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Die
meisten Computersoftwareanwendungen umfassen eine Dateisicherungssoftware,
die ermöglicht,
dass Computerbenutzer eine Arbeit sichern, die durchgeführt wird,
während
die Anwendungen verwendet werden. Typischerweise enthält eine
derartige Dateisicherungssoftware eine „Sichern"-Operation,
um Aktualisierungen einer Arbeit an einer aktiven Datei zu sichern.
Eine „aktive
Datei" ist eine
offene Datei in einem bearbeitbaren oder veränderbaren Zustand innerhalb
einer offenen Anwendung auf einem Computer oder Arbeitsplatzrechner. Wenn
eine aktive Datei gesichert wird, ersetzt die Arbeit, die an der
Datei seit der letzten Sichern-Operation durchgeführt wurde,
die jüngst
gesicherte Version der Datei und die aktive Datei bleibt offen und kann
weiter aktualisiert werden. Nachdem dieselbe gesichert und dann
geschlossen wurde, kann die Datei zu einer späteren Zeit wieder geöffnet werden, was
ermöglicht,
dass der Benutzer bei dem Punkt weitermacht, bei dem die letzte
Sichern-Operation durchgeführt
wurde.
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Ein
Computerbenutzer kann ferner eine „Sichern-als"-Operation wählen, um die aktive Datei als eine
andere Datei mit einem neuen Dateinamen und einer neuen Position
zu sichern. Die „Sichern-als"-Operation verändert die
jüngste
Version der aktiven Datei nicht, sondern erzeugt eine neue Datei.
Allgemein kann eine Datei als entweder eine Bilddatei oder eine
Textdatei betrachtet werden oder kann alternativ eine Hybriddatei
sein, die eine Kombination von Bild- und Textdaten umfasst. Unter Verwendung
von „Sichern
als" bei einer typischen
Grafikanwendung wird dem Computerbenutzer die Option gegeben, die
aktive Bilddatei als eine neue Datei zu speichern, die eines von
mehreren Bilddateiformaten aufweist, z. B. JPEG-Standard (JPEG =
Joint Photographic Experts Group), TIFF (tag image file format), Bittabelle
bzw. Bitmap, GIF (graphics interchange format) etc. Bei verschiedenen
Textanwendungen gibt die „Sichern-als"-Funktion dem Benutzer
die Option, die aktive Textdatei als eine neue Datei zu speichern,
die eines von mehreren verfügbaren
Textdateiformaten aufweist, z. B. Word-Dokument, Web Page, Rich Text Format
etc. Wenn eine Datei einmal gesichert ist, können die Dateiformate, entweder
Bild oder Text, durch ein Beobachten der Erweiterung identifiziert
werden, die an dem Ende des Dateinamens angefügt ist. Zum Beispiel kann die
Datei „picture.tif" eine TIFF-Bilddatei sein, die
die Erweiterung „.tif" am Ende des Dateinamens
aufweist.
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In
einigen Situationen möchte
der Benutzer eventuell eine Datei auf einem tragbaren Speicherungsmedium
sichern und die Datei auf einem anderen Computer öffnen, oder
der Benutzer möchte eventuell
die Datei zu einem anderen Benutzer auf einem anderen Computer übertragen.
In jedem Fall kann die gesicherte Datei lediglich auf einem anderen
Computer geöffnet
werden, falls der andere Computer eine kompatible Software zu einem
Unterstützen
dieser Datei aufweist. Aus diesem Grund kann ein Öffnen einer
Datei auf einem anderen Computer als dem Computer, auf dem die Datei
ursprünglich gesichert
war, in einem Fehler resultieren, der angibt, dass die Softwareanwendung
auf dem anderen Computer die Datei nicht öffnen konnte, weil dieselbe kein
unterstützter
Dateityp ist. Ein Vermeiden derartiger Fehler betrifft ein Bestimmen,
ob der andere Computer zu einem Öffnen
oder Unterstützen
von speziellen Dateiformaten in der Lage ist. Wenn es bestimmt ist,
welche Dateiformate der andere Computer unterstützen kann, kann der Benutzer
die gut bekannte „Sichern-als"-Operation verwenden,
um die aktive Datei als eine neue Datei mit einem annehmbaren Dateiformat
zu sichern.
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Existierende
Systeme sind jedoch in Situationen zeitraubend, in denen die Datei
in mehreren Dateiformaten gesichert werden soll. In derartigen Situationen
muss der Benutzer die „Sichern-als"-Funktion getrennt
für jedes
Dateiformat einsetzen.
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Es
ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein System, das ein
Sichern-Als-Mehrere-Dateien-Modul (SAMF-Modul; SAMF = save as multiple files)
aufweist, ein System, das eine Einrichtung zu einem Sichern einer
aktiven Datei als mehrere neue Dateien aufweist, und eine grafische
Benutzerschnittstelle (GUI = graphical user interface) mit verbesserten
Charakteristika zu schaffen.
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Diese
Aufgabe wird durch ein System gemäß Anspruch 1 oder Anspruch
14 und eine grafische Benutzerschnittstelle gemäß Anspruch 22 gelöst.
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Es
sind Dateisicherungssysteme, -verfahren, zugeordnete Computersoftware
und grafische Benutzerschnittstellen offenbart. Kurz beschrieben
ist ein Ausführungsbeispiel
ein System, das eine Einrichtung zum Sichern einer aktiven Datei
als mehrere neue Dateien aufweist.
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Viele
Aspekte der Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Offenbarung sind mit Bezug auf die folgenden Zeichnungen
besser zu verstehen. Gleiche Bezugszeichen bezeichnen entsprechende
Teile überall
in den mehreren Ansichten.
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Bevorzugte
Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend Bezug nehmend auf
die beiliegenden Zeichnungen näher
erläutert.
Es zeigen:
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1 ein
Blockdiagramm eines Ausführungsbeispiel
eines Computers, der ein Ausführungsbeispiel
eines „Sichern-Als-Mehrere-Dateien"-Systems (SAMF-System;
SAMF = Save As Multiple Files) betreibt;
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2A ein
Blockdiagramm eines einer Anzahl von möglichen Ausführungsbeispielen
eines SAMF-Systems;
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2B ein
Blockdiagramm eines Dateiparameteraufforderungsmoduls, wie dasselbe
beispielsweise in 2A gezeigt ist;
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2C ein
Blockdiagramm eines Profilverarbeitungsmoduls, wie dasselbe beispielsweise
in 2A gezeigt ist;
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3 ein
Blockdiagramm eines Ausführungsbeispiels
eines Menüs
zu einem Einleiten eines SAMF-Systems;
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4 ein
Ausführungsbeispiel
einer grafischen Benutzerschnittstelle (GUI = graphical user interface)
von Bilddateiparametern, die durch das SAMF-System von 2A erzeugt
wird;
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5 ein
anderes Ausführungsbeispiel
einer GUI von Bilddateiparametern, die durch das SAMF-System von 2A erzeugt
wird;
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6 ein
weiteres Ausführungsbeispiel
einer GUI von Bilddateiparametern, die durch das SAMF-System von 2A erzeugt
wird;
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7 noch
ein anderes Ausführungsbeispiel einer
GUI von Bilddateiparametern, die durch das SAMF-System von 2A erzeugt
wird;
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8 ein
Ausführungsbeispiel
einer GUI von Textdateiparametern, die durch das SAMF-System von 2A erzeugt
wird;
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9A ein
Ausführungsbeispiel
einer GUI, die durch das Profilverarbeitungsmodul von 2C erzeugt
wird; und
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9B ein
Ausführungsbeispiel
einer anderen GUI, die durch das Profilverarbeitungsmodul von 2C erzeugt
wird.
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Um
eine Datei in einem unterschiedlichen Dateiformat zu sichern, verwendet
ein Computerbenutzer typischerweise die gut bekannte „Sichern-als"-Operation. Falls
der Benutzer eine spezielle Datei als mehrere Dateien mit unterschiedlichen Dateiformaten,
Dateinamen oder Positionen sichern möchte, dann wird die „Sichern-als"-Prozedur normalerweise
für jede
neue Datei einmal wiederholt. Die vorliegende Offenbarung beschreibt
jedoch Ausführungsbeispiele
von „Sichern-Als-Mehrere-Dateien"-Dateisicherungssystemen
und zugeordneten Verfahren, die ermöglichen, dass ein Benutzer
eine aktive Datei als mehrere Dateien in einer Dateisicherungsoperation
sichert. Bei anderen Ausführungsbeispielen
kann die aktive Datei in dem gleichen Dateiformat aber zu mehreren
Positionen gesichert werden. Wo mehrere Dateiformate eingesetzt
werden, kann die aktive Datei als eine jegliche Anzahl von neuen
Dateien gesichert werden, die unterschiedliche Dateiformate, Positionen
und/oder Dateinamen sowie andere auswählbare Dateiparameteroptionen aufweisen.
Wenn der Benutzer einmal alle zutreffenden Auswahlen während der
einzigen Operation vorgenommen hat, sichern Ausführungsbeispiele des Dateisicherungssystems
die neuen Dateien im Wesentlichen simultan. In dieser Hinsicht ist
klar, dass die neuen Dateien ansprechend auf eine einzige Sichern-Operation
zu der gleichen Zeit oder im Wesentlichen der gleichen Zeit gesichert
werden können.
In anderen Worten ermöglicht
aus der Perspektive des Benutzers eine einzige Sichern-Operation, dass
die neuen Dateien gesichert werden.
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Zum
Beispiel kann ein Benutzer, der aktiv an einer Bilddatei arbeitet,
die Datei als eine erste neue JFIF-Datei in einem ersten Ordner
mit einem ersten Dateinamen, als eine zweite neue JFIF-Datei in
einem zweiten Ordner mit einem zweiten Dateinamen und als eine neue
TIFF-Datei in einem dritten Ordner mit einem dritten Dateinamen
sichern. Zusätzlich können für jedes
neue Dateiformat andere Dateiparameter ausgewählt werden, wie beispielsweise Komprimierungspegel,
Komprimierungsalgorithmus, Farbpegel, Farbübersetzung, Auflösung, Größe, Qualität, Betriebssystemformat,
Bittiefe etc. Nachdem bei diesem Beispiel der Benutzer die Dateisicherungsauswahlen
vornimmt und „OK" drückt, sichern Ausführungsbeispiele
des Dateisicherungssystems die aktive Bilddatei als die drei neuen
Dateien gemäß den ausgewählten Dateiparametern.
Folglich können Ausführungsbeispiele
des Dateisicherungssystems die Benutzerwechselwirkungszeit reduzieren,
die erforderlich ist, um andere Eigenschaften zu spezifizieren,
die diesen Operationen zugeordnet sind (z. B. Dateiformatoptionen,
Dateinamen etc.).
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Ausführungsbeispiele
eines Dateisicherungssystems ermöglichen,
dass ein Benutzer ein spezielles Profil der Präferenzen des Benutzers speichert,
um den Sichern-Prozess gemäß den Bedürfnissen
des Benutzers kundenspezifisch zu machen. Ein Wiedererlangen des
Profils zu einer späteren
Zeit vereinfacht die Ausführungsbeispiele
des „Sichern-Als-Mehrere-Dateien"-Dateisicherungsprozesses
weiter. Falls ein Benutzer einen Bedarf aufweist, eine spezielle
Sicherungstechnik für
eine Anzahl von Dateien zu wiederholen, wobei jede Datei mit speziellen
Dateiformaten und Positionen gesichert werden soll, dann kann das
Profil der Dateiparameterauswahlen für jede Datei gesichert und
wiederverwendet werden. Falls der Benutzer beispielsweise wünscht, eine
Anzahl von Bilddateien und zur Verwendung einer speziellen Sicherungstechnik
zu sichern, derart, dass jede Datei als eine neue Thumbnail-große JFIF- (JPEG-)
Bilddatei und als eine TIF-Bilddatei voller Größe gesichert werden soll, kann
der Benutzer ein Profil erzeugen, das auf diesen Auswahlen basiert.
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Als
ein anderes Beispiel kann bei einem Betrachten von Dateiparametern
basierend auf den Bedürfnissen
von anderen, wie beispielsweise anderen Benutzern, Kunden, Aufsichtsper sonen
etc. der Benutzer ferner wünschen,
ein Profil von Auswahlen einer anderen Person von einem Dateiformat,
Dateiformatoptionen und einer Position zu sichern. Wenn diese Auswahlen
gemäß den Bedürfnissen
und/oder einer Softwareverfügbarkeit
des anderen Teilnehmers einmal vorgenommen sind, kann ein Profil
der Auswahlen zu einer späteren
Verwendung gespeichert werden. Der Benutzer kann dann während einer
späteren
Sichern-Operation das spezielle gespeicherte Profil auswählen. Zusätzlich kann
ein Profil der letzten „Als-Mehrere-Dateien-Sichern"-Prozedur gesichert
werden, so dass die letzten Auswahlen das nächste Mal, wenn die „Sichern-Als-Mehrere-Dateien"-Operation verwendet
wird, dem Benutzer als eine Vorgabe bereitgestellt werden können.
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1 ist
ein Blockdiagramm eines Ausführungsbeispiels
eines Computers 100, auf dem ein „Sichern-Als-Mehrere-Dateien"-System (SAMF-System;
SAMF = Save As Multiple Files) gespeichert und betrieben werden
kann. Das SAMF-System
kann in einer Software, einer Firmware, einer Hardware oder einer
Kombination derselben implementiert sein. Wenn dasselbe in einer
Software als ein ausführbares
Programm implementiert ist, wird das SAMF-System durch den Computer 100 ausgeführt.
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Hinsichtlich
einer Hardwarearchitektur umfasst der Computer 100 allgemein
eine zentrale Verarbeitungseinheit (CPU = central processing unit) 102,
einen Speicher 104, eines oder mehrere Eingabegeräte 106 und
eines oder mehrere Anzeigegeräte 108.
Die CPU 102, der Speicher 104, die Eingabegeräte 106 und
die Anzeigegeräte 108 sind
kommunikativ über
eine lokale Schnittstelle 110 gekoppelt. Die Anzeigegeräte 108 können z.
B. einen Monitor, einen Drucker, eine Anzeige oder ein anderes geeignetes Gerät zu einem
visuellen oder grafischen Kommunizieren eines Bilds zu einem Computerbenutzer
umfassen. Die Anzeigegeräte 108 können eine
oder mehrere grafische Benutzerschnittstellen (GUIs = graphical
user interfaces) anzeigen, wie beispielsweise eine fensterbasierte
grafische Bildschirmanzeige.
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Die
Software in dem Speicher 104 kann eines oder mehrere getrennte
Computerprogramme oder Anwendungen 112 umfassen, von denen
jede eine geordnete Auflistung von ausführbaren Befehlen zu einem Implementieren
von logischen Funktionen aufweist. Bei dem Beispiel von 1 umfasst
die Software in dem Speicher 104 ein SAMF-System 114 und
ein geeignetes Betriebssystem (O/S = operating system) 116.
Das SAMF-System 114 kann
als ein Computerprogramm konfiguriert sein und kann entweder innerhalb
einer oder mehrerer der Anwendungen 112 eingebettet oder
von denselben getrennt sein.
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Wenn
das SAMF-System 114 in einer Software implementiert ist,
kann dasselbe auf einem jeglichen computerlesbaren Medium zu einer
Verwendung durch oder in Verbindung mit einem jeglichen computerbezogenen
System oder Verfahren gespeichert werden. In dem Kontext dieses
Dokuments ist ein „computerlesbares
Medium" ein jegliches
elektronisches, magnetisches, elektromagnetisches, optisches, elektrooptisches
und/oder anderes physisches Gerät,
das ein Computerprogramm zu einer Verwendung durch ein computerbezogenes
System oder Verfahren enthalten, speichern, kommunizieren, ausbreiten
oder transportieren kann. Das SAMF-System 114 kann in einem
jeglichen computerlesbaren Medium zu einer Verwendung durch den
Computer 100 oder ein anderes Befehlsausführungssystem ausgeführt sein,
das die Befehle abrufen und ausführen
kann.
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2A – 2C sind
Blockdiagramme eines Ausführungsbeispiels
des SAMF-Systems 114. Das SRMF-System 114 umfasst
ein SAMF-Anforderungsempfangsmodul 202,
das eine Anforderung von einem Benutzer empfängt, um die Dateisicherungsoperation
einzuleiten, bei der eine aktive Datei als mehrere Dateien gesichert
wird. Auf einem Empfang einer SAMF-Anforderung hin signalisiert
das SAMF-Anforderungsempfangsmodul 202 einem Dateitypbestimmungsmodul 204,
zu bestimmen, ob die aktive Datei als eine Bilddatei oder eine Textdatei
gesichert werden soll. Basierend auf dieser Bestimmung benachrichtigt
das Dateitypbestimmungsmodul 204 ein Dateiparameteraufforderungsmodul 206, ob
die aktive Datei eine Bilddatei oder eine Textdatei ist. Das Dateitypbestimmungsmodul 204 kann
deaktiviert sein, wenn das SAMF-System 114 in einer Anwendung
eingegliedert ist, die ausschließlich Bilddateien verarbeitet,
wie beispielsweise eine Bildbearbeitungssoftware.
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Ansprechend
auf die Dateitypbenachrichtigung präsentiert das Dateiparameteraufforderungsmodul 206 entweder
Bilddateiparameter oder Textdateiparameter auf dem Anzeigegerät 108 (1),
um dem Benutzer anzugeben, welche Dateiparameter zu einer Auswahl
verfügbar
sind. Die präsentierten Dateiparameter,
entweder Bilddateiparameter oder Textdateiparameter, werden als
eine oder mehrere grafische Benutzerschnittstellen (GUIs) angezeigt, wie
es unten mit Bezug auf 4 – 8 erläutert ist.
Das Dateiparameteraufforderungsmodul 206 empfängt dann
die Auswahlen des Benutzers der Dateiparameter über die GUIs.
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Das
Ausführungsbeispiel
des SAMF-Systems 114, wie dasselbe in 2A gezeigt
ist, umfasst ferner ein Befehlsannahmemodul 208, das bestimmte
Befehle von dem Benutzer empfängt.
Falls dasselbe einen „Sichern-Einleiten"-Befehl empfängt, dann
signalisiert das Befehlsannahmemodul 208 einem Dateisicherungsmodul 210,
die aktive Datei als die mehreren Dateien gemäß den Auswahlen zu sichern,
die durch das Dateiparameteraufforderungsmodul 206 empfangen
werden. Falls dasselbe einen „Abbrechen"-Befehl empfängt, dann
leitet das Befehlsannahmemodul 208 ein SAMF-Abbruchmodul 212 ein,
um die Dateisicherungsoperation abzubrechen und alle verwandten
SAMF-Fenster zu schließen.
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2A stellt
ferner dar, dass das SAMF-System 114 ein Profilverarbeitungsmodul 214 umfasst.
Das Profilverarbeitungsmodul 214 empfängt einen Befehl von dem Benutzer,
die Dateiparameterauswahlen als ein Profil zu sichern, so dass dieses
Profil mit allen Dateiparameterauswahlen desselben während einer
späteren
SAMF-Operation wiedererlangt werden kann. Ansprechend auf den Befehl,
das Profil zu sichern, stellt das Profilverarbeitungsmodul 210 eine
neue GUI bereit, die den Benutzer auffordert, einen Profilnamen
einzugeben, wie es unten mit Bezug auf 9A detaillierter
beschrieben ist.
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Wenn
zumindest ein Profil einmal gesichert wurde, ist das Profilverarbeitungsmodul 214 konfiguriert,
eine weitere Anforderung zu empfangen, um die gesicherten Profile
zu durchsuchen. Ansprechend darauf stellt das Profilverarbeitungsmodul 214 eine andere
GUI bereit, die den Benutzer auffordert, aus einer Liste von gesicherten
Profilen auszuwählen. Wenn
eine Profilauswahl vorgenommen ist, weist das Profilverarbeitungsmodul 214 das
Dateiparameteraufforderungsmodul 206 an, die Dateiparameterauswahlen
des ausgewählten
Profils in die jeweilige Dateiparameter-GUI einzugliedern. Bei diesem
Punkt kann der Benutzer die Auswahlen durchsehen und, falls die
Auswahlen annehmbar sind, die SAMF-Operation durch ein Senden des „Sichern-Einleiten"-Befehls zu dem Befehlsannahmemodul 208 einleiten.
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2B ist
ein Blockdiagramm, das ein Ausführungsbeispiel
des Dateiparameteraufforderungsmoduls 206 darstellt, das
in 2A gezeigt ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel
umfasst das Dateiparameteraufforderungsmodul 206 ein Bilddateiparameterpräsentiermodul 216 und
ein Textdateiparameterpräsentiermodul 218.
Wenn das Dateitypbestimmungsmodul 204 bestimmt, dass die
aktive Datei eine Bilddatei ist, fordert das Dateitypbestimmungsmodul 204 das
Bilddateiparameterpräsentiermodul 216 auf,
die jeweilige GUI der Bilddateiparameter auf dem Anzeigegerät 108 zu
präsentieren.
Die Bilddateiparameter umfassen die verfügbaren Bilddateiformate, in
denen die aktive Datei gesichert werden kann, sowie andere Dateisicherungsoptionen
für jedes
spezielle Dateiformat. Die GUI der Bilddateiparameter umfasst ferner
Eingabeposi tionen für
den Eintrag des Benutzers für
einen Dateinamen und eine Position. Für jedes spezielle Dateiformat
umfassen die Bilddateiparameter ferner Dateiformatoptionen zu einem
Definieren, wie die neue Datei bezüglich des speziellen Dateiformats
gesichert werden soll. Die Dateiformatoptionen können eine oder mehrere der folgenden
oder andere Optionen umfassen: Komprimierungspegel, Komprimierungsalgorithmus,
Farbpegel, Farbübersetzung,
Auflösung,
Größe, Qualität, Betriebssystemformat
und Bittiefe. Wenn z. B. ein JFIF-(JPEG-) Dateiformat ausgewählt ist,
können
die Formatoptionen einen Komprimierungspegel umfassen und können ferner
ein Farbformat, eine Qualität, eine
Operation, einen Komprimierungstyp oder -algorithmus, eine Auflösung, eine
Größe, eine
Farbübersetzung
etc. umfassen.
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Wenn
das Dateitypbestimmungsmodul 204 bestimmt, dass die aktive
Datei eine Textdatei ist, fordert das Dateitypbestimmungsmodul 204 das
Textdateiparameterpräsentiermodul 218 auf,
eine jeweilige GUI der Textdateiparameter auf dem Anzeigegerät 108 zu
präsentieren.
Die Textdateiparameter umfassen die verfügbaren Textdateiformate, in
denen die aktive Datei gesichert werden kann, sowie andere Dateisicherungsoptionen.
Die GUI der Textdateiparameter umfasst ferner Eingabepositionen
für den
Eintrag des Benutzers für
einen Dateinamen und eine Position.
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2B stellt
ferner dar, dass das Dateiparameteraufforderungsmodul 206 ein
Bilddateiparameterauswahlempfangsmodul 220 umfasst, das
die Auswahlen des Benutzers der Bilddateiparameter über Schnittstellen
an der jeweiligen Bilddateiparameter-GUI empfängt. Wenn die Textdateiparameter dem
Benutzer durch das Textdateiparameterpräsentiermodul 218 präsentiert
werden, empfängt
ein Textdateiparameterauswahlempfangsmodul 222 die Auswahlen
des Benutzers von Textdateiparametern über Schnittstellen an der jeweiligen
Textdateiparameter-GUI. Bei einer Anwendung, die sich lediglich mit
Bilddateien beschäftigt,
können
die Module 218, 222 und 226, die auf
Textdateien bezogen sind, weggelassen oder deaktiviert sein.
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Bei
einem Ausführungsbeispiel
umfasst das Dateiparameteraufforderungsmodul 206 ferner
ein Modul (Module) zu einem Ermöglichen,
dass ein Benutzer eine andere neue Datei mit dem gleichen Bilddateiformat
auswählt
(z. B. Gleiches-Dateiformat-Hinzufügemodule 224 und 226).
Ansprechend auf eine Auswahl eines Benutzers eines speziellen Bilddateiformats
fügt das
Gleiches-Dateiformat-Hinzufügemodul 224 oder
226 zum Beispiel einen extra Abschnitt von Bilddateiparametern hinzu,
wodurch ermöglicht
wird, dass ein Benutzer eine andere neue Datei mit dem gleichen
Bilddateiformat auswählt, falls
erwünscht.
Wie es unten detaillierter beschrieben ist, kann ein Button 422 (4)
vorgesehen sein, um zu ermöglichen,
dass der Benutzer eine andere neue Datei mit dem gleichen Bilddateiformat hinzufügt. Wenn
der Button 422 betätigt
wird, erzeugt das Gleiches-Dateiformat-Hinzufügemodul 224 oder 226 einen
anderen Abschnitt (z. B. einen Abschnitt 404 – 4)
für eine
Anzeige durch das Bilddateiparameterpräsentiermodul 216.
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In
dieser Hinsicht nimmt das SAMF-System 114 die Auswahl von
zwei oder mehr neuen Dateien mit dem gleichen Dateiformat an. Mit
Bezug auf die Textdateien fügt
das Gleiches-Dateiformat-Hinzufügemodul 226 einen
anderen Abschnitt (z. B, den Abschnitt 404 – 4)
der Textdateiparameter der Textdateiparameter-GUI hinzu, die durch
das Textdateiparameterpräsentiermodul 218 präsentiert
wird. Dieser hinzugefügte
Abschnitt ermöglicht,
dass der Benutzer die aktive Datei als eine zweite oder nachfolgende
Datei des gleichen Textdateiformats sichert, falls erwünscht.
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2C ist
ein Blockdiagramm eines Ausführungsbeispiels
des Profilverarbeitungsmoduls 214, das in 2A gezeigt
ist. Das Profilverarbeitungsmodul 214 umfasst bei diesem
Ausführungsbeispiel ein
Profilsicherungsmodul 228, das einen Befehl von dem Benutzer
empfängt,
die Dateiparamete rauswahlen als ein Profil zu sichern. Ansprechend
auf den Befehl stellt das Profilsicherungsmodul 228 dem
Benutzer eine Profilbenennungs-GUI zu einem Auffordern des Benutzers
bereit, einen Namen für
das neue Profil, das gesichert werden soll, einzugeben. Die Dateiparameterauswahlen
und der entsprechende Profilname werden zusammen in einem Profilspeicher 230 gesichert.
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Das
Profilverarbeitungsmodul 214 umfasst ferner ein Profildurchsuchungsmodul 223.
Wenn der Benutzer ein Befehlssignal sendet, um die gesicherten Profile
zu durchsuchen, empfängt
das Profildurchsuchungsmodul 232 das Befehlssignal und
erlangt die gesicherten Profile von dem Profilspeicher 230 wieder.
Das Profildurchsuchungsmodul 232 stellt dann eine GUI bereit,
die eine Liste der gesicherten Profile anzeigt, aus denen der Benutzer
wählen
kann. Auf eine Auswahl des Benutzers eines der Profile hin signalisiert
das Profildurchsuchungsmodul 232 dem Dateiparameteraufforderungsmodul 206,
die Dateiparameterauswahlen aus dem ausgewählten Profil in die jeweilige
GUI einzugliedern.
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3 stellt
ein Beispiel eines Ausführungsbeispiels
eines „Datei"-Menüs 300 dar,
das von einer Anwendung 112 geöffnet werden kann, die in Verbindung
mit dem SAMF-System 114 wirksam ist. Bei diesem Beispiel
ist das „Datei"-Menü 300 ein
Aufklappmenü,
obwohl dasselbe ein anderes geeignetes Menü oder eine Funktionselementliste
sein könnte, das
oder die durch einen Mausklick auf einem „Datei"-Button in einer Befehlstoolleiste oder
durch eine andere geeignete Einrichtung zu einem Zeigen von Menüelementen
ausgewählt
werden kann. Das „Datei"-Menü 300 umfasst
das Menüelement 302,
das als „Sichern
als mehrere Dateien..." etikettiert
ist. Durch eine Handlung an einem der Eingabegeräte 106, wie beispielsweise
durch einen Mausklick auf das „Sichern
als mehrere Dateien..."-Menüelement 302,
ein Drücken
von Strg+M an einer Tastatur oder eine andere geeignete Eingabehandlung
wird ein Signal als eine Anforderung zu dem SAMF-Anforderungsempfangsmodul 202 (2A)
gesendet, um das SAMF-System 114 einzuleiten, um die „Sichern-Als-Mehrere-Dateien"-Operation (SAMF-Operation)
durchzuführen.
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Auf
eine Einleitung der SAMF-Operation hin bestimmt das Dateitypbestimmungsmodul 204 (2A)
den Dateityp (z. B. Bild, Text etc.) und benachrichtigt das Dateiparameteraufforderungsmodul 206,
entweder eine Bilddateiparameter-GUI, wie beispielsweise eine oder
mehrere der in 4 – 7 gezeigten
GUIs, oder eine Textdateiparameter-GUI, wie beispielsweise die in 8 gezeigte
anzuzeigen.
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4 stellt
ein Beispiel einer GUI 400 dar, die auf dem Anzeigegerät 108 angezeigt
ist, gemäß einem
Ausführungsbeispiel
des SAMF-Systems 114. Die GUI 400 umfasst ein
Feld 402, das die verfügbaren
Dateiformate zeigt, in denen eine Datei gesichert werden kann, und
das verfügbare
Optionen mit Bezug auf jedes Dateiformat zeigt. Jedes verfügbare Dateiformat
zusammen mit den jeweiligen Optionen desselben wird jeweils innerhalb
eines Abschnitts 404 angezeigt, der von anderen Dateiformatabschnitten 404 durch
Teiler 406 getrennt ist. Das Feld 402 kann einen
Scroll-Mechanismus bzw. Rollmechanismus 408 zu einem scrollen
bzw. rollen durch die verfügbaren
Dateiformate und Optionen umfassen, falls die Größe aller Abschnitte 404 größer als das
Feld 402 ist und nicht ganz zu einer Zeit innerhalb des
Felds 402 angezeigt werden kann. Jeder Abschnitt 404 umfasst
den Namen eines verfügbaren Dateiformats,
z. B. JFIF (JPEG), und einen Kasten 410 oder eine andere
geeignete Schnittstelle, die neben dem Dateiformatnamen positioniert
ist, zu einer Auswahl dieses Dateiformats. Ein Dateiformat kann unter
Verwendung von Eingabegeräten 106 ausgewählt werden,
wie beispielsweise durch ein Positionieren eines Mauszeigers in
dem jeweiligen Kasten 410 und ein Klicken eines Mausknopfs.
Das SAMF-System platziert ein „X" im Inneren des jeweiligen
Kastens 410, was bezeichnet, dass das angegebene Dateiformat
ausgewählt
wurde.
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Jeder
Abschnitt 404 umfasst ferner ein Dateinamenfenster 412 oder
eine andere geeignete Schnittstelle, in der ein Dateiname eingegeben
werden kann. Das SAMF-System 114 kann eine Vorgabe eines
Dateinamens bereitstellen, bei der der Name der aktiven Datei bereitgestellt
ist, wobei die ursprüngliche
Erweiterung entfernt ist und eine neue Erweiterung basierend auf
dem Dateiformattyp an dieselbe angefügt ist. Wenn z. B. eine Datei
mit dem Namen „picture33.xxx" gesichert wird,
kann die JFIF- (JPEG-) Vorgabe „picture33.jpg" sein. Auf ein Aufklappmenü von anderen
optionalen Dateinamen kann durch ein Klicken auf einen Pfeil 414 zugegriffen
werden. Oder der Benutzer kann, falls erwünscht, lediglich den neuen
Dateinamen unter Verwendung einer Tastatur oder dergleichen in das
Dateinamenfenster 412 tippen.
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Jeder
Abschnitt 404 umfasst ferner ein Positionsfenster 416 oder
eine andere geeignete Schnittstelle, in der die Position, an der
die Datei gesichert werden soll, eingegeben werden kann, was ermöglicht,
dass der Benutzer die Datei bei einer jeglichen ausgewählten Position
sichern kann. Ein Pfeil 418 kann verwendet werden, um verfügbare Positionen oder
Ordner aufzuklappen. Neben jedem Positionsfenster 416 ist
ein Durchsuchen-Button 420, der ausgewählt werden kann, um den Benutzer
durch die Ordner- oder Baumstruktur des Speichers 104 navigieren
zu helfen.
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Um
zu wiederholen umfasst jeder Abschnitt 404 den Dateiformatnamen,
den Kasten 410, das Dateinamenfenster 412 und
das Positionsfenster 416 zu einem Auswählen eines jeweiligen Dateiformats
und einem Spezifizieren des Dateinamens und der Position der neuen
Datei. Zusätzlich
umfasst jeder spezielle Abschnitt 404 verschiedene auswählbare Dateiformatoptionen,
die auf dem jeweiligen Dateiformat basieren. Bei JFIF (JPEG) z.
B. ist ein Komprimierungspegel als eine Option gezeigt, die gemäß den Bedürfnissen
des Benutzers eingestellt werden kann. Bei dem in 4 gezeigten
Beispiel umfasst das TIFF-Format unterschiedliche Dateiformat optionen. Zum
Beispiel betrifft ein Umwandeln einer aktiven Datei zu einem TIFF-Format
die Auswahl von „Bytereihenfolge"-Optionen und „Datenkomprimierung"-Optionen. Es ist
anzumerken, dass die gezeigten Dateiformatoptionen lediglich Beispiele
von möglichen
auswählbaren
Optionen sind und abhängig von
den Dateiformatkriterien, der Anwendung 112 etc. verändert oder
aktualisiert werden können.
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Bei
dem dritten Abschnitt 404 umfasst ein Bitmap-Dateiformat andere
Dateiparameteroptionen, d. h. „O/S-Format" (O/S = operating
system = Betriebssystem) und „Bittiefe". Obwohl lediglich
einige Beispiele von verfügbaren
Dateiformaten in 4 gezeigt sind, ist anzumerken,
dass das Scroll-Gerät 408 verwendet
werden kann, um zusätzliche
Dateiformate und jeweilige Optionen derselben zu zeigen. Andere
Dateiformate, z. B., aber nicht begrenzt auf GIF, PICT, PostScript
etc. können
verfügbar
sein. Das SAMF-System 114 oder
die Anwendung 112, die das SAMF-System 114 umfasst,
können
regelmäßig aktualisiert
werden, um neue oder veränderte
Dateiformate und Dateiformatoptionen zu umfassen, wenn dieselben
verfügbar
werden oder verändert
werden.
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Die
GUI 400 umfasst ferner in jedem Dateiformatabschnitt 404 einen
Button 422 zum Erzeugen eines weiteren Abschnitts 404 des
gleichen Dateiformats. Dieser Button kann in der Situation verwendet werden,
in der der Benutzer die Datei als zwei oder mehr Dateien mit dem
gleichen Format sichern möchte.
Bei dem JFIF- (JPEG-) Abschnitt 404 umfasst der Button 422 das
Etikett „weiteres
JFIF (JPEG)", um
einen weiteren JFIF- (JPEG-) Abschnitt 404 zu erzeugen,
was ermöglicht,
dass eine weitere JFIF-Datei ausgewählt wird, falls erwünscht. Wenn der
Button 422 betätigt
wird, erzeugt das Gleiches-Dateiformat-Hinzufügemodul 224 (2B)
einen neuen Abschnitt für
eine Anzeige durch das Bilddateiparameterpräsentiermodul 216.
Natürlich
erzeugt in dieser Situation, in der zwei Dateien das gleiche Format
und die gleiche Dateierweiterung aufweisen, das SAMF-System 114 vor zugsweise
eine unterschiedliche Dateinamenvorgabe und/oder eine unterschiedliche
Positionsvorgabe, um eine Duplizität der gleichen Datei bei der
gleichen Position zu vermeiden. Eine Alternative zu dem Button 422 ist
in 5 gezeigt, wie es unten detaillierter erläutert ist, wo
die Handlung eines Auswählens
eines Dateiformats, wie beispielsweise durch ein Klicken auf den Kasten 410,
dem Gleiches-Dateiformat-Hinzufügemodul 224 (oder 226 im
Fall von Textdateien) signalisiert, automatisch einen neuen Abschnitt 404 des gleichen
Dateiformats und entsprechender Optionen hinzuzufügen, was
ermöglicht,
dass eine zweite oder nachfolgende Datei des gleichen Formats gesichert wird,
falls erwünscht.
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Die
GUI 400 umfasst ferner Funktionsbuttons 424, 426, 428 und 430,
die außerhalb
des Felds 402 positioniert sind. Diese Funktionsbuttons
werden durch den Benutzer ausgewählt,
um Operationen in dem SAMF-System 114 durchzuführen, nachdem Operationen
ausgewählt
sind. Die Funktionsbuttons sind dem Befehlsannahmemodul 208 und
dem Profilverarbeitungsmodul 214 zugeordnet, wie dieselben in 2A gezeigt
sind, abhängig
von der ausgewählten
Funktion. Wenn ein Benutzer alle Dateiformate, entsprechende Dateiformatoptionen,
zu denen die aktive Datei umgewandelt werden soll, Dateinamen und
Positionen, bei denen die Dateien gesichert werden sollen, ausgewählt hat,
dann kann der Benutzer den „OK"-Button 428 auswählen, um
die Sichern-Operation einzuleiten. Das Befehlsannahmemodul 208 empfängt den „OK"- oder „Sichern-Einleiten"-Befehl und signalisiert
ansprechend darauf dem Dateisicherungsmodul 210, die aktive
Datei in die ausgewählten
Dateiformate gemäß den ausgewählten Dateiformatoptionen
umzuwandeln, die neuen Dateien mit den neuen ausgewählten Dateinamen
zu benennen und die neuen Dateien bei den ausgewählten Positionen zu sichern.
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Falls
sich der Benutzer entscheidet, die SAMF-Operation abzubrechen, kann
der Benutzer den „Abbrechen"-Button 430 auswählen. Das
Befehlsannahmemodul 208 empfängt den Abbre chen-Befehl und
signalisiert dem SAMF-Abbrechmodul 212, die Dateisicherungsoperation
abzubrechen.
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Ein
anderer Funktionsbutton ist ein „Profil-Sichern"-Button 424.
Der Profil-Sichern-Button 424 ermöglicht in Verbindung mit dem
Profilsicherungsmodul 228 (2C), dass
ein Benutzer ein spezielles Profil der Dateiparameterauswahlen sichert,
die in jedem der Abschnitte 404 vorgenommen wurden. Wenn
der Button 424 ausgewählt
ist, holt das Profilsicherungsmodul 228 eine neue GUI her,
wie es unten mit Bezug auf 9A detailliert
beschrieben ist, wobei der Benutzer aufgefordert wird, einen Namen für das spezielle
Profil auszuwählen.
Es ist anzumerken, dass bei einigen aber nicht allen Ausführungsbeispielen
die Dateinamenauswahl während
der „Profil-Sichern"-Operation nicht
gesichert wird, da Dateien, die in nachfolgenden Sichern-Operationen gesichert
werden, normalerweise mit einem unterschiedlichen Namen gesichert
würden.
Im Übrigen kann
ein Versehen einer Vorgabe mit dem gleichen Dateinamen in dem unbeabsichtigten Überschreiben von
vorhergehend gesicherten Dateien resultieren. Deshalb zeigt die
GUI eine Vorgabe in dem Dateinamenfenster 412 an, die dem
Dateinamen der aktiven Datei entspricht, wobei die Erweiterung entfernt
ist und eine geeignete neue Erweiterung angefügt ist.
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Wenn
zumindest ein Profil in dem Profilspeicher 230 gesichert
ist, können
die gesicherten Profile durch ein Klicken auf einen „Profile-Durchsuchen"-Button 426 in
der GUI 400 von 4 wiedererlangt werden. Das
Profildurchsuchungsmodul 232 (2C) erlangt
die gesicherten Profile von dem Profilspeicher 230 wieder
und zeigt eine GUI an, die die gesicherten Profile zeigt, wie es
detaillierter unten mit Bezug auf 9B beschrieben
ist. Wenn die Profildurchsuchungs-GUI eine Auswahl eines Benutzers eines
speziellen Profils empfängt,
wird das Feld 402 der GUI 400 verändert, um
alle Auswahlen gemäß dem ausgewählten Profil
anzuzeigen. In dieser Hinsicht kann der Benutzer häufig verwendete
Auswahlen von Dateiparametern einfacher eingeben.
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5 stellt
ein anderes Beispiel einer GUI 500 dar, die auf dem Anzeigegerät 108 angezeigt wird,
gemäß einem
anderen Ausführungsbeispiel des
SAMF-Systems 114. 5 umfasst
viele Ähnlichkeiten
zu 4, außer
dass die GUI 500 keine Buttons 422 in jedem der
Abschnitte 404 zu einem Erzeugen einer anderen Datei des
gleichen jeweiligen Dateiformats umfasst. Anstelle dessen stellt 5 ein
Merkmal des SAMF-Systems 114 dar, bei dem das Gleiches-Dateiformat-Hinzufügemodul 224 konfiguriert
ist, um automatisch einen neuen Abschnitt 504 für ein anderes
Dateiformat des gleichen Typs wie das ausgewählte Dateiformat zu erzeugen. Wenn
z. B. ein JFIF- (JPEG-) Dateiformat ausgewählt ist, wie es bei dem Beispiel
von 5 gezeigt ist, erzeugt das Gleiches-Dateiformat-Hinzufügemodul 224 einen
zusätzlichen
JFIF- (JPEG-) Abschnitt 509 unter dem ersten. Dann hat
der Benutzer die Option, eine zweite oder nachfolgende Datei des
gleichen Formats auszuwählen.
Falls deshalb der Benutzer die aktive Datei als zwei oder mehr JFIF
(JPEG) sichern möchte,
dann wird durch das Bilddateiparameterpräsentiermodul 216 ein
zusätzlicher
Abschnitt 504 dieses Dateiformats jedes Mal angezeigt,
wenn ein Dateiformat ausgewählt
wird.
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5 zeigt
ferner ein weiteres Merkmal, das in dieses oder andere Ausführungsbeispiele
des SAMF-Systems 114 eingegliedert sein kann, bei dem das
Bilddateiparameterpräsentiermodul 216 anfänglich die
auswählbaren
Dateiformate auf eine minimierte Weise präsentiert, wie es in den Abschnitten 504 und 506 gezeigt
ist, und die minimierten Abschnitte 504 und 506 beibehält, bis
ein jeweiliges Dateiformat ausgewählt ist. Auf diese Weise nehmen die
minimierten Abschnitte 504 und 506 weniger Raum
ein, z. B. lediglich eine Zeile. Wenn derselbe jedoch ausgewählt ist,
verändert
das SAMF-System 114 einen minimierten Abschnitt 509 oder 506 zu
einem vergrößerten Abschnitt 404,
um das Dateinamenfenster 412, das Positionsfenster 41b und
die anderen Optionen anzuzeigen, die für dieses spezielle Dateiformat
verfügbar
sind. Bei einem anderen alternativen Ausführungsbeispiel unterlegt das SAMF-System 114 die Fenster 412 und 416 und
die Dateiformatoptionen der nicht ausgewählten Dateiformate grau, wodurch
die Ablenkung reduziert wird, die die nicht ausgewählten Formate
von den ausgewählten
Formaten wegnehmen. Wenn die nicht ausgewählten Abschnitte grau unterlegt
sind, kann das SAMF-System 114 diese Bereiche unverfügbar machen,
bis das jeweilige Dateiformat tatsächlich ausgewählt ist.
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Das
SAMF-System 114 kann ferner eine Einrichtung zum Aufzeichnen
der Anzahl von Malen umfassen, die ein spezielles Dateiformat ausgewählt wurde,
um die am häufigsten
angeforderten Dateiformate als die oberen Abschnitte 404 anzuzeigen,
sodass der Benutzer diese am meisten erwünschten Formate leichter aufsuchen
kann. Das SAMF-System 114 kann andere Kriterien zu einem
Umordnen der Reihenfolge der Dateiformate verwenden, um „bevorzugte" Dateiformate in
die auffallenderen Positionen zu platzieren. Andere Vorgaben können basierend
auf vergangenen Auswahlen eingerichtet werden. Zum Beispiel können die
Optionen für
jedes Dateiformat gesichert werden, sodass das SAMF-System 114 Vorgaben
der am häufigsten
ausgewählten Optionen
präsentieren
kann, wodurch der Dateisicherungsprozess weiter rationalisiert wird.
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6 stellt
ein anderes Beispiel einer GUI 600 dar, die auf dem Anzeigegerät 108 angezeigt
ist, gemäß einem
anderen Ausführungsbeispiel
des SAMF-Systems 114. 6 zeigt
andere Optionen, die in den Dateiformatabschnitten 404 angezeigt
sein können.
Zum Beispiel kann das SAMF-System 114 bei JFIF (JPEG) anstelle
lediglich eines Komprimierungspegels, um das Sichern der aktiven
Datei zu definieren, wie es in 4 und 5 gezeigt
ist, zusätzliche
oder unterschiedliche Dateiformatoptionen bereitstellen. Bei dem
Ausführungsbeispiel
von 6 umfassen die Optionen für das JFIF- (JPEG-) Dateiformat
ein Farbformat, eine Qualität,
einen Komprimierungsalgorithmus, eine Auflösung, eine Größe und eine
Farbübersetzung.
Die verfügbaren Optionen
können
auf dem Typ der Anwendung 112 in dem Speicher 104 oder
auf anderen geeigneten Kriterien zu einem ausreichenden Umwandeln
der aktiven Datei in ein neues Dateiformat basieren.
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7 stellt
ein anderes Beispiel einer GUI 700 dar, die auf dem Anzeigegerät 108 angezeigt
ist, gemäß einem
anderen Ausführungsbeispiel
des SAMF-Systems 114. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist das SAMF-System 114 konfiguriert,
um Dateiformatoptionen auf eine größenreduzierte Weise anzuzeigen.
Anstelle eines Anzeigens der vergrößerten Optionsbereiche, wie
es in 6 gezeigt ist, umfasst die GUI 700 von 7 Aufklappmenüs 702 für jede Option,
wodurch in dem Feld 704 Raum eingespart ist. 4 – 7 zeigen
deshalb Beispiele von GUIs, die auf die Präsentation und Auswahl von „Bild"-Dateien bezogen
sind.
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8 stellt
ein Beispiel einer Textdateiparameter-GUI 800 dar, die
auf dem Anzeigegerät 108 angezeigt
ist, gemäß einem
anderen Ausführungsbeispiel
des SAMF-Systems 114. Bei diesem Ausführungsbeispiel umfasst ein
Feld 802 Textdateiformatabschnitte 804, die durch
Teiler 806 getrennt sind. Alternativ können die Abschnitte 804 unter
Verwendung einer anderen Konfiguration angezeigt sein, um die Unterscheidung
zwischen unterschiedlichen Formaten ordnungsgemäß zu zeigen. Jeder Abschnitt 804 umfasst
einen Formatnamen, z. B. „Word-Dokument" und einen Auswahlkasten 808 zu
einem Auswählen
des jeweiligen Dateiformats. Jeder Abschnitt 804 umfasst
ferner ein Dateinamenfenster 810 zu einem Eingeben des
Dateinamens und ein Positionsfenster 812 zu einem Eingeben
der Position, bei der die neue Datei gesichert werden soll. Vorgaben
können
in diesen Fenstern präsentiert
sein, um den Sichern-Prozess zu vereinfachen. Die Erweiterung für das jeweilige
Dateiformat kann z. B. automatisch am Ende des aktiven Dateinamens
angefügt
sein. Die verfügbaren
Textformate können
z. B. Word-Dokument, Web Page, Rich Text Format, Text Only etc. umfassen,
aber sind nicht darauf begrenzt.
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Wenn
die Dateiformate und der entsprechende Dateiname und die Position
einmal ausgewählt sind,
wählt der
Benutzer den „OK"-Button 814 aus, der
dem Befehlsannahmemodul 208 zugeordnet ist. Ansprechend
auf den „OK"- oder „Sichern-Einleiten"-Befehl leitet das
Befehlsannahmemodul 208 das Dateisicherungsmodul 210 ein,
um die aktive Datei als die mehreren Dateien gemäß den Auswahlen zu sichern,
die über
die GUI 800 vorgenommen wurden. Falls der Benutzer den „Abbrechen"-Button 816 auswählt, leitet
das Befehlsannahmemodul 208 das SAMF-Abbruchmodul 212 ein,
um die Dateisicherungsoperation abzubrechen.
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Die
GUI 800 umfasst ferner einen „Profil-Sichern"-Button 810 und
einen „Profil-Durchsuchen"-Button 820,
die ähnlich
den Buttons 424 bzw. 426 wirksam sind, die mit
Bezug auf 4 beschrieben sind. Bei lediglich
Textdateiparametern umfassen die gesicherten Profile jedoch lediglich
die Auswahlen der Dateiformate und der jeweiligen Positionen derselben.
Das Profilsicherungsmodul 228 (2C) fordert
den Benutzer auf, einen Namen des Profils einzugeben, wenn der Profil-Sichern-Button 818 ausgewählt ist.
Das Profilsicherungsmodul 228 sichert dann den Profilnamen
und Auswahlen in dem Profilspeicher 230. Wenn der Profile-Durchsuchen-Button 820 gedrückt wird,
erlangt das Profildurchsuchungsmodul 232 die Profile von
dem Profilspeicher 230 wieder und präsentiert die GUI von gesicherten
Profilen dem Benutzer zu einer Auswahl. Wenn der Benutzer eines
der gesicherten Profile auswählt,
zeigt das SAMF-System 114 die GUI 800 an, wobei
die Textdateiauswahlen automatisch in die zutreffenden Kästen 808 und
Fenster 812 gemäß dem ausgewählten Profil
eingetragen sind.
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Manchmal
kann es für
den Benutzer erwünscht
sein, eine Textdatei in einem Bilddateiformat zu sichern. Um diesem
Bedarf nachzukommen, umfasst die GUI 800 einen „Sichern
als Bilddatei"-Button 822,
der außerhalb
des Felds 802 positioniert ist. Durch ein Drücken des
Buttons 822 zeigt das SAMF-System 114 eine Bilddateiparameter-GUI
an, wie bei spielsweise eine der GUIs, die in 4 – 7 gezeigt
sind, die alle der verfügbaren
Bilddateiformate anzeigt. Auf diese Weise kann das Bild der Textinformationen
dann in Bildform als eine Bilddatei gesichert werden.
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9A stellt
ein Beispiel einer Profil-Sichern-GUI 900 gemäß einem
Ausführungsbeispiel des
SAMF-Systems 114 dar. Die GUI 900 fordert den Benutzer
auf, einen Namen für
das Profil, das gesichert werden soll, einzugeben. Die Aufforderung
umfasst ein Fenster 902, wo der Profilname eingegeben werden
kann. Das Fenster 902 umfasst ferner einen Pfeil 904,
der ermöglicht,
dass der Benutzer optionale Profilnamenauswahlen sehen kann. Die
GUI 900 umfasst einen Durchsuchen-Button 906,
der dem Profilsicherungsmodul 228 signalisiert, die Namen von
vorhergehend gesicherten Profilen aus dem Profilspeicher 230 wiederzuerlangen,
um dem Benutzer das neue Profil basierend auf vorhergehenden Benennungstechniken
benennen zu helfen.
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Die
GUI 900 enthält
ferner einen OK-Button 908, der, wenn derselbe ausgewählt ist,
bewirkt, dass das Profilsicherungsmodul 288 das Profil
sichert. Wenn dasselbe sichert, sichert das Profilsicherungsmodul 228 in
dem Profilspeicher 230 den Profilnamen, der in dem Fenster 902 eingegeben
wurde, zusammen mit den Dateiparametern, die unter Verwendung einer
jeweiligen Dateiparameter-GUI ausgewählt wurden, wie beispielsweise
eine der GUIs, die in 4 – 8 gezeigt
sind. Nach einem Sichern des Profils schließt das SAMF-System 114 die Profil-Sichern-GUI 900 und
kehrt zu der vorhergehenden GUI zurück, von der Dateiparameter
ausgewählt
wurden, so dass der Benutzer mit weiteren Handlungen fortfahren
kann. Falls ein Abbrechen-Button 910 ausgewählt wird,
bricht das Profilverarbeitungsmodul 214 die Profilsicherungsoperation
ab, schließt
die Profil-Sichern-GUI 900 und kehrt zu der vorhergehenden
GUI zurück.
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9B stellt
ein Beispiel einer Profile-Durchsuchen-GUI 950 dar, die
angezeigt werden kann, gemäß einem
Ausfüh rungsbeispiel
des SAMF-Systems 114. Wenn ein Benutzer den Profile-Durchsuchen-Button 426 (4 – 7)
oder den Button 820 (8) auswählt, wird
ein Befehl zu dem Profildurchsuchungsmodul 232 (2C)
gesendet, das die gesicherten Profile aus dem Profilspeicher 230 wiedererlangt
und die verfügbaren
Profile auf der GUI 950 anzeigt. Die GUI 950 umfasst
eine Liste der gesicherten Profile und einen Auswahlbutton neben jedem
aufgelisteten Profil. Die Auswahlbuttons 952 sind konfiguriert,
derart, dass lediglich ein Button gleichzeitig ausgewählt werden
kann. Wenn ein Auswahlbutton 952 betätigt ist, wird dieser Button
später deaktiviert,
wenn ein anderer Auswahlbutton 952 betätigt wird. Wenn das erwünschte Profil
ausgewählt ist,
kann der Benutzer einen „OK"-Button 954 drücken, um
das Profildurchsuchungsmodul 232 einzuleiten, um die Dateiparameterauswahlen
in die jeweilige Dateiparameter GUI gemäß dem Auswahlprofil einzugliedern.
Das SRMF-System 114 kann konfiguriert sein, derart, dass,
wenn ein Profil ausgewählt
ist, die Dateiparameter, die vorhergehend über die jeweiligen GUIs ausgewählt wurden,
gelöscht
werden und die Auswahlen, die durch das ausgewählte Profil definiert sind,
automatisch in die Schnittstellen der GUI eingetragen werden. Aus
der GUI 950 kann der Benutzer den Abbrechen-Button 956 auswählen der
bewirkt, dass das Profildurchsuchungsmodul 232 die Profile-Durchsuchen-GUI 950 schließt und zu
der vorhergehenden GUI zurückkehrt.