[go: up one dir, main page]

DE102004022493A1 - Lenkung mit variabler Lenkübersetzung - Google Patents

Lenkung mit variabler Lenkübersetzung Download PDF

Info

Publication number
DE102004022493A1
DE102004022493A1 DE102004022493A DE102004022493A DE102004022493A1 DE 102004022493 A1 DE102004022493 A1 DE 102004022493A1 DE 102004022493 A DE102004022493 A DE 102004022493A DE 102004022493 A DE102004022493 A DE 102004022493A DE 102004022493 A1 DE102004022493 A1 DE 102004022493A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
current
excitation coil
steering
malfunction
value
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102004022493A
Other languages
English (en)
Inventor
Hisashi Kariya Kameya
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Denso Corp
Original Assignee
Denso Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Denso Corp filed Critical Denso Corp
Publication of DE102004022493A1 publication Critical patent/DE102004022493A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D5/00Power-assisted or power-driven steering
    • B62D5/008Changing the transfer ratio between the steering wheel and the steering gear by variable supply of energy, e.g. by using a superposition gear
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D5/00Power-assisted or power-driven steering
    • B62D5/04Power-assisted or power-driven steering electrical, e.g. using an electric servo-motor connected to, or forming part of, the steering gear
    • B62D5/0457Power-assisted or power-driven steering electrical, e.g. using an electric servo-motor connected to, or forming part of, the steering gear characterised by control features of the drive means as such
    • B62D5/0481Power-assisted or power-driven steering electrical, e.g. using an electric servo-motor connected to, or forming part of, the steering gear characterised by control features of the drive means as such monitoring the steering system, e.g. failures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Control In Accordance With Driving Conditions (AREA)
  • Power Steering Mechanism (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Lenkung (1) mit variabler Lenkübersetzung, die eine mit einem Lenkrad (10) verbundene Eingangswelle (11) und eine funktional mit lenkbaren Rädern (17) verbundene Ausgangswelle (13) aufweist. Die Lenkung (1) umfasst einen Elektromotor (4), der den Drehwinkel der Ausgangswelle (13) verstellt, indem er eine in Abhängigkeit vom Drehwinkel der Eingangswelle (11) festgelegte Antriebskraft an die Ausgangswelle (13) anlegt, ein Sperrteil (21), das die Eingangswelle (11) mit der Ausgangswelle (13) lösbar verbindet, und eine Erregerspule (2) zum Betätigen des Sperrteils (21) zum Lösen der Sperre zwischen der Eingangswelle (11) und der Ausgangswelle (13). Die Lenkung umfasst des Weiteren eine Steuereinheit (3), die den der Erregerspule (2) zuzuführenden Strom regelt/steuert, und eine Fehlfunktionserfassungseinheit (31, S103, S202, S302) zum Erfassen einer Fehlfunktion der Erregerspule (2) in Abhängigkeit von einem Sollwert des durch die Erregerspule (2) zu fließenden Stroms und dem Wert des durch die Erregerspule (2) tatsächlich fließenden Stroms.

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • (Technisches Gebiet)
  • Die Erfindung betrifft eine Lenkung mit variabler Lenkübersetzung zur Verstellung der Lenkkraftübersetzung zwischen dem Lenkrad und den zu lenkenden Rädern des Fahrzeugs.
  • (Stand der Technik)
  • Die meisten Fahrzeuge sind mit einer Lenkung mit variabler Lenkübersetzung ausgerüstet. In der JP 2001-278087 A ist eine derartige Lenkung vorgeschlagen.
  • Die Lenkung mit variabler Lenkübersetzung weist neben einer mit dem Lenkrad des Fahrzeugs verbundenen Eingangswelle und einer mit den lenkbaren Rädern des Fahrzeugs verbundenen Ausgangswelle einen Elektromotor, einen Sperrstift, eine aus einer Magnetspule bestehende Erregerspule und ein Steuereinheit auf.
  • Der Elektromotor wird im Ansprechen auf die Zufuhr von elektrischem Strom angetrieben und überträgt eine Antriebskraft auf die Ausgangswelle, wodurch der Drehwinkel der Ausgangswelle verstellt wird. Der Sperrstift ist so angeordnet, dass er die Eingangswelle und die Ausgangswelle lösbar zu einer drehfest verbundenen Einheit verbindet. Die Erregerspule ist so angeordnet, dass der Sperrstift betätigt werden kann, um die Verbindung zwischen der Eingangswelle und der Ausgangswelle zu lösen. Weiter hat die Steuereinheit die Funktion, den Antrieb des Elektromotors und der Erregerspule zu steuern.
  • Für den Fall, dass die Erregerspule nicht in Ordnung ist und ihre Funktion nicht mehr ausüben kann, könnte die Situation eintreten, in der sich der Sperrstift nicht mehr betätigen lässt und dadurch die Verbindung zwischen der Eingangswelle und der Ausgangswelle nicht mehr lösen lässt. In solch einer Situation, in der die Verbindung zwischen der Eingangswelle und der Ausgangswelle aufrechterhalten wird, bewirkt die Steuereinheit jedoch, dass der Elektromotor mit Strom versorgt wird. Dies kann zu unerwünschten Auswirkungen, wie z.B. einer Überhitzung oder einem Ausbrennen der Wicklungen, auf den Elektromotor führen.
  • KURZDARSTELLUNG DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung ist vor dem Hintergrund dieser Probleme entstanden. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Lenkung mit variabler Lenkübersetzung zu schaffen, bei der eine Beschädigung eines integrierten Elektromotors im Falle einer Fehlfunktion einer Erregerspule einer in der Lenkung integrierten Übersetzungsverstelleinheit ausgeschlossen ist.
  • Um diese Aufgabe zu lösen, ist nach dem Anspruch 1 bzw. 18 erfindungsgemäß eine Lenkung mit variabler Lenkübersetzung vorgesehen, die eine mit einem Lenkrad verbundene Eingangswelle, eine operativ mit lenkbaren Rädern verbundene Ausgangswelle, einen Elektromotor, ein Sperrteil und eine Erregerspule aufweist. Der Elektromotor verstellt den Drehwinkel der Ausgangswelle durch Anlegen einer in Abhängigkeit vom Drehwinkel der Eingangswelle bestimmten Antriebskraft an die Ausgangswelle. Das Sperrteil verriegelt die Eingangswelle mit der Ausgangswelle in einer lösbaren Weise. Die Erregerspule ermöglicht eine Betätigung des Sperrteils zum Lösen der Verriegelung zwischen der Eingangswelle und der Ausgangswelle. Die Lenkung weist des Weiteren eine Steuereinheit und eine Fehlfunktionserfas sungseinheit auf. Die Steuereinheit regelt/steuert den der Erregerspule zuzuführenden Strom. Die Fehlfunktionserfassungseinheit erfasst eine Fehlfunktion der Erregerspule in Abhängigkeit von dem Sollwert des Stroms, der in der Erregerspule fließen soll, und dem Wert des durch die Erregerspule tatsächlich fließenden Stroms.
  • Die Lenkung weist vorzugsweise weiter eine Fehlfunktionsvermeidungseinheit auf, die eine durch die Erregerspule verursachte Fehlfunktion vermeidet, wenn die Fehlfunktionserfassungseinheit eine Fehlfunktion der Erregerspule erfasst.
  • Dementsprechend lässt sich mit Hilfe der Fehlfunktionserfassungseinheit eine Fehlfunktion erfassen, die auf Seiten der Erregerspule auftreten könnte, und mit Hilfe der Fehlfunktionsvermeidungseinheit eine geeignete Gegenmaßnahme gegen eine festgestellte Fehlfunktion ergreifen. Die Gegenmaßnahme beinhaltet beispielsweise die Unterbrechung des Antriebs des Elektromotors, wodurch verhindert wird, dass durch die Erregerspule über einen längeren Zeitraum Strom fließt. Auf diese Weise lässt sich eine ungewollte Beschädigung des Elektromotors, z.B. eine Überhitzung, zuverlässig verhindern.
  • Die Lenkung mit variabler Lenkübersetzung weist vorzugsweise weiter eine Stromversorgungsspannungserfassungseinheit auf, die den Spannungswert einer Stromversorgung erfasst, die die Erregerspule mit Strom versorgt. In diesem Fall weist die Steuereinheit eine Zufuhreinheit auf, die den Strom mit einem Tastverhältnis zur Erregerspule führt, das in Abhängigkeit vom Spannungswert der Stromversorgung festgelegt wird, um zu ermöglichen, dass der Strom des Sollwerts durch die Erregerspule fließt.
  • Die Fehlfunktionserfassungseinheit weist vorzugsweise einen mit der Erregerspule elektrisch verbundenen Wider stand und eine Berechnungseinheit auf, die den wert des durch die Erregerspule tatsächlich fließenden Stroms in Abhängigkeit von dem über den widerstand erfassten Spannungswert berechnet.
  • Die Fehlfunktionserfassungseinheit weist vorzugsweise weiter eine Berechnungseinheit auf, die einen normalen Bereich des durch die Erregerspule tatsächlich fließenden Stroms in Abhängigkeit von dem Strom des Sollwerts festlegt und bestimmt, dass die Erregerspule nicht in Ordnung ist, wenn der Wert des tatsächlich fließenden Stroms außerhalb des normalen Bereichs liegt.
  • Die Steuereinheit weist vorzugsweise einen Schalttransistor auf, der den Strom regelt/steuert, der durch die Erregerspule fließen soll; in diesem Fall weist die Fehlfunktionsvermeidungseinheit vorzugsweise eine Einrichtung auf, die den Schalttransistor sperrend schaltet, wenn die Fehlfunktionserfassungseinheit eine Fehlfunktion der Erregerspule erfasst.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Weitere Gegenstände und Merkmale der vorliegenden Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung verschiedener Ausführungsformen in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen hervor, in denen:
  • 1 die Ausgestaltung einer in einem Fahrzeug eingebauten Lenkung mit variabler Lenkübersetzung zeigt;
  • 2 einen axialen Schnitt einer in der Lenkung mit variabler Lenkübersetzung enthaltenen Übersetzungsverstelleinheit zeigt;
  • 3 ein Blockschema ist, das den gesamten elektrischen Kreis der Lenkung zeigt;
  • 4 ein Schema ist, das den elektrischen Kreis eines Magnetsteuerkreises zeigt; und
  • 5 bis 7 Flussdiagramme sind, die jeweils einen Prozess zum Bestimmen eines Fehlfunktionszustands im Magnetsteuerkreis zeigen.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG EINER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
  • Anhand der begleitenden Zeichnungen werden im Folgenden bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung beschrieben.
  • Bezugnehmend auf 1 bis 7 wird nun eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lenkung mit variabler Lenkübersetzung beschrieben.
  • 1 zeigt die Ausgestaltung einer Lenkung 1 mit variabler Lenkübersetzung gemäß der Ausführungsform. Diese Lenkung 1, die in 1 als Bestandteil eines Lenkmechanismus eines Fahrzeugs gezeigt ist, hat die Aufgabe, den Lenkwinkel der lenkbaren Räder in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit des Fahrzeugs zu verstellen.
  • Wie in 1 gezeigt, umfassen die Bestandteile eines Steuersystems der Lenkung 1 mit variabler Lenkübersetzung eine ECU (elektrische Steuereinheit) 3, ein im Fahrzeug eingebautes LAN 7, einen Lenkwinkelsensor 6 und einen Ausgangswinkelsensor 14. Die mechanischen Bestandteile der Lenkung 1 umfassen eine Eingangswelle 11, eine Lenkübersetzungsverstelleinheit 12 und eine Ausgangswelle 13.
  • Im Fahrzeug ist, wie in 1 gezeigt, das obere Ende der Eingangswelle 11 mit dem Lenkrad 10 verbunden. Die Lenkübersetzungsverstelleinheit 12 ist so angeordnet, dass sie das untere Ende der Eingangswelle 11 mit dem oberen Ende der Ausgangswelle 13 verbindet. Das untere Ende der Aus gangswelle 13 ist mit einem nicht gezeigten Ritzel verbunden, das in eine Zahnstange 16 eingreift, die in einem Lenkgetriebegehäuse 15 angeordnet ist. Die beiden Enden der Zahnstange 16 sind jeweils über eine Spurstange und einen Spurstangenhebel (nicht gezeigt) mit einem der lenkbaren Räder 17 verbunden.
  • Der Lenkwinkelsensor 6 ist an der Eingangswelle 11 angeordnet und erfasst den durch das Lenkrad 10 eingestellten Lenkwinkel. Der Ausgangswinkelsensor 14 ist an der Ausgangswelle 13 angeorndet und erfasst den Einschlagwinkel der lenkbaren Räder 17. Signale, die den Lenkwinkel und den Einschlagwinkel angeben, werden vom Lenkwinkelsensor 6 bzw. Ausgangswinkelsensor 14 an die ECU 3 übertragen. Neben diesen Signalen der Sensoren 6 und 14 empfängt die ECU 3 weiter von dem im Fahrzeug eingebauten LAN 7 ein Signal, das die Fahrzeuggeschwindigkeit (Fahrzeuggeschwindigkeitssignal) angibt, und ein Signal, das die Drehzahl des Fahrzeugmotors (Motordrehzahlsignal) angibt. Die ECU 3 erzeugt ein Steuersignal zur Steuerung der Lenkübersetzungsverstelleinheit 12.
  • Die Lenkübersetzungsverstelleinheit 12 hat den in 2 gezeigten Aufbau mit einem Elektromotor 4 bestehend aus einem bekannten, bürstenlosen Motor und einem Untersetzungsmechanismus 5. In Abhängigkeit von den Signalen des Lenkwinkelsensors 6 und des im Fahrzeug eingebauten LAN 7 kann die Einheit 12 den Elektromotor 4 zur Verdrehung der Ausgangswelle 13 zur Änderung deren Drehwinkels ansteuern. Der in einem Motorgehäuse 44 angeordnete Elektromotor 4 weist einen Stator 43 und einen Rotor 42 auf. An der auf Seiten des Lenkrads gelegenen Innenumfangsfläche des Motorgehäuses 44, ist eine Magnetspule 2 angeordnet, die ermöglicht, dass ein Sperrstift 21 in einer Richtung parallel zur Achse einer Drehwelle 41 zurückziehbar vorrückt. Der Sperrstift 21 bildet eine Verbindungseinrichtung. Im Ansprechen auf eine von der ECU 3 erteilte Anweisung bewirkt die Magnetspule 2, dass der Sperrstift 21 in der Richtung parallel zur Drehwelle 41 wieder zurückgezogen wird. An einer der beiden Stirnseiten des Rotors 42 sind Eingriffslöcher 42a ausgespart, in die der Sperrstift 21 einspuren kann.
  • Bei dieser Lenkung 1 mit variabler Lenkübersetzung werden das Fahrzeuggeschwindigkeitssignal und das Motordrehzahlsignal des im Fahrzeug eingebauten LAN 7 und das Signal, das den Lenkwinkel angibt, des Lenkwinkelsensors 6 der ECU 3 zugeführt. Die ECU 3 verwendet diese Signale zur Berechnung eines Soll-Lenkwinkels. Im Ansprechen auf den berechneten Soll-Lenkwinkel erteilt die ECU 3 eine der Lenkübersetzungsverstelleinheit 12 zuzuführende Motorsteueranweisung. Die Motorsteueranweisung bewirkt einen Antrieb des Elektromotors 4 der Einheit 12, wodurch an den lenkbaren Rädern 17 ein Einschlagwinkel entsprechend dem Soll-Lenkwinkel erzeugt wird.
  • Anschließend liest die ECU 3 ein Signal, das den durch den Ausgangswinkelsensor 14 erfassten Ist-Einschlagwinkel der lenkbaren Räder 17 angibt; das erfasste Signal wird in die Steuerung zurückgeführt, so dass an den lenkbaren Rädern 17 ein Einschlagwinkel entsprechend dem Soll-Lenkwinkel zuverlässig erzeugt werden kann. Während dieser Regelung ist die Magnetspule 2 eingeschaltet, so dass der Sperrstift 21 in der Richtung parallel zur Drehachse 41 zurückgezogen ist. Das Motorgehäuse 44 ist somit vom Rotor 42 getrennt.
  • Wenn die ECU 3 einen fehlerhaften Zustand der Lenkübersetzungsverstelleinheit 12 (beispielsweise einen Masseschluss der Magnetspule 2) erfasst, erteilt die ECU 3 der Magnetspule 2 einen Anweisung, um den Stromfluss durch die Magnetspule 2 zu unterbrechen. Die Steuerung verhindert einen Stromfluss durch die Magnetspule 2, wodurch der Sperrstift 21 in der Richtung parallel zur Drehwelle 41 vor rückt. Der Sperrstift 21 spurt daher in eines der am Rotor 42 ausgesparten Eingriffslöcher 42 ein, wodurch das Motorgehäuse 44 und der Rotor 42 miteinander verbunden werden.
  • In der vorliegenden Ausführungsform bezieht sich der fehlerhafte Zustand (oder die Fehlfunktion) der Lenkübersetzungsverstelleinheit 12 auf die Magnetspule 2. Die Fehlfunktion der Magnetspule 2 entspricht definitionsgemäß einer Situation, in der die Magnetspule 2 funktionsgestört bzw. nicht in Ordnung ist. Die Fehlfunktion der Magnetspule 2 beinhaltet beispielsweise einen Masseschluss oder einen Zustand auf schwebendem Potential sowie einen Bruch der zur Magnetspule 2 hin bzw. von der Magnetspule 2 weg führenden elektrischen Leitungen.
  • Bezugnehmend auf 3 wird im Folgenden die elektrische Konfiguration der Lenkung 1 mit variabler Lenkübersetzung beschrieben.
  • Wie vorstehend bereits erwähnt, weist die Lenkung 1 mit variabler Lenkübersetzung die Magnetspule 2, die ECU 3, den Elektromotor 4 und den Untersetzungsmechanismus 5 auf.
  • Die Magnetspule 2, die der Erregerspule entspricht, ist mit einem Magnetsteuerkreis 32 der ECU 3 verbunden. Wie es nachstehend noch ausführlicher beschrieben wird, erzeugt der Magnetsteuerkreis 32 ein PWM (impulsdauermoduliertes) – Signal, das an die Magnetspule 2 angelegt wird, um den Sperrstift 21 zu betätigen.
  • Die ECU 3, die eine Steuereinheit bildet, ist zur Regelung/Steuerung des durch die Magnetspule 2 und den Elektromotor 4 fließenden Stroms in Abhängigkeit von den vom Lenkwinkelsensor 6 und dem im Fahrzeug eingebauten LAN 7 erhaltenen Informationen konfiguriert. Die ECU 3 ist praktisch mit einem Mikrocomputer 31, dem vorstehend erwähnten Magnetsteuerkreis 32, einem Relais 33, einem Steuerkreis 34, einem Stromversorgungskreis 35, einem Spannungserfassungskreis 36, einem Stromerfassungskreis 37, einer Schnittstelle 38, einem Lenkwinkelerfassungskreis 39, einem Motorsteuerkreis 50, einem Stromerfassungskreis 51, einem Motorklemmenpannungserfassungskreis 52 und einem Kreis 53 zur Erfassung des elektrischen Winkels versehen.
  • Unter Verwendung der Signale des Lenkwinkelsensors 6 und des im Fahrzeug eingebauten LAN 7 erzeugt der Mikrocomputer 31 ein PWM-Signal zum Einregeln/Einsteuern des durch den Elektromotor 4 fließenden Tastverhältnis-Stroms. Unter Verwendung der Signale des Lenkwinkelsensors 6 und des im Fahrzeug eingebauten LAN 7 berechnet der Mikrocomputer 31 des Weiteren einen Sollwert des der Magnetspule 2 zuzuführenden Stroms. Der Mikrocomputer 31 erzeugt in Abhängigkeit von der Spannung der Batterie 8 das PWM-Signal zur Leistungssteuerung des durch die Magnetspule 2 tatsächlich fließenden Stroms, so dass der tatsächlich Strom seinen Sollwert erreicht.
  • Die Spannung der Batterie 8 schwankt und ist damit nicht immer konstant. Eine Gegenmaßnahme hierfür besteht darin, das Tastverhältnis des PWM-Signals in Abhängigkeit von der Spannung der Batterie 8 zu regeln/steuern. wenn die Spannung der Batterie 8 beispielsweise niedrig ist, erzeugt der Mikrocomputer 31 ein PWM-Signal mit einem hohen Tastverhältnis, wodurch der durch die Magnetspule 2 fließende Strom auf den Sollwert geregelt/gesteuert wird.
  • Der Magnetsteuerkreis 32 spricht auf das PWM-Signal des Mikrocomputers 31 an, um das Tastverhältnis des durch die Magnetspule 2 fließenden Ist-Stroms einzuregeln/einzusteuern, so dass der Sperrstift 21 betätigt wird. Zur Realisierung dieser Steuerung steht der Magnetsteuerkreis 32 über das Relais 33 mit der Batterie 8 in Verbindung. Die Konfiguration des Magnetsteuerkreises 32 wird im Detail anhand von 4 beschrieben.
  • Das zwischen der Batterie 8 und dem Magnetsteuerkreis 32 angeordnete Relais 33 verbindet die Batterie 8 mit dem Magnetsteuerkreis 32, wenn das Relais 33 eingeschaltet ist. Im Gegensatz dazu trennt das Relais 33 den Magnetsteuerkreis 32 von der Batterie 8, wenn das Relais 33 ausgeschaltet ist.
  • Der Steuerkreis 34 greift operativ zwischen dem Mikrocomputer 31 und dem Relais 33 ein und empfängt ein Signal vom Mikrocomputer 31. Im Ansprechen auf das Signal schaltet der Steuerkreis 34 das Relais 33 aus.
  • Weiter versorgt der über einen IG (Zündung)-Schalter 9 mit der Batterie 8 verbundene Stromversorgungskreis 35 den Mikrocomputer 31 mit Strom aus der Batterie 8.
  • Der Spannungserfassungskreis 36 erfasst die Spannung der Batterie 8 und führt dem Mikrocomputer 31 ein Signal zu, das die erfasste Spannung angibt.
  • Der Stromerfassungskreis 37 ist zwischen der Batterie 8 und dem Motorsteuerkreis 50 angeordnet, um den Motorsteuerkreis 50 mit Strom aus der Batterie 8 zu versorgen. Gleichzeitig erfasst der Stromerfassungskreis 37 den Wert des Stroms aus der Batterie 8 zum Motorsteuerkreis 50 und führt dem Mikrocomputer 31 ein Signal zu, das den erfassten Stromwert angibt.
  • Die Schnittstelle 38 ist zwischen dem im Fahrzeug eingebauten LAN 7 und dem Mikrocomputer 31 angeordnet, wie es in 3 gezeigt ist. Die Schnittstelle 38 wandelt das Fahrzeuggeschwindigkeitssignal und das Motordrehzahlsignal in für den Mikrocomputer 31 verwendbare, geeignete Formate um. Das umgewandelte Fahrzeuggeschwindigkeitssignal und das umgewandelte Motordrehzahlsignal werden dem Mikrocomputer 31 zugeführt.
  • In ähnlicher Weise wandelt der Lenkwinkelsensor 6 und dem Mikrocomputer 31 angeordnete Lenkwinkelerfassungskreis 39 das vom Sensor 6 erfasste Signal in ein für den Mikrocomputer 31 verwendbares, geeignetes Format um. Das umgewandelte Lenkwinkelsignal wird dem Mikrocomputer 31 zugeführt.
  • Der mit dem Mikrocomputer 31, dem Stromerfassungskreis 37 und dem Elektromotor 4 verbundene Motorsteuerkreis 50 umfasst sechs Schalttransistoren, die eine Dreiphasen-Brückenschaltung bilden. Im Ansprechen auf das PWM-Signal des Mikrocomputers 31 werden die sechs Schalttransistoren im Motorsteuerkreis 50 zur Ansteuerung des Elektromotors 4 im Tastverhältnis angesteuert.
  • Der weitere Stromerfassungskreis 51 erfasst den durch die sechs Schalttransistoren im Motorsteuerkreis 50 fließenden Strom und führt dem Mikrocomputer 31 ein Signal zu, das den erfassten Stromwert angibt.
  • Wie in 3 gezeigt, erfasst der Motorklemmenpannungserfassungskreis 52 die Spannungen an den sechs Schalttransistoren im Motorsteuerkreis 50. Von diesem Motorklemmenspannungserfassungskreis 52 werden dem Mikrocomputer 31 Signale zugeführt, die die erfassten Spannungen angeben.
  • Der Kreis 53 zur Erfassung des elektrischen Winkels ist mit dem Ausgangswinkelsensor 14 verbunden. Dieser Kreis 53 empfängt vom Ausgangswinkelsensor 14 ein Signal, das den Einschlagwinkel angibt, und wandelt das Signal in ein für den Mikrocomputer 31 verwendbares, geeignetes Format um, so dass der Mikrocomputer 31 mit dem umgewandelten Einschlagwinkelsignal versorgt wird.
  • Im Ergebnis führt der Mikrocomputer 31 ein PWM-Signal dem Magnetsteuerkreis 32 zu, so dass dieser Magnetsteuer kreis 32 das Tastverhältnis des durch die Magnetspule 2 fließenden Ist-Stroms einregeln/einsteuern kann. Im Ansprechen auf diese Regelung/Steuerung wird der Sperrstift 21 betätigt, wodurch die Verriegelung zwischen dem Motorgehäuse 44 und dem Rotor 42 aufgehoben wird. In dieser Lösesituation dreht sich der Elektromotor 4 im Ansprechen auf die vom Lenkwinkelsensor 6 und dem im Fahrzeug eingebauten LAN 7 kommenden Signale mit der Folge, dass das Drehmoment des Elektromotors 4 über den Untersetzungsmechanismus 5 auf die Ausgangswelle 13 übertragen wird. Die lenkbaren Räder 14 erfahren daher einen Antrieb in der Weise, dass sich ihr jeweiliger Einschlagwinkel ändert.
  • Bezugnehmend auf 4 wird im Folgenden der Magnetsteuerkreis 32 hinsichtlich Konfiguration und Wirkungsweise beschrieben.
  • Wie in 4 gezeigt, weist der Magnetsteuerkreis 32 einen Widerstand 321, eine erste Leitung 322, einen Strombegrenzungskreis 323, einen Schalttransistor 324, eine Diode 325, einen Leistungsversorgungsspannungserfassungskreis 326, einen Klemmenspannungserfassungskreis 327 und eine zweite Leitung 328 auf.
  • Von diesen Komponenten ist der Widerstand 321 in der zweiten Leitung 328 angeordnet. Die erste Leitung 322 verbindet eine Klemme LV der beiden Enden der Magnetspule 2 mit der Batterie 8 und hat die Funktion, die Magnetspule 2 mit Strom zu versorgen, wodurch die Magnetspule 2 den Sperrstift 21 betätigen kann.
  • Der Strombegrenzungskreis 323 ist in der ersten Leitung 322 angeordnet und weist einen Transistor 323a und einen Widerstand 323b auf. Der Transistor 323a hat einen mit dem Relais 33 elektrisch verbundenen Emitteranschluss, einen mit der einen Klemme der Magnetspule 2 elektrisch verbunde nen Kollektoranschluss und einen über den Widerstand 323b mit der Masse elektrisch verbundenen Basisanschluss.
  • Der Schalttransistor 324 versorgt die Magnetspule 2 mit Strom in Abhängigkeit von einem PWM-Signal entsprechend einem Sollwert des der Magnetspule 2 zuzuführenden Stroms, wobei der Sollwert vom Mikrocomputer 31 festgelegt wird.
  • Die Diode 325 ist parallel zu den Klemmen der Magnetspule 2 geschaltet.
  • Darüber hinaus hat der Leistungsversorgungsspannungserfassungskreis 326, wie in 4 gezeigt, eine Reihenschaltung von Widerständen 326a und 326b, wobei einer der Anschlüsse des Widerstands 326a mit dem Relais 33 und der andere Anschluss mit einem der Anschlüsse des anderen Widerstands 326b elektrisch verbunden ist. Der andere Anschluss des Widerstand 326b ist mit der Masse verbunden. Der elektrisch gemeinsame Punkt der beiden Widerstände 326a und 326b ist mit dem Mikrocomputer 31 elektrisch verbunden.
  • Der Klemmenspannungserfassungskreis 327 hat eine Reihenschaltung von Widerständen 327a und 327b. Im Klemmenspannungserfassungskreis 327 ist einer der Anschlüsse des Widerstands 327a mit der anderen Klemme LG der Magnetspule 2 und der andere Anschluss des Widerstands 327a mit einem der Anschlüsse des anderen Widerstands 327b elektrisch verbunden. Der andere Anschluss des Widerstands 327b ist mit der Masse verbunden. Der elektrisch gemeinsame Punkt der Widerstands 327a und 327b ist mit dem Mikrocomputer 31 elektrisch verbunden.
  • Die zweite Leitung 328 verbindet die Klemme LV der Magnetspule 2 mit der Batterie 8 und hat die Funktion, die Magnetspule 2 mit Strom aus der Batterie 8 zu versorgen.
  • Bezugnehmend auf 5 bis 7 werden im Folgenden Prozesse zur Vermeidung eines Fehlfunktionszustands im Magnetsteuerkreis 32 beschrieben. Ein diesbezüglich durchgeführter Bestimmungsprozess wird vom Mikrocomputer 31 ausgeführt.
  • Wenn der Fahrzeugführer den IG-Schalter 9 einschaltet, wird der Mikrocomputer 31 über den Stromversorgungskreis 35 mit Leistung aus der Batterie 8 versorgt und aktiviert, um die in 5 bis 7 gezeigten Prozesse sequentiell auszuführen.
  • Wenn der IG-Schalter 9 eingeschaltet wird, wird weiter die Magnetspule 2 zur Vorbereitung auf die Stromzufuhr mit der Batterie 8 elektrisch verbunden. Da in der zweiten Leitung 328 der Widerstand 321 angeordnet ist, begrenzt der Widerstand 321 jedoch den Strom zur Magnetspule 2 auf einen niedrigen Pegel, bei dem eine Aktivierung der Magnetspule 2 noch nicht möglich ist.
  • Bezugnehmend auf 5 wird zunächst der Prozess zur Bestimmung eines Fehlfunktionszustands erläutert, der vor der Leistungssteuerung des durch die Magnetspule 2 tatsächlich fließenden Stroms ausgeführt wird.
  • Im Ansprechen auf das Einschalten des IG-Schalters 9 beginnt der Mikrocomputer 31 mit der Ausführung des in 5 gezeigten Prozesses.
  • Im Schritt S101 in 5 steuert der Mikrocomputer 31 das Relais 33 an, so dass das Relais 33 ausgeschaltet wird, um die Stromversorgung von der Batterie 8 zur Magnetspule 2 zu unterbrechen. Der Mikrocomputer 31 schaltet den Schalttransistor 324 sperrend, bevor er zum zum Schritt S102 weitergeht.
  • Im Schritt S102 liest der Mikrocomputer 31 die Klemmenspannung Vm an der Magnetspule 2 in Abhängigkeit von der Teilspannung zwischen den Widerständen 327a und 327b. Dann geht der Prozess zum Schritt S103 weiter.
  • Im Schritt S103 bestimmt der Mikrocomputer 31 in Abhängigkeit von der eingelesenen Klemmenspannung Vm, ob sich die Magnetspule 2 in einem normalen Zustand befindet oder nicht. Wenn bestimmt wird, dass sich die Magnetspule 2 in einem normalen Zustand befindet, geht der Prozess zu dem in 6 gezeigten Schritt S200. Wenn dagegen bestimmt wird, dass die Magnetspule 2 nicht in Ordnung ist (d.h. sich in einem Fehlfunktionszustand befindet), geht der Prozess zum Schritt S104.
  • In der vorliegenden Ausführungsform wird zur Bestimmung von Problemen, die in der Magnetspule 2 auftreten könnten, beispielsweise wie folgt vorgegangen. Unter der Annahme, dass die Klemmenspannung der Batterie 8 auf V1 liegt, wird die Klemmenspannung Vm an der Magnetspule 2 dem durch die folgende Bedingung (1) definierten Vergleich unterzogen: V1·1/4 < Vm < V1·3/4 (1)wenn diese Bedingung (1) erfüllt ist, bestimmt der Mikrocomputer 31, dass sich die Magnetspule 2 in einem normalen Zustand befindet. Wenn die vorstehende Bedingung (1) dagegen nicht erfüllt ist, d.h. die Klemmenspannung Vm außerhalb der Vergleichsbedingung (1) liegt, bestimmt der Mikrocomputer 31, dass sich die Magnetspule 2 in einem Fehlfunktionszustand befindet.
  • Im Schritt S104 wird ein Fehlfunktionsvermeidungsprozess "A" ausgeführt, nachdem bestimmt wurde, dass in der Magnetspule 2 ein Problem aufgetreten ist.
  • Wenn der Fehlfunktionsvermeidungsprozess "A" erforderlich ist, speichert der Mikrocomputer 31 eine Information über die Art der Fehlfunktion und erteilt eine Anweisung zum Einschalten einer (nicht gezeigten) Warnlampe eines Instruments am Armaturenbrett des Fahrzeugs. Das Aufleuchten der Lampe zeigt dem Fahrzeugführer das Vorliegen des Fehlfunktionszustands der Magnetspule 2 an.
  • In dem Fall, in dem bestimmt wird, dass die Magnetspule 2 normal ist (JA im Schritt S103), wird der Prozess des Schritts S200 in 6 ausgeführt. Der Prozess im Schritt S200 ermöglicht, dass der Mikrocomputer 31 den Steuerkreis 34 mit einem Signal zum Einschalten des Relais 33 versieht. Somit wird das Relais 33 eingeschaltet und Strom aus der Batterie 8 über die zweite Leitung 322 der Magnetspule 2 zugeführt. Der Prozess geht anschließend zum Schritt S201.
  • Im Schritt S201 liest der Mikrocomputer 31 erneut die Teilspannung zwischen den Widerständen 327a und 327b zur Überprüfung der Klemmenspannung Vm an der Magnetspule 2. In dieser Situation legt der Mikrocomputer 31 noch kein PWM-Signal an den Schalttransistor 324 an. Der Prozess geht dann zum Schritt S202.
  • Im Schritt S202 bestimmt der Mikrocomputer 31, ob die gelesene Klemmenspannung Vm eine vorgegebene Bedingung erfüllt oder nicht, d.h. ob die Magnetspule 2 normal ist oder nicht. Wenn bestimmt wird, dass die Magnetspule 2 normal ist, geht der Prozess zum Schritt S300 in 7, wohingegen der Prozess zum Schritt S203 geht, wenn bestimmt wird, dass die Magnetspule 2 nicht normal ist.
  • Die für die vorstehend genannte Bestimmung angewandte vorgegebene Bedingung ist durch folgenden Ausdruck (2) definiert: 5[V] < Vm < V1 (2), wobei V1 die Spannung der Batterie 8 ist.
  • Wenn die tatsächlich erfasste Klemmenspannung Vm also außerhalb dieser Bedingung (2) liegt, bestimmt der Mikrocomputer 31, dass sich die Magnetspule in einem Fehlfunktionszustand befindet. Wenn die Spannung Vm dagegen die Bedingung (2) erfüllt, ist die Magnetspule 2 normal.
  • Im Schritt S203 wird ein anderer Fehlfunktionsvermeidungsprozess "B" ausgeführt, nachdem bestimmt wurde, dass in der Magnetspule 2 ein Problem aufgetreten ist. Im Besonderen ordnet der Mikrocomputer 31 an, dass das Relais 33 ausgeschaltet wird, was zur Folge, dass die Stromversorgung von der Batterie 8 zur Magnetspule 2 unterbrochen wird. Außerdem speichert der Mikrocomputer 31 eine Information über die Art der Fehlfunktion und erteilt eine Anweisung zum Einschalten einer (nicht gezeigten) Warnlampe eines Instruments auf dem Armaturenbrett des Fahrzeugs. Das Aufleuchten der Lampe zeigt dem Fahrzeugführer an, dass der Fehlfunktionszustand der Magnetspule 2 eingetreten ist.
  • Als Teil des Routineprozesses zur Vermeidung der Fehlfunktion führt der Mikrocomputer 31 anschließend, wie in 7 gezeigt, während der Regelung/Steuerung des Tastverhältnisses des tatsächlich durch die Magnetspule 2 fließenden Stroms einen weiteren Fehlfunktionsvermeidungsprozess "C" durch. Die Leistungssteuerung erfolgt ebenfalls unter der Kontrolle des Mikrocomputers 31.
  • Um zu erreichen, dass durch die Magnetspule 2 ein Strom entsprechend dem Sollwert fließt (d.h. die Magnetspule 2 angesteuert wird (eingeschaltet wird)), legt der Mikrocomputer 31 im Schritt S300 an den Schalttransistor 324 im Magnetsteuerkreis 32 ein PWM-Signal an, das in Abhängigkeit von der Klemmenspannung der Batterie 8 festgelegt wird. Der Schalttransistor 324 regelt/steuert somit das Tastverhält nis des tatsächlich durch die Magnetspule 2 fließenden Stroms. Im Ansprechen darauf wird der Sperrstift 21 aktiviert, um die Verbindung zwischen dem Motorgehäuse 44 und dem Rotor 42 aufzuheben, so dass das Motorgehäuse 44 vom Rotor 42 getrennt wird. Der Prozess geht dann zum Schritt S301.
  • In der vorliegenden Ausführungsform ist der Mikrocomputer 31 so programmiert, dass im Fall der Betätigung des Sperrstifts 21 (der Entriegelung) ein PWM-Signal mit einem Tastverhältnis von 100% an den Schalttransistor 324 angelegt wird. Nach dem Ende der Betätigung des Sperrstifts 21 legt der Mikrocomputer 31 an den Schalttransistor 324 ein PWM-Signal mit einem Tastverhältnis von 40 bis 80% an, um den betätigten Zustand (d.h. den entriegelten Zustand) des Sperrstifts 21 zu halten.
  • Im Schritt S301 ermittelt der Mikrocomputer 31 anschließend die tatsächliche Klemmenspannung Vm an der Magnetspule 2, die dem tatsächlich durch die Magnetspule fließenden Strom entspricht, in Abhängigkeit von der gelesenen Teilspannung zwischen den Widerständen 327a und 327b. Der Prozess geht anschließend zum Schritt S302.
  • Im Schritt S302 wird die gelesene Klemmenspannung Vm herangezogen, um zu bestimmen, ob eine Fehlfunktion im Zusammenhang mit der Magnetspule 2 vorliegt oder nicht. Wenn bestimmt wird, dass die Magnetspule 2 in Ordnung ist, wird die Fehlfunktionsbestimmung in Intervallen wiederholt. Im Gegensatz dazu geht der Prozess zum Schritt S303, wenn eine Fehlfunktion erfasst wird.
  • Die Bestimmung im Schritt S302 wird in der folgenden Weise ausgeführt. In der vorliegenden Ausführungsform kann, wenn das Tastverhältnis des PWM-Signals des Mikrocomputers 31 an den Schalttransistor 324 mit P [%] angegeben wird, der Wert Vs der Spannung, die einem Sollwert des Stroms durch die Magnetspule 2 entspricht, durch die folgende Formel (3) berechnet werden: Vs = V1(1 – P/100) (3),wobei V1 der Spannungswert der Batterie 8 ist.
  • Es wird daher bestimmt, dass die Magnetspule 2 normal bzw. in Ordnung ist, wenn die Klemmenspannung Vm an der Magnetspule 2 die durch die folgende Formel (4) definierte Bedingung erfüllt: Vs – 1,5 < Vm < Vs + 1,5 (4).
  • Um zu verhindern, dass der Mikrocomputer 31 fälschlicherweise eine Fehlfunktion der Magnetspule 2 bestimmt, wird die Bedingung durch die Formel (4) definiert. Anders ausgedrückt liegt der Spannungsbereich, der dem normalen Zustand entspricht, über einem ersten Spannungswert, der erhalten wird, indem eine vorgegebene Spannung von 1,5 [V] von der berechneten Spannung Vs subtrahiert wird, und unter einem zweiten Spannungswert, der erhalten wird, indem die vorgegebene Spannung von 1,5 [V] zu der berechneten Spannung Vs addiert wird.
  • Somit folgert der Mikrocomputer 31 in den Fällen, in denen festgestellt wird, dass der Wert der Klemmenspannung Vm an der Magnetspule 2 außerhalb des durch die Formel (4) definierten Bereichs liegt, dass die Magnetspule 2 nicht in Ordnung ist. In diesem Fall wird der Prozess des Schritts S303 ausgeführt.
  • Im Schritt S303 wird ein weiterer Fehlfunktionsvermeidungsprozess "C" ausgeführt. In der Praxis erzeugt der Mikrocomputer 31 nicht nur ein Signal zum sperrend Schalten des Schalttransistors 324 sondern auch ein Signal zum Ausschalten der sechs Schalttransistoren zur Ansteuerung des Elektromotors 4. Des Weiteren speichert der Mikrocomputer 31 eine Information über die Art der aufgetretenen Fehlfunktion und ordnet an, dass das Relais 33 ausgeschaltet wird, wodurch die Stromversorgung von der Batterie 8 zur Magnetspule 2 unterbrochen wird. Außerdem erteilt der Mikrocomputer 31 den Anweisung, eine (nicht gezeigte) Warnlampe eines Instrument am Armaturenbrett des Fahrzeugs einzuschalten. Das Aufleuchten der Lampe zeigt dem Fahrzeugführer zuverlässig das Vorliegen des Fehlfunktionszustands in der Magnetspule 2 an.
  • In den Prozessen der Schritte S104, S203 und S303 werden Informationen über die vermuteten Fehlfunktionstypen im Zusammenhang mit der Magnetspule 2 im Mikrocomputer 31 gesammelt. Die gesammelten Informationen, die in Tabelle zusammengefasst sind, können für Reparaturen oder anderweitig verwendet werden. Tabelle 1
    Figure 00200001
    Figure 00210001
  • Die Lenkung 1 mit variabler Lenkübersetzung gemäß der vorliegenden Ausführungsform ist so konfiguriert und arbeitet so, wie es vorstehend beschrieben wurde. Damit lassen sich verschiedene Vorteile erzielen, die im Folgenden erläutert werden.
  • Der Mikrocomputer 31 zieht einen Vergleich zwischen der an die Magnetspule 2 anzulegenden Spannung Vs und der tatsächlich an der Magnetspule 2 anliegenden Klemmenspannung Vm, um eine Fehlfunktionszustand betreffend die Magnetspule 2 zu erfassen. Der Mikrocomputer 31 erfasst demnach einen Fehlfunktionszustand durch einen Vergleich eines Sollwerts des Stroms, der durch die Magnetspule 2 fließen sollte, mit dem Wert des tatsächlich durch die Magnetspule 2 fließenden Stroms. Auf diese Weise kann eine Fehlfunktion (Störung, Defekt) der Magnetspule 2 zuverlässig erfasst werden. Wenn festgestellt wird, das eine Fehlfunktion vorliegt, ergreift der Mikrocomputer 31 eine Gegenmaßnahme, die darin besteht, einen Anweisung zum Ausschalten der sechs Schalttransistoren zur Ansteuerung des Elektromotors 4 zu erteilen, wodurch der Antrieb des Elektromotors 4 unmittelbar abgebrochen wird. Damit lässt sich also zuverlässige die Situation vermeiden, in der der Stromfluss durch den Elektromotor 4 über eine lange Zeit aufrechterhalten wird, wodurch der Elektromotor 4 vor einer Überhitzung bewahrt werden kann.
  • Der tatsächliche Strom der durch die Magnetspule 2 fließt, ändert sich in seiner Stärke in Abhängigkeit von der Spannung der Batterie 8. Unter Berücksichtigung dieser Tatsache wendet die vorliegende Ausführungsform eine characteristische Steuerungsweise zur Ansteuerung des Schalttransistors 324 im Magnetsteuerkreis 32 an. Praktisch wird die Teilspannung zwischen den Widerständen 326a und 326b erfasst, um die Spannung der Batterie 8 zu ermitteln, und die ermittelte Batteriespannung wird dann zur Berechnung des Tastverhältnisses des an den Schalttransistor 324 anzulegenden PWM-Signals verwendet. Das PWM-Signal mit dem so berechneten Tastverhältnis ermöglicht, dass durch die Magnetspule 2 ein Strom entsprechend dem gewünschten Sollwert fließt. Durch eine Minimierung der Differenz zwischen dem Istwert und dem gewünschten Sollwert des durch die Magnetspule 2 fließenden Stroms lässt sich eine Fehlfunktion, die in Verbindung mit der Magnetspule 2 aufteten könnte, zuverlässig erfassen.
  • Ein weiterer Vorteil geht auf den Spannungsbereich zurück, der für die Bestimmung, ob die Magnetspule 2 in Ordnung ist oder nicht, verwendet wird. Der Spannungsbereich zur Bestimmung des normalen Zustands ist höher als ein erster Spannungswert, der erhalten wird, indem eine vorgegebene Spannung von 1,5 [v] von der berechneten Spannung Vs subtrahiert wird, und kleiner als ein zweiter Spannungswert, der erhalten wird, indem die vorgegebene Spannung von 1,5 [v] zur berechneten Spannung Vs addiert wird. Wenn die Klemmenspannung Vm entsprechend dem tatsächlichen Strom außerhalb des normalen Spannungsbereichs liegt, wird bestimmt, dass die Magnetspule 2 nicht in Ordnung ist. Die unter Verwendung der Widerstände 327a und 327b erfasste Klemmenspannung Vm ist nicht immer völlig gleich dem Spannungswert vs aufgrund eines Störeinflusses oder ungewollter Faktoren. Somit hat wie vorstehend der Spannungsbereich für den Normalzustand eine bestimmte Breite. Dies ist besonders effektiv, um die Genauigkeit bei der Bestimmung der Fehlfunktion der Magnetspule 2 zu erhöhen.
  • Ein weiterer Vorteil betrifft die Ermittlung einer sicheren Steuerung. Wenn bestimmt wird, dass die Magnetspule 2 nicht in Ordnung ist, unternimmt der Mikrocomputer 31 den vorgenannten Fehlfunktionsvermeidungsprozess "C", in dem ein Signal, das den Ausschaltzustand anweist, an den Schalttransistor 324 angelegt wird, so dass von der Batterie 8 kein Strom zur Magnetspule 2 geführt wird. Der Sperrstift 21 wird somit nicht in der weise betätigt, dass er zurückgezogen wird, wodurch die direkte Sperre zwischen dem Lenkrad 10 und den lenkbaren Rädern 17 sichergestellt werden kann und damit eine sichere Steuerung ermöglicht wird.
  • Verschiedene Modifikationen betreffend die vorstehend beschriebenen Konfigurationen sind möglich. Beispielsweise kann zur Bestimmung der Fehlfunktion der Magnetspule 2 der durch die Magnetspule 2 tatsächlich fließende Strom mittels eines anderen Stromdetektors erfasst werden, der nicht auf den in Verbindung mit der vorstehenden Ausführungsform beschriebenen Stromerfassungskreis beschränkt ist. Wenn ein derartiger Stromdetektor verwendet wird, besteht keine Notwendigkeit dafür, die in Reihe mit der Magnetspule 2 geschalteten Widerstände 327a und 327b anzuordnen.
  • Die in den Schritten S103, S202 und S302 zur Bestimmung verwendeten Bedingungen sind nur Beispiele. Diese Bestimmungsbedingungen können daher verschiedenartig abgewandelt werden.
  • Die vorliegende Erfindung kann im Rahmen des in den Ansprüchen definierten Schutzbereichs modifiziert werden. Die vorliegenden Ausführungsformen bezwecken daher nur die Veranschaulichung jedoch keinerlei Beschränkung der Erfindung. Der Schutzbereich wird daher nur durch die Ansprüche definiert, jedoch nicht durch die vorstehende Beschreibung, so dass Änderungen im Rahmen des Wortsinns der Ansprüche und innerhalb des Äquivalenzbereichs mit umfasst sind.
  • Der gesamte Offenbarungsgehalte der am 7. Mai 2003 eingereichten JP 2003-129559, einschließlich der Beschreibung, Ansprüche, Zeichnungen und Zusammenfassung, wird hiermit in die vorliegende Anmeldung aufgenommen.
  • Zusammenfassend betrifft die Erfindung somit eine Lenkung (1) mit variabler Lenkübersetzung, die eine mit einem Lenkrad (10) verbundene Eingangswelle (11) und eine operativ mit lenkbaren Rädern (17) verbundene Ausgangswelle (13) aufweist. Die Lenkung (1) umfasst einen Elektromotor (4), der den Drehwinkel der Ausgangswelle (13) verstellt, indem er eine in Abhängigkeit vom Drehwinkel der Eingangswelle (11) festgelegte Antriebskraft an die Ausgangswelle (13) anlegt, ein Sperrteil (21), das die Eingangswelle (11) mit der Ausgangswelle (13) lösbar verbindet, und eine Erregerspule (2) zum Betätigen des Sperrteils (21) zum Lösen der Sperre zwischen der Eingangswelle (11) und der Ausgangswelle (13). Die Lenkung umfasst des Weiteren eine Steuereinheit (3), die den der Erregerspule (2) zuzuführenden Strom regelt/steuert, und eine Fehlfunktionserfasssungseinheit (31, S103, S202, S302) zum Erfassen einer Fehlfunktion der Erregerspule (2) in Abhängigkeit von einem Sollwert des durch die Erregerspule (2) zu fließenden Stroms und einem Wert des durch die Erregerspule (2) tatsächlich fließenden Stroms.

Claims (19)

  1. Lenkung mit variabler Lenkübersetzung, mit: einer mit einem Lenkrad (10) verbundenen Eingangswelle (11); einer mit lenkbaren Rädern (17) operativ verbundenen Ausgangswelle (13); einem Elektromotor (4) zur Verstellung des Drehwinkels der Ausgangswelle (13) durch Anlegen einer in Abhängigkeit vom Drehwinkel der Eingangswelle (11) festgelegten Antriebskraft an die Ausgangswelle (13); einem Sperrteil (21) zum lösbaren Verbinden der Eingangswelle (11) gegenüber der Ausgangswelle (13); einer Erregerspule (2) zum Betätigen des Sperrteils (21) zum Lösen der Verbindung zischen der Eingangswelle (11) und der Ausgangswelle (13); einer Steuereinheit (3) zum Regeln/Steuern des der Erregerspule (2) zuzuführenden Stroms; und einer Fehlfunktionserfassungseinheit (31, S103, S202, S302) zum Erfassen einer Fehlfunktion der Erregerspule (21) in Abhängigkeit von einem Sollwert des Stroms, der durch die Erregerspule (21) fließen soll, und dem Wert des tatsächlich durch die Erregerspule (21) fließenden Stroms.
  2. Lenkung mit variabler Lenkübersetzung nach Anspruch 1, mit: einer Fehlfunktionsvermeidungseinheit (31, S104, S203, S303) zum Vermeiden einer durch die Erregerspule (2) bedingten Fehlfunktion, wenn die Fehlfunktionserfassungseinheit (31, S103, S202, S302) eine Fehlfunktion der Erregerspule (2) erfasst.
  3. Lenkung mit variabler Lenkübersetzung nach Anspruch 2, mit: einer Stromversorgungsspannungserfassungseinheit (36) zum Erfassen des Spannungswerts einer Stromversorgung (8) zur Zufuhr von Strom zur Erregerspule (2), wobei die Steuereinheit (3) aufweist: eine Zufuhreinheit, die den Strom mit einem Tastverhältnis zur Erregerspule (2) führt, das in Abhängigkeit vom Spannungswert der Stromversorgung (8) festgelegt wird, um zu ermögliche, dass der Strom des Sollwerts durch die Erregerspule (2) fließt.
  4. Lenkung mit variabler Lenkübersetzung nach Anspruch 3, wobei die Fehlfunktionserfassungseinheit (31, S103, S202, S302) einen mit der Erregerspule (2) elektrisch verbundenen Widerstand (327a, 327b) und eine Berechnungseinheit (31) aufweist, die den Wert des durch die Erregerspule (2) tatsächlich fließenden Stroms in Abhängigkeit von dem über den Widerstand (327a, 327b) erfassten Spannungswert berechnet.
  5. Lenkung mit variabler Lenkübersetzung nach Anspruch 4, wobei die Fehlfunktionserfassungseinheit (31, S103, S202, S302) eine Berechnungseinheit aufweist, die einen normalen Bereich des durch die Erregerspule (2) tatsächlich fließenden Stroms in Abhängigkeit von dem Strom des Sollwerts festlegt und bestimmt, dass die Erregerspule nicht in Ordnung ist, wenn der Wert des tatsächlich fließenden Stroms außerhalb des normalen Bereichs liegt.
  6. Lenkung mit variabler Lenkübersetzung nach Anspruch 5, wobei der normale Bereich aus Stromwerten besteht, die über einem Stromwert liegen, der berechnet wird, indem ein vorgegebener Stromwert vom Sollwert des Stroms subtrahiert wird, und unter einem Stromwert, der berechnet wird, indem der vorgegebene Stromwert zum Sollwert des Stroms addiert wird.
  7. Lenkung mit variabler Lenkübersetzung nach Anspruch 2, wobei die Steuereinheit (3) einen Schalttransistor (324) zum Regeln/Steuern des durch die Erregerspule zu fließenden Stroms aufweist, und die Fehlfunktionsvermeidungseinheit (31, S104, S203, S303) eine Einrichtung aufweist, die den Schalttransistor (324) sperrend schaltet, wenn die Fehlfunktionserfassungseinheit (31, S104, S203, S303) eine Fehlfunktion der Erregerspule (2) erfasst.
  8. Lenkung mit variabler Lenkübersetzung nach Anspruch 7, mit: einer Stromversorgungsspannungserfassungseinheit (36) zum Erfassen des Spannungswerts der Stromversorgung (8) zur Zufuhr des Stroms zur Erregerspule (2), wobei die Steuereinheit (3) aufweist: eine Zufuhreinheit, die den Strom mit einem Tastverhältnis zur Erregerspule (2) führt, das in Abhängigkeit vom Spannungswert der Stromversorgung (8) festgelegt wird, um zu ermöglichen, dass der Strom des Sollwerts durch die Erregerspule (2) fließt.
  9. Lenkung mit variabler Lenkübersetzung nach Anspruch 8, wobei die Fehlfunktionserfassungseinheit (31, S103, S202, S302) einen mit der Erregerspule (2) elektrisch verbundenen Widerstand (327a, 327b) und eine Berechnungseinheit (31) aufweist, die den Wert des durch die Erregerspule (2) tatsächlich fließenden Stroms in Abhängigkeit von dem über den Widerstand erfassten Spannungswert berechnet.
  10. Lenkung mit variabler Lenkübersetzung nach Anspruch 9, wobei die Fehlfunktionserfassungseinheit (31, S103, S202, S302) eine Berechnungseinheit (31) aufweist, die einen normalen Bereich des durch die Erregerspule (2) tatsächlich fließenden Stroms in Abhängigkeit von dem Strom des Sollwerts festlegt und bestimmt, dass die Erregerspule nicht in Ordnung ist, wenn der Wert des tatsächlich fließenden Stroms außerhalb des normalen Bereichs liegt.
  11. Lenkung mit variabler Lenkübersetzung nach Anspruch 1, mit: einer Stromversorgungsspannungserfassungseinheit (36) zum Erfassen des Spannungswerts einer Stromversorgung (8) zur Zufuhr des Stroms zur Erregerspule (2), wobei die Steuereinheit (3) aufweist: eine Zufuhreinheit, die den Strom mit einem Tastverhältnis zur Erregerspule (2) führt, das in Abhängigkeit vom Spannungswert der Stromversorgung (8) festgelegt wird, um zu ermöglichen, dass der Strom des Sollwerts durch die Erregerspule (2) fließt.
  12. Lenkung mit variabler Lenkübersetzung nach Anspruch 11, wobei die Fehlfunktionserfassungseinheit (31, S103, S202, S302) einen mit der Erregerspule (2) elektrisch verbundenen Widerstand (327a, 327b) und eine Berechnungseinheit (31) aufweist, die den Wert des durch die Erregerspule (2) tatsächlichen fließenden Stroms in Abhängigkeit von dem über den Widerstand (327a, 327b) erfassten Spannungswert berechnet.
  13. Lenkung mit variabler Lenkübersetzung nach Anspruch 12, wobei die Fehlfunktionserfassungseinheit (31, S103, S202, S302) eine Berechnungseinheit (31) aufweist, die einen normalen Bereich des durch die Erregerspule (2) tatsächlich fließenden Stroms in Abhängigkeit von dem Strom des Sollwerts festlegt und bestimmt, dass die Erregerspule (2) nicht in Ordnung ist, wenn der Wert des tatsächlich fließenden Stroms außerhalb des normalen Bereichs liegt.
  14. Lenkung mit variabler Lenkübersetzung nach Anspruch 13, wobei der normale Bereich aus Stromwerten besteht, die über einem Stromwert liegen, der berechnet wird, indem ein vorgegebener Stromwert vom Sollwert des Stroms subtrahiert wird, und unter einem Stromwert, der berechnet wird, indem der vorgegebene Stromwert zum Sollwert des Stroms addiert wird.
  15. Lenkung mit variabler Lenkübersetzung nach Anspruch 1, wobei die Fehlfunktionserfassungseinheit (31, S103, S202, S302) einen mit der Erregerspule (2) elektrisch verbundenen Widerstand (327a, 327b) und eine Berechnungseinheit (31) aufweist, die den Wert des durch die Erregerspule (2) tatsächlich fließenden Stroms in Abhängigkeit von dem über den Widerstand (327a, 327b) erfassten Spannungswert berechnet.
  16. Lenkung mit variabler Lenkübersetzung nach Anspruch 1, wobei die Fehlfunktionserfassungseinheit (31, S103, S202, S302) eine Berechnungseinheit (31) aufweist, die einen normalen Bereich des durch die Erregerspule (2) tatsächlich fließenden Stroms in Abhängigkeit von dem Strom des Sollwerts festlegt und bestimmt, dass die Erregerspule (2) nicht in Ordnung ist, wenn der Wert des tatsächlich fließenden Stroms außerhalbe des normalen Bereichs liegt.
  17. Lenkung mit variabler Lenkübersetzung nach Anspruch 16, wobei der normale Bereich aus Stromwerten besteht, die über einem Stromwert liegen, der berechnet wird, indem ein vorgegebener Stromwert vom Sollwert des Stroms subtrahiert wird, und unter einem Stromwert, der berechnet wird, indem der vorgegebene Stromwert zum Sollwert des Stroms addiert wird.
  18. Lenkung mit variabler Lenkübersetzung, mit: einer mit einem Lenkrad (10) verbundenen Eingangswelle (11); einer mit lenkbaren Rädern (17) operativ verbundenen Ausgangswelle (13); einem Elektromotor (4) zum Verstellen des Drehwinkels der Ausgangswelle (13) durch Anlegen einer in Abhängigkeit vom Drehwinkel der Eingangswelle (11) festgelegten Antriebskraft an die Ausgangswelle (13); einem Sperrteil (21) zum lösbaren Verbinden der Eingangswelle (11) gegenüber der Ausgangswelle (13); einer Erregerspule (2) zum Betätigen des Sperrteils (21) zum Lösen der Verbindung zwischen der Eingangswelle (11) und der Ausgangswelle (13), einer Steuereinheit (3) zum Regeln/Steuern des der Erregerspule (2) zuzuführenden Stroms und des dem Elektromotor (4) zuzuführenden Stroms; einer Fehlfunktionserfassungseinheit (31, S103, S202, S302) zum Erfassen einer Fehlfunktion der Erregerspule (2); und einer Fehlfunktionsvermeidungseinheit (31, S104, S203, S303), die den Antrieb des Elektromotors (4) unterbricht, wenn die Fehlfunktionserfassungseinheit (31, S103, S202, S302) eine Fehlfunktion der Erregerspule (2) erfasst.
  19. Lenkung mit variabler Lenkübersetzung nach Anspruch 18, wobei die Steuereinheit (3) einen Schalttransistor (324) zum Regeln/Steuern des durch die Erregerspule (2) zu fließenden Stroms aufweist, und die Fehlfunktionsvermeidungseinheit (31, S104, S203, S303) eine Einrichtung aufweist, die den Schalttransistor (324) sperrend schaltet, wenn die Fehlfunktionserfassungseinheit (31, S103, S202, S302) eine Fehlfunktion der Erregerspule (2) erfasst.
DE102004022493A 2003-05-07 2004-05-07 Lenkung mit variabler Lenkübersetzung Withdrawn DE102004022493A1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP2003129559A JP2004330883A (ja) 2003-05-07 2003-05-07 伝達比可変操舵装置
JP2003/129559 2003-05-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102004022493A1 true DE102004022493A1 (de) 2004-12-02

Family

ID=33308228

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102004022493A Withdrawn DE102004022493A1 (de) 2003-05-07 2004-05-07 Lenkung mit variabler Lenkübersetzung

Country Status (4)

Country Link
US (1) US6868933B2 (de)
JP (1) JP2004330883A (de)
DE (1) DE102004022493A1 (de)
FR (1) FR2854605B1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007023082A1 (de) * 2007-05-16 2008-11-20 Zf Lenksysteme Gmbh Verfahren zur Prüfung eines Verriegelungszustands einer mechanischen Sperre eines Elektomotors
DE102008000411A1 (de) 2008-02-26 2009-08-27 Zf Lenksysteme Gmbh Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung eines elektrischen Aktuators
DE102009000156A1 (de) * 2009-01-13 2010-07-15 Zf Lenksysteme Gmbh Verfahren zum Blockieren eines Überlagerungsgetriebes

Families Citing this family (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP2005067284A (ja) * 2003-08-20 2005-03-17 Denso Corp 伝達比可変操舵装置
JP4474896B2 (ja) * 2003-10-22 2010-06-09 株式会社ジェイテクト パワーステアリング装置
JP4349120B2 (ja) * 2003-12-19 2009-10-21 株式会社デンソー 伝達比可変操舵装置
JP4409313B2 (ja) * 2004-02-24 2010-02-03 株式会社デンソー ブラシレスモータ駆動装置
JP4428140B2 (ja) * 2004-05-21 2010-03-10 株式会社デンソー 電子制御装置,電動パワーステアリング装置,および伝達比可変操舵装置
JP3886991B2 (ja) * 2004-09-10 2007-02-28 三菱電機株式会社 モータ制御装置
JP2007055571A (ja) * 2005-07-28 2007-03-08 Fuji Kiko Co Ltd 可変舵角比操舵装置のロック構造
JP4613976B2 (ja) * 2008-04-07 2011-01-19 トヨタ自動車株式会社 車両の操舵制御装置
JP5627842B2 (ja) 2008-04-23 2014-11-19 株式会社ジェイテクト 操舵制御装置
US9909631B2 (en) * 2014-11-07 2018-03-06 Means Industries, Inc. Apparatus for controllably actuating a selectable coupling assembly having multiple operating modes
US10486645B2 (en) * 2015-11-20 2019-11-26 Ford Global Technologies, Llc Lock for vehicle active front steering system
JP7067405B2 (ja) * 2018-10-11 2022-05-16 株式会社デンソー 回転検出装置、操舵システム
CN110884561B (zh) * 2019-12-06 2022-06-17 星辉互动娱乐股份有限公司 一种应用于玩具车的电子助力转向控制方法

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6164150A (en) * 1997-05-23 2000-12-26 Toyota Jidosha Kabushiki Kaisha Vehicle steering apparatus
JP4368031B2 (ja) 2000-03-31 2009-11-18 株式会社ジェイテクト 伝達比可変操舵装置
JP3986315B2 (ja) * 2002-01-17 2007-10-03 株式会社ジェイテクト 車両用操舵装置、プログラム、記録媒体
JP2003312515A (ja) * 2002-04-24 2003-11-06 Koyo Seiko Co Ltd 車両用操舵装置

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007023082A1 (de) * 2007-05-16 2008-11-20 Zf Lenksysteme Gmbh Verfahren zur Prüfung eines Verriegelungszustands einer mechanischen Sperre eines Elektomotors
DE102008000411A1 (de) 2008-02-26 2009-08-27 Zf Lenksysteme Gmbh Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung eines elektrischen Aktuators
DE102008000411B4 (de) * 2008-02-26 2016-11-03 Robert Bosch Automotive Steering Gmbh Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung eines elektrischen Aktuators
DE102009000156A1 (de) * 2009-01-13 2010-07-15 Zf Lenksysteme Gmbh Verfahren zum Blockieren eines Überlagerungsgetriebes

Also Published As

Publication number Publication date
JP2004330883A (ja) 2004-11-25
FR2854605B1 (fr) 2007-04-06
US20040222033A1 (en) 2004-11-11
FR2854605A1 (fr) 2004-11-12
US6868933B2 (en) 2005-03-22

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19549882B4 (de) Steuervorrichtung für eine elektrische Servolenkung
DE4438144C2 (de) Steuervorrichtung für motorgetriebenes Servolenkungssystem eines Kraftfahrzeuges
DE10151177B4 (de) Vorrichtung zur Steuerung einer mittels eines Motors betriebenen Servolenkeinrichtung
DE112007003256B4 (de) Lenkvorrichtung
DE102004022493A1 (de) Lenkung mit variabler Lenkübersetzung
DE69737445T2 (de) Regler für motorisch-angetriebene servolenkung
DE69524942T2 (de) Steuersystem für elektrische Servolenkung
DE3783367T2 (de) Vom motor angetriebene servolenkung.
DE10063605B4 (de) Elektrisches Servolenksystem
DE68915292T2 (de) Servolenkeinrichtung mit Motor.
DE60306463T2 (de) Fahrzeuglenkungsregelsystem
DE3710591A1 (de) Motorgetriebenes servolenkungssystem
DE4327639C2 (de) Elektrische Servolenkungsvorrichtung für Kraftfahrzeuge
DE4429331A1 (de) Steuervorrichtung für reversiblen Motor und motorangetriebenes Servolenkungssystem für Motorfahrzeug unter Benutzung derselben
DE10117058B4 (de) Elektrische Servolenkvorrichtung
DE10035356B4 (de) Vorrichtung zur elektrischen Servolenkung
DE10317581A1 (de) Steueranordnung einer motorgetriebenen Servolenkung
DE102008035804B4 (de) Elektrische Servolenkvorrichtung
DE4231328C2 (de) Servolenkungsvorrichtung und Verfahren zum Steuern einer Servolenkungsvorrichtung
WO1988000545A1 (fr) Servo-direction, en particulier pour vehicules a moteur
DE69010131T2 (de) Motorisierte Servolenkung.
DE3126128A1 (de) Anordnung zum begrenzen unkontrollierter winkelbewegungen im gelenk zwischen fahrzeugeinheiten von gelenkfahrzeugen, insbesondere gelenkomnibussen
DE102006026209B4 (de) Überwachungseinrichtung und Verfahren für eine bordseitige Batterie zur Korrektur des Offset-Werts von deren Stromsensor
WO2009132862A1 (de) Vorrichtung und verfahren zum betrieb einer technischen einrichtung, mit einer elektrischen antriebsmaschine
DE3783900T2 (de) Servolenkungs-steuerungseinrichtung.

Legal Events

Date Code Title Description
8139 Disposal/non-payment of the annual fee