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DE102004023985B4 - Verfahren zum Herstellen einer Wortleitung eines Speicherbausteins und Verwendung des Verfahrens zur Herstellung eines FIN-FET Transistors - Google Patents

Verfahren zum Herstellen einer Wortleitung eines Speicherbausteins und Verwendung des Verfahrens zur Herstellung eines FIN-FET Transistors Download PDF

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DE102004023985B4
DE102004023985B4 DE102004023985A DE102004023985A DE102004023985B4 DE 102004023985 B4 DE102004023985 B4 DE 102004023985B4 DE 102004023985 A DE102004023985 A DE 102004023985A DE 102004023985 A DE102004023985 A DE 102004023985A DE 102004023985 B4 DE102004023985 B4 DE 102004023985B4
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wall
layer
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Klaus Muemmler
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Infineon Technologies AG
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Abstract

Verfahren zum Herstellen einer Wortleitung (6, 36) eines Speicherbausteins auf einem Halbleitermaterial, wobei das Halbleitermaterial ein Substrat (8) aufweist, auf dem eine erste Wand (9) aus kristallinen Silizium ausgebildet wird, wobei parallel zur ersten Wand (9) eine zweite Wand (10) ausgebildet wird, die aus Polysilizium besteht,
wobei die erste und die zweite Wand und das Halbieitermaterial in der Weise mit einer ersten Deckschicht (19) aus einem ersten Material bedeckt werden, dass zwischen den zweibedeckten Wänden (9, 10) ein erster Graben (20) ausgebildet wird,
wobei der erste Graben (20) mit einer ersten Füllschicht (23) aus, einem zweiten Material aufgefüllt wird, und ein zweiter Steg (26) aus dem zweiten Ma terial ausgebildet wird,
wobei die erste Deckschicht (19) wenigstens zwischen der ersten Wand (9) und dem zweiten Steg (26) bis zu einer vorgegebenen Tiefe entfernt wird, so dass ein zweiter Graben (21) erhalten wird,
wobei auf der Seite...

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen einer Wortleitung eines Speicherbausteins gemäß Patentanspruch 1 und eine Verwendung des Verfahrens zur Herstellung eines FIN-FET Transistors gemäß Patentanspruch 18.
  • Die Verkleinerung der einzelnen Element der Speicherbausteine, insbesondere der DRAM-Speicherbausteine schreitet weiter voran, so dass die Komplexität der Herstellungsprozesse weiter zunimmt. Eine DRAM-Speicherzelle weist im Allgemeinen einen Auswahltransistor und einen daran angeschlossenen Speicherkondensator auf. Das Einschreiben und das Auslesen einer Information aus dem Speicherkondensator erfolgt durch das Einschalten des Auswahltransistors. Der Auswahltransistor wird durch eine Wortleitung angesteuert, die den Auswahltransistor leitend oder sperrend schaltet.
  • Zur Einsparung von Fläche auf dem Halbleitersubstrat, auf dem der Speicherbaustein ausgebildet wird, werden beispielsweise vertikale MOS-Transistoren ausgebildet, deren Gate-Elektrode. Teile einer streifenförmigen Wortleitung sind. Eine entsprechende DRAM-Zellenanordnung ist in der Patentschrift DE 101 25 967 C1 beschrieben.
  • Aus DE 103 20 235 A1 ist eine DRAM-Speicherzelle und ein Verfahren zur Herstellung einer solchen DRAM-Speicherzelle bekannt. Zur Herstellung der DRAM-Speicherzelle werden folgende Verfahrensschritte durchgeführt:
    Ausbilden einer Vielzahl von regelmäßig in Reihen angeordneten Grabenkondensatoren in dem Halbleitersubstrat, wobei die Grabenkondensatoren von benachbarten Reihen gegeneinander versetzt angeordnet sind und jeder Grabenkondensator eine innere Elektrode aufweist, die als ein mit vrzugsweise dotier tem Polysilizium gefüllter Graben ausgebildet wird. Zudem weist jeder Grabenkondensator eine die Grabenfüllung umgebende Dielektrium-Schicht und eine die Dielektrikum-Schicht wenigstens in einem unteren Bereich umgebende äußere Elektrode auf. Zudem wird eine streifenförmige Hartmaskenschicht parallel zu den Reihen von Grabenkondensatoren ausgebildet, wobei die Hartmaskenschichtstreifen im Wesentlichen zwischen den Reihen von Grabenkondensatoren angeordnet sind und die Grabenkondensatoren teilweise überdecken. Weiterhin werden Spacerschichten an den Stufen der Hartmaskenschichten erzeugt. Weiterhin wird eine zwischen den Hartmaskenschichtstreifen und den sich anschließenden Spacerschichten freiliegende Oberfläche bis zu einer vorgegebenen Tiefe mittels eines anisotropen Ätzverfahrens abgetragen. Die freigeätzten Bereiche zwischen den Hartmaskenschichtstreifen und den sich anschließenden Spacerschichten werden mit Spacerschichtmaterial aufgefüllt. Daraufhin werden die Hartmaskenschichtstreifen entfernt. Die unter den Hartmaskenschichtstreifen freigelegten Oberflächen werden mit Hilfe eines anisotropen Ätzverfahrens bis zu einer vorgegebenen Tiefe geätzt. Das Spacerschichtmaterial wird entfernt. Eine Isolationsschicht wird großflächig erzeugt. Anschließend wird eine Polysiliziumschicht aufgebracht. Zudem werden die Elektroden und die Source/Drain-Dotierungen hergestellt.
  • Weiterhin ist es aus DE 102 41 171 A1 bekannt, einen Halbleiterspeicher mit Auswahltransistoren auszubilden, die in Form von FIN-FET-Transistoren ausgebildet sind. FIN-FET bestehen aus Rippen, in die Kanalbereiche der Auswahltransistoren eingebracht sind. Zur Ansteuerung der Auswahltransistoren sind entlang der Seitenflächen der Rippe Wortleitungen ausgebildet. FIN-FETs haben den Vorteil, dass durch die Ausbildung des Kanalbereiches in einer Rippe wenig Fläche verbraucht wird und zudem eine ausreichende Stromleitung gewährleistet ist, da sich der Kanalbereich in der Rippe auch in die Tiefe der Rippe erstreckt. In Abhängigkeit von der Ausführungsform kann die Wortleitung parallel zur Rippenlängsrichtung ausgebildet werden.
  • Das neue Konzept der FIN-FET-Auswahltransistoren für die Ausbildung eines Halbleiterspeicher erfordert jedoch relativ komplexe Verfahren zur Herstellung des Auswahltransistors.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein einfaches Verfahren zum Herstellen eines Auswahltransistors eines Speicherbausteins und ein, Verfahren zur Herstellung eines FIN-FET-Transistors bereit zu stellen.
  • Die Aufgabe der Erfindung wird durch das Verfahren gemäß Patentanspruch 1 und 18 die Verwendung des Verfahrens gemäß Patentanspruch gelöst. Der Vorteil des Verfahrens nach Anspruch 1 besteht darin, dass mit Hilfe eines einfachen Verfahrens eine Grundstruktur für die Ausbildung eines FIN-FETs mit einem Kanalbereich und einer Wortleitung bereit gestellt wird. Dieser Vorteil wird dadurch erreicht, dass eine Wandstruktur, bestehend aus zwei parallelen Wänden; die auf einem Halbleitersubstrat angeordnet sind, mit einer ersten Deckschicht bedeckt werden, wobei zwischen den zwei Wänden ein erster Graben ausgebildet wird. Der erste Graben wird anschließend mit einem zweiten Material aufgefüllt, wodurch eine dritte Wand zwischen der ersten und der zweiten Wand ausgebildet wird. Anschließend wird das erste Material wenigstens zwischen der ersten und der dritten Wand bis zu einer vorgegebenen Tiefe entfernt und auf diese Weise ein zweiter Graben ausgebildet. Die Seitenfläche der ersten Wand, die dem zweiten Graben zugeordnet ist, wird mit einer erste Isolationsschicht bedeckt, die eine Gateoxidschicht darstellt. Anschließend wird der zweite Graben mit einem dritten Material aufgefüllt, das elektrisch leitend ist und eine Wortleitung darstellt.
  • Weitere vörteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen anegegeben.
  • In einer Weiterbildung des Verfahrens wird auch an der gegenüberliegenden Seite der ersten Wand das erste Material abgeschieden, wobei ein vierter Graben ausgebildet wird. Der vierte Graben wird anschließend mit dem zweiten Material aufgefüllt. Dann wird das erste Material zwischen dem aufgefüllten zweiten Graben und der ersten Wand bis zu einer festgelegten Tiefe entfernt, so dass die erste Wand an der Außenseite freigelegt wird. Daraufhin wird die freigelegte wand der Außenseite mit der ersten Isolationsschicht bedeckt und der daran anschließende Graben mit dem dritten Material aufgefüllt. Das dritte Material ist elektrisch leitend. Auf diese Weise wird eine erste Wand erhalten, die seitlich von zwei Wortleitungsschichten bedeckt ist.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird mit den gleichen Prozessschritten, wie in dem für die erste Wand beschriebenen Verfahren auch die zweite Wand jeweils an gegenüberliegenden Seitenflächen über eine Gateoxidschicht getrennt mit Wortleitungsschichten bedeckt. Auf diese Weise wird eine symmetrische Struktur erhalten, die dadurch von Vorteil ist, da entlang der ersten und der zweiten Wand sich Kanalbereiche für Auswahltransistoren und Anschlussbereiche für Kondensatoren abwechseln.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird das zweite Material wenigstens im Bereich der Wortleitung entfernt und durch ein viertes Material ersetzt, das als Isolationsmaterial ausgebildet ist. Durch die Verwendung des zweiten Materials als Opfermaterial ist eine erhöhte Flexibilität bei der Auswahl des zweiten und des vierten Materials gegeben.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird in den Bereichen der zweiten Wand, die einen Anschluss für einen Kondensator darstellen, die zweite Wand wenigstens im oberen Bereich der Wortleitung entfernt und durch ein Isolationsmaterial ersetzt. Auf diese Weise wird die gegenseitige elektri sche Beeinflussung zwischen der Wortleitung und dem Polyplug sowie dem CB-Kontakt reduziert.
  • Vorzugsweise besteht die zweite Wand im Bereich des Kanalgebietes der ersten Wand in einem oberen Bereich aus einer ersten Art Polysilizium und in einem unteren Bereich aus einer zweiten Art Polysilizium. Vorzugsweise befindet sich zwischen den beiden Arten von Polysilizium eine Oxidschicht, so dass eine selektive Ätzung des oberen Bereiches gegenüber dem unteren Bereich einfach möglich ist.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird vor dem Aufbringen des ersten Materials eine Nitridschicht auf das Halbleitermaterial abgeschieden.
  • In einer Weiterbildung des Verfahrens werden als Abdeckmaske zum Entfernen der zweiten Wand und/oder des zweiten Füllmaterials Polysilizium-Blöcke verwendet, die an oberen Seitenendflächen der ersten und der zweiten Wand angeordnet werden. Dadurch wird eine zuverlässige Maskierung des ersten Grabens erreicht, so dass anschließend über einen Ätzprozess das zweite Material aus dem ersten Graben entfernt werden kann. Dann wird der erste Graben mit einem vierten Material aufgefüllt.
  • Vorzugsweise werden als erstes Material Siliziumoxid und als zweites Material Polysilizium oder Aluminiumoxid oder Siliziumgermanium verwendet.
  • In einer weiteren Ausführungsform des Verfahrens werden als erstes Material Germaniumoxid und als zweites Material Siliziumoxid verwendet.
  • Vorzugsweise wird als viertes Material ein Isolationsmaterial verwendet, dessen Dielektrizitätskonstante kleiner oder gleich der Dielektrizitätskonstanten von Siliziumoxid ist.
  • Gute Ergebnisse werden auch mit amorphen Silizium als erstes Material erreicht. Weiterhin eignet sich als drittes Material Titannitrid. Zudem werden gute Ergebnisse mit einem Low-Pressur-Chemical-Vapor-Deposition(LPCVD)-Oxid erreicht. In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird der erste Graben nach oben verjüngend ausgebildet, so dass für die Abscheidung des dritten Materials in den zweiten Graben eine vorteilhaftere Grabengeometrie erzeugt wird, da sich der Graben so nach oben hin aufweitet.
  • Vorzugsweise wird als drittes Material Polysilizium verwendet, das sich für das beschriebene Verfahren gut eignet.
  • Das beschriebene Verfahren eignet sich besonders für die Herstellung von FIN-Feldeffekttransistoren als Auswahltransistoren eines DRAM-Speicherbausteins.
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine schematische Darstellung einer Speicherzelle eines DRAM;
  • 2 einen Ausschnitt eines Querschnitts einer Grundstruktur, die ein strukturiertes Halbleitermaterial darstellt;
  • 3 eine Ansicht von oben auf die Grundstruktur der 1;
  • 4 einen zweiten Verfahrensschritt zur Herstellung einer Wortleitung;
  • 5 einen dritten Verfahrensschritt zur Herstellung der Wortleitungen;
  • 6 einen vierten Verfahrensschritt;
  • 7 einen fünften Verfahrensschritt;
  • 8 einen sechsten Verfahrensschritt;
  • 9 einen zweiten Verfahrensschritt eines zweiten Herstellungsverfahrens;
  • 10 einen dritten Verfahrensschritt des zweiten Herstellungsverfahrens;
  • 11 einen vierten Verfahrensschritt des zweiten Herstellungsverfahrens;
  • 12 einen fünften Verfahrensschritt des zweiten Herstellungsverfahrens;
  • 13 einen ersten Verfahrensschritt eines dritten Verfahrens;
  • 14 einen zweiten Verfahrensschritt des dritten Verfahrens;
  • 15 einen dritten Verfahrensschritt des dritten Verfahrens;
  • 16 einen vierten Verfahrensschritt des dritten Verfahrens;
  • 17 einen fünften Verfahrensschritt des dritten Verfahrens;
  • 18 einen ersten Verfahrensschritt des vierten Verfahrens;
  • 19 einen zweiten Verfahrensschritt des vierten Verfahrens;
  • 20 einen dritten Verfahrensschritt des vierten Verfahrens;
  • 21 einen vierten Verfahrensschritt des vierten Verfahrens;
  • 22 einen fünften Verfahrensschritt des vierten Verfahrens;
  • 23 einen ersten Verfahrensschritt des fünften Verfahrens;
  • 24 einen zweiten Verfahrensschritt des fünften Verfahrens;
  • 25 einen dritten Verfahrensschritt des fünften Verfahrens; und
  • 26 einen vierten Verfahrensschritt des fünften Verfahrens.
  • Im Folgenden wird Ausschnittsweise das Herstellungsverfahren einer Speicherzelle eines Speicherbausteins, insbesondere eines DRAMs beschrieben. Dynamische Speicherzellen von DRAMs weisen einen Auswahltransistor und einen Speicherkondensator auf. Die Speicherzustände der Speicherzelle entsprechen einem positiv bzw. negativ geladenen Kondensator. Aufgrund von Rekombinations- und Leckströmen baut sich jedoch die Kondensatorladung in den DRAM-Speicherzellen nach einigen Millisekunden ab, so dass die Ladung des Kondensators immer wieder aufgefrischt werden muss.
  • 1 zeigt schematisch das Schaltbild einer DRAM-Speicherzelle mit einem Speicherkondensator 1 und einem Auswahltransistor 2. Der Auswahltransistor 2 ist dabei vorzugsweise als selbstsperrender n-Kanal-Feldeffekttransistor (FET) ausgebildet und weist zwei n-dotierte Source/Drain-Elektroden auf. Zwischen den Drain-Elektroden ist ein schwach p-leitender Bereich angeordnet. Über dem aktiven Bereich ist eine Gate-Isolatorschicht vorgesehen, über der eine Gate-Elektrode 3 angeordnet ist, mit der die Ladungsdichte im aktiven Bereich beeinflusst werden kann. Eine der zwei Source/Drain-Elektroden ist mit einem ersten Anschluss des Speicherkondensators 1 verbunden. Eine zweite Elektrode des Speicherkondensators 1 ist an eine Kondensatorplatte 4 angeschlossen, die vorzugsweise allen Speicherkondensatoren einer DRAM-Speicherzellenanordnung gemeinsam ist. Die zweite Source/Drain-Elektrode ist an eine Bitleitung 5 angeschlossen, um die im Speicherkondensator 1 in Form von Ladung gespeicherte Information Ein- und/oder Auslesen zu können. Die Gate-Elektrode 3 steht mit einer Wortleitung 6 in Verbindung, über die der Leitungszustand des Auswahltransistors 2 eingestellt wird. Um eine Aufladung des Halbleitersubstrats bei den Ein- und Ausschaltvorgängen des Auswahltransistors zu vermeiden, ist weiterhin ein Substratanschluss 7 vorgesehen.
  • Die fortschreitende Verkleinerung der Speicherzellen steht im Gegensatz zu der Anforderung, dass der Auswahltransistor eine ausreichende Stromtreiberfähigkeit gewährleistet, um die Speicherkondensatoren schnell aufladen bzw. entladen zu können.
  • Zur Verbesserung der Stromtreiberfähigkeit der Auswahltransistoren werden Wände aus Halbleitermaterial ausgebildet, in denen abwechselnd in Längsrichtung der Wand der Leitungskanal und ein Anschluss für den Speicherkondensator eingebracht sind und Wortleitungen parallel an beiden Seiten der Wände angeordnet sind.
  • Anhand der folgenden Figuren werden vorteilhafte Herstellungsverfahren zur Herstellung einer Wandstruktur zur Ausbildung der Kanäle der Auswahltransistoren und der Anschlüsse der Speicherkondensatoren mit seitlich angeordneten Wortleitungen beschrieben.
  • 2 zeigt einen Ausschnitt eines Querschnitts durch eine Grundstruktur. Die Grundstruktur weist ein Halbleitersubstrat 8 auf, auf dem zwei Wände 9, 10 ausgebildet sind. Die erste Wand 9 besteht im Wesentlichen aus einem kristallinen Silizium, auf dessen Oberseite eine erste Oxidschicht 11 und darauf eine erste Nitridschicht 12 ausgebildet sind. Die zweite Wand 10 besteht im unteren Bereich 13 aus Polysilizium, auf dessen Oberseite eine zweite Oxidschicht 14 aufgebracht ist. Auf der zweiten Oxidschicht 14 ist ein oberer Wandbereich 15 ausgebildet, der aus einem zweiten Material, vorzugsweise aus einem zweiten Polysilizium besteht. Die in 2 dargestellte Grundstruktur ist mit bekannten Verfahren auf dem Halbleitersubstrat 8 ausgebildet worden.
  • 3 zeigt einen Ausschnitt von der Oberfläche der Grundstruktur mit der Angabe des Querschnittes A-A, der in 2 dargestellt ist. Aus 3 ist ersichtlich, dass die erste und die zweite Wand 9, 10 parallel nebeneinander angeordnet sind und sowohl in der ersten als auch in der zweiten Wand 9, 10 sich Bereiche mit kristallinen Silizium und mit dem zweiten Material, das jeweils im oberen Wandbereich 15 ausgebildet ist, abwechseln. Die Bereiche, in denen das Polysilizium und das zweite Material in der ersten bzw. in der zweiten Wand 9, 10 angeordnet sind, stellen Anschlussbereiche 16 für die innere Elektrode eines Speicherkondensators dar. Das Polysilizium ist sowohl im oberen als auch im unteren Wandbereich 15, 13 und auch in einem kreisförmigen Bereich im Halbleitersubstrat 8 ausgebildet. Das Polysilizium ist über eine dritte Oxidschicht 17 seitlich gegenüber dem Halbleitersubstrat 8 isoliert. Nach unten ist der Anschlussbereich 16 mit einer inneren Elektrode eines Grabenkondensators verbunden. Die Bereiche mit dem kristallinen Silizium stellen Kanalbereiche 39 zur Ausbildung von aktiven Gebieten von Auswahltransistoren 2 dar. Die Grundstruktur umfasst eine Vielzahl von parallel angeordneten Wänden 9, 10, wobei in den 2, 3 ausschnittsweise nur zwei Wände dargestellt sind.
  • Die in 3 dargestellte Oberfläche des strukturierten Halbleitersubstrats 8 wird vorzugsweise mit einer Nitridschicht 18 bedeckt. Anschließend werden die erste und die zweite Wand 9, 10 mit einer ersten Deckschicht 19 abgedeckt, die aus einem ersten Material besteht. Die erste Deckschicht 19 ist in der Weise aufgebracht, dass zwischen der ersten und der zweiten Wand 9, 10 ein erster Graben 20 entsteht. Außerhalb des Zwischenbereiches entstehen angrenzend an die erste und an die zweite Wand 9, 10 weitere Gräben. In einem folgenden Verfahrensschritt werden die Gräben 20, mit einer ersten Füllschicht 23 aufgefüllt. Die erste Deckschicht 19 besteht aus einem ersten Material und die erste Füllschicht 23 besteht aus einem zweiten Material. Dieser Verfahrensstand ist in 4 dargestellt.
  • Anschließend wird die erste Füllschicht 23 bis zu einer festgelegten Tiefe abgetragen, so dass die erste Deckschicht 19 wenigstens im oberen Bereich freigelegt wird. Daraufhin wird in einem weitere Verfahrensschritt die erste Deckschicht 19 bis zu einer zweiten Tiefe entfernt, so dass ein zweiter, ein dritter, ein vierter und ein fünfter Graben 21, 22, 24, 25 entstehen. Dies ist in 5 dargestellt. Der zweite Graben 21 ist zwischen einer Außenseite der ersten Wand 9 und einem ersten Steg 30 der ersten Füllschicht 23 ausgebildet. Der dritte Graben 22 ist zwischen einer Innenseite der ersten Wand 9 und einem zweiten Steg 26 ausgebildet, der Teil der abgetragenen ersten Füllschicht 23 ist. Der vierte Graben 24 ist zwischen dem zweiten Steg 26 und einer Innenseite der zweiten Wand 10 ausgebildet. Der fünfte Graben 25 ist zwischen der Außenseite der zweiten Wand 10 und einem dritten Steg 27 ausgebildet, der Teil der abgetragenen ersten Füllschicht 23 ist.
  • In einem weiteren Verfahrensschritt wird die Nitridschicht 18 wenigstens von der ersten Wand 9, üblicherweise auch gleichzeitig von der zweiten Wand 10 in den freigelegten Flächenbereichen entfernt. Dabei werden bekannte Nassätzverfahren eingesetzt. Dieser Verfahrensstand ist in 5 dargestellt. Anschließend wird eine Gate-Oxidschicht 28 mindestens auf die freigelegten Flächen der ersten Wand 9 und der zweiten Wand 10 aufgebracht. Üblicherweise wird die gesamte freigelegte Oberfläche der strukturierten Bauelemente mit der Gate-Oxidschicht 28 bedeckt. Anschließend werden der zweite, der dritte, der vierte und der fünfte Graben 21, 22, 24, 25 mit einer zweiten Füllschicht 29 aufgefüllt. Die zweite Füllschicht 29 wird aus einem dritten Material hergestellt. Anschließend wird die zweite Füllschicht 29 bis zu einer festgelegte Tiefe abgetragen. Vorzugsweise wird die zweite Füllschicht 29 bis unter die Endflächen des ersten, zweiten und dritten Steges 26, 27, 30 abgetragen. Dieser Verfahrensstand ist in 6 dargestellt.
  • In einem weiteren Verfahrensschritt wird eine zweite Nitridschicht 31 auf die strukturierte Oberfläche abgeschieden und anschließend die Zwischenbereiche zwischen der ersten und zweiten Wand 9, 10 mit einer Polysiliziumschicht aufgefüllt. Die Polysiliziumschicht wird daraufhin mit einem Ätzprozess im Bereich oberhalb des ersten, zweiten und dritten Steges 30, 26, 27 zurückgeätzt, wobei Spacer-Streifen 32 beidseits der ersten und der zweiten Wand 9, 10 als Ätzmaske stehen bleiben. Somit sind Ätzöffnungen 33 oberhalb des ersten, zweiten und dritten Steges 30, 26, 27 ausgebildet. Dieser Verfahrensabschnitt ist in 7 dargestellt.
  • In einem folgenden Verfahrensschritt wird die zweite. Nitridschicht 31 im Bereich der Ätzöffnungen 33 entfernt. Anschließend wird die in der Ätzöffnung 33 freigelegte Gate-Oxidschicht 28 abgetragen. Dann werden der erste, zweite und dritte Steg 30, 26, 27 entfernt. In Abhängigkeit von dem zweiten Material werden entsprechende Abtragungsverfahren, wie z. B. Ätzverfahren eingesetzt. Daraufhin werden die Spacerstreifen 32 abgetragen und zudem wird die zweite Nitridschicht 31 entfernt. Anschließend wird die Struktur mit einer dritten Füllschicht 35 aufgefüllt und mit einem Planarisierungsprozess eingeebnet. Für die dritte Füllschicht wird ein viertes Material verwendet. Dieser Verfahrensstand ist in 8 dargestellt.
  • Für das erste und das zweite Material kommen prinzipiell alle Materialien in Frage, die sich selektiv gegeneinander und selektiv zu Nitrid ätzen lassen. Vorzugsweise sind folgende Kombinationen verwendbar: In einer ersten Materialkombination wird als erstes Material Siliziumoxid und als zweites Material entweder Polysilizium oder Aluminiumoxid oder Siliziumgermanium verwendet. In einer zweiten Materialkombination wird als erstes Material Siliziumoxid, das vorzugsweise dotiert ist, um die Nassätzrate zu erhöhen oder Germaniumoxid verwendet. Als zweites Material wird dazu Siliziumnitrid oder Siliziumoxidnitrid verwendet. Eine dritte Materialkombination besteht darin, als erstes Material Germaniumoxid und als zweites Material Siliziumoxid zu verwenden.
  • Für das dritte Material kommen alle leitfähigen Materialien in Frage, die zur Ausbildung der Wortleitung verwendet werden können. Als viertes Material kann jeder in der Halbleiterprozessierung verwendbare Isolator eingesetzt werden, für den ein geeigneter Füllprozess zur Verfügung steht. Vorzugsweise werden jedoch für das vierte Material Isolatormaterialien verwendet, deren Dielektrizitätskonstante kleiner oder gleich der von Siliziumdioxid ist.
  • 8 zeigt die erste und die zweite Wand 9, 10, die jeweils an beiden Längsseiten über eine Gate-Oxidschicht 28 von Leiterstreifen 36 getrennt sind. Die Leiterstreifen 36 stellen Wortleitungen dar, die zum Schalten der Auswahltransistoren verwendet werden, die in der ersten und zweiten Wand 9, 10 abschnittsweise eingebracht werden. Auf die weiteren Prozesse zum Herstellen der Auswahltransistoren in der ersten und der zweiten Wand 9, 10 wird nicht näher eingegangen, da diese Stand der Technik sind.
  • In den folgenden 9 bis 12 wird ein zweites Verfahren zum Herstellen von Kanalbereichen eines Auswahltransistors beschrieben, die beidseits von einer Wortleitung beabstandet über eine Gate-Oxidschicht bedeckt sind.
  • Ausgehend von einer Grundstruktur der 2 wird die Nitridschicht 18 auf die strukturierte Oberfläche aufgebracht. Anschließend wird die erste Deckschicht 19 aufgebracht, die in diese Ausführungsform als Low-Pressur-Chemical-Vaper-Deposition(LPCVD)-Oxid ausgebildet ist. Daraufhin wird die erste Füllschicht 23 abgeschieden, die in Form einer amorphen Siliziumschicht ausgebildet ist. Dieser Verfahrensstand ist in 9 dargestellt.
  • In einem weiteren Verfahrensabschnitt wird die erste Füllschicht 23 bis unter das obere Ende der ersten und der zweiten Wand 9, 10 abgetragen und anschließend die erste Deckschicht 19 bis in eine festgelegte Tiefe entfernt. Dazu werden entsprechende Ätzverfahren eingesetzt, um das amorphe Silizium zu entfernen. Dadurch entstehen ein zweiter, ein dritter, ein vierter und ein fünfter Graben 21, 22, 24, 25, wie in 10 dargestellt.
  • Anschließend wird mit einem Nassätzverfahren die erste Nitridschicht 18 in den freigelegten Bereichen entfernt. Daraufhin wird eine Gate-Oxidschicht 28 aufgebracht und anschließend wird die Struktur mit einer zweiten Füllschicht 29 aufgefüllt, die in diesem Beispiel aus Titannitrid besteht. Das Titannitrid wird vorzugsweise mit einem Atomic-Layer-Deposition-Verfahren (ALD) abgeschieden. Anschließend wird die zweite Füllschicht 29 bis unter die Stege 30, 26, 27 abgetragen. Dieser Verfahrensstand ist in 11 dargestellt.
  • Anschließend wird an Oberseiten der Struktur die Gate-Oxidschicht 28 abgetragen und der erste, der zweite, der dritte Steg 30, 26, 27 und der obere Wandbereich 15 der zweiten Wand 10 wird abgetragen. Entsprechend den verwendeten Materialien werden entsprechende Ätzprozesse eingesetzt. In dem vorliegenden Beispiel sind der erste, der zweite und der dritte Steg und der obere Wandbereich 15 der zweiten Wand 10 aus Polysilizium gebildet. Das Polysilizium wird mit einem Nassätzverfahren abgetragen und anschließend wird die Struktur mit einer dritten Füllschicht 35 aufgefüllt und planarisiert. Die dritte Füllschicht 35 wird aus einem vierten Material vorzugsweise aus einem Isolationsmaterial hergestellt, das eine kleinere relative Dielektrizitätskonstante als Siliziumoxid aufweist. Dieser Verfahrensstand ist in 12 dargestellt.
  • Die 13 bis 17 zeigen ein drittes Verfahren zum Herstellen eines Kanalbereiches, der beidseitig mit Wortleitungen versehen ist.
  • Ausgehend von der Grundstruktur der 2 wird eine Nitridschicht 18 auf die Struktur abgeschieden. Anschließend wird eine erste Deckschicht 19 in Form eines LPCVD-Siliziumoxides aufgebracht, wobei zwischen der ersten und der zweiten Wand 9, 10 ein erster Graben 20 bestehen bleibt. Anschließend wird eine erste Füllschicht 23 aus amorphen Silizium abgeschieden. Dieser Verfahrensstand ist in 13 dargestellt. Mit einem chemisch/mechanischen Polierverfahren wird die erste Füllschicht 23 abgetragen und die erste Deckschicht 19 bis zu einer vorgegebenen Tiefe entfernt. Dabei wird das LPCVD-Oxid mit Hilfe von Nassätzverfahren abgetragen. Dieser Verfahrensstand ist in 14 dargestellt.
  • Im darauf folgenden Verfahrensschritt wird die Nitridschicht 18 in den freigelegten Bereichen über ein Nassätzverfahren entfernt. Anschließend wird die Gate-Oxidschicht 28 abgeschieden. In die verbleibenden Gräben 21, 22, 24, 25 wird die zweite Füllschicht 29 eingebracht. Als Material für die zweite Füllschicht 29 wird beispielsweise Polysilizium verwendet. Die zweite Füllschicht 29 wird anschließend bis unter den ersten, den zweiten und den dritten Steg 30, 26, 27 abgetragen. Dieser Verfahrensstand ist in 15 dargestellt.
  • In einem folgenden Verfahrensschritt wird eine zweite Nitridschicht 31 abgeschieden. Daraufhin wird eine Polysiliziumschicht abgeschieden. Anschließend werden Ätzöffnungen 33 im Bereich des erste, zweiten und dritten Steges 30, 26, 27 eingebracht. Dabei verbleiben angrenzend an die erste und die zweite Wand 9, 10 Spacer-Streifen 32 beidseits der Wände 9, 10. Zur Ausbildung der Spacer-Streifen 32 werden entsprechende Polysiliziumätzverfahren eingesetzt. Dieser Verfahrensstand ist in 16 dargestellt.
  • Daraufhin wird die zweite Nitridschicht 31 in den freiliegenden Bereichen abgetragen. Dabei werden Bereiche der Gate-Oxidschicht 28 freigelegt, die ebenfalls abgeätzt werden. Bei diesem Verfahrensstand sind die Gate-Oxidschichten über dem ersten, zweiten und dritten Steg 30, 26, 27 und über der zweiten Wand 10 entfernt. Daraufhin werden der erste, der zweite und der dritte Steg 30, 26, 27 sowie der obere Wandbereich 15 der zweiten Wand 10 abgetragen. Anschließend wird die zweite Nitridschicht 31 entfernt. Die nun freigelegten Gräben werden mit der dritten Füllschicht 35 aufgefüllt. Als viertes Material für die dritte Füllschicht 35 wird ein Mate rial verwendet, das eine geringere Dielektrizitätskonstante als Siliziumoxid aufweist. Dieser Verfahrensstand ist in 17 dargestellt.
  • 17 zeigt einen Querschnitt durch die erste und die zweite Wand 9, 10, die jeweils an beiden Seiten über eine Gate-Oxidschicht 28 von Leiterstreifen 36 getrennt sind, die Wortleitungen 6 darstellen.
  • Die 18 bis 22 beschreiben ein viertes Verfahren zum Herstellen einer wandförmigen Kanalschicht eines Auswahltransistors, die beidseits mit einer Wortleitung bedeckt ist.
  • Ausgehend von der Grundstruktur der 2 wird die Grundstruktur mit einer Nitridschicht 18 bedeckt. Anschließend wird die erste Deckschicht 19 in Form einer LPCVD-Oxidschicht aufgebracht, wobei ein erster Graben 20 zwischen der ersten und der zweiten Wand 9, 10 entsteht. Daraufhin wird die erste Füllschicht 23 in Form von amorphem Silizium abgeschieden, wobei die Struktur mit dem ersten Graben 20 aufgefüllt wird. Die Abscheidprozesse werden in der Weise durchgeführt, dass im ersten Graben 20 ein Hohlraum 38 entsteht. Dieser Verfahrensstand ist in 18 dargestellt.
  • Anschließend wird die erste Füllschicht 23 mit einem Trockenätzverfahren bis unter die Oberkanten der ersten und der zweiten Wand 9, 10 abgetragen. Anschließend wird die erste Deckschicht 19 bis zu einer vorgegebenen Tiefe abgeätzt. Dabei wird ein Nassätzverfahren eingesetzt. Dieser Verfahrensstand ist in 19 dargestellt.
  • Anschließend wird die Nitridschicht 18 mit einem Nassätzverfahren entfernt. Daraufhin wird die Gate-Oxidschicht 28 abgeschieden. In die vorhandenen Gräben wird die zweite Füllschicht 29 in Form von Polysilizium eingefüllt. Die zweite Füllschicht 29 wird daraufhin bis in eine festgelegte Tiefe zurückgeätzt. Dieser Verfahrensstand ist in 20 dargestellt.
  • In einem weiteren Verfahrensschritt wird eine zweite Nitridschicht 31 abgeschieden. Daraufhin wird eine Polysiliziumschicht aufgebracht. Anschließend werden Ätzöffnungen 33 zwischen den ersten und zweiten Wänden 9, 10 in die Polysiliziumschicht eingebracht. Dabei werden entsprechende Ätzverfahren eingesetzt. Nach dem Freiätzen der Ätzöffnungen 33 verbleiben streifenförmige Spacer 32 entlang den beiden Seiten der ersten und der zweiten Wand 9, 10. Dieser Verfahrensstand ist in 21 dargestellt.
  • Anschließend wird in den freiliegenden Bereichen der Ätzöffnung 33 die zweite Nitridschicht 31 und die Gate-Oxidschicht 28 entfernt. Im folgenden Prozessschritt wird das Polysilizium aus dem ersten, zweiten und dritten Steg und dem oberen Wandbereich 15 entfernt. Dabei werden entsprechende Nassätzverfahren eingesetzt. In einem folgenden Prozessschritt wird die zweite Nitridschicht 31 entfernt. Anschließend wird die Struktur mit einer dritten Füllschicht 35 aus dem vierten Material aufgefüllt. Zum Schluss wird die dritte Füllschicht 35 mit einem CMP-Prozess planarisiert. Dieser Verfahrensstand ist in 22 dargestellt.
  • Der Hohlraum 38 bewirkt, dass das dritte Material besser eingefüllt werden kann. 22 zeigt die erste Wand 9, die einen Kanalbereich für einen Auswahltransistor darstellt, der beidseits von Leiterstreifen 36 bedeckt ist, die aus Polysilizium bestehen. In entsprechender Weise sind auch die beiden Seitenflächen der zweiten Wand 10 ebenfalls mit Leiterstreifen 36 bedeckt. Die Leiterstreifen 36 sind Teile von Wortleitungen 6.
  • Die 23 bis 26 zeigen ein fünftes Verfahren zur Herstellung von wandförmigen Kanalbereichen von Auswahltransis toren, die beidseits von streifenförmigen Wortleitungen bedeckt sind.
  • Ausgehend von der Grundstruktur der 2 wird eine zweite Nitridschicht 18 auf die Struktur abgeschieden. Anschließend wird die erste Deckschicht 19 in Form eines LPCVD-Oxides abgeschieden, wobei zwischen der ersten und der zweiten Wand 9, 10 ein erster Graben 20 verbleibt. Daraufhin wird eine erste Füllschicht 23 in Form von amorphen Silizium abgeschieden, wobei im ersten Graben 20 ein Hohlraum 38 verbleibt. Dieser Verfahrensstand ist in 23 dargestellt.
  • Daraufhin wird die erste Füllschicht 23 bis unter die erste und die zweite wand 9, 10 abgetragen, wobei zum Abtragen des amorphen Siliziums ein Trockenätzprozess verwendet wird. In einem weiteren Verfahrensprozess wird das LPCVD-Oxid der ersten Deckschicht 19 bis zu einer vorgegebenen Tiefe mit Hilfe eines Nassätzverfahrens entfernt. Dieser Verfahrensstand ist in 24 dargestellt.
  • Daraufhin wird die Nitridschicht 18 mit einem Nassätzverfahren abgetragen und anschließend eine Gate-Oxidschicht 28 aufgebracht. In die Gräben wird Titannitrid in Form einer zweiten Füllschicht 29 eingefüllt. Anschließend wird die zweite Füllschicht 29 bis zu einer vorgegebenen Höhe zurückgeätzt. Dieser Verfahrensstand ist in 25 dargestellt.
  • In einem folgenden Verfahrensschritt wird die Gate-Oxidschicht 28 auf den Oberseiten mit Hilfe von Trockenätzverfahren entfernt. Somit werden die Oberseite der zweiten Wand 10 und die Oberseiten des ersten, des zweiten und des dritten Steges 30, 26, 27 geöffnet. In einem folgenden Verfahrensschritt wird das LPCVD-Oxid aus den Stegen 30, 26, 27 und dem oberen Wandbereich 15 entfernt. Zudem wird der obere Bereich 15 der zweiten Wand 10 ebenfalls entfernt. Dazu weisen der obere und der untere Wandbereich 15, 13 der zweiten Wand 10 eine unterschiedliche Dotierung auf und sind beispielsweise aus Polysilizium hergestellt. Somit ist ein selektives Ätzverfahren zum Freiätzen des oberen Wandbereiches 15 möglich.
  • Anschließend wird die Struktur mit einer dritten Füllschicht 35 bedeckt, die aus einem Isolationsmaterial besteht, das eine geringe relative Dielektrizitätskonstante k aufweist. In einem weiteren Verfahrensschritt wird mit einem CMP-Prozess die Oberfläche der Struktur planarisiert. Dieser Verfahrensstand ist in 26 dargestellt. Auch 26 zeigt eine erste Wand 9, die einen Kanalbereich für einen Auswahltransistor darstellt, der beidseits von zwei Leiterstreifen 36 beabstandet über eine Gate-Oxidschicht 28 bedeckt ist, die Teile einer Wortleitung 6 sind.
  • 1
    Speicherkondensator
    2
    Auswahltransistor
    3
    Gate-Elektrode
    4
    Kondensatorplatte
    5
    Bitleitung
    6
    Wortleitung
    7
    Substratanschluss
    8
    Halbleitersubstrat
    9
    erste Wand
    10
    zweite Wand
    11
    erste Oxidschicht
    12
    erste Nitridschicht
    13
    unterer Wandbereich
    14
    zweite Oxidschicht
    15
    oberer Wandbereich
    16
    Anschlussbereich
    17
    dritte Oxidschicht
    18
    Nitridschicht
    19
    erste Deckschicht – erstes Material
    20
    erster Graben
    21
    zweiter Graben
    22
    dritter Graben
    23
    erste Füllschicht – zweites Material
    24
    vierter Graben
    25
    fünfter Graben
    26
    zweiter Steg
    27
    dritter Steg
    28
    Gate-Oxidschicht
    29
    zweite Füllschicht – drittes Material
    30
    erster Steg
    31
    zweite Nitridschicht
    32
    Spacer-Streifen
    33
    Ätzöffnung
    35
    dritte Füllschicht – viertes Material
    36
    Leiterstreifen
    38
    Hohlraum
    39
    Kanalbereiche

Claims (18)

  1. Verfahren zum Herstellen einer Wortleitung (6, 36) eines Speicherbausteins auf einem Halbleitermaterial, wobei das Halbleitermaterial ein Substrat (8) aufweist, auf dem eine erste Wand (9) aus kristallinen Silizium ausgebildet wird, wobei parallel zur ersten Wand (9) eine zweite Wand (10) ausgebildet wird, die aus Polysilizium besteht, wobei die erste und die zweite Wand und das Halbieitermaterial in der Weise mit einer ersten Deckschicht (19) aus einem ersten Material bedeckt werden, dass zwischen den zweibedeckten Wänden (9, 10) ein erster Graben (20) ausgebildet wird, wobei der erste Graben (20) mit einer ersten Füllschicht (23) aus, einem zweiten Material aufgefüllt wird, und ein zweiter Steg (26) aus dem zweiten Ma terial ausgebildet wird, wobei die erste Deckschicht (19) wenigstens zwischen der ersten Wand (9) und dem zweiten Steg (26) bis zu einer vorgegebenen Tiefe entfernt wird, so dass ein zweiter Graben (21) erhalten wird, wobei auf der Seite der ersten Wand (9), die dem zweiten Graben (21) zugeordnet ist, eine erste Isolationsschicht (28) aufgebracht wird, wobei der zweite Graben (21) mit einem dritten Material aufgefüllt wird, das elektrisch leitend ist und eine Wortleitung (6, 36) darstellt, wobei die erste Isolationsschicht (28) ein Gateoxid darstellt, und die erste Wand (9) einen Kanalbereich eines Auswahltransistors (2) darstellt.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass weitere Wände seitlich der ersten und der zweiten Wand (8, 9) ausgebildet werden, die parallel zur ersten und zweiten Wand angeordnet sind, dass die erste Deckschicht (19) in der Weise auf die erste, die zweite und die weiteren Wände aufgebracht wird, dass weitere Gräben nach dem Aufbringen der ersten Deckschicht (19) an Aussenseiten der bedeckten ersten und zweiten Wand (9, 10) und der jeweils benachbarten Wände vorliegen, dass die weiteren Gräben ebenfalls mit der ersten Füllschicht (23) aufgefüllt werden, wobei ein erster und ein dritter Steg (30, 27) ausgebildet werden, dass beim Entfernen des ersten Materials aus dem ersten Graben (20) auch das erste Material zwischen dem zweiten Steg (26) und der zweiten Wand (10) und zwischen der ersten Wand und dem ersten Steg (30) und zwischen der zweiten Wand (10) und dem dritten Steg (27) entfernt wird, so dass ein zweiter, ein dritter, ein vierter und ein fünfter Graben (21, 22, 24, 25) erhalten werden, dass die Seitenflächen der ersten und der zweiten Wand (9, 10) mit der ersten Isolationsschicht (28) bedeckt werden, dass anschließend der zweite, dritte, vierte und fünfte Graben (21, 22, 24, 25) mit dem dritten Material aufgefüllt werden, so dass vier Leiterstreifen (36) erhalten werden, die jeweils an beiden Seiten der ersten und der zweiten Wand (9, 10) angeordnet sind.
  3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Füllschicht (23) wenigstens im Bereich des zweiten Grabens (21) entfernt wird und durch ein viertes Material ersetzt wird, das als Isolationsmaterial ausgebildet ist.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Ausbilden eines Leiterstreifens (36) angrenzend an der zweiten Wand (10) die zweite Wand (10) wenigstens in einem oberen Wandbereich (15) bis unter den angrenzenden Leiterstreifen (36) entfernt wird und durch ein viertes Material ersetzt wird; das als Isolationsmaterial ausgebildet ist.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Wand (10) im unteren Wandbereich (13) aus einem ersten Polysilizium gebildet ist, dass ein oberer Wandbereich (15) der zweiten Wand (10) aus einem zweiten Polysilizium gebildet ist, das eine andere Dotierung als das erste Polysilizium aufweist.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Aufbringen der ersten Deckschicht eine Nitridschicht (18) aufgebracht wird.
  7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Füllschicht (23) entfernt wird und durch ein viertes Material ersetzt wird, das elektrisch isolierend ist.
  8. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass als Abdeckmaske zum Entfernen der zweiten Wand und/oder der ersten Füllschicht (23) Polysiliziumblöcke (32) verwendet werden, die an oberen Seitenenflächen der ersten und der zweiten Wand (9, 10) angeordnet werden.
  9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass als erstes Material Siliziumoxid und als zweites Material Polysilizium oder Aluminiumoxid oder Siliziumgermanium verwendet wird.
  10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass als erstes Material Germaniumoxid und als zweites Material Siliziumoxid verwendet wird.
  11. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das vierte Material in Form eines Isolationsmaterials ausgebildet ist, dessen Dielektrizitätskonstante kleiner oder gleich von Siliziumoxid ist.
  12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass als erstes Material amorphes Silizium verwendet wird.
  13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass als drittes Material Titannitrid verwendet wird.
  14. Verfahren nach einem der Ansprüche, 1 bis 8, 11 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass als erstes Material LPCVD-Oxid verwendet wird.
  15. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Graben (20) nach oben sich verjüngend ausgebildet wird, so dass das dritte Material besser eingefüllt werden kann.
  16. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass als drittes Material Polysilizium verwendet wird.
  17. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Wand (10) wenigstens teilweise aus einem elektrisch leitenden Material gebildet wird, das elektrisch leitend. mit einer Elektrode eines Speicherkondensators einer Speicherzelle verbun den wird.
  18. Verwendung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 17 zur Herstellung eines FIN-FET-Transistors.
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