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DE102004028345A1 - Vorrichtung zum Umwälzen von Wasser und Vorrichtung zum Einlassen von Wasser in ein Schwimmbecken - Google Patents

Vorrichtung zum Umwälzen von Wasser und Vorrichtung zum Einlassen von Wasser in ein Schwimmbecken Download PDF

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DE102004028345A1
DE102004028345A1 DE200410028345 DE102004028345A DE102004028345A1 DE 102004028345 A1 DE102004028345 A1 DE 102004028345A1 DE 200410028345 DE200410028345 DE 200410028345 DE 102004028345 A DE102004028345 A DE 102004028345A DE 102004028345 A1 DE102004028345 A1 DE 102004028345A1
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    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H4/00Swimming or splash baths or pools
    • E04H4/12Devices or arrangements for circulating water, i.e. devices for removal of polluted water, cleaning baths or for water treatment
    • E04H4/1209Treatment of water for swimming pools

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  • Architecture (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
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  • Filtration Of Liquid (AREA)

Abstract

Es wird eine Vorrichtung (1) zum Umwälzen von in einem Schwimmbecken (2) befindlichem Wasser mit einer zwischen einem Ablauf (3) des Schwimmbeckens (2) und einem unterhalb des Wasserstandes (4) im Schwimmbecken (2) positionierten Zulauf (5) des Schwimmbeckens angeordneten Pumpeneinrichtung (6) beschrieben. Parallel zu dem Zulauf (5) ist eine oberhalb des Wasserstandes (4) endende Bypassleitung (9) vorgesehen, über die wenigstens ein Teil der von der Pumpeneinrichtung (6) geförderten Wassermenge mit einer definierten Fallhöhe (H) in das Schwimmbecken (2) führbar ist. Des Weiteren wird eine Vorrichtung (10) zum Einlassen von Wasser in ein Schwimmbecken (2), deren Auslassöffnung (13) oberhalb eines maximalen Wasserstandes (4) des Schwimmbeckens (2) angeordnet ist, beschrieben. Es ist ein erster mit der Auslassöffnung (13) und einer Wasserführung verbundener Bereich (10A) vorgesehen, in dem ein definiertes Wasservolumen angeordnet ist, wobei bei Überschreiten des vordefinierten Wasserstandes (12) in dem ersten Bereich (10A) Wasser aus dem ersten Bereich (10A) über die Auslassöffnung (13) in das Schwimmbecken (2) abfließt.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Umwälzen von in einem Behältnis befindlichem Wasser gemäß der im Oberbegriff des Patentanspruches 1 näher definierten Art sowie eine Vorrichtung zum Einlassen von Wasser in ein Schwimmbecken gemäß der im Oberbegriff des Patentanspruches 22 näher definierten Art.
  • Aus der Praxis bekannte Schwimmbecken sind üblicherweise mit Anlagen zum Umwälzen des im Schwimmbecken befindlichen Wassers ausgeführt. Dazu wird das Wasser beispielsweise aus dem Schwimmbecken über eine an sich bekannte Oberflächenabsaugung bzw. einen Skimmer von einer Pumpeneinrichtung abgesaugt und anschließend einer Filtereinrichtung zugeführt, in der Schmutzpartikel und dergleichen aus dem im Kreislauf geführten Wasser ausgefiltert werden. Nach der Filtereinrichtung wird das Wasser üblicherweise über einen unterhalb der Wasseroberfläche des Schwimmbeckens angeordneten Zulauf wieder in das Schwimmbecken eingeleitet.
  • Zusätzlich sind derartige Umwälzanlagen meist mit einer Dosiereinrichtung bzw. mit einer Zuführvorrichtung ausgebildet, mittels der das im Kreislauf geführte Wasser mit Zusatzstoffen, beispielsweise mit Chlor, Sauerstoff oder dergleichen, versetzt wird, um ein so genanntes Kippen des Wassers im Schwimmbecken zu vermeiden und aus bekannten Gründen eine Keimbildung zu verringern.
  • Dabei ist jedoch von Nachteil, dass die vorbeschriebenen und aus der Praxis bekannten Schwimmbadsysteme durch einen hohen Bedarf an den zur Behandlung des im Schwimmbecken vorhandenen Wassers vorgesehenen Zusatzstoffen gekennzeichnet sind, was einerseits zu einer unerwünschten Erhöhung der Betriebskosten führt und andererseits eine Umweltbelastung darstellt, da das mit den Zusatzstoffen versetzte Wasser beim Wechseln in die Kanalisation eingeleitet und in einem Klärwerk wieder aufbereitet werden muss, bevor es wieder in den natürlichen Wasserkreislauf einleitbar ist.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Verfügung zu stellen, durch deren Einsatz die Menge von dem Wasser eines Schwimmbeckens zuzusetzenden Zusatzstoffen zum Aufbereiten des Wassers auf einfache Art und Weise reduziert wird.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit einer Vorrichtung zum Umwälzen von in einem Behältnis befindlichem Wasser, insbesondere von Wasser eines Schwimmbeckens gemäß den Merkmalen des Patentanspruches 1 bzw. mit einer Vorrichtung zum Einlassen von Wasser in ein Schwimmbecken gemäß den Merkmalen des Patentanspruches 22 gelöst.
  • Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Umwälzen von in einem Behältnis befindlichem Wasser, insbesondere von Wasser eines Schwimmbeckens, mit einer zwischen einem Ablauf des Behältnisses und einem unterhalb des Wasserstandes im Behältnis positionierten Zulauf des Behältnisses angeordneten Pumpeneinrichtung, ist der Bedarf an Zusatzstoffen bzw. Chemikalien zum Reinigen bzw. Aufbereiten des in dem Behältnis bzw. Schwimmbecken befindlichen Wassers auf einfache und kostengünstige Art und Weise reduziert.
  • Dies wird dadurch erreicht, dass parallel zum Zulauf des Behältnisses eine oberhalb des Wasserstandes des Schwimmbeckens endende Bypassleitung vorgesehen ist, über die wenigstens ein Teil der von der Pumpeneinrichtung geförderten Wassermenge mit einer definierte Fallhöhe in das Behältnis führbar ist.
  • Das bedeutet, dass die über die Bypassleitung geführte Wassermenge im Bereich zwischen dem Austritt aus der Bypassleitung und dem Auftreffen auf die Wasseroberfläche des in dem Schwimmbecken befindlichen Wassers mit einer großen Austauschfläche mit der Atmosphäre in Kontakt steht und somit ein eventuell vorliegendes Sauerstoffdefizit in der über die Bypassleitung umgewälzten Wassermenge in diesem Bereich zumindest teilweise ausgleichbar ist, wodurch eine Behandlung und Aufbereitung des Wassers des Schwimmbeckens mit an sich bekannten Zusatzstoffen, wie Chlor, Sauerstoff oder dergleichen, im Vergleich zu herkömmlichen Systemen reduzierbar ist.
  • Des Weiteren liegt der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Umwälzen von in einem Behältnis befindlichem Wasser der Vorteil zugrunde, dass sie in an sich bekannte und auch bereits bestehende Umwälzsysteme von Schwimmbädern auf einfache Art und Weise implementierbar ist, wodurch die Herstellkosten einer erfindungsgemäß ausgeführten Umwälzanlage im Vergleich zu einer aus der Praxis bekannten Vorrichtung zum Umwälzen von Wasser nur unwesentlich höher ist.
  • Der Einsatz der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Einlassen von Wasser in ein Schwimmbecken, deren Auslassöffnung oberhalb eines maximalen Wasserstandes des Schwimmbeckens angeordnet ist, führt ebenfalls zu einem reduzierten Bedarf an Zusatzstoffen, welche dem Wasser üblicherweise zur Aufbereitung zugegeben werden.
  • Dies wird dadurch erreicht, dass ein erster mit der Auslassöffnung und einer Wasserzuführung der Vorrichtung verbundener Bereich vorgesehen ist, in dem ein definiertes Wasservolumen angeordnet ist, wobei bei Überschreiten eines vordefinierten Wasserstandes in dem ersten Bereich Wasser aus dem ersten Bereich über die Auslassöffnung in das Schwimmbecken abfließt. Das bedeutet, dass das über die Wasserzuführung in die Vorrichtung eintretende Wasser zunächst in den eine Beruhigungszone darstellenden ersten Bereich eintritt und das Wasser erst bei Überschreiten des vordefinierten Wasserstandes in das Schwimmbecken abfließt. Mit dieser Vorgehensweise ist gewährleistet, dass sich das Wasser gleichmäßig und wenigstens annähernd wasserfallartig mit einer großen Austauschfläche gegenüber der Atmosphäre in das Schwimmbecken über eine definierte Fallhöhe ergießt.
  • Damit ist in diesem Bereich zwischen dem Wasser und der Atmosphäre ein hoher Sauerstoffaustausch gewährleistet, der im Vergleich zu herkömmlich betriebenen Schwimmbecken bzw. Schwimmbädern vorteilhafterweise zu einer Reduzierung der Zugabemenge an Zusatzstoffen zur Wasseraufbereitung führt.
  • Besonders vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Umwälzen von Wasser eines Schwimm beckens gemäß den Merkmalen des Patentanspruches 1 bzw. der Vorrichtung zum Einlassen von Wasser in ein Schwimmbecken gemäß den Merkmalen des Patentanspruches 22 liegen dann vor, wenn das Wasser über einen diffusorartigen Bereich in das Schwimmbecken abfließt, da das in das Schwimmbecken einfließende Wasser dann eine besonders große Stoffaustauschfläche gegenüber der Atmosphäre aufweist, wodurch ein Sauerstoffaustausch zwischen dem Wasser und der Atmosphäre weiter verbessert wird.
  • Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Umwälzen von Wasser bzw. zum Einfüllen von Wasser sind der Beschreibung, der Zeichnung und den Patentansprüchen entnehmbar.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Gegenstandes nach der Erfindung schematisch vereinfacht dargestellt, welche in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert werden, wobei in der Beschreibung der verschiedenen Ausführungsbeispiele der Übersichtlichkeit halber für bau- und funktionsgleiche Bauteile dieselben Bezugszeichen verwendet werden.
  • Es zeigen:
  • 1 ein stark schematisiertes Anlagenschema einer erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung zum Umwälzen von Wasser eines Schwimmbeckens;
  • 2 einen in 1 näher gekennzeichneten Bereich II in vergrößerter Darstellung;
  • 3 eine Weiterbildung eines in 1 und 2 dargestellten Auslaufbereiches, der mit einer Dosiereinrichtung ausgeführt ist; und
  • 4 die in 3 gezeigte Dosiereinrichtung in vergrößerter Einzeldarstellung.
  • In 1 ist ein Anlagenschema einer Vorrichtung 1 zum Umwälzen einer in einem Behältnis bzw. in einem Schwimmbecken 2 angeordneten Wassermenge dargestellt. Die Vorrichtung 1 zum Umwälzen von Wasser weist eine zwischen einem als Oberflächenabsaugung ausgebildeten Ablauf 3 des Schwimmbeckens 2 und einem unterhalb des Wasserstandes 4 im Schwimmbecken 2 positionierten Zulauf 5 des Schwimmbeckens 2 angeordnete Pumpeneinrichtung 6 auf, mittels der das im Schwimmbecken 2 im Bereich des Wasserstandes 4 über den Ablauf 3 abgepumpt, einer Filtereinrichtung 7 zugeführt und anschließend über einen Zulauf 5 wieder in das Schwimmbecken 2 eingeleitet wird. Dabei ist die Pumpeneinrichtung 6 derart dimensioniert, dass die komplette Wassermenge des Schwimmbeckens 2 zwei- bis dreimal pro Tag umgewälzt wird.
  • Die Filtereinrichtung 7 ist vorliegend als eine an sich bekannte Sandfilteranlage ausgeführt, die als Filtermedium Quarzsand in verschiedenen Körnungen aufweist, durch welches das von der Pumpeneinrichtung geförderte Wasser geführt bzw. gedrückt wird. Dabei wird das Wasser beim Durchströmen des Filtermediums von im Wasser vorhandenen feinen Schwebeteilchen oder auch Mücken gereinigt und anschließend wieder in das Schwimmbecken 2 eingeleitet.
  • Zwischen der Pumpeneinrichtung 6 und der Filtereinrichtung 7 ist ein so genanntes Mehrwegventil 8 angeordnet, mittels dem eine Strömungsrichtung des Wassers in der Filtereinrichtung 7 einstellbar ist. Das bedeutet, dass die im normalen Betrieb der Vorrichtung 1 zum Umwälzen von Wasser über das Mehrwegventil 8 eingestellte Strömungsrichtung in der Filtereinrichtung 7 derart ist, dass das über die Filtereinrichtung 7 geführte Wasser in der vorbeschriebenen Art und Weise in der Filtereinrichtung 7 gereinigt wird. Bei der zweiten über das Mehrwegventil 8 einstellbaren Strömungsrichtung des Wassers in der Filtereinrichtung 7 wird die Filtereinrichtung durch das über die Pumpeneinrichtung 6 in die Filtereinrichtung 7 eingeführte Wasser gespült, wobei diese gereinigt bzw. regeneriert wird.
  • Parallel zu dem Zulauf 5 des Schwimmbeckens 2 ist eine oberhalb des Wasserstandes 4 des Schwimmbeckens 2 endende Bypassleitung 9 vorgesehen, über die wenigstens ein Teil der von der Pumpeneinrichtung 6 geförderten Wassermenge mit einer definierten Fallhöhe H und mit einem Strahl mit definierter Breite in das Schwimmbecken 2 führbar ist. Die Bypassleitung 9 ist vorliegend mit einem bereichsweise wenigstens annähernd diffusorartigen Auslaufbereich 10 ausgebildet, der einen Hohlraum 11 begrenzt, der bei zugeschalteter Bypassleitung 9 wenigstens teilweise mit Wasser befüllt ist.
  • Der Auslaufbereich 10 der Bypassleitung 9 weist im Wesentlichen drei Bereiche 10A, 10B und 10C auf, wobei ein erster Bereich 10A einen abgeflachten Standabschnitt 30 aufweist und derart mit einem zweiten, mit einem gegenüber dem ersten Bereich 10A reduzierten Durchmesser ausgeführten Bereich 10B korrespondiert, dass in dem ersten Bereich 10A das definierte Wasservolumen vorhanden ist.
  • Das bedeutet, dass bei einer ersten Inbetriebnahme der Vorrichtung 1 zum Umwälzen von Wasser über die Bypassleitung 9 in Richtung des Schwimmbeckens 2 strömendes Wasser vor einem Abfließen in das Schwimmbecken 2 in dem ersten Bereich 10A des Auslaufbereichs 10 aufgestaut wird, bis der in 1 näher dargestellte Wasserstand 12 in dem Auslaufbereich 10 erreicht wird und eine weitere Wasserzuführung in den Auslaufbereich 10 ein Abfließen des Wassers aus dem Auslaufbereich 10 in das Schwimmbecken 2 stattfindet.
  • An den zweiten Bereich 10B schließt sich ein dritter Bereich 10C an, der die Auslauföffnung 13 der Bypassleitung 9 ausbildet und dessen Querschnittsöffnung sich ausgehend von dem zweiten Bereich 10B in Richtung der Auslassöffnung 13 derart stetig vergrößert, dass das von dem ersten Bereich 10A in Richtung des Schwimmbeckens 2 fließende Wasser sich über eine möglichst große Breite und dadurch auch mit einer großen Stoffaustauschfläche gegenüber der Atmosphäre in das Schwimmbecken 2 ergießt.
  • Damit wird über die Fallhöhe H ein möglichst großer Sauerstoffaustausch zwischen dem über die Bypassleitung 9 in Richtung des Schwimmbeckens 2 geführten Wasservolumenstromes und der Atmosphäre erreicht, der vorteilhafterweise zu einem geringeren Bedarf an Zusatzstoffen zur Aufbereitung des Wassers im Schwimmbeckens 2 führt.
  • Um die über die Bypassleitung 9 geführte Wassermenge steuern- und/oder regeln zu können, ist stromab der Ver zweigungsstelle ein Bypassventil 14 vorgesehen, mittels dem der Strömungsquerschnitt der Bypassleitung 9 einstellbar ist. Zusätzlich ist im Zulauf 5 des Schwimmbeckens 2 ein Zulaufventil 15 vorgesehen, mittels welchem die über den Zulauf 5 in Richtung des Schwimmbeckens 2 geführte Wassermenge steuer- und/oder regelbar ist.
  • Das Bypassventil 14 und auch das Zulaufventil 15 können jeweils in Abhängigkeit des jeweiligen Anwendungsfalles als einfache und manuell betätigbare Absperrventile ausgeführt sein, so dass die jeweils über die Bypassleitung 9 bzw. über den Zulauf 5 geführte Wassermenge auf einfache Art und Weise von einer Bedienperson einstellbar bzw. steuerbar sind. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, das Bypassventil bzw. das Zulaufventil als elektronisch ansteuerbares Steuer- und/oder Regelventil auszuführen, über welche die über die Bypassleitung 9 bzw. über den Zulauf 5 geführte Wassermenge in Abhängigkeit von Steuer- und Regelsignalen einstellbar ist.
  • So besteht beispielsweise die Möglichkeit, die über die Bypassleitung 9 zu führende Wassermenge in Abhängigkeit eines von einer Bedienperson generierten Funksignals einzustellen oder in Abhängigkeit eines von einer in die Vorrichtung 1 integrierten – vorzugsweise online ermittelnden – Messeinrichtung 16 zur Bestimmung einer Wassergüte ausgehenden Steuer- und/oder Regelsignals einzustellen, so dass der über die Bypassleitung 9 strömende Wasservolumenstrom in Abhängigkeit einer aktuellen Wassergüte variiert. Das führt bei letztgenanntem Anwendungsfall dazu, dass der über die Bypassleitung 9 geführte Wasservolumenstrom bei einer schlechten Wassergüte größer ist als bei einer besse ren Wassergüte. Die Messeinrichtung 16 ist vorliegend stromab des Mehrwegventils 8 im Abzweigungsbereich zwischen dem Zulauf 5 und der Bypassleitung 9 stark schematisiert dargestellt und über Steuerleitungen 14A und 15A jeweils mit dem Bypassventil 14 bzw. dem Zulaufventil 15 signaltechnisch verbunden.
  • 2 zeigt den in 1 näher gekennzeichneten Bereich II in vergrößerter Ansicht mit einem aus Metall gefertigten Revisionsschacht 17, der vorliegend aus V2A-Stahlblech hergestellt ist. Der Revisionsschacht 17 ist mit einer zweiteiligen, vorzugsweise klappbaren, mobilen und öffenbaren Abdeckung 18 ausgeführt, die vorliegend bepflastert ist. Damit ist der das Schwimmbecken 2 umgebende Bodenbereich oberhalb des Revisionsschachtes 17 auf einfache Art und Weise mit der gleichen Oberfläche wie das restliche das Schwimmbecken 2 umgebende Areal ausgeführt.
  • Die Ausgestaltung der Vorrichtung 1 zum Umwälzen von Wasser mit der durch den Revisionsschacht 17 geführten Bypassleitung 9 bietet die Möglichkeit, die Bypassleitung 9 unterhalb der Oberfläche des das Schwimmbecken 2 umgebenden Areals anzuordnen, wodurch sowohl das Risiko einer Beschädigung der Bypassleitung 9 als auch eine Verletzungsgefahr für Personen auf einfache Art und Weise herabgesetzt wird.
  • Die Bypassleitung 9 ist im Bereich des Revisionsschachtes 17 mit einem Entleerungsventil 19 ausgeführt, um das in dem Auslaufbereich 10 befindliche Wasservolumen auf einfache Art und Weise ablassen zu können und zusätzlich bedarfsweise auch die Bypassleitung 9 wenigstens bereichsweise leer laufen lassen zu können. Damit kann die Vorrich tung 1 zum Umwälzen von Wasser auf einfache Art und Weise winterfest gemacht werden, wobei im Bereich der Auslauföffnung 13 des Auslaufbereiches 10 lediglich eine Schutzabdeckung, beispielsweise eine mit einem Gummizug ausgeführte Planenabdeckung, gegen einen Eintritt von Regen, Schnee und Schmutz vorzusehen ist. Darüber hinaus ist die Bypassleitung 9 im Bereich des Revisionsschachtes 17 mit einem Flansch 20 ausgeführt, mittels dem der rohrförmige Bereich 9A der Bypassleitung 9 mit dem Auslaufbereich 10 dicht verbunden ist.
  • In 3 ist der in 1 und 2 dargestellte Auslaufbereich 10 der Vorrichtung 1 zum Umwälzen von Wasser in einer vorteilhaften Ausführungsform dargestellt, die mit einer im Hohlraum 11 des Auslaufbereiches 10 angeordneten und in 4 in einer vergrößerten Einzeldarstellung gezeigten Dosiereinrichtung 21, ausgebildet ist.
  • Die Bypassleitung 9 ist bei dem in 3 dargestellten Ausführungsbeispiel der Vorrichtung 1 zum Umwälzen von Wasser im Übergangsbereich zwischen dem rohrförmigen Abschnitt der Bypassleitung 9 und dem Auslaufbereich 10, d. h. im Bereich des Flansches 20, mit einem Rückschlagventil 31 ausgeführt, so dass eine erwünschte Rückströmung ausgehend von dem Hohlraum 11 des Auslaufbereiches 10 in Richtung der Filtereinrichtung 7 bzw. der Pumpeneinrichtung 5 auf einfache Art und Weise vermieden ist. Diese Maßnahme ist dann von Vorteil, wenn der Auslaufbereich 10 und die Pumpeneinrichtung 6 bzw. die Filtereinrichtung 7 nur durch eine geringe Weg- bzw. Rohrstrecke voneinander getrennt sind und eine unter Umständen in dem Auslaufbereich 10 vorliegende hohe Konzentration eines korrosiv wirkenden Zu satzstoffes eventuell eine Beschädigung im Bereich der Pumpeneinrichtung 6 und/oder der Filtereinrichtung 7 verursacht.
  • Die Dosiereinrichtung 21 umfasst zwei konzentrisch zueinander angeordnete Rohrelemente 22 und 23, wobei das äußere Rohrelement 22 als Halterung für das innere Rohrelement 23 vorgesehen ist. Des Weiteren ist das äußere Rohrelement 22 in einem vorliegend aus Keramik hergestellten Sockelelement 24 drehfest, vorzugsweise mittels Verklebung, befestigt, wobei das Sockelelement 24 wiederum drehfest mit dem mit einer wenigstens annähernd amphorenartig ausgeführten äußeren Form vorliegenden Auslaufbereich 10 verbunden ist. An dem dem Sockelelement 24 abgewandten Ende ist das äußere Rohrelement 22 in einer vorliegend einstückig mit dem Auslaufbereich 10 ausgeführten Haltemanschette 25 gehalten, so dass die Dosiereinrichtung 21 in einer vordefinierten Lage im Hohlraum 11 des Auslaufbereiches 10 positioniert und fixiert ist.
  • Im Bereich der Haltemanschette 25 weist der Auslaufbereich 10 eine Befüllöffnung 26 auf, über die die Zusatzstoffe, die der durch den Auslaufbereich 10 geführten Wassermenge zum Aufbereiten zuzuführen sind, in die Dosiereinrichtung einbringbar sind. Um ein Eindringen von Verunreinigungen in die Dosiereinrichtung zu vermeiden, ist im Bereich der Befüllöffnung 26 ein die Befüllöffnung 26 verschließendes Deckelelement 27 vorgesehen, das an die äußere Kontur des Auslaufbereiches 10 angepasst ist und derart versenkt in der Befüllöffnung 26 angeordnet ist, dass das Deckelelement 27 ohne über die äußere Kontur des Auslaufbereiches 10 überzustehen in den Auslaufbereich 10 integriert ist. Damit ist einerseits eine einfache Reinigung des Auslaufbereiches 10 gewährleistet und andererseits eine Verletzungsgefahr reduziert.
  • Sowohl das äußere Rohrelement 22 als auch das innere Rohrelement 23 sind im Bereich zwischen dem Sockelelement 24 und dem Wasserstand 12 im Auslaufbereich 10 mit mehreren Bohrungen 22A bzw. 23A ausgeführt, die in Abhängigkeit einer Anordnung der beiden Rohrelemente 22 und 23 zueinander mehr oder weniger stark in Deckung bringbar sind, so dass der Stoffaustausch zwischen dem im ersten Bereich 10A des Auslaufbereiches 10 angeordneten Wasser und dem in dem inneren Rohrelement 23 angeordneten Zusatzstoff variierbar ist.
  • Das innere Rohrelement 23 ist vorliegend mit einem sich von der Rohrwand radial nach außen erstreckenden Rastbolzen 28 ausgebildet, der vorliegend in einer von mehreren an dem der Haltemanschette 25 zugewandten Ende des äußeren Rohrelementes 22 ausgeführten Rastnuten 29 eingerastet ist, wobei jeder der Rastnuten 29 ein definierter Überdeckungsgrad zwischen den Bohrungen 22A bzw. 23A des äußeren Rohrelementes 22 und des inneren Rohrelementes 23 zugeordnet ist.
  • Damit der Überdeckungsgrad der Bohrungen 22A und 23A der Rohrelemente 22 und 23 von einer Bedienperson auf einfache Art und Weise verändert werden kann, ist das innere Rohrelement 23 in Bezug auf das äußere Rohrelement 22 auch in axialer Richtung verschiebbar angeordnet. Damit kann das innere Rohrelement 23 beim Verändern des Überdeckungsgrades zwischen den Bohrungen 22A und 23A der Rohrelemente 22 und 23 auf einfache Art und Weise gemeinsam mit dem Rastbolzen 28 aus der Rastnut 29 gehoben, anschließend in Umfangsrichtung gegenüber dem äußeren Rohrelement 22 verdreht werden und danach in die mit dem gewünschten Überdeckungsgrad korrespondierende weitere Rastnut 29 eingehängt bzw. eingerastet werden.
  • Die Rohrelemente 22 und 23 sind vorliegend aus PVC hergestellt, wobei es selbstverständlich im Ermessen des Fachmannes liegt, die Dosiereinrichtung 21 in Abhängigkeit des jeweils vorliegenden Anwendungsfalles aus einem anderen geeigneten Material, welches gegenüber einem unter Umständen korrosiv wirkenden Zusatzstoff beständig ist, auszuführen.
  • Der Auslaufbereich 10 ist bei den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen jeweils aus Ton gefertigt und ist im ersten Bereich 10A im Übergangsbereich zwischen dem Rohrabschnitt 9A der Bypassleitung 9 und dem Auslaufbereich 10 mit dem abgeflachten Standabschnitt 30 ausgebildet, so dass der Auslaufbereich 10 stabil auf einem Untergrund positionierbar ist und im Wesentlichen ohne weitere Befestigungen am Rand des Schwimmbeckens 2 oder auf einem am Rand des Schwimmbeckens 2 aufgebauten Podest platziert werden kann, wobei die Anordnung des Auslaufbereiches 10 auf einem Podest zu einer günstigen Vergrößerung der Fallhöhe H führt. Denn bei der letztgenannten Positionierung des Auslaufbereiches 10 findet der gewünschte Sauerstoffausgleich zwischen dem über die Bypassleitung 9 in das Schwimmbecken geführten Wasservolumenstrom und der Atmosphäre vorteilhafterweise über eine größere Strecke statt.
  • Bei einem aus Ton gefertigten Auslaufbereich 10 wird zunächst die amphorenartige Grundform des Auslaufbereiches 10 hergestellt. Nach dem Brennen des Rohlings wird der abgeflachte Standabschnitt 30 des ersten Bereichs 10A hergestellt, indem der Auslaufbereich 10 an einer Seite flach aufgeschnitten wird. In die dann vorliegende kreisförmige Öffnung wird ein plattenartiges Gebilde eingesetzt, das mit der Öffnung für den Flansch 20 ausgeführt ist.
  • Dabei ist von Vorteil, dass der Flansch 20 vor dem Einsetzen des plattenartigen Gebildes in den amphorenförmigen Grundkörper des Zulaufbereichs 10 in das plattenartige Gebilde vormontierbar ist und der Auslaufbereich 10 der Bypassleitung 9 bei der Installation der Vorrichtung 1 zum Umwälzen von Wasser lediglich mit dem rohrförmigen Bereich der Bypassleitung 9 zu verbinden ist, wodurch eine Montage der Vorrichtung vereinfacht ist.
  • Abweichend von der vorbeschriebenen Herstellung des Auslaufbereiches aus Ton, ist es bei weiteren vorteilhaften Ausführungsformen des Gegenstandes nach der Erfindung vorgesehen, dass der Auslaufbereich aus glasfaserverstärkten Kunststoffen oder aus mit Polyesterfasern verstärkten Kunststoffen hergestellt wird, auf welchen zur Herstellung einer wertigen und auch wetterbeständigen Oberfläche eine zusätzliche Schicht auflaminierbar ist.
  • Die in der Zeichnung beispielhaft dargestellte amphorenartige Ausführung des Auslaufbereiches 10 führt dazu, dass der Bodenbereich bzw. Standabschnitt 30 des ersten Bereiches 10A gegenüber dem Bodenbereich des zweiten Bereichs 10B versetzt angeordnet ist, wobei der Wasserstand 12 im ersten Bereich 10A den maximalen Versatz zwischen dem Bodenbereich bzw. dem Standabschnitt 30 des ersten Bereiches 10A und dem zweiten Bereich 10B entspricht. Damit der sich aus dem Auslaufbereich 10 ergießende Strahl bzw. Schwall eine möglichst große Stoffaustauschfläche zwischen dem Wasser und der Atmosphäre einstellt, ist der Auslaufbereich 10 bzw. die Auslauföffnung 13 vorliegend mit einem Durchmesser von ca. 30 cm ausgeführt, wobei es selbstverständlich im Ermessen des Fachmannes liegt, die Ausströmöffnung mit einem hiervon abweichenden Durchmesser, vorzugsweise 20 bis 50 cm, auszuführen, um die gewünschte Anreicherung des Wassers an Sauerstoff zu erhöhen bzw. zu verbessern.
  • Der Zulaufbereich stellt vorliegend eine Vorrichtung zum Einfüllen von Wasser in ein Schwimmbecken dar, welche auch mit einem eigenen Wasserkreislauf, der eine weitere Pumpe sowie eine von dem Ablauf 3 getrennte Wasserentnahme aus dem Schwimmbecken aufweist, betreibbar ist, wobei die Integration der Vorrichtung zum Einfüllen von Wasser in einen herkömmlichen Wasserumwälzkreislauf eine kostengünstiger Ausführung darstellt.
  • 1
    Vorrichtung zum Umwälzen von Wasser
    2
    Schwimmbecken
    3
    Ablauf des Schwimmbeckens
    4
    Wasserstand des Schwimmbeckens
    5
    Zulauf des Schwimmbeckens
    6
    Pumpeneinrichtung
    7
    Filtereinrichtung
    8
    Mehrwegventil
    9
    Bypassleitung
    9A
    Rohrabschnitt der Bypassleitung
    10
    Auslaufbereich
    10A
    erster Bereich des Auslaufbereiches
    10B
    zweiter Bereich des Auslaufbereiches
    10C
    dritter Bereich des Auslaufbereiches
    11
    Hohlraum des Auslaufbereiches
    12
    Wasserstand des Auslaufbereiches
    13
    Auslauföffnung
    14
    Bypassventil
    14a
    Steuerleitung
    15
    Zulaufventil
    15A
    Steuerleitung
    16
    Messeinrichtung
    17
    Revisionsschacht
    18
    Abdeckung des Revisionsschachtes
    19
    Entleerungsventil
    20
    Flansch
    21
    Dosiereinrichtung
    22
    äußeres Rohrelement
    22A
    Bohrungen des äußeren Rohrelementes
    23
    inneres Rohrelement
    23A
    Bohrungen des inneren Rohrelementes
    24
    Sockelelement
    25
    Haltemanschette
    26
    Befüllöffnung
    27
    Deckelelement
    28
    Rastbolzen
    29
    Rastnut
    30
    abgeflachter Standbereich
    31
    Rückschlagventil
    H
    Fallhöhe

Claims (32)

  1. Vorrichtung (1) zum Umwälzen von in einem Behältnis befindlichem Wasser, insbesondere von Wasser eines Schwimmbeckens (2), mit einer zwischen einem Ablauf (3) des Behältnisses und einem unterhalb des Wasserstandes (4) im Behältnis positionierten Zulauf (5) des Behältnisses angeordneten Pumpeneinrichtung (6), dadurch gekennzeichnet, dass parallel zu dem Zulauf (5) des Behältnisses eine oberhalb des Wasserstandes (4) des Behältnisses endende Bypassleitung (9) vorgesehen ist, über die wenigstens ein Teil der von der Pumpeneinrichtung (6) geförderten Wassermenge mit einer definierten Fallhöhe (H) in das Behältnis führbar ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bypassleitung (9) mit einem wenigstens bereichsweise annähernd diffusorartig ausgeführten Auslaufbereich (10) ausgebildet ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslaufbereich (10) der Bypassleitung (9) einen Hohlraum (11) begrenzt, der bei zugeschalteter Bypassleitung (9) wenigstens teilweise mit Wasser befüllt ist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslaufbereich (10) der Bypassleitung (9) im wesentlichen drei Bereiche (10A, 10B, 10C) aufweist, wobei ein erster Bereich (10A) einen abgeflachten Standabschnitt (30) aufweist und derart mit einem zweiten mit einem gegenüber dem ersten Bereich (10A) reduzierten Durchmesser ausgeführten Bereich (10B) korrespondiert, das im ersten Bereich (10A) das definierte Wasservolumen vorhanden ist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich an den zweiten Bereich (10B) der dritte Bereich (10C) anschließt, der die Auslauföffnung (13) der Bypassleitung (9) ausbildet.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die über die Bypassleitung (9) geführte Wassermenge über ein Bypassventil (14) steuer- und/oder regelbar ist.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Bypassleitung (9) mit einem Entleerungsventil (19) ausgeführt ist.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Bypassleitung (9) im Bereich des Entleerungsventils (19) durch einen Revisionsschacht (17) geführt ist, der mit einer öffenbaren Abdeckung (18) ausgeführt ist.
  9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Auslaufbereich (10) eine Dosiereinrichtung (21) angeordnet ist, mittels der der über die Bypassleitung (9) geführten Wassermenge Zusatzstoffe definiert zusetzbar sind.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Dosiereinrichtung (21) zwei konzentrisch zueinander angeordnete Rohrelemente (22, 23) umfasst, wobei das äußere Rohrelement (22) als Halterung für das innere Rohrelement (23) vorgesehen ist.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das äußere Rohrelement (22) drehfest mit dem Auslaufbereich (10) der Bypassleitung (9) verbunden ist und mit mehreren Bohrungen (22A) ausgeführt ist, die wenigstens teilweise mit Bohrungen (23A) des in dem äußeren Rohrelement (22) drehbar angeordneten inneren Rohrelements (23) in Deckung bringbar sind.
  12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrelemente (22, 23) aus PVC gefertigt sind.
  13. Vorrichtungen nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslaufbereich (10) der Bypassleitung (9) im Bereich der Dosiereinrichtung (21) mit einem eine Befüllöffnung (26) des Auslaufbereiches (10) verschließenden Deckelelement (27) ausgeführt ist, über die die Zusatzstoffe, die der durch den Auslaufbereich (10) geführten Wassermenge zuzuführen sind, in die Dosiereinrichtung (21) einbringbar sind.
  14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Bypassleitung (9) im Übergangsbereich zwischen einem rohrförmigen Abschnitt (9A) in den Auslaufbereich (10) mit einem Rückschlagventil (31) ausgeführt ist.
  15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass stromab der Pumpeneinrichtung (6) eine Filtereinrichtung (7) zum Filtern der von der Pumpeneinrichtung (6) geförderten Wassermenge vorgesehen ist.
  16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Pumpeneinrichtung (6) und der Filtereinrichtung (7) ein Mehrwegventil (8) angeordnet ist, mittels dem die Strömungsrichtung der über die Filtereinrichtung (7) geführten Wassermenge in der Filtereinrichtung (7) einstellbar ist.
  17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Strömungsrichtung in der Filtereinrichtung (7) einem normalen Betrieb entspricht, bei dem die von der Pumpeneinrichtung (6) geförderte Wassermenge in der Filtereinrichtung (7) gefiltert wird.
  18. Vorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite Strömungsrichtung in der Filtereinrichtung (7) zum Regenerieren der Filtereinrichtung (7) vorgesehen ist
  19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die über den Zulauf (5) des Behältnisses in das Behältnis geführte Wassermenge über ein Zulaufventil (15) steuer- und/oder regelbar ist.
  20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Ablauf (3) als Oberflächenabsaugung ausgebildet ist.
  21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslaufbereich (10) aus Ton gebildet ist.
  22. Vorrichtung (10) zum Einlassen von Wasser in ein Schwimmbecken (2), deren Auslassöffnung (13) oberhalb eines maximalen Wasserstandes (4) des Schwimmbeckens (2) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster mit der Auslassöffnung (13) und einer Wasserzuführung verbundener Bereich (10A) vorgesehen ist, in dem ein definiertes Wasservolumen angeordnet ist, wobei bei Überschreiten eines vordefinierten Wasserstandes (12) in dem ersten Bereich (10A) Wasser aus dem ersten Bereich (10A) über die Auslassöffnung (13) in das Schwimmbecken (2) abfließt.
  23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Auslassöffnung (13) und dem ersten Bereich (10A) ein zweiter Bereich (10B) vorgesehen ist, dessen Bodenbereich gegenüber dem Bodenbereich des ersten Bereichs (10A) wenigstens bereichsweise versetzt angeordnet ist, wobei der Wasserstand im ersten Bereich dem maximalen Versatz der Bodenbereiche entspricht.
  24. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass sich an den zweiten Bereich (10B) ein wenigstens annähernd diffusorartig ausgeführter dritter Bereich (10C) anschließt.
  25. Vorrichtung nach Anspruch 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, dass der Bodenbereich des ersten Bereichs (10A) mit einem abgeflachten Standabschnitt (30) ausgeführt ist.
  26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 22 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass in dem ersten Bereich (10A) eine Dosiereinrichtung (21) angeordnet ist, mittels der der durch den ersten Bereich (10A) geführten Wassermenge Zusatzstoffe definiert zusetzbar sind.
  27. Vorrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Dosiereinrichtung (21) zwei konzentrisch zueinander angeordnete Rohrelemente (22, 23) umfasst, wobei das äußere Rohrelement (22) als Halterung für das innere Rohrelement (23) vorgesehen ist.
  28. Vorrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass das äußere Rohrelement (22) drehfest mit dem ersten Bereich (10A) verbunden ist und mit mehreren Bohrungen (22A) ausgeführt ist, die wenigstens teilweise mit Bohrungen (23A) des in dem äußeren Rohrelement (22) drehbar angeordneten inneren Rohrelements (23) in Deckung bringbar sind.
  29. Vorrichtung nach Anspruch 28 oder 29, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrelemente (22, 23) aus PVC gefertigt sind.
  30. Vorrichtungen nach einem der Ansprüche 26 bis 29 dadurch gekennzeichnet, dass der erste Bereich (10A) im Bereich der Dosiereinrichtung (21) mit einem eine Befüllöffnung (26) verschließenden Deckelelement ausgeführt ist, über die die Zusatzstoffe, die der durch den ersten Bereich (10A) geführten Wassermenge zuzuführen sind, in die Dosiereinrichtung (21) einbringbar sind.
  31. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 22 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserzuführung im ersten Bereich (10A) mit einem Rückschlagventil (31) ausgeführt ist.
  32. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 24 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Bereiche (10A, 10B, 10C) aus Ton gebildet sind.
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