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DE102004007476A1 - Werkzeug zum Bearbeiten einer Werkstückausnehmung und Werkzeugmaschine - Google Patents

Werkzeug zum Bearbeiten einer Werkstückausnehmung und Werkzeugmaschine Download PDF

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DE102004007476A1
DE102004007476A1 DE200410007476 DE102004007476A DE102004007476A1 DE 102004007476 A1 DE102004007476 A1 DE 102004007476A1 DE 200410007476 DE200410007476 DE 200410007476 DE 102004007476 A DE102004007476 A DE 102004007476A DE 102004007476 A1 DE102004007476 A1 DE 102004007476A1
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DE
Germany
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holder
tool
tool according
spindle
connecting rod
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Application number
DE200410007476
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English (en)
Inventor
Mike Dr. Girguis
Lothar Nöcker
Peter Krüger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Volkswagen AG
Original Assignee
Volkswagen AG
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Publication date
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
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    • B23B5/18Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor for turning crankshafts, eccentrics, or cams, e.g. crankpin lathes
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Werkzeug 1 zum Bearbeiten einer Werkstückausnehmung, insbesondere eines Pleuelauges einer Pleuelstange für eine Hubkolbenmaschine, mit einem eine Mantelfläche 3 aufweisenden, in die Werkstückausnehmung einführbaren Halter 2 und mit einem relativ zum Halter 2 rotierbaren, mit der Oberfläche der Werkstückausnehmung zu deren Bearbeitung kontaktierbaren Rotationskörper 5, wobei zumindest ein Abschnitt 12 des Rotationskörpers 5 die Mantelfläche 3 des Halters 2 radial überragt. Um ein Werkzeug zu schaffen, mit dem auf einfache Weise die Oberfläche der Werkstückausnehmung strukturiert werden kann, wird bei einem oben genannten Werkzeug 1 vorgeschlagen, das der Rotationskörper 5 eine Bearbeitungsfläche 32 zum Einbringen einer flächigen Punktstruktur in die Oberfläche der Werkstückausnehmung aufweist und um seine im Halter 2 festlegbare Rotationsachse 6 frei drehbar ist. Außerdem betrifft die Erfindung eine Werkzeugmaschine, insbesondere zum Bearbeiten eines Pleuelauges einer Pleuelstange für eine Hubkolbenmaschine, mit einer ein vorgenanntes Werkzeug tragenden Spindel, wobei das Werkzeug von der Spindel auf einer Zirkularbahn führbar und/oder in eine Rotationsbewegung um die Längsachse 11 des Halters 2 versetzbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Werkzeug zum Bearbeiten einer Werkstückausnehmung, insbesondere eines Pleuelauges einer Pleuelstange für eine Hubkolbenmaschine, mit einem eine Mantelfläche aufweisenden, in die Werkstückausnehmung einführbaren Halter und mit einem relativ zum Halter rotierbaren, mit der Oberfläche der Werkstückausnehmung zu deren Bearbeitung kontaktierbaren Rotationskörper, wobei zumindest ein Abschnitt des Rotationskörpers die Mantelfläche des Halters radial überragt. Außerdem betrifft die Erfindung eine Werkzeugmaschine mit einer ein vorgenanntes Werkzeug tragenden Spindel.
  • Ein oben genanntes Werkzeug ist aus DE 30 04 137 A1 als Rändel- oder Rillwerkzeug zum Stauchen oder Aufwerten einer hohlzylindrischen Fläche bekannt, um den effektiven Durchmesser eines Hohlzylinders zu verringern. Damit soll die Fläche für ein nachfolgendes Honen oder eine anderweitige Bearbeitung vorbereitet werden. Als typische Anwendung, bei der die Oberfläche einer Bohrung so bearbeitet werden soll, dass ihr Durchmesser verringert wird, gibt vorgenannte Druckschrift die Bearbeitung von Bohrungen an, die den Schaft von Ventilen von Automobilmotoren aufnehmen. Bei dem bekannten Werkzeug liegt eine eine umlaufende Rippe aufweisende Rolle locker und lose in einer Ausfräsung eines Halters. Die Rolle ist unter einem Winkel zur Längsachse des Halters angeordnet, und ihre Rippe drückt sich gegen die Fläche der Bohrung, wobei eine wendelförmige Nut entsteht, wenn sich das Werkzeug durch die Bohrung bewegt.
  • Weiterhin ist aus DE 102 12 628 C1 ein Rändelwerkzeug zum spanlosen Rändeln, bei dem Rillen in die Oberfläche eines Gegenstandes eingedrückt werden, bekannt. Das Rändelwerkzeug weist einen Grundkörper und zwei an dem Grundkörper gehalterte Grundbacken auf, die jeweils ein Rändelrad tragen, wobei die Rändelräder jeweils an einem Rändelradträgerelement drehbar gelagert sind. Das Rändelradträgerelement ist sowohl in einer Radialrändelstellung als auch in einer zur Radialrändelstellung verdrehten Axialrändelstellung anordnenbar.
  • Darüber hinaus offenbart DE 102 03 389 A1 eine Spannvorrichtung zum Spannen von Werkstücken, zum Beispiel Pleuelstangen, für deren mechanische Bearbeitung auf einer Werkzeugmaschine. Die Spannvorrichtung weist unter anderem eine Spannplatte und eine Befestigungseinrichtung zum Befestigen der Spannplatte auf einem Spannvorrichtungsgrundkörper auf. Eine mit dem Spannelement zusammenwirkende Betätigungsein richtung ist vorgesehen, um das Spannelement zwischen einer ersten und einer zweiten Position zu bewegen, wodurch das Werkstück auf die Spannplatte entweder aufgespannt oder freigegeben wird.
  • Zum Strukturieren der Oberfläche von Pleuelaugen von Pleuelstangen ist ferner ein Verfahren bekannt, welches zum Erzeugen der Oberflächenstruktur eine Laservorrichtung verwendet. Ein weiteres bekanntes Verfahren zur Bearbeitung einer Oberfläche einer Werkstückausnehmung verwendet eine Honvorrichtung.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Werkzeug zu schaffen, mit dem auf einfache Weise eine Oberfläche einer Werkstückausnehmung strukturiert werden kann. Außerdem liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Werkzeugmaschine zur Strukturierung der Oberfläche einer Werkstückausnehmung mit einem vorgenannten Werkzeug vorzuschlagen.
  • Die erstgenannte Aufgabe wird gelöst mit einem Werkzeug der eingangs genannten Art, bei dem der Rotationskörper eine Bearbeitungsfläche zum Einbringen einer flächigen Punktstruktur in die Oberfläche der Werkstückausnehmung aufweist und um seine im Halter festlegbare Rotationsachse frei drehbar ist. Aufgrund der Anordnung der Rotationsachse innerhalb des Halters, somit innerhalb der durch seine Mantelfläche vorgegebenen Umgrenzung, ist das Werkzeug sehr kompakt. Die mit dem Werkzeug erzeugbare Punktstruktur auf der Oberfläche der Werkstückausnehmung ist grundsätzlich unregelmäßig, kann aber auch regelmäßig sein; insbesondere ist es auch denkbar, dass die Punktstruktur einen optischen Eindruck von Linienmustern oder anderen geometrischen Mustern hervorruft. Die Bearbeitungsfläche des Rotationskörpers kann dazu vorteilhaft mit spitzenartigen, zum Beispiel kegeligen, Vorsprüngen versehen sein, die in der zu bearbeitenden Oberfläche entsprechende, zum Beispiel trichterförmige, Ausnehmungen erzeugen. Durch einen in etwa zylindrisch ausgebildeten Rotationskörper, der in seinem mit der Oberfläche der Werkstückausnehmung kontaktierbaren Bearbeitungsbereich beispielsweise eine exakt zylindrische Mantelfläche aufweisen oder an seiner Umfangsfläche radial nach außen leicht gewölbt sein kann, so dass sich eine tonnenförmige Gestalt ergibt, kann eine flächige, gleichmäßige Bearbeitung der Werkstückausnehmung erfolgen. Eine Veränderung der Kontur der Werkstückausnehmung erfolgt nicht, insbesondere wird mit dem erfindungsgemäßen Werkzeug keine Veränderung des Durchmessers der Werkstückausnehmung vorgenommen. Das erfindungsgemäße Werkzeug eignet sich daher besonders zur Herstellung von Oberflächen, die aufgrund erhöhter Haftreibung oder sogar mikroskopischem Formschluss ein weiteres Bauele ment, zum Beispiel eine Buchse oder eine Lagerschale, sicher in der Werkstückausnehmung halten sollen. Das Werkzeug kann allgemein zur Bearbeitung von Oberflächen von Werkstückausnehmungen, vor allem Bohrungsoberflächen, eingesetzt werden, bei denen es auf eine Reibungserhöhung, insbesondere eine Erhöhung der Haftreibung und/oder eine Erzeugung eines Formschlusses im mikroskopischen Bereich zwischen der Werkstückausnehmung und einem in diese einzusetzenden Bauelement, ankommt. Insbesondere kann das erfindungsgemäße Werkzeug vorteilhaft zur Bearbeitung des großen Pleuelauges einer Pleuelstange verwendet werden, um ein Durchrutschen von in dieses einzusetzenden Lagerschalen zu verhindern; eine mit dem erfindungsgemäßen Werkzeug strukturierte Oberfläche des Pleuelauges kann sowohl ein Verdrehen als auch ein Verschieben (in axialer Richtung) der Lagerschalen verhindern. Zum Bearbeiten der Werkstückausnehmung wird der Halter mit Spiel in diese eingeführt und der Rotationskörper auf einer Zirkularbahn insbesondere kreisförmig oder elliptisch um die Mittelachse der Werkstückausnehmung bewegt, wobei der Rotationskörper auf der Oberfläche der Werkstückausnehmung aufgrund seiner freien Drehbarkeit abläuft, wodurch sich eine besonders gleichmäßige Oberflächenstruktur in den bearbeiteten Bereichen ergibt. Im Gegensatz zur bekannten Verwendung von Laserstrukturiervorrichtungen oder Honvorrichtungen ist das erfindungsgemäße Werkzeug sehr kostengünstig, und es kann vorteilhaft auf zur spanenden Bearbeitung der Pleuelstange bereits vorhandenen Werkzeugmaschinen, beispielsweise Transferstraßen, eingesetzt werden, wodurch sich die Herstellkosten für die Pleuelstange weiter senken lassen.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist der Rotationskörper eine Strukturierrolle auf. Damit lässt sich auf sehr kostengünstige Weise eine einen mikroskopischen Formschluss mit einem in eine Werkstückausnehmung einzusetzenden Körper ermöglichende, strukturierte Oberfläche der Werkstückausnehmung herstellen. Die Strukturierrolle kann vorzugsweise ein Rändelwerkzeug sein.
  • Ein gleichzeitiges Rollieren und/oder Drücken einer Öffnungskante der Werkstückausnehmung, insbesondere der Öffnungskanten des großen Pleuelauges einer Pleuelstange, beim Bearbeiten der Oberfläche der Werkstückausnehmung ist kostengünstig dann ermöglicht, wenn gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung die Strukturierrolle endseitig einen aus ihr radial als Flanke hervorstehenden Teilbereich zum Bearbeiten einer Öffnungskante der Werkstückausnehmung aufweist.
  • Man könnte sich – zum Beispiel für konisch ausgebildete Werkstückausnehmungen – vorstellen, dass der Rotationskörper unter einem Winkel zum Halter rotierbar ist. Für eine gleichmäßige Bearbeitbarkeit der Werkstückausnehmung und insbesondere für die Bearbeitung von hohlzylindrischen Werkstückausnehmungen (wie zum Beispiel übliche Pleuelaugen) ist es hingegen von besonderem Vorteil, wenn gemäß einer anderen Weiterbildung der Erfindung die Rotationsachse des Rotationskörpers parallel zur Längsachse des Halters angeordnet ist. Dabei können Rotationsachse des Rotationskörpers und Längsachse des Halters zusammenfallen oder beabstandet sein.
  • Gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist der Rotationskörper relativ zum Halter axial verschieblich angeordnet. Mit einem derart ausgestalteten Werkzeug können beispielsweise auch Werkstückausnehmungen bearbeitet werden, deren Breite größer ist als die Breite des Rotationskörpers.
  • Ist der Rotationskörper relativ zum Halter gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung radial verschieblich angeordnet, so kann in einfacher Weise eine Anpassung an den Durchmesser der Werkstückausnehmung vorgenommen werden. Außerdem ist es damit möglich, den Druck des Rotationskörpers auf die zu bearbeitende Oberfläche zu variieren und/oder einzustellen.
  • Es ist vorstellbar, die axiale und/oder die radiale Verschiebung des Rotationskörpers in Abhängigkeit von Massenkräften, zum Beispiel einer Zentrifugalkraft des Rotationskörpers, zu steuern. Besonders vorteilhaft für eine präzise Verschiebung des Rotationskörpers ist es hingegen, wenn gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ein Aktor zur Verschiebung des Rotationskörpers vorgesehen ist. Der Aktor kann ein mechanischer, elektrischer, hydraulischer oder pneumatischer Signalumsetzer sein. Von Vorteil ist es, wenn der Aktor den Druck von in einer Werkzeugmaschine üblicherweise vorhandenem Kühlschmiermittel zur Verschiebung des Rotationskörpers nutzt.
  • Vorzugsweise ist gemäß einer Weiterbildung der Erfindung der Aktor auf einen Energie- und/oder Richtungswandler des Halters einwirkbar, und der Rotationskörper ist mittels des Energie- und/oder Richtungswandlers verschiebbar. So kann der Aktor frei im oder am Werkzeug angeordnet sein, eine unmittelbare Zuordnung zum Rotationskörper ist nicht erforderlich.
  • Insbesondere für den Einsatz eines erfindungsgemäßen Werkzeuges in einer Werkzeugmaschine, die eine unter Druck stehende Kühlschmiermittelversorgung aufweist, ist es von Vorteil, wenn gemäß einer Weiterbildung der Erfindung der Aktor einen druck beaufschlagbaren Kolben mit einem endseitigen, dem Energie- und/oder Richtungswandler zugewandten Keil aufweist und der Energie- und/oder Richtungswandler einen mit dem Keil des Kolbens korrespondierenden, an diesem anliegenden Keil aufweist. Dadurch kann mit geringem Aufwand eine einfache hydraulisch-mechanische Verstellung des Rotationskörpers erreicht werden, die zudem eine besonders geringe Verschleißanfälligkeit aufweist.
  • Die Werkzeuganzahl kann insgesamt verringert und in der Folge können die Bearbeitungskosten der Werkstückausnehmung vorteilhaft gesenkt werden, wenn gemäß einer anderen Weiterbildung der Erfindung der Halter einen relativ zum Halter feststehenden Schneidkörper zur Bearbeitung der Werkstückausnehmung aufweist. Auf diese Weise kann das erfindungsgemäße Werkzeug beispielsweise auch zur der Oberflächenstrukturierung vorgelagerten spanenden Bearbeitung der Werkstückausnehmung, insbesondere des großen Pleuelauges einer Pleuelstange, verwendet werden. Der Schneidkörper kann zum Beispiel eine oder mehrere Wendeschneidplatten aufweisen.
  • Gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist der Halter zwei um 180° versetzt angeordnete Rotationskörper auf. Damit ist eine erhebliche Verkürzung der Fertigungszeit der zu bearbeitenden Werkstückausnehmung zu erreichen, was insbesondere bei einem Einsatz des erfindungsgemäßen Werkzeugs in der Kraftfahrzeugindustrie aufgrund der dort regelmäßig zu produzierenden großen Stückzahlen von hoher Bedeutung ist. Außerdem ergibt sich mit einer solchen Ausführungsform ein verringerter Steuerungsaufwand für eine ein solches Werkzeug einsetzende Werkzeugmaschine.
  • Entsprechende Vorteile bietet auch eine andere Weiterbildung der Erfindung, wonach der Halter zwei um 180° versetzt angeordnete und relativ zum Halter feststehende Schneidkörper aufweist.
  • Die oben zweitgenannte Aufgabe wird gelöst mit einer Werkzeugmaschine, insbesondere zum Bearbeiten eines Pleuelauges einer Pleuelstange für eine Hubkolbenmaschine, mit einer ein vorbeschriebenes Werkzeug tragenden Spindel, wobei das Werkzeug von der Spindel auf einer Zirkularbahn führbar und/oder in eine Rotationsbewegung um die Längsachse des Halters versetzbar ist. Die Zirkularbahn kann sowohl exakt kreisförmig sein als auch andere Formen einer geschlossenen Umlaufbahn, zum Beispiel einer Ellipse, annehmen.
  • Dabei ist es für einen einfachen Aufbau und verschleißarmen Betrieb der Werkzeugmaschine gemäß einer Weiterbildung der Erfindung von besonderem Vorteil, wenn die Längsachse des Halters und die Rotationsachse der Spindel parallel zueinander angeordnet sind. Grundsätzlich können Längsachse des Halters und Rotationsachse der Spindel dabei zusammenfallen. Für eine besonders effektive Bearbeitung des Werkstücks und einen schnellen Werkstückwechsel ist es hingegen von Vorteil, wenn die Bewegungen des Werkzeugs und der Spindel exzentrisch verlaufen. Üblicherweise sind die Bewegungsbahnen kreisförmig. Über eine entsprechende Steuerung der Werkzeugmaschine kann aber beispielsweise auch eine elliptische Bahn der Spindel erreicht werden. Dies kann von Vorteil sein, wenn nur bestimmte Bereiche am Umfang der Werkstückausnehmung, insbesondere eines Pleuelauges, strukturierend bearbeitet werden sollen.
  • Gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist zwischen Spindel und Werkzeug eine Verlagerungseinrichtung angeordnet, und die Längsachse des Halters ist relativ zur Rotationsachse der Spindel mittels der Verlagerungseinrichtung verschiebbar. Eine solche Ausführungsform ist vor allem dann günstig, wenn eine Steuerung der Bahn der Spindel durch die Werkzeugmaschine nicht möglich ist; mittels der erfindungsgemäßen Verlagerungseinrichtung ist dennoch eine Radialbewegung des Werkzeugs grundsätzlich zugelassen und gegebenenfalls steuerbar. Dabei kann beispielsweise über eine Veränderung der Drehzahl des Werkzeugs die Zentrifugalkraft, die auf das Werkzeug wirkt, variiert werden, so dass ein kraft- und/oder weggesteuertes Auslenken des gesamten Werkzeugs in der Werkzeugmaschine ermöglicht ist.
  • Besonders vorteilhaft für eine einfach aufgebaute Werkzeugmaschine ist es, wenn gemäß einer anderen Weiterbildung der Erfindung eine unter Druck stehende Kühlschmiermittelversorgung vorhanden ist und der Kolben des Aktors mit der Kühlschmiermittelversorgung wirkverbunden und von Kühlschmiermittel aus der Kühlschmiermittelversorgung druckbeauschlagbar ist
  • Die Erfindung lässt zahlreiche Ausführungsformen zu. Zur weiteren Verdeutlichung ihres Grundprinzips sind verschiedene Ausführungsbeispiele davon in der Zeichnung schematisiert dargestellt und werden nachfolgend beschrieben. In der Zeichnung zeigt
  • 1a ein Werkzeug in einer Seitenansicht,
  • 1b das Werkzeug nach 1a in Vorderansicht,
  • 2 einen Ausschnitt einer Werkzeugmaschine mit einem Werkzeug,
  • 3 ein Werkzeug mit einem Aktor,
  • 4 ein Werkzeug mit einem Aktor und einem Energie- und/oder Richtungswandler,
  • 5 ein Werkzeug mit einem einen Kolben aufweisenden Aktor,
  • 6 ein Werkzeug mit einem einen Kolben aufweisenden Aktor und einem Wegbegrenzer,
  • 7 einen Rotationskörper und
  • 8 ein Werkzeug mit einem Schneidkörper.
  • Sich jeweils entsprechende Bauteile sind in den 1 bis 8 mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • 1a zeigt ein Werkzeug 1 zum Bearbeiten eines hier nicht dargestellten großen Pleuelauges einer Pleuelstange für eine Hubkolbenmaschine zum Antrieb eines Kraftfahrzeugs. Das Werkzeug 1 besitzt einen Halter 2 mit einer Mantelfläche 3, an dem ein als Strukturierrolle 4 ausgebildeter Rotationskörper 5 angeordnet ist. Der Rotationskörper 5 ist um eine fest am Halter 2 angeordnete Rotationsachse 6 frei drehbar und weist als ringförmigen Abschnitt seiner Mantelfläche eine Bearbeitungsfläche 32 zum Einbringen einer Punktstruktur in die Oberfläche einer von dem großen Pleuelauge gebildeten Werkstückausnehmung auf. Die Rotationsachse 6 wird durch einen axial in den Halter 2 eingesetzten Stift 7 festgelegt. Der Rotationskörper 5 ist in einer von dem Stift 7 durchgriffenen Radialausnehmung 8 des Halters 2 auf dem Stift 7 angeordnet und einerseits durch eine Wandung 9 der Radialausnehmung 8 und andererseits durch eine als Abstandhalter ausgebildete, ebenfalls auf dem Stift 7 angeordnete Buchse 10 axial abgestützt. Durch die Anordnung des Rotationskörpers 5 in der Radialausnehmung 8 ist das Werkzeug 1 sehr kompakt. Die mit dem Werkzeug 1 in das Pleuelauge einbringbare Struktur bewirkt zumindest eine Haftreibung (wenn nicht gar einen Formschluß im mikroskopischen Bereich) zwischen Pleuelauge und in dieses nach der Bearbeitung eingesetzte Lagerschalen.
  • Die Rotationsachse 6 des Rotationskörpers 5 ist parallel zur Längsachse 11 des Halters 2 angeordnet, und (siehe insbesondere 1b) ein Abschnitt 12 des Rotationskörpers 5 überragt die Mantelfläche 3 des Halters 2 radial.
  • Dargestellt in 2 ist eine Werkzeugmaschine 13 mit einer ein Werkzeug 1 mit einem Rotationskörper 5 an einem Halter 2 tragenden Spindel 14. Der Rotationskörper 5 ist – symbolisiert durch einen Doppelpfeil 22 – relativ zum Halter 2 axial verschieblich angeordnet. Die Längsachse 11 des Halters 2 und die Rotationsachse 15 der Spindel 14 sind in diesem Ausführungsbeispiel wie dargestellt parallel zueinander angeordnet und fallen zusammen. Zwischen Spindel 14 und Werkzeug 1 ist eine das Werkzeug unmittelbar tragende Verlagerungseinrichtung 16 angeordnet, mittels welcher die Längsachse 11 des Halters 2 relativ zur Rotationsachse 15 der Spindel 14 verschiebbar ist (symbolisiert durch einen Doppelpfeil 17).
  • Grundsätzlich verläuft die Bewegung des Werkzeugs 1 und der Spindel 14 exzentrisch und entspricht in der Regel einer kreisförmigen Bahn. Aber auch elliptische oder frei geformte Umlaufbahnen der Spindel 14 können über die Steuerung der Werkzeugmaschine 13 verwirklicht werde, beispielsweise um nur bestimmte, festgelegte Bereiche eines Pleuelauges zu bearbeiten. Ist eine Steuerung der Bahn durch die Werkzeugmaschine 13 nicht möglich, so können Zusatzeinrichtungen wie die gezeigte Verlagerungseinrichtung 16 zwischen Spindel 14 und Werkzeug 1 zum Einsatz kommen, die eine Radialbewegung steuern oder überhaupt erst zulassen. Über eine Veränderung der Drehzahl des Werkzeugs 1 kann die Zentrifugalkraft, die auf das Werkzeug wirkt, beeinflusst werden. Damit ist ein kraft- und/oder weggesteuertes Auslenken des gesamten Werkzeugs 1 in einer entsprechenden Vorrichtung möglich. Die Lagerung des Rotationskörpers 5 kann dabei fest ausgeführt sein, so dass eine weggesteuerte Oberflächenbearbeitung der Werkstückausnehmung möglich ist. Eine lose Lagerung, die zum Beispiel durch eine verstellbare Feder kraftbeaufschlagt ist, kann zur kraftgesteuerten Oberflächenbearbeitung eingesetzt werden.
  • 3 zeigt ein Werkzeug 1 mit einem Halter 2, an dem ein als Strukturierrolle 4 ausgebildeter Rotationskörper 5 angeordnet ist, der relativ zum Halter 2 mittels eines Aktors 18 radial verschieblich ist. Der Aktor 18 wirkt dafür auf einen mittels einer Linearführung 20 im Halter 2 verschiebbaren Träger 19, in dem die Strukturierrolle 4 gelagert ist. Der Rotationskörper 5 ist durch den Aktor 18 steuerbar, wobei die Strukturierrolle 4 radial beweglich angeordnet ist. Denkbar sind sowohle kraft- als auch weggesteuerte Ausführungsvarianten. Beispielsweise eine – hier nicht dargestellte – Feder kann zum Rückzug der Strukturierrolle 4 verwendet werden. Zur Oberflächenbearbeitung einer Werkstückausnehmung ist lediglich das Werkzeug 1 axial in die Werkstückausnehmung zu verfahren, und die Strukturierrolle 4 wird daraufhin radial mittels des Aktors 18 verfahren. Eine Zirkularbewegung des Werkzeugs 1 ist nicht erforderlich. Eine mit dem Werkzeug 1 ausgerüstete Werkzeugmaschine braucht – im Gegensatz zum oben beschriebenen einfachen Werkzeug mit zumindest drei Bewegungsachsen – lediglich mit einer Bewegungsachse zum Verfahren einer das Werkzeug 1 tragenden Spindel in Spindelrichtung ausgeführt sein.
  • Entsprechend des in 4 gezeigten Ausführungsbeispiels wirkt ein Aktor 18 auf einen Energie- und/oder Richtungswandler 21 des Halters 2, wobei der Energie- und/oder Richtungswandler 21 eine radiale Verschiebung einer Strukturierrolle 4 bewirkt.
  • In 5 ist zu erkennen, dass ein Halter 2 eines Werkzeugs 1 einen Aktor 18 mit einem Kolben 23 aufweist. Der Kolben 23 ist beaufschlagbar mit unter Druck (symbolisiert durch einen Pfeil 24) stehendem Kühlschmiermittel einer hier nicht dargestellten Werkzeugmaschine und weist endseitig einen Keil 25 auf, der mit einem Keil 26 eines Energie- und/oder Richtungswandlers 21 korrespondiert und an diesem anliegt. Der Energie- und/oder Richtungswandler 21 ist fest mit einem Träger 19 einer Strukturierrolle 4 verbunden. Bei einer Rückbewegung des Kolbens 23 des Aktors 18 wird der Träger 19 mit der Strukturierrolle 4 durch eine als Zugfeder 28 ausgebildete Rückholfeder in Richtung der Längsachse 11 des Halters 2 zurückgezogen. Die (Radial-)Bewegung der Strukturierrolle 4 wird hier über den Druck des Kühlschmiermittels erzeugt. Über eine Regelung des Kühlschmiermitteldrucks ist eine einfache und kostengünstige kraftgesteuerte Verschiebung der Strukturierrolle 4 ermöglicht.
  • Ein ähnliches Ausführungsbeispiel ist in 6 dargestellt, das sich von dem Ausführungsbeispiel nach 5 durch einen axial verstellbaren Anschlag 27 als Wegbegrenzung für einen druckbeaufschlagbaren Kolben 23 unterscheidet. Die Verschiebung einer Strukturierrolle 4 erfolgt somit weggesteuert, insbesondere wegbegrenzt.
  • Eine weitere Ausführungsform ist vorstellbar, bei der eine Strukturierrolle radial beweglich angeordnet und über eine Veränderung der Drehzahl (siehe auch oben) eines die Strukturierrolle tragenden Werkzeugs die auf die Strukturierrolle wirkende Zentrifugalkraft veränderbar ist. Damit ist ein kraft- und/oder weggesteuertes Auslenken der Strukturierrolle mittels Federn und/oder Anschlägen möglich. Weiterhin ist es auch denkbar, dass das Werkzeug auf einer bestimmten Bahn – zum Beispiel zirkular – verfährt und die Strukturierrolle entsprechend gesteuert wird.
  • Ein weiteres Beispiel für eine Strukturierrolle 4 ist in 7 gezeigt. Diese Strukturierrolle 4 weist einerseits an ihren beiden Enden radial als Flanken hervorstehende Teilbereiche 29 zum Bearbeiten von Öffnungskanten einer Werkstückausnehmung, nämlich zum Rollieren und/oder Drücken, und andererseits einen zentralen Teilbereich 30 mit einer zylindermantelförmigen Bearbeitungsfläche 32 zum Strukturieren auf. Ein mit einer solchen Strukturierrolle 4 ausgestattetes Werkzeug ist sowohl zum Strukturieren einer Oberfläche einer Durchgangsöffnung eines Werkstücks als auch zum Anfasen der Kanten der Durchgangsöffnung, insbesondere eines Pleuelauges, einsetzbar.
  • 8 zeigt ein Werkzeug 1 mit einem Halter 2 mit zwei Strukturierrollen 4 und zwei relativ zum Halter 2 feststehenden Schneidkörpern 31 zur spanenden Bearbeitung eines Pleuelauges, wobei sowohl die beiden Strukturierrollen 4 als auch die beiden Schneidkörper 31 zueinander jeweils um 180° versetzt an dem Halter 2 angeordnet sind.
  • 1
    Werkzeug
    2
    Halter
    3
    Mantelfläche
    4
    Strukturierrolle
    5
    Rotationskörper
    6
    Rotationsachse
    7
    Stift
    8
    Radialausnehmung
    9
    Wandung
    10
    Buchse
    11
    Längsachse
    12
    Abschnitt
    13
    Werkzeugmaschine
    14
    Spindel
    15
    Rotationsachse
    16
    Verlagerungseinrichtung
    17
    Doppelpfeil
    18
    Aktor
    19
    Träger
    20
    Linearführung
    21
    Energie- und/oder Richtungswandler
    22
    Doppelpfeil
    23
    Kolben
    24
    Pfeil
    25
    Keil
    26
    Keil
    27
    Anschlag
    28
    Zugfeder
    29
    Teilbereich
    30
    Teilbereich
    31
    Schneidkörper
    32
    Bearbeitungsfläche

Claims (16)

  1. Werkzeug zum Bearbeiten einer Werkstückausnehmung, insbesondere eines Pleuelauges einer Pleuelstange für eine Hubkolbenmaschine, mit einem eine Mantelfläche aufweisenden, in die Werkstückausnehmung einführbaren Halter und mit einem relativ zum Halter rotierbaren, mit der Oberfläche der Werkstückausnehmung zu deren Bearbeitung kontaktierbaren Rotationskörper, wobei zumindest ein Abschnitt des Rotationskörpers die Mantelfläche des Halters radial überragt, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotationskörper (5) eine Bearbeitungsfläche (32) zum Einbringen einer flächigen Punktstruktur in die Oberfläche der Werkstückausnehmung aufweist und um seine im Halter (2) festlegbare Rotationsachse (6) frei drehbar ist.
  2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotationskörper (5) eine Strukturierrolle (4) aufweist.
  3. Werkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Strukturierrolle (4) endseitig einen aus ihr radial als Flanke hervorstehenden Teilbereich (29) zum Bearbeiten einer Öffnungskante der Werkstückausnehmung aufweist.
  4. Werkzeug nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotationsachse (6) des Rotationskörpers (5) parallel zur Längsachse (11) des Halters (2) angeordnet ist.
  5. Werkzeug nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotationskörper (5) relativ zum Halter (2) axial verschieblich angeordnet ist.
  6. Werkzeug nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotationskörper (5) relativ zum Halter (2) radial verschieblich angeordnet ist.
  7. Werkzeug nach zumindest einem vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Aktor (18) zur Verschiebung des Rotationskörpers (5) vorgesehen ist.
  8. Werkzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktor (18) auf einen Energie- und/oder Richtungswandler (21) des Halters (2) einwirkbar ist und dass der Rotationskörper (5) mittels des Energie- und/oder Richtungswandlers (21) verschiebbar ist.
  9. Werkzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktor (18) einen druckbeaufschlagbaren Kolben (23) mit einem endseitigen, dem Energie- und/oder Richtungswandler (21) zugewandten Keil (25) aufweist und dass der Energie- und/oder Richtungswandler (21) einen mit dem Keil (25) des Kolbens (23) korrespondierenden, an diesem anliegenden Keil (26) aufweist.
  10. Werkzeug nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (2) einen relativ zum Halter (2) feststehenden Schneidkörper (31) zur Bearbeitung der Werkstückausnehmung aufweist.
  11. Werkzeug nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (2) zwei um 180° versetzt angeordnete Rotationskörper (5) aufweist.
  12. Werkzeug nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (2) zwei um 180° versetzt angeordnete und relativ zum Halter (2) feststehende Schneidkörper (31) aufweist.
  13. Werkzeugmaschine (13), insbesondere zum Bearbeiten eines Pleuelauges einer Pleuelstange für eine Hubkolbenmaschine, mit einer ein Werkzeug (1) nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche tragenden Spindel (14), wobei das Werkzeug (1) von der Spindel (14) auf einer Zirkularbahn führbar und/oder in eine Rotationsbewegung um die Längsachse (11) des Halters (2) versetzbar ist.
  14. Werkzeugmaschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsachse (11) des Halters (2) und die Rotationsachse (15) der Spindel (14) parallel zueinander angeordnet sind.
  15. Werkzeugmaschine nach zumindest einem der Ansprüche 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Spindel (14) und Werkzeug (1) eine Verlagerungseinrichtung (16) angeordnet ist und dass die Längsachse (11) des Halters (2) relativ zur Rotatiansachse (15) der Spindel (14) mittels der Verlagerungseinrichtung (16) verschiebbar ist.
  16. Werkzeugmaschine nach zumindest einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass eine unter Druck stehende Kühlschmiermittelversorgung vorhanden ist und dass der Kolben (23) des Aktors (18) mit der Kühlschmiermittelversorgung wirkverbunden und von Kühlschmiermittel aus der Kühlschmiermittelversorgung druckbeauschlagbar ist.
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