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TECHNISCHES
GEBIET
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Die Erfindung betrifft allgemein
bewegliche Barrieren und insbesondere die Steuerung oder vorgegebene
Bewegung solcher Barrieren.
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HINTERGRUND
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Bewegliche Barrieren verschiedener
Arten sind im Stand der Technik bekannt, einschließlich Kipp-
oder Gleittüren
oder Toren, Garagentoren (sowohl segmentierte und einstückige Elemente),
Armschranken, rollende Schließeinrichtungen
und vertikal bewegende Feuertüren
bzw. Brandschutztoren, um einige zu nennen. Während solche Barrieren eine Anzahl
von Beschränkungen
ihrer Auslegungsmöglichkeiten,
Ziele und Anforderungen gemeinsam aufweisen, liefern Brandschutztüren ein
besonders herausforderndes Designparadigma.
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Brandschutztüren sollen allgemein wichtige Gebäudegänge bzw.
Passagen (wie beispielsweise Hallen oder Treppenhauseingänge) versperren, über die
anderweitig Sauerstoff strömen
könnte,
und ein vorliegendes unerwünschtes
Feuer anfachen könnte. Ein
automatischer Betrieb zumindest bei einem Schließen wäre wünschenswert und/oder ein erforderliches
Designkriterium. Obwohl eine automatische Schließfähigkeit eine lange und sogar
relativ intuitive Notwendigkeit darstellt, lassen bisherige Lösungen oft
viel zu wünschen übrig.
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Frühe Lösungen neigen zu einer Ausrichtung auf
mechanische Lösungen.
Beispielsweise würde eine
vertikal bewegliche Brandschutztür über die
Verwendung einer hitzeempfindlichen Sicherungsverbindung gehalten
werden. In der Theorie würde
die Hitze eines Feuers die Sicherungsverbindung schmelzen und es
der Brandschutztür
ermöglichen,
sich zu schließen,
um dabei behilflich zu sein, einem Feuer Sauerstoff zu entziehen.
In der Praxis könnte
solch eine Reaktion es einem Feuer immer noch ermöglichen,
sich aufzubauen und eine beträchtliche
Menge von Eigentum zerstören
und/oder Individuen in diesem Bereich bedrohen, solange sich das
Feuer entfernt von der Sicherungsverbindung befindet. Was möglicherweise
noch schlimmer ist, macht solch ein Ansatz ein Testen oder andere
Wartungsnotwendigkeiten schwierig, ein Umstand, der einem momentanen
Kenntnisstand bezüglich
der Wahrscheinlichkeit zuwiderläuft,
dass eine gegebene Brandschutztür dieser
Art oft fehlerhaft arbeitet, wenn sie benötigt wird, wenn das Brandschutztor
und ihre unterstützenden
Befestigungen, Spuren und ähnliches
nicht hin und wieder bewegt, untersucht und getestet werden.
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Zumindest teilweise in Reaktion auf
eine Unzufriedenheit mit solchen Bedingungen haben Systementwickler
damit begonnen, den Betrieb solcher Brandschutztüren mit anderen Gebäudealarmsystemen
zu integrieren. Solcher Art konfiguriert wäre es einer Brandschutztür ermöglicht,
in eine geschlossene Position herabzufallen, in Reaktion auf ein
elektrisches Betätigungssignal
von beispielsweise einem entfernt angeordneten Feuerüberwachungssystem. Zum
gleichen Zeitpunkt, zumindest teilweise zur Erleichterung des Testens
solcher Systeme, haben Entwickler damit begonnen, Motoren einzubeziehen,
die dazu dienen, ein Brandschutztor nach einer Benutzung zurück in eine
Bereitschaftsposition zu heben.
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Bedauerlicher Weise haben solche Änderungen
nicht alle Bedenken bezüglich
der gesteuerten und/oder vorgegebenen Bewegung solcher Barrieren geeignet
adressiert. Beispielsweise neigen solche Barrieren allgemein dazu,
dass sie relativ schwer sind, und man lässt sie durch die Schwerkraft
schnell in Position fallen. Diese schnelle und oft unangekündigte Bewegung
kann potenziell Personen im Pfad der Barrierenbewegung verletzen
und/oder kann Personen ohne effektive Benachrichtigung oder Gelegenheit
zur Ergreifung pro-aktiver Maßnahmen
zur Flucht von dem Feuer einsperren. Andere Vorschläge im Stand
der Technik schlagen vor, dass pneumatische Verfahren verwendet
werden, um das Herabfallen solch eines Brandschutztores zu bremsen. Während dieser
Vorschlag helfen kann, die gerade erwähnten Probleme zu vermeiden,
neigt er jedoch auch dazu, unerwünschte
Umstände
hervorzurufen. Als ein einfaches Beispiel gibt es Zeitpunkte, zu
denen eine schnelle Absenkung völlig
angebracht und erwünscht
ist. Solch ein pneumatisch gesteuertes Absenken kann so langsam
sein, dass es einem vorliegenden Feuer ermöglicht ist, die Überhand
zu gewinnen und den vorgesehenen Zweck der Barrierenschließung zu überwinden.
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Es gibt andere Probleme und Bedenken,
die besonders wichtig sind, wenn in Verbindung mit Brandschutztüren. Zentral
ausgelegte Alarmsysteme können
oder sind möglicherweise
auch nicht dazu in der Lage, effektiv nützliche Steuersignale an verschiedene
Brandschutztore zu senden, die innerhalb des gesamten gegebenen
Gebäudes
angeordnet sind, wobei eine Wahrscheinlichkeit eines Steuerfehlers
zumindest teilweise der Größe und einem
Verhalten eines gegebenen Feuers korreliert ist; in gewissen Ausmaß gilt,
dass, je vernichtender das Feuer ist, umso wahrscheinlicher es ist,
dass ein zentralbasiertes Steuersystem bei einem effektiven Schließen mindestens
einiger Brandschutztüren
versagt.
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Noch ein weiteres Problem kann auftauchen, sobald
eine Brandschutztür
geschlossen wurde. Dabei kann ein solches Tor einen benötigten Zugang durch
Feuerwehrmänner
einschränken.
Allgemein kann es jedoch kontra-produktiv sein, einen einfachen
und sofort verfügbaren
Mechanismus zur Bewirkung der Öffnung
solche einer Barriere bereitzustellen, da die Öffnung der Barriere unter gewissen Umständen hoch
gefährlich
sein kann. Eine Manipulation solch einer Steuerung durch unautorisierte
Individuen oder durch Feuerwehrleute, die die Bedingungen auf der
anderen Seite der Tür
nicht kennen, kann eine beträchtliche
Gefahr für
am Ort befindliche Individuen darstellen, und kann auch einem unerwünschten
Ausbreiten des Feuers beitragen.
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Die obigen Notwendigkeiten sind zumindest teilweise
durch die Bereitstellung des Betriebsverfahrens für eine bewegliche
Barriere und eine Vorrichtung erfüllt, die in der folgenden detaillierten
Beschreibung beschrieben sind, insbesondere wenn in Verbindung mit
den Zeichnungen gelesen, wobei:
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1 umfasst
eine schematische Frontaufsicht einer beweglichen Barriere und einer
entsprechenden Passage, in Übereinstimmung
mit einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung konfiguriert;
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2 umfasst
ein Blockdiagramm, konfiguriert in Übereinstimmung mit verschiedenen
Ausführungsbeispielen
der Erfindung;
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3 umfasst
ein Detailblockdiagramm, in Übereinstimmung
mit einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung konfiguriert;
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4 umfasst
ein Detailblockdiagramm, konfiguriert in Übereinstimmung mit einem weiteren Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
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5 umfasst
ein schematisches Detaildiagramm, in Übereinstimmung mit einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung konfiguriert;
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6 umfasst
ein schematisches Detaildiagramm, in Übereinstimmung mit einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung konfiguriert;
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7 umfasst
ein schematisches Detaildiagramm, in Übereinstimmung mit einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung konfiguriert;
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8 umfasst
ein schematisches Diagramm einer Aufsicht, in Übereinstimmung mit einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung konfiguriert;
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9 umfasst
ein Detailblockdiagramm, in Übereinstimmung
mit einem weiteren Ausführungsbeispiel
der Erfindung konfiguriert;
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10 umfasst
ein allgemeines Flussdiagramm, in Übereinstimmung mit einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung konfiguriert;
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11 umfasst
ein Flussdiagramm, in Übereinstimmung
mit einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung konfiguriert;
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12 umfasst
ein Detailblockdiagramm, in Übereinstimmung
mit einem weiteren Ausführungsbeispiel
der Erfindung konfiguriert;
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13 umfasst
ein Detailflussdiagramm, in Übereinstimmung
mit einem weiteren Ausführungsbeispiel
der Erfindung konfiguriert; und
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14 umfasst
ein Detailflussdiagramm, in Übereinstimmung
mit einem weiteren Ausführungsbeispiel
der Erfindung konfiguriert.
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Es ist dem Fachmann klar, dass Elemente
in den Figuren der Einfachheit und Klarheit halber veranschaulicht
sind und nicht notwendiger Weise maßstabsgetreu gezeichnet sind.
Beispielsweise können die
Dimensionen einiger der Elemente in den Figuren im Vergleich zu
anderen Elementen übertrieben
dargestellt sein, um ein Verständnis
von verschiedenen Ausführungsbeispielen
der vorliegenden Erfindung zu verbessern. Weiter sind allgemeine
und wohlbekannte Elemente, die nicht in einem kommerziell brauchbaren
Ausführungsbeispiel
nützlich
oder notwendig sind, typischerweise nicht gezeigt, um einen weniger
verdeckten Blick auf diese verschiedenen Ausführungsbeispiele der vorliegenden
Erfindung zu unterstützen.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG
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Allgemein gesagt wird eine Bewegung
einer beweglichen Barriere (wie beispielsweise eines vertikal beweglichen
Brandschutztors, ohne darauf beschränkt zu sein), wenn sie entweder
in Richtung einer geschlossenen Position oder in Richtung einer geöffneten
Position bewegt wird, gesteuert und/oder geeignet angewiesen, um
ein Vermeiden mindestens einiger der Probleme zu unterstützten, die
Lösungen des
Standes der Technik beeinträchtigen.
In Übereinstimmung
mit verschiedenen Ausführungsbeispielen weist
ein Barrierenoperator (wie beispielsweise ein Brandschutztürenoperator)
eine Torabsenkvorrichtung für
kontrollierte Geschwindigkeit und diesbezügliche Fähigkeit auf, und andere automatische und/oder
Mensch/Maschine-Schnittstellenfähigkeiten
auf, die geeignet gesteuerte Schließvorgänge und/oder Öffnungsvorgänge der
Barriere komplementieren und unterstützen.
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In einem Ausführungsbeispiel umfasst die Torabsenkvorrichtung
für gesteuerte
Geschwindigkeit einen Motor, einen Barrierenkoppler, der betriebsmäßig den
Motor mit der beweglichen Barriere koppelt, und einen Mechanismus,
der den Motor ansteuert, um als Generator zu arbeiten, um dadurch auf
gesteuerte Weise der Bewegung (durch Schwerkraft, als Beispiel)
der beweglichen Barriere in Richtung einer geschlossenen Position
einen Widerstand entgegenzusetzen. In einem Ausführungsbeispiel umfasst der
Mechanismus eine elektrische Ersatzlast bzw. Dummylast, die selektiv
betriebsmäßig mit
dem Motor gekoppelt wird, um dadurch das Generatorenverhalten des
Motors zu nutzen. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel kann eine Vielzahl
von elektrischen Ersatzlasten (oder eine variable elektrische Ersatzlast)
dazu verwendet werden, eine Vielzahl von Möglichkeiten bereitzustellen,
den Motor als einen Generator zu betreiben, und insbesondere, um eine
Vielzahl von entsprechenden Geschwindigkeiten bereitzustellen, mit
denen die bewegliche Barriere in Richtung der geschlossenen Position
bewegt werden kann. In Abhängigkeit
von den Notwendigkeiten einer gegebenen Anwendung, kann die elektrische
Ersatzlast (oder Lasten passive Elemente umfassen und/oder aktive
Vorrichtungen einschließlich Zenerdioden.
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Solcher Art konfiguriert kann eine
Motorsteuerlogik (in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel mit einer Motorsteuerlogik,
die in der Nähe
des Motors und der beweglichen Barriere angeordnet ist, und nicht
entfernt davon) dazu verwendet werden, das Schließen der
beweglichen Barriere zu steuern, und in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
kann diese von der Vielzahl von elektrischen Ersatzlastkandidaten
auswählen,
um dadurch ein gegebenes Schließverhältnis auszuwählen und
zu bewirken.
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Die Motorsteuerlogik selbst kann
auf verschiedene Anregungen reagieren, einschließlich, falls erwünscht, Steuersignale
von beispielsweise einem zentralen Alarmsystem. Zusätzlich kann jedoch oder
im Lichte eines zentralisierten Ansatzes, das lokale System beispielsweise
auf einen oder mehre Sensoren ansprechen, die Information bezüglicher intressierender
oder zu beachtender Bedingungen bereitstellen. Solch ein Sensor
oder Sensoren können
in der Nähe
der beweglichen Barriere angeordnet sein, um Information bezüglich lokaler
Bedingungen bereitzustellen und/oder können entfernt von der beweglichen
Barriere angeordnet sein, um Information bezüglich entfernter Bedingungen
zu liefern. Solche Information kann auf verschiedene Arten verwendet
werden, um die Bewegung der beweglichen Barriere besser zu steuern
und auszuwählen.
In einem Ausführungsbeispiel
können
beispielsweise Bewegungsauswahlkriterien, die angelegt werden, wenn
auf eine Eingabe von einem Sensor reagiert wird, als eine Funktion
der Eingabe von einem anderen Sensor geändert werden.
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Eine oder mehrere Anzeigen können ebenso wie
erwünscht
verwendet werden, um Information bezüglich verschiedener Gesichtspunkte
von Betriebszuständen
und/oder abgetasteten Bedingungen bereitzustellen. Solch eine Anzeige
kann beispielsweise dazu verwendet werden, Information für einen
Feuerwehrmann bezüglich
abgetasteter Bedingungen auf der anderen Seite einer geschlossenen beweglichen
Barriere bereitzustellen. Solch eine Anzeige kann auch dazu verwendet
werden, andere Information anzuzeigen, einschließlich, jedoch nicht darauf
beschränkt,
Wartungs- und/oder Serviceinformation entsprechend zum Controller
der beweglichen Barriere selbst, wie auch rechtliche Benachrichtigungsinformation,
wie es oft bei beweglichen Barrieren wie beispielsweise Branschutztoren
bzw. Feuertüren
der Fall ist.
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Zusätzlich kann in einem bevorzugten
Ausführungsbeispiel
eine abschließbare
Nutzeroperator-Steuerungsschnittstelle dazu dienen, es authorisierten
Personen zu erlauben, ein Öffnen
einer geschlossenen beweglichen Barriere unter geeigneten Bedingungen
zu bewirken. In einem Ausführungsbeispiel
kann die Schnittstelle eine Schlüsselöffnung umfassen,
so dass eine Person, wie beispielsweise ein Feuerwehrmann, einen
bestimmten Schlüssel verwenden
kann, einen Betrieb der Barrierenöffnungsfunktion zu bewirken.
In einem anderen Ausführungsbeispiel
kann ein Funkempfänger
dazu verwendet werden, entweder ein bestimmtes Authorisierungssignal
zu überwachen,
oder eine allgemeine Kategorie von Signalen, dazu verwendet, um
die Schnittstelle in Betrieb zu setzen. Eine allgemeine Signalkategorie
kann beispielsweise ein vorgegebener Abschnitt eines drahtlosen
Zweiwegedispatch-Kommunikationssignals
sein, das in einem gegebenen Bereich beispielsweise durch einen
Feuerwehrbereich verwendet wird.
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Diese verschiedenen Attribute und
Ansätze können in
verschiedenen Kombinationen und Konfigurationen verwendet werden,
um eine Bereitstellung einer flexiblen und gut ansprechenden Barrierenbetriebsplattform
zu ermöglichen,
die eine geeignete Steuerung einer beweglichen Barriere bewirkt, wie
beispielsweise eines Brandschutztores, in einem weiten Bereich von
Betriebsbedingungen und Umständen.
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Nunmehr bezugnehmend auf die Zeichnungen
und insbesondere auf 1,
ist ein vertikal bewegtes Brandschutztor 10 in der offenen
Position gezeigt, wobei die Barriere 10 gewöhnlich innerhalb
einer Decke einer entsprechenden Passage 11 versteckt ist,
so dass der Boden 12 der Barriere mehr oder weniger eine
Ebene mit der Decke bildet. Wenn sie geschlossen wird, senkt sich
der Boden 12 der Barriere 10 herab und kontaktiert
typischer Weise den Boden 13 der Passage 11. (Es
versteht sich, dass der Ausdruck "Passage", wie er hierin verwendet wird, lediglich
veranschaulichend ist, und irgendeinen geeigneten Raum umfassen
kann, einschließlich
Hallen, Räume,
Treppenhäuser
oder Aufzugeingänge
und ähnliches.
Es versteht sich auch, dass, obwohl ein Brandschutztor hierin dazu
verwendet wird, verschiedene Ausführungsbeispiele und Konfigurationen
zu veranschaulichen, dass diese Lehren und Ausführungsbeispiele entsprechend anwendbar
sind mit anderen Arten von beweglichen Barrieren, und dass auch
die Verwendung eines Brandschutztores nur als hilfreiches Demonstrationsmodell
verstanden werden sollte). Zum Zwecke der beschriebenen Ausführungsbeispiele
soll angenommen werden, dass die bewegliche Barriere 10 ein vertikal
bewegliches Brandschutztor umfasst, wie dies anderweitig allgemein
im Stand der Technik bekannt ist. Unter Bezugnahme auf 2 wird ein Barrierenoperator
vorzugsweise einen Motor 20 enthalten (der entweder ein
Wechselstrom- oder ein Gleichstrommotor sein kann, wie dies für eine gegebene Anwendung
geeignet ist), der die bewegliche Barriere 10 über einen
Barrierenkoppler 21 mechanisch koppelt. Der Barrierenkoppler 21 kann
irgendein solcher Kopplungsmechanismus sein, der gegenwärtig bekannt
ist, oder der in der Zukunft entwickelt wird, so wie man ihn verwenden
mag.
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In einem Ausführungsbeispiel dient der Motor 20 und
der Barrierenkoppler 21 vorzugsweise in einem Betriebsmodus
einem Heben der beweglichen Barriere 10 von einer herabgelassenen
Position zu der heraufgezogenen Position (wie dies beispielsweise
für ein
Testen der Brandschutztüre
durch örtliche Inspektoren
erforderlich ist), in Übereinstimmung
mit dem verbreitet bekannten Verfahren aus dem Stand der Technik.
Da solch ein Betrieb bereits wohlbekannt ist, und da dieser Betriebsmodus
kein besonderer Schlüssel
für ein
Verständnis
der verschiedenen Ausführungsbeispiele
ist, die hierin dargestellt sind, wird keine zusätzliche Erläuterung mit Bezug auf solche
eine Fähigkeit
der Kürze
halber und um nicht das Ziel aus den Augen zu verlieren präsentiert werden.
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In vielen der hierin vorgestellten
Ausführungsbeispiele
bewegt der Barrierenoperator die bewegliche Barriere 10 in
Richtung der abgesenkten Position auf gesteuerte Weise und in Reaktion
auf eine Anzahl von Stimuli oder abgetasteten Bedingungen. Als ein
fehlersicheres Element jedoch, und unter kurzer Bezugnahme auf 3, wird der Barrierenkoppler 21 vorzugsweise
eine wärmeabhängige Sicherungsverbindung 31 enthalten.
Solcher Art konfiguriert wird, wenn alles andere fehlschlägt, die
bewegliche Barriere 10 immer noch abgesenkt werden in die
abgesenkte Position, wenn genug Wärme von einem nahen Feuer bewirkt,
dass die Sicherungsverbindung 31 partiell oder vollständig geschmolzen wird,
und dann aufgrund des Gewichts der beweglichen Barriere 10 gebrochen
wird.
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Unter Bezugnahme wiederum auf 2 kann in einem bevorzugten
Ausführungsbeispiel
die bewegliche Barriere 10 in eine abgesenkte Position auf
kontrollierte Weise bewegt werden, unter Verwendung des Motors 20 als
ein Generator (wenn er als Generator arbeitet, wird der Motor 20 natürlich physikalisch über den
Barrierekoppler 21 einen Widerstand einer abwärts bezogenen
Bewegung der beweglichen Barriere 10 entgegensetzen). Solch
ein Widerstand kann entweder konstant sein oder gepulst, so wie
dies erwünscht
ist, indem die Generatorlast auf eine entsprechende Konstante oder
gepulste Betriebsart variiert wird. Wie es unterhalb gezeigt wird,
kann die Widerstandsstärke,
die durch den Motor 20 gegenüber einer abwärtsbezogenen
Bewegung der beweglichen Barriere 20 bereitgestellt wird, durch
ein verschiedenartiges Steuern der elektrischen Last am Motor 20 variiert
werden, wenn dieser als Generator arbeitet.
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Eine elektrische Ersatzlast 22 koppelt
den Motor 20 (vorzugsweise über einen Schalter 23,
um ein bequemes und kontrolliertes Koppeln des ersteren mit dem
letzteren zu ermöglichen)
auf operative Weise. Wie es unterhalb gezeigt wird, kann solch eine
elektrische Ersatzlast 22 insgesamt aus passiven Elementen
bestehen, oder kann auch aktive Elemente enthalten. Allgemein dient
eine elektrische Ersatzlast einer Absorption oder einem Aufnehmen elektrischer
Energie (erzeugt oft als Wärme
in diesem Vorgang) und so ist es auch in diesem Fall. Wenn die bewegliche
Barriere 10 mit einem Absenken beginnt, wird sie solcher
Art konfiguriert bewirken, dass ein entsprechender Abschnitt des
Motors 20 sich über
den Barrierenkoppler 21 dreht. Solch eine Bewegung im Motor 20 wird
einer Bewegung eines elektrischen Leiters innerhalb eines Magnetfelds (oder
andersherum, in Abhängigkeit
von der Konfiguration des Motors) innerhalb des Motors innerhalb des
Motors entsprechen. Dieses wird seinerseits zu der Erzeugung von
Elektrizität
führen.
Die elektrische Ersatzlast 22 wird ihrerseits den als einen
Generator arbeitenden Motor belasten, und somit einen physikalischen
Widerstand innerhalb des Motors induzieren, der sich über den
Barrierenkoppler 21 zurückübersetzt
als ein physikalischer Widerstand gegenüber der Abwärtsbewegung der beweglichen
Barriere 10. Wenn dieser Widerstand geeignet gesteuert
wird, wird er hierin dazu verwendet ein gesteuertes Absenken der
beweglichen Barriere 10 zu bewirken.
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In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird
der Bewegbarrierenoperator einen Zugriff auf eine Vielzahl von auswählbaren
Möglichkeiten
haben, mittels denen der Motor 20 als ein Generator belastet
werden kann, und somit Zugriff auf eine entsprechende Vielzahl von
Möglichkeiten,
mit der beweglichen Barriere 10 während eines Absenkens gesteuert
werden kann. Eine Möglichkeit
zum Erzielen dieses Zweckes ist es, eine Vielzahl von elektrischen Ersatzlasten
bereitzustellen, wie dies allgemein in 4 veranschaulicht ist. In diesem Ausführungsbeispiel
kann eine erste elektrische Ersatzlast 22a die eine erste
entsprechende elektrische Last bereitstellt, operativ mit dem Motor 20 über einen
entsprechenden Schalter 23a gekoppelt werden, um einen ersten
entsprechenden Widerstandsgrad gegenüber der Abwärtsbewegung der beweglichen
Barriere 10 bereitzustellen (wiederum kann, wie vorhergehend erwähnt, der
Widerstandsgrad auf konstante oder nicht konstante Weise angewendet
werden, um verschiedene Geschwindigkeiten eines Absenkens zu erzielen).
Auf ähnliche
Weise kann eine zweite elektrische Ersatzlast 22b, die
eine zweite entsprechende elektrische Last bereitstellt (die mehr
oder weniger gleich zur elektrischen Last sein kann, die durch die erste
elektrische Ersatzlast 22a bereitgestellt ist), operativ
mit dem Motor 20 über
einen weiteren Schalter 23b gekoppelt sein, um einen zweiten
entsprechenden Widerstandsgrad gegenüber der Abwärtsbewegung der beweglichen
Barriere 10 zu bewirken. Und, wie dies durch die Bereitstellung
einer n-ten elektrischen Ersatzlast 22c veranschaulicht
ist, kann eine beliebige Anzahl von weiteren elektrischen Ersatzlasten
auf ähnliche
Weise bereitgestellt werden, um einen beliebigen Grad von Flexibilität oder Auflösung für eine Steuerung
bereitzustellen, die für
eine bestimmte Anwendung erwünscht
sein kann (es wird darauf hingewiesen, dass diese verschiedenen
elektrischen Ersatzlasten, falls dies erwünscht ist, auch in verschiedenen
parallelen oder seriellen Kombinationen verwendet werden könnten, um
noch effektivere Lastwerte zu erzielen).
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Die elektrischen Ersatzlasten selbst
können auf
verschiedene Arten realisiert werden. In Übereinstimmung mit einem Ansatz,
und unter Bezugnahme nunmehr auf 5,
kann die Last im wesentlichen passiv sein, über die Bereitstellung eines
im wesentlichen passiven Widerstandsmechanismus, der hier generisch
durch einen Widerstand 50 dargestellt ist. Es gibt verschiedene
Möglichkeiten,
mit denen solch eine Widerstandslast realisiert werden kann, einschließlich der
Verwendung tatsächlicher
Widerstandskomponenten, Wärmeelemente,
Leuchtelemente, usw. Allgemein ist es für die meisten Anwendungen möglicherweise
bevorzugt, dass die elektrische Ersatzlast einem anderen Zweck dient
als der Bereitstellung des erwünschten
Grades eines elektrischen Widerstands für den Motor 20. Falls
jedoch erwünscht
ist, kann eine Schaltung mit anderen Zwecken (wie beispielsweise
die Beleuchtung eines Zeichenelements) auch verwendete werden oder
zusammen mit solch einer Last inkorporiert werden.
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Unter Bezugnahme nunmehr auf 6 kann es für einige
Anwendungen auch möglich
sein, einen variablen passiven Widerstandsmechanismus 60 anzuwenden.
Solcherart konfiguriert würde
der Barrierenoperator selektiv den Widerstand variieren, und somit
die Last auf den Motor 20, und somit einen entsprechenden
Bremseffekt für
die Abwärtssenkung des
Brandschutztores auswählen.
Es wäre
natürlich auch
möglich,
beide variablen und nicht variablen Elemente, wie beispielsweise
die in 5 und 6 gezeigten, in verschiedenen
parallel und/oder seriell Kombinationen zu kombinieren, um verschiedene
erwünschte
wählbare
Lastgrößen zu erzielen.
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In anderen Ausführungsbeispielen können aktive
Elemente verwendet werden, um die Bereitstellung einer effektiven
elektrischen Ersatzlast zu realisieren. Beispielsweise, unter Bezugnahme
auf 7, kann eine seriell
gekoppelte Zenerdiode 70 (mit einem geeignet gewählten charakteristischen Zenerspannungspegel)
und ein Widerstand 71 einen Feldeffekttransistor 72 ansteuern,
um eine erwünschte
entsprechende Größe einer
elektrischen Last für den
Motor 20 zu bewirken. In dieser Konfiguration versucht
diese Schaltung 22, die Spannung über dem Generator konstant
zu halten. Mit einer konstanten Spannung über dem Generator bewegt sich
das Tor mit relativ konstanter Geschwindigkeit. Durch Ändern der
Zenerspannung der Zenerdiode 70 kann die Schaltung effektiv
das Verhältnis
beeinflussen, mit der die Barriere sich absenkt. Die Leistungsfähigkeit der
Schaltung kann erhöht
werden, oder vermindert werden durch die Auswahl des Transistors 72.
Es wäre
natürlich
auch möglich
sowohl passive als auch aktive Lasten in einer gegebenen Konfiguration
bereitzustellen, falls erwünscht.
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Unter erneuter Bezugnahme auf 2 kann solcherart konfiguriert
ein Barrierenoperator einen hochflexiblen Steuerungsgrad bezüglich der
Art erzielen, mit der ein sich vertikal absenkendes Brandschutztor
in eine geschlossene Position abgesenkt wird. Eine einzelne ausgewählte Geschwindigkeit kann
für eine
Verwendung des gesamten Absenkens ausgewählt werden (wobei die Geschwindigkeit
geeignet für
einen gegebenen Satz von Ausfallkriterien ausgewählt wird). Oder es können verschiedene
Geschwindigkeiten zu verschiedenen Zeitpunkten während des Absenkens verwendet
werden. Beispielsweise kann das Brandschutztor mit einem schnellen Absenken
für einen
ersten Wegstreckenabschnitt beginnen, und sich dann während eines
verbleibenden Abschnittes des Absenkens langsamer zu schließen. Andere
Beispiele sind natürlich
auch möglich,
und diese zwei Beispiele dienen nur einem Herausstellen des signifikanten
Flexibilitätsgrades
bezüglich
einer Steuerung der beweglichen Barriere, die mittels der Implementierung
der Ausführungsbeispiele
erzielt wird, wie beispielsweise den oben beschriebenen.
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Um solch eine Steuerung zu bewirken
enthält
in einer bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Barrierenoperator eine Motorsteuerlogik 24. Solch eine
Logik 24 kann eine diskrete oder integrierte Schaltung
enthalten, wird jedoch vorzugsweise eine programmierbare Plattform
umfassen (wie beispielsweise einen Mikrokontroller, Mikroprozessor
oder sogar auch eine geeignete programmierbare Gatteranordnung)
um ein Programmieren direkt zu unterstützen, um die hierin beschriebene
Barrierensteuerung zu bewirken. Solch eine Logik 24 kann
natürlich
entfernt angeordnet sein mit Bezug auf den Barrierenoperator, ist
jedoch vorzugsweise darin enthalten. Falls erwünscht, kann solch eine Logik 24 auf
Steuersignale ansprechen, die beispielsweise durch ein zentrales
Alarmsystem bereitgestellt sind, jedoch dient sie in einem bevorzugten
Ausführungsbeispiel dazu,
Information zu empfangen und zu analysieren, um dadurch eine lokale
Barrierensteuerung zu bewirken, basierend auf solch einer lokalen
Analyse. Unabhängig
von der Anregungsquelle dient allgemein diese Motorsteuerungslogik 24 in
diesem Ausführungsbeispiel
als ein elektrischer Ersatzlastauswähler, der mindestens eine der
elektrischen Ersatzlasten 22 auswählen kann, um operativ den
Motor 20 zu koppeln, um dadurch zumindest eine Weise eines Absenkens
zu steuern, wenn sich die bewegliche Barriere von einer heraufgezogenen
in eine abgesenkte Position bewegt.
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In einem bevorzugten Ansatz basieren
solche Auswahlen auf lokal durch die Motorsteuerlogik 24 analysierter
Information. Um solche Information bereitzustellen, kann die Motorsteuerlogik 24 mit mindestens
einem Umgebungsbedingungssensor 25 operativ gekoppelt sein.
Eine Anzahl von unterschiedlichen Umgebungsbedingungen kann geeignet
und/oder wünschenswert
sein, um in einer gegebenen Einstellung so überwacht zu werden. Einige wenige
Beispielsensoren 25 enthalten, sind jedoch nicht darauf
beschränkt,
Rauchsensoren, Feuersensoren, Lufthochdruckereignis (d.h. Explosion)
Sensoren, Luftflusssensoren, Temperatursensoren, und Sauerstoffsensoren,
um einige zu nennen. Solch ein Sensor 25 kann so angeordnet
sein, wie dies in einer gegebenen Gebung am geeignetsten ist, um
die interessierende Bedingung zu überwachen.
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Wenn es erwünscht ist, kann natürlich ein
zusätzlicher
Sensor 26 (oder Sensoren) ebenso verwendet werden. Solch
ein zusätzlicher
Sensor (Sensoren) 26 können
die gleichen wie der erste Sensor 25 sein, oder sich von
diesem unterscheiden. Zusätzlich
kann solch ein zusätzlicher
Sensor (oder Sensoren) 26 in der Nähe des ersten Sensors 25 angeordnet
sein (beispielsweise, um ein redundantes Abtasten von besonders
wichtigen Bedingungen zu ermöglichen),
oder entfernt davon, wie dies in einer gegebenen Anwendung geeignet
ist.
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Allgemein sind solche Sensoren 25 und 26 wahrscheinlich
mit der Motorsteuerlogik 24 über einen elektrischen Leiter
gekoppelt, wie dies im Stand der Technik wohlbekannt ist. Andere
Kopplungseinrichtungen (beispielsweise einschließlich optischer Führungen)
sind möglich,
und können
in einer gegebenen Umgebung geeigneter sein. Es ist weiter möglich, zumindest
für einige
Sensoren, dass eine drahtlose Kopplung erwünscht ist. Beispielsweise kann
ein Sensor 27, der höchstwahrscheinlich
an einem Ort angebracht ist, der beträchtlich weit von der Motorsteuerlogik 24 entfernt
ist, mit einer Funkfrequenzeinrichtung ausgestattet sein, die mit
einer kompatiblen Einrichtung in Verbindung steht, die an der Motorsteuerlogik 24,
oder anderweitig durch diese unterstützt, auf eine im Stand der
Technik wohlbekannte Art angebracht ist. Andere Formen drahtloser
Kommunikation sind natürlich
auch möglich.
Wo beispielsweise eine Sichtverbindung zwischen dem Sensor 27 und
der Motorsteuerlogik 24 besteht (oder wo geeignete Repeater
für einen
guten Effekt verwendet werden können)
können
infrarotbasierte Kommunikationen dazu dienen, Sensorinformation der
Motorsteuerlogik 24 bereitzustellen.
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Unter Bezugnahme nunmehr auf 8, als ein veranschaulichendes
Beispiel, kann ein erster Sensor 25 (beispielsweise mit
einem Wärmesensor) in
der Nähe
einer gegebenen beweglichen Barriere 10 angeordnet sein,
ein zweiter Sensor 26 (beispielsweise mit einem Sauerstoffsensor)
kann entfernt von der beweglichen Barriere 10 angeordnet
sein, und ein dritter Sensor 27 (beispielsweise mit einem Rauchdetektor)
kann noch weiter von der beweglichen Barriere 10 angeordnet
sein (beispielsweise in einem Raum, der mit der Passage 11 in
Verbindung steht), und kann Sensorinformation dem Barrierenoperator über eine
drahtlose Verbindung aufgrund der Anordnung bereitstellen. Solcher
Art konfiguriert wird die Motorsteuerlogik 24 Information
bezüglich
verschiedener interessierender Umgebungsbedingungen an verschiedenen
Orten mit Bezug auf die bewegliche Barriere 10 empfangen.
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In Abhängigkeit von der Anwendung
und den Betriebsnotwendigkeiten einer gegebenen Anordnung kann es
wünschenswert
sein, einen Mechanismus bereitzustellen, mittels dem eine Person
(wie beispielsweise eine Serviceperson, ein Feuerwehrmann, ein Prüfer oder
eine andere authorisierte und/oder geeignet interessierte Person)
Sensorinformation sichten kann. Mit Bezug auf 9 kann zur Erfüllung dieses Bedürfnisses
eine Anzeige 90 operativ mit einem oder mehreren der Sensoren 25 gekoppelt
sein, wie sie in einer gegebenen Anordnung verwendet werden können (in
Abhängigkeit
der Notwendigkeiten einer gegebenen Installation kann der Sensor 25 direkt
mit der Anzeige 90 gekoppelt sein, wie durch die Veranschaulichung
von 9 vorgeschlagen,
oder kann beispielsweise über
die Motorsteuerlogik 24 oder einen anderen zwischengelagerten
Mechanismus gekoppelt sein). Diese Anzeige 90 umfasst in
einer bevorzugten Ausführungsform
eine alphanumerische Anzeige. Irgendeine andere oder in der Zukunft
entwickelte Anzeigetechnologie kann wie erwünscht und geeignet für eine gegebene
Anwendung verwendet werden, einschließlich, jedoch nicht darauf
beschränkt,
Flüssigkristallanzeigen,
Anzeigen, die auf lichtemittierenden Dioden basieren, Kathodenstrahlröhren, Projektionsanzeigen,
plasmabasierte Anzeigen, und so weiter. Die Anzeige 90 kann in
der Nähe
oder integral mit dem Barrierenoperator bereitgestellt sein, oder
kann entfernt angeordnet sein (beispielsweise um die Anzeige so
zu positionieren, dass sie am bequemsten betrachtet werden kann).
Die Anzeige 90 kann auch eine Vielzahl von Anzeigen umfassen,
falls erwünscht
(beispielsweise eine Anzeige kann auf einer beliebigen Seite der
beweglichen Barriere 10 bereitgestellt sein). Wenn eine Vielzahl
von Anzeigen verwendet wird, ist es dann auch möglich, unterschiedliche Information
auf jede Anzeige bereitzustellen.
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Zusätzlich zu einem Anzeigen von
Information, die momentane Sensorinformation darstellt (wobei diese
Information für
alle Sensoren zusammen oder in aufeinanderfolgenden Art und Weise
angezeigt werden kann, unter Verwendung von beispielsweise einer
Roll-Marquee-Stil Präsentationstechnik), kann,
falls geeignet oder erwünscht,
andere Information von der Motorsteuerlogik 24 angezeigt
werden (beispielsweise Betriebszustandsinformation und/oder diagnostische
Codes oder diesbezügliche Information).
Um dieses zu unterstützen
kann die Anzeige 90 betriebsmäßig mit der Motorsteuerlogik 24 in Übereinstimmung
mit wohlbekannten Verfahren des Standes der Technik gekoppelt sein.
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In einer bevorzugten Ausführung hat
die Anzeige 90 auch Zugriff auf einen Speicher 91 (entweder
direkt, wenn die Anzeige 90 ihren eigenen Treiber umfasst,
oder über
irgendeine andere treiberfähige Zwischeneinrichtung).
Solcher Art konfiguriert kann andere Information, wie im Speichern 91 gespeichert,
angezeigt werden, entweder in Übereinstimmung
mit einem vorgegebenen Anzeigeplan und/oder in Ansprechen auf bestimmte
Nutzerinstruktionen. Einige Beispiele nützlicher gespeicherter Information
umfassen, sind jedoch nicht darauf beschränkt, historische Sensordaten,
Wartungsinformation (wie beispielsweise eine Historie von Wartungsbesuchen
und Ergebnissen und/oder ein Kalender mit vorgeschlagenen zukünftigen
Wartungsereignissen), rechtliche Benachrichtigungsinformation (wie
beispielsweise Inspektionsinformation, Anforderungen, und/oder Daten,
wie sie anderweitig erfordert oder angeraten sein können für eine Anzeige
in der Nähe
des Barrierenoperators).
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Solcher Art konfiguriert kann solch
eine Anzeige dazu dienen, ein geeignetes Warten und Überprüfen zu unterstützen und
anzuregen, während
diese auch potenziell nützliche
Information bezüglich verschiedener überwachter
Bedingungen vor oder während
eines Feuers bereitstellt. Beispielsweise könnte ein Feuerwehrmann, der
sich auf die bewegliche Barriere zubewegt, wenn diese in einer abgesenkten
Position ist, solch eine Anzeige nutzen, um Information bezüglich Bedingungen
auf der anderen Seite der beweglichen Barriere zu erhalten. Solche Information
kann für
solch eine Person potenziell nützlich
sein, wenn eine Entscheidung gefällt
wird bezüglich
Frage, ob die Barriere in eine geöffnete Position bewegt werden
soll, oder ob die Barriere an Ort und Stelle belassen werden soll.
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Die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele
ermöglichen
beträchtliche
Flexibilität
mit Bezug auf ein Konfigurieren einer bestimmten Installation. Allgemein
jedoch, und unter Bezugnahme nunmehr auf 10, ist zu sehen, dass viele der beschriebenen
Plattformen dazu dienen können, 100 oder
mehr vorbestimmte Bedingungen zu erfassen (wie beispielsweise wenn
eine abgetastete Temperatur, Luftdruck, Anzeichen eines Feuers,
Luftfluss oder eine atmosphärische
Größe) beispielsweise
einen entsprechenden vorgegebenen Schwellwert überschreitet). Die Motorsteuerlogik 24 kann
dann reagieren, indem sie die Bewegung der beweglichen Barriere
in eine geschlossene Position unterstützt 101, auf gegebene
ausgewählte
Art und Weise unter Verwendung des Motors 20 als ein Generator
auf eine Art und Weise, die mit der ausgewählten Bewegungsart korreliert
ist. Als ein veranschaulichendes Beispiel kann, wenn ein Feuer an
einer entfernten Position bezüglich
der beweglichen Barriere 10 erfasst wird, die Motorsteuerlogik 24 eine
relativ große
elektrische Ersatzlast auswählen,
um dadurch ein entsprechendes Bremsen bereitzustellen, um der Kraft
der Schwerkraft wesentlich entgegenzuwirken, die anderweitig die
bewegliche Barriere in Richtung einer geschlossenen Position zieht.
Auf diese Weise kann die bewegliche Barriere relativ langsam geschlossen werden,
wodurch möglicherweise
beispielsweise eine verbesserte Chance für Personen in der Umgebung
der beweglichen Barriere besteht, die Barriere zu meiden, wenn sie
sich schließt.
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In einem Ausführungsbeispiel, das die Anzeige 90 umfasst,
kann auch ausgewählte
Information angezeigt werden 102. In dem veranschaulichenden
Beispiel oben, kann beispielsweise Information bezüglich der
gewählten überwachten
Bedingung als Hilfestellung für
solche angezeigt werden, die solche Information gut verwenden können.
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Die Flexibilität der obigen Ausführungsbeispiele
ermöglicht
andere Steuerstrategien ebenso. Beispielsweise kann mit Bezug auf 11 eine Vielzahl von vorgegebenen
Bedingungen überwacht werden 110.
Zum Zwecke dieser Veranschaulichung werden zwei solche Bedingungen
durch zwei entsprechende Sensoren überwacht. Als ein Teil dieses Prozesses
bestimmt die Plattform, ob eine erste überwachte Bedingung aufgetreten
ist 111. Falls dies nicht ist, kann ein Schwellwert T auf
einen ersten vorgegebenen Wert T1 gesetzt werden 112. Falls
die erste überwachte
Bedingung nicht aufgetreten ist, kann jedoch dieser Schwellwert
T auf einen anderen vorgegebenen Wert T1 eingestellt werden 113.
Dieser Schwellwert T wird dann verwendet, wenn die zweite überwachte
Bedingung betrachtet wird 114. Beispielsweise kann der
Prozess testen, ob die überwachte
Bedingung den Schwellwert T überschreitet. Wenn
dies nicht der Fall ist, kann der Prozess einfach damit fortfahren 115,
die normale Programmierung auszuführen. Wenn dies jedoch der
Fall ist, kann eine vorgegebene Maßnahme (wie beispielsweise
ein Absenken der beweglichen Barriere auf eine bestimmte vorgegebene
Art und Weise) bewirkt werden 116.
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Als ein einfaches Beispiel kann die
erste Bedingung ein Vorhandensein einer atmosphärischen Rauchpartikelmaterie
an einem Ort umfassen, der sich entfernt von der beweglichen Barriere
befindet. Wenn solch eine Bedingung erfasst wird, besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit,
dass ein Feuer vorliegt, und es kann ratsam sein, die bewegliche
Barriere zu schließen.
Deshalb kann der Schwellwert T, der für ein Testen eines lokalen
zweiten Sensors verwendet wird, der eine lokale Temperatur überwacht, modifiziert
werden, um den zweiten Bedingungstest empfindlicher auszugestalten.
Beispielsweise kann eine niedrigere Schwellwerttemperatur T2 verwendet werden,
so dass der Barrierenoperator ein Schließen der beweglichen Barriere
bei einer niedrigeren abgetasteten Umgebungstemperatur anweisen
wird, als dies normalerweise erforderlich wäre, um solch eine Reaktion
zu bewirken.
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Insgesamt ist ersichtlich, dass diese
Ausführungsbeispiele
es ermöglichen,
dass erste Sensoreingabebewertungskriterien verändert werden, als eine Funktion
von zumindest teilweise einer Sensoreingabe von einem anderen Sensor.
Solch eine Veränderung
kann realisiert werden durch eine Veränderung eines Schwellwerts,
wie oben veranschaulicht, oder eine beliebige Anzahl anderer Ansätze. Beispielsweise
kann eine Vielzahl von Kandidatenbewertungskriterien bereitgestellt
werden, wobei ein gegebenes Bewertungskriterium als eine Funktion
eines bestimmten Sensorwertes ausgewählt wird. Als ein weiteres
Beispiel können
die gegebenen Bewertungskriterien als eine Funktion einer Vielzahl
von Sensoreingaben ausgewählt
werden (wobei beispielsweise unterschiedliche Sensoreingaben unterschiedlich
gewichtet werden können
(entweder auf statische Art und Weise oder dynamisch) um deren relative
wahrscheinliche Gewichtigkeit zu reflektieren).
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Wie vorhergehend erwähnt kann
es in einigen Einstellungen geeignet sein, einen Mechanismus bereitzustellen,
durch den eine authorisierte Person bewirken kann, dass ein geschlossenes Brandschutztor
partiell oder vollständig
wieder geöffnet
wird. Beispielsweise kann es hilfreich sein, es Feuerwehrleuten
zu ermöglichen,
auf diese Weise eine Passage zu betreten. Mit Bezug auf 12 kann eine Operatorsteuerung 120 operativ
mit der Motorsteuerlogik 24 gekoppelt sein, um dadurch
einen Mechanismus bereitzustellen, mittels dem solch eine Person
die bewegliche Barriere anwählen
und steuern kann. Um eine unauthorisierte (und potenziell gefährliche)
Bewegung der Barriere durch eine unauthorisierte Person zu verhindern,
kann die Operatorsteuerung 120 beispielsweise ein schlüsselgesteuerter
Operatorschalter sein. Solcher Art konfiguriert muss die authorisierte
Person den geeigneten Schlüssel
haben, um die Operatorsteuerung 120 zu entriegeln und dann
zu verwenden.
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In manchen Einstellungen kann eine
schlüsselgesteuerte
Schnittstelle unerwünscht
sein. Verschiedene andere Arten von Ansätzen können als eine Alternative (oder
zusätzlich)
zur Verwendung eines Schlüssels
angewendet werden. Beispielsweise kann die Operatorschaltlogik 121 optional
dazu bereitgestellt sein, das Vorhandensein und die Abwesenheit
einer oder mehrerer vorgegebener Authentisierungsindizien zu erfassen.
Mit Bezugnahme auf 13 kann
die Operatorschaltlogik 121 eine Überwachung 130 hinsichtlich
des Vorhandenseins einer Nutzereingabe über die Operatorsteuerung 120 durchführen. In
der Abwesenheit einer Eingabe kann der Prozess einfach mit seinem
normalen Ablauf fortfahren 131. Bei Erfassung einer Nutzereingabe
bestimmt 132 jedoch die Operatorschaltlogik 121,
ob eine vorgegebene Bedingung (oder Bedingungen, wie auch immer)
vorhanden sind oder aufgetreten sind. In der Abwesenheit der vorgegebenen
Bedingung, kann die Logik 121 das Ermöglichen der angeforderten Barrierenbewegung
versagen oder anderweitig modifizieren. Wenn die vorgegebene Bedingung
aufgetreten ist, kann jedoch die Operatorschaltlogik 121 die
angeforderte Barrierenbewegung ermöglichen 133, und bewirken,
dass sich die bewegliche Barriere öffnet.
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Beispielsweise kann solch eine Logik 121 mit einer
Tastatur (nicht gezeigt) gekoppelt sein unter einem anderen Dateneingabemechanismus,
um die Eingabe eines oder mehrerer Authorisierungscodes zu ermöglichen.
Bei Empfang und Bestimmung eines bestimmten Codes als gültiger Authorisierungscode kann
die Operatorschaltlogik 121 dann entweder einen Betrieb
der Operatorsteuerung 120 selbst ermöglichen oder, als Alternative,
eine Signalisierung von der Operatorsteuerung 120 zur Motorsteuerlogik 24 weiterleiten.
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In einem weiteren Ausführungsbeispiel
kann die Operatorschaltlogik 121 operativ mit einem Funkempfänger 122 gekoppelt
sein (oder diesen enthalten). Falls erwünscht, kann dieser Funkempfänger 122 eine
drahtlose Signalisierung empfangen, die wiederum einen oder mehrere
bestimmte Codes umfasst, bezweckt für eine Erkennung durch die
Operatorschaltlogik 121. In einer bevorzugten Ausführungsform überwacht
jedoch der Funkempfänger 122 einen
oder mehrere vorgegebene öffentliche
Sicherheitskommunikationssystemkanäle, wie sie durch Feuerwehrleute
in vielen Bezirken verwendet werden. Da Kommunikationen auf solchen
Kanälen
oft gemeinsam genutzt werden, kann es geeignet sein, nur die bestimmten
Gesprächsgruppen
zu überwachen,
die durch die geeignete Nutzergruppe zugeordnet und verwendet sind
(wie beispielsweise eine oder mehrere Feuerbrigadengruppen) (Überwachen einer
bestimmten Gesprächsgruppe
wird normalerweise bewirkt durch ein Überwachen des Steuerkanals
und/oder eines anderen Kommunikationskanals hinsichtlich eines bestimmten
Codes, der ein Gesprächsgruppendatenfeld
in dem entsprechenden Kommunikationsprotokoll belegt, wie dies im
Stand der Technik wohlbekannt ist). Weiter, da solche Kommunikationen
wahrscheinlich im Hinblick auf andere Ereignisse auftreten, die
mit einer bestimmten beweglichen Barriere nicht in Zusammenhang
stehen, kann es geeignet sein, die Empfängersensitivität des Funkempfängers 122 signifikant
so zu beschränken, dass
nur stark lokale Kommunikationen wahrscheinlich richtig empfangen
werden.
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Solcher Art konfiguriert kann die
Verwendung der Operatorsteuerung 120 zur Bewirkung einer Öffnung einer
geschlossenen beweglichen Barriere abhängig gemacht werden von einem
momentanen oder kürzlichem
Empfang von Funkkommunikationen, die mit Wahrscheinlichkeit das
Vorhandensein und Aktivität
von Feuerwehrpersonal in der unmittelbaren Umgebung nahe legen.
Solche Kommunikationen treten normalerweise in Reaktion auf einen
Feuernotfall auf und stellen somit einen gewissermaßen zuverlässigen Indikator
bereit, dass authorisiertes Personal vor Ort ist. Zum gleichen Zeitpunkt ist
dieser Ansatz für
den Nutzer relativ transparent und würde in vielen Fällen nicht
irgendwelche weiteren Maßnahmen
auf Seite des Feuerwehrmanns erfordern, der mit der Operatorsteuerung 120 interagiert,
wenn er versucht, die bewegliche Barriere zu öffnen.
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In einem bevorzugten Ansatz stellt
die Operatorschaltung 121 das System für ein bestimmtes Zeitfenster
folgend einer Erfassung solch einer Funkaktivität für die Operatorsteuerung 120 ansprechend
ein. Mit Bezug auf 14 kann
die Logik 121 das Vorhandensein und die Abwesenheit des
vorgegebenen Signals überwachen 140 (wie
beispielsweise die interessierenden Gesprächsgruppenzeichen, wie oben
beschrieben). Bei Erfassen solch eines Signals kann die Logik 121 einen
Zeitgeber für
eine vorgegebene Zeitspanne einstellen 141 (beispielsweise
für 5 Minuten).
Die Logik 121 kann dann das Vorhandensein und die Abwesenheit
einer Eingabe über
die Operatorsteuerung 120 überwachen 142. Solch
eine Überwachung 142 wird
fortgeführt,
bis entweder der Zeitgeber abläuft 144 oder
die Steuerlogik 121 eine Operatoreingabe erfasst und eine
entsprechende Operatorsteuerausgabe 143 bereitstellt, wie
oben beschrieben.
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Solcher Art konfiguriert ermöglicht die
Operatorschaltlogik 121 ein Weiterleiten einer Eingabe von
der Operatorsteuerung nur dann, wenn sie innerhalb einer vorgegebenen
Zeitperiode bei Empfang des vorgegebenen Signals auftritt. Die vorgegebene Zeitperiode
kann variiert werden, wie dies in einer gegebenen Anwendung geeignet
ist, mit Bezug auf andere Kriterien, beispielsweise einschließlich der
bestimmten abgetasteten Bedingung oder Bedingungen, die das Schließen der
beweglichen Barriere ausgelöst
haben.
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Verschiedene Ausführungsbeispiele wurden oben
ausgeführt,
die einzeln oder in verschiedenen Kombinationen miteinander einer
besseren Ermöglichung
der geeigneten und informationsgestützten Steuerung einer beweglichen
Barriere dienen, und insbesondere eines vertikal abgesenkten Brandschutztors.
Eine Bewegung der Barriere kann auf verschiedene Arten und Weisen
gesteuert werden, um einen weiteren Bereich von potenziell erwünschten
und geeigneten Bewegungsarten zu umfassen. Weiter kann Information
bezüglich
verschiedener überwachter
und/oder mehr statischer Bedingungen sichergestellt werden, um solch
eine Aktivität
besser vorzugeben, während
auch eine bessere Verfügbarkeit
für authorisiertes
Personal vorliegt. Solch eine Flexibilität kann ihrerseits dazu dienen,
Personen in der Nähe
der Barriere wie auch reagierendes Notfallpersonal besser zu schützen.
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Der Fachmann versteht, dass ein weiter
Bereich von Abwandlungen, Veränderungen
und Kombinationen mit Bezug auf die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele
getätigt
werden können,
ohne von dem Gedanken und Umfang der Erfindung abzuweichen, und
dass solche Modifikationen, Veränderungen
und Kombinationen als innerhalb des Umfangs des erfindungsgemäßen Konzepts
liegend zu sehen sind.