-
Die
Erfindung betrifft eine Dosier- und/oder Abfüllvorrichtung für fließfähiges Schüttgut mit
einem Auslaufstutzen mit einem Auslass, mit einer im Auslaufstutzen
drehbar angeordneten Förderschnecke und
mit einem Antrieb für
die Förderschnecke.
-
Derartige
Dosier- und/oder Abfüllvorrichtungen
sind aus dem Stand der Technik bekannt, z. B. die von der Fa. All-Fill, USA unter der
Bezeichnung Servodrive Auger Filler, Model B-SV-600 angebotene Abfüllvorrichtung
für frei
fließende
Produkte. In einem trichterförmigen
Vorratsbehälter,
an den sich nach unten hin ein rohrförmiger Auslaufstutzen anschließt, dreht
sich eine Förderschnecke,
die sowohl innerhalb des Auslaufstutzens als auch im unteren Bereich
des trichterförmigen
Vorratsbehälters
angeordnet ist, zusammen mit einem Wandabstreifer. Die gesamte Anordnung
der Förderschnecke
mit dem Wandabstreifer wird von einem oberhalb und außerhalb
des trichterförmigen
Vorratsbehälters
liegenden Antrieb gedreht. Am Ende der Förderschneckenwelle ist ein
Teller zum Verhindern des Nachfließens oder Nachrieselns des
frei fließenden
Produktes bei Stillstand der Förderschnecke
befestigt. Das Ende des Auslaufstutzens und der genannte Teller
ragen in das Innere eines Sammelbehälters, in den das Produkt dosiert bzw.
abgefüllt
werden soll. Die Anordnung mit dem trichterförmigen Vorratsbehälter, der
Förderschnecke,
dem Wandabstreifer und dem Antrieb und den weiteren genannten Teilen
ist an einer Stativstange angebracht.
-
Derartige
Abfüll-
und Dosiervorrichtungen werden insbesondere zum Dosieren von Lebensmitteln
verwendet. Das Dosieren erfolgt über
die Anzahl der Umdrehungen der Förderschnecke,
wobei die Anzahl der Umdrehungen proportional zur dosierten Menge
ist.
-
Die
bekannte Dosiervorrichtung ist zwar kostengünstig herstellbar, hat aber
insbesondere den Nachteil einer hohen Umrüstzeit bei einem Wechsel des
zu dosierenden Produktes sowie bei einem Wechsel der Förderschnecke.
Wenn die Menge an dosiertem Produkt pro Umdrehung der Förderschnecke
geändert
werden soll, muss die Förderschnecke ausgetauscht
werden. Bei einem Produktwechsel ist die Vorrichtung zu reinigen.
In beiden Fällen
ist es erforderlich, den am Ende der Schneckenwelle angebrachten
Auffangteller abzuschrauben, die Vorrichtung oben zu öffnen und
die Förderschnecke
mit Antrieb und Wandabstreifer nach oben aus dem trichterförmigen Vorratsbehälter herauszuziehen
bzw. den trichterförmigen
Vorratsbehälter
um dessen Höhe und
die Länge
des Auslaufstutzens nach unten abzusenken, bis die Förderschnecke
und die anderen Teile gut zugänglich
sind. Nach dem Reinigen der Teile wird die Abfüllvorrichtung wieder zusammengebaut. Neben
dem hohen Zeitaufwand für
diese Tätigkeiten, wobei
im Allgemeinen mehrere Bedienungspersonen beschäftigt sind, liegt ein Nachteil
in der erforderlichen großen
Bauhöhe,
damit unterhalb des Antriebs und des Schneckenförderers genug Platz vorhanden ist,
um den trichterförmigen
Vorratsbehälter
nach unten hin abzusenken.
-
Der
Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Dosier- und/oder
Abfüllvorrichtung
der eingangs genannten Art für
fließfähige, insbesondere frei
fließende
Schüttgüter, vorzugsweise
für Kunststoffgranulate,
zu entwickeln, welche kostengünstig herstellbar
ist und die erheblich kürzere
Stillstandszeiten gegenüber
Vorrichtungen nach dem Stand der Technik aufweist. Ein schneller
und einfacher Produktwechsel soll mit nur einer einzigen Bedienungsperson
ohne Zuhilfenahme von Werkzeug möglich sein.
Auch ein Leistungswechsel durch Austausch der Förderschnecke soll unkompliziert
und ohne Werkzeug möglich
sein sowie nur eine sehr kurze Umrüstzeit erfordern, wobei auch
dabei nur eine einzige Bedienungsperson erforderlich sein soll.
Insbesondere soll der Zeitaufwand für einen Produktwechsel oder
einen Leistungswechsel unter zwei Minuten liegen.
-
Diese
Aufgabe wird bei der Dosier- und/oder Abfüllvorrichtung der eingangs
genannten Art erfindungsgemäß dadurch
gelöst,
dass der Antrieb der Förderschnecke
dem Auslass des Auslaufstutzens gegenüberliegt. Bei einer lotrechten
Anordnung des Auslaufstutzens und der Förderschnecke liegt der Antrieb
der Förderschnecke
also unterhalb dieser Schnecke.
-
Die
erfindungsgemäße Anordnung
des Schneckenantriebs gegenüber
dem Auslass des Auslaufstutzens ermöglicht eine schnelle Zugänglichkeit
der produktführenden
Teile, indem nämlich die
Förderschnecke
nach unten aus dem Auslaufstutzen herausgezogen wird. Ein Abmontieren
des Auffangtellers ist hier nicht mehr erforderlich. Da die Förderschnecke
nur um den relativ geringen Weg entsprechend der Länge des
Auslaufstutzens nach unten abgesenkt werden muss, ist der erforderliche Weg
beim Auseinanderziehen von Auslaufstutzen und Förderschnecke erheblich geringer
als im Stand der Technik und eine viel geringere Bauhöhe der gesamten
Anordnung ist möglich.
-
Die
erhebliche Reduzierung der Stillstandszeiten beim Produktwechsel
wird auch durch die erfindungsgemäß mögliche rückstandsfreie Entleerung erreicht.
-
Die
erfindungsgemäße Dosier-
und/oder Abfüllvorrichtung
ist geeignet, alle Arten von fließfähigem, insbesondere frei fließendem Schüttgut zu
portionieren und abzufüllen.
Dabei kann es sich um Kunststoffgranulat, aber auch um Salz, Waschmittel und
deren Komponenten, um Additive für
Kunststoffe, um Gewürze,
Farbpulver, Lebensmittelprodukte und deren Komponenten sowie um
pharmazeutische und andere chemische Erzeugnisse handeln.
-
Vorzugsweise
ist am Einlass des Auslaufstutzens ein trichterförmiger Vorratsbehälter angeordnet.
Weiterhin wird vorgeschlagen, dass der Auslaufstutzen und die Förderschnecke
im Wesentlichen lotrecht ausgerichtet sind und der Antrieb der Förderschnecke
unterhalb der Förderschnecke
angeordnet ist. Abgesehen vom Bereich der Förderschnecke rieselt das frei
fließende
Schüttgut
von selber nach unten, so dass Probleme mit der Förderung
und Dosierung nicht auftreten.
-
Insbesondere
wird vorgeschlagen, dass sich ein, insbesondere trichterförmiger,
Sammelbehälter an
den Auslass des Auslaufstutzens anschließt, der Sammelbehälter um
die Längsachse
des Auslaufstutzens drehbar und die Auslassöffnung des Sammelbehälters bezüglich dieser
Längsachse
exzentrisch ausgerichtet ist. Beim Dosieren des Schüttguts mittels
der Förderschnecke
fällt das
Gut in den Sammelbehälter
und rieselt aus dessen Auslass an den gewünschten Ort zur Weiterförderung
oder Weiterverarbeitung.
-
Wenn
nach Abschluss der Dosierung ein Produktwechsel gewünscht ist,
kann der Sammelbehälter
um die Längsachse
des Auslaufstutzens gedreht werden. Dabei bleibt die Förderschnecke
innerhalb des Auslaufstutzens zentriert, so dass das Produkt im
Vorratsbehälter
verbleibt und nicht vorzeitig in den Sammelbehälter und aus dessen Auslass
unkontrolliert zu Boden rieselt. Zur Entleerung der Dosiervorrichtung
wird der Sammelbehälter
mit der Förderschnecke
nach unten abgesenkt, bis die Förderschnecke
vollständig
aus dem Auslaufstutzen herausgezogen ist und das gesamte, im Vorratsbehälter vorhandene
Schüttgut
sehr schnell und ungehindert durch den Auslaufstutzen, den Sammelbehälter und dessen
Auslass abfließt.
Der exzentrische, also schräg
statt lotrecht verlaufende Auslass des Sammelbehälters leitet das restliche,
in der Dosiervorrichtung vorhandene Schüttgut in einen separaten Aufnahmebehälter oder
zu einem Einlass einer Förderleitung,
durch die das restliche Schüttgut
wieder zurück
zu einem Vorratsbunker gefördert
werden kann.
-
Wesentlich
bei dieser Ausgestaltung ist die Drehbarkeit des Sammelbehälters um
die Längsachse
des Auslaufstutzens, damit die Förderschnecke auch
nach Drehung um diese Längsachse
weiterhin zentrisch innerhalb des Auslaufstutzens angeordnet ist
und das unkontrollierte Entleeren des Vorratsbehälters verhindert. Wichtig ist
außerdem
die exzentrische Ausrichtung der Auslassöffnung des Sammelbehälters, um
nach dem Verdrehen des Sammelbehälters
das Schüttgut
nicht mehr in den bisher vorgesehenen Kanal, sondern zu einer separaten
Auffangmöglichkeit,
sei es ein Behälter
oder sei es eine Förderleitung,
zu führen.
-
Für die schnelle,
problemlose Reinigung der Förderschnecke
und der anderen Bauteile der erfindungsgemäßen Dosiervorrichtung sowie
für den schnellen
Austausch der Förderschnecke
ist es von besonderem Vorteil, wenn nach einer weiteren erfindungsgemäßen Ausgestaltung
der Erfindung sich ein Sammelbehälter
an den Auslass des Auslaufstutzens anschließt, die Förderschnecke mit dem Sammelbehälter verbunden
ist und der Sammelbehälter vom
Auslaufstutzen so weit wegschwenkbar ist, dass die Förderschnecke
von außen
zugänglich
ist. Diese Ausgestaltung betrifft nicht die Drehbarkeit des Sammelbehälters um
die Längsachse
des Auslaufstutzens, sondern um eine davon unterschiedliche, vorzugsweise
außerhalb
des Sammelbehälters
liegende Schwenkachse. Nachdem für
einen Produktwechsel oder einen Wechsel der Förderschnecke das restliche
Schüttgut
aus der Dosiervorrichtung entfernt worden ist, wird der unter dem
Auslaufstutzen angeordnete Sammelbehälter zusammen mit der Förderschnecke
und deren Antrieb seitlich vom Auslaufstutzen weggeschwenkt. Der
von oben zugängliche Sam melbehälter mit
der Förderschnecke
kann dann mit Pressluft oder anderen Mitteln auf einfache Weise gereinigt
werden. Gegebenenfalls kann die Förderschnecke nach oben herausgezogen
und eine neue Förderschnecke
eingesetzt werden. Danach wird dann der Sammelbehälter zurückgeschwenkt,
nach oben geschoben und wiederum um die Längsachse des Auslaufstutzens
gedreht, so dass der ursprüngliche
Zustand wieder erreicht wird. Nun kann das neue Produkt mit der
erfindungsgemäßen Dosiervorrichtung
abgefüllt
und dosiert werden.
-
Von
Vorteil ist außerdem,
wenn die Schnecke im Wesentlichen nur innerhalb des Auslaufstutzens
angeordnet ist. Der Auslaufstutzen hat in der Regel nur eine relativ
geringe Länge.
Damit muss der trichterförmige
Sammelbehälter
nur wenig nach unten abgesenkt werden, damit die Förderschnecke nicht
mehr innerhalb des Auslaufstutzens liegt und der Sammelbehälter weggeschwenkt
werden kann. Dabei ist vorausgesetzt, dass der Auslaufstutzen beim
Wegschwenken oben am trichterförmigen
Vorratsbehälter
verbleibt. Dies ist der Regelfall. Im Gegensatz zum Stand der Technik
ist hier also nur eine sehr geringe Absenktiefe für den Sammelbehälter erforderlich.
-
Damit
das frei fließende
Schüttgut
bei stillstehender Förderschnecke
nicht nachfließt
oder nachrieselt, wird vorgeschlagen, dass gegenüber dem Auslass des Auslaufstutzens
ein, insbesondere auswechselbarer, Teller mit oder ohne hochgezogenem Rand
angeordnet ist. Bei stillstehender Förderschnecke rieselt dann das
Schüttgut
bis auf den Teller und staut sich nach oben in den Bereich der Förderschnecke
zurück.
Damit kann weiteres Schüttgut
nicht nach unten fließen.
Je nach der Fließfähigkeit
des Schüttgutes
kann dabei ein Teller mit oder ohne hochgezogenem Rand vorgesehen
sein. Bei sehr gut fließfähigem Schüttgut wird
ein Teller mit einem hohen hochgezogenen Rand und bei schlechter
fließendem Schüttgut ein
Teller ohne hochgezogenen Rand verwendet.
-
Weiterhin
wird vorgeschlagen, dass nicht nur die Förderschnecke selber, sondern
zweckmäßigerweise
auch deren Antrieb am Sammelbehälter
angebracht ist.
-
Damit
beim Wechsel des Produktes oder der Förderschnecke nur eine Person
für die
Umrüstung erforderlich
ist, wird weiterhin vorgeschlagen, dass im Abstand von und parallel
zu der Längsachse
des Auslaufstutzens eine fest mit dem Vorratsbehälter verbundene Führungsstange
vorgesehen ist, an der der Sammelbehälter nach unten absenkbar und
um die der Sammelbehälter
zur Seite wegschwenkbar ist. Dazu ist es weiterhin von Vorteil,
wenn Haltemittel zum Halten des Sammelbehälters mit der Förderschnecke
in der oberen und/oder unteren Position bei gelöster Verbindung zwischen dem
oberen Gehäuseteil
mit dem Auslaufstutzen und dem Sammelbehälter vorgesehen sind. Im weiter
unten beschriebenen Ausführungsbeispiel
wird der Sammelbehälter
in der oberen Position durch einen Rastbolzen und in der unteren
Position durch eine flanschförmige
Verbreiterung des unteren Endes der fest mit dem oberen Gehäuseteil
verbundenen Führungsstange
gehalten. Mit diesen Haltemitteln ist es möglich, dass ein Produktwechsel
oder ein Wechsel der Förderschnecke durch
eine einzige Bedienungsperson durchgeführt werden kann. Insbesondere
sind die dazu erforderlichen Tätigkeiten
ohne Werkzeug durchführbar.
-
Vorzugsweise
besteht der Auslaufstutzen aus einem flexiblen Material, z. B. einem
hochflexiblen Material wie Polyurethan, es kann aber auch Silikon
oder PVC (Polyvinylchlorid) verwendet werden. Das Gehäuse und
die anderen Teile sind vorzugsweise aus Edelstahl gefertigt, können aber
auch aus Normalstahl oder Kunststoff bestehen. Durch die Flexibilität des Auslaufstutzens
springt das Schüttgut, insbesondere
das Granulat, z. B. Kunststoffgranulat, beim Dosieren und Abfüllen, insbesondere
beim Ablassen des Restproduktes, nicht unkontrolliert in unerwünschte Richtungen
weg.
-
Vorzugsweise
erstreckt sich der Auslaufstutzen nach außen ringscheibenförmig bis
zur Gehäusewand
und dichtet auf diese Weise den Raum unterhalb des Auslaufstutzens
nach oben hin ab, so dass das Schüttgut nicht nach oben in den
Bereich außerhalb
des Vorratstrichters gelangen und sich dort eventuell in engen Kanten
und Ecken festsetzen kann.
-
Von
besonderem Vorteil ist es, wenn der äußere Rand der Ringscheibe sich
rohrförmig
in die Einlassöffnung
des Sammelbehälters
erstreckt. Das Ende des Auslaufstutzens ragt also aus dem unteren Ende
des oberen Gehäuseteils
nach unten heraus und dient auf diese Weise zur Zentrierung des
unterhalb angeordneten Sammelbehälters.
So ist sichergestellt, dass die am Sammelbehälter angebrachte Förderschnecke
und die Bohrung des Auslaufstutzens auch bei einfacher Montage keinen
axialen Versatz aufweisen, also immer koaxial (zentriert) sind. Auch
nach einem Produktwechsel oder einem Wechsel der Förderschnecke
und dem dazu notwendigen Herabfahren und Wegschwenken des Sammelbehälters wird
so selbsttätig
eine korrekte Zentrierung von Auslaufstutzen und Förderschnecke
erreicht.
-
Ganz
besonders vorteilhaft ist es, wenn der Auslaufstutzen austauschbar
ist. So können
verschiedene Auslaufstutzen mit gleichem Außendurchmesser und unterschiedlichem
Innendurchmesser vorgesehen sein und die Verwendung von Förderschnecken
mit unterschiedlichem Außendurchmesser
und entsprechender unterschiedlicher Dosierleistung pro Umdrehung
ermöglichen.
-
Vorzugsweise
ist der Auslaufstutzen im oberen Gehäuseteil und/oder am Auslass
des Vorratstrichters lösbar
befestigt, insbesondere durch Festklemmen (kraftschlüssig). Beim
Produktwechsel oder einem Wechsel der Förderschnecke verbleibt also
der Auslaufstutzen im oberen Teil der erfindungsgemäßen Dosier-
und Abfüllvorrichtung.
Die Förderschnecke
dagegen verbleibt mit ihrem Antrieb am unteren Teil der Vorrichtung.
Damit werden bei einer Trennung des oberen und unteren Teils der
Vorrichtung auch die Förderschnecke
und der Auslaufstutzen voneinander getrennt. Die leichte Zugänglichkeit
der Förderschnecke
zum Reinigen und Wechseln sowie des Auslaufstutzens zum Austauschen
wird auf diese Weise ermöglicht.
-
Durch
das einfache Einschieben und Festklemmen des Auslaufstutzens im
oberen Teil der Dosiervorrichtung ist ein Werkzeug zum Wechsel des Auslaufstutzens
nicht erforderlich.
-
Sollen,
wie es häufig
der Fall ist, mehrere Komponenten in bestimmten Gewichts- oder Volumenverhältnissen
gleichzeitig abgefüllt
werden, so ist es von Vorteil, wenn mehrere Dosier- und/oder Abfüllvorrichtungen
der erfindungsgemäßen Art
im Kreis angeordnet und die Auslassöffnungen des Sammelbehälters zum
Kreismittelpunkt hin ausgerichtet sind. So lassen sich z. B. Mischungen
von vier bis acht Produkten herstellen, wenn in entsprechender Weise
vier bis acht dieser Vorrichtungen im Kreis angeordnet sind. Im
Kreismittelpunkt wiederum werden die von den Dosiervorrichtungen
abgegebenen Schüttgüter in einem
gemeinsamen Behälter
oder in einer gemeinsamen Förderleitung
aufgefangen, von wo aus sie weiter verarbeitet und insbesondere
gemischt werden.
-
Im
Folgenden werden Ausführungsbeispiele der
Erfindung anhand von Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen
-
1 eine
perspektivische Darstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung von außen,
-
2 eine
Ansicht entsprechend 1, aber aus einem anderen Blickwinkel,
-
3 einen
Längsschnitt
durch die Vorrichtung nach den 1 und 2,
-
4 einen
Längsschnitt
durch einen Auslaufstutzen,
-
5 einen
Längsschnitt
durch einen anderen Auslaufstutzen mit einem größeren Innendurchmesser,
-
6 eine
Darstellung entsprechend 1, aber nach dem Absenken des
trichterförmigen
Sammelbehälters,
-
7 einen
Längsschnitt
durch die Vorrichtung mit abgesenktem Sammelbehälter,
-
8 den
Zustand der Dosiervorrichtung nach dem Wegschwenken des Sammelbehälters,
-
9 den
Zustand der Dosiervorrichtung nach dem Entfernen des Auslaufstutzens,
-
10 einen
Längsschnitt
durch die Dosiervorrichtung, nachdem ein anderer Auslaufstutzen eingesetzt
und der trichterförmige
Sammelbehälter wieder
zurückgeschwenkt
worden ist,
-
11 einen
Längsschnitt
entsprechend 10, aber nachdem der trichterförmige Sammelbehälter mit
der Förderschnecke
wieder in die obere Position gebracht worden ist, und
-
12 eine
perspektivische Darstellung der Anordnung von vier erfindungsgemäßen Dosiervorrichtungen,
die im Kreis angeordnet sind.
-
In
allen Zeichnungen haben gleiche Bezugszeichen die gleiche Bedeutung
und werden daher gegebenenfalls nur einmal erläutert.
-
Die
erfindungsgemäße Vorrichtung
hat einen oberen Bereich mit einem trichterförmigen Vorratsbehälter 1,
an dessen unterem Ende ein Auslaufstutzen 2 (3 bis 5)
angebracht ist. Der untere Teil der erfindungsgemäßen Dosier- und Abfüllvorrichtung
umfasst einen trichterförmigen,
nach unten offenen Sammelbehälter 3,
an bzw. in den eine Förder- und
Dosierschnecke 4 mit Schneckenantrieb 5 (Motor
mit Getriebe) montiert ist. Der Vorratsbehälter 1 und der Sammelbehälter 3 sind über aneinander
liegende Flansche 13, 13' und einen die Flansche zusammenpressenden
Schnellspannring 12 miteinander lösbar verbunden. Der Sammelbehälter 3 wird von
einem Haltering 6 nach Art einer Rohrschelle auch nach
Lösen der
Verbindung mit dem Vorratsbehälter 1 in
seiner Lage gehalten. Der Haltering 6 ist fest mit einem
sich nach außen
erstreckenden Arm 7 verbunden. Eine Führungsstange 8 ist
fest verbunden mit ortsfesten Halteelementen 9, mit denen
der Vorratsbehälter
und die gesamte Dosiervorrichtung an externen Teilen, z. B. einer
Mittelsäule 10 (12) befestigt
ist. Bei gelöster
Verbindung zwischen dem Vorratsbehälter 1 und dem Sammelbehälter 3 wird dieser
durch einen Rastbolzen 11 in seiner Lage gehalten, da der
Rastbolzen 11 den Arm 7 in seiner Lage sichert.
Dennoch lässt
sich der Sammelbehälter 3 um
die Längsachse
des Vorratsbehälters 1 und des
Halterings 6 drehen, wenn der in 1 mit gestrichelten
Linien angedeutete Schnellspannring 12 gelöst und entfernt
ist. Die Führungsstange 8 erstreckt
sich von den Halteelementen 9 nach unten und ist durch
den Arm 7 geführt,
so dass der Arm 7 zusammen mit dem Haltering 6 und
dem Sammelbehälter 3 um
die Führungsstange 8 geschwenkt
werden kann. Aus den 1, 2 und 3 ist
auch deutlich erkennbar, wie die exzentrische Abschrägung des
Sammelbehälters 3 gegenüber der
Längsachse 22 des
Vorratsbehälters 1 den
Ein- und Anbau des Antriebs 5 der Förderschnecke problemlos ermöglicht,
ohne dass der Antrieb 5 dem freien Auslauf des Schüttgutes
im Wege steht oder andere Platzprobleme auftreten.
-
Der
auswechselbare, aus einem hochflexiblen Material bestehende und
zylindersymmetrische Auslaufstutzen 2 ist im Einzelnen
in den 4 und 5 im Längsschnitt dargestellt. Beide
Auslaufstutzen unterscheiden sich durch den Innendurchmesser d,
der dem Außendurchmesser
der durch den Auslaufstutzen 2 geführten Förderschnecke 4 entspricht. Ansonsten
sind die Auslaufstutzen 2 in den 4 und 5 identisch.
Bei einem Austausch der Auslaufstutzen 2 kann eine Förderschnecke 4 mit
einem anderen Außendurchmesser
und damit einer anderen Förder-
und Dosierleistung pro Umdrehung eingesetzt werden, ohne dass andere Änderungen
an der Dosiervorrichtung vorgenommen werden müssten. Der sich an den rohrförmigen Innenbereich 14 mit
dem Innendurchmesser d, in dem sich die Förderschnecke 4 dreht,
nach oben anschließende
innere konisch zulaufende Bereich 15 ist mit seiner Form
an den unteren Außenbereich
des konischen Vorratsbehälters 1 angepasst,
so dass der untere Bereich des Vorratsbehälters 1 dicht am Bereich 15 anliegt.
Dies ist z. B. in 3 erkennbar.
-
Der
Außendurchmesser
des Auslaufstutzens 2 ist dem Innendurchmesser des unteren
zylindrischen Gehäuseteils 16 angepasst.
Ein außen
umlaufender Wulst 17 liegt bei eingesetztem Auslaufstutzen
in der ringförmig
umlaufenden Nut, die zwischen den Flanschen 13, 13' des Gehäuseteils 16 und
des oberen zylindrischen Bereiches des Sammelbehälters 3 gebildet wird.
Der Wulst 17 dient außerdem
als Anschlagbegrenzung beim Einschieben des Auslaufstutzens 2 in
das Gehäuseteil 16.
So wird immer eine definierte Lage des Aulaufstutzens 2 in
der Dosiervorrichtung ohne Zuhilfenahme von Werkzeug erreicht.
-
Der
obere Bereich 18 des Außenmantels des Auslaufstutzens 2 hat
eine zylindrische Form und dient dazu, den Auslaufstutzen 2 an
der Innenwand des Gehäuseteils 16 klemmend
zu befestigen. Der untere Bereich 19 des Außenmantels
des Auslaufstutzens 2 läuft
nach unten hin konisch zu und dient zur Zentrierung des Sammelbehälters 3,
so dass die im Sammelbehälter 3 montierte
Förderschnecke 4 und
der rohrförmige
Innenbereich 14 des Auslaufstutzens 2 keinen.
axialen Versatz haben, also konzentrisch angeordnet sind.
-
Wie
aus 3 hervorgeht, ragt die Förderschnecke 4 nach
oben hin nicht oder nicht wesentlich über den Auslaufstutzen 2 hinaus.
Beim weiter unten beschriebenen Wechsel der Förderschnecke muss diese daher
nur um die Höhe
h des Auslaufstutzens 2 nach unten hin abgesenkt werden,
damit der Sammelbehälter 3 nach
außen
weggeschwenkt werden kann.
-
Die
erfindungsgemäße Vorrichtung
arbeitet folgendermaßen:
Im
Dosier- und Abfüllbetrieb
wird das abzufüllende und
dosierende freifließende
Schüttgut
in den Vorratsbehälter 1 eingebracht.
Bei sich drehender Förderschnecke 4 wird
das Schüttgut
nach unten auf eine tellerförmige
Scheibe 20, die fest mit dem Fuß der Förderschnecke verbunden ist
und sich mit dieser dreht, gefördert
und vom rotierenden Teller 20 nach außen geschleudert. Das Schüttgut fällt nach unten
in den trichterförmigen
Sammelbehälter 3 und durch
dessen Auslass 21 in den vorgesehenen, in den Zeichnungen
nicht dargestellten Behälter
oder in eine Förderleitung
zum Weitertransport für
die Verarbeitung an einem anderen Ort. Der Teller 20 kann
als eine flache Scheibe ohne äußeren Rand
ausgebildet sein, es kann aber auch eine Scheibe mit einem lotrecht
oder schräg
mehr oder weniger hochgezogenen Rand eingesetzt werden. Ein hochgezogener Rand
des Tellers 20 wird bei besonders gut fließendem Schüttgut verwendet.
-
Die
dosierte Menge des Schüttgutes
hängt von
der Anzahl der Umdrehungen der Förderschnecke 4 ab.
Soll die Dosierung angehalten werden, so wird die Förderschnecke 4 zum
Stillstand gebracht. Das freifließende Schüttgut fließt dann über die Förderschnecke 4 nur
noch bis zum Teller 20 und staut sich vom Teller 20 nach
oben hin in den Innenbereich 14 des Auslaufstutzens 2 zurück, so dass
die Dosierung und Abfüllung
unterbrochen ist.
-
Die
Menge an dosiertem Schüttgut
hängt insbesondere
vom Durchmesser der Förderschnecke 4 und
der Steigung des Schneckenganges ab. Wenn eine andere Dosierleistung,
also eine andere Menge an dosiertem Produkt pro Umdrehung der Förderschnecke
gewünscht
wird, muss die Förderschnecke 4 ausgetauscht
werden. Dazu müssen
das Innere der Dosiervorrichtung und insbesondere die Förderschnecke 4 frei
zugänglich
sein. Das gleiche gilt, wenn das zu dosierende Produkt gewechselt
wird. In diesem Fall müssen
die vom Produkt berührten
Teile gründlich
gereinigt werden, z. B. durch Ausblasen mit Pressluft. Auch hierzu
muss das Innere der Dosiervorrichtung frei zugänglich sein.
-
Der
besondere Vorteil dieser Erfindung liegt in dem besonders einfachen
und schnellen Umrüsten von
einem Produkt auf das andere und von der einen Dosierleistung auf
eine andere, wie es im Nachfolgenden beschrieben wird.
-
Hierzu
wird zunächst
der Schnellspannring 12 (1 und 2)
gelöst
und entfernt. Der Sammelbehälter 3 bleibt
dabei in seiner Lage, denn er wird durch den Haltering 6 bei
angezogenem Rastbolzen 11 gehalten. Dann wird bei ausgeschaltetem Schneckenantrieb 5 der
Sammelbehälter 3 um
die Längsachse 22 der
Vorrichtung gedreht, so dass der Auslass 21 des Sammelbehälters 3 von
dem Einlass 23 für
das dosierte und abgefüllte
Produkt (siehe z. B. 12) wegschwenkt und oberhalb
eines Behälters für Produktreste
oder des Einlasses einer zu einem Vorratsbunker führenden
Förderleitung
angeordnet ist. Dabei dreht sich der Haltering 6 nicht
mit. In einem weiteren Schritt wird der Rastbolzen 11 gelöst und der
im Haltering 6 liegende Sammelbehälter 3 nach unten
abgesenkt, bis der Arm 7 gegen einen endseitigen Flansch 24 der
Führungsstange 8 anschlägt und in
dieser unteren Position gehalten wird (6). Beim
Herunterfahren des Sammelbehälter 3 bleibt
der Auslaufstutzen 2 in seiner Lage an der Innenseite des
Gehäuseteils 16 und
die Förderschnecke
wird aus dem Innen bereich 14 des Auslaufstutzens nach unten
herausgezogen. Durch den Innenbereich 14 fällt dann
das restliche, im Vorratsbehälter 1 noch
vorhandene Schüttgut
ungehindert und sehr schnell heraus in den genannten separaten Behälter. Die äußerst schnelle
Entleerung beschleunigt den Produktwechsel sowie auch den weiter
unten beschriebenen Wechsel der Dosierleistung. Es ist mit dieser
Dosiervorrichtung also nicht erforderlich, das gesamte im Vorratsbehälter 1 noch
vorhandene Schüttgut
in der Produktion aufzubrauchen und dadurch eventuell eine überschüssige, nicht
gewünschte
Anzahl von Teilen zu produzieren. Wenn im Stand der Technik mehrere
derartige Dosiervorrichtungen zum Erzeugen einer Produktmischung
vorgesehen sind und beim Leerfahren der Dosiervorrichtungen im normalen
Produktionsverfahren eine der Dosiervorrichtungen bereits entleert
ist, würde
man ein fehlerhaftes Mischungsverhältnis und damit fehlerhafte Produkte
erhalten. Diese Nachteile treten mit der erfindungsgemäßen Dosiervorrichtung
nicht auf, da es nicht mehr erforderlich ist, das restliche, in
der Dosiervorrichtung vorhandene Schüttgut auf dem normalen Produktionsweg
zu Teilen zu verarbeiten, die dann eventuell sogar aufwändig entsorgt
werden müssen.
Erfindungsgemäß lassen
sich dagegen Rohstoffe einsparen, da das nicht benötigte Schüttgut separat
entleert und aufgefangen wird.
-
Wird
der Sammelbehälter 3 noch
weiter als in 7 gezeigt nach unten abgesenkt,
bis das obere Ende der Förderschnecke 4 unterhalb
der Unterkante des Auslaufstutzens 2 liegt, lässt sich
der Sammelbehälter 3 um
die Achse der Führungsstange 8 nach
außen
schwenken, wie es in 8 dargestellt ist. Dann ist
sowohl der Auslaufstutzen 2 als auch die Förderschnecke 4 frei
zugänglich.
Diese mit dem Produkt in Berührung
gekommenen Teile können dann
gereinigt werden. Falls ein Leistungswechsel der Dosiervorrichtung
gewünscht
ist, können
dann auch die Förderschnecke 4 und
der Auslaufstutzen 2 auf einfache Weise ohne Zuhilfenahme
vom Werkzeug ausgetauscht werden. Dabei wird der Teller 20 gleichzeitig
ausgetauscht. Der Verfahrensschritt mit ausgetauschtem Auslaufstutzen 2 ist
in 9 perspektivisch dargestellt.
-
10 zeigt
einen entsprechenden Längsschnitt
wie in 7, aber mit ausgetauschtem Auslaufstutzen 2 und
ausgetauschter Förderschnecke 4, welche
einen geringeren Durchmesser und damit eine geringere Dosierleistung
pro Umdrehung der Förderschnecke
hat. Nach dem Austausch von Förderschnecke 4 und
Auslaufstutzen 2 wird der Sammelbehälter 3 um die Führungsstange 8 zurückgeschwenkt
und mit seiner oberen Öffnung über den Außenmantel 19 des
Auslaufstutzens 2 geschoben, wobei der Außenmantel 19 zur
Zentrierung der Förderschnecke 4 dient
und die Längsachse
der Förderschnecke 4 wieder
exakt identisch ist mit der Längsachse 22 des
Auslaufstutzens 2 (11). Dann
wird der Rastbolzen 11 arretiert und der Schnellspannring 12 um
die Flansche 13, 13' herumgelegt
und gespannt.
-
12 zeigt
in perspektivischer Darstellung eine Anordnung von vier erfindungsgemäßen Dosier- und
Abfüllvorrichtungen,
die um eine Mittelsäule 10 angebracht
sind. Hier werden vier verschiedene Produkte im gewünschten
Mischungsverhältnis
in den Innenraum der Mittelsäule 10 dosiert,
welche eine Förderleitung
für die
Produktmischung darstellt.
-
Der
oben beschriebene vorteilhafte schnelle, mit nur einer Person ohne
Zuhilfenahme von Werkzeug durchzuführende Produkt- und/oder Leistungswechsel
lässt sich
auch bei jeder der Dosiervorrichtungen in der Anordnung nach 12 durchführen. Auch
Anordnungen mit einer anderen Anzahl von Dosiervorrichtungen, z.
B. sechs oder acht Dosiervorrichtungen oder auch nur zwei Dosiervorrichtungen sind
erfindungsgemäß möglich.
-
Im
Folgenden werden besonders wichtige Gesichtspunkte und weitere Einzelheiten
der Erfindung genannt:
Der untere, außen konisch zulaufende Bereich 19 der Außenwand
des Auslaufstutzens 2 stellt sicher, dass selbst bei einfacher
Montage des Sammelbehälters 3 an
den Vorratsbehälter 1 ohne
Zuhilfenahme von Werkzeug und ohne besondere Ausrichtung kein axialer
Versatz zwischen der Förderschnecke
und dem rohrförmigen
Innenbereich 14 des Auslaufstutzens 2 auftritt.
-
Zur
Zentrierung mittels des unteren Bereiches 19 der Außenwand
des Auslaufstutzens 2 hat der obere Bereich des Sammelbehälters 3 eine
zylindersymmetrische Form mit dem gleichen Innendurchmesser wie
das Gehäuseteil 16,
welches zum oberen Bereich der Dosiervorrichtung gehört. Die Achsen
des mit dem Sammelbehälter 3 fest
verschraubten Schneckenantriebs 5 sowie der Förderschnecke 4 liegen
genau in der Längsachse 22 des oberen
zylindersymmetrischen Bereichs 25 des Sammelbehälters 3,
der mindestens die gleiche Höhe
wie der untere Bereich 19 des Auslaufstutzens 2 hat.
-
Selbst
bei körnigem
Schüttgut
kommt es nicht zu einem Verklemmen von einzelnen Granulaten zwischen
der Förderschnecke 4 und
dem eng eingepassten flexiblen Auslaufstutzen 2, da der
Auslaufstutzen aus einem hochflexiblen Material, z. B. Polyurethan
oder einem anderen Elastomer hergestellt ist.
-
Die
Dosiervorrichtung ist besonders geeignet zum Dosieren von Kunststoffgranulat
für Kunststoffspritzgussmaschinen.
Nach dem Beendigen der gewünschten
Dosierung ist es nicht erforderlich, die Dosiervorrichtung in aufwändiger Weise
unter Zuhilfenahme von Werkzeug auseinander zu nehmen, um das restliche
Schüttgut
aus der Dosiervorrichtung zu entfernen oder, falls dies nicht gewünscht ist,
das Produkt aus der Dosiervorrichtung durch Spritzgießen von
weiteren, nicht erwünschten
Teilen aus der Dosiervorrichtung zu entfernen. Vielmehr lässt sich das
in der Dosiervorrichtung noch vorhandene Produkt gezielt und äußerst schnell
aus der Vorrichtung entfernen und für weitere Produktchargen weiterverwenden.
Es ist auch möglich,
in einfacher Weise den gesamten Vorratsbehälter 1 abzubauen,
beispielsweise damit das Produkt aus der Zuführleitung für den Vorratsbehälter 1 entfernt
und ebenfalls später wieder
verwendet werden kann.
-
Erfindungsgemäß lässt sich
ein Produktwechsel und auch ein Leistungswechsel mit nur einer Person
und ohne Werkzeug in weniger als zwei Minuten durchführen. Bei
dem Produktwechsel kann auch gleichzeitig der Teller 20 ausgetauscht
werden. Der schnelle Produkt- und Leistungswechsel wird trotz eines
besonders kostengünstigen
einfachen Aufbaus der Vorrichtung erreicht.
-
Die
erfindungsgemäße Dosiervorrichtung kann
auch mit einer Wägezelle
verbunden werden. So kann das Gewicht des in dem Gerät befindlichen Schüttgutes
genau bestimmt werden.
-
Durch
eine entsprechende Steuerung kann das zu dosierende Schüttgut kontinuierlich,
nämlich mit
einem bestimmten Gewicht pro Zeiteinheit, bestimmt nach dem Differentialprinzip,
dem nachfolgenden Prozess zugeführt
werden.
-
Bis
auf den Auslaufstutzen 2 sind die übrigen Teile der Dosiervorrichtung
aus Edelstahl, Normalstahl oder Kunststoff gefertigt.
-
Als
Schutz vor wegspringendem Schüttgut ist
der Außenmantel
des Auslaufstutzens 2 weiter heruntergezogen als der rohrförmige Innenbereich 14, in
welchem sich die Schnecke dreht.
-
- 1
- Vorratsbehälter
- 2
- Auslaufstutzen
- 3
- Sammelbehälter
- 4
- Förder- und
Dosierschnecke
- 5
- Antrieb
der Förderschnecke
- 6
- Haltering
- 7
- Arm
- 8
- Führungsstange
- 9
- Halteelemente
- 10
- Mittelsäule
- 11
- Rastbolzen
- 12
- Schnellspannring
- 13,
13'
- Flansch
- 14
- rohrförmiger Innenbereich
- 15
- innerer
konisch zulaufender Bereich
- 16
- oberer
Gehäuseteil
- 17
- außen umlaufender
Wulst
- 18
- oberer
Bereich der Außenwand
von 2
- 19
- unterer
Bereich der Außenwand
von 2
- 20
- Teller
- 21
- Auslass
von 3
- 22
- Längsachse
- 23
- Einlass
- 24
- Flansch
- 25
- oberer
zylindersymmetrischer Bereich von 3
- 26
- Auslass
von 2
- 27
- Einlass
von 2
- 28
- Ringscheibe
- d
- Innendurchmesser
- h
- Höhe des Auslaufstutzens