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DE102004029574A1 - Phased-Array-Spulenanordnung und Verfahren und System zu deren Verwendung - Google Patents

Phased-Array-Spulenanordnung und Verfahren und System zu deren Verwendung Download PDF

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DE102004029574A1
DE102004029574A1 DE102004029574A DE102004029574A DE102004029574A1 DE 102004029574 A1 DE102004029574 A1 DE 102004029574A1 DE 102004029574 A DE102004029574 A DE 102004029574A DE 102004029574 A DE102004029574 A DE 102004029574A DE 102004029574 A1 DE102004029574 A1 DE 102004029574A1
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DE
Germany
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coils
magnetic resonance
phased array
resonance signals
predetermined range
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102004029574A
Other languages
English (en)
Inventor
Charles Dumoulin
Ronald Watkins
Randy Giaquinto
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
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Filing date
Publication date
Application filed by General Electric Co filed Critical General Electric Co
Publication of DE102004029574A1 publication Critical patent/DE102004029574A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R33/00Arrangements or instruments for measuring magnetic variables
    • G01R33/20Arrangements or instruments for measuring magnetic variables involving magnetic resonance
    • G01R33/28Details of apparatus provided for in groups G01R33/44 - G01R33/64
    • G01R33/32Excitation or detection systems, e.g. using radio frequency signals
    • G01R33/34Constructional details, e.g. resonators, specially adapted to MR
    • G01R33/341Constructional details, e.g. resonators, specially adapted to MR comprising surface coils
    • G01R33/3415Constructional details, e.g. resonators, specially adapted to MR comprising surface coils comprising arrays of sub-coils, i.e. phased-array coils with flexible receiver channels

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  • Condensed Matter Physics & Semiconductors (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Magnetic Resonance Imaging Apparatus (AREA)

Abstract

Ein Magnetresonanzbildgebungssystem (10) weist eine Phased-Array-Spulenanordnung (26) und eine Signalverarbeitungsschaltung (34) auf. Die Phased-Array-Spulenanordnung beinhaltet eine Anzahl Spulen (52), die bei jeweils gleicher Ausdehnung einen vorbestimmten Bereich (50) überdecken. Jede der mehreren Spulen weist eine unterschiedliche Zahl von Leiterschleifen über dem vorbestimmten Bereich auf und die Spulen teilen den vorbestimmten Bereich in wenigstens drei aneinander angrenzende Gebiete (56), die linear entlang dem vorbestimmten Bereich angeordnet sind. Die Signalverarbeitungsschaltung ist mit der Phased-Array-Spulenanordnung so gekoppelt, dass sie eine Anzahl magnetischer Resonanzsignale empfängt, die von den mehreren Spulen detektiert wurden. Diese Signalverarbeitungsschaltung ist so ausgelegt, dass sie die in wenigstens einem der angrenzenden Gebiete ihren Ursprung habenden, mehreren Magnetresonanzsignale lokalisieren kann.

Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein eine Phased-Array-Spulenanordnung und mehr im Einzelnen eine Phased-Array-Spulenanordnung zur Verwendung bei der Magnetresonanzbildgebung (MRI).
  • Magnetresonanzbildgebungssysteme finden eine zunehmende Anwendung für eine Vielzahl von Bildgebungsaufgaben insbesondere auf dem medizinischen Gebiet. Diese Systeme beinhalten typischerweise u.a. Spulenanordnungen zur Erzeugung von Hochfrequenz(HF)-Magnetfeldern, die zur Steuerung und Anregung von Spin-Systemen in einem interessierenden Subjekt, wie etwa in weichem Geweben eines Patienten verwendet werden. Eine Körperspule wird typischerweise dazu verwendet, ein in hohem Maße gleichförmiges HF-Magnetfeld quer zu der Ausrichtung der magnetischen Hauptfeld-Richtung zu erzeugen. Eine Folge von Gradientenspulen erzeugen örtlich veränderliche Magnetfelder, um einen Teil des abzubildenden Subjekts auszuwählen und erfasste Signale örtlich zu kodieren, die von Volumeneinheit in der jeweils gewählten Schicht (Slice) emittiert werden. Die Feldgradienten können so verändert werden, dass sie die ausgewählte Bildschicht ausrichten und sie können außerdem andere zweckdienliche Bildgebungsfunktionen ausführen. Von Signalen einer speziellen Frequenz, die während des Vorhandenseins des Feldgradienten akquiriert werden, wird angenommen, dass sie an einer bestimmten Stelle in dem Feld ihren Ausgang genommen haben. Die Anwendung eines solchen Feldgradienten wird auch als Frequenzkodierung bezeichnet.
  • In gebräuchlichen MRI-Systemen werden Empfangsspulen verwendet, die auf die jeweilige spezielle Art des zu akquirierenden Bildes abgestimmt sind. Solche Empfangsspulen sind in hohem Maße empfindlich für Emissionen von dem in dem Hauptfeld und in den Gradientenfeldern befindlichen Subjekt. Derartige Emissionen, die während der Datenakquisitionsphasen bei der Bildgebung erfasst wurden, dienen dazu, Rohdatensignale zu erzeugen, die weiterverarbeitet werden können, um daraus eine auf die Natur und den Ort verschiedener Gewebearten in dem Subjekt bezügliche Information zu gewinnen. Dort, wo der abzubildende Bereich verhältnismäßig klein ist, kann eine Oberflächenspule mit einem einzigen Kanal verwendet werden. So wird z.B. eine linear polarisierte Schulterspule typischerweise zur Erzeugung von Bildern einer menschlichen Schulter verwendet. Für größere Bilder können große Einzelspulen oder Mehrfachspulen verwendet werden wie bei „Phased-Array-Anordnungen". Die Verwendung großer Oberflächenspulen birgt aber die Gefahr in sich, dass sie zu kleineren Signal-Rauschverhältnissen in den akquirierten Bilddaten führt. Allgemein gesehen, haben Oberflächenspulen ein begrenztes Gesichtsfeld (Field of View) und führen zu einer inhomogenen örtlichen Ungleichmäßigkeit. Phased-Array-Spulen überwinden dieses Problem. Phased-Array-Spulenanord nungen werden deshalb gebräuchlicherweise dazu eingesetzt, Bilder größerer Bereiche zu erzeugen, wobei sie ein akzeptables Signal-Rauschverhältnis ergeben. Typischerweise bestehen Phased-Array-Spulenanordnungen aus mehreren miteinander zusammenwirkenden Spulen, die ein ähnliches Signal-Rauschverhältnis (SNR) wie eine Oberflächenspule, aber das kombinierte FOV einer größeren Spule haben. Außerdem kompensiert die Eindringtiefe von Array-Spulen die beschränkte Eindringtiefe von Einzelspulen.
  • Bei einer typischen Phased-Array-Anordnung sind mehrere einander benachbarte Spulen vorgesehen, um die von den interessierenden Spinsystemen während der Signalakquisitionsphase der Bildgebung emittierten Signale zu empfangen. Die Ausgangssignale jeder der mehreren einander benachbarten Spulen werden unabhängig voneinander in den Vorverstärkern zeitlich vor der Verarbeitung der Signale zur Erzeugung der Bilddaten verstärkt.
  • Die Verwendung von Phased-Array-Spulen hat auch einen Einfluss auf die Ausbildung von Magnetresonanz (MR)-Bildern (entweder zweidimensional, d.h. 2D oder dreidimensional, d.h. 3D), die in dem K-Raum genannten komplexen Fourierbereich stattfindet. Bei einem typischen MR-System, wie es oben beschrieben ist, werden Gradienten verschiedener Stärke in einer zu dem Frequenzkodiergradienten rechtwinkligen Richtung unter Verwendung von Gradientenspulen vor der Signalakquisition zur Einwirkung gebracht, um damit die Phase der Kernspins um unterschiedliche Werte zu drehen. Das Einwirkenlassen solcher zusätzlicher Gradienten wird als Phasenkodierung bezeichnet. Von den Detektorspulen nach einem Phasenkodierschritt erfasste frequenzkodierte Daten werden jeweils als eine Datenzeile in der K-Raum-Matrix gespeichert. Es werden vielen Phasenkodierschritte ausgeführt, um die vielen Zeilen der K-Raum-Matrix zu füllen. Aus dieser Matrix kann ein Bild in der Weise erzeugt werden, dass eine zwei- oder dreidimensionale Fouriertransformation der Matrix vorgenommen wird, um diese Frequenzinformation in eine räumliche Information umzusetzen, die die Verteilung von Kernspins oder der Kerndichtigkeit des Bildmaterials wiedergibt. Einer der zeitbeschränkenden Faktoren bei der Erzeugung von MR-Bildern ist der Vorgang des Auffüllens des K-Raums mit Daten, was aufeinanderfolgend, eine Zeile nach der anderen geschieht.
  • Um diese inhärenten Beschränkungen zu überwinden, wurden schon verschiedene Techniken entwickelt, um im Wesentlichen gleichzeitig mehrere Datenzeilen bei jeder Anwendung eines magnetischen Feldgradienten zu akquirieren. Diese Techniken, die gemeinsam als „Parallelbildgebungstechniken" bezeichnet werden können, verwenden Ortsinformation von den Hochfrequenz(HF)-Detektorspulen, um die Kodierung zu ersetzen, die sonst lediglich unter Verwendung von Feldgradienten, in sequentiellen Weise erhalten werden müsste. Es wurde gezeigt, dass die Verwendung von Mehrfach-HF-Detektorspulen die Bildakquisitionszeit verkürzt. Es wurde schon versucht verschiedene Spulengeometrien bei diesen parallelen Bildgebungstechniken einzusetzen, um die Bildakquisitionszeit zu verbessern. Typischerweise beinhalten diese lineare Spulenarurays, und die Ortsinformation wird von sich einander minimal überlappenden Spulen akquiriert. Es wurden auch schon Multiplex-Arrays mit kreisförmiger Symmetrie und mit 3-Komponentenspulen vorgeschlagen. Diese Anordnungen haben aber gewisse Beschränkungen insoweit, als sie komplexe Berechnungen erfordern oder sie haben Beschränkungen hinsichtlich der Implementierung, wenn. eine größere Anzahl Spulen erforderlich ist.
  • Es besteht deshalb ein Bedürfnis nach Spulengeometrien, die den Rechenaufwand wesentlich reduzieren und eine ein fache Implementierung in MRI-Systemen ermöglichen.
  • Kurze Beschreibung der Erfindung
  • Kurz gesagt, weist, unter einem Aspekt der Erfindung, ein Magnetresonanz(MR)-System eine Phased-Array-Spulenanordnung und eine Signalverarbeitungsschaltung auf. Die Phased-Array-Spulenanordnung beinhaltet eine Anzahl Spulen, die mit jeweils gleicher Ausdehnung (coextensive) einen vorbestimmten Bereich überdecken. Jede dieser mehreren Spulen weist eine unterschiedliche Zahl von Leiterschleifen (loops) über dem vorbestimmten Bereich auf und teilt den vorbestimmten Bereich in wenigstens drei aneinander anschließende Gebiete auf, die linear über den vorbestimmten Bereich angeordnet sind. Die Signalverarbeitungsschaltung ist an die Phased-Array-Spulenanordnung angekoppelt und empfängt eine Anzahl Magnetresonanzsignale, die von den mehreren Spulen der Phased-Array-Anordnung erfasst werden. Die Signalverarbeitungsschaltung ist so ausgelegt, dass sie in wenigstens einem der aneinander anschließenden Gebiete jeweils ihren Ursprung habende Magnetresonanzsignale lokalisiert. Unter einem anderen Aspekt beinhaltet ein Verfahren zur Verwendung einer Phased-Array-Spulenanordnung den Empfang mehrerer Magentresonanzsignale beim Vorhandensein eines Gradientenfeldsystems unter Verwendung mehrerer Spulen der Phased-Array-Spulenanordnung und die Verarbeitung der von der Phased-Array-Spulenanordnung detektierten Magnetresonanzsignale. Diese Mehrzahl von Spulen überdeckt, mit jeweils gleicher Ausdehnung, einen vorbestimmten Bereich. Jede der mehreren Spulen weist eine unterschiedliche Zahl von Leiterschleifen über dem vorbestimmten Bereich auf und unterteilt den vorbestimmten Bereich in wenigstens drei aneinander anschließende Gebiete, die linear über den vorbestimmten Bereich angeordnet sind.
  • Zum besseren Verständnis dieser und anderer Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung dient die nachfolgende detaillierte Beschreibung im Zusammenhang mit der beigefügten Zeichnung, in der in der gesamten Zeichnung gleiche Bezugszeichen gleiche Teile bezeichnen und in der:
  • 1 ein schematisches Blockschaltbild eines beispielhaften Magnetresonanz(MR)-Bildgebungssystems ist, das zur Verwendung von Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung geeignet ist;
  • 2 eine schematische Darstellung einer Phased-Array-Spulenanordnung zur Verwendung bei der Ausführungsform nach 1 oder zur unabhängigen Verwendung ist;
  • 3 eine schematische Darstellung einer Abwandlung der Phased-Array-Spulenanordnung nach 2 ist;
  • 4 eine schematische Veranschaulichung einer anderen Abwandlung der Phased-Array-Spulenanordnung nach 2 ist;
  • 5 eine schematische Veranschaulichung eines Aspektes der Signalverarbeitungsschaltung zur Verwendung bei der Ausführungsform nach 1 ist; und
  • 6 eine schematische Darstellung zur Veranschaulichung der Schaltverbindungen in einer beispielhaften Ausführungsform der Signalverarbeitungsschaltung nach 5 ist.
  • Detaillierte Beschreibung von speziellen Ausführungsformen
  • Bezugnehmend auf 1 ist dort ein Magnetresonanz bildgebungssystem, das allgemein mit den Bezugszeichen 10 bezeichnet ist, veranschaulicht, das eine Magneteinrichtung 12, eine Steuer- und Akquisitionsschaltung 14, eine Systemsteuerschaltung 16 und eine Bedienerinterfacestation 18 aufweist. Die Magneteinrichtung beinhaltet ihrerseits Spulenanordnungen zur selektiven Erzeugung gesteuerter Magnetfelder, die zur Anregung giromagnetischer Materialspinsysteme in einem interessierenden Subjekt verwendet werden. Im Einzelnen beinhaltet die Magneteinrichtung 12 eine Primärspule 12, die typischerweise einen supraleitenden Magneten aufweist, der mit einem (nicht dargestellten) kryogenen Kühlsystem gekuppelt ist. Die Primärspule 22 erzeugt ein in hohem Maße gleichförmiges Magnetfeld längs einer Längsachse der Magneteinrichtung. Eine Sendespulenanordnung 24, die aus einer Reihe von Gradientenspulen und HF-Sendespulen besteht, ist dazu vorgesehen, steuerbare Gradientenmagnetfelder zu erzeugen, die die jeweils gewünschte Orientierung bezüglich des Subjektes und speziell bezüglich des interessierenden Gebietes aufweisen, das als vorbestimmter Bereich 50 bezeichnet ist. Im Einzelnen erzeugt, wie an sich bekannt, die Sendespulenanordnung 24 in Abhängigkeit von gepulsten Signalen Felder zur Auswahl einer Bildschicht (slice), zur Orientierung der Bildschicht und zum Kodieren angeregter giromagnetischer Materialspinsysteme in der jeweiligen Schicht, um das gewünschte Bild zu erzeugen. Eine Empfangsspulenanordnung, die gemäß einem Aspekt der Erfindung eine Phased-Array-Spulenanordnung 26 ist, ist dazu vorgesehen, die Emissionen von den giromagnetischen Materialspinsystemen in dem vorbestimmten Bereich 50 während Datenakquisitionsphasen bei Betrieb des Systems zu detektieren; sie wird in der weiteren Beschreibung noch im Einzelnen erläutert werden. In der Magneteinrichtung 12 ist eine Liege 28 für Aufnahme eines Subjekts 30 angeordnet.
  • Bei der in 1 dargestellten Ausführungsform bein haltet die Steuer- und Akquisitionsschaltung 14 eine Spulensteuerschaltung 32 und eine Signalverarbeitungsschaltung 34. Die Spulensteuerschaltung 32 empfängt, insbesondere durch die in der Systemsteuereinrichtung 16 enthaltene Interfaceschaltung 36, Pulssequenzbeschreibungen von der Systemsteuereinrichtung 16. Wie an sich bekannt, beinhalten solche Pulssequenzbeschreibungen im Allgemeinen digitale Daten, die Pulse zur Anregung der Spulen der Sendespulenanordnung während der Anregungs- und Datenakquisitionsphasen bei der Bildgebung definieren. Von den Spulen der Sendespulenanordnung 24 erzeugte Felder regen die Spinsysteme in dem Subjekt 30 an, um Emissionen von dem Material, insbesondere in dem interessierenden Gebiet oder in einem vorbestimmten Bereich 50 in dem Subjekt 30 auszulösen. Diese Emissionen aus dem vorbestimmten Bereich 50 werden von einer Empfangsspulenanordnung 26 erfasst und gefiltert, verstärkt und zu der Signalverarbeitungsschaltung 34 weitergeleitet. Die Signalverarbeitungsschaltung 34 kann eine vorläufige Verarbeitung der detektierten Signale, wie weiter unten beschrieben, ausführen und außerdem eine Verstärkung der Signale vornehmen. Anschließend an diese Verarbeitung werden die verstärkten Signale zur weiteren Verarbeitung der Interfaceschaltung 36 übermittelt.
  • Zusätzlich zu der Interfaceschaltung 36 beinhaltet die Systemsteuereinrichtung 16 eine zentrale Verarbeitungsschaltung 38, eine Speicherschaltung 40 und eine Interfaceschaltung 42, um mit der Bedienerinterfacestation 18 zu kommunizieren. Allgemein gesehen, steuert die zentrale Verarbeitungsschaltung 38, die typischerweise einen digitalen Signalprozessor, eine CPU oder dergleichen, wie auch eine zugeordnete Signalverarbeitungsschaltung beinhaltet, unter Mitwirkung der Interfaceschaltung 36 Anregungs- und Datenakquisitionspulssequenzen für die Magneteinrichtung 12 und die Steuer- und Akquisitionsschaltung 14. Die zentrale Ver arbeitungsschaltung 38 verarbeitet auch die von der Interfaceschaltung 36 empfangene Bilddaten, wobei sie 2D-Fouriertransformationen vornimmt, um die akquirierten Daten aus dem Zeitbereich in den Frequenzbereich zu überführen und die Daten zu einem Bild mit bedeutungsvollem Inhalt zu rekonstruieren. Die Speicherschaltung 40 dient dazu, solche Daten, wie auch Pulssequenzbeschreibungen, Konfigurationsparameter und dergleichen, aufzubewahren. Die Interfaceschaltung 42 erlaubt der Systemsteuereinrichtung 16 Konfigurationsparameter, Bildprotokoll- und Befehlsworte und dergleichen mehr zu empfangen und zu übermitteln.
  • Die Bedienerinterfacestation 18 beinhaltet eine oder mehrere Eingabevorrichtung(en) 44 zusammen mit einer oder mehrerer Display- oder Ausgabevorrichtung(en) 46. Bei einer typischen Anwendung weist die Eingabevorrichtung 44 eine gebräuchliche Bedienertastatur oder andere Bedienereingabevorrichtungen zur Auswahl von Bildarten, Bildschichtorientierungen, Konfigurationsparametern und dergleichen auf. Die Display-/Output-Vorrichtung 46 beinhaltet typischerweise einen Computermonitor um Darstellen der jeweiligen Wahl des Bedieners wie auch zur Betrachtung von gescannten und rekonstruierten Bildern. Zu solchen Vorrichtungen können auch Drucker oder andere periphere Geräte zur Erzeugung von harten Kopien der rekonstruierten Bildern gehören. Die im Nachfolgenden beschriebene Technik kann in gleicher Weise auch für verschiedene alternative Konfigurationen von magnetischen Resonanzsystemen und Scannern, einschließlich kleinerer Scanner und von Scannern angewendet werden, die Einzelkanal-, Phased-Array- und ähnliche Empfangsspulenkonstruktionen aufweisen. Außerdem können die nachfolgend beschriebenen Signalkombinationstechniken auch außerhalb des Gebietes der Magnetresonanzbildgabe und ganz allgemein außerhalb des Gebietes der medizinischen Bildgabe Anwendung finden .
  • Unter einem Aspekt beinhaltet ein Magnetresonanzbildgabesystem 10 der 1 eine Phased-Array-Spulenanordnung 26, wie sie auf der rechten Seite in 2 dargestellt ist. Die Spulenanordnung 26 weist eine Anzahl Spulen 52 auf, die mit jeweils gleicher Ausdehnung einen vorbestimmten Bereich 50 überdecken, der der interessierende Bereich des Subjekts 30 ist, wie dies unter Bezugnahme auf 1 beschrieben wurde. Die mehreren Spulen 52 sind so ausgelegt, dass sie Magnetresonanzsignale aus einem gleichen, strahlungsempfindlichen oder wirksamen Volumen erfassen, das von dem vorbestimmten Bereich 50 umschlossen ist. Jede der mehreren Spulen 52 weist eine unterschiedliche Zahl von Leiterschleifen 54 über dem vorbestimmten Bereich 50 auf. Außerdem teilen die Spulen 52 den vorbestimmten Bereich 50 in wenigstens drei aneinander anschließende Gebiete 56, die linear entlang dem vorbestimmten Bereich 50 angeordnet sind. 2 veranschaulicht den vorbestimmten Bereich aufgeteilt in vier aneinander angrenzende Gebiete A, B, C, D, weil bei dieser beispielhaften Ausführungsform vier Spulen verwendet sind. Wenigstens eine Leiterschleife einer Spule der mehreren Spulen 52 ist so gestaltet, dass sie eine Leiterschleife einer anderen entsprechenden Spule der mehreren Spulen 52 so überlappt, dass die Gegeninduktivität zwischen den mehreren Spulen 52 verringert wird. Bei einem Ausführungsbeispiel weisen die mehreren Spulen 52 der Phased-Array-Spulenanordnung 56 jeweils wenigstens vier Spulen 52 auf, die mit jeweils gleicher Ausdehnung den vorbestimmten Bereich 50 überdecken.
  • Bei einem anderen speziellen Ausführungsbeispiel umfassen die mehreren Spulen 52 in der Phased-Array-Spulenanordnung 26 vier Spulen, die den vorbestimmten Bereich 50 so überdecken, wie dies auf der linken Seite in 2 dargestellt ist. Diese Spulen beinhalten eine erste Spule 58, die eine einzige Leiterschleife 60 ausbildet, welche sich über den vorbestimmten Bereich 50 erstreckt; eine zweite Spule 62 die zwei Leiterschleifen 64 ausbildet, die sich über den vorbestimmten Bereich 50 erstrecken; eine dritte Spule 66, die drei Leiterschleifen 68 über dem vorbestimmten Bereich 50 ausbildet,; und eine vierte Spule 70, die über den vorbestimmten Bereich 50 vier Leiterschleifen 72 ausbildet. Wie für den Fachmann ohne Weiteres verständlich, überlappen sich die vier Spulen 58, 62, 66, 70, sodass die zweite Spule 62 die gleiche Ausdehnung wie die erste Spule 58 hat, die dritte Spule 66 die gleiche Ausdehnung wie die zweite Spule 62 hat und die vierte Spule 70 die gleiche Ausdehnung wie die dritte Spule 66 hat und die Spulen den Aufbau der Spulenanordnung 26 auf der rechten Seite der 2, wie im Nachstehenden beschrieben wird, ergeben. Der vorbestimmte Bereich 50 ist bei diesem Ausführungsbeispiel in vier aneinander angrenzende Gebiete 56 unterteilt, die in 2 durch A, B, C, D wiedergegeben und linear entlang dem vorbestimmten Bereich 50 angeordnet sind.
  • Bei einem anderen, in 3 dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Phased-Array-Spulenanordnung 26 eine erste Phased-Array-Spulenanordnung 74 und eine zweite im Wesentlichen gleiche Phased-Array-Spulenanordnung 76 auf, die orthogonal zu der ersten Phased-Array-Spulenanordnung 74 angeordnet ist. Diese Anordnung ist für eine Querfelddetektion bei der MRI zweckmäßig. Die erste und die zweite Spulenanordnung können verschiedene Abwandlungen aufweisen. Bei einer Ausführungsform sind die erste und die zweite Phased-Array-Spulenanordnung jeweils im Wesentlichen planar. Bei einem anderen Ausführungsbeispiel sind die erste und die zweite Spulenanordnung jeweils im Wesentlichen gekrümmt. Bei einem speziellen in 4 dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Phased-Array-Spulenanordnung 26 außerdem mehrere self-similar (selbstähnliche) Anordnungen 78 auf, die so ausgebildet sind, dass sie ein Volumen umschließen.
  • Die Spulenanordnungen weisen bei diesen Ausführungsbeispielen den im Vorstehenden unter Bezugnahme auf 2 beschriebenen Spulenaufbau auf.
  • Bei den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen von Phased-Array-Spulenanordnungen ist jede der mehreren Spulen 52 um eine horizontale und vertikale Achse bezüglich der Achse längs der die mehreren Spulen 52 angeordnet sind, symmetrisch.
  • Außerdem weist bei den oben erläuterten Ausführungsbeispielen von Phased-Array-Spulenanordnungen 26 jede der mehreren Spulen 52 eine besondere örtliche Phasenempfindlichkeit auf, obwohl das Volumen der von jeder Spule abgedeckten räumlichen Empfindlichkeit im Wesentlichen das Gleiche ist (das den vorbestimmten Bereich 50 abdeckende Volumen). Wie ohne Weiteres verständlich, haben die mehreren von der Spulenanordnung 26 empfangenen Magnetresonanzsignale, abhängig von der jeweiligen Lage der mehreren Spulen 52, eine jeweils unterschiedliche Phase. Bezugnehmend auf 1 gilt, dass wenn A, B, C, D als die Gebiete der MR-Signalquellen betrachtet werden, jedes dieser Gebiete eine einzigartige Kombination von Phasenverschiebungen aufweist, die ihm bezüglich der vier Spulen 58, 62, 66, 70 zugeordnet sind. Wenn die Drehbewegung im Gegenuhrzeigersinn mit Plus und im Uhrzeigersinn mit Minus bezeichnet wird, kann eine Korrelation zwischen der Spulendrehung (Phase) und dem Gebiet der Signalquelle wie folgt aufgezeichnet werden:
    Figure 00120001
  • Indem somit die Magnetresonanzsignale zweckentsprechend miteinander kombiniert werden, können die Signale aus jedem Gebiet selektiv detektiert werden:
    Gebiet A = Spule 58 + Spule 62 + Spule 66 + Spule 70,
    Gebiet B = Spule 58 + Spule 62 – Spule 66 – Spule 70,
    Gebiet C = Spule 58 – Spule 62 – Spule 66 + Spule 70,
    Gebiet D = Spule 58 – Spule 62 + Spule 66 – Spule 70,
  • Die oben beschriebene Kombination kann unter Verwendung von Analoghardware vor der Digitalisierung der Signale zustande gebracht oder numerisch nach der Digitalisierung berechnet werden. Diese Aspekte werden im Detail im Nachfolgenden noch beleuchtet. Zu bemerken ist, das die im Vorstehenden beschriebene Phased-Array-Spulenanordnung 26 auch andere Anwendungen und Einsatzzecke auf Gebieten finden kann, die von der MR-Bildgabe verschieden sind.
  • Das Bildgebungssystem 10 beinhaltet auch eine Signalverarbeitungsschaltung 34, die mit der Phased-Array-Spulenanordnung 26 gekoppelt ist, um mehrere Magnetresonanzsignale zu empfangen, die von den mehreren Spulen 52 erfasst wurden. Die Signalverarbeitungsschaltung 34 ist so ausgelegt, dass sie diese mehreren, in wenigstens einem der aneinander anschließenden Gebiete 56 ihren Ursprung habenden Magnetresonanzsignale lokalisiert.
  • Die Signalverarbeitungsschaltung 34 weist unter einem Aspekt, wie in 5 dargestellt, mehrere Splitter 80 auf, um mehrere von den mehreren Spulen 52 erhaltene Magnetresonanzsignale aufzuspalten. 5 veranschaulicht die von den vier Spulen 58, 62, 66, 70 empfangenen Signale. Jedes der mehreren Magnetresonanzsignale ist in ein erstes Signalpaar 82 mit 180° Phasenverschiebung aufgespaltet und jedes Signal des jeweiligen ersten Signalpaares 82 ist seinerseits weiter in ein zweites Signalpaar aufgespaltet, das allgemein mit dem Bezugszeichen 84 bezeichnet ist und eine 180° Phasenverschiebung aufweist. Die Signalverarbeitungsschaltung 34 beinhaltet außerdem eine Kombinationsschaltung 86 (einschließlich Kombinationseinrichtungen 88), um das von den mehreren Splittern 80 empfangene zweite Signalpaar 84 zu einem Kombinationssignal 90 zu kombinieren. Die Kombinationsschaltung 86 ist so ausgelegt, dass sie eine selektive Kombination der mehreren Magnetresonanzsignale liefert, die mit einem individuellen Gebiet der durch A, B, C und D in 5 dargestellten, zusammenhängenden Gebiete 56 korreliert. 6 veranschaulicht die jeweiligen Schaltverbindungen zwischen den Splittern 80 und den Kombinationseinrichtungen 88 bei einer exemplarischen Ausführungsform, um so ein kombiniertes Signal 90 zu erhalten, das mit den einzelnen aneinander angrenzenden Gebieten A, B, C, d korreliert werden kann. Es versteht sich, dass die Analogschaltung auch 90° Phasenschieber anstelle von 180° Phasenschiebern aufweisen kann, um die gewünschte Kombination von MR-Signalen zu erzielen. Auch können weitere zusätzliche Merkmale verwendet werden, z.B. kann jede einzelne Spule anstelle von Kombinationseinrichtungen jeweils mit ihrem eigenen Empfangs- und Datenakquisitionssystem verbunden sein.
  • Die Signalverarbeitungsschaltung 34 ist unter einem anderen Aspekt so ausgelegt, dass sie die mehreren, von den mehreren Spulen 52 detektierten Magnetresonanzsignale in eine digitale Form umwandelt und eine Lokalisierungsberechnung vornimmt, um eine selektive Kombination der mehreren Magnetresonanzsignale zu erhalten, die mit einem individuellen, angrenzenden Gebiet 56 korreliert. Bei einem Ausführungsbeispiel verwendet die Lokalisierungsrechnung eine Hadamard Transformation.
  • Ein anderer Aspekt der Erfindung ist ein Verfahren zum Detektieren und Übermitteln von Magnetresonanzsignalen. Dieses Verfahren beinhaltet das Empfangen und Übermitteln einer Anzahl Magnetresonanzsignale unter Verwendung mehrerer Spulen 52 einer Phased-Array-Spulenanordnung 26 wie sie im Vorstehenden unter Bezugnahme auf 2, 3 und 4 beschrieben wurde. Das Verfahren beinhaltet auch das Überlappen der Leiterschleifen 54 der mehreren Spulen 52, um die Gegeninduktivität zwischen den mehreren Spulen 52 zu verringern.
  • Ein alternativer Gesichtspunkt ist ein Verfahren zur Verwendung einer Phased-Array-Spulenanordnung 26 in Gegenwart eines Gradientenfeldsystems. Dieses Verfahren beinhaltet das Empfangen einer Anzahl Magnetresonanzsignale unter Verwendung einer Anzahl Spulen 52 der in Bezugnahme auf die 2, 3 und 4 beschriebenen Phased-Array-Spulenanordnung und das Verarbeiten dieser von der Phased-Array-Spulenanordnung 26 erfassten oder detektierten Signale. Das Verfahren zur Verarbeitung der Signale beinhaltet das Lokalisieren der mehreren Signale, die in wenigstens einem der aneinander angrenzenden Gebiete 56 des abgebildeten vorbestimmten Bereiches 50 ihren Ursprung haben. So wie sie hier beschrieben ist, bezieht sich die Lokalisierung auf die Korrelation jedes der aneinander angrenzenden Gebiete 56 mit einer entsprechenden vorbestimmten Kombination einer Anzahl von Signalen, die von der jeweils entsprechenden Spule der mehreren Spulen empfangen wurde, wobei Phasenverschiebungen der von der jeweiligen Spule der mehreren Spulen 52 empfangenen Magnetresonanzsignale ausgenutzt werden.
  • Die Verarbeitung der Magnetresonanzsignale beinhaltet bei einer Ausführungsform die Verwendung von Analogschaltungen zum Aufspalten mehrerer von den mehreren Spulen 52 empfangener Magnetresonanzsignale in ein erstes Signalpaar 82 mit 180° Phasenverschiebung. Jedes der ersten Signalpaare 82 wird weiter in ein zweites Signalpaar 84 mit 180° Phasenverschiebung aufgespaltet. Die Verarbeitung der Magnetresonanzsignale beinhaltet außerdem das Kombinieren des zweiten Paars von Signalen 84, um eine selektive Kombination der mehreren Magnetresonanzsignale zu erhalten, die mit einem individuellen angrenzenden Gebiet 56 korreliert.
  • Die Verarbeitung der Magnetresonanzsignale beinhaltet bei einem anderen Ausführungsbeispiel das Umsetzen der mehreren, von den mehreren Spulen 52 detektierten Magnetresonanzsignale in eine digitale Form und die Durchführung einer Lokalisierungsrechnung, um eine selektive Kombination der mehreren Magnetresonanzsignale zu erhalten, die mit einem individuellen angrenzenden Gebiet 56 korreliert. Bei einem Ausführungsbeispiel verwendet die Lokalisierungsrechnung eine Hadamard Transformation.
  • Ein anderer Aspekt der Erfindung betrifft ein unter Verwendung der oben beschriebenen Verfahren erzeugtes Bild.
  • Wenngleich hier nur gewisse Merkmale der Erfindung veranschaulicht und beschrieben wurden, so gibt es für den Fachmann doch zahlreiche Abwandlungen und Veränderungen. Die beigefügten Patentansprüche sollen deshalb alle diese Abwandlungen und Abänderungen umfassen, die in den Schutzbereich der Erfindung fallen, wie er durch die Patentansprüche definiert ist.
  • Teileliste
    Figure 00170001
  • Figure 00180001

Claims (12)

  1. Phased-Array-Spulenanordnung (26) zur Magnetresonanzbildgabe, die aufweist: – eine Anzahl Spulen (52), die bei jeweils gleicher Ausdehnung einen vorbestimmten Bereich (50) überdecken, wobei jede der mehreren Spulen (52) eine unterschiedliche Zahl von Leiterschleifen über dem vorbestimmten Bereich (50) aufweist und den vorbestimmten Bereichen (50) in wenigstens drei aneinander angrenzende Gebiete (56) aufteilen, die linear entlang dem vorbestimmten Bereich (50) angeordnet sind.
  2. Phased-Array-Spulenanordnung (26) nach Anspruch 1, die wenigstens vier Spulen (52) aufweist, die bei jeweils gleicher Ausdehnung den vorbestimmten Bereich (50) überdecken.
  3. Phased-Array-Spulenanordnung (26) nach Anspruch 1, die aufweist: – eine erste Spule (58), die eine über den vorbestimmten Bereich (50) sich erstreckende erste Leiterschleife (60) ausbildet; – eine zweite Spule (62), die die gleiche Ausdehnung wie die erste Spule (58) hat und zwei Leiterschleifen (64) über dem vorbestimmten Bereichen (50) aufweist; – eine dritte Spule (66), die die gleiche Ausdehnung wie die zweite Spule (62) hat und drei Leiterschleifen (68) über dem vorbestimmten Bereiche (50) ausbildet; und – eine vierte Spule (70), die gleiche Ausdehnung wie die dritte Spule (66) hat und vier Leiterschleifen über dem vorbestimmten Bereich (50) ausbilde, wobei der vorbestimmte Bereich (50) in vier aneinander angrenzende Gebiete (56) aufgeteilt ist, die entlang dem vorbestimmten Bereich (50) linear angeordnet sind.
  4. Phased-Array-Spulenanordnung (26) nach Anspruch 1, die aufweist: – eine erste planare Phased-Array-Spulenanordnung (74); und – eine zweite, im Wesentliche gleiche, planare Phased-Array-Spulenanordnung (76), die orthogonal zu der ersten, planaren Phased-Array-Spulenanordnung (74) angeordnet ist.
  5. Phased-Array-Spulenanordnung (26) nach Anspruch 1, die außerdem eine Anzahl selbstähnliche Anordnungen (78) aufweist, die so angeordnet sind, dass sie ein Volumen einschließen.
  6. Verfahren zur Verwendung einer Phased-Array-Spulenanordnung (26) in Gegenwart eines Gradientenfeldsystems, das beinhaltet: – Empfangen einer Anzahl Magnetresonanzsignale unter Verwendung einer Anzahl Spulen (52) der Phased-Array-Spulenanordnung (26), wobei die mehreren Spulen (52) bei jeweils gleicher Ausdehnung einen vorbestimmten Bereich (50) überdecken, jede der mehreren Spulen (52) eine unterschiedliche Zahl von Leiterschleifen (54) über dem vorbestimmten Bereich (52) aufweist und der vorbestimmte Bereich (50) in wenigstens drei aneinander angrenzende Gebiete (56) aufgeteilt wird, die linear entlang dem vorbestimmten Bereich (50) angeordnet sind; und – Verarbeiten der von der Phased-Array-Spulenanordnung (26) detektierten Magnetresonanzsignale.
  7. Verfahren nach Anspruch 6, das außerdem das Überlappen der Leiterschleifen (54) der mehreren Spulen (52) beinhaltet um Gegeninduktivitäten zwischen den mehren Spulen (52) zu verringern.
  8. Verfahren nach Anspruch 6, bei dem das Verarbeiten der Magnetresonanzsignale die Lokalisierung der mehreren Magnetresonanzsignale beinhaltet, die in wenigstens einem der aneinander angrenzenden Gebiete (56) des abgebildeten, vorbestimmten Bereiches (50) ihren Ursprung haben.
  9. Verfahren nach Anspruch 6, bei dem das Lokalisieren der mehreren Magnetresonanzsignale beinhaltet: – Korrelieren jeder der aneinander angrenzenden Gebiete (56) mit einer entsprechenden vorbestimmten Kombination einer Anzahl von jeder der mehreren Spulen (52) empfangener Magnetresonanzsignale unter Verwendung von Phasenverschiebungen der von jeder der jeweiligen mehreren Spulen (52) empfangenen mehreren Magnetresonanzsignale.
  10. Verfahren nach Anspruch 6, bei dem die Verarbeitung der Magnetresonanzsignale das Aufspalten einer Anzahl von von den mehreren Spulen (52) empfangenen mehreren Magnetresonanzsignalen in ein erstes Signalpaar (82) mit 180° Phasenverschiebung beinhaltet und bei dem jedes der ersten Signalpaare (82) in ein zweites Signalpaar (84) mit 180° Phasenverschiebung aufgespalten wird.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, bei dem das Verarbeiten der Magnetresonanzsignale außerdem das Kombinieren des zweiten Signalpaares (84) in der Weise beinhaltet, dass sich eine selektive Kombination der mehreren Magnetresonanzsignale ergibt, die mit einem individuellen angrenzenden Gebiet (56) korreliert.
  12. Verfahren nach Anspruch 6, bei dem das Verarbeiten der Magnetresonanzsignale außerdem das Umwandeln der mehreren von den mehreren Spulen (52) detektierten Magnetresonanzsignale in eine digitale Form und das Durchführen einer Lokalisierungsrechnung beinhaltet, um eine selektive Kombination der mehreren Magnetresonanzsignale zu erlangen, die mit einem individuellen angrenzenden Gebiet (56) korreliert.
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