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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine variable Ventilzeitsteuerung,
die die Öffnungs- und
Schließzeit
von Einlassventilen und/oder Auslassventilen einer Brennkraftmaschine
gemäß dem Betriebszustand
der Maschine ändert.
Im Folgenden ist die Öffnungs-
und Schließzeit
als Ventilzeit bezeichnet, die variable Ventilzeitsteuerung ist
als VVT-Steuerung bezeichnet, und die Brennkraftmaschine ist als
Maschine bezeichnet.
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Die
VVT-Steuerung ist in einem Momentenübertragungssystem vorgesehen,
in dem das Moment der Antriebswelle der Maschine auf die angetriebene Welle übertragen
wird. Die angetriebene Welle öffnet und
schließt
zumindest ein Einlassventil oder ein Auslassventil. Die VVT-Steuerung
stellt die Ventilzeit der Ventile durch das Variieren einer Drehphase
der angetriebenen Welle relativ zu der Antriebswelle ein.
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JP-2003-3810A
zeigt eine VVT-Steuerung, die eine Antriebsplatte und einen angetriebenen
Hebel ausweist. Die Antriebsplatte dreht synchron mit der Antriebswelle
und der angetriebene Hebel dreht synchron mit der angetriebenen
Welle. Die Antriebsplatte und der angetriebene Hebel sind miteinander durch
Verbindungsglieder verbunden. Die Verbindungsglieder sind durch
ein bewegliches Teil so mit einem Zwischendrehteil verbunden, dass
eine geschlossene kinematische Kette gebildet ist. Das bewegliche
Teil weist eine Vielzahl von Kugeln und einen Zurückhalter
auf. Die Vielzahl von Kugeln ist durch den Zurückhalter gelagert und dreht
und gleitet in auf dem Zwischendrehteil ausgebildeten Spiralnuten.
Der Zurückhalter
empfängt
die Kugeln in auf diesem vorhandenen halbkugelförmigen Aussparungen auf eine
Weise, dass die Vielzahl von Kugeln konzentrisch angeordnet ist.
Wenn das Zwischendrehteil dreht, gleitet das bewegliche Teil, um
die Verbindungsglieder zu verschieben. Dann wird der Hebel gedreht,
um die Drehphase der angetriebenen Welle relativ zu der Antriebswelle
zu variieren.
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Die
Verbindungsglieder sind mit dem entsprechenden Hebel verbunden,
wobei die beweglichen Teile mit den Verbindungsgliedern in Eingriff sind.
In der Kette der Verbindungsglieder wird die Position des beweglichen
Teils theoretisch gemäß der Drehphase
der angetriebenen Welle bestimmt. Jedoch weicht die Position des
beweglichen Teils bei jedem Produkt wegen der Herstellungstoleranzen
ab. Um die Abweichung zu verringern, ist es notwendig, dass die
Breite der Spiralnut größer ist
als der Durchmesser der Kugeln. Wenn die Kugeln mit solch einer Nut
in Eingriff sind, besteht ein großer Zwischenraum zwischen den
Kugeln und der inneren Fläche
der Nut, sodass die Kugeln in einer Breiten-Richtung der Nut vibrieren.
Dieses Vibrieren der Kugeln erzeugt ein Geräusch und Verschleiß. Darüber hinaus
wird die Drehphase der angetriebenen Welle wegen der Vibration der
Kugeln variiert.
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es die Vibration des beweglichen
Teils in der VVT-Steuerung zu verringern.
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Um
die Aufgabe zu lösen,
weist die VVT-Steuerung einen Phaseneinstellungsmechanismus mit
einer Vielzahl von Verbindungsgliedern auf, die mit dem entsprechenden
beweglichen Teil in Eingriff sind, um entsprechend eine geschlossene
kinematische Kette auszubilden. Das bewegliche Teil gleitet relativ
zu dem Führungsteil,
wodurch der Phaseneinstellungsmechanismus die Drehphase der angetriebenen
Welle relativ zu der Antriebswelle variiert.
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Das
bewegliche Teil hat einen Mittelkörper und einen äußeren Körper. Der äußere Körper weist eine
kreisförmige äußere Fläche und
eine kreisförmige
innere Fläche
auf, um die äußere Fläche des
Mittelkörpers
aufzunehmen, und eine kreisförmige äußere Fläche, die
eine mit Bezug auf die äußere Fläche versetzte
Mittellinie aufweist. Die äußere Fläche des
Mittelkörpers
ist drehbar entweder mit dem Verbindungsglied oder dem Führungsteil
in Eingriff, wobei die äußere Fläche des äußeren Körpers mit
dem anderen Bauteil aus Verbindungsglied und Führungsteil drehbar in Eingriff
ist.
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Andere
Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden
aus der folgenden genauen Beschreibung offensichtlicher werden, die
mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen gemacht ist, in denen ähnliche
Teile durch ähnliche
Bezugszeichen bezeichnet sind, und in denen:
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1 eine Querschnittsansicht
der VVT-Steuerung entlang einer Linie die I-I in 2 gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
ist;
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2 eine Längsschnittsansicht entlang
einer Linie II-II in 3 ist;
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3 eine Querschnittsansicht
entlang einer Linie III-III in 2 ist;
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4 eine Querschnittsansicht
entlang einer Linie IV-IV in 2 ist;
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5 eine Querschnittsansicht
entlang einer V-V in 2 ist;
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6 eine vergrößerte Ansicht
eines wesentlichen Teils in 2 ist;
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7 eine vergrößerte Ansicht
eines anderen wesentlichen Teils in 2 ist;
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8 eine Querschnittsansicht
entsprechend 3 ist,
um einen Betrieb des ersten Ausführungsbeispiels
zu erklären;
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9 eine Längsschnittsansicht entlang
einer Linie IX-IX in 3 ist;
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10 eine vergrößerte Ansicht
eines wesentlichen Teils in 9 ist;
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11 eine vergrößerte Ansicht
eines anderen wesentlichen Teils in 9 ist;
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12 eine Querschnittsansicht
entsprechen 1 ist, um
den Betrieb des ersten Ausführungsbeispiels
zu erklären;
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13 eine Querschnittsansicht
zum Erklären
des Zusammenbauverfahrens ist;
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14 eine Längsschnittsansicht
entsprechend 6 und 7 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel
ist;
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15 eine Querschnittsansicht
entsprechen 1 gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel ist;
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16 eine Querschnittsansicht
entsprechen 6 gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel ist;
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17 eine Querschnittsansicht
entsprechend 7 gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel ist;
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18 eine Querschnittsansicht
zum Erklären
des Zusammenbauverfahrens ist;
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19 eine Längsschnittsansicht
entsprechend 6 und 7 gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel
ist;
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20 eine Querschnittsansicht
entsprechen 3 gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel ist;
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21 eine Längsschnittsansicht
entsprechend 6 und 7 gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel ist;
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22 eine Längsschnittsansicht
entsprechend 6 und 7 gemäß dem sechsten Ausführungsbeispiel
ist;
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23 eine Querschnittsansicht
entsprechend 3 gemäß dem siebenten
Ausführungsbeispiel
ist;
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24 eine Längsschnittsansicht
entsprechend 6 und 7 gemäß dem siebenten Ausführungsbeispiel
ist.
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Die
Ausführungsbeispiele
der VVT-Steuerung gemäß der vorliegenden
Erfindung werden im Folgenden beschrieben.
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(Erstes Ausführungsbeispiel)
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2 zeigt eine VVT-Steuerung
gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung. Die VVT-Steuerung 1 ist in einem Momentenübertragungssystem
vorgesehen, das das Moment einer Kurbelwelle zu einer Nockenwelle überträgt, die zumindest
ein Ventil , nämlich
entweder ein Einlassventil oder ein Auslassventil öffnet und
schließt.
In diesem Ausführungsbeispiel
ist die Kurbelwelle eine Antriebswelle und die Nockenwelle eine angetriebene
Welle. Die VVT-Steuerung 1 stellt die Ventilzeit des Einlassventils
durch das Variieren der Drehphase der Nockenwelle 2 relativ
zu der Kurbelwelle ein.
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Ein
in 2 und 3 gezeigter Phaseneinstellungsmechanismus 10 weist
einen Zahnkranz 11, eine Abtriebswelle 16, einen
ersten Arm 28 und einen zweiten Arm 29 auf, die
miteinander verbunden sind. der Phaseneinstellungsmechanismus 10 variiert
eine Drehphase der Nockenwelle 2 relativ zu einer Kurbelwelle
(nicht gezeigt).
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Der
Zahnkranz 11 hat einen Lagerabschnitt 12, einen
Eingangsabschnitt 13, mit einem größeren Durchmesser als der Lagerabschnitt 12,
und einen Verbindungsgliedabschnitt 14, der den Lagerabschnitt 12 mit
dem Eingangsabschnitt 13 verbindet. Der Lagerabschnitt 12 ist
drehbar durch die Abtriebswelle 16 um eine Mittelachse "0" gelagert. Eine endlose Kette (nicht
gezeigt) läuft über eine
Vielzahl von Zahnradzähnen 13a,
die auf dem Eingangsabschnitt 13 ausgebildet sind, und
eine Vielzahl von Zahnradzähnen,
die auf der Kurbelwelle ausgebildet sind. Wenn das Moment durch
die endlose Kette von der Kurbelwelle zu dem Eingangsabschnitt 13 übertragen
wird, dreht der Zahnkranz 11 im Uhrzeigersinn um die Mittelachse "0", während
sie immer die gleiche Drehphase beibehält wie die Kurbelwelle 2.
Der Zahnkranz 11, der in der vorliegenden Erfindung ein erstes
Drehteil ist, dreht synchron mit der Kurbelwelle.
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Die
Abtriebswelle 16, die die angetriebene Welle ist, weist
einen festen Abschnitt 17 und einen Verbindungsgliedabschnitt 18 auf.
Ein Ende der Nockenwelle 2 ist konzentrisch mit dem festen
Abschnitt 17 durch eine Schraube gekoppelt, wobei die Abtriebswelle 16 um
die Mittelachse "0" dreht, während sie
die gleiche Drehphase beibehält
wie Nockenwelle 2. Die Abtriebswelle 16 ist nämlich das
zweite Drehteil, das synchron mit der Nockenwelle 2 dreht.
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Der
erste Arm 28 und der zweite Arm 29 sind zwischen
einer Abdeckung 15 eingefügt, die an dem Eingangsabschnitt 13 und
dem Verbindungsgliedabschnitt 14 befestigt sind, entlang
mit dem Verbindungsgliedabschnitt 18, einem Führungsteil 25,
beweglichen Teilen 26, 27 und einem Untersetzungsgetriebe 20.
Das Untersetzungsgetriebe 20 weist ein Planetenrad 22 und
ein Übertragungsteil 24 auf.
Der erste Arm 28 ist drehbar mit einem Verbindungsgliedabschnitt 14 verbunden,
und der zweite Arm 29 ist drehbar mit dem Verbindungsgliedabschnitt 14 und dem
ersten Arm 28 verbunden. Die Abtriebswelle 16 dreht
in 3 im Uhrzeigersinn,
wie auch der Zahnkranz 11 sich gemäß der Drehung der Kurbelwelle dreht.
Darüber
hinaus kann die Abtriebswelle 16 in Vorlaufrichtung X und
Verzögerungsrichtung
Y relativ zu dem Zahnkranz 11 in 3 drehen.
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Die
in 2 gezeigten beweglichen
Teile 26, 27 sind drehbar und gleitbar mit dem
Führungsteil 25 in
Eingriff. Die beweglichen Teile 26, 27, das Führungsteil 25 und
der Phaseneinstellungsmechanismus 10 bilden die geschlossene
kinematische Kette ein.
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Ein
in 2 und 4 gezeigter Elektromotor 30 umfasst
ein Gehäuse 31,
ein Lager 32, eine Motorwelle 33 und einen Stator 34.
Das Gehäuse 31 ist durch
ein Verbindungsstück 35 auf
der Maschine befestigt. Das Gehäuse 31 nimmt
ein Paar Lager 32 und den Stator 34 auf.
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Die
Motorwelle 33 ist durch das Paar Lager 32 gelagert
und dreht um die Mittelachse "0". Die Motorwelle 33 ist
durch ein Anschlussstück 36 so
mit einer exzentrischen Welle 19 verbunden, dass die Motorwelle 33 in 4 mit der exzentrischen
Welle 10 im Uhrzeigersinn dreht. Die Motorwelle 33 weist
einen Wellenkörper 33a und
einen scheibenförmigen Rotor 33b auf.
Eine Vielzahl von Magneten 37 sind in der Nähe des äußeren Rands
in dem Rotor 33b vorgesehen. Die Magnete 37 sind
aus Seltene-Erde-Magneten hergestellt und um die Mittelachse "0" in regelmäßigen Abständen vorgesehen.
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Der
Stator 34 ist um die Motorwelle 33 angeordnet
und weist einen zylindrischen Körper 40,
einen Kern 41 und eine Spule 42 auf. Der Kern 41 ist durch
das Stapeln einer Vielzahl von Eisenplatten ausgebildet und springt
von der inneren Fläche
des Körpers 40 zu
der Motorwelle 33 vor. Der Kern 41 weist zwölf Vorsprünge in gleichem
Abstand auf, wobei die Spule 42 auf jeden Vorsprung gewickelt
ist. Der Stator 34 erzeugt um die Motorwelle 33 ausgehend
von dem der Spule 42 zugeführten elektrischen Strom ein
Magnetfeld. Der elektrische Strom wird durch einen elektronischen
Schaltkreis (nicht gezeigt) gesteuert, um in einer Verzögerungsrichtung
Y oder einer Vorlaufrichtung X ein Moment auf die Motorwelle 33 anzuwenden.
Wenn die Spule 42 das Magnetfeld in einer Richtung gegen
den Uhrzeigersinn in 4 erzeugt,
empfangen die Magnete 37 eine Anziehungskraft und eine
Ablenkkraft, wobei die Motorwelle 33 in der Verzögerungsrichtung
Y dreht. Wenn die Spule 42 andererseits das Magnetfeld
in einer Richtung im Uhrzeigersinn erzeugt, dreht die Motorwelle 33 in
die Vorlaufrichtung X.
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Andere
Bauarten von Elektromotoren 30 können verwendet werden. Ein
Mechanismus weist ein Bremsteil auf, das sich mit dem Empfangen
eines Antriebsmomentes der Kurbelwelle dreht, und ein Solenoid,
das das Bremsteil anzieht. Das durch das Bremsteil erzeugte Bremsmoment
kann als Steuermoment eingesetzt werden.
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2 und 5 zeigen, dass das Untersetzungsgetriebe 20 ein
Ringzahnrad 21, die exzentrische Welle 19, das
Planetenrad 22, ein Lager 23 und das Übertragungsteil 24 umfasst.
Das Ringzahnrad 21 ist auf der inneren Fläche des
Eingangsabschnitts 13 konzentrisch befestigt. Das Ringzahnrad 21 ist
ein Innenzahnrad dessen Kopfkreis sich innerhalb eines Fußkreises
befindet. Das Ringzahnrad 21 dreht in 5 um die Mittelachse "0".
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Die
exzentrische Welle 19 ist mit der Motorwelle 33 des
Elektromotors 30 auf eine Weise verbunden, dass die exzentrische
Welle 19 relativ zu der Mittelachse "0" versetzt
ist. In 5 stellt "P" eine Achse der exzentrischen Welle 19 dar.
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Das
Planetenrad 22 umfasst ein äußeres Zahnrad, von dem sich
ein Kopfkreis außerhalb
eines Fußkreises
befindet. Eine Krümmung
des Kopfkreises des Planetenrads 22 ist kleiner als die
des Fußkreises
des Ringzahnrads 21. Das Planetenrad 22 hat einen
Zahn weniger als das Ringzahnrad 21. Das Planetenrad 22 ist
innerhalb des Ringzahnrads 21 angeordnet, wobei es mit
einem Teil der Zähne
des Ringzahnrads 21 in Eingriff ist. Das Planetenzahnrad 22 weist
konzentrisch ein kreisförmiges
Eingreifloch 22b auf. Ein Ende der exzentrischen Welle 19 ist durch
das Lager 23 in das kreisförmige Eingreifloch 22b eingefügt. Dabei
können
die exzentrische Welle 19 und die Motorwelle 33 in
Vorlaufrichtung X oder in Verzögerungsrichtung
Y relativ zu dem Zahnkranz 11 drehen.
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Das Übertragungsteil 24 besteht
aus einer kreisförmigen
Platte und ist auf solch eine Weise vorgesehen, dass seine beiden
Seiten vertikal zu der Mittelachse "0" liegen.
Das Übertragungsteil 24 weist eine
Vielzahl von Eingriffslöchern 24a auf,
die in regelmäßigen Abständen um
die Mittelachse "0" angeordnet sind.
Das Planetenrad 22 weist Eingreifvorsprünge 22a auf, die um
die Achse "P" der exzentrischen
Welle 19 vorgesehen sind, und mit dem Eingreifloch 24a in
Eingriff sind. Das Führungsteil 25 ist angrenzend
an das Übertragungsteil 24 vorgesehen, und
ist mit dem Übertragungsteil 24 verbunden,
um damit zu drehen.
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Wenn
das Steuermoment nicht von der Motorwelle 33 zu der exzentrischen
Welle 19 übertragen wird,
dreht das Planetenrad 22 nicht relativ zu der exzentrischen
Welle 19. Gemäß der Kurbelwellendrehung
dreht das mit dem Ringzahnrad 21 eingreifende Planetenrad 33 zusammen
mit dem Zahnkranz 11, der exzentrischen Welle 19 und
der Motorwelle 33, ohne die Drehphase des Planetenrads 22 relativ
zu dem Ringzahnrad 21 zu ändern. Der Eingreifabschnitt 22a zwingt
die Innenfläche
des Eingreiflochs 24a in die Vorlaufrichtung X, wobei das
Führungsteil 25 und
das Übertragungsteil 24 in 5 im Uhrzeigersinn um die
Mittelachse "0" drehen, wobei die Drehphase
relativ zu dem Zahnkranz 11 unverändert gehalten wird.
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Wenn
das Steuermoment von der Motorwelle 33 zu der exzentrischen
Welle 19 in die Verzögerungsrichtung
Y übertragen
wird, wird die Innenfläche
des Planetenrads 22 durch das Lager 23 gezwungen,
wobei das Planetenrad 22 dann in die Vorlaufrichtung X
dreht. Zur gleichen Zeit dreht das teilweise dem Ringzahnrad 21 in
Eingriff befindlichen Planetenrad 22 relativ zu dem Zahnkranz 11 in
die Vorlaufrichtung X. Da der Eingreifabschnitt 22a die Innenfläche des
Eingreiflochs 24a durch eine anwachsende Kraft zwingt,
drehen das Übertragungsteil 24 und
das Führungsteil 25 relativ
zu dem Zahnkranz 11 in die Vorlaufrichtung X. Das Steuermoment in
der Verzögerungsrichtung
Y wird in das Moment in der Vorlaufrichtung X umgewandelt und durch
das Untersetzungsgetriebe 20 erhöht.
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Wenn
das Steuermoment von der Motorwelle 33 in der Vorlaufrichtung
X zu der exzentrischen Welle 19 übertragen wird, wird die Innenfläche des Planetenrads 22 durch
das Lager 23 gezwungen, wobei das Planetenrad 22 dann
relativ zu der exzentrischen Welle 19 in der Verzögerungsrichtung
Y dreht. Zugleich dreht das Planetenrad 22 relativ zu dem Zahnkranz 11 in
der Verzögerungsrichtung
Y, wobei es teilweise mit dem Ringzahnrad 21 in Eingriff
ist. Dabei zwingt der Eingreifvorsprung 22a das Eingreifloch 24a zu
der Verzögerungsrichtung
Y, und das Führungsteil 25 und
das Übertragungsteil 24 drehen relativ
zu dem Zahnkranz 11 in die Verzögerungsrichtung Y. Das Steuermoment
in der Vorlaufrichtung X wird in das Moment in die Verzögerungsrichtung
Y umgewandelt und durch das Untersetzungsgetriebe 20 erhöht, um von
dem Übertragungsteil 24 zu
dem Führungsteil 25 übertragen
zu werden.
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Das
Untersetzungsgetriebe 20 kann durch ein bekanntes Untersetzungsgetriebe
ersetzt werden. Alternativ kann das Untersetzungsgetriebe 20 ausgelassen
und das durch den elektrischen Motor 30 erzeugte Steuermoment
direkt zu dem Führungsteil 25 übertragen
werden.
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Mit
Bezug auf 1, 3, 6 bis 12 wird
im Folgenden die Anordnung der Kettenglieder beschrieben.
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1 und 3 zeigen den Zustand, in dem die Drehphase
der Abtriebswelle 16 sich in der am meisten verzögerten Position
relativ zu dem Zahnkranz 11 befindet. 8 und 12 zeigen
den Zustand, in dem die Drehphase der Abtriebswelle 18 sich
in der größten Vorlaufposition
befindet. In 1, 3, 8 und 12 ist die
den Querschnitt bezeichnende Schraffur ausgelassen.
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Wie
aus 1, 6 und 7 ersichtlich
ist, ist das Führungsteil 25 scheibenförmig, wobei
dessen Seitenflächen 25a, 25b vertikal
zu der Mittelachse "0" angeordnet sind.
Das Führungsteil 25 ist
mit einem Vorsprung 60 bereitgestellt, der von der Seitenfläche 25b vorspringt.
Das Übertragungsteil 24 ist
mit dem Führungsteil 25 in
Eingriff, wobei somit das Führungsteil 25 und
das Übertragungsteil 24 zusammen um
die Mittelachse "0" drehen. Das Führungsteil 25 hat
zwei Führungsschlitze 62, 62 um
das bewegliche Teil 26, 27 einzubringen. Die Führungsschlitze 62, 62 werden
auf Seitenflächen 25a, 25b des
Führungsteils 25 geöffnet, und
sind mit Bezug auf die Mittelachse "0" symmetrisch.
Jeder der Führungsschlitze 62, 62 weist
innere Flächen 62a, 62b auf,
die einen geraden Führungsdurchtritt 64 ausbilden.
Der Führungsdurchtritt 64 ist
mit Bezug auf die Radialrichtung des Führungsteils 25 auf
solch eine Weise geneigt, dass der Abstand zwischen dem Führungsdurchtritt 64 und
der Mittelachse "0" variiert. In dieses
Ausführungsbeispiels
ist das äußere Ende
des Führungsdurchtritts 64 in
die Verzögerungsrichtung
Y gerichtet. Die Breite des Führungsdurchtritts 64 ist über dessen
gesamte Länge
konstant. Die Form des Führungsdurchtritts 64 kann
spiralförmig
sein.
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Wie
aus 1 und 6 ersichtlich ist, umfasst das
bewegliche Teil 26 einen Säulenkörper 70 (Mittelkörper in
der Erfindung) und eine Buchse 72 (äußerer Körper in der Erfindung). Der
Säulenkörper 70 ist
zylindrisch, wobei der äußere Umfang 71 in
einer hypothetischen Ebene S kreisförmig ist, die vertikal zur Mittelachse "0" ist. Der Säulenkörper 70 ist auf eine Weise
zwischen das Übertragungsteil 24 und
den Verbindungsgliedabschnitt 14 eingefügt, dass die Mittellinie des
Säulenkörpers 70 relativ
zur Mittelachse "0" versetzt ist. Die
Buchse 72 weist eine Innenfläche 73 und eine Außenfläche 74 auf,
die in der hypothetischen Ebene S Kreise sind. Es besteht ein Versatz
zwischen einer Mittellinie N der Außenfläche 74 und einer Mittellinie
M der Innenfläche 73.
Die Innenfläche 73 ist
drehend mit einem Ende 70a des Säulenkörpers 70 in Eingriff.
Die Buchse 70 ist auf eine Weise zwischen das Übertragungsteil 24 und
den zweiten Arm 29 eingefügt, dass die Mittellinie M
mit der Mittellinie L zusammenfällt.
Die Außenfläche 74 berührt die
Innenflächen 62a, 62b.
Die Buchse 72 ist drehend in Eingriff mit dem Führungsschlitz 62 und gleitet
in dem Führungsdurchtritt 64.
Die Buchse 72 weist zwei Positionierungsnuten 72b auf,
die die Buchse 72 von der Innenfläche 73 zu der Außenfläche 74 durchdringen.
Die Positionierungsnuten 72b liegen einander gegenüber, wobei
die Mittellinien M, N dazwischen angeordnet sind.
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Wie
aus 1 und 7 ersichtlich ist, umfasst das
bewegliche Teil 27 einen Säulenkörper 75 ähnlich dem
Säulenkörper 70 und
eine Buchse 77 ähnlich
der Buchse 72. Die Buchse 77 weist die Mittellinie
M und die Mittellinie N auf, die übereinander liegen.
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Der
Unterschied zwischen dem Außendurchmesser ϕ der
Buchse 72, 77 und der Breite jedes Führungsdurchtritts 74 beträgt 0,15
mm oder weniger. Falls der Unterschied (D – ϕ) größer ist
als 0,15 mm erhöht
sich die Vibration der beweglichen Teile 26, 27 in
dem Führungsdurchtritt 64.
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Wie
aus 8 bis 10 ersichtlich ist, ist der Verbindungsgliedabschnitt 14 auf
eine Weise angeordnet, dass dessen Seitenfläche 14a rechtwinklig
zu der Mittelachse "0" liegt. Der Verbindungsgliedabschnitt 14 weist
zwei Löcher 50, 50 um
die Mittelachse "0" auf. Zylindrische
Bolzen 51, 51 sind drehend bei einem Ende entsprechend
in jedes Loch 50 eingefügt.
Der erste Arm 28 ist eine eiförmige Platte und mit dem zylindrischen
Bolzen 51 in Eingriff. Beide Seitenflächen 28a, 28b des
ersten Arms liegen vertikal zur Mittelachse "0".
Bei einem Ende 28c des erstens Arms 28 ist ein
Eingreifloch 52 bereitgestellt, wobei eine Mittellinie
davon gegen die Mittelachse "0" versetzt ist. Der
zylindrische Bolzen 51 ist drehbar in das Eingreifloch 52 des
ersten Arms 28 eingefügt. Die
Seitenfläche 28a des
ersten Arms 28 ist in Berührung mit der Seitenfläche 14a des
Verbindungsgliedabschnitts 14 um das Eingreifloch 52.
Ein Drehpaar 80 des Verbindungsgliedabschnitts 14 und
des ersten Arms 28 umfasst das Loch 50, das Eingreifloch 52 und
den zylindrischen Bolzen 51.
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Wie
aus 8, 9 und 11 ersichtlich
ist, weist die Abtriebswelle 16 zwei Verbindungsgliedabschnitte 18 auf,
die von dem festen Abschnitt 19 um die Mittelachse "0" zur Gegenrichtung vorspringen. Beide Seitenflächen 18a, 18b liegen
vertikal zur Mittelachse "0", wobei eine Seitenfläche 18b in
Berührung
mit der Seitenfläche 14a des
Verbindungsgliedabschnitts 14 ist. Jeder der Verbindungsgliedabschnitte 18 ist quadratförmig, wobei
die Seitenfläche 18b in
Berührung
mit der Seitenfläche 14a des
Verbindungsgliedabschnitts 14 ist. Wie aus 3 ersichtlich ist, ist einer der Verbindungsgliedabschnitte 18 mit
einem verzögerungsseitigen
Anschlag 14c des Verbindungsgliedabschnitts 14 in
Anlage, wenn die Drehphase der Abtriebswelle 16 sich in
der am meisten verzögerten
Phase befindet. Wenn die Drehphase der Abtriebswelle 16 sich
in der größten Vorlaufphase befindet,
ist der Verbindungsgliedabschnitt 18 mit einem vorlaufseitigen Anschlag 14d in
Anlage, wie aus 8 ersichtlich
ist. Jeder Verbindungsgliedabschnitt 18 weist an dessen
oberem Ende ein Loch 54 auf, wobei das Loch 54 eine
zu der Mittelachse "0" versetzte Mittellinie
aufweist. Jeder der zwei zylindrischen Bolzen 55 ist entsprechend
drehend in die Löcher 54 eingefügt. Der
zweite Arm 29 ist C-förmig
und mit dem zylindrischen Bolzen 55 in Eingriff. Beide Seitenflächen 29a, 29b des
zweiten Arms 29 liegen vertikal zur Mittelachse "0", wobei eine Seitenfläche 29a in
Berührung
mit der Seitenfläche 25a des
Führungsteils 25 ist.
Der zweite Arm 29 weist bei dessen einem Ende 29c ein
Loch 56 auf, wobei das Loch 56 eine zu der Mittelachse "0" versetzte Mittellinie aufweist. Der
zylindrische Bolzen 55 ist drehend in das Loch 56 des
zweiten Arms 29 eingefügt.
Die Seitenfläche 29b ist
um das Loch 56 in Berührung
mit der Seitenfläche 18b des
Verbindungsgliedabschnitts 18. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
umfasst ein Drehpaar 82 des Verbindungsgliedabschnitts 18 und
des zweiten Arms 29 das Loch 54, das Loch 56 und
den zylindrischen Bolzen 55.
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Wie
aus 3 und 8 ersichtlich ist, weist
der erste Arm 28 eine kürzere
Länge auf
als der zweite Arm 29. Der Winkel θ zwischen der Längsachse
U des erstens Arms 28 und der Längsachse V des zweiten Arms 29 variiert
gemäß dem Betrieb
des Phaseneinstellungsmechanismus 10 von einem –90° Winkel bis
zu einem 90° Winkel.
Das Drehpaar 82, das Drehpaar 80 und ein Drehpaar 84 sind
in dieser Reihenfolge in der Verzögerungsrichtung Y angeordnet.
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Mit
Bezug auf 1, 3, 8 und 12 wird
der Betrieb der Verbindungsgliedkette im Folgenden beschrieben.
Wenn das Führungsteil 25 mit
der gleichen Drehphase dreht wie der Zahnkranz 11, dreht das
bewegliche Teil 26, 27 mit dem Führungsteil 25, ohne
in den Führungsschlitz 62 zu
gleiten.
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Zu
dieser Zeit werden die Positionen der Drehpaare 80, 82 und 84 nicht
geändert.
Dabei dreht die Abtriebswelle 16 mit der Nockenwelle 2,
während sie
die gleiche Drehphase beibehält
wie der Zahnkranz 11, und die Drehphase zwischen der Kurbelwelle
und der Nockenwelle beibehalten wird. Die Drehphase der Nockenwelle 2 relativ
zur Kurbelwelle wird im Folgenden als Wellenphase bezeichnet.
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Wenn
das Führungsteil 25 in
die Vorlaufrichtung X dreht, werden die beweglichen Teile 26, 27 durch
die Innenflächen 62a des
Führungsschlitzes 62 gezwungen,
sodass die beweglichen Teile 26, 27 in die Verzögerungsrichtung
Y in dem Führungsdurchtritt 64 gleiten,
wie aus 1 und 3 ersichtlich ist. Der erste
Arm 28 dreht um einen zylindrischen Bolzen 51 und
die Mittellinie des Säulenkörpers 26, 27 relativ
zu dem Verbindungsgliedabschnitt 14 und dem zweiten Arm 29.
Das Drehpaar 84 bewegt sich von der Mittelachse "0" weg. Zur gleichen Zeit dreht der zweite
Arm 29 um einen zylindrischen Bolzen 55 relativ
zu dem Verbindungsgliedabschnitt 18, sodass das Drehpaar 82 sich
in die Verzögerungsrichtung
Y bewegt. Dabei dreht die Abtriebswelle 16 relativ zu dem
Zahnkranz 11 in die Verzögerungsrichtung Y und die Wellenphase
ist verzögert.
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Wenn
das Führungsteil 25 relativ
zu dem Zahnkranz 11 in die Verzögerungsrichtung Y dreht, werden
die beweglichen Teile 26, 27 durch die Innenfläche 62b des
Führungsschlitzes 62 gezwungen. Die
beweglichen Teile 26, 27 gleiten in dem Führungsschlitz 62,
sodass der Abstand zwischen den beweglichen Teilen 26, 27 und
der Mittelachse "0" sich verringert,
wie aus 8 und 12 ersichtlich ist. In diesem
Augenblick dreht der erste Arm 28 um den zylindrischen
Bolzen 51 und die Säulenkörper 70, 75 relativ
zu dem Verbindungsgliedabschnitt 14 und dem zweiten Arm 29, sodass
das Drehpaar 84 sich zu der Mittelachse "0" bewegt. Der zweite Arm 29 dreht
um den zylindrischen Bolzen 55 relativ zu dem Verbindungsgliedabschnitt 18,
sodass das Drehpaar 82 sich in die Vorlaufrichtung X bewegt.
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Wie
oben beschrieben, wandelt der Phaseneinstellungsmechanismus 10 die
Gleitbewegung der beweglichen Teile 26, 27 in
die Drehbewegung der Abtriebswelle 16 um, um die Wellenphase
zu variieren.
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Während der
Phaseneinstellungsmechanismus 10 zusammengebaut wird, kann
das bewegliche Teil 26 wegen der Herstellungstoleranzen
und Zusammenbautoleranzen nicht gleichmäßig mit dem Führungsschlitz 62 eingreifen,
wie aus 13 ersichtlich
ist. Mit anderen Worten kann das bewegliche Teil 26 um
ein kleines Ausmaß von
dem Führungsdurchtritt 64 abweichen.
Um die Abweichung zu korrigieren, wird ein Futter (nicht gezeigt)
in die Positionierungsnuten 72b eingefügt, wobei die Buchse 72 durch
das Futter relativ zu dem Säulenkörper 70 gedreht
wird. Dabei ist die Buchse 72 passend mit dem Führungsschlitz 62 in
Eingriff. Das andere bewegliche Teil 27 ist passend mit
dem Führungsschlitz 62 in Eingriff,
während
die Position der Buchse 72 des beweglichen Teils 26 angepasst
wird. Das bewegliche Teil 26, 27 kann mit dem
Führungsschlitz 62 mit
dem Zwischenraum D in Eingriff sein, der 0,15 mm oder weniger beträgt. Außerdem können die
beweglichen Teile 26, 27 gleichmäßig in dem
Führungsdurchtritt 64 gleiten,
während
der Zwischenraum D ohne Vibration beibehalten wird. Die Buchse 72 dreht
relativ zu dem Säulenkörper 70 und
dem Führungsschlitz 62, während der
Phaseneinstellungsmechanismus 10 betätigt wird. Auf diese Weise
werden das Geräusch und
der Verschleiß verhindert
und eine Schwankung der Wellenphase ist beschränkt.
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(Zweites Ausführungsbeispiel)
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Eine
VVT-Steuerung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ist in 14 beschrieben.
Das zweite Ausführungsbeispiel
ist eine Abänderung
des ersten Ausführungsbeispiels,
und die im Wesentlichen gleichen Teile und Bauteile wie die des
ersten Ausführungsbeispiels sind
mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
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In
dem zweiten Ausführungsbeispiel
sind die Säulenkörper 70, 75 mit
dem Loch 57 in Eingriff und zwischen einer Basis 100 des
Lochs 57 und dem Übertragungsteil 24 eingefügt. Der
erste Arm 28 weist einen Säulenabschnitt 110 auf
der Seitenfläche 29b auf.
Der Säulenabschnitt 110 ist
drehbar mit einem Loch 51 in Eingriff. Die Drehpaare des
ersten Arms 28 und des zweiten Arms 29 weisen
das Loch 53 und den Säulenabschnitt 110 auf.
Das bewegliche Teil 26, 27, das Führungsteil 25 und
der zweite Arm 29 bilden die geschlossene Verbindungsgliedkette.
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(Drittes Ausführungsbeispiel)
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15 bis 17 zeigen das dritte Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung. Das dritte Ausführungsbeispiel ist eine Abänderung
des ersten Ausführungsbeispiels,
und die im Wesentlichen gleichen Teile und Bauteile wie die des
ersten Ausführungsbeispiels
sind mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
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Der
Führungsschlitz 62 ist
auf der Seitenfläche 25a des
Führungsteils 25 ausgebildet.
Die Innenfläche
des Führungsschlitzes 62 ist
halbkugelförmig. Der
Führungsdurchtritt 64 weist
einen äußeren Rand 162a, 162b auf.
Das bewegliche Teil 26 weist einen kugelförmigen Körper 170 und
einen zylindrischen Körper 172 auf.
Der zylindrische Körper 172 weist
einen konkaven Abschnitt auf, um den kugeligen Körper 170 aufzunehmen.
Der konkave Abschnitt weist eine Innenfläche 173 auf, deren
Querschnitt kreisförmig
ist. Es ist ein Versatz zwischen der Mittellinie N der Außenfläche 174 und
der Mittellinie M der Innenfläche 173 bereitgestellt.
Die Mittellinie M und die Mittellinie L des kugeligen Körpers 170 liegen
auf der gleichen Linie.
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Ein
anderes bewegliches Teil 72 weist einen kugeligen Körper 175 und
einen zylindrischen Körper 177 auf.
Wie aus 17 ersichtlich
ist, liegen die Mittellinie M der Innenfläche 178, die Mittellinie
N der Außenfläche 179 und
die Mittellinie L des kugeligen Körpers 175 auf der
gleichen Linie.
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In
diesem Ausführungsbeispiel
beträgt
der Abstand zwischen dem Rand 162a, 162b und dem kugeligen
Körper 170, 175 0,15
mm oder weniger.
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Die
zylindrischen Körper 172, 177 sind
drehbar mit dem Loch 53 des ersten Arms 28 und
dem Loch 54 des zweiten Arms 29 in Eingriff. Das
bewegliche Teil 26, 27 und der erste und der zweite
Arm 28, 29 bilden ein Teil der Verbindungsgliedkette.
Das Drehpaar 84 des ersten Arms 28 und des zweiten Arms 29 ist
durch das Eingreifen der zylindrischen Körper 172, 177 mit
dem Loch 53 beziehungsweise 57 ausgebildet.
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Wenn
das Führungsteil 25 seine
Drehphase relativ zu dem Zahnkranz 11 beibehält, drehen
die bewegliche Teile 26, 27 mit dem Führungsteil 25, ohne
in dem Führungsdurchtritt 64 zu
gleiten. Auf diese Weise wird die Wellenphase konstant beibehalten.
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Wenn
das Führungsteil 25 in
die Vorlaufrichtung X relativ zu dem Zahnkranz 11 dreht,
werden die beweglichen Teile 26, 27 durch den äußeren Rand 162a gezwungen,
der sich in eine radiale Richtung des Führungsteils 25 erstreckt.
Die gezwungenen, beweglichen Teile 26, 27 gleiten
in dem Führungsdurchtritt 64 in
die Verzögerungsrichtung
Y. Der Abstand zwischen dem beweglichen Teil 26, 27 und
der Mittelachse "0" erhöht sich.
Auf diese Weise wird die Wellenphase verzögert.
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Wenn
das Führungsteil 25 in
eine Verzögerungsrichtung
Y relativ zu dem Zahnkranz 11 dreht, wird das bewegliche
Teil 26, 27 durch den äußeren Rand 162b gezwungen.
Die gezwungenen beweglichen Teile 26, 27 gleiten
in dem Führungsdurchtritt 64 in
die Vorlaufrichtung X. Der Abstand zwischen dem beweglichen Teil 26, 27 und
der Mittelachse "0" verringert sich.
Auf diese Weise läuft
die Wellenphase vor.
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Während des
Zusammenbaus des Phaseneinstellungsmechanismus 10 ist es
möglich,
dass das bewegliche Teil 26 wegen Herstellungstoleranzen
und Zusammenbautoleranzen nicht gleichmäßig mit dem Führungsschlitz 62 in
Eingriff ist, wie aus 18 ersichtlich
ist. Mit anderen Worten kann das bewegliche Teil 26 um
ein kleines Ausmaß von
dem Führungsdurchtritt 64 abweichen.
Um die Abweichung zu korrigieren, wird der zylindrische Körper 172 so
um den kugeligen Körper 170 gedreht,
dass das bewegliche Teil 26 mit dem Führungsschlitz 62 in Eingriff
sein kann. Das andere bewegliche Teil 27 ist geeignet mit
dem Führungsschlitz 62 in
Eingriff, während
die Position des beweglichen Teils 26 angepasst wird. Das
bewegliche Teil 26, 27 kann mit dem Führungsschlitz 62 mit
dem Zwischenraum D in Eingriff sein, der 0,15 mm oder weniger beträgt.
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Außerdem kann
das bewegliche Teil 26, 27 gleichmäßig in dem
Führungsdurchtritt 64 gleiten, während der
Zwischenraum D ohne Vibration beibehalten wird. Der zylindrische
Körper 172 dreht
relativ zu dem Säulenkörper 70 und
dem Führungsschlitz 62,
während
der Phaseneinstellungsmechanismus 10 betätigt wird.
Auf diese Weise wird das Geräusch und
der Verschleiß verringert
und eine Schwankung der Wellenphase ist beschränkt.
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(Viertes Ausführungsbeispiel)
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19 zeigt das vierte Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung. Das vierte Ausführungsbeispiel ist eine Abänderung
des dritten Ausführungsbeispiels,
und die im Wesentlichen gleichen Teile und Bauteile wie die des
dritten Ausführungsbeispiels
sind mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
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In
dem vierten Ausführungsbeispiel
sind die zylindrischen Körper 172, 177 mit
dem Loch 57 in Eingriff und zwischen einer Basis 200 des
Lochs 57 und dem Führungsteil 25 eingefügt. Der
erste Arm 28 weist einen Säulenabschnitt 210 auf
der Seitenfläche 29b auf.
Der Säulenabschnitt 210 ist
drehbar mit einem Loch 53 in Eingriff. Das Drehpaar des
erstem Arms 28 und des zweiten Arms 29 weist das
Loch 53 und den Säulenabschnitt 210 auf.
Das bewegliche Teil 26, 27, das Führungsteil 25 und
der zweite Arms 29 bilden die geschlossene Verbindungsgliedkette.
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(Fünftes Ausführungsbeispiel)
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20 und 21 zeigen das fünfte Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung. Das fünfte Ausführungsbeispiel
ist eine Abänderung
des ersten Ausführungsbeispiels,
und die im Wesentlichen gleichen Teile und Bauteile wie die des
ersten Ausführungsbeispiels
sind mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
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Das
fünfte
Ausführungsbeispiel
weist den ersten Arm 28, den zylindrischen Bolzen 51 und
das Loch 50 auf dem Verbindungsgliedabschnitt 14 nicht auf.
Anstelle dieser Teile weist der Verbindungsgliedabschnitt 14 ein
Gleitloch 250 auf. Das Gleitloch 250 weist Seitenwände 250a, 250b auf,
die einen Gleitdurchtritt 252 ausbilden. Der Gleitdurchtritt 252 weist eine
konstante Breite auf und erstreckt sich in der Radialrichtung des
Verbindungsgliedabschnitts 14.
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Das
eine Ende 70b des Säulenkörpers 70 ist gleitbar,
drehbar mit dem Gleitdurchtritt 252 in Eingriff. Das eine
Ende 75b der Säule 75 ist
ebenfalls gleitbar, drehbar mit dem Gleitdurchtritt 252 in
Eingriff. Die beweglichen Teile 26, 27 und der
zweite Arm 29 bilden die Verbindungsgliedkette aus.
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Wenn
das Führungsteil 25 dreht,
während
es die gleiche Drehphase beibehält
wie der Zahnkranz 11, drehen das bewegliche Teil 26, 27 mit
dem Führungsteil 25,
ohne in dem Gleitdurchtritt 252 zu gleiten. Die Position
des Drehpaars 82 wird nicht variiert. Auf diese Weise dreht
die Abtriebswelle 16 mit der Nockenwelle 2, während sie
die gleiche Drehphase wie der Zahnkranz 11 beibehält.
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Wenn
das Führungsteil 25 relativ
zu dem Zahnkranz 11 in die Vorlaufrichtung X dreht, bewegen
sich die beweglichen Teile 26, 27 von der Mittelachse "0" weg. Das bewegliche Teil 26, 27 gleitet
in dem Gleitdurchtritt 252 nach außen. Der zweite Arm 29 dreht
um den zylindrischen Bolzen 55 und das Drehpaar 82 bewegt
sich in die Verzögerungsrichtung
Y. Die Abtriebswelle 16 dreht in die Verzögerungsrichtung
Y relativ zu dem Zahnkranz 11, sodass die Wellenphase verzögert wird.
Wenn das Führungsteil 25 in
die Verzögerungsrichtung
Y relativ zu dem Zahnkranz 11 dreht, bewegen sich die beweglichen
Teile 26, 27 in dem Führungsdurchtritt 252 zu der
Mittelachse "0". Der zweite Arm 29 dreht
um den zylindrischen Bolzen 55 und das Drehpaar 82 bewegt sich
in die Vorlaufrichtung X. Auf diese Weise dreht die Abtriebswelle 16 in
Vorlaufrichtung X relativ zu dem Zahnkranz 11, sodass die
Wellenphase vorläuft.
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(Sechstes Ausführungsbeispiel)
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22 zeigt das sechste Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung. Das sechste Ausführungsbeispiel ist eine Abänderung
des fünften Ausführungsbeispiels,
und die im Wesentlichen gleichen Teile und Bauteile wie die des
fünften
Ausführungsbeispiels
sind mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
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In
dem sechsten Ausführungsbeispiel
sind die Säulenkörper 70, 75 mit
dem Loch 57 in Eingriff und zwischen einer Basis 270 des
Lochs 57 mit dem Übertragungsteil 24 eingefügt. Der
zweite Arm weist einen Säulenabschnitt 280 auf
der Seitenfläche 29b auf.
Der Säulenabschnitt 280 ist
gleitbar mit dem Gleitdurchtritt 252 in Eingriff. Das bewegliche
Teil 26, 27, das Führungsteil 25 und
der zweite Arm 29 bildet die geschlossene Verbindungsgliedkette.
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(Siebentes Ausführungsbeispiel)
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23, 24 zeigen das siebente Ausführungsbeispiel.
Das siebente Ausführungsbeispiel weist
auf dem Verbindungsgliedabschnitt 14 den ersten und den
zweiten Arm 28, 29, die zylindrischen Bolzen 51, 55 und
die Löcher 50, 54 nicht
auf. Anstelle dieser Teile weisen die Verbindungsgliedabschnitte 14, 18 ein
Gleitloch 300 beziehungsweise 310 auf.
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Der
Verbindungsgliedabschnitt 300 weist zwei Gleitlöcher 300 auf,
die symmetrisch mit Bezug auf die Mittelachse "0" vorgesehen
sind. Jedes der Gleitlöcher 300 weist
eine Innenfläche 300a, 300b auf,
die einander gegenüberliegen,
um einen Gleitdurchtritt 302 auszubilden. Der Gleitdurchtritt 302 ist mit
Bezug auf die radiale Richtung des Verbindungsgliedabschnitts 14 geneigt
und weist eine konstante Breite auf. In diesem Ausführungsbeispiel
ist das äußere Ende
des Gleitdurchtritts 302 zu der Verzögerungsrichtung Y geneigt.
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Der
Verbindungsgliedabschnitt 18 weist zwei Gleitlöcher 310 auf,
die mit Bezug auf die Mittelachse "0" symmetrisch
vorgesehen sind. Das Gleitloch 310 weist Innenflächen 310a, 310b auf,
die einen Gleitdurchtritt 312 bilden. In diesem Ausführungsbeispiel ist
der Gleitdurchtritt 312 zu der Vorlaufrichtung X von der
Innenseite zu der Außenseite
geneigt. Die Gleitflächen 18a, 18b des
Verbindungsgliedabschnitts 18 sind in Berührung mit
der Seitenfläche 25a des
Führungsteils 25 und
der Seitenfläche 14a des
Verbindungsgliedabschnitts 14. Der Gleitdurchtritt 312 und der
Gleitdurchtritt 302 kreuzen sich bei der Position, die
auf der Basis der Drehphase der Abtriebswelle 16 bestimmt
ist.
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Ein
Teil 70b der Säule 70 ist
mit dem Gleitloch 300 und dem Gleitloch 311 in
Eingriff. Das Teil 70b mit einer Außenfläche 71 ist in die
Kreuzung des Durchtritts 302 und Durchtritts 312 eingefügt. Der Säulenkörper 70 ist
drehbar mit dem Gleitloch 300, 301 in Eingriff,
und der Säulenkörper 70 bewegt
sich gleitbar in dem Gleitdurchtritt 302 und dem Gleitdurchtritt 252, 312. Ähnlich ist
der Säulenkörper 75 drehbar
mit dem Gleitloch 300, 310 in Eingriff, und bewegt
sich gleitbar in dem Gleitdurchtritt 302, 312 .
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Wenn
das Führungsteil 25 die
gleiche Drehphase beibehält
wie der Zahnkranz 11, drehen die beweglichen Teile 26, 27 mit
dem Führungsteil 25, ohne
in dem Führungsdurchtritt 64 zu
gleiten. Auf diese Weise dreht die Abtriebswelle synchron mit der Nockenwelle 2,
während
sie die gleiche Drehphase wie der Zahnkranz 11 beibehält.
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Wenn
das Führungsteil 25 in
die Vorlaufrichtung X relativ zu dem Zahnkranz 11 dreht,
bewegen sich die beweglichen Teile 26, 27 von
der Mittelachse nach außen.
In diesem Augenblick zwingen die beweglichen Teile 26, 27 die
Innenfläche 300a des Gleitlochs 300 in
die Vorlaufrichtung X und zwingen die Innenfläche 310b des Gleitlochs 310 in
die Verzögerungsrichtung
Y. Die Abtriebswelle 16 dreht in die Verzögerungsrichtung
Y relativ zu dem Zahnkranz 11, während die beweglichen Teile 26, 27 in
dem Gleitloch 300, 310 gleiten. Auf diese Weise
wird die Wellenphase verzögert.
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Wenn
das Führungsteil 25 relativ
zu dem Zahnkranz in die Verzögerungsrichtung
dreht, bewegen sich die beweglichen Teile 26, 27 zu
der Mittelachse "0". Die beweglichen
Teile 26, 27 zwingen die Innenfläche 300b des
Gleitlochs 300 in die Verzögerungsrichtung Y, während sie
die Innenfläche 310a des
Gleitlochs 310 in die Vorlaufrichtung X zwingen. Die Abtriebswelle 16 dreht
in die Vorlaufrichtung X relativ zu dem Zahnkranz 11, sodass
die Wellenphase vorläuft.
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In
den vorangehenden Ausführungsbeispielen
weist die Buchse 77 des beweglichen Teils 25 eine
von der Buchse 72 des beweglichen Teils 26 unterschiedliche
Anordnung auf. Die Buchse 77 kann die gleiche Anordnung
wie die Buchse 72 aufweisen.
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In
den vorangehenden Ausführungsbeispielen
gleitet das bewegliche Teil 26, 27 durch das Drehen
des Führungsteils 25,
das mit dem beweglichen Teil 26, 27 in Eingriff
ist, relativ zu dem Zahnkranz 11, relativ zu dem Führungsteil 25.
Das Führungsteil 25 kann
linear bewegt werden, um das bewegliche Teil relativ zu dem Führungsteil 25 zu
bewegen.
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Das
drittes Ausführungsbeispiel
und das fünfte
Ausführungsbeispiel
können
so kombiniert werden, dass die zylindrischen Körper 172, 177 entsprechend
mit dem zweiten Arm 29 und dem Gleitloch 250 in
Eingriff sind. Das vierte Ausführungsbeispiel
und das fünfte
Ausführungsbeispiel
können
so kombiniert werden, dass die zylindrischen Körper 172, 177 mit
dem zweiten Arm 29 in Eingriff sind, wobei der Säulenabschnitt 210 des
zweiten Arms 29 mit dem Gleitloch 250 in Eingriff
ist. Das dritte Ausführungsbeispiel
und das siebente Ausführungsbeispiel können so
kombiniert werden, dass die zylindrischen Körper 172, 177 mit
dem Gleitlöchern 300, 310 in Eingriff
sind.
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In
einem anderen Ausführungsbeispiel
weist der Säulenkörper eine
Innenfläche
auf, die mit dem Verbindungsglied drehbar in Eingriff ist, wobei
die Buchse eine äußere Fläche aufweist,
die drehbar mit dem Führungsteil
in Eingriff ist.
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In
dem anderen Ausführungsbeispiel
kann die Buchse eine erste Innenfläche und eine zweite Innenfläche aufweisen,
die versetzte Mittelachsen aufweisen. Der Säulenkörper ist mit der ersten Innenfläche in Eingriff
und das Verbindungsglied ist mit der zweiten Innenfläche in Eingriff.
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Die
variable Ventilzeitsteuerung (1) steuert die Ventilzeit
des Einlassventils. Die variable Ventilzeitsteuerung (1)
hat einen Phaseneinstellungsmechanismus (10). Der Phaseneinstellungsmechanismus
(10) hat ein Führungsteil
(25), auf dem ein Führungsdurchtritt
(64) ausgebildet ist. Ein bewegliches Teil (26, 27)
ist mit dem Führungsdurchtritt
(64) und den Verbindungsgliedern (28, 29)
in Eingriff, sodass eine geschlossene kinematische Kette konstruiert wird.
Die Drehphase einer angetriebenen Welle (2) wird variiert,
wenn sich das bewegliche Teil (26, 27) in dem
Führungsdurchtritt
(64) bewegt. Das bewegliche Teil (26) weist eine
Säulenkörper (70)
und eine Buchse (72) auf. Die Buchse (72) weist
eine kreisförmige
Innenfläche
(73) und eine kreisförmige
Außenfläche (74)
auf. Die Mittellinien der Innenfläche (73) und der Außenfläche (74)
sind mit Bezug aufeinander versetzt. Die Außenfläche (71) des Säulenkörpers (70)
ist drehbar mit dem Führungsteil
(25) in Eingriff. Die Außenfläche (74) der Buchse
(72) ist drehbar mit den Armen (28, 29)
in Eingriff.