DE102004016849A1 - Fahrzeugaufbau eines Kraftfahrzeugs - Google Patents
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Abstract
Zum maßgenauen Verbinden von Fahrzeugseitenwandteilen mit einem vorderen und hinteren Dachquerträger und einem Dachmodul ist eine vorbestimmte Fügefolge erforderlich, über die ein maßgenaues Zusammensetzen der Fahrzeugbauteile erfolgt.
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf einen Fahrzeugaufbau eines Kraftfahrzeugs nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Das Zusammensetzen von Aufbauteilen eines Kraftfahrzeugs, wie beispielsweise von Fahrzeugseitenwandteilen mit Dachquerträgern und einem Dachelement ist aufgrund der Fügevorgänge mit Toleranzen behaftet, die sich durch die Fügevorgänge der Teile summieren können und das maßgenaue Zusammensetzen von weiteren Bauelementen des Fahrzeugaufbaus erschweren.
- Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Fahrzeugaufbau zu schaffen, der maßgenau mit Mindesttoleranzen zusammensetzbar ist.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Merkmale beinhalten die Unteransprüche.
- Die durch die Erfindung hauptsächlich erzielten Vorteile bestehen darin, dass die zusammenzufügenden Fahrzeugbauteile derart miteinander verbindbar sind, dass die Toleranzen der Fügevorgänge klein gehalten werden können und somit die weiteren angesetzten Bauteile ebenfalls maßgenau zusammenfügbar sind. Dies erfolgt insbesondere dadurch, indem jedes Fahrzeugseitenwandteil jeweils ein Außenwandteil sowie ein oberes und darunter angeordnetes profiliertes Blechformteil umfasst. Diese Blechformteile bilden einen Träger und sind anschließende Teile eines Dachquerträgers und mit dem Außenwandteil des Fahrzeugseitenwandteiles sowie mit einem an die Blechformteile anschließenden vorderen und hinteren Dachquerträger verbindbar, der aus einer Ober- und Unterschale besteht. Das Zusammenfügen der Teile, wie das gesamte Fahrzeugseitenwandteil mit dem Außenwandteil an den Dachquerträger, erfolgt in vorbestimmten Fügeschritten, so dass die Bautoleranzen minimierbar sind. So werden die Blechformteile mit ihren freien Enden auf die Ober- und Unterschale des Dachquerträgers aufgeschoben und verbunden, wobei das Dachmodul am Außenwandteil der Fahrzeugseitenwand befestigbar ist. Des Weiteren ist das obere Blechformteil des Querträgerteils mit der Oberschale des Querträgers über eine Klebung und das darunter angeordnete Blechformteil des Querträgerteils mit der Unterschale des Querträgers über eine Schweißung verbunden. Ferner wird das Dachmodul mit dem Außenwandteil der Fahrzeugseitenwandteiles über eine Laserlötung verbunden, die an der Längskante des Dachmoduls aufgebracht wird.
- Darüber hinaus wird das untere Blechformteil mit der Unterschale des Querträgers über eine Lasersteppnaht fixiert. Durch diese vorgenannten Maßnahmen werden die einzelnen Bauteile des zusammenzufügenden Fahrzeugaufbaus in derartiger vorbestimmter Weise ineinandergelegt, so dass durch entsprechende Fixierungen und Festlegungen die Bautoleranzen der zusammengefügten Bauteile kleingehalten werden können und beispielsweise das Dachmodul genau auf der Seitenwand abschließt und keine Spalten entstehen können.
- Die Fügefolge der einzelnen Bauteile sowie die Fixierungen und Festlegungen durch Schweißungen erfolgt in der Weise, dass die Blechformteile in einem ersten Fügevorgang in den Querträger eingeschoben und das obere Blechformteil mit der Oberschale des Dachquerträgers über die Klebung verbunden ist. In einem zweiten Fügevorgang wird das Dachmodul mit seinen Seitenlängskanten über die Laserlötung mit dem Außenwandteil des Fahrzeugseitenwandteiles verbunden, wobei gleichzeitig die Lasernaht zwischen dem Blechformteil und der Unterschale des Dachquerträgers gelegt wird und in einem dritten Fügevorgang wird die Unterschale des Dachquerträgers mit der Seitenwand des weiteren Blechformteils verbunden.
- Die Aufgabe der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
- Es zeigen
-
1 einen Querschnitt durch einen vorderen Dachquerträger mit aufgesetztem Dachmodul gem. Linie I-I der5 , -
2 einen Querschnitt durch einen hinteren Dachquerträger mit aufgesetztem Dachmodul gem. Linie II-II der5 , -
3 eine schaubildliche Darstellung von oben auf einen hinteren Dachquerträger mit verbundenem Seitenwandteil, -
4 eine schaubildliche Darstellung von innen auf einen hinteren Dachquerträger mit verbundenem Seitenwandteil und Dachmodul und -
5 eine Draufsicht auf das Dachmodul mit verbundenem Seitenwandteil und vorderen und hinteren Dachquerträger. - Die zu verbindende Baugruppe eines Fahrzeugaufbaus besteht aus jeweils einem Fahrzeugseitenwandteil
1 für die linke und rechte Fahrzeugseite, einem jeweils zugeordneten Außenwandteil2 und einem vorderen und hinteren Dachquerträger3 und4 sowie mit den Seitenwandteilen verbundene Blechformteile5 ,6 , die als anschließende Teile des Dachquerträgers3 ,4 anzusehen sind und ebenfalls Träger bilden. An den Außenwandteilen2 ist das Dach7 aufgelegt befestigt. - Die mit der Fahrzeugseitenwand
1 verbundenen Blechformteile5 ,6 bilden zusammengesetzt Träger-Hohlprofile und sind mit einer oberen Stegwand5a und einer darunter angeordneten weiteren Stegwand6a jeweils mit dem Dachquerträger3 ,4 verbunden. Für den vorderen und hinteren Dachquerträger3 ,4 werden für gleiche Bauteile die gleichen Positionsnummern verwendet. - Der Dachquerträger
3 und4 umfasst jeweils eine Oberschale3a bzw.4a und eine Unterschale3b bzw.4b , die zu einem Hohlprofil verbunden sind. Mit der Oberschale3a bzw.4a des Dachquerträgers3 ,4 ist die obere Stegwand5a und mit der Unterschale3b ,4b des Dachquerträgers3 ,4 ist die weitere Stegwand6a der Blechformteile5 ,6 verbunden. - Die Verbindung der Stegwand
5a des Blechformteils5 mit der Wandung der Oberschale3a bzw.4a erfolgt mittels einer Klebung10 . Eine Fixierung der unteren Stegwand6a des Blechformteils6 an der Wandung der Unterschale3b erfolgt über eine sogenannte Lasersteppnaht11 und eine Befestigung erfolgt beispielsweise mittels einer MIG-Schweißung12 . Die Verbindung des Dachmoduls7 bzw. der Dachseitenlängskante mit dem Fahrzeugseitenwandteil1 bzw. dem Außenwandteil2 erfolgt mittels einer Laserlötung13 . Die Verbindung des Dachmoduls7 über die Laserlötung13 erfolgt gleichzeitig mit der Verbindung der Stegwand6a des Blechformteiles6 mit der Unterschale3b bzw.4b des Dachquerträgers3 bzw.4 . - Die Fügefolge der einzelnen Bauteile zur maßgenauen Zusammensetzung dieser Bauteile des Fahrzeugaufbaus wird in nachfolgend aufgeführten Schritten durchgeführt.
- Die Blechformteile
5 und6 werden in einem ersten Fügevorgang in den vorderen sowie in den hintern Dachquerträger3 ,4 eingeschoben, wobei die obere Stegwand5a des Blechformteils5 mit der Oberschale3a ,4a des vorderen und hinteren Querträgers3 ,4 mittels der Klebung10 verbunden wird. Danach wird in einem zweiten Fügevorgang das Dachmodul7 mit seinen Seitenlängskanten über die Laserlötung13 mit dem Außenwandteil2 des Fahrzeugseitenwandteils1 und in einem zeitgleichen Vorgang oder nach dieser Laserlötung13 wird die Stegwand6a des Blechformteils6 mit der Unterschale3b ,4b des vorderen und hintern Dachquerträgers3 ,4 verbunden.
Claims (6)
- Fahrzeugaufbau eines Kraftfahrzeugs mit Fahrzeugseitenwandteilen, die miteinander über einen vorderen und einen hinteren Dachquerträger verbunden sind und ein mit den Seitenwandteilen verbundenes Dachmodul aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrzeugseitenwandteil (
1 ) jeweils ein Außenwandteil (2 ) sowie ein oberes und darunter angeordnetes profiliertes Blechformteil (5 ,6 ) mit Stegwänden (5a ,6a ) umfasst, das ein anschließendes Teil eines Dachquerträgers (3 ,4 ) ist und welches mit dem Außenwandteil (2 ) des Fahrzeugseitenwandteils (1 ) sowie mit einem an die Blechformteile (5 ,6 ) anschließenden vorderen und hinteren Dachquerträger (3 ,4 ), der aus einer Ober- und Unterschale (3a ,3b ) und (4a ,4b ) besteht, verbindbar ist. - Fahrzeugaufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Blechformteile (
5 ,6 ) mit ihren freien Enden der Stegwände (5a ,6a ) auf die Ober- und Unterschale (3a ,3b ) und (4a ,4b ) der Dachquerträger (3 ,4 ) aufschiebbar und mit diesen verbindbar sind, wobei das Dachmodul (7 ) am Außenwandteil (2 ) des Fahrzeugseitenwandteiles (1 ) befestigbar ist. - Fahrzeugaufbau nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Blechformteil (
5 ) mit der Stegwand (5a ) jeweils mit der Oberschale (3a ,4a ) des Dachquerträgers (3 ,4 ) über eine Klebung (10 ) und das darunter angeordnete weitere Blechformteil (6 ) mit der Stegwand (6a ) jeweils mit der Unterschale (3b ,4b ) des Dachquerträgers (3 ,4 ) über eine Schweißung (12 ) verbindbar ist. - Fahrzeugaufbau nach den Ansprüchen 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Dachmodul (
7 ) mit dem Außenwandteil (2 ) des Fahrzeugseitenwandteils (1 ) über eine Laserlötung (13 ) verbunden ist, die an der Längskante des Dachmoduls (7 ) angeordnet ist. - Fahrzeugaufbau nach den Ansprüchen 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stegwand (
5a ) des unteren Blechformteiles (6 ) mit der Unterschale (3b ,4b ) des Dachquerträgers (3 ,4 ) über eine Lasersteppnaht (11 ) fixierbar ist. - Fahrzeugaufbau nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stegwände (
5a ,6a ) der Blechformteile (5 ,6 ) in einem ersten Fügevorgang in den Dachquerträger (3 ,4 ) eingeschoben und die Stegwand (5a ) des oberen Blechformteiles (5 ) mit der Oberschale (3a ,4a ) des Dachquerträgers (3 ,4 ) über die Klebung (10 ) verbunden ist und in einem zweiten Fügevorgang das Dachmodul (7 ) mit seinen Seitenkanten über die Laserlötung (13 ) mit dem Außenwandteil (2 ) des Fahrzeugseitenwandteils (1 ) verbunden wird und gleichzeitig die Lasernaht (11 ) zwischen der Stegwand (6a ) des Blechformteiles (6 ) und der Unterschale (3b ,4b ) des Dachquerträgers (3 ,4 ) gelegt wird und in einem dritten Fügevorgang die Unterschale (3b ,4b ) des Dachquerträgers (3 ,4 ) mit der Stegwand (6a ) des weiteren unteren Blechformteils (6 ) über die Schweißung (12 ) verbindbar ist.
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