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Die vorliegende Erfindung betrifft
eine Austrittsprüfvorrichtung
für ein
Kraftstoffdampfabfuhrsystem.
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Ein Kraftstoffdampfabfuhrsystem weist
beispielsweise einen Kraftstofftank einer Brennkraftmaschine, einen
Behälter
und ein Abfuhrsteuerungsventil auf. Dieses Kraftstoffdampfabfuhrsystem
ist so ausgelegt, dass verdampfter Kraftstoff, der in dem Tank erzeugt
wird, zeitweilig in dem Behälter
adsorbiert wird. Der in dem Behälter
adsorbierte verdampfte Kraftstoff wird gemeinsam mit Frischluft,
die durch den Frischlufteinlass in den Kanister eingeführt wird, in
das Lufteinlasssystem der Brennkraftmaschine durch das Abfuhrsteuerungsventil
aufgenommen. Wenn jedoch ein Riss oder ähnliches an einem Rohr oder
dem Behälter
vorhanden ist, die einen Kraftstoffdampfrückgewinnungspfad bilden, der
von dem Kraftstofftank zu dem Abfuhrsteuerungsventil durch den Behälter verläuft, tritt
der verdampfte Kraftstoff nach außen aus und die Wirkung zum
Verhindern der Emission des verdampften Kraftstoffs kann nicht ausreichend
erzielt werden.
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In der Vergangenheit wurde die strikte
Austrittsprüfung
bzw. Leckprüfung
gegenüber
den Kraftstoffdampfemissionen von Kraftstoffreservoirsystemen, wie
zum Beispiel von dem Kraftstofftank des Fahrzeugs, in die Atmosphäre zwingend.
Aus diesem Grund werden verschiedenartige Austrittsprüfsysteme
zum Diagnostizieren eines Austritts aus dem Kraftstoffdampfabfuhrsystem
vorgeschlagen.
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Gemäß dem US-Patent 5 890 474 (
JP-A-10-90107 :
Patentdruckschrift 1) ist ein Modul an einer Atmosphärenanschlussseite
eines Behälters
angeordnet. Bei diesem Modul sind ein Umschaltventil zum Umschalten
von Strömungspfaden und
eine Motorpumpe miteinander verbunden und integriert. Ein Referenzaustritt
wird durch die Motorpumpe mit Druck als Folge eines Austauschs des Strömungspfads
durch das Umschaltventil verursacht. Dann wird der Zustand des Austritts
von dem Kraftstoffdampfwiederherstellungspfad mit dem Referenzaustritt
verglichen. Genauer gesagt wird der Druck abwechselnd durch die
Motorpumpe beispielsweise auf eine Referenzöffnung und die Atmosphärenanschlussseite
des Behälters,
das heißt
den Kraftstoffdampfwiederherstellungspfad aufgebracht. Die Referenzöffnung sieht
Austrittsreferenzwerte vor, die durch den California Air Resources
Board (CARB) und die Environmental Protection Agency (EPA) gebildet
sind. Zu diesem Zeitpunkt wird die Spannung der Motorpumpe in jeweiligen
Fällen
gemessen und wird der Vergleich durch Betriebscharakteristikwerte,
wie zum Beispiel eine Stromaufnahme durchgeführt, die davon erhalten werden.
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Gemäß dem Stand der Technik, der
in
JP-A-11-336619 (Patentdruckschrift
2) offenbart ist, ist eine Erfassungsvorrichtung zum Erfassen des Verwendungszustands
einer Klimaanlage zur Verhinderung einer fehlerhaften Ermittlung
aufgrund der Einflüsse
des Dampfdrucks von Kraftstoff vorgesehen. Ein Ermittlungswert für einen
Referenzaustritt wird gemäß den Ergebnissen
der Erfassung durch die Erfassungsvorrichtung korrigiert. Wenn sich
die Klimaanlage im Betrieb befindet, wird geschätzt, dass die Außentemperatur
hoch ist, und wird angenommen, dass die Kraftstofftemperatur ebenso
hoch ist.
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Gemäß dem Stand der Technik, der
in JP-A-2000-205056 (Patentdruckschrift 3) offenbart ist, wird die
Antriebsspannung für
eine Motorpumpe geändert,
um die Zeit zu verkürzen,
die zum Diagnostizieren eines Austritts erforderlich ist. Unmittelbar nach
dem Start des Antriebs wird die Motorpumpe mit einer relativ hohen
Spannung zum Erhöhen
der Ausstoßmenge
aus der Motorpumpe betrieben. Darauf wird die Spannung auf die normale
Spannung zurückgeführt, um
die Ausstoßmenge
auf die Bezugsausstoßmenge
für eine
Austrittsdiagnose zurückzuführen.
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Der vorstehend genannte Stand der
Technik ist nicht befriedigend. Wenn die Zufuhrspannung einer Batterie
oder Ähnlichem
zum Antreiben einer Motorpumpe schwankt, schwankt die Antriebsspannung proportional,
was die Leistungsfähigkeit
der Motorpumpe selbst abweichen lässt. Wenn beispielsweise die
Zufuhrspannung aufgrund einer Verschlechterung einer Batterie abgefallen
ist, fällt
die Antriebsspannung der Elektromotoreinheit, die die Motorpumpe
bildet, ab. Als Folge wird die Fähigkeit
der Motorpumpe zum Aufbringen eines Drucks abgesenkt. Diese Verringerung
der Motorpumpenleistung findet nicht nur bei Motorpumpen statt,
die Luft zum Aufbringen eines Drucks ausstoßen, sondern ebenso bei Vakuumpumpen,
die Luft oder Ähnliches
zum Verringern eines Drucks ansaugen.
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Der Referenzdruck, der auf einer
Referenzöffnung
basiert, und der Innendruck des Kraftstoffdampfwiederherstellungspfads
können
unter Verwendung einer Vakuumpumpe gemessen werden und miteinander
verglichen werden. Die Einflüsse von
einigen Faktoren auf die Genauigkeit einer Vergleichsermittlung
für diesen
Fall wird nachstehend beschrieben.
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10A ist
eine Graphik, die Druckänderungscharakteristiken
mit einer niedrigen Zufuhrspannung darstellt, und 10B ist eine Graphik, die Druckänderungscharakteristiken
mit einer hohen Zufuhrspannung darstellt. In diesen Graphiken der Druckänderungscharakteristiken
zeigen die horizontalen Achsen die verlaufene Zeit und zeigen die
vertikalen Achsen den absoluten Druck P. Die verlaufene Zeit kann
beispielsweise in vier Abschnitte, einen Abschnitt A bis zu einem
Abschnitt E, entsprechend dem Fortschritt der Austrittsprüfung geteilt
werden. Der Referenzdruck Pr und der Innendruck in dem Kraftstoffdampfwiederherstellungspfad
werden in den Abschnitten C bzw. D bewertet.
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Mit der abgesenkten Zufuhrspannung,
wie in 10A dargestellt
ist, verschlechtert sich die Leistungsfähigkeit der Vakuumpumpe. Demgemäß erreicht
der Referenzdruck Pr den atmosphärischen Druck
Patm und wird die Größe des Unterdrucks
von dem Referenzdruck ebenso verringert (Abschnitt C). Somit wird
die Differenz zwischen dem Referenzdruck Pr, der durch die Referenzöffnung erhalten wird,
und dem atmosphärischen
Druck Patm verringert. Daher werden die Differenzen zwischen drei
unterschiedlichen Druckänderungscharakteristiken
verringert: eine Druckänderungscharakteristik
mit ⌀ 0,5 mm,
der der gleiche wie die Abmessung des Lochs in der Referenzöffnung ist;
eine Druckänderungscharakteristik
mit einem ⌀ von
mehr als 0,5 mm, mit dem ein starker Austritt stattfindet; und eine
Druckänderungscharakteristik
ohne Austritt. Als Folge kann die Genauigkeit der Austrittserfassung
zum Ermitteln, in welchem Zustand sich die Größe eines Austrittslochs, die
aus der Innendruckänderung
in dem Abschnitt D ermittelt wird, sich befindet, beeinträchtigt werden.
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Mit der hohen Zufuhrspannung, wie
in 10B dargestellt ist,
weicht der Referenzdruck Pr von dem atmosphärischen Druck Patm ab und wird die
Größe des Unterdrucks
des Referenzdrucks Pr erhöht
(Abschnitt C). Als Folge wird die Differenz zwischen dem Referenzdruck
Pr und dem atmosphärischen
Druck Patm erhöht.
Daher ist es wahrscheinlich, dass ein Ablassventil zur Fehlersicherheit
geöffnet
wird, bevor ein gewünschter
Referenzdruck erreicht ist. Wenn das Ablassventil einmal geöffnet ist, wird
ein Austritt nicht erfasst. Wenn die Einrichtung des Ventilöffnungsdrucks
für das
Ablassventil erhöht wird,
wird die Pumpenleistung übermäßig erhöht und wird
der Kraftstofftank überlastet.
Daher muss die Steifigkeit des Kraftstofftanks erhöht werden,
um die ausreichende Festigkeit des Kraftstofftanks sicherzustellen.
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Aus den vorstehend genannten Gründen ist es
schwierig, die Genauigkeit einer Austrittserfassung nach dem vorstehend
genannten Stand der Technik zu verbessern. Daher besteht die Möglichkeit,
dass Austrittsreferenzwerte, die durch CARB und EPA gebildet sind,
oder striktere Austrittsreferenzwerte in der Zukunft nicht erfüllt werden.
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Es ist die Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, eine Austrittsprüfvorrichtung
für ein
Kraftstoffdampfabfuhrsystem zu schaffen, das einen Austritt durch
Aufbringen oder Verringern eines Drucks durch eine Motorpumpe prüft, so dass
die Genauigkeit der Austrittserfassung verbessert werden kann.
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Eine Austrittsprüfvorrichtung für ein Kraftstoffdampfabfuhrsystem
gemäß der vorliegenden
Erfindung ist aufgebaut, um ein Kraftstoffdampfabfuhrsystem nach
einem Austritt durch Druckbeaufschlagen oder durch Druckentlasten
desselben von einer Pumpe durch einen Belüftungsströmungspfad zu inspizieren. Die
Austrittsprüfvorrichtung
weist eine Motoreinheit, die den Motor zum Aufbringen oder zum Verringern
des Drucks antreibt, eine fahrzeugeigene Leistungsversorgung und
einen Spannungssteuerungsschaltkreis auf, der die Batteriespannung
von der fahrzeugeigenen Leistungszufuhr auf eine vorbestimmte Spannung
steuert und der Motoreinheit einen Strom zuführt. Insbesondere wird die
vorbestimmte Spannung so eingestellt, dass sie niedriger als eine
Starterantriebsminimalspannung ist.
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Bei dem Kraftstoffdampfabfuhrsystem,
das verhindert, dass in dem Kraftstofftank eines Fahrzeugs erzeugter
verdampfter Kraftstoff in die Atmosphäre emittiert wird, wird der
verdampfte Kraftstoff zeitweilig in einem Adsorptionsfilter adsorbiert,
wie zum Beispiel einem Behälter,
und hält
dieser ihn in dem Kraftstoffdampfabfuhrsystem. Der gehaltene verdampfte
Kraftstoff wird in das Lufteinlasssystem aufgenommen, wenn die Brennkraftmaschine
in einen vorbestimmten Betriebszustand gebracht ist. Für den Fall
von gewöhnlichen
12V-Batteriefahrzeugen schwankt die Batteriespannung der fahrzeugeigenen Leistungszufuhr
innerhalb des Bereichs von 8 bis 16 V.
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Die Motoreinheit, die die Pumpe zum
Druckbeaufschlagen oder zum Druckentlasten des Kraftstoffdampfabfuhrsystems
für eine
Austrittsüberprüfung antreibt,
wird mit einer Eingangsspannung gespeist, die durch Umwandeln der
Batteriespannung in eine vorbestimmte Spannung durch den Spannungssteuerungsschaltkreis
erhalten wird. Auch wenn die Batteriespannung schwankt, kann daher die
Eingangsspannung beispielsweise auf eine vorbestimmte Spannung innerhalb
eines Spannungsbereichs eingerichtet werden, indem die Batteriespannung
schwankt. Somit kann die Abweichung der Ausgangscharakteristiken
der Motoreinheit und die Abweichung der Pumpenleistung der Pumpe,
die durch die Motoreinheit angetrieben wird, aufgrund der Schwankung
der Batteriespannung verringert werden. Als Folge kann die Genauigkeit
einer Austrittserfassung zum Inspizieren des Zustands des Austritts verbessert
werden.
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Die vorstehend genannten und andere
Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden
aus der folgenden genauen Beschreibung unter Bezugnahme auf die
beigefügten Zeichnungen
erkennbar.
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1 ist
ein schematisches Blockdiagramm, das eine Austrittsprüfvorrichtung
für ein
Kraftstoffdampfabfuhrsystem gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung darstellt.
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2 ist
ein schematisches Schaltkreisdiagramm, das einen Antriebsschaltkreis
für eine
Motorpumpe darstellt, die mit der Austrittsprüfvorrichtung gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
verknüpft ist.
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3 ist
ein schematisches Diagramm, das einen Spannungssteuerungsschaltkreis
darstellt, der den Antriebsschaltkreis für die Motorpumpe gemäß 1 bildet.
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4A ist
eine Graphik, die die Einflüsse
einer Batteriespannungsschwankung auf die Motorleistungsfähigkeit darstellt,
und 4B ist eine Graphik,
die die Einflüsse
einer Batteriespannungsschwankung auf die Pumpenleistungsfähigkeit
darstellt.
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5 ist
ein schematisches Schaltkreisdiagramm, das den Antriebsschaltkreis
für eine
Motorpumpe gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung darstellt.
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6A ist
eine Graphik, die die Einflüsse
einer Batteriespannungsschwankung auf die Motorleistungsfähigkeit
gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung darstellt, und 6B ist eine Graphik, die die Einflüsse einer
Batteriespannungsschwankung auf die Pumpenleistungsfähigkeit
gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel
darstellt.
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7 ist
ein schematisches Diagramm, das den Spannungssteuerungsschaltkreis
gemäß dem vierten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung darstellt.
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8 ist
ein schematisches Diagramm, das den Spannungssteuerungsschaltkreis
gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung darstellt.
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9 ist
eine Querschnittsansicht eines Austrittsprüfmoduls gemäß dem sechsten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung.
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10A ist
eine Graphik, die Druckänderungscharakteristiken
mit einer niedrigen Batteriespannung gemäß dem Stand der Technik darstellt, und 10B ist eine Graphik, die
Druckänderungscharakteristiken
mit einer hohen Batteriespannung nach dem Stand der Technik darstellt.
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11A ist
eine Graphik, die den Bereich der Pumpenleistung darstellt, die
zum Erzeugen eines Referenzdrucks äquivalent zu einem Referenzaustritt
nach dem Stand der Technik erforderlich ist, 11B ist eine Graphik, die den Bereich
eines Bezugsdrucks unter Berücksichtigung
von Faktoren einer Abweichung, die mit der Pumpenleistungsfähigkeit
verknüpft
sind, nach dem Stand der Technik darstellt, und 11C ist eine Graphik, die eine ideale Pumpenleistungsfähigkeit
darstellt.
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12A ist
ein schematisches Schaltkreisdiagramm, das einen Antriebsschaltkreis
für eine
Motorpumpe nach dem Stand der Technik zeigt, und 12B ist ein weiteres schematisches Schaltkreisdiagramm,
das einen Antriebsschaltkreis für
eine Motorpumpe nach dem Stand der Technik darstellt.
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13A ist
eine Graphik, die die Einflüsse einer
Batteriespannungsschwankung auf die Motorleistungsfähigkeit
nach dem Stand der Technik zeigt, und 13B ist
eine Graphik, die die Einflüsse
einer Batteriespannungsschwankung auf die Pumpenleistungsfähigkeit
nach dem Stand der Technik zeigt.
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(Erstes Ausführungsbeispiel)
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Wie in 1 dargestellt
ist, hat ein Kraftstoffdampfabfuhrsystem einen Kraftstofftank 2,
einen Behälter 3 als
einen Adsorptionsfilter, der mit dem Kraftstofftank 2 durch
einen Verbindungsströmungspfad 2a verbunden
ist und der einen Belüftungsströmungspfad 41 hat,
und ein Abfuhrsteuerungsventil 84 als ein Belüftungsventil.
Ein Ende des Belüftungsventils 84 verbindet
sich mit dem Behälter 3 durch den
Ventilströmungspfad 82 und
das andere Ende desselben verbindet sich mit dem Einlasssystem 80 einer
Brennkraftmaschine durch den Ventilströmungspfad 82. Der
Behälter 3 enthält ein Adsorptionsmittel 3a,
wie zum Beispiel Aktivkohle.
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Ein Teil des in dem Kraftstofftank 2 gehaltenen
Kraftstoffs ist verdampft und der verdampfte Kraftstoff wird in
dem Kraftstofftank erzeugt. Der verdampfte Kraftstoff wird in den
Behälter 3 geführt und zeitweilig
adsorbiert sowie darin gesammelt. Wenn das Abfuhrsteuerungssystem 84 durch
Luft mit verringertem Druck in dem Einlasssystem 80 geöffnet wird,
wird Luft durch einen offenen Strömungspfad 42, den
Behälter 3 und
den Ventilströmungspfad 82 aufgenommen.
Gleichzeitig wird der verdampfte Kraftstoff, der in dem Behälter 3 gesammelt
ist, in ein Einlassrohr 81 aufgenommen, das heißt, der
Brennkraftmaschine zugeführt
und dort verbrannt. Der verdampfte Kraftstoff, der in dem Kraftstofftank 2 erzeugt
wird, tritt durch den Behälter 3 und
wird dadurch in dem Behälter 3 adsorbiert,
und Luft strömt aus
dem Behälter 3 in
die Atmosphäre.
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Das Einlasssystem 80 hat
das Einlassrohr 81, das sich mit dem Lufteinlasssystem
der Brennkraftmaschine verbindet. Das Einlassrohr 81 ist
mit einem Drosselventil 83 zum Einstellen der Durchflussrate
der Einlassluft versehen, die dort hinein strömt. Der Ventilströmungspfad 82 ist
in das Einlassrohr 81 stromabwärts oder stromaufwärts von
dem Drosselventil 83 mit Bezug auf die Einlassluft offen.
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Der Kraftstofftank 2, der
Behälter 3,
das Abfuhrsteuerungsventil 84, der Verbindungsströmungspfad 2a und
der Ventilströmungspfad 82 bilden
ein Kraftstoffdampfabfuhrsystem 1. Das Kraftstoffdampfabfuhrsystem 1 hält den verdampften
Kraftstoff, der in dem Kraftstofftank 2 erzeugt wird, während das Abfuhrsteuerungsventil 84 geschlossen
ist. Das Kraftstoffdampfabfuhrsystem 1 verhindert dadurch, dass
der verdampfte Kraftstoff in die Atmosphäre abgegeben wird.
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Die Austrittsprüfvorrichtung ist zum Inspizieren
der Haltefunktion des Kraftstoffdampfabfuhrsystems 1, das
heißt
dem Zustand des Austritts aus dem Kraftstoffdampfabfuhrsystem 1 vorgesehen.
Die Austrittsprüfvorrichtung
weist eine Pumpe 11 als eine Druckquelle, eine Motoreinheit 12,
die die Pumpe 11 antreibt, ein Umschaltventil 30,
einen Referenzkanal 45 zum Erfassen eines Referenzaustritts
und einen Drucksensor 13 als eine Druckerfassungseinrichtung zum
Erfassen eines durch die Pumpe 11 aufgebrachten Drucks
auf.
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Es ist vorzuziehen, dass die Pumpe 11,
die Motoreinheit 12, das Umschaltventil 30, der
Referenzkanal 45 und der Drucksensor 13 oberhalb
von dem Kraftstofftank 2 und dem Behälter 3 angeordnet sind.
So wird verhindert, dass flüssiger
Kraftstoff oder Wasser in diese Elemente von dem Kraftstofftank 2 oder
dem Behälter 3 eintreten.
Des weiteren ist es vorzuziehen, dass diese Elemente einstückig in
ein Modul zusammen gebaut sind. Das verbessert die Arbeitsfähigkeit
beim Zusammenbauen der Austrittsprüfvorrichtung in das Kraftstoffdampfabfuhrsystem 1,
um den Zustand des Austritts von dem Kraftstoffdampfabfuhrsystem 1 zu
inspizieren.
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Der Belüftungsströmungspfad 41 verbindet sich
mit dem Kraftstofftank 2 durch den Kanister 3. Der
Belüftungsströmungspfad 41 kann
abwechselnd mit dem offenen Strömungspfad 42 und
mit der Pumpe 11 durch Umschalten des Umschaltventils 30 verbunden
werden. Der offene Strömungspfad 42 hat ein
offenes Ende 42a, der zu der Atmosphäre offen ist. Es ist vorzuziehen,
dass das offene Ende 42a mit einem Filter zur Verhinderung
von dem Eintritt von Fremdstoffen versehen ist, wie zum Beispiel
Staub.
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Der Belüftungsströmungspfad 41 ist zu
dem Umschaltventil 30 und zu dem Referenzkanal 45 abgezweigt.
Wenn somit der Belüftungsströmungspfad 41 sich
mit dem offenen Strömungspfad 42 durch Umschalten
des Umschaltventils 30 verbindet, kann Luft, die durch
den offenen Strömungspfad 42 eingeführt wird,
zu dem Referenzkanal 45 geführt werden. Wenn der Belüftungsströmungspfad 41 sich
mit der Pumpe 11 durch Umschalten des Umschaltventils 30 verbindet,
kann in dem Belüftungsströmungspfad 41 gehaltene
Luft, von dem der Kraftstoff in den Behälter 3 adsorbiert
wurde, zu der Pumpe 11 durch einen Ventilverbindungsströmungspfad 43 geführt werden.
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Ein Abgasströmungspfad 44 lässt Luft
ab, die von der Pumpe 11 ausgestoßen wird und in die Atmosphäre durch
den Strömungspfad 42 emittiert wird.
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Der Referenzkanal 45 ist
mit einer Referenzöffnung 46 als
eine Drosseleinheit versehen. Die Referenzöffnung 46 entspricht
der Größe einer Öffnung, für die der
Austritt von verdampftem Kraftstoff akzeptabel ist. Beispielsweise
sehen die CARB und EPA Standards für die Genauigkeit der Erfassung
eines Austritts von verdampftem Kraftstoff von einem Kraftstoffdampfwiederherstellungspfad
vor, wie zum Beispiel einem Kraftstofftank 2, das heißt von einem Kraftstoffdampfabfuhrsystem 1.
Die Standards erfordern, dass der verdampfte Kraftstoff, der durch
eine Öffnung
austritt, die äquivalent
zu ⌀ 0,5
mm ist, erfasst werden kann. Aus diesem Grund ist in diesem Ausführungsbeispiel
die Bezugsöffnung 46 mit
einer Öffnung,
die beispielsweise auf ⌀ 0,5
mm oder weniger eingerichtet ist, in dem Referenzkanal 45 platziert.
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Die Pumpe 11 ist eine Pumpe
mit positiver Verdrängung,
wie zum Beispiel eine Flügelpumpe
mit einem bekannten Aufbau. Die Pumpe 11 wird durch die
Motoreinheit 12 angetrieben, wie zum Beispiel einen DC-
oder einen bürstenlosen
Motor. Die Pumpe 11 und die Motoreinheit 12 bilden
einen Elektromotor und der Elektromotor wird durch einen Strom angetrieben,
der von der fahrzeugeigenen Leistungszufuhr zugeführt wird.
Das Umschaltventil 30 kann jede Bauart eines elektromagnetischen
Ventils sein, solange es mit einem bekannten Umschaltventil einer Drei-Wege-Ventilkonstruktion
versehen ist.
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Der Drucksensor 13 ist in
dem Ventilverbindungsströmungspfad 43 angeordnet.
Der Drucksensor 13 erfasst einen Druck in dem Ventilverbindungsströmungspfad 43 und
gibt ein Signal entsprechend dem Druck an eine elektronische Steuerungseinheit (ECU) 4 als
eine Steuerungseinrichtung aus. Die ECU 4 weist einen Mikrocomputer
(nicht gezeigt) mit einer CPU, einem ROM und einem RAM auf. Die ECU 4 ist
zum Steuern von jeder Komponente der Brennkraftmaschine montiert,
auf die die Austrittsprüfvorrichtung
für das
Kraftstoffdampfabfuhrsystem 1 angewendet wird. Die ECU 4 wird
mit Signalen gespeist, die von verschiednen Sensoren abgegeben werden,
einschließlich
dem Drucksensor 13, die an verschiedenen Teilen der Brennkraftmaschine
eingebaut sind. Gemäß diesen
eingegebenen Signalen steuert die ECU 4 verschiedene Teile
der Brennkraftmaschine gemäß vorbestimmten
Steuerungsprogrammen, die in dem ROM aufgezeichnet sind. Das Umschaltventil 30 wird
durch die ECU 4 gesteuert.
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Als nächstes wird der Betrieb der
Austrittsprüfvorrichtung
beschrieben, die gemäß vorstehender
Beschreibung aufgebaut ist. Wenn eine vorbestimmte Zeitdauer verlaufen
ist, nachdem der Betrieb der Brennkraftmaschine angehalten wurde,
wird eine Prüfung
für einen
Austritt von verdampftem Kraftstoff aus dem Kraftstoffdampfabfuhrsystem 1 gestartet. Eine
Zeitdauer, die benötigt
ist, dass sich die Temperatur des Fahrzeugs stabilisiert, ist für diese
vorbestimmte Zeitdauer eingerichtet.
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(1) Zunächst wird der atmosphärische Druck erfasst.
In diesem Ausführungsbeispiel
wird der Austritt von verdampftem Kraftstoff aus dem Kraftstoffdampfabfuhrsystem 1 auf
der Grundlage der Druckänderung
erfasst. Daher müssen
Einflüsse
einer Abweichung des atmosphärischen
Drucks aufgrund der Höhendifferenz
reduziert werden. Folglich wird der atmosphärische Druck vor der Austrittsprüfung zum
Inspizieren des Zustands des Austritts erfasst. Der atmosphärische Druck
wird durch den Drucksensor 13 erfasst, der in dem Ventilverbindungsströmungspfad 43 angeordnet
ist. Wenn der elektromagnetischen Antriebseinheit des Umschaltventils 30 keine
Energie zugeführt
wird, verbindet sich der offene Strömungspfad 42 mit dem
Ventilverbindungsströmungspfad 43 durch
den Referenzkanal 45. Daher wird der Druck in dem Ventilverbindungsströmungspfad 43 im
Wesentlichen identisch mit dem atmosphärischen Druck.
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Der durch den Drucksensor 13 erfasste Druck
wird als ein Drucksignal zu der ECU 4 abgegeben. Das von
dem Drucksensor 13 abgegebene Drucksignal wird als Spannungsverhältnis, Einschaltdauerverhältnis oder
Bit-Abgabe abgegeben. Somit können
Einflüsse
von Rauschen, das durch die umliegenden elektrischen Antriebseinheiten
erzeugt wird, wie zum Beispiel die elektromagnetische Antriebseinheit
des Umschaltventils 30, verringert werden. Als Folge kann
die hohe Genauigkeit der Druckerfassung erhalten werden.
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Durch die Erfassung des atmosphärischen Drucks
durch den Drucksensor 13 kann der atmosphärische Druck
in der Umgebung der Austrittsprüfvorrichtung
gemessen werden. Aus diesem Grund kann die Genauigkeit der Erfassung
im Vergleich mit den Fällen
verbessert werden, bei denen der atmosphärische Druck durch einen Atmosphärendrucksensor,
beispielsweise ein Sensor einer Kraftstoffeinspritzvorrichtung,
erfasst wird, der mit einem Abstand von der Austrittsprüfvorrichtung
angeordnet ist.
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Mit Bezug auf die Energiebeaufschlagung der
Motoreinheit 12, des Drucksensors 13 und des Umschaltventils 30 wird
nur der Drucksensor 13 eingeschaltet und wird die Leistungszufuhr
zu der Motoreinheit 12 und zu dem Umschaltventil 30 angehalten
(AUS). Dieser Zustand wird als „Atmosphärendruckerfassungszeitraum
A" bezeichnet (beispielsweise
Abschnitt A in den 10A und 10B). Aus diesem Grund ist
der Druck in dem Ventilverbindungsströmungspfad 43, der
durch den Drucksensor 13 erfasst wird, identisch mit dem
Atmosphärendruck Patm.
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(2) Wenn die Erfassung des atmosphärischen
Drucks beendet ist, wird die Höhe,
bei der das Fahrzeug, an dem die Austrittsprüfvorrichtung montiert ist,
positioniert ist, aus dem erfassten atmosphärischen Druck berechnet. Beispielsweise
wird die Höhe
aus einer Abbildung einer Korrelation zwischen dem atmosphärischen
Druck und der Höhe
ermittelt, die in dem ROM der ECU 4 gespeichert ist. Auf
der Grundlage der ermittelten Höhe
werden verschiedene Parameter zur Verwendung bei der Austrittsprüfung für die zukünftige Zeit
von diesem Zeitpunkt an korrigiert. Diese Verarbeitung wird durch
die ECU 4 durchgeführt.
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Wenn die Korrektur der Parameter
beendet ist, wird die Leistungszufuhr zu dem Umschaltventil 30 begonnen
(EIN). Als Folge schaltet sich die Leistungszufuhr der Motoreinheit 12,
des Drucksensors 13 und des Umschaltventils 30 aus,
ein bzw. ein. Dieser Zustand wird als der Erfassungszustand B des
erzeugten Kraftstoffdampfs bezeichnet (beispielsweise Abschnitt
B in den 10A und 10B). Somit werden der offene
Strömungspfad 42 und
der Ventilverbindungsströmungspfad 43 voneinander
getrennt. Des weiteren werden der Belüftungsströmungspfad 41 und der
Ventilverbindungsströmungspfad 43 miteinander
verbunden.
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Zu diesem Zeitpunkt wird der Kraftstofftank 2 von
der Atmosphäre
ohne Versagen durch ein Rückschlagventil 48 isoliert,
das sich nicht öffnet,
bis ein voreingerichteter Druck erreicht ist. Wenn der Kraftstoff
in dem Kraftstofftank 2 verdampft ist und der verdampfte
Kraftstoff darin erzeugt ist, wird der Druck in dem Kraftstofftank 2 höher als
Außendruck.
Daher wird der Druck in dem Ventilverbindungsströmungspfad 43, der
durch den Drucksensor 13 erfasst wird, geringfügig erhöht. Wenn
dagegen die Kraftstoffdampftemperatur sich verringert und der verdampfte Kraftstoff
verflüssigt
wird, wird der Druck in dem Kraftstofftank 2 niedriger
als der Außendruck.
Daher fällt
der Druck in dem Ventilverbindungsströmungspfad 43, der
durch den Drucksensor 13 erfasst wird, geringfügig.
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(3) Wenn erfasst wird, dass die Druckänderung
aufgrund der Erzeugung des verdampften Kraftstoffs in dem Kraftstofftank 2 ein
vorbestimmter Wert oder geringer ist, wird die Leistungszufuhr zu
dem Umschaltventil 30 unterbrochen (AUS). Des weiteren wird
die Leistungszufuhr zu der Motoreinheit 12 gestartet (EIN).
Als Folge schaltet sich die Leistungszufuhr zu der Motoreinheit 12,
zu dem Drucksensor 13 und zu dem Umschaltventil 30 ein,
ein bzw. aus. Dieser Zustand wird als „Referenzaustrittserfassungszustand
C" bezeichnet (beispielsweise
der Abschnitt C in den 10A und 10B).
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Somit wird die Pumpe 1 angetrieben
und werden die Ventilverbindungsströmungspfade 43 druckentlastet.
Als Folge strömt
die Luft in dem offenen Strömungspfad 42 in
den Referenzkanal 45 durch die Referenzöffnung 46. Da die
Luftströmung in
dem Referenzkanal 45 durch die Referenzöffnung 46 gedrosselt
ist, wird der Druck in dem Referenzkanal 45 abgesenkt.
Die Referenzöffnung 46 ist
auf eine vorbestimmte Größe eingerichtet.
Daher fällt
der Druck in dem Referenzkanal 45 bis ein vorbestimmter
Druck erreicht ist, und wird dann konstant. Zu diesem Zeitpunkt
wird der erfasste vorbestimmte Druck in dem Referenzkanal 45 in
dem RAM der ECU 4 als Referenzdruck Pr gespeichert.
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(4) Wenn die Erfassung des Referenzdrucks Pr
beendet ist, wird die Leistungszufuhr zu dem Umschaltventil 30 wieder
aufgenommen. Als Folge schaltet sich die Leistungszufuhr zu der
Motoreinheit 12, dem Drucksensor 13 und dem Umschaltventil 30 ein,
ein bzw. ein. Dieser Zustand wird als „Innendruckerfassungszustand
D" bezeichnet (beispielsweise der
Abschnitt D in den 10A und 10B). Somit werden der Belüftungsströmungspfad 41 und
der Ventilverbindungsströmungspfad 43 miteinander
verbunden. Des weiteren werden der offene Strömungspfad 42 und der
Ventilverbindungsströmungspfad 43 voneinander
getrennt. Als Folge werden der Kraftstofftank 2 und der
Referenzkanal 45 miteinander verbunden. Daher erreicht
der Druck in dem Referenzkanal 45 den atmosphärischen
Druck einmal.
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Als Folge dessen, dass die Motoreinheit 12 energiebeaufschlagt
wird, wird der Betrieb der Pumpe 11 gestartet. Die Pumpe 11 kann
durchgehend dem Referenzaustrittserfassungszustand C folgend betrieben
werden. Wenn die Pumpe 11 betrieben wurde, wird der Innendruck
des Kraftstofftanks 2 mit der Zeit verringert. Das kann
als die Druckänderungscharakteristik
in dem Abschnitt D von den 10A und 10B beispielsweise bezeichnet
werden. Zu diesem Zeitpunkt ist der Druck in dem Ventilverbindungsströmungspfad 43,
der durch den Drucksensor 13 erfasst wird, identisch mit
dem Innendruck in dem Kraftstofftank 2, da sich der Ventilverbindungsströmungspfad 43 mit
dem Kraftstofftank 2 verbindet.
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Zu diesem Zeitpunkt wird auf der
Grundlage der Druckänderungscharakteristik
in Abschnitt D gemäß der Erfassung
durch den Drucksensor 13 der Zustand des Austritts aus
dem Kraftstoffdampfabfuhrsystem 1 einschließlich dem
Kraftstofftank 2 wie folgt ermittelt.
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Wenn der Innendruck des Ventilverbindungsströmungspfads 43,
das heißt
des Kraftstofftanks 2 unterhalb von dem Bezugsdruck Pr
mit dem Betrieb der Pumpe 11 fällt, wird der Zustand des Austritts
aus dem Kraftstofftank 2, das heißt aus dem Kraftstoffdampfabfuhrsystem 1 ermittelt,
dass es akzeptabel ist. Wenn der Innendruck in dem Kraftstofftank 2 niedriger
als der Referenzdruck Pr ist, ist der Eintritt von Luft in den Kraftstofftank 2,
das heißt
in das Kraftstoffdampfabfuhrsystem 1 von außen nicht vorhanden
oder nur geringfügig
vorhanden. Das bedeutet, dass der hermetische Zustand des Kraftstoffdampfabfuhrsystems 1 ausreichend
erhalten ist. Aus diesem Grund wird Kraftstoffdampf, der in dem
Kraftstofftank 2 erzeugt wird, nicht oder nur geringfügig nach
außen
abgegeben. Es wird ermittelt, dass der Austritt des verdampften Kraftstoffs,
das heißt
der Zustand des Austritts aus dem Kraftstoffdampfabfuhrsystem 1 akzeptabel
ist.
-
Wenn unterdessen der Innendruck des
Kraftstofftanks 2 nicht auf den Referenzdruck Pr verringert wird,
wird bestimmt, dass der Zustand des Austritts aus dem Kraftstoffdampfabfuhrsystem 1 über dem akzeptablen
Niveau liegt. Wenn der Innendruck in dem Kraftstofftank 2 nicht
auf den Referenzdruck Pr verringert wird, wird angenommen, dass
Außenluft aufgrund
der Druckentlastung in dem Kraftstofftank 2, das heißt in das
Kraftstoffdampfabfuhrsystem 1 eingetreten ist. Wenn der
verdampfte Kraftstoff in dem Kraftstofftank 2 erzeugt wird,
wird aus diesem Grund angenommen, dass der verdampfte Kraftstoff nach
außen
an irgendeinen Punkt des Kraftstoffdampfabfuhrsystems 1 einschließlich des
Kraftstofftanks 2 abgegeben wurde. Wenn somit der Innendruck
in dem Kraftstofftank 2 nicht auf den Referenzdruck Pr
verringert wird, wird bestimmt, dass der Austritt des verdampften
Kraftstoffs, das heißt
der Zustand des Austritts aus dem Kraftstoffdampfabfuhrsystem 1 über dem
akzeptablen Niveau liegt.
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Wenn bestimmt wird, dass der Zustand
des Austritts aus dem Kraftstoffdampfabfuhrsystem 1 über dem
akzeptablen Niveau liegt, müssen
gewisse Maßnahmen
ergriffen werden.
-
Beispielsweise informiert bei dem
nächsten Mal
des Betriebs der Brennkraftmaschine eine Anzeigevorrichtung den
Fahrer und andere Fahrgäste
des Fahrzeugs von einem Austritt von verdampftem Kraftstoff bei
dem Kraftstoffdampfabfuhrsystem 1. Eine derartige Anzeigeeinrichtung
schließt
eine Beleuchtung einer Alarmleuchte ein, die an der Anzeigetafel
vorgesehen ist, wie zum Beispiel an einer (nicht gezeigten) Messgerätetafel.
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Wenn der Innendruck des Kraftstofftanks
2 im Wesentlichen identisch mit dem Referenzdruck Pr ist, gibt es
einen Austritt von verdampftem Kraftstoffäquivalent zu der Referenzöffnung 46 von
dem Kraftstoffdampfabfuhrsystem 1. Für diesen Fall wird ebenso ermittelt,
dass der Austritt des verdampften Kraftstoffs, das heißt der Zustand
des Austritts von dem Kraftstoffdampfabfuhrsystem 1 über dem
akzeptablen Niveau liegt.
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(5) Wenn die Infektion des Zustands
des Austritts aus dem Kraftstoffdampfabfuhrsystem 1 durch
die Austrittsprüfung
beendet ist, wird die Leistungszufuhr zu der Motoreinheit 12 und
zu dem Umschaltventil 30 unterbrochen (AUS). Als Folge
schaltet sich die Leistungszufuhr zu der Motoreinheit 12, zu
dem Drucksensor 13 und dem Umschaltventil 30 aus,
ein bzw. aus. Dieser Zustand wird als „Ermittelungsbeendigungszustand
E" bezeichnet (beispielsweise
Abschnitt E in den 10A und 10B). Somit wird der Druck
in dem Ventilverbindungsströmungspfad 43 und
dem Referenzkanal 45 auf den atmosphärischen Druck zurückgestellt.
Die ECU 4 bestätigt,
dass der Druck in dem Ventilverbindungsströmungspfad 43 auf den
atmosphärischen
Druck zurückgestellt
wurde. Dann hält
die ECU 4 die den Betrieb des Drucksensors 13 zum
Beendigen der Austrittsprüfung
bei dem Kraftstoffdampfabfuhrsystem 1 an.
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Für
den Fall des Kraftstoffdampfabfuhrsystems, das verhindert, dass
in dem Tank 2 erzeugter verdampfter Kraftstoff von dem
Fahrzeug in die Atmosphäre
abgegeben wird, ist eine Austrittsprüfvorrichtung ebenso an dem
Fahrzeug montiert. Diese Austrittsprüfvorrichtung ist dann, wenn
der Zustand des Austritts des verdampften Kraftstoffs das akzeptable
Niveau übersteigt,
zum Informieren der Fahrgäste
und dergleichen vorgesehen. Aus diesem Grund wird als eine Leistungsquelle
zum Zuführen
eines Stroms zu der Motoreinheit 12, die die Pumpe 11 antreibt,
eine fahrzeugeigene Leistungszufuhr (nicht gezeigte Batterie) verwendet.
Die Batteriespannung einer Batterie kann aufgrund der Verschlechterung oder Ähnlichem
schwanken. Beispielsweise schwankt bei gewöhnlichen 12 V-Batteriefahrzeugen die
Batteriespannung innerhalb des Bereichs von 8 bis 16 V.
-
Bei der elektrischen Auslegung von
Motoreinheiten der herkömmlichen
Motorpumpen, die in den 12A und 12B dargestellt sind, wird
als Eingabespannung zum Zuführen
eines Stroms zu den Motoreinheiten eine Batteriespannung +B auf
die Motoreinheiten aufgebracht. Wenn bei diesem Stand der Technik
die Batteriespannung aufgrund der Verschlechterung oder Ähnlichem
schwankt, schwankt die Antriebsspannung proportional. Das kann eine Änderung
der Motorleistungsfähigkeit
selbst der Motorpumpe, das heißt
der Motoreinheit 12 oder der Motorleistungsfähigkeit
selbst der Pumpe 11 ergeben.
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In 12A wird
die Batteriespannung (+B) auf die Eingangsstufe der Motoreinheit
aufgebracht, wie zum Beispiel einen DC-Motor 12. In 12B hat die Motoreinheit,
wie zum Beispiel ein bürstenloser Motor 12,
einen Motorantriebsschaltkreis (Motorantriebs-IC) 5 und
wird die Batteriespannung (+B) auf die Eingangsseite des Motorantriebs-IC 5 aufgebracht.
Der Motorantriebs-IC 5 ändert
die Positionen des Durchtritts eines Stroms durch Spulen (nicht
gezeigt). Der Motorantriebs-IC 5 steuert dadurch den Antrieb
des Motors 5, wenn er drehbar einen Rotor (nicht gezeigt)
antreibt und keine elektrischen Kontakte hat.
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Unter Bezugnahme auf die 10A, 10B, 11A bis 11C und 12A, die Vergleichsbeispiele darstellen,
wird der Bereich der Abweichung der Motorleistungsfähigkeit
der Motoreinheit 12 und der Pumpenleistungsfähigkeit
der Pumpe 11 beschrieben. Auf die Eingangsstufe der Motoreinheit 12 der
Motorpumpe bei den Vergleichsbeispielen wird die Batteriespannung
aufgebracht (12A). Die
Vorgänge
zum Betreiben der Austrittsprüfvorrichtung
bei den Vergleichsbeispielen wurden vorstehend im Hinblick auf dieses
Ausführungsbeispiel
beschrieben, und die Beschreibung davon wird weggelassen. Wenn die
Batteriespannung, die zu der Motoreinheit 12 eingegeben
wird, niedrig ist, werden die Ausgangscharakteristiken der Motoreinheit 12 abgesenkt,
was eine abgesenkte Pumpenleistungsfähigkeit der Pumpe 11 ergibt.
-
Wie in 10A dargestellt
ist, wird die Druckdifferenz zwischen innen und außen von
dem Kraftstoffdampfabfuhrsystem 1, das heißt die Druckdifferenz
zwischen dem Referenzdruck Pr und dem atmosphärischen Druck Patm verringert.
Aus diesem Grund werden die Differenzen zwischen den verschiedenen
Druckcharakteristiken verringert, die in dem Abschnitt D erfasst
werden: die Druckcharakteristiken, bei denen der Zustand des Austritts
akzeptabel ist; die Druckcharakteristiken, bei denen der Zustand
des Austritts im Wesentlichen der gleiche wie bei der Referenzöffnung 46 ist;
und die Druckcharakteristiken, bei denen der Zustand des Austritts
sich über
dem akzeptablen Niveau befindet. Als Folge besteht die Möglichkeit,
dass die Genauigkeit der Austrittserfassung verschlechtert wird.
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Die Austrittserfassung ist zum Erfassen
vorgesehen, in welchem Zustand des Austritts die Größe eines
Austrittslochs bei dem Kraftstoffdampfabfuhrsystem 1 sich
befindet, die aus der Innendruckänderung
in dem Abschnitt D bestimmt wird. Wenn unterdessen die Batteriespannung,
die zu der Motoreinheit 12 eingegeben wird, hoch ist, gibt
es die Problematik, dass die Druckdifferenz zwischen dem Referenzdruck
Pr und dem atmosphärischen
Druck Patm zu groß wird,
wie in 10B dargestellt
ist. Wenn die Druckdifferenz zu groß ist, wird die Größe des Unterdrucks
des Referenzdrucks ebenso erhöht.
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Daher wird das Ablassventil für die Fehlfunktionssicherheit
geöffnet,
bevor der Referenzdruck erreicht ist, und kann ein Austritt nicht
erfasst werden.
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Unter Bezugnahme auf die 11A bis 11C werden die Einflüsse Abweichung der Pumpenleistungsfähigkeit
auf den Referenzdruck Pr nachstehend beschrieben, der durch die
Referenzöffnung 46 erhalten
wird. Die 11A bis 11C sind Graphiken, die den
Referenzdruck, der durch die Referenzöffnung erhalten wird, und den
Bereich der Pumpenleistungsfähigkeit
in den Vergleichsbeispielen darstellen. 11A ist eine Graphik, die den Bereich
der Pumpenleistungsfähigkeit
zeigt, die zum Erzeugen des Referenzdrucks erforderlich ist, der äquivalent
zu einem Referenzaustritt ist. 11B ist
eine Graphik, die den Bereich des Referenzdrucks unter Berücksichtigung
von Faktoren der Abweichung zeigt, die mit der Pumpenleistungsfähigkeit
verknüpft
sind. 11C ist eine Graphik,
die eine ideale Pumpenleistungsfähigkeit
zeigt. In den 11A bis 11C stellen die horizontalen
Achsen die Größe des Drucks dar
und stellen die vertikalen Achsen die Durchflussrate dar.
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Die Pumpenleistungsfähigkeit
der Pumpe 11 ist proportional zu der Motorleistungsfähigkeit
einer Motoreinheit 12 zum Antreiben der Pumpe 11.
Die Motoreinheit 12, wie zum Beispiel ein DC-Motor und ein
bürstenloser
Motor, die Drehzahl und das Motordrehmoment werden miteinander korreliert.
Die Drehzahl wird ohne Last maximiert und wird verringert, wenn
das Motordrehmoment erhöht
wird. Das Drehmoment, das die Drehzahl eliminiert, ist ein Haltedrehmoment.
Wie vorstehend beschrieben ist, ist die Pumpenleistungsfähigkeit
proportional zu der Motorleistungsfähigkeit.
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Wie in 11A gezeigt
ist, wird ohne Last, das heißt,
wenn der erzeugte Druck P Null ist, die Durchflussrate Q maximiert.
Die Durchflussrate Q wird unter Erhöhung des erzeugten Drucks P
abgesenkt und der Druck, der die Durchflussrate eliminiert, ist
der Abschaltdruck. Die Charakteristiken (Referenzströmung) der
Referenzöffnung 46 ist
in den 11A bis 11C dargestellt. An dem Schnittpunkt,
an dem die Charakteristiken der Pumpe und die Charakteristiken der
Referenzöffnung 46 sich
in 11A schneiden, wird
der Referenzdruck durch die Referenzöffnung 46 erzeugt.
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Als erstes wird eine Abweichung (VAR)
des Drucks P in dem Kraftstoffdampfabfuhrsystem 1, der durch
die Austrittsprüfung
erfasst wird, mit Bezug auf die Obergrenze und die Untergrenze betrachtet,
wobei der Referenzdruck als die Mitte genommen wird. Wenn der erzeugte
Druck P zu hoch ist, wird das Ablassventil zur Fehlfunktionssicherheit
geöffnet.
Daher muss die obere Grenze der Abweichung des Drucks in dem Kraftstoffdampfabfuhrsystem 1 berücksichtigt werden,
so dass der Ventilöffnungsdruck
des Ablassventils nicht überschritten
werden wird. Aus diesem Grund muss der Bereich der Abweichung der
Pumpenleistungsfähigkeit
so gesteuert werden, dass der Referenzdruck zum Verursachen eines
Referenzaustritts zum Infizieren des Zustands des Austritts aus dem
Kraftstoffdampfabfuhrsystem 1 innerhalb des Bereichs A
in 11A fällt. Das
heißt,
dass der Bereich A der Bereich des erforderlichen Referenzdrucks
Pr ist.
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Es gibt verschiedene mögliche Faktoren
der Variation der Pumpenleistungsfähigkeit. Derartige mögliche Faktoren
weisen eine Variation in beispielsweise der Motoreinheit 12 aufgrund
der Pumpenantriebsquelle, eine Variation von beispielsweise der Batteriespannung
aufgrund der aufgebrachten Spannung zum Antreiben der Motoreinheit 12,
und die Dimensionstoleranz (TOL) der Pumpe 11 aufgrund
des Ansaugvolumens pro Umdrehung der Pumpe 11 auf. Von
diesen Faktoren der Abweichung ist der weitestgehend primäre die Batteriespannung
(8 bis 16 V für 12
V-Batteriefahrzeuge).
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Die Referenzdrücke, die sich aus verschiedenen
Faktoren der Abweichung der Motorpumpe ergeben, die die Austrittsprüfvorrichtung
in diesem Ausführungsbeispiel
bildet, sind in 11B dargestellt.
Eine Vielzahl von Pumpencharakteristiken, die durch gestrichelte
Linien angedeutet sind, stellen Abweichungen aufgrund von jeweiligen
Faktoren dar. Die Faktoren der Abweichungen sind aufgezeichnet und
sind gemeinsam mit den Pumpencharakteristiken integriert, wie durch
eine durchgezogene Linie angedeutet ist. Gemäß 11B übersteigen
die Bezugsdrücke,
die durch diese Faktoren der Abweichung verursacht werden, den erforderlichen
Bereich und weichen von diesem ab. Die schraffierten Flächen stellen
eine Abweichung der Pumpenleistungsfähigkeit aufgrund der Abweichung
der aufgebrachten Spannung dar.
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Wenn die Pumpe 11 eine Pumpe
mit positiver Verdrängung
ist, wie zum Beispiel eine Flügelpumpe,
kann es unnötig
sein, die Variation der aufgebrachten Spannung zu berücksichtigen,
die der weitestgehend primäre
Faktor ist. Das wird dadurch gemacht, dass die Abweichung der aufgebrachten Spannung,
das heißt
der Eingangsspannung, die der Motoreinheit 12 mit einem
Strom zugeführt
wird, auf innerhalb eine bestimmte Breite einer Spannung gesteuert
wird. Beispielsweise können
die Pumpencharakteristiken innerhalb eines erforderlichen Bereichs durch
Ausführen
einer Pumpenkammereinstellung begrenzt werden, wenn eine Pumpe eingebaut
wird (11C).
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Die Pumpencharakteristiken können innerhalb
des erforderlichen Bereichs durch Durchführen einer Pumpenkammereinstellung
beschränkt
werden, wenn eine Pumpe eingebaut wird, wie in 11C gezeigt ist. Jedoch gibt es im Wesentlichen keine
Grenze dafür.
Auf dieser Grundlage hat eine Abweichung der aufgebrachten Spannung
große Einflüsse auf
die Leistungsfähigkeit
einer Pumpe ungeachtet davon, ob die Pumpenleistungsfähigkeit eingestellt
wird oder nicht. Daher muss eine Abweichung der aufgebrachten Spannung
beseitigt werden. Eine Einstellung der Pumpenleistungsfähigkeit kann
einfach durch Einstellen einer Abweichung bei der Motoreinheit 12 als
Pumpenantriebsquelle oder der Pumpe 11 bewirkt werden (hauptsächliche
eine Abweichung der Dimensionstoleranz des Ventils).
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Aus diesem Grund ist dieses Ausführungsbeispiel
mit einem Spannungssteuerungsschaltkreis (Konstantspannungsschaltkreis) 7 versehen,
wie in 2 dargestellt
ist. Der Konstantspannungsschaltkreis 7 steuert die Batteriespannung von
der Batterie auf eine vorbestimmte Spannung und führt der
Motoreinheit 12 einen Strom zu. Somit wird die Motoreinheit 12 mit
einer Eingangsspannung, die durch Umwandeln der Batteriespannung
in eine vorbestimmte Spannung erhalten wird, durch den Konstantspannungsschaltkreis 7 versorgt.
Auch wenn daher die Batteriespannung schwankt, kann die Eingangsspannung
der Motoreinheit 12 auf die vorbestimmte Spannung innerhalb
des Spannungsbereichs eingestellt werden, innerhalb dem die Batteriespannung
schwankt. Daher kann die Abweichung der Abgabecharakteristiken der
Motoreinheit 12 aufgrund der Schwankung der Batteriespannung
verringert werden (4A).
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Des weiteren kann die Abweichung
der Pumpenleistungsfähigkeit
der Pumpe 11, die durch die Motoreinheit 12 angetrieben
wird, verringert werden, wie in 4B gezeigt
ist. In diesem Ausführungsbeispiel
wird der vorbestimmte Wert der Eingangsspannung, die durch den Konstantspannungsschaltkreis 7 gesteuert
wird, auf 10 V gesetzt, wie in 4A dargestellt
ist. Somit kann die Abweichung der Leistungsfähigkeit der Motoreinheit 12,
die in 4A dargestellt
ist, im Vergleich mit dem Stand der Technik minimiert werden, wie
in 13A dargestellt ist,
wobei die Batteriespannung als eine Eingangsspannung zu der Motoreinheit 12 zugeführt wird.
Als Folge kann die Abweichung der Pumpenleistungsfähigkeit der
Pumpe 11, wie in 4B gezeigt
ist, im Vergleich mit dem Stand der Technik, wie in 13B gezeigt ist, minimiert werden.
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Hier beträgt die Batteriespannung, die
zum Betätigen
eines Starters (nicht gezeigt) als Startvorrichtung der Brennkraftmaschine
erforderlich ist, ungefähr
11 V oder mehr. Aus diesem Grund wird die Batteriespannung auf einen
gewissen Grad im Voraus zum Verbessern der Batteriespannung mehr
als erforderlich zum Antreiben des Starters durch einen Batterielader,
wie zum Beispiel eine Lichtmaschine geladen. Für die Lichtmaschine zur Verwendung
bei 12 V-Batteriefahrzeugen
beträgt
die Ladespannung ungefähr
13 V.
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Aus diesem Grund wird in diesem Ausführungsbeispiel
die vorstehend genannte vorbestimmte Spannung in den Bereich von
10 V oder weniger gesetzt. Das heißt, dass die vorbestimmte Spannung reguliert
wird, so dass sie geringer als eine Spannung ist, die zum Antreiben
des Starters erforderlich ist. Dabei wird die Verschlechterung der
Batterie berücksichtigt,
die auftritt, wenn das Fahrzeug zur Stabilisierung der Temperatur
vor der Austrittserfassung durch die Austrittsprüfvorrichtung stehen gelassen
wird. Somit wird die Genauigkeit der Austrittserfassung verbessert.
Des weiteren kann die Eingangsspannung auf den Bereich von 10 V
oder darunter eingerichtet werden. Bei dem Spannungsbereich, in
dem die Batteriespannung schwankt, ist der Bereich von 10 V oder
weniger der Bereich, in dem die Eingangsspannung einfach auf die
vorbestimmte Spannung durch den Konstantspannungsschaltkreis 7 eingerichtet
werden kann.
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Wenn verursacht wird, dass die Batterie
einen Strom zu dem Starter zugeführt
wird und der Starter dadurch betätigt
wird, um die Brennkraftmaschine zu starten, wird eine Last auf die
Batterie aufgebracht. Für
diesen Fall kann die Minimalspannung der Batterie von ungefähr 8 V auf
6 V oder ähnliches abfallen.
Wenn die Einrichtung des unteren Grenzwerts des vorbestimmten Werts
der Eingangsspannung, die durch den Konstantspannungsschaltkreis 7 gesteuert
wird, übermäßig abgesenkt
wird, kann sich ein Problem ergeben. Wenn die Batteriespannung höher als
der untere Grenzwert ist, wird die Batterieüberspannung unnütz in Wärmeenergie
durch Wärmeerzeugung
von dem Konstantspannungsschaltkreis 7 umgewandelt. Daher
ist es vorzuziehen, dass die untere Grenze des Bereichs der Eingangsspannung
8V oder darüber
sein sollte.
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Des weiteren weist in diesem Ausführungsbeispiel
der Konstantspannungsschaltkreis 7 eine Zener-Diode 71 und
eine Halbleitervorrichtung 72 auf, wie in 2 dargestellt ist.
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Somit kann durch ledigliches Zufügen der Zener-Diode 71 und
der Halbleitervorrichtung 72 der Konstantspannungsschaltkreis 7 zum
Steuern der Eingangsspannung die Eingangsspannung auf eine vorbestimmte
Spannung ungeachtet dessen steuern, ob die Motoreinheit 12 sich
unter Last oder ohne Last befindet. Wie vorstehend beschrieben ist,
wird der Konstantspannungsschaltkreis 7 lediglich durch
Zufügen
der Zener-Diode 71 und der Halbleitervorrichtung 72 gebildet.
Daher wird die Genauigkeit der Austrittserfassung verbessert und
kann des weiteren der Konstantspannungsschaltkreis 7 bei
geringen Kosten vorgesehen werden.
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In diesem Ausführungsbeispiel ist der Konstantspannungsschaltkreis 7 zwischen
der Batterie und der Motoreinheit 12 angeordnet. Jedoch,
wie in 3 dargestellt
ist, kann der Konstantspannungsschaltkreis 7 zwischen der
Motoreinheit 12 und der ECU 4 angeordnet werden,
der die Batteriespannung von der Batterie zugeführt wird. Da der Konstantspannungsschaltkreis 7 nur
mit der zugefügten
Zener-Diode 71 und
der Halbleitervorrichtung 72 gebildet wird, kann er an
der Eingangsstufe an dem Ende der Motoreinheit 12 eingebaut
und dort angeordnet werden.
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In diesem vorstehend beschriebenen
Ausführungsbeispiel
werden die Einflüsse
der Schwankungen der Batteriespannung auf die Pumpenleistungsfähigkeit
durch den Konstantspannungsschaltkreis 7 beschränkt. Wenn
daher ein Referenzaustritt, der durch die Referenzöffnung 46 erhalten
wird, und ein Austritt aus dem Kraftstoffdampfabfuhrsystem 1 erfasst
werden und eine Differenz von einem tatsächlichen Austritt gemessen
wird, kann die Genauigkeit der Austrittserfassung ebenso verbessert
werden. Somit werden die Einflüsse
der Schwankung der Batteriespannung auf die Pumpenleistungsfähigkeit
verhindert. Des weiteren werden der Referenzaustritt und der tatsächliche
Zustand des Austritts abwechselnd unter Verwendung des Umschaltventils 30 gemessen.
Auch wenn daher eine gleichzeitige Messung nicht durchgeführt werden
kann, kann eine stabile Messung ungeachtet der Anwesenheit oder
der Abwesenheit einer Schwankung der Batteriespannung durchgeführt werden.
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Des weiteren werden in dem vorstehend
genannten Ausführungsbeispiel
die Einflüsse
der Schwankung der Batteriespannung auf die Motorleistungsfähigkeit
von der Motoreinheit 12 und die Pumpenleistungsfähigkeit
der Pumpe 11 durch den Konstantspannungsschaltkreis 7 verhindert.
Daher können
andere Verfahren als das Verfahren zum direkten Erfassen von Druckcharakteristiken
durch eine Druckerfassungsvorrichtung, wie zum Beispiel den Drucksensor 13,
angenommen werden, um den Zustand des Austritts zu erfassen. Beispielsweise
kann der Zustand des Betriebs der Motoreinheit 12, die
die Pumpe 11 antreibt, erfasst werden, um indirekt die Druckcharakteristiken
zu erfassen. Für
diesen Fall werden Betriebscharakteristikwerte, wie zum Beispiel
eine Leistungsaufnahme, eine Drehzahl oder ein elektrischer Stromwert
erfasst. Für
diesen Fall kann ebenso die Genauigkeit zum Erfassen des Zustands
des Austritts verbessert werden.
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Des weiteren wird in dem vorstehend
genannten Ausführungsbeispiel
die Austrittsprüfvorrichtung
gemäß einer
bestimmten Prozedur betätigt:
vor der Druckentlastung des Kraftstoffdampfabfuhrsystems 1 einschließlich des
Kraftstofftanks 2 wird der Druck des gemischten Gases erfasst,
das durch den Ventilverbindungsströmungspfad 43 getreten
ist. Somit kann die Austrittsprüfung
bei dem Kraftstoffdampfabfuhrsystem 1 ungeachtet der Umgebungsbedingungen
einschließlich
der Höhe
(atmosphärischer
Druck), der Temperatur und der Feuchtigkeit durchgeführt werden.
Als Folge kann die Genauigkeit der Austrittserfassung verbessert
werden.
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Des weiteren wird bei dem vorstehend
genannten Ausführungsbeispiel
der Druck in dem Ventilverbindungsströmungspfad 43, der
sich mit dem Kraftstofftank 2 verbindet, das heißt, des
Kraftstoffdampfabfuhrsystems 1 direkt durch den Drucksensor 13 erfasst.
Aus diesem Grund kann die Genauigkeit der Austrittserfassung im
Vergleich mit Fällen
verbessert werden, bei denen der Druck in dem Kraftstoffdampfabfuhrsystem 1 indirekt
aus Betätigungscharakteristikwerten
erfasst wird, wie zum Beispiel dem elektrischen Stromwert der Motoreinheit 12.
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Des weiteren wird in dem vorstehend
genannten Ausführungsbeispiel
die Austrittserfassung durch Verringern des Drucks in dem Kraftstoffdampfabfuhrsystem 1 durchgeführt. Dadurch
wird der Zustand des Austritts des verdampften Kraftstoffs aus dem
Kraftstoffdampfabfuhrsystem 1 inspiziert. Aus diesem Grund
wird verhindert, dass gemischtes Gas nach außen von dem Kraftstoffdampfabfuhrsystem 1 während der
Austrittsprüfung
abgegeben wird, und wird die Umwelt geschützt.
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(Zweites bis fünftes Ausführungsbeispiel)
-
Wie vorstehend beschrieben ist, ist
in dem ersten Ausführungsbeispiel
der Konstantspannungsschaltkreis 7 mit der Eingangsstufe
der Motoreinheit 12 zum Steuern der Eingangsspannung verwunden, die
der Motoreinheit 12 einen Strom mit der vorbestimmten Spannung
zuführt.
In dem zweiten Ausführungsbeispiel
ist der Konstantspannungsschaltkreis 7 mit dem Motorantriebs-IC 5 der
Motoreinheit 12 stattdessen verbunden, wie in 5 dargestellt ist. Somit
kann eine Motoreinheit 12 zum Antreiben einer Pumpe 12,
ein bürstenloser
Motor, der keine elektrischen Kontakte hat und keine Gleitkontaktabschnitte hat,
verwendet werden. Die Motoreinheit 12 kann ein DC-Motor
oder ein bürstenloser
Motor mit dem Motorantriebs-IC 5 sein. In jedem Fall kann
die Eingangsspannung, die der Motoreinheit 12 einen Strom zuführt, durch
den Konstantspannungsschaltkreis 7 gesteuert werden. Auch
wenn verdampfter Kraftstoff aus dem Kraftstoffdampfabfuhrsystem 1 durch
den Behälter 3 wandert
und in die Pumpe 11 und die Motoreinheit 12 eintritt,
wird eine örtliche
Abnutzung verhindert und kann die Lebensdauer der Austrittsprüfvorrichtung
verlängert
werden.
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Die vorbestimmte Spannung, auf die
die Eingangsspannung durch den Konstantspannungsschaltkreis 7 gesteuert
wird, ist nicht auf diejenige des ersten Ausführungsbeispiels begrenzt. In
dem dritten Ausführungsbeispiel
wird die Eingangsspannung innerhalb des vorbestimmten Spannungsbereichs
gesteuert, der in den 6A und 6B dargestellt ist. In diesem
Ausführungsbeispiel
sind Änderungen
von 8 V bis 10 V als Bereich der Eingangsspannung erlaubt, der durch
den Konstantspannungsschaltkreis 7 gesteuert wird, wie
in 6A dargestellt ist.
In den 6A und 6B deuten dicke durchgezogene
Linien Charakteristiken, wobei die Eingangsspannung 10 V ist, die
obere Grenze an, und deuten die dünnen durchgezogenen Linien
Charakteristiken, wobei die Eingangsspannung 8 V ist, die untere
Grenze an.
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Somit kann eine Abweichung VAR der
Leistungsfähigkeit
der Motoreinheit 12, wie in 6A dargestellt
ist, im mit dem in 13B dargestellten Stand
der Technik verringert werden. Der Betrag dieser Verringerung ist äquivalent
zu der Grenze der Schwankung der Eingangsspannung, die von 8 auf 16
V bis 8 bis 10 V verringert wird. Als Folge kann die Abweichung
VAR der Pumpenleistungsfähigkeit
der Pumpe 11, die in 6B dargestellt
ist, im Vergleich mit dem in 13B dargestellten
Stand der Technik verringert werden. Die Breite der Eingangsspannungseinrichtung
ist nicht auf 8 bis 10 V beschränkt, und
sie kann andere Werte, beispielsweise 9 bis 10 V oder 9,5 bis 10
V annehmen.
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Des weiteren kann eine relativ große Breite als
eingerichteter Wert der Eingangsspannung gestattet werden, die durch
den Konstantspannungsschaltkreis 7 gesteuert wird. Somit
ist eine hohe Genauigkeit für
den eingerichteten Wert der Eingangsspannung nicht erforderlich
und somit kann ein relativ kostengünstiger Konstantspannungsschaltkreis 7 verwendet
werden.
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In dem ersten Ausführungsbeispiel
ist der Konstantspannungsschaltkreis 7 an der Eingangsstufe
an dem Ende der Motoreinheit 12 zwischen der ECU 4 und
der Motoreinheit 12 eingebaut. Die Position des Konstantspannungsschaltkreises 7 ist
nicht darauf beschränkt.
In dem vierten Ausführungsbeispiel,
das in 7 dargestellt
ist, ist der Konstantspannungsschaltkreis 7 an der Seite
der ECU 4, genauer gesagt innerhalb der ECU 4 angeordnet.
In dem in 8 dargestellten
fünften
Ausführungsbeispiel
ist der Konstantspannungsschaltkreis 7 an einer mittleren
Position zwischen der ECU 4 und der Motoreinheit 12 angeordnet.
Das vierte und das fünfte Ausführungsbeispiel
erzeugen die gleichen Wirkungen wie das erste Ausführungsbeispiel.
-
(Sechstes Ausführungsbeispiel)
-
In dem sechsten Ausführungsbeispiel
sind von den Bauelementen der Austrittsprüfvorrichtung, wie in dem ersten
Ausführungsbeispiel
beschrieben ist, diejenigen, die in der gepunkteten Linie in 1 angeordnet sind, einstückig in
einem Modul zusammengebaut. Insbesondere ist das Austrittsprüfmodul 10 aufgebaut,
wie in 9 dargestellt
ist. Das Austrittsprüfmodul 10 weist
ein Gehäuse 20,
eine Pumpe 11, eine Motoreinheit 12, ein Umschaltventil 30 und einen
Drucksensor 13 auf.
-
Das Gehäuse 20 nimmt die Pumpe 11,
die Motoreinheit 12 und das Umschaltventil 30 auf.
Das Gehäuse 20 weist
eine Pumpenkammer 21 zum Aufnehmen der Pumpe 11 und
eine Ventilkammer 22 zum Aufnehmen des Umschaltventils 30 auf.
Das Gehäuse 20 weist
des weiteren einen Belüftungsströmungspfad 41,
einen offenen Strömungspfad 42, einen
Ventilverbindungsströmungspfad 43,
einen Auslassströmungspfad 44 und
einen Referenzkanal 45 auf. Der Belüftungsströmungspfad 41 verläuft von der
Ventilkammer
22 in dem Gehäuse 20 zu dem Kraftstofftank 2 durch
den Kanister 3. Der offene Strömungspfad 42 verläuft von
der Ventilkammer 22 zu dem offenen Ende 42a. Der
Ventilverbindungsströmungspfad 43 verbindet
die Pumpenkammer 21 und die Ventilkammer 22.
-
Der Ventilverbindungsströmungspfad 43 ist mit
einem Druckeinführdurchgang 43a versehen,
der von dem Ventilverbindungsströmungspfad 43 abgezweigt
ist. An dem oberen Ende des Druckeinführdurchgangs 43a ist
der Drucksensor 13 fixiert an der inneren Umfangsfläche des
Gehäuses 20 aufgenommen.
Somit wird der Druck in dem Ventilverbindungsströmungspfad 43 und dem
Referenzkanal 45 durch den Drucksensor 13 durch
den Druckeinführdurchgang 43a erfasst.
-
Der Auslassströmungspfad 44 verbindet
die Pumpenkammer 21 und den offenen Strömungspfad 42 durch
die Ventilkammer 22. Der Ventilverbindungsströmungspfad 43 und
der Referenzkanal 45 zweigen voneinander in die Richtung
der Achse des Umschaltventils 30 ab. Der Referenzkanal 45 ist
offen in Richtung auf den Belüftungsströmungspfad 41 oder
nach unten.
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Die Pumpe 11 ist in der
Pumpenkammer 21 aufgenommen und hat einen Aufnahmeanschluss 14 und
einen Auslassanschluss 15. Der Aufnahmeanschluss 14 ist
in dem Ventilverbindungsströmungspfad 43 angeordnet
und der Auslassanschluss 15 ist in der Pumpenkammer 21 angeordnet.
Wenn die Pumpe 11 durch die Motoreinheit 12 angetrieben wird,
wird Luft in dem Ventilverbindungsströmungspfad 43 in die
Pumpe 11 aufgenommen. Ein Rückschlagventil 48 ist
zwischen dem Aufnahmeanschluss 14 und dem Ventilverbindungsströmungspfad 43 angeordnet.
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Wie in 9 dargestellt
ist, hat das Umschaltventil 30 einen Ventilkörper 31 und
eine elektromagnetische Antriebseinheit 60. Die elektromagnetische
Antriebseinheit 60 weist ein Bewegungselement 50,
eine Spule 61, einen Kern 62, eine Feder
63 und
dergleichen auf. Der Ventilkörper 31 ist
in der Ventilkammer 22 aufgenommen. Der Ventilkörper 31 hat
einen ersten Ventilsitz 32 an der Seite des Belüftungsströmungspfads 41.
Das Ventilelement 51, das an dem Bewegungselement 50 angebracht
ist, kann an den ersten Ventilsitz 32 anstoßen. Mit
der Bewegung des Bewegungselements 50 wird das Ventilelement 51 gegen
den ersten Ventilsitz 32 angestoßen. Als Folge werden der Belüftungsströmungspfad 41 und
der offene Strömungspfad 42 voneinander
getrennt.
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Des weiteren werden der Belüftungsströmungspfad 41 und
der Ventilverbindungsströmungspfad 43 miteinander
verbunden. Das Bewegungselement 50 hat einen Anstoßabschnitt 52 und
der Anstoßabschnitt 52 kann
gegen einen zweiten Ventilsitz 33 angestoßen werden,
der an dem Ende des Ventilverbindungsströmungspfads 43 an der
Seite der Ventilkammer 22 ausgebildet ist. Mit der Bewegung des
Bewegungselements 50 wird der Anstoßabschnitt 52 gegen
den zweiten Ventilsitz 33 in Anstoß gebracht. Als Folge werden
der Belüftungsströmungspfad 41 und
der offene Strömungspfad 42 miteinander
verbunden und werden des weiteren der Belüftungsströmungspfad 41 und der
offene Strömungspfad 42 und
der Ventilverbindungsströmungspfad 43 voneinander
getrennt.
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Das Bewegungselement 50 wird
durch eine elektromagnetische Kraft von der Spule 61, die
die elektromagnetische Antriebseinheit 60 bildet, und eine
Vorspannkraft von der Feder 63, die dieselbe bildet, angetrieben.
Die elektromagnetische Antriebseinheit 60 hat die Spule 61,
die elektrisch mit der ECU 4 verbunden ist. Durch Durchleiten
eines Stroms durch die Spule 61 wird ein Magnetfeld in dem
Kern 62 erzeugt, das das Bewegungselement 50 nach
oben in die axiale Richtung anzieht. Das Bewegungselement 50 wird
durch die Feder 63 in die Richtung entgegengesetzt zu der
Richtung der Anziehung durch die elektromagnetische Kraft von der Spule 61 energiebeaufschlagt
gehalten.
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Wenn die Durchleitung eines Stroms
durch die Spule 61 angehalten wird, wird das Bewegungselement 50 nach
unten durch die Energiebeaufschlagungskraft von der Feder 63 bewegt,
wie in 9 dargestellt
ist, und steht der Anstoßabschnitt 52 in Kontakt
mit dem zweiten Ventilsitz 33. Aus diesem Grund werden
der Belüftungsströmungspfad 41 und der
offene Strömungspfad 42 miteinander
verbunden und werden des weiteren der Belüftungsströmungspfad 41 und der
offene Strömungspfad 42 und
der Ventilverbindungsströmungspfad 43 miteinander durch
den Referenzkanal 45 verbunden.
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Der Konstantspannungsschaltkreis 7 ist elektrisch
mit der Eingangsstufe an dem Ende der Motoreinheit 12 verbunden
und ist an der Motoreinheit 12 fixiert. Somit kann der
Konstantspannungsschaltkreis 7 ebenso modular aufgebaut
werden und wird die Zusammenbauarbeit verbessert. Beispielsweise
können
Fahrzeuge mit einem Zielort, an denen Austrittsstandards unterschiedlich
sind, nur durch Einbauen eines Austrittsprüfmoduls 10 bewältigt werden,
das die Austrittsstandards in dem Kraftstofftank 2, das
heißt
dem Kraftstoffdampfabfuhrsystem 1 erfüllt.
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Die vorstehend genannten Ausführungsbeispiele
wurden auf der Grundlage von Fällen
beschrieben, bei denen eine 12 V-Batterie als eine fahrzeugeigene
Leistungszufuhr verwendet wird, deren Batteriespannung innerhalb
des Bereichs von 8 bis 16 V schwankt. Jedoch sind die Angaben für die Batterie
nicht auf eine nominale Spannung von 12 V beschränkt. Es gibt eine Vielzahl
von Batterien, die hinsichtlich der nominalen Spannung für verschiedene Anwendungen
unterschiedlich sind. Daher ist die Spannung von einem Strom, der
von dem Konstantspannungsschaltkreis 7 zu der Motoreinheit 12 zugeführt wird,
vorzugsweise 84 % oder weniger von dem nominalen Spannungswert der
Batteriespannung. Für
eine 24 V-Batterie,
die beispielsweise als Batterie für LKW verwendet wird, beträgt die Spannung
vorzugsweise 20 V oder weniger.
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Somit hat das Kraftstoffdampfabfuhrsystem 1 den
Kraftstofftank 2, den Adsorptionsfilter 3 und das
Abfuhrsteuerungsventil 84. Das Kraftstoffdampfabfuhrsystem 1 wird
durch einen Belüftungsströmungspfad 41 durch
eine Pumpe 11 druckbeaufschlagt und druckentlastet, so
dass der Zustand des Austritts von diesem dadurch inspiziert wird.
Für diese
Inspektion sind eine Motoreinheit 12 zum Antreiben der
Pumpe 11, die einen Druck aufbringt oder verringert, eine
fahrzeugeigene Batterie und ein Spannungssteuerungsschaltkreis 7,
der eine Batteriespannung auf eine vorbestimmte Spannung steuert
und der Motoreinheit 12 einen Strom zuführt, vorgesehen. Ein Umschaltventil 30 ist
mit der Pumpe 11, dem Motor 12 und dergleichen
in einem einzigen Modul 10 integriert.