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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Ventilzeitgebungssteuervorrichtung,
die eine Ventilzeitgebung eines Einlassventils und/oder eines Auslassventils
einer Brennkraftmaschine einstellt.
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Eine
Ventilzeitgebungssteuervorrichtung stellt die relative Drehphase
(Kraftmaschinenphase) zwischen einer Kurbelwelle und einer Nockenwelle ein,
die eine Ventilzeitgebung bestimmt, und zwar unter Verwendung des
Steuermoments, das durch eine Momentenerzeugungseinrichtung wie
zum Beispiel einen Elektromotor oder eine dynamoelektrische Bremse
erzeugt wird.
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Bei
einer derartigen Ventilzeitgebungssteuervorrichtung ist ein Abgaberotor
mit einem Eingaberotor eines Phaseneinstellmechanismus verbunden. Der
Abgaberotor gibt ein Steuermoment ab, und der Phaseneinstellmechanismus
stellt die Kraftmaschinenphase ein. Die Kraftmaschinenphase wird
nämlich
gemäß dem Steuermoment
eingestellt, das von dem Abgaberotor zu dem Eingaberotor übertragen wird.
Bei einer Ventilzeitgebungssteuervorrichtung, die zum Beispiel in
JP-2005-264898 A offenbart
ist, hat der Eingaberotor eine zylindrische Eingabewand. Eine Passaussparung
ist an einer Innenfläche
der Eingabewand ausgebildet. Ein Fügeelement des Abgaberotors
ist mit der Passaussparung in Eingriff, wodurch eine Verbindungsfestigkeit
zwischen diesen Rotoren verbessert wird.
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Die
Eingabewand des Eingaberotors ist durch ein Lagerelement drehbar
gestützt.
Um eine Unterstützung
eines Zahnspieles zu reduzieren, ist es möglich, die Eingabewand unter
Druck in den Innenumfang des Lagerelements einzufügen. Da
jedoch die Steifigkeit der Eingabewand in einer Umfangsrichtung
aufgrund der Passaussparung teilweise variiert, verformt sich die
Eingabewand in der Umfangsrichtung, wenn sie eingefügt wird.
Eine derartige Verformung verursacht einen Verzug der Passaussparung,
so dass es viel Zeit erfordert, das Fügeelement und die Passaussparung
in Eingriff zu bringen. Nach der Montage schwingt das Fügeelement
in der Passaussparung, was eine Abnutzung und Lärm verursacht. Falls die Verformung
der Eingabewand zu dem Lagerelement übertragen wird, verschlechtert
sich eine Rundheit des Lagerelementes, so dass die Lebensdauer des
Lagerelements reduziert wird.
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Es
ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Ventilzeitgebungssteuervorrichtung
vorzusehen, die diese Probleme löst.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung stellt eine Ventilzeitgebungssteuervorrichtung eine Ventilzeitgebung
eines Einlassventils und/oder eines Auslassventils ein, die durch
eine Nockenwelle geöffnet und
geschlossen werden, und zwar durch die Momentenübertragung von einer Kurbelwelle
einer Brennkraftmaschine. Die Steuervorrichtung hat eine Momentenerzeugungseinrichtung
mit einem Abgaberotor zum Erzeugen eines Steuermoments, das von
dem Abgaberotor abgegeben wird. Die Steuervorrichtung hat einen
Phaseneinstellmechanismus einschließlich eines Eingaberotors,
der mit dem Abgaberotor verbunden ist. Der Phaseneinstellmechanismus
stellt eine relative Drehphase zwischen einer Kurbelwelle und einer
Nockenwelle der Brennkraftmaschine gemäß dem Steuermoment ein, das
in den Eingaberotor von dem Abgaberotor eingegeben wird. Ein Lagerelement
stützt
drehbar den Eingaberotor. Der Eingaberotor bildet eine zylindrische
Eingabewand, die unter Druck in einen Innenumfang des Lagerelements
gedrückt
ist. Die Eingabewand ist mit einer Passaussparung an ihrer Innenfläche für einen Eingriff
mit dem Abgaberotor versehen. Die Eingabewand ist mit einem dünnwandigen
Abschnitt versehen, dessen Dicke in einer radialen Richtung reduziert
ist. Die Passaussparung und der dünnwandige Abschnitt sind in
Umfangsrichtung voneinander beabstandet angeordnet.
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Da
dadurch eine Festigkeits-/Steifigkeitsänderung in einer Umfangsrichtung
einer Eingabewand reduziert wird, auch wenn die Eingabewand unter Druck
in den Innenumfang eines Lagerelementes eingefügt ist, um die Unterstützung eines
Zahnspiels zu reduzieren, wird kaum ein Unterschied bei der Übertragung
in der Umfangsrichtung erzeugt. Infolge dessen können bei einer Eingabewand
die passgenaue Montage zur Zeit der Herstellung, die verschleißbeständige Qualität und die
geräuscharme Betätigung verbessert
werden, da der Verzug der Konfiguration der Passaussparung beschränkt wird. Da
außerdem
eine Verschlechterung der Rundheit des Lagerelements auch dann beschränkt wird,
falls eine Verformung der Eingabewand zu dem Lagerelement übertragen
wird, kann die Absenkung der Lebensdauer des Lagerelements unterdrückt werden.
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1 zeigt
eine Querschnittsansicht einer Ventilzeitgebungssteuervorrichtung
gemäß einem ersten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung entlang einer Linie I-I in der 2.
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2 zeigt
eine Querschnittsansicht entlang einer Linie II-II in der 1.
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3 zeigt
eine Querschnittsansicht entlang einer Linie III-III in der 1.
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4 zeigt
eine vergrößerte Schnittansicht eines
kennzeichnenden Teils der Ventilzeitgebungssteuervorrichtung, die
in der 1 gezeigt ist.
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5 zeigt
eine schematische Ansicht zum Darstellen der Charakteristik der
Ventilzeitgebungssteuervorrichtung, die in der 1 gezeigt
ist.
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6 zeigt
eine schematische Ansicht zum Darstellen der Charakteristik eines
Vergleichsbeispiels.
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7 zeigt
eine schematische Ansicht eines charakteristischen Teils der Ventilzeitgebungssteuervorrichtung
gemäß einem
zweiten Ausführungsbeispiel.
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8 zeigt
eine Querschnittsansicht einer Ventilzeitgebungssteuervorrichtung
gemäß einem dritten
Ausführungsbeispiel.
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9 zeigt
eine Querschnittsansicht einer Ventilzeitgebungssteuervorrichtung
gemäß einem vierten
Ausführungsbeispiel.
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10 zeigt
eine Querschnittsansicht einer Ventilzeitgebungssteuervorrichtung
gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel.
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11 zeigt
eine schematische Ansicht eines charakteristischen Teils der Ventilzeitgebungssteuervorrichtung
gemäß einem
sechsten Ausführungsbeispiel.
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Nachfolgend
wird eine Vielzahl Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung beschrieben. Bei jedem Ausführungsbeispiel
sind ähnliche
Teile und Komponenten durch dieselben Bezugszeichen angegeben, und
dieselbe Beschreibung wird nicht wiederholt.
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(Erstes Ausführungsbeispiel)
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Die 1 zeigt
die Ventilzeitgebungssteuervorrichtung 1 gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung. Die Ventilzeitgebungssteuervorrichtung 1 ist
bei dem Übertragungssystem
vorgesehen, das ein Kraftmaschinenmoment zu der Nockenwelle 2 von
der Kurbelwelle (nicht gezeigt) der Brennkraftmaschine überträgt. Die
Ventilzeitgebungssteuervorrichtung hat ein Momentenerzeugungssystem 4 und
einen Phaseneinstellmechanismus 8, und sie stellt die Kraftmaschinenphase
zwischen der Kurbelwelle und der Nockenwelle 2 ein. Bei
dem gegenwärtigen
Ausführungsbeispiel öffnet/schließt die Nockenwelle 2 das
Einlassventil (nicht gezeigt), und die Ventilzeitgebungssteuervorrichtung 1 stellt
die Ventilzeitgebung des Einlassventils ein.
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Zunächst wird
das Momentenerzeugungssystem 4 beschrieben. Das Momentenerzeugungssystem 4 ist
mit einem Elektromotor 5 und einer Steuerschaltung 6 versehen.
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Der
Elektromotor 5 ist zum Beispiel ein bürstenloser Motor, und er erzeugt
ein Steuermoment an einer Welle 7, wenn er bestromt wird.
Die Steuerschaltung 6 hat einen Mikrocomputer und einen Motortreiber,
und sie ist außerhalb
und/oder innerhalb des Elektromotors 5 angeordnet. Die
Steuerschaltung 6 ist mit dem Elektromotor 5 elektrisch
verbunden, um die Bestromung des Elektromotors 5 gemäß dem Betriebszustand
der Brennkraftmaschine zu steuern. Als Reaktion auf diese gesteuerte
Bestromung hält
oder ändert
der Elektromotor 5 das Moment, das auf die Welle 7 aufgebracht
wird.
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Als
nächstes
wird der Phaseneinstellmechanismus 8 nachfolgend beschrieben.
Der Phaseneinstellmechanismus 8 ist mit dem antreibenden
Rotor 10, dem angetrieben Rotor 20, dem Planetenträger 40 und
dem Planetenrad 50 versehen.
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Der
antreibende Rotor 10 hat ein Zahnradelement 12 und
eine Zahnscheibe 13, die zusammen koaxial durch eine Schraube
befestigt sind. Der Umfangswandabschnitt des Zahnradelementes 12 bildet eine
antreibende Innenverzahnung 14, die einen Kopfkreis im
Inneren eines Fußkreises
hat. Die Zahnscheibe 13 hat eine Vielzahl Zähne 16.
Eine Steuerkette (nicht gezeigt) ist um die Zahnscheibe 13 und um
eine Vielzahl Zähne
der Kurbelwelle gewickelt, so dass die Zahnscheibe 13 mit
der Kurbelwelle gekoppelt ist. Daher dreht sich der antreibende
Rotor 10 zusammen mit der Kurbelwelle, wenn das von der
Kurbelwelle abgegebene Kraftmaschinenmoment in die Zahnscheibe 13 durch
die Steuerkette eingegeben wird, während die relative Drehphase
relativ zu der Kurbelwelle aufrechterhalten wird. Dabei dreht sich der
antreibende Rotor 10 im Gegenuhrzeigersinn gemäß den 2 und 3.
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Wie
dies in den 1 und 2 gezeigt
ist, ist der angetriebene Rotor 20 becherförmig ausgebildet,
und er ist konzentrisch in der Zahnscheibe 13 angeordnet.
Der Umfangswandabschnitt des angetriebenen Rotors 20 bildet
eine angetriebene Innenverzahnung 22, die einen Kopfkreis
im Inneren ihres Fußkreises
hat. Die angetriebene Innenverzahnung 22 ist so angeordnet,
dass sie von der antreibenden Innenverzahnung 14 in einer
axialen Richtung abweicht.
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Wie
dies in der 1 gezeigt ist, bildet der Bodenwandabschnitt
des angetriebenen Rotors 20 den Verbindungsabschnitt 24,
der an der Nockenwelle 2 durch eine Schraube befestigt
ist. Da der Verbindungsabschnitt 24 mit der Nockenwelle 2 verbunden ist,
dreht sich der angetriebene Rotor 20 zusammen mit der Nockenwelle 2,
während
die relative Drehphase zwischen ihnen aufrecht erhalten wird, und
der angetriebene Rotor 20 führt eine relative Drehung hinsichtlich
des antreibenden Rotors 10 durch. Daneben zeigt in den 2 und 3 ein
Pfeil X eine Vorrückungsrichtung
des angetriebenen Rotors 20 relativ zu dem antreibenden
Rotor 10, und ein Pfeil Y zeigt eine Verzögerungsrichtung
des angetriebenen Rotors 20 relativ zu dem antreibenden
Rotor 10.
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Wie
dies in den 1–3 gezeigt
ist, ist der Planetenträger 40 zylindrisch
ausgebildet und bildet eine Innenwand 42, durch die das
Steuermoment von der Motorwelle 7 eingegeben wird. Die
Motorwelle 7 ist mit der Eingabewand 42 verbunden,
die konzentrisch zu den Rotoren 10 und 20 ist.
Diese Verbindung ermöglicht
es, dass sich der Planetenträger 40 zusammen
mit der Motorwelle 7 dreht und eine relative Drehung hinsichtlich
der Rotoren 10 und 20 durchführt.
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Der
Plantetenträger 40 ist
mit einer Stützwand 44 versehen,
die relativ zu den Rotoren 10 und 20 exzentrisch
ist. Die Stützwand 44 und
die Eingabewand 42 befinden sich nämlich in einer Linie mit der
axialen Richtung. Die Stützwand 44 ist
mit einer Innenbohrung 51 des Planetenrads 50 durch
ein Lager 45 im Eingriff. Das Planetenrad 50 ist
durch die Stützwand 44 so
gestützt,
dass es eine Planetenbewegung durchführt. Das Planetenrad 50 dreht
sich um eine Mitte der Stützwand 44 und
führt eine
Planetenbewegung in einer Drehrichtung der Stützwand 44 durch.
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Das
Planetenrad 50 ist mit einer zylindrischen Form mit einem
Absatz ausgebildet, und es ist koaxial zu der Stützwand 44 angeordnet.
Das Planetenrad 50 ist nämlich immer exzentrisch hinsichtlich den
Rotoren 10, 20 angeordnet. Das Planetenrad 50 ist
mit einer antreibenden Außenverzahnung 52 und einer
angetriebenen Außenverzahnung 54 an
seinem Abschnitt mit großem
Durchmesser und an seinem Abschnitt mit kleinem Durchmesser versehen. Die
Verzahnungen 52, 54 haben jeweils einen Kopfkreis
außerhalb
des Fußkreises.
Die antreibende Außenverzahnung 52 ist
so angeordnet, dass sie mit der antreibenden Innenverzahnung 14 im
Eingriff ist. Die angetriebene Außenverzahnung 54 ist
so angeordnet, dass sie mit der angetriebenen Innenverzahnung 22 im
Eingriff ist.
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Der
Phaseneinstellmechanismus 8 ist mit einem Planetenmechanismus 60 einer
Differenzialgetriebebauart versehen, die die Drehzahl des Planetenträgers 40 untersetzt
und dessen Drehbewegung zu der Nockenwelle 2 überträgt. Außerdem stellt
der Phaseneinstellmechanismus 8, der mit einem derartigen
Planetenmechanismus 60 ausgestattet ist, die Kraftmaschinenphase
gemäß dem Steuermoment ein,
das in den Planetenträger 40 von
dem Wellenkörper 7 eingegeben
wird, so dass die Ventilzeitgebung verwirklicht wird, die für eine Brennkraftmaschine
geeignet ist.
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Wenn
das Steuermoment gehalten wird und der Planetenträger 40 sich
nicht relativ zu dem antreibenden Rotor 10 dreht, dreht
sich das Planetenrad 50 zusammen mit den Rotoren 10, 20,
während
eine Eingriffsposition der Innenverzahnungen 14 und 22 aufrecht
erhalten wird. Daher ändert
sich eine Kraftmaschinenphase nicht, und die Ventilzeitgebung wird infolge
dessen konstant gehalten.
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Wenn
sich das Steuermoment in der Vorrückungsrichtung X erhöht und der
Planetenträger 40 eine
relative Drehung in der Vorrückungsrichtung
X relativ zu dem antreibenden Rotor 10 durchführt, führt der
Planetenträger 50 die
Planetenbewegung so durch, dass der angetriebene Rotor 20 eine
relative Drehung in der Vorrückungsrichtung
X relativ zu dem antreibenden Rotor 10 durchführt. Daher
wird eine Kraftmaschinenphase vorgerückt, und die Ventilzeitgebung
wird infolge dessen ebenfalls vorgerückt.
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Wenn
sich das Steuermoment in der Verzögerungsrichtung Y erhöht und der
Planetenträger 40 eine
relative Drehung in der Verzögerungsrichtung
Y relativ zu dem antreibenden Rotor 10 durchführt, führt das
Planetenrad 50 die Planetenbewegung so durch, dass der
angetriebene Rotor 20 eine relative Drehung in der Verzögerungsrichtung
Y relativ zu dem antreibenden Rotor 10 durchführt. Daher
wird eine Kraftmaschinenphase verzögert, und die Ventilzeitgebung
wird infolge dessen ebenfalls verzögert.
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Als
nächstes
wird der charakteristische Teil des ersten Ausführungsbeispieles im Einzelnen
beschrieben.
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Wie
dies in der 1 gezeigt ist, hat die Motorwelle 7 ein
Wellenelement 70 und ein Fügeelement 72. Das
Wellenelement 70 ist in der Gestalt einer Welle ausgebildet,
und es dreht sich durch das Steuermoment, das der Elektromotor 5 erzeugt.
Das Fügeelement 72 hat
einen Anbringungsabschnitt 74 und einen vorstehenden Abschnitt 76.
Der Anbringungsabschnitt 74 ist zylindrisch ausgebildet
und konzentrisch an der Innenumfangsseite der zylindrischen Eingabewand 42 des
Planetenträgers 40 angeordnet.
Ein Endabschnitt des Wellenelements 70 ist in die Innenumfangsseite
des Anbringungsabschnittes 74 eingefügt. Wie dies in den 1 und 4 gezeigt
ist, ist ein Verbindungsstift 78 in dem Andrehungsabschnitt 74 und
dem Wellenelement 70 eingefügt, wodurch sich das Fügeelement 72 mit
dem Wellenelement 70 drehen kann. In dem Anbringungsabschnitt 74 sind
zwei vorstehende Abschnitte 76 in einer radialen Richtung
quer zur Achse „O" vorgesehen. Jeder
vorstehende Abschnitt 76 von diesem Ausführungsbeispiel
hat in der Draufsicht einer axialen Richtung eine rechteckige Form.
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Wie
dies in der 1 gezeigt ist, ist ein Passloch 82 in
einem Wandabschnitt 80 des Zahnradelementes 12 konzentrisch
mit den Rotoren 10 und 20 ausgebildet. Bei diesem
Ausführungsbeispiel
ist eine äußere Laufbahn 86 eines
Radialkugellagers 84 mittels einer Presspassung in den
Innenumfang des Passloches 82 eingefügt. Dadurch stützt der
antreibende Rotor 10 den Planetenträger 40 drehbar durch das
Lager 84. Bei dem angetriebenen Rotor 20 ist die angetriebene
Innenverzahnung 22 von dem Lager 84 anstatt von
der antreibenden Innenverzahnung 14 beabstandet positioniert.
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Wie
dies in den 1 und 4 gezeigt
ist, ist die Eingabewand 42 konzentrisch mittels einer Presspassung
in den Innenumfang einer inneren Laufbahn 87 des Lagers 84 eingefügt, und
eine Innenfläche 88 der
inneren Laufbahn 87 und eine Außenfläche 89 der Eingabewand 42 sind
in einer Umfangsrichtung miteinander in einem engen Kontakt. In
der Eingabewand 42 sind die Passaussparungen 90 jeweils
an zwei Orten ausgebildet, die sich in der radialen Richtung (in
der horizontalen Richtung gemäß der 4)
an beiden Seiten einer Achse „P" gegenüberliegen.
Jede Passaussparung 90 ist an dem Innenumfang der Eingabewand 42 vorgesehen,
und sie ist eine rechteckige Nut, die sich entlang einer axialen
Richtung des Planetenträgers 40 erstreckt.
Jede Passaussparung 90 ist jeweils mit einem entsprechenden
vorstehenden Abschnitt 76 des Fügeelements 72 im Eingriff.
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Darüber hinaus
ist bei der Eingabewand 42 der dünnwandige Abschnitt 92 an
zwei Stellen vorgesehen, die die Achse P in einer Richtung (in der
vertikalen Richtung gemäß der
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4)
eingrenzen, die senkrecht zu einer Linie ist, die die Passaussparungen 90 verbindet.
Wie dies nämlich
in der 4 gezeigt ist, ist jeder dünnwandige Abschnitt 92 symmetrisch
hinsichtlich einer Linie „L" vorgesehen, an der
sich die jeweiligen Passaussparungen 90 einander gegenüber liegen.
Jeder dünnwandige
Abschnitt 92 verdünnt
die Innenwand 42 in der radialen Richtung anstelle von
Abschnitten an beiden Seiten der jeweiligen Passaussparung 90. Innere
konkave Abschnitte 96 sind an der Innenfläche 94 der
Eingabewand 42 vorgesehen. Die Bodenflächen der inneren konkaven Abschnitte 96 bilden die
dünnwandigen
Abschnitte 92. Wie dies daneben in den 1 und 4 gezeigt
ist, ist jeder innere konkave Abschnitt 96 eine rechteckige
Nut, die sich entlang der axialen Richtung des Planetenträgers 40 erstreckt.
Wie dies in der 5 gezeigt ist, sind eine Breite
W1 und eine Tiefe D1 des inneren konkaven Abschnitts 96 so
eingerichtet, dass sie kleiner als eine Breite W0 beziehungsweise
als eine Tiefe D0 der Passaussparung 90 sind.
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Wenn
die Eingabewand 42 mittels einer Presspassung in den Innenumfang
des Lagers 84 eingefügt
wird, besteht die Tendenz, dass sich die Eingabewand 42 an
beiden Seiten der Achse „L" symmetrisch verformt.
Verglichen mit dem Fall der 6 ohne einen
dünnwandigen
Abschnitt 92 wird bei der Eingabewand 42, die
den dünnwandigen
Abschnitt 92 aufweist, der Festigkeits-/Steifigkeitsunterschied,
die zwischen den Abschnitten erzeugt wird, so klein wie das Maß an beiden
Seiten der Achse „L". Bei der Eingabewand 42 von
diesem Ausführungsbeispiel
ist es daher schwierig, der Verformungsunterschied in der Umfangsrichtung
durch Presspassen des Lagers zu erzeugen.
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Falls
kein dünnwandiger
Abschnitt vorgesehen ist, wie dies in der 6 gezeigt
ist, verformt sich insbesondere die Eingabewand 42 in einer
Nähe der Passaussparung 90 nach
außen.
An mittleren Abschnitten zwischen zwei Passaussparungen 90 verformt
sich außerdem
die Eingabewand 42 nach innen. Somit tritt ein großer Verformungsunterschied zwischen
diesen Abschnitten auf, und es besteht die Möglichkeit, dass die Eingabewand 42 eine
elliptische Form annimmt. Andererseits verformt sich im Falle dieses
Ausführungsbeispiels
mit dem dünnwandigen
Abschnitt 92, wie er in der 5 gezeigt ist,
die Eingabewand 42 in der Nähe der Passaussparung 90 nach
innen. Außerdem
wird ein Verformungsbetrag der Eingabewand 42 an den mittleren Abschnitten
begrenzt. Somit wird der Verformungsunterschied klein.
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Gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel werden
die Passaussparung 90 und der vorstehende Abschnitt 76 in
einfacher Weise montiert, da die Passaussparung 90 auch
dann kaum verformt wird, wenn die Eingabewand 42 mittels
einer Presspassung eingefügt
wird. Während
ihres Betriebes wird eine Qualität
einer Verschleißbeständigkeit
zwischen der Passaussparung 90 und dem vorstehenden Abschnitt 76 verbessert.
Auch falls eine Verformung der Eingabewand 42 zu der Innenfläche 88 (siehe 4) der
inneren Laufbahn 87 eines Lagers 84 aufgrund der
Einfügung
unter Druck übertragen
wird, wird außerdem
die Rundheit der inneren Fläche 88 kaum
beeinträchtigt.
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Da
darüber
hinaus bei dem ersten Ausführungsbeispiel
jeder innere konkave Abschnitt 96 an einem rotationssymmetrischen
Ort der Passaussparung 90 hinsichtlich der Achse B angeordnet
ist, kann es passieren, dass der vorstehende Abschnitt 76 irrtümlich in
die inneren konkaven Abschnitte 96 eingefügt wird.
Da jedoch die Breite W1 und die Tiefe D1 von jedem inneren konkaven
Abschnitt 96 so eingerichtet sind, dass sie kleiner sind
als jede Passaussparung 90, kann ein vorstehender Abschnitt 76 nicht irrtümlich in
diese konkaven Abschnitte 96 eingefügt werden. Daher wird verhindert,
dass der vorstehende Abschnitt 76 irrtümlich in den inneren konkaven
Abschnitt 96 eingefügt
wird.
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Gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel sind
darüber
hinaus das Lager 84 und die angetriebene Innenverzahnung 22 in
der axialen Richtung voneinander beabstandet angeordnet. Wenn ein
großes Biegemoment,
das aus der radialen Last von dem Verzahnungsabschnitt 22 zu
dem Planetenrad 50 resultiert, auf einem Lager 84 wirkt,
besteht daher die Möglichkeit,
dass die Lebensdauer des Lagers 84 abfallen kann. Bei einem
Lager 84 kann jedoch die Absenkung der Lebensdauer auf
einen minimalen Wert gestoppt werden, da eine Verschlechterung der Rundheit
beschränkt
wird.
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Das
Lager 84 kann zusätzlich
das Unterstützen
des Zahnspiels reduzieren, da der Planetenträger 40 mittels einer
Presspassung in die innere Laufbahn 87 eingefügt ist und
die äußere Laufbahn 86 mittels
einer Presspassung an den antreibenden Rotor 10 angebracht
ist.
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(Zweites Ausführungsbeispiel)
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Wie
dies in der 7 gezeigt ist, sind bei der Eingabewand 100 eines
zweiten Ausführungsbeispieles
die Breite W2 und die Tiefe D2 des inneren konkaven Abschnittes 104,
die jeden dünnwandigen Abschnitt 102 bilden,
im Wesentlichen gleich der Breite W0 beziehungsweise der Tiefe D0
der Passaussparung 90. Wie dies durch eine Zweipunkt-Strichlinie
in der 7 gezeigt ist, können daher diese konkaven Abschnitte 104 als
die Passaussparung 90 verwendet werden, auch falls jeder
vorstehende Abschnitt 76 irrtümlicherweise in den inneren
konkaven Abschnitt 104 eingefügt wird.
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(Drittes Ausführungsbeispiel)
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Wie
dies in der 8 gezeigt ist, ist bei einem
dritten Ausführungsbeispiel
dieser Erfindung jeder dünnwandige
Abschnitt 154 dadurch ausgebildet, dass die innere Fläche 152 der
Eingabewand 150 in einer radialen Richtung nach außen vertieft
und gekrümmt
ist. Daher wird verhindert, dass der vorstehende Abschnitt 76 irrtümlicherweise
in einen Abschnitt außer
der Passaussparung 90 der Eingabewand 150 eingefügt wird.
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(Viertes Ausführungsbeispiel)
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Wie
dies in der 9 gezeigt ist, sind bei der Eingabewand 200 eines
vierten Ausführungsbeispieles
zwei äußere konkave
Abschnitte 204 an einer Außenfläche 202 der Eingabewand 200 so
vorgesehen, dass dünnwandige
Abschnitte 206 gebildet sind. Es ist eine beliebige Form
der äußeren konkaven
Abschnitte 204 akzeptabel, um eine irrtümliche Einfügung des vorstehenden Abschnittes 76 zu
vermeiden.
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(Fünftes
Ausführungsbeispiel)
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Wie
dies in der 10 gezeigt ist, wird bei einem
fünften
Ausführungsbeispiel
ein Gleitlager 250 anstelle des Kugellagers 84 des
ersten Ausführungsbeispieles
verwendet. Dieses Gleitlager 250 besteht aus Metallbuchsen,
und es ist drehbar in dem Innenumfang des Passloches 82 des
Zahnradelementes 12 eingefügt. Außerdem ist die Eingabewand 42 des Planetenträgers 40 mittels
einer Presspassung konzentrisch in den Innenumfang des Gleitlagers 250 eingefügt, und
die Innenfläche 252 des
Lagers 250 ist mit der Außenfläche 89 der Eingabewand 42 in
Kontakt. Dadurch stützt
der antreibende Rotor 10 den Planetenträger 40 drehbar durch
das Lager 250. Die Passaussparung 90 wird kaum
verformt.
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(Sechstes Ausführungsbeispiel)
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Wie
dies in der 11 gezeigt ist, sind bei dem
sechsten Ausführungsbeispiel
vier innere konkave Abschnitte 96 axial symmetrisch hinsichtlich
der Achse „L" der Passaussparung 90 ausgebildet.
Es sind nämlich
vier dünnwandige
Abschnitte 92 in der Umfangsrichtung vorgesehen.
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(Andere Ausführungsbeispiele)
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Die
vorliegende Erfindung ist nicht auf die vorstehend beschriebenen
Ausführungsbeispiele
beschränkt,
sondern sie kann in vielfältigen
Ausführungsbeispielen
angewendet werden.
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Zum
Beispiel kann eine geeignete Anzahl der dünnwandigen Abschnitte 92, 102, 154, 206 bei der
Eingabewand 42, 100, 150, 200 an
Stellen vorgesehen sein, die hinsichtlich der Linie „L" nicht symmetrisch
sind. In diesem Fall kann der dünnwandige
Abschnitt 92, 102, 154, 206 an
einer Stelle vorgesehen sein, die hinsichtlich der Linie „L" symmetrisch ist,
alternativ kann der dünnwandige
Abschnitt 92, 102, 154, 206 an
einer Stelle vorgesehen sein, die hinsichtlich der Linie „L" symmetrisch ist.
Drei oder mehrere Passaussparungen 90 können bei der Eingabewand 42, 100, 150, 200 vorgesehen
sein, und drei oder mehrere vorstehende Abschnitte 76 können entsprechend
vorgesehen sein. Außerdem
kann eine geeignete Anzahl des dünnwandigen
Abschnittes 92, 102, 154, 206 bei
der Eingabewand 42 vorgesehen sein.
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Nur
eine der Breite W1 oder der Tiefe D1 des inneren konkaven Abschnittes 96 kann
kleiner als jene der Passaussparung 90 festgelegt sein.
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Solange
eine Stützung
einer radialen Last möglich
ist, kann ein Radialwalzenlager anstelle des Radialkugellagers übernommen
werden. Solange eine Stützung
einer radialen Last möglich
ist, kann außerdem
das Gleitlager 250 ein sphärisches Gleitlager anstelle
der Metallbuchse sein.
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Als
ein Momentenerzeugungssystem 4 können dynamoelektrische Bremsen
und hydraulische Motoren wie zum Beispiel eine elektromagnetische Bremse
oder eine Fluidbremse verwendet werden.
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Der
Rotor 10 kann die verriegelte Drehung mit der Nockenwelle 2 durchführen, und
der Rotor 20 kann die verriegelte Drehung mit der Kurbelwelle durchführen. Der
Phaseneinstellmechanismus 8 kann eine Struktur sein, bei
der das Planetenrad mit der Verzahnung im Eingriff ist, die bei
einem der Rotoren vorgesehen ist.
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Zumindest
eine der Verzahnungen 14 und 22 und der entsprechenden
Verzahnungen 52, 54 kann sich zu der Außenverzahnung
beziehungsweise der Innenverzahnung ändern.
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Außerdem ist
die vorliegende Erfindung auch auf jenes Gerät anwendbar, das die Ventilzeitgebung
des Auslassventils einstellt, und auf das Gerät, das die Ventilzeitgebung
des Einlassventils und des Auslassventils einstellt.
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Eine
Ventilzeitgebungssteuervorrichtung (1) hat einen Wellenkörper (7)
als einen Abgaberotor, ein Momentenerzeugungssystem (4),
das ein Steuermoment erzeugt, das von dem Wellenkörper (7)
abgegeben wird, und einen Planetenträger (40) als einen Eingaberotor,
der mit dem Wellenkörper
(7) verbunden ist. Ein Phaseneinstellmechanismus (8)
stellt die relative Drehphase zwischen einer Kurbelwelle und einer
Nockenwelle (2) gemäß dem Steuermoment ein,
das in den Planetenträge
(40) von dem Wellenkörper
(7) eingegeben wird. Ein Lager (84) stützt drehbar
den Planetenträger
(40). Der Planetenträger (40)
bildet eine zylindrische Eingabewand (42), die unter Druck
in den Innenumfang des Lagers (84) eingefügt ist.
Die Eingabewand (42) ist mit einer Passaussparung (90)
an ihrer Innenfläche
für einen
Eingriff mit dem Wellenkörper
(7) versehen, die Eingabewand (42) ist mit einem
dünnwandigen
Abschnitt (92) versehen, dessen Dicke sich in einer radialen
Richtung reduziert, und die Passaussparung (90) und der dünnwandige
Abschnitt (92) sind in Umfangsrichtung voneinander beabstandet
angeordnet.