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DE102004027378A1 - Verriegelungseinrichtung an einem Klappverdeck eines Kraftfahrzeugs - Google Patents

Verriegelungseinrichtung an einem Klappverdeck eines Kraftfahrzeugs Download PDF

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DE102004027378A1
DE102004027378A1 DE200410027378 DE102004027378A DE102004027378A1 DE 102004027378 A1 DE102004027378 A1 DE 102004027378A1 DE 200410027378 DE200410027378 DE 200410027378 DE 102004027378 A DE102004027378 A DE 102004027378A DE 102004027378 A1 DE102004027378 A1 DE 102004027378A1
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DE
Germany
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roof part
locking
locking hook
locking device
pivotable
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE200410027378
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English (en)
Inventor
Burkhard Schröder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayerische Motoren Werke AG
Original Assignee
Bayerische Motoren Werke AG
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Publication date
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Publication of DE102004027378A1 publication Critical patent/DE102004027378A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/185Locking arrangements
    • B60J7/19Locking arrangements for rigid panels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Abstract

Verriegelungseinrichtung an einem Klappverdeck eines Kraftfahrzeugs, mit einem schwenkbaren Verriegelungshaken (8 bzw. 9) an einem Dachteil (1), der über ein Viergelenk (25 bzw. 26) mit zwei Schwenkhebeln (12, 18 bzw. 13, 19) und einem Koppelelement (16 bzw. 17) verstellbar ist. Ein Schenkel des Verriegelungshakens (8 bzw. 9) bildet einen Schwenkhebel (12 bzw. 13) des Viergelenks (25 bzw. 26). Der Verriegelungshaken (8 bzw. 9) ist um eine in Fahrzeuglängsrichtung verlaufende Schwenkachse (10 bzw. 11) schwenkbar an dem Dachteil (1) befestigt.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Verriegelungseinrichtung an einem Klappverdeck eines Kraftfahrzeugs, mit den im Oberbegriff des Patentanspruches 1 angegebenen Merkmalen.
  • Eine derartige Verriegelungseinrichtung ist in der EP 0 611 673 A1 zur Verriegelung eines vorderen Dachteiles am Windlauf über der vorderen Windschutzscheibe vorgesehen und weist zum manuellen Verstellen eines Verriegelungshakens ein Viergelenk auf. Der an einem Schwenkhebel des Viergelenks schwenkbar befestigte und von einer Feder in eine Endlage belastete Verriegelungshaken kann über einen mit dem anderen Schwenkhebel des Viergelenks verbundenen Handgriff manuell in eine Verriegelungslage oder umgekehrt in eine Entriegelungslage geschwenkt werden. Zur Steuerung der Verstellbewegung des Verriegelungshakens ist an einem Hebelarm des Verriegelungshakens ein Führungsbolzen befestigt, der mit einer Kulissenführung am Dachteil zusammenwirkt, die aufwändig zu fertigen und in ihrer Lage genau einzustellen sein dürfte.
  • Die internationale Patentanmeldung WO 02/064391 A1 weist an einem vorderen Dachteil jeweils seitlich eine vordere und eine hintere Verriegelungseinrichtung mit einem Verriegelungshaken auf, der in seiner Schwenkbewegung von einem Verstellteil gesteuert wird. Dabei sind mehrere Verstellteile, die jeweils einem Verriegelungshaken zugeordnet sind, über eine gemeinsame, motorisch drehbare Gewindestange längsverstellbar. Damit sich das vordere Dachteil über ein hinteres Dachteil verstellen lässt, ist die am hinteren Dachteil drehbar abgestützte Gewindestange über eine aufwändige Koppeleinrichtung beim Öffnen des Klappverdecks vom vor deren Dachteil zu entkoppeln und beim Schließen des Klappverdecks mit dem vorderen Dachteil zu koppeln.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Verriegelungseinrichtung mit den Merkmalen im Oberbegriff des Patentanspruches 1 anzugeben, die weniger aufwändig ist und eine einfache Sicherung des in eine Verriegelungslage verstellten Verriegelungshakens ermöglicht.
  • Diese Aufgabe ist durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen entnehmbar.
  • Der mit einem Schenkel einen Schwenkhebel des Viergelenks bildende Verriegelungshaken vereinfacht die Verriegelungseinrichtung und ist in seiner Verstellbewegung exakt geführt. Durch ein einfaches manuelles oder motorisches Verstellen des in einem Abstand von dem Verriegelungshaken angeordneten zweiten Schwenkhebels des Viergelenks und des Koppelelements in eine Übertotpunktlage, in der sich der Verriegelungshaken in seiner Verriegelungslage befindet, ist der Verriegelungshaken auch gegenüber größeren, an dem Dachteil wirkenden Kräften gesichert. Damit der Verriegelungshaken und das Koppelelement in der Übertotpunktlage bleiben, ist eine geringe Haltekraft erforderlich, die beispielsweise durch Selbsthemmung oder ein zumindest etwas vorgespanntes Federelement bewirkt werden kann. Nachdem die Schwenkachse des Verriegelungshakens in Fahrzeuglängsrichtung verläuft, kann an den in einem Abstand von dem Verriegelungshaken angeordneten zweiten Schwenkhebel oder an das Koppelelement ein beispielsweise torsionssteifes, biegsames oder festes Rohr oder eine Stange angeschlossen werden, das oder die sich in Fahrzeuglängsrichtung erstreckt. Das Rohr oder die Stange ermöglicht eine Übertragung eines über einen manuell verstellbar Handgriff oder einen Motorantrieb bewirkten Drehmoments auf den zweiten Schwenkhebel oder das Koppelelement, wodurch sich der Verriegelungshaken entsprechend in seine Verriegelungslage oder in seine Entriegelungslage verstellt. Das Drehmoment kann an einer günstigen Stelle beispielsweise von einem im hinteren Bereich des Dachteiles in Fahrzeugquerrichtung angeordneten Hydraulikzylinder bewirkt werden. Dabei kann der Hydraulikzylinder ein gemeinsamer Hydraulikzylinder sein, der ein motorisches Verstellen mehrerer Verriegelungshaken, beispielsweise jeweils eines Verriege lungshakens im seitlich vorderen und hinteren Bereich des Dachteiles bewirken kann.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand einer Zeichnung näher erläutert. Es zeigen
  • 1 eine perspektivische Ansicht auf ein geschlossenes Klappverdeck, mit jeweils einer seitlich vorderen und hinteren Verriegelungseinrichtung an einem vorderen Dachteil,
  • 2 eine offen gelegte Ansicht auf eine seitlich vordere und hintere Verriegelungseinrichtung, die über ein Rohr verbunden und über einen Hydraulikzylinder verstellbar sind und
  • 3 eine vergrößerte Einzelheit der in 2 hinteren Verriegelungseinrichtung am vorderen Dachteil.
  • Das in 1 in einer perspektivischen Ansicht von links vorne oben vereinfacht dargestellte Fahrzeugdach eines Kraftfahrzeugs ist durch ein Klappverdeck gebildet, das in der Figur in seiner Schließlage dargestellt ist, in der das Klappverdeck den Fahrgastraum überdeckt. Das Klappverdeck weist ein vorderes Dachteil 1, ein in der Schließlage hinter dem vorderen Dachteil 1 angeordnetes hinteres Dachteil 2 und ein in der Figur nicht erkennbares Heckteil auf, die nach dem Lösen von nachfolgend beschriebenen Verriegelungseinrichtungen zusammen geklappt in einen hinteren Aufnahmeraum einzubringen sind, wenn beispielsweise zuvor ein Verdeckkastendeckel 3 und/oder eine Heckklappe aus dem Verstellbereich des Klappverdecks verstellt wurden. Zum Verstellen der Dachteile 1, 2 und des Heckteiles ist eine bekannte oder neue Verstelleinrichtung verwendbar.
  • Zur Verriegelung des vorderen Dachteiles 1 in der dargestellten Schließlage sind jeweils seitlich eine vordere 4, 5 und eine hintere Verriegelungseinrichtung 6, 7 vorgesehen, die zu den Fahrzeugseiten symmetrisch ausgebildet und angeordnet sind. Zur Vermeidung einer wiederholten Beschreibung werden bevorzugt die im rechten
  • Dachbereich des vorderen Dachteiles 1 angeordneten Verriegelungseinrichtungen beschrieben.
  • Die jeweils rechte vordere 5 und hintere Verriegelungseinrichtung 7 weist einen Verriegelungshaken 8 bzw. 9 auf, die jeweils um eine bei geschlossenem Klappverdeck in Fahrzeuglängsrichtung verlaufende Schwenkachse 10 bzw. 11 schwenkbar sind, die zueinander parallel verlaufen. Jeder Verriegelungshaken 8 bzw. 9 weist einen von der betreffenden Schwenkachse 10 bzw. 11 der Verriegelungshaken 8 bzw. 9 etwa radial gerichteten Schwenkhebel 12 bzw. 13 auf, an den sich radial außen ein in einer wählbaren Umfangsrichtung verlaufender Umfangsbereich 14 bzw. 15 anschließt, der einen etwa gleichen radialen Abstand von der betreffenden Schwenkachse 10 bzw. 11 aufweist. Zwei bei geschlossenem Klappverdeck in Fahrzeuglängsrichtung einen Abstand aufweisende zweite Schwenkhebel 18 bzw. 19 sind jeweils in einem Abstand von dem benachbarten Verriegelungshaken 8 bzw. 9 angeordnet und um eine gemeinsame Achse 20 an dem vorderen Dachteil 1 schwenkbar befestigt. Ein vorderes 16 und ein hinteres Koppelelement 17 sind jeweils an ihren Endbereichen um eine zur gemeinsamen Achse 20 parallele Achse 21, 22 bzw. 23, 24 einerseits an dem betreffenden Schwenkhebel 12 bzw. 13 und andererseits an dem zweiten Schwenkhebel 18 bzw. 19 jeweils radial außen gelenkig befestigt.
  • Der Schwenkhebel 12, die Koppelstange 16 und der zweite Schwenkhebel 18 bilden ein vorderes Viergelenk, über das der rechte vordere Verriegelungshaken 8 verstellbar ist. In dazu ähnlicher Weise bilden der Schwenkhebel 13, die Koppelstange 17 und der zweite Schwenkhebel 19 ein hinteres Viergelenk, über das der rechte hintere Verriegelungshaken 9 verstellbar ist.
  • Über einen im hinteren Bereich des vorderen Dachteiles 1 in Fahrzeugquerrichtung angeordneten Hydraulikzylinder 27, der sich an seinem in der Figur nicht sichtbaren rechten Ende an dem vorderen Dachteil 1 gelenkig abstützt, können die im rechten vorderen und hinteren Bereich des vorderen Dachteiles 1 gebildeten Viergelenke 25, 26 und die dazu symmetrisch auf der anderen Seite des vorderen Dachteiles 1 gebildeten Viergelenke der beiden linken Verriegelungseinrichtungen 4, 6 gemeinsam synchron derart verstellt werden, dass alle Verriegelungshaken 8, 9 entweder in ihre Verriegelungslage oder in ihre Entriegelungslage verstellt werden.
  • Hierzu sind die zweiten Schwenkhebel 18, 19 über ein torsionssteifes, festes Rohr 28 drehfest verbunden, das mit seiner Längsachse koaxial zur gemeinsamen Achse 20 der Schwenkhebel 18, 19 angeordnet ist. In der Figur ist nicht erkennbar, dass außerdem die seitlich gegenüber liegenden hinteren zweiten Schwenkhebel 19 jeweils in einem Abstand von ihren Schwenkachsen 20 gelenkig über eine Querstange gekoppelt sind. Dadurch sind die seitlich gegenüber liegenden hinteren zweiten Schwenkhebel 19 und die jeweils auf einer Dachseite über ein Rohr 28 mit einem zugeordneten hinteren zweiten Schwenkhebel 19 drehfest verbundenen vorderen zweiten Schwenkhebel 18 gleichzeitig gleichsinnig oder gegensinnig von einem einzigen gemeinsamen Antriebselement, dem Hydraulikzylinder 27 zu verschwenken, der in einem Abstand von der Schwenkachse 20 des Schwenkhebels 19 um die Achse 24 schwenkbar an dem Schwenkhebel 19 angelenkt ist. Die Anordnung des Hydraulikzylinders 27 am hinteren Randbereich des vorderen Dachteiles 1 verlagert die Schwerpunktlage des vorderen Dachteiles 1 mit seinen daran befestigten und/oder abgestützten Teilen nach hinten, wodurch die zur kinematischen Führung der Dachteile 1, 2 vorgesehenen Lenker bzw. Gestängeteile weniger belastet sind. Die zur Schwenkkoppelung der hinteren zweiten Schwenkhebel 19 vorgesehene, nicht dargestellte Querstange ersetzt ein Antriebselement, beispielsweise einen Hydraulikzylinder, der ohne eine Verwendung der Querstange erforderlich wäre, um die auf der anderen Fahrzeugseite angeordneten Schwenkhebel 18, 19 bzw. die damit kinematisch verbundenen Schwenkhebel 12, 13 motorisch verschwenken zu können. Mit dieser Maßnahme sind das Gewicht des vorderen Dachteiles 1 reduziert und die Herstellkosten des Klappverdecks vermindert.
  • Damit das vordere Dachteil 1 in der Schließlage des Klappverdecks stabil festgehalten ist, wirken die vorderen Verriegelungshaken 8 mit einem Bolzen oder einer Rolle oder einem Wandabschnitt am Windlauf 29 über der vorderen Windschutzscheibe 30 zusammen. Außerdem wirken in der Schließlage des Klappverdecks die hinteren Verriegelungshaken 9 am vorderen Dachteil 1 mit einer Strebe 2' des hinteren Dachteiles 2 zusammen. Bei dem Ausführungsbeispiel wird dies dadurch erreicht, dass der hintere Verriegelungshaken 9 die Strebe 2' untergreift. Damit sich die jeweils in ihrer Verriegelungslage befindlichen Verriegelungshaken 8, 9 unter den im Fahrbetrieb zu erwartenden Belastungen nicht selbsttätig jeweils in Richtung ihrer Entriegelungslage verstellen können, sind in der jeweiligen Verriegelungslage die jeweils zweiten Schwenkhebel 18 bzw. 19 und die damit gelenkig verbundenen Koppelelemente 16 bzw. 17 über eine gestreckte Lage in einer Zwischenstellung hinaus in eine in den Figuren nicht dargestellte Übertotpunktlage verstellt. In dieser Übertotpunktlage kann ein eventuell an dem betreffenden Verriegelungshaken 8 bzw. 9 wirkendes Öffnungsmoment keine Verstellbewegung des Verriegelungshakens 8 bzw. 9 in Richtung seiner Entriegelungslage bewirken. Die Verriegelungshaken 8, 9 befinden sich in einer Untertotpunktlage, wenn sie über die gestreckte Lage hinaus in Richtung ihrer Entriegelungslage verstellt sind.
  • In der 3 entsprechenden Seitenansicht auf das im rechten hinteren Bereich des vorderen Dachteiles 1 angeordnete hintere Viergelenk 26 sind weitere Einzelheiten entnehmbar.
  • An Stelle eines festen Rohres zur Verbindung der in einem Seitenbereich des vorderen Dachteiles angeordneten zweiten Schwenkhebel könnte auch ein biegsames Rohr oder eine feste oder biegsame Stange verwendet sein. Der betreffende Verriegelungshaken kann von dem Ausführungsbeispiel abweichend beispielsweise mit mehr als einer durch einen Umfangsbereich gebildeten Verriegelungsnase gebildet sein. Der Verriegelungshaken kann auch an Stelle eines verriegelnden Umfangsbereiches oder eines Hakens einen Bolzen oder eine Rolle oder eine Stützschulter aufweisen, der oder die in der Verriegelungslage mit einem entsprechenden Gegenstützteil verriegelnd zusammenwirkt. Das Dachteil kann ein beliebiges vorderes oder hinteres Dachteil bzw. ein Heckteil sein. In einer einfachsten Ausführung ist lediglich eine Verriegelungseinrichtung vorgesehen die manuell oder motorisch verstellbar ist. Falls es erforderlich ist, kann eine beliebige gerade oder ungerade Anzahl Verriegelungseinrichtungen vorgesehen sein, die insgesamt oder teilweise manuell oder motorisch verstellbar sind. Bei Verwendung mehrerer Verriegelungseinrichtungen können diese insgesamt oder teilweise miteinander bewegungsgekoppelt sein, wodurch die Verriegelungseinrichtungen einzeln oder im vorgesehenen Umfang gemeinsam gleichzeitig oder mit einer vorgegebenen Zeitfolge hintereinander entriegelbar und umgekehrt verriegelbar sind. Der Motorantrieb kann ein beliebiger motorischer Antrieb sein.

Claims (11)

  1. Verriegelungseinrichtung an einem Klappverdeck eines Kraftfahrzeugs, mit einem schwenkbaren Verriegelungshaken (8 bzw. 9) an einem Dachteil (1), der über ein Viergelenk (25 bzw. 26) mit zwei Schwenkhebeln (12, 18 bzw. 13, 19) und einem Koppelelement (16 bzw. 17) verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schenkel des Verriegelungshakens (8 bzw. 9) einen Schwenkhebel (12 bzw. 13) des Viergelenks (25 bzw. 26) bildet und der Verriegelungshaken (8 bzw. 9) um eine in Fahrzeuglängsrichtung verlaufende Schwenkachse (10 bzw. 11) schwenkbar an dem Dachteil (1) befestigt ist.
  2. Verriegelungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der in einem Abstand von dem Verriegelungshaken (8, 9) angeordnete zweite Schwenkhebel (18, 19) des Viergelenks (25, 46) um eine zur Schwenkachse (10, 11) parallele Achse (20) an dem Dachteil (1) schwenkbar ist.
  3. Verriegelungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Koppelelement oder der zweite Schwenkhebel (18, 19) von einem Motorantrieb (27) verstellbar ist.
  4. Verriegelungseinrichtung nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, dass der Motorantrieb ein Hydraulikzylinder (27) ist, der an dem hinteren Bereich des Dachteiles (1) in Fahrzeugquerrichtung angeordnet ist.
  5. Verriegelungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Koppelelement (16, 17) und der in einem Abstand von dem Verriegelungshaken (8, 9) angeordnete zweite Schwenkhebel (18, 19) in einer Verriegelungslage des Verriegelungshakens (8, 9) in einer Übertotpunktlage und in einer Entriegelungslage des Verriegelungshakens (8, 14) in einer Untertotpunktlage sowie in einer Zwischenlage zueinander gestreckt angeordnet sind.
  6. Verriegelungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der in einem Abstand von dem Verriegelungshaken (8) angeordnete zweite Schwenkhebel (18) des Viergelenks (25) drehfest mit einem Rohr (28) oder einer Stange verbunden ist, das oder die drehfest entweder mit einem zweiten Verriegelungshaken oder mit einem weiteren zweiten Schwenkhebel (19) eines weiteren Viergelenks (26) verbunden ist, über das der zweite Verriegelungshaken (9) schwenkbar ist.
  7. Verriegelungseinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (28) bzw. die Stange torsionssteif fest oder biegsam ausgebildet ist.
  8. Verriegelungseinrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Verriegelungshaken (8, 9) um zueinander koaxiale oder parallele Schwenkachsen (10, 11) gleichsinnig oder entgegengesetzt schwenkbar sind.
  9. Verriegelungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Dachteil ein vorderes Dachteil (1) ist, das in seiner den Fahrgastraum zumindest teilweise überdeckenden Schließlage über einen Verriegelungshaken (8) mit dem Windlauf (29) über der vorderen Windschutzscheibe (30) und mit einem anderen Verriegelungshaken (9) mit einem Teil (2') eines dahinter befindlichen weiteren Dachteiles (2) zu verriegeln oder derart vor einer das Fahrzeugdach öffnenden Verlagerung zu sichern ist, dass sich das vordere Dachteil (1) nicht öffnen lässt.
  10. Verriegelungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Seitenbereichen des Dachteiles bzw. vorderen Dachteiles (1) jeweils ein vorderer und hinterer Verriegelungshaken (8, 9) über einen gemeinsamen Hydraulikzylinder (27) verstellbar sind, der im hinteren Bereich des Dachteiles bzw. vorderen Dachteiles (1) in Fahrzeugquerrichtung angeordnet und an einem zweiten Schwenkhebel (19) oder Koppelelement eines Viergelenks (26) angelenkt ist.
  11. Verriegelungseinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Hydraulikzylinder (27) an seinem von dem zweiten Schwenkhebel (19) abgewandten Ende an dem Dachteil bzw. vorderen Dachteil (1) gelenkig abgestützt ist und die in Fahrzeugquerrichtung gegenüber liegenden hinteren zweiten Schwenkhebel 19 jeweils in einem Abstand von ihren Schwenkachsen 20 gelenkig über eine Querstange gekoppelt sind.
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