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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Kraftstoffeinspritzventilvorrichtung
für Zylindereinspritzung
(Direkteinspritzung), die aus einem Kraftstoffeinspritzventil einer
Brennkraftmaschine mit Direkteinspritzung (Zylindereinspritzung)
und einer zugehörigen
Montageanordnung besteht, und betrifft spezieller eine Kraftstoffeinspritzventilvorrichtung,
die im Hinblick auf eine Arretierungsfunktion für das Kraftstoffeinspritzventil
verbessert ist.
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Bei
einer Brennkraftmaschine mit Zylindereinspritzung spritzt ein Kraftstoffeinspritzventil
Kraftstoff direkt in einen Zylinder ein, der im Inneren der Brennkraftmaschine
vorgesehen ist. Dieses Kraftstoffeinspritzventil ist an einem Kraftstoffeinspritzventil-Einführungsloch
angebracht, das in einem Zylinderkopf vorgesehen ist. Das Kraftstoffeinspritzventil-Einführungsloch
steht in Verbindung mit einem Zylinder, der im Inneren eines Zylinderblocks
vorgesehen ist. Ein Verbrennungsgas, das in den Zylinder eingespritzt
wird, wird durch ein Dichtungsteil abgedichtet, beispielsweise eine
gewellte Beilagscheibe, die zwischen dem Zylinderkopf und dem Kraftstoffeinspritzventil
angeordnet ist. Der Druck des Verbrennungsgases in dem Zylinder übt eine
Kraft zum Herausdrücken
des Kraftstoffeinspritzventils aus dem Kraftstoffeinspritzventil-Einführungsloch
aus. Um das Kraftstoffeinspritzventil an dem Zylinderkopf zu befestigen, ist
daher ein hohe Druckbeaufschlagungskraft erforderlich, die in Axialrichtung
des Kraftstoffeinspritzventils wirkt.
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Demzufolge
wurde ein Verfahren vorgeschlagen, bei welchem ein Flansch am Außenumfang
des Kraftstoffeinspritzventils vorgesehen wird, wobei der Flansch
in Axialrichtung durch einen Halter druckbeaufschlagt wird, um hierdurch
das Kraftstoffeinspritzventil an dem Zylinderkopf zu befestigen. Herkömmlich wurde
dieser Flansch auf dem Metallabschnitt des Kraftstoffeinspritzventils
vorgesehen, so dass er der hohen Druckbeaufschlagungskraft standhalten
kann.
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Weiterhin
ist ebenfalls wichtig, dass eine Drehung um die Achse des Kraftstoffeinspritzventils im
Zylinderkopf eingeschränkt
wird. Dies liegt daran, dass bei einem Kraftstoffeinspritzventil
für Zylindereinspritzung
die Form des Kraftstoffsprühnebels
häufig
geneigt oder asymmetrisch in bezug auf die Achse des Kraftstoffeinspritzventils
infolge der konstruktiven Einschränkungen in bezug auf die Montage
des Kraftstoffeinspritzventils im Zylinder angeordnet ist. In einem
derartigen Fall ist es zu dem Zweck, dass der Kraftstoff in der
richtigen Richtung eingespritzt wird, unbedingt erforderlich, dass
das Kraftstoffeinspritzventil in einer vorbestimmten Position um
die Achse gehaltert wird.
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Als
Verfahren zur Durchführung
einer derartigen Positionierung in Drehrichtung des Kraftstoffeinspritzventils
wurde ein Verfahren vorgeschlagen, bei welchem der voranstehend
erwähnte
Flansch teilweise weggeschnitten wird, um auf dem Flansch eine ebene
Oberfläche
senkrecht zu einer Ebene auszubilden, welche die Zentrumslinie des
Einspritzventils enthält,
wobei die ebene Oberfläche
im Eingriff mit dem Halter steht, um hierdurch eine Positionierung
in Drehrichtung zu erzielen (vgl. beispielsweise das japanische
offengelegte Patent Nr. 2000-120508).
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Weiterhin
wurde ein Verfahren vorgeschlagen, bei welchem eine Kraftstoffversorgungsleitung, die
am Umfang des Kraftstoffeinspritzventils vorgesehen ist, im Eingriff
mit dem Kraftstoffeinspritzventil steht, um hierdurch eine Positionierung
in Drehrichtung zu erreichen (vgl. beispielsweise das japanische offengelegte
Patent Nr. 9-100758).
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Weiterhin
wurde ein Verfahren vorgeschlagen, bei welchem eine derartige Positionierung
in der Drehrichtung unter Verwendung des Stiftes eines äußeren Steckerverbinders
erzielt wird, der so an dem Außenumfang
des Kraftstoffeinspritzventils vorgesehen ist, dass er in Axialrichtung
vorspringt (vgl. beispielsweise das japanische Patent Nr. 2953225).
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Bei
dem Verfahren gemäß dem offengelegten
japanischen Patent Nr. 2000-120508 ist es erforderlich, eine Schneidbearbeitung
durchzuführen,
um eine Oberfläche
auf dem Metallflansch des Kraftstoffeinspritzventils auszubilden,
was zu einer Erhöhung der
Bearbeitungskosten führt.
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Bei
dem Verfahren gemäß dem offengelegten
japanischen Patent Nr. 9-100758 ist es erforderlich, zusätzlich ein
Teil zum Positionieren in Drehrichtung zwischen dem Kraftstoffeinspritzventil
und der Kraftstoffversorgungsleitung bereitzustellen, was zu einer
Erhöhung
der Anzahl an Teilen führt,
und dies wiederum zu einer Erhöhung
der Herstellungskosten. Weiterhin wird bei diesem Verfahren, bei
welchem die Positionierung in Drehrichtung zwischen dem Kraftstoffeinspritzventil
und der Kraftstoffversorgungsleitung durchgeführt wird, ein Drehrichtungsfehler
zwischen der Kraftstoffversorgungsleitung und dem Zylinderkopf dem
Drehrichtungsfehler zwischen dem Kraftstoffeinspritzventil und der
Kraftstoffversorgungsleitung hinzugefügt, was zu einer relativ geringen
Genauigkeit bei der Positionierung in Drehrichtung führt.
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Bei
dem Verfahren gemäß dem japanischen Patent
Nr. 2953225 ist der Stift dünn
und klein, so dass eine elastische Verformung des Stiftes zu dem Spiel
in dem Stiftpasseingriffabschnitt hinzukommt, was zu einer relativ
schlechten Genauigkeit bei der Positionierung in Drehrichtung führt.
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Weiterhin
ist bei einem Kraftstoffeinspritzventil für Zylindereinspritzung, bei
welchem Kraftstoff direkt in den Zylinder eingespritzt wird, und
ausgesprüht
wird, eine hohe Genauigkeit der Sprühnebelkonfiguration und der
Einspritzrichtung erforderlich.
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Die
vorliegende Erfindung wurde zu dem Zweck entwickelt, die voranstehend
geschilderten, beim Stand der Technik auftretenden Probleme zu überwinden.
Ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung
einer Kraftstoffeinspritzvorrichtung, die aus dem Kraftstoffeinspritzventil
einer Brennkraftmaschine mit Zylindereinspritzung und dessen Montageanordnung
besteht, wobei es ermöglicht
wird, einfach eine Drehpositionierungsanordnung für das Kraftstoffeinspritzventil
auszubilden, ohne die Kosten zu erhöhen, und es ermöglicht wird, die
Positionierung in Drehrichtung mit hoher Genauigkeit durchzuführen.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird eine Zylindereinspritz-Kraftstoffeinspritzventilvorrichtung zur
Verfügung
gestellt, die an einem Zylinderkopf einer Brennkraftmaschine mit
Zylindereinspritzung angebracht werden soll, wobei vorgesehen sind:
ein Kraftstoffeinspritzventil, das mit seinem Abschnitt an der Seite
des Vorderendes, an dem eine Kraftstoffeinspritzöffnung vorgesehen ist, in ein
Kraftstoffeinspritzventil-Einführungsloch
eingeführt
ist, das in dem Zylinderkopf vorgesehen ist, wobei das Kraftstoffeinspritzventil
einen axial eingespannten Abschnitt aufweist, der an einem Außenumfang
eines Metallabschnittes vorgesehen ist, der auf einem Körperabschnitt
angeordnet ist, so dass er radial nach außen vorspringt, und einen in
Radialrichtung eingespannten Abschnitt mit vorbestimmter Form aufweist, der
auf einer Außenumfangsoberfläche eines
Harzabschnittes vorgesehen ist, der an einer hinteren Endseite in
bezug auf den axial eingespannten Abschnitt angeordnet ist, und
das Kraftstoffeinspritzventil dazu ausgebildet ist, Kraftstoff direkt
in einen Zylinder von der Kraftstoffeinspritzöffnung aus einzuspritzen; und
ein Halter, dessen eines Ende an dem Zylinderkopf befestigt ist,
und dessen anderes Ende einen Einspannabschnitt aufweist, durch
welchen das Kraftstoffeinspritzventil in seiner Lage festgehalten wird,
wobei der Einspannabschnitt des Halters gegen den axial eingespannten
Abschnitt anstößt, um axial das
Kraftstoffeinspritzventil unter Druck zu einer Zylinderkopfseite
zu setzen, und im Eingriff mit dem radial eingespannten Abschnitt
steht, um hierdurch eine Drehung des Kraftstoffeinspritzventils
um eine Achse einzuschränken.
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Die
Erfindung wird nachstehend anhand zeichnerisch dargestellter Ausführungsbeispiele
näher erläutert, aus
welchen weitere Vorteile und Merkmale hervorgehen. Es zeigt:
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1 eine Seitenansicht, teilweise
geschnitten, einer Zylindereinspritz-Kraftstoffeinspritzventilvorrichtung
gemäß Ausführungsform
1 der vorliegenden Erfindung;
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2 eine Aufsicht auf die
Zylindereinspritz-Kraftstoffeinspritzventilvorrichtung
von 1;
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3 eine Schnittansicht eines
Kraftstoffeinspritzventils und eines Zylinderkopfs;
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4 eine Aufsicht auf das
Kraftstoffeinspritzventil der Ausführungsform 1;
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5 eine Aufsicht auf einen
Halter gemäß Ausführungsform
1;
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6 eine Seitenansicht, teilweise
geschnitten, einer Zylindereinspritz-Kraftstoffeinspritzventilvorrichtung
gemäß Ausführungsform
2 der vorliegenden Erfindung;
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7 eine Aufsicht auf die
Zylindereinspritz-Kraftstoffeinspritzventilvorrichtung
von 6;
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8 eine Aufsicht auf das
Kraftstoffeinspritzventil der Ausführungsform 2;
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9 eine Aufsicht auf einen
Halter gemäß Ausführungsform
2;
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10 eine Seitenansicht, teilweise
geschnitten, einer Zylindereinspritz-Kraftstoffeinspritzventilvorrichtung
gemäß Ausführungsform
3 der vorliegenden Erfindung; und
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11 eine Aufsicht auf die
Zylindereinspritz-Kraftstoffeinspritzventilvorrichtung
von 10.
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AUSFÜHRUNGSFORM 1
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1 ist eine Seitenansicht,
teilweise geschnitten, einer Zylindereinspritz-Kraftstoffeinspritzventilvorrichtung
gemäß Ausführungsform
1 der vorliegenden Erfindung, und 2 ist
eine Aufsicht auf die Zylindereinspritz-Kraftstoffeinspritzventilvorrichtung
von 1. 3 ist eine Schnittansicht eines Kraftstoffeinspritzventils
und eines Zylinderkopfs. 4 ist
eine Aufsicht auf ein Kraftstoffeinspritzventil, und 5 ist eine Aufsicht auf
einen Halter.
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Eine
Zylindereinspritz-Kraftstoffeinspritzventilvorrichtung 100 ist
in einem Kraftstoffeinspritzventil-Einführungsloch 93 angebracht,
das in einem Zylinderkopf 90 einer Brennkraftmaschine mit
Zylindereinspritzung (Direkteinspritzung) vorgesehen ist, und weist
ein Kraftstoffeinspritzventil 50 auf, das dazu ausgebildet
ist, Kraftstoff direkt in einen Zylinder in der Brennkraftmaschine
einzuspritzen, einen Halter 60 zum Befestigen des Kraftstoffeinspritzventils 50 an
dem Zylinderkopf 90, und einen Bolzen 95 zur Befestigung
des Halters 60 am Zylinderkopf 90. Das Kraftstoffeinspritzventil-Einführungsloch 93,
das in dem Zylinderkopf 90 vorgesehen ist, steht in Verbindung
mit dem Zylinder, der in der Brennkraftmaschine angeordnet ist.
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Das
Kraftstoffeinspritzventil 50 weist ein Metallgehäuse 20 auf,
das seinen Abschnitt vom Vorderende, an welchem eine Kraftstoffeinspritzöffnung 22 vorgesehen
ist, im wesentlichen bis zu seinem zentralen Abschnitt abdeckt,
also im wesentlichen die Hälfte
des gesamten Kraftstoffeinspritzventils 50, und die Hauptbestandteile
des Einspritzventils aufnimmt, sowie ein Harzgehäuse 10, das in dem
Abschnitt des Kraftstoffeinspritzventils 50 auf der entgegengesetzten
Seite des Zylinderkopfs 90 vorgesehen ist, und einstückig so
ausgeformt ist, dass es mit dem Metallgehäuse 20 verbunden ist.
Das Metallgehäuse 20 und
das Harzgehäuse 10 bilden
jeweils einen Metallabschnitt bzw. einen Harzabschnitt des Kraftstoffeinspritzventils 50.
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In
dem Metallgehäuse 20 sind
ein Nadelventil 24, welches die Kraftstoffmenge einstellt,
die von der Kraftstoffeinspritzöffnung 22 eingespritzt
wird, durch Öffnen
und Schließen
eines Ventilsitzes 23, der am Vorderende des Kraftstoffeinspritzventils 50 vorgesehen
ist, eine Wicklung 27 und ein Elektromagnet 28,
der das Nadelventil 24 antreibt, vorgesehen.
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Auf
dem Harzgehäuse 10 ist
ein externer Steckerverbinder 11 vorgesehen, der so vorspringt, dass
er von der Achse des Kraftstoffeinspritzventils 50 abzweigt.
Freigelegt in einer Ausnehmung, die in dem externen Steckerverbinder 11 vorgesehen
ist, befindet sich eine Verbindungsklemme 12, die von der
Wicklung 27 und dem Elektromagneten 28 ausgeht.
Der externe Steckerverbinder 11 ist mit einem Stecker (nicht
gezeigt) verbunden, und liefert Antriebsenergie an die Wicklung 27 und
den Elektromagneten 28.
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Im
wesentlichen im Zentrum des Kraftstoffeinspritzventils 50 ist
ein Flansch 21 vorgesehen, der den gesamten Umfang des
im wesentlichen zylindrischen Körperabschnittes
des Metallgehäuses 20 umgibt.
Der Flansch 21 bildet einen axial eingespannten Abschnitt
des Kraftstoffeinspritzventils 50. Das Kraftstoffeinspritzventil 50 wird
in das Kraftstoffeinspritzventil-Einführungsloch 93 eingeführt, das
in dem Zylinderkopf 90 vorgesehen ist, um seinen Abschnitt vom
Vorderende bis zum Flansch 21 einzubringen, wobei der Flansch 21 in
Axialrichtung durch den Halter 60 unter Druck gesetzt wird,
um hierdurch das Kraftstoffeinspritzventil 50 an seinem
Ort festzulegen. Der Flansch 21 stößt gegen den gesamten Umfang
des Öffnungsrands
des Kraftstoffeinspritzventil-Einführungslochs 93 an.
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Der
Halter 60, der in Axialrichtung das Kraftstoffeinspritzventil 50 druckbeaufschlagt,
besteht aus einem elastischen Material, und weist an seinem einen
Ende ein Durchgangsloch 48 auf, durch welches der Bolzen 95 hindurchgeht,
wobei der Bolzen 95 im Eingriff mit einem Bolzenloch 92 steht,
das mit einem Gewinde in dem Zylinderkopf 90 versehen ist,
zur Befestigung. Auf der entgegengesetzten Seite des Durchgangslochs 48 weist
der Halter 60 einen U-förmigen
Abschnitt 41 mit einer Öffnung
in Längsrichtung
auf. Dieser U-förmige
Abschnitt 41 setzt in Axialrichtung das Kraftstoffeinspritzventil 50 zur Zylinderkopfseite
hin unter Druck, und bildet einen Einspannabschnitt, der die Drehung
um die Achse des Kraftstoffeinspritzventils 50 einstellt.
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Der
Halter 60 steht im Eingriff mit dem Kraftstoffeinspritzventil 50,
um das Harzgehäuse 10 des Kraftstoffeinspritzventils 50 zwischen
den Klauenabschnitten des U-förmigen
Abschnittes 41 zu haltern, und die Seitenoberflächen des
U-förmigen
Abschnittes 41 auf der Seite des Zylinderkopfs 90 setzen
den Flansch 21 unter Druck, wodurch das Kraftstoffeinspritzventil 50 in
Axialrichtung druckbeaufschlagt wird.
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Ebene
Oberflächenabschnitte 15 aus
Harz sind auf dem Abschnitt des Harzgehäuses 10 des Kraftstoffeinspritzventils 50 vorgesehen,
der zwischen den Klauenabschnitten des U-förmigen
Abschnittes 41 des Halters 60 gehalten wird. Die
ebenen Oberflächenabschnitte 15 aus
Harz sind parallel auf der Außenumfangsoberfläche des
Harzgehäuses 10 so
vorgesehen, dass sie in entgegengesetzte Richtung weisen. Die ebenen
Oberflächenabschnitte 15 aus
Harz bilden daher zwei parallel, ebene Oberflächen, die auf der äußeren Umfangsoberfläche des Harzgehäuses 10 und
parallel zu einer Ebene verlaufen, welche die zentrale Achse des
Kraftstoffeinspritzventils 50 und die zentrale Achse des
Bolzens 95 enthält.
Die ebenen Oberflächenabschnitte 15 aus Harz
bilden in Radialrichtung eingespannte Abschnitte des Kraftstoffeinspritzventils 50.
Die gegenüberliegenden
beiden Oberflächen,
die auf der Innenseite des U-förmigen
Abschnittes 41 vorgesehen sind, liegen gegenüber den
ebenen Oberflächenabschnitten 15 aus
Harz und in enger Nähe
zu diesen, wobei sie die Drehung des Kraftstoffeinspritzventils 50 verhindern,
und den externen Steckerverbinder 11 auf eine vorbestimmte
Richtung einstellen.
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Der
externe Steckerverbinder 11 zum Liefern von Antriebsenergie
für das
Kraftstoffeinspritzventil 50 ist normalerweise aus Harz
hergestellt, so dass es einfach ist, die ebenen Oberflächenabschnitte 15 aus Harz
zur Drehpositionierung einstückig
mit dem externen Steckerverbinder 11 durch vereinigtes
Ausformen herzustellen.
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Bei
der Zylindereinspritz-Kraftstoffeinspritzventilvorrichtung 100 gemäß dieser
Ausführungsform bestehen
die ebenen Oberflächenabschnitte 15 aus Harz
des Kraftstoffeinspritzventils 15 aus Harz, was es ermöglicht,
die Vorrichtung kostengünstiger
herzustellen, im Vergleich zu herkömmlichen Vorrichtung, bei welcher
jener Abschnitt für
den Eingriff mit dem Halter zur Drehpositionierung auf dem Metallflansch
vorgesehen ist. Da die ebenen Oberflächenabschnitte 15 aus
Harz bestehen, gibt es ein hohes Ausmaß an konstruktiver Freiheit,
so dass es ermöglicht
wird, verschiedene Eingriffsformen entsprechend den Einschränkungen
infolge der Form des Halters 60 einzusetzen.
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Weiterhin
wird das Harzgehäuse 10 des Kraftstoffeinspritzventils 50 unter
Verwendung des Flansches 21 als Bezugsgröße ausgeformt,
was es ermöglicht,
eine hohe Genauigkeit der Abmessungen bei den ebenen Oberflächenabschnitten 15 aus
Harz in bezug auf die Bezugsoberfläche (Berührungsoberfläche) an
der Seite des Zylinderkopfs 90 des Flansches 21 beizubehalten.
Darüber
hinaus sind die ebenen Oberflächenabschnitte 15 aus
Harz beabstandet von der Zentrumsachse des Kraftstoffeinspritzventils 50,
was es ermöglicht,
eine Beeinträchtigung
der Drehpositionseinstellung infolge des Spiels abzumindern, das
zwischen dem U-förmigen Abschnitt 41 des
Halters 60 und den ebenen Oberflächenabschnitten 15 aus
Harz vorhanden ist.
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Weiterhin
sind in bezug auf jeden Zylinder des Zylinderkopfs 90 das
Loch 92 für
den Haltermontagebolzen und das Kraftstoffeinspritzventil-Einführungsloch 93 auf
einer geraden Linie angeordnet, was es ermöglicht, eine hohe Genauigkeit
der Positionsbeziehung zwischen dem Kraftstoffeinspritzventil 50 und
dem Halter 60 zu erreichen, wodurch wiederum ermöglicht wird,
ein noch höheres
Niveau der Genauigkeit der Drehpositionierung des Kraftstoffeinspritzventils
zu erreichen.
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Wie
voranstehend geschildert, weist die Zylindereinspritz-Kraftstoffeinspritzventilvorrichtung 100 gemäß dieser
Ausführungsform
auf: das Kraftstoffeinspritzventil 50, welches ein Teil
der Brennkraftmaschine mit Zylindereinspritzung (Direkteinspritzung)
bildet, und an dem Zylinderkopf 90 angebracht ist, der
mit dem Kraftstoffeinspritzventil-Einführungsloch 93 versehen
ist, das mit dem Zylinder in Verbindung steht, wobei der Abschnitt
an der Vorderseite mit der Kraftstoffeinspritzöffnung 22 in das Kraftstoffeinspritzventil-Einführungsloch 93 eingeführt ist,
das Kraftstoffeinspritzventil 50 einen Flansch (einen axial
eingespannten Abschnitt) 21 aufweist, der an dem Außenumfang
des Metallgehäuses
(Metallabschnittes) 20 vorgesehen ist, der so auf dem Körperabschnitt
vorgesehen ist, das er radial nach außen vorspringt, und ebene Oberflächenabschnitte aus
Harz (radial eingespannte Abschnitte) 15 mit vorbestimmter
Form, die auf der Außenumfangsoberfläche des
Harzgehäuses
(Harzabschnittes) 10 vorgesehen sind, das an der Seite
des hinteren Endes in bezug auf den Flansch 21 angeordnet
ist, wobei das Kraftstoffeinspritzventil 50 dazu ausgebildet
ist, Kraftstoff direkt von der Kraftstoffeinspritzöffnung 22 aus in
den Zylinder einzuspritzen; sowie den Halter 60, dessen
eines Ende an dem Zylinderkopf 90 befestigt ist, und dessen
anderes Ende mit dem U-förmigen Abschnitt
(Einspannabschnitt) 41 zum Festlegen des Kraftstoffeinspritzventils 50 an
seiner Position versehen ist, wobei der U-förmige Abschnitt 41 des
Halters 60 an den Flansch 21 anstößt, und
in Axialrichtung das Kraftstoffeinspritzventil 50 zur Seite
des Zylinderkopfs 90 hin druckbeaufschlagt, und im Eingriff
mit den radial eingespannten Abschnitten 15 steht, um hierdurch
die Drehung um die Achse des Kraftstoffeinspritzventils 50 zu
verhindern. Daher wird ermöglicht,
einfach eine Drehpositionierungsanordnung für das Kraftstoffeinspritzventil
zur Verfügung
zu stellen, ohne dass hierdurch die Kosten erhöht werden, und ein hohes Niveau
der Genauigkeit der Positionierung des Kraftstoffeinspritzventils 50 in
Drehrichtung zu erreichen.
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AUSFÜHRUNGSFORM 2
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6 ist eine Seitenansicht,
teilweise geschnitten, einer Zylindereinspritz-Kraftstoffeinspritzventilvorrichtung
gemäß Ausführungsform
2 der vorliegenden Erfindung. 7 ist
eine Aufsicht auf die Zylindereinspritz-Kraftstoffeinspritzventilvorrichtung von 6. 8 ist eine Aufsicht auf ein Kraftstoffeinspritzventil,
und 9 ist eine Aufsicht
auf einen Halter.
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Bei
der Zylindereinspritz-Kraftstoffeinspritzventilvorrichtung 110 gemäß dieser
Ausführungsform weist
ein U-förmiger
Abschnitt 43, der als der Einspannabschnitt eines Halters 80 dient,
einen Eingriffsabschnitt 44 mit einer ebenen Oberfläche auf, die
eine Oberfläche
in Längsrichtung
senkrecht zu den Klauenabschnitten ist, zwischen zwei gegenüberliegenden
Klauenabschnitten. Der U-förmige
Abschnitt 43 haltert das Harzgehäuse 10 eines Kraftstoffeinspritzventils 70 zwischen
seinen Klauenabschnitten, und bringt den Eingriffsabschnitt 44 mit
der ebenen Oberfläche
in Berührung
mit einem ebenen Oberflächenabschnitt 17 aus
Harz, der auf einer Seitenoberfläche
des Harzgehäuses 10 vorgesehen
ist, um hierdurch eine Drehung des Kraftstoffeinspritzventils 70 zu
begrenzen, und den externen Steckerverbinder 11 auf eine
vorbestimmte Richtung einzustellen. Der ebene Oberflächenabschnitt 17 aus
Harz ist als ebene Oberfläche
senkrecht zu einer Ebene ausgebildet, welche die Zentrumsachse des
Kraftstoffeinspritzventils 70 und die Zentrumsachse des Bolzens 95 enthält. Im übrigen ist
diese Ausführungsform
ebenso wie die Ausführungsform
1 ausgebildet. Auch bei der vorliegenden Ausführungsform können im
wesentlichen die selben Auswirkungen erreicht werden wie bei der
Ausführungsform
1.
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AUSFÜHRUNGSFORM 3
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10 ist eine Seitenansicht,
teilweise geschnitten, einer Zylindereinspritz-Kraftstoffeinspritzventilvorrichtung
gemäß Ausführungsform
3 der vorliegenden Erfindung. 11 ist
eine Aufsicht auf die Zylindereinspritz-Kraftstoffeinspritzventilvorrichtung von 10.
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Bei
dieser Ausführungsform
sind vier Zylindereinspritz-Kraftstoffeinspritzventilvorrichtungen
gemäß Ausführungsform
2 in einer Reihe für
eine Vierzylinderbrennkraftmaschine angeordnet. Die jeweilige Zentrumsachse
der vier Haltermontagebolzenlöcher 92 und
die jeweilige Zentrumsachse der Kraftstoffeinspritzventil-Einführungslöcher 93 liegen
in der selben Ebene.
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Bei
diesen Zylindereinspritz-Kraftstoffeinspritzventilvorrichtungen
mit dem voranstehend geschilderten Aufbau wird ermöglicht,
ein hohes Niveau der Genauigkeit bei der Positionsbeziehung zwischen
benachbarten Kraftstoffeinspritzventilen 70 und benachbarten
Haltern 80 zu erreichen, so dass, verglichen mit der Ausführungsform
2, ermöglicht wird,
ein noch höheres
Niveau der Genauigkeit der Positionierung der Kraftstoffeinspritzventile 70 in Drehrichtung
zu erreichen. Zwar werden bei dieser Ausführungsform Ventilvorrichtungen
gemäß Ausführungsform
2 eingesetzt, jedoch ist es ebenfalls möglich, die selben Auswirkungen
dadurch zu erzielen, dass Ventilvorrichtungen gemäß Ausführungsform
1 eingesetzt werden, und so angeordnet werden, dass die jeweilige
Achse der Haltermontagebolzenlöcher 92 und
die jeweilige Achse der Kraftstoffeinspritzventil-Einführungslöcher 93 der
Zylinder des Zylinderkopfs 90 in der selben Ebene liegen.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird eine Zylindereinspritz-Kraftstoffeinspritzventilvorrichtung zur
Verfügung
gestellt, die an dem Zylinderkopf einer Zylindereinspritz-Brennkraftmaschine
angebracht werden soll, wobei vorgesehen sind: das Kraftstoffeinspritzventil,
dessen Abschnitt an der Seite seines Vorderendes mit der Kraftstoffeinspritzöffnung in
das Kraftstoffeinspritzventil-Einführungsloch eingeführt ist,
das in dem Zylinderkopf vorgesehen ist, wobei das Kraftstoffeinspritzventil
den axial eingespannten Abschnitt aufweist, der am Außenumfang
des Metallabschnittes vorgesehen ist, der auf dem Körperabschnitt
so vorhanden ist, dass er radial nach außen vorspringt, wobei der radial
eingespannte Abschnitt mit vorbestimmter Form auf der Außenumfangsoberfläche des
Harzabschnittes vorgesehen ist, der an der Seite des hinteren Endes
in bezug auf den axial eingespannten Abschnitt angeordnet ist, und
das Kraftstoffeinspritzventil dazu ausgebildet ist, Kraftstoff direkt
in den Zylinder von der Kraftstoffeinspritzöffnung aus einzuspritzen; und
der Halter, dessen eines Ende an dem Zylinderkopf befestigt ist,
und dessen anderes Ende mit dem Einspannabschnitt versehen ist,
durch welchen das Kraftstoffeinspritzventil an seiner Position festgehalten
wird, wobei der Einspannabschnitt des Halters gegen den axial eingespannten
Abschnitt anstößt, um das
Kraftstoffeinspritzventil zur Zylinderkopfseite hin in Axialrichtung
unter Druck zu setzen, und im Eingriff mit dem radial eingespannten
Abschnitt steht, um hierdurch eine Drehung des Kraftstoffeinspritzventils
um die Achse herum zu verhindern. Daher kann ein Kraftstoffeinspritzventil-Montageverfahren
erreicht werden, bei welchem ermöglicht
wird, einfach eine Drehpositionierungsanordnung für das Kraftstoffeinspritzventil
auszubilden, ohne irgendeine Erhöhung
der Kosten, und weiterhin ermöglicht
wird, eine Positionierung in der Drehrichtung mit hoher Genauigkeit
zu erzielen.