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Die
Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bilden eines Metalloxidfilms
und insbesondere ein Verfahren zum Bilden eines Metalloxidfilms
mit hervorragenden Stufenbedeckungs- und Filmeigenschaften mit einem
höheren
Durchsatz.
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In
den letzten Jahren, als DRAM-Einrichtungen dichter integriert worden
sind, sind die Kondensatoren, die zum Speichern von Daten in den
jeweiligen Speicherzellen des DRAMs verwendet werden, kleiner geworden.
Allgemein wird Siliziumnitridfilm als Kondensatorisolierfilm für die Struktur
der Kondensatoren in DRAMs verwendet. Die Struktur dieser Kondensatoren
ist komplizierter geworden, und der effektive Bereich der Kondensatorisolierfilme
hat zugenommen, um einen ausreichenden kapazitiven Widerstand zu
erhalten. Es besteht jedoch eine Wechselbeziehung zwischen geringerer
Größe und größerem effektiven
Bereich in den Kondensatoren. Darüber hinaus kann es keine deutliche
Steigerung des kapazitiven Widerstands des Kondensators geben, solange
Siliziumnitridfilm als Kondensatorisolierfilm verwendet wird.
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Es
sind daher hochdielektrische Materialien zur Verwendung als Kondensatorisolierfilm
in den DRAMs gesucht worden. Insbesondere erwartet man, daß Tantaloxid
einen höheren
kapazitiven Widerstand erreicht, und dies wird ausgiebig erforscht. Dies
liegt daran, daß Siliziumnitrid
nur eine dielektrische Konstante von etwa 7 aufweist, wohingegen Tantaloxid
eine dielektrische Konstante von 25 oder mehr aufweist. Daher kann
man erwarten, daß Tantaloxidfilm
eine dreifache oder höhere
Steigerung des kapazitiven Widerstands des resultierenden Kondensators
bietet.
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Bisher
wurde eine CVD-Technik verwendet, um den Kondensatorisolierfilm
zu bilden. Wenn die CVD-Technik verwendet wird, wird das Substrat,
auf dem der Kondensatorisolierfilm ausgebildet werden soll, in einer
Reaktionskammer plaziert, und die Substrattemperatur wird auf einem
bestimmten Wert gehalten. Metallverbindungsgas und O2-Gas
werden gleichzeitig in die Kammer eingeleitet, wodurch Reaktionen
auf dem Substrat induziert werden, um den Kondensatorisolierfilm
darauf auszubilden. Wenn zum Beispiel ein Kondensatorisolierfilm
aus Tantaloxidfilm gebildet wird, werden Ta(OC2H5)5-Gas und O2-Gas gleichzeitig als Metallquellen zugeführt. Daher
ermöglicht
die CVD-Technik eine einfache und schnelle Filmablagerung, um den
Kondensatorisolierfilm zu bilden.
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Wenn
die CVD-Technik verwendet wird, besteht jedoch ein Problem darin,
daß die
Filmstärke weniger
einheitlich wird, wenn die Oberflächenstruktur des untenliegenden
Films kompliziert ist. Zum Beispiel wird, wenn ein Kondensator gebildet
wird, der Kondensatorisolierfilm allgemein auf einem untenliegenden
Film gebildet, der eine komplizierte Stufenstruktur aufweist. Diese
komplizierte Stufenstruktur ist ausgebildet, um den effektiven Bereich
des Kondensatorisolierfilms zu erhöhen, um einen größeren kapazitiven
Widerstand im resultierenden Kondensator zu erhalten. Wenn bei Ausführung des CVD-Prozesses
auf dieser An von untenliegendem Film eine höhere Reaktionsgeschwindigkeit
verwendet wird, wird die Stärke
des Kondensatorisolierfilms weniger einheitlich. Die niedrigere
Einheitlichkeit der Filmstärke
wird insbesondere nahe der Stufe des untenliegenden Films beobachtet.
Mit anderen Worten wird die Stufenbedeckung des Kondensatorisolierfilms
in einer solchen Struktur verschlechtert. Um dieses Problem zu lösen, kann
der CVD-Prozeß mit
einer niedrigeren Ablagerungsgeschwindigkeit durchgeführt werden.
Diese Herangehensweise erhöht
die Einheitlichkeit der Filmstärke;
es wird jedoch auch schwierig, Verunreinigungen im Film zu eliminieren. Daher
steigt die Konzentration an Verunreinigungen im Film an und verringert
die Dichte des Films verringert, wodurch die Filmeigenschaften beeinträchtigt werden.
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Darüber hinaus
wird, wenn der Kondensatorisolierfilm unter Verwendung der CVD-Technik
ausgebildet wird, eine längere
Inkubationszeit benötigt, wenn
der untenliegende Film aus einem Material mit Eigenschaften hergestellt
ist, die sich deutlich von denen des Materials des Kondensatorisolierfilms
unterscheiden. Bei der Ablagerung des Kondensatorisolierfilms werden
zunächst
Kristallkerne gebildet, die über
den untenliegenden Film verstreut sind, und dann wird der Kondensatorisolierfilm
um die gebildeten Kristallkerne ausgebildet. Als solche ist die
Stärke des
Kondensatorisolierfilms zwischen den Bereichen um die Kristallkerne
und den anderen Bereichen unterschiedlich. Dies führt dazu,
daß die
Stärke
des Kondensatorisolierfilms unregelmäßig wird, und beeinträchtigt die
oben erwähnten
Stufenbedeckungseigenschaften. Eine kürzere Inkubationszeit, falls
sie verwendet wird, kann ermöglichen,
daß eine
einheitlichere Filmstärke
für den
Kondensatorisolierfilm erhalten wird; sie beschränkt jedoch die Materialien,
die für
den untenliegenden Film verwendet werden können.
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Um
die oben genannten Probleme zu lösen, beschreibt
die Patentveröffentlichung
JP-A-2002-164348 ein
Verfahren zum Bilden des Kondensatorisolierfilms, der aus Tantaloxid
oder anderem dielektrischen Material mit einer hohen dielektrischen
Konstante (Hoch-k-Material) hergestellt ist. Dieses Verfahren verwendet
eine ALD(Atomic Layer Deposition = Atomschichtablagerungs-)-Technik,
in der monoatomare Schichten (oder monomolekulare Schichten), jeweils
eine zur Zeit, abgelagert werden, um einen Film mit einer gewünschten
Stärke
zu bilden.
7 ist ein
Flußdiagramm,
das den Prozeß des
Bildens eines aus Tantaloxid hergestellten Kondensatorisolierfilms
gemäß dem in
der Patentveröffentlichung
beschriebenen Verfahren zeigt.
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Um
den Tantaloxidfilm zu bilden, wird in der Patenveröffentlichung
ein Siliziumsubstrat innerhalb der Reaktionskammer angeordnet, und
die Substrattemperatur wird zum Beispiel auf 300°C eingestellt. H2O-Gas
oder anderes oxidierendes Gas wird in die Reaktionskammer eingeleitet,
um die Oberfläche
des Siliziumsubstrats zu oxidieren (Schritt A1). Dies bewirkt, daß sich eine
OH-Gruppe an die Oberfläche des
Siliziumsubstrats bindet. Wenn dies stattfindet, ist die OH-Gruppe
chemisch mit den Verbindungen auf der Siliziumsubstratoberfläche verbunden.
Daher kann nur die monoatomare Schicht der OH-Gruppe gebildet werden,
selbst wenn überschüssige Mengen an
H2O-Gas zugeführt werden. Danach wird N2-Gas in die Reaktionskammer eingeleitet,
um das nicht reagierte H2O-Gas aus der Reaktionskammer
zu spülen
(Schritt A2), und dann wird die Reaktionskammer auf Vakuum evakuiert
(Schritt A3).
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Anschließend wird
TaCl5-Gas in die Reaktionskammer eingeleitet
(Schritt A4). Dieser Schritt ersetzt die H-Atome in der OH-Gruppe,
die an die Oberfläche
des Siliziumsubstrats gebunden ist, mit der TaCl4-Gruppe
im TaCl5-Gas, wodurch ein Einzelschicht-TaCl4-Film gebildet wird, der an die O-Atome auf
der Oberfläche
des Siliziumsubstrat gebunden ist. Dann wird N2-Gas
in die Reaktionskammer eingeleitet, um das nicht reagierte TaCl5-Gas aus der Reaktionskammer zu spülen (Schritt
A5), und dann wird die Kammer auf Vakuum evakuiert (Schritt A6).
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Danach
wird H2O-Gas in die Reaktionskammer eingeleitet
(Schritt A7). Dies ersetzt das Cl in der TaCl4-Gruppe
auf der Oberfläche
des Siliziumsubstrats durch die OH-Gruppe im zugeführten H2O-Gas. Dann wird N2-Gas
in die Reaktionskammer eingeleitet, um das nicht reagierte H2O-Gas aus der Reaktionskammer zu spülen (Schritt
A8), und dann wird die Kammer auf Vakuum evakuiert (Schritt A9).
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Schritt
A4 und Schritt A7 verwenden jeweils eine Substitutionsreaktion auf
der Oberfläche
des Siliziumsubstrats, um den Film auszubilden. Dies ermöglicht es,
daß in
einem Zyklus von Schritten von Schritt A4 bis Schritt A9 eine einzelne
monoatomare Schicht von Tantaloxid ausgebildet wird. Der aus Tantaloxid
(Ta2O5) hergestellte
Kondensatorisolierfilm kann daher gebildet werden, indem dieser
Zyklus wiederholt wird, bis der Tantaloxidfilm eine gewünschte Filmstärke aufweist.
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Wie
oben beschrieben, kann der Tantaloxidfilm auf dem Siliziumsubstrat
gebildet werden, jeweils eine Monomolekülschicht zur Zeit, wenn die ALD-Technik
verwendet wird, um den Kondensatorisolierfilm zu bilden. Dadurch
wird es unnötig,
die Kristallkerne für
den Kondensatorisolierfilm zu bilden, anders als bei Verwendung
der CVD-Technik, und ermöglicht
daher, daß der
Kondensatorisolierfilm mit einer einheitlichen Filmstärke mit
ausgezeichneten Stufenbedeckungs- und Filmeigenschaften gebildet wird.
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Wenn
die ALD-Technik verwendet wird, wird der Tantaloxidfilm jedoch als
eine einzige Monomolekülschicht
zur Zeit gebildet, und daher wird nur ein geringer Durchsatz erreicht,
um den Film auszubilden. Wenn zum Beispiel ein Tantaloxidfilm von
5 nm abgelagert werden soll, dauert ein einziger Zyklus der Arbeitsschritte
von Schritt A4 bis Schritt A9 zum Beispiel 1 Minute, und daher wird
eine Gesamtzeit von 50 Minuten für
den Tantaloxidfilm als Ganzes benötigt, was einen niedrigen Durchsatz
verursacht.
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Man
kann in Erwägung
ziehen, die Zeitdauer, die für
den einen Zyklus benötigt
wird, zu verringern, indem die Zeitdauer für jeden Schritt verringert
wird. Wenn jedoch eine nicht ausreichende Zeit gelassen wird, um
zum Beispiel bei Schritt A4 das TaCl4-Gas (das
Metallverbindungsgas) einzuleiten, kann die monoatomare TaCl4-Schicht nicht einheitlich gebildet werden.
Dies verursacht Unregelmäßigkeiten
in der Filmstärke
und den Filmeigenschaften der resultierenden Tantaloxidschicht.
Zusätzlich
wird die Filmdichte verringert, wodurch die elektrischen Eigenschaften
des resultierenden Films verschlechtert werden. Darüber hinaus
können,
wenn bei Schritt A7 eine nicht ausreichende Zeit gelassen wird,
um das H2O-Gas (das oxidierende Gas) einzuleiten,
die Verunreinigungen nicht ausreichend aus der monoatomaren TaCl4-Schicht eliminiert werden, und ihre Oberfläche kann
nicht ausreichend oxidiert werden. Daher verschlechtern sich die
Filmeigenschaften und die elektrischen Eigenschaften des resultierenden Tantaloxidfilms.
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Daher
erfordert die Ablagerung eines Kondensatorisolierfilms mit herausragenden
Filmeigenschaften unter Verwendung der ALD-Technik verglichen mit
der Ablagerung durch die CVD-Technik, die etwa zwei Minuten zur
Ablagerung eines Kondensatorisolierfilm mit der gleichen Stärke benötigt, eine lange
Zeit. Daher ist die Ablagerung des Kondensatorisolierfilms unter
Verwendung der ALD-Technik bei der Massenproduktion von Halbleitereinrichtungen untauglich.
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Bei
der ALD-Technik zum Bilden des Kondensatorisolierfilms fällt auch
auf, daß das
TaCl5-Gas und
das H2O-Gas zur Ablagerung jeder monomolekularen
Schicht im Wechsel eingeleitet werden und daß N2-Gas
oder ein anderes inertes Gas zum Austauschen des Gases in der Reaktionskammer
verwendet wird, gefolgt von der Evakuierung der Reaktionskammer.
Dies erfordert einen komplizierten Umstellungsbetrieb der Ventile
für die
Reaktionskammer.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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In
Anbetracht des obigen ist es ein Ziel der Erfindung, die obigen
Probleme zu lösen
und ein Verfahren zum Bilden eines Metalloxidfilms mit ausgezeichneten
Stufenbedeckungs- und Filmeigenschaften mit einem höheren Durchsatz
in einer Halbleitereinrichtung bereitzustellen.
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Die
Erfindung stellt ein Verfahren zum Bilden einer Halbleitereinrichtung
bereit, umfassend die folgenden Schritte: Ablagern eines monoatomaren Films,
der ein Metall enthält,
auf einer Basis, indem eine Metallquelle verwendet wird, die das
Metall und keinen Sauerstoff enthält; und Ablagern eines Metalloxidfilms,
der ein Oxid des Metalls enthält,
auf dem monoatomaren Film, indem eine CVD-Technik verwendet wird.
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Gemäß dem Verfahren
der Erfindung ermöglicht
der auf der Basis abgelagerte monoatomare Film, daß durch
den Metalloxidfilm-Ablagerungsschritt ein Metalloxidfilm mit ausgezeichneten
Filmeigenschaften mit einem höheren
Durchsatz erhalten wird.
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Die
obigen und weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden
aus der folgenden Beschreibung deutlicher, wobei auf die begleitenden Zeichnungen
Bezug genommen wird.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1A bis 1C sind Schnittansichten, die nacheinander
die Schritte im Verfahren zum Herstellen eines Kondensators gemäß der ersten
Ausführungsform
der Erfindung zeigen.
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2 ist eine Draufsicht, die
Kammern zeigt, die verwendet werden, um einen Kondensatorisolierfilm
gemäß der ersten
Ausführurtgsform
zu bilden.
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3 ist ein Flußdiagramm
der Arbeitsschritte zu Herstellung eines Kondensatorisolierfilms gemäß der ersten
Ausführungsform.
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4A bis 4D sind schematische Schnittansichten,
die nacheinander chemische Reaktion während der Bildung des Kondensatorisolierfilms
gemäß der ersten
Ausführungsform
zeigen.
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5 ist ein Schaubild, das
Ergebnisse von TDDB(Time Dependent Dielectric Breakdown = zeitabhängiger dielektrischer
Durchschlag)-Tests zeigt, die an gemäß der ersten Ausführungsform
und dem herkömmlichen
Verfahren gebildeten Kondensatorisolierfilmen ausgeführt wurden.
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6 ist ein Flußdiagramm,
das die Arbeitsschritte in einem Prozeß zur Herstellung eines Kondensatorisolierfilms
gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der Erfindung zeigt.
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7 ist ein Flußdiagramm,
das die Arbeitsschritte in einem Prozeß zur Herstellung eines Kondensatorisolierfilms
unter Verwendung der ALD-Technik zeigt.
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BEVORZUGTE
AUSFÜHRUNGSFORMEN
DER ERFINDUNG
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Im
folgenden wird die Erfindung gemäß ihren bevorzugten
Ausführungsformen
mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen im Detail beschrieben.
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Die
erste Ausführungsform
ist ein Beispiel, in dem die Erfindung auf ein Verfahren zum Bilden
eines Kondensatorisolierfilms, der aus Tantaloxidfilm hergestellt
ist, angewendet wird. Mit Bezug auf 1A bis 1C sind aufeinanderfolgende
Schritte des Vorgangs zur Herstellung des Kondensatorisolierfilms
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
gezeigt. Bevor der Kondensatorisolierfilm gebildet wird, wird ein
untenliegender Film gebildet, auf dem der Kondensatorisolierfilm
abgelagert werden soll. Wie in 1A gezeigt,
wird ein erster Zwischenschichtisolierfilm 12, der aus
Siliziumoxid hergestellt ist, auf einem Siliziumsubstrat 11 gebildet.
Anschließend
wird ein Durchgangsloch 13a im ersten Zwischenschichtisolierfilm 12 gebildet,
um darin einen Abschnitt des Siliziumsubstrats 11 freizulegen.
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Danach
wird das Durchgangsloch 13a mit p-dotiertem Polysilizium
gefüllt,
um einen Kontaktstopfen 13 zu bilden.
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Wie
in 1B gezeigt, wird
dann ein aus Siliziumoxid hergestellter zweiter Zwischenschichtisolierfilm 14 auf
dem ersten Zwischenschichtisolierfilm 12 und dem Kontaktstopfen 13 gebildet.
Dann wird ein zylindrisches Loch 15a im zweiten Zwischenschichtisolierfilm 14 gebildet,
um einen Abschnitt des ersten Zwischenschichtisolierfilms 12 freizulegen, der
den Kontaktstopfen 13 umgibt.
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Eine
HSG (Hemi-Spherical Grain = halbsphärisches Korn)-Schicht 15,
die aus p-dotiertem Polysilizium gebildet ist, wird dann als Bodenelektrode
auf dem zweiten Zwischenschichtisolierfilm 14 gebildet,
wo das zylindrische Loch 15a gebildet ist. Unter Verwendung
eines RTN(Rapid Thermal Nitration = schnelle thermische Nitrierung)-Verfahrens
wird die HSG-Schicht 15 dann
nitriert, um einen Siliziumnitridfilm 16 als untenliegenden
Film zu bilden.
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Dann
wird der Kondensatorisolierfilm 17 darauf gebildet. 2 ist eine Draufsicht, die
ein Ablagerungssystem zum Ablagern des Kondensatorisolierfilms 17 auf
einem Wafer zeigt. In 2 umfaßt das Ablagerungssystem
eine erste Reaktionskammer 22, die zur Ablagerung unter
Verwendung des ALD-Vefahrens verwendet wird, eine zweite Reaktionskammer 23,
die zur Ablagerung unter Verwendung der CVD-Technik verwendet wird,
und eine Überführungskammer 24,
die zum Überführen des Wafers
(Substrats) 21 zwischen der ersten Ablagerungskammer 22 und
der zweiten Ablagerungskammer 23 verwendet wird. Die Uberführungskammer 24 weist
darin einen Roboterarm 25 zum Tragen des Wafers (Substrats) 21 auf,
und wird normalerweise unter Vakuum gehalten. Andere Einrichtungen
sind in der Zeichnung nicht gezeigt.
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Mit
Bezug auf 3 ist ein
Flußdiagramm gezeigt,
das die Arbeitsschritte im Prozeß zum Bilden des Kondensatorisolierfilms
gemäß der vorliegenden Ausführungsform
darstellt. 4A bis 4D zeigen schematische Schnittansichten
des untenliegenden Siliziumnitridfilms 16, auf dem der
Kondensatorisolierfilm 17 gebildet werden soll, während der
in 3 gezeigten aufeinanderfolgenden
Schritte. Als erstes wird der Wafer 21, für den der
RTN-Prozeß beendet ist,
in die erste Reaktionskammer 22 eingeführt. Die Substrattemperatur
wird bei 300°C
gehalten, und der Umgebungsdruck in der ersten Reaktionskammer wird
bei 400 Pa gehalten, während
H2O-Gas bei einer Flußrate von 50 SCCM (Standard-Kubikzentimeter pro Minute) 10 Sekunden
lang eingeleitet wird (Schritt S1). Wie in 4A gezeigt, bewirkt dies, daß sich eine
OH-Gruppe an die Oberfläche
des Siliziumnitridfilms 16 bindet. Danach wird N2-Gas bei einer Flußrate von 2 SLM (Standard-Liter
pro Minute) eingeleitet, um nicht reagiertes H2O-Gas
aus der ersten Reaktionskammer 22 zu spülen, wie in 4B gezeigt (Schritt S2). Die erste Kammer 22 wird
dann evakuiert und 10 Sekunden lang unter Vakuum gehalten (Schritt
S3).
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Anschließend wird
TaCl5-Gas 10 Sekunden lang bei
einer Flußrate
von 50 SCCM in die erste Reaktionskammer 22 eingeleitet
(Schritt S4). Wie in 4C gezeigt,
ersetzt dies die H-Atome in der OH-Gruppe auf der Oberfläche des
Siliziumnitridfilms 16 durch die TaCl4-Gruppe im TaCl5-Gas, wodurch eine monoatomare Impfschicht
aus TaCl4-Gruppen mit an die Oberfläche die
Siliziumnitridfilms 16 gebundenen O-Atomen gebildet wird.
Die monoatomare Impfschicht, die bei diesem Prozeß gebildet
wird, zeigt eine einheitliche Filmstärke und hervorragende Filmeigenschaften, ähnlich dem
Fall, wenn die ALD-Technik verwendet wird, um die monoatomaren Schichten
abzulagern. Dann wird N2-Gas bei einer Flußrate von
2 SLM eingeleitet, um das nicht reagierte TaCl5-Gas
aus der ersten Reaktionskammer 22 zu spülen, wie in 4D gezeigt (Schritt S5). Die erste Kammer 22 wird
dann evakuiert und 10 Sekunden lang unter Vakuum gehalten (Schritt
S6).
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Dann
wird der Wafer 21 aus der ersten Reaktionskammer 22 durch
die Überführungskammer 24 in
die zweite Reaktionskammer 23 überführt, wo der CVD-Prozeß ausgeführt wird.
Die Substrattemperatur wird bei 430°C gehalten, und der Umgebungsdruck
in der zweiten Reaktionskammer 23 wird bei 400 Pa gehalten,
während
Ta(OC2H5)5-Gas bei einer Flußrate von 200 mg/min und O2-Gas bei einer Flußrate von 1,5 SLM in die zweite
Reaktionskammer 23 eingeleitet wird (Schritt S7). Dieser
Schritt ersetzt die Cl-Atome der TaCl4-Gruppe
auf der Substratoberfläche
durch O2-Atome, um eine TaO2-Schicht
zu bilden. Dann wird eine Bulkschicht aus Tantaloxid darauf abgelagert,
wodurch der aus Tantaloxid hergestellte Kondensatortsolierfilm 17 gebildet
wird, wie in 1C gezeigt.
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Da
der unter Verwendung der CVD-Technik gebildete Tantaloxidfilm und
die Impfschicht aus der gleichen Substanz hergestellt sind, kann
selbst ohne Verwendung eines Krtstallkerns eine geeignete Ablagerungsrate
bei der Ablagerung des Tantaloxidfilm erreicht werden. Zum Beispiel
erreicht eine nur vier Minuten lange Einführung von Gas eine Ablagerung eines
10 nm starken Tantaloxidfilms. Danach wird ein TiN-Film 18 oder
dergleichen als Oberelektrode auf dem Kondensatortsolierfilm 17 abgelagert,
wodurch die Gesamtstruktur eines Kondensators 19 erreicht wird.
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Wie
oben beschrieben, wird beim Verfahren zum Bilden des Kondensatortsolierfilms
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
eine Bulkschicht des Tantaloxids auf der Impfschicht ausgebildet,
die das gleiche Material wie die Bulkschicht hat. Daher ist es nicht
notwendig, auf dem untenliegenden Film verstreute Kristallkerne
zu bilden, anders als in dem Fall, daß der Kondensatortsolierfilm
unter Verwendung der herkömmlichen
CVD-Technik direkt auf dem untenliegenden Film abgelagert wird.
Zusätzlich
offenbart die vorliegende Ausführungsform
einen Kondensatortsolierfilm, der eine ausgezeichnete Stufenbedeckung
aufweist und ausgezeichnete Filmeigenschaften zeigt. Die ALD-Technik
wird nur im Stadium zum Bilden der monoatomaren Impfschicht verwendet,
gefolgt von der CVD-Technik, um die Bulkschicht darauf auszubilden.
Dies ermöglicht
dem Verfahren der vorliegenden Ausführungsform, den Kondensatortsolierfilm
mit besseren Filmeigenschaften mit einem höheren Durchsatzgrad zu bilden.
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In
der vorliegenden Ausführungsform
werden Schritt S1 bis Schritt S6 in der ersten Reaktionskammer 22 durchgeführt, und
Schritt S7 wird in der zweiten Reaktionskammer 23 durchgeführt, wie
oben beschrieben. In Fällen,
in denen die Filmablagerungstemperaturen (die Substrattemperaturen)
zwischen Schritt S1 bis Schritt S6 und Schritt S7 nur leicht unterschiedlich
sind, ist es jedoch auch möglich,
die Vorgänge
von Schritt S1 bis Schritt S7 kontinuierlich in einer der Reaktionskammern 22 und 23 durchzuführen. Wenn
die Temperaturdifferenz zum Beispiel 40°C oder weniger beträgt, geht
man davon aus, daß die
Temperatur in der Kammer in kurzer Zeit geändert werden kann. Daher kann
ein hoher Durchsatzgrad beibehalten werden, selbst wenn die Schritte
in einer der Kammern kontinuierlich durchgeführt werden.
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Mit
Bezug auf 5 sind Graphen
gezeigt, die die Ergebnisse von TDDB(Time Dependent Dielectric Breakdown
= zeitabhängiger
dielektrischer Durchschlag)-Tests veranschaulichen, die am Kondensatorsolierfilm
durchgeführt
wurden, der unter Verwendung der CVD-Technik, der ALD-Technik und des Verfahrens
der vorliegenden Ausführungsform aus
Tantaloxidfilmen hergestellt wurde, die verwendet werden, um jeweilige
Kondensatorisolierfilme der gleichen Stärke zu bilden. In 5 gibt die Ordinate die
Weibull-Verteilung wieder, und die Abszisse gibt die Zeit (Sekunden)
wieder, zu der der dielektrische Durch schlag auftritt. Die dielektrischen
Durchschlagzeiten von 40 Proben (als Punkte gezeigt) sind für jedes
der verwendeten Verfahren in der Reihenfolge ihrer Weibull-Verteilungen
angeordnet. Die Tests werden für
alle Proben mit einem Kondensatorisolierfilm einer Stärke von
10 nm durchgeführt,
unter Bedingungen mit einer Umgebungstemperatur von 85°C und mit
einer Belastungsspannung von 4,6 V auf dem Kondensatorisolierfilm.
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In 5 verbessern die Kondensatorisolierfilme,
die unter Verwendung des Verfahrens der vorliegenden Ausführungsform
gebildet sind, verglichen mit den Kondensatorisolierfilmen, die
unter Verwendung der CVD-Technik gebildet sind, die Isoliereigenschaften
deutlich und weisen hervorragende Isoliereigenschaften auf, die
im wesentlichen denen der unter Verwendung der ALD-Technik gebildeten
Kondensatorisolierfilme ähnlich
sind.
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In
der ALD-Technik ist es gewünscht,
die Zeitdauer für
den Zyklus des Ausbildens einer einzelnen monoatomaren Schicht zu
verringern, um die Zeitdauer zum Ablagern des gesamten Kondensatorisolierfilms
zu verringern. Weil die zum Bilden der Bulkschicht des Kondensatorisolierfilms
erforderliche Zeit nicht lang ist, besteht in der vorliegenden Ausführungsform
jedoch ein Vorteil darin, daß eine
ausreichende Zeitdauer für
die Bildung der Impfschicht mit hervorragenden Eigenschaften genutzt
werden kann. Indem die Bulkschicht auf der hervorragenden Impfschicht
gebildet wird, kann ein hervorragender Kondensatorisolierfilm erhalten
werden.
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Die
zweite Ausführungsform
ist ein Beispiel, in dem die Erfindung wiederum auf die Bildung
eines aus Tantaloxidfilm hergestellten Kondensatorisolierfilms angewendet
wird. Die vorliegende Ausführungsform
ist der oben beschriebenen ersten Ausführungsform ähnlich, außer daß Schritt S1 der ersten Ausführungsform
in der Umgebung von aktivem Sauerstoffgas durchgeführt wird,
das anstelle des H2O-Gases in der Reaktionskammer
eingeleitet wird.
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In
der vorliegenden Ausführungsform
bewirkt die Einleitung des aktiven Sauerstoffgases in Schritt S1,
daß Sauerstoff
sich durch Oxidation an die Oberfläche die Siliziumnitridfilms 16 bindet.
Dann bewirkt das Vorsehen des TaCl5-Gases
in Schritt S4, daß der an
die Oberfläche
des Siliziumnitridfilms 16 gebundene Sauerstoff sich mit
der TaCl4-Gruppe im TaCl5-Gas verbindet,
wodurch eine monoatomare Impfschicht gebildet wird, die aus der
an die O-Atome auf der Oberfläche
des Siliziumnitridfilms 16 gebundenen TaCl4-Gruppe
hergestellt ist. Daher wird die aus dem Tantaloxidfilm hergestellte
Bulkschicht in der vorliegenden Ausführungsform wie in der ersten
Ausführungsform
angemessen auf der Impfschicht gebildet, die aus dem gleichen Material
hergestellt ist. Daher können ähnliche
Effekte wie in der ersten Ausführungsform
erhalten werden, ohne daß über den
untenliegenden Film verstreute Kristallkerne gebildet werden müssen.
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Die
dritte Ausführungsform
ist ein Beispiel, in dem die Erfindung wiederum auf die Bildung
eines aus Tantaloxidfilm hergestellten Kondensatorisolierfilms angewendet
wird. 6 zeigt die Arbeitsschritte
der vorliegenden Ausführungsform.
Die vorliegende Ausführungsform
ist der ersten Ausführungsform ähnlich,
außer
daß Schritt
S1'-Schritt S3', die den Schritten
S1-Schritt S3 in
der ersten Ausführungsform ähnlich sind,
in der vorliegenden Ausführungsform
wiederholt werden.
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Genauer
wird in Schritt S1' der
vorliegenden Ausführungsform
nach Schritt S6 H2O-Gas unter Schritt S1 ähnlichen
Bedingungen eingeleitet. Als ein Ergebnis werden die Cl-Atome in
der TaCl4-Gruppe durch OH-Atome ersetzt
(Schritt S1'). Dann
wird unter Bedingungen, die Schritt S2 ähnlich sind, N2-Gas eingeleitet,
um das verbleibenden H2O-Gas und die Cl-Atome
(oder HCl-Gas), die bei Schritt S1' ersetzt wurden, aus der ersten Reaktionskammer 22 auszuspülen (Schritt
S2'). Dann wird
die Kammer unter Bedingungen, die Schritt S3 ähnlich sind, auf Vakuum evakuiert
(Schritt S3').
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Gemäß der vorliegenden
Ausführungsform werden
Schrit S1'-Schritt
S3' nach Schritt
S6 ausgeführt,
wodurch die Cl-Atome, die an die Ta-Atome gebunden sind, in Schritt
S1' durch die OH-Gruppe
ersetzt werden und die ersetzten Cl-Atome (HCl-Gas) in Schritt S2' und Schritt S3' aus der ersten Reaktionskammer 22 entfernt
werden, und dann schreitet der Prozeß zu Schritt S7 weiter. Daher
wird verhindert, daß durch
die Cl-Atome gebildete Verunreinigungen den Kondensatorisolierfilm
kontaminieren, und der resultierende Kondensatorisolierfilm weist hervorragende
Filmeigenschaften auf.
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In
den Beispielen der ersten bis dritten Ausführungsformen wird TaCl5 als Metallquelle dafür verwendet. Es ist jedoch
auch möglich,
TaF5, Ta(N(C2H5) 2 )3 oder dergleichen als Metallquelle zu verwenden.
Durch Verwendung von Al-, Ti-, Hf- oder Nb-Metallegierungen als
Metallquelle ist es darüber hinaus
auch möglich,
einen Metalloxidfilm zu bilden, der aus Aluminiumoxid, Titanoxid,
Hafniumoxid oder Nioboxid hergestellt ist. Durch Verwendung von Al(CH3) 3 als
Metallquelle ist es zum Beispiel möglich, Aluminiumoxid zu bilden.
Durch Verwendung von TiCl4 oder Ti(N(CH3)2)4)
als Metallquelle ist es möglich,
Titanoxid zu bilden. Durch Verwendung von Hf(N(CH3) 2 )4, Hf(N(C2H5)(CH3)) 4 oder Hf(N(C2H5) 2 )4 als Metallquelle ist es möglich, Hafniumoxid
zu bilden. Durch Verwendung von NbCl5, NbF5 oder Nb(N(C2H5) 2 )3 als Metallquelle ist es möglich, Nioboxid
zu bilden.
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In
den ersten bis dritten Ausführungsformen werden
H2O-Gas oder aktives Sauerstoffgas als oxidierendes
Gas verwendet. Es ist auch möglich,
O2, Ozon oder N2O
als oxidierendes Gas zu verwenden. Wahlweise kann auch Fluorwasserstoffsäure verwendet
werden, um eine Fluorwasserstoffsäureverarbeitung durchzuführen. Darüber hinaus
wird in den ersten bis dritten Ausführungsformen der Metalloxidfilm
auf dem Siliziumnitridfilm gebildet, der unter Verwendung des RTN-Verfahrens
gebildet wird. Ein ähnliches
Verfahren wie in den Ausführungsformen
kann jedoch auch verwendet werden, um den Metalloxidfilm zum Beispiel
auf einem Siliziumsubstrat, einem Polysiliziumfilm oder einem metallischen
Film zu bilden.
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Da
die obigen Ausführungsformen
nur als Beispiele beschrieben sind, ist die Erfindung nicht auf die
obigen Ausführungsformen
beschränkt,
und verschiedene Modifikationen oder Änderungen davon können von
Fachleuten leicht vorgenommen werden, ohne vom Umfang der Erfindung
abzuweichen.