-
Die
Erfindung betrifft ein Verfahren, ein Computerprogramm und ein Steuergerät zum Betreiben einer
Brennkraftmaschine mit einer Mehrzahl von Zylindern mit einem im
Wesentlichen konstanten Drehmoment. Darüber hinaus betrifft die Erfindung
einen Datenträger
mit dem Computerprogramm sowie eine Brennkraftmaschine mit einer
Mehrzahl von Zylindern und dem Steuergerät.
-
Im
Stand der Technik sind ein derartiges Verfahren und Steuergerät grundsätzlich bekannt.
Insbesondere ist es bekannt, einzelne vorbestimmte Zylinder einer
Brennkraftmaschine während
ihres Betriebs im Ansprechen auf ein Zylinder-Abschaltsignal abzuschalten,
um Kraftstoff einzusparen. Bekannte Verfahren zur Abschaltung von
Zylindern gewährleisten,
dass das von den nicht abgeschalteten Zylindern nach der Abschaltung
allein bereitgestellte Drehmoment im Wesentlichen mit dem Drehmoment
vor der Abschaltung übereinstimmt.
-
Bei
der Abschaltung werden das Einlassventil und das Auslassventil des
abgeschalteten Zylinders geschlossen; eine Zufuhr von Kraftstoff
in den Brennraum des abgeschalteten Zylinders findet nicht mehr
statt.
-
Es
kann dann wünschenswert
sein, dass Frischgas in dem Zylinder eingeschlossene bleibt, welches
die Temperatur der Umgebungsluft aufweist und damit im Vergleich
zu Verbrennungsgasen relativ kalt ist. Alternativ zu dem Verbleib
von Frischgas in dem Brennraum des abgeschalteten Zylinders kann es
wünschenswert
sein, dass sich in diesem heiße Verbrennungsgase
befinden.
-
Ausgehend
von diesem Stand der Technik ist es deshalb die Aufgabe der Erfindung,
ein bekanntes Verfahren zum Betreiben einer Brennkraftmaschine mit
einer Mehrzahl von Zylindern, welches eine Abschaltung von mindestens
einem vorbestimmten Zylinder vorsieht, sowie ein Computerprogramm
und ein Steuergerät
zum Durchführen
dieses Verfahrens sowie einen Datenträger mit dem Computerprogramm
und eine Brennkraftmaschine mit dem Steuergerät derart weiterzubilden, dass
eine Entscheidung über
den Verbleib von Frischgas oder von Verbrennungsgas in dem abgeschalteten
Zylinder möglich
ist.
-
Diese
Aufgabe wird durch das in Patentanspruch 1 beanspruchte Verfahren
gelöst.
Dieses Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Abschalten
des mindestens einen vorbestimmten Zylinders eine Ausblendung geeigneter
Zylinder der Brennkraftmaschine erfolgt.
-
Vorteile der
Erfindung
-
Der
Begriff "Ausblendung" im Sinne der Erfindung
meint, dass bei den ausgeblendeten Zylindern das Einspritzventil
geschlossen ist und diesen kein Kraftstoff mehr zugeführt wird;
ein den ausgeblendeten Zylindern zugeordnetes Einlass- und Auslassventil
funktioniert jedoch noch normal, so dass ein Ansaugen und Auslassen
von Frischgas in den beziehungsweise aus dem Brennraum des ausgeblendeten
Zylinders bei einer Kolbenbewegung nach wie vor erfolgt.
-
Der
Begriff "Abschaltung" im Sinne der Erfindung
meint im Gegensatz zu dem Begriff "Ausblendung", dass nicht nur das Einspritzventil
des abgeschalteten Zylinders, sondern auch dessen Einlass- und Auslassventile
während
der Abschaltung permanent geschlossen sind. Aufgrund des geschlossenen Einspritzventils
gelangt kein Kraftstoff mehr in den abgeschalteten Zylinder. Aufgrund
des geschlossenen Einlass- und Auslassventils gelangt darüber hinaus
auch kein Frischgas mehr in den Brennraum des abgeschalteten Zylinders.
Schließlich
verhindert das permanent geschlossene Auslassventil, dass das zum
Zeitpunkt der Abschaltung in dem Brennraum befindliche Gas in die
Umgebungsluft entweichen kann. Aufgrund des geschlossenen Einlass-
und Auslassventiles ist das bei der Abschaltung in dem Brennraum
befindliche Gas für
die gesamte Dauer der Abschaltung in dem Brennraum eingeschlossen. Bei
dem eingeschlossenen Gas kann es sich entweder um Frischgas oder
Verbrennungsgas handeln.
-
Die
Abschaltung des mindestens einen vorbestimmten Zylinders der Brennkraftmaschine
repräsentiert
bei nicht maximaler Leistungsanforderung an die Brennkraftmaschine
einen energetisch günstigeren
Zustand als ein Betrieb aller Zylinder der Brennkraftmaschine mit
entsprechend verringerter Menge an Luft-Kraftstoffgemisch, das heißt mit entsprechend
verringerter Füllmenge.
Insbesondere der Kraftstoffverbrauch ist in bestimmten Betriebssituationen
bei Abschaltung einzelner Zylinder vorteilhafterweise geringer als
bei entsprechend gedrosseltem Betrieb aller Zylinder.
-
Durch
die beanspruchte Vorschaltung einer Ausblendung geeigneter Zylinder
der Brennkraftmaschine vor die Abschaltung von mindestens einem vorbestimmten
Zylinder wird dem Hersteller beziehungsweise Betreiber der Brennkraftmaschine
eine Wahlmöglichkeit
eröffnet,
in dem Brennraum des später
abgeschalteten Zylinders entweder Frischgas oder Verbrennungsgas
eingeschlossen zu lassen. Frischgas meint angesaugte Luft, die nicht
mit Kraftstoff angereichert ist. Während Frischgas in der Regel
Umgebungstemperatur hat, liegt die Temperatur des Verbrennungsgases
bei einigen 100 ° Celsius. Dieser
Temperaturunterschied kann eine Entscheidungsgrundlage für die Wahl
von Frischgas oder Verbrennungsgas in dem Brennraum sein.
-
Wenn
nach der Abschaltung Frischgas in dem Brennraum des abgeschalteten
Zylinders verbleiben soll, erfolgt die Ausblendung vorteilhafterweise
bei dem später
abzuschaltenden Zylinder.
-
Wenn
nach der Abschaltung Verbrennungsgas in dem Brennraum des abgeschalteten
Zylinders verbleiben soll, erfolgt die Ausblendung vorzugsweise
bei mindestens einem der später
nicht von der Abschaltung betroffenen Zylinder der Brennkraftmaschine.
-
Vorteilhafterweise
werden im Vorfeld einer Ausblendung und Abschaltung die Füllungen
aller Zylinder der Brennkraftmaschine auf einen stationären Füllungszustand,
repräsentiert
durch einen Füllungsgrad-Schwellenwert,
erhöht
und wird gleichzeitig der Zündwinkel-Wirkungsgrad
der Brennkraftmaschine so verringert, dass die von der Brennkraftmaschine
abgegebene Leistung, insbesondere in Form ihres Drehmomentes zumindest
im Wesentlichen konstant bleibt.
-
Vorteilhafterweise
wird die Ausblendung möglichst
schnell nach Erreichen des besagten stationären Füllungszustandes aktiviert,
um den durch den stationären
Füllungszustand
repräsentierten
energetisch ungünstigen
Betriebszustand für
die Brennkraftmaschine möglichst
schnell zu beenden.
-
Eine
erneute Inbetriebnahme eines abgeschalteten Zylinders erfolgt vorteilhafterweise
entweder durch sofortige Befüllung
und Befeuerung dieses Zylinders in dem auf die Inbetriebnahme folgenden Einspritz-
beziehungsweise Verbrennungstakt. Alternativ dazu besteht auch die
Möglichkeit,
vor einer Befüllung
zunächst
während
mindestens eines Taktes eine Ausblendung von insbesondere dem wieder
in Betrieb zu nehmenden Zylinder vorzusehen.
-
Weitere
vorteilhafte Ausgestaltungen des beanspruchten Verfahrens sind Gegenstand
der Unteransprüche.
-
Die
o. g. Aufgabe wird weiterhin durch ein Computerprogramm und ein
Steuergerät
zum Durchführen
des beanspruchten Verfahrens gelöst.
Darüber
hinaus wird die Aufgabe durch einen Datenträger mit dem Computerprogramm
und durch eine Brennkraftmaschine mit dem besagten Steuergerät gelöst. Die
Vorteile dieser Lösungen
entsprechen den oben mit Bezug auf das beanspruchte Verfahren genannten
Vorteilen.
-
Zeichnungen
-
Der
Beschreibung sind insgesamt neun Figuren beigefügt, wobei
-
1 den
Verlauf eines Zündwinkel-Wirkungsgrades
in Abhängigkeit
des Abstandes des aktuellen Zündwinkels
von dem optimalen Zündwinkel bei
einer Brennkraftmaschine;
-
2 den
Verlauf eines Ausblendungs-Wirkungsgrades in Abhängigkeit der Anzahl der ausgeblendeten
Zylinder bei einer Brennkraftmaschine am Beispiel einer 4-Zylinder-Maschine;
-
3 den
Verlauf eines Zylinderabschaltungs-Wirkungsgrades bei ein- und ausgeschalteter Zylinderabschaltung;
-
4 den
zeitlichen Verlauf der von der Brennkraftmaschine ausgegebenen Leistung
vor und nach der Zylinderabschaltung;
-
5 den
zeitlichen Verlauf eines Füllungsgrades
beziehungsweise der einem Zylinder extern zugeführten Energie vor und während der
Zylinderabschaltung;
-
6 den
zeitlichen Verlauf eines Zündwinkel-Wirkungsgrades vor
und während
der Zylinderabschaltung;
-
7 ein
erstes Ausführungsbeispiel
zur Ansteuerung der Zylinder einer Brennkraftmaschine gemäß der Erfindung;
-
8 ein
zweites Ausführungsbeispiel
zur Ansteuerung der Zylinder einer Brennkraftmaschine gemäß der Erfindung;
und
-
9 ein
drittes Ausführungsbeispiel
zur Ansteuerung der Zylinder einer Brennkraftmaschine gemäß der Erfindung
repräsentiert.
-
Beschreibung
der Ausführungsbeispiele
-
Die
Erfindung wird nachfolgend in Form von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die genannten Figuren detailliert beschrieben.
-
Zum
Verständnis
der Erfindung ist ein gewisses Grundlagenwissen über verschiedene Wirkungsgrade
beim Betrieb der Brennkraftmaschine und insbesondere bei einer durchgeführten Zylinderabschaltung
erforderlich. Dieses Grundlagenwissen wird nachfolgend vor der Beschreibung
der eigentlichen Erfindung unter Bezugnahme auf die 1 – 6 erläutert und
bereitgestellt.
-
Grundsätzlich unterliegt
eine Brennkraftmaschine, wie jedes andere technische System auch, dem
Energieerhaltungssatz. Deshalb berechnet sich die von einer Brennkraftmaschine
abgegebene Leistung nach Maßgabe
eines Produktes aus der zeitlichen Änderung der der Brennkraftmaschine
extern zugeführten
Energie Ezu multipliziert mit einer Mehrzahl
von relevanten Wirkungsgraden. Die bei einer Brennkraftmaschine
und insbesondere für
die vorliegende Erfindung relevanten Wirkungsgrade sind in den 1 – 3 veranschaulicht.
-
In 1 ist
der zeitliche Verlauf eines Zündwinkel-Wirkungsgrades ηZW in Abhängigkeit
des Abstandes dZW (Delta-Zündwinkel)
des aktuellen Zündwinkels
von dem optimalen Zündwinkel
der Brennkraftmaschine dargestellt. Es ist zu erkennen, dass ein
gegenüber
einem optimalen Zündwinkel (durch
den Koordinatenursprung repräsentiert)
veränderter
Zündwinkel
(Richtung spät)
zu einer Verringerung des Zündwinkel-Wirkungsgrades
führt.
-
In 2 ist
ein Ausblendungs-Wirkungsgrad ηAB in Abhängigkeit
der Anzahl AB der jeweils ausgeblendeten Zylinder beispielhaft für eine 4-Zylinder-Brennkraftmaschine
dargestellt. Einem ausgeblendeten Zylinder wird definitionsgemäß kein Kraftstoff
mehr zugeführt;
das heißt
sein Einspritzventil ist geschlossen. Allerdings funktionieren ein
ihm zugeordnetes Einlass- und Ausgangsventil bei Betrieb der Brennkraftmaschine
mit den nicht ausgeblendeten Zylinder weiterhin normal. In 2 ist
der Sachverhalt veranschaulicht, dass der Wirkungsgrad der Brennkraftmaschine
bei Ausblendung von null Zylindern maximal, das heißt 100 %,
bei Ausblendung von einem Zylinder 75 %, bei Ausblendung von zwei
Zylindern 50 %, bei Ausblendung von drei Zylindern 25 % und bei
Ausblendung aller Zylinder 0 % beträgt.
-
In 3 ist
ein weiterer Wirkungsgrad der Brennkraftmaschine, nämlich der
Zylinderabschaltungs-Wirkungsgrad ηZAS in Abhängigkeit einer eingeschalteten
und einer ausgeschalteten Zylinderabschaltung ZAS veranschaulicht.
Aus 3 geht der Sachverhalt hervor, dass bei Einschaltung,
das heißt bei
Aktivierung der Zylinderabschaltung für zwei von vier Zylindern einer
Brennkraftmaschine der Wirkungsgrad der Brennkraftmaschine aufgrund
dieser Zylinderabschaltung nur noch 50 % beträgt. Bei Ausschaltung beziehungsweise
Deaktivierung der Zylinderabschaltung, das heißt bei Betrieb der Brennkraftmaschine
mit all ihren Zylindern, beträgt
der Zylinderabschaltungswirkungsgrad 100 %.
-
Eine
Zylinderabschaltung erfolgt üblicherweise – und so
auch hier in der Erfindung – unter
der Maßgabe,
dass die von der Brennkraftmaschine abgegebene Leistung Lout, das heißt insbesondere deren Drehzahl,
vor und nach der Abschaltung konstant, das heißt unverändert bleiben soll. Dieser Sachverhalt
ist in 4 für
eine der Brennkraftmaschine aktuell abverlangte Leistung von zum
Beispiel 50 % im Vergleich zu ihrer maximal möglichen Ausgangsleistung aufgezeigt.
Das Bezugszeichen Tus bezeichnet den Zeitpunkt
der Zylinderabschaltung.
-
Wird
die Brennkraftmaschine mit all ihren Zylindern bei 50 % ihrer maximal
möglichen
Ausgangsleistung betrieben, weil zum Beispiel der Fahrer eines Fahrzeugs
mit der Brennkraftmaschine das Gaspedal nur zur Hälfte durchgetreten
hat, so wird dieser Betriebszustand der Brennkraftmaschine üblicherweise
dadurch realisiert, dass alle Zylinder der Brennkraftmaschine gleichmäßig mit
einem Füllungsgrad
F von nur 50 % befüllt
werden. Dies bedeutet, dass die jedem Zylinder zugeführte Luft-Kraftstoff-Menge
lediglich 50 % der maximal möglichen zuführbaren
Menge entspricht. Der Füllungsgrad
repräsentiert
die der Brennkraftmaschine extern zugeführte Energie. Diese soeben
beschriebene Betriebssituation ist für den Füllungsgrad F in 5 über dem Zeitintervall Δt1 dargestellt.
Bei 50 % zugeführter
Energie gibt die Brennkraftmaschine 50 % ihrer maximal möglichen
Leistung ab, wenn die oben unter Bezugnahme auf die 1 – 3 erwähnten Wirkungsgrade ηZW ηAB und ηZAS jeweils alle 100 % betragen. Der Ausblendungs-Wirkungsgrad ηAB sowie der Zylinderabschaltwirkungsgrad ηZAS liegen ohnehin während des Zeitintervalls Δt1 bei 100
%, weil während dieses
Zeitintervalls keiner der Zylinder der Brennkraftmaschine ausgeblendet
oder abgeschaltet ist. Dabei bedeutet Abschaltung, dass nicht nur
die Einspritzventile der abgeschalteten Zylinder, sondern auch deren
zugeordnete Einlass- und Auslassventile während der Abschaltung permanent
geschlossen sind. Dies bedeutet im Unterschied zu einer Ausblendung,
dass bei einem abgeschalteten Zylinder das in seinem Brennraum eingeschlossene
Gas während der
Zeitdauer der Abschaltung dort eingeschlossen bleibt.
-
Um
die gewünschten
50 % Ausgangsleistung während
des Intervalls Δt1
zu realisieren, wird weiterhin der Zündwinkel ZW der Brennkraftmaschine
bei allen ihren Zylindern, insbesondere jedoch bei den später abzuschaltenden
Zylindern, optimal eingestellt, so dass auch der Zündwinkel-Wirkungsgrad ηZW in dem Zeitintervall Δt1 100 % beträgt. In dem Zeitintervall Δt1 wird die
Brennkraftmaschine in einem Normalbetrieb betrieben. Während des
Normalbetriebs ist die Drosselklappe der Brennkraftmaschine zur
Realisierung der 50 % Füllungsgrad
gemäß 5 weitgehend
geschlossen. Die weitgehend geschlossene Drosselklappe bewirkt jedoch
unerwünschte
thermodynamische Verluste. Bei einem voraussichtlich länger anhaltenden
Betrieb der Brennkraftmaschine bei 50 % Ausgangsleistung ist es
deshalb wünschenswert,
die Brennkraftmaschine in einen energetisch günstigeren Betriebszustand zu überführen, ohne
dass die von der Brennkraftmaschine abgegebene Leistung und insbesondere
ihr Drehmoment dabei verändert
wird. Dieser energetisch günstigere
Zustand kann bei Mehrzylindermotoren durch eine Abschaltung einzelner
Zylinder realisiert werden. Bei Abschaltung einzelner Zylinder muss den
verbleibenden noch aktiven Zylindern der Brennkraftmaschine zwar
entsprechend mehr Energie zugeführt
werden, damit diese die von den abgeschalteten Zylindern nicht mehr
erbrachte Leistung zusätzlich
aufbringen. Jedoch werden die verbleibenden aktiven Zylinder der
Brennkraftmaschine dann mit im Wesentlichen vollständig geöffneter
Drosselklappe befüllt, wodurch
die oben erwähnten
Verluste bei gedrosseltem Betrieb entfallen oder zumindest geringer ausfallen.
-
Eine
Abschaltung einzelner Zylinder kann zwar theoretisch auch am Ende
des Zeitintervalls Δt1 erfolgen,
jedoch würde
dies zwangsläufig
zur Folge haben, dass aufgrund der Befüllung jedes einzelnen Zylinders
mit nur 50 % Füllungsgrad
F trotz einem Zündwinkel-Wirkungsgrad
von 100 % die von der Brennkraftmaschine abgegebene Leistung Lout entsprechend dem Verhältnis von der Anzahl abgeschalteter
Zylinder zur Gesamtanzahl der Zylinder der Brennkraftmaschine absinken
würde.
-
Um
dies zu verhindern, erfolgt die Abschaltung der Zylinder nicht bereits
am Ende des Zeitintervalls Δt1,
sondern zu dem späteren
Abschaltzeitpunkt TUS. Außerdem wäre eine
sofortige Abschaltung einzelner Zylinder der Brennkraftmaschine
auch deshalb nicht möglich,
weil eine solche Abschaltung mechanisch bedingt grundsätzlich eine
nicht zu vernachlässigende
Abschaltzeit beziehungsweise Totzeit erfordert.
-
Um
das Absinken der abgegebenen Leistung bei Zylinderabschaltung zu
verhindern, wird, wie dies in den 5 und 6 für das Zeitintervall Δt2 dargestellt
ist, jeweils der Füllungsgrad
erhöht
und gleichzeitig der Zündwinkel-Wirkungsgrad
verringert. Bei einer geplanten Abschaltung von 50 % der Zylinder
einer Brennkraftmaschine, das heißt bei einer geplanten Abschaltung
von zwei Zylindern bei einer 4-Zylinder-Maschine müssen nach
der Abschaltung die verbleibenden zwei aktiven Zylinder die doppelte Leistung
generieren wie bei dem hier beispielhaft angenommenen Normalbetrieb
mit 50 % Leistung. Deshalb wird in diesem Fall, wie dies in 5 dargestellt ist,
zunächst
der Füllungsgrad
F aller Zylinder der Brennkraftmaschine von 50 auf 100 % hochgefahren; dies
entspricht einer Erhöhung
der extern zugeführten
Energie um 50 %. Damit diese erhöhte
Energiezufuhr nicht zu einer unerwünschten Anhebung der in dem
Zeitintervall Δt2
abgegebenen Leistung führt, sondern
die Ausgangsleistung Lout auch während dieses
Zeitintervalls konstant bleibt, wie dies in 4 dargestellt
ist, wird üblicherweise
der Zündwinkel-Wirkungsgrad ηZW während
des Zeitintervalls Δt2 in
geeigneter Weise verringert. Die Verringerung erfolgt geeignet so,
dass, wie gesagt, die Ausgangsleistung konstant bleibt. Am Ende
des Zeitintervalls Δt2
wird die Brennkraftmaschine dann mit einem stationären Füllungsgrad
F von 100 % betrieben. Dieser stationäre Füllungsgrad entspricht einem
vorbestimmten Füllungsgrad-Schwellenwert.
-
Wenn
nach dem Erreichen des stationären 100
% Füllungszustandes
die oben erwähnte
Totzeit zur Zylinderabschaltung abgelaufen ist, kann grundsätzlich eine
Abschaltung einzelner Zylinder der Brennkraftmaschine erfolgen.
In den 4 – 5 ist
dieser Zeitpunkt durch das Bezugszeichen TUS dargestellt.
Das Zeitintervall Δt3
kann theoretisch auch zu null werden, nämlich dann, wenn die besagte Totzeit
nicht länger
als das Zeitintervall Δt2
andauert. Um dann in dem Umschaltzeitpunkt und danach eine Absenkung
der abgegebenen Leistung unterhalb von 50 % zu verhindern, werden,
wie gesagt, die noch verbleibenden zwei aktiven Zylinder bei 100
% Füllungsgrad
betrieben. In dem Abschaltzeitpunkt TUS muss
dann jedoch der Zündwinkel-Wirkungsgrad von 50
% auf 100 % hochgefahren werden, weil gleichzeitig der Zylinderabschalt-Wirkungsgrad
von 100 auf 50 % fällt,
wie dies in 3 dargestellt ist. Nur dann ergibt
sich als Produkt aller Wirkungsgrade und der zugeführten Energie
eine abgegebene Energie von 50 %.
-
Die
beschriebene Vorgehensweise hält
zwar das Drehmoment und damit die abgegebene Leistung vor und nach
dem Abschaltzeitpunkt einzelner Zylinder konstant, sie hat jedoch
den Nachteil, dass nach der Abschaltung in den abgeschalteten Zylindern
zwangsläufig
heißes
Verbrennungsgas eingeschlossen bleibt. Ursache für diesen Effekt ist die Tatsache,
dass bei dieser Vorgehensweise auch bei den Einspritzzyklen unmittelbar
vor der Abschaltung noch eine momentenbildende Befeuerung stattfindet.
-
Um
dem Hersteller beziehungsweise Betreiber einer Brennkraftmaschine
mit Zylinderabschaltung eine Wahlmöglichkeit einzuräumen, ob
er in den jeweils abgeschalteten Zylindern einen Einschluss von
Frischgas oder von Verbrennungsgas wünscht, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen,
dass nach dem Erreichen des stationären Befüllungszustandes von beispielsweise
100 % gemäß 5,
aber noch vor dem Abschaltzeitpunkt TUS eine
Ausblendung geeigneter Zylinder der Brennkraftmaschine erfolgt wie dies
in den 7 und 8 anschaulich dargestellt ist
und nachfolgend erläutert
wird.
-
7 beschreibt
ein erstes Ausführungsbeispiel
zur Abschaltung der Zylinder Z1 und Z3 bei einer Vier-Zylinder-Brennkraftmaschine
mit den Zylindern Z0...Z3. Bei diesem ersten Ausführungsbeispiel erfolgt
die Ansteuerung der Zylinder so, dass Frischgas in den beiden abgeschalteten
Zylindern Z1 und Z3 verbleibt. Dazu wird die Brennkraftmaschine
zunächst
in den erhöhten
stationären
Füllungszustand von
100 % gefahren, wie dies oben unter Bezugnahme auf die 5 und 6 erläutert wurde.
Das Hochfahren des Füllungsgrades,
ausgehend von einem Normalbetrieb der Brennkraftmaschine, erfolgt typischerweise
im Ansprechen auf ein Zylinderabschaltsignal, welches den Normalbetrieb
der Brennkraftmaschine, repräsentiert
durch das Zeitintervall Δt1,
beendet. Es signalisiert, dass die Voraussetzungen für eine Zylinderabschaltung
gegeben sind und leitet diese zunächst durch das Hochfahren des
Füllungsgrades
ein.
-
Der
nachfolgende Betriebszustand mit dem angehobenen Füllungsgrad
von 100 % während
des Zeitintervalls Δt3
hält für das in 7 gezeigte
Beispiel für
alle Zylinder der Brennkraftmaschine an bis zum Auftreten des Bits
B zas.
-
Dieses
signalisiert, dass bei der 4-Zylinder-Brennkraftmaschine nur noch zwei Zylinder
momentenbildend befeuert werden. Anders ausgedrückt signalisiert dieses Bit,
solange es gesetzt ist, dass zwei Zylinder der Brennkraftmaschine,
in 7 die Zylinder Z1 und Z3 entweder ausgeblendet
oder abgeschaltet sind. Zum Erreichen einer Frischgasfüllung in
den abgeschalteten Zylindern Z1, Z3 ist in 7 gezeigt,
dass die später
abzuschaltenden Zylinder zunächst
während
zweier Einspritztakte ausgeblendet werden, bevor sie in einem nachfolgenden Takt
abgeschaltet werden. In 7 ist die Ausblendung durch
einen dicken Punkt und die Abschaltung durch ein dickes X in einem
jeweils einen Einspritzzyklus repräsentierenden horizontalen schwarzen
Balken dargestellt. Grundsätzlich
ist es nicht erforderlich, dass, wie in 7 gezeigt,
eine Ausblendung während
zweier Einspritztakte erfolgt, bevor ein Zylinder abgeschaltet wird.
Grundsätzlich
reicht für
den Verbleib von Frischgas in dem abgeschalteten Zylinder eine Ausblendung
während
des Einspritztaktes unmittelbar vor der Abschaltung aus. Durch die
Bezeichnung zwbas in 7 wird angezeigt, dass die Zündung nach
dem Setzen des Bits B zas mit verringertem Delta-Zündwinkel,
das heißt
mit verbessertem Zündwinkel-Wirkungsgrad
erfolgt. Dieser verbesserte Zündwinkel-Wirkungsgrad
kompensiert idealerweise die durch die Ausblendung der Zylinder
Z1 und Z3 entfallenen Beiträge
zur Momentenbildung der Brennkraftmaschine. Die ausgeblendeten Zylinder
verringern den Gesamtwirkungsgrad der Brennkraftmaschine gemäß 2,
weil ihnen kein Kraftstoff mehr zugeführt wird. Selbst wenn in diesen
Zylinder noch Zündungen
erfolgen, wie dies in 7 in den Zeilen für die Zylinder
Z1 und Z3 durch die Zündpfeile
nach dem Ausblenden dargestellt ist, so bewirken diese Zündungen
keine Momentenbildung mehr, weil in ihnen in der Regel (außer wenn
noch Kraftstoff im Zylinder vorhanden ist, zum Beispiel in Form
eines Wandfilms oder in Form von unverbrauchtem Kraftstoff) lediglich
Frischgas, aber kein zündfähiges Luft-Kraftstoffgemisch
gezündet
wird.
-
Bei
dem in 7 gezeigten ersten Ausführungsbeispiel wird der Zylinder
Z1 schließlich
abgeschaltet, nachdem er während
zweier vorher erfolgter Einspritzzyklen ES1 und ES2 ausgeblendet
war. Der Beginn der mechanischen Abschaltung, das heißt der Zeitpunkt,
zu welchem notwendige Vorbereitungen zur Abschaltung einzelner Zylinder
der Brennkraftmaschine abgeschlossen sind, ist in 7 durch das
gesetzte Bit B_zashw symbolisiert. Zu diesem Zeitpunkt werden die
Einlassventile der abzuschaltenden Zylinder beziehungsweise Zylinderbank
Z1 und Z3 geschlossen. Einen Takt später werden auch die Auslassventile
dieser Zylinder geschlossen; siehe Bezugszeichen E und A in 7.
In 7 ist weiterhin zu erkennen, dass die Zylinder
Z0 und Z2 sowohl während
der Ausblendung wie auch während der
Abschaltung der Zylinder Z1 und Z3 weiter betrieben werden. Genauer
gesagt werden sie mit reduziertem Zündwinkel, das heißt verbessertem
Zündwinkel-Wirkungsgrad,
angedeutet durch das Bezugszeichen zwbas bei erhöhtem Befüllungsgrad, vorzugsweise bei
einem Zündwinkel-Wirkungsgrad
von 100 % betrieben.
-
8 zeigt
ein zweites Ausführungsbeispiel zum
Vorbereiten und Durchführen
einer Zylinderabschaltung bei einer Brennkraftmaschine mit vier
Zylindern Z0, Z1, Z2 und Z3, wobei im Unterschied zu dem ersten
Ausführungsbeispiel
angestrebt wird, dass nach dem Abschalten der Zylinder Z1 und Z3 Verbrennungsgas
in den Brennräumen
der abgeschalteten Zylinder verbleibt. Dazu wird erfindungsgemäß folgende
Vorgehensweise vorgeschlagen: Zunächst werden alle Zylinder der
Brennkraftmaschine, wie bereits oben unter Bezugnahme auf 7 erwähnt, in
den erhöhten
stationären
Füllungszustand überführt und
dort bei einem auf 50 % reduzierten Zündwinkel-Wirkungsgrad ηZW betrieben. Auch in 8 dauert
dieser Betriebszustand so lange an, bis das Bit B_zas gesetzt wird.
Analog zu dem ersten Ausführungsbeispiel
ist auch bei dem zweiten Ausführungsbeispiel
geplant, die Zylinder Z1 und Z3 abzuschalten. Um jedoch sicherzustellen,
dass bei den abgeschalteten Zylindern Z1 und Z3 Verbrennungsgas
im Brennraum verbleibt, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, im Vorfeld
der Abschaltung nicht etwa die abzuschaltenden Zylinder selber,
sondern die anderen Zylinder Z0 und Z2 der Brennkraftmaschine auszublenden.
Auch in 8 ist die Ausblendung durch
einen dicken ausgefüllten
Punkt während eines
durch einen schwarzen Balken repräsentierten Einspritztaktes
symbolisiert. Durch diese Ausblendung der beiden Zylinder Z0 und
Z2 wird zunächst
erreicht, dass der Ausblend-Wirkungsgrad gemäß 2 auf 50
% absinkt. Um die von der Brennkraftmaschine abgegebene Leistung
jedoch konstant auf 50 % zu halten, ist es dann erforderlich, diesen
Abfall des Ausblend-Wirkungsgrades durch eine betraglich gleiche
Anhebung des Zündwinkel-Wirkungsgrades, das
heißt
eine Verringerung des Zündwinkels
zu kompensieren. Der Zündwinkel
wird deshalb ab der erfolgten Ausblendung abgesenkt und folglich
der Wirkungsgrad erhöht,
wie dies durch das Bezugszeichen zwbas angedeutet ist.
-
Diese
Ausblendung der Zylinder Z0 und Z2 gewährleistet, dass die Zylinder
Z1 und Z3 während den
ihrer Abschaltung unmittelbar vorausgehenden Einspritzzyklen noch
mit Kraftstoff befüllt
und momentenbildend befeuert werden können, ohne dass dies einen
unerwünschten
Anstieg der von der Brennkraftmaschine abgegebenen Leistung zur
Folge hätte;
siehe die schraffiert umrandeten Taktzyklen in 8.
Am Ende dieser Taktzyklen beginnt die eigentliche Abschaltung der
Zylinder Z1 und Z3, in 8 analog zur 7 angezeigt
durch das Bit B_zashw. Im Unterschied zu dem ersten Ausführungsbeispiel
ist hier jedoch aufgrund der unmittelbar zuvor noch erfolgten Verbrennung
eines Luft-Kraftstoffgemisches
nun wie gewünscht
Verbrennungsgas in den abgeschalteten Zylindern Z1 und Z3 eingeschlossen.
Der Einschluss des Verbrennungsgases wird in 8 dadurch
realisiert, dass quasi gleichzeitig mit dem Setzen des Bits B_zashw
zunächst
die Einlassventile und einen Takt später die Auslassventile der
Zylinder Z1 und Z3 geschlossen werden; siehe Bezugszeichen E und
A. Während
der Abschaltung der Zylinder Z1 und Z3 sind die zuvor ausgeblendeten
Zylinder Z0 und Z2 wieder aktiviert, um die gewünschte Ausgangsleistung der
Brennkraftmaschine aufrechtzuerhalten.
-
Für die beiden
zuvor unter Bezugnahme auf die 7 und 8 beschriebenen
Ausführungsbeispiele
wird empfohlen, den zeitlichen Abstand zwischen dem Ende des Zeitintervalls Δt2 und dem
Beginn der Ausblendung von mindestens einem Zylinder möglichst
kurz zu halten, weil die Brennkraftmaschine während dieses zeitlichen Abstandes
energetisch ungünstig
betrieben wird. Dieser energetisch ungünstige Zustand resultiert aus
der großen
Kraftstoffzufuhr an alle Zylinder der Brennkraftmaschine und aus
einer großen
produzierten Abwärme,
welche über
eine Auspuffanlage mit einem Katalysator der Brennkraftmaschine an
die Umgebung abgeführt werden
muss. Die Überführung einzelner
Zylinder in einen Zustand der Ausblendung sollte vorzugsweise während des
besagten Totzeitintervalls, währenddessen
Vorbereitungen zur Abschaltung der Zylinder getroffen werden, abgeschlossen
werden.
-
In 9 ist
schließlich
ein drittes Ausführungsbeispiel
für das
erfindungsgemäße Verfahren aufgezeigt.
Es betrifft die Wiederinbetriebnahme der zuvor gemäß dem ersten
oder dem zweiten Ausführungsbeispiel
abgeschalteten Zylinder Z1 und Z3. In 9 ist eine
erste Variante für
ein mögliches
Vorgehen bei der Wiederinbetriebnahme aufgezeigt. Das Ende der Abschaltung
wird in 9 durch das Rücksetzen
des Bits B_zashw angezeigt. Die erste Variante sieht vor, dass die
Zylinder der Brennkraftmaschine ab dem Rücksetzen dieses Bits in einen
Normalbetrieb aller vier Zylinder zurücküberführt werden. Diese Zurücküberführung erfolgt
durch Ansteuerung der Zylinder in umgekehrter Weise wie dies oben
zur Vorbereitung der Abschaltung unter Bezugnahme auf die 4 – 6 erläutert wurde.
Konkret bedeutet dies, dass nach dem Rücksetzen des Bits B_zashw zunächst alle
Zylinder der Brennkraftmaschine, also auch die zuvor abgeschalteten
Zylinder bei erhöhtem stationären Füllungsgrad
von 100 % bei gleichzeitig reduziertem Zündwinkel-Wirkungsgrad ηZW von 50 % betrieben werden, wie dies in
den 4 – 5 für das Zeitintervall Δt3 beschrieben
wurde. Es erfolgt dann eine Reduzierung des Füllungsgrades aller Zylinder
auf 50 % bei gleichzeitiger Anhebung des Zündwinkel-Wirkungsgrades auf
100 % so lange, bis der erwähnte
Normalbetrieb der Brennkraftmaschine erreicht ist. In 9 wird
dieser Zeitpunkt durch das Rücksetzen
des Bits B zas symbolisiert. Das Aktivieren des Auslassventils während der
beschriebenen Zurückführung ist
in 9 durch das Bezugszeichen AA symbolisiert. Einen Takt
später
erfolgt die Aktivierung des Einlassventils, angedeutet durch das
Bezugszeichen EA.
-
Während der
soeben beschriebenen Zurücküberführung der
Brennkraftmaschine in den Normalbetrieb kann auch eine temporäre Ausblendung
einzelner Zylinder der Brennkraftmaschine vorgesehen sein.
-
Das
soeben beschriebene Verfahren zum Betreiben einer Brennkraftmaschine
wird vorzugsweise in Form eines Computerprogramms realisiert. Dieses
Computerprogramm kann gegebenenfalls zusammen mit weiteren Computerprogramm
auf einem computerlesbaren Datenträger abgespeichert sein. Bei
dem Datenträger
kann es sich um eine Diskette, eine Compact Disc, einen sogenannten
Flash-Memory oder dergleichen handeln. Das auf dem Datenträger abgespeicherte
Computerprogramm kann dann als Produkt an einen Kunden übertragen
oder verkauft werden. Eine Übertragung
an den Kunden kann auch ohne die Zuhilfenahme des Datenträgers über ein
elektronisches Kommunikationsnetzwerk, insbesondere das Internet
erfolgen.