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DE102004003082B4 - Kathetereinrichtung - Google Patents

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DE102004003082B4
DE102004003082B4 DE102004003082A DE102004003082A DE102004003082B4 DE 102004003082 B4 DE102004003082 B4 DE 102004003082B4 DE 102004003082 A DE102004003082 A DE 102004003082A DE 102004003082 A DE102004003082 A DE 102004003082A DE 102004003082 B4 DE102004003082 B4 DE 102004003082B4
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bending
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Martin Dr. Kleen
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Siemens Healthcare GmbH
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Siemens Corp
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Abstract

Kathetereinrichtung, umfassend einen Katheter zum Einführen in ein Hohlraumorgan, insbesondere ein Gefäß, wobei im Katheterinneren mehrere um die Katheterlängsachse und zumindest über einen Teil der Katheterlänge verteilt angeordnete schlauch- oder ballonartige und separat mit einem Füllmedium befüllbare Biegeelemente (12, 12a, ..., 12l) aus einem unelastischen Kunststoffmaterial, die beim Befüllen eine gekrümmte geometrische Form annehmen, vorgesehen sind, die im drucklosen Zustand flexibel sind und sich durch Druckaufbau in ihrem Inneren versteifen und die vorgegebene gekrümmte Form einnehmen, sowie eine mit dem Katheter (2) koppelbare Zufuhreinrichtung (5) für das Füllmedium, die zur separaten Ansteuerung der mehreren katheterseitig vorgesehenen Biegeelemente (12, 12a, ..., 12l) ausgebildet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Kathetereinrichtung, umfassend einen Katheter zum Einführen in ein Hohlraumorgan, insbesondere ein Gefäß.
  • Zur intravaskulären oder intrakardialen Behandlung werden flexible Katheter verwendet, die durch Arterien oder Venen vorgeschoben werden. Sie weisen an ihrem Ende oder an ihrer Seite Funktionsmechanismen auf, beispielsweise zur Stimulation oder Verkochung von Gewebe oder zur Ableitung von elektrischen Signalen. Um den Katheter an den korrekten Stellen im Herz- oder Gefäßsystem platzieren zu können, müssen die Katheter vom Arzt gesteuert bewegt werden. Diese Steuerung muss genau, schnell und sehr flexibel sein, insbesondere da das Gefäßsystem ein in sich verschlungenes, kurvenreiches System ist. Die meiste Zeit der Behandlung nimmt die Navigation des Katheters in Anspruch. Konventionell werden solche Katheter lediglich durch Manipulation des aus dem Patienten herausragenden Endes gesteuert. Durch Drehen, Vorschieben und Zurückziehen des Katheters, beobachtet unter Röntgenkontrolle, verbunden mit einer Krümmung der Katheterspitze wird erreicht, dass die Katheterspitze den gewünschten Weg nimmt, dem der restliche Katheter dann folgt. Ein solcher vom Benutzer bewegter Katheter muss eher fest sein, damit Bewegungen zuverlässig auch über Kurven hinweg fortgeleitet werden können. Dies widerspricht jedoch der Forderung nach Sicherheit, da ein steifer Katheter eher Verletzungen verursachen kann.
  • Zur Steuerung ist es bekannt, Drahtzüge zu verwenden, über die das Katheterende bewegt werden kann. Nachteilig ist hier zum einen die Komplexität des Katheters, zum anderen lässt sich kein allzu großer Biegewinkel einstellen. Ferner bekannt ist die magnetische Navigation. Ein solcher Katheter weist am sehr flexibel gestalteten Ende eine Spitze mit magnetischem Material auf. Durch Anlegen eines äußeren homogenen Magnetfelds durch den Patienten kann erreicht werden, dass sich die Katheterspitze und damit das ganze Katheterende entlang der Magnetfeldlinien ausrichtet. Zusammen mit einem Vorschieben des Katheters kann durch komplexe Gefäßverläufe navigiert werden. Dieses Verfahren hat jedoch einen hohen technischen, apparativen und finanziellen Aufwand, ferner ist die Größe des Navigationsvolumens bedingt durch die Magnetfeldabmessung begrenzt.
  • US 5,662,587 A betrifft ein Roboterendoskop, welches über unterschiedliche Mechanismen, teils mechanisch, teils über oder in Kombination mit in dem Roboterendoskop befindlichen Blasebälgen innerhalb eines Gefäßes bewegt werden kann. Die Bewegung des Roboterendoskops erfolgt über eine gesteuerte Befüllung der Blasebälge mit einem Druckmittel.
  • US 2003/0149338 A1 betrifft eine Vorrichtung zur Positionierung, zum Eingriff und/oder zum Untersuchen eines Patienten. Diese umfasst eine Anzahl von paarweise angeordneten Basisteilen, zwischen welchen Basisteilpaaren längliche Blasebälge angeordnet sind, die über Zuführleitungen separat mit einem Druckmittel beaufschlagbar sind, wodurch sich eine Längung bzw. Biegung der Vorrichtung erreichen lässt.
  • US 4,983,165 A offenbart einen Katheter mit um dessen Außenwandung angeordneten Blasebälgen, welche in radialer Richtung bezüglich der Katheterlängsachse expandierbar sind. Eine Biegung des Katheters wird durch Aufblasen eines oder eines Teils der Blasebälge, wodurch sich durch Abstützung an eine Gefäßwand eine geänderte Orientierung der Katheterspitze einstellt, herbeigeführt.
  • Mark A. Saab, „Applications of High-Pressure Balloons in the Medical Device Industry, Medical Device und Diagnostic Industry Magazine, originally published September 2000, recherchierbar unter www.mddionline.com offenbart eine Vielzahl unterschiedlich aufblasbarer Ballone, welche in medizinischen Geräten, wie z. B. Kathetern verwendbar sind.
  • Diese sind durch Beaufschlagung mit einem Druckmittel bezüglich der Katheterlängsachse radial aufblähbar.
  • Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, einen Katheter anzugeben, der ein einfaches Navigieren ermöglicht.
  • Zur Lösung dieses Problems ist eine Kathereinrichtung umfassend einen Katheter vorgesehen, in dessen Innerem mehrere um die Katheterlängsachse und zumindest über einen Teil der Katheterlänge verteilt angeordnete schlauch- oder ballonartige und separat mit einem Füllmedium befüllbare Biegeelemente aus einem unelastischen Kunststoffmaterial, die beim Befüllen eine gekrümmte geometrische Form annehmen, vorgesehen sind, die im drucklosen Zustand flexibel sind und sich durch Druckaufbau in ihrem Inneren versteifen und die vorgegebene gekrümmte Form einnehmen, sowie eine mit dem Katheter koppelbare Zufuhreinrichtung für das Füllmedium, die zur separaten Ansteuerung der mehreren katheterseitig vorgesehenen Biegeelemente ausgebildet ist.
  • Über die im Katheterspitzen- und im sich daran anschließenden Bereich positionierten Biegeelemente kann auf einfache Weise im Bedarfsfall eine Katheterkrümmung realisiert werden, die es ermöglicht, sich sowohl spitzenseitig als auch über die anschließende Katheterlänge, in der die Biegeelemente integriert sind, dem Gefäßverlauf anzupassen und auf einfache Weise beispielsweise in eine Gefäßabzweigung einzufädeln bzw. eine bestimmte Form einzustellen, die dem tatsächlichen Gefäßverlauf im Wesentlichen entspricht, wenn dies gefordert wird. Hierzu ist lediglich ein oder sind mehrere im drucklosen Zustand flexible Biegeelemente mit dem Füllmedium zum Druckaufbau zu beaufschlagen, was über die Zufuhreinrichtung automatisch gesteuert erfolgt. Durch den ansteigenden Druck versteifen sich das oder die Biegeelemente und nehmen eine vorgegebene, gekrümmte Form an, wobei sich je nach Füllstand jede Zwischenform zwischen der völlig flexiblen oder völlig versteiften Form mit verschiedenen Steifigkeitsgraden einstellen lässt.
  • Die Biegeelemente sind um die Katheterlängsachse und über einen Teil der Katheterlänge verteilt angeordnet, wobei ihre Verformungsrichtungen zweckmäßigerweise unterschiedlich ausgerichtet sind. Die Biegeelemente biegen also – bezogen auf die radiale Anordnung um die Katheterlängsachse – alle in eine andere Richtung, so dass eine hochgradige lokale Flexibilität realisiert ist. Diese setzt sich durch die in Längsrichtung verteilte Anordnung der Biegeelemente über die gesamte Katheterlänge, längs welcher die Biegeelemente angeordnet sind, fort. Es ist damit möglich, quasi an beliebigen Katheterpositionen eine entsprechende Biegung einzustellen.
  • Dabei können die Biegeelemente bezogen auf die Katheterlängsachse an einer gemeinsamen Biegelängsposition angeordnet sein, das heißt sie sind bezogen auf die Katheterlänge in segmentartiger Anordnung an mehreren Stellen radial nach außen versetzt. Alternativ oder zusätzlich ist es auch möglich, sie über einen Teil der Katheterlänge verteilt anzuordnen, also über eine bestimmte Katheterlänge eine beliebige Anzahl verteilt und versetzt zueinander angeordneter Biegeelemente vorzusehen, um bezogen auf diesen Längenabschnitt an einer Vielzahl verschiedener Orte eine hinreichende Biegemöglichkeit zu realisieren. Die Länge, längs welcher die Biegeelemente in den beschriebenen Anordnungen angeordnet sind, kann beliebig gewählt sein, dies ist in der Regel abhängig vom Einsatzzweck des Katheters und der Integrationsmöglichkeit der Biegeelemente.
  • Ein Biegeelement selbst ist aus einem unelastischen Material ausgeführt. Zur Erzielung der definierten Form im befüllten Zustand ist die Wandung unsymmetrisch ausgeführt, das heißt, die seitlichen Wandungslängen sind unterschiedlich, so dass sich im befüllten Zustand eine gebogene Form einstellt. Zweckmäßigerweise verwendet man hierzu Polyurethan oder Polytetrafluorethylen, also Materialien, die unelastisch sind, so dass jede Materialdehnung, die in einer Annäherung an eine Kugelform resultiert, vermieden wird. Füllmedien können Flüssigkeiten wie Wasser oder Kochsalzlösung oder eine andere vorzugsweise biokompatible Flüssigkeit oder gasförmige Medien wie Luft oder Sauerstoff oder ein anderes vorzugsweise biokompatibles Gas sein.
  • Nach einer Weiterbildung des Erfindungsgedankens ist vorgesehen, dass zur gezielten Krümmung der Katheterspitze die Zufuhreinrichtung zur automatischen Ansteuerung des oder der benötigten Biegeelemente in Abhängigkeit wenigstens einer die gewünschte Biegerichtung des Katheters betreffenden Information ausgebildet ist, wobei hierfür zweckmäßigerweise eine Eingabeeinrichtung für den Benutzer zur Gabe der die Biegerichtung betreffenden Information vorgesehen ist. Hierbei kann es sich um einen Monitor zur vorzugsweise dreidimensionalen Darstellung des Gefäßes um des Katheters handeln, in welcher Darstellung der Benutzer die Biegerichtung über eine Markierung oder dergleichen definieren kann. Hierüber ist es dem Arzt möglich, beispielsweise die Katheterspitze zur Biegung in einer beliebigen Richtung anzusteuern, er muss lediglich beispielsweise über den Monitor unter Verwendung des Cursors oder dergleichen innerhalb der Bilddarstellung die entsprechende Biegerichtung vorgeben. Die Bilddarstellung zeigt vorzugsweise dreidimensional z. B. einen Gefäßbaum nebst dem Katheter, welche Darstellung auf beliebige Weise über die parallele Röntgenkontrolle oder unter Verwendung anderer Bilddatensätze, die aus vorherigen Untersuchungen (z. B. Magnetresonanztomographie oder Computertomographie) erhalten wurden und in die der über die Röntgenkontrolle erfasste Katheter eingeblendet wird, erzeugt werden kann. Der Arzt kann in diesem Bild zur Definierung der Biegerichtung entsprechend manövrieren.
  • Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung des Erfindungsgedankens sieht vor, die Zufuhreinrichtung zur bezogen auf das Hohlraumorgan im Wesentlichen ortsfesten Beibehaltung einer durch Ansteuerung eines oder mehrerer Biegeelemente erzielten Katheterkrümmung bei einer Bewegung des Katheters durch eine automatische Änderung der Ansteuerung der Biegeelemente auszubilden. Diese Erfindungsausgestaltung ermöglicht es, eine einmal eingenommene Katheterform quasi ”einzufrieren” und ortsfest zu halten, auch wenn der Katheter weiter eingeführt oder herausgezogen wird. Die Krümmung wandert gewissermaßen entlang des Katheters, während er bewegt wird, sie bleibt jedoch bezogen auf die Position im Gefäß ortsfest. Dies hat den beachtlichen Vorteil, dass während der Katheterbewegung eine weitgehend optimale Anpassung der Katheterform an die tatsächliche Krümmung des Gefäßsystems erreicht werden kann, wodurch die Verletzungsgefahr sinkt und Irritationen der Gefäßwand reduziert werden können. Durch die verringerte Reibung an den Gefäßwänden wird auch das Verletzungsrisiko durch Abschaben der Gefäßinnenhaut reduziert. Dies gilt sowohl für das Einführen als auch das Herausziehen des Katheters, was schneller und sicherer vonstatten gehen kann, da ein Verhaken an inneren Gefäßstrukturen aufgrund der Formanpassung weitgehend vermieden wird. Auch kann die Vorschubkraft des Arztes, mit der er den Katheter führt, oder die eines automatischen Einführsystems optimal genutzt werden, wenn der Katheter zumindest lokal formstabil, also steif ist. Hierdurch ist ein unbeabsichtigtes Prolabieren unwahrscheinlicher. Auch wird die Kraft, die zum Vorschieben notwendig ist, geringer, da durch die reduzierte Reibung des formangepassten Katheters an den Gefäßwänden weniger Kraft verloren geht.
  • Um die Formanpassung konstant auch bei der Katheterbewegung vorzunehmen, erfolgt zweckmäßigerweise eine automatische Ansteuerung der Biegeelemente, die benötigt werden, um bei einer Positionsänderung des Katheters die eingestellte Krümmung ortsfest zu halten. Um dies optimal seitens der Zufuhreinrichtung bewerkstelligen zu können, ist diese zur automatischen Ansteuerung basierend auf den benutzerseitig eingegebenen Informationen betreffend die lokal vorzunehmende Krümmung der Katheterspitze sowie von Informationen betreffend die Bewegung des Katheters ausgebildet. Nachdem die Katheterspitze, die die Gefäßkrümmungen als erste durchwandert, zum einfachen Navigieren entsprechend gebogen wird, liegen folglich Informationen betreffend die bezogen auf das Gefäßsystem lokal einzunehmende Katheterform vor. Basierend auf diesen Informationen in Verbindung mit einer Information betreffend die Katheterbewegung ist es nun möglich, bei einer Bewegung des Katheters zum Einführen in das Gefäß die lokale Gefäßform beizubehalten, es sind lediglich entsprechende Biegeelemente in dem nachfolgenden, die Gefäßbiegung durchwandernden Katheterabschnitten anzusteuern. Das heißt, ein Vorschub des Katheters um x cm führt dazu, dass die Krümmung um eben diese x cm in Richtung des externen Endes des Katheters verschoben wird bzw. weiter wandert. Entsprechendes gilt natürlich auch beim Herausziehen des Katheters, auch hier führt eine Bewegung um x cm analog dazu, dass die Krümmung um diese Strecke in Richtung der Katheterspitze verschoben wird.
  • Um die Bewegungsinformation aufzunehmen ist es denkbar, katheterseitig einen oder mehrere Positionssensoren vorzusehen, deren Position mittels eines Positionserfassungssystems erfasst werden kann, wobei die die Bewegung des Katheters betreffenden Informationen über die Positionssensoren erfasst werden können. Solche Positionserfassungssysteme sind hinreichend bekannt, sie beruhen in der Regel auf elektromagnetischen Signalen, die seitens des Positionserfassungssystems in Wirkungsverbindung mit den Positionssensoren erfasst werden können. Hieraus kann exakt ermittelt werden, um welchen Längenbetrag und in welche Richtung die Katheterbewegung erfolgt.
  • Alternativ hierzu besteht die Möglichkeit, die Bewegung des Katheters über eine maschinelle Schiebeinrichtung vorzunehmen, die die die Bewegung des Katheters betreffenden Informationen liefert. Solche automatischen Kathetereinführsysteme sind bekannt, sie ermöglichen es, in der Regel schrittmotorgesteuert, den Katheter um exakt definierbare Längen zu bewegen.
  • Wie beschrieben hat der Benutzer zweckmäßigerweise die Möglichkeit, die gewünschte Katheterkrümmung – sei sie spitzenseitig, sei sie an einer Position längs des Katheters – über die Eingabeeinrichtung zu definieren. Gleichermaßen kann er über die Eingabeeinrichtung auch die Funktion der Krümmungsbeibehaltung anwählen. Das heißt, der Arzt kann die eingestellte Katheterform quasi ”einfrieren”, soweit bereits eingestellte Krümmungen vorhanden sind. Die Form der Katheterspitze ist bei einem weiteren Einschieben des Katheters natürlich stets veränderbar, denn es ist grundsätzlich während der weiteren Einschubbewegung möglich, dass die eine oder andere Gefäßkrümmung passiert wird. Die zusätzliche Krümmungsinformation wird selbstverständlich nachfolgend im Rahmen der Krümmungsbeibehaltung berücksichtigt.
  • Schließlich ist es auch denkbar, dass benutzerseitig die Krümmungsbeibehaltung lokal ausschaltbar ist. Das heißt, der Benutzer hat die Möglichkeit, trotz angewählter ”Einfrierfunktion” diese Funktion lokal auszuschalten, wenn dies aus irgendwelchen Gründen erforderlich ist. Das lokale Ausschalten bewirkt, dass an einer oder mehreren lokal erfassbaren Biegepositionen die dort befindlichen und nachfolgend dorthin bewegten Biegeelemente nicht mehr entsprechend angesteuert werden. Gleichermaßen kann diese Funktion aber auch wieder zugeschaltet werden, nachdem die ursprünglich vorhandenen Biegeparameter nach wie vor seitens der Zufuhreinrichtung bekannt sind.
  • Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus dem im folgenden beschriebenen Ausführungsbeispiel sowie anhand der Zeichnungen. Dabei zeigen:
  • 1 eine Prinzipdarstellung aus einer erfindungsgemäßen Kathetereinrichtung,
  • 2 eine Prinzipdarstellung eines Biegeelements im drucklosen Zustand,
  • 3 eine Darstellung des Biegeelements aus 2 im gefüllten Zustand,
  • 4 eine Darstellung der Katheterspitze mit zwei in entgegengesetzte Richtung wirkenden Biegeelementen,
  • 5 eine Schnittansicht durch einen Katheter mit mehreren radial nach außen versetzten, verteilt angeordneten Biegeelementen,
  • 6 eine Darstellung eines durch Ansteuerung verschiedener Biegeelemente erhaltenen Katheterverlaufs, und
  • 7, 8 und 9 Prinzipdarstellungen zur Demonstration der ”Einfrierfunktion” zur Beibehaltung einer einstellten Katheterform trotz Weiterbewegung des Katheters im Gefäß.
  • 1 zeigt eine erfindungsgemäße Kathetereinrichtung 1 umfassend einen Katheter 2, an dessen freiem, nicht in den Patienten einzufügenden Ende eine Anschlusseinrichtung 3 vorgesehen ist, die mit einer Anschlusseinrichtung 4, die Teil einer Zufuhreinrichtung 5 für flüssiges oder gasförmiges Füllmedium ist, gekoppelt ist. Über diese Zufuhreinrichtung 5 kann flüssiges oder gasförmiges Füllmedium zu den einzelnen, nachfolgend noch näher beschriebenen Biegeelementen, die katheterseitig integriert sind, gebracht werden. Die Zufuhreinrichtung 5 ist mit einer Eingabeeinrichtung 6 umfassend einen Monitor 7, eine Tastatur 8 sowie eine Maus 9 gekoppelt. Hierüber kann der Bediener in Anbetracht eines Bildes am Monitor 7, z. B. geliefert von einer während der Invasion mit einer Röntgeneinrichtung 10 parallel aufgenommenen Röntgenbilddarstellung oder gegebenenfalls unter Verwendung eines Bilddatensatzes 11, erhalten beispielsweise aus einer Magnetresonanz- oder Computertomografie, angeben, in welche Richtung der Katheter zu biegen ist.
  • Das Funktionsprinzip beruht darauf, dass im Katheter ein oder mehrere Biegeelemente integriert sind, die bei Aufbau eines Druckes im Inneren in eine bestimmte Form gebracht werden können. 2 zeigt in Form einer Prinzipdarstellung ein Biegeelement 12, das schlauchartig ausgeführt ist. Es besteht aus einem unelastischen Kunststoffmaterial, z. B. PUR oder PTFE, jedoch kann auch jeder andere beliebiger Kunststoff verwendet werden. Das Biegeelement 12 weist an einer Seite einen kürzeren Wandungsabschnitt 13 auf, an der gegenüberliegenden Seite ist ein längerer Wandabschnitt 14 vorgesehen, das heißt, die Wandung ist insgesamt unsymmetrisch. Wird nun über die Zufuhrleitung 15 Füllmedium, z. B. Wasser, Kochsalzlösung oder Luft oder Sauerstoff, zugeführt, so baut sich im Inneren ein Druck auf, der dazu führt, dass das Biegeelement 12 ein möglichst großes Volumen bei kleinster Oberfläche anstrebt. Da die Wandung unelastisch ist, kann keine Dehnung eintreten. Die Wandung 14 streckt sich, so dass das Biegeelement 12 in die in 3 gezeigte gekrümmte Form übergeht, in der es abhängig vom Druck, der im Inneren herrscht, hinreichend steif ist. Ersichtlich lässt sich auf diese Weise eine von der geometrischen Form des Biegeelements 12 abhängigen Krümmung einstellen. Im gezeigten Beispiel ist der Krümmungswinkel α eingezeichnet. Wird nun ein solches Biegeelement in den Katheter 2 integriert, wie in 4 in einer Prinzipskizze dargestellt, so kann eine definierte Verformung des Katheters erreicht werden. Im drucklosen Zustand ist das Biegeelement 12 flexibel, also nicht versteift, seine Form wird von der Form des Katheters bzw. der Katheterhülle vorgegeben. Die Katheterhülle besteht beispielsweise aus einem leicht elastischen Kunststoffmaterial und besitzt die für die Katheterhandhabung hinreichende Steifheit oder Festigkeit. Ersichtlich verändert sich die Form des Katheters 2, wenn ein solches Biegeelement unter Druck gesetzt wird, wie in 4 gestrichelt eingezeichnet ist. Der Katheter biegt sich in der Prinzipdarstellung nach 4 exemplarisch nach oben oder unten, er beschreibt im Wesentlichen eine Biegung von 90°, hervorgerufen durch die definierte Formänderung der Biegeelemente. Wird ein Biegeelement wieder entlastet, wird es wieder flexibel und fällt quasi zusammen, gegebenenfalls unterstützt durch die Rückstellkraft der leicht elastischen Katheterhülle.
  • 4 zeigt den Katheter 2, in dem zwei Biegeelemente 12a, 12b integriert sind, die im Wesentlichen gleichartig aufgebaut sind, beide weisen also eine kurze und eine längere Wandungsseite auf. Je nachdem, welches Biegeelement befüllt wird, ändert sich die Biegerichtung, nachdem beide unterschiedlich gerichtete Vorzugsbiegerichtungen aufweisen. Wird das Biegeelement 12a befüllt, so krümmt sich wie in 4 gezeigt die Katheterspitze nach oben, das flexible, drucklose Biegeelement 12b folgt zwangsläufig der Krümmung. Im anderen Fall, wenn das Biegeelement 12b befüllt wird, biegt sich aufgrund dessen Vorzugsrichtung die Katheterspitze nach unten, wie in 4 gezeigt, hier folgt das drucklose Biegeelement 12a der Formänderung. Der jeweilige Biegeradius bzw. der Biegewinkel α, der erreicht werden kann, hängt vom Verhältnis der Materiallänge der gegenüberliegenden, unterschiedlich langen Wandungsabschnitte ab. Je nach Ausgestaltung und Bemaßung kann folglich der Biegewinkel variiert werden, wie natürlich auch die Lage des Biegepunktes eingestellt werden kann, nämlich je nachdem, wo bezogen auf die Länge des Biegeelements der materialmäßig ”lange” Wandungsabschnitt vorgesehen ist.
  • 5 zeigt in Form einer Schnittansicht einen Katheter 2, um dessen mittige Katheteröffnung 16, in der z. B. ein weiterer Arbeitskatheter geführt ist oder Signalleitungen oder Steuerleitungen etc., radial nach außen versetzt und im gezeigten Beispiel symmetrisch verteilt sechs Biegeelemente 12a, 12b, 12c, 12d, 12e und 12f angeordnet sind. Jedes der Biegeelemente 12a–f ist über eine separate, nicht näher gezeigte Zufuhrleitung separat ansteuerbar. Die Positionierung, Ausrichtung und Ausbildung der Biegeelemente ist dabei derart, dass jedes Biegeelement eine eigene Vorzugsbiegerichtung aufweist, wobei diese Vorzugsbiegerichtung jeweils unterschiedlich gerichtet sind. Die Vorzugsbiegerichtungen sind durch die jeweiligen Pfeile in den Biegeelementen dargestellt. Der Pfeil gibt an, dass sich das jeweilige Biegeelement – wie beispielsweise in 4 gezeigt – ausgehend von der quasi geraden Katheterform in Pfeilrichtung verbiegt. Werden also mehrere Biegeelemente in den Katheter integriert und die Verformungsrichtungen der einzelnen Biegeelemente wie in 5 gezeigt ausgerichtet, so kann durch Druckerhöhung in jedem separaten Biegeelement eine andere Biegerichtung erreicht werden. Selbstverständlich sind auch Kombinationen möglich, das heißt, es können beispielsweise zwei benachbarte Biegeelemente mit Druck beaufschlagt werden, so dass sich als resultierende Biegerichtung die Richtung ergibt, die zwischen den einzelnen elementbezogenen Hauptrichtungen liegt. Auch ist es natürlich denkbar, alle Biegeelemente mit Druck zu beaufschlagen, so dass sich ihre einzelnen Wirkungen aufheben, der Katheter sich jedoch in dem Bereich, wo die Biegeelemente vorgesehen sind, beachtlich versteift. Die Biegeelemente sind bezogen auf die Katheterlängsachse radial nach außen versetzt und können entweder segmentweise positioniert sein, das heißt mehrere Biegeelemente sind an der gleichen Längsposition angeordnet. Alternativ ist es auch denkbar, sie radial nach außen versetzt, jedoch einander überlappend, also nach Art einer spiralförmigen Anordnung die Biegeelemente zu positionieren. Nachdem auch hier jedes Biegeelement separat angesteuert werden kann, kann auch hier eine lokaldefinierte Biegung erreicht werden.
  • 6 zeigt in Form einer Prinzipskizze ein Beispiel für eine durch separate Ansteuerung einzelner Biegeelemente erreichbare Verformung eines Katheters 2. Über die Länge eines Teils des Katheters sind eine Vielzahl einzelner Biegeelemente 12 verteilt angeordnet. Die Verteilung kann entweder segmentweise (radial an mehreren definierten Längspositionen nach außen versetzte Biegeelemente) oder schraubenförmig versetzt (radial nach außen versetzte, aber an jeweils unterschiedlichen Längspositionen und einander überlappende Biegeelemente) sein. Insgesamt sind wie in 9 gezeigt ist sechs verschiedene Biegestellen A, B, C, D, E und F gezeigt. Um die Biegung um den Biegepunkt A zu erzielen, wird das Biegeelement 12g angesteuert, die benachbarten, insbesondere gegenüberliegenden Biegeelemente 12 bleiben drucklos und damit flexibel. Um die Biegung um den Biegepunkt B vorzunehmen, wird das Biegeelement 12h angesteuert, zur Biegung um den Biegepunkt C wird das Biegeelement 12i angesteuert. Entsprechend wird verfahren, um die Biegung um den Biegepunkt D vorzunehmen, hier steuert die Zufuhreinrichtung das Biegeelement 12j an, für die Biegung um den Punkt E wird das Biegeelement 12k und schließlich für die Biegung um den Biegepunkt F das Biegeelement 12l angesteuert. Ersichtlich führt der Umstand, dass jedes dieser Biegeelemente eine definierte Vorzugsbiegerichtung aufweist und diese im Druckzustand einnimmt, dazu, dass der gesamte Katheter im jeweiligen Bereich die entsprechende Biegung nachvollzieht und mithin die in 6 gezeigte, stark gewundene Form entsteht.
  • Die Länge der Biegeelemente kann beliebig sein, zur Ermöglichung einer bezogen auf den Katheterdurchmesser ausreichende Biegung sollten sie wenigstens 1 cm oder mehr lang sein. Ihr Durchmesser variiert je nach Art und Durchmesser des Katheters sowie der Art der Anordnung der Biegeelemente und ihrer Anzahl. Er sollte wenigstens 1 mm oder mehr betragen.
  • Die 7, 8 und 9 zeigen die ”Einfrierfunktion”, die der Benutzer über die Eingabeeinrichtung 6 anwählen kann. Diese Funktion ermöglicht es, eine eingestellte Form des Katheters 2 bzw. lokale Katheterkrümmung bezogen auf die Gefäßposition beizubehalten. Wie 7 zeigt, beschreibt der Katheter 2 im Gefäß 17 an der Gefäßbiegung G1 eine Biegung im Bereich X1 sowie an der Gefäßbiegung G2 eine zweite Biegung im Bereich X2, entsprechend dem Verlauf des Gefäßes. Wie durch die Punktstruktur P angedeutet ist, ergibt sich damit eine definierte Katheterkrümmung. Wird nun der Katheter wie durch den Pfeil angegeben weiter in das Gefäß eingeführt, so gelangt der Katheter an die Gefäßbiegung G3. Der Arzt, der diese Krümmung z. B. von Röntgenbildern kennt, definiert am Monitor 7 der Eingabeeinrichtung 6 die vorzunehmende Katheterkrümmung, die Zufuhreinrichtung 5 steuert die entsprechenden benötigten Biegeelemente an. Der Katheter beschreibt eine Krümmung X3 während der Vorschubbewegung. Gleichzeitig bleiben jedoch die Katheterkrümmungen X1 und X2 bezogen auf die jeweilige lokalen Gefäßbiegungen G1 und G2 ersichtlich ortsfest erhalten, das heißt, die Katheterkrümmung wandert quasi entlang des Katheters.
  • Entsprechend wird verfahren, wenn der Katheter, wie 9 zeigt, weiterbewegt wird. Er gelangt in den Bereich der Gefäßbiegung G4. Der Arzt definiert erneut die vorzunehmende Katheterspitzenbiegung über den Monitor 7, die dann entsprechend angesteuert wird, so dass sich der Katheter wie bei X4 gezeigt erneut krümmt. Ersichtlich bleiben hier die Krümmungen X1, X2 wie auch die kurz zuvor definierte Krümmung X3 beibehalten.
  • Um diese kontinuierliche Formanpassung bzw. -beibehaltung vorzunehmen ist es zum einen erforderlich zu wissen, welche Art die beizubehaltende Biegung ist, wobei diese Information aus der zeitlich vorher zwangsläufig erfolgenden, vom Benutzer vorgenommenen Definition der Spitzenkrümmung bekannt ist, nachdem die Katheterspitze der Katheterteil ist, der als erster eine Gefäßbiegung passiert. Weiterhin ist erforderlich, die Katheterbewegung im Gefäß zu erfassen. Hierzu kann, wie 7 exemplarisch zeigt, katheterspitzenseitig ein Positionssensor 18 angeordnet sein, der mit einem externen Positionserfassungssystem 19 zusammenwirkt, über das die Information bezüglich der Verschiebelänge x erfasst werden kann. Alternativ dazu besteht auch die Möglichkeit, die Information x über eine automatische Schiebevorrichtung 20, die die automatische Katheterbewegung steuert, zu erfassen. Sämtliche benötigten Informationen werden der Zufuhreinrichtung 5 gegeben, die über eine geeignete Steuerungseinrichtung verfügt, um die Daten zu verarbeiten und die entsprechend benötigten Biegeelemente anzusteuern.

Claims (10)

  1. Kathetereinrichtung, umfassend einen Katheter zum Einführen in ein Hohlraumorgan, insbesondere ein Gefäß, wobei im Katheterinneren mehrere um die Katheterlängsachse und zumindest über einen Teil der Katheterlänge verteilt angeordnete schlauch- oder ballonartige und separat mit einem Füllmedium befüllbare Biegeelemente (12, 12a, ..., 12l) aus einem unelastischen Kunststoffmaterial, die beim Befüllen eine gekrümmte geometrische Form annehmen, vorgesehen sind, die im drucklosen Zustand flexibel sind und sich durch Druckaufbau in ihrem Inneren versteifen und die vorgegebene gekrümmte Form einnehmen, sowie eine mit dem Katheter (2) koppelbare Zufuhreinrichtung (5) für das Füllmedium, die zur separaten Ansteuerung der mehreren katheterseitig vorgesehenen Biegeelemente (12, 12a, ..., 12l) ausgebildet ist.
  2. Kathetereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur gezielten Krümmung der Katheterspitze die Zufuhreinrichtung (5) zur automatischen Ansteuerung des oder der benötigten Biegeelemente (12, 12a, ..., 12l) in Abhängigkeit wenigstens einer die gewünschte Biegerichtung des Katheters (2) betreffenden Information ausgebildet ist.
  3. Kathetereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Eingabeeinrichtung (6) für den Benutzer zur Gabe der die Biegerichtung betreffenden Information vorgesehen ist.
  4. Kathetereinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingabeeinrichtung (6) einen Monitor (7) zur vorzugsweise dreidimensionalen Darstellung des Gefäßes und des Katheters (2) umfasst, in welcher Darstellung der Benutzer die Biegerichtung über eine Markierung oder dergleichen definieren kann.
  5. Kathetereinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zufuhreinrichtung (5) zur bezogen auf das Hohlraumorgan im Wesentlichen ortsfesten Beibehaltung einer durch Ansteuerung eines oder mehrerer Biegeelemente (12, 12a, ..., 12l) erzielten Katheterkrümmung bei einer Bewegung des Katheters (2) durch eine automatische Änderung der Ansteuerung der Biegeelemente (12, 12a, ..., 12l) ausgebildet ist.
  6. Kathetereinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zufuhreinrichtung (5) zur automatische Ansteuerung basierend auf den benutzerseitig eingegebenen Informationen betreffend die lokal vorzunehmende Krümmung der Katheterspitze sowie von Informationen betreffend die Bewegung des Katheters (2) ausgebildet ist.
  7. Kathetereinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass katheterseitig ein oder mehrere Positionssensoren (18) vorgesehen sind, deren Position mittels eines Positionserfassungssystems (19) ermittelbar ist, wobei die die Bewegung des Katheters (2) betreffenden Informationen über die Positionssensoren (18) erfassbar sind.
  8. Kathetereinrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des Katheters (2) über eine maschinelle Schiebeeinrichtung (20) erfolgt, die die die Bewegung des Katheters (2) betreffenden Informationen liefert.
  9. Kathetereinrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass benutzerseitig die Funktion der Krümmungsbeibehaltung über die Eingabeeinrichtung (6) anwählbar ist.
  10. Kathetereinrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass benutzerseitig die Krümmungsbeibehaltung lokal ausschaltbar ist.
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