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DE102004018144B4 - Kühler für ein elektrisches oder elektronisches Bauteil - Google Patents

Kühler für ein elektrisches oder elektronisches Bauteil Download PDF

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DE102004018144B4 DE102004018144A DE102004018144A DE102004018144B4 DE 102004018144 B4 DE102004018144 B4 DE 102004018144B4 DE 102004018144 A DE102004018144 A DE 102004018144A DE 102004018144 A DE102004018144 A DE 102004018144A DE 102004018144 B4 DE102004018144 B4 DE 102004018144B4
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    • H10W40/475

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  • Cooling Or The Like Of Semiconductors Or Solid State Devices (AREA)
  • Cooling Or The Like Of Electrical Apparatus (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen hinsichtlich seiner Kühlwirkung und seines kompakten Aufbaus gegenüber bekannten Vorrichtungen verbesserten flüssigkeitsbetriebenen Kühler für ein elektrisches oder elektronisches Bauteil, DOLLAR A È mit einer Bodenplatte (10) und einer Düsenplatte (20), DOLLAR A È bei dem an der ersten Seite (11) der Bodenplatte (10) das Bauteil und gegenüberliegend die Düsenplatte (20) befestigbar ist, DOLLAR A È bei dem an der Düsenplatte (20) ein Zuleitungsanschluss (21) und ein Ableitungsanschluss (22) für ein flüssiges Kühlmedium ausgebildet ist, DOLLAR A È bei dem in der Bodenplatte (10), zur Düsenplatte (20) weisend, Stege (120) ausgebildet und reihenförmig oder gitterförmig angeordnet sind, die durch zwischen den Stegreihen ausgebildete Kanäle (110) voneinander getrennt sind, DOLLAR A È bei dem die Düsenplatte (20) auf die Kanäle (110) und/oder Stege (120) gerichtete Bohrungen (24) bzw. Schlitze (24a) zur Zuführung des Kühlmittels zur Bodenplatte (10) in Bohrungsreihen (240) oder Schlitzdüsenreihen angeordnet aufweist, DOLLAR A È bei dem in der Düsenplatte (20) zwischen den ausströmseitigen Öffnungen der Bohrungen (24) bzw. Schlitze (24a) Abflusskanäle (220) ausgebildet sind, DOLLAR A È bei dem der Ableitungsanschluss (22) als Durchgangsbohrung in der Düsenplatte (20) ausgebildet ist, und DOLLAR A È bei dem ein in der Bodenplatte (10) und/oder in der Düsenplatte (20) ausgebildter Sammelkanal (23) alle Stege (120) und Kanäle (110) und/oder alle Bohrungen (24) bzw. Schlitze (24a) und Abflusskanäle (220) ...

Description

  • Die Erfindung betrifft einen flüssigkeitsbetriebenen Kühler für ein elektrisches oder elektronisches Bauteil, wie er beispielsweise aus der Patentschrift US 6,105,373 bekannt ist.
  • In modernen Rechnern sind die Grafikkarten und die Prozessoren, die so genannten CPUs, hohen thermischen Belastungen ausgesetzt, welche beispielsweise beim Betrieb von aufwendigen Grafikprogrammen oder Computerspielen entstehen. Aufgrund der immer enger werdenden Leiterstrukturen und der immer größeren Leistungsfähigkeit der Prozessoren erwärmen sich diese im Betrieb stark. Um eine gleichmäßige Rechnerleistung zu gewährleisten und die Prozessoren vor thermischen Beschädigungen zu schützen, werden diese durchweg aktiv gekühlt. Eine herkömmliche Kühlung sieht einen Luftkühler in Gestalt eines Ventilators vor, der einem solchen elektronischen Bauteil geregelt oder ungeregelt Kühlluft zuführt. Die erwärmte Luft wird in der Regel an die Umgebung abgeführt.
  • Bei hochleistungsfähigen Rechnern stößt diese Art der Kühlung an ihre Grenzen; insbesondere in Großrechenanlagen ist die Erwärmung der Rechnerräume ein Problem, dem mit dem Einsatz von Klimaanlagen und hohem Energieaufwand begegnet wird.
  • Als Alternative zur reinen Luftkühlung werden verstärkt Wasserkühler für elektronische Prozessoren angeboten, die eine Bodenplatte, meist aus Kupfer, aufweisen, auf deren einen Seite der Prozessor angeordnet ist, während auf die andere Seite ein Kühlwasserstrom beaufschlagt wird. Dazu wird Kühlwasser über eine Düsenplatte, die mit Zuleitungs- und Ableitungsanschlüssen versehen ist, mit der Bodenplatte in Kontakt gebracht.
  • Beispielhaft sei auf Kühler verwiesen, die aus den Patenten US 6,105,373 , US 5,239,443 und US 6,167,952 B1 bekannt sind. Der dichteste und damit gattungsbildende Stand der Technik in Bezug auf die vorliegende Erfindung ist durch US 6,105,373 gegeben. Der dort beschriebene thermoelektrische Kühler weist eine Bodenplatte und eine mehrteilige Düsenplatte auf, bei dem an der ersten Seite der Bodenplatte ein zu kühlendes elektronisches Bauteil und gegenüberliegend die Düsenplatte befestigbar ist. An der Düsenplatte sind ein Zuleitungsanschluss und ein Ableitungsanschluss für ein flüssiges Kühlmedium ausgebildet. Zur Verteilung des Kühlmediums ist in der Düsenplatte eine Kammer ausgebildet, in die der Zuleitungsanschluss mündet und die mit Ausspritzdüsen oder Austrittsbohrungen in Strömungsverbindung steht. Die Austrittsöffnungen dieser Ausspritzdüsen oder Austrittsbohrungen sind auf die von dem elektronischen Bauteil abgewandte Seite der Bodenplatte gerichtet, so dass diese aktiv mittels des Kühlmediums kühlbar ist. Die Ableitung des erwärmten Kühlmediums erfolgt aus dem zwischen der Außenseite der Kammer und der von dem elektronischen Bauteil abgewandeten Seite der Bodenplatte gebildeten Kühlraum.
  • Wenngleich diese flüssigkeitsgekühlte Kühlvorrichtung gegenüber luftgekühlten Kühlvorrichtungen für ein elektronisches Bauteil deutliche Vorteile aufweist, so ist diese hinsichtlich der Kühlwirkung weiter verbesserungswürdig.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht daher darin, einen gattungsbildenden Kühler derart weiterzubilden, dass dessen Kühlleistung bei kompakter Bauform weiter gesteigert wird.
  • Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den Merkmalen des Hauptanspruchs, während vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen entnehmbar sind.
  • Gemäß der Erfindung weist dieser Kühler für ein elektrisches oder elektronisches . Bauteil folgende Merkmale auf:
    Der Kühler verfügt über eine Bodenplatte und eine Düsenplatte, wobei an der ersten Seite der Bodenplatte das elektronische Bauteil und gegenüberliegend die Düsenplatte befestigbar ist. Zudem sind an der Düsenplatte ein Zuleitungsanschluss und ein Ableitungsanschluss für ein flüssiges Kühlmedium vorhanden, sowie in der Bodenplatte zur Düsenplatte weisend Stege ausgebildet und reihenförmig oder gitterförmig angeordnet. Diese Stege sind durch zwischen den Stegreihen ausgebildete Kanäle voneinander getrennt. Außerdem weist die Düsenplatte auf die Kanäle und/oder Stege gerichtete Bohrungen beziehungsweise Schlitze zur Zuführung des Kühlmittels zur Bodenplatte auf, die in Bohrungsreihen oder Schlitzdüsenreihen angeordnet sind. Des Weiteren sind in der Düsenplatte zwischen den ausströmseitigen Öffnungen der Bohrungen bzw. Schlitze Abflusskanäle vorhanden sowie der Ableitungsanschluss als Durchgangsbohrung in der Düsenplatte ausgebildet. Schließlich ist vorgesehen, dass ein in der Bodenplatte und/oder in der Düsenplatte ausgebildeter Sammelkanal alle Stege und Kanäle und/oder alle Bohrungen bzw. Schlitze und Abflusskanäle zumindest weitgehend umgreift und in Strömungsverbindung mit dem Ableitungsanschluss ist.
  • Durch diesen konstruktiven Aufbau ist ein hocheffizienter und kompakter flüssigkeitsbetriebener Kühler für elektrische oder elektronische Bauteile geschaffen, der gegenüber bekannten gattungsgemäßen Kühlern insbesondere ein verbessertes Strömungssystem für die Kühlflüssigkeit bereitstellt.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des genannten Kühlers gemäß der Erfindung ist vorgesehen, dass die Stege der Bodenplatte eine zur Düsenplatte zeigende Stirnfläche aufweisen, die flächenbündig zu einer Kontaktfläche der Düsenplatte den Austrittsöffnungen der Bohrungen bzw. Schlitze gegenübersteht.
  • Eine andere Variante sieht vor, dass die Stege bzw. die Kanäle in der Bodenplatte und die Abflusskanäle in der Düsenplatte spanend in denselben erzeugt sind.
  • Weiter wird es als vorteilhaft beurteilt, wenn ein Kühler gemäß der Erfindung derart aufgebaut ist, dass die Düsenplatte zweiteilig ausgebildet ist und dabei einen Zwischenboden sowie einen Deckel aufweist, mit einer Trennebene parallel zu der Kontaktfläche.
  • Zudem ist es von Vorteil, wenn in der Düsenplatte oder in dem Zwischenboden ein separater Einsatz angeordnet ist, der Bohrungen bzw. Schlitze und Abflusskanäle aufweist.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal kann vorgesehen sein, dass der Zwischenboden und der Deckel miteinander verschraubt sind und zwischen diesen eine Dichtung angeordnet ist.
  • Schließlich ist es vorteilhaft, wenn die Abflusskanäle zumindest teilweise in einer Ebene verlaufen, die von der Bodenplatte beabstandet ist.
  • Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel anhand der beigefügten Figuren näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 – eine Bodenplatte;
  • 2 – eine Düsenplatte;
  • 3 – eine Detailansicht einer zweiteiligen Düsenplatte;
  • 4 – eine Draufsicht auf eine Bodenplatte;
  • 5 – eine Draufsicht auf eine Bodenplatte;
  • 6a und 6b – verschiedene Ausrichtungen von Bohrungen zu Kanälen;
  • 7 – eine Draufsicht auf einen Kühler in zusammengebautem Zustand;
  • 8a bis 8c – einen Zwischenboden ohne und mit Deckelplatte; sowie
  • 9 bis 20 – Varianten von Düsenplatten.
  • In der 1 ist in einer Explosionsdarstellung ein Kühler 1 mit einer Bodenplatte 10 abgebildet, die vorzugsweise aus Kupfer oder einem anderen, gut wärmeleitenden Material hergestellt ist. Auf einer ersten Seite 11 der Bodenplatte 10 ist ein nicht dargestelltes, elektrisches oder elektronisches Bauteil, vorzugsweise ein Prozessor anzuordnen oder aufzubringen. Die der ersten Seite 11 gegenüberliegende Seite 12 der Bodenplatte 10 wird über nicht dargestellte Stifte oder Schrauben und Bohrungen 13 einer Düsenplatte 20 zugeordnet, die in der 2 dargestellt ist. Auf der zweiten Seite 12 der Bodenplatte sind eine Vielzahl, par allel zueinander verlaufender Kanäle 110 eingearbeitet, beispielsweise eingesägt oder eingefräst, um die Wärmeübergangsfläche zu erhöhen. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Kanäle 110 sich rechtwinklig schneidend angeordnet, so dass eine schachbrettartige Anordnung aus Kanälen und Stegen 120 (5) vorhanden ist.
  • Der Düsenkörper 20 in 2, der korrespondierend zu den Bohrungen 13 ausgebildete Ausrichtbohrungen 230 aufweist, zeigt einen Ableitungsanschluss 22 an der Unterseite oder der Kontaktfläche 200, die der Bodenplatte 10 zugeordnet ist. Nicht dargestellt ist ein Zuleitungsanschluss für das frische Kühlmedium, insbesondere Wasser, das durch einen Zuleitungskanal zu Bohrungsreihen 240 geleitet wird. Die Bohrungen 24 innerhalb der Bohrungsreihen 240 sind hintereinander angeordnet, wobei die Bohrungen 24 in verschiedenen Bohrungsreihen 240 zueinander versetzt angeordnet sind, um eine gleichmäßige Zuleitung frischen Kühlwassers auf die Bodenplatte 10 zu gewährleisten. Während das Kühlmedium durch die Bohrungen 24 zuströmt, die in der Kontaktfläche 200 der Düsenplatte 20 mit der Bodenplatte 10 enden, liegen die Abflusskanäle 220 in Richtung auf die Düsenplatte 20 zurückversetzt, also in einer anderen Ebene als die Bohrungen 24. Das durch die Bohrungen 24 auf die Bodenplatte 10 geleitete Kühlmedium wird durch die Kanäle 110 sowie die Abflusskanäle 240 in der Düsenplatte 20 abgeleitet und mischt sich aus diesem Grunde nicht oder nicht so stark mit dem frischen Kühlwasser.
  • Aufgrund des verbesserten Abflusses aufgrund der Abflusskanäle 220 ist es möglich, sehr feine Kanäle 110 bzw. Kanalquerschnitte vorzusehen, beispielsweise eine Kanalbreite von 0,25 mm, was die gesamte Wärmeübergangsfläche des Kühlers deutlich erhöht und nur eine geringe Tiefe der Kanäle 110 notwendig macht. Die Düsenplatte 20 erfüllt trotzdem eine Stützfunktion hinsichtlich der Bodenplatte 10, so dass auch geringe Materialstärken der Bodenplatte 10 unter 1 mm bei weiterhin relativ hohem Anpressdruck der Bodenplatte 10 auf den Prozessor möglich sind.
  • Eine Möglichkeit der Einbringung der Kanäle 110 sowie der Abflusskanäle 220 besteht darin, dass sie mittels parallel angeordneter Diamantscheiben eingesägt bzw. eingeschliffen werden.
  • In der 3 ist eine Detailansicht der Düsenplatte 20 mit einem Zuleitungskanal 21 und einem Ableitungskanal 22 gezeigt. In dieser Figur sind die versetzt angeordneten Bohrungen 24 in den Bohrungsreihen 240 sowie die abwechselnd zwischen den Bohrungsreihen 240 angeordneten Abflusskanäle 220 gut zu erkennen. Die Abflusskanäle 220 stehen mit einem Sammelkanal 23 in Verbindung und leiten das aus den Abflusskanälen 220 abgeführte Kühlwasser durch den Ableitungsanschluss 220 von der nicht dargestellten Bodenplatte 10 ab.
  • Die 4 und 5 zeigen Draufsichten auf eine Bodenplatte 10 mit parallel oder kreuzweise angeordneten Kanälen 110. Die Bodenplatte 10 besteht aus Kupfer, die Kanäle 110 sind aus 0,25 mm breiten und 1,5 mm tiefen Schlitzen hergestellt, die dazwischen verbliebenen Stege 120 haben eine Abmessung von 0,5 mm × 0,5 mm.
  • Die Bohrungen 24 können, wie in den 6a und 6b gezeigt, entweder über dem Kreuzungspunkt zweier Kanäle 110 angeordnet sein, was in der 6a gezeigt ist oder aber mit einem Kanal 110 zwischen zwei quadratischen Stegen 120 angeordnet sein. Die Stege 120 stehen zapfenartig aus der Bodenplatte 10 heraus.
  • In der 7 ist in einer Draufsicht ein Kühler 1 in einem zusammengebauten Zustand gezeigt. Über den Zuleitungsanschluss 21 wird frisches Kühlwasser zu den Bohrungsreihen 240 geleitet, dort wird das Kühlwasser auf die Bodenplatte 10 gespritzt und durch die Abflusskanäle 220 und den Sammelkanal 23 dem Ableitungsanschluss 22 zugeleitet. Die Komponenten, also die Bodenplatte 10 und die Düsenplatte 20, sind miteinander verschraubt, zwischen der Bodenplatte 10 und der Düsenplatte 20 ist eine Dichtung 25 angeordnet.
  • In den 8a bis 8c ist eine Variante der Düsenplatte gezeigt, die zweiteilig ausgebildet ist und aus einer Zwischenplatte 20a und einem Deckel 20b besteht. In der Zwischenplatte 20a ist eine Ausnehmung 26 vorgesehen, in die ein nicht dargestellter Einsatz 20c eingelegt werden kann, in dem die Bohrungen 24 und die Abflußkanäle 220 angeordnet sind. Der Einsatz 20c kann an die jeweiligen Einsatzbedingungen, Kühlmedien und Abmessungen der Kanäle 110 individuell angepasst werden. Alternativ sind die Bohrungen 24 und Kanäle 220 in dem Deckel 20b ausgebildet, wie in der 8b gezeigt. Im montierten Zustand gemäß 8c stehen die Abflußkanäle 220 in Verbindung mit den Sammelkanälen 23, die zu einem angedeuteten Ableitungsanschluß 22 führen. die montierte Düsenplatte 20 wird auf die Bodenplatte 10 geschraubt, so dass ein Kühler 1 gemäß 7 erhalten wird.
  • 9 zeigt eine perspektivische Seitenansicht einer Düsenplatte 20 oder eines Einsatzes 20c mit sich kreuzenden Abflußkanälen 220, die auf einer Ebene mit den Bohrungen 24 des Zulaufes enden.
  • In der 10 ist eine Variante einer Düsenplatte 20 gezeigt, bei der die Abflußkanäle 220 auf einer Ebene beabstandet von der Kontaktfläche 200 liegen. Diese Abflußkanäle 220 sind mit der nicht dargestellten Bodenplatte über Abflußbohrungen 220a verbunden, die in der 11 gezeigt sind. In der 11 ist die perspektivische Seitenansicht einer Düsenplatte 20 gezeigt, bei der durch die Bohrungen 24 Kühlflüssigkeit auf die nicht dargestellte Bodenplatte 10 geleitet wird, die dann durch die Abflußbohrungen 220a und die Abflußkanäle 220 seitlich abgeleitet werden.
  • In der 12 ist eine Draufsicht auf die Unterseite einer Düsenplatte gemäß 11 gezeigt, aus der zu erkennen ist, dass die Zuflußbohrungen 24 ei nen geringeren Durchmesser als die Abflußbohrungen 220a aufweisen. Die 13 zeigt eine Draufsicht auf eine Düsenplatte 20 gemäß 12.
  • Eine weitere Variante der Düsenplatte 20 ist in der 14 dargestellt, bei der die Zuflußbohrungen 24 in einer Ebene mit der Kontaktfläche 200 der Düsenplatte 20 enden. Die Abflußkanäle 220 verlaufen parallel und nicht kreuzend wie in der 9. Die 15 ist eine perspektivische Darstellung der 14, in der die Zuflußbohrungen 24 gezeigt sind.
  • 16 zeigt eine perspektivische Seitenansicht einer Düsenplatte 20, die auf einer Bodenplatte 10 mit sich kreuzenden Kanälen 110 angeordnet sind. Der Aufbau der Düsenplatte 20 entspricht der gemäß 15. In der 17 ist eine Ansicht auf die Unterseite 200 der Düsenplatte 20 gemäß 16 dargestellt, aus der zu erkennen ist, dass die Bohrungen 24 beabstandet zu den Abflußkanälen 220 angeordnet sind. Zwischen den Bohrungen 24 und den Abflußkanälen besteht innerhalb der Düsenplatte 20 keine strömungstechnische Verbindung, diese wird ausschließlich über Kanäle 110 in dem Kühlerboden 10 hergestellt. Der Zufluß und der Abfluß sind also bis zum Auftreffen der Kühlflüssigkeit auf der Bodenplatte voneinander getrennt, vorzugsweise erfolgt keine Vermischung zwischen den Strömungen, vielmehr wird der Kühlmittelstrom an der Bodenplatte entlang der Kanäle entlanggeführt und über die Abflußkanäle abgeleitet.
  • Eine alternative Ausführungsform einer Düsenplatte 20 ist in der 18 dargestellt, bei der statt der Bohrungen 24 Schlitze 24a ausgebildet sind, so dass eine eher flächige Beaufschlagung des Kühlerbodens 10 mit Kühlflüssigkeit bewirkt wird. Die Abflußkanäle 220 verlaufen parallel zu den Düsenschlitzen 24a.
  • Eine mögliche Anordnung einer in der 18 dargestellten Düsenplatte 20 ist in der 19 dargestellt, bei der parallele Kanäle 110 rechtwinkelig zu den Ab flußkanälen 220 und den Schlitzdüsen 24a angeordnet werden. In der 20 ist eine Untenansicht der Düsenplatte gemäß 18 und 19 gezeigt.
  • Die Düsenplatten 20 der 920 können auch als Einsätze 20c in einen Zwischenboden 20a verwendet werden, in den 920 sind die Zuleitungsanschlüsse und Ableitungsanschlüsse für das Kühlmedium aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht dargestellt.

Claims (7)

  1. Kühler für ein elektrisches oder elektronisches Bauteil, – mit einer Bodenplatte (10) und einer Düsenplatte (20), – bei dem an der ersten Seite (11) der Bodenplatte (10) das Bauteil und gegenüberliegend die Düsenplatte (20) befestigbar ist, – bei dem an der Düsenplatte (20) ein Zuleitungsanschluss (21) und ein Ableitungsanschluss (22) für ein flüssiges Kühlmedium ausgebildet ist, – bei dem in der Bodenplatte (10) zur Düsenplatte (20) weisend Stege (120) ausgebildet und reihenförmig oder gitterförmig angeordnet sind, die durch zwischen den Stegreihen ausgebildete Kanäle (110) voneinander getrennt sind, – bei dem die Düsenplatte (20) auf die Kanäle (110) und/oder Stege (120) gerichtete Bohrungen (24) bzw. Schlitze (24a) zur Zuführung des Kühlmittels zur Bodenplatte (10) in Bohrungsreihen (240) oder Schlitzdüsenreihen angeordnet aufweist, – bei dem in der Düsenplatte (20) zwischen den ausströmseitigen Öffnungen der Bohrungen (24) bzw. Schlitze (24a) Abflusskanäle (220) ausgebildet sind, – bei dem der Ableitungsanschluss (22) als Durchgangsbohrung in der Düsenplatte (20) ausgebildet ist, – und bei dem ein in der Bodenplatte (10) und/oder in der Düsenplatte (20) ausgebildeter Sammelkanal (23) alle Stege (120) und Kanäle (110) und/oder alle Bohrungen (24) bzw. Schlitze (24a) und Abflusskanäle (220) zumindest weitgehend umgreift und in Strömungsverbindung mit dem Ableitungsanschluss (22) ist.
  2. Kühler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (120) der Bodenplatte (10) eine zur Düsenplatte (20) zeigende Stirnfläche aufweisen, die flächenbündig zu einer Kontaktfläche (200) der Düsenplatte (20) den Austrittsöffnungen der Bohrungen (24) bzw. Schlitze (24a) gegenüberstehen.
  3. Kühler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (120) bzw. die Kanäle (110) in der Bodenplatte (10) und die Abflusskanäle (220) in der Düsenplatte (20) spanend in denselben erzeugt sind.
  4. Kühler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsenplatte (20a, 20b) zweiteilig ausgebildet ist und einen Zwischenboden (20a) und einen Deckel (20b) aufweist, mit einer Trennebene parallel zu der Kontaktfläche (200).
  5. Kühler nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Düsenplatte (20) oder in dem Zwischenboden (20a) ein separater Einsatz angeordnet ist, der Bohrungen (24) bzw. Schlitze (24a) und Abflusskanäle (220) aufweist.
  6. Kühler nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenboden (20a) und der Deckel (20b) miteinander verschraubt sind und zwischen diesen eine Dichtung (25) angeordnet ist.
  7. Kühler nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Abflusskanäle (220) zumindest teilweise in einer Ebene verlaufen, die von der Bodenplatte (10) beabstandet ist.
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