[go: up one dir, main page]

DE102004024775A1 - Internettelefonieren mittels Mobilfunkendgerät - Google Patents

Internettelefonieren mittels Mobilfunkendgerät Download PDF

Info

Publication number
DE102004024775A1
DE102004024775A1 DE102004024775A DE102004024775A DE102004024775A1 DE 102004024775 A1 DE102004024775 A1 DE 102004024775A1 DE 102004024775 A DE102004024775 A DE 102004024775A DE 102004024775 A DE102004024775 A DE 102004024775A DE 102004024775 A1 DE102004024775 A1 DE 102004024775A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
internet
data
computer unit
mobile
mobile station
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102004024775A
Other languages
English (en)
Inventor
Constantin Von Wasserschleben
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE102004024775A priority Critical patent/DE102004024775A1/de
Publication of DE102004024775A1 publication Critical patent/DE102004024775A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/253Telephone sets using digital voice transmission
    • H04M1/2535Telephone sets using digital voice transmission adapted for voice communication over an Internet Protocol [IP] network
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L65/00Network arrangements, protocols or services for supporting real-time applications in data packet communication
    • H04L65/1066Session management
    • H04L65/1069Session establishment or de-establishment
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L65/00Network arrangements, protocols or services for supporting real-time applications in data packet communication
    • H04L65/60Network streaming of media packets
    • H04L65/75Media network packet handling
    • H04L65/762Media network packet handling at the source 
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M7/00Arrangements for interconnection between switching centres
    • H04M7/006Networks other than PSTN/ISDN providing telephone service, e.g. Voice over Internet Protocol (VoIP), including next generation networks with a packet-switched transport layer
    • H04M7/0066Details of access arrangements to the networks
    • H04M7/0069Details of access arrangements to the networks comprising a residential gateway, e.g. those which provide an adapter for POTS or ISDN terminals
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/72Mobile telephones; Cordless telephones, i.e. devices for establishing wireless links to base stations without route selection
    • H04M1/724User interfaces specially adapted for cordless or mobile telephones
    • H04M1/72403User interfaces specially adapted for cordless or mobile telephones with means for local support of applications that increase the functionality
    • H04M1/72409User interfaces specially adapted for cordless or mobile telephones with means for local support of applications that increase the functionality by interfacing with external accessories
    • H04M1/72412User interfaces specially adapted for cordless or mobile telephones with means for local support of applications that increase the functionality by interfacing with external accessories using two-way short-range wireless interfaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • General Business, Economics & Management (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Telefonieren über Internet. Um ein solches bereitzustellen, das bei hoher Übertragungsqualität flexibel einsetzbar und dabei einfach zu bedienen ist, wird mit der Erfindung ein Verfahren vorgeschlagen, das als Ein- und/oder Ausgabegerät ein Mobilfunkendgerät nutzt.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Telefonieren über Internet.
  • Aus dem Stand der Technik sind bereits Systeme zur Telefonie über das Internet bekannt. So bietet beispielsweise die Applikation Skype die Möglichkeit, von jedem PC mit Internet-Anschluß aus eine Telefonieverbindung zu einem anderen Rechner herzustellen. Nachdem sich der Nutzer durch Eingabe von Name und Passwort identifiziert hat, gibt er den Namen des gewünschten Gesprächspartners ein. Skype stellt nun mittels Peer-2-Peer (P2P) eine Verbindung zum Rechner des Adressaten her. Die Sprachein- und ausgabe erfolgt entweder mittels eines speziellen Headsets oder einer Kombination aus Lautsprecher und Mikrofon.
  • Weiterhin aus dem Stand der Technik bekannt sind sogenannte IP-Telefone, die nicht mit dem Telefonnetz verbunden werden, sondern über einen Computer-Netzwerkanschluß mit dem Internet in Kontakt stehen. Deren Optik und Bedienung entspricht der herkömmlicher Telefone. Wie gehabt nimmt der Benutzer den Hörer ab und wählt die Nummer des gewünschten Gesprächsteilnehmers. Diese wird über das Netzwerk an den Server des Dienstanbieters übermittelt, der daraufhin die Verbindung zum gewünschten Gesprächspartner herstellt. Am Markt sind auch auf wireless LAN basierende drahtlose IP-Telefone erhältlich.
  • Der Nachteil eines Systems wie Skype ist die Sprachein- und Ausgabe. Während Lautsprecher an einem Großteil der PCs zu finden sind, müßte ein Mikrofon extra angeschafft werden. Außerdem entspricht es nicht der Gewohnheit der Benutzer, über Vorrichtungen wie Lautsprecher und Mikrofon zu kommunizieren. Vertrauter ist die Verwendung eines Headsets, das aber auch extra angeschafft werden müßte und das üblicherweise zu keinem anderen Zweck eingesetzt werden kann. Außerdem muß ein PC vorhanden sein, der darüber hinaus mit einer Soundkarte und einem Internetanschluß ausgestattet sein muß. Der Nachteil der IP-Telefone besteht darin, daß sie relativ teuer in der Anschaffung sind. Darüber hinaus sind sie entweder wie ein System auf Basis eines PCs aufgrund der Verkabelung nur ortsfest einsetzbar oder im Falle eines drahtlosen IP-Telefons auf einen wireless LAN Access Point mit Verbindung zum Internet angewiesen. Diese weisen jedoch nur eine geringe Reichweite auf.
  • Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es die Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zum Telefonieren über Internet bereitzustellen, das bei hoher Übertragungsqualität flexibel einsetzbar und dabei einfach zu bedienen ist.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung ein Verfahren vorgeschlagen, das als Ein- und/oder Ausgabegerät ein Mobilfunkendgerät nutzt.
  • Der Vorteil des Verfahrens ist, daß mittels eines Mobilfunkgerätes, das im Volksmund häufig als Handy bezeichnet wird, quasi von jedem beliebigen Ort aus über das Internet telefoniert werden kann. Außerdem verfügt ein Großteil der Bevölkerung bereits über ein Mobilfunkendgerät und ist mit dessen Bedienung vertraut. Dadurch wird bei vielen potentiellen Benutzern die Hemmschwelle gesenkt, Internettelefonie zu benutzen. Denn bei vielen Menschen bestehen Berührungsängste mit neuer Technologie, die durch Einsatz eines vertrauten Gerätes gemindert werden können. Außerdem ist es im Gegensatz beispielsweise zu einem Headset bei einem Mobilfunkendgerät zur Gewohnheit geworden, es die meiste Zeit mit sich zu führen. Dadurch wird die Benutzung der Internettelefonie mobil. Einerseits kann das Mobilfunkendgerät als tragbares IP-Telefon überall unabhängig von einem lokalen Internetzugang verwendet werden, andererseits kann es als Ein- oder Ausgabemedium an fremden Rechnern wie beispielsweise bei einem Bekannten oder in einem Internetcafe dienen. Bei letzterer Verwendung entfallen die Anschaffungskosten für ein Headset oder Mikrofon.
  • Gemäß einer Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung wird ein Mobilfunkendgerät kommunikationstechnisch mit einer Rechnereinheit verbunden. Diese Verbindung kann zumindest streckenweise unter Nutzung eines Mobilfunknetzes hergestellt werden. Damit ergibt sich eine vollständige Mobilität, der Nutzer ist nicht auf lokale Zugangspunkte angewiesen. Die Übertragung über das Mobilfunknetz kann sowohl in einem Sprachkanal als auch über eine Datenverbindung wie beispielsweise GPRS, WAP oder sonstige Datenübertragungsstandards erfolgen. Auch Dienste wie t-zones, Vodafone Live! oder I-Mode können genutzt werden. Als Mobilfunknetz kommen sowohl GSM als auch UMTS sowie weitere Technologien in Betracht, die Standards wie W-CDMA, CDMA 2000 oder sonstige verwenden.
  • Als weitere Möglichkeit kann die Verbindung zwischen Rechnereinheit und Mobilfunkgerät durch ein Kabel und/oder eine kurzreichweitige Funkschnittstelle hergestellt werden. Dabei kann es sich um Infrarot, Bluetooth oder eine sonstige vergleichbare Technologie handeln. Somit dient das Mobilfunkendgerät als Ersatz für ein Headset oder eine Kombination aus Lautsprecher und Mikrofon, eine Anschaffung dieser Komponenten ist somit nicht erforderlich. Zur Erhöhung der Übertragungssicherheit könnten die Daten auch beispielsweise gleichzeitig über Infrarot und Bluetooth übertragen werden. Durch die redundante Transmission kann die Rechnereinheit bei Störung oder Wegfall eines Übertragungsweges auf den jeweils anderen zurückgreifen und so die Daten trotzdem sicher rekonstruieren. Außerdem kann die Verbindung zwischen Mobilfunkendgerät und Rechnereinheit auch mittels wireless LAN oder sonstiger lokaler Funkverbindungen erfolgen. Dies ermöglicht den Zugang zur Internettelefonie über sogenannte Hotspots, die in letzter Zeit zunehmend beispielsweise in Cafes, Hotels, Bahnhöfen, Flughäfen oder sonstigen öffentlichen Plätzen anzutreffen sind und häufig sogar kostenlos zur Verfügung stehen.
  • In vorteilhafter Weise ist ein Roaming zwischen den verschiedenen oben genannten Verbindungsarten und Verbindungen gleicher Art möglich. Wird die Qualität der Verbindung zu schlecht oder bricht diese sogar ganz ab, beispielsweise durch eine vergrößerte Entfernung oder ein Hindernis zwischen Mobilfunkendgerät und Rechnereinheit, so wird automatisch auf eine alternative Verbindung gewechselt. So ist es zum Beispiel möglich, daß zuerst eine Bluetooth- Verbindung besteht, diese bei Bewegung des Mobilfunkendgerätes auf eine wireless LAN und schließlich auf eine GPRS-Verbindung umgeschaltet wird. Es sind beliebige Wechsel möglich, anhand derer die Verbindung aufrechterhalten wird. Als weitere Kriterien kann die Verbindung bezüglich bestmöglicher Übertragungsqualität bzw. minimaler Kosten gewählt werden.
  • Die Rechnereinheit erstellt eine Internetverbindung, so daß die auf den oben dargestellten Wegen von dem Mobilfunkendgerät empfangenen, Sprachdaten enthaltenden Datensätze an das Internet übertragen werden. Umgekehrt werden die Daten vom Internet an die Rechnereinheit und von dieser weiter an das Mobilfunkendgerät übertragen.
  • Die Datenverarbeitung kann auf vielfältige Art und Weise erfolgen. Die dafür notwendige Software kann sowohl auf dem Mobilfunkendgerät als auch auf der Rechnereinheit hinterlegt sein. Auch eine Verteilung auf Mobilfunkendgerät und Rechnereinheit ist denkbar. Die Software kann fest integriert sein, beispielsweise in das Betriebssystem der Rechnereinheit bzw. die Firmware des Mobilfunkendgerätes, oder aber auch über das Internet bzw. ein Mobilfunknetz geladen werden. Auch eine Installation von Diskette, CD oder DVD ist möglich.
  • Prinzipiell wird die Sprache über ein in das Mobilfunkendgerät integriertes Mikrofon aufgenommen. Für den Fall, daß das Mobilfunkendgerät als reines Kommunikationsmedium mit der Rechnereinheit verwendet wird, werden die aufgenommenen Sprachdaten über eine der oben dargestellten Schnittstellen an die Rechnereinheit übertragen. Dabei bleiben diese prinzipiell unbearbeitet, es kann jedoch eine Komprimierung und/oder eine Codierung für die Übertragung vorgenommen werden. Auf der Rechnereinheit erfolgt dann die Aufbereitung in ein internetfähiges Datenformat, wie es beispielsweise für das P2P-Netz des Skype-Systems benötigt wird. Die Verarbeitung der Daten auf der Rechnereinheit könnte derart erfolgen, daß die Software die empfangenen Daten in ein Format umwandelt, in dem sie über eine Schnittstelle mit der Client-Software des Internettelefonie-Anbieters ausgetauscht werden können. Dabei könnte es sich um eine genormte Schnittstelle handeln, wie sie bei vielen Softwarearchitekturen verwendet wird. Alternativ kann die Software die empfangenen Daten direkt in das Format übertragen, daß das System des Internettelefonie-Anbieters voraussetzt.
  • Durch die Implementierung verschiedener Protokolle und eine flexible Verwaltung der Zugangsdaten können so mit der gleichen Software die Systeme mehrerer Anbieter genutzt werden. Der Rechner schickt nun die so aufbereiteten Daten über das Internet zum gewünschten Empfänger. In umgekehrter Richtung treffen die Daten in einem internetfähigen Format bei der Rechnereinheit ein. Mittels der auf ihr hinterlegten Software werden diese analog zu dem oben beschriebenen Sendefall in Sprachdaten konvertiert. Die Sprachdaten werden je nach Bedarf komprimiert und/oder für die Übertragung codiert an das Mobilfunkendgerät weitergeleitet. Dort erfolgt entsprechend eine Decodierung und/oder Dekomprimierung sowie die Wiedergabe über einen eingebauten Lautsprecher. In diesem Fall dient das Mobilfunkendgerät der Ein- und Ausgabe der Sprachdaten und ersetzt somit das Headset oder die Kombination aus Mikrofon und Lautsprecher.
  • In einer anderen Ausgestaltungsform kann der größte Teil oder sogar die gesamte Datenverarbeitung auf dem Mobilfunkendgerät erfolgen. Mittels der darauf hinterlegten Software werden die Sprachdaten in ein internetfähiges Datenformat, wie es das System des Internettelefonie-Anbieters voraussetzt, konvertiert und über eine der oben genannten Schnittstellen an die Rechnereinheit übertragen. Diese dient nur noch als Router und leitet die Daten in das Internet weiter. In umgekehrter Richtung werden die aus dem Internet empfangenen Daten an das Mobilfunkendgerät weitergereicht und dort daraus die Sprachdaten wiedergewonnen. In diesem Fall dient das Mobilfunkendgerät als vollständiges IP-Telefon und verbindet den Vorteil des drahtlosen Einsatzes mit der Tatsache, daß es sich um ein vertrautes und vorhandenes Gerät handelt.
  • Bei der Rechnereinheit kann es sich um ein Gerät im Einflußbereich des Nutzers handeln, beispielsweise einen PC, ein Notebook oder einen PDA. Auf diesem könnte auch die Client-Software eines existenten Dienstes wie z. B. Skype ausgeführt werden. Die Rechnereinheit könnte ebenfalls ein Hotspot, eine Komponente eines Mobilfunknetzes oder der Rechner eines Drittanbieters sein.
  • Gemäß einer Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung erfolgt vor und/oder während der Benutzung eine Benutzeridentifikation. Dies dient einerseits zur Zugangskontrolle, ermöglicht aber andererseits auch die Personalisierung des Systems, beispielsweise durch eine individuelle Benutzeroberfläche oder eine persönliche Kontaktliste. Die Nutzeridentifikation erfolgt über die in dem Mobilfunkendgerät und/oder in der Rechnereinheit hinterlegte Software und kann beispielsweise aus einem Nutzernamen in Verbindung mit einem Passwort bestehen. Eine weitere Möglichkeit ergibt sich bei Verwendung eines Handys nach aktueller Technologie durch Auslesen der IMEI-Nummer des Mobilfunkendgerätes, der Rufnummer des Teilnehmers oder anderer, auf der SIM-Karte gespeicherter Daten. Außerdem ist die Verwendung einer PIN möglich, eventuell in Zusammenhang mit einer der vorgenannten Maßnahmen. Ebenso wäre die Verwendung biometrischer Verfahren oder sonstiger der Identifikation dienender Methoden möglich. Die Nutzeridentifikation kann bei Benutzung des Systems in das Mobilfunkendgerät eingegeben werden oder dort hinterlegt sein.
  • Bei Einsatz der vorliegenden Erfindung können mehrere Teilnehmer mittels Mobilfunkendgeräten oder alternativen Kommunikationseinheiten nach Art einer Konferenzschaltung miteinander verbunden werden. Ohne Mehrkosten für den Anrufer kann ein Gespräch mit mehreren Gesprächspartnern geführt werden. Die Anzahl der Teilnehmer an einer Konferenzschaltung ist nicht limitiert, wie es bei einer herkömmlichen Telekommunikationsanlage mit einer begrenzten Anzahl von Leitungen der Fall ist.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltungsform der Erfindung kann neben den Sprachdaten auch ein Videobild übertragen werden. Dabei kann es sich um das Bild des Gesprächsteilnehmers handeln oder um jedwede andere Videoübertragung, beispielsweise Zeichnungen und Skizzen, Diagramme, Tabellen oder sonstige Visualisierungen.
  • Es bleibt anzumerken, daß es sich bei dem Gesprächspartner nicht notwendigerweise ebenfalls um einen Nutzer von Internettelefonie handeln muß. Ebenso ist eine Umsetzung des Gesprächs in das Festnetz oder ein Mobilfunknetz möglich.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung besonders bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung anhand der nachfolgenden Figuren. Diese haben ausschließlich erläuternden Charakter und stellen auf keine Weise eine Beschränkung der vorliegenden Erfindung dar. Dabei zeigen:
  • 1: eine mögliche Implementierung des Systems,
  • 2: eine alternative Implementierung des Systems.
  • Dargestellt in 1 ist ein Beispielsystem zur Internettelefonie mittels eines Mobilfunkendgerätes. Dabei ist das Mobilfunkendgerät 1 über die Bluetooth-Verbindung 5 mit der Rechnereinheit 2 verbunden. Auf dieser wird neben der Skype-Software eine Kommunikationssoftware ausgeführt, die die Verbindung mit dem Mobilfunkendgerät 1 verwaltet. Zuerst gibt der Benutzer seinen Benutzernamen und das Passwort in die Skype-Software ein. Diese leitet die Daten zur Überprüfung an einen Dienste-Server 4 weiter, der das Ergebnis der Überprüfung an die Rechnereinheit 2 übermittelt. War die Identifikation erfolgreich, so kann der Benutzer den Namen oder die Nummer des gewünschten Gesprächspartners eingeben. Aus dieser Information ermittelt der Dienste-Server 4 die Adresse der Rechnereinheit des gewünschten Gesprächspartners. Während des Gesprächs werden die vom Mobilfunkendgerät 1 aufgenommenen Sprachsignale über die Bluetooth-Verbindung 5 an die Rechnereinheit 2 weitergeleitet. Dort werden sie von der Kommunikationssoftware empfangen und an die Skype-Software weitergeleitet. Dies geschieht über die Schnittstelle, über die normalerweise die Sprachdaten ausgetauscht werden, die von einem Headset oder einem Mikrofon aufgenommen und von einer Soundkarte digitalisiert werden. Die Skype-Software wandelt die Sprachdaten in ein systemkonformes, internetfähiges Format um und sendet diese Daten über die Internetverbindung 6 und das Internet 3 an den Empfänger (hier nicht gezeigt). Über das Internet 3 und die Internetverbindung 6 eingehende Daten werden auf der Rechnereinheit 2 von der Skype-Software decodiert, über eine Schnittstelle an die Kommunikationssoftware übergeben, von dieser über die Bluetooth-Verbindung 5 an das Mobilfunkendgerät 1 weitergeleitet und dort wiedergegeben. In diesem Fall dient das Mobilfunkendgerät als bequemer Ersatz beispielsweise für ein Headset als Ein- und Ausgabemedium. In einer Abwandlung des Systems werden die Sprachdaten bereits im Mobilfunkendgerät 1 von einer Software in ein internetfähiges Datenformat übertragen und umgekehrt sowie über die Bluetooth- Verbindung 5 mit der Rechnereinheit 2 ausgetauscht, die die Daten nur noch in das oder aus dem Internet routet.
  • In einem Beispielsystem nach 2 werden die Sprachdaten von einem Mobilfunkendgerät 1 über eine Mobilfunkverbindung 8, ein Mobilfunksystem 7 und eine Telefonleitung 9 an eine Rechnereinheit 2 übertragen. Dies geschieht über eine ganz normale Telefonieverbindung. Die Rechnereinheit 2 verfügt über ein Modem, über das die Sprachsignale digitalisiert bzw. digitale Signale in Sprachsignale übertragen werden. Die auf der Rechnereinheit 2 hinterlegte Software überträgt die digitalisierten Sprachdaten in ein internetfähiges Datenformat und umgekehrt und tauscht die Daten über eine Internetverbindung 6 mit dem Internet 3 aus. Die Übertragung der Nutzeridentifikation und des gewünschten Gesprächspartners zwischen Mobilfunkendgerät 1 und Rechnereinheit 2 erfolgt mittels DTMF-Tönen. Bei dieser Variante fallen zwar Kosten sowohl für die Mobilfunkverbindung als auch für die Internetverbindung an, doch sind diese in Summe immer noch deutlich niedriger als die Kosten beispielsweise für ein internationales oder gar interkontinentales Gespräch, das direkt vom Handy aus geführt wird.

Claims (17)

  1. Verfahren zum Telefonieren über Internet, dadurch gekennzeichnet, daß als Ein- und/oder Ausgabegerät ein Mobilfunkendgerät genutzt wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Mobilfunkendgerät eine Rechnereinheit kommunikationstechnisch verbunden wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mittels der Rechnereinheit eine Internetverbindung erstellt wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß Sprachdaten enthaltende Datensätze von dem Mobilfunkendgerät an die Rechnereinheit und von dieser an das Internet und/oder vom Internet an die Rechnereinheit und von dieser an das Mobilfunkendgerät übertragen werden.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß von dem Mobilfunkendgerät aufgenommene Sprachdaten mittels auf diesem hinterlegter Software in ein internetfähiges Datenformat übertragen und/oder als internetfähige Datenformate übertragene Daten in Sprachdaten übertragen werden.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß von dem Mobilfunkendgerät aufgenommene Sprachdaten mittels in der Rechnereinheit hinterlegter Software in ein internetfähiges Datenformat übertragen und/oder als internetfähigen Datenformate über das Internet übertragene Daten in Sprachdaten übertragen werden.
  7. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Mobilfunkendgerät und der Rechnereinheit Daten mittels einer Kabelverbindung und/oder einer kurzreichweitigen Funkschnittstelle übertragen werden.
  8. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Mobilfunkendgerät und der Rechnereinheit Daten zumindest streckenweise mittels wireless LAN oder sonstiger lokaler Funkverbindungen übertragen werden.
  9. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Rechnereinheit und dem Mobilfunkendgerät Daten zumindest streckenweise unter Nutzung eines Mobilfunknetzes übertragen werden.
  10. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß über die in dem Mobilfunkendgerät und/oder in der Rechnereinheit hinterlegte Software eine Nutzeridentifikation erfolgt.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Nutzeridentifikation über einen Nutzernamen in Verbindung mit einem Passwort erfolgt.
  12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Nutzeridentifikation auf dem Mobilfunkendgerät hinterlegt ist.
  13. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Nutzeridentifikation in das Mobilfunkendgerät eingegeben wird.
  14. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Software über das Internet und/oder ein Mobilfunknetz geladen oder von einer Diskette, CD und/oder DVD installiert wird.
  15. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Teilnehmer mittels Mobilfunkendgeräten oder alternativen Kommunikationseinheiten nach Art einer Konferenzschaltung miteinander verbunden werden.
  16. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß eine Möglichkeit zum Roaming zwischen den verschiedenen Verbindungsarten und/oder Verbindungen besteht.
  17. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß neben Sprachdaten Daten für die Übertragung eines Videobildes übertragen werden.
DE102004024775A 2004-05-17 2004-05-17 Internettelefonieren mittels Mobilfunkendgerät Withdrawn DE102004024775A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102004024775A DE102004024775A1 (de) 2004-05-17 2004-05-17 Internettelefonieren mittels Mobilfunkendgerät

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102004024775A DE102004024775A1 (de) 2004-05-17 2004-05-17 Internettelefonieren mittels Mobilfunkendgerät

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102004024775A1 true DE102004024775A1 (de) 2005-12-15

Family

ID=35404284

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102004024775A Withdrawn DE102004024775A1 (de) 2004-05-17 2004-05-17 Internettelefonieren mittels Mobilfunkendgerät

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102004024775A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2009117568A3 (en) * 2008-03-19 2009-11-12 Kyocera Wireless Corp. Method and system for providing voice over ip (voip) to wireless communication devices

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2009117568A3 (en) * 2008-03-19 2009-11-12 Kyocera Wireless Corp. Method and system for providing voice over ip (voip) to wireless communication devices

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60107266T2 (de) Endgerät, system und verfahren zur internet- und datennetztelefonie
DE10359285B4 (de) VDG-Verfahren und -System zur Unterstützung von Sprachkommunikation über WLAN
DE69938590T2 (de) Verfahren zur übertragung von informationen zu einem fernsprechantwortdienst
DE602005004507T2 (de) Drücken-zum-Sprechen Verfahren und Server
DE112011103546T5 (de) Drahtlosnetzwerkteilungseinrichtung
DE60035943T2 (de) Voice-over-ip gateway
DE69924925T2 (de) System und Verfahren zur Optimierung der Übertragungssignalqualität
EP2204039B1 (de) Verfahren und kommunikations-endgerät zum austausch von daten während oder nach einer kommunikationsverbindung
DE69925687T2 (de) Gerät und Verfahren zum Zugriff auf drahtlose Verbindungen über ein Kommunikationsnetzwerk
DE102004024775A1 (de) Internettelefonieren mittels Mobilfunkendgerät
DE10013607A1 (de) Funkgerät
WO2008006461A1 (de) Push-to-talk pstn back-to-back user agent zur anbindung eines ptt systems mit der pstn/isdn welt
DE10002879B4 (de) Lokales Funktelefonienetz, Ladegerät für schnurloses bzw. zellulares Telefon, Funk-Kombitelefon und Funkbasis für das Netz
DE10153265A1 (de) System zur Sprachkommunikation über ein digitales Netzwerk und zugehörige Schnurlostelefonanlage
DE10142680A1 (de) Verfahren zur Weiterleitung und Entgegennahme von Kurznachrichten im öffentlichen Telekommunikationsnetz
DE69830373T2 (de) Verfahren zur Herstellung einer Kommunikation zwischen einem Internet Endgerät und einem Telefon und Telefon zur Ausführung dieses Verfahrens
EP1638300A1 (de) Drahtloses Netzwerk und IP Telefonie-Endgerät sowie Verfahren zum Betreiben eines solchen Telefonie-Endgerätes im Netzwerk
EP1388252A1 (de) Unified-messaging-kommunikationsverfahren und system mit benutzerspezifischem ansagetext
EP1811738B1 (de) WLAN-Basisstation, lokale Kommunikationsanlage und Verfahren zum Herstellen einer Sprachverbindung
EP1959698B1 (de) Kommunikationseinheit für ein Mobilfunknetz
DE102006059281B4 (de) Kommunikationseinheit zum Empfang von Informationen
EP1763211B1 (de) Verfahren, bei dem während eines Anrufs, Client-Software zum Aufbau von Rich-Call Verbindungen als Download zur Verfügung gestellt wird.
DE102005001886B4 (de) Verfahren zum Verbessern der Qualität einer Verbindung und Endgerät zur Durchführung des Verfahrens
WO2003067359A2 (de) Verfahren zum aufbau einer kommunikationsverbindung über ein ip-netz
WO2005004449A2 (de) Telekommunikations-endgerät und telekommunikationsanordnung

Legal Events

Date Code Title Description
8139 Disposal/non-payment of the annual fee