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DE102004007286A1 - Massekontaktvorrichtung im Kraftfahrzeug-Bereich - Google Patents

Massekontaktvorrichtung im Kraftfahrzeug-Bereich Download PDF

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DE102004007286A1
DE102004007286A1 DE200410007286 DE102004007286A DE102004007286A1 DE 102004007286 A1 DE102004007286 A1 DE 102004007286A1 DE 200410007286 DE200410007286 DE 200410007286 DE 102004007286 A DE102004007286 A DE 102004007286A DE 102004007286 A1 DE102004007286 A1 DE 102004007286A1
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DE
Germany
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contact device
ground contact
bolt
body panel
ground
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE200410007286
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English (en)
Inventor
Siegfried Dipl.-Ing. Schreiber
Jürgen Söllner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
DaimlerChrysler AG
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Publication date
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Massekontaktvorrichtung im Kraftfahrzeug-Bereich zum Anbringen mindestens eines Kabelanschlusses (2) mit einem Massebolzen (1), welcher an einem Ende mindestens einen Befestigungsabschnitt (10) zum Durchdringen eines zugeordneten Karosserie-Blechabschnitts (4) des Kraftfahrzeuges und an dem gegenüberliegenden Ende eine Kontakteinrichtung (12) für eine elektrische Kontaktierung des mindestens einen Kabelanschlusses (2) aufweist; und mit einer Verformungseinrichtung (3), welche unterhalb des zu durchdringenden Karosserie-Blechabschnitts (4) angeordnet ist und den Befestigungsabschnitt (10) des Massebolzene (1) beim Durchdringen des zugeordneten Karosserie-Blechabschnitts (4) x zum Bilden einer stabilen und elektrisch leitenden Verbindung zwischen dem Massebolzen (1) und dem Karosserie-Blechabschnitt (4) verformt. Ferner betrifft die vorliegende Erfindung ein Kraftfahrzeug mit einem Karosserieabschnitt, an welchem mindestens eine derartige Massekontaktvorrichtung angebracht ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Massekontaktvorrichtung im Kraftfahrzeug-Bereich zum Anbringen mindestens eines Kabelanschlusses sowie ein Kraftfahrzeug mit einem Karosserieabschnitt, an welchem mindestens eine derartige Massekontaktvorrichtung angebracht ist.
  • Massekontaktvorrichtungen der vorstehenden Art werden in Kraftfahrzeugen eingesetzt und sind allgemein bekannt. Sie dienen beispielsweise dazu, das Gehäuse eines Beschleunigungssensors oder eines Airbag-Steuergerätes mit der Karosserie eines Kraftfahrzeuges elektrisch zu verbinden. Massekontakte können auch dazu dienen, ein von einem Gerät kommendes Kabel an die Fahrzeugkarosserie anzuschließen. Elektrische Systeme in Kraftfahrzeugen basieren auf der Zuführung von elektrischem Strom aus einer Fahrzeugbatterie bzw. einem Generator. Dabei wird der Strom über zwei Pole, den Plus-Pol und den Minus-Pol, übertragen. Während die Zuführungen der Plus-Leitungen zu jedem Verbraucher einzeln bewerkstelligt werden, wird der Minus-Pol mit der Kraftfahrzeug-Masse verbunden und beispielsweise über die Karosserie des Kraftfahrzeuges an nahezu jede beliebige Stelle übertragen. Für einen Zugriff auf den Minus-Pol werden in der Praxis heutzutage sogenannte Massestellen bzw. Massekontaktvorrichtungen eingerichtet, die eine einfache Kontaktierbarkeit ermöglichen.
  • Im Kraftfahrzeugbereich wird üblicherweise für die Verbindung des Minus-Pols mit der Kraftfahrzeug-Masse ein Gewindebolzen auf den Fahrzeugkörper mittels Bolzenschweißen, Nieten, Punktschweißen oder einer sogenannten T-Schraube (Gewindebolzen mit am Ende beiderseits quer abstehenden Blechlaschen) befestigt. Über diese Gewindebolzen werden dann jeweils Ringkabelschuhe gelegt und diese durch eine Schraubverbindung, beispielsweise mit einer Kragenmutter, fixiert. Die von den Verbrauchern kommenden Kabel, die auf das Masse-Potential gelegt werden sollen, werden dann mit den Ringkabelschuhen verbunden. Massestellen, an denen solche Vorrichtungen vorgesehen sind, werden entweder an geeigneten Stellen über das Kraftfahrzeug verteilt oder aber an einem zentralen Basispunkt, z.B. im Motorraum, angebracht.
  • An diesem Ansatz hat sich jedoch die Tatsache als nachteilig herausgestellt, dass während der Montage des Leitungssatzes in der Produktion die Bolzen in unterschiedlichen Varianten mit Kabelschuhen belegt werden, wodurch die Reihenfolge der Belegung und der Vorgang der Belegung werkerabhängig ist, d.h. abhängig von dem Drehmoment, der Kontaktqualität, der richtigen Zuordnung der Kabelschuhe zu bestimmten Massestellen, usw..
  • Ferner besteht bei diesem Ansatz der Nachteil, dass keine direkte Vorzugsrichtung mehrerer Ableitungen an einer Massestelle erreichbar ist. Somit ist für Werkstätten und Service-Dienstleister kein transparenter Zustand der Anbindungsstruktur ersichtlich, da alle Leitungen beispielsweise dieselbe Farbe aufweisen.
  • Ein weiteres Problem, welches wiederholt zu Schwierigkeiten beim Befestigen von Bauteilen an Schweißschrauben führt, be steht in dem Umstand, dass die Bauteile im allgemeinen nicht ausreichend gegen ein Verdrehen geschützt sind. Kräfte und Drehmomente größtenteils unterschiedlicher Natur und Werte wirken auf die Bauteile, die von den Schweißbolzen gehalten sind, aufgrund von Schwingungen, die sich während der Bewegung des Kraftfahrzeuges ergeben. Das Bauteil wird demzufolge gelockert, insbesondere wenn der Schaft spiralförmige Vorsprünge, d.h. beispielsweise ein Gewinde, aufweist, so dass die Bauteile nicht länger optimal ihre Funktionen erfüllen können.
  • Ferner weist eine Massestelle gemäß dem Stand der Technik den Nachteil auf, dass bei derartigen Vorrichtungen, die auf einer Schraubverbindung basieren, hohe und nicht definierbare Spannungsabfälle bzw. Masseversätze auftreten, was zu erheblichen Problemen, vor allem bei dem Einsatz moderner Bussysteme, führen kann. So erlaubt die Verwendung von CAN-BUS-Systemen in Kraftfahrzeugen einen maximalen definierten Spannungsabfall von ca. 1,15 V, der durch die bislang verwendeten Systeme nicht prozesssicher gewährleistet werden kann. Hinzu kommt, dass das Zusammenschrauben einen komplizierten Schritt im Montageprozess des Kraftfahrzeuges darstellt, der Qualitätsprobleme zur Folge haben kann. Auch entstehen durch das zeitaufwendige und komplizierte Zusammenschrauben hohe Kosten.
  • Zum allgemeinen Hintergrund von Massekontaktvorrichtungen für ein Kraftfahrzeug wird auf die DE 199 37 047 A1 , die US 4 365 861 , die DE 198 37 314 A1 , die DE 296 16 631 U1 , die EP 0 540 030 B1 , der EP 0 640 404 B1 sowie die DE 191 07 231 A1 verwiesen. In diesen Druckschriften sind Massestellen beschrieben, die an einem Karosserieabschnitt eines Kraftfahrzeuges angeschweißt sind und mittels einer Schraubverbindung einen Kabelanschluss mit beispielsweise einem Kabelschuh an der zugeordneten Massestelle befestigen.
  • Somit liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Massekontaktstelle zu schaffen, welche eine Konstruktion aus Muttern und Gewinde durch eine einfachere Konstruktion ersetzt, welche sich leichter montieren lässt und welche eine zuverlässigere Kontaktbildung gewährleistet, so dass die Qualität der Verbindungsbildung erhöht wird. Ferner sollen durch die Massekontaktstelle der vorliegenden Erfindung der Arbeitsaufwand und die Herstellungskosten verringert werden.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Massekontaktvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie das Kraftfahrzeug mit den Merkmalen des Anspruchs 21 gelöst.
  • Die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Idee besteht darin, dass die Massekontaktvorrichtung einen Massebolzen, welcher an einem Ende mindestens einen Befestigungs-Abschnitt zum Durchdringen eines zugeordneten Karosserie-Blechabschnitts des Kraftfahrzeuges und welcher an dem gegenüberliegenden Ende eine Kontakteinrichtung für eine elektrische Kontaktierung des mindestens einen Kabelanschlusses aufweist; und eine Verformungseinrichtung umfasst, welche unterhalb des zu durchdringenden Karosserie-Blechabschnitts angeordnet ist und den Befestigungs-Abschnitt des Massebolzens beim Durchdringen des zugeordneten Karosserie-Blechabschnitts zum Bilden einer stabilen und elektrisch leitenden Verbindung zwischen dem Massebolzen und dem Karosserie-Blechabschnitt verformt.
  • Somit wird eine Massekontaktvorrichtung geschaffen, bei welcher der Massebolzen unter Zuhilfenahme gängiger Werkzeuge mit einer Kraft beaufschlagbar ist, wodurch der Massebolzen durch den zugeordneten Karosserie-Blechabschnitt hindurchtritt und an diesem Ende eine Verformung durch das Auftreffen auf der Verformungseinrichtung erleidet und mit dem Verdrängtem Material des Karosserie-Blechabschnitts eine stabile Verbindung eingeht. Somit ist eine mechanisch feste und stabile sowie elektrisch leitende Verbindung zwischen dem Massebolzen und dem zugeordneten Karosserie-Blechabschnitt auf einfache Weise gewährleistet.
  • Der Schweißvorgang gemäß dem Stand der Technik entfällt bei der Massekontaktvorrichtung der vorliegenden Erfindung, wodurch die Hitzebelastung der Bolzen und der Bleche vorteilhaft vermieden wird. Daher können auch andere Materialien für die Bleche und für die Bolzen eingesetzt werden. Ferner weist die erfindungsgemäße Massekontaktvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gegenüber den bekannten Lösungsansätzen gemäß dem Stand der Technik den Vorteil auf, dass der Kontakt zwischen dem Massebolzen und dem Karosserie-Blech enger und somit kontaktsicherer und elektrisch leitfähiger ausgebildet ist. Durch diese bessere flächige Verbindung, im Gegensatz zu Punktverbindungen bei Schweißvorgängen gemäß dem Stand der Technik, wird ein geringer Übergangswiderstand erzielt, welcher geringere elektrische Verluste, geringere Potenzialschwankungen beim Fließen hoher Ströme und eine geringere Erwärmung der Übergangsstelle impliziert.
  • Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass am Massebolzen keine Schraubverbindung angebracht ist, welche sich aufgrund von Erschütterungen lösen und folglich einen schlechten Kontakt erzeugen könnten. Muttern und Gewinde werden durch einfachere Konstruktionen ersetzt, die sich leichter montieren lassen und die eine zuverlässigere Kontaktbildung gewährleisten, sodass die Qualität der Verbindungsbildung erhöht wird. Zusätzlich werden durch den ein facheren Aufbau der Massekontaktvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung Kosten eingespart. Ferner wird die Automatisierbarkeit des Prozesses unterstützt und die durch einen Werker in der Montage bedingte Fehlerquelle entschärft.
  • Zusätzlich werden Montage-Module, wie beispielsweise die Batterie, der Motor, das Cockpit, Türen oder dergleichen, nach dem Einsetzen einfacher anschließbar. Diese können auch während des Positionierens und Einsetzens direkt mit der Fahrzeugmasse verbunden werden. Somit können zusätzlich Kabelverbindungen eingespart und Kosten vermindert werden.
  • In den Unteransprüchen finden sich vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im Anspruch angegebenen Massekontaktvorrichtung.
  • Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung ist der Befestigungsabschnitt des Massebolzens zylinderförmig oder kantig bzw. eckig ausgebildet und besitzt vorzugsweise ein zugespitztes Ende. Alternativ kann der Befestigungsabschnitt anstatt einem zugspitzen Ende auch mehrere spitze Anformungen aufweisen, welche ein einfaches Durchdringen des zugeordneten Karosserie-Blechabschnitts gewährleisten.
  • Der Befestigungsabschnitt weist vorzugsweise an seiner Umfangsfläche Rillen und/oder Wülste in Längsrichtung auf, um eine Führung des Befestigungsabschnitts bzw. des Massebolzens durch den zugeordneten Karosserie-Blechabschnitt hindurch zu erleichtern. Alternativ kann der Befestigungsabschnitt an seiner Umfangsfläche auch Rillen und/oder Wülste in gewundener oder spiralförmiger Anordnung aufweisen, sodass beim Durchdringen des zugeordneten Karosserie-Blechabschnitts eine Rotationsbewegung auftritt, welche die Position des Bolzens stabilisiert.
  • Vorzugsweise durchdringt bzw. durchsetzt der Befestigungsabschnitt des Bolzens einen zugeordneten Kabelanschluss, bevor der Befestigungsabschnitt einen zugeordneten Karosserie-Blechabschnitt durchdringt.
  • Vorzugsweise handelt es sich bei dem Kabelanschluss um ein flexibles Flach- bzw. Folienkabel mit mindestens einer flachen Leiterbahn.
  • Vorzugsweise ist der Befestigungsabschnitt des Bolzens nach dem Durchdringen des zugeordneten Kabelanschlusses in eine zugeordnete Hülse einschiebbar, sodass der Befestigungsabschnitt nagelförmig zum Durchdringen beispielsweise einer eingebetteten Kupferleitung eines Folienkabels ausgebildet ist, wobei durch das Gleiten in die Hülse eine Gegendruckanlage gebildet wird.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung ist die Verformungseinrichtung als Materialstück mit einer Ausnehmung mit beispielsweise rechteckigen Querschnitt ausgebildet, wobei der Befestigungsabschnitt des Massebolzens beim Durchdringen des zugeordneten Karosserie-Blechabschnitts auf den Grund der Ausnehmung für eine Verformung des Befestigungsabschnitts trifft. Alternativ kann die Ausnehmung eine Erhebung aufweisen, auf welche der Befestigungsabschnitt für eine besonders starke Verformung auftrifft. Im Idealfall werden mehrere Spitzen bzw. die gesamte Spitze in Richtung des Karosserie-Blechs umgelenkt und bohren sich zumindest teilweise in die Unterseite des Blechs.
  • Gemäß einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Ausnehmung abgerundet ausgebildet, um den auftreffenden Befestigungsabschnitt des Massebolzens derart umzulenken, dass eine etwaige vorgesehene Spitze in Richtung des Karosserie-Blechs zum teilweise Einbohren in dasselbe verformt wird.
  • Der zu durchdringende Karosserie-Blechabschnitt kann beispielsweise eine geeignete Vorbohrung aufweisen, welche vorzugsweise einen geringeren Durchmesser besitzt als der Befestigungsabschnitt des zugeordneten Massebolzens. Somit wird die Vorbohrung beim Durchdringen derselben durch den Befestigungsabschnitt aufgeweitet und gewährleistet eine stabile und elektrisch gut leitende Verbindung zwischen dem Karosserie-Blechabschnitt und dem Massebolzen.
  • Gemäß einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der mindestens eine Kabelanschluss als ringförmiger Kabelschuh oder als Kabelstern ausgebildet, wobei der jeweilige Kabelanschluss vorzugsweise ebenfalls eine Bohrung aufweist, deren Durchmesser geringer ist als der Durchmesser des zugeordneten Befestigungsabschnitts des Massebolzens. Somit wird wiederum eine sichere und gute elektrisch leitfähige Verbindung zwischen dem Kabelanschluss und dem Massebolzen gewährleistet, welcher beim Durchdringen die Bohrung kontaktsicher aufweitet.
  • Der Kabelstern weist vorzugsweise mehrere Anschlussnasen für eine Verbindung mit mehreren gleichartigen oder verschiedenartigen Steckern auf, wobei die Anschlussnasen axial nach außen weisend oder um etwa 90° in zum Karosserie-Blechabschnitt abgewandter Richtung abgewinkelt angeordnet sind. Dadurch können verschiedenartige Stecker auf einfache Weise an dem Kabelstern übersichtlich und ohne einer hohen Fehlerquote befestigt werden. Vorzugsweise ist der Kabelstern ferner verdrehsicher mit dem Massebolzen verbindbar ausgebildet.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Figuren der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
  • Dabei zeigen:
  • 1a eine Querschnittsansicht einer Massekontaktvorrichtung im nicht-zusammengesetzten Zustand gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
  • 1b eine Querschnittsansicht der Massekontaktvorrichtungen in 1a im zusammengesetzten Zustand;
  • 2a eine Querschnittsansicht einer Massekontaktvorrichtung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung im nicht-zusammengesetzten Zustand;
  • 2b eine Querschnittsansicht der Massekontaktvorrichtung in 2a im zusammengesetzten Zustand;
  • 3a eine Massekontaktvorrichtung gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung im nicht-zusammengesetzten Zustand;
  • 3b eine Querschnittsansicht der Massekontaktvorrichtung in 3a im zusammengesetzten Zustand;
  • 4a eine Querschnittsansicht einer Massekontaktvorrichtung gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung im nicht-zusammengesetzten Zustand;
  • 4b eine Querschnittsansicht der Massekontaktvorrichtung in 4a im zusammengesetzten Zustand;
  • 5 eine Querschnittsansicht einer Massekontaktvorrichtung gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung im zusammengesetzten Zustand;
  • 6 eine Querschnittsansicht eines mit einem Kabelanschluss gekoppelten Massebolzens gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
  • 7 eine Vorderansicht eines Massebolzens gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
  • 8 eine Vorderansicht eines Massebolzens gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
  • 9a eine Draufsicht auf einen Kabelanschluss gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
  • 9b eine Querschnittsansicht des Kabelanschlusses in 9a mit eingesetztem Massebolzen;
  • 9c eine Querschnittsansicht eines Kabelanschlusses gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung mit eingesetztem Massebolzen;
  • 10 eine Vorderansicht eines Kabelanschlusses mit eingesetztem Massebolzen gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
  • 11a eine Vorderansicht eines Massebolzens sowie eines Kabelanschlusses mit eingesetztem Massebolzen gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung; und
  • 11b eine Querschnittsansicht eines Massebolzens gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
  • In den Figuren bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche bzw. funktionsgleiche Komponenten, soweit nichts Gegenteiliges angegeben ist.
  • Die 1a und 1b illustrieren Querschnittsansichten einer Massekontaktvorrichtung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in einem nicht-zusammengesetzten und in einem zusammengesetzten Zustand. Wie in den Figuren ersichtlich ist, besteht die erfindungsgemäße Massekontaktvorrichtung aus einem Massebolzen 1, einem Kabelanschluss 2 und einer Verformungseinrichtung 3.
  • Gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel weist der Massebolzen 1 einen beispielsweise zylinderförmigen oder eckigen Befestigungsabschnitt 10, beispielsweise mit drei oder vier Kanten, auf, welcher am freien Ende vorzugsweise mit einer Spitze 11 ausgebildet ist. Der Befestigungsabschnitt 10 mit angeformter Spitze 11 ragt beispielsweise durch eine Öffnung des Kabelanschlusses 2, beispielsweise durch eine mittige Öffnung eines ringförmigen Kabelschuhs 2, hindurch. Der Kabelanschluss 2 wiederum ist über beispielsweise ein Kabel 20 mit dem an die Fahrzeugkarosserie anzuschließenden Gerät verbunden. Für eine Begrenzung bzw. für ein Einklemmen des Kabelanschlusses 2 weist der Massebolzen 1 ferner einen beispielsweise verdickten Kopfabschnitt 12 auf, welcher im zusammenge setzten Zustand eine Anlage für den Kabelanschluss 2 bildet, um eine stabile und feste Klemmwirkung bzgl. des Kabelanschlusses 2 zu gewährleisten.
  • Der beispielsweise nagelförmige Massebolzen 1 besteht vorteilhaft aus einem massiven, gut stromleitenden Material, beispielsweise aus einem weichen Metall, wobei die Oberfläche zumindest der Spitze 11 gehärtet ist.
  • Die Verformungseinrichtung 3 ist als Auftrefffläche ausgebildet und besteht vorzugsweise aus einem derartigen Material, dass ein Auftreffen des Befestigungsabschnitts 10 des Massebolzens 1 auf der Oberfläche der Verformungsseinrichtung 3 den Befestigungsabschnitt 10 verformt. Die Verformungseinrichtung 3 weist vorteilhaft eine Ausnehmung 30 auf, welche unterhalb der zu durchdringenden Stelle des Karosserie-Blechabschnitts 4 angeordnet ist und beispielsweise einen rechteckigen Querschnitt aufweist, wie in den 1a und 1b ersichtlich ist.
  • Beim Beaufschlagen des Massebolzens 1 mit einem vorbestimmten Druck wird der Befestigungsabschnitt 10 mit angeformter Spitze 11 durch den zugeordneten Karosserie-Blechabschnitt 4 hindurchgedrückt bzw. -geschossen, im vorliegenden Ausführungsbeispiel ohne vorher eine Öffnung in dem zugeordneten Karosserie-Blechabschnitt 4 vorzusehen.
  • Der Druck für das Hindurchdringen des Befestigungsabschnitts 10 des Massebolzens 1 durch den zugeordneten Karosserie-Blechabschnitt 4 kann beispielsweise durch eine Pneumatik (Gasdruck), Hydraulik (Flüssigkeitsdruck) Herbeiführung einer Explosion bzw. Detonation, Freisetzung einer Federkraft, ein Hammerwerk oder dergleichen erzeugt werden. Vorzugsweise werden beim Einsetzvorgang der Massebolzen 1 und der Kabel anschluss 2 als einteiliges Bauteil geführt und mit dem Karosserie-Blechabschnitt 4 gemeinsam verbunden.
  • Wie in 1b ersichtlich ist, ist die Dicke des Kabelanschlusses 2, die Länge des Befestigungsabschnitts 10 des Massebolzens 1 sowie die Tiefe der Ausnehmung 30 entsprechend derart aufeinander abzustimmen, dass die Spitze 11 des Massebolzens 1 beim Hindurchtreten durch das Karosserie-Blech auf den Grund der Ausnehmung 30 auftrifft und durch diesen derart verformt wird, dass eine feste, stabile und elektrisch gut leitende Verbindung zwischen dem Befestigungsabschnitt 10 des Massebolzens 1 und dem verdrängten Karosserie-Blech 4 entsteht.
  • Im eingesetzten Zustand, wie in 1b ersichtlich, bildet die verformte Spitze 11 in Form einer Verdickung sowie die verdrängten Abschnitte des durchstoßenen Karosserie-Blechabschnitts 4 in der Ausnehmung 30 der Verformungseinrichtung 3 eine feste und stabile Verbindung zwischen dem Karosserie-Blechabschnitt 4 und dem Massebolzen 1, wobei der Kabelanschluss 2 vorzugsweise zwischen dem Kopfabschnitt 12 des Massebolzens 1 und der Oberfläche des Karosserie-Blechs 4 fest eingeklemmt ist.
  • Durch die Kraft der Verformung beim Durchsetzen des Karosserie-Blechs 4 durch den Massebolzen 1, eventuell in Verbindung mit einer starken Wärmeentwicklung durch die Reibung zwischen dem Massebolzen 1 und dem Karosserie-Blech 4 entsteht eine enge Verbindung zwischen beiden Materialteilen, welche einen nachhaltigen mechanischen Zusammenhalt bei geringem elektrischen Übergangswiderstand gewährleistet.
  • Die 2a und 2b illustrieren Querschnittsansichten einer Massekontaktvorrichtung gemäß einem zweiten Ausführungs beispiel der vorliegenden Erfindung in einem nichtzusammengesetzten und einem zusammengesetzten Zustand. Im Unterschied zum ersten Ausführungsbeispiel weist der zugeordnete Karosserie-Blechabschnitt 4 eine Vorbohrung 40 auf, welche vorzugsweise einen geringeren Durchmesser als der Befestigungsabschnitt 10 des Massebolzens 1 besitzt. Somit wird das Hindurchdringen des Massebolzens 1 durch das Karosserie-Blech geführt und erleichtert und die notwendige Kraft zur Ausführung des Zusammensetzens verringert.
  • Bauteile und Funktionsweisen der Bauteile, welche denjenigen des ersten Ausführungsbeispiels entsprechen, werden nicht weiter erläutert, sondern es wird auf die Ausführungen zu den 1a und 1b verwiesen.
  • Die 3a und 3b illustrieren Querschnittsansichten einer Massekontaktvorrichtung gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in einem nichtzusammengesetzten und einem zusammengesetzten Zustand. Im Unterschied zu den oben erläuterten Ausführungsbeispielen weist die Ausnehmung 30 der Verformungsseinrichtung 3 eine Erhebung 31 auf, welche vorzugsweise mittig am Grund der Ausnehmung 30 derart angeordnet ist, dass die Spitze 11 des Massebolzens 1 beim Auftreffen nach allen Seiten hin abgelenkt und in eine Verdickung umgeformt wird, wodurch eine noch stärkere Haftung der Materialteile des Karosserie-Blechs 4 und des Massebolzens 1 erzeugt wird.
  • Bauteile und deren Funktionsweisen, welche denjenigen der oben erläuterten Ausführungsbeispiele entsprechen, werden nicht weiter erläutert, sondern es wird auf die Ausführungen zu den 1 und 2 verwiesen.
  • Die 4a und 4b illustrieren Querschnittsansichten einer Massekontaktvorrichtung gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in einem nichtzusammengesetzten und einem zusammengesetzten Zustand. Im Unterschied zu den oben erläuterten Ausführungsbeispielen ist das freie Ende des Befestigungsabschnitts 10 des Massebolzens 1 mit mehreren Spitzen 11 ausgebildet, wobei die Spitzen 11 vorzugsweise jeweils beim Auftreffen auf den Grund der Ausnehmung 30 bzw. auf der Erhebung 31 der Ausnehmung 30 in etwa in Richtung der Unterseite des Karosserie-Blechs 4 umgebogen werden. Somit erfolgt eine besonders starke Verformung des Bolzen-Endes, wobei im Idealfall mehrere Spitzen 11 nach oben derart umgelenkt werden, dass sie sich in die Unterseite des Blechs teilweise hineinbohren, wie in 4b ersichtlich ist.
  • Wiederum wird bezüglich nicht ausführlich erläuterter Bauteile und deren Funktionsweisen auf die entsprechenden Ausführungen zu den 1 bis 3 verwiesen, was gleichfalls für das nachfolgend beschriebene Ausführungsbeispiel gilt.
  • 5 zeigt eine Querschnittsansicht einer Massekontaktvorrichtung gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung im zusammengesetzten Zustand. Wie in 5 ersichtlich ist, ist die Ausnehmung 30 im Gegensatz zu den vorherigen Ausführungsbeispielen, mit einem abgerundeten Querschnitt ausgebildet, wodurch die Spitze oder Spitzen 11 des Massebolzens 1 derart in Richtung der Unterseite des Karosserie-Blechs 4 umgelenkt werden, dass sie sich im Idealfall in die Unterseite des Karosserie-Blechs hineinbohren. Somit entsteht eine stabile und sichere Befestigung des Massebolzens 1 im Karosserie-Blech 4.
  • Wie in 6 ersichtlich, ist der Kabelanschluss 2 gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung als ringförmiger Kabelschuh 2 ausgebildet. Der Kabelschuh 2 besteht aus einem Material mit einer hohen elektrischen Leitfähigkeit und weist vorzugsweise eine mittige Bohrung 21 mit einem geringeren Durchmesser als dem Durchmesser des Befestigungsabschnitts 10 des Massebolzens 1 auf. Dadurch wird beim Durchsetzen der Bohrung 21 diese durch den Befestigungsabschnitt 10 aufgeweitet, wobei eine stabile Verbindung zwischen dem Massebolzen 1 und der Stromableitung erzeugt wird.
  • Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel weist der Befestigungsabschnitt 10 des Massebolzens 1 in Längsrichtung verlaufende Rillen und/oder Wülste 13 auf, wie in 7 ersichtlich ist. Durch die Rillen und/oder Wülste 13 kann das Durchdringen des Karosserie-Blechabschnitts 4 zuverlässiger gesteuert werden.
  • Die Rillen und/oder Wülste 13 können an dem Befestigungsabschnitt 10 das Massebolzens 1 auch in gewundener, spiralförmiger Ausgestaltung angeordnet sein, wie in 8 ersichtlich, wodurch beim Durchdringen des Karosserie-Blechs 4 eine Rotationsbewegung auftritt, welche die Position des Massebolzens 1 stabilisiert.
  • 9a illustriert eine Draufsicht auf einen Kabelanschluss 2, welcher als Kabelstern ausgebildet ist. Der Kabelstern 2 besteht vorzugsweise aus einem Ring mit einer beispielsweise mittigen Bohrung 21 und mehreren Anschlussnasen 22. Der Ring und die Anschlussnasen 22 sind vorzugsweise aus einem Material mit einer hohen elektrischen Leitfähigkeit hergestellt. Die Anschlussnasen 22 dienen einem Anschluss von vorbestimmten Steckerarten. Dabei können die einsetzbaren Steckerarten sogenannte SLK-, JPT-, MLK- und MQS-Stecker sein.
  • Die Anschlussnasen 22 können beispielsweise waagerecht nach außen weggeführt werden (siehe 9b) und/oder um einen Winkel von etwa 90° nach oben abgewinkelt werden (siehe 9c), um einen Anschluss der entsprechenden Stecker zu erleichtern.
  • Der Kabelstern 2 kann vorteilhaft verdrehsicher mit dem Massebolzen 1 verbindbar ausgestaltet werden, beispielsweise durch Vorsehen von Nuten im zugeordneten Abschnitt des Massebolzens 1 und zugeordnete Gegenrastanformungen an der inneren Umfangsfläche des Kabelsterns 2. Zur weiteren Charakterisierung von Vorzugsrichtungen der Stromableitungen können die Anschlussnasen 22 auch unsymmetrisch angeordnet sein. Der Kabelstern 2 kann ferner zur sicheren Fixierung am Massebolzen 1 angeschweißt werden, bevor der Bolzen mit dem Blech verbunden wird.
  • Beim Anschluss einer Flachleiterbahn direkt an den Massebolzen 1 kann auf einen zusätzlichen Kabelanschluss verzichtet und die Spitze 11 des Massebolzens 1 direkt durch das Folien-Kabel 2 und dem darin eingebetteten Kupferleiter 23 hindurchgesetzt bzw. -gebohrt werden, wie in 10 ersichtlich ist. Somit ist ebenfalls für eine gute und stabile Kontaktierung zwischen dem Massebolzen 1 und dem elektrischen Leiter, das heißt dem Kupferleiter 23, gewährleistet.
  • In Falle von schmalen Leiterbahnen ist der Massebolzen 1, wie in den 11a und 11b ersichtlich, vorzugsweise als nagelförmiger Massebolzen 1 ausgebildet, wobei nach dem Durchdringen des eingebetteten Kupferleiters 23 der Befestigungsabschnitt 10 des Massebolzens 1 in eine Hülse 14 gleitet, wodurch die Materialverbindung zusätzlich gestärkt wird.
  • Obwohl die vorliegende Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele vorstehend beschrieben wurde, ist sie darauf nicht beschränkt, sondern auf vielfältige Weise modifizierbar.

Claims (21)

  1. Massekontaktvorrichtung im Kraftfahrzeug-Bereich zum Anbringen mindestens eines Kabelanschlusses (2) mit: einem Massebolzen (1), welcher an einem Ende mindestens einen Befestigungsabschnitt (10) zum Durchdringen eines zugeordneten Karosserie-Blechabschnitts (4) des Kraftfahrzeuges und an dem gegenüberliegenden Ende eine Kontakteinrichtung (12) für eine elektrische Kontaktierung des mindestens einen Kabelanschlusses (2) aufweist; und mit einer Verformungseinrichtung (3), welche unterhalb des zu durchdringenden Karosserie-Blechabschnitts (4) angeordnet ist und den Befestigungsabschnitt (10) des Massebolzens (1) beim Durchdringen des zugeordneten Karosserie-Blechabschnitts (4) zum Bilden einer stabilen und elektrisch leitenden Verbindung zwischen dem Massebolzen (1) und dem Karosserie-Blechabschnitt (4) verformt.
  2. Massekontaktvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (10) des Massebolzens (1) zylinderförmig oder eckig ausgebildet ist.
  3. Massekontaktvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (10) mit einem zugespitzten Ende (11) ausgebildet ist.
  4. Massekontaktvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (10) ein Ende mit mehreren spitzen Anformungen (11) aufweist.
  5. Massekontaktvorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (10) an seiner Umfangsfläche Rillen und/oder Wülste (13) in Längsrichtung aufweist.
  6. Massekontaktvorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (10) an seiner Umfangsfläche Rillen und/oder Wülste in gewundener oder spiralförmiger Anordnung aufweist.
  7. Massekontaktvorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (10) nach einem Durchdringen eines zugeordneten Kabelanschlusses (2) in eine zugeordnete Hülse (14) einschiebbar ist und dass der eingeschobene Befestigungsabschnitt (10) gemeinsam mit der Hülse (14) den zugeordneten Karosserie-Blechabschnitt (4) durchdringt.
  8. Massekontaktvorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (10) des Massebolzens (1) mittels einer pneumatischen oder hydraulischen Einrichtung, einer Detonationseinrichtung, einer Federeinrichtung, eines Hammerwerkes oder dergleichen mit der zum Durchdringen des Karosserie-Blechabschnitts (4) des Kraftfahrzeuges notwendigen Kraft beaufschlagbar ist.
  9. Massekontaktvorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verformungseinrichtung (3) als Materialstück mit einer Ausnehmung (30) ausgebildet ist, wobei der Befestigungsabschnitt (10) des Massebolzens (1) beim Durchdringen des zugeordneten Karosserie-Blechabschnitts (4) auf den Grund der Ausnehmung (30) trifft.
  10. Massekontaktvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (30) eine Erhebung (31) aufweist, wobei der Befestigungsabschnitt (10) des Massebolzens (1) beim Durchdringen des zugeordneten Karosserie-Blechabschnitts (4) auf die Oberfläche der Erhebung (31) trifft.
  11. Massekontaktvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (30) abgerundet ausgebildet ist und den Befestigungsabschnitt (10) des Massebolzens (1) beim Auftreffen auf deren Grundfläche umlenkt.
  12. Massekontaktvorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zu durchdringende Karosserie-Blechabschnitt (4) eine Vorbohrung (40) aufweist, welche einen geringeren Durchmesser aufweist als der Befestigungsabschnitt (10) des Massebolzens (1).
  13. Massekontaktvorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakteinrichtung (12) als verdickter Kopfabschnitt (12) ausgebildet ist.
  14. Massekontaktvorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Massebolzen (1) aus einem weichen Metall besteht, wobei zumindest die Oberflächen der Spitzen (11) des Massebolzens (1) gehärtet sind.
  15. Massekontaktvorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Kabelanschluss (2) als ringförmiger Kabelschuh (2) ausgebildet ist.
  16. Massekontaktvorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Kabelanschluss (2) als Kabelstern (2) ausgebildet ist.
  17. Massekontaktvorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Kabelanschluss (2) eine Bohrung (21) aufweist, deren Durchmesser geringer ist als der Durchmesser des Befestigungsabschnitts (10) des Massebolzens (1).
  18. Massekontaktvorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Kabelstern (2) mehrere Anschlussnasen (22) für eine Verbindung mit mehreren gleichartig oder verschiedenartig ausgebildeten Steckern aufweist.
  19. Massekontaktvorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussnasen (22) axial nach außen weisend oder um etwa 90° in zum Karosserie-Blechabschnitt (4) abgewandter Richtung abgewinkelt angeordnet sind.
  20. Massekontaktvorrichtung nach weinigsten einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Kabelstern (2) verdrehsicher mit dem Massebolzen (1) verbindbar ist.
  21. Kraftfahrzeug mit einem Karosserieabschnitt, an welchem mindestens eine Massekontaktvorrichtung angebracht ist, die nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche ausgebildet ist.
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