Die
Erfindung betrifft einen Verbrennungsmotor mit zumindest einem Pleuel,
der an seinem Pleuelkopf mit einer Kurbelwelle verbindbar und an seinem
zum Pleuelkopf gegenüberliegenden
Pleuelauge mit einem Kolben verbindbar ist. Bei derartigen Verbrennungsmotoren
ist ein bestimmtes Kompressionsverhältnis als Kompromiß zwischen
einer maximalen Leistung und einer Kraftstoffersparnis festgelegt.
Um das Kompressionsverhältnis
während
des Betriebes des Verbrennungsmotors zu verändern wurden Systeme mit veränderlichen
Kompressionsverhältnissen
mittels der folgenden beispielhaften Maßnahmen: – Bewegung von Zylinderblöcken, – Veränderung
von Zylinderkopfgeometrien, – Veränderungen
von Kolbengeometrien, – exzentrische Kurbelwelle
(FEV), – exzentrische
Pleuellagerung, – spezielle
Kurbelmechanismen, – veränderliche
Kolben und Pleuelentwickelt. Als ein Hauptnachteil dieser beispielhaft
genannten Konzepte ist anzusehen, daß diese sehr komplex aufgebaut
sind, wobei eine innere Reibung der jeweiligen Verbrennungsmotoren erhöht wird,
so daß einige
Vorteile hierdurch bereits kompensiert werden. Zudem sind diese
beispielhaft genannten Ansätze
bei der Herstellung von Verbrennungsmotoren sehr kostenintensiv.
Bei einer exzentrischen Pleuellagerung müssen die einzelnen Bauteile
zudem derart stark dimensioniert werden, daß die typischerweise hohen
Gas- und/oder Massenkräfte moderner
Verbrennungsmotoren ertragen werden. Zudem ist nachteilig, daß ein separates
System für jeden
Zylinder des Verbrennungsmotors erforderlich ist. Eine andere Lösung ist
darin zu sehen, daß eine Feder
Verwendung findet, die in dem Kolben selbst angeordnet ist. Die
Feder weist eine vorbestimmte Vorspannung im Bewegungsbereich auf,
wie dies z. B. von M. Bagende, Stuttgarter Symposium, 18. bis 20.
Februar 2003, beschrieben wird. Als ein Hauptnachteil dieser Lösung ist
anzusehen, daß der
Kolben eine hohe thermische Belastung zu ertragen hat, da der Kolbenkopf
vom Kolbenhemd isoliert ist. Durch die Eigenfrequenzen der Feder
verändert
sich zudem ein dynamisches Verhalten, wobei auch die Lebensdauer
von Führungsmechanismen
verringert wird. Wegen der erhöhten
schwingenden Massen steigt zudem auch die Lärmbelastung (NVH = Noise Vibration
Harshness). Die EP
1 164 272 A1 betrifft einen Verbrennungsmotor, umfassend: – Einen
Zylinder mit einem Einlaßventil,
einem Auslaßventil,
einem Kraftstoffeinspritzventil und einer Zündkerze; – einen Kolben mit einem Lager,
der sich in dem Zylinder hin- und herbewegt; – ein Bindeglied mit einem J-förmigen Pleuel
mit einem oberen Ende und einem unteren Ende, einem oberen Augenende,
welches in dem oberen Ende eingebracht ist und mit dem Lager des
Kolbens verbunden ist, einem Augenende, welches in dem unteren Ende
eingebracht ist, und zumindest einem Flanschpleuel, der längs auf
der Oberfläche
des Bindegliedes montiert ist; und – zumindest eine Kurbelwelle
zur Übertragung
einer Drehbewegung des Bindegliedes zu einer Auslaßkraftachse,
welche damit lagernd verbunden ist, wobei die Kurbelwelle mit den
jeweiligen Enden des Bindegliedes und der Kraftauslaßachse verbunden
ist. Nachteilig bei dem in der EP 1 164 272 A1 genannten Verbrennungsmotor
ist, daß die
Vorspannung nicht eingestellt werden kann, und daß Bewegungsbereiche,
welche die Kompressionsverhältnisse
bestimmen, nicht begrenzt werden können. Dies hängt lediglich
von der Ausgestaltung des Pleuels und vom Verbrennungsdruck ab.
Die US 4,111,164 offenbart einen
Vierzylinder-Verbrennungsmotor mit einem Zylinder, einem hin- und
hergehenden Kolben, Einspritzmitteln zum Einspritzen von Gasgemischen
in den Zylinder, Zündelemente
zur Zündung
des Gasgemisches, Auslaßmittel
zum Auslassen des verbrannten Gasgemisches aus dem Zylinder, eine
Kurbelwelle sowie Verdichtungsfederelemente, die derart zwischen
dem Kolben und der Kurbelwelle wirken, daß sich die Kurbelwelle aufgrund
der Hin- und Herbewegung des Kolbens dreht. Dem Verbrennungsmotor
sind Mittel zur Ausdehnungsbegrenzung der Federelemente zugeordnet,
um die Feder mit einer Kraft zusammenzudrücken, die im Wesentlichen gleich
der Kolbenkraft ist, die erforderlich ist, das Gasgemisch zur Verbrennung
zu verdichten, wenn der Motor im Wesentlichen ohne Last betrieben
wird. Die Federelemente sind als steife Verbindungselemente zwischen
dem Kolben und der Kurbelwelle ausgestaltet und stellen eine elastische
Verdichtungsverbindung zur Verfügung,
wenn der Motor im Wesentlichen unter Last betrieben wird. Die Federelemente
sind zwischen dem Kolben und der Kurbelwelle im Wesentlichen im
Verhältnis
zur Belastung des Motors zusammendrückbar. Die US 5,769,042 offenbart ein Verfahren
zum Betreiben eines Verbrennungsmotors während eines Verbrennungsprozesses.
Der Motor weist zumindest einen Zylinder und einen zugeordneten
Kolben auf, um eine Arbeitskammer zu bilden. Der Kolben weist einen
oberen Bereich mit einer Oberfläche
auf, um eine hin- und hergehende Wand der Arbeitskammer zu bilden.
Der Kolben weist aber auch einen unteren Bereich auf, der Mittel
zur Verbindung mit einem Motormechanismus hat. Zudem hat der Kolben
elastische Elemente zur elastischen Verbindung des oberen Bereiches
mit dem unteren Bereich. Der untere Bereich ist mit dem Motormechanismus
verbunden, damit der Kolben während
des Betriebes bewegt wird, so daß die Arbeitskammer mit ihrem
Volumen während
der Verbrennung im Allgemeinen erhöht wird. Das Verfahren umfaßt: – Einleitung
der Verbrennung einer verbrennbaren Ladung innerhalb der Arbeitskammer
in der Nähe
des oberen Kolbentotpunktes, um eine relativ abrupte Erhöhung des
Gasdruckes zu generieren; – Zusätzliche
Erhöhung
des Volumens der Arbeitskammer durch Deformieren der zugeordneten
elastischen Elemente aufgrund der Gasdruckerhöhung, wodurch eine Relativbewegung
des oberen Abschnittes, bezogen auf den unteren Abschnitt, hervorgerufen
wird; und – Steuerung
der Volumenerhöhung
der Arbeitskammer durch Vorherbestimmung der Deformation der zugeordneten
elastischen Elemente, um die Gasdruckerhöhung innerhalb der Verbrennungskammer
zu unterbrechen und um diese zumindest teilweise durch eine im Wesentlichen
isobarische Verbrennung zu ersetzen.The invention relates to an internal combustion engine with at least one connecting rod, which can be connected at its connecting rod head with a crankshaft and at its opposite to the connecting rod connecting rod eye with a piston connectable. In such internal combustion engines, a certain compression ratio is set as a compromise between maximum power and fuel economy. In order to change the compression ratio during operation of the internal combustion engine, variable compression ratio systems have been used by the following exemplary measures: cylinder block movement, cylinder head geometry change, piston geometry changes, eccentric crankshaft (FEV), eccentric conrod bearing, special crank mechanisms , - Variable piston and connecting rod developed. As a major disadvantage of these exemplified concepts is to be considered that they are very complex, with an internal friction of the respective internal combustion engines is increased, so that some advantages are already compensated. In addition, these approaches exemplified in the production of internal combustion engines are very expensive. In an eccentric conrod bearing the individual components must also be dimensioned so strong that the typically high gas and / or inertial forces of modern internal combustion engines are endured. In addition, it is disadvantageous that a separate system is required for each cylinder of the internal combustion engine. Another solution is to be seen in that a spring is used, which is arranged in the piston itself. The spring has a predetermined bias in the range of motion, as z. B. by M. Bagende, Stuttgart Symposium, 18 to 20 February 2003 described. As a major disadvantage of this solution is to be considered that the piston has a high thermal load to endure, since the piston head is isolated from the piston skirt. Due to the natural frequencies of the spring also changes a dynamic behavior, while also reducing the life of guide mechanisms. Due to the increased oscillating masses, the noise load (NVH = noise vibration harshness) also increases. The EP 1 164 272 A1 relates to an internal combustion engine, comprising: a cylinder having an intake valve, an exhaust valve, a fuel injection valve and a spark plug; A piston with a bearing which reciprocates in the cylinder; A link having a J-shaped connecting rod with an upper end and a lower end, an upper eye end which is inserted in the upper end and connected to the bearing of the piston, an eye end which is inserted in the lower end, and at least one flange connecting rod mounted longitudinally on the surface of the link; and at least one crankshaft for transmitting rotational movement of the link to an exhaust force axis which is connected therewith, the crankshaft being connected to the respective ends of the link and the power exhaust axis. A disadvantage of the in the EP 1 164 272 A1 said internal combustion engine is that the bias voltage can not be adjusted, and that movement ranges which determine the compression ratios, can not be limited. This depends only on the design of the connecting rod and the combustion pressure. The US 4,111,164 discloses a four-cylinder internal combustion engine having a cylinder, a reciprocating piston, injection means for injecting gas mixtures into the cylinder, igniting elements for igniting the gas mixture, exhaust means for venting the combusted gas mixture from the cylinder, a crankshaft and compression spring elements so interposed between the cylinder Piston and the crankshaft act, that the crankshaft rotates due to the reciprocation of the piston. The internal combustion engine is associated with means for limiting the expansion of the spring elements to compress the spring with a force substantially equal to the piston force required to compress the gas mixture for combustion when the engine is operated substantially without load. The spring elements are configured as rigid connecting elements between the piston and the crankshaft and provide an elastic compression connection when the engine is operated substantially under load. The spring elements are compressible between the piston and the crankshaft substantially in proportion to the load of the engine. The US 5,769,042 discloses a method of operating an internal combustion engine during a combustion process. The engine has at least one cylinder and an associated piston to form a working chamber. The piston has an upper portion with a surface to form a reciprocating wall of the working chamber. However, the piston also has a lower portion that has means for connection to a motor mechanism. In addition, the piston has elastic elements for the elastic connection of the upper region with the lower region. The lower portion is connected to the motor mechanism for moving the piston during operation, so that the working chamber is generally increased in volume during combustion. The method comprises: initiating combustion of a combustible charge within the working chamber proximate the upper piston dead center to generate a relatively abrupt increase in gas pressure; - Additional increase in the volume of the working chamber by deforming the associated elasti elements due to the gas pressure increase, whereby a relative movement of the upper portion, based on the lower portion caused; and controlling the increase in volume of the working chamber by predetermining the deformation of the associated elastic members to interrupt the gas pressure increase within the combustion chamber and to at least partially replace it with a substantially isobaric combustion.
Aufgabe der
ErfindungTask of
invention
Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Verbrennungsmotor mit
einem Pleuel der eingangs genannten Art mit einfachen Mitteln derart
zu verbessern, daß ein
verbessertes NVH bei reduziertem Kraftstoffverbrauch erreicht wird.Of the
Invention is based on the object with an internal combustion engine
a connecting rod of the type mentioned above with simple means such
to improve that one
improved NVH is achieved with reduced fuel consumption.
Erfindungsgemäß wird die
Aufgabe dadurch gelöst,
daß dem
Pleuelkopf und dem Pleuelauge jeweils ein Stützträger zugeordnet ist, die sich
entlang einer Mittelachse axial aufeinander zu erstrecken und mit
ihren Anschlagenden zueinander variabel beabstandet sind, so daß ein Spalt
gebildet ist, der von einem Kraftspeicherelement überbrückt wird.
Mit der erfindungsgemäßen Ausgestaltung
wird ein Verbrennungsmotor mit variablen Kompressionsverhältnissen
zur Verfügung
gestellt, wobei der Pleuel, insbesondere sein Pleuelschaft elastisch
ausgestaltet ist, bei dem die Vorspannung durch die Vorspannung des
zusätzlichen
Kraftspeicherelementes, welches vorzugsweise als Feder ausgestaltet
ist, eingestellt werden. Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß der Pleuel
in den jeweiligen Arbeitshüben
des Verbrennungsmotors eine elastische Verformung erfährt, die
bei Überschreiten
bestimmter Grenzwerte in eine plastische Verformung übergeht,
wenn der Pleuelschaft im Längsschnitt
gesehen z. B. gebogen ausgeführt
ist. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung
wird eine plastische Verformung des Pleuelschaftes vermieden, indem
die Anschlagenden der Stützträger vor
Erreichen der plastischen Verformung aneinander liegen. Mittels
der mit ihren Anschlagenden aneinander liegenden Stützträger wird
somit quasi eine Stütze
zur Verfügung
gestellt, die einer plastischen Verformung des Pleuelschaftes vermeidet.
Zweckmäßig im Sinne
der Erfindung ist, wenn der Stützträger an dem
Pleuelauge einstückig
mit dem Pleuel hergestellt ist, wobei der Stützträger an dem Pleuelkopf vorzugsweise
als separates Bauteil mit dem Pleuelkopf verbunden ist. Natürlich kann aber
auch vorgesehen sein, daß der
Stützträger an dem
Pleuelkopf einstückig
mit dem Pleuel hergestellt ist, wobei der Stützträger an dem Pleuelauge als separates
Bauteil mit diesem verbunden ist. Selbstverständlich können aber auch beide Stützträger als
jeweils separates Bauteil mit dem zugeordneten Pleuelkopf bzw. auge
verbunden sein. Die Verbindung der separaten Stützträger mit dem Pleuelkopf bzw.
auge kann bevorzugt kraftformschlüssig oder in jeder anderen
Verbindungsart hergestellt werden. Damit das Kraftspeicherelement
den Spalt überbrücken kann und
entsprechend einstellbar ist, ist es günstig im Sinne der Erfindung,
wenn den Stützträgern jeweils ein
Widerlager zur Aufnahme des Kraftspeicherelementes zugeordnet ist.
Die Widerlager können
an geeigneten Stellen mit den Stützträgern bevorzugt
verschraubt werden, wobei aber auch eine stoffschlüssige Verbindung
oder jede andere Verbindungsart denkbar ist. Die geeigneten Stellen
zur Verbindung ergeben sich bevorzugt aus dem gewünschten
bzw. erforderlichen Vorspannungsbetrag des Kraftspeicherelementes.
Um einen elastischen Pleuel, insbesondere einen elastischen Pleuelschaft,
zur Verfügung
zu stellen, kann der Pleuel mit seinem Pleuelschaft im Längsschnitt
gesehen gebogen ausgestaltet sein, so daß quasi ein Federelement gebildet
ist. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung
des Pleuels kann eine Änderung
des Basismotors vorteilhafter Weise vermieden werden, wobei sogar
ein Originalkolben verwendet werden kann. Zudem wird kein zusätzlicher,
teurer und komplexer Steuermechanismus erforderlich, da die erfindungsgemäße Ausgestaltung
selbst steuernd ist. Auch eine thermische Belastung des Kolbens
wird nicht verändert, wobei
auch eine Lärmbelastung
reduziert, insbesondere NVH verbessert wird, da der Pleuelschaft
signifikant kleiner ausgestaltet wird, um eine elastische Bewegung
zu erreichen.According to the invention
Task solved by
that the
Pleuelkopf and the connecting rod eye is assigned in each case a support beam, which is
along a central axis extend axially towards each other and with
their abutment ends are variably spaced from each other, so that a gap
is formed, which is bridged by a force storage element.
With the embodiment of the invention
becomes an internal combustion engine with variable compression ratios
to disposal
provided, wherein the connecting rod, in particular its connecting rod shank elastic
is configured, wherein the bias voltage by the bias of the
additional
Power storage element, which preferably designed as a spring
is to be set. The invention is based on the finding that the connecting rod
in the respective work strokes
the internal combustion engine experiences an elastic deformation, the
when crossing
certain limit values passes into plastic deformation,
when the connecting rod shank in longitudinal section
seen for. B. executed bent
is. Due to the inventive design
a plastic deformation of the connecting rod shaft is avoided by
the abutment ends of the support beams before
Achieve the plastic deformation together. through
the abutting with their abutment ends support carrier is
thus almost a support
to disposal
placed, which avoids a plastic deformation of the connecting rod shank.
Appropriate in the sense
The invention is when the support beam on the
Connecting rod in one piece
is made with the connecting rod, wherein the support bracket to the connecting rod preferably
is connected as a separate component with the connecting rod. Of course you can
be provided that the
Support beam on the
Connecting rod in one piece
is made with the connecting rod, wherein the support bracket to the connecting rod as a separate
Component is connected to this. Of course, but also both support beams as
each separate component with the associated connecting rod or eye
be connected. The connection of the separate support beams with the connecting rod or
Eye can preferably kraftformschlüssig or in any other
Connection type are produced. So that the energy storage element
can bridge the gap and
is adjustable accordingly, it is favorable in the context of the invention,
if the support carriers each one
Abutment is assigned for receiving the energy storage element.
The abutments can
at appropriate locations with the support beams preferred
be screwed, but also a cohesive connection
or any other type of connection is conceivable. The suitable places
to the compound are preferably obtained from the desired
or required preload amount of the energy storage element.
To a flexible connecting rod, in particular an elastic connecting rod shank,
to disposal
To put, the connecting rod with its connecting rod shank in longitudinal section
be seen bent designed so that quasi formed a spring element
is. By means of the embodiment according to the invention
the connecting rod may be a change
the base engine advantageously be avoided, and even
an original piston can be used. In addition, no additional,
expensive and complex control mechanism required because the inventive design
self-controlling. Also a thermal load on the piston
is not changed, where
also a noise pollution
reduced, in particular NVH is improved, since the connecting rod shank
significantly smaller is designed to elastic movement
to reach.
Weitere
vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen und
der folgenden Figurenbeschreibung offenbart. Es zeigt die einzige 1 einen
Pleuel in einem Längsschnitt.1 zeigt
einen Pleuel 1. Der Pleuel 1 weist einen Pleuelkopf 2 und ein
dazu gegenüberliegendes
Pleuelauge 3 auf. Die jeweiligen Mittelpunkte X1 und X2
des Pleuelkopfes 2 sowie des Pleuelauges 3 sind,
bezogen auf eine Mittelachse X, axial zueinander beabstandet, aber kongruent
angeordnet. Zwischen dem Pleuelkopf 2 und dem Pleuelauge 3 erstreckt
sich ein Pleuelschaft 4. Der Pleuelschaft 4 ist
im Längsschnitt
gesehen gebogen ausgeführt.
Der Pleuel 1 ist mit seinem Pleuelkopf 2 mit einer
Kurbelwelle und mit seinem Pleuelauge 3 mit einem Kolben
verbindbar. Dem Pleuelkopf 2 und dem Pleuelauge 3 ist
jeweils ein Stützträger 6, 7 zugeordnet.
Die Stützträger 6, 7 erstrecken
sich entlang der Mittelachse X jeweils von dem Pleuelkopf 2 bzw.
dem Pleuelauge 3 weg und aufeinander zu. In dem dargestellten
Ausführungsbeispiel
ist der Pleuel 1 in einem unbelasteten Zustand dargestellt.
Die Stützträger 6, 7 sind
mit ihren Anschlagenden 8, 9 entlang der Mittelachse
X zueinander variabel beabstandet, so daß ein Spalt 11 gebildet
ist. Der Spalt 11 wird von einem Kraftspeicherelement 12,
welches in dem dargestellten Ausführungsbeispiel eine Schraubenfeder
ist, überbrückt. Zur
Lagerung des Kraftspeicherelementes 12 sind den Stützträgern 6 bzw.
7 Widerlager 13 bzw. 14 zugeordnet. In dem beispielhaften
Ausführungsbeispiel
ist das Widerlager 13 kraftformschlüssig mit dem Stützträger 6 verschraubt,
wobei dieser ein zu einem Innengewinde des Widerlagers 6 korrespondierendes
Außengewinde 16 aufweist.
Der Stützträger 6 ist
mit seinem Außengewinde 16 kraftformschlüssig mit
dem Pleuelkopf 2 in einer entsprechenden Aufnahme verschraubt.
Der Stützträger 7 dagegen
ist einstückig
mit dem Pleuel 1 hergestellt. Das Widerlager 7 ist
an einer geeigneten Stelle mit dem Stützträger 7 verschweißt. Selbstverständlich kann
aber auch der Stützträger 7 als
separates Bauteil mit dem Pleuelauge 3 verschraubt werden,
wobei auch eine kraftformschlüssige
Verschraubung des Widerlagers 14 mit dem Stützträger 7 vorgesehen
sein kann. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung des Pleuel 1 kann
eine Vorspannung durch eine Vorspannung des zusätzlichen Kraftspeicherelementes 12 eingestellt
werden. Ein maximaler Bewegungsbereich kann durch den Abstand der
beiden Anschlagenden 8 bzw. 9, also eine Vergrößerung oder
Verkleinerung des Spaltes 11, eingestellt werden. Der Stützträger 6 kann
mit dem Pleuelkopf 2 des Pleuels 1 verbunden werden,
so daß das
Kraftspeicherelement 12 eingesetzt werden kann. Der Pleuel 1 ist
Bestandteil eines Verbrennungsmotors, vorzugsweise eines Viertaktmotors,
wobei jedem Zylinder jeweils ein Pleuel 1 zugeordnet werden
kann. In dem Verbrennungsmotor werden Verbrennungsdrücke erzeugt,
die ein elastisches Verformen des Pleuels 1 bewirken. Eine
minimale Gaskraft, die eine elastische Verformung des Pleuels 1 bewirkt,
wird von den Materialeigenschaften des Pleuels 1 und des Kraftspeicherelementes 12,
der Dimensionierung des Pleuels 1 und des Kraftspeicherelementes 12 sowie
der Ausgestaltung des Pleuelschaftes 4, insbesondere durch
den Radius des gebogenen Pleuelschaftes 4, beeinflußt.Further advantageous embodiments are disclosed in the subclaims and the following description of the figures. It shows the only one 1 a connecting rod in a longitudinal section. 1 shows a connecting rod 1 , The connecting rod 1 has a connecting rod 2 and a connecting rod eye opposite thereto 3 on. The respective centers X1 and X2 of the connecting rod 2 and the connecting rod eye 3 are, with respect to a central axis X, axially spaced apart, but arranged congruent. Between the connecting rod 2 and the connecting rod eye 3 extends a connecting rod shaft 4 , The connecting rod shaft 4 is executed bent in longitudinal section. The connecting rod 1 is with his connecting rod 2 with a crankshaft and with its connecting rod eye 3 connectable with a piston. The connecting rod 2 and the connecting rod eye 3 is each a support beam 6 . 7 assigned. The support beams 6 . 7 each extend along the central axis X of the connecting rod 2 or the connecting rod eye 3 away and towards each other. In the illustrated embodiment, the connecting rod 1 shown in an unloaded state. The support beams 6 . 7 are with their followers 8th . 9 along the central axis X to each other variably spaced, so that a gap 11 is formed. The gap 11 is from a force storage element 12 which is in the illustrated embodiment, a coil spring is bridged. For storage of the energy storage element 12 are the support vehicles 6 or 7 abutments 13 respectively. 14 assigned. In the exemplary embodiment, the abutment is 13 positive fit with the support beam 6 screwed, this one to an internal thread of the abutment 6 corresponding external thread 16 having. The support beam 6 is with its external thread 16 positive fit with the connecting rod 2 screwed in a corresponding receptacle. The support beam 7 By contrast, it is integral with the connecting rod 1 produced. The abutment 7 is in a suitable location with the support beam 7 welded. Of course, but also the support beam 7 as a separate component with the connecting rod eye 3 be bolted, including a form-locking screw connection of the abutment 14 with the support beam 7 can be provided. By means of the inventive design of the connecting rod 1 can be a bias voltage by a bias of the additional power storage element 12 be set. A maximum range of motion can be determined by the distance between the two stop ends 8th respectively. 9 , ie an enlargement or reduction of the gap 11 to be discontinued. The support beam 6 can with the connecting rod 2 of the connecting rod 1 be connected so that the force storage element 12 can be used. The connecting rod 1 is part of an internal combustion engine, preferably a four-stroke engine, each cylinder each having a connecting rod 1 can be assigned. In the internal combustion engine combustion pressures are generated, which is an elastic deformation of the connecting rod 1 cause. A minimal gas force, which is an elastic deformation of the connecting rod 1 causes, depends on the material properties of the connecting rod 1 and the power storage element 12 , the dimensioning of the connecting rod 1 and the power storage element 12 as well as the design of the connecting rod shank 4 , in particular by the radius of the bent connecting rod shank 4 , influenced.