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Die
Erfindung betrifft einen Heizungs-Thermostataufsatz mit einem Gehäuse, einem
Drehgriff, der drehbar am Gehäuse
angeordnet ist und das Gehäuse
zumindest auf einem Teil seiner axialen Länge umgibt, und einem Gehäusering,
der von dem dem Drehgriff abgewandten Ende des Gehäuses vorsteht.
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Der
vorliegende Heizungs-Thermostataufsatz ist vorgesehen für einen
sogenannten "LST-Heizkörper", also einen Heizkörper mit
niedriger Oberflächentemperatur.
Ein derartiger Heizkörper
ist aus GB 2 259 758 A bekannt. Er weist einen als Wärmetauscher
ausgebildeten Heizkörper
auf, der in an sich bekannter Weise von heißem Wasser als Wärmeträgermedium
durchströmt
wird. Dieser Heizkörper
ist von einem Gehäuse
umgeben, das nicht mehr die Temperatur des Heizungswassers annimmt,
sondern auf einer niedrigeren Temperatur verbleibt. Damit möchte man
verhindern, daß eine Person
bei einer versehentlichen Berührung
des Heizkörpers
Verbrennungen erleidet. Das Kürzel "LST" steht hierbei für "Low Surface Temperature", also für niedrige
Oberflächentemperatur
des Heizkörpers.
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Auch
ein derartiger Heizkörper
sollte durch einen Thermostataufsatz geregelt werden, d.h. man möchte einen
Sollwert für
die Raumtemperatur vorgeben, anhand dessen der Strom des Wärmeträgermediums
durch den Heizkörper
geregelt werden soll. Hierzu wird ein herkömmlicher Thermostataufsatz, wie
er beispielsweise aus
DE
102 11 131 A1 bekannt ist, außen am Gehäuse des LST-Heizkörpers befestigt. Da dieser
Thermostataufsatz an und für
sich dafür
vorgesehen ist, auf einem Heizkörperventil
oder einem entsprechenden Anschlußstück befestigt zu werden, muß man an
der Hülle
des LST-Heizkörpers ein
entsprechendes Adapterstück
vorsehen. Dies führt
dazu, daß der
Thermostataufsatz relativ weit in den Raum vorsteht und Teile des
Thermostataufsatzes der Umgebung ausgesetzt sind, so daß sie zur Verschmutzung
neigen.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das optische Erscheinungsbild
bei einem Thermostataufsatz für
einen LST-Heizkörper
zu verbessern.
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Diese
Aufgabe wird bei einem Thermostataufsatz der eingangs genannten
Art dadurch gelöst, daß der Gehäusering
eine Befestigungskontur aufweist, mit der das Gehäuse an einer
Befestigungsfläche
festlegbar ist.
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Damit
ist es möglich,
das Gehäuse
des Thermostataufsatzes wesentlich dichter an die Befestigungsfläche anzunähern. Der
Gehäusering
bildet sozusagen die Verbindung zwischen dem Gehäuse und der Befestigungsfläche. Lücken zwischen
der Befestigungsfläche
und dem Gehäusering
werden dadurch vermieden. Dadurch läßt sich auch die Länge, mit
der der Thermostataufsatz von der Befestigungsfläche absteht, vermindern, so
daß der
Thermostataufsatz im Raum weniger stört. Auch kann das bisher benötigte Anschlußelement
entfernt werden, so daß keine sichtbare
Befestigung mehr existiert.
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Vorzugsweise
ist die Befestigungskontur an einer Fläche ausgebildet, die parallel
zur Axialrichtung des Gehäuses
verläuft.
Damit ist es möglich, den
Thermostataufsatz praktisch entlang seines gesamten Umfangs festzuhalten,
also nicht nur punktuell, wie dies bei der Verwendung von drei oder
vier Schrauben der Fall ist.
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Bevorzugterweise
steht der Gehäusering axial über ein
Sockelelement über,
das durch eine Drehung des Drehgriffs axial im Gehäuse verlagerbar ist
und eine Abstützung
für eine
Volumenveränderungseinrichtung
eines Temperaturfühlerelements des
Thermostataufsatzes bildet. Im Thermostataufsatz ist ein Temperaturfühlerelement
angeordnet, das eine Füllung
aufweist, deren Volumen sich in Abhängigkeit von der herrschenden
Temperatur verändert.
Das Temperaturfühlerelement
ist über
ein Kapillarrohr mit einem Betätigungselement
verbunden, das am eigentlichen Ventil des Heizkörpers angeordnet ist. Zur Sollwert-Verstellung
wird nun das Volumen dieses Temperaturfühlerelements verändert. Hierzu
ist das Temperaturfühlerelement
mit einer Einstülpung
versehen, die durch einen Balgen begrenzt ist. In diese Einstülpung ragt
ein Stößel. Durch
eine axiale Verlagerung dieses Stößels läßt sich nun der Stößel mehr
oder weniger weit in das Innere des Temperaturfühlerelements bewegen, so daß er entsprechend
mehr oder weniger Volumen der Füllung verdrängt. Die
Verschiebung dieses Stößels erfolgt mit
Hilfe des Sockelelements. Wenn man nun dafür sorgt, daß das Sockelelement praktisch
vollständig innerhalb
des Gehäuses
aufgenommen ist, dann stört
dieses Sockelelement bei der Montage des Thermostataufsatzes an
der Befestigungsfläche nicht.
Der Raum innerhalb des Gehäuserings
bleibt frei, so daß man
bei der Ausgestaltung des Heizkörpers
größere Freiheiten
hat. So kann beispielsweise bei der Verwendung des Thermostataufsatzes
in einem LST-Heizkörper
der Abstand zwischen dem eigentlichen Wärmetauscher und der Umhüllung kleiner
gemacht werden, was sich wiederum günstig auf den Wirkungsgrad
des LST-Heizkörpers
auswirkt.
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Bevorzugterweise
ist das Temperaturfühlerelement
axial und radial unbeweglich im Gehäuse fixiert. Damit ergibt sich
bei einer Drehung des Drehgriffs gegenüber dem Gehäuse keine Änderung der Baugröße des Thermostataufsatzes.
Die Veränderung
des Volumens des Temperaturfühlerelements erfolgt
vielmehr ausschließlich
durch Bewegungen im Innern des Gehäuses. Das Temperaturfühlerelement
ist vollständig
vom Gehäuse
umgeben, so daß es
durch das Gehäuse
geschützt
ist.
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Vorzugsweise
weist das Gehäuse
außerhalb des
Drehgriffs eine Durchmesservergrößerung auf und
der Gehäusering
ist an der Durchmesservergrößerung angeordnet.
Damit steht eine Befestigungsmöglichkeit
mit einem relativ großen
Hebelarm zur Verfügung,
was sich günstig
auf die Befestigung des Thermostataufsatzes an der Befestigungsfläche auswirkt.
Bei einem Thermostataufsatz ist davon auszugehen, daß Benutzer
wiederholt den Drehgriff betätigen,
um eine Änderung
des Sollwerts zu bewirken. Diese Drehung des Drehgriffs gegenüber dem
Gehäuse
hat ein Drehmoment auf die Verbindung zwischen dem Gehäuse und
der Befestigungsfläche
zur Folge. Je größer daher
der Hebelarm ist, den diese Verbindung dem Drehmoment entgegensetzen
kann, desto besser wird der Thermostataufsatz an der Befestigungsfläche festgehalten.
Darüber
hinaus hat diese Ausgestaltung den Vorteil, daß die Durchmesservergrößerung die
Stirnseite des Drehgriffs abdecken kann. Damit wird ein Spalt klein
gehalten, der zwischen dem Gehäuse
und dem Drehgriff praktisch unvermeidlich ist. Die Gefahr, daß zwischen
dem Drehgriff und dem Gehäuse
Staub eindringt und das Innere des Thermostataufsatzes verschmutzt,
wird drastisch vermindert. Auch im übrigen werden Stellen, an denen
sich einerseits Staub ansammeln kann und die andererseits schwer
zu reinigen sind, weitgehend vermieden. Der Aufsatz läßt sich
daher leichter sauber halten und neigt im übrigen weniger zu Verschmutzungen.
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Bevorzugterweise
weist das Gehäuse
einen Axialanschlag auf, der an den Gehäusering anschließt. Damit
wird eine unmittelbare Zuordnung der Befestigungsfläche zum
Gehäuse
im Bereich des Gehäuserings
ermöglicht.
Dies erhöht
die Stabilität der
Befestigung. Kippmomente, die auf den Thermostataufsatz wirken könnten, werden
zuverlässig
aufgenommen.
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Vorzugsweise
weisen die Befestigungskontur und der Axialanschlag einen vorbestimmten
Abstand zueinander auf. Der Thermostataufsatz wird bei einem LST-Heizkörper an
einer Befestigungsfläche
befestigt, die durch eine dünne
Platte, beispielsweise ein Blech oder ähnliches, gebildet ist. Wenn man
nun zwischen der Befestigungskontur und dem Axialanschlag einen
Abstand vorsieht, der der Dicke dieser Platte entspricht, dann wird
diese Platte zwischen der Befestigungskontur und dem Axialanschlag
aufgenommen und eingespannt. Die Befestigung des Thermostataufsatzes
an der Platte ist dann nur noch von der "Rückseite" der Platte aus möglich, also
nicht von der Seite, an der der Drehgriff angeordnet ist. Dies ergibt
einen erhöhten
Schutz gegen Diebstahl des Thermostataufsatzes.
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Vorzugsweise
ist am Gehäusering
mindestens ein Element einer Verdrehsicherung angeordnet. Wie oben
erwähnt,
wirken auf das Gehäuse über den
Drehgriff Drehmomente, die durch eine Verdrehsicherung wirkungsvoll
aufgenommen werden können.
Eine Verdrehsicherung läßt sich
auf einfache Weise beispielsweise dadurch realisieren, daß der Gehäusering
einen Vorsprung aufweist, der in eine entsprechende Ausnehmung in
der Kontur einer Öffnung
eingreift, in die der Gehäusering
eingesetzt ist. Mit der Verdrehsicherung läßt sich auch die richtige Orientierung
des Aufsatzes am Heizkörper
sicherstellen. Beispielsweise kann man dafür sorgen, daß eine Einstellmarke
immer nach oben weist.
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Vorzugsweise
weist die Befestigungskontur eine umlaufende Nut auf, in die ein
Federring eingreift. In diesem Fall wird der Thermostataufsatz dadurch
an der Platte befestigt, daß der
Gehäusering durch
eine Öffnung
in der Platte hindurchgeführt
wird. Sobald die Nut auf der Rückseite
der Platte zugänglich
ist, kann ein Federring eingesetzt werden, so daß der Thermostataufsatz befestigt
ist. Anstelle des Federrings kann auch ein anderes Teil verwendet
werden, das den Aufsatz an der Montagefläche festlegt.
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In
einer alternativen oder zusätzlichen
Ausgestaltung kann vorgesehen sein, daß die Befestigungskontur mindestens
ein Rastelement aufweist. In diesem Fall kann es zweckmäßig sein,
wenn der Gehäusering
in Umfangsrichtung in mehrere einzelne Abschnitte unterteilt ist.
Die Rastelemente federn beim Einsetzen beispielsweise radial nach
innen. Sobald der Axialanschlag an der Platte zur Anlage gekommen
ist, können
die Rastelemente wieder radial nach außen federn. Der Thermostataufsatz
ist dann sicher an der Platte gehalten. Eine Entfernung des Thermostataufsatzes
ist nur dann möglich,
wenn man von der Rückseite
der Platte her die Rastelemente zusammendrückt.
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In
einer weiteren Alternative kann im Gehäusering ein Adapterelement
befestigt sein. Ein derartiges Adapterelement ist insbesondere dann
von Vorteil, wenn die Öffnung,
die in der Befestigungsfläche zur
Aufnahme des Thermostataufsatzes vorgesehen ist, nicht mit dem Durchmesser
des Gehäuserings übereinstimmt.
Manche Hersteller von LST-Heizkörpern
bevorzugen eine Öffnung,
deren Durchmesser kleiner ist als der Durchmesser des Gehäuserings. Auch
in diesem Fall läßt sich
aber gewährleisten,
daß der
Thermostataufsatz zuverlässig
an der Befestigungsfläche
befestigt wird und zwar mit Hilfe des Adapterelements.
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Vorzugsweise
ist das Adapterelement mit Hilfe einer Bajonettverbindung mit dem
Gehäuse
verbunden. Eine Bajonettverbindung läßt sich leicht herstellen,
d.h. man muß das
Adapterelement lediglich mit einer Axialbewegung in den Gehäusering
einsetzen und dann um einen vorbestimmten Winkel verdrehen. Danach
ist das Adapterelement im Gehäusering
fixiert.
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Vorzugsweise
weist das Adapterelement einen Abschnitt mit größerem Durchmesser und einen Abschnitt
mit kleinerem Durchmesser auf, wobei der Abschnitt mit größerem Durchmesser
axial vollständig
innerhalb des Gehäuserings
angeordnet ist. Wenn nun das Adapterelement an der Befestigungsfläche verspannt
wird, beispielsweise durch eine Schraubverbindung, dann wird der
Gehäusering
gegen die Befestigungsfläche
gezogen. Eine Drehbewegung des Gehäuses gegenüber der Befestigungsfläche wird
dann aufgrund der Reibung zwischen dem Gehäusering und der Befestigungsfläche unterbunden.
Auch dies ist ein ausreichender Diebstahlschutz für den Thermostataufsatz.
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Zum
Befestigen des Adapterelements kann vorteilhafterweise eine erste
axiale Bewegung, daran anschließend
eine Drehbewegung und daran anschließend eine zweite axiale Bewegung
entgegengesetzt zur ersten axialen Bewegung erforderlich sein. In
diesem Fall ist dann, wenn der Gehäusering über das Adapterelement zur
Anlage an die Befestigungsfläche
gebracht worden ist, eine Demontage des Thermostataufsatzes nicht
mehr möglich,
wenn das Adapterelement an der Befestigungsfläche festgelegt ist.
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Die
Erfindung wird im folgenden anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen
in Verbindung mit der Zeichnung beschrieben. Hierin zeigen:
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1 eine
erste Ausführungsform
eines Heizungs-Thermostataufsatzes,
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2 eine
zweite Ausführungsform,
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3 eine
dritte Ausführungsform
und
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4 eine
schematische Darstellung zur Erläuterung
eines Bajonettverschlusses.
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1 zeigt
einen Heizungs-Thermostataufsatz 1 mit einem Gehäuse 2,
auf dem ein Drehgriff 3 drehbar, aber in Axialrichtung
festgelegt gelagert ist. Hierzu weist das Gehäuse 2 eine umlaufende
Nut 4 auf, in die ein Vorsprung 5 auf der Innenseite
des Drehgriffs 3 eingreift. Der Drehgriff 3 umgibt
das Gehäuse 2 auf
dem größten Teil
seiner axialen Länge.
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Im
Gehäuse 2 ist
ein Temperaturfühlerelement 6 angeordnet,
das einen Raum 7 umgibt, der mit einem Dehnstoff gefüllt ist,
d.h. einem Stoff, dessen Volumen sich in Abhängigkeit von der Temperatur ändert. Bei
dem Stoff kann es sich um eine Flüssigkeit oder um ein Gas handeln.
Der Raum 7 steht über
eine Kapillarleitung 8 mit einem Betätigungselement 9 in
Verbindung, das an einem nicht näher
dargestellten Ventil eines Heizkörpers
befestigt ist und dieses Ventil betätigt.
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Das
Temperaturfühlerelement 6 weist
eine Einstülpung 10 auf,
die von einer balgenförmigen Wand 11 begrenzt
ist. In die Einstülpung 10 ist
ein Stößel 12 eingeführt, der
sich über
eine Feder 13 an einem Sockel 14 abstützt. Der
Sockel 14 ist im Gehäuse 2 drehfest
gelagert und greift mit radial vorspringenden Armen 15 in
ein Innengewinde 16 des Drehgriffs 3 ein. Der
Sockel 14 wird also bei einer Drehung des Drehgriffs 3 gegenüber dem
Gehäuse 2 in
Axialrichtung verlagert. Dabei wird auch der Stößel 12 mehr oder weniger
weit verlagert und ändert über eine
Verformung der balgenförmigen
Wand 11 das Volumen des Raums 7. Dadurch erfolgt
eine Sollwert-Einstellung, wie dies an sich bekannt ist.
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Der
Vollständigkeit
halber ist zu bemerken, daß das
Temperaturfühlerelement 6 vollständig vom Gehäuse 2 eingeschlossen
ist, so daß das
Temperaturfühlerelement 6 durch
das Gehäuse 2 geschützt ist.
Das Gehäuse 2 kann
allerdings Öffnungen 17 aufweisen,
durch die Raumluft unmittelbar das Temperaturfühlerelement 6 beaufschlagen
kann.
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Das
Ende des Gehäuses 2,
an dem das Temperaturfühlerelement 6 angeordnet
ist, wird aus Gründen
der Anschaulichkeit als "oberes
Ende" bezeichnet.
Am gegenüberliegenden
unteren Ende weist das Gehäuse 2 eine
Durchmesservergrößerung 18 auf,
an deren radialer Außenseite
ein Gehäusering 19 angeformt
ist. An der radialen Außenseite des
Gehäuserings 19 ist
eine umlaufende Nut 20 vorgesehen, in die ein Federring 21 eingesetzt
ist. Die Durchmesservergrößerung 18 bildet
einen Axialanschlag 22. Eine Platte 23, die einen
Teil einer Heizkörperabdeckung
eines LST-Heizkörpers
("Low Surface Temperature-Heizkörper") bildet, ist also
zwischen dem Axialanschlag 22 und dem Federring 21 eingespannt
und bildet eine Befestigungsfläche.
Der Federring 21 umgibt den Gehäusering 19 über den größten Teil
seines Umfangs. Am Gehäusering 19 ist eine
Markierungsklammer 24 angeordnet, die beispielsweise eine
Einstellmarkierung darstellt. Im Bereich dieser Markierungsklammer 24 ist
der Federring 21 unterbrochen.
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Zur
Montage des Thermostataufsatzes 1 wird der Gehäusering 19 einfach
in eine Öffnung 25 in
der Platte 23 eingesetzt. Von der gegenüberliegenden Seite wird der
Federring 21 in die Nut 20 eingesetzt und der
Thermostataufsatz 1 ist in der Platte 23 fixiert.
Der Abstand zwischen der Nut 20 und dem Axialanschlag 22 ist
dabei genauso groß,
wie die Platte 23 dick ist. Dementsprechend ist der Thermostataufsatz 1 in
der Platte 23 in Axialrichtung festgehalten. Da der Federring 21 von
der Seite aus, von der der Thermostataufsatz 1 zugänglich ist,
weder sichtbar ist noch gehandhabt werden kann, bildet der Federring 21 eine
Diebstahlsicherung für
den Thermostataufsatz 1.
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In
nicht näher
dargestellter Weise weist die Öffnung 25 eine
Ausbuchtung auf, in die ein entsprechender Vorsprung am Gehäusering 19 eingreift.
Auf diese Weise ist der Thermostataufsatz 1, genauer gesagt
sein Gehäuse 2,
gegen eine Verdrehung gegenüber
der Platte 23 gesichert.
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2 zeigt
eine abgewandelte Ausführungsform,
bei der gleiche und funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen
versehen sind. Das Betätigungselement 9 ist
hier nicht dargestellt.
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Der
Gehäusering 19 ist
in dem in 2 dargestellten Ausführungsbeispiel
mit mehreren Rastelementen 26 versehen, die in Umfangsrichtung gleichmäßig verteilt
sind. Der Gehäusering 19 kann auch überwiegend
oder ausschließlich
aus Rastelementen 26 bestehen. Zur Montage wird der Thermostataufsatz 1 mit
dem Gehäusering 19 einfach
in die Öffnung 25 in
der Platte 23 eingesetzt. Bei einem axialen Druck werden
die Rastelemente 26, die eine geneigte Außenseite 27 aufweisen,
elastisch nach innen verformt. Sobald der Gehäusering 19 so weit
axial in die Öffnung 25 eingeführt worden
ist, daß die Platte 23 in
die Nut 20 eindringen kann, federn die Rastelemente 26 wieder
radial nach außen,
so daß der
Thermostataufsatz 1 auf diese Weise festgehalten ist.
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Eine
Verformung der Rastelemente 26 von der Seite der Platte 23 aus,
von der der Thermostataufsatz 1 vorsteht, ist nicht möglich. Somit
bildet auch die Anordnung mit den Rastelementen 26 einen ausreichenden
Diebstahlschutz.
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Im übrigen ist
der Aufbau des Thermostataufsatzes 1 identisch zu dem in 1 dargestellten.
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Bei
den Ausgestaltungen nach den 1 und 2 ist
der Thermostataufsatz 1 mit einem Teil des Gehäuserings 19 in
die Platte 23 eingesetzt, so daß er eine relativ kleine Bauhöhe aufweist,
also nur in geringem Maße
von der Platte 23 vorsteht.
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3 zeigt
ein Ausführungsbeispiel,
bei dem der Thermostataufsatz 1 etwas weiter von der Platte 23 vorsteht.
Gleiche Teile sind hier wiederum mit den gleichen Bezugszeichen
wie in den 1 und 2 versehen.
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Die
Platte 23 weist nunmehr eine Öffnung 25 auf, deren
Durchmesser kleiner ist als der Durchmesser der Öffnungen, die in den 1 und 2 dargestellt
sind. Dort war die Öffnung 25 annähernd genauso
groß wie
die Durchmesservergrößerung 18 des
Gehäuses 2.
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Um
dennoch einen Thermostataufsatz 1 nahezu unverändert verwenden
zu können,
ist ein Adapterelement 28 vorgesehen, das einen Abschnitt 29 mit
einem kleineren Durchmesser und einen Abschnitt 30 mit
einem größeren Durchmesser
aufweist. Das Kapillarrohr 8 ist hier zweimal winklig abgebogen,
um durch das Adapterelement 28 hindurchgeführt werden
zu können.
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Die
axiale Länge
des Abschnitts 30 mit größerem Durchmesser ist geringer
als die im Innern des Gehäuserings 19 zur
Verfügung
stehende Länge,
so daß der
Abschnitt 30 größeren Durchmessers vollständig innerhalb
des Gehäuserings 19 aufgenommen
werden kann.
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Das
Adapterelement 28 ist über
eine Bajonettverbindung mit dem Gehäuse 2 verbunden, die anhand
einer Einzelheit 31 näher
erläutert
werden soll.
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Die
Bajonettverbindung weist eine axial verlaufende Nut 32 im
Innern des Gehäuserings 19 auf, in
die ein Vorsprung 33, der an der Außenseite des Adapterelements 28,
genauer gesagt an der Außenseite
des Abschnitts 30 mit größerem Durchmesser, angeordnet
ist, eingeführt
werden kann, so daß das Adapterelement 28 axial über eine
gewisse Strecke in den Gehäusering 19 eingeführt werden
kann. Die axial verlaufende Nut 32 geht in eine Umfangsnut 34 über, an
deren Ende sich eine zweite axiale Nut 35 anschließt, deren
Länge allerdings
wesentlich geringer ist als die Länge der ersten axialen Nut 32.
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Zur
Montage des Adapterelements 28 am Gehäuse 2 wird also das
Adapterelement 28 so zum Gehäusering 19 ausgerichtet,
daß die
Vorsprünge 33 in
die Axialnuten 32 eingeführt werden können. Danach
wird das Adapterelement 28 so weit in den Gehäusering 19 hineinbewegt,
daß es
am Axialanschlag 22 zur Anlage kommt. Anschließend wird
das Adapterelement 28 relativ zum Gehäusering 19 gedreht,
wobei die Vorsprünge 33 in
der Umfangsnut 34 wandern. Am Ende der Umfangsnut 34 wird
das Adapterelement 28 ein kleines Stück aus dem Gehäusering 19 herausgezogen,
so daß sich
die in 3 dargestellte Position ergibt.
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Wenn
nun das Adapterelement 28 mit Hilfe einer Mutter 36 an
der Platte 23 befestigt wird, dann steht der Gehäusering 19 auf
der Befestigungsfläche der
Platte 23 auf. Eine Bewegung des Adapterelements 28 weiter
in das Gehäuse 2 hinein
ist nicht möglich,
so daß die
Bajonettverbindung nicht gelöst werden
kann.
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In 4 ist
die Öffnung 25 in
der Platte 23 zu erkennen, die eine Ausbuchtung 37 aufweist.
In die Ausbuchtung 37 ragt ein Vorsprung 38 hinein,
der am Adapterelement 28 ausgebildet ist. Auf diese Weise ist
das Adapterelement 28 drehfest in der Platte 23 gehalten.
Da das Adapterelement 28, wie aus 4 hervorgeht,
nur in vier verschiedenen Positionen mit dem Gehäuse 2 verbunden werden
kann, ist sichergestellt, daß der
Thermostataufsatz 1 immer eine vorbestimmte Ausrichtung
zur Platte 23 einnehmen kann.