DE102004023701A1 - Maschine zum Aufnehmen und Pressen von landwirtschaftlichem Erntegut - Google Patents
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Abstract
Maschine zum Aufnehmen und Pressen von landwirtschaftlichem Erntegut, wie Heu oder Anwelkgut oder dgl., mit einer Ballenkammer zur Erstellung eines rollenförmigen Erntegutballens und mit einer Wickelvorrichtung (26) zur Einfassung des Ballens mit einem Wickelmaterial, wobei die Wickelvorrichtung (26) einen Vorratsspeicher (27) zur Bevorratung von Wickelmaterial, eine Schneidvorrichtung zum Trennen des Wickelmaterials und eine das Wickelmaterial transportierende Zuführvorrichtung aufweist, welche aus einer Betriebsstellung in eine Zuführstellung überführbar ist, wobei die Wickelvorrichtung (26) wenigstens ein der Zuführvorrichtung zumindest bereichsweise nachgeordnetes Förderelement (38) aufweist, das das Wickelmaterial von der Zuführvorrichtung vor einem Einlaß (5) in die Ballenkammer (3) übernimmt und in Richtung des Einlasses (5) der Ballenkammer (3) weiterfördert.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Aufnehmen und Pressen von landwirtschaftlichem Erntegut, wie Heu, Stroh oder dergleichen Erntegut, mit einer Ballenkammer zur Erstellung eines Erntegutballens und mit einer Wickelvorrichtung zur Einfassung des Ballens mit einem Wickelmaterial, wobei die Wickelvorrichtung eine Vorratsspeicher zur Bevorratung von Wickelmaterial, eine Schneidvorrichtung und eine das Wickelmaterial transportierende Zuführvorrichtung aufweist, welche aus einer Betriebsstellung in eine Zuführstellung überführbar ist.
- Bekannt aus der
ist eine Maschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, die nach Beendigung des Ballenformvorgangs ein Wickelmaterial mit Hilfe einer Zuführvorrichtung in den Einlaß der Ballenkammer transportiert. Dort wird das Wickelmaterial erfaßt und weiter um den Ballen transportiert, um diesen entlang seiner Außenseite mit dem Wickelmaterial zu bedecken. Nachteilig ist hierbei, daß das Wickelmaterial direkt in den Einlaß der Ballenkammer zwischen zwei rotierenden Elementen eingeführt wird, was ein vergleichsweise komplizierter Vorgang ist, da eines dieser beiden Elemente gegen die Bewegungsbahn des Wickelmaterials, bzw. der Zuführvorrichtung rotiert, während das andere mit der Bewegungsbahn, bzw. der Bewegungsrichtung der Zuführvorrichtung rotiert. Es besteht somit das Problem, daß das Wickelmaterial den Einlaß verstopft, bzw. in nicht gewünschte Maschinenbereiche weitertransportiert wird. Um dieses Problem zu verhindern, ist das Wickelmaterial beidseitig geführt und wird weit in Richtung Kammer durch den Einlaß vorgeschoben. Hierdurch gelangen Teile der Zuführvorrichtung möglicherweise in Kontakt mit den rotierenden Walzen und verschleißen schneller bzw. werden eventuell sogar beschädigt.EP 432 830 - Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Maschine zum Aufnehmen und Pressen von landwirtschaftlichem Erntegut mit einer verbesserten Wickelvorrichtung auszustatten.
- Die Aufgabe wird gelöst durch eine Maschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, welche eine Wickelvorrichtung aufweist, die wenigstens ein der Zuführvorrichtung zumindest bereichsweise nachgeordnetes Förderelement aufweist, das das Wickelmaterial von der Zuführvorrichtung übernimmt und in Richtung eines Einlaß der Ballenkammer weiterfördert. Somit greift die Zuführvorrichtung, die maßgeblich für die Überbrückung der Distanz von Vorratsspeicher zu Einlaß der Ballenkammer verantwortlich ist, nicht in den kritischen Bereich des Einlasses ein und das Wickelmaterial kann dennoch sorgfältig und funktionssicher geführt in den Bereich des Einlasses transportiert werden.
- Der Einlaß in die Ballenkammer wird begrenzt von zumindest einer Walze, so daß es naheliegend ist, das Förderelement ebenfalls als Walze auszubilden, auf der das Wickelmaterial von einer Zuführvorrichtung abgelegt wird. Für eine sorgfältige und funktionssichere Übergabe des Wickelmaterials ist es entsprechend sinnvoll, diese Walzen relativ dicht aneinander anzuordnen. Gleichzeitig ist es auch denkbar, einen Zuführtisch, der mit dem Förderelement eine Ablagefläche ausbildet, vor der Walze anzuordnen, um so die korrekte Übergabe des Wickelmaterials zu gewährleisten.
- Vorteilhafterweise weist die Walze
38 eine Oberflächenstruktur, beispielsweise eine Profilierung auf, die die Förderung des Wickelmaterials unterstützt. - Gleichzeitig kann das Förderelement auch in etwa mittig vor dem Einlaß der Kammer angeordnet sein, um die Weiterführung des Wickelmaterials weiter zu verbessern.
- Weiterhin wird die Zuführung von Wickelmaterial vereinfacht, wenn das Wickelmaterial schwerkraftbeaufschlagt in der Zuführstellung einen Kontakt mit dem Förderelement ausbildet, so daß es bei eventuell zusätzlicher Ausbildung einer Wickelmaterialfüh rungsbahn aus Förderelement und Teilen der Zuführvorrichtung, zu einer weiteren Verbesserung der Wickelmaterialführung kommt, da das Wickelmaterial automatisch in Kontakt mit dem Förderelement gelangt.
- Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den noch nicht beschriebenen Unteransprüchen sowie den nachfolgend beschriebenen schematischen Darstellungen. In der Zeichnung zeigt:
-
1 einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Maschine, -
2 vergrößert schematisch den Bereich X gemäß1 , wobei die Wickelvorrichtung hier in einer Zuführstellung gezeigt ist, -
3 den Gegenstand nach2 in einer Abgabe- bzw. Wickelstellung, -
4 den Gegenstand nach2 in einer Schneidstellung, die auch die Grundstellung während des Nichtbetriebs der Wickelvorrichtung darstellt. - Eine erfindungsgemäße Maschine
1 zum Aufnehmen und Pressen von landwirtschaftlichen Erntegut weist eine Ballenformeinrichtung2 auf, die in einer Ballenkammer3 befindlich ist. Die Ballenkammer3 besitzt eine Einlaßöffnung4 , durch die allgemein mit einer Aufnahmevorrichtung6 aufgenommenes Erntegut wie beispielsweise Heu, Stroh oder Anwelkgut in die Ballenkammer3 befördert werden kann. Ein Einlaß5 dient der Zuführung des Wickelmaterials28 . Eine Antriebsrolle7 unterteilt die Ballenformeinrichtung2 in ein Lasttrum8 und ein Leertrum9 , wobei sich Lasttrum8 und Leertrum9 durch die auf den Erntegutballen wirkenden Antriebsmomente unterscheiden. Beidseits der Einlaßöffnung4 angeordnete Walzen11 begrenzen zusätzlich die Ballenkammer3 . Zu Beginn eines Ballenformvorgangs liegt das Lasttrum8 des Wickelbodens2 zusätz lich an eine Startkammer ausbildende Führungsvorrichtungen12 an. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Führungsvorrichtungen12 als Umlenkrollen ausgebildet, es kann sich hierbei jedoch beispielsweise auch um eine oder mehrere Führungsflächen handeln. - Die Ballenformeinrichtung
2 wird mit Hilfe eines Kraftspeichers13 des Speichers14 unter Spannung gehalten. Dadurch liegen bei Beginn der Erntegutaufnahme die zwischen der Antriebsrolle7 und einer Umlenkrolle16 befindlichen Abschnitte des Lasttrums8 der Ballenformeinrichtung2 annähernd parallel zu den Seitenkanten17 der die Ballenkammer3 begrenzten Führungsseitenwände. - Der Speicher
14 weist im wesentlichen einen mit einer Umlenkrolle18 versehenen Spannarm19 auf, an den der als Federelement ausgebildete Kraftspeicher13 angreift. Füllt sich die Ballenkammer3 mit Erntegut, so wird ein nach außen gerichteter Druck auf das Lasttrum8 ausgeübt und das Federelement13 wird gestaucht. Dabei ändert sich die zwischen den Umlenkrollen21 befindliche und über Umlenkrolle18 verlaufende Länge der Ballenformeinrichtung2 und die Erntegutballenvergrößerung geht einher mit einer Vergrößerung der Ballenkammer3 . - Der Speicher
14 weist ein mit22 bezeichnetes Stellmittel auf, welches ein Begrenzungselement23 und ein Widerlager24 als gehäusefeste Abstützung umfaßt. - In der in
1 dargestellten Wirkstellung des Begrenzungselements23 greift eine Ausnehmung am unteren Ende des Begrenzungselements23 in das Widerlager24 ein. Hierdurch wird die weitere Freigabe von Wickelboden2 aus dem Speicher14 verhindert, so daß ein Ballen mit vorgebbarem Durchmesser geformt werden kann. Die vorher von dem Kraftspeicher13 , der hier ein Federelement ist, auf die Ballenformeinrichtung2 ausgeübte Kraft wirkt nun nur noch zusätzlich, da das Stellmittel die weitere Kontraktion des Kraftspeichers weitgehend verhindert. - Eine allgemein mit
26 bezifferte Wickelvorrichtung befindet sich im in Fahrtrichtung vorderen Teil der Maschine1 . In der2 sind die einzelnen Komponenten der Wickelvorrichtung26 übersichtlicher dargestellt. Die Wickelvorrichtung26 weist einen Vorratsspeicher27 auf, der das Wickelmaterial28 , welches für die Einfassung des Erntegutballens29 vorgesehen ist, bevorratet. Ein von einem elektr. Linearantrieb ausgebildetes Stellmittel31 ist schwenkbar gehäusefest abgestützt und weist auf seiner verfahrbaren Seite32 eine Befestigung mit einer Hebelanordnung33 auf. Ein erster Schwenkarm34 ist Teil dieser Hebelanordnung33 und ebenfalls um eine Achse36 schwenkbar gehäusefest festgelegt. - An dem der gehäusefesten Abstützung entgegengesetzten Ende des Schwenkarms
34 weist dieser eine Führungsplatte37 auf, die je nach Ausbildung des Förderelements38 mit diesem eine Wickelmaterialführungsbahn ausbilden kann. Die Führungsplatte37 ist an dem als Hebel- oder Schwenkarm34 ausgebildeten Teil der Zuführvorrichtung ebenfalls schwenkbar gelagert und weist in der Betriebsstellung einen minimalen und in der in2 gezeigten Zuführstellung einen maximalen Winkel mit der Längsachse des Schwenkarms34 auf. Durch die Ausbildung des maximalen Winkels wird der Schwenkarm34 in der Zuführstellung durch die Führungsplatte37 verlängert, er verbleibt aber aufgrund des Abknickens der Führungsplatte37 bei Rückführung in die Betriebsstellung in dem Bereich der Wickelvorrichtung. Hierdurch baut die Wickelvorrichtung kleiner. - An dem Schwenkarm
34 wiederum sind Teile39 und41 der Schneidvorrichtung angeordnet, die somit je nach Stellung des Schwenkarms34 , und damit der verfahrbaren Seite32 des Linearantriebs, durch die mit einer Schneidkante versehene Schneidestange42 das Wickelmaterial28 durchtrennt. Der vollständige Rückzug der verfahrbaren Seite32 zum Linearantrieb31 hin, wie weiter unten beschrieben, sorgt für die notwendige Verschwenkung des Schneidarms43 mit zugehöriger Schneidstange42 und entsprechend für eine Durchtrennung des Wickelmaterials28 (4 ). - Eine Bremse
44 zum Bremsen und Stoppen der Wickelmaterialabgabe aus dem Vorratsspeicher27 wirkt unter Einfluß eines Kraftspeichers46 in Anlage mit einer Bremsscheibe des Vorratsspeichers27 und unterbindet daher während der Phase der Zuführung von Wickelmaterial28 zum Förderelement38 die Abgabe von Wickelmaterial28 . Erst dann, wenn das freie Ende des Wickelmaterials28 von der Zuführvorrichtung abgegeben wurde und weitertransportiert wird, löst sich wie unten beschrieben die Bremse44 . Das Wickelmaterial28 wird über an den Enden des Schwenkarms34 angeordnete Umlenkungen47 , die beispielsweise eine quer zur Zylindermantelfläche des Erntegutballens29 verlaufende Stange aufweist, geführt. Des weiteren wird das Wickelmaterial über eine weitere Umlenkung48 geleitet, die an den Enden eines Hebelarms49 angeordnet ist, so daß durch die mehrfache Umlenkung des Wickelmaterials28 durch die Zuführvorrichtung ein Wickelmaterialspeicher ausgebildet wird, der bei Überführung des Wickelmaterials28 anstatt des Vorratsspeichers27 Wickelmaterial abgibt. Dieses ist besonders vorteilhaft, da somit verhindert wird, daß während der Bewegung der Zuführvorrichtung beliebig viel Material28 von der Vorratsquelle27 abgezogen wird und das Material28 somit kontrollierter geführt werden kann. Daher ist keine Zugkraft zur Einführung notwendig, wodurch ein leichteres Erfassen und Weiterfördern durch das Förderelement38 ermöglicht wird. Das Förderelement38 ist walzenförmig mit Querförderkanten38.1 ausgebildet, was die Förderwirkung unterstützt. - Nach der Übergabe des Wickelmaterials
28 an das Förderelement38 und erfolgter Erfassung durch den drehenden Ballen29 , wird der Linearantrieb31 in die in3 gezeigte Stellung gebracht, die einer Abgabestellung entspricht. Das Wickelmaterial28 , welches nun um den Erntegutballen29 gewickelt wird, verläuft vom Vorratsspeicher27 über die Umlenkungen50 ,48 und47 unter Kontakt mit der Führungsplatte37 und der Schneidstange42 durch den Einlaß5 in die Ballenkammer3 , wo es den Ballen29 einwickelt. - Aufgrund des Zuges, der von dem Wickelmaterial
28 auf die Umlenkung48 ausgeübt wird, verschwenkt der Hebelarm49 in der Bildebene nach oben in Richtung Bremse44 , so daß ein ebenfalls an dem Hebelarm49 angeordneter Hebel51 , der anderenends an der Bremse44 befestigt ist, diese lockert. Bei Aufbau eines Zuges aufgrund des sich um den Erntegutballen29 wickelnden Wickelmaterials28 wird also automatisch in Abhängigkeit der Zugspannung die Bremse44 gelockert und die Abgabe von Wickelmaterial28 freigegeben. Somit ist erst dann, wenn auch wirklich Wickelmaterial28 aus dem Vorratsspeicher27 benötigt wird, dieses freigegeben. - Wenn der Erntegutballen entlang seiner Mantelfläche komplett mit Wickelmaterial
28 eingewickelt ist, fährt der Linearantrieb31 in die in4 dargestellte Stellung ein. Durch den Einzug der verfahrbaren Seite32 des Linearantriebs31 wird die Klinke45 um ihre Schwenkachse45.1 verschwenkt, so daß sich der Schneidarm43 durch die Reibung mit dem laufenden Wickelmaterial28 an der Schneidstange42 in die in4 gezeigte Stellung bewegt und die Schneidkante/-klinge das Wickelmaterial28 durchtrennt. Im gleichen Augenblick läßt der Zug auf die Umlenkungen47 ,48 und50 nach, so daß die Bremse aus ihrer gelockerten Stellung wieder in die Brems- oder Stopstellung überführt wird und die weitere Abgabe von Wickelmaterial28 aus dem Vorratsspeicher27 verhindert wird. - Für die Zuführung von Wickelmaterial
28 in Richtung Einlaß5 fährt die Zuführvorrichtung33 wieder in die in2 dargestellte Position aus und legt das Wickelmaterial auf dem Zuführtisch52 , bzw. auf dem Förderelement38 ab. Nach dem Ergreifen des Wickelmaterials28 durch das Förderelement38 wird das im Speicher zur Verfügung stehende Wickelmaterial28 annähernd zugfrei entnommen, so daß eine einfache Einführung des Wickelmaterials28 in die Wickelkammer3 möglich ist. Wenn dann nach dem Erfassen des Wickelmaterials28 durch den drehenden Ballen29 von einem Sensor die Abgabe von Wickelmaterial28 aus dem Vorratsspeicher27 angezeigt wird, fährt die Zuführvorrichtung33 wieder in ihre Abgabestellung (3 ), in der die Bremskraft aufgrund der geänderten Umschlingung47 ,48 vergrößert ist, so daß das inzwischen in der Wickelkammer3 um den Ballen29 geführte Material28 straff um den Erntegutballen gewickelt wird. - Ein Tasthebel
55 sorgt für eine derart geregelte Bremskraft, daß auch bei kleiner werdender Vorratsrolle des Vorratsspeichers27 eine gleichbleibende Wickelmaterialspannung um den Erntegutballen29 gewährleistet ist. - Der Zuführtisch
52 dient ebenfalls der besseren Übergabe des Wickelmaterials28 . - Somit ist also eine Maschine
1 geschaffen, bei der mittels eines einfachen Stellelements31 verschiedene Stellungen der Wickelvorrichtung realisierbar sind, wobei insbesondere aufgrund des Förderelements38 eine funktionssichere Zuführung von Wickelmaterial28 in die Ballenkammer3 gewährleistet ist. - Statt eines elektromotorischen Stellmittels
31 kann es sich natürlich auch um andere beispielsweise mechanische oder hydraulische Stellmittel handeln.
Claims (14)
- Maschine zum Aufnehmen und Pressen von landwirtschaftlichem Erntegut, wie Heu oder Anwelkgut oder dgl., mit einer Ballenkammer zur Erstellung eines rollenförmigen Erntegutballens (
29 ) und mit einer Wickelvorrichtung (26 ) zur Einfassung des Ballens (29 ) mit einem Wickelmaterial (28 ), wobei die Wickelvorrichtung (26 ) einen Vorratsspeicher (27 ) zur Bevorratung von Wickelmaterial (28 ), eine Schneidvorrichtung zum Trennen des Wickelmaterials (28 ) und eine das Wickelmaterial (28 ) transportierende Zuführvorrichtung aufweist, welche aus einer Betriebsstellung in eine Zuführstellung überführbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Wickelvorrichtung (26 ) wenigstens ein der Zuführvorrichtung zumindest bereichsweise nachgeordnetes Förderelement (38 ) aufweist, das das Wickelmaterial (28 ) von der Zuführvorrichtung vor einem Einlaß (5 ) in die Ballenkammer übernimmt und in Richtung des Einlasses (5 ) der Ballenkammer (3 ) weiterfördert. - Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderelement (
38 ) als Walze ausgebildet ist. - Maschine nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderelement (
38 ) in etwa mittig vor dem Einlass (5 ) der Ballenkammer (3 ) angeordnet ist. - Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderelement (
38 ) in der Zuführstellung der Zuführvorrichtung mit Teilen dieser eine Wickelmaterialführungsbahn ausbildet. - Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das schwerkraftbeaufschlagte Wickelmaterial (
28 ) in der Zuführstellung einen Kontakt mit dem Förderelement (38 ) ausbildet. - Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführvorrichtung einen Schwenkarm (
34 ), der um eine gehäusefest gelagerte Achse (36 ) schwenkbar ist, und eine an dem Schwenkarm (34 ) schwenkbar angeordnete Führungsplatte (37 ) aufweist, wobei die Führungsplatte (37 ) mit dem Schwenkarm (34 ) in der Betriebsstellung einen minimalen und in der Zuführstellung einen maximalen Winkel ausbildet. - Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Wickelvorrichtung (
26 ) zumindest eine Bremse (44 ) zum Bremsen und/oder Stoppen der Wickelmaterialabgabe des Vorratsspeichers (27 ) aufweist. - Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremse (
44 ) eine durch das Wickelmaterial (28 ) kraftbeaufschlagbare Hebelanordnung (33 ) aufweist, die bei Abzug des Wickelmaterials (28 ) durch den drehenden Ballen eine die auf das abzuziehende Wickelmaterial (28 ) wirkende Bremskraft vermindernde Stellung einnimmt. - Maschine nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Wickelvorrichtung (
26 ) einen Zwischenspeicher zur Zwischenspeicherung von Wickelmaterial (28 ) aufweist, welcher während der Zuführung des Wickelmaterials (28 ) Wickelmaterial (28 ) abgibt. - Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführvorrichtung den Zwischenspeicher durch Umlenkung der Wickelmaterialbahn ausbildet.
- Maschine nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremse (
44 ) bei alleiniger Abgabe von Wickelmaterial (28 ) aus dem Zwischenspeicher eine die Wickelmaterialabgabe aus dem Vorratsspeicher (27 ) verhindernde Stellung einnimmt. - Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Wickelvorrichtung (
26 ) aus einer weiteren zurückgezogenen Betriebsstellung als Schneidstellung zum Durchtrennen des Wickelmaterials (28 ) über eine Abgabestellung in eine Zuführstellung verstellbar ist. - Maschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Wickelvorrichtung (
26 ) ein Stellglied (31 ) zu ihrer Überführung in die verschiedenen Stellungen aufweist. - Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremskraft in Abhängigkeit des Durchmessers einer Vorratsrolle des Vorratsspeichers (
27 ) veränderbar ist.
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