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DE102004038698B3 - Vorrichtung zur Abgabe von pastöser Flüssigkeit aus einer Flasche - Google Patents

Vorrichtung zur Abgabe von pastöser Flüssigkeit aus einer Flasche Download PDF

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    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G19/00Table service
    • A47G19/12Vessels or pots for table use
    • A47G19/18Containers for delivering jam, mustard, or the like
    • A47G19/183Containers for delivering jam, mustard, or the like by applying external pressure, i.e. by pumping or squeezing

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Abstract

Eine Vorrichtung zur Abgabe von pastöser Flüssigkeit aus einer elastisch verformbaren Flasche 3 weist ein Gestell 4 auf, in dem eine Aufnahmeöffnung 16 mit einer Tülle 20 ausgebildet ist, die mittels eines in Schließstellung mittels Feder 28 vorgespannten Schließorgans 26 verschließbar ist. Das Schließorgan ist zur Entnahme von Flüssigkeit aus der Flasche durch Zusammendrücken des Flaschenkörpers (34) manuell oder durch den Druck, der durch die durch Zusammendrücken des Flaschenkörpers herausgedrückte pastöse Flüssigkeit erzeugt wird, gegen die Federvorspannung in eine Offenstellung bewegbar. Zur manuellen Bewegung des Schließorgans in die Offenstellung ist ein am Gestell drehbar angeordneter federvorgespannter Hebel (30) vorgesehen, der das Schließorgan beim Zusammendrücken der Flasche betätigt. DOLLAR A Zur Anpassung von Flaschenhälsen mit unterschiedlichem Durchmesser an die Aufnahmeöffnung (16) sind Adapter (64) vorgesehen, die auf den Flaschenhals (36) aufschraubbar und in die Aufnahmeöffnung (16) einschraubbar sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur umgekehrten Aufnahme einer Flasche und zur Abgabe von pastöser Flüssigkeit aus dieser Flasche gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Es sind Flaschen aus elastischem Kunststoff für pastöse Flüssigkeiten, wie Senf, Ketchup, Majonäse und dergleichen bekannt, die mit einer Tülle versehen sind und mit Hilfe eines Schraubverschlusses verschließbar sind. Zum Entnehmen der pastösen Flüssigkeit wird die Flasche auf den Kopf gestellt und durch Zusammendrücken des Flaschenkörpers tritt Flüssigkeit über die Tülle in der gewünschten Menge aus. Nachteilig ist, dass stets Reste der pastösen Flüssigkeit an der Tülle und am Flaschenhals verbleiben und zu einer Verschmutzung der Flasche beim Hinstellen der Flasche führen.
  • Durch die DE 195 36 156 A1 ist eine Dosiervorrichtung für zähfließende Lebensmittel wie Honig u.ä. bekannt. Diese Dosiervorrichtung besteht aus einem Gefäß mit mindestens einem abnehmbaren Verschlussdeckel. Die Dosiervorrichtung umfasst ein Dosiermodul der in das originale Honigglas mit nach oben weisendem Behälterboden eingeschraubt wird. Diese bekannte Dosiervorrichtung ist nur für feste Gefäße wie Honigglasgefäße geeignet.
  • Die DE 38 02 682 C2 offenbart einen Flüssigkeitsspender mit einem Behälter, der einen starren Teil und einen elastisch verformbaren Beutelteil aufweist. Im starren Teil sind eine Ventilöffnung und ein Ventilstößel angeordnet, der durch eine Feder zum Schließen der Ventilöffnung beaufschlagt ist. Am starren Teil des Behälters ist ein Betätigungsglied mit zwei flexiblen Schenkeln angebracht. Das Ende des Ventilstößels ist durch die beiden flexiblen Schenkel des Betätigungsgliedes beaufschlagbar. Dieser bekannte Flüssigkeitsspender ist im Aufbau sehr aufwendig und für pastöse Flüssigkeiten nicht geeignet.
  • Durch die DE 693 09 177 T2 ist ein Flüssigkeitsspender zur Abgabe von Flüssigkeiten aus einem umgekehrten Behälter bekannt. Die Flüssigkeitsabgabevorrichtung umfasst ein Gehäuse mit einer Befestigungsanordnung zur Aufnahme und zum Haltern des umgekehrten Behälters, die eine Öffnung zur Aufnahme des Flaschenhalses aufweist. Im Gehäuse ist ein entleerbarer Flüssigkeitsbehälter angeordnet. Ein Zuführrohr erstreckt sich zur Aufnahme des Halses des umgekehrten Behälters innerhalb der Öffnung nach oben. Dieses Zuführrohr dient dazu, Flüssigkeit aus dem umgekehrten Behälter in den Flüssigkeitsbehälter zu leiten. Es sind Abdeckmittel vorgesehen, die außerhalb des Zuführrohres der Öffnung zugeordnet sind und zwischen einer ersten Stellung, in der ein Abschnitt des Zuführrohres an seinem oberen Ende zur Aufnahme des Halses des Behälter freiliegt, und einer zweiten Stellung bewegbar befestigt sind, in der der Abschnitt von den Abdeckmitteln gegenüber der Öffnung isoliert ist. Diese bekannte Flüssigkeitsabgabevorrichtung ist konstruktiv ebenfalls recht aufwendig und für die Aufnahme und Abgabe von pastösen Flüssigkeiten nicht geeignet.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Vorrichtung der eingangs genannten Art anzugeben, die relativ einfach im Aufbau und in der Herstellung und vielseitig einsetzbar ist und pastöse Flüssigkeiten aus flexiblen Flaschen abzugeben vermag, ohne die Gefahr einer Verschmutzung der Flasche hervorzurufen.
  • Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist einfach aufgebaut und entsprechend preiswert herstellbar. Eine Flasche, aus der pastöser Inhalt wie Senf, Ketchup, etc. entnommen werden soll, wird in ein Gestell eingesetzt, in dem eine Aufnahme mit einer Aufnahmeöffnung ausgebildet ist, in die die Flasche mit ihrem Flaschenhals umgekehrt einsetzbar ist. Die pastöse Flüssigkeit wird einfach durch Zusammendrücken des elastischen Flaschenkörpers in der gewünschten Menge aus der Flasche herausgedrückt. Nach Loslassen bzw. nach Beendigung des Drückvorganges geht die Verformung des Flaschenkörpers zurück und es entsteht ein Unterdruck oberhalb der Flüssigkeit, der ein ungewolltes, selbständiges weiteres Herausfließen der Flüssigkeit verhindert.
  • Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist die Aufnahmeöffnung des Gestells mittels eines in Schließstellung federvorgespannten Schließorgans verschließbar, wobei das Schließorgan zur Entnahme pastöser Flüssigkeit aus der Flasche manuell oder durch den Druck, der durch die durch Zusammendrücken der Flasche aus der Flasche herausgedrückte pastöse Flüssigkeitsmenge erzeugt wird, gegen die Federvorspannung in eine Offenstellung bewegbar ist.
  • Das Gestell weist unterhalb der Aufnahmeöffnung mit Abstand dazu einen Gestellfuß mit einer Abstellfläche für ein Geschirrteil zur Aufnahme der pastösen Flüssigkeit auf. Das Gestell weist vorzugsweise U-Form auf, deren einer oberer Schenkel die Aufnahmeöffnung aufweist und deren anderer unterer Schenkel den Gestellfuß bildet.
  • In vorteilhafter Weiterbildung ist die Abstellfläche oberseitig mit quer- oder längsverlaufenden Rippen oder Stegen als Auflager für das Geschirrteil versehen. Das Vorsehen dieser Rippen oder Stege hat den Vorteil, dass eventuell nachlaufende oder nachtropfende Flüssigkeit sich zwischen den Rippen oder Stegen ansammelt und die Unterseite des Geschirrteils nicht verschmutzen kann.
  • Gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung weist die Aufnahmeöffnung des Gestells unterseitig eine Tülle auf, die in weiterer Ausgestaltung der Erfindung mit einer durch eine Rückstellfeder beaufschlagten, das Schließorgan bildenden Verschlussklappe verschließbar ist.
  • Vorzugsweise weist die Aufnahmeöffnung des Gestells oberseitig einen nach oben ragenden Aufnahmestutzen auf zur Aufnahme des Flaschenhalses. Beim Zusammendrücken des elastischen Flaschenkörpers zum Herausdrücken von pastöser Flüssigkeit öffnet die Verschlussklappe der Tülle durch den Druck der austretenden Flüssigkeit gegen die Kraft der Rückstellfeder. Die pastöse Flüssigkeit fließt dabei über die Tülle auf ein untergestelltes Geschirrteil. Nach Beendigung des Pressvorganges schwenkt die Rückstellfeder die Verschlussklappe wieder in die Schließstellung.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung weist einen schwenkbar am Gestell gelagerten Hebel auf, der am Flaschenkörper anliegt oder mit geringem Abstand dazu angeordnet ist, derart, dass er beim Zusammendrücken des Flaschenkörpers umgriffen werden und gegen den Flaschenkörper verschwenkt werden kann. Der Hebel ist fest mit der Verschlussklappe verbunden und bildet mit dieser einen Doppelhebel. Der Hebel ist von einer Rückstellfeder beaufschlagt. Durch Verschwenken des Hebels aus der Ausgangsstellung gegen den Flaschenkörper beim Zusammendrücken des Flaschenkörpers wird gleichzeitig die Verschlussklappe aus der Schließstellung in die Offenstellung verschwenkt, so dass pastöse Flüssigkeit herausdrückbar ist und auf das untergestellte Geschirrteil fließen kann.
  • Um nicht für Flaschen mit unterschiedlichem Flaschenhals unterschiedliche erfindungsgemäße Vorrichtungen mit jeweils entsprechend ausgebildeter Aufnahmeöffnung bzw. Aufnahmestutzen herstellen und bereitstellen zu müssen, sind gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung Adapter für den Flaschenhals vorgesehen, mit denen der jeweilige Flaschenhals an die Aufnahmeöffnung oder den Aufnahmestutzen der Aufnahme des Gestells anpassbar ist. Der Adapter weist hierzu innenseitig ein an das Außengewinde des Flaschenhalses angepasstes Innengewinde und ein an das Innengewinde der Aufnahmeöffnung bzw. des Aufnahmestutzens angepasstes Außengewinde auf, wobei auch der Adapter außen und die Aufnahmeöffnung oder der Aufnahmestutzen innen komplementär zueinander ausgebildete Bajonettverschlussteile aufweisen können.
  • Gemäß einer vorteilhaften weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist der Adapter unterseitig mit einer Tülle analog der oben schon beschriebenen Tülle versehen.
  • Die Erfindung soll nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnung, in der Ausführungsbeispiele dargestellt sind, näher erläutert werden.
  • Es zeigen:
  • 1 eine erste, einfache Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Abgabe von pastösen Flüssigkeiten aus einer Flasche,
  • 2 eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
  • 3 eine dritte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
  • 4 eine vierte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung und
  • 5 u. 6 weitere Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung unter Verwendung eines Adapters für den Flaschenhals.
  • Gleiche und einander entsprechende Bauteile in den Figuren der Zeichnung sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Die Zeichnung zeigt eine Vorrichtung 2 zur Aufnahme einer Flasche 3 und zur Abgabe von Flüssigkeit aus dieser Flasche 3. Die Vorrichtung 2 umfasst ein Gestell 4 in U-Form, deren einer Schenkel 6 als Gestellfuß ausgebildet ist und deren anderer Schenkel 8 eine Aufnahme 10 zur umgekehrten Aufnahme der Flasche 3 aufweist.
  • Der untere Schenkel 6 des U-förmigen Gestells 4, der den Gestellfuß bildet, weist eine Abstellfläche 22 mit quer- und/oder längsverlaufenden Rippen oder Stegen 24 auf, die als Auflager für ein Geschirrteil, wie Teller, Tasse, Schüssel oder dergleichen dienen.
  • Bei der Ausführungsform nach den Figuren der Zeichnung weist die Aufnahme 10 eine Aufnahmeöffnung 16 mit einem nach oben ragenden Aufnahmestutzen 18 auf, der die Flaschen umgekehrter Lage aufnimmt.
  • Die Flasche 3 weist einen flexiblen, elastisch verformbaren Flaschenkörper 34 mit einem Flaschenhals 36 und eine bei den Ausführungsformen nach den 1 und 2 verengte Flaschenausflussöffnung 14 auf. Der Flaschenhals 36 weist ein Außengewinde 38 auf. Mit diesem Außengewinde 38 ist die Flasche 3 in den Aufnahmestutzen 18 der Aufnahme 10 der Vorrichtung 2 einschraubbar. Der Aufnahmestutzen 18 weist ein zum Außengewinde 38 des Flaschenhalses 36 komplementär ausgebildetes Innengewinde 40 auf.
  • Der Aufnahmestutzen 18 kann auch ohne Gewinde ausgebildet sein; der Flaschenhals 36 wird dann einfach in den Aufnahmestutzen 18 eingesetzt. Zusätzlich können zur Verbesserung der Halterung der Flasche 3 am oberen Schenkel 8 des Gestells 4 den Flaschenkörper 34 stützende Haltemittel 41 (gestrichelt angedeutet) angeordnet sein (vgl. 1).
  • Um pastöse Flüssigkeit wie Senf, Ketchup oder dergleichen, auf ein auf die Abstellfläche 22 abgestelltes Geschirrteil zu geben, wird der elastische Flaschenkörper 34 mit der Hand zusammengedrückt.
  • Nach Beendigung der Entnahme von pastöser Flüssigkeit aus der Flasche, d.h. nach Lösen der Hand bzw. nach Beendigung des Drückvorganges, geht die Verformung des Flaschenkörpers 34 zurück und es baut sich oberhalb der Flüssigkeit ein Unterdruck auf, der ein ungewolltes selbsttätiges weiteres Herausfließen der Flüssigkeit verhindert.
  • Die 2 und 3 zeigen Ausführungsformen der Vorrichtung 2, bei denen die verengte Flaschenöffnung 14 und eine unterseitig des Aufnahmestutzens 18 bzw. der Aufnahmeöffnung 16 angeordnete Tülle 20 mittels einer in Schließstellung vorgespannten Verschlussklappe 26 verschließbar ist. Die Verschlussklappe 26 ist fest mit einem Hebel 30 verbunden oder einstückig mit dem Hebel 30 ausgebildet und bildet mit diesem einen Doppelhebel, der schwenkbar um einen Drehpunkt 32 am oberen Schenkel 8 des U-förmigen Gestells 4 gelagert ist. Eine Rückstellfeder 28, die sich am Schenkel 8 und am Hebel 30 abstützt, beaufschlagt den Hebel 30 derart, dass die Ver schlussklappe 26 in Schließstellung und der Hebel 30 in seiner Ausgangsstellung bzw. Grundstellung vorgespannt sind.
  • Um pastöse Flüssigkeit, wie Senf, Ketchup, Majonäse oder dergleichen auf ein auf der Abstellfläche 22 abgestelltes Geschirrteil, wie Teller, zu geben, wird der elastische Flaschenkörper 34 mit der Hand umgriffen, wobei gleichzeitig der Hebel 30 mit umgriffen wird, und zusammengedrückt, wobei der Hebel 30 aus der Ausgangslage 42 in die gestrichelt dargestellte Lage 44 verschwenkt wird. Durch dieses Verschwenken des Hebels 30 wird gleichzeitig die Verschlussklappe 26 aus der Schließstellung 46 in die gestrichelt dargestellte Offenstellung 48 verschwenkt, so dass pastöse Flüssigkeit über die Flaschenöffnung 14 oder die Tülle 20 auf den untergestellen Teller fließen kann. Nach Beendigung der Entnahme von pastöser Flüssigkeit aus der Flasche 3 verschwenken der Hebel 30 durch die Rückstellfeder 28 wieder in die Ausgangsstellung 42 und gleichzeitig die Verschlussklappe 26 in die Schließstellung 46 zum Verschließen der Flaschenöffnung 14 oder Tülle 20.
  • In der 4 ist eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt, die sich von den Ausführungsformen der 2 und 3 dadurch unterscheidet, dass der Hebel 30 weggefallen ist. Die Verschlussklappe 26 wird unmittelbar von einer Rückstellfeder 50 beaufschlagt. Die Verschlussklappe 26 wird bei dieser Ausführungsform durch den Druck der herausgedrückten pastösen Flüssigkeit gegen die Kraft der Rückstellfeder 50 geöffnet. Nach Entnahme der Flüssigkeit schwenkt die Verschlussklappe 26 wieder in die Schließstellung zum Verschließen der Tülle 20 bzw. der Flaschenöffnung 14 (strichpunktiert eingezeichnet) zurück.
  • Um nicht für Flaschen mit unterschiedlichem Flaschenhals unterschiedliche erfindungsgemäße Vorrichtungen mit jeweils entsprechend angepasster Aufnahmeöffnung 16 bzw. angepasstem Aufnahmesstutzen 18 herstellen und bereitstellen zu müssen, sind Adapter 64 für den Flaschenhals 36 vorge sehen, mit denen der jeweilige Flaschenhals 36 an die Aufnahmeöffnung 16 oder den Aufnahmestutzen 18 der Aufnahme 10 der Vorrichtung 2 anpassbar ist, wie dies schematisch in der 5 und 6 dargestellt ist. Der Adapter 64 ist unterseitig mit einer Tülle 65 analog der Tülle 20 bei den Ausführungsformen der 3 und 4 versehen und wird in den Aufnahmestutzen 18 eingesetzt, vorzugsweise eingeschraubt. Der Flaschenhals 36 wird in den Adapter 64 eingesetzt, vorzugsweise eingeschraubt. Der Adapter 64 weist hierzu innenseitig ein an das Außengewinde 38 des Flaschenhalses 36 angepasstes Innengewinde 66 auf. Zum Einschrauben des Adapters 64 in die Aufnahmeöffnung 16 oder den Aufnahmestutzen 18 weisen der Adapter 64 außen und die Aufnahmeöffnung 16 und der Aufnahmestutzen 18 innen vorzugsweise komplementär zueinander ausgebildete Bajonettverschlussteile 68, 70 oder auch Gewinde auf.
  • Die Tülle 65 ist analog wie die Tülle 20 bei der Ausführungsform nach 3 mittels der in Schließstellung vorgespannten Verschlussklappe 26 verschließbar. Die Verschlussklappe 26 ist fest mit dem Hebel 30 verbunden oder einstückig mit dem Hebel 30 ausgebildet und bildet mit diesem einen Doppelhebel, der schwenkbar um den Drehpunkt 32 am oberen Schenkel 8 des U-förmigen Gestells 4 gelagert ist. Die Rückstellfeder 28, die sich am Schenkel 8 und am Hebel 30 abstützt, beaufschlagt den Hebel 30 derart, dass die Verschlussklappe 26 in Schließstellung und der Hebel 30 in seiner Ausgangsstellung bzw. Grundstellung vorgespannt sind.
  • Anstelle der Verschließvorrichtung mit Hebel 30 kann auch eine Verschließvorrichtung entsprechend 4 ohne Hebel 30 vorgesehen werden.
  • Das Herausdrücken von pastöser Flüssigkeit aus der Flasche 3 erfolgt bei den Ausführungsformen nach den 5 und 6 in der gleichen Weise wie bei den zuvor beschriebenen Ausführungsformen.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann aus Kunststoff, Metall oder Holz oder aus einer Kombination dieser Materialien hergestellt werden. Sie ist insbesondere für die Gastronomie aber auch für den Haushalt geeignet.

Claims (18)

  1. Vorrichtung zur umgekehrten Aufnahme einer insbesondere elastisch verformbaren Flasche (3), insbesondere mit pastösem Inhalt wie Senf, Ketchup, Majonäse oder dergleichen, und zur Abgabe von pastöser Flüssigkeit aus der Flasche (3), dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmevorrichtung (2) ein Gestell (4) aufweist, in dem eine Aufnahme (10) mit einer Aufnahmeöffnung (16) ausgebildet ist, in die die Flasche mit ihrem Flaschenhals (36) einsetzbar ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeöffnung (16) mittels eines in Schließstellung federvorgespannten Schließorgans verschließbar ist und das Schließorgan zur Entnahme pastöser Flüssigkeit aus der Flasche (3) manuell oder durch den Druck, der durch die durch Zusammendrücken der Flasche aus der Flasche herausgedrückte pastöse Flüssigkeitsmenge erzeugt wird, gegen die Federvorspannung in eine Offenstellung bewegbar ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell (4) unterhalb der Aufnahmeöffnung (16) mit Abstand dazu einen Gestellfuß mit einer Abstellfläche (22) für ein Geschirrteil, wie Teller, Schüssel oder dergleichen, zur Aufnahme der pastösen Flüssigkeit aufweist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell (4) U-Form aufweist, deren einer oberer Schenkel (8) die Aufnahmeöffnung (16) aufweist und deren anderer unterer Schenkel (6) den Gestellfuß bildet.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstellfläche (22) des unteren Schenkels (6) o berseitig quer- und/oder längsverlaufende Rippen oder Stege (24) als Auflager für das Geschirrteil, wie Teller, Schüssel oder dergleichen aufweist.
  6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeöffnung (16) unterseitig eine Tülle (20) aufweist.
  7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeöffnung (16) oberseitig einen nach oben ragenden Aufnahmestutzen (18) aufweist.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Flaschenausflussöffnung (14) oder die Tülle (20) mit einer durch eine Rückstellfeder (28, 50) beaufschlagten, das Schließorgan bildenden Verschlussklappe (26) verschließbar ist.
  9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeöffnung (16) oder der Aufnahmestutzen (18) ein komplementär zum Außengewinde (38) des Flaschenhalses (36) ausgebildetes Innengewinde (40) aufweist, in das der Flaschenhals (36) einschraubbar ist.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraft der Rückstellfeder (50) der Verschlussklappe (26) so gewählt ist, dass die Verschlussklappe (26) durch den Druck, der durch die durch Zusammendrücken des Flaschenkörpers (34) herausgedrückte pastöse Flüssigkeit erzeugt wird, in eine Offenstellung schwenkbar ist, und bei Druckabbau nach Entnahme der Flüssigkeit durch die Rückstellfeder (28, 50) wieder in die Ausgangsstellung schwenkt.
  11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 8–10, dadurch gekennzeichnet, dass am Gestell (4) ein Hebel (30) drehbar gelagert ist, der am Flaschenkörper (34) einer eingesetzten Flasche (3) anliegt oder mit geringem Abstand zum Flaschenkörper (34) angeordnet ist, mit dem Schließorgan bzw. der Verschlussklappe (26) der Flaschenausflussöffnung (14) oder der Tülle (20) zu dessen bzw. deren Betätigung in Wirkverbindung steht, aus einer Ausgangsstellung gegen den Flaschenkörper (34) schwenkbar und zum Zusammendrücken des Flaschenkörpers (34) umgreifbar ist.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (30) mit dem Schließorgan bzw. der Verschlussklappe (26) fest verbunden oder einstückig ausgebildet ist.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (30) und/oder das Schließorgan bzw. die Verschlussklappe (26) von einer Rückstellfeder (28) beaufschlagt sind, die den Hebel (30) in die Grund- oder Ausgangsstellung und das Schließorgan bzw. die Verschlussklappe (26) in die Schließstellung vorspannt.
  14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellfeder (28) den Hebel (30) derart beaufschlagt, dass beim Verschwenken des Hebels (30) gegen den Flaschenkörper (34) zum Herausdrücken von pastöser Flüssigkeit aus der Flasche durch Zusammendrücken des Flaschenkörpers das Schließorgan bzw. die Verschlussklappe (26) der Ausflussöffnung (16) oder der Tülle (20) in die Offenstellung schwenkt und beim Loslassen des Hebels (30) nach Entnahme der Flüssigkeit der Hebel (30) wieder in die Ausgangsstellung und das Schließorgan bzw. die Verschlussklappe (26) gleichzeitig wieder in die Schließstellung verschwenken.
  15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (30) bei einem U-förmigen Gestell (4) am oberen Schenkel (8) des Gestells (4) drehbar gelagert ist.
  16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (30) vom Schenkel (8) wegragend, insbesondere nach oben wegragend angeordnet ist.
  17. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Anpassung von Flaschenhälsen (36) mit unterschiedlichem Durchmesser an die Aufnahmeöffnung (16) oder den Aufnahmestutzen (18) der Aufnahme (10) der Vorrichtung (2) Adapter (64) vorgesehen sind, in die der Flaschenhals (36) einsetzbar, insbesondere einschraubbar ist und die in die Aufnahmeöffnung (16) oder den Aufnahmestutzen (18) des Gestells (4) einsetzbar, insbesondere einschraubbar sind.
  18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (64) außen und die Aufnahmeöffnung (16) oder der Aufnahmestutzen (18) innen komplementär zueinander ausgebildete Bajonettverschlussteile (68, 70) aufweisen.
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