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DE102004025816A1 - Maschinenreiniger, insbesondere für 3in1-Geschirrspülmaschinen - Google Patents

Maschinenreiniger, insbesondere für 3in1-Geschirrspülmaschinen Download PDF

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DE102004025816A1
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Maschinenreiniger, welcher einen neutralen bis alkalischen Reiniger zur Reinigung harter Oberflächen sowie ein integriertes Enthärter- und Klarspülersystem umfasst. Der erfindungsgemäße Maschinenreiniger eignet sich insbesondere zur Reinigung moderner 3in1-Geschirrspülmaschinen. Das integrierte Enthärter- und Klarspülersystem des Maschinenreinigers umfasst bevorzugt ein Tensidsystem mit starker Substantivität zu harten Oberflächen. Als Enthärterkomponente werden bevorzugt Gemische aus Polyacrylsulfonat und Polyacrylat und als Klarspülerkomponente nichtionische Tenside auf Basis eines ethoxylierten Fettalkohols eingesetzt. Mit dieser Kombination lässt sich eine überraschend gute Glanz-Reinigungswirkung erzielen.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Maschinenreiniger, welcher insbesondere zur Verwendung in einer Geschirrspülmaschine, besonders bevorzugt zur Verwendung in einer 3 in 1-Geschirrspülmaschine geeignet ist.
  • Obgleich moderne Geschirrspülmaschinen eine Vielzahl unterschiedlicher Spülprogramme besitzen, die sich in Dauer und Temperatur der jeweiligen Spülgänge voneinander unterscheiden, besteht der Reinigungs-Programmablauf im wesentlichen aus Vorspülgang, Hauptreinigungsgang, mehreren Spülgängen mit Klarspülung und Trocknung.
  • Während das Geschirrspülmittel, das die eigentliche Reinigungswirkung entfaltet, zu Beginn des Hauptreinigungsgangs zugesetzt wird, kommen im Klarspülgang spezielle Klarspüler zum Einsatz, die verhindern sollen, dass beim Spülen mit Wasser Wassertröpfchen auf dem Spülgut zurückbleiben, die nach Antrocknen Flecken aus in den Tropfen gelösten bzw. dispergierten Substanzen und Salzen zurücklassen.
  • Sowohl die Reinigungsleistung des zugesetzten Geschirrspülmittels als auch die Klarspülleistung des verwendeten Klarspülers werden durch die gesteuerte Verwendung von enthärtetem Wasser erheblich verbessert.
  • Die meisten Geschirrspülmaschinen verwenden einen integrierten Ionenaustauscher zur Enthärtung des eingespeisten Leitungs- oder Brunnenwassers.
  • Die Härte des verwendeten Wassers ist in Deutschland von Region zu Region sehr unterschiedlich und wird durch den integrierten Ionenaustauscher erheblich verringert. Je nach Wasserhärte des eingespeisten Wassers wird der Ionenaustauscher durch mehr oder minder häufiges Spülen mit konzentrierten Natriumchlorid-Salzlösungen regeneriert.
  • Diese drei Funktionalitäten, nämlich zum einen die Reinigungswirkung des Geschirrspülmittels, zum anderen die Klarspülwirkung des Klarspülers und zum dritten die gezielte Verwen dung von enthärtetem Wasser wurden bisher über drei getrennte Dosierungseinrichtungen zu verschiedenen Zeitpunkten im Geschirrspülzyklus zudosiert.
  • Seit geraumer Zeit befinden sich jedoch Geschirrreinigerkompositionen auf dem Markt, die sogenannten 3 in 1-Tabs, die alle drei beschriebenen Funktionalitäten in einer Geschirrreiniger-Tablette enthalten.
  • Gewöhnlich bestehen diese Produkte aus reinigenden und klarspülenden Inhaltsstoffen, die mit einem sogenannten Salzersatzstoff kombiniert sind.
  • Die verwendeten reinigenden Inhaltsstoffe sind zwischenzeitlich hinlänglich bekannt und beschrieben. Bei den klarspülenden Inhaltsstoffen handelt es sich um spezielle nichtionische Tenside und Polymere mit substantiver Wirkung auf harte Oberflächen.
  • Als sogenannter Salzersatz finden gewöhnlich modifizierte Polyacrylate Verwendung, die in Kombination mit weiteren calciumbindenden bzw. dispergierenden Inhaltsstoffen formuliert werden.
  • Bei der Verwendung dieser sogenannten 3 in 1-Geschirrspülmaschinen-Tabs treten häufig Probleme auf, da die üblichen Geschirrspülmaschinen nicht für die Verwendung dieser 3 in 1-Tabs entwickelt worden sind.
  • Seit kurzem sind jedoch Geschirrspülmaschinen auf dem Markt, die speziell für die Verwendung von 3 in 1-Tabs konzipiert worden sind.
  • Bei diesen Maschinen steht der Convenience-Gedanke im Vordergrund. Die Dosierung von Klarspüler und der Betrieb des Ionenaustauschers kann manuell unterdrückt werden, so dass ein kontinuierliches Befüllen der entsprechenden Vorratsgefäße entfällt.
  • Sowohl bei den alt hergebrachten als auch den neuen Geschirrspülmaschinen treten nach häufiger Benutzung Ablagerungen von Fetten, Eiweißstoffen, mineralischen Stoffen sowohl im Spülraum als auch in den technischen Bestandteilen des Geräts auf, die mit einem sogenann ten Maschinenreiniger bzw. Maschinenpfleger von Zeit zu Zeit entfernt werden sollten, um Schäden zu verhindern.
  • Diese Produkte sind so zusammengesetzt, dass sie unter Berücksichtigung der einwandfreien Funktionsweise des Klarspüler-Dosiersystems und der Wasserenthärtungsanlage ein optimales Reinigungsergebnis erzielen.
  • Werden diese bisherigen Maschinenreiniger jedoch in den modernen 3 in 1-Geschirrspülmaschinen eingesetzt, so müssen sie auch in Verbindung mit hartem Wasser und ohne Zusatz von Klarspüler durch die zu reinigende Maschine ein ähnlich gutes Reinigungsergebnis erzielen.
  • Somit ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Maschinenreiniger bereitzustellen, der auch in den modernen 3 in 1-Geschirrspülmaschinen ein ähnlich gutes Reinigungsergebnis liefert wie die herkömmlichen Maschinenreiniger in den herkömmlichen Geschirrspülmaschinen.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe stellt die Erfindung einen modifizierten Maschinenreiniger bereit, der auch bei hohen Wasserhärten und ohne Verwendung eines separaten Klarspülers ein optimales Reinigungsergebnis bei der Geschirrspülmaschinenreinigung erzielt und auch in dieser Hinsicht die Vorgänge für den Verbraucher so einfach wie möglich macht.
  • Der erfindungsgemäße Maschinenreiniger umfasst einen neutralen bis alkalischen Reiniger zur Reinigung harter Oberflächen sowie ein integriertes Enthärter- und Klarspülersystem.
  • Bei dem Reiniger handelt es sich insbesondere um einen stark alkalischen Reiniger, wobei der bevorzugte pH-Bereich (einer 1 %-tigen Lösung) bei 12 bis 14 liegt.
  • Der Reiniger enthält dabei normalerweise wie ein herkömmlicher Reiniger ein Alkalisystem aus Soda, Natriumdisilikat und Pentanatriumtripolyphosphat sowie vorzugsweise auch ein Bleichsystem aus Perboratmonohydrat und TAED. Bevorzugt umfasst das Alkalisystem auch einen Anteil an Natriumhydroxid. Des Weiteren enthält er üblicherweise ein spezielles Enzymsystem aus Protease und Amylase für die Spaltung von Eiweiß und Stärke.
  • Der Anteil des Reinigers in dem Maschinenreiniger beträgt üblicherweise insgesamt 78 – 97 Gew.-%, vorzugsweise 84 – 91 Gew.-%, besonders bevorzugt 85 Gew.-%.
  • Der Reiniger enthält bevorzugt Pentanatriumtripolyphosphat in einer Menge von 15 – 60 Gew.-%, besser 30 – 55 Gew.-%, am besten 40 – 50 Gew.-%, während das enthaltene Bleichsystem insbesondere aus Perboratmonohydrat und TAED besteht, mit einem Gehalt von 0,5 – 20 Gew.-%, besser 12 – 10 Gew.-%, am besten 10 – 14 Gew.-%.
  • Das integrierte Enthärter- und Klarspülersystem des Maschinenreinigers umfasst bevorzugt ein Tensidsystem mit starker Substantivität zu harten Oberflächen. Dieses Tensid wird im Reinigungsgang von den gereinigten Oberflächen adsorbiert und verbleibt dort als dünne Schicht bis in den Klarspülgang. Die auf den Oberflächen verbleibenden Tensid- und Polymerschichten führen dazu, dass sich nach dem Trocknen keine Wasserflecken und Ablagerungen auf der Oberfläche bilden.
  • Das integrierte Enthärtersystem enthält vorzugsweise ein Gemisch aus Polyacrylsulfonat mit einem Molekulargewicht von 5.000 bis 50.000 g/mol und Polyacrylat mit einem Molekulargewicht von 2.000 bis 20.000 g/mol und liegt bevorzugt in einem Anteil von 1 – 12 Gew.-%, besser 5 – 10 Gew.-%, am besten 7 – 8 Gew.-% vor.
  • Das Verhältnis von Polyacrylsulfonat zu Polyacrylat beträgt vorzugsweise von 3:1 bis 1:2, insbesondere von 2:1 bis 1:1.
  • Konkrete Beispiele für das Enthärtersystem sind 2:1- und 1:1-Gemische von Polyacrylsulfonat (wie z.B. Acusol 587, ein Produkt von Rohm und Haas) und Polyacrylat (wie z.B. Acusol 405 (ebenfalls ein Produkt von Rohm und Haas) oder Sokalan PA 25, ein Produkt der BASF).
  • Das integrierte Klarspülersystem enthält vorzugsweise ein nichtionisches Tensid auf Basis eines ethoxylierten Fettalkohols und ist in einer Menge von 1 – 10 Gew.-%, besser 3 – 8 Gew.-%, am besten 6 Gew.-% enthalten.
  • Beispiele für das Tensid im Klarspülersystem des erfindungsgemäßen Maschinenreinigers sind Dehypon 124 (Produkt von Cognis), Plurafac SLF und Plurafac LF 431 (Produkte der BASF).
  • Die gegenwärtigen Erfinder haben bei ihren Untersuchungen festgestellt, dass Enthärter- und Klarspülerkomponenten des erfindungsgemäßen Maschinenreinigers synergistische Effekte entwickeln, so dass mit dem erfindungsgemäßen Maschinenreiniger eine überraschend gute Glanz-Reinigungswirkung erzielt wird.
  • Weiterhin kann der erfindungsgemäße Maschinenreiniger zusätzlich sulfonierte Polystyrole und sulfonierte Polystyrol-Maleinsäure-Mischpolymerisate mit einem Molekulargewicht von 15.000 – 1.000.000 g/mol in einer Menge von 0,1 – 5,0 Gew.-% enthalten.
  • Dieses Polymersystem verhindert das Ablagern der durch die Wasserhärte gebildeten Ca-Salze, indem es diese fein dispergiert und während des Spülwasserwechsels in der Schwebe hält.
  • Der erfindungsgemäße Maschinenreiniger kann aus einer flüssigen, pulverförmigen oder festen extrudierten oder gegossenen Form oder einer gepressten Tablette mit variabler Schichtdicke bestehen.
  • Reiniger-, Enthärter- und Klarspülersystem können dabei auch in getrennten Einheiten vorliegen, die entweder zusammen oder separat zugegeben werden können.
  • Der erfindungsgemäße Maschinenreiniger läßt sich nicht nur zur Reinigung von Geschirrspülmaschinen verwenden, sondern kann auch zur Reinigung gewerblicher Maschinen verwendet werden, die gewöhnlich mit neutralen bis alkalischen Reinigungsmitteln gesäubert werden und keinen integrierten Ionenaustauscher und keine Klarspülerdosierung besitzen. Beispiele hierfür sind andere Küchengeräte wie z. B. gewerbliche Spülmaschinen, Backöfen, Grillautomaten, Convektomaten und Entfettungsanlagen. Kochbehälter und verschmutzte Einzelteile aus dem gewerblichen Küchenbereich können ebenfalls mit dem erfindungsgemäßen Maschinenreiniger gesäubert werden.
  • Besonders bevorzugt wird der Maschinenreiniger allerdings zum Reinigen verschmutzter Geschirrspülmaschinen, insbesondere zum Reinigen verschmutzter 3 in 1-Geschirrspülmaschinen verwendet.
  • Die vorliegende Erfindung wird nun weiter anhand der folgenden Beispiele erläutert. Die Prozentangaben erfolgen dabei in Gewichtsprozent.
  • Zur Erarbeitung der Wirkstoffverhältnisse wurden Reinigungsversuche nach IKW-Methode für Anschmutzung + Beladung mit 200 g zusätzlicher Fett- und Eiweißlast in Haushaltsgeschirrspülmaschinen der Marke Miele G646 plus durchgeführt.
  • Die Ergebnisse der Untersuchungen sind in den Tabellen I und II wiedergegeben. Für die Maschinenreinigung werden ca. 2 – 4 50 g-Tabs (entsprechend 10 – 20 g/l) benötigt.
  • Das Klarspüler/Dispergiersystem (Tenside und Polymer) liegt bei der Maschinenreinigung optimal bei ca. 16 %.
  • Eine Rahmenrezeptur für den Maschinenreiniger setzt sich wie folgt zusammen:
    Tensid: Oxethylat mit hoher Oberflächensubstantivität wie Tensid (Dehypon E 124) 2 – 8 %
    Natriumtripolyphosphat (STP) 10 – 55 %
    Natriumhydroxid (NaOH) 0 – 45%
    Natriumdisilikat (DiSi) 5 – 20 %
    Soda 5 – 20 %
    Perboratmonohydrat 5 – 15 %
    TAED 2 – 6 %
    Polyacrylsulfonat (PAS) (Acusol 587) 3 – 10 %
    Polyacrylat (PA) (Acusol 405) 2 – 7 %
    Enzyme: Amylase/Protease 2 – 6 %
  • In der folgenden Tabelle I sind weitere typische Rezepturen für Maschinenreiniger angegeben.
  • Die Angaben sind dabei wieder in Gewichtsprozent.
  • Tabelle I
    Figure 00070001
  • Die verschiedenen Rezepturen wurden in Hinblick auf Härtebindung, Glanz und Reinigungswirkung untersucht. Die Leistungsergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle II dargestellt.
  • Tabelle II
    Figure 00070002

Claims (13)

  1. Ein Maschinenreiniger, insbesondere für Geschirrspülmaschinen, welcher einen neutralen bis alkalischen Reiniger zur Reinigung harter Oberflächen sowie ein integriertes Enthärter- und Klarspülersystem umfasst.
  2. Maschinenreiniger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das integrierte Enthärtersystem ein Gemisch aus Polyacrylsulfonat mit einem Molekulargewicht von 5.000 bis 50.000 g/mol und Polyacrylat mit einem Molekulargewicht von 2.000 bis 20.000 g/mol ist und in einem Anteil von 1 – 12 Gew.-%, besser 5 – 10 Gew.-%, am besten 7 – 8 Gew.-% enthalten ist.
  3. Maschinenreiniger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass für das integrierte Klarspülersystem ein nichtionisches Tensid auf Basis eines ethoxylierten Fettalkohols ist und in einer Menge von 1 – 10 Gew.-%, besser 3 – 8 Gew.-%, am besten 6 Gew.-% enthalten ist.
  4. Maschinenreiniger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass er zusätzlich sulfonierte Polystyrole und sulfonierte Polystyrol-Maleinsäure-Mischpolymerisate mit einem Molekulargewicht von 15.000 – 1.000.000 g/mol in einer Menge von 0,1 – 5,0 Gew.-% enthält.
  5. Maschinenreiniger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Reiniger ein Alkalisystem aus Soda, Natriumdisilikat und Pentanatriumtripolyphosphat sowie ein Enzymsystem zur Spaltung von Eiweiß und Stärke umfasst, welche insgesamt in einem Anteil von 78 – 97 Gew.-% vorliegen.
  6. Maschinenreiniger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Alkalisystem zusätzlich Natriumhydroxid umfasst.
  7. Maschinenreiniger nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Reiniger ein Bleichsystem aus Perboratmonohydrat und TAED umfasst.
  8. Maschinenreiniger nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Reiniger Pentanatriumtripolyphosphat in einer Menge von 15 – 60 Gew.-%, besser 30 – 55 Gew.-%, am besten 40 – 50 Gew.-% enthält.
  9. Maschinenreiniger nach einem der Ansprüche 7 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Bleichsystem aus Perboratmonohydrat und TAED in einer Menge von ≤ 20 Gew.-%, besser 12 – 10 Gew.-%, am besten 10 – 14 Gew.-% vorliegt.
  10. Maschinenreiniger nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass dieser aus einer flüssigen, pulverförmigen oder festen extrudierten oder gegossenen Form oder einer gepressten Tablette mit variabler Schichtdicke besteht.
  11. Maschinenreiniger nach einem der Ansprüche 1 bis 10 dadurch gekennzeichnet, dass Reiniger-, Enthärter- und Klarspülersystem in getrennten Einheiten vorliegen.
  12. Verwendung eines Maschinenreinigers nach einem der Ansprüche 1 bis 11 zum Reinigen von Geschirrspülmaschinen und anderen Küchengeräten wie z. B. gewerblichen Spülmaschinen, Backöfen, Grillautomaten, Convektomaten, Kochbehältern, Entfettungsanlagen und verschmutzten Einzelteilen aus dem gewerblichen Küchenbereich.
  13. Verwendung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Maschinenreiniger zum Reinigen verschmutzter Geschirrspülmaschinen, insbesondere zum Reinigen verschmutzter 3 in 1-Geschirrspülmaschinen verwendet wird.
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