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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Faltverfahren für einen
Airbag für
eine Heckkollision, um einen Insassen in einem Rücksitz eines Fahrzeuges von
einem auf einen rückwärtigen Abschnitt
des Fahrzeuges angewendeten Aufprall zu schützen, und ein Airbaggerät für eine Heckkollision mit
dem Airbag für
eine Heckkollision.
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Die
japanische offengelegte Patentveröffentlichung Nummer 2002-362284
offenbart ein Airbaggerät
für Heckkollisionen.
Das Airbaggerät
hat einen verlängerten
Airbag, der wie ein Blasebalg gefaltet ist. Der Airbag ist in einem
rückwärtigen Endabschnitt des
Fahrzeugs zwischen einem Dachpaneel eines Fahrzeugs und einem Dachhimmel
aufgenommen und parallel zu einer Breitenrichtung des Fahrzeugs angeordnet.
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Zur
Zeit der Auslösung
des Airbaggeräts
wird der Airbag aufgeblasen und hinter einem rückwärtigsten Sitz des Fahrzeugs
entfaltet. Wenn der Airbag aufgeblasen und entfaltet ist, bildet
er eine annähernd
trapezförmige
Form, und erstreckt sich mit Bezug auf eine Breitenrichtung des
Fahrzeugs allmählich
von einer oberen Seite zu einer unteren Seite.
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Allgemein
wird ein rückwärtiger Teil
eines Passagierraums mit Bezug auf eine Breitenrichtung des Fahrzeugs
von einem Dach des Fahrzeugs zu einem unteren Abschnitt größer. Im
Fall des Airbags der oben beschriebenen Veröffentlichung ist mit Bezug
auf die Breitenrichtung des Fahrzeugs die Breite in einer Längsrichtung
des gefalteten Airbags größer als
die Breite des rückwärtigen Teils
des Fahrgastraums, und deswegen ist es schwierig den Airbag in dem
Fahrzeug aufzunehmen.
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Wenn
der Airbag aufgeblasen und entwickelt wird, wird ein Endabschnitt
des Airbags manchmal entfaltet, während er in einer Richtung
geschwenkt wird, um eine Entfaltungsrichtung des Airbags zu schneiden,
und deswegen ist eine Entfaltung des Airbags nicht stabil.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Entsprechend
ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Faltverfahren
für einen
Airbag für
eine Heckkollision bereitzustellen, der leicht in einem Fahrzeug
aufzunehmen ist, und auf eine stabile Weise entfaltet wird, und
ein Airbaggerät
für eine Heckkollision,
das in der Lage ist, einen Fahrzeuginsassen wirkungsvoll zu schützen.
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Um
die vorangehende und andere Aufgaben zu lösen und im Zusammenhang mit
dem Zweck der vorliegenden Erfindung, ist ein Verfahren zum Falten eines
Airbags bereitgestellt, der in einer Position rückwärts eines rückwärtigsten Sitzes eines Fahrzeugs
aufgeblasen und entfaltet wird, um einen auf dem rückwärtigsten
Sitz sitzenden Insassen zu schützen.
Der Airbag weist eine Zufuhröffnung
auf, durch die Gas zugeführt
wird, und ist in dem Inneren des Fahrzeugs aufgenommen, während er
in einen Zustand gefaltet ist, der sich entlang einer Breitenrichtung
des Fahrzeugs erstreckt. Wenn Gas durch die Zufuhröffnung zu
dem Airbag in dem gefalteten Zustand zugeführt wird, wird der Airbag in
eine vorbestimmte erste Richtung entfaltet. Das Verfahren hat ein
erstes Falten, bei dem erste Endabschnitte des Airbags in einer
zweiten, die erste Richtung schneidenden Richtung zu einem Mittelpunkt
des Airbags mit Bezug auf die zweite Richtung gefaltet sind; und ein
zweites Falten, bei dem der Airbag nach dem ersten Falten derart
gefaltet wird, dass zweite Endabschnitte des Airbags sich in der
ersten Richtung einander annähern.
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Die
vorliegende Erfindung stellt ein anderes Verfahren zum Falten eines
Airbags bereit, der in einer Position rückwärts eines rückwärtigsten Sitzes eines Fahrzeugs
aufgeblasen und entfaltet ist, um einen auf den rückwärtigsten
Sitz sitzenden Insassen zu schützen.
Der Airbag weist eine Zufuhröffnung auf,
durch die Gas zugeführt
wird und ist in dem Inneren des Fahrzeugs aufgenommen, während er
in einem Zustand gefaltet ist, der sich entlang einer Breitenrichtung
des Fahrzeugs erstreckt. Wenn Gas durch die Zufuhröffnung zu
dem Airbag in dem gefalteten Zustand zugeführt wird, wird der Airbag in
eine vorbestimmte erste Richtung entfaltet. Das Verfahren hat ein
erstes Falten, bei dem der Airbag derart gefaltet wird, dass erste
Endabschnitte des Airbags sich mit Bezug auf die erste Richtung
aneinander annähern;
und ein zweites Falten, bei dem zweite Endabschnitte des Airbags
nach dem ersten Falten in einer zweiten, die erste Richtung schneidenden
Richtung zu einem Mittelpunkt des Airbags mit Bezug auf die zweite
Richtung gefaltet werden.
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Die
vorliegende Erfindung stellt ebenfalls ein anderes Verfahren zum
Falten eines Airbags bereit, der aufgeblasen und in einer Position
rückwärts eines rückwärtigsten
Sitzes eines Fahrzeuges aufgeblasen und entwickelt ist, um einen
auf den rückwärtigsten Sitz
sitzenden Insassen zu schützen.
Der Airbag weist eine Zufuhröffnung
auf, durch die Gas zugeführt
wird, und ist in dem Inneren eines Fahrzeugs aufgenommen, während er
sich in einem gefalteten Zustand befindet, der sich entlang einer
Breitenrichtung des Fahrzeugs erstreckt. Der Airbag hat eine erste
Oberfläche
und eine zweite Oberfläche.
Wenn der Airbag entwickelt ist, liegt die erste Oberfläche dem
Sitz gegenüber
und die zweite Oberfläche
ist bei einer Seite gegenüberliegend
der ersten Seite angeordnet, wobei das Verfahren ein Falten des
Airbags in einer Spiralform auf der zweiten Oberfläche hat.
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Die
vorliegende Erfindung stellt ebenfalls ein Airbaggerät für einen
auf einen rückwärtigsten
Sitz eines Fahrzeugs sitzenden Insassen bereit. Das Airbaggerät weist
einen Airbag und einen Gasgenerator auf. Der Airbag ist in dem Fahrzeuginneren
aufgenommen, während
er in einem Zustand gefaltet ist, der sich entlang einer Breitenrichtung
des Fahrzeugs erstreckt. Der Airbag hat eine Zufuhröffnung,
durch die Gas zugeführt
wird. Der Gasgenerator führt
Gas durch die Zufuhröffnung
zu dem Airbag zu, wobei er den Airbag aufbläst und entwickelt. Wenn Gas
durch die Zufuhröffnung
zu dem Airbag in dem gefalteten Zustand zugeführt wird, wird der Airbag in
eine vorbestimmte erste Richtung entfaltet. In dem aufgenommenen
Zustand ist der Airbag derart gefaltet, dass erste Endabschnitte
des Airbags sich in der ersten Richtung einander annähern, und
zweite Endabschnitte des Airbags in einer zweiten, die erste Richtung
schneidenden Richtung zu einem Mittelpunkt des Airbags mit Bezug
auf die zweite Richtung gefaltet sind.
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Die
vorliegende Erfindung stellt ebenfalls ein anderes Airbaggerät für einen
auf einem rückwärtigsten
Sitz eines Fahrzeugs sitzenden Insassen bereit. Das Airbaggerät weist
einen Airbag und einen Gasgenerator auf. Der Airbag ist in dem Fahrzeuginneren aufgenommen,
während
er in einem Zustand gefaltet ist, der sich entlang einer Breitenrichtung
des Fahrzeugs erstreckt. Der Airbag weist eine Zufuhröffnung auf,
durch die Gas zugeführt
wird. Der Gasgenerator führt
Gas durch die Zufuhröffnung
zu dem Airbag zu, wobei er den Airbag aufbläst und entfaltet. Der Airbag hat
eine erste Oberfläche
und eine zweite Oberfläche.
Wenn der Airbag entfaltet ist, liegt die erste Oberfläche dem
Sitz gegenüber
und die zweite Oberfläche
ist an einer Seite gegenüberliegend
von der ersten Seite angeordnet. In dem aufgenommenen Zustand ist
der Airbag in einer Spiralform auf der zweiten Oberfläche gefaltet.
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Andere
Gesichtspunkte und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden
Beschreibung offensichtlich werden, die im Zusammenhang mit den begleitenden
Zeichnungen genommen wird, die die Grundlagen der Erfindung auf
beispielhaftem Weg zeigen.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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Die
Erfindung mag zusammen mit ihren Aufgaben und Vorteilen am Besten
mit Bezug auf die folgende Beschreibung der derzeitig bevorzugten
Ausführungsformen
zusammen mit den begleitenden Zeichnungen verstanden werden, in
denen:
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1 eine Seitenansicht eines
rückwärtigen Teils
eines Fahrzeugs gemäß einer
ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist;
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2 eine Rückansicht ist, die das in 1 gezeigte Fahrzeug darstellt;
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3 eine Vorderansicht ist,
die einen Airbag zeigt;
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4(a) bis 4(c) erläuternde Ansichten zum Erklären eines
Faltvorgangs des Airbags sind;
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5 eine Querschnittsansicht
ist, die entlang einer Linie 5-5 der 2 genommen
wurde;
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6 eine Querschnittsansicht
des rückwärtigen Teils
des Fahrzeugs ist, die den Airbag in einem Anfangszustand des Aufblasens
und Entfaltens zeigt;
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7 eine Querschnittsansicht
des rückwärtigen Teils
des Fahrzeugs ist, die den Airbag in einem Endzustand des Aufblasens
und Entfaltens zeigt;
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8 eine erläuternde
Ansicht zum Erläutern
des Faltens eines Airbags gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist;
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9 eine Querschnittsansicht
ist, die den rückwärtigen Teil
des Fahrzeugs zeigt, in dem ein Airbag aufgenommen ist;
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10 eine erläuternde
Ansicht ist, um das Falten eines Airbags gemäß einer dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zu erklären; und
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11 eine Querschnittsansicht
ist, die den rückwärtigen Teil
des Fahrzeugs zeigt, in dem der Airbag aufgenommen ist.
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Ausführliche
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen Eine erste Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird nun mit Bezug auf die 1 bis 7 beschrieben.
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Wie
aus 1 und 2 ersichtlich ist, hat das Airbaggerät für eine Heckkollision
einen Gasgenerator 12 zum Erzeugen von Gas, einen Airbag 13 als Airbag
für eine
Heckkollision, und einen Aufprallsensor 14. Die Aufprallsensoren 14 senden
Erfassungssignale aus, wenn ein Aufprall von rückwärts des Fahrzeugs 20 auf
das Fahrzeug 20 angewendet ist, der gleich oder größer ist
als ein vorbestimmter Wert. In dieser Ausführungsform ist das Fahrzeug 20 ein Minivan.
Das Fahrzeug 20 kann eine Fließhecklimousine sein.
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Der
in einer vorbestimmten Form gefaltete Airbag 13 und der
Gasgenerator 12 zum Zuführen von
Gas zum Aufblasen von dem Airbag 13 sind in einem Endabschnitt
eines Dachs 21 bereitgestellt, der an einer rückwärtigen Seite
des Fahrzeugs 20 angeordnet ist, nämlich bei einem rückwärtigen Endabschnitt
des Dachs 21. Der Gasgenerator 12 ist zum Beispiel
mit einem Gaszuführrohr
aus Aluminium an den Airbag 13 gekoppelt. Der Aufprallsensor 14 ist
auf einem rückwärtigen Endabschnitt
des Fahrzeugs 20 montiert (zum Beispiel auf einem rückwärtigen Stoßfänger 22).
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Das
Airbaggerät
für Heckkollision
hat eine Steuervorrichtung 15, die zum Beispiel durch einen Mikrocomputer
konstruiert ist. Der Gasgenerator 12 und der Aufprallsensor 14 sind
elektrisch mit der Steuervorrichtung 15 verbunden. Die
Steuervorrichtung 15 bestimmt ausgehend von dem Ausgangssignal
des Aufprallsensors 14, dass ein Aufprall auf das Fahrzeug 20 angewendet
ist und sendet ein Betätigungssignal
zu dem Gasgenerator 12 aus.
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Der
Airbag 13 wir im folgenden detailliert beschrieben.
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Wie
aus 3 ersichtlich ist,
ist der Airbag 13 aus einer in einer Taschenform gewebten
Gewebebahn 40 konstruiert. Wenn die Gewebebahn 40 in eine
Ebene entfaltet wird, bildet der Airbag 13 eine annähernde Trapezform.
Insbesondere wird eine Breite B des Airbags 13 von einer
an einer oberen Seite des Fahrzeugs angeordneten oberen Seite 13a größer, wenn
der Airbag 14 zu einer unteren Seite 13b aufgeblasen
und entwickelt wird. Der Airbag 13 weist eine erste Fläche 13c auf,
die einem Rücksitz 20b gegenüberliegt
(siehe 1), der an der
rückwärtigsten
Seite des Fahrzeugs in dem Fahrgastraum 20a vorgesehen
ist, und eine zweite Oberfläche 13d,
die an einer der ersten Oberfläche 13c gegenüberliegenden
Seite angeordnet ist, und in dem aufgeblasenen und entfalteten Zustand
einem Heckfensterglas 20c des Fahrzeugs 20 gegenüberliegt.
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Der
Airbag 13 hat einen Verbindungsabschnitt 41, der
eine Zufuhröffnung 41a aufweist.
Der Gasgenerator 12 ist über das Gaszufuhrrohr mit der Zufuhröffnung 41a verbunden.
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Ein
Paar an dem Dach 21 des Fahrzeugs 20 anzubringende
Montagestücke 42 sind
bei dem Airbag 13 ausgebildet. Jedes Montagestück 42 ist
einstückig
mit der Gewebebahn 40 ausgebildet. Metallene Anschlussstücke 43 zur
Befestigung sind an jedem der Montagestücke 42 angebracht.
Durchlöcher (nicht
gezeigt) sind in den metallenen Anschlussstücken 43 und den Befestigungsstücken 42 ausgebildet.
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Ein
Paar von an dem Dach 21 des Fahrzeugs 20 anzubringenden
Montagegurten 44 sind in der Nähe der oberen Seite 13a des
Airbags 13 und in der Breitenrichtung des Airbags 13 bei
beiden Endabschnitten bereitgestellt. Ein proximales Ende jedes
Befestigungsgurts 44 ist an der Gewebebahn 40 angenäht. Ein
metallenes Anschlussstück 45 zur
Befestigung ist an einem distalen Ende jedes Montagegurts 44 angebracht.
Durchlöcher
(nicht gezeigt) sind in den metallenen Anschlussstücken 45 und
den Montagegurten 44 ausgebildet.
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Der
Airbag 13 ist mit einer Vielzahl von (in dieser Ausführungsform 11)
Zellen bereitgestellt, nämlich
einer ersten Zelle 46a bis zu einer elften Zelle 46k,
die durch das Abnähen
der Gewebebahn 40 unterteilt sind und jede in einer zylindrischen
Form aufgeblasen ist, wenn Gas zugeführt wird. Unter diesen Zellen 46a bis 46k sind
die erste Zelle 46a bis zu einer siebten Zelle 46g vorgesehen,
sich annähernd parallel
zu der Breitenrichtung des Fahrzeugs zu erstrecken. Eine achte Zelle 46h bis
zu der elften Zelle 46k sind vorgesehen, sich bei beiden
Endabschnitten der Breitenrichtung des Airbags 13 in eine
Höhenrichtung
des Fahrzeugs zu erstrecken. Die Zellen 46a bis 46k sind
miteinander durch teilweises Auslassen der Abnähung der Gewebebahn 40 verbunden.
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Die
erste Zelle 46a und eine zweite Zelle 46b sind
mit einer neunten Zelle 46i und einer zehnten Zelle 46j bei
deren beiden Endabschnitten verbunden. Die zweite Zelle 46b zu
der siebenten Zelle 46g sind miteinander mit einem annähernd zentralen
Abschnitt in der Breitenrichtung des Airbags 13 verbunden.
Die siebente Zelle 46g ist mit der achten Zelle 46h bis
zu der elften Zelle 46k bei deren beiden Endabschnitten
verbunden. Die achte Zelle 46h ist mit der neunten Zelle 46i verbunden,
und die zehnte Zelle 46j ist mit der elften Zelle 46k entsprechend
in der Nähe
der unteren Seite 13b des Airbags 13 verbunden.
Der Verbindungsabschnitt 41 ist mit der zweiten Zelle 46b in
einem annähernd
zentralen Abschnitt in der Breitenrichtung des Airbags 13 verbunden.
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Das
Faltverfahren des Airbags 13 wird nun beschrieben.
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In 4(a) ist eine durch den
Pfeil A dargestellte Richtung als erste Richtung bezeichnet, und eine
durch den Pfeil B dargestellte Richtung als zweite Richtung bezeichnet.
Der Airbag 13 wird entlang der ersten Richtung entfaltet.
Die zweite Richtung schneidet die erste Richtung. Wie aus 4(a) ersichtlich ist, sind
beide Endabschnitte 13e des Airbags 13 in der
zweiten Richtung zu einer Mitte in der zweiten Richtung gefaltet
(erste Faltung). Bei dieser ersten Faltung sind die Endabschnitte 13e entlang der
genähten
Fäden zwischen
der achten Zelle 46h und der neunten Zelle 46i gefaltet,
und zwischen der zehnten Zelle 46j und der elften Zelle 46k.
Bei der ersten Faltung werden beide Endabschnitte 13e zu der
Seite der zweiten Oberfläche 13d gefaltet,
die dem Heckfensterglas 20c in dem entfalteten Zustand gegenüberliegt
(siehe 1).
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Als
nächstes,
wie aus 4(b) ersichtlich
ist, wird der Airbag 13 so gefaltet, dass die obere Seite 13a und
die untere Seite 13b nahe beieinander liegen (zweite Faltung).
Bei der zweiten Faltung wird der Airbag 13 in einer Spiralform
gefaltet, wobei die untere Seite 13b zu der oberen Seite 13a hinauf
in die Position gedreht wird, in der der Abstand zwischen den Verbindungsabschnitt 41 und
der Faltendfläche 13i ein
vorbestimmter Abstand wird. In diesem Fall liegt die gefaltete erste
Oberfläche 13c des
Airbags 13 dem Heckfensterglas 20c gegenüber. Ein Spiralabschnitt 13f wird
in dem Airbag 13 durch die zweite Faltung bei einer Position
ausgebildet, die einen vorbestimmten Abstand von dem Verbindungsabschnitt 41 beabstandet
ist.
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Wie
aus 4(c) ersichtlich
ist, wird folglich der Airbag 13 zwischen dem Verbindungsabschnitt 41 und
dem Spiralabschnitt 13f gefaltet, um einen Blasebalgabschnitt 13g auszubilden,
damit er wie ein Blasebalg geformt ist. Auf diese Weise wird der
Airbag 13 gefaltet.
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Eine
Beschreibung der Konstruktion eines rückwärtigen Endes des Daches 21 wird
gegeben, an dem der Airbag 13 angebracht ist.
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Wie
aus 5 ersichtlich ist,
hat das Dach 21 des Fahrzeugs 20 ein Dachpaneel 23 als
ein äußeres Teil,
einen Dachhimmel 24 als Zierteil, und ein inneres Paneel 25.
Der Dachhimmel 24 ist aus einem flexiblen Material wie
zum Beispiel Synthetikharz ausgebildet. Der Dachhimmel 24 bedeckt
die gesamte innere Oberfläche
des Dachpaneels 23, das auf der Seite eines Fahrgastraums 20a angeordnet
ist. Das innere Paneel 25 ist zwischen dem Dachpaneel 23 und
dem Dachhimmel 24 angeordnet. Das innere Paneel 25 bildet
eine hohle, rückwärtige Dachschiene 25a mit
dem Dachpaneel 23 aus. Eine Hecktüre 26 ist an dem rückwärtigen Ende
des Dachpaneels 23 mit einem Drehmechanismus 27 angebracht,
um ausgewählt
geöffnet
und geschlossen zu werden. Ein Heckfensterglas 20c ist
an der Hecktüre 26 angebracht.
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Ein
rückwärtiger Endabschnitt 24a des Dachhimmels 24 ist
mit einem Abdeckstück 29b abgedeckt,
dass von einem Basisabschnitt 29a eines Wetterstreifens 29 zum
Abdichten vorspringt, der an einem rückwärtigen Endabschnitt des inneren
Paneels 25 angebracht ist. Wenn der Airbag 13 aufgeblasen
und entfaltet wird, verformt sich der Dachhimmel 24, um
sich von dem inneren Paneel 25 nach unten zu trennen, und
einen Raum eines vorbestimmten Volumens zwischen dem Dachhimmel 24 und dem
inneren Paneel 25 auszubilden (siehe 6).
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Eine
Vielzahl von (in 5 ist
nur eines gezeigt) Befestigungslöchern 25b sind
in einem vorderen Endabschnitt des inneren Paneels 25 an
der rückwärtigen Seite
eines Fahrzeugs ausgebildet. Befestigungsmuttern 30 sind
derart an dem inneren Paneel 25 angeschweißt, um diesen
Befestigungslöchern 25b zu
entsprechen. Eine rückwärtige Dachschiene 25a weist
eine hohe Steifigkeit auf, so dass eine Verformung vergleichsweise
klein wird, wenn ein Aufprall auf das Fahrzeug angewendet wird.
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Eine
Klammer 32 ist unter Verwendung der von dem Befestigungsloch 25b in
die Befestigungsmutter 30 eingeschraubten Befestigungsschraube 31 an
dem inneren Paneel 25 angebracht. Der Gasgenerator 12 ist
durch die Klammer 32 und die Befestigungsmutter 30 an
dem inneren Paneel 25 befestigt.
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Eine
Befestigungskonstruktion des Airbags 13 wird nun beschrieben.
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Wie
aus 5 ersichtlich ist,
ist ein Einfügeloch 60 in
dem inneren Paneel 25 bei einer Position ausgebildet, die
den Befestigungsstück 42 des
Airbags 13 bei den vorderen Endabschnitt des inneren Paneels 25 entspricht.
Eine zu dem Fahrgastraum 20a von einem inneren Abschnitt
der rückwärtigen Dachschiene 25a in
das Einfügeloch 60 eingefügte Befestigungsschraube 61 ist
auf das Einfügeloch 60 geschweißt. Mit
der in das Durchloch des Befestigungsstücks 42 des Airbags 13 eingefügten Befestigungsschraube 61 wird
die Befestigungsmutter 62 auf die Befestigungsschraube 61 geschraubt.
Dabei wird der Airbag 13 über das Montagestück 42 an
dem inneren Paneel 25 befestigt.
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Ein
sich in die Breitenrichtung des Fahrzeugs 20 bei der Vorderseite
des Fahrzeugs 20 von dem inneren Paneel 25 Erstreckender
Dachbogen 63 ist an einer Oberfläche des Dachpaneels 23 befestigt,
die dem Fahrgastraum 20a gegenüberliegt. Der Dachbogen 63 weist
ein Paar von Montagelöchern
(nicht gezeigt) auf, die beiden Montagegurten 44 des Airbags 13 entsprechen.
Eine Schelle 64 ist mit dem Montageloch in dem Zustand
in Eingriff, in dem die Schelle 64 durch das Durchloch
des Montagegurts 44 durch dringt, wobei der Airbag 13 an
dem Dachbogen 63 befestigt wird.
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Der
Airbag 13 ist auf diese Weise an dem inneren Paneel 25 und
dem Dachboden 63 befestigt. In diesem Zustand ist ein Abschnitt
des Airbags 13 in der Nähe
der oberen Seite 13a von beiden Montagestücken 42,
nämlich
der Abstand entsprechend der ersten Zelle 46a zwischen
dem Dachpaneel 23 und dem Dachhimmel 24 in dem
Zustand aufgenommen, in dem dieser entfaltet ist, um eine annähernd ebene Form
auszubilden. Ein Abschnitt des Airbags 13 in der Nähe der unteren
Seite 13b von beiden Montagestücken 42 ist zwischen
dem Dachpaneel 23 und dem Dachhimmel 24 in dem
Zustand aufgenommen, in dem der Blasebalgabschnitt 13g und
der Spiralabschnitt 13f gefaltet ist, um zu der Zeit des
Aufblasens des Airbags 13 in die Entfaltungsrichtung fortzusetzen,
nämlich
in Richtung zu der Hecktüre 26.
Auf diese Weise ist der Airbag 13 zwischen dem Dachpaneel 23 und
dem Dachhimmel 24 aufgenommen, um sich in die Breitenrichtung
des Fahrzeugs 20 zu erstrecken.
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Als
nächstes
wird eine Auslösung
des Airbaggeräts
für Heckkollision
im folgenden erklärt.
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Wenn
der Aufprall von einem vorbestimmten Wert oder mehr von rückwärts auf
das Fahrzeug 20 angewendet wird, wird ein Ausgabesignal
von dem Aufprallsensor 14 in die Steuervorrichtung 15 eingegeben,
und in Erwiderung darauf gibt die Steuervorrichtung 15 eine
Auslösesignal
zu dem Gasgenerator 12 aus. Als Ergebnis wird in dem Gasgenerator 12 Gas
erzeugt, und Gas über
das Gaszufuhrrohr und dem Verbindungsabschnitt 41 in den
Airbag 13 eingebracht.
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Wenn
Gas aus dem Gasgenerator 12 in den Airbag 13 zugeführt wird,
wird der Druck in dem Blasebalgabschnitt 13g (die zweite
Zelle 46b) und der ersten Zelle 46a schnell erhöht, um zuerst
den Blasebalgabschnitt 13g und die erste Zelle 46a auszudehnen,
wie aus 6 ersichtlich
ist. Der aufgeblasene Blasebalgabschnitt 13g und die erste
Zelle 46a drücken
den Dachhimmel 24 nach unten. Durch diesen Druck wird der
Abschnitt des Dachhimmels 24 bei der rückwärtigen Seite des Fahrzeugs
insgesamt nach unten verschoben und der rückwärtige Endabschnitt 24a des
Dachhimmels 24 wird von dem Abdeckstück 29b getrennt. Als
Ergebnis wird eine zu dem rückwärtigen Fensterglas 20c gerichtete Öffnung zwischen dem
Dachhimmel 24 und dem inneren Paneel 25 ausgebildet.
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Wenn
folgend Gas aus dem Gasgenerator 12 in den Airbag 13 zugeführt wird,
wird in dem Airbag 13 der Spiralabschnitt 13f aufgeblasen
und entlang des rückwärtigen Fensterglases 20c entfaltet, wie
aus 7 ersichtlich ist.
Aus diesem Anlass wird jeder Endabschnitt 13e des Airbags 13 aufgeblasen und
in die Breitenrichtung des Fahrzeugs 20 entwickelt, während er
sich verschiebt, um einen annähernden
Halbkreis zu der rückwärtigen Seite
des Fahrzeugs aus dem gefalteten Zustand zu der Mitte der Entfaltungsrichtung
zu ziehen.
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Als
Ergebnis ist der Airbag 13 entfaltet, um den Rücksitz 20b und
das rückwärtige Fensterglas 20c in
dem Fahrgastraum zu unterteilen. Ein auf dem Rücksitz 20b sitzender
Insasse und das rückwärtige Fensterglas 20c sind
durch den Airbag 13 getrennt. Entsprechend wird nicht nur
der auf das Heck des Fahrzeugs 20 angewendete Aufprall
durch den aufgeblasenen und entfalteten Airbag 13 aufgenommen, sondern
ebenfalls der Einfluss von verstreuten Gegenständen, eindringenden Gegenständen und ähnliches
von rückwärts zum
Inneren des Fahrgastraumes 20a ist verringert.
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Der
Abschnitt in der Nähe
der oberen Seite 13a von dem Montagestück 42 in dem Airbag 13, nämlich die
erste Zelle 46a wird zwischen dem Dachpaneel 23 und
dem Dachhimmel 24 aufgeblasen. Als Ergebnis ist ebenfalls
ein dickes Kissen zwischen dem Dachpaneel 23 und dem Dachhimmel 24 durch die
erste Zelle 46a ausgebildet. Als Ergebnis ist die Schutzleistung
für einen
auf den Rücksitz 20b sitzenden
Insassen verbessert.
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Diese
Ausführungsform
stellt die folgende Vorteile bereit.
- (1) Nach der ersten
Faltung, bei der beide Endabschnitte 13e in die zweite
Richtung zu dem Mittelabschnitt der zweiten Richtung gefaltet werden,
die die erste Richtung schneidet, entlang der der Airbag 13 sich
entfaltet, wird die zweite Faltung durchgeführt, so dass der untere Seitenabschnitt 13b sich dem
oberen Seitenabschnitt 13a nähert. Durch das Durchführen der
ersten Faltung und der zweiten Faltung wird die Breite des Airbags 13 in
einer zweiten Richtung kürzer
gemacht als die Breite in einem Zustand, in dem der Airbag in die
gleiche Richtung in die ebene Form aufgeblasen wird. Als Ergebnis
ist die Aufnahmefähigkeit,
wenn der gefaltete Airbag 13 in dem Zwischenraum zwischen
dem Dachpaneel 23 und dem Dachhimmel 24 des Fahrzeugs 20 aufgenommen
wird, verbessert.
- (2) Wegen der ersten Faltung des Airbags 13 werden die
beiden Endabschnitte 13e des Airbags 13 zu der Seite
der zweiten Oberfläche 13d gefaltet.
Als Ergebnis werden beide Endabschnitte 13e in die Breitenrichtung
des Fahrzeugs 20 entfaltet, wenn der Airbag 13 aufgeblasen
und entfaltet wird, während
er sich verschiebt, um den annähernden
Halbkreis bei der Fahrzeugrückseite
entlang des Fahrzeugfensterglases 20c von dem gefalteten
Zustand zu dem Mittelpunkt der ersten Richtung zu ziehen. Als Ergebnis stoßen beide
Endabschnitte 13e bei dem Entwicklungsvorgang kaum mit
der Kopfstütze
und ähnlichem
des Rücksitzes 20b zusammen.
Als Ergebnis ist jeder Endabschnitt 13e des Airbags 13 schnell
in eine vorbestimmte entfaltete Position entfaltet, und die Schutzleistung
für einen
auf dem Rücksitz 20b sitzenden
Insassen ist verbessert.
- (3) Wegen der zweiten Faltung des Airbags 13 ist das Teil
des Airbags 13, das dem Verbindungsabschnitt 42 und
dem unteren Seitenabschnitt 13b entspricht, auf der zweiten
Oberfläche 13d in
die Spiralform gefaltet. Als Ergebnis entsteht die zu der Rückseite (rückwärtiges Fensterglas 20c)
des Fahrzeugs 20 entwickelnde Kraft in dem Airbag 13,
wenn das zu dem Airbag 13 zugeführte Gas das Innere des Spiralabschnitts 13f des
Airbags 13 betritt. Durch diese Kraft wird der Airbag 13 entlang
des rückwärtigen Fensterglases 20c entfaltet.
Als Ergebnis ist die Stabilität
der Entfaltung des Airbags 13 erhöht und die Stabilität des Schutzbereiches
für einen
auf dem Rücksitz 20b sitzenden
Insassen ist erhöht.
- (4) Der Blasebalgabschnitt 13g ist zwischen den Verbindungsabschnitt 41 und
dem Spiralabschnitt 13f des Airbags 13 bereitgestellt.
Als Ergebnis ist der Widerstand des Airbags 13 in der Nähe des Verbindungsabschnittes 41 verringert,
wenn der Airbag 13 sich entfaltet, wenn zum Beispiel mit
dem Fall verglichen wird, bei dem der gesamte Airbag 13 von
der Zufuhröffnung 41a (Verbindungsabschnitt 41)
zu der unteren Seite 13b in die Spiralform gefaltet ist.
Als Ergebnis wird der Blasebalgabschnitt 13g des Airbags 13 schnell
aufgeblasen und in einer frühen
Phase eine Öffnung
bei dem rückwärtigen Fahrzeugabschnitt
zwischen dem Dachpaneel 23 und dem Dachhimmel 24 ausgebildet.
Als Ergebnis ist der Airbag 13 in einer frühen Phase
entfaltet.
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Eine
zweite Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird nun mit Bezug auf 8 und 9 beschrieben.
Hauptsächlich
werden die Unterschiede zu der in 1 bis 7 gezeigten Ausführungsform diskutiert.
In dieser Ausführungsform
unterscheidet sich das Faltverfahren des Airbags 13 von
der in 1 bis 7 gezeigten Ausführungsform.
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Der
Airbag 13 ist so gefaltet, dass die obere Seite 13a und
die untere Seite 13b in dem Zustand nahe beieinander liegen,
wie in 8 gezeigt ist,
in dem die Gewebebahn 40 in der ebenen Form ungefaltet
ist (dem in 3 gezeigten
Zustand). Insbesondere ist der Airbag 13 von der unteren
Seite 13b in der Spiralform zu der oberen Seite 13a hinauf
in die Position gefaltet, bei der der Verbindungsabschnitt 41 und
die untere Seite 13b um einen vorbestimmten Abstand beabstandet
sind. Aus diesem Anlass ist der Airbag 13 von der unteren
Seite 13b des Airbags 13 zu der Seite der zweiten
Oberfläche 13d in
der Spiralform gefaltet. Als Ergebnis ist der Spiralabschnitt 13f in
dem Airbag 13 bei einer Position ausgebildet, die von dem
Verbindungsabschnitt 41 durch einen vorbestimmten Abstand
zu der Seite der ersten Richtung (der Richtung zu der unteren Seite 13b)
beabstandet ist.
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In
dieser Ausführungsform
ist der dem Teil des Airbags 13 zwischen dem Verbindungsabschnitt 41 und
dem Spiralabschnitt 13f entsprechende Teil ein ungefalteter
Abschnitt 13a, der in dem entfalteten Zustand in dem Fahrzeug 20 aufgenommen
ist.
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Der
gefaltete Airbag 13 ist in einem Zwischenraum zwischen
dem Dachpaneel 23 und dem Dachhimmel 24 enthalten,
wie aus 9 ersichtlich ist.
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Wie
aus 9 ersichtlich ist,
ist nämlich
der Abschnitt in dem Airbag 13 in der Nähe der unteren Seite 13b von
dem Montagestück 42 zwischen
dem Dachpaneel 23 und dem Dachpaneel 24 so aufgenommen,
dass der ungefaltete Abschnitt 13h und der Spiralabschnitt 13f nacheinander
aufgeblasen und zu der Hecktüre 26 entfaltet
werden. Der ungefaltete Abschnitt 13h des Airbags 13 befindet
sich in dem Zustand, in dem er entfaltet ist, in dem Zwischenraum zwischen
dem Dachpaneel 23 und dem Dachhimmel 24. Der Airbag 13 ist
in dem Zwischenraum aufgenommen, um sich in die Breitenrichtung
des Fahrzeugs 20 zu erstrecken. Außerdem ist der Airbag 13 in
dem Zwischenraum in dem Zustand aufgenommen, in dem beide Endabschnitte 13e in
der zweiten Richtung entlang der gegenüberliegenden Oberfläche des
Dachpaneels 23 und des Dachhimmels 24 gebogen
sind.
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Diese
Ausführungsform
erhält
die gleichen Vorteile wie die in (3) und (4) der in 1 bis 7 gezeigten
Ausführungsform
beschriebenen.
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Eine
dritte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird nun mit Bezug auf 10 und 11 beschrieben.
Der Unterschied von den Ausführungsformen
der 1 bis 8 wird hauptsächlich unter Verwendung
von 8 diskutiert. In
dieser Ausführungsform
unterscheidet sich ein Faltverfahren des Airbag 13 von
der in 1 bis 7 gezeigten Ausführungsform.
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Wie
aus 8 ersichtlich ist,
ist der Airbag 13 so in die Spiralform gefaltet, dass die
obere Seite 13a und die untere Seite 13b jeweils
nahe aneinander liegen, um den Spiralabschnitt 13f auszubilden (erste
Faltung). Danach werden beide Endabschnitte 13e in der
zweiten Richtung zu dem Mittelabschnitt in der zweiten Richtung
gefaltet (zweite Faltung), wie aus 10 ersichtlich
ist. Bei der zweiten Faltung werden die beiden Endabschnitte 13e in
die erste Entfaltungsrichtung (in 10 die
Richtung nach unten) des Airbags 13 gefaltet. Das dem Teil
zwischen dem Verbindungsabschnitt 41 und dem Spiralabschnitt 13f entsprechende
Teil des Airbags 13 ist der ungefaltete Abschnitt 13h,
der in dem entfalteten Zustand in dem Fahrzeug aufgenommen ist.
Mit diesen Verfahrenschritten wird der Airbag 13 gefaltet.
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Der
gefaltete Airbag 13 ist im Zwischenraum zwischen dem Dachpaneel 23 und
dem Dachhimmel 24 des Fahrzeugs 20 in der Form
gefaltet, wie aus 11 ersichtlich
ist.
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Wie
aus 11 ersichtlich ist,
sind der ungefaltete Abschnitt 13a und der Spiralabschnitt 13f des Airbags 13 zwischen
dem Dachpaneel 23 und dem Dachhimmel 24 so aufgenommen,
dass sie nacheinander aufgeblasen und zu der Hecktüre 26 entwickelt werden.
In dieser Ausführungsform
befindet sich der ungefaltete Abschnitt 13h des Airbags 13 in
dem entfalteten Zustand in dem Zwischenraum zwischen dem Dachpaneel 23 und
dem Dachhimmel 24. Der Airbag 13 ist in dem Zwischenraum
aufgenommen, um sich in die Breitenrichtung des Fahrzeugs 20 zu erstrecken.
Außerdem
ist der Airbag 13 in dem Zwischenraum in dem Zustand aufgenommen,
in dem beide Endabschnitte 13e in der zweiten Richtung
in die erste Richtung (die Richtung zu der Hecktüre 26) des Airbags 13 gefaltet
sind. Mit anderen Worten sind beide Endabschnitte 13e in
einer Ebene gefaltet, die die ersten und zweiten Richtungen hat.
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Diese
Ausführungsform
erhält
zusätzlich
zu den (1), (3) und (4) in der in 1 bis 7 gezeigten Ausführungsform
beschriebenen Vorteilen folgende Vorteile:
- (5) Wegen der
zweiten Faltung des Airbags 13 werden beide Endabschnitte 13e des
Airbags 13 in der zweiten Richtung entlang der ersten Richtung
gefaltet.
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Als
Ergebnis ist die Dicke des gefalteten Airbags 13 mit Bezug
auf die Höhenrichtung
des Fahrzeugs 20 klein. Deswegen ist ein großer Zwischenraum
zum Aufnehmen des Airbag 13 nicht erforderlich, und der
Abstand zwischen den gegenüberliegenden
Oberflächen
des Dachpaneels 23 und des Dachhimmels 24 bei
dem dem Spiralabschnitt 13f des Airbags 13 entsprechenden
Teil ist innerhalb des Zwischenraums zwischen dem Dachpaneel 23 und dem
Dachhimmel 24 klein gemacht. Als Ergebnis ist die Aufnahmefähigkeit
des Airbags 13 in dem Fahrzeug 20 weiter verbessert,
ohne den Abstand zwischen dem Kopfabschnitt eines auf dem Rücksitz 20b sitzenden
Insassen und dem Dachhimmel 24 nämlich den Kopfraum zu opfern.
- (6) Wenn der Airbag 13 aufgeblasen und entfaltet ist, werden
die erste Zelle 46a und der ungefaltete Abschnitt 13h zuerst
aufgeblasen und die beiden Endabschnitte 13e aufgeblasen.
Aus diesem Anlass ist der gesamte Teil des Dachhimmels 24 bei
der Rückseite
des Fahrzeugs durch das Aufblasen der ersten Zelle 46a,
des ungefalteten Abschnitts 13h und von beiden Endabschnitten 13e nach
unten geschoben. Als Ergebnis ist eine weit in die Breitenrichtung
des Fahrzeugs 20 geöffnete Öffnung in
dem Abschnitt bei der Rückseite
des Fahrzeugs zwischen dem Dachpaneel 23 und dem Dachhimmel 24 ausgebildet. Deswegen
wird der Airbag 13 gleichmäßig über den gesamten Teil über die Öffnung in
der Breitenrichtung des Fahrzeugs 20 entfaltet.
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Es
sollte für
Fachleute offensichtlich sein, dass die vorliegende Erfindung auf
viele andere spezifische Formen ausgeführt sein kann, ohne von dem Geist
oder Bereich der Erfindung abzuweichen. Insbesondere sollte verstanden
werden, dass die Erfindung in den folgenden Formen ausgeführt sein
kann.
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In
der Ausführungsform
der 1 bis 7 ist die Konstruktion nicht
auf die Konstruktion beschränkt,
in der die beiden Endabschnitte 13e entlang der genähten Fäden zwischen
der achten Zelle 46h und der neunten Zelle 46i,
und der zehnten Zelle 46j und der elften Zelle 46a wegen
der ersten Faltung des Airbags 13 gefaltet sind. Diese
beiden Endabschnitte 13e können zum Beispiel entlang der
Linie parallel zu den genähten
Fäden oder
der die genähten
Fäden schneidenden
Linie gefaltet sein.
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In
der Ausführungsform
der 1 bis 7 können wegen der ersten Faltung
des Airbags 13 die beiden Endabschnitte 13e zu
der Seite der ersten Oberfläche 13c des
Airbags 13 gefaltet sein.
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In
der Ausführungsform
der 1 bis 7 kann der Airbag 13 in
die Spiralform gefaltet sein, so dass der Spiralabschnitt 13f wegen
der zweiten Faltung des Airbags 13 auf der Seite der ersten
Oberfläche 13c des
Airbags 13 ausgebildet ist.
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In
der Ausführungsform
der 1 bis 7 kann das Teil von der unteren
Seite 13b zu dem Verbindungsabschnitt 41 in dem
Airbag 13 nach der ersten Faltung des Airbags 13 in
eine Form wie eine Blasebalgform gefaltet sein.
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In
der Ausführungsform
der 8 und 9 ist der Airbag nicht auf
das beschränkt,
was die annähernd
Trapezform in dem in die ebene Form ausgebreiteten Zustand ausbildet.
Der Airbag 13 kann zum Beispiel in dem in die ebene Form ausgebreiteten
Zustand eine annähernd
quadratische Form ausbilden.
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In
der Ausführungsform
der 8 und 9 kann der Airbag 13 gefaltet
sein, um den Blasebalgabschnitt 13g in 4(c) auszubilden, anstelle den ungefalteten
Abschnitt 13h zwischen dem Verbindungsabschnitt 41 und
dem Spiralabschnitt 13f bereitzustellen, wenn der Airbag 13 gefaltet
ist. Der Airbag 13 mag gefaltet sein, um sowohl den Blasebalgabschnitt 13g als
auch den ungefalteten Abschnitt 13h zwischen dem Verbindungsabschnitt 41 und dem
Spiralabschnitt 13f bereitzustellen. Das dem Abschnitt
zwischen dem Verbindungsabschnitt 41 des Airbags 13 und
der unteren Seite 13b entsprechende Teil kann über den
gesamten Airbag 13 in die Entfaltungsrichtung ohne Verwendung
des ungefalteten Abschnitts 13h in die Spiralform gefaltet
sein.
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In
der Ausführungsform
der 10 und 11 können zum Beispiel die beiden
Endabschnitte 13e des Airbags 13 zu der Zeit der
zweiten Faltung des Airbags 13 zu der oberen Seite oder
der unteren Seite des Fahrzeugs 20 gefaltet werden, wenn
der Airbag 13 an dem Fahrzeug 20 mit dem vergleichsweise großen Abstand
zwischen der Kopfstütze
des Rücksitzes 20b und
dem Dachhimmel 24 montiert ist.
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In
jeder der Ausführungsformen
von 1 bis 11 ist die Nähform der
Gewebebahn 40, nämlich die
Anordnung der Zellen 46a bis 46k nicht auf das beschränkt, was
aus den 3, 4(a) bis 4(c), 8 und 9 ersichtlich ist. Die Anordnung
der Zellen 46a bis 46k ist entsprechend der Größe, Form
und ähnlichem
des Airbags 13 zum Beispiel geeignet änderbar.
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In
jeder der Ausführungsformen
der 1 bis 11 ist das Beispiel des Airbags 13,
in dem die erste Zelle 46a bis zu der elften Zelle 46k durch
Nähen unter
Verwendung eines Nähfadens
auf der Gewebebahn 40 ausgebildet ist gezeigt, aber der
Airbag 13 kann andere Anordnungen aufweisen. Die vorliegende
Erfindung kann einen Airbag einsetzen, in dem die erste Zelle 46a bis
zu der elften Zelle 46k zum Beispiel durch das Weben einer
hohlen Bindung der Gewebebahn 40 ausgebildet ist.
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In
jeder der Ausführungsformen
der 1 bis 11 kann ein Teil des Airbags 13 zwischen
der Karosserie des Fahrzeugs 20 und der rückwärtigen Säule 66 aufgenommen
sein (siehe 1).
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In
jeder der Ausführungsformen
der 1 bis 11 kann der Airbag 13 so
entfaltet sein, dass zumindest ein Teil der Oberfläche der
rückwärtigen Säule 66 des
Fahrzeugs 20 bei der Seite des Fahrgastraums 20a abgedeckt
ist.
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In
jeder der Ausführungsformen
der 1 bis 11 kann der mit dem Gasgenerator 12 bereitgestellte
Platz optional geändert
werden, solange das Gas zuverlässig
von dem Gasgenerator 12 zum Airbag 13 zugeführt wird.
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In
jeder der Ausführungsformen
der 1 bis 11 kann das Airbaggerät für eine Heckkollision
auf dem Dachhimmel 24 in dem Zustand montiert sein, in dem
das Airbaggerät
in dem zu öffnenden
Gehäuse aufgenommen
ist, wenn zum Beispiel der Airbag 13 aufgeblasen und entfaltet
wird.
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In
jeder der Ausführungsform
der 1 bis 11 kann eine Vielzahl von
zumindest den Gasgeneratoren 12 oder den Airbags 13 bereitgestellt
sein, solange der von rückwärts auf
das Fahrzeug angewendete Aufprall rechtzeitig aufgenommen wird.
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In
jeder der Ausführungsformen
der 1 bis 11 kann der Airbag 13 durch
das Ausgangssignal von dem Aufprallvorhersagesensor des Fahrzeugs 20 aufgeblasen
werden. In diesem Fall wird der Airbag 13 aufgeblasen und
entfaltet, bevor das Fahrzeug 20 kollidiert, und grenzt
daher einen Insassen zuverlässiger
ab.
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In
jeder der Ausführungsformen
der 1 bis 11 kann der Airbag 13 entlang
der Neigung des Heckfensterglases 20c in dem Fahrzeug aufgeblasen
und entfaltet werden, indem das Heckfensterglas 20c in
dem geneigten Zustand montiert ist.
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In
jeder der Ausführungsformen
der 1 bis 11 ist die vorliegende Erfindung
in einem Minivan oder in einer Flieshecklimousine ausgeführt, aber
die vorliegende Erfindung kann in einer Limousine ausgeführt sein.
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Die
vorliegenden Beispiele und Ausführungsformen
sind als darstellend und nicht einschränkend zu berücksichtigen,
und die Erfindung ist nicht auf die hierin gegebenen Details beschränkt, sondern
kann innerhalb des Bereichs und der Gleichwertigkeit der angehängten Ansprüche abgeändert werden.
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Beide
Endabschnitte in einer eine erste Richtung schneidenden zweiten
Richtung, entlang der ein Airbag entfaltet wird, sind zu einem Mittelabschnitt
in der geschnittenen Richtung gefaltet (erste Faltung). Der Airbag
ist so gefaltet, dass ein oberer Seitenabschnitt und ein unterer
Seitenabschnitt nahe beieinander liegen (zweite Faltung). Der Airbag
hat zwischen einem Verbindungsabschnitt und einem Spiralabschnitt
einen Blasebalgabschnitt, der in eine Blasebalgform gefaltet ist.
Der derartig gefaltete Airbag weist eine verbesserte Aufnahmefähigkeit
in dem Fahrzeug auf, und erhöht
die Stabilität
der Entfaltung, wenn der Airbag aufgeblasen und entfaltet wird.