DE102004024603B4 - Verfahren zum Herstellen einer Halbleitereinrichtung mit Oxidfilmschichten verschiedener Stärken - Google Patents
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Abstract
Ausführen eines ersten Oxidschichtbildungsprozesses zum Bilden einer ersten Oxidschicht auf dem Substrat,
Ausführen eines ersten Oxynitridierprozesses zum Bilden einer Nitridlage in der ersten Oxidschicht in der Umgebung der Grenzfläche zwischen der ersten Oxidschicht und dem Substrat nach dem ersten Oxidschichtbildungsprozess,
selektives Ätzen eines vorbestimmten Bereichs der ersten Oxidschicht zum Freilegen eines Teils der Nitridlage,
Ausführen eines zweiten Oxidschichtbildungsprozesses zum Bilden einer zweiten Oxidschicht auf einer freigelegten Oberfläche der ersten Oxidschicht und der freigelegten Oberfläche der Nitridlage, um eine Zweilagenstruktur zu bilden, in der eine Oxidschicht auf einer Nitridlage angeordnet ist, und
Ausführen eines zweiten Oxynitridierprozesses zum Erhöhen der Stickstoffmenge der Nitridlage nach dem zweiten Oxidschichtbildungsprozess, um die Zweilagenstruktur zu erhalten.
Description
- HINTERGRUND DER ERFINDUNG:
- Diese Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen einer Halbleitereinrichtung, insbesondere ein Herstellungsverfahren für eine Halbleitereinrichtung, die Transistoren mit Gate- oder Torisolierfilmen, -schichten bzw. -dünnschichten (Der englische Ausdruck ”film” wurde nachfolgend durchgehend als ”Schicht” angegeben, obwohl ebenso die beiden anderen Ausdrücke ”Film” bzw. ”Dünnschicht” üblich sind) verschiedener Stärken umfaßt.
- Es gibt eine bekannte Halbleitereinrichtung, in der mehrere Arten von Transistoren mit Gateisolierschichten verschiedener Stärken als Kombination eines Halbleiterspeichers und peripheren Schaltkreisen davon auf einem gemeinsamen Substrat gebildet sind.
- Ein herkömmliches Verfahren zum Herstellen der Halbleitereinrichtung des Typs verwendet einen Oxynitridierprozeß für eine dünnere Gateisolierschicht für einen der Transistoren. Das heißt, daß Stickstoffelemente hauptsächlich in die dünnere Gateisolierschicht eingeführt werden. Keine oder wenige Stickstoffelemente werden in eine dickere Gateisolierschicht für einen anderen der Transistoren eingeführt.
- Wenn die Stärke einer Gateoxidschicht wie zuvor 7 nm oder mehr beträgt, ist der Oxynitridierprozeß im allgemeinen unnötig. Dies liegt daran, daß die dickere Gateoxidschicht, die 7 nm oder mehr beträgt, keine Probleme wie z. B. Leckstrom und Verlust von Bor aufweist. Darüber hinaus ist der Oxynitridierprozeß unerwünscht, wenn die Stärke der Gateoxidschicht 5 nm oder mehr beträgt, weil er die Verläßlichkeit der Gateoxidschicht verschlechtert.
- In der
US 6 087 236 A wird ein Oxidschichtbildungsprozess zum Bilden einer Oxidschicht (104 ) und ein Konversionsprozess zum Umwandeln dieser Oxidschicht (104 ) in eine Oxynitridschicht (106 ) beschrieben. Danach wird die Oxidschicht über ihre gesamte Dicke in eine Oxynitridschicht konvertiert. Die Stickstoffkonzentration der Oxynitridschicht ist an der Grenzfläche zum Substrat signifikant niedriger als an der Außenseite, d. h. es wird ein Verfahren zum Herstellen einer einlagigen Struktur, die selbst nach einer anschließenden Oxidschichtbildung erhalten bleibt, beschrieben. Ferner ist offenbart, daß ein freiliegender Bereich der Oxynitridschicht (106 ) derart entfernt wird, dass danach das Substrat (102 ) freigelegt ist. - Eine Vorrichtung aus einem Substrat (
101 ) mit zwei Oxidschichten (103A ,105A ) ist in der beschrieben, wobei die Oxidschichten unterschiedliche Schichtdicken aufweisen. Außerdem weist die Vorrichtung zwei Oxynitridlagen (US 2003/0015763 A1 103B ,105B ) auf, die in der Umgebung der Grenzfläche zwischen den beiden Oxidschichten gebildet sind, und zwar nicht nur in den Oxidschichten gebildet, sondern ebenfalls in dem Substrat. - Entsprechend den Forderungen der letzten Zeit nach Miniaturisierung, Implementierung einer dünnen Gestaltung und Einsparen von Energieverbrauch der Halbleitereinrichtung weist die Gateoxidschicht des Transistors jedoch die Tendenz auf, dünn zu werden. Daher erhöht sich die Bedeutung des Oxynitridierprozesses, um einen Leckstrom zu unterdrücken und die Betriebscharakteristika des Transistors zu verbessern. Im Fall der Herstellung einer Halbleitereinrichtung, die mehrere Arten von Transistoren mit Gateisolierschichten verschiedener Stärken umfaßt, wird es daher wichtig, Stickstoffelemente nicht nur in die dünnere Gateisolierschicht, sondern auch in die dickere Gateisolierschicht einzuführen.
- ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG:
- Es ist daher Aufgabe dieser Erfindung, ein Verfahren zum Herstellen einer Halbleitereinrichtung bereitzustellen, das in der Lage ist, Stickstoffelemente nicht nur in eine auf einem Substrat gebildete dünnere Gateisolierschicht, sondern auch in eine auf dem Substrat gebildete dickere Gateisolierschicht einzuführen.
- Weitere Ziele dieser Erfindung werden im Verlauf der Beschreibung deutlich werden.
- Gemäß dem Prinzip dieser Erfindung umfaßt ein Verfahren zum Herstellen einer Halbleitereinrichtung einen Mehrfach-Oxidationsprozeß zum Bilden von Oxidschichten verschiedener Stärken auf einem Substrat. Das Verfahren umfaßt die Schritte des Ausführens eines ersten Oxidschichtbildungsprozesses zum Bilden einer ersten Oxidschicht auf dem Substrat, des Ausführens eines ersten Oxynitridierprozesses zum Bilden einer Nitridlage in der ersten Oxid schicht in der Umgebung der Grenzfläche zwischen der ersten Oxidschicht und dem Substrat nach dem ersten Oxidschichtbildungsprozeß, des selektiven Ätzens eines vorbestimmten Bereichs der ersten Oxidschicht zum Freilegen eines Teils der Nitridlage, des Ausführens eines zweiten Oxidschichtbildungsprozesses zum Bilden einer zweiten Oxidschicht auf einer freigelegten Oberfläche der ersten Oxidschicht und der freigelegten Oberfläche der Nitridlage, um eine Zweilagenstruktur zu bilden, in der eine Oxidschicht auf einer Nitridlage angeordnet ist, und des Ausführens eines zweiten Oxynitridierprozesses zum Erhöhen der Stickstoffmenge der Nitridlage nach dem zweiten Oxidschichtbildungsprozess, um die Zweilagenstruktur zu erhalten.
- KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG:
-
1A –1F sind schematische Schnittansichten zum Beschreiben eines herkömmlichen Verfahrens zum Herstellen einer verwandten Halbleitereinrichtung umfassend Transistoren mit Gateisolierschichten verschiedener Stärken; -
2A –2F sind schematische Schnittansichten zum Beschreiben eines weiteren herkömmlichen Verfahrens zum Herstellen einer weiteren verwandten Halbleitereinrichtung umfassend Transistoren mit Gateisolierschichten verschiedener Stärken; -
3A –3F sind schematische Schnittansichten zum Beschreiben eines Verfahrens zum Herstellen einer Halbleitereinrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform dieser Erfindung; -
4 zeigt Sauerstoff- und Stickstoffprofile vor und nach einem zweiten Oxidschichtbildungsprozeß unter Verwendung von ISSG oder Plasmaoxidation; -
5 zeigt Sauerstoff- und Stickstoffprofile vor und nach einem zweiten Oxynitridierprozeß; -
6A –6E sind schematische Schnittansichten zum Beschreiben eines Verfahrens zum Herstellen einer Halbleitereinrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform dieser Erfindung; und -
7A –7F sind schematische Schnittansichten zum Beschreiben eines Verfahrens zum Herstellen einer Halbleitereinrichtung gemäß einer dritten Ausführungsform dieser Erfindung. - BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN:
- Mit Bezug auf
1A bis F wird die Beschreibung zunächst auf ein Verfahren zum Herstellen einer bekannten bzw. verwandten Halbleitereinrichtung umfassend Transistoren mit Gateisolierschichten verschiedener Stärken gerichtet. Ein solcher Prozeß ist in der offenbart.JP 2000216257 A - Wie in
1A dargestellt, wird zunächst ein Siliziumsubstrat101 vorgesehen, und im Siliziumsubstrat101 werden LOCOS(Lokale Oxidation von Silizium)-Oxidschichten102 gebildet. Die LOCOS-Oxidschichten102 definieren Einrichtungsbildungsbereiche, die Systemtransistorbildungsbereiche höherer und niedrigerer Spannung A-11 und A-12 bilden und sie voneinander isolieren. - Wie in
1B gezeigt, wird am Siliziumsubstrat101 als nächstes ein erster Wärmebehandlungsprozeß in einer Atmosphäre von Oxidationskeimen103 ausgeführt. Der erste Wärmebehandlungsprozeß oxidiert freiliegende Oberflächen des Siliziumsubstrats101 , und dadurch werden Siliziumoxidschichten104 an/in dem Siliziumsubstrat101 gebildet. - Wie in
1C gezeigt, wird als nächstes, nachdem eine Resistschicht105 auf dem Systemtransistorbildungsbereich A-11 höherer Spannung gebildet ist, die Siliziumoxidschicht104 des Systemtransistorbildungsbereichs A-12 niedrigerer Spannung durch einen Naßätzprozeß entfernt, um das Siliziumsubstrat101 freizulegen. Dann wird das Resist105 vollständig vom Systemtransistorbildungsbereich A-11 höherer Spannung entfernt. - Wie in
1D gezeigt, werden durch einen Ionenimplantierer (nicht gezeigt) anschließend Stickstoffionen106 in den Bereichen A-11 und A-12 implantiert. Als Ergebnis wird am Systemtransistorbildungsbereich A-11 höherer Spannung eine azotierte Siliziumoxidschicht107 gebildet, während am Systemtransistorbildungsbereich niedrigerer Spannung A-12 eine Siliziumnitridschicht108 gebildet wird. - Wie in
1E gezeigt, wird als nächstes in einer Atmosphäre von Oxidationskeimen109 ein zweiter Wärmebehandlungsprozeß am Siliziumsubstrat101 durchgeführt, und dadurch werden eine dickere Gateoxidschicht110 und eine dünnere Gateoxidschicht111 an den Bereichen A-11 bzw. A-12 gebildet. - Wie in
1F gezeigt, wird schließlich eine Polysiliziumschicht112 auf der oberen freiliegenden Oberfläche des Siliziumsubstrats101 mit der dickeren Gateoxidschicht110 und der dünneren Gateoxidschicht111 abgelagert. - Danach wird die Polysiliziumschicht
112 in einem vorbestimmten Muster gestaltet. Dann werden Gateelektroden und Source-Drain-Bereiche an/in dem Halbleitersubstrat101 gebildet, um die Halbleitereinrichtung zu bilden. Auf diese Weise wird die Halbleitereinrichtung umfassend zwei (oder mehr) Arten von Transistoren mit Gateisolierschichten verschiedener Stärke fertiggestellt. - Ein weiteres bekanntes Verfahren zum Herstellen einer weiteren verwandten Halbleitereinrichtung des Typs wird mit Bezug auf
2A –2F beschrieben, vgl. .JP 2001053242 A - Wie in
2A gezeigt, wird zunächst ein Siliziumsubstrat201 bereitgestellt, und durch ein Grabenisolierverfahren werden Einrichtungsisolierlagen202 im Substrat201 gebildet. Die Einrichtungsisolierlagen202 definieren Einrichtungsbereiche A-21, A-22 und A-23. Die Einrichtungsbereiche A-21, A-22 und A-23 werden als Kernbereich, SRAM-Bereich bzw. peripherer I/O-Bereich verwendet. Weiterhin wird eine notwendige Vorabbearbeitung wie z. B. Ionenimplantation am Siliziumsubstrat201 mit den Einrichtungsisolierlagen202 durchgeführt. - Wie in
2B gezeigt, werden an den Einrichtungsbereichen A-21, A-22 und A-23 durch ein thermisches Oxidationsverfahren unter Verwendung von zugeführtem Sauerstoffgas als nächstes Oxidschichten203 auf dem Siliziumsubstrat201 gebildet. Jeder der Oxidschichten203 weist eine Stärke von zum Beispiel 4,5 nm auf. - Wie in
2C gezeigt, werden die Oxidschichten203 des Kernbereichs A-21 und des SRAM-Bereichs A-22 durch Ätzen entfernt, nachdem nur der periphere I/O-Bereich A-23 und Umgebung durch eine Resistschicht204 bedeckt worden ist. Dann wird das Resist204 vollständig vom peripheren I/O-Bereich A-23 und der Umgebung entfernt. - Als nächstes wird ein Oxynitridierprozeß durchgeführt, um an den Einrichtungsbereichen A-21 und A-22 Oxynitridschichten
205 zu bilden. In diesem Fall besteht eine Zweilagenschicht206 aus der Oxidschicht, und am Einrichtungsbereich A-23 wird eine Oxynitridschicht gebildet. Jede der Oxynitridschichten205 weist eine Stärke von zum Beispiel 1,6 nm auf, während die Zweilagenschicht206 eine Stärke von zum Beispiel 4,8 nm aufweist. - Wie in
2E gezeigt, wird als nächstes die Oxynitridschicht205 des Einrichtungsbereichs A-22 durch Ätzen entfernt, nachdem die Einrichtungsbereiche A-21 und A-23 durch Resistschichten207 bedeckt worden sind. Dann werden die Resistschichten207 vollständig von den Einrichtungsbereichen A-21 und A-23 entfernt. - Danach wird ein zweiter Oxynitridierprozeß am Siliziumsubstrat
201 mit der Oxynitridierschicht205 am Einrichtungsbereich A-21 und der Zweilagenschicht206 am Einrichtungsbereich A-23 durchgeführt. Der zweite Oxynitridierprozeß verwendet Quellengas, dessen Stickstoffdichte geringer als die des im ersten Oxynitridierprozesses verwendeten Quellengases ist. Wie in2F gezeigt, werden entsprechend eine Oxynitridschicht208 , eine Oxynitridschicht209 mit einer niedrigeren Stickstoffdichte als die der Oxynitridschicht208 und eine Zweilagenschicht210 am Kernbereich A-21, dem SRAM-Bereich A-22 bzw. dem peripheren I/O-Bereich A-23 gebildet. Die Schichten208 ,209 und210 weisen zum Beispiel Stärken von 2,0 nm, 2,5 nm bzw. 5,0 nm auf. Die Schichten208 ,209 und210 werden als Gateisolierschichten von Transistoren verwendet. - Im ersteren der oben erwähnten verwandten Verfahren wird der Oxynitridprozeß (z. B. Stickstoffionenimplantation) erst durchgeführt, nachdem die erste Gateoxidschicht (
104 ) gebildet worden ist. Darüber hinaus werden im letzteren der verwandten Verfahren die Oxynitridprozesse zum Bilden der zweiten und dritten Gateisolierschichten (208 und209 ) verwendet. Jedenfalls wird (werden) der (die) Oxynitridprozeß(-prozesse) verwendet, um Stickstoff in den(die) dünneren (Oxid-)Schichtteilbereich(e) einzuführen. Entsprechend können die verwandten Verfahren Stickstoff nur unzureichend in den dickeren (Oxid-)Schichtteilbereich einführen. Zusätzlich kann jedes der verwandten Verfahren keine Nitridlage in der Umgebung der Grenzfläche zwischen dem Substrat und der Gateisolierschicht bilden. Dies macht es schwierig, gewünschte Charakteristika der durch das Verfahren hergestellten Halbleitereinrichtung zu erhalten. - Mit Bezug auf
3A –3F geht die Beschreibung zu einem Verfahren zum Herstellen einer Halbleitereinrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform dieser Erfindung über. - In jeder der
3A –3F zeigt die linke Seite einen dünneren Schichtteilbereich A-31 (oder einen Transistorbildungsbereich niedriger Spannung), während die rechte Seite einen dickeren Schichtteilbereich A-32 zeigt (oder einen Transistorbildungsbereich hoher Spannung). - Obwohl der dünnere Schichtteilbereich A-31 vom dickeren Schichtteilbereich A-32 durch einen Einrichtungsisolierbereich isoliert sein muß, hat der Einrichtungsisolierbereich keine Beziehung zu dieser Erfindung, und ihre Darstellung wird in der vorliegenden Beschreibung und den Zeichnungen ausgelassen. Andere Teile, wie z. B. Gate-, Source- und Drainbereiche ohne Beziehung zu dieser Erfindung werden in der vorliegenden Beschreibung und den Zeichnungen ebenfalls ausgelassen.
- Nachfolgend richtet sich die Beschreibung hauptsächlich auf das Bilden von Gateoxidschichten und das Oxynitridieren der Gateoxidschichten. Bekannte Prozesse können für andere notwendige Prozesse im Verfahren zum Herstellen der Halbleitereinrichtung verwendet werden.
- Wie in
3A dargestellt, wird zunächst ein Halbleitersubstrat (z. B. ein Si-Substrat)301 vorgesehen, und eine erste Gateoxidschicht302 wird durch einen ersten Oxidschichtbildungsprozeß auf der Oberfläche des Halbleitersubstrats301 gebildet. Für den ersten Gateoxidschichtbildungsprozeß können verschiedene Prozesse verwendet werden. Es gibt zum Beispiel nasse, trockene oder Halogenoxidation unter Verwendung einer vertikalen Diffusionsanlage, RTO (schnelle thermische Oxidation), ISSG (In-Situ-Dampferzeugung) oder WVG (Wasserdampferzeugung) unter Verwendung einer Bogenzuführanlage und Plasmaoxidation mit einer Plasmabehandlungsanlage. - Als nächstes wird ein erster Oxynitridierprozeß auf das Halbleitersubstrat
301 angewendet, auf dem die erste Gateoxidschicht302 gebildet ist. Als Ergebnis wird eine erste Nitridlage303 in der ersten Gateoxidschicht302 gebildet, wie in3B dargestellt. Um den Oxynitridierprozeß auszuführen, kann zum Beispiel eine Behandlung mit NO (Stickstoff(II)-oxid), N2O (Stickstoff(I)-oxid) oder NH3 (Ammoniak) unter Verwendung der vertikalen Diffusionsanlage oder einer Bogenzuführanlage oder eine Plasmanitrierung unter Verwendung der Plasmabehandlungsanlage verwendet werden. - Hier neigt die NO- oder N2O-Behandlung dazu, die erste Nitridlage
303 in der Umgebung einer Grenzfläche zwischen der ersten Gateoxidschicht302 und dem Halbleitersubstrat301 zu bilden. Darüber hinaus neigt die Ammoniakbehandlung dazu, die erste Nitridlage303 sowohl in der Umgebung einer Oberfläche der ersten Gateoxidschicht302 als auch in der Umgebung der Grenzfläche zwischen der ersten Gateoxidschicht302 und dem Halbleitersubstrat301 zu bilden. Weiterhin neigt die Plasmanitrierung dazu, die erste Nitridlage303 in der Umgebung der Oberfläche der ersten Gateoxidschicht302 zu bilden. - Als nächstes wird eine Resistschicht für eine Ätzmaske auf der Oberfläche der ersten Gateoxidschicht
302 abgelagert. Dann wird die Resistschicht durch Ätzen selektiv vom dünneren Schichtteilbereich A-31 entfernt, um einen Teil davon am dickeren Schichtteilbereich A-32 zurückzulassen, wie in3C dargestellt. Das heißt, daß der verbleibende Teil der Resistschicht die Ätzmaske304 am dickeren Schichtteilbereich A-32 bildet. - Als nächstes wird die erste Gateoxidschicht
302 des dünneren Schichtteilbereichs A-31 durch ein Naßätzverfahren unter Verwendung von verdünnter oder gepufferter Fluorwasserstoffsäure oder ein Trockenätzverfahren entfernt. In diesem Fall wird die erste Nitridlage303 des dünneren Schichtteilbereichs A-31 gemeinsam mit der ersten Gateoxidschicht302 teilweise entfernt. Als Ergebnis wird die erste Nitridlage303 in eine zweite Nitridlage303A des dünneren Schichtteilbereichs A-31 und eine dritte Nitridlage303B des dickeren Schichtteilbereichs A-32 geteilt. Dann wird die Ätzmaske304 vollständig entfernt, um, wie in3D dargestellt, die erste Oxidschicht302 des dickeren Schichtteilbereichs A-32 freizulegen. - Anschließend wird am Halbleitersubstrat
301 der3D ein zweiter Oxidschichtbildungsprozeß durchgeführt, der dem ersten Oxidschichtbildungsprozeß ähnlich oder von ihm verschieden sein kann. Als Ergebnis wird, wie in3E gezeigt, eine zweite Gateoxidschicht305A auf der zweiten Nitridlage303A des dünneren Schichtteilbereichs A-31 gebildet. Zur gleichen Zeit wird am dickeren Schichtteilbereich A-32 eine dritte Gateoxidschicht305B (umfassend die erste Oxidschicht302 ) gebildet. - Hier wandert die dritte Nitridlage
303B (die in der Umgebung der Grenzfläche zwischen dem Substrat301 und der dritten Gateoxidschicht305B schlecht verteilt ist) entsprechend zum inneren Teil der dritten Gateoxidschicht305B , während die dritte Gateoxidschicht305B die Stärke davon erhöht, wenn die oben erwähnten Oxidschichtbildungsverfahren außer ISSG und Plasmaoxidation für den zweiten Oxidschichtbildungsprozeß verwendet werden. Im Gegenteil verbleibt, wenn ISSG oder Plasmaoxidation für den zweiten Oxidschichtbildungsprozeß verwendet werden, die dritte Nitridlage303B ungeachtet der Zunahme der Stärke der dritten Gateoxidschicht305B (und/oder302 ) in der Umgebung der Grenzfläche zwischen dem Substrat301 und der dritten Gateoxidschicht305B , wie in4 gezeigt. Dies liegt daran, daß ISSG und Plasmaoxidation starke oxidative Verfahren sind und selbst in der Nitridschicht eine oxidative Reaktion hervorrufen. Sowohl durch ISSG als auch durch Plasmaoxidation schreitet die oxidative Reaktion an der Oberflächenseite der Nitridlage vor der Grenzflächenseite zwischen der Oxidschicht und dem Substrat voran. So können ISSG und Plasmaoxidation eine zusätzliche oxidative Reaktion ausführen, ohne die Form eines Nitridprofils einer Probe mit einer Nitridlage in der Umgebung der Grenzfläche zwischen einer Oxidschicht und einem Substrat zu verlieren. Mit anderen Worten können ISSG und Plasmaoxidation das durch den/die vorherige/n Prozeß/Prozesse gebildete Nitridprofil im wesentlichen erhalten. Daher sind ISSG und Plasmaoxidation für einen Herstellungsprozeß einer Halbleitereinrichtung, deren elektronische Charakteristika der Umgebung der Grenzfläche zwischen der Oxidschicht und dem Substrat wichtig sind, sehr nützlich. - Als nächstes wird am Halbleitersubstrat
301 mit der zweiten und dritten Gateoxidschicht305A und305B ein zweiter Oxynitridierprozeß durchgeführt, der dem ersten Oxynitridierprozeß ähnlich oder von ihm verschieden sein kann. Wie in3F gezeigt, werden hierdurch vierte und fünfte Nitridlagen306A und306B an den dünneren und dickeren Schichtteilbereichen A-31 bzw. A-32 gebildet. Die Menge der Stickstoffelemente und das Verteilungsprofil in jeder Nitridlage (306A ,306B ) hängen vom Ätzprozeß für das teilweise (selektive) Ätzen der ersten Gateoxidschicht302 , der Stärke der Gateoxidschicht (305A ,305B ), den Behandlungsbedingungen des zweiten Oxynitridierprozesses und so weiter ab. -
5 zeigt ein Beispiel von sich ändernden Oxid- und Nitridprofilen in der NO-Behandlung als dem zweiten Oxynitridierprozeß. Wie aus5 verständlich ist, kann die Stickstoffmenge in der Nitridlage erhöht werden, wobei die Position der Nitridlage kaum verändert wird. Das bedeutet, daß es möglich ist, durch den zweiten Oxynitridierprozeß neue Stickstoffelemente aufzufüllen, wenn die durch den ersten Oxynitridierprozeß dotierten Stickstoffelemente durch den zweiten Oxidschichtbildungsprozeß verfehlt werden. - Gemäß dieser Ausführungsform können die Oxidschichten (
305A und305B ) verschiedener Stärken im dünneren und dickeren Schichtteilbereich A-31 bzw. A-32 gebildet werden, während die Nitridschichten (306A und306B ) mit genügend Stickstoffelementen in den dünneren und dickeren Schichtteilbereichen A-31 bzw. A-32 gebildet werden können. - Es kann zum Beispiel eine Stickstoffdichte von 3–5% in die Umgebung der Grenzfläche zwischen der Oxidschicht und dem Halbleitersubstrat sowohl in den dünneren als auch den dickeren Schichtteilbereich A-31 und A-32 eingeführt werden, wenn die erste NO(Stickstoff(II)-oxid)-Behandlung unter Verwendung von 100% NO (2L) für etwa 30 Sekunden bei 1050°C mit der Bogenzuführanlage ausgeführt wird, nachdem die Oxidschicht mit einer Stärke von 5,0 nm als erste Gateoxidschicht gebildet worden ist, und die zweite NO-Behandlung unter Verwendung von 100% NO (SL) für etwa 30 Sekunden bei 1050°C mit der Bogenzuführanlage ausgeführt wird, nachdem die Oxidschicht mit einer Stärke von 3,0 nm als zweite Gateoxidschicht gebildet worden ist.
- Wenn die Stärke der Oxidschicht gleich oder geringer als 5 nm ist, besteht im allgemeinem kein beträchtliches Problem darin, daß die Verläßlichkeit der Oxidationsschicht durch die Einführung von Stickstoff verringert wird. Da die oben beschriebenen Oxidschichtbildungsverfahren die Oxidschicht mit höher Verläßlichkeit bilden können, ist es darüber hinaus schwierig, daß die Einführung von Stickstoff die Verläßlichkeit der durch diese Verfahren gebildeten Oxidschicht verringert.
- Gemäß der Ausführungsform kann die in den dünneren Schichtteilbereich A-31 und in den dickeren Schichtteilbereich A-32 eingeführte Stickstoffmenge unabhängig gesteuert werden. Um Stickstoff hauptsächlich in den dickeren Schichtteilbereich A-32 einzuführen, muß zum Beispiel lediglich die Stickstoffeinführungsmenge durch den zweiten Oxynitridierprozeß verringert werden. Im Gegensatz dazu muß lediglich die Stickstoffeinführmenge durch den ersten Oxynitridierprozeß verringert werden, um Stickstoff hauptsächlich in den dünneren Schichtteilbereich A-31 einzuführen. Zusätzlich wird die Stickstoffeinführmenge durch eine Änderung der Behandlungszeit des Oxynitridierprozesses, des Gasdrucks und/oder der Behandlungstemperatur gesteuert.
- Wie oben erwähnt, können sowohl die Vermeidung von fehlendem B (Bor) und die Reduktion eines Leckstroms im dünneren Schichtteilbereich A-31 als auch die Verbesserung der Charakteristik bezüglich der Grenzfläche zwischen der Oxidschicht und dem Substrat im dickeren Schichtteilbereich A-32 erreicht werden, weil die Stickstoffmengen in den in den dünneren und dickeren Schichtteilbereichen gebildeten Nitridlagen durch das Verfahren dieser Ausführungsform eingestellt werden können.
- Mit Bezug auf
6A bis6E erfolgt die Beschreibung einer zweiten Ausführungsform dieser Erfindung. In jeder der6A bis6E sind erste, zweite und dritte Einrichtungsbereiche A-61, A-62 und A-63 von links nach rechts angeordnet. - Wie in der ersten Ausführungsform, werden zuerst der erste Oxidschichtbildungsprozeß und der erste Oxynitridierprozeß an einem Halbleitersubstrat
601 ausgeführt. Als Ergebnis wird, wie in6A gezeigt, eine erste Gateoxidschicht602 auf dem Halbleitersubstrat601 gebildet, während eine erste Nitridlage603 in der ersten Gateoxidschicht602 gebildet wird. - Als nächstes wird durch das bekannte Verfahren eine erste Resistmake
604 am dritten Einrichtungsbereich A-63 gebildet. Durch Verwendung der ersten Resistmaske604 wird die erste Gateoxidschicht602 der ersten und zweiten Einrichtungsbereiche A-61 und A-62 geätzt, wie in6B gezeigt. Dabei wird die erste Nitridlage603 in eine zweite Nitridlage603A an den ersten und zweiten Einrichtungsbereichen A-61 und A-62 und eine dritte Nitridlage603B am dritten Einrichtungsbereich A-63 geteilt. - Nachdem die erste Resistmaske
604 vom dritten Einrichtungsbereich A-63 entfernt worden ist, werden der zweite Oxidschichtbildungsprozeß und der zweite Oxynitridierprozeß ausgeführt, um eine zweite Gateoxidschicht605A und eine vierte Nitridlage606A an den ersten und zweiten Einrichtungsbereichen A-61 und A-62 und eine dritte Gateoxidschicht605B und eine fünfte Nitridlage606B am dritten Einrichtungsbereich A-63 zu bilden, wie in6C gezeigt. - Als nächstes wird eine zweite Resistmaske
607 am ersten und dritten Einrichtungsbereich A-63 gebildet. Die zweite Oxidschicht605A des zweiten Einrichtungsbereichs A-62 wird durch Verwendung der Resistmaske607 geätzt. Dann wird die vierte Nitridlage606A des zweiten Einrichtungsbereichs A-62 in eine sechste Nitridschicht606C geändert, wie in6D gezeigt. - Nachdem die Resistmaske
607 von den ersten und dritten Einrichtungsbereichen A-61 und A-63 entfernt worden ist, werden der dritte Oxidschichtbildungsprozeß und der dritte Oxynitridierprozeß ausgeführt. Wie in6E gezeigt, werden folglich erste, zweite und dritte Gateoxidschichten608A ,608B und608C in den ersten, zweiten und dritten Einrichtungsbereichen A-61, A-62 bzw. A-63 gebildet. Weiterhin werden erste, zweite und dritte endgültige Nitridlagen609A ,609B und609C in den ersten, zweiten und dritten Einrichtungsbereichen A-61, A-62 bzw. A-63 gebildet. - Gemäß dieser Ausführungsform können, wie oben erwähnt, drei in der Stärke voneinander unterschiedliche Gateoxidschichten gebildet werden. Weiterhin können in den Grenzflächen zwischen den Gateoxidschichten und dem Substrat endgültige Nitridlagen gebildet werden, die in der Menge der dotierten Stickstoffelemente voneinander verschieden sind. Mit anderen Worten ist es gemäß der Ausführungsform möglich, drei elementare Einrichtungen wie z. B. Transistoren mit bezüglich der Stärke verschiedenen (Gate-)Oxidschichten und verschiedenen Stickstoffmengen in den Nitridlagen an den ersten, zweiten und dritten Einrichtungsbereichen des gemeinsamen Substrats herzustellen.
- Zusätzlich können die in der ersten Ausführungsform verwendeten Verfahren für den Oxidschichtbildungsprozeß, den Oxynitridierprozeß und den Ätzprozeß der zweiten Ausführungsform verwendet werden.
- Diese Erfindung wird zur Herstellung von vier oder mehr Elementen mit bezüglich der Stärke verschiedenen Gateoxidschichten an einem gemeinsamen Substrat verwendet.
- Obwohl die Erläuterung zur Herstellung der drei elementaren, voneinander bezüglich der Stärke der Oxidschicht unterschiedlichen Einrichtungen auf dem Substrat erfolgt, kann diese Erfindung zur Herstellung von vier oder mehr elementaren, voneinander bezüglich der Stärke der Gateoxidschicht unterschiedlichen Einrichtungen an einem Substrat verwendet werden.
- Mit Bezug auf
7A bis7F erfolgt nun die Beschreibung eines Verfahrens zum Herstellen einer Halbleitereinrichtung gemäß der dritten Ausführungsform.7A bis7F unterscheiden sich in der Anordnung des Einrichtungsbereichs von3A bis3F . In jeder der7A bis7F zeigt die rechte Seite einen dünneren Schichtteilbereich A-71, während die linke Seite einen dickeren Schichtteilbereich A-72 zeigt. - Wie in
7A gezeigt, wird zunächst ein Halbleitersubstrat701 bereitgestellt und durch einen ersten Oxidschichtbildungsprozeß behandelt, um eine erste Gateoxidschicht702 zu bilden. - Als nächstes wird auf dem Halbleitersubstrat
701 mit der ersten Gateoxidschicht702 ein erster Oxynitridierprozeß ausgeführt, um in der Umgebung der Grenzfläche zwischen dem Halbleiter701 und der ersten Gateoxidschicht702 eine erste Nitridlage703 zu bilden, wie in7B gezeigt. Die erste Nitridlage703 wird so gebildet, daß, verglichen mit dem Fall der ersten Ausführungsform, sehr viele Stickstoffelemente dotiert werden. - Nachdem im dünneren Schichtteilbereich A-71 eine Ätzresistmaske
704 gebildet worden ist, wie dies in7C dargestellt ist, wird, wie in7D gezeigt, die erste Oxidschicht702 des dickeren Schichtteilbereichs A-72 selektiv entfernt. In diesem Fall wird die erste Nitridlage703 in zweite und dritte Nitridlagen703A und703B geteilt. Dann wird die Resistmaske704 vollständig vom dünneren Schichtteilbereich A-71 entfernt. - Als nächstes wird, wie in
7E gezeigt, ein zweiter Oxidschichtbildungsprozeß an einer zweiten Gateoxidschicht705A ausgeführt. In diesem Fall wird die erste Oxidschicht702 des dünneren Schichtteilbereichs A-71 in eine dritte Oxidschicht705B verwandelt. Die dritte Oxidschicht705B ist etwas dicker als die erste Oxidschicht702 und dünner als die zweite Gateoxidschicht705A . Dies liegt daran, daß die Einführung einer großen Stickstoffmenge die Oxidationsrate des Halbleitersubstrats701 verringert. - Danach bildet, wie in
7F gezeigt, die Durchführung eines zweiten Oxynitridierprozesses vierte und fünfte Nitridlagen706A und706B in den dickeren und dünneren Schichtteilbereichen A-72 bzw. A-71. - Wie oben erwähnt, können die Oxidschichten gemäß der Ausführungsform mit unterschiedlichen Stärken an den dünneren und dickeren Teilbereichen des Halbleitersubstrats gebildet werden. Weiterhin können die Nitridlagen durch die Ausführungsform mit ausreichenden Stickstoffelementen gebildet werden. Zusätzlich kann eine durch den zweiten Gateoxidschichtbildungsprozeß und den anschließenden Oxynitridierprozeß gebildete einzellagige Schicht dem dickeren Schichtteilbereich zugewiesen werden, der in seiner Oxidschicht eine hohe Verläßlichkeit benötigt, während eine durch zwei Oxidschichtbildungsprozesse gebildete doppellagige Schicht dem dünneren Schichtteilbereich zugewiesen werden kann, der die Verhinderung eines Borverlusts und die Verringerung eines Leckstroms anstelle der hohen Verläßlichkeit in seiner Oxidschicht benötigt.
- Das Verfahren gemäß dieser Ausführungsform kann zur Herstellung dreier oder mehr Elemente mit bezüglich der Stärke unterschiedlichen Gateoxidschichten auf bzw. an einem gemeinsamen Substrat verwenden.
Claims (5)
- Verfahren zum Herstellen einer Halbleitereinrichtung, umfassend einen Mehrfachoxidationsprozess zum Bilden von Oxidschichten verschiedener Stärken an einem Substrat, wobei das Verfahren folgende Schritte umfasst: Ausführen eines ersten Oxidschichtbildungsprozesses zum Bilden einer ersten Oxidschicht auf dem Substrat, Ausführen eines ersten Oxynitridierprozesses zum Bilden einer Nitridlage in der ersten Oxidschicht in der Umgebung der Grenzfläche zwischen der ersten Oxidschicht und dem Substrat nach dem ersten Oxidschichtbildungsprozess, selektives Ätzen eines vorbestimmten Bereichs der ersten Oxidschicht zum Freilegen eines Teils der Nitridlage, Ausführen eines zweiten Oxidschichtbildungsprozesses zum Bilden einer zweiten Oxidschicht auf einer freigelegten Oberfläche der ersten Oxidschicht und der freigelegten Oberfläche der Nitridlage, um eine Zweilagenstruktur zu bilden, in der eine Oxidschicht auf einer Nitridlage angeordnet ist, und Ausführen eines zweiten Oxynitridierprozesses zum Erhöhen der Stickstoffmenge der Nitridlage nach dem zweiten Oxidschichtbildungsprozess, um die Zweilagenstruktur zu erhalten.
- Verfahren zum Herstellen einer Halbleitereinrichtung nach Anspruch 1, wobei der zweite Oxidschichtbildungsprozess Plasmaoxidation unter Verwendung einer Plasmabehandlungsanlage oder ISSG, (”In-situ Steam Generated”) umfasst.
- Verfahren zum Herstellen einer Halbleitereinrichtung nach Anspruch 1, wobei der erste und der zweite Oxynitridierprozess eine Behandlung mit NO oder N2O unter Verwendung einer vertikalen Diffusionsanlage umfasst.
- Verfahren zum Herstellen einer Halbleitereinrichtung nach Anspruch 1, wobei der erste Oxynitridierprozess bezüglich Behandlungszeit, Gasdruck und Behandlungstemperatur entsprechend der Stickstoffmenge entschieden wird, die in die erste Oxidschicht eingeführt werden soll, und der zweite Oxynitridierprozess bezüglich Behandlungszeit, Gasdruck und Behandlungstemperatur entsprechend der Stickstoffmenge entschieden wird, die in die zweite Oxidschicht eingeführt werden soll.
- Verfahren zum Herstellen einer Halbleitereinrichtung nach Anspruch 1, wobei beim und nach dem zweiten Oxidschichtbildungsprozess Plasmaoxidation unter Verwendung einer Plasmabehandlungsanlage oder ISSG verwendet wird, um das in der ersten Oxidschicht bei dem ersten Oxynitridierprozess gebildete Stickstoffkonzentrationsprofil im wesentlichen zu erhalten.
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