumen (12, 13, 14, 16) befindlichem Gas erforderlicher Unterdruck vorliegt.
  2. Ventilvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungen (12, 13, 16) zwischen den Hohlräumen (14) und dem Ventilraum (7) mit derartigen Strömungsquerschnitten ausgeführt sind, dass die Hohlräume (14) durch die Fluiddurchströmung des Ventilraumes (7) im Wesentlichen widerstandsfrei evakuierbar sind.
  3. Ventilvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuflussbereich (8) und der Abflussbereich (9) derart positioniert sind, dass die Durchströmung des Ventilraumes (7) mit Betriebsfluid eine erhebliche Umlenkung, vorzugsweise um mehr als 90 °, erfährt.
  4. Ventilvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Maximum der Strömungsumlenkung in einem Mündungsbereich einer der Verbindungen (16) zwischen dem Hohlraum (14) und dem Ventilraum (7) vorgesehen ist.
  5. Ventilvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der über die Verbindungen (12, 13, 16) mit dem Ventilraum (7) verbundene Hohlraum (14) von einem Anker (10) und einem mit dem Ventileinsatz (2) verbundenen und den Anker (10) umgebenden Ventildom (11) begrenzt ist.
  6. Ventilvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungen zwischen dem Hohlraum (14) und dem Ventilraum (7) aus sich deckenden und im Wesentlichen in axialer Richtung verlaufenden Längsbohrungen (12, 13) des Ankers (10) und des Ventilelementes (5) und einem in dem Ventilelement (5) angebrachten Querbohrungsbereich (16) gebildet ist.
  7. Ventilvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung aus einer Längsbohrung (12) des Ankers (10) und wenigstens einem von dem Ventilelement (5) und dem Ventileinsatz (2) begrenzten Kanal gebildet ist, wobei das Ventilelement (5) an seinem dem Anker (10) zugewandten Ende mit einer Ansenkung (6) ausgeführt ist, die eine Verbindung zwischen der Längsbohrung (12) des Ankers (10) und dem Kanal herstellt.
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