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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung betrifft
einen Linearmotor der Stabbauart mit einem Spulenteil, das eine
Mehrphasenspule aufweist, und einem stabartigen Teil, das einen
aus einem nichtmagnetischen Material hergestellten zylindrischen
Körper
und eine Vielzahl von plattenartigen Segmentmagneten aufweist, die
in dem zylindrischen Körper
derart untergebracht sind, dass sie in axialer Richtung des zylindrischen
Körpers
gestapelt sind, wobei ein Mehrphasen-Wechselstrom der Mehrphasenspule
des Spulenteils zugeführt
wird, um ein veränderliches
(sich verschiebendes) Magnetfeld zu erzeugen, wodurch das stabartige
Teil oder das Spulenteil bewegt wird. Die vorliegende Erfindung
betrifft ebenfalls ein Linearführungsgerät, das den
Linearmotor als Antriebseinrichtung anwendet.
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1(A) und 1(B) zeigen Darstellungen
des schematischen Aufbaus eines herkömmlichen Linearmotors der Stabbauart
dieser Art. Wie es dargestellt ist, weist ein Linearmotor 100 ein
stabartiges stationäres
Teil 110 und ein bewegliches Teil 120 auf. Das
stabartige stationäre
Teil 110 weist einen aus einem nichtmagnetischen Material
(beispielsweise aus rostfreiem Stahl bzw. Edelstahl) hergestellten
zylindrischen Körper 111 und
scheibenartige Segmentmagnete 112 auf, die in dem zylindrischen
Körper 111 untergebracht
sind und in axialer Richtung des zylindrischen Körpers 111 derart untergebracht
sind, dass dieselben Pole der benachbarten Segmentmagneten 112 einander
zugewandt sind (die N-Pole der Segmentmagnete sind den N-Polen der
jeweiligen benachbarten Segmentmagnete zugewandt, und die S-Pole
der Segmentmagnete sind den S-Polen der jeweiligen benachbarten
Segmentmagnete zugewandt). Das bewegliche Teil 120 weist
eine Mehrphasenspule 121 (in dem veranschaulichten Beispiel eine
Drei-Phasen-Spule aus den Phasen U, V und W) auf, die das stabartige
stationäre
Teil 110 umgibt. 1(A) zeigt
eine Längsschnittansicht
des Linearmotors, und 1(B) zeigt
eine Querschnittsdarstellung des Linearmotors.
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In dem Linearmotor der Stabbauart 100 mit dem
vorstehend beschriebenen Aufbau wird, wenn ein Dreiphasenwechselstrom
der Mehrphasenspule 121 (der Drei-Phasen-Spule mit den Phasen U, V und
W) des beweglichen Teils 120 zugeführt wird, ein veränderliches
Magnetfeld erzeugt. Aufgrund der magnetischen Wechselwirkung zwischen
dem veränderlichen
Magnetfeld und den von einer großen Anzahl von Segmentmagneten 112 des
stabartigen stationären
Teils 110 erzeugten magnetischen Flüsse bewegt sich das bewegliche
Teil 120 in Richtungen der Pfeile A und B. Das bewegliche
Teil 120 kann einen Kern (Eisenkern) aufweisen oder kann
keinen Kern aufweisen, d.h., kann kernlos sein.
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In dem Linearmotor der Stabbauart 100 mit dem
vorstehend beschriebenen Aufbau kann das stabartige stationäre Teil 110 aufgrund
seines eigenen Gewichts verbogen (abgelenkt) werden, wenn der Linearmotor
horizontal angeordnet ist, da das stabartige stationäre Teil 110 die
scheibenartigen Segmentmagnete 112 aufweist, die in dem
aus einem nichtmagnetischen Material hergestellten zylindrischen
Körper 111 untergebracht
sind und in axialer Richtung des zylindrischen Körpers 111 gestapelt sind,
so dass es ein Problem dahingehend gibt, dass eine Erhöhung der
Spannweite (Länge)
des Linearmotors 100 nicht möglich ist. Im Fall der Verwendung eines
derartigen Linearmotors der Stabbauart 100 als eine Antriebseinrichtung
für ein
Linearführungsgerät, in dem
ein beweglicher Block sich entlang einer Schiene bewegt, ist das
stabartige. stationäre
Teil 110 oft parallel zu der Schiene und im wesentlichen horizontal
angeordnet, so dass das stabartige stationäre Teil 110 verbiegen
würde,
falls dessen Länge
erhöht
wird. Es gibt ein Problem dahingehend, dass, falls die Verbiegung
erhöht
wird, der Spalt zwischen der Mehrphasenspule 121 und dem
stabartigen stationären
Teil 110 bei Fahrt des beweglichen Teils 120 nicht
in geeigneter Weise beibehalten werden kann. Dementsprechend gibt
es ein Problem, dass es unmöglich
ist, ein Linearführungsgerät mit einem
großen
Fahrbereich zu verwirklichen.
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Im Fall der Verwendung des Linearmotors der
Stabbauart als Antriebseinrichtung für ein Linearführungsgerät wie vorstehend
beschrieben, ist es zur Erzielung eines großen Schubs notwendig, den Durchmesser
der scheibenartigen Segmentmagnete 112 zu erhöhen, um
erhöhte
Flüsse
zu erzeugen. Jedoch gibt es in dem Linearführungsgerät dieser Art eine Beschränkung bei
der Erhöhung
des Raums zwischen den Schienen, so dass das stabartige stationäre Teil
des Linearmotors in einer begrenzten Breite angeordnet werden muss.
Daher gibt es ein Problem dahingehend, dass aufgrund der Beschränkung bei
der Erhöhung
des Durchmessers des Querschnitts des zylindrischen stabartigen
stationären Teils
kein großer
Schub erzielt werden kann.
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Die vorliegende Erfindung wurde im
Hinblick auf die vorstehend beschriebenen Probleme gemacht, und
die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Linearmotor
der Stabbauart bereitzustellen, dessen stabartiges Teil eine erhöhte Festigkeit
gegenüber
dem Biegemoment aufweist, wobei eine Erhöhung der Spannweite des Linearmotors
(Bewegungsdistanz eines beweglichen Teils) ermöglicht wird, und bei dem zusätzlich ein
großer Schub
selbst dann erhalten werden kann, wenn die Breite des stabartigen
Teils klein ist, und ein Linearführungsgerät bereitzustellen,
das diesem Linearmotor als Antriebseinrichtung verwendet.
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Zum Lösen dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß ein Linearmotor
bereitgestellt mit: einem stabartigen Teil, das einen aus einem
nichtmagnetischen Material hergestellten zylindrischen Körper und
eine Vielzahl von plattenartigen Segmentmagneten aufweist, die in
dem zylindrischen Körper
derart untergebracht sind, dass sie in axialer Richtung des zylindrischen
Körpers
gestapelt sind, und einem Spulenteil, das eine Mehrphasenspule aufweist,
wobei das stabartige Teil derart angeordnet ist, dass es sich durch
eine zentrale Bohrung des Spulenteils erstreckt, und das stabartige
Teil und das Spulenteil durch Zuführen eines Stroms zu der Mehrphasenspule
des Spulenteils relativ zueinander bewegt werden, wobei der Linearmotor
dadurch gekennzeichnet ist, dass das stabartige Teil den zylindrischen
Körper mit
einem im wesentlichen ovalen oder im wesentlichen rechteckigen Querschnitt
aufweist und die Vielzahl der Segmentmagnete mit einer im wesentlichen ovalen
oder einer im wesentlichen rechteckförmigen Plattenform aufweist,
die in dem zylindrischen Körper untergebracht
sind und in axialer Richtung des zylindrischen Körpers gestapelt sind, und dass
der Querschnitt der zentralen Bohrung des Spulenteils im wesentlichen
oval oder im wesentlichen rechteckig entsprechend der Form des Querschnitts
des stabartigen Teils ist.
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Da das stabartige Teil wie vorstehend
beschrieben im wesentlichen einen ovalen oder im wesentlichen einen
rechteckigen Querschnitt aufweist, ist die Länge der Hauptachse des im wesentlichen ovalen
oder die Länge
der langen Seite des im wesentlichen rechteckigen erhöht, wohingegen
die Breite des stabartigen Teils dieselbe wie die Breite des stabartigen
Teils mit einem kreisförmigen
Querschnitt ist. Daher ist selbst mit derselben Breite wie des stabartigen
Teils mit dem kreisförmigen
Querschnitt die Fläche
der Oberfläche
des Segmentmagneten erhöht,
wodurch ein großer
Schub des Linearmotors erzielt wird.
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Die vorliegende Erfindung ist außerdem dadurch
gekennzeichnet, dass das stabartige Teil und das Spulenteil derart
angeordnet sind, dass die Hauptachse des ovalen Querschnitts oder
die Längsseite
des rechteckigen Querschnitts des stabartigen Teils und die Hauptachse
des ovalen Querschnitts oder die Längsseite des rechteckigen Querschnitts des
Spulenteils beide vertikal verlaufen.
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Da das stabartige Teil und das Spulenteil derart
angeordnet sind, dass die Hauptachse des ovalen Querschnitts oder
die lange Seite des rechteckigen Querschnitts des stabartigen Teils
und die Hauptachse des ovalen Querschnitts oder die lange Seite
des rechteckigen Abschnitts des Spulenteils sich beide vertikal
erstrecken, wie es vorstehend beschrieben ist, ist die Steifigkeit
gegen ein vertikales Biegemoment erhöht, wodurch eine größere Spannweite
des Linearmotors erzielt wird.
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Die vorliegende Erfindung ist außerdem dadurch
gekennzeichnet, dass das Spulenteil an dessen äußeren Rand durch ein Gehäuse umgeben
ist, das im Querschnitt einen kreisförmigen äußeren Rand aufweist, und durch
ein Spulenteilstützabschnitt
gestützt
ist, und dass ein Stützteil,
das das stabartige Teil stützt,
und der Spulenteilstützabschnitt entsprechend
der Befestigungsbedingung des Linearmotors rotiert werden können, so
dass das stabartige Teil und das Spulenteil derart angeordnet sind, dass
die Hauptachse des ovalen Querschnitts oder die Längsseite
des rechteckigen Querschnitts des stabartigen Teils und die Hauptachse
des ovalen Querschnitts oder die Längsseite des rechteckigen Querschnitts
des Spulenteils beide in dieselbe Richtung verlaufen.
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Da der Stützabschnitt, der das stabartige
Teil stützt,
und der Spulenteilstützabschnitt
entsprechend der Befestigungsbedingung des Linearmotors rotiert werden
kann, so dass das stabartige Teil und das Spulenteil derart angeordnet
werden, dass die Hauptachse des ovalen Querschnitts oder die lange Seite
des rechteckigen Abschnitts des stabartigen Teils und die Hauptachse
des ovalen Querschnitts oder die lange Seite des rechteckigen Querschnitts des
Spulenteils sich beide in dieselbe Richtung erstrecken, wie es vorstehend
beschrieben ist, können die
Hauptachse des ovalen Querschnitts oder die lange Seite des rechteckigen
Querschnitts des stabartigen Teils und die Hauptachse des ovalen
Querschnitts oder die lange Seite des rechteckigen Querschnitts
des Spulenteils beide leicht derart angeordnet werden, dass sie
in dieselbe Richtung sich erstrecken, selbst wenn die Befestigungsoberfläche für den Linearmotor
durch einen Winkel in Bezug auf die horizontale Oberfläche geneigt
ist. Daher ist die Steifigkeit gegenüber einem vertikalen Biegemoment
erhöht,
wodurch eine längere
Spannweite des Linearmotors erzielt wird.
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Zusätzlich wird erfindungsgemäß ein Linearführungsgerät bereitgestellt
mit: einer Linearführungsschiene,
einem beweglichen Block, der sich entlang der linearen Führungsschiene
bewegen kann, und eine Antriebseinrichtung, die eine Antriebskraft
für den
beweglichen Block bereitstellt, wobei das Linearführungsgerät dadurch
gekennzeichnet ist, dass die Antriebseinrichtung ein Linearmotor mit
dem vorstehene beschriebenen Aufbau ist, das stabartige Teil des
Linearmotors derart angeordnet ist, dass dessen axiale Richtung
parallel zu der Linearführungsschiene
verläuft
und der Spulenteil sowie der bewegliche Block vereinigt oder miteinander
verbunden sind.
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1(A) und 1(B) zeigen schematische
Darstellungen eines Beispiels für
den Aufbau eines herkömmlichen
Linearmotors,
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2(A) und 2(B) zeigen schematische
Darstellungen eines Beispiels für
den Aufbau eines Linearmotors gemäß der vorliegenden Erfindung,
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3 zeigt
eine teilweise weggeschnittene perspektivische Darstellung des Beispiels
für den Aufbau
des Linearmotors gemäß der vorliegenden Erfindung,
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4 zeigt
eine teilweise weggeschnittene perspektivische Darstellung des Aufbaus
eines Linearführungsgeräts gemäß der vorliegenden
Erfindung,
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5 zeigt
eine Querschnittsansicht des Linearführungsgeräts gemäß 4,
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6(A) bis 6(C) zeigen Darstellungen
von Querschnittkonfigurationen eines stabartigen stationären Teils
des Linearmotors,
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7 zeigt
eine Querschnittsansicht des Aufbaus eines Linearführungsgeräts gemäß der vorliegenden
Erfindung,
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8 zeigt
eine Querschnittsansicht des Aufbaus eines Linearführungsgeräts gemäß der vorliegenden
Erfindung,
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9 zeigt
eine Querschnittsansicht des Aufbaus eines Linearführungsgeräts gemäß der vorliegenden
Erfindung,
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10 zeigt
eine schematische Schnittansicht eines Linearmotors gemäß der vorliegenden
Erfindung,
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11 zeigt
eine schematische Schnittansicht eines Linearmotors gemäß der vorliegenden
Erfindung,
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12 zeigt
einen Graphen, der Ergebnisse eines Schubtests des herkömmlichen
Linearmotors darstellt,
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13 zeigt
einen Graphen, der Ergebnisse eines Schubtests eines Linearmotors
gemäß der vorliegenden
Erfindung darstellt,
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14 einen
Graphen, der Ergebnisse eines Schubtests eines weiteren Linearmotors
gemäß der vorliegenden
Erfindung darstellt, und
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15(A) bis 15(C) Schnittansichten der stabartigen
stationären
Teile der in den Schubtests gemäß 12 bis 13 verwendeten Linearmotoren.
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Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele
Nachstehend sind Ausführungsbeispiele der
vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung
beschrieben. 2(A) und 2(B) zeigen schematische
Darstellungen eines Beispiels für
den Aufbau eines Linearmotors gemäß der vorliegenden Erfindung.
Ein Linearmotor 10 weist ein stabartiges stationäres Teil 11 und
ein bewegliches Teil 20 auf. Das stabartige stationäre Teil 11 weist
einen zylindrischen Körper 12,
der im wesentlichen einen ovalen Querschnitt aufweist und aus einem
nichtmagnetischen Material (beispielsweise rostfreiem Stahl) hergestellt
ist, und Segmentmagnete 13 auf, die eine im wesentlichen
ovale Plattenform aufweisen, die in axialer Richtung des zylindrischen Körpers 12 derart
untergebracht und gestapelt sind, dass dieselben Pole benachbarter
Segmentmagnete 13 einander zugewandt sind. Das bewegliche
Teil 20 weist eine Mehrphasenspule 21 (in dem
veranschaulichten Beispiel eine Dreiphasenspule mit den Phasen U,
V und W) auf, die das stabartige stationäre Teil 11 umgibt.
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Die Mehrphasenspule 21 ist
mit einer zentralen Bohrung 21A mit einem im wesentlichen
ovalen Querschnitt entsprechend der Form des Querschnitts des stabartigen
stationären
Teils 11 versehen. Das stabartige stationäre Teil 11 ist
durch die zentrale Bohrung 21A eingesteckt. Das stabartige
stationäre Teil 11 ist
an beiden Enden durch (nicht gezeigte) Stützteile gestützt, so
dass die Hauptachse des ovalen Querschnitts sich vertikal erstreckt.
Das bewegliche Teil 20 ist ebenfalls durch ein (nicht gezeigtes) bewegliches
Stützteil
derart gestützt,
dass der äußere Rand
des stabartigen stationären
Teils 11 und der innere Rand der zentralen Bohrung 21A der
Mehrphasenspule 21 voneinander um einen vorbestimmten Abstand
beabstandet sind. 2(A) zeigt
eine Längsschnittansicht
des Linearmotors, und 2(B) zeigt
eine Querschnittsansicht des Linearmotors.
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In dem Linearmotor der Stabbauart 10 mit dem
vorstehend beschriebenen Aufbau wird, wenn ein Dreiphasenwechselstrom
der Mehrphasenspule 21 (der Dreiphasenspule mit den Phasen
U, V und W) des beweglichen Teils 20 zugeführt wird,
ein veränderliches Magnetfeld
erzeugt. Aufgrund der magnetischen Wechselwirkung zwischen dem veränderlichen
Magnetfeld und den durch eine große Anzahl von Segmentmagneten 13 des
stabartigen stationären
Teils 11 erzeugten Magnetflüsse bewegt sich das bewegliche
Teil 20 in die Richtungen der Pfeile A und B. Das bewegliche
Teil 20 kann einen Kern (Eisenkern) aufweisen oder kann
keinen Kern aufweisen, d.h., kann kernlos sein.
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3 zeigt
eine perspektivische Darstellung des Äußeren und des Aufbaus eines
kernlosen Linearmotors. In ähnlicher
Weise wie das stabartige stationäre
Teil 11 gemäß 2(B) weist ein stabartiges stationäres Teil 11 dieses
Linearmotors 10 einen zylindrischen Körper 12, der einen
im wesentlichen ovalen Querschnitt aufweist und aus einem nichtmagnetischen
Material hergestellt ist und Segmentmagnete 13 auf, die
eine im wesentlichen ovale Plattenform aufweisen, die in axialer
Richtung in dem zylindrischen Körper 12 derart
untergebracht und gestapelt sind, dass dieselben Pole der benachbarten
Segmentmagnete 13 einander zugewandt sind. Ein bewegliches
Teil 20 weist ein Gehäuse 22,
das eine Festigkeit aufweist, die in der Lage ist, eine Last zu tragen,
und eine Mehrphasenspule 21 auf (in dem veranschaulichten
Beispiel, eine Dreiphasenspule mit den Phasen U, V und W), die innerhalb
des Gehäuses 22 angeordnet
ist. Kühlrippen
sind einstöckig in
dem Gehäuse 22 geformt.
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Das stabartige stationäre Teil 11 ist
an beiden Enden durch (nicht gezeigte) Stützteile derart gestützt, dass
die Hauptachse des ovalen Querschnitts vertikal verläuft. Das
Gehäuse 22 des
beweglichen Teils 20 ist ebenfalls durch ein (nicht gezeigtes)
bewegliches Stützteil
derart gestützt,
dass der äußere Rand
des stabartigen stationären
Teils 11 und der innere Rand der zentralen Bohrung der
Mehrphasenspule 21 voneinander um einen vorbestimmten Abstand
beabstandet sind. Durch Zuführen
eines Mehrphasenwechselstroms (in diesem Fall eines Dreiphasenwechselstroms)
zu der Mehrphasenspule 21 in dem Gehäuse 22 wird ein veränderliches
Magnetfeld erzeugt. Aufgrund der magnetischen Wechselwirkung zwischen
dem Magnetfeld und den von einer großen Anzahl von Segmentmagneten 13 des
stabartigen stationären
Teils 11 erzeugten Magnetflüssen wird an der Mehrphasenspule 21 ein
Schub erzeugt, weshalb das Gehäuse 22 sich
entlang des stabartigen stationären
Teils 11 bewegt.
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Obwohl gemäß dem vorstehend beschriebenen
Ausführungsbeispiel
das bewegliche Teil 20 mit der Mehrphasenspule 21 derart
ausgelegt ist, dass es ein bewegliches Teil ist, und das stabartige
stationäre
Teil 11 mit der großen
Zahl von in dem zylindrischen Körper 12 untergebrachten
Segmentmagneten 13 derart ausgelegt ist, dass es ein stationäres Teil
(Teil auf der stationären
Seite) ist, kann das stabartige (gemäß dem Ausführungsbeispiel stationäre) Teil 11 derart
ausgelegt werden, dass es ein bewegliches Teil ist, und kann das
(gemäß dem Ausführungsbeispiel
bewegliche) Teil 20 derart ausgelegt sein, dass ein stationäres Teil
ist. Das heißt,
dass das bewegliche Teil 20 fest sein kann, und dass das
stabartige stationäre
Teil derart aufgebaut sein kann, dass es sich bewegt, wenn ein Mehrphasenwechselstrom
der Mehrphasenspule 21 zugeführt wird.
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In dem vorstehend beschriebenen Beispiel für den Aufbau
weist das stabartige stationäre
Teil 11 den zylindrischen Körper 12, der aus einem
nichtmagnetischen Material hergestellt ist, und einen im wesentlichen
ovalen Querschnitt aufweist, und die Segmentmagnete 13 auf,
die eine im wesentlichen ovale Plattenform aufweisen, und in dem
zylindrischen Körper 12 untergebracht
sind und in axialer Richtung des zylindrischen Körpers 12 derart gestapelt
sind, dass dieselben Pole der benachbarten Magnete einander zugewandt
sind. Beispiele für
den zylindrischen Körper 12 mit
einem im wesentlichen ovalen Querschnitt weisen einen zylindrischen
Körper
auf, der einen ovalen Querschnitt aufweist, einen zylindrischen
Körper 12,
der einen rechteckigen Querschnitt aufweist, dessen obere und untere
Enden derart geformt sind, dass sie Bogen mit einem Radius R sind,
wie es in 10 gezeigt
ist, und einen zylindrischen Körper auf,
der eine elliptische Form aufweist, die leicht gegenüber eine
ovale Form verschoben ist. Zur Vervollständigung des stabartigen stationären Teils 11 können Segmentmagnete 13 mit
einer Form entsprechend der Form des Querschnitts in dem zylindrischen
Körper 12 untergebracht
werden und in axialer Richtung des zylindrischen Körpers 12 derart
gestapelt werden, dass dieselben Pole der Magneten einander zugewandt
sind.
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Das stabartige stationäre Teil 11 ist
nicht auf ein Teil beschränkt,
das einen zylindrischen Körper 12 mit
dem vorstehend beschriebenen im wesentlichen ovalen Querschnitt
aufweist. Das stabartige stationäre
Teil kann ein Teil sein, das einen zylindrischen Körper 12 mit
einem im wesentlichen rechteckigen Querschnitt oder einen Querschnitt,
der ein Rechteck ist, dessen vier Ecken derart abgerundet sind,
dass sie Bögen
eines Radius R sind, und Segmentmagnete 13 aufweist, die
eine Form entsprechend der Form des Querschnitts aufweisen und in dem
zylindrischen Körper 12 untergebracht
sind und in axialer Richtung des zylindrischen Körpers 12 gestapelt
sind, wie es in 11 gezeigt
ist.
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4 und 5 zeigen Beispiele für den Aufbau
eines linearen Führungsgeräts gemäß der vorliegenden
Erfindung, wobei 4 eine
perspektivische Ansicht davon zeigt und 5 eine Querschnittsansicht davon zeigt.
Wie es in den 4 und 5 gezeigt ist, weist ein
Linearführungsgerät 30 eine Schiene 31 mit
einem U-förmigen Querschnitt
und einem beweglichen Block 32 auf, der entlang der Schiene 31 gleiten
kann. An beiden Enden der Schiene 31 sind Gehäuse 33 und 34 derart
angebracht, dass beide Enden eines stabartigen stationären Teils 11 eines
Linearmotors durch die Gehäuse 33 und 34 gestützt sind.
Das stabartige stationäre
Teil 11 ist parallel zu Kugellaufnuten 31A der
Schiene 31 angeordnet. In ähnlicher Weise wie das vorstehend
beschriebene Beispiel weist das stabartige stationäre Teil 11 einen
zylindrischen Körper 12,
der einen im wesentlichen ovalen Querschnitt aufweist und aus einem
nichtmagnetischen Material hergestellt ist, und Segmentmagnete 13 mit
einer im wesentlichen ovalen Plattenform auf, die in den zylindrischen
Körper 12 untergebracht
sind und in axialer Richtung des zylindrischen Körpers 12 derart gestapelt
sind, dass dieselben Pole der benachbarten Segmentmagnete 13 einander
zugewandt sind.
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In dem beweglichen Block 32 ist
eine Mehrphasenspule 21 derart vorgesehen, dass sie das
stabartige stationäre Teil 11 umgibt.
Wie es in 5 gezeigt
ist, ist die Schiene 31 mit vier Kugellaufnuten 31A versehen,
die an deren innerer Oberfläche
geformt sind. Der bewegliche Block 32 ist mit vier Kugellaufnuten 32A entsprechend
den vier Kugellaufnuten 31A der Schiene 31 versehen,
die beiden Seitenoberflächen
davon geformt sind, und ist weiter mit vier Kugelumlaufsöffnungen 32B versehen.
Eine große
Anzahl von Kugeln sind zwischen den Kugellaufnuten 31A der
Schiene 31 und den Kugellaufnuten 32A des beweglichen
Blocks 32 derart angeordnet, dass sie durch die Kugelumlaufsöffnungen 32B entsprechend
der Bewegung (der Fahrt) des beweglichen Blocks 32 zirkulieren.
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Die innerhalb des beweglichen Blocks 32 angeordnete
Mehrphasenspule 21 besteht aus einer Vielzahl von Phasen
(beispielsweise drei Phasen U, V und W). Durch Zuführen eines
Mehrphasenwechselstroms (in diesem Fall eines Dreiphasenwechselstroms)
zu der Mehrphasenspule 21 wird ein sich bewegendes Magnetfeld
erzeugt. Aufgrund der magnetischen Wechselwirkung zwischen dem veränderlichen
Magnetfeld und den durch eine große Zahl von Segmentmagneten
erzeugten Magnetflüssen
wird dem beweglichen Block 32 ein Schub auferlegt, weshalb
er sich entlang der Schiene 31 bewegt. Da das stabartige
stationäre
Teil 11 die plattenartigen Segmentmagnete 13 aufweist,
die in dem aus einem nichtmagnetischen Material hergestellten zylindrischen
Körper 12 untergebracht
sind und in axialer Richtung des zylindrischen Körpers 12 gestapelt sind,
kann das stabartige stationäre
Teil 110 aufgrund dessen eigenem Gewicht verbogen werden.
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Gemäß diesem Ausführungsbeispiel
weist jedoch das stabartige stationäre Teil 11 einen ovalen Querschnitt auf
und ist derart angeordnet, dass die Hauptachse (lange Achse) des
Ovals sich vertikal erstreckt, wodurch eine erhöhte Steifigkeit gegen ein vertikales
Biegemoment bereitgestellt wird und somit eine Erhöhung der
Länge des
stabartigen stationären Teils 11 ermöglicht wird.
Das heißt,
dass unter der Annahme, dass beide dieselbe Verbiegung aufgrund ihres
eigenen Gewichts haben, ein stabartiges stationäres Teil mit einem im wesentlichen
ovalen Querschnitt länger
als ein stabartiges stationäres
Teil mit einem kreisförmigen
Querschnitt, dessen Durchmesser in allen Richtungen derselbe ist,
geformt werden kann. Unter der Annahme, dass beide dieselbe Verbiegung
aufgrund ihres eignen Gewichts haben, ist die Erhöhung ΔL der Länge eines
stabartigen stationären
Teils, dessen Querschnitt als ein Oval geformt ist, das eine Nebenachse
2r (kurze Achse) aufweist, in Bezug auf ein stabartiges stationäres Teil,
dessen Querschnitt als Kreis mit einem Durchmesser von 2r geformt
ist, ΔL
= L {(a/2r)1/2 –1}. Für den Anstieg ΔL gilt in
Fällen
eines Kreises mit einem Durchmesser 2r, eines Ovals mit einer Hauptachse
von a = 3r und eines Ovals mit der Hauptachse a = 4r, wie es in 6(A), 6(B) und 6(C) gezeigt
ist, ΔL
= 0,22 in dem Fall eines Ovals mit der Hauptachse von a = 3r und ΔL = 0,41
in dem Fall eines Ovals mit der Hauptachse a = 4r, d.h., dass die
Länge des
stabartigen stationären
Teils 11 um 22% bzw. 41% erhöht werden kann.
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7 zeigt
ein Beispiel für
den Aufbau eines Linearführungsgeräts, das
den Linearmotor 10 gemäß 3 als Antriebseinrichtung
verwendet. Dieses Linearführungsgerät weist
einen U-förmigen
Sockel 40 mit Seitenwänden 40-1, 40-1 an
beiden Seiten davon, bewegliche Blöcke 42, 42,
die sich entlang Schienen 41, 41 bewegen, die
auf den Oberseiten der Seitenwände 40-1, 40-1 des
Sockels 40 angeordnet sind, und einen Tisch (Platte) 43 auf,
die durch die beiden beweglichen Blöcke 42 und 42 gestützt ist. Die
beweglichen Blöcke 42 und 42 können derart
aufgebaut sein, dass sie auf den Schienen 41 und 41 gleitbar
sind, oder können
eine Vielzahl von (nicht gezeigten) Kugellaufnuten aufweisen, die
darin geformt sind, so dass eine große Anzahl von Kugeln zwischen
den Kugellaufnuten der beweglichen Blöcke 42 und 42 sowie
(nicht gezeigten) in den Schienen 41 und 41 geformten
Kugellaufnuten rollen. Ein Gehäuse 22 ist
mit dem Tisch 43 durch Verbindungsteile 45 und 45 über wärmeisolierende
Materialien 44 und 44 verbunden.
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Ähnlich
zu der Darstellung gemäß 3 ist eine Mehrphasenspule 21 (eine
Dreiphasenspule aus den Phasen U, V und W) innerhalb des Kreises 22 angeordnet
und sind Kühlrippen
einstöckig
in dem Gehäuse 22 geformt.
Ein stabartiges stationäres
Teil 11 mit einem ovalen Querschnitt ist in dem Zentrum der
Mehrphasenspule 21 an der Mitte zwischen den beiden Seitenwänden 40-1 und 40-1 des
Sockels 40 und parallel zu den Schienen 41 und 41 derart
angeordnet, dass die Hauptachse (lange Achse) sich vertikal erstreckt.
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In dem Linearführungsgerät gemäß dem vorstehend beschriebenen
Aufbau wird, wenn ein Mehrphasenwechselstrom (in diesem Fall ein
Dreiphasenwechselstrom) der Mehrphasenspule 21 in dem Gehäuse 22 zugeführt wird,
ein veränderliches
(sich verschiebendes) Magnetfeld erzeugt. Aufgrund der magnetischen
Wechselwirkung zwischen dem veränderlichen Magnetfeld
und den durch die Segmentmagnete 13 des stabartigen stationären Teils 11 erzeugten
Magnetflüsse
wird ein Schub auf die Mehrphasenspule 21 derart erzeugt,
dass das Gehäuse 22 sich
entlang des stabartigen stationären
Teils 11 bewegt. Der Schub des Gehäuses 22 wird auf den
Tisch 43 über
die Verbindungsteile 45 und 45 übertragen, so
dass die beweglichen Blöcke 42 und 42 sich
entlang der Schienen 41 und 41 bewegen. Da der
Querschnitt des stabartigen stationären Teils (festen Abschnitts) 11 oval
ist, ist im Vergleich zu einem Fall eines stabartigen stationären Teils
mit einem kreisförmigen
Querschnitt mit derselben Breite eine Erhöhung der Länge des stationären Teils
ermöglicht.
Zusätzlich
kann ein erhöhter
Schub erhalten werden, da die Querschnittsfläche der Segmentmagnete erhöht ist.
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Die wärmeisolierenden Materialien 44 und 44 sind
zur Ausübung
einer wärmeisolierenden Funktion
vorgesehen, um die Übertragung
von an der Mehrphasenspule 21 erzeugten Wärme auf
den Tisch 43 zu verhindern und somit eine nachteilige Wirkung
auf den Gleitwiderstand und den Rollwiderstand zwischen den beweglichen
Blöcken 42 und 42 sowie
den Schienen 41 und 41 aufgrund einer Wärmeausdehnung
zu verhindern. Daher sind, wenn die von der Mehrphasenspule 21 erzeugte
Wärme gering
ist, die wärmeisolierenden
Materialien 44 und 44 nicht erforderlich.
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8 und 9 zeigen ein weiteres Beispiel
für den
Aufbau eines Linearführungsgeräts, das
den Linearmotor 10 gemäß 3 als Antriebseinrichtung anwendet.
Wie es in den 8 und 9 gezeigt ist, weist dieser
Linearmotor 10 ein Gehäuse 50 (Kasten 50)
auf, das im Querschnitt einen kreisförmigen äußeren Rand aufweist, den Rand
einer Mehrphasenspule 21 umgibt und durch ein Gehäuse (Spulenstützteil) 22 gestützt ist.
Die Mehrphasenspule 21 ist innerhalb des Gehäuses 22 rotierbar
und kann bei jedem beliebigen Rotationswinkel gestoppt werden. Ein
stabartiges stationäres
Teil 11 ist an beiden Enden durch (nicht gezeigte) Stützteile
gestützt.
Das stabartige stationäre
Teil 11 ist ebenfalls in Bezug auf die Stützteile
rotierbar und kann bei jedem beliebigen Rotationswinkel gestoppt
werden.
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Wenn beispielsweise das Linearführungsgerät mit dem
vorstehend beschriebenen Aufbau an einer horizontalen Oberfläche 51 angeordnet
ist, wie es in 8 gezeigt
ist, ist ein Sockel 40 auf der horizontalen Oberfläche 51 platziert,
ist das stabartige stationäre
Teil 11 an dessen beiden Enden durch die (nicht gezeigten)
Stützteile
gestützt
und befestigt, die an der horizontalen Oberfläche 51 derart befestigt sind,
dass die Hauptachse des ovalen Abschnitts vertikal verläuft, und
die Mehrphasenspule 21 ist in dem Gehäuse 22 über das
Gehäuse
bzw. die Einfassung 50 derart gestützt und befestigt, dass die
Hauptachse des ovalen Abschnitts deren zentralen Bohrung 21A vertikal
verläuft.
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Wenn beispielsweise das Linearführungsgerät an einer
vertikalen Oberfläche
angeordnet ist, wie es in 9 gezeigt
ist, ist der Sockel 40 auf der vertikalen Oberfläche 52 platziert,
ist das stabartige stationäre
Teil 11 an dessen beiden Enden durch die (nicht gezeigten)
Stützteile
gestützt
und befestigt, die auf der vertikalen Oberfläche 52 derart befestigt
sind, dass die Hauptachse des ovalen Querschnitts vertikal verläuft, d.h.,
dass die Stützteile
auf der vertikalen Oberfläche 52 an
einer Position befestigt sind, die um 90° relativ zu dem stabartigen
stationären
Teil 11 von dem Zustand gemäß 8 verdreht ist, und die Mehrphasenspule 21 ist
in dem Gehäuse 22 über das Gehäuse bzw.
die Einfassung 50 derart gestützt und befestigt, dass die
Hauptachse des ovalen Querschnitts von deren zentralen Bohrung 21A vertikal verläuft, d.h.,
dass die Mehrphasenspule 21 an einer Position befestigt
ist, die zusammen mit dem Gehäuse
50 um 90° in
Bezug auf das Gehäuse 22 von
dem Zustand gemäß 8 verdreht ist.
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Da die Mehrphasenspule 21 durch
das Spulenstützteil
in einem Zustand derart gestützt
wird, dass der äußere Rand
der Mehrphasenspule 21 durch das Gehäuse 50 mit einem kreisförmigen Rand im
Querschnitt umgeben ist, kann das Linearführungsgerät an einer horizontalen Oberfläche, einer vertikalen
Oberfläche
und selbst an einer um einen beliebigen Winkel geneigten Oberfläche angebracht werden.
Das heißt,
dass der Sockel 40 an einer Befestigungsoberfläche platziert
ist, und die Stützteile zum
Stützen
der beiden Enden des stabartigen stationären Teils 11 um einen vorbestimmten
Winkel rotiert werden und an die Befestigungsoberfläche befestigt
werden, und die Mehrphasenspule 21 zusammen mit dem Gehäuse 50 um
den vorbestimmten Winkel rotiert wird und in dem Gehäuse 22 befestigt wird,
wodurch die Hauptachse des ovalen Querschnitts des stabartigen stationären Teils 11 und
die Hauptachse des ovalen Querschnitts der zentralen Bohrung 21A der
Mehrphasenspule 21 beide vertikal verlaufen. Daher kann
das Linearführungsgerät mit demselben
Aufbau an einer Oberfläche
angebracht werden, die um einen Winkel in Bezug auf die horizontale
Oberfläche
geneigt ist, so dass die Hauptachse des ovalen Querschnitts des
stabartigen stationären
Teils 11 und die Hauptachse des ovalen Querschnitts der
zentralen Bohrung 21A der Mehrphasenspule beide vertikal
verlaufen.
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12 bis 14 zeigen Graphen, die Ergebnisse
eines Tests für
den Schub (N) von Linearmotoren jeweils darstellen. Ein Linearmotor
für 12 weist ein stabartiges
stationäres
Teil 11 auf, dessen Querschnitt ein Kreis von 25 mm im
Durchmesser ist, wie es in 15(A) gezeigt
ist, ein Linearmotor für 13 weist ein stabartiges
stationäres Teil 11 auf,
dessen Querschnitt eine Ellipse (Ellipse 1) mit Halbkreisen von
25 mm im Durchmesser an beiden Enden und mit einer Länge von
50 mm aufweist, wie es in 15(B) gezeigt
ist, und ein Linearmotor für 14 weist ein stabartiges
stationäres
Teil 11 auf, dessen Querschnitt eine Ellipse (Ellipse 2)
ist, die Halbkreise von 10,6 mm im Durchmesser an beiden Enden aufweisen
und eine Länge
von 48,6 mm aufweist, wie es in 15(C) gezeigt
ist. In jedem Fall betrug die Anzahl der Spulenwicklungen 121 und wurde
ein Wechselstrom von 3A (max) zugeführt. In 12 bis 14 bezeichnet
die Ordinate den Schub und bezeichnet die Abszisse den elektrischen Winkel.
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Für
den Fall von 12 betrug
der Widerstand einer Phase der Mehrphasenspule 1,48 (Ω), betrug
der Umfang des Magneten 78,54 mm, betrug die Querschnittsfläche des
Magneten 419,87 mm2, betrug die Spannung
(max) 4,5V und betrug der Schubdurchschnitt 35,0 N. Für den Fall
von 13 betrug der Widerstand
einer Phase der Mehrphasenspule 2,16 (Ω) (Ellipse 1/Kreis = 1,46),
betrug der Umfang des Magneten 128,54 mm (Ellipse 1/Kreis = 1,64),
betrug die Querschnittsfläche
des Magneten 1115,87 mm2 (Ellipse 1/Kreis
= 2,27), betrug die Spannung (max) 6,60 V (Ellipse 1/Kreis = 1,47)
und betrug der Schubdurchschnitt 59,30 N (Ellipse 1/Kreis = 1,69).
Für den
Fall von 14 betrug der Widerstand
einer Phase der Mehrphasenspule 1,90 (Ω) (Ellipse 2/Kreis = 1,28),
betrug der Umfang des Magneten 109,30 mm (Ellipse 2/Kreis = 1,39),
betrug die Querschnittsfläche
des Magneten 491,05 mm2 (Ellipse 2/Kreis
= 1,00), betrug die Spannung (max) 5,80V (Ellipse 2/Kreis = 1,29)
und betrug der Schubdurchschnitt 38,73 N (Ellipse 2/Kreis = 1,11).
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Wie aus dem Vergleich zwischen 12 und 13 hervorgeht, ist die Fläche der
Oberfläche
des Segmentmagneten des stabartigen stationären Teils mit einem elliptischen
Querschnitt größer als
diejenige des stabartigen stationären Teils mit einem kreisförmigen Querschnitt
selbst bei derselben Breite, wodurch ein Linearmotor mit höherem Schub
erzielt wird.
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Obwohl das stabartige stationäre Teil 11 und die
Mehrphasenspule 21 derart angeordnet sind, dass die Hauptachse
des ovalen Abschnitts des stabartigen stationären Teils und die Hauptachse
des ovalen Abschnitts der zentralen Bohrung der Mehrphasenspule 21 gemäß den vorstehend
beschriebenen Ausführungsbeispielen
sich vertikal erstrecken, können
in dem Fall, dass die Erhöhung
des Schubs erforderlich ist und die Erhöhung der Spannweite des Linearmotors
nicht erforderlich ist, das stabartige stationäre Teil 11 und die
Mehrphasenspule 21 derart angeordnet werden, dass die Hauptachse
des ovalen Querschnitts des stabartigen stationären Teils und die Hauptachse
des ovalen Querschnitts der zentralen Bohrung der Mehrphasenspule 21 sich
in derselben Richtung erstrecken, die nicht auf vertikal beschränkt ist.
Außerdem
können
in dem Fall eines stabartigen stationären Teils 11 mit einem
rechteckigen Querschnitt das stabartige stationäre Teil 11 und die Mehrphasenspule 21 derart
angeordnet sein, dass die lange Seite des rechteckigen Querschnitts
des stabartigen stationären
Teils und die lange Seite der zentralen Bohrung der Mehrphasenspule 21 sich
in derselben Richtung erstrecken, die nicht auf vertikal beschränkt ist.
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Obwohl die Ausführungsbeispiele der vorliegenden
Erfindung vorstehend beschrieben worden ist, ist die vorliegende
Erfindung nicht auf die vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele
beschränkt
und können
verschiedene Modifikationen ohne Abweichen von dem Umfang der technischen Idee,
wie sie in dem beigefügten
Ansprüchen,
der Beschreibung und der Zeichnung definiert ist. Es sei bemerkt,
dass Konfigurationen, Aufbauten, Materialien, die dieselben Funktionen
und Wirkungen zeigen, obwohl sie nicht direkt in der Beschreibung
und den Zeichnungen beschrieben sind, in dem Umfang der technischen
Idee der vorliegenden Erfindung enthalten sein können.
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Der vorliegenden Erfindung liegt
die Aufgabe zugrunde, einen Linearmotor der Stabbauart bereitzustellen,
der ein stabartiges stationäres
Teil mit erhöhter
Steifigkeit gegenüber
einem Biegemoment aufweist, um die Spannweite des Linearmotors zu
erhöhen
und der in der Lage ist, einen größeren Schub zu erhalten, selbst
wenn das stabartige stationäre Teil
eine relativ geringe Breite ist, und ein Linearführungsgerät bereitzustellen, dass diesen
Linearmotor als dessen Antriebseinrichtung verwendet.
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Wie es in 2 gezeigt ist, weist ein Linearmotor 10 ein
stabartiges stationäres
Teil 11 mit einem zylindrischen Körper 12, das aus einem
nichtmagnetischen Material hergestellt ist und eine Vielzahl von plattenartigen
Segmentmagneten 13, die in dem zylindrischen Körper derart
untergebracht sind, dass sie in axialer Richtung des zylindrischen
Körpers
gestapelt sind, und ein bewegliches Teil 20 mit einer Mehrphasenspule 21 aufweist,
wobei das stabartige Teil horizontal angeordnet ist, so dass es
durch das bewegliche Teil 20 verläuft. In dem Linearmotor 10 weist
das stabartige Teil 11 den zylindrischen Körper mit
einem im wesentlichen ovalen oder im wesentlichen rechteckigen Querschnitt
auf und weist die Vielzahl der Segmentmagnete 13 mit einer
im wesentlichen ovalen oder einer im wesentlichen rechteckförmigen Plattenform
auf, die in dem zylindrischen Körper
untergebracht sind und in axialer Richtung des zylindrischen Körpers gestapelt
sind, und der Querschnitt der zentralen Bohrung der Mehrphasenspule 21 ist
im wesentlichen oval oder im wesentlichen rechteckig entsprechend
der Form des Querschnitts des stabartigen Teils 11.