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DE10153265A1 - System zur Sprachkommunikation über ein digitales Netzwerk und zugehörige Schnurlostelefonanlage - Google Patents

System zur Sprachkommunikation über ein digitales Netzwerk und zugehörige Schnurlostelefonanlage

Info

Publication number
DE10153265A1
DE10153265A1 DE10153265A DE10153265A DE10153265A1 DE 10153265 A1 DE10153265 A1 DE 10153265A1 DE 10153265 A DE10153265 A DE 10153265A DE 10153265 A DE10153265 A DE 10153265A DE 10153265 A1 DE10153265 A1 DE 10153265A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
base unit
audio
transmitter
audio output
receiver
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10153265A
Other languages
English (en)
Inventor
Brian Kim
David C Nall
Gerard G Brennan
Mark E Gillis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ADVANCED AMERICAN TELEPHONES E
Original Assignee
ADVANCED AMERICAN TELEPHONES E
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ADVANCED AMERICAN TELEPHONES E filed Critical ADVANCED AMERICAN TELEPHONES E
Publication of DE10153265A1 publication Critical patent/DE10153265A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/72Mobile telephones; Cordless telephones, i.e. devices for establishing wireless links to base stations without route selection
    • H04M1/725Cordless telephones
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/253Telephone sets using digital voice transmission
    • H04M1/2535Telephone sets using digital voice transmission adapted for voice communication over an Internet Protocol [IP] network
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/60Substation equipment, e.g. for use by subscribers including speech amplifiers
    • H04M1/6033Substation equipment, e.g. for use by subscribers including speech amplifiers for providing handsfree use or a loudspeaker mode in telephone sets

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf ein System zur Durchführung von Sprachkommunikationsvorgängen über ein digitales Datennetzwerk und auf eine zugehörige Schnurlostelefonanlage. DOLLAR A Erfindungsgemäß werden eine Basiseinheit (200) und eine mobile Einheit (100, 110) in Verbindung mit einem Personalcomputer (300) benutzt. Der Computer wird dazu verwendet, eine Sprachverbindung mit einem anderen Computerbenutzer herzustellen. Das Audiosignal, das vom anderen Benutzer gesendet wird, wird in eine Soundkarte innerhalb des Computers eingespeist. Der Audioausgangsanschluss der Soundkarte wird mit einem Audioeingangsanschluss auf der Basiseinheit verbunden. Die Basiseinheit sendet das Audioeingangssignal zu einem Sender/Empfänger der selben, zwecks Übertragung an die mobile Einheit.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein System zur Durchführung von Sprachkommunikationsvorgängen über ein digitales Datennetzwerk und auf eine zugehörige Schnurlostelefonanlage.
Mit zunehmender Nutzung des Internet und Verfügbarkeit des Internet­ zugriffs wird damit begonnen, das Internet und ähnliche Computerda­ tennetzwerke als Alternative zum konventionellen Telefonsystem für das Führen von bidirektionaler Sprachkommunikation über ein öffentliches Telefonnetz (PSTN) einzusetzen. Das Führen eines "Telefongesprächs" zwischen einer oder mehreren Parteien über ein IP-Netzwerk wie das Internet wird im Gegensatz zum Telefongespräch über PSTN im allge­ meinen als "Voice over IP" (VoIP) bezeichnet.
Ein konventioneller Telefonanruf, der zwischen zwei Teilnehmern über das PSTN geführt wird, wird naturgemäß mit Hilfe eines konventionellen Telefonapparates (POTS) durchgeführt. Es besteht dabei eine feste Verbindung zwischen dem POTS zu Hause oder im Büro und einer Schaltanlage der Telefongesellschaft und schließlich dem POTS des anderen Teilnehmers. Um einen VoIP-"Anruf" zwischen zwei Teilneh­ mern über das Internet vorzunehmen, wird typischerweise von jedem Teilnehmer ein Personal-Computer (PC) verwendet, obwohl auch ande­ re Internetanwendungs-Geräte benutzt werden können. Anstatt in einen typischen Telefonhandapparat zu sprechen, der über eine Hörmuschel und ein Mundstück verfügt, spricht der Computerbenutzer typischerwei­ se in ein dafür vorgesehenes Mikrofon, um mit dem anderen Teilnehmer zu sprechen, und hört den anderen Teilnehmer über die üblichen Laut­ sprecher des Computers. Das Mikrofon und die Lautsprecher sind durch Leitungen mit dem Computer verbunden. Typischerweise erfolgt die Verbindung mit der Soundkarte des Computers, die über Audioeingänge und Audioausgänge verfügt. Es gibt einige herkömmliche Geräte, wel­ che die Anordnung von separatem Mikrofon und Lautsprecher ersetzen und stattdessen ein Headset bereitstellen, das am Kopf des Benutzers getragen wird und mit dem Computer fest verdrahtet ist.
Um einen VoIP-Anruf zu einem anderen Teilnehmer durchzuführen, be­ nutzt der Anrufer einen PC, auf dem ein Softwareprogramm abläuft, das speziell zur Bereitstellung von VoIP-Funktionalität erstellt wurde. Ein Beispiel für solch ein Softwareprogramm ist NetMeeting von Microsoft Corporation. Um einen Anruf nach außen einzuleiten, gibt ein Benutzer die Computer-Adresse des gewünschten Gesprächsteilnehmers in sei­ nen PC ein. Wenn der angerufene Teilnehmer online ist und die pas­ sende Software betreibt, wird mit der VoIP-Software zwischen den bei­ den Computern eine Datenverbindung hergestellt, über die der Anruf abläuft. Jeder Teilnehmer des Gesprächs kann in sein Mikrofon spre­ chen und die Stimmen der anderen Teilnehmer über seine Lautsprecher hören. Die Computer verarbeiten die gesprochenen Audiodaten und übertragen sie als Datensignal zu einem oder mehreren Teilnehmern über ein Computerdatennetzwerk, wie zum Beispiel das Internet. Die empfangenen Audiodaten von anderen Teilnehmern werden verarbeitet und hörbar von den am PC angeschlossenen Lautsprechern wiederge­ geben.
VoIP-Anrufe können auch von einem Computer zu einer POTS- Telefonleitung stattfinden. Dazu wird der Anruf über ein Datennetzwerk an einen entfernt gelegenen Computer weitergeleitet, der mit einer Schnittstelle für eine POTS-Telefonleitung ausgestattet ist. Der entfernt gelegene Computer initiiert dann einen POTS-Telefonanruf mit dem ge­ wünschten Empfänger des Anrufs und transportiert bidirektional Sprach­ signale zwischen dem Computerdatennetzwerk und der POTS- Telefonleitung, über die der Anruf ausgeführt wird. Auf diese Weise kann ein Anruf zu einem POTS-Telefonbenutzer unter eingeschränkter Nut­ zung des konventionellen Telefonnetzes erfolgen.
Obwohl Multimedia-Computer häufig mit Lautsprechern und unabhängi­ gem Mikrofon ausgestattet sind, sind diese Komponenten oft Ursache von Leistungsbeschränkungen in einer VoIP-Anwendung. Beispielswei­ se führt die übliche Aufstellung der Lautsprecher und des Mikrofons häu­ fig zu unkontrollierter Rückkopplung, die Echos im Audiopfad erzeugen kann, die wiederum das Gespräch stören. Viele unabhängige Mikrofone sind außerdem hoch empfindlich gegenüber dem Aufnehmen von Hin­ tergrundgeräuschen aus der Umgebung des Anrufers, die zusätzlich zu unerwünschten Störungen im Audiopfad beitragen. Wenn eine VoIP- Konferenz des weiteren mit mehreren Teilnehmern stattfindet, wobei die VoIP-Software (zum Beispiel NetMeeting von Microsoft) auf dem PC ab­ läuft, führt die Kombination von Rückkopplung und Hintergrundgeräusch jedes Teilnehmers oftmals zu einem sehr störenden Maß an Rauschen und Interferenz, das eine Kommunikation verhindert.
Ein sehr wünschenswerter Aspekt von VoIP, der sich von konventionel­ ler Telefonnetzkommunikation unterscheidet, ist die Tatsache, dass Computerbenutzer typischerweise Pauschalgebühren für ihren Internet­ zugang bezahlen, im Gegensatz zu zeitbezogenen Gebühren für den Zugang zum Telefonnetzwerk. Deshalb können Personen, die bereits Computernetzwerkverbindungen besitzen, unbeschränkt VoIP-Sprach­ kommunikationen ohne zusätzliche Gebühren durchführen - ein Merk­ mal, das bei Fernverbindungen besonders vorteilhaft sein kann. Folglich können VoIP-Anrufe erheblich länger als zeittaktabgerechnete Telefon­ anrufe dauern, da sie häufig als im wesentlichen kostenlos angesehen werden. Herkömmliche VoIP-Geräte beschränken jedoch einen Nutzer auf den Computer in unmittelbarer Umgebung. Zum Beispiel befinden sich Computerlautsprecher und das Mikrofon meistens an festen Orten. Deshalb können sich Benutzer zum Beispiel nicht in andere Räume in einem Haus oder Büro begeben, ohne den Anruf zu unterbrechen.
Zusätzlich kann im Fall, dass ein VoIP-Softwarepaket dem Benutzer die Fähigkeit bietet, die Art oder Eigenschaften der Kommunikation, wie zum Beispiel die Lautstärke, zu steuern, die Steuerung nur über die Computertastatur ausgeführt werden. Im Fall, dass die VoIP-Software dem Benutzer die Fähigkeit bietet, die Identität des Anrufers zu erfahren, der ein VoIP-Gespräch initiiert, kann diese Information nur vom Compu­ termonitor abgelesen werden. Wenn der Benutzer gezwungen ist, Kabel miteinander zu verbinden, um die Distanz zwischen dem Computer und den Lautsprechern und dem Mikrofon zu vergrößern, würde dement­ sprechend die Benutzersteuerung für die VoIP-Kommunikation außer Reichweite gelangen.
Ein Benutzer könnte des Weiteren zu gewissen Zeiten eine VoIP- Konversation wünschen und zu anderen Zeitpunkten einen konventio­ nellen Anruf über das PSTN führen wollen. Um diese Flexibilität zu ha­ ben, muss der Benutzer beide Ausrüstungen besitzen, was manchmal zu unnötiger Überhäufung an Komponenten führt. Wenn ein Benutzer ein Headset anstatt des Computerlautsprechers und des Mikrofons des Computers zum Führen eines VoIP-Anrufs benutzen will, muss er den Computer neu verkabeln, indem er die Lautsprecher und das Mikrofon aus der Soundkarte auf der Rückseite des PCs aussteckt und das Headset einsteckt. Darüber hinaus muss er diese Verkabelung wieder rückgängig machen, wenn er die externen Lautsprecher des PCs wieder benutzen möchte.
Der Erfindung liegt als technisches Problem die Bereitstellung eines Systems zur Durchführung von Sprachkommunikationsvorgängen über ein digitales Datennetzwerk und einer zugehörigen Schnurlostelefonan­ lage zugrunde, die es ermöglichen, eine VoIP-Konversation zu führen, ohne an einen PC gebunden zu sein, den Betrieb der VoIP-Software fernzusteuern und die gleiche Basiseinheit und den gleichen Handappa­ rat beziehungsweise das gleiche Headset zum Führen sowohl einer VoIP-Konversation über das Internet als auch einer traditionellen Tele­ fon-Konversation über das PSTN zu benutzen und gleichermassen die Audiofähigkeiten des PCs zu nutzen, ohne die Kabelverbindungen zum PC verändern zu müssen.
Die Erfindung löst dieses Problem durch die Bereitstellung eines Sys­ tems mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und einer Schnurlos­ telefonanlage mit den Merkmalen des Anspruchs 8.
Erfindungsgemäß wird erreicht, dass Telefon-Kommunikation über ein Computerkommunikationsnetzwerk geführt werden kann, ohne das es erforderlich ist, dass der Benutzer in der Umgebung des Personal- Computers bleibt. Eine Basiseinheit und eine mobile Einheit mit eigener Spannungsversorgung, wie zum Beispiel ein Headset eines Schnurlos­ telefons, werden in Verbindung mit einem Personalcomputer benutzt. Der Computer wird dazu verwendet, eine Sprachverbindung mit einem anderen Computerbenutzer herzustellen. Das Audiosignal, das vom an­ deren Benutzer gesendet wird, wird in eine Soundkarte innerhalb des Computers eingespeist. Der Audioausgangsanschluss der Soundkarte wird dann mit einem Audioeingangsanschluss auf der Basiseinheit ver­ bunden. Die Basiseinheit sendet das Audioeingangssignal zu dem Sen­ der/Empfänger der Basiseinheit zwecks Übertragung an die mobile Ein­ heit.
Die mobile Einheit beinhaltet einen drahtlosen Sender/Empfänger, um Signale vom Sender/Empfänger der Basiseinheit zu empfangen bezie­ hungsweise zu diesem zu senden. Die mobile Einheit beinhaltet des weiteren einen Lautsprecher, der ein Signal vom Empfangsteil des Sen­ der/Empfängers der mobilen Einheit empfängt, und ein Mikrofon, das ein Signal zum Senderteil des Sender/Empfängers der mobilen Einheit lie­ fert. Sprachsignale werden durch das Mikrofon gewandelt und anschlie­ ßend zur Basiseinheit zurück übertragen. Die Basiseinheit empfängt die Sprachsignale und legt sie zur anschließenden Übertragung zum Audio­ eingangsanschluss der Soundkarte an den Audioausgangsanschluss der Basiseinheit an. Signale, die vom Audioeingangsanschluss der Soundkarte empfangen werden, werden im folgenden digitalisiert und zu einem anderen Computer über ein digitales Datennetzwerk übertragen.
Um die Audioeigenschaften eines konventionellen öffentlichen Telefon­ systems besser nachzubilden, ist es möglich, einen Rückkopplungspfad in der Basiseinheit vorzusehen. Das Ausgangssignal des Empfangsteils der Basiseinheit kann gedämpft und anschließend in den Eingang des Sendeteils der Basiseinheit eingemischt werden.
Weil Computerbenutzer eventuell wünschen, ihre normalen Computer­ lautsprecher zu benutzen, wenn keine telefonische Kommunikation ge­ führt wird, ist es möglich, die Basiseinheit mit einem Lautsprecheran­ schluss auszustatten, an den Lautsprecher angeschlossen werden kön­ nen. Wenn die mobile Einheit nicht zum Führen eines VoIP-Anrufs be­ nutzt wird, verbindet ein Relais den Audioeingangsanschluss der Basis­ einheit mit dem Lautsprecheranschluss, so dass das Ausgangssignal der Soundkarte des Computers zu den Lautsprechern weitergeleitet wird.
Die Erfindung ist auch in der Lage, eine bidirektionale Datenkommunika­ tionsverbindung zwischen der Basiseinheit und dem Computer herzu­ stellen, ohne eine zusätzliche Verkabelung oder Verbindung zu benöti­ gen. Diese Eigenschaft kann dazu benutzt werden, weitere Funktionali­ tät zur Verfügung zu stellen, wie den Austausch von Anruferidentifikati­ onsinformation zwischen der Basis und dem Computer oder eine ver­ besserte Steuerung der Basiseinheit. Die Sprachsignale, die zwischen der Basiseinheit und dem Computer übertragen werden, werden über einen ersten von zwei Stereo-Audiokanälen an dem Audioeingangsan­ schluss und Audioausgangsanschluss übertragen. Sowohl die Basisein­ heit als auch der Computer enthalten Modulatoren und Demodulatoren, so dass der zweite der beiden Stereo-Audiokanäle zum Senden von modulierten Daten über die Ausgangsanschlüsse und zum Empfang von modulierten Datensignalen über die Eingangsanschlüsse verwendet werden kann. Sowohl die Basiseinheit als auch der Computer enthalten Mikroprozessoren, welche die übertragenen Daten entsprechend verar­ beiten.
Des weiteren kann die Basiseinheit auch eine Kommunikation mit einem konventionellen Telefonnetzwerk zur Verfügung stellen. Speziell kann die Basiseinheit eine Verbindung derart enthalten, dass der Sende- und der Empfangsteil des Sender/Empfängers der Basiseinheit alternativ mit einer konventionellen Telefonnetzwerkverbindung oder mit dem Audio­ eingangs- und dem Audioausgangsanschluss der Basiseinheit verbun­ den werden können, um über das Computerdatennetzwerk zu kommu­ nizieren.
Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteran­ sprüchen angegeben.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben, in denen zeigen:
Fig. 1 ein Blockdiagramm erfindungsgemäßer Verbindungen zu ei­ nem PC, um eine VoIP-Kommunikation zu führen,
Fig. 2 ein Blockdiagramm erfindungsgemäßer Anschlüsse einer Ba­ siseinheit, wobei die Verkabelung mit einer Soundkarte eines PCs und einem externen Lautsprechersatz gezeigt ist,
Fig. 3 ein Übersichtsschaltbild einer erfindungsgemäßen Basiseinheit, die einen Anschluss zur Soundkarte des PCs und zu einem PSTN bereitstellt,
Fig. 4 ein Übersichtsschaltbild einer erfindungsgemäßen Basiseinheit, die einen Anschluss zur Soundkarte des PCs und zu einem PSTN vorsieht und des weiteren die Übertragung von digitalen Steuerdaten zwischen dem PC und der Basiseinheit ermög­ licht.
Die Ausführungsform von Fig. 1 beinhaltet ein Computersystem 300, in dem eine Soundkarte 310 installiert ist. Die Soundkarte 310 ist eine ge­ bräuchliche Computer-Soundkarte, die Audioeingänge und -ausgänge besitzt. Der Computer 300 verfügt auch über eine Datennetzwerkverbin­ dung 311. Die Netzwerkverbindung 311 kann eine der vielen bei Perso­ nalcomputersystemen gebräuchlichen Netzwerkverbindungen sein, wie zum Beispiel eine Telefonleitungs-Modemverbindung zu einem Internet- Dienstleister, ein Kabelmodem oder eine DSL-Leitung. Der Computer 300 ist schließlich auch mit einem Computermonitor 340 verbunden, der für den Benutzer eine optische Anzeige bereitstellt. Das Computersys­ tem 300 ist für die VoIP-Kommunikation konfiguriert. Besonders beinhal­ tet es Software, die es ermöglicht, dass eine bidirektionale Audio- Kommunikationsverbindung mit einem oder mehreren zusätzlichen Computern und optional mit einer nachfolgenden POTS-Telefonleitung über die Netzwerkverbindung 311 initiiert wird.
Eine Basiseinheit 200 stellt eine drahtlose Schnittstelle zu einem mobi­ len Kommunikationsgerät zur Verfügung, die zum Führen von Telefon­ kommunikation benutzt werden kann. In der gezeigten Ausführungsform wird eine Verbindung zu einem schnurlosen Headset 100 hergestellt, das eine Hörmuschel 101 und ein Mikrofon 102 beinhaltet. Weitere her­ kömmliche Benutzerschnittstellen, wie ein drahtloser Telefonhandappa­ rat 110, können ebenfalls verwendet werden. Das schnurlose Headset 100 und die Basiseinheit 200 kommunizieren über einen drahtlosen Kommunikationskanal 150. In der gezeigten Ausführungsform stellt die Basiseinheit 200 eine flexible Sprachkommunikation entweder über den Computer 300 und das Computer-Datennetzwerk oder ein konventionel­ les PSTN durch eine Verbindung 260 zur Verfügung. Zusätzlich kann der Benutzer problemlos zwischen den Kommunikationsmethoden um­ schalten, während er nur eine einzige gemeinsame Schnittstelle, das schnurlose Headset 100, benutzt.
Der Computer kommuniziert mit der Basiseinheit 200 über die Sound­ karte 310. Fig. 2 zeigt die Verbindung zwischen der Basiseinheit 200 und der Soundkarte 310. Die Basiseinheit 200 umfasst einen Basisau­ dioeingangsanschluss 221, einen Basisaudioausgangsanschluss 220 und einen Lautsprecherdurchschleifanschluss 222. Der Basisaudioein­ gangsanschluss 221 empfängt Audiosignale vom Computer 300 über eine Verbindung 211 von einem Audioausgangsanschluss 321 der Soundkarte. Der Basisaudioausgangsanschluss 220 überträgt Audio­ signale zum Computer 300 über eine Verbindung 210 zu einem Audio­ eingangsanschluss 320 der Soundkarte. Wenn der Computer 300 nicht zur VoIP-Kommunikation genutzt wird, kann es wünschenswert sein, das Weiterleiten der Audiosignale des Computers 300 zu externen, ak­ tiven Lautsprechern 400 und 401 zu ermöglichen, ohne dass der Benut­ zer die Audioverbindung 211 zur Soundkarte von Hand umschalten oder neu konfigurieren muss. Deshalb ist in der gezeigten Ausführungsform ein Lautsprecheranschluss 222 an der Basiseinheit 200 vorhanden, der mit den Lautsprechern 400 und 401 über eine Verbindung 212 verbun­ den ist.
Fig. 3 zeigt den Leitungsschnittstellenschaltkreis der Basiseinheit 200. Eingehende Audiosignale werden von der Soundkarte 310 am Audio­ eingangsanschluss 221 empfangen. Das Audiosignal am Eingang 221 ist mit einem DPDT-Relais 230 verbunden. Wenn kein VoIP-Anruf ge­ führt wird, legt ein Sender/Empfänger- und Steuerschaltkreis 250 ein Signal an eine Leitung 234 an, welches das Relais 230 in die gezeigte Position bringt. In dieser Position werden Audiosignale, die von der Soundkarte 310 empfangen werden, zum Lautsprecheranschluss 222 weitergeleitet, so dass sie anschließend mit aktiven Lautsprechern ver­ bunden werden können. Der Computer 300 kann deshalb leicht zum Musikhören oder im Rahmen anderer Aktivitäten, die Lautsprecher be­ nötigen, benutzt werden, ohne die Verkabelung des Computers zu ver­ ändern.
Wenn jedoch ein VoIP-Anruf eingeleitet wird, ändert der Steuerschalt­ kreis 250 den Status der Leitung 234, so dass das Relais 230 in seine andere Stellung geschaltet wird. Der Computer 300 kann dann einge­ hende Sprachsignale für den Benutzer über die Soundkarte 310 zum Basisaudioeingangsanschluss 221 weiterleiten. Signale, die am Audio­ eingang 221 anliegen, werden über DC-Blockkondensatoren 233a und 233b weitergeleitet und danach mit einem Signalkombinierer verbunden, der aus Widerständen 231 und 232 besteht. Der Signalkombinierer ver­ bindet die Signale des linken und rechten Stereokanals des Audioein­ gangs 221 und leitet das zusammengesetzte Audiosignal zu einem Summierverstärker 240 weiter.
Benutzer von öffentlichen Telefonnetzen sind daran gewöhnt, einen ge­ wissen Audiorückkopplungspegel vom Telefonmikrofon zur Hörmuschel des Telefons wahrzunehmen. Wenn jedoch ein VoIP-Anruf geführt wird, sind die Empfangs- und Sendekanäle typischerweise unabhängig, so dass keinerlei Art von Rückkopplung zwischen dem Mikrofon und der Hörmuschel des Benutzers stattfindet. Deshalb empfinden Benutzer von VoIP-Kommunikationssystemen häufig, dass sich der VoIP- Telefonapparat "tot" anhört. Um den Benutzern von VoIP-Telefon­ kommunikation eine vertrautere Erfahrung zu bieten, ist ein alternativer Rückhörpfad 270 vorgesehen. Der Pfad 270 legt eine gedämpfte Kopie des am Basisaudioausgangskanal ausgehenden Signals an einen Summierverstärker 240 an, so dass ein kontrollierter Rückkopplungspe­ gel auf dem Headset des Benutzers vorhanden ist. Das Ausgangssignal des Summierverstärkers 240 wird dann zu einem Pufferverstärker 246 weitergeleitet, bevor es in den Sender/Empfänger- und Steuerschaltkreis 250 eingegeben wird. Der Sender/Empfänger 250 überträgt dann das Audiosignal über die drahtlose Kommunikationsverbindung 150 zum da­ von entfernten Headset 100, mit dessen Hörmuschel 101 das Audiosig­ nal vom Benutzer gehört wird.
Während der Telefonkommunikation spricht der Benutzer des Headsets 100 in das Mikrofon 102. Dieses Audiosignal wird über die drahtlose Kommunikationsverbindung 150 zur Basiseinheit 200 übertragen. Das Signal wird vom Sender/Empfänger- und Steuerschaltkreis 250 empfan­ gen und demoduliert, bevor es zu einem Pufferverstärker 247 weiterge­ leitet wird. Während eines VoIP-Anrufs wird das Ausgangssignal des Verstärkers 247 an einen Schalter 274 angelegt. Der Schalter 274 wird durch eine Signalleitung 234 vom Steuerschaltkreis 250 gesteuert. Wäh­ rend eines VoIP-Anrufs ist der Schalter 274 geschlossen, so dass das Ausgangssignal des Verstärkers 247 an einem Verteiler anliegt, der aus Widerständen 242 und 243 besteht, und über die DC- Blockkondensatoren 244a und 244b weitergeleitet wird, so dass das Audiosignal des Benutzers sowohl am linken als auch am rechten Kanal des Stereo-Audioausgangs 220 zur Verfügung steht.
Alternativ kann der Benutzer der Basiseinheit 200 eine Benutzerschnitt­ stelle verwenden, um statt des Computer-Datennetzwerks das öffentli­ che Telefonnetz zum Weiterleiten eines Telefonanrufs auszuwählen. Wenn der Sender/Empfänger- und Steuerschaltkreis 250 feststellt, dass PSTN eingestellt ist, werden der Schalter 274 und das Relais 230 in ihre gezeigten Zustände gebracht. Der Ausgang des Verstärkers 247 ist folglich nicht länger mit der Audioausgangsbuchse 220 verbunden, und Signale, die von der Soundkarte 310 am Audioeingang 221 empfangen werden, werden zur Lautsprecherbuchse 222 und schließlich zu den Lautsprechern 400 und 401 weitergeleitet. Des Weiteren wird der Schal­ ter 273 geschlossen. Das Ausgangsignal des Verstärkers 247 wird folg­ lich an einen Gabelübertrager 262 angelegt, um über eine Schalter- und Leitungsschnittstelle 261 und durch einen RJ11-Stecker 260 mit dem PSTN verbunden zu werden.
Der Sender/Empfänger- und Steuerschaltkreis 250 legt außerdem an eine Leitung 245 ein Signal an, um einen Schalter 275 zu schließen, damit das Audiosignal vom PSTN zum Headset 100 übertragen wird. Speziell wird das Leitungssignal am Gabelübertrager 262 mit einem Summierknoten 241 verbunden. Der Summierknoten 241 empfängt au­ ßerdem das Eingangsignal von einem Rückhörunterdrückungsnetzwerk 271, um den Rückkopplungspegel des benutzereigenen gesendeten Audiosignals auf den Eingang des Headsets zu verringern. Das Aus­ gangssignal des Summierverstärkers 241 wird danach durch den Schal­ ter 275 zum Summierverstärker 240 weitergeleitet. Der alternative Rückhörpfad 270 ist deaktiviert, da sein Eingangssignal durch das Öff­ nen des Schalters 274 wegfällt. Das Ausgangssignal des Summierver­ stärkers 240 wird zum Pufferverstärker 246 weitergeleitet, bevor es zum drahtlosen Headset über den Sender/Empfänger- und Steuerschaltkreis 250 übertragen wird.
Die oben beschriebene Ausführungsform ermöglicht die bidirektionale Übertragung von Audiosignalen zwischen den Benutzern des drahtlosen Headsets 100 und des Computers 300. Der Computer 300 kann ver­ schiedene Telefonie-Softwareanwendungen ausführen, so dass Sprach­ kommunikation bequem und in hoher Qualität über ein Datennetzwerk geführt werden kann.
In einer alternativen Ausführungsform kann eine digitale Datenkommu­ nikation zwischen dem Computer 300 und der Basis 200 und schließlich dem Headset 100 ermöglicht werden, ohne zusätzliche Verbindungen zu benötigen. Eine derartige Datenkommunikation kann zur Bereitstellung erweiterter Funktionalität benutzt werden, wie zum Beispiel der Übertra­ gung von Daten bezüglich der Identität des Anrufers zwischen der Ba­ siseinheit und dem Computer, um diese Daten auf einer Benutzer­ schnittstelle der Basiseinheit und/oder dem Computermonitor 340 anzu­ zeigen. Zusätzlich kann der Betrieb der Software bzw. des Computers, der das VoIP-Gespräch ermöglicht, von der Basiseinheit oder dem Headset 100 aus ferngesteuert werden, ohne dabei die Tastatur des Computers bedienen zu müssen. Zum Beispiel kann der Benutzer unter Verwendung des Handapparats oder der Basiseinheit die Lautstärke verändern oder andere Anruffunktionen, wie zum Beispiel das Anrufwar­ ten, betätigen.
Eine Basiseinheit, die bidirektionalen Datentransfer ermöglicht, ist in Fig. 4 gezeigt. Diese Basiseinheit ist mit der Basiseinheit 200 aus Fig. 1 austauschbar, deshalb wird ihre Funktionsweise unter zusätzlicher Be­ zugnahme auf Fig. 1 nur insoweit beschrieben, als sie sich von der Funktionsweise der Basiseinheit 200 unterscheidet.
Audio- und Datensignale werden vom Computer 300 an der Basis von einem Audioeingangsanschluss 521 empfangen. Während eines VoIP- Anrufs werden Sprachsignale auf einem ersten der beiden Stereo- Audiokanäle empfangen und über eine Leitung 529 an ein Relais 530a der Relaiseinheit 530 weitergeleitet. Das Relais 530a wird in seine ge­ zeigte Position geschaltet, so dass das Sprachsignal zu einer Leitung 531 und anschließend zu einem Summierverstärker 540 weitergeleitet wird. Der zweite Stereo-Audiokanal am Audioeingang 521 trägt hinge­ gen ein moduliertes Datensignal über eine Leitung 528. In der gezeig­ ten Ausführungsform wird ein nach dem Frequenzumtastverfahren (FSK) moduliertes Datensignal benutzt, es können jedoch ebenso auch andere Modulationsverfahren, wie DTMF oder Impulsverschlüsselung, verwendet werden. Das FSK-Datensignal wird zu einem Relais 530b der Relaiseinheit 530 geleitet und während eines VoIP-Anrufs von dort zu einer Leitung 532 weitergeleitet. Das modulierte Datensignal, das auf der Leitung 532 empfangen wird, wird dann zu einem FSK-Demodulator 551 weitergeleitet. Die demodulierten Daten werden dann zum Sen­ der/Empfänger- und Steuerschaltkreis 550 weitergeleitet und dort von einem integrierten Mikroprozessor entsprechend verarbeitet.
In der umgekehrten Richtung kann der Sender/Empfänger- und Steuer­ schaltkreis Steuerdaten zum Computer 300 senden. Insbesondere wer­ den digitale Daten vom Schaltkreis 550 zum FSK-Modulator 552 gesen­ det. Das Ausgangssignal des Modulators 552 wird dann an eine Leitung 543 angelegt, von wo es zu einem ersten der Stereokanäle eines Audio­ ausgangsanschlusses 520 weitergeleitet wird. Der zweite Stereokanal am Audioausgangsanschluss 520 empfängt in gleicher Weise wie beim Betrieb der Basiseinheit 200 von Fig. 1 das Sprachsignal des Benutzers von einer Leitung 542.
Der Computer 300 beinhaltet Software, die ein FSK-Modem implemen­ tiert, so dass Audiosignale, die am Audioeingang 320 der Soundkarte von der Basis empfangen werden, demoduliert werden können, und die sich daraus ergebenden Daten können entsprechend verarbeitet wer­ den. Der Computer 300 beinhaltet gleichermaßen Software, die einen FSK-Modulator implementiert. Steuerdaten, die zur Basis gesendet wer­ den müssen, werden dabei durch Software moduliert, und die modulier­ ten Audiodatensignale werden dann an den entsprechenden Stereoka­ nal des Audioausgangsanschluss 321 der Soundkarte 310 angelegt. Die Basiseinheit und der Computer 300 stellen somit eine bidirektionale Da­ tenverbindung her, wobei sie die bereits existierende Audioverbindung benutzen, ohne zusätzlichen Verkabelungsaufwand zu erfordern.
Folglich kann gemäß der oben beschriebenen alternativen Ausführungs­ form ein digitaler Datenbefehl, zum Beispiel um die Lautstärke zu erhö­ hen bzw. zu verringern, durch den Handapparat 100 eingeleitet, zur Ba­ sis übertragen und in Folge zum Computer 300 gesendet werden, wo der Datenbefehl erkannt und eine entsprechende Reaktion durch den Computer veranlasst wird. Umgekehrt kann der Computer 300 digitale Daten zur Basis übertragen, um zum Beispiel Anruferidentifikationsin­ formationen dem entfernt vom Computer 300 befindlichen Benutzer be­ reitzustellen.

Claims (13)

1. System zur Durchführung von Sprachkommunikationsvorgängen über ein digitales Datennetzwerk, gekennzeichnet durch
eine Basiseinheit (200), die zur Durchführung von drahtlosen Kommunikationsvorgängen eingerichtet ist und einen ersten drahtlosen Sender/Empfänger, einen Eingangsanschluss, der ein Signal für einen Sendeteil des ersten Sender/Empfängers liefert, und einen Ausgangs­ anschluss umfasst, der ein Signal von einem Empfangsteil des ersten Sender/Empfängers empfängt,
eine mobile Einheit (100, 110), die einen zweiten drahtlosen Sen­ der/Empfänger, der in der Lage ist, eine bidirektionale, drahtlose Kom­ munikationsverbindung mit dem ersten Sender/Empfänger herzustellen, einen Lautsprecher, der ein Signal von einem Empfangsteil des zweiten Sender/Empfängers empfängt, und ein Mikrofon umfasst, das ein Audio­ signal für einen Sendeteil des Sender/Empfängers liefert, und
ein Personalcomputersystem (300), in dem eine Soundkarte installiert ist, wobei das Computersystem des weiteren eine Netzwerk­ kommunikationsverbindung zu dem digitalen Datennetzwerk und Soft­ ware zur Durchführung von digitaler Sprachkommunikation mit einem oder mehreren zusätzlichen Computern enthält, die mit einem Daten­ netzwerk verbunden sind, über das mehrere Computer miteinander in Kommunikationsverbindung stehen, wobei die Computer-Soundkarte einen Audioeingangsanschluss, der mit dem Audioausgangsanschluss der Basiseinheit verbunden ist, und einen Audioausgangsanschluss be­ inhaltet, der mit dem Audioeingangsanschluss der Basiseinheit verbun­ den ist.
2. System nach Anspruch 1, weiter dadurch gekennzeichnet, dass die mobile Einheit ein Headset eines Schnurlostelefons ist.
3. System nach Anspruch 1 oder 2, weiter dadurch gekennzeichnet, dass die Basiseinheit einen gedämpften Rückkopplungspfad vom Aus­ gang des Empfangsteils zum Eingang des Sendeteils enthält.
4. System nach einem der Ansprüche 1 bis 3, weiter dadurch ge­ kennzeichnet, dass die Basiseinheit einen Lautsprecherausgangsan­ schluss und ein Relais enthält, das zwischen den Audioeingangsan­ schluss und den Lautsprecherausgangsanschluss eingeschleift ist, wo­ bei das Relais den Eingangsanschluss und den Lautsprecherausgangs­ anschluss verbindet, wenn keine Sprachkommunikation über das digita­ le Datennetzwerk geführt wird.
5. System nach Anspruch 4, weiter dadurch gekennzeichnet, dass das System einen Satz aktiver Lautsprecher enthält, die mit dem Laut­ sprecherausgangsanschluss der Basiseinheit verbunden sind.
6. System nach einem der Ansprüche 1 bis 5, weiter dadurch ge­ kennzeichnet, dass
die Audioeingangsanschlüsse und Audioausgangsanschlüsse der Basiseinheit Stereoanschlüsse sind,
die Audioeingangsanschlüsse und Audioausgangsanschlüsse der Soundkarte Stereoanschlüsse sind,
der Empfangsteil des Sender/Empfängers der Basiseinheit sein Ausgangsignal an einen ersten Stereokanal des Audioausgangsan­ schlusses der Basiseinheit anlegt,
der Sendeteil des Sender/Empfängers der Basiseinheit sein Ein­ gangssignal von einem ersten Stereokanal des Audioeingangsanschlus­ ses der Basiseinheit erhält,
die Basiseinheit des weiteren einen Mikroprozessorsteuerkreis, einen Modulator, der digitale Daten von dem Steuerkreis empfängt und ein moduliertes Ausgangssignal an einen zweiten Stereokanal des Au­ dioausgangsanschlusses der Basiseinheit anlegt, und einen Demodula­ tor enthält, der modulierte digitale Daten von einem zweiten Stereokanal des Audioeingangsanschlusses der Basiseinheit empfängt und demodu­ lierte digitale Daten zum Mikroprozessorsteuerkreis zur entsprechenden Auswertung sendet, und
das Personalcomputersystem ein Datenmodem enthält, das ein Signal, das auf dem zweiten Stereokanal des Audioeingangs der Soundkarte empfangen wurde, zur weiteren Verarbeitung durch den Computer demoduliert, und Daten moduliert, die zur Basiseinheit geleitet werden, wobei die modulierten Datensignale an den zweiten Stereoka­ nal des Audioausgangs der Soundkarte angelegt werden.
7. System nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeich­ net, dass die Basiseinheit des weiteren umfasst:
eine Telefonnetzwerkschnittstelle zum Anschluss an ein öffentli­ ches Telefonnetz und
einen Schalter, der das Telefonnetz entweder mit dem Eingang des Senderteils der Basiseinheit und dem Ausgang des Empfangsteils der Basiseinheit verbindet oder von diesem trennt.
8. Schnurlostelefonanlage zur Durchführung von Sprachkommunika­ tionsvorgängen über einen Personalcomputer, gekennzeichnet durch
eine mobile Einheit (100, 110) die einen drahtlosen Sen­ der/Empfänger, einen Lautsprecher, der ein Signal von einem Empfang­ steil des Sender/Empfängers der mobilen Einheit empfängt, und ein Mik­ rofon umfasst, das ein Audiosignal in einen Sendeteil des Sen­ der/Empfängers der mobilen Einheit einspeist,
eine Basiseinheit (200), die zur Durchführung von drahtlosen Kommunikationsvorgängen eingerichtet ist und einen drahtlosen Sen­ der/Empfänger, der in der Lage ist, eine bidirektionale, drahtlose Kom­ munikationsverbindung mit dem Sender/Empfänger der mobilen Einheit herzustellen, einen Audioeingangsanschluss, der ein Audiosignal von einem Personalcomputer (300) empfängt, um es durch einen Sendeteil des Sender/Empfängers der Basiseinheit zu übertragen, und einen Au­ dioausgangsanschluss umfasst, der ein Signal von einem Empfangsteil des Sender/Empfängers der Basiseinheit empfängt, um es zum Perso­ nalcomputer weiterzuleiten, wobei einen externer Personalcomputer in der Lage ist, den Audioeingangs- und den Audioausgangsanschluss der Basiseinheit zur Durchführung von Sprachkommunikationsvorgängen zu verwenden.
9. Schnurlostelefonanlage nach Anspruch 8, weiter dadurch gekenn­ zeichnet, dass die mobile Einheit ein Headset eines Schnurlostelefons ist.
10. Schnurlostelefonanlage nach Anspruch 8 oder 9, weiter dadurch gekennzeichnet, dass die Basiseinheit einen gedämpften Rückkopp­ lungspfad vom Ausgang des Empfangsteils zum Eingang des Sendeteils enthält.
11. Schnurlostelefonanlage nach einem der Ansprüche 8 bis 10, wei­ ter dadurch gekennzeichnet, dass die Basiseinheit einen Lautsprecher­ anschluss und ein Relais enthält, das zwischen den Audioeingangsan­ schluss und den Lautsprecheranschluss eingeschleift ist, wobei das Re­ lais den Eingangsanschluss und den Lautsprecheranschluss verbindet, wenn keine Sprachkommunikation über die Telefonanlage geführt wird.
12. Schnurlostelefonanlage nach einem der Ansprüche 8 bis 11, wei­ ter dadurch gekennzeichnet, dass
die Audioeingangsanschlüsse und Audioausgangsanschlüsse der Basiseinheit Stereoanschlüsse sind,
der Empfangsteil des Sender/Empfängers der Basiseinheit sein Ausgangsignal an einen ersten Stereokanal des Audioausgangsan­ schlusses der Basiseinheit anlegt,
der Sendeteil des Sender/Empfängers der Basiseinheit sein Ein­ gangssignal von einem ersten Stereokanal des Audioeingangsanschlus­ ses der Basiseinheit erhält und
die Basiseinheit des weiteren einen Mikroprozessorsteuerkreis, einen Modulator, der digitale Daten von dem Steuerkreis empfängt und ein moduliertes Ausgangssignal an einen zweiten Stereokanal des Au­ dioausgangsanschlusses der Basiseinheit anlegt, und einen Demodula­ tor enthält, der modulierte digitale Daten von einem zweiten Stereokanal des Audioeingangsanschlusses der Basiseinheit empfängt, und demo­ dulierte digitale Daten zum Mikroprozessorsteuerkreis zur entsprechen­ den Auswertung sendet, wobei die Basiseinheit in der Lage ist, digitale Steuersignale über den Audioeingangs- und Audioausgangsanschluss zu senden und zu empfangen.
13. Schnurlostelefonanlage nach einem der Ansprüche 8 bis 12, da­ durch gekennzeichnet, dass die Basiseinheit des weiteren umfasst:
eine Telefonnetzwerkschnittstelle zum Anschluss an ein öffentli­ ches Telefonnetz und
einen Schalter, der das Telefonnetz entweder mit dem Eingang des Senderteils der Basiseinheit oder dem Ausgang des Empfangsteils der Basiseinheit verbindet oder von diesem trennt.
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