DE102004003694A1 - Anordnung zum Umwandeln von thermischer in motorische Energie - Google Patents
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Abstract
Eine Anordnung zum Umwandeln von thermischer in motorische Energie umfasst mindestens einen Druckbehälter (1, 2, 3, 4), der mindestens eine obere Einspritzöffnung (5, 6) für ein warmes und/oder kaltes Fluid aufweist, und mindestens eine mit einem Arbeitskreislauf (8) gekoppelte Flüssigkolbenpumpe (25) innerhalb des Druckbehälters (1, 2, 3, 4). In dem Druckbehälter (1, 2, 3, 4) ist eine mit einer Bohrung (26) versehene horizontale Wandung (27) vorgesehen, wobei sich oberhalb der Wandung (27) ein Gas oder Gasgemisch und unterhalb der Wandung (27) die Flüssigkkolbenpumpe (25) befindet.
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zum Umwandeln von thermischer in motorische Energie mit mindestens einem Druckbehälter, der mindestens eine obere Einspritzöffnung für ein warmes und/oder kaltes Fluid aufweist, und mit einer mit einem Arbeitskreislauf gekoppelten Flüssigkolbenpumpe innerhalb des Druckbehälters.
- Die
EP 1 159 512 B1 beschreibt ein Gasausdehnungselement für eine Anordnung zum Umwandeln von thermischer in motorische Energie, bestehend aus einem mit einem Gas- oder Gasgemisch gefüllten geschlossenen Druckbehälter, der über einen verschiebbaren Kolben mit den Anordnung wirksam verbunden ist und eine obere Einspritzöffnung für Warmwasser sowie eine obere Einspritzöffnung für Kaltwasser und eine untere Wasserablauföffnung hat. Die untere Wasserablauföffnung ist am unteren Ende eines den Druckbehälter nach unten überragenden Sumpfes angeordnet, der einen wesentlich kleineren Durchmesser als der Druckbehälter hat, und der Kolben ist als Flüssigkolbenpumpe ausgebildet, die eingangsseitig mit der Wasserablauföffnung des Druckbehälters, der ein Wasserzulauf eines Arbeitskreislaufes zugeordnet ist, und ausgangsseitig mit einem Wasserablauf des Arbeitskreislaufes verbunden ist. - Des Weiteren offenbart die
DE 102 09 998 A1 ein Gasausdehnungselement für eine Anordnung zum Umwandeln von thermischer in motorische Energie, bestehend aus einem mit einem Gasgemisch gefüllten geschlossenen Druckbehälter, der über einen Flüssigkolben mit der Anordnung wirksam verbunden ist und jeweils eine obere Einspritzöffnung für Warmwasser sowie für Kaltwasser und eine untere mit einem Arbeitskreislauf verbundene Wasserablauföffnung aufweist. Der Flüssigkolben ist innerhalb des Druckbehälters vorgesehen und auf der druckbeaufschlagten Oberfläche des Flüssigkolbens schwimmt eine von dem Gas oder Gasgemisch beaufschlagte druckbeständige Trennschicht. Ein solches Gasausdehnungselement ist auch aus derUS 3 608 311 A1 bekannt. Hierbei steht der Flüssigkolben über jeweils eine Öffnung mit einem Vorlauf und einem Rücklauf eines Arbeitskreislaufes sowie mit den Einspritzöffnungen für Warm- und Kaltwasser in Verbindung. Diese Gasausdehnungselemente sind insofern nachteilig, als das bei der Zufuhr von Warmwasser expandierende Gas den Flüssigkolben nur unzureichend beaufschlagt und eine verhältnismäßig große Wärmemenge des gespritzten Warmwassers in den Flüssigkolben eingetragen wird und damit nicht mehr zur Expansion des Gases zur Verfügung steht, weshalb die Anordnung zum Umwandeln von thermischer in motorische Energie einen relativ geringen Wirkungsgrad aufweist. - Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Anordnung zum Umwandeln von thermischer in motorische Energie der eingangs genann ten Art zu schaffen, die bei einem einfachen Aufbau einen relativ hohen Wirkungsgrad aufweist.
- Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass der Druckbehälter eine mit einer Bohrung versehene horizontale Wandung aufweist, wobei sich oberhalb der Wandung ein Gas oder Gasgemisch und unterhalb der Wandung die Flüssigkolbenpumpe befindet.
- Mit der horizontalen Wandung wird eine thermische Trennung zwischen den abwechselnd mit einem warmen bzw. kalten Fluid beaufschlagten Gas und der Flüssigkolbenpumpe erzielt. Hierbei bildet die Bohrung eine Art Sumpf, der ein Überströmen des gasförmigen Mediums in den Bereich der Flüssigkolbenpumpe reduziert und damit einen Wärmeübergang zwischen der Luft und dem Flüssigkolben vermindert, wobei ausfallendes Kondensat durch die Bohrung in den Flüssigkolben gelangt. Des Weiteren stellt die örtliche Begrenzung durch die Wandung ein schnelles Durchdringen des Gases mit dem warmen bzw. kalten Fluid zur Expansion bzw. Kontraktion der Luft sicher.
- Bevorzugt erweitert sich die Bohrung in Richtung des mit Gas gefüllten Abschnittes des Druckbehälters konisch. Durch die Konizität der Bohrung, die sich bis annähernd an die Wand des Druckbehälters erstreckt, ist das Sammeln und Ableiten von Kondensat aus dem mit Gas gefüllten Abschnitt des Druckbehälters begünstigt, wobei sich die Bohrung aufgrund ihres zylindrischen Teils günstig auf den Wärmeübergang zwischen dem Gas und dem Flüssigkolben auswirkt.
- Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung ist in die Wandung ein Schwimmerventil mit der Bohrung zur Füllstandsbegrenzung der Flüssigkolbenpumpe eingesetzt. Das Schwimmerventil gibt beim Expandieren des Gases im Druckbehälter die Bohrung frei, damit eine Beaufschlagung der Flüssigkolbenpumpe stattfindet, und verschließt die Bohrung beim Erreichen eines Maximalfüllstandes der Flüssigkolbenpumpe, um ein Überströmen der Flüssigkeit in den mit Gas gefüllten Bereich des Druckbehälters zu verhindern.
- Vorzugsweise umfasst das Schwimmerventil einen in die Wandung eingeschraubten Korb zur Aufnahme einer Kunststoffkugel, wobei der Korb den zylindrischen Teil der Bohrung aufweist. Die Kunststoffkugel hat eine geringere Dichte als die Flüssigkeit der Flüssigkolbenpumpe und ist derart bemessen, dass sie die Bohrung verschließt.
- Um die Kunststoffkugel des Schwimmerventils vor einer thermischen Beschädigung bei einer Gasbeaufschlagung mit dem warmen Fluid zu schützen, trägt in Ausgestaltung der Korb einen über Distanzbuchsen befestigten Schirm, der in den mit Gas oder Gasgemisch gefüllten Bereich des Druckbehälters ragt. Der Schirm kann beispielsweise aus einem metallischen Werkstoff gefertigt sein und verhindert die direkte Beaufschlagung der Kunststoffkugel mit dem Fluid. Des Weiteren trägt der Schirm zu einer Verteilung des in den Druckbehälter eingespritzten Fluids bei, das demnach das Gas innerhalb des Druckbehälters relativ schnell durchdringt.
- Zweckmäßigerweise weist der Druckbehälter an seinem unteren Ende einen Anschlussstutzen zur Verbindung mit einer Vorlaufleitung des Arbeitskreislaufes auf. Vorteilhafterweise ist der Anschlussstutzen mit einem Rücklauf des Arbeitskreislaufes gekoppelt. In dieser Kombination, in der sowohl die Vorlaufleitung als auch die Rücklaufleitung des Arbeitskreislaufes mit dem Anschlussstutzen verbunden sind, ist der Flüssigkolben bzw. die Füllstandshöhe innerhalb der Flüssigkolbenpumpe durch eine relativ einfache Schwimmerschaltung zu erfassen bzw. durch das Schwimmerventil zu begrenzen. Alternativ dazu ist die Rücklaufleitung des Arbeitskreislaufes, insbesondere unter Zwischenschaltung eines steuerbaren Ventils, mit einer zu der Einspritzöffnung für das kalte Fluid oder zu einem Vorratsbehälter für das Fluid führenden Leitung verbunden. Das Fluid in der Rücklaufleitung des Arbeitskreislaufes befindet sich auf einem relativ niedrigen Temperaturniveau und kann als kaltes Fluid in den Druckbehälter geleitet werden, um ein Kontrahieren des darin befindlichen Gases zu bewirken.
- Um die translatorische Bewegung der Flüssigkolbenpumpe in eine rotatorische Bewegung umzuwandeln, führt die Vorlaufleitung zu einer Turbine, von der die Rücklaufleitung abgeht.
- Zum Laden des Speisewasserkreislaufs und zum Druckausgleich innerhalb der Anordnung ist vorzugsweise die Vorlaufleitung über eine Leitung an den Vorratsbehälter angeschlossen. Der Füllstand des Vorratsbehälters ist mit einem eingesetzten Schwimmerventil regulierbar.
- Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung geht von dem Vorratsbehälter eine Leitung ab, die unter Zwischenschaltung von Ventilen zu einer Heiz- und einer Kühleinrichtung für das Fluid verzweigt. Hierbei können die Ventile beispielsweise als relativ einfache Rückschlagventile ausgebildet sein, um das Gas innerhalb des Druckbehälters druckgesteuert abwechselnd mit warmem oder kaltem Fluid zu beaufschlagen, wobei selbstverständlich auch die Anordnung eines gesteuerten Mehrwege-Ventils denkbar ist. Zweckmäßigerweise sind die Heiz- und die Kühleinrichtung jeweils unter Zwischenschaltung eines gesteuerten Ventils mit einer der Einspritzöffnungen gekoppelt.
- Vorzugsweise ist das Fluid Wasser oder eine Pentan, Toluol oder Silikonöl enthaltende organische Substanz. Solche organischen Substanzen finden im Kraftwerksbetrieb im so genannten Organic Rankine Cycle (ORC) Verwendung und haben den Vorteil, dass sie bei Umgebungsdruck bereits bei verhältnismäßig geringen Temperaturen verdampfen.
- Zur weitergehenden Steigerung der Leistung der Anordnung ist nach einer vorteilhaften Weiterbildung des Erfindungsgedankens zwischen jeweils zwei Druckbehältern eine Kurzschlussrohrleitung mit mindestens einem steuerbaren Ventil zum Druckausgleich zwischen den Druckbehältern nach dem Verrichten der Arbeit des Gases vorgesehen. Am Ende der Arbeitsphase herrscht zwischen den beiden Druckbehältern eine Druckdifferenz, die durch das warme Gas des einen Druckbehälters und das kalte Gas des anderen Druckbehälters bedingt ist. Mit dem Druckausgleich findet eine Wärmeströmung statt, wodurch die noch vorhandene Wärmeenergie in dem ei nen Druckbehälter zur Erwärmung des Gases des anderen Druckbehälters bis zu einer Ausgleichtemperatur ausgenutzt wird. Gleichzeitig steigt die Gasmenge in dem Druckbehälter mit dem expandierenden Gas, womit eine Steigerung der Druckdifferenz zwischen den beiden Druckbehältern und damit eine Leistungserhöhung einhergeht.
- Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen verwendbar sind. Der Rahmen der vorliegenden Erfindung ist nur durch die Ansprüche definiert.
- Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispieles unter Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
-
1 eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Anordnung zum Umwandeln von thermischer in motorische Energie, -
2 eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit II gemäß1 im Teilschnitt, -
3 eine vergrößerte Schnittdarstellung der Einzelheit III gemäß2 , -
4 eine Draufsicht auf die Darstellung nach3 und -
5 eine Prinzipdarstellung eines Druck-Zeit-Diagramms der Anordnung nach1 . - Die Anordnung umfasst vier Druckbehälter
1 ,2 ,3 ,4 , die jeweils eine obere Einspritzöffnung5 für warmes Wasser sowie eine obere Einspritzöffnung6 für kaltes Wasser und an ihren unteren Enden einen Anschlussstutzen7 zur Verbindung mit einem Arbeitskreislauf8 aufweisen. Die Einspritzöffnung5 für warmes Wasser steht über eine Leitung9 mit einer eingesetzten Heizeinrichtung10 mit einem zugeordneten als Rückschlagventil ausgebildeten Ventil11 in Verbindung, das über eine Leitung14 mit einem als Überströmbehälter dienenden Vorratsbehälter15 für den Ladekreislauf gekoppelt ist. Im Weiteren ist die Leitung14 über ein weiteres als Rückschlagventil ausgebildetes Ventil37 über eine mit einer Kühleinrichtung13 gekoppelte Leitung12 mit der Einspritzöffnung6 für kaltes Wasser verbunden. Der Anschlussstutzen7 jedes Druckbehälters1 ,2 ,3 ,4 mündet zum einen unter Zwischenschaltung eines Rückschlagventils16 in eine Vorlaufleitung17 und zum anderen in eine ebenfalls ein Rückschlagventil18 aufweisende Rücklaufleitung19 des Arbeitskreislaufes8 , wobei die Vorlaufleitung17 sowohl mit einer Turbine20 als auch unter Zwischenschaltung eines Rückschlagventils24 mit dem Vorratsbehälter15 gekoppelt ist. Die die Druckbehälter1 ,2 ,3 ,4 verbindende Rücklaufleitung19 ist unter Zwischenschaltung eines steuerbaren als Zwei-Wege-Ventil ausgestalteten Ventils22 mit der Turbine20 verbunden. - Innerhalb eines jeden Druckbehälters
1 ,2 ,3 ,4 ist eine mit dem Arbeitskreislauf8 gekoppelte Flüssigkolbenpumpe25 ausgebildet. Hierzu weist jeder Druckbehälter1 ,2 ,3 ,4 eine mit einer Bohrung26 versehene horizontale Wandung27 auf, wobei oberhalb der Wandung27 das Gas und unterhalb der Wandung27 die Flüssigkolbenpumpe25 vorhanden ist. Die Bohrung26 erweitert sich innerhalb der Wandung27 in Richtung des mit Gas gefüllten Abschnittes des Druckbehälters1 ,2 ,3 ,4 konisch bis zur Innenwandung des Druckbehälters1 ,2 ,3 ,4 , um anfallendes Kondensat zu sammeln und zur Flüssigkolbenpumpe25 zu leiten. In die in den Druckbehälter1 ,2 ,3 ,4 eingeschweißte Wandung25 ist ein Schwimmerventil28 eingeschraubt, das in den Bereich der Flüssigkolbenpumpe25 ragt, um deren Füllstand zu begrenzen. Die obere Stirnseite30 des Schwimmerventils28 ist korrespondierend zu dem konischen Verlauf der Bohrung26 ausgebildet und schließt bündig damit ab. Des Weiteren befindet sich der zylindrische Teil29 der Bohrung26 zentrisch in dem Schwimmerventil28 . In der oberen Stirnseite30 des Schwimmerventils28 befinden sich zwei zueinander beabstandete Sacklöcher31 für ein Einschraubwerkzeug. In einem Korb32 des Schwimmerventils28 , der mit einem Deckel33 verschlossen ist, ist eine Kunststoffkugel34 angeordnet, die zum Verschließen der Bohrung26 beim Erreichen eines maximalen Füllstandes der Flüssigkolbenpumpe25 dient. Um die Kunststoffkugel34 vor einer thermischen Belastung beim Einspritzen des warmen Fluids in den Druckbehälter1 ,2 ,3 ,4 zu schützen, ist auf der oberen Stirnseite30 des Schwimmerventils28 ein im Wesentlichen rechteckförmiger Schirm35 über Distanzbuchsen36 angeschraubt. - Zu Beginn des Betriebs der Anordnung findet zunächst ventilgesteuert ein Druckausgleich zwischen den Druckbehältern
1 und2 statt, wie es durch Pfeil A in3 symbolisiert ist. Der Pfeil B weist auf den Zeitpunkt hin, bei dem warmes Wasser in den Druckbehälter3 eingespritzt wird, das ein Expandieren des in diesem Druckbehälter3 vorhandenen Gases bewirkt. Durch das expandierende Gas wird der verschiebbare Kolben der Flüssigkolbenpumpe25 verlagert, der somit translatorische Arbeit verrichtet, die über die Vorlaufleitung17 des Arbeitskreislaufes8 der Turbine20 zur Umwandlung in rotatorische Arbeit zugeführt wird. Nach dem Druckanstieg und dem nach der Kolbendisplazierung der Flüssigkolbenpumpe25 des Druckbehälters3 entsprechenden Druckabfall in diesem Druckbehälter3 fällt Wasser aus, das über die Bohrung26 in die Flüssigkolbenpumpe25 geleitet wird. Gleichzeitig wird, wie durch Pfeil C angegeben, in der Kühleinrichtung13 aufbereitetes Kaltwasser über die entsprechende Einspritzöffnung6 in den Druckbehälter4 gespritzt. Beim Einsprühen des Kaltwassers in diesen Druckbehälter4 kontraktiert das Gas und verrichtet ebenfalls über den verschiebbaren Kolben der entsprechenden Flüssigkolbenpumpe25 Arbeit. Während dieser Phase befinden sich die Druckbehälter1 ,2 auf einem Druckniveau, das ihrem Ausgleichsdruck entspricht. Nach der Übertragung der nutzbaren Expansions- bzw. Kontraktionsarbeit des Gases erfolgt ein Druckausgleich zwischen den Druckbehältern3 ,4 , wobei gleichzeitig in den Druckbehälter1 kaltes Wasser und in den Druckbehälter2 warmes Wasser eingeleitet wird, so dass deren zugeordneten Flüssigkolbenpumpen25 Kontraktions- bzw. Expansionsarbeit verrichten. Der Zeitpunkt des Einspritzens von kaltem Wasser in den Druckbehälter1 ist durch den Pfeil D und der des Einspritzens von warmem Wasser in den Druckbehälter2 durch den Pfeil E dargestellt. - Das steuerbare Ventil
22 in der Rücklaufleitung19 ist derart geschaltet, dass es verhindert, dass Wasser in die Druckbehälter1 ,2 ,3 ,4 gelangt, solange zwischen jeweisl zwei Druckbehältern1 ,2 ,3 ,4 ein Druckausgleich herrscht.
Claims (14)
- Anordnung zum Umwandeln von thermischer in motorische Energie mit mindestens einem Druckbehälter (
1 ,2 ,3 ,4 ), der mindestens eine obere Einspritzöffnung (5 ,6 ) für ein warmes und/oder kaltes Fluid aufweist, und mit einer mit einem Arbeitskreislauf (8 ) gekoppelten Flüssigkolbenpumpe (25 ) innerhalb des Druckbehälters (1 ,2 ,3 ,4 ), dadurch gekennzeichnet, dass der Druckbehälter (1 ,2 ,3 ,4 ) eine mit einer Bohrung (26 ) versehene horizontale Wandung (27 ) aufweist, wobei sich oberhalb der Wandung (27 ) ein Gas oder Gasgemisch und unterhalb der Wandung (27 ) die Flüssigkolbenpumpe (25 ) befindet. - Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Bohrung (
26 ) in Richtung des mit Gas gefüllten Abschnittes des Druckbehälters (1 ,2 ,3 ,4 ) konisch erweitert. - Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in die Wandung (
27 ) ein Schwimmerventil (28 ) mit der Bohrung (26 ) zur Füllstandsbegrenzung der Flüssigkolbenpumpe (25 ) eingesetzt ist. - Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwimmerventil (
28 ) einen in die Wandung (27 ) eingeschraubten Korb (32 ) zur Aufnahme einer Kunststoffkugel (34 ) umfasst, wobei der Korb (32 ) den zylindrischen Teil (29 ) der Bohrung (26 ) aufweist. - Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Korb (
32 ) einen über Distanzbuchsen (36 ) befestigten Schirm (35 ) trägt, der in den mit Gas oder Gasgemisch gefüllten Bereich des Druckbehälters (1 ,2 ,3 ,4 ) ragt. - Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckbehälter (
1 ,2 ,3 ,4 ) an seinem unteren Ende einen Anschlussstutzen (7 ) zur Verbindung mit einer Vorlaufleitung (17 ) des Arbeitskreislaufes (8 ) aufweist. - Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussstutzen (
7 ) mit einer Rücklaufleitung (19 ) des Arbeitskreislaufes (8 ) gekoppelt ist. - Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Rücklaufleitung (
19 ) des Arbeitskreislaufes (8 ), insbesondere unter Zwischenschaltung eines steuerbaren Ventils, mit einer zu der Einspritzöffnung (6 ) für das kalte Fluid oder zu einem Vorratsbehälter (15 ) für das Fluid führenden Leitung verbunden ist. - Anordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorlaufleitung (
17 ) zu einer Turbine (20 ) führt, von der die Rücklaufleitung (19 ) abgeht. - Anordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorlaufleitung (
17 ) über eine Leitung an den Vorratsbehälter (15 ) angeschlossen ist. - Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass von dem Vorratsbehälter (
15 ) eine Leitung (14 ) abgeht, die unter Zwischenschaltung von Ventilen (11 ,37 ) zu einer Heiz- (10 ) und einer Kühleinrichtung (13 ) für das Fluid verzweigt. - Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Heiz- (
10 ) und die Kühleinrichtung (13 ) jeweils unter Zwischenschaltung eines gesteuerten Ventils mit einer der Einspritzöffnungen (5 ,6 ) gekoppelt sind. - Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Fluid Wasser oder eine Pentan, Toluol oder Silikonöl enthaltende organische Substanz ist.
- Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen jeweils zwei Druckbehältern (
1 ,2 ,3 ,4 ) eine Kurzschlussrohrleitung mit mindestens einem steuerbaren Ventil zum Druckausgleich zwischen den Druckbehältern (1 ,2 ,3 ,4 ) nach dem Verrichten der Arbeit des Gases vorgesehen ist.
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