DE102004011583A1 - Kopplungsvorrichtung - Google Patents
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Abstract
Bei der erfindungsgemäßen Kopplungsvorrichtung mit einem Kopplungskörperpaar (2, 3, 4, 5, 8, 8', 8'', 9, 10, 20), welches einen ersten und einen zweiten Kopplungskörper (2a, 2b, 8a, 8a', 8a'', 8b, 8b', 8b'', 9a, 9b, 10a, 10b, 20a, 20b) mit kolinearen Drehachsen aufweist zur Transformation einer gleichförmigen axialen Drehbewegung des ersten Kopplungskörpers (2a, 2b, 8a, 8a', 8a'', 8b, 8b', 8b'', 9a, 9b, 10a, 10b, 20a, 20b) in eine oszillierende radiale Drehbewegung des zweiten Kopplungskörpers (2a, 2b, 8a, 8a', 8a'', 8b, 8b', 8b'', 9a, 9b, 10a, 10b, 20a, 20b), ist eine magnetische Kraftkopplung zwischen den beiden Kopplungskörpern (2a, 2b, 8a, 8a', 8a'', 8b, 8b', 8b'', 9a, 9b, 10a, 10b, 20a, 20b) vorgesehen. DOLLAR A Ferner umfasst die Erfindung eine Kreiskolbenmaschine mit zumindest zwei gegeneinander beweglich gelagerten Kolben, die in einem Zylinder drehbar gelagert sind, wobei eine Mehrzahl wirksamer Hubräume zwischen jeweils zwei radialen Grenzflächen der beiden jeweiligen Kolben ausgebildet ist, die bei Betrieb der Maschine relativ zueinander eine oszillierende Bewegung ausführen, und eine Einrichtung, die bewirkt, dass der Oszillationsbewegung eine Kreisbewegung beider Kolben überlagert ist, wobei die Einrichtung eine Kopplungsvorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche umfasst.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Kopplungsvorrichtung mit einem Kopplungskörperpaar sowie eine Kreiskolbenmaschine gemäß den Oberbegriffen der unabhängigen Patentansprüche.
- Eine gattungsgemäße Kopplungsvorrichtung weist ein Kopplungskörperpaar mit einem ersten und einem zweiten Kopplungskörper mit kolinearen Drehachsen zur Transformation von einer gleichmäßigen radialen Drehbewegung des ersten Kopplungskörpers in eine oszillierende radiale Drehbewegung des zweiten Kopplungskörpers auf. Eine derartige Kopplungsvorrichtung ist aus der
DE 197 40133 C2 bekannt. Sie kann insbesondere bei einem Kreiskolbenmotor mit mindestens zwei gegeneinander beweglich gelagerten Kolben eingesetzt werden, wobei die Kolben in einem Zylinder gelagert sind. - Die Symmetrieachsen der Kolben und des Zylinders sind. in diesem Fall koaxial verlaufend, wobei eine Mehrzahl wirksamer Hubräume zwischen jeweils zwei radialen Grenzflächen der beiden jeweiligen Kolben ausgebildet sind. Bei Betrieb des Motors führen die Grenzflächen eine Schwingbewegung relativ zueinander aus. Die gattungsgemäße Kopplungsvorrichtung bewirkt, dass der Schwingbewegung eine Kreisbewegung beider Kolben überlagert ist.
- Ferner ist aus der DE-AS 1 122 549 ein Kreiskolbenmotor bekannt, bei dem in einem zylindrischen oder kreisförmigen Gehäuse zwei Wellen mit je einem Kolbenpaar drehbar gelagert sind. Durch ein Laufgetriebe mit einer sich gleichmäßig drehenden, außerhalb des Gehäuses liegenden Hauptwelle ist eine Kopplung vorgesehen, die die Kolben mit periodisch wechselnder Winkelgeschwindigkeit umlaufen lässt. Hierzu ist ein Kopplungsgetriebe bestimmt, das aus vier nicht kreisförmigen Zahnrädern besteht. Das Kopplungsgetriebe ist derart spezifiziert, dass vier Ovalzahnräder vorgesehen sind, deren Teilkurven in Polarkoordinaten von einem Maximalradius und einem im allgemeinen von diesem unterschiedenen Minimalradius sowie einer Cosinusfunktion abhängig sind. Die dadurch festgelegten geschlossenen ovalen Radformen sind kongruent mit einem Achsenabstand, der der Summe des Maximal- und des Minimalradius entspricht und die sich stets berührend abrollen können.
- Da die bekannten Kreiskolbenmotoren sowie die ihnen zugeordneten Kopplungsvorrichtungen mit ovalen Kopplungskörpern mit Verzahnungen arbeiten, weisen sie Nachteile bei der Kraftübertragung auf, wie zum Beispiel Verschleiß, Zahnflankenspiel und ähnliches.
- Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher die Schaffung einer gattungsgemäßen Kopplungsvorrichtung mit einem Kopplungskörperpaar zur Transformation einer gleichförmigen radialen Drehbewegung des ersten Kopplungskörpers in eine oszillierende radiale Drehbewegung des zweiten Kopplungskörpers, die eine optimierte Kraftübertragung ermöglicht.
- Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Kreiskolbenmaschine, der eine erfindungsgemäße Kopplungsvorrichtung zugeordnet ist.
- Die genannte Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen der unabhängigen Patentansprüche gelöst.
- Erfindungsgemäß weist die neue Kopplungsvorrichtung ein Kopplungskörperpaar mit einem ersten und einem zweiten Kopplungskörper auf, die kolineare Drehachsen besitzen. Die Kopplungskörper des Kopplungskörperpaares sind – wie an sich bekannt – zur Transformation einer gleichförmigen radialen Drehbewegung des ersten Kopplungskörpers in eine oszillierende radiale Drehbewegung des zweiten Kopplungskörpers ausgebildet. Im Unterschied zu der aus dem Stand der Technik bekannten Kopplung zwischen den beiden Kopplungskörpern ausschließlich über eine Verzahnung ist erfindungsgemäß eine magnetische Kraftkopplung zwischen den beiden Kopplungskörpern vorgesehen.
- Zahnkopplungen weisen prinzipbedingte Nachteile wie Reibung zwischen den ineinandergreifenden Zähnen sowie daraus folgenden Verschleiß auf. Damit verbunden sind sowohl Wirkungsgrad-Verluste bei der Drehmomentübertragung als auch im Verlauf des Betriebs zunehmende Ungenauigkeit aufgrund eines erhöhten Spiels zwischen den gekoppelten Elementen. Die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Kopplungsvorrichtung nutzt die prinzipbedingte Eigenschaft der Kopplungskörper aus, dass bei konstantem Achsenabstand die Kopplungskörper aufeinander abrollen können. Es versteht sich, dass eine magnetische Kraftkopplung auch zusätzlich zu einer Verzahnung vorgesehen sein kann, wobei es sich dabei vorzugsweise um eine Gerad-, Schräg- oder Bogenverzahnung handelt.
- In einer alternativen Ausbildungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass zur Kraftkopplung zwischen den beiden Kopplungskörpern ein die beiden Kopplungskörper umschlingender aufgelegter Endlosriemen vorgesehen ist. Diese Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich durch konstruktive Einfachheit und Wartungsfreundlichkeit aus.
- Von der Erfindung wird auch eine Kreiskolbenmaschine mit zumindest zwei beweglich gegeneinander gelagerten Kolben umfasst. Die Kolben sind in einem Zylinder gelagert, wozu eine Mehrzahl wirksamer Hubräume zwischen jeweils zwei radialen Grenzflächen der beiden jeweiligen Kolben ausgebildet ist, die bei Betrieb der Maschine relativ zueinander eine oszillierende Bewegung ausführen. Ferner ist eine Einrichtung- vorgesehen, die bewirkt, dass der Oszillationsbewegung eine Kreisbewegung beider Kolben überlagert ist. Die Einrichtung umfasst eine Kopplungsvorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche. Bevorzugt wird Kreiskolbenmaschine als Kreiskolbenmotor eingesetzt. Weiterhin bevorzugt ist die Verwendung der Kreiskolbenmaschine als Kreiskolbenpumpe. Ferner ist die Verwendung der Kreiskolbenmaschine als Kreiskalbenpumpe bevorzugt.
- Bei einem derartigen Kreiskolbenmotor können die erwähnten Vorteile der Kopplungsvorrichtung umfassend zur Geltung gebracht werden.
- Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind der Beschreibung und den Unteransprüchen zu entnehmen.
- In einer Weitergestaltung der Erfindung bestehen die Kopplungskörper aus ferromagnetischem Material. Die gewünschte magnetische Kraftkopplung kann damit permanent und ohne zusätzlichen Energieaufwand erreicht werden.
- In einer weiteren Ausbildungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass ein erster Kopplungskörper aus einem ferrogmagnetischen, ein zweiter Kopplungskörper aus einem paramagnetischen Material besteht. Diese Mischform ermöglicht es, unterschiedliche Materialeigenschaften je nach Anforderung zu kombinieren.
- Wenn eine elektromagnetische Spule ein äußeres Magnetfeld für die magnetische Kraftkopplung zwischen den beiden Kopplungskörpern zur Verfügung stellt, kann diese entsprechend unterschiedlichen Anforderungen des Betriebes auf einfache Weise variiert werden. Konstruktions- und auslegungsoptimal ist eine Weiterbildung, bei der die elektromagnetische Spule eine senkrecht zur Drehachse der Kopplungskörper orientierte Längsachse aufweist, da damit in den Kopplungskörpern ein gleichsinnig orientiertes Magnetfeld induziert wird, das im Berührungsbereich zwischen den Kopplungskörpern unterschiedliche Polarität aufweist.
- Wenn die Spule eine an den Bewegungsumkreis der Kopplungskörper angepasste Form aufweist, lässt sich damit eine erhöhte Kompaktheit der Vorrichtung und eine gleichmäßigere Kopplung zwischen den beiden Kopplungskörpern erzielen.
- Wenn wie in einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung der Riemen in Form einer 8 geführt ist, ist damit eine besonders einfache, zugleich aber sichere Kopplung zwischen den beiden Kopplungskörpern erreichbar.
- Wenn die Kraftkopplung zwischen den beiden Kopplungskörpern zahnlos ist, lassen sich grundsätzlich alle erwähnten Nachteile einer Zahnkopplung vermeiden.
- Weitere Ausführungsformen, Aspekte und Vorteile der Erfindung ergeben sich auch unabhängig von ihrer Zusammenfassung in Ansprüchen, ohne Beschränkung der Allgemeinheit aus nachfolgend anhand von Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen der Erfindung.
- Im folgenden zeigen
-
1 (a, b) erfindungsgemäße Kopplungsvorrichtungen für einen Kreiskolbenmotor, -
2 (a, b, c) schematische Darstellungen der geometrischen Verhältnisse bei Kopplungskörpern Kopplungsvorrichtung. -
3 geometrische Verhältnisse bei einer erfindungsgemäßen Kopplungsvorrichtung zwei ovalen Kopplungskörpern, -
4 eine erfindungsgemäße Kopplungsvorrichtung mit einer elektromagnetischen Spule, -
5 eine erfindungsgemäße Kopplungsvorrichtung mit einem Endlosriemen. -
1 (a, b) zeigen jeweils eine Kreiskolbenmaschine1 in Form eines Kreiskolbenmotors mit einer Einrichtung, welche 2 Kopplungsvorrichtungen gemäß der Erfindung umfasst. Der Kreiskolbenmotor1 weist jeweils eine Achse A auf, mit zumindest zwei beweglich gelagerten Kolben1a ,1b . Die Kolben sind in einem nicht dargestellten Zylinder drehbar gelagert, wobei eine Mehrzahl wirksamer Hubräume zwischen jeweils zwei radialen Grenzflächen der jeweiligen Kolben ausgebildet ist. Bei Betrieb des Motors1 führen die radialen Grenzflächen relativ zueinander eine oszillierende Bewegung aus. Eine Einrichtung, die bewirkt, dass der Oszillationsbewegung eine Kreisbewegung der Kolben1a ,1b überlagert ist, umfasst in1 zwei Kopplungskörperpaare2 ,3 bzw.4 ,5 . - Das Kopplungskörperpaar
2 weist einen ersten Kopplungskörper2a und einen zweiten Kopplungskörper2b auf. Das Kopplungskörperpaar3 umfasst ebenfalls 2 Kopplungskörper, die jedoch zur Vereinfachung in1 nicht mit Bezugszeichen versehen sind. Die Kopplungskörper weisen kolineare Drehachsen B bzw. C auf. Über Stirn-Zahnräder6 ,7 ist der Motor1 mit der Achse C zur Kraftübertragung gekoppelt. - In
1b ist eine ähnliche Konfiguration wie in1a dargestellt, wobei hier jedoch das Stirn-Zahnrad7 eine gegenüber der Konfiguration in1a versetzte Position aufweist. - Es ist ersichtlich, dass die Kopplungskörperpaare
2 ,3 bzw.4 ,5 um 90° phasenversetzt zueinander laufen. Mittels der Getriebe6 ,7 ist eine vorzugsweise ganzzahlige Übersetzung ins langsame zur gleichmäßigen Temperatur- und Kräftemomentverteilung möglich. - In
2 sind die geometrischen Verhältnisse bei einer erfindungsgemäßen Kopplungsvorrichtung dargestellt, wie sie an sich bereits aus der DE-AS 1 122 549 bekannt sind, deren Offenbarengehalt vollinhaltlich übernommen wird. Die beiden Kopplungskörper eines Kopplungskörperpaars sind jeweils kongruent und weisen einen Minimalradius a und einen Maximalradius b auf. In2 ist zu erkennen, dass für den Fall, dass a = b ist, eine Kreisform für die Teilkörper resultiert;2(a) . Für den Fall, dass a = 0,5 × bist, wird eine ovalartige Form mit einer unendlich großen Krümmung im Extremalpunkt des Maximalradius erhalten;2(b) . Wenn a > 0,5 x b ist, erhält man eine Teilform mit einem Achterschlag;2(c) . Die Teilformen8a ,8b ,8a' ,8b' ,8a'' ,8b'' der Kopplungskörperpaare8 ,8' ,8'' haben die besondere Eigenschaft, dass die Teilformen sich an dem Berührungspunkt P mit der betragsmäßig gleichen Rotationsgeschwindigkeit fortbewegen. Das heißt, die Teilformen rollen aufeinander ab. Dies ist notwendig, um die bekanntesten Verzahnungstypen, wie zum Beispiel die Zykloidenverzahnung oder die Evolventenverzahnung an den Teil formen ausbilden und um die Relation der beiden Rotationsbewegungen zueinander mathematisch beschreiben zu können und damit der Technik zugänglich zu machen. Im Fall einer Verzahnung kann es sich vorzugsweise um Gerad-, Schräg, oder Bogenverzahnungen handeln. - In
3 sind die geometrischen Verhältnisse bei einem Kopplungskörperpaar9 , mit Kopplungskörpern9a ,9b detaillierter dargestellt. Bei einer gleichförmigen Drehbewegung mit konstanter Winkelgeschwindigkeit des Kopplungskörpers9a tritt beim Kopplungskörper9b eine oszillierende Drehbewegung auf, die verwendet werden kann, um einer Kreisbewegung eine Schwingbewegung zu überlagern. - Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, zwischen 2 Kopplungskörpern eines Kopplungskörperpaars eine magnetische Kraftkopplung vorzusehen. Die Kopplungskörper können aus einem ferromagnetischen Material bestehen. In einer weiteren Ausführungsform kann ein erster Kopplungskörper aus einem ferromagnetischen Material und ein zweiter Kopplungskörper aus einem paramagnetischen Material bestehen.
- In
4 ist eine weitere Variante gezeigt, bei der eine elektromagnetische Spule11 eine magnetische Kraftkopplung zwischen den beiden Kopplungskörpern10a und10b des Kopplungskörperpaars10 zur Verfügung stellt. Die magnetischen Feldlinien der von der elektromagnetischen Spule11 erzeugten Feldes verlaufen dabei im wesentlichen parallel zur Achse X und damit senkrecht zur Drehachse der Kopplungskörper10a und10b , die senkrecht zur Zeichenebene verlaufen. In4 ist ferner erkennbar, dass die Spule11 eine an den Bewegungsumkreis der Kopplungskörper10a und10b angepasste Form aufweist. - Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist in
5 gezeigt, in der um die Kopplungskörper20a ,20b des Kopplungskörperpaars20 ein Endlosriemen21 gelegt ist. Der Endlosriemen21 umschlingt jeden der beiden Kopplungskörper und gewährleistet auf diese Weise eine Kraftkopplung zwischen den beiden Kopplungskörpern10a und10b . Vorzugsweise ist der Riemen in der Form einer 8 geführt. - Die Kraftkopplung zwischen den beiden Kopplungskörpern kann gemäß der Erfindung zahnlos erfolgen. Ferner können die Kopplungsoberflächen einen gegenseitigen Minimalabstand aufweisen, der der Riemenlänge angepasst ist.
- Die erfindungsgemäße Kopplungsvorrichtung ist besonders vorteilhaft bei einem Kreiskolbenmotor in der Konfiguration der
1 einsetzbar. - Eine erfindungsgemäße Kopplungsvorrichtung beziehungsweise ein Kreiskolbenmotor mit einer Einrichtung, die eine erfindungsgemäße Kopplungsvorrichtung umfasst, hat den Vorteil einer sehr hohen Raumausnutzung und einer einfachen Geometrie. Aufgrund einer geringeren Anzahl und einfacheren Teilen ergeben sich reduzierte Fertigungskosten. Da nur eine Drehmomentabstützung notwendig ist, kann eine maximale Laufruhe erreicht werden. Die magnetische Kopplung der Kopplungskörper eines Kopplungskörperpaars hat zur Konsequenz, dass keine Reibungsverluste auftreten, da die Übertragungskörper aufeinander abrollen können. Bei Einsatz in einer Konfiguration gemäß
1a ,1b , ist aufgrund des Vorhandenseins von 2 Antriebswellenabgängen die Möglichkeit einer Ankopplung von mehreren Nebenaggregaten vorhanden. Es versteht sich, dass die Erfindung die weiteren Vorteile eines Kreiskolbenmotors, wie gleiche Leistung bei halber Drehzahl im Vergleich zu einem Hubkolbenmotor mit resultierender Materialschonung bei einer variablen Verdichtung, einer Flächendichtung sowie einer turbulenten Spaltströmung beinhaltet. -
- 1
- Kreiskolbenaschine
- 1a
- Kreiskolben
- 1b
- Kreiskolben
- 2
- Kopplungskörperpaar
- 2a
- Kopplungskörper
- 2b
- Kopplungskörper
- 3
- Kopplungskörperpaar
- 4
- Kopplungskörperpaar
- 5
- Kopplungskörperpaar
- 6
- Stirnzahnrad
- 7
- Stirnzahnrad
- 8
- Kopplungskörperpaar
- 8'
- Kopplungskörperpaar
- 8''
- Kopplungskörperpaar
- 8a
- Kopplungskörper
- 8b
- Kopplungskörper
- 8a'
- Kopplungskörper
- 8b'
- Kopplungskörper
- 8a''
- Kopplungskörper
- 8b''
- Kopplungskörper
- 9
- Kopplungskörper
- 9a
- Kopplungskörper
- 9b
- Kopplungskörper
- 10
- Kopplungskörperpaar
- 10a
- Kopplungskörper
- 10b
- Kopplungskörper
- 11
- elektromagnetische Spule
- 20
- Kopplungskörperpaar
- 20a
- Kopplungskörper
- 20b
- Kopplungskörper
- 21
- Endlosriemen
- a
- Minimalradius
- b
- Maximalradius
- A
- Achse
- B
- Achse
- C
- Achse
Claims (10)
- Kopplungsvorrichtung mit einem Kopplungskörperpaar (
2 ,3 ,4 ,5 ,8 ,8' ,8'' ,9 ,10 ,20 ), welches einen ersten und einen zweiten Kopplungskörper (2a ,2b ,8a ,8a' ,8a'' ,8b ,8b' ,8b'' ,9a ,9b ,10a ,10b ,20a ,20b ) mit kolinearen Drehachsen aufweist zur Transformation einer gleichförmigen axialen Drehbewegung des ersten Kopplungskörpers (2a ,2b ,8a ,8a' ,8a'' ,8b ,8b' ,8b'' ,9a ,9b ,10a ,10b ,20a ,20b ) in eine oszillierende radiale Drehbewegung des zweiten Kopplungskörpers (2a ,2b ,8a ,8a' ,8a'' ,8b ,8b' ,8b'' ,9a ,9b ,10a ,10b ,20a ,20b ), dadurch gekennzeichnet, dass eine magnetische Kraftkopplung zwischen den beiden Kopplungskörpern (2a ,2b ;8a ,8a' ,8a'' ,8b ,8b' ,8b'' ,9a ,9b ,10a ,10b ,20a ,20b ) vorgesehen ist. - Kopplungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungskörper (
2a ,2b ,8a ,8a' ,8a'' ,8b ,8b' ,8b'' ,9a ,9b ,10a ,10b ,20a ,20b ) aus ferromagnetischem Material bestehen. - Kopplungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster Kopplungskörper (
2a ,2b ,8a ,8a' ,8a'' ,8b ,8b' ,8b'' ,9a ,9b ,10a ,10b ,20a ,20b ) aus einem ferromagnetischen und ein zweiter Kopplungskörper (2a ,2b ,8a ,8a' ,8a'' ,8b ,8b' ,8b'' ,9a ,9b ,10a ,10b ,20a ,20b ) aus einem paramagnetischem Material besteht. - Kopplungsvorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine elektromagnetische Spule (
11 ) ein äußeres Magnetfeld für die magnetische Kraftkopplung zwischen den beiden Kopplungskörpern (2a ,2b ,8a ,8a' ,8a'' ,8b ,8b' ,8b'' ,9a ,9b ,10a ,10b ,20a ,20b ) zur Verfügung stellen kann. - Kopplungsvorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die elektromagnetische Spule eine senkrecht zur Drehachse der Kopplungskörper orientierte Längsachse aufweist.
- Kopplungsvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Spule (
11 ) eine an den Bewegungsumkreis der Kopplungskörper (2a ,2b ,8a ,8a' ,8a'' ,8b ,8b' ,8b'' ,9a ,9b ,10a ,10b ,20a ,20b ) angepasste Form aufweist. - Kopplungsvorrichtung mit einem Kopplungskörperpaar (
2 ,3 ,4 ,5 ,8 ,8' ,8'' ,9 ,10 ,20 ), welches einen ersten und einen zweiten Kopplungskörper (2a ,2b ,8a ,8a' ,8a'' ,8b ,8b' ,8b'' ,9a ,9b ,10a ,10b ,20a ,20b ) mit kolinearen Drehachsen aufweist zur Transformation einer gleichförmigen axialen Drehbewegung des ersten Kopplungskörpers (2a ,2b ,8a ,8a' ,8a'' ,8b ,8b' ,8b'' ,9a ,9b ,10a ,10b ,20a ,20b ) in eine oszillierende radiale Drehbewegung des zweiten Kopplungskörpers (2a ,2b ,8a ,8a' ,8a'' ,8b ,8b' ,8b'' ,9a ,9b ,10a ,10b ,20a ,20b ), dadurch gekennzeichnet, dass zur Kraftkopplung zwischen den beiden Kopplungskörpern (2a ,2b ,8a ,8a' ,8a'' ,8b ,8b' ,8b'' ,9a ,9b ,10a ,10b ,20a ,20b ) ein jeden der beiden Kopplungskörper (2a ,2b ,8a ,8a' ,8a'' ,8b ,8b' ,8b'' ,9a ,9b ,10a ,10b ,20a ,20b ) umschlingender aufgelegter Endlosriemen (21 ) vorgesehen ist. - Kopplungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Riemen in Form einer 8 geführt ist.
- Kopplungsvorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftkopplung zwischen den beiden Kopplungskörpern (
2a ,2b ,8a ,8a' ,8a'' ,8b ,8b' ,8b'' ,9a ,9b ,10a ,10b ,20a ,20b ) zahnlos ist. - Kreiskolbenmaschine mit zumindest zwei gegeneinander beweglich gelagerten Kolben, die in einem Zylinder drehbar gelagert sind, wobei eine Mehrzahl wirksamer Hubräume zwischen jeweils zwei radialen Grenzflächen der beiden jeweiligen Kolben ausgebildet ist, die bei Betrieb der Maschine relativ zueinander eine oszillierende Bewegung ausführen und eine Einrichtung, die bewirkt, dass der Oszillationsbewegung eine Kreisbewegung beider Kolben überlagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung eine Kopplungsvorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche umfasst.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200410011583 DE102004011583A1 (de) | 2004-03-10 | 2004-03-10 | Kopplungsvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200410011583 DE102004011583A1 (de) | 2004-03-10 | 2004-03-10 | Kopplungsvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102004011583A1 true DE102004011583A1 (de) | 2005-09-29 |
Family
ID=34895112
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE200410011583 Withdrawn DE102004011583A1 (de) | 2004-03-10 | 2004-03-10 | Kopplungsvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE102004011583A1 (de) |
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- 2004-03-10 DE DE200410011583 patent/DE102004011583A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8130 | Withdrawal |