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DE102004009197B3 - Heizungs-Thermostataufsatz - Google Patents

Heizungs-Thermostataufsatz Download PDF

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DE102004009197B3
DE102004009197B3 DE102004009197A DE102004009197A DE102004009197B3 DE 102004009197 B3 DE102004009197 B3 DE 102004009197B3 DE 102004009197 A DE102004009197 A DE 102004009197A DE 102004009197 A DE102004009197 A DE 102004009197A DE 102004009197 B3 DE102004009197 B3 DE 102004009197B3
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Stig Andreasson
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Abstract

Es wird ein Heizungs-Thermostataufsatz (1) angegeben mit einem Gehäuse (2), einem Drehgriff (3), der drehbar am Gehäuse (2) angeordnet ist und das Gehäuse (2) zumindest auf einem Teil seiner axialen Länge umgibt, und einem Gehäusering (19), der von dem dem Drehgriff (3) abgewandten Ende des Gehäuses (2) vorsteht. DOLLAR A Man möchte das optische Erscheinungsbild verbessern. DOLLAR A Hierzu ist vorgesehen, daß der Gehäusering (19) eine Befestigungskontur (20) aufweist, mit dem das Gehäuse (2) an einer Befestigungsfläche (23) festlegbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Heizungs-Thermostataufsatz mit einem Gehäuse, einem Drehgriff, der drehbar am Gehäuse angeordnet ist und das Gehäuse zumindest auf einem Teil seiner axialen Länge umgibt, und einem Gehäusering, der von dem dem Drehgriff abgewandten Ende des Gehäuses vorsteht.
  • Der vorliegende Heizungs-Thermostataufsatz ist vorgesehen für einen sogenannten "LST-Heizkörper", also einen Heizkörper mit niedriger Oberflächentemperatur. Ein derartiger Heizkörper ist aus GB 2 259 758 A bekannt. Er weist einen als Wärmetauscher ausgebildeten Heizkörper auf, der in an sich bekannter Weise von heißem Wasser als Wärmeträgermedium durchströmt wird. Dieser Heizkörper ist von einem Gehäuse umgeben, das nicht mehr die Temperatur des Heizungswassers annimmt, sondern auf einer niedrigeren Temperatur verbleibt. Damit möchte man verhindern, daß eine Person bei einer versehentlichen Berührung des Heizkörpers Verbrennungen erleidet. Das Kürzel "LST" steht hierbei für "Low Surface Temperature", also für niedrige Oberflächentemperatur des Heizkörpers.
  • Auch ein derartiger Heizkörper sollte durch einen Thermostataufsatz geregelt werden, d.h. man möchte einen Sollwert für die Raumtemperatur vorgeben, anhand dessen der Strom des Wärmeträgermediums durch den Heizkörper geregelt werden soll. Hierzu wird ein herkömmlicher Thermostataufsatz, wie er beispielsweise aus DE 102 11 131 A1 bekannt ist, außen am Gehäuse des LST-Heizkörpers befestigt. Da dieser Thermostataufsatz an und für sich dafür vorgesehen ist, auf einem Heizkörperventil oder einem entsprechenden Anschlußstück befestigt zu werden, muß man an der Hülle des LST-Heizkörpers ein entsprechendes Adapterstück vorsehen. Dies führt dazu, daß der Thermostataufsatz relativ weit in den Raum vorsteht und Teile des Thermostataufsatzes der Umgebung ausgesetzt sind, so daß sie zur Verschmutzung neigen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das optische Erscheinungsbild bei einem Thermostataufsatz für einen LST-Heizkörper zu verbessern.
  • Diese Aufgabe wird bei einem Thermostataufsatz der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß der Gehäusering eine Befestigungskontur aufweist, mit der das Gehäuse an einer Befestigungsfläche festlegbar ist.
  • Damit ist es möglich, das Gehäuse des Thermostataufsatzes wesentlich dichter an die Befestigungsfläche anzunähern. Der Gehäusering bildet sozusagen die Verbindung zwischen dem Gehäuse und der Befestigungsfläche. Lücken zwischen der Befestigungsfläche und dem Gehäusering werden dadurch vermieden. Dadurch läßt sich auch die Länge, mit der der Thermostataufsatz von der Befestigungsfläche absteht, vermindern, so daß der Thermostataufsatz im Raum weniger stört. Auch kann das bisher benötigte Anschlußelement entfernt werden, so daß keine sichtbare Befestigung mehr existiert.
  • Vorzugsweise ist die Befestigungskontur an einer Fläche ausgebildet, die parallel zur Axialrichtung des Gehäuses verläuft. Damit ist es möglich, den Thermostataufsatz praktisch entlang seines gesamten Umfangs festzuhalten, also nicht nur punktuell, wie dies bei der Verwendung von drei oder vier Schrauben der Fall ist.
  • Bevorzugterweise steht der Gehäusering axial über ein Sockelelement über, das durch eine Drehung des Drehgriffs axial im Gehäuse verlagerbar ist und eine Abstützung für eine Volumenveränderungseinrichtung eines Temperaturfühlerelements des Thermostataufsatzes bildet. Im Thermostataufsatz ist ein Temperaturfühlerelement angeordnet, das eine Füllung aufweist, deren Volumen sich in Abhängigkeit von der herrschenden Temperatur verändert. Das Temperaturfühlerelement ist über ein Kapillarrohr mit einem Betätigungselement verbunden, das am eigentlichen Ventil des Heizkörpers angeordnet ist. Zur Sollwert-Verstellung wird nun das Volumen dieses Temperaturfühlerelements verändert. Hierzu ist das Temperaturfühlerelement mit einer Einstülpung versehen, die durch einen Balgen begrenzt ist. In diese Einstülpung ragt ein Stößel. Durch eine axiale Verlagerung dieses Stößels läßt sich nun der Stößel mehr oder weniger weit in das Innere des Temperaturfühlerelements bewegen, so daß er entsprechend mehr oder weniger Volumen der Füllung verdrängt. Die Verschiebung dieses Stößels erfolgt mit Hilfe des Sockelelements. Wenn man nun dafür sorgt, daß das Sockelelement praktisch vollständig innerhalb des Gehäuses aufgenommen ist, dann stört dieses Sockelelement bei der Montage des Thermostataufsatzes an der Befestigungsfläche nicht. Der Raum innerhalb des Gehäuserings bleibt frei, so daß man bei der Ausgestaltung des Heizkörpers größere Freiheiten hat. So kann beispielsweise bei der Verwendung des Thermostataufsatzes in einem LST-Heizkörper der Abstand zwischen dem eigentlichen Wärmetauscher und der Umhüllung kleiner gemacht werden, was sich wiederum günstig auf den Wirkungsgrad des LST-Heizkörpers auswirkt.
  • Bevorzugterweise ist das Temperaturfühlerelement axial und radial unbeweglich im Gehäuse fixiert. Damit ergibt sich bei einer Drehung des Drehgriffs gegenüber dem Gehäuse keine Änderung der Baugröße des Thermostataufsatzes. Die Veränderung des Volumens des Temperaturfühlerelements erfolgt vielmehr ausschließlich durch Bewegungen im Innern des Gehäuses. Das Temperaturfühlerelement ist vollständig vom Gehäuse umgeben, so daß es durch das Gehäuse geschützt ist.
  • Vorzugsweise weist das Gehäuse außerhalb des Drehgriffs eine Durchmesservergrößerung auf und der Gehäusering ist an der Durchmesservergrößerung angeordnet. Damit steht eine Befestigungsmöglichkeit mit einem relativ großen Hebelarm zur Verfügung, was sich günstig auf die Befestigung des Thermostataufsatzes an der Befestigungsfläche auswirkt. Bei einem Thermostataufsatz ist davon auszugehen, daß Benutzer wiederholt den Drehgriff betätigen, um eine Änderung des Sollwerts zu bewirken. Diese Drehung des Drehgriffs gegenüber dem Gehäuse hat ein Drehmoment auf die Verbindung zwischen dem Gehäuse und der Befestigungsfläche zur Folge. Je größer daher der Hebelarm ist, den diese Verbindung dem Drehmoment entgegensetzen kann, desto besser wird der Thermostataufsatz an der Befestigungsfläche festgehalten. Darüber hinaus hat diese Ausgestaltung den Vorteil, daß die Durchmesservergrößerung die Stirnseite des Drehgriffs abdecken kann. Damit wird ein Spalt klein gehalten, der zwischen dem Gehäuse und dem Drehgriff praktisch unvermeidlich ist. Die Gefahr, daß zwischen dem Drehgriff und dem Gehäuse Staub eindringt und das Innere des Thermostataufsatzes verschmutzt, wird drastisch vermindert. Auch im übrigen werden Stellen, an denen sich einerseits Staub ansammeln kann und die andererseits schwer zu reinigen sind, weitgehend vermieden. Der Aufsatz läßt sich daher leichter sauber halten und neigt im übrigen weniger zu Verschmutzungen.
  • Bevorzugterweise weist das Gehäuse einen Axialanschlag auf, der an den Gehäusering anschließt. Damit wird eine unmittelbare Zuordnung der Befestigungsfläche zum Gehäuse im Bereich des Gehäuserings ermöglicht. Dies erhöht die Stabilität der Befestigung. Kippmomente, die auf den Thermostataufsatz wirken könnten, werden zuverlässig aufgenommen.
  • Vorzugsweise weisen die Befestigungskontur und der Axialanschlag einen vorbestimmten Abstand zueinander auf. Der Thermostataufsatz wird bei einem LST-Heizkörper an einer Befestigungsfläche befestigt, die durch eine dünne Platte, beispielsweise ein Blech oder ähnliches, gebildet ist. Wenn man nun zwischen der Befestigungskontur und dem Axialanschlag einen Abstand vorsieht, der der Dicke dieser Platte entspricht, dann wird diese Platte zwischen der Befestigungskontur und dem Axialanschlag aufgenommen und eingespannt. Die Befestigung des Thermostataufsatzes an der Platte ist dann nur noch von der "Rückseite" der Platte aus möglich, also nicht von der Seite, an der der Drehgriff angeordnet ist. Dies ergibt einen erhöhten Schutz gegen Diebstahl des Thermostataufsatzes.
  • Vorzugsweise ist am Gehäusering mindestens ein Element einer Verdrehsicherung angeordnet. Wie oben erwähnt, wirken auf das Gehäuse über den Drehgriff Drehmomente, die durch eine Verdrehsicherung wirkungsvoll aufgenommen werden können. Eine Verdrehsicherung läßt sich auf einfache Weise beispielsweise dadurch realisieren, daß der Gehäusering einen Vorsprung aufweist, der in eine entsprechende Ausnehmung in der Kontur einer Öffnung eingreift, in die der Gehäusering eingesetzt ist. Mit der Verdrehsicherung läßt sich auch die richtige Orientierung des Aufsatzes am Heizkörper sicherstellen. Beispielsweise kann man dafür sorgen, daß eine Einstellmarke immer nach oben weist.
  • Vorzugsweise weist die Befestigungskontur eine umlaufende Nut auf, in die ein Federring eingreift. In diesem Fall wird der Thermostataufsatz dadurch an der Platte befestigt, daß der Gehäusering durch eine Öffnung in der Platte hindurchgeführt wird. Sobald die Nut auf der Rückseite der Platte zugänglich ist, kann ein Federring eingesetzt werden, so daß der Thermostataufsatz befestigt ist. Anstelle des Federrings kann auch ein anderes Teil verwendet werden, das den Aufsatz an der Montagefläche festlegt.
  • In einer alternativen oder zusätzlichen Ausgestaltung kann vorgesehen sein, daß die Befestigungskontur mindestens ein Rastelement aufweist. In diesem Fall kann es zweckmäßig sein, wenn der Gehäusering in Umfangsrichtung in mehrere einzelne Abschnitte unterteilt ist. Die Rastelemente federn beim Einsetzen beispielsweise radial nach innen. Sobald der Axialanschlag an der Platte zur Anlage gekommen ist, können die Rastelemente wieder radial nach außen federn. Der Thermostataufsatz ist dann sicher an der Platte gehalten. Eine Entfernung des Thermostataufsatzes ist nur dann möglich, wenn man von der Rückseite der Platte her die Rastelemente zusammendrückt.
  • In einer weiteren Alternative kann im Gehäusering ein Adapterelement befestigt sein. Ein derartiges Adapterelement ist insbesondere dann von Vorteil, wenn die Öffnung, die in der Befestigungsfläche zur Aufnahme des Thermostataufsatzes vorgesehen ist, nicht mit dem Durchmesser des Gehäuserings übereinstimmt. Manche Hersteller von LST-Heizkörpern bevorzugen eine Öffnung, deren Durchmesser kleiner ist als der Durchmesser des Gehäuserings. Auch in diesem Fall läßt sich aber gewährleisten, daß der Thermostataufsatz zuverlässig an der Befestigungsfläche befestigt wird und zwar mit Hilfe des Adapterelements.
  • Vorzugsweise ist das Adapterelement mit Hilfe einer Bajonettverbindung mit dem Gehäuse verbunden. Eine Bajonettverbindung läßt sich leicht herstellen, d.h. man muß das Adapterelement lediglich mit einer Axialbewegung in den Gehäusering einsetzen und dann um einen vorbestimmten Winkel verdrehen. Danach ist das Adapterelement im Gehäusering fixiert.
  • Vorzugsweise weist das Adapterelement einen Abschnitt mit größerem Durchmesser und einen Abschnitt mit kleinerem Durchmesser auf, wobei der Abschnitt mit größerem Durchmesser axial vollständig innerhalb des Gehäuserings angeordnet ist. Wenn nun das Adapterelement an der Befestigungsfläche verspannt wird, beispielsweise durch eine Schraubverbindung, dann wird der Gehäusering gegen die Befestigungsfläche gezogen. Eine Drehbewegung des Gehäuses gegenüber der Befestigungsfläche wird dann aufgrund der Reibung zwischen dem Gehäusering und der Befestigungsfläche unterbunden. Auch dies ist ein ausreichender Diebstahlschutz für den Thermostataufsatz.
  • Zum Befestigen des Adapterelements kann vorteilhafterweise eine erste axiale Bewegung, daran anschließend eine Drehbewegung und daran anschließend eine zweite axiale Bewegung entgegengesetzt zur ersten axialen Bewegung erforderlich sein. In diesem Fall ist dann, wenn der Gehäusering über das Adapterelement zur Anlage an die Befestigungsfläche gebracht worden ist, eine Demontage des Thermostataufsatzes nicht mehr möglich, wenn das Adapterelement an der Befestigungsfläche festgelegt ist.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen in Verbindung mit der Zeichnung beschrieben. Hierin zeigen:
  • 1 eine erste Ausführungsform eines Heizungs-Thermostataufsatzes,
  • 2 eine zweite Ausführungsform,
  • 3 eine dritte Ausführungsform und
  • 4 eine schematische Darstellung zur Erläuterung eines Bajonettverschlusses.
  • 1 zeigt einen Heizungs-Thermostataufsatz 1 mit einem Gehäuse 2, auf dem ein Drehgriff 3 drehbar, aber in Axialrichtung festgelegt gelagert ist. Hierzu weist das Gehäuse 2 eine umlaufende Nut 4 auf, in die ein Vorsprung 5 auf der Innenseite des Drehgriffs 3 eingreift. Der Drehgriff 3 umgibt das Gehäuse 2 auf dem größten Teil seiner axialen Länge.
  • Im Gehäuse 2 ist ein Temperaturfühlerelement 6 angeordnet, das einen Raum 7 umgibt, der mit einem Dehnstoff gefüllt ist, d.h. einem Stoff, dessen Volumen sich in Abhängigkeit von der Temperatur ändert. Bei dem Stoff kann es sich um eine Flüssigkeit oder um ein Gas handeln. Der Raum 7 steht über eine Kapillarleitung 8 mit einem Betätigungselement 9 in Verbindung, das an einem nicht näher dargestellten Ventil eines Heizkörpers befestigt ist und dieses Ventil betätigt.
  • Das Temperaturfühlerelement 6 weist eine Einstülpung 10 auf, die von einer balgenförmigen Wand 11 begrenzt ist. In die Einstülpung 10 ist ein Stößel 12 eingeführt, der sich über eine Feder 13 an einem Sockel 14 abstützt. Der Sockel 14 ist im Gehäuse 2 drehfest gelagert und greift mit radial vorspringenden Armen 15 in ein Innengewinde 16 des Drehgriffs 3 ein. Der Sockel 14 wird also bei einer Drehung des Drehgriffs 3 gegenüber dem Gehäuse 2 in Axialrichtung verlagert. Dabei wird auch der Stößel 12 mehr oder weniger weit verlagert und ändert über eine Verformung der balgenförmigen Wand 11 das Volumen des Raums 7. Dadurch erfolgt eine Sollwert-Einstellung, wie dies an sich bekannt ist.
  • Der Vollständigkeit halber ist zu bemerken, daß das Temperaturfühlerelement 6 vollständig vom Gehäuse 2 eingeschlossen ist, so daß das Temperaturfühlerelement 6 durch das Gehäuse 2 geschützt ist. Das Gehäuse 2 kann allerdings Öffnungen 17 aufweisen, durch die Raumluft unmittelbar das Temperaturfühlerelement 6 beaufschlagen kann.
  • Das Ende des Gehäuses 2, an dem das Temperaturfühlerelement 6 angeordnet ist, wird aus Gründen der Anschaulichkeit als "oberes Ende" bezeichnet. Am gegenüberliegenden unteren Ende weist das Gehäuse 2 eine Durchmesservergrößerung 18 auf, an deren radialer Außenseite ein Gehäusering 19 angeformt ist. An der radialen Außenseite des Gehäuserings 19 ist eine umlaufende Nut 20 vorgesehen, in die ein Federring 21 eingesetzt ist. Die Durchmesservergrößerung 18 bildet einen Axialanschlag 22. Eine Platte 23, die einen Teil einer Heizkörperabdeckung eines LST-Heizkörpers ("Low Surface Temperature-Heizkörper") bildet, ist also zwischen dem Axialanschlag 22 und dem Federring 21 eingespannt und bildet eine Befestigungsfläche. Der Federring 21 umgibt den Gehäusering 19 über den größten Teil seines Umfangs. Am Gehäusering 19 ist eine Markierungsklammer 24 angeordnet, die beispielsweise eine Einstellmarkierung darstellt. Im Bereich dieser Markierungsklammer 24 ist der Federring 21 unterbrochen.
  • Zur Montage des Thermostataufsatzes 1 wird der Gehäusering 19 einfach in eine Öffnung 25 in der Platte 23 eingesetzt. Von der gegenüberliegenden Seite wird der Federring 21 in die Nut 20 eingesetzt und der Thermostataufsatz 1 ist in der Platte 23 fixiert. Der Abstand zwischen der Nut 20 und dem Axialanschlag 22 ist dabei genauso groß, wie die Platte 23 dick ist. Dementsprechend ist der Thermostataufsatz 1 in der Platte 23 in Axialrichtung festgehalten. Da der Federring 21 von der Seite aus, von der der Thermostataufsatz 1 zugänglich ist, weder sichtbar ist noch gehandhabt werden kann, bildet der Federring 21 eine Diebstahlsicherung für den Thermostataufsatz 1.
  • In nicht näher dargestellter Weise weist die Öffnung 25 eine Ausbuchtung auf, in die ein entsprechender Vorsprung am Gehäusering 19 eingreift. Auf diese Weise ist der Thermostataufsatz 1, genauer gesagt sein Gehäuse 2, gegen eine Verdrehung gegenüber der Platte 23 gesichert.
  • 2 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform, bei der gleiche und funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind. Das Betätigungselement 9 ist hier nicht dargestellt.
  • Der Gehäusering 19 ist in dem in 2 dargestellten Ausführungsbeispiel mit mehreren Rastelementen 26 versehen, die in Umfangsrichtung gleichmäßig verteilt sind. Der Gehäusering 19 kann auch überwiegend oder ausschließlich aus Rastelementen 26 bestehen. Zur Montage wird der Thermostataufsatz 1 mit dem Gehäusering 19 einfach in die Öffnung 25 in der Platte 23 eingesetzt. Bei einem axialen Druck werden die Rastelemente 26, die eine geneigte Außenseite 27 aufweisen, elastisch nach innen verformt. Sobald der Gehäusering 19 so weit axial in die Öffnung 25 eingeführt worden ist, daß die Platte 23 in die Nut 20 eindringen kann, federn die Rastelemente 26 wieder radial nach außen, so daß der Thermostataufsatz 1 auf diese Weise festgehalten ist.
  • Eine Verformung der Rastelemente 26 von der Seite der Platte 23 aus, von der der Thermostataufsatz 1 vorsteht, ist nicht möglich. Somit bildet auch die Anordnung mit den Rastelementen 26 einen ausreichenden Diebstahlschutz.
  • Im übrigen ist der Aufbau des Thermostataufsatzes 1 identisch zu dem in 1 dargestellten.
  • Bei den Ausgestaltungen nach den 1 und 2 ist der Thermostataufsatz 1 mit einem Teil des Gehäuserings 19 in die Platte 23 eingesetzt, so daß er eine relativ kleine Bauhöhe aufweist, also nur in geringem Maße von der Platte 23 vorsteht.
  • 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem der Thermostataufsatz 1 etwas weiter von der Platte 23 vorsteht. Gleiche Teile sind hier wiederum mit den gleichen Bezugszeichen wie in den 1 und 2 versehen.
  • Die Platte 23 weist nunmehr eine Öffnung 25 auf, deren Durchmesser kleiner ist als der Durchmesser der Öffnungen, die in den 1 und 2 dargestellt sind. Dort war die Öffnung 25 annähernd genauso groß wie die Durchmesservergrößerung 18 des Gehäuses 2.
  • Um dennoch einen Thermostataufsatz 1 nahezu unverändert verwenden zu können, ist ein Adapterelement 28 vorgesehen, das einen Abschnitt 29 mit einem kleineren Durchmesser und einen Abschnitt 30 mit einem größeren Durchmesser aufweist. Das Kapillarrohr 8 ist hier zweimal winklig abgebogen, um durch das Adapterelement 28 hindurchgeführt werden zu können.
  • Die axiale Länge des Abschnitts 30 mit größerem Durchmesser ist geringer als die im Innern des Gehäuserings 19 zur Verfügung stehende Länge, so daß der Abschnitt 30 größeren Durchmessers vollständig innerhalb des Gehäuserings 19 aufgenommen werden kann.
  • Das Adapterelement 28 ist über eine Bajonettverbindung mit dem Gehäuse 2 verbunden, die anhand einer Einzelheit 31 näher erläutert werden soll.
  • Die Bajonettverbindung weist eine axial verlaufende Nut 32 im Innern des Gehäuserings 19 auf, in die ein Vorsprung 33, der an der Außenseite des Adapterelements 28, genauer gesagt an der Außenseite des Abschnitts 30 mit größerem Durchmesser, angeordnet ist, eingeführt werden kann, so daß das Adapterelement 28 axial über eine gewisse Strecke in den Gehäusering 19 eingeführt werden kann. Die axial verlaufende Nut 32 geht in eine Umfangsnut 34 über, an deren Ende sich eine zweite axiale Nut 35 anschließt, deren Länge allerdings wesentlich geringer ist als die Länge der ersten axialen Nut 32.
  • Zur Montage des Adapterelements 28 am Gehäuse 2 wird also das Adapterelement 28 so zum Gehäusering 19 ausgerichtet, daß die Vorsprünge 33 in die Axialnuten 32 eingeführt werden können. Danach wird das Adapterelement 28 so weit in den Gehäusering 19 hineinbewegt, daß es am Axialanschlag 22 zur Anlage kommt. Anschließend wird das Adapterelement 28 relativ zum Gehäusering 19 gedreht, wobei die Vorsprünge 33 in der Umfangsnut 34 wandern. Am Ende der Umfangsnut 34 wird das Adapterelement 28 ein kleines Stück aus dem Gehäusering 19 herausgezogen, so daß sich die in 3 dargestellte Position ergibt.
  • Wenn nun das Adapterelement 28 mit Hilfe einer Mutter 36 an der Platte 23 befestigt wird, dann steht der Gehäusering 19 auf der Befestigungsfläche der Platte 23 auf. Eine Bewegung des Adapterelements 28 weiter in das Gehäuse 2 hinein ist nicht möglich, so daß die Bajonettverbindung nicht gelöst werden kann.
  • In 4 ist die Öffnung 25 in der Platte 23 zu erkennen, die eine Ausbuchtung 37 aufweist. In die Ausbuchtung 37 ragt ein Vorsprung 38 hinein, der am Adapterelement 28 ausgebildet ist. Auf diese Weise ist das Adapterelement 28 drehfest in der Platte 23 gehalten. Da das Adapterelement 28, wie aus 4 hervorgeht, nur in vier verschiedenen Positionen mit dem Gehäuse 2 verbunden werden kann, ist sichergestellt, daß der Thermostataufsatz 1 immer eine vorbestimmte Ausrichtung zur Platte 23 einnehmen kann.

Claims (14)

  1. Heizungs-Thermostataufsatz mit einem Gehäuse, einem Drehgriff, der drehbar am Gehäuse angeordnet ist und das Gehäuse zumindest auf einem Teil seiner axialen Länge umgibt, und einem Gehäusering, der von dem dem Drehgriff abgewandten Ende des Gehäuses vorsteht, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäusering (19) eine Befestigungskontur (20; 34, 35) aufweist, mit der das Gehäuse (2) an einer Befestigungsfläche (23) festlegbar ist.
  2. Thermostataufsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungskontur (20; 34, 35) an einer Fläche ausgebildet ist, die parallel zur Axialrichtung des Gehäuses (2) verläuft.
  3. Thermostataufsatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäusering (19) axial über ein Sockelelement (14) übersteht, das durch eine Drehung des Drehgriffs (3) axial im Gehäuse (2) verlagerbar ist und eine Abstützung für eine Volumenveränderungseinrichtung (12) eines Temperaturfühlerelements (6) des Thermostataufsatzes (1) bildet.
  4. Thermostataufsatz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Temperaturfühlerelement (6) axial und radial unbeweglich im Gehäuse (2) fixiert ist.
  5. Thermostataufsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (2) außerhalb des Drehgriffs (3) eine Durchmesservergrößerung (18) aufweist und der Gehäusering (19) an der Durchmesservergrößerung (18) angeordnet ist.
  6. Thermostataufsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (2) einen Axialanschlag (22) aufweist, der an den Gehäusering (19) anschließt.
  7. Thermostataufsatz nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungskontur (20) und der Axialanschlag (22) einen vorbestimmten Abstand zueinander aufweisen.
  8. Thermostataufsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß am Gehäusering (19) mindestens ein Element einer Verdrehsicherung angeordnet ist.
  9. Thermostataufsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungskontur (20) eine umlaufende Nut aufweist, in die ein Federring (21) eingreift.
  10. Thermostataufsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungskontur (20) mindestens ein Rastelement (26) aufweist.
  11. Thermostataufsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäusering (19) ein Adapterelement (28) befestigt ist.
  12. Thermostataufsatz nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Adapterelement (28) mit Hilfe einer Bajonettverbindung mit dem Gehäuse (2) verbunden ist.
  13. Thermostataufsatz nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Adapterelement (28) einen Abschnitt (30) mit größerem Durchmesser und einen Abschnitt (29) mit kleinerem Durchmesser aufweist, wobei der Abschnitt (30) mit größerem Durchmesser axial vollständig innerhalb des Gehäuserings (19) angeordnet ist.
  14. Thermostataufsatz nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß zum Befestigen des Adapterelements (28) eine erste axiale Bewegung, daran anschließend eine Drehbewegung und daran anschließend eine zweite axiale Bewegung entgegengesetzt zur ersten axialen Bewegung erforderlich ist.
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