DE102004038011B3 - Glüheinrichtung für ein Fahrzeugzusatzheizgerät - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
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- F23Q7/00—Incandescent ignition; Igniters using electrically-produced heat, e.g. lighters for cigarettes; Electrically-heated glowing plugs
- F23Q7/06—Incandescent ignition; Igniters using electrically-produced heat, e.g. lighters for cigarettes; Electrically-heated glowing plugs structurally associated with fluid-fuel burners
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Glüheinrichtung (32) für ein Fahrzeugzusatzheizgerät (10), mit einem Steuergerät (30) und einem Glühelement (14), wobei in dem Steuergerät (30) ein Eingangsspannungssignal U¶in¶ vorliegt, das ein getaktetes pulsweitenmoduliertes Rechtecksignal ist, und das Steuergerät (30) einen Glühelementstrom I¶G¶ für das Glühelement (14) bereitstellt. Erfindungsgemäß weist das Steuergerät (30) ein induktives Element (34) auf und das Eingangsspannungssignal U¶in¶ hat eine Taktfrequenz von mindestens etwa 1 kHz, wodurch der Glühelementstrom I¶G¶ eine Sägezahnfunktion aufweist.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Glüheinrichtung für ein Fahrzeugzusatzheizgerät.
- Bei bekannten Zusatzheizgeräten für Fahrzeuge wird das Glühelement häufig direkt mit einem getakteten, rechteckförmigen und pulsweitenmodulierten Eingangsspannungssignal mit elektrischer Energie versorgt. Die Regelung der Temperatur des Glühelements erfolgt hierbei durch die Veränderung verschiedener Parameter des getakteten Rechtecksignals. Der mit dem Verlauf des Eingangsspannungssignals verbundene Verlauf des Glühelementstroms weist bei einer direkten Beaufschlagung der Glüheinrichtung mit Rechtecksignalen sehr hohe Spitzen und sehr steile Flanken auf, die sich negativ auf die Lebensdauer der Glüheinrichtung auswirken können.
- Aus der Druckschrift
EP 0 437 700 B1 ist beispielsweise eine Einrichtung zur Energieversorgung einer Heizscheibe aus dem Fahrzeugbordnetz bekannt, wobei die Energieversorgung aus dem Bordnetz derart erfolgt, dass an der Heizscheibe eine Wechselspannung bestimmter Frequenz anliegt, wobei die Auswahl dieser Frequenz so erfolgen kann, dass einerseits Polarisationseffekte in der Scheibe vermieden werden, und dass zur Einhaltung der bestehenden Störschutzbestimmungen der Oberwellenanteil dieser Spannung möglichst gering ist. Es wird jedoch als Nachteil empfunden, dass keine deutliche Strombegrenzung stattfindet und die Stromflanken relativ steil sind. - Die Aufgabe der Erfindung ist es somit, diese Nachteile zu vermeiden.
- Gelöst wird dies dadurch, dass die Glüheinrichtung für ein Fafahrzeugzusatzheizgerät die Merkmale des Anspruchs 1 hat. Weitere Ausführungsformen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
- Die Grundidee der Erfindung beruht darauf, dass bei einer derartigen Glüheinrichtung durch den Einsatz des induktiven Elements und die Benutzung einer geeigneten Taktfrequenz des Eingangsspannungssignals der durch die Glüheinrichtung fließende Glühelementstrom einer Sägezahnfunktion folgt und dieser Strom deutlich begrenzt wird. Durch die damit verbundenen abgeflachten Stromflanken und den kontinuierlicheren Stromfluss durch das Glühelement steigt die Lebensdauer des Glühelements stark an. Außerdem können nun Glühelemente verschiedener Nennspannung (z.B: 12V, 24V) eingesetzt werden.
- Besonders vorteilhaft ist eine Taktfrequenz zwischen etwa 5 kHz und etwa 20 kHz. Je höher die gewählte Taktfrequenz ist, umso mehr wird der Stromanstieg begrenzt und umso geringer ist die Amplitude und die Restwelligkeit des Stroms, was wiederum zu einer Vergrößerung der Lebensdauer des Glühelements führt.
- Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert, wobei auf die Zeichnung Bezug genommen wird. Die Zeichnung zeigt in:
-
1 eine schematische Darstellung eines Fahrzeugzusatzheizgeräts nach dem Stand der Technik, -
2 den zeitlichen Verlauf des Eingangsspannungssignals Uin einer Glüheinrichtung, -
3 einen Ausschnitt aus dem Schaltbild einer erfindungsgemäßen Glüheinrichtung, -
4 den zeitlichen Verlauf des Glühelementstroms IG im eingeschwungenen Zustand nach dem Stand der Technik und -
5a –5c den zeitlichen Verlauf des Glühelementstroms IG gemäß der Erfindung im eingeschwungenen Zustand unter verschiedenen Betriebsbedingungen. - Die in
1 gezeigte schematische Darstellung eines Fahrzeugzusatzheizgeräts10 hat eine Brennkammer12 , in die ein Glühelement14 , das beispielsweise als keramisches Glühelement ausgeführt ist, hineinragt. Die Brennkammer ist von einem Wärmetauscher15 , der von einem flüssigen oder gasförmigen Wärmeträger durchströmt wird, umgeben. Am Brennkammereintritt16 befinden sich ein Brennstoffabgabeelement18 , das über eine Brennstoffleitung20 mit einer Brennstofffördereinrichtung22 verbunden ist, sowie eine Brennluftfördereinrichtung24 . Durch die Brennstofffördereinrichtung22 wird Brennstoff, durch die Brennluftfördereinrichtung24 Brennluft in die Brennkammer12 eingebracht, wo Brennstoff und Brennluft zu einem brennbarem Gemisch aufbereitet werden, das mit dem Glühelement14 gezündet und unter Bildung einer Flamme26 in der Brennkammer12 verbrannt wird. Die heißen Abgase strömen in Pfeilrichtung zu einem Abgasstutzen28 , wobei sie thermische Energie an den Wärmeträger im Wärmetauscher15 übertragen. - Das Fahrzeugzusatzheizgerät ist weiter mit einem Steuergerät
30 ausgestattet, durch welche das Glühelement14 angesteuert und geregelt wird. Die Kombination von Steuergerät30 und Glühelement14 bildet eine Glüheinrichtung32 . An das Steuergerät30 wird ein Eingangsspannungssignal Uin angelegt, dessen zeitlicher Verlauf in2 beispielhaft gezeigt ist. Das Eingangsspannungssignal Uin ist ein pulsweitenmoduliertes Rechtecksignal mit einer Frequenz entsprechend einer Periode T. Die Periode T ist im Regelfall fest, kann aber für bestimmte Betriebsbedingungen variiert werden. Die Effektivspannung des Eingangsspannungssignals Uin wird durch das Verhältnis der Einschaltzeit te zur Ausschaltzeit ta bestimmt. In4 ist der zeitliche Verlauf eines durch das Glühelement14 fließenden Glüh elementstroms IG bei Glüheinrichtungen nach dem Stand der Technik gezeigt. Die gewählte Frequenz des Eingangsspannungssignals Uin beträgt hier etwa 10 Hz. Der Glühelementstrom IG folgt im Stand der Technik dem Eingangsspannungssignal Uin. Die zu Beginn jeder Periode T auftretenden Glühelementstromspitzen IG,max und die steilen Stromflanken sind deutlich erkennbar. Diese führen zu einer deutlichen Verkürzung der Lebensdauer des Glühelements. - In
3 ist ein Ausschnitt des grundsätzlichen Schaltungsaufbaus der Glüheinrichtung32 gezeigt, wobei nur die zur Beschreibung der Erfindung notwendigen Bauteile gezeigt sind. Dem Glühelement14 ist ein induktives Element34 in Serie geschaltet. Wird nun ein Eingangsspannungssignal Uin mit einer gegenüber dem Stand der Technik deutlich erhöhten Frequenz eingesetzt und der elektrische Widerstand des Glühelements14 und die Induktivität des induktiven Elements34 geeignet dimensioniert, so können die im Stand der Technik auftretenden Stromspitzen IG,max sowie die steilen Stromflanken vermieden werden. Hierfür haben sich beispielsweise bei einem Widerstand des Glühelements14 von 1 Ohm und einer Induktivität des induktiven Elements34 von68 μH Frequenzen des Eingangsspannungssignals Uin von 5 kHz bis 20 kHz als besonders geeignet gezeigt. In den5a bis5c ist der zeitliche Verlauf des Glühelementstroms IG bei unterschiedlichen Frequenzen des Eingangsspannungssignals Uin gezeigt.5a zeigt den Verlauf des Glühelementstroms IG bei einer Frequenz des Eingangsspannungssignals Uin von 3 kHz,5b bei einer Frequenz des Eingangsspannungssignals Uin von 6 kHz,5c bei einer Frequenz des Eingangsspannungssignals Uin von 10 kHz. Der Glühelementstrom IG ist ein Gleichstrom mit sägezahnförmigem Oberwellenanteil. Es ist deutlich zu erkennen, dass das Verhältnis der Glühelementstromspitze IG,max zum minimalen Glühelementstrom IG,min bei steigender Frequenz des Eingangsspannungssignals Uin immer kleiner wird und der Glühelementstrom IG einen zunehmend glatteren Verlauf erhält. Dementsprechend nimmt die Belastung des Glühelements14 mit steigender Frequenz des Eingangsspannungssignals Uin immer mehr ab. - Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist, dass nur noch ein Typ Glühelement
14 mit einer einzigen Nennspannung erforderlich ist, der dann zusammen mit Steuergeräten30 in Netzen unterschiedlicher Betriebsspannung verwendet werden kann. Diese Reduktion auf einen Glühelementtyp hat zum einen Kostenvorteile zur Folge, zum anderen wird verhindert, dass überhaupt Glühelemente mit falscher Nennspannung eingebaut werden können. -
- 10
- Fahrzeugzusatzheizgerät
- 12
- Brennkammer
- 14
- Glühelement
- 15
- Wärmetauscher
- 16
- Brennkammereintritt
- 18
- Brennstoffabgabeelement
- 20
- Brennstoffleitung
- 22
- Brennstofffördereinrichtung
- 24
- Brennluftfördereinrichtung
- 26
- Flamme
- 28
- Abgasstutzen
- 30
- Steuergerät
- 32
- Glüheinrichtung
- 34
- induktives Element
- Uin
- Eingangsspannungssignal
- IG
- Glühelementstrom
- T
- Periode
Claims (3)
- Glüheinrichtung (
32 ) für ein Fahrzeugzusatzheizgerät (10 ), mit einem Steuergerät (30 ) und einem Glühelement (14 ), wobei in dem Steuergerät (30 ) ein Eingangsspannungssignal Uin vorliegt, das ein getaktetes pulsweitenmoduliertes Rechtecksignal ist, und das Steuergerät (30 ) einen Glühelementstrom IG für das Glühelement (14 ) bereitstellt, wobei das Steuergerät (30 ) ein mit dem Glühelement (14 ) in Reihe geschaltetes induktives Element (34 ) aufweist, und das Eingangsspannungssignal Uin eine Taktfrequenz von mindestens 1 kHz hat, wodurch der Glühelementstrom IG eine Sägezahnfunktion aufweist. - Glüheinrichtung (
32 ) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Taktfrequenz des Eingangsspannungssignals Uin zwischen 5 kHz und 20 kHz ist. - Glüheinrichtung (
32 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Glühelement (14 ) ein keramisches Glühelement ist.
Priority Applications (1)
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| DE200410038011 DE102004038011B3 (de) | 2004-08-04 | 2004-08-04 | Glüheinrichtung für ein Fahrzeugzusatzheizgerät |
Publications (1)
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Family
ID=36217450
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| DE200410038011 Expired - Lifetime DE102004038011B3 (de) | 2004-08-04 | 2004-08-04 | Glüheinrichtung für ein Fahrzeugzusatzheizgerät |
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2004
- 2004-08-04 DE DE200410038011 patent/DE102004038011B3/de not_active Expired - Lifetime
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