-
Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Überwachungseinrichtung für eine bordseitige
Batterie, welche den Ladezustand einer Batterie überwacht, die bei einem Fahrzeug
wie beispielsweise einem Kraftfahrzeug vorgesehen ist, sowie ein
Verfahren zum Korrigieren eines Offset-Werts eines Stromsensors,
der bei der Überwachungseinrichtung
eingesetzt wird, wobei die Einrichtung und das Verfahren die Messgenauigkeit
von Ladungs- und Entladungsströmen
von bordseitigen Batterien verbessern sollen.
-
Bei
seit einigen Jahren hergestellten Kraftfahrzeugen sind verschiedene
Arten elektronischer Geräte
vorgesehen, und wird auch die Kraftstoffeinspritzmenge einer Brennkraftmaschine
durch einen Computer gesteuert. Wenn bei derartigen Umständen die
Menge des Restladestroms einer bordseitigen Batterie, welche Energie
an diese elektronischen Geräte
liefert, zu klein wird, tritt ein ernsthaftes Problem in Bezug auf
den Betrieb des Fahrzeugs auf. Andererseits ist es erforderlich,
um die Verringerung der Belastung zu erzielen, welcher die Brennkraftmaschine
ausgesetzt ist, um den Kraftstoffverbrauch des Fahrzeugs zu verbessern,
die überflüssige Energieerzeugung
eines Drehstromgenerators zu verringern, der die bordseitige Batterie
auflädt.
-
Um
die Energieerzeugung exakt zu steuern ist es erforderlich, den exakten
Ladungszustand der Batterie zu kennen, und zu diesem Zweck ist eine Überwachungseinrichtung
für eine
bordseitige Batterie vorgesehen, welche den Entladungsstrom feststellt,
der von der Batterie abgegeben wird (eine Entladungsmenge), und
einen Ladestrom, der in die Batterie fließt (eine Lademenge), durch
einen Stromsensor, und den Ladungszustand der Batterie aus einem integrierten
Wert aus der Entladungsmenge und der Lademenge bestimmt, die so
erfasst wurden.
-
Der
Stromsensor besteht beispielsweise aus einem Ringkern, der einen
Spalt aufweist, einen Leitungsdraht, der durch einen Ring des Ringkerns
hindurchgeht, und ein Hall-Element, das in den Spalt des Ringkerns
eingeführt
ist, so dass ein Durchgangsstrom, der durch den Leitungsdraht fließt, durch
Erfassung einer Magnetflussdichte gemessen wird, die durch den Durchgangsstrom
erzeugt wird.
-
Ein
Messwert, der von dem Stromsensor gemessen wird, ist mit einem Fehler
behaftet, der seinem Offset zuzuschreiben ist. Dies tritt infolge
von Toleranzen des Stromsensors und/oder einer Alterung des Stromsensors
und/oder seiner Umfangsschaltungen und -geräte auf. Daher wird bei der Überwachungseinrichtung
für eine
bordseitige Batterie der Offset-Wert des Stromsensors ordnungsgemäß korrigiert.
-
Es
ist eine Überwachungseinrichtung
für eine
bordseitige Batterie bekannt, welche so arbeitet, dass sie den Offset
eines Stromsensors einstellt (vergleiche beispielsweise die
JP-A-2004-325235 ). Diese Überwachungseinrichtung
für eine
bordseitige Batterie weist, wie in
5 gezeigt,
einen Stromsensor
21 auf, einen Zündschalter (nachstehend bezeichnet
als ”Zündschalter” oder ”IG·SW”)
7,
und mehrere elektronische Steuer einheiten (nachstehend als ”ECEs” bezeichnet)
31,
11,
13,
15,
und eine ECU
31 dieser ECUS führt die Offset-Einstellung
des Stromsensors
21 durch. Die ECUS
11,
13,
15 sind ECUs
zum Steuern einer Brennkraftmaschine, von Türschlössern, einer Klimaanlage, Audiogeräten und dergleichen.
-
Die
ECU 31 weist eine Kommunikationszustands-Bestimmungseinheit 35D auf,
eine Akquisitionseinheit 35A zum Akquirieren eines Offset-Einstellzeitpunkts,
eine Ausgangswert-Beschaffungseinheit 35B zum Beschaffen
eines Ausgangswerts von dem Stromsensor 21 zu einem Offset-Einstellzeitpunkt,
der akquiriert wurde, und eine Einstellwert-Bestimmungseinheit 35C zur
Bestimmung eines Offset-Einstellwerts.
-
Bei
dieser Einrichtung wird, wenn die Treiberstromversorgung von der
Batterie 1 zu den ECUS 11, 13, 15 unterbrochen
ist, wobei der IG·SW 7 ausgeschaltet
ist, der Betrieb von nicht dargestellten Schaltern nicht durchgeführt, welche
die Verbindung zu den ECUS 11, 13, 15 herstellen,
und es werden keine Steuersignale zu Verbrauchern (nicht dargestellt),
die gesteuert werden sollen, erzeugt, was zu einem Zustand führt, in
welchem kein Steuersignal zwischen den ECUS 11, 13, 15 über ein
LAN 9 übertragen
und empfangen wird.
-
Wenn
dies der Fall ist, fließt
nur ein Dunkelstrom zu den ECUs 11, 13, 15 und
den gesteuerten Verbrauchern, und fließt nur ein Entladungsstrom, der
aus dem Dunkelstrom und einem Strom besteht, welcher der ECU 31 zugeführt wird,
in einer Stromversorgungsleitung 3. Der Entladungsstrom
weist einen kleinen Wert auf, der ausreichend vernachlässigbar
bei der Offset-Einstellung des Stromsensors 21 ist.
-
Die
Kommunikationszustands-Bestimmungseinheit 35D erfasst einen
Zustand, in welchem keine Multiplex-Kommunikation in dem LAN 9 durchgeführt wird,
die Akquisitionseinheit 35A akquiriert einen Zustand, der
von der Kommunikations-Bestimmungseinheit 35D erfasst wird,
als einen ”eine
Offset-Einstellbedingung erfüllenden
Zustand”,
und die Ausgangswert-Beschaffungseinheit beschafft sich einen Ausgangswert,
der von dem Stromsensor 21 ausgegeben wird, wenn die Akquisitionseinheit 35A den
Zustand akquiriert, welcher der Offset-Einstellbedingung genügt. Die
Einstellwert-Bestimmungseinheit 35C bestimmt eine Differenz
zwischen dem Ausgangssignal des Stromsensors 21 zu diesem
Zeitpunkt und einem Ausgangssignal des Stromsensors 21 unter
Standardbedingungen, wenn kein Strom in der Stromversorgungsleitung 3 fließt.
-
Allerdings
sind bei seit einigen Jahren hergestellten Kraftfahrzeugen ein Sicherheitssystem,
welches seinen Erfassungsbetrieb fortsetzt, selbst wenn die Brennkraftmaschine
angehalten ist, und Unterhaltungsgeräte vorgesehen, welche den Insassen
erfreuen kann, selbst wenn das Fahrzeug geparkt ist und dergleichen,
so dass Bestandteile vorhanden sind, bei welchen sich der Verbrauch
des Stroms (Dunkelstroms) ändert,
und die direkt durch die Betätigung
von Schaltern durch den Insassen betrieben werden, obwohl die Multiplex-Kommunikation
in dem LAN unterbrochen ist. Daher ist es, obwohl der Offset-Wert des Stromsensors
durch Auswahl eines Zustands korrigiert wird, in welchem die Multiplex-Kommunikation
unterbrochen ist, schwierig, eine exakte Korrektur durchzuführen, und
ist es nicht möglich,
exakt eine Änderung
der Eigenschaften zu korrigieren, die infolge der Toleranz und/oder
der Alterung des Stromsensors auftritt.
-
Aus
der Druckschrift
DE 199 47 301 ist
eine Überwachungseinrichtung
mit den Merkmalen des Oberbegriffs aus Anspruch 1 bekannt. Diese
Druckschrift sowie auch die Druckschriften
DE 603 13 566 T2 und
JP 2004/177187 A betreffen
Vorrichtungen und Verfahren zur Kalibrierung von Stromsensoren, bei
denen mittels eines Unterbrechers jeglicher Strom durch den Sensor
unterbrochen werden kann, um so eine zuverlässige Ermittlung des Offset-Werts durchführen zu
können.
Nachteilig an diesen herkömmlichen
Vorrichtungen und Verfahren ist aber dass während der Ermittlung des Offset-Werts
auch die oben erwähnten
Sicherheits- und Unterhaltungssysteme stromlos sind.
-
Die
Erfindung wurde angesichts der voranstehend geschilderten Situation
entwickelt, und ein Vorteil der Erfindung besteht in der Bereitstellung
einer Überwachungseinrichtung
für eine
bordseitige Batterie, welche exakt den Offset-Wert des Stromsensors
korrigieren kann, ohne dass alle an die Batterie angeschlossenen
Verbraucher stromlos geschaltet werden müssen, und in der Bereitstellung
eines entsprechenden Verfahrens.
-
Dies
wird durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche erreicht.
Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
-
Gemäß der vorliegenden
Erfindung kann infolge der Tatsache, dass ein Ausgangssignal des Stromsensors,
das sich ergibt, wenn ein von dem Stromsensor zu messender Strom
gleich 0 Ampere ist, als ein Offset-Wert erfasst wird, ein Offset-Wert erhalten
werden, in welchem sich eine Änderung
der Eigenschaften infolge der Toleranz und/oder der Alterung des
Stromsensors widerspiegelt.
-
Weiterhin
wird infolge der Tatsache, dass der Strom durch den Verbraucher
durch die Seitenleitung fließt,
selbst wenn der Strom unterbrochen ist, der zum Stromsensor fließt, um einen
Offset-Wert des Stromsensors zu erfassen, keine Auswirkung auf den Verbraucher
hervorgerufen.
-
Da
der Dunkelstrom von der Hauptleitungsstrom-Unterbrechungseinheit unterbrochen wird, kann
die bordseitige Batterie gehindert werden, zu stark entladen zu
werden (also eine zu starke Entladung der bordseitigen Batterie
verhindert werden), selbst wenn das Fahrzeug über einen längeren Zeitraum anhält, was
es ermöglicht,
das Startvermögen der
Brennkraftmaschine zu verbessern. Darüber hinaus kann ein Unfall
infolge eines Kurzschlusses verhindert werden, wenn das Fahrzeug
gewartet wird.
-
Da
bei dem erfindungsgemäßen Verfahren der
Strom nur in die Seitenleitung fließt, und ein Ausgangssignal
des Stromsensors, das sich ergibt, wenn der Strom in der Hauptleitung,
der von dem Stromsensor gemessen werden soll, gleich 0 ist, als
ein Offset-Wert erfasst wird, kann ein Offset-Wert erhalten werden,
in welchem sich eine Änderung
der Eigenschaften infolge der Toleranz und/oder der Alterung des
Stromsensors widerspiegelt. Weiterhin ergibt sich keine Auswirkung
auf den Verbraucher durch die Unterbrechung des Stroms zur Hauptleitung.
-
Da
bei dem erfindungsgemäßen Verfahren ein
Ausgangssignal des Stromsensors, das sich ergibt, wenn der von dem
Stromsensor zu messende Strom unterbrochen ist, als ein Offset-Wert
erfasst wird, kann ein Offset-Wert erhalten werden, in welchem sich
eine Änderung
der Eigenschaften infolge der Toleranz und/oder der Alterung des
Stromsensors widerspiegelt. Da die Unterbrechung des Dunkelstroms
weitergeht, selbst nachdem die Korrektur des Offset-Werts fertig
gestellt wurde, kann darüber hinaus
verhindert werden, dass die bordseitige Batterie zu stark entladen
wird, obwohl das Fahrzeug über einen
längeren
Zeitraum stillsteht, und kann das Startverhalten der Brennkraftmaschine
verbessert werden. Weiterhin kann ein Unfall infolge eines Kurzschlusses
verhindert werden, während
das Fahrzeug gewartet wird.
-
Gemäß der Erfindung
kann infolge der Tatsache, dass zwar eine Änderung der Eigenschaften infolge
der Toleranz und/oder der Alterung bei dem Stromsensor auftritt,
der in der Überwachungseinrichtung
für die
bordseitige Batterie verwendet wird, der Offset-Wert des Stromsensors
exakt korrigiert werden. Dies führt
dazu, dass die Strommessgenauigkeit der Überwachungseinrichtung für die bordseitige
Batterie verbessert werden kann, um so exakt die Stärke des
restlichen Ladestroms in der bordseitigen Batterie zu berechnen,
wodurch eine überflüssige Energieerzeugung
beim Aufladen der bordseitigen Batterie verringert werden kann,
so dass eine Verringerung des Brennstoffverbrauchs erzielt wird.
-
Die
Erfindung wurde daher voranstehend kurz geschildert. Die Erfindung
wird nachstehend anhand zeichnerisch dargestellter Ausführungsbeispiele
näher erläutert, aus
welchen weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung hervorgehen.
Es zeigt:
-
1 ein
Blockschaltbild der Konfiguration einer ersten Ausführungsform
einer Überwachungseinrichtung
für eine
bordseitige Batterie gemäß der Erfindung;
-
2 ein
Zeitablaufdiagramm zur Erläuterung
eines Offset-Wert-Korrekturverfahrens,
das bei der ersten Ausführungsform der Überwachungseinrichtung
für eine
bordseitige Batterie gemäß der Erfindung
verwendet wird;
-
3 ein
Blockschaltbild der Konfiguration einer zweiten Ausführungsform
einer Überwachungseinrichtung
für eine
bordseitige Batterie gemäß der Erfindung;
-
4 ein
Zeitablaufdiagramm zur Erläuterung
eines Offset-Wert-Korrekturverfahrens,
das bei der zweiten Ausführungsform
der Überwachungseinrichtung
für eine
bordseitige Batterie gemäß der Erfindung
eingesetzt wird; und
-
5 ein
Blockschaltbild der Konfiguration einer herkömmlichen Überwachungseinrichtung für eine bordseitige
Batterie.
-
(Erste Ausführungsform)
-
1 ist
ein Blockschaltbild, das die Konfiguration einer ersten Ausführungsform
einer Überwachungseinrichtung
für eine
bordseitige Batterie gemäß der Erfindung
zeigt. Diese Überwachungseinrichtung
für eine
bordseitige Batterie weist eine bordseitige Batterie 40 auf,
einen Stromsensor 43, ein primäres Relais 41, das
normalerweise geschlossen ist, ein sekundäres Relais 42, das
normalerweise geöffnet
ist, einen IG·SW 49,
eine Stromversorgungs-Überwachungs-ECU 50 zur
Einstellung eines Offset-Werts des Stromsensors 43 durch
Steuern des primären
Relais 41 und des sekundären Relais 42, und
verschiedene Arten von Verbrauchern 44 bis 48.
-
Hierbei
sind, zur genaueren Unterscheidung, die verschiedenen Arten der
Verbraucher aufgeteilt auf einen ”Dunkelstromverbraucher” 44,
der normalerweise Dunkelstrom verbraucht, selbst wenn der IG·SW 49 ausgeschaltet
ist, einen ”durch
SW direkt ausgeschalteten Verbraucher des Systems +B” 45, der
aktiviert ist, wenn der IG·SW 49 ausgeschaltet
ist, und sein Betriebszustand nicht durch eine Multiplex-Kommunikation
in einem bordseitigen LAN erfasst werden kann, einen ”allgemeinen
Verbraucher des ”Systems
+B” 46,
der aktiviert ist, wenn der IG·SW 49 ausgeschaltet
ist, und sein Betriebszustand nicht durch die Multiplex-Kommunikation
in dem bordseitigen LAN erfasst werden kann, einen ”durch SW
direkt ausgeschalteten Verbraucher des IG-Systems” 47,
der aktiviert ist, wenn der IG·SW 49 eingeschaltet
ist, und dessen Betriebszustand nicht durch die Multiplex-Kommunikation
in dem bordseitigen LAN erfasst werden kann, und einen ”allgemeinen
Verbraucher des IG-Systems” 48,
der aktiviert ist, wenn der IG·SW 49 eingeschaltet
ist, und dessen Betriebszustand durch die Multiplex-Kommunikation in
dem bordseitigen LAN erfasst werden kann. Der Dunkelstromverbraucher 44,
der allgemeine Verbraucher 46 des Systems +B und der allgemeine
Verbraucher 48 des IG-Systems sind an das bordseitige LAN
angeschlossen. Es wird darauf hingewiesen, dass das ”System
+B” ein
Reservesystem bezeichnet (nämlich
ein System, welchem eine Batteriespannung selbst dann zugeführt wird,
wenn der IG·SW 49 ausgeschaltet
ist).
-
Das
primäre
Relais 41 ist zwischen dem Stromsensor 43 und
der bordseitigen Batterie 40 so angeordnet, dass es einen
Strom in einer Stromversorgungsleitung A ein- und ausschaltet, welcher
einen Durchgangsstrom des Stromsensors 43 bildet. Das sekundäre Relais 42 ist
in einer Stromversorgungsleitung B angeordnet, welche den Stromsensor 43 parallel
zum primären
Relais 41 so umgeht, dass ein Strom in der Stromversorgungsleitung
B ein- und ausgeschaltet wird.
-
Ein
Verbraucherstrom I, der normalerweise über die Stromversorgungsleitung
A zugeführt
wird, wird von der bordseitigen Batterie 40 dem Dunkelstromverbraucher 44 zugeführt, dem
direkt ausgeschalteten Verbraucher 45 des Systems +B, und
dem allgemeinen Verbraucher 46 des Systems +B, und wird
auch dem direkt ausgeschalteten Verbraucher 47 des IG-Systems
und dem allgemeinen Verbraucher 48 des IG-Systems über den
IG·SW 49 zugeführt.
-
Die
Stromversorgungs-Überwachungs-ECU 50 weist
eine Multiplex-Kommunikationsschnittstelle (I/F) 54 auf,
die eine Verbindung zum bordseitigen LAN herstellt, eine IG·SW-Eingangs-I/F 53,
welcher ein Signal zugeführt
wird, das den Ein- bzw. den Ausschaltzustand des IG·SW 49 anzeigt,
eine Stromsensor-I/F 52,
die eine Verbindung zum Stromsensor 43 herstellt, einen
primären
Transistor 55, der das primäre Relais 41 ausschaltet,
das normalerweise geschlossen ist, einen sekundären Transistor 56,
der das sekundäre
Relais 42 einschaltet, das normalerweise offen ist, und
eine Steuerschaltung (CPU) 51, die einen Offset-Wert des
Stromsensors 43 korrigiert, wobei der Strom normalerweise
von der bordseitigen Batterie 40 den einzelnen Einheiten
der Stromversorgungs-Überwachung-ECU 50 mit
Ausnahme der IG·SW-Eingangs-I/F 53 zugeführt wird.
-
Die
CPU 51 der Stromversorgungs-Überwachungs-ECU 50 erfasst
ein Ausgangssignal des Stromsensors 43, und korrigiert
dessen Offset-Wert während
eines Prozesses zum Korrigieren des Offset-Werts des Stromsensors 43.
Die CPU 51 der Stromversorgungs-Überwachungs-ECU 50 dient
daher als die ”Detektorvorrichtung
zur Erfassung eines Ausgangssignals des Stromsensors” und als
die ”Offset-Wert-Korrekturvorrichtung
zum Korrigieren des Offset-Werts des Stromsensors unter Verwendung eines
von der Detektorvorrichtung erfassten Werts”, die so in den Patentansprüchen definiert
sind.
-
Bei
dieser Einrichtung wird das primäre
Relais 41, das normalerweise geschlossen ist, ständig eingeschaltet
gehalten, mit Ausnahme jener Zeiten, zu welchen der Offset-Wert
des Stromsensors 43 korrigiert wird, und der gesamte Verbraucherstrom
I durch die Stromversorgungsleitung A fließt.
-
Die
Einstellung des Offset-Werts des Stromsensors 43 wird entsprechend
der nachstehend geschilderten Prozedur durchgeführt. 2 ist ein
Zeitablaufdiagramm, welches Betätigungszeitpunkte
erläutert,
die während
dieser Offset-Wert-Einstellung auftreten.
- (1) Der Benutzer parkt das Fahrzeug, und schaltet den
IG·SW 49 aus.
Wenn anhand eines Signals, das über
die IG·SW-Eingangs-I/F 53 erhalten wird,
festgestellt wird, dass sich der IG·SW 49 im ausgeschalteten
Zustand befindet, ändert
die CPU 51 die Betriebsart des Stromsensors 43 von einer
Messbetriebsart zu einer Parksteuerbetriebsart. Weiterhin erfasst
die CPU 51 der Stromversorgungs-Überwachungs-ECU 50 aus
einem Signal, das über
die Multiplex-Kommunikations-I/F 54 erhalten wird, dass
sich eine Multiplex-Kommunikation in dem bordseitigen LAN im unterbrochenen
Zustand befindet.
Wenn der voranstehend geschilderte Zustand oder
ein Zustand 1 auftritt, in welchem sich der IG·SW 49 im Ausschaltzustand
befindet, die Multiplex-Kommunikation im unterbrochenen Zustand,
und der Stromsensor 43 in der Parksteuerbetriebsart, beginnt
die CPU 51 der Stromversorgungs-Überwachungs-ECU 50 einen
Prozess zum Korrigieren des Offset-Werts des Stromsensors 43.
- (2) Zuerst versorgt die CPU 51 der Stromversorgungs-Überwachungs-ECU 50 den
sekundären Transistor 56 mit
Energie, um das sekundäre
Relais 42 einzuschalten, und hierdurch zu ermöglichen,
dass der Verbraucherstrom I sowohl in die Stromversorgungsleitung
A als auch in die Stromversorgungsleitung B fließt. Daher wird ein Zustand
2 hervorgerufen, in welchem sich der IG·SW 49 im ausgeschalteten
Zustand befindet, die Multiplex-Kommunikation im unterbrochenen Zustand,
der Stromsensor 43 in der Parksteuerbetriebsart, das primäre Relais 41 im
eingeschalteten Zustand, und das sekundäre Relais 42 im eingeschalteten
Zustand.
- (3) Daraufhin versorgt die CPU 51 der Stromversorgungs-Überwachungs-ECU 50 den
primären Transistor 55 so
mit Energie, dass das primäre Relais 41 ausgeschaltet
wird, um hierdurch zu ermöglichen,
dass der Verbraucherstrom I nur in die Stromversorgungsleitung B
fließt.
Daher wird ein Zustand 3 erzeugt, in welchem sich der IG·SW 49 im
ausgeschalteten Zustand befindet, die Multiplex-Kommunikation im
unterbrochenen Zustand, der Stromsensor 43 in der Parksteuerbetriebsart, das
primäre
Relais 41 im ausgeschalteten Zustand, und das sekundäre Relais 42 im
eingeschalteten Zustand.
In diesem Zustand 3 wird infolge der
Tatsache, dass kein Strom in die Stromversorgungsleitung A fließt, der
Durchgangsstrom des Stromsensors 43 gleich 0 Ampere. Die
CPU 51 erfasst dann ein Ausgangssignal des Stromsensors 43,
und korrigiert den Offset-Wert des Stromsensors 43 auf den
so erfassten Wert.
- (4) Nach Fertigstellung der Korrektur des Offset-Werts des Stromsensors 43 schaltet
die CPU 41 der Stromversorgungs- Überwachungs-ECU 50 den
primären
Transistor 55 ab, um so das primäre Relais 41 in den
Einschaltzustand (einen Zustand 4) zurückzustellen. Dieser Zustand
4 ist gleich dem Zustand 2.
- (5) Dann schaltet die CPU 51 der Stromversorgungs-Überwachungs-ECU 50 den
sekundären Transistor 56 ab,
um das sekundäre
Relais 42 in den ausgeschalteten Zustand zurückzustellen
(einen Zustand 5). Dieser Zustand 5 ist gleich dem Zustand 1.
-
Auf
diese Weise wird der Offset-Wert-Korrekturprozess für den Stromsensor 43 fertig
gestellt. Während
des Offset-Wert-Korrekturprozesses
werden, da die bordseitige Batterie 40 und die Verbraucher 44 bis 46 miteinander über die
Stromversorgungsleitung B verbunden sind, die Verbraucher 44 bis 46 nicht
beeinflusst, obwohl die Stromversorgungsleitung A abgeschaltet ist.
-
Wie
voranstehend geschildert, kann bei der Überwachungseinrichtung für eine bordseitige
Batterie gemäß der Ausführungsform
infolge der Tatsache, dass der Offset-Wert in einem derartigen Zustand korrigiert
wird, dass der Durchgangsstrom des Stromsensors 43 gleich
0 Ampere ist, die Änderung des
Ausgangssignals des Stromsensors infolge einer sich ändernden
Toleranz und/oder des Alterns des Stromsensors korrekt erfasst werden.
-
Dies
führt dazu,
dass die Strommessgenauigkeit der Überwachungseinrichtung für die bordseitige
Batterie verbessert werden kann, so dass exakt das Ausmaß des Restladestroms
in der bordseitigen Batterie berechnet werden kann, wodurch eine überflüssige Energieerzeugung
beim Laden der bordseiti gen Batterie verringert werden kann, so
dass eine Verringerung des Kraftstoffverbrauchs erreicht werden
kann.
-
(Zweite Ausführungsform)
-
3 ist
ein Blockschaltbild, das die Konfiguration einer zweiten Ausführungsform
einer Überwachungseinrichtung
für eine
bordseitige Batterie gemäß der Erfindung
zeigt. Es wird darauf hingewiesen, dass gleiche Bezugszeichen für gleiche
Bauteile der zweiten Ausführungsform
wie bei der ersten Ausführungsform
verwendet werden, die gerade beschrieben wurde, um so deren Beschreibung
zu vereinfachen oder weglassen zu können.
-
Wie
in 3 gezeigt, weist diese Überwachungseinrichtung für eine bordseitige
Batterie eine bordseitige Batterie 40 auf, einen Stromsensor 43, eine
Stromversorgungs-Abschaltvorrichtung 66 zum Ein- bzw. Ausschalten
eines Stroms in einer Stromversorgungsleitung A, eine IG·SW 49,
eine Stromversorgungs-Überwachungs-ECU 60 zur
Einstellung eines Offset-Werts
des Stromsensors 43, und verschiedene Arten von Verbrauchern 44 bis 48.
-
Die
Stromversorgungs-Abschaltvorrichtung 66 ist so ausgebildet,
dass sie einen Strom in der Stromversorgungsleitung A ein-/ausschaltet,
der einen Durchgangsstrom des Stromsensors 43 bildet, und
ist daher zwischen dem Stromsensor 43 und der bordseitigen
Batterie 40 angeordnet, damit sie von dem Benutzer betätigt werden
kann, um die Stromversorgung zu den verschiedenen Verbrauchern 44 bis 48 zu
unterbrechen, wenn das Fahrzeug angehalten wird.
-
Die
Stromversorgungs-Überwachungs-ECU 60 weist
eine Multiplex-Kommunikations-I/F 64 auf, die eine Verbindung
zu einem bordseitigen LAN herstellt, eine IG·SW-Eingangs-I/F 63,
welcher ein Signal zugeführt
wird, das einen Ein- bzw. Ausschaltzustand des IG·SW 49 anzeigt,
eine Abschaltüberprüfungs-I/F 65,
welcher ein Signal zugeführt
wird, das einen Ein- bzw. Ausschaltzustand der Stromversorgungs-Abschaltvorrichtung 66 anzeigt,
und eine Steuerschaltung (CPU) 61 zum Korrigieren eines
Offset-Werts des Stromsensors 43, und es wird Strom normalerweise
von der bordseitigen Batterie 40 den einzelnen Einheiten
der Stromversorgungs-Überwachungs-ECU 60 zugeführt, mit
Ausnahme der IG·SW-Eingangs-I/F 63 und
der Abschaltüberprüfungs-I/F 65.
-
Die
CPU 61 der Stromversorgungs-Überwachungs-ECU 60 erfasst
ein Ausgangssignal des Stromsensors 43, und korrigiert
dessen Offset-Wert während
eines Prozesses zum Korrigieren des Offsets des Stromsensors 43.
Die CPU 61 der Stromversorgungs-Überwachungs-ECU 60 dient
daher als die ”Detektorvorrichtung
zur Erfassung eines Ausgangssignal des Stromsensors” und als
die ”Offset-Wert-Korrekturvorrichtung
zum Korrigieren des Offset-Werts des Stromsensors unter Verwendung eines
von der Detektorvorrichtung erfassten Werts”, die so in den Patentansprüchen definiert
sind.
-
Die
bordseitige Batterie 40, der Stromsensor 43, der
IG·SW 49 und
die verschiedenen Art von Verbrauchern 44 bis 48 unterscheiden
sich nicht von jenen bei der ersten Ausführungsform (bleiben also unverändert).
-
Wenn
bei dieser Einrichtung der Benutzer das Fahrzeug parkt, und die
Stromversorgung zu den verschiedenen Arten von Verbrauchern 44 bis 48 abschaltet,
durch Betätigung
der Stromversorgungs-Abschaltvorrichtung 66, wird eine
Offset-Einstellung
durch den Stromsensor 43 durchgeführt.
-
4 zeigt
ein Zeitablaufdiagramm, welches Betätigungszeitpunkte erläutert, die
während
dieser Offset-Wert-Einstellung auftreten. Die Einstellung des Offset-Werts
des Stromsensors 43 wird nämlich entsprechend der nachstehend
angegebenen Prozedur durchgeführt.
- (1) Wenn aus einem Signal, das über die IG·SW-Eingangs-I/F 63 erhalten
wird, festgestellt wird, dass sich der IG·SW 49 im ausgeschalteten Zustand
befindet, ändert
die CPU 61 die Betriebsart des Stromsensors 43 von
einer Messbetriebsart zu einer Parksteuerbetriebsart. Weiterhin
erfasst die CPU 61 des Stomversorgungs-Überwachungs-ECU 60 aus
einem Signal, das über
die Multiplex-Kommunikations-I/F 64 erhalten wird, dass
sich eine Multiplex-Kommunikation in dem bordseitigen LAN im unterbrochenen
Zustand befindet. Weiterhin überprüft die CPU 61 der
Stromversorgungs-Überwachungs-ECU 60 anhand
eines Signals, das über
die Abschaltüberprüfungs-I/F 65 erhalten
wird, dass die Stromversorgungs-Abschaltvorrichtung 66 von
ein nach aus umgeschaltet wird, wenn der Benutzer die Stromversorgungs-Abschaltvorrichtung 66 betätigt.
-
Wenn
der voranstehend geschilderte Zustand oder ein Zustand 1 auftritt,
in welchem sich der IG·SW 49 im
ausgeschalteten Zustand befindet, die Multiplex-Kommunikation im
unterbrochenen Zustand, der Stromsensor 43 in der Parksteuerbetriebsart,
und die Stromversorgungs-Abschaltvorrichtung 66 im ausgeschalteten
Zustand, beginnt die CPU 61 der Stromversorgungs-Überwachungs-ECU 60 mit einem
Prozess zum Korrigieren des Offset-Werts des Stromsensors 43.
-
In
diesem Zustand 1 wird infolge der Tatsache, dass kein Strom in die
Stromversorgungsleitung A fließt,
der Durchgangsstrom des Stromsensors 43 gleich 0 Ampere.
Die CPU 61 erfasst dann ein Ausgangssignal des Stromsensors 43 und
korrigiert den Offset-Wert des Stromsensors 43 auf den
so erfassten Wert.
- (2) Wenn die Korrektur des
Offset-Werts des Stromsensors 43 fertig gestellt ist, hört die CPU 61 mit
der Messung des Stroms durch den Stromsensor 43 auf. Daher
wird ein Zustand 2 hervorgerufen, in welchem sich der IG·SW 49 im
ausgeschalteten Zustand befindet, die Multiplex-Kommunikation im
unterbrochenen Zustand, die Stromversorgungs-Abschaltvorrichtung 66 im ausgeschalteten
Zustand, und der Stromsensor 43 in einer Haltebetriebsart.
-
Auf
diese Weise ist der Offset-Wert-Korrekturprozess des Stromsensors 43 fertig
gestellt.
-
Wie
voranstehend geschildert, kann bei der Überwachungseinrichtung für eine bordseitige
Batterie gemäß der Ausführungsform
infolge der Tatsache, dass der Offset-Wert in einem derartigen Zustand korrigiert
wird, dass der Durchgangsstrom des Stromsensors 43 gleich
0 Ampere ist, die Änderung des
Ausgangssignals des Stromsensors infolge einer sich ändernden
Toleranz und/oder des Alterns des Stromsensors exakt korrigiert
werden.
-
Da
die Unterbrechung des Dunkelstroms weiterhin von der Stromversorgungs-Abschaltvorrichtung 66 durchgeführt wird,
selbst nachdem der Offset-Wert-Korrekturprozess fertig gestellt
wurde, kann verhindert werden, dass die bordseitige Batterie leer
wird (also kann eine zu starke Entladung der bordseitigen Batterie 40 verhindert
werden), obwohl das Fahrzeug über
einen längeren
Zeitraum stillsteht, und kann das Startverhalten der Brennkraftmaschine
verbessert werden. Darüber
hinaus kann ein Unfall infolge eines Kurzschlusses verhindert werden,
während
das Fahrzeug gewartet wird.
-
Daher
wird, wie voranstehend geschildert, gemäß der vorliegenden Erfindung
ermöglicht,
die Überwachungsgenauigkeit
der Überwachungseinrichtung
für eine
bordseitige Batterie zu verbessern, welche das Laden und das Entladen
der bordseitigen Batterie überwacht,
so dass die Erfindung in weitem Ausmaß bei Überwachungseinrichtungen für bordseitige
Batterien bei verschiedenen Arten von Fahrzeugen eingesetzt werden
kann.