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Die
Erfindung betrifft eine Ventilvorrichtung gemäß der im Oberbegriff des Patentanspruches
1 näher
definierten Art.
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Aus
der
DE 100 36 576
A1 ist eine Ventilvorrichtung bzw. ein elektromagnetisch
betätigbares Ventil
bekannt, welches auch in hydraulischen Bremsanlagen von Kraftfahrzeugen
einsetzbar ist. Die Ventilvorrichtung ist mit einem Ventileinsatz
ausgeführt,
der eine Längsbohrung
aufweist. Des Weiteren ist der Ventileinsatz mit einem Ventildom
verbunden, in dem ein Anker längsbeweglich
angeordnet ist. Der Anker steht mit einem Ventilstößel bzw.
einem Ventilelement in Wirkverbindung, das in dem Ventileinsatz
längs beweglich
geführt
ist. Die Wirkverbindung zwischen dem Ventilelement und dem Anker
ist derart ausgeführt,
dass eine Ankerbewegung in Schließrichtung eines Ventilsitzes
auf den mit einem Schließglied
ausgeführten
Ventilstößel eines
Sitzventils übertragen
wird.
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Der
Ventilstößel ist über die
gesamte Länge der
Längsbohrung
des Ventileinsatzes mit geringem radialen Spiel geführt und
mantelseitig mit wenigstens zwei, voneinander getrennten Kanälen ausgebildet.
Eine das Sitzventil enthaltende Ventilkammer bzw. ein von dem Ventileinsatz
begrenzter Ventilraum der Ventilvorrichtung ist durch die Kanäle flüssigkeitsleitend
mit dem Ventildom verbunden, so dass in dem Ventildom befindliche
Restluft durch die Kanäle
verdrängbar
ist.
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Die
Ventilvorrichtung wird im stromlosen Zustand durch eine Federeinrichtung
bzw. eine Rückstellfeder
in geöffnetem
Zustand gehalten, wobei die als Druckfeder ausgeführte Federeinrichtung
im Ventilraum eingebaut ist. Die Anordnung der Druckfeder im Ventilraum
gewährleistet
eine einfache Montage der Ventilvorrichtung.
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Die
Federeinrichtung ist durch ihre Anordnung im Ventilraum jedoch nachteilhafterweise
statischen und dynamischen Einflüssen
ausgesetzt, die durch das durch den Ventilraum strömende Betriebsmedium
verursacht werden und die Funktionsweise der Ventilvorrichtung beeinträchtigen.
Diese Einflüsse
sind u. a. durch die Strömung
im Ventilraum verursachte und an den Federwindungen der Druckfeder angreifende
Strömungs-
und Umlenkkräfte,
die über den
gesamten Betriebsbereich der Ventilvorrichtung erheblich variieren
und nur schwer abbildbar bzw. nicht vorhersehbar sind.
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Entspricht
eine Federkraft der Federeinrichtung in etwa den aufgrund der Strömung im
Ventilraum an den Federwindungen in Öffnungsrichtung des Ventilsitzes
angreifenden Kräften,
tritt die vorbeschriebene negative Beeinflussung der Wirkungsweise
der Federeinrichtung auf. Dabei kann es bei besonders ungünstigen
Betriebszuständen
der Ventilvorrichtung beispielsweise zu einem Abheben der Druckfeder
von ihrer Auflage am Ventilkörper
kommen, so dass eine an dem Ventilstößel angreifende und in Öffnungsrichtung
des Ventilsitzes wirkende Kraftkomponente zu einer unerwünschten
Beeinflussung der Ventilfunktion führt.
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Vorteile der
Erfindung
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Mit
einer erfindungsgemäßen Ausführung einer
Ventilvorrichtung, die ein längsbeweglich
in einem Ventileinsatz angeordnetes und mit einem in einem Ventilkörper ausgebildeten
Ventilsitz zusammenwirkendes Ventilelement aufweist, das in Einbaulage
von einer Federeinrichtung mit einer in Öffnungsrichtung des Ventilsitzes
wirkenden Kraftkomponente beaufschlagt wird, wobei wenigstens ein
Teil des Ventilelementes in einem von dem Ventileinsatz im Bereich
des Ventilsitzes begrenzten Ventilraum angeordnet ist, besteht vorteilhafterweise
die Möglichkeit,
die auf die Federeinrichtung einwirkenden und die Funktionsweise
der Ventilvorrichtung negativ beeinflussenden aus der Durchströmung des
Ventilraumes resultierenden Einflüsse auf einfach Art und Weise
zu minimieren.
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Dazu
ist der Ventilkörper
auf der dem Ventilraum zugewandten Seite des Ventilsitzes und/oder ein
Anlagebereich der Federeinrichtung an dem Ventilkörper derart
ausgeführt,
dass ein über
den Ventilsitz in den Ventilraum einströmender Fluidvolumenstrom wenigstens
teilweise an dem dem Ventilkörper zugewandten
Bereich der Federeinrichtung vorbei geführt wird.
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Das
bedeutet, dass die sich negativ auf die Wirkungsweise der Ventilvorrichtung
auswirkenden an der Federeinrichtung angreifenden Strömungseffekte
durch eine gezielte Strömungsumlenkung
im Einströmbereich
des Ventilraumes im Vergleich zu aus dem Stand der Technik bekannten
Ventilvorrichtungen auf einfache Art und Weise reduziert werden.
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Weitere
Vorteile und vorteilhafte Weiterbildungen des Gegenstandes nach
der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung, der Zeichnung und den
Patentansprüchen.
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Zeichnung
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In
der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele
erfindungsgemäß ausgebildeter
Ventilvorrichtungen schematisch vereinfacht dargestellt, welche in
der nachfolgenden Beschreibung näher
erläutert werden,
wobei in der Beschreibung der verschiedenen Ausführungsbeispiele der Übersichtlichkeit
halber für
bau- und funktionsgleiche
Bauteile dieselben Bezugszeichen verwendet werden. Es zeigen:
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1 einen
schematisierten Längsschnitt durch
eine erfindungsgemäß ausgeführte Ventilvorrichtung,
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2 einen
erfindungsgemäß ausgeführten Ventilkörper einer
Ventilvorrichtung in einer Längsschnittansicht
in Alleinstellung,
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3 eine
weitere erfindungsgemäße Ausführungsform
eines Ventilkörpers,
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4 einen
herkömmlichen
Ventilkörper,
der mit einem Bauteil erfindungsgemäß kombiniert ist, und
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5 einen
schematisierten Längsschnitt durch
eine weitere erfindungsgemäße Ausführungsform
einer Ventilvorrichtung.
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Beschreibung
der Ausführungsbeispiele
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1 zeigt
einen Teil einer elektromagnetisch betätigbaren Ventilvorrichtung 1,
die mit einem längsbeweglich
in einem Ventileinsatz 2 angeordneten und mit einem in
einem Ventilkörper 3 ausgebildeten
Ventilsitz 4 zusammenwirkenden Ventilelement 5 ausgebildet
ist. Das Ventilelement 5 wird in Einbaulage von einer Federeinrichtung 6 mit
einer in Öffnungsrichtung
des Ventilsitzes 4 wirkenden Kraftkomponente beaufschlagt
und wird über
einen nicht näher
dargestellten elektromagnetischen Aktuator in Schließrichtung
des Ventilsitzes 4 betätigt.
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Ein
dem Ventilsitz 4 zugewandter Bereich des Ventilelementes 5 ist
in einem von dem Ventileinsatz 2 im Bereich des Ventil sitzes 4 begrenzten
Ventilraum 7, dessen Abmessungen durch das strichpunktiert
ausgeführte
Rechteck in 1 näher gezeigt sind, angeordnet,
wobei der in dem Ventilraum 7 angeordnete Bereich des Ventilelementes 5 einen kegelstumpfartigen
Bereich 5A, einen sich an den kegelstumpfartigen Bereich 5A anschließenden ersten zylindrischen
Bereich 5B und einen sich wiederum an den ersten zylindrischen
Bereich 5B anschließenden kugelkappenförmigen dritten
Bereich 5C aufweist. Der kugelkappenförmige Bereich 5C des
Ventilelementes 5 wirkt mit dem kegelförmig ausgeführten Ventilsitz 4 derart
zusammen, dass bei Anlage des Ventilelementes 5 an dem
Ventilsitz 4 eine derartige Dichtwirkung vorliegt, dass
ein Zuströmbereich 8 des Ventilraumes 7 und
ein Abströmbereich 9 des
Ventilraumes 7 bei geschlossenem Ventilsitz 4 voneinander
getrennt sind.
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Die
Ventilvorrichtung 1 besteht im Wesentlichen aus dem in 1 dargestellten
Hydraulikmodul 1A und einem auf das hydraulische Modul 1A aufgesteckten
und nicht näher
dargestellten elektrischen Modul, welches in an sich bekannter Art
und Weise mit einer Spule, einer elektrischen Wicklung, und einer
Jochringscheibe ausgeführt
ist, um einen Anker 10 des hydraulischen Moduls 1A entgegen
der Federkraft der Federeinrichtung 6 in Schließrichtung des
Ventilsitzes 4 zu betätigen.
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Der
Anker 10 ist vorliegend in einem mit dem Ventileinsatz 2 fest
verbundenen Ventildom 11 längsbeweglich geführt und
begrenzt gemeinsam mit dem Ventildom 11 mehrere Kanäle 12A,
die einen zwischen dem Ventildom 11 und dem dem Ventilsitz 4 abgewandten
Ende des Ankers 10 begrenzten Ventiltotraum 13 über Stößelnuten 12B des
Ventilelementes 5 mit dem Ventilraum 7 verbinden.
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In
unbestromtem Zustand der Ventilvorrichtung 1 wird das Ventilelement 5 durch
die Federkraft der Federeinrichtung 6, die sich an der
dem Ventilelement 5 zugewandten Stirnfläche des Ventilkörpers 6 in
axialer Richtung abstützt,
von dem Ventilsitz 4 weg in Richtung des Ventiltotraumes 13 geschoben, so
dass der Anker 10 von dem Ventileinsatz 2 wegbewegt
wird, im Bereich des Ventiltotraumes 13 gegen den Ventildom 11 gedrückt ist
und an diesem anliegt. In dieser Stellung des Ventilelementes 5 und auch
des Ankers 10 ist der Ventilsitz 4 von dem Ventilelement 5 bzw.
von dem kugelkappenförmigen
Bereich 5C des Ventilelementes 5 freigegeben und
der Zuströmbereich 8 ist
mit dem Abströmbereich 9 verbunden.
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Des
Weiteren kann in diesem Zustand der Ventilvorrichtung 1 das
Betriebsmedium über
die Ventilvorrichtung 1, d. h. ausgehend von dem Zuströmbereich 8 des
Ventilraumes 7 über
den Ventilsitz 4 in den Abströmbereich 9 der Ventilvorrichtung und
einem mit dem Abströmbereich 9 verbundenen Bereich
eines ABS-(Antiblockiersystem), eines TCS-(Traktions-Control-System), oder eines ESP-Systems
(elektronisches Stabilitätsprogramm) geführt werden.
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Zum
Schließen
des Ventilsitzes 4 wird das in bekannter Art und Weise
auf den Ventildom 11 aufgesteckte elektrische Modul der
Ventilvorrichtung 1 derart bestromt, dass das elektrische
Modul eine elektromagnetische Kraft erzeugt, die den Anker von seiner in 1 dargestellten
Position in Richtung des Ventilsitzes 4 verschiebt und
den kugelkappenförmigen Bereich 5C des
Ventilelementes 5 dichtend gegen den Ventilsitz 4 des
Ventilkörpers 6 drückt, dass
die Ventilvorrichtung 1 geschlossen ist. In diesem Zustand
der Ventilvorrichtung 1 ist der Zuströmbereich 8 von dem
Abströmbereich 9 getrennt
und es kann kein Betriebsmedium über
die Ventilvorrichtung 1 geführt werden, falls zwischen
dem Zuströmbereich 8 und
dem Abströmbereich 9 ein
positives Druckgefälle vorliegt.
Vorliegend ist im Inneren der Ventilvorrichtung ein positives Druckgefälle vorhanden,
wenn der Druck im Zuströmbereich 8 größer als
der Druck im Abströmbereich 9 der
Ventilvorrichtung 1 ist.
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Dies
resultiert aus der Tatsache, dass der Zuströmbereich 8 bei positivem
Druckgefälle
gegenüber
dem Abströmbereich 9 durch
ein Rückschlagventil 14 von
dem Abströmbereich 9 getrennt
ist, wobei das Rückschlagventil 14 bei
negativem Druckgefälle,
das bedeutet bei Vorliegen eines Drucks in dem Abströmbereich 9,
der größer als
der Druck des Zuströmbereichs 8 ist,
geöffnet
ist.
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Bei
der in 1 dargestellten Ventilvorrichtung 1 ist
die Federeinrichtung 6 mit ihrem dem Ventilkörper 6 zugewandten
Bereich im Ventilraum 7 angeordnet, der bei geöffnetem
Ventilsitz 4 ausgehend von dem Zuströmbereich 8 von Fluid – beim Einsatz der
Ventilvorrichtung 1 in einem ABS-System eines Kraftfahrzeuges
von Bremsflüssigkeit – in Richtung des
Abströmbereiches 9 durchströmt wird.
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Das
bedeutet wiederum, dass die mit einer Rückstell-Druckfeder ausgeführte Federeinrichtung 6 durch
ihre teilweise Anordnung im Ventilraum 7 sowohl statischen
als auch dynamischen Einflüssen durch
das strömende
Betriebsmedium ausgesetzt ist. Diese Einflüsse resultieren u. a. aus an
den im Ventilraum 7 angeordneten Federwindungen der Rückstell-Druckfeder
der Federeinrichtung 6 angreifenden Strömungs- und Umlenkkräften, die
aufgrund von sich über
den Betriebsbereich der Ventilvorrichtung 1 verändernden
Strömungsverhältnissen
und aufgrund sich über
den Betriebsbereich dynamisch verändernden Windungsabständen zwischen
den einzelnen Federwindungen derart variieren, dass die auf die Federeinrichtung 6 einwirkenden
Einflüsse
unbekannt sind und eine Wirkungsweise der Ventilvorrichtung bzw.
ein Ventilverhalten nur schwer vorhersagbar bzw. abbildbar ist.
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In 1 bis 5 sind
mehrere Ausführungsbeispiele
des Gegenstandes nach der Erfindung gezeigt, bei welchen die im
Bereich des Ventilsitzes 4 angeordneten Bauteile der Ventilvorrichtung 1,
d. h. beispielsweise der Ventilkörper 3,
jeweils mit einer derartigen Gestaltung ausgeführt sind, dass die sich negativ
auf die Ventilfunktion der Ventilvorrichtung 1 auswirkenden
Einflüsse
durch gezielte Strömungsführung im
Ventilraum 7 auf einfache Art und Weise reduziert werden.
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D.
h., dass die bei geöffnetem
Ventilsitz 4 im Ventilraum 7 auftretende Strömung bzw.
die Abströmung
aus dem Zuströmbe reich 8 stromab
des Ventilsitzes 4 an den im Anlagebereich der Federeinrichtung 6 an
dem Ventilkörper 3 befindlichen
Federwindungen 61, 62 ohne direkten Einfluss auf
die im Ventilraum 7 angeordneten Federwindungen 61, 62 im Wesentlichen
vorbeigeleitet wird.
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Damit
wird erreicht, dass die Abströmung vom
Ventilsitz 4 in der Ventilvorrichtung 1 derart
geführt
wird, dass die aus der Strömung
im Ventilraum 7 wirkenden Strömungskräfte nur in vermindertem Umfang
auf die Federwindungen 61, 62 der Federeinrichtung 6 einwirken,
ein Abheben der Federeinrichtung 6 von dem Ventilkörper 3 vermieden
wird und auch eine aus den Strömungskräften resultierende
Relativbewegung zwischen den einzelnen Federwindungen der Federeinrichtung 6,
die auch in schwingender Form vorliegen kann, auf einfache Art und
Weise im Vergleich zu herkömmlichen
Ventilvorrichtungen reduziert wird.
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Durch
die in 1 bis 5 dargestellten erfindungsgemäßen Maßnahmen
wird die Strömung des
Betriebsmediums nach dem Ventilsitz 4 des Ventilkörpers 3 entweder
stärker
gebündelt
an den Federwindungen der Federeinrichtung 6 vorbei geführt oder
zumindest die direkt an den Ventilkörper 3 anliegenden
Federwindungen 61, 62 der Federeinrichtung 6 in
Bezug auf den Ventilsitz 4 in nachbeschriebener Art und
Weise gegenüber
einer dem Ventilraum 7 zugewandten Stirnfläche 15 des
Ventilkörpers 3 erhöht oder
in der Stirnfläche 15 des
Ventilkörpers 3 versenkt
positioniert, so dass diese nicht im direkten Strömungsbereich
des Ventilraums 7 angeordnet sind.
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Bei
dem in 1 dargestellten ersten Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäß ausgebildeten
Ventilvorrichtung 1 ist der Ventilkörper 3 an dem der
Federeinrichtung 6 zugewandten Ende mit einer vorliegend
konzentrisch zum Ventilsitz 4 angeordneten kreisringförmigen Absenkung 23 ausgeführt, so dass
ein Ausströmbereich 17 des
Ventilkörpers 3 nach
dem Ventilsitz 4 beabstandet zu dem Anlagebereich der Federeinrichtung 6 an
den Ventilkörper 3 angeordnet
ist und die Federeinrichtung 6 zumindest im Anlagebereich
am Ventilkörper 3 durch
einen Ringbund 24 gegenüber
dem einströmenden
Betriebsmedium abgeschirmt ist. Diese Ausgestaltung des Ventilkörpers 3 führt dazu,
dass die ersten beiden Federwindungen 61 und 62 der
Federeinrichtung 6 bei geöffnetem Ventilsitz 4 nicht
von dem in den Ventilraum 7 einströmenden Betriebsmedium beaufschlagt
werden, wodurch das Risiko eines Abhebens der Federeinrichtung 6 von
dem Ventilkörper 3 wesentlich
reduziert ist.
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Vorliegend
ist ein Innendurchmesser der Federeinrichtung 6 im Bereich
der Federwindungen 61 und 62 derart ausgeführt, dass
die Federeinrichtung 6 über
den ringbundförmig
vorstehenden Bereich des Ventilkörpers 3 im
Bereich des Ventilsitzes 4 führbar ist und an der versenkt
angeordneten Stirnfläche 15 des
Ventilkörpers 3 zum
Anliegen kommt. Des Weiteren ist der Außendurchmesser des Ventilkörpers 3 im Bereich
der beiden Federwindungen 61 und 62 der Federeinrichtung 6 derart
ausgebildet, dass zumindest zwischen der Federwindung 61 und
dem Ventilkörper 3 eine
derartige Klemmkraft vorliegt, dass die Federwindung 61 in
Bezug auf den Ventilkörper 3 keine
Relativbewegung ausführt.
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Selbstverständlich kann
es alternativ hierzu auch vorgesehen sein, dass der Innendurchmesser der
Federeinrichtung 6 im Bereich der Federwindungen 61 und 62 in
Bezug auf den Außendurchmesser des
Ventilkörpers 3 im
Bereich der Federwindungen 61 und 62 ausgeführt ist,
dass zwischen der Rückstell-Druckfeder
der Federeinrichtung 6 und dem Ventilkörper 3 im Bereich
der Federwindungen 61 und 62 ein derartiges radiales
Spiel vorliegt, dass die Federeinrichtung an dem Ventilkörper 3 geführt ist, jedoch
keine Klemmkraft zwischen diesen beiden Bauteilen vorliegt.
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2 zeigt
eine weitere zu dem in 1 dargestellten Ausführungsbeispiel
alternative Ausführungsform
eines Ventilkörpers 3 in
Alleinstellung, der im Bereich seiner als Anlagebereich für die Federeinrichtung 6 vorgesehene
Stirnfläche 15 mit
einer ringförmigen
Nut 16 ausgebildet ist, in die zumindest die in 1 dargestellte
erste Federwindung 61 der Federeinrichtung 6 gegenüber dem
Ausströmbereich 17 des
Ventilkörpers 3 nach
dem Ventilsitz 4 derart versenkt im Ventilkörper 3 angeordnet
ist, dass zumindest die Federwindungen 61, 62 der
Federeinrichtung 6 nicht von dem aus dem Ventilkörper 3 in den
Ventilraum 7 einströmenden
Betriebsmedium direkt beaufschlagt werden und die vorbeschriebenen die
Ventilfunktion der Ventilvorrichtung 1 negativ beeinflussenden
Kräfte
vermindert sind.
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Darüber hinaus
besteht bei dem in 2 dargestellten Ausführungsbeispiel
die Möglichkeit, zwischen
der Federeinrichtung 6 und dem Ventilkörper 3 im Anlagebereich
der Federeinrichtung 6 an dem Ventilkörper 3 durch geeignete
Durchmesserdimensionierung im Bereich der Nut 16 des Ventilkörpers 3 und
der in die Nut 16 eintauchenden Federwindung 61 der
Rückstell-Druckfeder
der Federeinrichtung 6 eine Führung der Federeinrichtung 6 am Ventilkörper 3 in
radialer Richtung sowie eine Klemmkraft zwischen dem Ventilkörper 3 und
der Federeinrichtung 6 in Abhängigkeit des jeweils vorliegenden Anwendungsfalles
zur Verfügung
zu stellen.
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In 3 ist
ein weiteres Ausführungsbeispiel eines
erfindungsgemäß ausgebildeten
Ventilkörpers 3,
bei dem sich an den im Querschnitt im Wesentlichen trichterförmig ausgeführten Ausströmbereich 17 des
Ventilkörpers 3 im
Bereich des Ventilsitzes 4 ein im Wesentlichen zylindrisch
ausgeführter
weiterer Strömungsbereich 17A des
Ventilkörpers 3 anschließt. Dieser
weitere Strömungsbereich 17A des Ventilkörpers 3 bewirkt
noch im Ventilkörper 3 eine derartige
Umlenkung des über
den Ventilsitz 4 in Richtung des Ventilraumes 3 strömenden Betriebsmediums,
dass das in Einbaulage des Ventilkörpers 3 zunächst zwischen
der trichterförmig
ausgebildeten Wandung des Ventilkörpers 3 im Bereich
des Ventilsitzes 4 und dem Ventilelement 5 in
etwa parallel zur schräg
verlaufenden Wandung des Ventilsitzes 4 strömende Betriebsmedium
ab dem Übergangsbereich
zwischen dem trichterförmigen
Ausströmbereich 17 des
Ventilkörpers 3 und
des weiteren Strömungsbereiches 17A des Ventilkörpers 3 im
Wesentlichen in axialer Erstreckung des Ventilkörpers 3 aus diesem
ausströmt.
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Damit
verlässt
das Betriebsmedium den Ventilkörper 3 mit
einer derart gerichteten Strömung, dass
die an der Stirnfläche 5 des
Ventilkörpers 3 anliegende
Federwindung 61 nicht direkt von dem ausströmenden Betriebsmedium
beaufschlagt wird. Das bedeutet, dass der weitere Strömungsbereich 17A des
Ventilkörpers 3 im
Wesentlichen dieselbe Wirkung entfaltet, wie die in 3 dargestellte
Ringnut 16.
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Das
in 4 dargestellte dritte Ausführungsbeispiel des Gegenstandes
nach der Erfindung zeigt einen herkömmlich ausgebildeten Ventilkörper 3,
der mit einem ringscheibenförmigen
Bauteil 18 kombiniert ist. Das ringscheibenförmige Bauteil 18 ist
im Bereich der Stirnfläche 15 des
Ventilkörpers 3 angeordnet
und bildet im Wesentlichen durch seine sich in Deckung mit dem Ausströmbereich 17 des
Ventilkörpers 3 befindliche
Bohrung 19 den in 3 dargestellten
weiteren Strömungsbereich 17 aus,
der zum Bündeln
der aus dem Ventilkörper 3 austretenden Strömung des
Betriebsmediums vorgesehen ist. Des Weiteren ist die dem Ventilkörper 3 abgewandte Stirnfläche 20 des
Bauteils 18 als Anlagebereich für die Federeinrichtung 6 anstatt
der Stirnfläche 15 des Ventilkörpers 3 vorgesehen.
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Das
Bauteil 18 liegt vorliegend lediglich auf der Stirnfläche 15 des
Ventilkörpers 3 auf
und wird von der Innenwand des Ventileinsatzes 2 in radialer Richtung
in Bezug auf den Ventilkörper 3 positioniert. Selbstverständlich liegt
es im Er messen des Fachmannes, das Bauteil 18 mit dem Ventilkörper 15 über geeignete
Mittel zu verbinden oder in radialer Richtung gegenüber dem
Ventilkörper 3 zu
positionieren, ohne dass das Bauteil 18 mit dem Ventileinsatz 2 in Kontakt
steht.
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Des
Weiteren kann das Bauteil 18 an seiner Stirnfläche 20 mit
einer zu der in 3 dargestellten Nut äquivalenten
Nut ausgeführt
sein, in die die Federeinrichtung 6 in der zu 3 beschriebenen
Art und Weise teilweise versenkt angeordnet ist, wobei das Bauteil 18 zusätzlich auch
als Filterelement für das
Betriebsmedium ausgeführt
sein kann.
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Die
in 3 und 4 dargestellten Ausführungsbeispiele
der Ventilvorrichtung 1 sind auf der dem Ventilraum 7 zugewandten
Seite des Ventilsitzes 4 im Ventilkörper 3 selbst bzw.
im Bereich des Bauteiles 18 jeweils mit dem weiteren Strömungsbereich 17A ausgebildet,
dessen Begrenzungswand mit einer Mittelachse 21 des Ventilkörpers 3 einen derartigen
Winkel einschließt,
dass das über
den Ventilsitz 4 in den Ventilraum 7 einströmende Betriebsmedium
bzw. Fluid zumindest an dem dem Ventilkörper 3 zugewandten
Bereich der Federeinrichtung 6 zunächst vorbei geführt wird,
bevor es wieder aus dem Ventilraum 7 abgeführt wird.
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5 zeigt
eine weitere erfindungsgemäße Ausführungsform
einer Ventilvorrichtung 1, bei der der auf der dem Ventilraum 7 zugewandten
Seite des Ventilsitzes 4 des Ventilkörpers 3 zugewandte
weitere Strömungsbereich 17A innerhalb
des Ventilkörpers 3 derart
ausgeführt
ist, dass zumindest die dem Ven tilkörper 3 zugewandten
Federwindungen 61 und 62 der Federeinrichtung 6 nicht
direkt von dem durch den Ventilraum 7 strömenden Betriebsmedium
beaufschlagt werden. Dabei ist der Ventilkörper 3 an seinem der
Federeinrichtung 6 zugewandten Ende mit einer kreisförmigen Ausnehmung
ausgebildet, die durch einen sich an der Außenseite erhebenden kreisringförmigen Absatz 22 begrenzt
ist. Damit schließt
sich an den trichterförmigen
Ausströmungsbereich 17 im
Bereich des Ventilsitzes 4 ein sich in axialer Richtung
erstreckender und dem in 4 dargestellten weiteren Strömungsbereich 17A des
Ventilkörpers 3 entsprechender
Strömungsbereich
des Ventilkörpers 3 an,
dessen Form und Ausgestaltung die Beaufschlagung von zumindest der
beiden dem Ventilkörper 3 zugewandten
Federwindungen 61 und 62 mit dem in den Ventilraum 7 einströmenden Betriebsmedium
verhindert bzw. vermindert.
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Auch
hier besteht die Möglichkeit,
durch geeignete Durchmesserdimensionierungen im Bereich der Federwindungen 61 und 62 zwischen
der Federeinrichtung 6 und dem Ventilkörper 3 sowohl eine Führung der
Federeinrichtung 6 an dem Ventilkörper 3 in radialer
Richtung als auch eine Klemmkraft zwischen den beiden Bauteilen
vorzusehen oder die Federeinrichtung lediglich in radialer Richtung
an dem Ventilkörper 3 abzustützen.