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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Stoppsteuerung einer
Brennkraftmaschine, und insbesondere bezieht sie sich auf ein Stopppositionsberechnungsgerät zum Berechnen
einer voraussichtlichen Stoppposition einer Brennkraftmaschine.
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Unlängst ist
ein Kraftmaschinenstopp- und Startsteuergerät zum automatischen Stoppen
einer Brennkraftmaschine (nachfolgend auch als „Kraftmaschine” bezeichnet)
bekannt geworden, wenn das Fahrzeug stoppt, und zum automatischen
Neustarten der Kraftmaschine, um das Fahrzeug zu starten, wenn ein
Befehl zum Starten in dem Stoppzustand gegeben wird, um eine Kraftstoffverbrauchsmenge und
Abgas während
des Leerlaufs zu reduzieren, und zwar unter dem Standpunkt des Umweltschutzes, der
Ressourcen und der Energieeinsparung oder dergleichen. Diese Steuerung
wird außerdem
als „Leerlaufstopp” oder dergleichen
bezeichnet.
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Es
ist bekannt, dass das Steuern der Stoppposition der Kraftmaschine
dazu wirksam ist, die erforderliche Energie im Zeitraum des Starts
der Kraftmaschine zu minimieren, wenn der Leerlaufstopp automatisch
durchgeführt
wird. Das Minimieren der erforderlichen Energie im Zeitraum des
Starts der Kraftmaschine hat außerdem
jene Vorteile, dass eine Kraftmaschinenstartvorrichtung miniaturisiert
werden kann, die nach dem Leerlaufstopp verwendet wird, wie zum
Beispiel ein Motor-Generator (MG), und die Lebensdauer einer Batterie
kann durch Reduzieren der elektrischen Energie verlängert werden.
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Als
ein Verfahren zum Steuern der Stoppposition der Kraftmaschine wurde
ein Verfahren zum Schätzen
einer Kraftmaschinenstoppposition hinsichtlich einer Rückwärtsdrehbewegung
im Zeitraum des Stopps der Kraftmaschine auf der Grundlage der Abgabe
eines Kurbelwinkelsensors vorgeschlagen. Zum Beispiel sei die
JP-2002-70629 A betrachtet.
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Als
ein Verfahren bezüglich
der Stoppsteuerung der Kraftmaschine wurde ein Verfahren zum Betreiben
eines Motor-Generators
zum Stoppen der Kraftmaschine innerhalb eines vorbestimmten Bereiches
auf der Grundlage eines absoluten Kurbelwinkels vorgeschlagen, der
unter Verwendung eines Kurbelwinkelsensors erfasst wird. Zum Beispiel
sei die
JP-09-264235 A betrachtet.
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Jedoch
hat das Verfahren zum Schätzen
der Kraftmaschinenstoppposition ausschließlich unter Verwendung der
Abgabe des Kurbelwinkelsensors gemäß dem vorstehend erwähnten Dokument
1 jenes Problem, dass die Logik der Schätzverarbeitung kompliziert
ist.
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Die
DE 102 01 278 A1 offenbart
ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Bestimmen der Stoppposition
einer Brennkraftmaschine mit einem daran gekoppelten Motor-Generator, bei dem/der
das Signal der Kurbelwellenstellung ausgewertet wird, um die voraussichtliche
Position der Kurbelwelle im Stillstand der Brennkraftmaschine zu
ermitteln. Weiterhin ist ein Mittel zur Bestimmung der Drehorientierung der
Kurbelwelle vorgesehen. Die Drehposition des Motor-Generators wird nicht
bestimmt.
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Unter
Berücksichtigung
des vorstehend beschriebenen Problems ist es die Aufgabe der Erfindung
ein Stopppositionsberechnungsgerät
vorzusehen, das die vorrausichtliche Stoppposition einer Kurbelwelle
einer Brennkraftmaschine im Stillstand der Brennkraftmaschine genau
berechnen kann, ohne dass eine komplizierte arithmetische Verarbeitung
erforderlich ist.
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Die
Aufgabe wird durch ein Stopppositionsberechnungsgerät gemäß Anspruch
1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
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Das
erfindungsgemäße Stopppositionsberechnungsgerät der Brennkraftmaschine
wird auf ein Fahrzeug jener Bauart angewendet, bei der eine Funktion
eines Motors oder eines Generators mit einer Kurbelwelle einer Kraftmaschine
verknüpft
ist, wie zum Beispiel ein Hybridfahrzeug. Die Drehung der Kraftmaschine
wird zu dem Motor-Generator über
die Kurbelwelle zum Drehen des Motor-Generators übertragen. Die Drehposition
des Motor-Generators wird durch die erste Erfassungseinheit erfasst. Der
Winkel der Kurbelwelle der Kraftmaschine wird durch die zweite Erfassungseinheit
erfasst. Auf der Grundlage der erfassten Drehposition des Motor-Generators
und des erfassten Kurbelwinkels wird die Stoppposition im Zeitraum
des Stopps der Brennkraftmaschine wie zum Beispiel der Kurbelwinkel
geschätzt.
Da der Motor-Generator mit der Kurbelwelle der Kraftmaschine gekoppelt
ist, entspricht die Drehposition des Motor-Generators der Drehung
der Kraftmaschine. Daher kann unter Verwendung der erfassten Drehposition
des Motor-Generators und des erfassten Kurbelwinkels die Stoppposition
der Brennkraftmaschine genau geschätzt werden.
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Das
Stopppositionsberechnungsgerät
einer Brennkraftmaschine kann des weiteren Folgendes aufweisen:
eine Drehrichtungserfassungseinheit zum Erfassen einer Drehrichtung
der Brennkraftmaschine auf der Grundlage der durch die erste Erfassungseinheit
erfassten Drehposition, und die Schätzeinheit kann die Stoppposition
der Brennkraftmaschine auf der Grundlage der Drehrichtung und des
Kurbelwinkels schätzen,
der durch die zweite Erfassungseinheit erfasst wird.
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Wenn
die Antriebskraft der Kurbelwelle im Zeitraum des Stopps der Brennkraftmaschine
beseitigt wird, dann kann eine derartige Erscheinung auftreten,
dass eine Drehung der Kurbelwelle der Brennkraftmaschine durch die
Verdichtungsreaktionskraft des Zylinders bei dem Verdichtungshub
direkt vor dem Stopp der Kraftmaschine umgekehrt wird, und dass
danach die Drehung der Kurbelwelle durch die Reaktionskraft erneut
umgekehrt wird, die in dem Zylinder bei dem Expansionshub auftritt.
Daher ist es möglich,
die Stoppposition der Brennkraftmaschine durch Erfassen der Drehrichtung
der Brennkraftmaschine und Schätzen
der Änderung
des Kurbelwinkels unter Berücksichtigung
der Drehrichtung genau zu schätzen
bzw. zu berechnen.
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Das
Stopppositionsberechnungsgerät
einer Brennkraftmaschine kann des weiteren Folgendes aufweisen:
eine Kurbelwinkelschätzeinheit
zum Schätzen
eines Kurbelwinkels der Brennkraftmaschine auf der Grundlage der
durch die erste Erfassungseinheit erfassten Drehposition; und eine
Korrektureinheit zum Korrigieren des geschätzten Kurbelwinkels auf der
Grundlage des durch die zweite Erfassungseinheit erfassten Kurbelwinkels.
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Da
der Motor-Generator an die Kurbelwelle der Brennkraftmaschine geschaltet
ist, kann der Kurbelwinkel der Kraftmaschine auf der Grundlage der Drehposition
des Motor-Generators geschätzt
werden. Der aus der Drehposition des Motor-Generators geschätzte Kurbelwinkel
hat in vorteilhafter Weise eine größere Auflösung als der Kurbelwinkel,
der im Allgemeinen durch den Kurbelwinkelsensor erfasst wird, und
es kann die umgekehrte Drehung der Kraftmaschine erfasst werden,
aber dieser Kurbelwinkel gibt nicht eine absoluten Winkel bzw. eine
absolute Position der Kurbelwelle an. Andererseits kann der absolute
Kurbelwinkel der Kraftmaschine durch den an der Kraftmaschine angebrachten
Sensor direkt erfasst werden, wie zum Beispiel ein Kurbelwinkelsensor.
Durch Korrigieren des relativen Kurbelwinkels mit hoher Auflösung, der
auf der Grundlage der Drehposition des Motor-Generators indirekt
erhalten wird, wobei der absolute Kurbelwinkel direkt von dem Sensor
der Kraftmaschine erfasst wird, ist es daher möglich, die Genauigkeit des
geschätzten
Kurbelwinkels zu verbessern.
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Das
Stopppositionsberechnungsgerät
einer Brennkraftmaschine kann des weiteren eine Einheit zum Erfassen
einer Drehzahl der Brennkraftmaschine aufweisen, und die Korrektureinheit
kann den geschätzten
Kurbelwinkel nur dann korrigieren, wenn die erfasste Drehzahl innerhalb
eines vorbestimmten Bereichs ist.
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Wenn
die Kraftmaschinendrehzahl zu groß wird, dann erhöht sich
die Last der arithmetischen Verarbeitung zum Schätzen des Kurbelwinkels auf der
Grundlage der Drehposition des Motor-Generators. Wenn die Kraftmaschinendrehzahl
zu niedrig wird, dann wird die Erfassungsgenauigkeit des Kurbelwinkels
durch den an der Kraftmaschine angebrachten Sensor oder dergleichen
stark verschlechtert. Daher wird die Korrektur durch die Korrektureinheit
nur dann durchgeführt,
wenn die Kraftmaschinendrehzahl innerhalb des vorbestimmten Bereichs ist,
so dass der Anstieg der Verarbeitungslast, die Verschlechterung
der Korrekturgenauigkeit und dergleichen verhindert werden können.
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Bei
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel kann
die Korrektureinheit den geschätzten
Kurbelwinkel so korrigieren, dass der durch die Kurbelwinkelschätzeinheit
geschätzte
Kurbelwinkel mit dem Kurbelwinkel übereinstimmt, der durch die
zweite Erfassungseinheit erfasst wird.
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Die
Korrektureinheit kann so aufgebaut sein, dass sie die Korrektur
des geschätzten
Kurbelwinkels nicht durchführt,
wenn ein Fehler zwischen dem durch die Kurbelwinkelschätzeinheit
geschätzten Kurbelwinkel
und dem durch die zweite Erfassungseinheit erfassten Kurbelwinkel
größer ist
als ein vorbestimmter Standardfehler.
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Der
Fehler zwischen dem auf der Grundlage der Drehposition des Motor-Generators
geschätzten Kurbelwinkel
und dem durch die Kurbelwelle der Kraftmaschine erfassten Kurbelwinkel
wird im Allgemeinen durch den Schlupf eines Riemens verursacht,
der zum Beispiel den Motor-Generator mit der Kurbelwelle verbindet,
und/oder wird durch die arithmetische Verarbeitung zum Schätzen des
Kurbelwinkels aus der Drehposition des Motor-Generators verursacht.
Jedoch ändert
sich ein derartiger Fehler aufgrund seines Wesens nicht so drastisch.
Daher wird der Fehler in dem Bereich, der während des gewöhnlichen
Betriebs auftreten kann, im Voraus als ein vorbestimmter Standardfehler
festgelegt, und wenn der Fehler größer als dieser ist, dann wird
bestimmt, dass er aufgrund einer plötzlichen Ursache wie zum Beispiel
eine Störgröße aufgetreten
ist, und eine Korrektur wird nicht durchgeführt. Somit kann einen fehlerhafte
Korrektur auf der Grundlage des Fehlers vermieden werden, der durch
eine Störgröße und dergleichen
verursacht wird.
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Das
Stopppositionsberechnungsgerät
einer Brennkraftmaschine kann des weiteren eine Einheit zum Abgeben
einer Schätzgenauigkeitsinformation aufweisen,
die angibt, dass die Schätzgenauigkeit gewährleistet
wird, wenn ein Fehler zwischen dem durch die Kurbelwinkelschätzeinheit
geschätzten Kurbelwinkel
und dem durch die zweite Erfassungseinheit erfassten Kurbelwinkel
innerhalb eines vorbestimmten Standardfehlerbereichs ist.
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Dadurch
wird die Schätzung
durch das gegenwärtige
Gerät nach
einem Zeitplan durchgeführt, wenn
der Fehler zwischen dem auf der Grundlage der Drehposition des Motor-Generators geschätzten Kurbelwinkels
und dem durch den Kurbelwinkelsensor oder dergleichen erfassten
Kurbelwinkel innerhalb des Bereichs des Standardfehlers ist, und
die Schätzgenauigkeitsinformation
wird abgegeben, die angibt, dass die Schätzgenauigkeit gewährleistet wird.
Wenn die Schätzgenauigkeit
zum Beispiel unter Bezugnahme auf die Schätzgenauigkeitsinformation gewährleistet
wird, dann ist es daher möglich,
die Schätzgenauigkeitsinformation
der Stoppposition zum Ausführen
von verschiedenartigen Steuerungen zu verwenden, wie zum Beispiel
unter Verwendung des Schätzergebnisses
während
der Stoppsteuerung der Kraftmaschine im Zeitraum des Leerlaufstopps, zum
Steuern des Starts der Kraftmaschine gemäß der Schätzgenauigkeit und dergleichen.
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Die
Korrektureinheit kann Folgendes aufweisen: eine Fehlererfassungseinheit
zum Erfassen des Fehlers zwischen dem durch die Kurbelwinkelschätzeinheit
geschätzten
Kurbelwinkel und dem durch die zweite Erfassungseinheit erfassten
Kurbelwinkel; und eine Einheit zum Bestimmen des Standardfehlers
auf der Grundlage einer vorbestimmten Anzahl von erfassten Fehlern.
Dadurch kann auf der Grundlage der für die vorbestimmten Zeiträume erhaltenen Fehler
zum Beispiel der Standardfehler, nämlich der Bereich der Fehler
korrekt bestimmt werden, die wahrscheinlich dann auftreten, wenn
die Schätzverarbeitung
stabil durchgeführt
wird.
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Das
Wesen sowie der Nutzen dieser Erfindung werden aus der folgenden
detaillierten Beschreibung hinsichtlich bevorzugter Ausführungsbeispiele
der Erfindung zusammen mit den beigefügten Zeichnungen ersichtlich,
die nachfolgend kurz beschrieben werden.
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1 zeigt
eine Systemkonfiguration eines Fahrzeugs, die eine Kraftmaschinenstopppositionsschätzverarbeitung
gemäß der vorliegenden
Erfindung durchführt;
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2 zeigt
eine schematische Blockdarstellung einer Kraftmaschine gemäß der vorliegenden Erfindung;
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3 zeigt
eine Ansicht einer Konfiguration eines Kurbelwinkelsensors und eines
Nockenwinkelsensors;
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4A und 4B zeigen
Abgabesignalwellenformen eines Kurbelwinkelsensors und eines Nockenwinkelsensors;
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5 zeigt
eine graphische Darstellung eines Übergangs einer Kraftmaschinendrehzahl
während
einer Kraftmaschinenstoppsteuerung;
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6 zeigt
eine graphische Darstellung eines Änderungszustands einer Kurbelwinkelposition während der
Kraftmaschinenstoppsteuerung;
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7 zeigt
eine Blockdarstellung eines Konfigurationsbeispiels des Kraftmaschinenstopppositionsberechnungsgeräts gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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8 zeigt
eine Tabelle von Charakteristika von Sensorabgabesignalen, die bei
der Kurbelwinkelschätzverarbeitung
verwendet werden;
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9A und 9B zeigen
Ansichten eines Kurbelwinkelschätzbeispiels
mit Erfassung einer umgekehrten Drehung der Kraftmaschine;
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10 zeigt
eine Ansicht einer Kurbelwinkelschätzverarbeitung;
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11 zeigt
eine Flusskarte eines ersten Beispieles der Kurbelwinkelschätzverarbeitung;
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12 zeigt
eine Flusskarte eines zweiten Beispiels der Kurbelwinkelschätzverarbeitung;
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13 zeigt
eine Flusskarte eines dritten Beispiels der Kurbelwinkelschätzverarbeitung;
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14 zeigt
eine Blockdarstellung eines anderen Konfigurationsbeispiels des
Kraftmaschinenstopppositionsberechnungsgeräts gemäß dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung.
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Bevorzugte
Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend unter Bezugnahme auf
die beigefügten
Zeichnungen beschrieben.
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[Konfiguration eines Fahrzeugs]
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Zunächst wird
eine schematische Konfiguration eines Fahrzeugs beschrieben, bei
dem ein Stopppositionsschätzverfahren
einer Brennkraftmaschine gemäß der vorliegenden
Erfindung angewendet wird. Ein Stoppsteuergerät der Brennkraftmaschine gemäß der vorliegenden
Erfindung ist für
sogenannte „wirtschaftlich
fahrende” Fahrzeuge,
Hybridfahrzeuge und dergleichen vorgesehen, bei denen eine Leerlaufstopptechnik
verwendet wird. „Ein
wirtschaftlich fahrendes Fahrzeug” ist ein Fahrzeug, das mit
einem Elektromotor (Motor-Generator) hauptsächlich zum Zwecke des Starts
der Kraftmaschine ausgestattet ist, und das die Kraftmaschine durch den Motor-Generator
nach dem Stopp der Kraftmaschine durch die Leerlaufstoppsteuerung
automatisch erneut startet. „Ein
Hybridfahrzeug” ist
ein Antriebsstrang unter Verwendung einer Kraftmaschine und eines
Motor-Generators als Leistungsquelle. Bei einem Hybridfahrzeug arbeiten
sowohl die Kraftmaschine als auch der Motor-Generator in Kombination gemäß einem
Fahrzustand, oder sie werden getrennt verwendet, und ein Leistungsverhalten
kann erreicht werden, das ruhig ist und ein ausgezeichnetes Ansprechverhalten
zeigt.
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Die 1 zeigt
eine Systemkonfiguration eines Fahrzeugs 10 gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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Wie
dies in der 1 gezeigt ist, hat das Fahrzeug 10 eine
DC-Startvorrichtung 1, eine Kraftmaschine 2, einen
Motor-Generator 3, der einen elektrischen Strom durch eine
von der Kraftmaschine 2 abgegebenen Antriebskraft erzeugt,
und der als ein Zellenmotor beim Start der Kraftmaschine 2 antreibbar
ist, eine Motorsteuereinheit 4 zum Steuern des Motor-Generators 3 und
dergleichen, eine Stromzufuhreinheit 5 zum Austauschen
von elektrischer Leistung zu dem Motor-Generator 3 und dergleichen über die
Motorsteuereinheit 4, ein Stromzuführungskabel 6 zum
Verbinden des Motor-Generators 3,
der Motorsteuereinheit 4 und der Stromzufuhreinheit 5,
ein Leistungsübertragungssystem 7 zum Übertragen
einer von der Kraftmaschine 2 erfolgten Antriebskraft zu
Rädern
und die Räder 8.
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Als
nächstes
werden die jeweiligen vorstehend beschriebenen Einheiten unter Bezugnahme auf
die 1 beschrieben.
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Die
DC-Startvorrichtung 1 ist ein DC-Zellenmotor zum Starten
der Kraftmaschine 2. Die DC-Startvorrichtung 1 hat
eine Welle, sie nimmt eine Stromzufuhr von einer 12 V- Stromzufuhreinheit
auf, wenn ein Zündschalter
in einen EIN-Zustand
versetzt wird, und die Welle wird gedreht. Durch die Drehung der
Welle der DC-Startvorrichtung 1 wird eine Kurbelwelle der
Kraftmaschine 2 gedreht, und die Kraftmaschine 2 wird
gestartet. Insbesondere ist ein Ritzel an einem Endabschnitt der
Welle der DC-Startvorrichtung 1 angebracht. Das Ritzel
kämmt ein
Hohlrad eines Schwungrads, das an der Kurbelwelle der Kraftmaschine 2 vorgesehen
ist. Wenn die DC-Startvorrichtung 1 eine Stromzufuhr von
der 12 V-Stromzufuhreinheit bei dem Start der Kraftmaschine 2 aufnimmt,
dann kämmt
das Ritzel folglich das Hohlrad des Schwungrads und wird gedreht,
um das Schwungrad zu drehen. In Folge dessen wird die Kurbelwelle
mit einer vorbestimmten Anzahl verbundener Kolben gedreht, und daher
kann die Kraftmaschine 2 durch die Drehantriebskraft gestartet
werden. Das Antreiben der Kurbelwelle zum Starten der Kraftmaschine
wird als „Kurbeln” bezeichnet.
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Die
Kraftmaschine 2 ist die Brennkraftmaschine zum Erzeugen
von Leistung durch Verbrennen von Luft/Kraftstoffgemischen in Zylindern.
Das Fahrzeug 10 bei diesem Ausführungsbeispiel wird als die
Viertakt-Benzinkraftmaschine
angenommen.
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Die 2 zeigt
ein Beispiel einer schematischen Konfiguration der Brennkraftmaschine 2.
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Ein
Ende der Kurbelwelle 46 ist mit der Riemenscheibe 50 (nachfolgend
auch als „Kurbelwellenriemenscheibe” bezeichnet)
durch die elektromagnetische Kupplung 48 verbunden. Die
Riemenscheibe 50 kann eine Leistung zu und von anderen
drei Riemenscheiben 54, 56 und 58 durch
den Riemen 52 übertragen.
Bei diesem Beispiel ist der Verdichter 60 für eine Klimaanlage
durch die Riemenscheibe 54 antreibbar, und die Servolenkpumpe 62 ist
durch die Riemenscheibe 56 antreibbar. Die andere Riemenscheibe 58 (nachfolgend
auch als „MG-Riemenscheibe” bezeichnet)
ist mit dem Motor-Generator 3 verbunden. Der Motor-Generator 3 hat
eine Funktion als ein Generator zum Erzeugen von Leistung durch
die Kraftmaschinenantriebskraft von der Seite der MG-Riemenscheibe 58 und
eine Funktion als ein Motor zum Zuführen der Antriebskraft von
dem Motor-Generator 3 zu
der Seite der MG-Riemenscheibe 58.
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Eine
ECU 70 (Kraftmaschinensteuereinheit) ist hauptsächlich durch
einen Mikrocomputer aufgebaut, der eine Eingabe/Abgabe-Vorrichtung,
eine Speichervorrichtung, eine Zentralverarbeitungseinheit und dergleichen
aufweist, und sie überwacht
und steuert das Gesamtsystem des Fahrzeugs 10. Die ECU 70 steuert
das Fahrzeug 10 in einen optimalen Zustand auf der Grundlage
von eingegebenen Informationen von den jeweiligen Sensoren und dergleichen,
die an der Kraftmaschine 2 vorgesehen sind. Insbesondere
erfasst die ECU 70 den Kraftstoffdruck von dem vorstehend
genannten Kraftstoffdrucksensor 14b, die Drosselöffnung TA
von dem Drosselöffnungssensor 36,
eine Drehzahl des Motor-Generators
von einem bei dem Motor-Generator 3 enthaltenen Drehfrequenzsensor,
die elektrische Spannung der Stromzufuhreinheit 5 oder
die Stromstärke
der Stromzufuhreinheit 5 während einer Ladung und Entladung,
einen Schaltzustand des Zündschalters 72, eine
Fahrzeuggeschwindigkeit SPD von dem Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 74,
einen Drück-
oder Niederdrückungsbetrag
eines Beschleunigungspedals (Beschleunigungsvorrichtungsöffnung ACCP) von
dem Beschleunigungsvorrichtungsöffnungssensor 76,
das Vorhandensein oder das Fehlen einer Niederdrückung eines Bremspedals von
dem Bremsschalter 78, eine Drehzahl der Kurbelwelle 46 (das heißt eine
Kraftmaschinendrehzahl NE) von einem Kraftmaschinendrehzahlsensor 80,
eine Einlassluftmenge GA von der Luftdurchsatzmessvorrichtung 82,
die Kraftmaschinenkühlwassertemperatur
THW von dem Kühlwassertemperatursensor 84,
das Vorhandensein oder Fehlen einer Niederdrückung des Beschleunigungspedals
von dem Leerlaufschalter 86, einen Luft/Kraftstoff-Verhältniserfassungswert Vox
von dem Luft/Kraftstoff-Verhältnissensor 88,
der in dem Abgaskanal 42 vorgesehen ist, eine Drehposition
einer Nockenwelle von dem Nockenwellensensor 92 und einen
Drehwinkel (Kurbelwinkel) der Kurbelwelle von dem Kurbelwinkelsensor 90.
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Der
Kurbelwinkelsensor 90 ist ein Magnetsensor oder dergleichen,
der ein zu erfassendes Objekt (zum Beispiel Metall oder dergleichen)
erfassen kann, und er ist an einer vorbestimmten Position nahe der
Kurbelwelle 46 in der Kraftmaschine 2 vorgesehen.
Und zwar ist eine Verzahnung mit Vorsprüngen und Aussparungen, die
an einem Außenumfang
ausgebildet sind (nachfolgend als „Signalrotor” bezeichnet)
an einer vorbestimmten Position an der Kurbelwelle 46 angebracht,
und der Kurbelwinkelsensor 90 ist an einer geeigneten Position
vorgesehen, um die Anzahl der Zähne
des Signalrotors zu erfassen. Der Kurbelwinkelsensor 90 kann
den Drehwinkel der Kurbelwelle 46 (nachfolgend als „Kurbelwinkel” bezeichnet)
mit einer Auflösung
zum Beispiel von ungefähr
10° bis
30°CA erfassen.
Wenn die Kurbelwelle 46 gedreht wird, dann dreht sich der
Signalrotor auch synchron mit der Kurbelwelle 46. Bei diesem
Zustand erfasst der Kurbelwinkelsensor 90 die Anzahl der
Zähne des
Signalrotors und gibt diese zu der ECU 70 und dergleichen
als ein Pulssignal ab. Die ECU 70 zählt die von dem Kurbelwinkelsensor 90 abgegebenen
Pulssignale und wandelt diese zu einem Kurbelwinkel um. Somit erfassen
die ECU 70 und dergleichen den Kurbelwinkel. Der Kurbelwinkelsensor 90 ist
direkt in der Kraftmaschine 2 vorgesehen, und daher kann
er den Kurbelwinkel als einen absoluten Winkel erfassen.
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Der
Kurbelwinkelsensor 90 gibt ein Pulssignal zu der ECU 70 und
dergleichen ab, wenn er einen Zahn des Signalrotors erfasst. Folglich
ist das von dem Kurbelwinkelsensor 90 abgegebene Pulssignal in
dem gleichen Abgabezustand ungeachtet dessen, ob die Kurbelwelle 46 in
einer normalen Richtung oder in einer umgekehrten Richtung gedreht
wird, und daher kann die ECU 70 und dergleichen nicht erfassen,
ob die Drehung der Kurbelwelle 46 in der normalen Richtung
oder in der Umgekehrten Richtung ist.
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Auf
der Grundlage der so erhaltenen Daten steuert die ECU 70 den
Elektromotor 34, um die Drosselöffnung TA einzustellen, und
sie stellt die Einspritzzeitgebung des Kraftstoffes durch das Kraftstoffeinspritzventil 14 ein.
Wenn ein Automatikstoppzustand eingerichtet ist, dann steuert die
ECU 70 des weiteren die Kraftstoffeinspritzung von dem
Kraftstoffeinspritzventil 14, um den Betrieb der Kraftmaschine 2 automatisch
zu stoppen. Wenn ein Automatikstartzustand eingerichtet ist, dann
steuert die ECU 70 die Drehung der Kurbelwelle 46 durch
die Antriebskraft des Motor-Generators 3, die durch die
Riemenscheibe 48, den Riemen 52, die Riemenscheibe 50 und
die elektromagnetische Kupplung 48 übertragen wird, um die Kraftmaschine 2 zu
starten. Des weiteren führt
die ECU 70 eine Zündzeitgebungssteuerung und
die anderen erforderlichen Steuerungen aus.
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Der
Motor-Generator 3 ist mit der Kurbelwelle 46 durch
die Riemenscheibe 50, die Riemenscheibe 58 und
den Riemen 52 verbunden. Die mit der Kurbelwelle 46 verbundene
Kurbelwellenriemenscheibe 50 oder die mit dem Motor-Generator 3 verbundene
MG-Riemenscheibe 58 wird drehend angetrieben, wodurch Leistung
zu der anderen durch den Riemen 52 übertragen wird.
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Der
Motor-Generator 3 kann als Motor (Elektromotor) betrieben
werden, wobei er durch die aufgenommene Stromzufuhr von der Stromzufuhreinheit 5 angetrieben
wird, was später
beschrieben wird, und kann als Generator (Elektrogenerator) betrieben werden,
wenn der Motor-Generator 3 durch
Aufnahme der Drehantriebskraft von den Rädern 8 gedreht wird.
Wenn der Motor-Generator 3 als der Elektromotor dient,
dann dreht sich der Motor-Generator 3 durch die Aufnahme
der elektrischen Stromzufuhr von der Stromzufuhreinheit 5,
und er überträgt die Drehantriebskraft
zu der Kurbelwellenriemenscheibe 50, um die Kurbelwelle 46 zum
Starten der Kraftmaschine 2 zu drehen. Wenn andererseits
der Motor-Generator 3 als der Elektrogenerator dient, dann wird
die Drehantriebskraft von den Rädern 8 zu
der MG-Riemenscheibe 58 an der Seite des Motor-Generators
durch die Kurbelwelle 46 und die Kurbelwellenriemenscheibe 50 übertragen,
um den Motor-Generator 3 zu
drehen. Wenn der Motor-Generator 3 gedreht wird, dann wird
eine elektromotorische Kraft in dem Motor-Generator 3 erzeugt, und die
elektromotorische Kraft wird zu einem Gleichstrom durch die Motorsteuereinheit 4 umgewandelt,
um die elektrische Leistung zu der Stromzufuhreinheit 5 zu
führen. Somit
wird die Stromzufuhreinheit 5 geladen.
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Unter
erneuter Bezugnahme auf 1 ist ein Motorwinkelsensor 3a,
bei dem eine Hall-Sonde oder dergleichen vorzugsweise an einem Erfassungsabschnitt
angeordnet ist, an einer vorbestimmten Position in dem Motor-Generator 3 vorgesehen.
Der Motorwinkelsensor 3a kann den Drehwinkel der Welle des
Motor-Generators 3 mit hoher Auflösung mit einer Einheit von
im Wesentlichen 7,5°CA erfassen. Wenn
der Motor-Generator 3 durch Aufnahme der elektrischen Stromzufuhr
von der Stromzufuhreinheit 5 drehend angetrieben wird,
dann erfasst der Motorwinkelsensor 3a den Drehwinkel der
Welle. Insbesondere ist der Motorwinkelsensor 3a an jeweiligen Phasen
U, V und W vorgesehen, um so einen Wechselstrom der jeweiligen U-,
V- und W-Phase erfassen zu können.
Die Motorwinkelsensoren 3a erfassen jeweils einen Wechselstrom
der jeweiligen U-, V- und W-Phase, und er wandelt diesen zu einem
Pulssignal um und gibt diesen zu der Motorsteuereinheit 4 ab.
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Die
Motorsteuereinheit 4 ist in der Kraftmaschine 2 vorgesehen
und mit dem Motor-Generator 3 bzw. der Stromzufuhreinheit 5 durch
das Stromzufuhrkabel 6 verbunden. Die Motorsteuereinheit 4 ist hauptsächlich durch
einen Wechselrichter, einen Wandler, einen Steuercomputer oder dergleichen aufgebaut.
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Die
Motorsteuereinheit 4 zählt
die Anzahl der Pulssignale, die von dem vorstehend erwähnten Motorwinkelsensor 3a abgegeben
werden, und sie wandelt dadurch die Anzahl zu dem Drehwinkel der
Welle des Motor-Generators 3 um. Die Motorsteuereinheit 4 wandelt
den umgewandelten Drehwinkel der Welle zu dem Kurbelwinkel auf der
Grundlage des Drehverhältnisses
der Kurbelwinkelriemenscheibe 50 und der MG-Riemenscheibe 58 um.
Infolgedessen kann die Motorsteuereinheit 4 den Kurbelwinkel
mit hoher Auflösung
mit einer Einheit im Wesentlichen von 3°CA erfassen.
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Die
Motorsteuereinheit 4 kann erfassen, ob sich die Welle des
Motor-Generators 3 in der normalen Richtung oder in der
umgekehrten Richtung dreht. Der Abgabezustand des Pulssignals der
jeweiligen Phase U, V und W unterscheidet sich nämlich, wenn sich die Welle
des Motor-Generators 3 in der normalen Richtung und in
der umgekehrten Richtung dreht. Wenn sich die Welle des Motor-Generators 3 in der
normalen Richtung dreht, dann ist das Pulssignal der jeweiligen
Phase U, V und W in einem derartigen Abgabezustand gemäß der Phasendifferenz,
wenn das Pulssignal der U-Phase für eine vorbestimmte Zeit zuerst
abgegeben wird, danach das Pulssignal der V-Phase für eine vorbestimmte
spätere
Zeit abgegeben wird, danach das Pulssignal der W-Phase für eine vorbestimmte
Zeit später
abgegeben wird und dieses periodisch wiederholt wird. Wenn sich
die Welle des Motor-Generators 3 dazu in der umgekehrten
Richtung dreht, dann ist das Pulssignal der jeweiligen Phase U,
V und W in einem derartigen Abgabezustand, dass das Pulssignal gegenläufig zu
der normalen Drehung ist. Wenn nämlich
die Welle des Motors 3 in der umgekehrten Richtung gedreht
wird, dann werden die jeweiligen Pulssignale für die vorbestimmte Zeit in
der Reihenfolge der W-Phase, der V-Phase und der U-Phase periodisch
wiederholt. Aus diesem Grund kann die Motorsteuereinheit 4 erfassen,
ob sich die Welle des Motor-Generators 3 in
der normalen Richtung oder in der umgekehrten Richtung dreht, und
zwar auf der Grundlage der Phasendifferenz zwischen diesen.
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Als
Nächstes
werden Beispiele des Kurbelwinkelsensors 90 und des Nockenwinkelsensors 92 beschrieben.
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Wie
dies in der 3 gezeigt ist, ist ein Signalrotor 91 (in
der 2 weggelassen) an der Kurbelwelle 46 angebracht.
An dem Außenumfangsabschnitt
des Signalrotors 91, 34 sind Zähne (Vorsprungsabschnitte) 91a vorgesehen,
die bei gleichen Winkeln (hierbei um 10° beabstandet) ausgebildet sind,
wobei eine Achse der Kurbelwelle 46 eine Mittelachse ist,
und ein breiter fehlender Zahn (Abschnitt, in dem keine Zähne vorhanden
sind) 91b. Die Länge
des fehlenden Zahnabschnittes 91b entspricht zwei Zähnen 91a.
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Der
Kurbelwinkelsensor 90 ist gegenüber dem Außenumfangsabschnitt des Signalrotors 91 vorgesehen.
Wenn sich die Kurbelwelle 46 dreht, dann passieren die
Zähne 91a und
der fehlende Zahn 91b des Signalrotors 91 die
Nähe des
Kurbelwinkelsensors 90 nacheinander, wodurch ein Drehsignal
mit Pulsform (nachfolgend als „NE-Signal” bezeichnet)
einschließlich
eines Pulses entsprechend der Anzahl der Passagen der Zähne 91a und
des fehlenden Zahns 91b von dem Kurbelwinkelsensor 90 abgegeben
wird.
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Andererseits
sind drei Vorsprünge 27a, 27b und 27c an
der Außenumfangsfläche der
Einlassnockenwelle 27 vorgesehen, die mit Zwischenräumen von
90° (entsprechend
180°CA)
angeordnet sind, wobei eine Achse der Einlassnockenwelle 27 eine Mittelachse
ist. Dementsprechend beträgt
ein Raum zwischen dem Vorsprung 27a und dem Vorsprung 27 an
beiden Enden 180° (entsprechend
360°CA).
Der Nockenwinkelsensor 92 zum Erfassen der Vorsprünge 27a bis 27c und
zum Abgeben des Erfassungssignals ist gegenüber diesen Vorsprüngen 27a bis 27c vorgesehen.
Wenn die Einlassnockenwelle 27 gedreht wird, dann passieren
die Vorsprünge 27a bis 27c die
Nähe des
Nockenwinkelsensors 92. Infolgedessen wird ein Erfassungssignal
mit einer Pulsform von dem Nockenwinkelsensor 92 entsprechend
der jeweiligen Passage der Vorsprünge 27a bis 27c abgegeben.
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Hierbei
sind die Signale in den 4A, 4B, 4C und 4D gezeigt,
die von dem Kurbelwinkelsensor 90 und dem Nockenwinkelsensor 92 erhalten
werden, die in die ECU 70 eingegeben werden, wenn die Kraftmaschine 2 angetrieben wird.
Die 4A zeigt eine Wellenform der elektrischen Spannung,
die bei dem Nockenwinkelsensor 92 gemäß der Drehung der Einlassnockenwelle 27 erzeugt
wird. Die 4B zeigt die Wellenform, die durch
Umwandeln der Wellenform der elektrischen Spannung der 4A zu
dem Nockenwinkelsignal (G2-Signal) mit der Pulsform erhalten wird.
Die 4C zeigt eine Wellenform der elektrischen Spannung,
die bei dem Kurbelwinkelsensor 90 gemäß der Drehung der Kurbelwelle 46 erzeugt
wird. Die 4D zeigt eine Wellenform der
elektrischen Spannung, die durch Umwandeln der Wellenform der 4C zu
dem NE-Signal erhalten wird. Bei diesem Beispiel beträgt bei dem
NE-Signal die Anzahl
der Pulse entsprechend den Zähnen 91a 34
pro Umdrehung (360°CA)
der Kurbelwelle 46. Von diesen Drehsignalen, die von dem
Kurbelwinkelsensor 90 abgegeben werden, ist in dem Abschnitt
entsprechend dem fehlenden Zahn 91b der Raum zwischen den Pulsen
aufgrund des Fehlens von zwei Pulsen breit. Die Anzahl der Abschnitte
mit dem breiten Pulsraum beträgt
1 pro Umdrehung (360°CA)
der Kurbelwelle 46.
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Die
ECU 70 erfasst Drehphasen der Kurbelwelle 46 und
der Einlassnockenwelle 27 auf der Grundlage des NE-Signals
von dem Kurbelwinkelsensor 90 und aufgrund des Nockenwinkelsignals von
dem Nockenwinkelsensor 92. Die ECU 70 führt eine
Zylinderunterscheidung für
jeden Zylinder (#1 bis #4) auf der Grundlage der Drehphasen der
Kurbelwelle 46 und der Einlassnockenwelle 27 durch, und
sie wählt
jenen Zylinder aus, für
den die Kraftstoffeinspritzung und die Zündung unter den Zylindern (#1
bis #4) durchzuführen
ist.
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[Betrieb des Fahrzeugs]
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Als
nächstes
wird ein Betrieb des Fahrzeugs 10 beschrieben, das gemäß der vorstehenden
Beschreibung aufgebaut ist. Das Fahrzeug 10 führt verschiedenartige
Betriebsweisen gemäß verschiedenen
Betriebszuständen
durch, wie zum Beispiel ein Stopp, ein Start, eine normale Fahrt,
eine Beschleunigungsfahrt, eine Bremsfahrt, oder dergleichen.
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Die
Kraftmaschine 2 ist während
eines automatischen Stopps (Leerlaufstopp) des Fahrzeugs 10 in
einem Stoppzustand. Während
eines Antriebs von Hilfsaggregaten wie zum Beispiel ein Luftkompressor,
eine Wasserpumpe, eine Servopumpe oder dergleichen ist es in diesem
Zustand erforderlich, dass der Motor-Generator 3 die elektrische
Stromzufuhr von der Stromzufuhreinheit 5 aufnimmt und diese Hilfsaggregate
antreibt, ohne dass die Kraftmaschine 2 angetrieben wird.
Jedoch sind die Kraftmaschine 2 und der Motor-Generator 3 über den
V-Riemen und die jeweiligen Riemenscheiben drehend miteinander verbunden.
Wenn die Welle des Motor-Generators 3 gedreht wird, dann
wird daher die Drehantriebskraft zu der Kraftmaschine 2 in
diesem Zustand übertragen.
Um ausschließlich
die vorstehend beschriebenen Hilfsaggregate anzutreiben wird die
Elektromagnetkupplung betrieben, um die Drehantriebskraft von dem
Motor-Generator 3 der Kraftmaschine 2 nicht zu übertragen,
sodass sich die Kurbelwelle der Kraftmaschine 2 nicht dreht.
Dies ermöglicht
den Antrieb ausschließlich
der Hilfsaggregate ohne einen Antrieb der Kraftmaschine 2.
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Während des
Starts des Fahrzeugs 10, nämlich wenn ein Fahrer seinen
Fuß von
dem Bremspedal nimmt, während
das Fahrzeug in dem Leerlaufstoppzustand ist, dann erhöht der Motor-Generator 3 seine
Drehzahl auf eine vorbestimmte Leerlaufdrehzahl. Wenn der Fahrer
dann das Beschleunigungspedal tritt oder niederdrückt, dreht
der Motor-Generator 3 die Kurbelwelle der Kraftmaschine 2,
und die Kraftmaschine 2 wird automatisch neu gestartet.
Wenn eine vorbestimmte Zeit nach dem Lösen der Bremse verstrichen
ist, nämlich
nach jenem Zeitpunkt, wenn der Fahrer seinen Fuß von dem Bremspedal nimmt, kann
die Kraftmaschine 2 auch automatisch neu gestartet werden,
um ein optimales energetisches Verhalten zu erzielen.
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Während der
normalen Fahrt fährt
das Fahrzeug 10 durch die Antriebskraft von der Kraftmaschine 2,
die zu den Rädern 8 wie
bei einem herkömmlichen
Fahrzeug übertragen
wird. Falls die elektrische Spannung der Stromzufuhreinheit niedrig
ist, wird während
der normalen Fahrt eine Antriebskraft zu dem Motor-Generator 3 übertragen,
und der Motor-Generator 3 bewirkt eine Erzeugung von elektrischer
Energie. In Folge dessen dient der Motor-Generator 3 als
ein elektrischer Generator und lädt
die Stromzufuhreinheit 5 auf (nachfolgend wird dieser Betriebszustand
als ”Regeneration” bezeichnet).
Dadurch wird die Stromzufuhreinheit 5 stets in einem korrekten
Ladezustand gehalten.
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[Kraftmaschinenstoppsteuerung]
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Als
nächstes
wird eine Kraftmaschinenstoppsteuerung des Fahrzeugs 10 beschrieben.
Wie dies vorstehend beschrieben ist, führt das Fahrzeug 10 einen
Leerlaufstopp durch, es stoppt nämlich
die Kraftmaschine 2 automatisch, während das Fahrzeug 10 stoppt.
Wenn der Fahrer seinen Fuß von dem
Bremspedal nimmt, dann erhöht
der Motor-Generator 3 danach seine Drehzahl in einen Bereich nahe
der Leerlaufdrehzahl der Kraftmaschine 2. Wenn der Fahrer
das Beschleunigungspedal tritt oder niederdrückt, dann wird der Motor-Generator 3 betrieben,
um eine Drehantriebskraft abzugeben, und die Drehantriebskraft startet
die Kraftmaschine 2 erneut automatisch. In dieser Situation
wird, um die Fahrt des Fahrzeugs 10 während des automatischen Starts
der Kraftmaschine 2 sanft zu starten, der Kurbelwinkel
gesteuert, um bei der optimalen Kurbelwinkelstoppposition während des
Leerlaufstopps zu stoppen. Bei dem folgenden Beispiel wird eine
genaue Stoppsteuerung durch wirksames Nutzen der Trägheitsenergie
der Kraftmaschine 2 während
des Stopps des Fahrzeugs durchgeführt.
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Als
nächstes
wird ein Verhalten der Kraftmaschine beschrieben, bis die Kraftmaschine
stoppt, nachdem die Antriebskraft bei der vorbestimmten Kraftmaschinendrehzahl
NE2 gemäß der vorstehenden
Beschreibung beseitigt ist. Die 6 zeigt
die Versetzung bzw. Änderung
des Kurbelwinkels der Kraftmaschine 2 nach der Beseitigung
der Antriebskraft der Kraftmaschine 2. In der 6 zeigt
die Vertikalachse die Versetzung bzw. Änderung des Kurbelwinkels (°CA) eines
vorbestimmten Zylinders. Es ist zu beachten, dass der ”vorbestimmte
Zylinder” jener Zylinder
ist, bei dem der Verdichtungshub bewirkt wird, wenn der Kurbelwinkel
von 0° CA
zu 180°CA versetzt
wird, wie zum Beispiel der Zylinder #3. Die Horizontalachse zeigt
die Zeit (Sekunden).
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Insbesondere
zeigt die Vertikalachse die Kurbelwinkelversetzung (°CA), wenn
der Kolben entsprechend dem vorbestimmten Zylinder von dem Verdichtungshub
zu dem Ausdehnungshub wechselt, und sie zeigt die Kurbelwinkelversetzung
jeweils bei 30°CA
von dem unteren Totpunkt (0°CA)
zu dem oberen Totpunkt (180°CA).
Währenddessen
zeigt die Horizontalachse die verstrichene Zeit (0,6 (s)) von dem
Motorantriebsstoppzeitpunkt (0 (s)), bis der Kurbelwinkel des vorbestimmten
Zylinders zum Stoppen auf die optimale Kurbelwinkelstoppposition
jeweils bei 0,1 (s) gesteuert wird.
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Als
nächstes
werden die graphischen Darstellungen in der 6 beschrieben.
In der 6 sind zwei Arten von graphischen Darstellungen
gezeigt. Sie bestehen aus einer graphischen Darstellung 110 für jenen
Fall, bei dem die Kraftmaschinendrehzahl während des Stopps des Antriebsvorgangs (Motorantriebsvorgang)
durch den Motor- Generator 3 groß ist, und
aus einer graphischen Darstellung 112 für jenen Fall, bei dem diese
niedrig ist. Während
der Zeit nach 0 s bis 0,1 s zeigt nämlich die graphische Darstellung 110 mit
einem großen
Gradienten die Kurbelwinkelversetzung bzw. die Kurbelwinkeländerung,
wenn die Kraftmaschinendrehzahl während des Stopps des Motorantriebs
groß ist,
und die graphische Darstellung 112 mit einem kleinen Gradienten
zeigt die Kurbelwinkeländerung,
wenn die Kraftmaschinendrehzahl während des Stopps des Motorantriebs
niedrig ist.
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Zunächst wird
von 0 s bis zur Nähe
von 0,1 s gezeigt, dass der Kolben entsprechend dem vorbestimmten
Zylinder von dem unteren Totpunkt zu dem oberen Totpunkt bei dem
Verdichtungshub angehoben wird. Der Kolben entsprechend dem vorbestimmten
Zylinder wird zur Nähe
des oberen Totpunktes bei dem Verdichtungshub angehoben, und zwar direkt
nach Verstreichen von 0,1 s. Dabei wird die Kurbelwelle 46 der
Kraftmaschine 2 in der normalen Richtung gedreht.
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Danach
kann der Kolben entsprechend dem vorbestimmten Zylinder nicht über den
oberen Totpunkt (180°CA)
bei dem Verdichtungshub gelangen, und die Kurbelwelle der Kraftmaschine 2 wird
in der Rückwärtsrichtung
gedreht, und zwar bis ungefähr 0,3
s. Dies hat folgenden Gründe.
Als Folge der Annäherung
des Kolbens entsprechend dem vorbestimmten Zylinder an den oberen
Totpunkt des Verdichtungshubs wird die Volumenkapazität in dem
Zylinder allmählich
kleiner, und der Druck steigt an. Proportional dazu wird die Verdichtungsreaktionskraft 116 zum
Zurückdrücken des
Kolbens in dem Zylinder größer. Dementsprechend
ist die Verdichtungsreaktionskraft in der Nähe des oberen Totpunktes bei
dem Verdichtungshub in dem Zylinder am größten, und daher kann die Trägheitsenergie,
die die Kraftmaschine bei diesem Zeitpunkt aufweist, die Verdichtungsreaktionskraft
nicht überwinden.
Somit wird der Kolben entsprechend dem vorbestimmten Zylinder zur
Seite des unteren Totpunktes bei dem Verdichtungshub zurück gedrückt. Somit
kann der Kolben entsprechend dem vorbestimmten Zylinder nicht über dem
oberen Totpunkt des Verdichtungshubs gelangen, und die Kurbelwelle
der Kraftmaschine 2 wird in der Rückwärtsrichtung gedreht.
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Danach
bewegt sich der Kolben entsprechend dem vorbestimmten Zylinder zu
dem unteren Totpunkt des Verdichtungshubs, und die Kurbelwelle 46 der
Kraftmaschine 2 wird erneut in der Rückwärtsrichtung nahe bei 0,3 s
gedreht. Anschließend
wird die Kurbelwelle der Kraftmaschine 2 in der normalen Richtung
gedreht. Dies hat folgenden Grund. Zunächst senkt sich nämlich der
Kolben entsprechend dem vorbestimmten Zylinder zunächst zu
dem unteren Totpunkt des Verdichtungshubs ab. Bei dem Verdichtungshub
sind sowohl das Einlass- als auch das Auslassventil in dem geschlossenen
Zustand, und daher vergrößert sich
die Volumenkapazität
im Inneren des Zylinders allmählich,
wenn sich der Kolben zu dem unteren Totpunkt bei dem Verdichtungshub absenkt.
Folglich wird im Inneren des Zylinders ein Unterdruck erzeugt, und
der Unterdruck wird allmählich
größer. Dementsprechend
kehrt der Kolben entsprechend dem vorbestimmten Zylinder in die
Richtung des oberen Totpunktes durch eine Reaktionskraft 118 wieder
zurück,
die durch den Unterdruck hervorgerufen wird. In Folge dessen wird
die Kurbelwelle der Kraftmaschine 2 wieder in der normalen Richtung
gedreht. Danach verringert sich allmählich die Trägheitsenergie
nach ungefähr
0,3 s, die die Kraftmaschine 2 aufweist, und die Kraftmaschine 2 stoppt
nach Verstreichen von 0,6 s. Infolgedessen konvergiert die Kurbelwinkelstopposition
innerhalb eines Bereiches des Kurbelwinkels von 90°CA bis 120°CA. Falls
die Kurbelwinkelstopposition schließlich innerhalb des Bereiches
des Kurbelwinkels von ungefähr
90°CA bis
120°CA konvergiert,
dann wird davon ausgegangen, dass der Kurbelwinkel zum Stoppen auf
die optimale Kurbelwinkelstopposition gesteuert wird, und die Stopsteuerung
ist erfolgreich.
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[Kraftmaschinenstoppositionsschätzverarbeitung]
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Als
Nächstes
werden Grundlagen für
eine Kraftmaschinenstoppositionsschätzverarbeitung beschrieben,
die ein wesentlicher Bestandteil der vorliegenden Erfindung ist.
Die 7 zeigt eine schematische Konfiguration eines
Kraftmaschinenstoppositionsschätzgerätes bzw.
-berechnungsgeräts
gemäß der vorliegenden
Erfindung. Bei diesem Ausführungsbeispiel
führt eine
Motorsteuereinheit 4 die Kraftmaschinenstoppositionsschätzverarbeitung aus.
Insbesondere schätzt
die Motorsteuereinheit 4 die Kraftmaschinenstopposition,
und zwar schätzt
sie den Kurbelwinkel während
des Stoppens der Kraftmaschine auf der Grundlage des MG-Positionssignals
Smg, das von dem Motorwinkelsensor 3a abgegeben wird, des
NE-Signals Sne, das von dem Kurbelwinkelsensor 90 abgegeben
wird, des Nockenwinkelsignals (G2-Signal) Sg2, das von dem Nockenwinkelsensor 92 abgegeben
wird, und des TDC-Signals Stdc, das durch die ECU 70 erzeugt
wird. Das TDC-Signal beinhaltet zwei Signale (ein TDC1-Signal und
ein TDC2-Signal),
die später
beschrieben werden.
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Die 8 zeigt
eine Tabelle, bei der die Charakteristika des MG-Positionssignals,
des NE-Signals, des G2-Signals und des TDC-Signals organisiert sind,
die vorstehend beschrieben sind.
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Das
MG-Positionssignal ist jenes Signal, das von dem Motorwinkelsensor 3a des
Motor-Generators 3 abgegeben wird und den Drehwinkel der
Motorwelle angibt. Die Welle des Motor-Generators 3 ist mit
der MG-Riemenscheibe 58 verbunden, wie dies in der 2 gezeigt
ist, und sie ist durch einen Riemen 52 mit der Kurbelwellenriemenscheibe 50 zwischengeschaltet,
die mit der Kurbelwelle 46 verbunden ist. Während das
MG-Positionssignal keinen absoluten Winkel der Kurbelwelle angeben
kann, da ein Schlupfbetrag des Riemens vorhanden ist, kann das MG-Positionssignal
einen relativen Winkel der Kurbelwelle angeben. Gemäß dem MG-Positionssignal kann
der Kurbelwinkel mit einer Auflösung
von ungefähr
3°CA erfasst
werden, auch wenn die Auflösung von
einem Riemenscheibenverhältnis
der MG-Riemenscheibe 58 und der Kurbelwellenriemenscheibe 50 abhängt. Da
außerdem
von dem MG-Positionssignal unterschieden werden kann, ob der Motor
in der normalen Richtung oder in der Rückwärtsrichtung gemäß vorstehender
Beschreibung gedreht wird, kann ein Rückwärtsdrehsignal erzeugt werden,
das angibt, ob der Motor in der normalen Richtung oder in der Rückwärtsrichtung
gedreht wird.
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Das
NE-Signal ist ein Erfassungssignal des Zahnes 91a des Signalrotors 91,
der an der Kurbelwelle 46 gemäß der vorstehenden Beschreibung
angebracht ist, mit dem der absolute Kurbelwinkel mit einer Auflösung von
ungefähr
10°CA bis
30°CA gemäß der Anzahl
der Zähne 91a erfasst
werden kann, die an dem Signalrotor 91 vorgesehen sind.
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Das
Nockenwinkelsignal (G2) wird hauptsächlich als ein Zylinderunterscheidungssignal
verwendet, wie dies vorstehend beschrieben ist. Da die Nockenwelle
und die Kurbelwelle durch einen Steuerriemen, eine Steuerkette und
dergleichen miteinander verbunden sind, ist das G2-Signal hauptsächlich jenes
Signal, das dem absoluten Kurbelwinkel entspricht. Jedoch beinhaltet
das G2-Signal den Zeitversatz, falls die Kraftmaschine einen variablen
Ventilmechanismus (VVT) verwendet.
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Das
TDC-Signal ist jenes Signal, das die ECU 70 oder dergleichen
auf der Grundlage des NE-Signals erzeugt, das durch den Kurbelwinkelsensor 90 abgegeben
wird, und das TDC-Signal gibt den Zeitzyklus des TDC an. Folglich
können
360°CA des absoluten
Kurbelwinkels mit dem TDC-Signal erfasst werden.
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Bei
Verwendung eines Magnetresonanzelement-Sensors bzw. MRE-Sensors
kann die Sensorabgabe auch dann erhalten werden, wenn die Kraftmaschinendrehzahl
(Kurbelwellendrehung) niedrig ist, und somit kann jedes Signal erhalten
werden.
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(Grundlagen für die Kurbelwinkelschätzung)
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Als
Nächstes
werden Grundlagen für
ein Kurbelwinkelschätzverfahren
gemäß der vorliegenden
Erfindung beschrieben. Die vorliegende Erfindung schätzt den
Kurbelwinkel unter Berücksichtigung
der Rückwärtsdrehung
der Kraftmaschine, und dies wird unter Bezugnahme auf die 9A und 9B beschrieben.
Es ist bekannt, dass sich die Kraftmaschine direkt vor dem Stopp
der Kraftmaschine in den meisten Fällen im Allgemeinen rückwärts dreht,
wenn die Kraftmaschine während
des Leerlaufstops und dergleichen gestoppt wird. Dies ist ähnlich wie
bei dem Stopsteuerverfahren unter Verwendung der vorstehend erwähnten Trägheitsenergie. Der
Kurbelwinkelsensor kann den absoluten Winkel der Kurbelwelle erfassen,
aber er kann nicht die Drehrichtung der Kurbelwelle erfassen. Der
Kurbelwinkelsensor kann nämlich
nicht erfassen, ob sich die Kurbelwelle in der normalen Richtung
oder in der Rückwärtsrichtung
dreht. Wenn die Kraftmaschinenstopposition nicht durch Erfassen
der Rückwärtsdrehung
der Kurbelwelle geschätzt
wird, wird der Kurbelwinkel unter der Annahme berechnet, dass sich
die Kurbelwelle in der normalen Richtung dreht, selbst dann wenn
sich die Kurbelwelle direkt vor dem Stop der Kraftmaschine tatsächlich in
der Rückwärtsrichtung
dreht, und daher kann der Kurbelwinkel während des Stoppens der Kraftmaschine
nicht genau geschätzt
werden. Selbst wenn der Kurbelwinkel innerhalb eines Bereiches,
in dem die Kraftmaschinendrehzahl niedrig ist, durch Verwenden eines MRE-Sensors
und dergleichen erfasst wird, wird, wenn nicht erfasst werden kann,
dass sich die Kurbelwelle durch die Verdichtungsreaktionskraft und dergleichen
rückwärts dreht,
der Kurbelwinkel addiert, obwohl sich die Kurbelwelle tatsächlich in
der Rückwärtsrichtung
dreht, und ein Fehler tritt bei dem Schätzergebnis der Kraftmaschinenstopposition
auf. Bei der vorliegenden Erfindung kann der Kurbelwinkel bei einer
Zeit des Stoppens der Kraftmaschine genau geschätzt werden, indem das Rückwärtsdrehungssignal
verwendet wird, das der Motorwinkelsensor 3a abgibt.
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Die 9A zeigt
ein Beispiel, bei dem der Kurbelwinkel auf der Grundlage des von
dem Motorwinkelsensor 3a abgegebenen MG-Positionssignals und
des von dem MG-Positionssignal
erzeugten Rückwärtsdrehsignals
geschätzt
wird. Bei diesem Beispiel wird das Riemenscheibenverhältnis der MG-Riemenscheibe 58 und
der Kurbelwellenriemenscheibe 50 als 1:2,5 angenommen,
wie dies in der 9B gezeigt ist. Aus diesem Riemenscheibenverhältnis entsprechen
2,5 Umdrehungen der Welle des Motor-Generators 3 einer
Umdrehung der Kurbelwelle 46, und der Drehwinkel von 7,5° des Motor-Generators 3 entspricht
dem Kurbelwinkel von 3°CA.
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Wenn
angenommen wird, dass das MG-Positionssignal einen Puls jeweils
bei einem Drehwinkel von 7,5° des
Motor-Generators
abgibt (als „Motordrehwinkel” bezeichnet),
entspricht in der 9A eine Pulsperiode des MG-Positionssignals
dem Kurbelwinkel von 3°CA.
Bei der Stoppositionsschätzung wird
nämlich
durch die Kurbelwinkelschätzverarbeitung
während
des Stoppens der Kraftmaschine der Kurbelwinkel unter Bezugnahme
auf das Rückwärtsdrehsignal
addiert und subtrahiert, wie dies in der 9A gezeigt
ist, wodurch der genaue Kurbelwinkel erhalten werden kann.
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Die 9A zeigt
Beispiele der Wellenform des MG-Positionssignals
und des Rückwärtsdrehsignals
zum Beispiel in jenem Fall, wenn die zuerst in der normalen Richtung
gedrehte Kurbelwelle bei der Position des geschätzten Kurbelwinkels von 106° rückwärts gedreht
wird und um den Kurbelwinkel von 9°CA weiter gedreht wird, und
dann wieder ihre Richtung umkehrt, so dass sie in der normalen Richtung dreht.
Auch wenn die Drehung der Kraftmaschine eine Rückwärtsdrehung bei einem Zeitpunkt
direkt vor dem Stop der Kraftmaschine oder dergleichen bewirkt,
ist es möglich,
den genauen Kurbelwinkel während
des Kraftmaschinenstopps zu schätzen, falls
die arithmetische Verarbeitung des Kurbelwinkels unter Verwendung
des Rückwärtsdrehsignals durchgeführt wird,
das von dem Motorwinkelsensor abgegeben wird.
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Bei
dem in den 9A und 9B gezeigten
Beispiel wird der Kurbelwinkel durch Kombinieren des MG-Positionssignals
und des Rückwärtsdrehsignals
arithmetisch verarbeitet, aber der Kurbelwinkel kann durch Kombinieren
des NE-Signals oder der TDC-Signals anstelle des MG-Positionssignals
geschätzt
werden, welches das Rückwärtsdrehsignal ist.
Durch Ausführen
einer arithmetischen Verarbeitung der Signale, die den Kurbelwinkel
angeben, die nicht auf das MG-Positionssignal
beschränkt
sind, kann nämlich
angesichts des von dem Motorwinkelsensor erhaltenen Rückwärtsdrehsignals
der genaue Kurbelwinkel auch dann berechnet werden, wenn sich die
Kurbelwelle während
des Stoppens der Kraftmaschine rückwärts dreht.
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(Erstes Beispiel)
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Als
Nächstes
wird ein erstes Beispiel der vorliegenden Erfindung beschrieben.
Das erste Beispiel führt
eine Kurbelwinkelschätzung
mit hoher Genauigkeit durch, indem die Abgaben von dem Motorwinkelsensor
an der Seite des Motor-Generators 3 und des Kurbelwinkelsensors
und des Nockenwinkelsensors an der Seite der Kraftmaschine kombiniert
werden.
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Wie
dies in der Tabelle in der 8 gezeigt ist,
ist es das MG-Positionssignal, welches den Kurbelwinkel mit der
höchsten
Genauigkeit erfassen kann. Jedoch kann der absolute Kurbelwinkel
nicht von dem MG-Positionssignal erhalten werden. Folglich wird
der Kurbelwinkel durch das MG-Positionssignal, das die höchste Genauigkeit
hat, berechnet, und eine Korrektur wird unter Verwendung des TDC-Signals
oder des NE-Signals durchgeführt,
die die absolute Kurbelposition angeben, wodurch der Kurbelwinkel
mit hoher Genauigkeit geschätzt
bzw. berechnet wird.
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Die 10 zeigt
das konkrete Beispiel. Mit dem MG-Positionssignal kann der Kurbelwinkel
mit einer Auflösung
von 3°CA
gemäß der vorstehenden Beschreibung
erfasst werden. Dementsprechend wird der Kurbelwinkel auf der Grundlage
des MG-Positionssignals berechnet. Hierbei wird der Kurbelwinkel
unter Berücksichtigung
der Drehrichtung der Kraftmaschine, und zwar durch Verwenden des Rückwärtsdrehsignals,
berechnet.
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Währenddessen
ist das NE-Signal jenes Signal, das durch Erfassen der Zähne 91a des
Signalrotors 91 erhalten wird, der an der Kurbelwelle 46 angebracht
ist, und eine Pulsabgabe ist in dem Abschnitt des fehlenden Zahnes 91b nicht
vorhanden (entsprechend zwei Pulsen bei diesem Beispiel). Der Abschnitt
des fehlenden Zahnes 91b entspricht der Position direkt
vor dem oberen Totpunkt (TDC) bei einem spezifischen Zylinder der
Kraftmaschine 2. Wie dies in der 10 gezeigt
ist, ist der obere Totpunkt des Zylinders daher direkt nach dem
Abschnitt des NE-Signals
entsprechend dem fehlenden Zahn angeordnet. Folglich erzeugt die
ECU 70 das in der 10 gezeigte
TDC-Signal, nämlich
das Signal, das den Puls entsprechend dem oberen Totpunkt bei dem
Zylinder jeweils bei 360°CA
auf der Grundlage des NE-Signals abgibt. Des weiteren führt die
ECU 70 eine Berechnung aus, um das TDC-Signal zu teilen,
um ein Signal zu erzeugen, dessen Niveau sich jeweils bei 180°CA ändert (ein
TDC2-Signal in der 10). Das TDC-Signal und das
TDC2-Signal geben den absoluten Kurbelwinkel an. Folglich wird das Kurbelwinkelsignal,
das auf der Grundlage des MG-Positionssignals mit hoher Auflösung erhalten wird,
auf der Grundlage des TDC-Signals oder des TDC2-Signals korrigiert
bzw. abgeglichen. Somit kann der absolute Kurbelwinkel mit hoher
Genauigkeit erhalten werden.
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Insbesondere
werden die Zeitgebung bei 180°CA
des Kurbelwinkels, die auf der Grundlage des MG-Positionssignals erhalten wird (nachfolgend als „MG-Schätzkurbelwinkel” bezeichnet)
und die Zeitgebung bei 180°CA,
welche durch das TDC2-Signal angegeben wird, miteinander verglichen,
wie dies in der 10 gezeigt ist. Da das MG-Positionssignal
einen aufsummierten Fehler aufgrund des Schlupfes des Riemens aufweist,
der die MG-Riemenscheibe
mit der Kurbelwellenriemenscheibe verbindet, wird der Fehlerbetrag
auf der Grundlage des TDC2-Signals korrigiert. Die Kurbelwinkelschätzung wird
nämlich
mit einer hohen Genauigkeitseinheit (bei diesem Beispiel 3°CA) auf der
Grundlage des MG-Positionssignals durchgeführt, und der so erhaltene MG-Schätzkurbelwinkel
wird jeweils bei 180°CA auf
der Grundlage des TDC2-Signals korrigiert, das den absoluten Kurbelwinkel
angibt. In der Praxis ist es geeignet, den MG-Schätzkurbelwinkel
auf der Grundlage des MG-Positionssignals hoch zu zählen und
den MG-Schätzkurbelwinkel
jeweils bei 180°CA auf
der Grundlage des TDC2-Signals zurückzusetzen.
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Das
vorstehend beschriebene Verfahren zum Erzeugen des TDC2-Signals
zum Durchführen der
Korrektur jeweils bei 180°CA
ist nur ein Beispiel. Ein beliebiges Verfahren kann übernommen
werden, das das MG-Schätzkurbelwinkelsignal
korrigiert, indem das Signal auf der Grundlage des NE-Signals oder des
TDC-Signals verwendet wird, welches den absoluten Kurbelwinkel angibt.
Zum Beispiel kann ein Signal, dessen Niveau sich jeweils bei 90°CA ändert, auf
der Grundlage des TDC-Signals erzeugt werden, und das MG-Schätzkurbelwinkelsignal
kann jeweils bei 90°CA
unter Verwendung dieses Signals korrigiert werden. Das MG-Schätzkurbelwinkelsignal kann
jeweils bei 30°CA
unter Verwendung des NE-Signals selbst korrigiert werden, das eine
Genauigkeit von 30°CA
aufweist. Alternativ kann der MG-Schätzkurbelwinkel jeweils bei
720°CA unter
Verwendung des G2-Signals korrigiert werden. Da das G2-Signal das
Zylinderunterscheidungssignal ist, kann der MG-Schätzkurbelwinkel
korrigiert werden, und die Zylinderunterscheidung kann gleichzeitig
durchgeführt
werden, indem das G2-Signal verwendet wird, wodurch der Hub des
jeweiligen Zylinders während des
Stoppens der Kraftmaschine erkannt wird.
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Da
der MG-Positionssensor den Motordrehwinkel in jener Zeit erfassen
kann, wenn die Kraftmaschinendrehzahl niedrig ist (siehe 8),
ist es möglich,
den Kurbelwinkel nach jenem Zeitpunkt der niedrigen Kraftmaschinendrehzahl
bis zu dem Stop der Kraftmaschine ungeachtet dessen genau zu schätzen, ob
der MPU-Sensor oder der MRE-Sensor als der Kurbelwinkelsensor und
der Nockenwinkelsensor verwendet wird.
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Als
Nächstes
wird der Fluss der vorstehend erwähnten Kurbelwinkelschätzverarbeitung
unter Bezugnahme auf eine Flusskarte in der 11 beschrieben.
Diese Verarbeitung wird durch die Motorsteuereinheit 4 unter
Verwendung der Signale durchgeführt,
die von den jeweiligen Sensoren und der ECU abgegeben werden, wie
dies in der 7 gezeigt ist.
-
Zunächst nimmt
die Motorsteuereinheit 4 das MG-Positionssignal Smg von dem Motorwinkelsensor 3a auf,
sie nimmt das NE-Signal Sne von dem Kurbelwinkelsensor 90 auf,
sie nimmt das G2-Signal Sg2 von dem Nockenwinkelsensor 92 auf,
und sie nimmt das TDC-Signal Stdc von der EUC auf (Schritt S1).
Dann berechnet die Motorsteuereinheit 4 den MG-Schätzkurbelwinkel
auf der Grundlage des MG-Positionssignals
(Schritt S2). Bei dieser Gelegenheit erzeugt die Motorsteuereinheit 4 das
Rückwärtsdrehsignal
auf der Grundlage des MG-Positionssignals, und sie berechnet den
MG-Schätzkurbelwinkel
angesichts der Drehrichtung der Kurbelwelle. Dieser Schritt wird
auf der Grundlage des MG-Positionssignals kontinuierlich durchgeführt, und
der MG-Schätzkurbelwinkel
wird kontinuierlich berechnet.
-
Als
Nächstes
bestimmt die Motorsteuereinheit 4, ob die Korrekturzeitgebung
bzw. Korrekturzeit des MG-Schätzkurbelwinkels
erreicht ist oder nicht (Schritt S3). Die Korrekturzeitgebung unterscheidet sich
je nach Signal, das zur Korrektur verwendet wird. Falls zum Beispiel
die Motorsteuereinheit 4 den MG-Schätzkurbelwinkel jeweils bei
180°CA auf
der Grundlage des vorstehend erwähnten
TDC2-Signals korrigiert,
dann überwacht
die Motorsteuereinheit 4 das TDC2-Signal, und sie bestimmt
die Korrekturzeitgebung, wenn sie die Niveauänderung des TDC2-Signals erfasst.
Falls die Motorsteuereinheit 4 den MG-Schätzkurbelwinkel
unter Verwendung des NE-Signals korrigiert, dann bestimmt sie, dass
die Korrekturzeitgebung bei dem jeweiligen Puls des NE-Signals erreicht
ist. Wenn die Motorsteuereinheit 4 die Korrekturzeitgebung
bestimmt (Schritt S3; JA), dann korrigiert die Motorsteuereinheit 4 den MG-Schätzkurbelwinkel
unter Verwendung des TDC-Signals, des NE-Signals und dergleichen (Schritt
S4). In dem Beispiel gemäß der 10 wird bei
dem Zeitpunkt einer Niveauänderung
des TDC2-Signals der MG-Schätzkurbelwinkel
durch die Motorsteuereinheit 4 so zurückgesetzt, dass der absolute
Kurbelwinkel, den das TDC2-Signal angibt, mit dem MG-Schätzkurbelwinkel
zusammenfällt.
Bis der Befehl zum Beenden der Schätzverarbeitung abgegeben wird,
wird die Verarbeitung von den Schritten S1 bis S4 fortgesetzt. Der
MG-Schätzkurbelwinkel wird
nämlich
berechnet, und die Korrektur wird wiederholt durchgeführt. Infolge
dessen kann die Motorsteuereinheit 4 den absoluten Kurbelwinkel
mit hoher Genauigkeit unter Berücksichtigung
der Rückwärtsdrehung
der Kurbelwelle schätzen.
-
Im
Falle der Stoppsteuerung des Fahrzeugs wird diese Kurbelwinkelschätzverarbeitung
kontinuierlich durchgeführt.
Dann wird die Kurbelwinkelschätzverarbeitung
beendet, wenn zum Beispiel erfasst wird, dass das Fahrzeug gestoppt
ist, und der Wert des MG-Schätzkurbelwinkels
während
dieser Zeit gibt die Kraftmaschinenstoppposition an. Es ist zu beachten,
dass die Kurbelwinkelschätzverarbeitung
selbstverständlich
bei einer anderen Gelegenheit außer dem Stoppen der Kraftmaschine
ausführbar
ist.
-
(Zweites Ausführungsbeispiel)
-
Als
Nächstes
wird ein zweites Beispiel der vorliegenden Erfindung beschrieben.
Das zweite Beispiel soll die Korrektur des MG-Schätzkurbelwinkels bei
der Kurbelwinkelschätzverarbeitung
durchführen, die
bei dem ersten Beispiel gezeigt ist, und zwar nur dann, wenn die
Kraftmaschinendrehzahl innerhalb des vorbestimmten Bereiches ist.
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Wie
dies bei dem ersten Beispiel vorstehend beschrieben ist, wird der
MG-Schätzkurbelwinkel
auf der Grundlage des MG-Positionssignals berechnet, um den Kurbelwinkel
mit hoher Genauigkeit zu schätzen,
und der so berechnete MG-Schätzkurbelwinkel wird
gemäß dem TDC-Signal
und dergleichen korrigiert. Jedoch in jenem Zustand, wenn die Kraftmaschinendrehzahl
groß ist
(zum Beispiel 4000 U/min oder mehr), dann wird die arithmetische
Rechenlast bei der Schätzung
des MG-Schätzkurbelwinkels
und deren Korrekturverarbeitung ausgesprochen hoch. Wenn andererseits
die Kraftmaschinendrehzahl zu niedrig ist, dann ist die Zuverlässigkeit
des Abgabesignals von dem Kurbelwinkelsensor niedrig. Die Genauigkeit
eines normalen Kurbelwinkelsensors verringert sich normalerweise
bei einer Kraftmaschinendrehzahl, die zum Beispiel kleiner als ungefähr 300 U/min
ist. Daher wird die Korrektur des MG-Schätzkurbelwinkels
nur dann durchgeführt,
wenn die Kraftmaschinendrehzahl innerhalb eines vorbestimmten Bereiches
ist. Infolge dessen ist es möglich,
jene Probleme zu vermeiden, dass die für die Kurbelwinkelschätzverarbeitung
erforderliche arithmetische Rechenlast aufgrund einer übermäßig großen Kraftmaschinendrehzahl übermäßig groß ist, so
dass sie die anderen Verarbeitungen überlagert, und die Korrekturgenauigkeit
des MG-Schätzkurbelwinkels
kann aufgrund der übermäßig niedrigen
Kraftmaschinendrehzahl nicht gewährleistet
werden.
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Wenn
insbesondere diese Kurbelwinkelschätzverarbeitung während der
Kraftmaschinenstoppsteuerung unter Verwendung der vorstehend erwähnten Trägheitsenergie
durchgeführt
wird, dann wird die Kraftmaschinendrehzahl innerhalb eines geeigneten
Bereiches während
der Überwachung
stabilisiert. Daher kann durch Ausführen der Korrektur während dieser
Zeit die Kurbelwinkelschätzung (nämlich die
Kraftmaschinenstopppositionsschätzung)
während
des Stoppens der Kraftmaschine mit günstiger Genauigkeit durchgeführt werden.
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Die 12 zeigt
ein Flussdiagramm der Kurbelwinkelschätzverarbeitung bei diesem Beispiel.
Die Flusskarte des in der 12 gezeigten
zweiten Beispieles ist gleich der Flusskarte des in der 11 gezeigten
ersten Beispieles, außer
dass ein Schritt S3-1 eingefügt
ist. Wenn nämlich
die Korrekturzeitgebung erreicht ist (Schritt S3; JA), dann nimmt
die Motorsteuereinheit 4 die Kraftmaschinendrehzahl von der
ECU 70 auf, und sie bestimmt, ob diese innerhalb des vorbestimmten
Bereiches ist oder nicht (Schritt S3-1). Der vorbestimmte Kraftmaschinendrehzahlbereich
kann zum Beispiel 300 bis 2000 U/min betragen. Wenn die Kraftmaschinendrehzahl
innerhalb des vorbestimmten Bereiches ist, dann korrigiert die Motorsteuereinheit 4 den
MG-Schätzkurbelwinkel (Schritt S4).
Wenn die Kraftmaschinendrehzahl nicht innerhalb des vorbestimmten
Bereiches ist, dann führt
die Motorsteuereinheit 4 keine Korrektur durch, und es
wird zu dem Schritt S1 zurückgekehrt.
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(Drittes Beispiel)
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Als
Nächstes
wird ein drittes Beispiel der vorliegenden Erfindung beschrieben.
Bei dem dritten Beispiel wird bei der Kurbelwinkelschätzverarbeitung gemäß dem ersten
Beispiel der Fehler aufgezeichnet, wenn der MG-Schätzkurbelwinkel
korrigiert wird, und ein Fehlerbereich bzw. Standardfehlerbereich wird
bestimmt. Wenn ein großer
Fehler erfasst wird, der den Standardfehlerbereich überschreitet,
dann wird bestimmt, dass er durch einen vorübergehenden Faktor wie zum
Beispiel eine Störgröße hervorgerufen
wird, und eine Korrektur wird nicht durchgeführt. Hinsichtlich des bei dem
MG-Schätzkurbelwinkel
enthaltenen Fehlers sind hauptsächlich
ein Fehler, der durch den Schlupf des Riemens 52 hervorgerufen wird,
der die MG-Riemenscheibe 58 mit der Kurbelwellenriemenscheibe 50 verbindet,
und ein arithmetischer Rechenfehler denkbar, wenn der MG-Schätzkurbelwinkel
auf der Grundlage des MG-Positionssignals
berechnet wird. Jedoch wird davon ausgegangen, dass der Fehler aufgrund
des Schlupfes des Riemens innerhalb eines bestimmten Bereiches gemäß der Struktur
des Riemens und den Riemenscheibenabschnitten liegt, und dass der
arithmetische Rechenfehler des MG-Schätzkurbelwinkels
innerhalb eines bestimmten Bereiches liegt. Wenn daher ein großer Fehler
vorübergehend
erfasst wird, der einen derartigen Bereich überschreitet, dann wird nicht
davon ausgegangen, dass es ein Fehler ist, der regelmäßig auftritt,
sondern es wird vielmehr davon ausgegangen, dass er durch einen
anderen plötzlichen
Faktor wie zum Beispiel eine Störgröße hervorgerufen
wird.
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Ein
für den
Fehler verantwortlicher plötzlicher
Faktor kann eine Störgröße bei dem
Abgabesignal von dem Kurbelwinkelsensor sein. Ein anderer Faktor
kann der Einfluss des fehlenden Zahnes 91b des Signalrotors 91 sein.
Wie dies in der 4D und der 10 gezeigt
ist, hat das NE-Signal keinen Puls bei den Abschnitten entsprechend
dem fehlenden Zahn 91b des Signalrotors 91. Die
ECU 70 erfasst die Abschnitte entsprechend diesem fehlenden
Zahn 91b, nämlich
jene Abschnitte, bei denen der Puls in einer vorbestimmten Periode
nicht vorhanden ist, und sie erzeugt das TDC-Signal (siehe 10). Wenn
sich jedoch die Kraftmaschinendrehzahl plötzlich ändert, zum Beispiel während einer
Stoppsteuerung der Kraftmaschine und dergleichen, dann ändert sich
plötzlich
ein Zeitintervall zwischen den Pulsen, die bei dem NE-Signal enthalten
sind. Wenn die Kraftmaschinendrehzahl plötzlich verringert wird, dann
wird auch in jenem Abschnitt, der mit den Zähnen 91a versehen
ist, welcher nicht der Abschnitt des fehlenden Zahnes ist, das Zeitintervall
zwischen den einander angrenzenden Pulsen hinsichtlich der Zeit bei
dem NE-Signal lang, und es ist wahrscheinlich, dass die ECU 70 dieses
als einen Pulsfehlabschnitt aufgrund des fehlenden Zahnes fälschlicherweise bestimmt,
und sie erzeugt ein fehlerhaftes TDC-Signal. In einem derartigen
Fall beinhalten der MG-Schätzkurbelwinkel
und der durch das TDC-Signal
und dergleichen angegebene Kurbelwinkel einen großen Fehler,
der das Standardfehlerniveau überschreitet.
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Angesichts
dessen wird bei diesem Beispiel der Fehler während dieser Zeit gespeichert,
wenn der MG-Schätzkurbelwinkel
unter Verwendung des TDC-Signals und dergleichen korrigiert wird,
und der Standardfehlerbereich wird auf der Grundlage der Fehler
der einzelnen Erfassungen bestimmt. Der Standardfehlerbereich hat
nämlich
den Fehler mit einem derartigen Niveau, bei dem davon ausgegangen wird,
dass er durch den vorstehend erwähnten Schlupf
des Riemens hervorgerufen wird, oder den arithmetischen Rechenfehler
während
der Berechnung des MG-Schätzkurbelwinkels.
Wenn ein Fehler erfasst wird, der den Standardfehlerbereich während der
Korrektur des MG-Schätzkurbelwinkels überschreitet,
dann wird die Korrektur während
dieser Zeit nicht durchgeführt.
Dies kann einen plötzlichen
Fehler ausschließen,
der durch eine Störgröße und den vorstehend
erwähnten
fehlenden Zahn des Signalrotors hervorgerufen wird. Der Fehler,
der einen derartigen Standardfehlerbereich überschreitet, erscheint normalerweise
plötzlich,
aber wenn dieser wiederholt erfasst wird, dann ist es möglich, dass
eine neue Ursache eines derartigen Fehlers aufgetreten ist, und
in jenem Fall kann eine Korrektur ausgeführt werden, und ein derartig
großer
Fehler kann permanent korrigiert werden.
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Eine
Flusskarte der Kurbelwinkelschätzverarbeitung
gemäß diesem
Beispiel ist in der 13 gezeigt. In der 13 sind
Schritte S11 bis S13 gleich den Schritten S1 bis S3 bei dem in der 11 gezeigten
ersten Beispiel. Wenn die Korrekturzeitgebung erreicht ist, dann
erfasst die Motorsteuereinheit 4 einen Fehler des MG-Schätzkurbelsignals
und des TDC-Signals und dergleichen, die für die Korrektur vor dem Ausführen der
Korrektur verwendet werden (Schritt S14), und sie bestimmt, ob dieser
innerhalb des vorstehend erwähnten
Standardfehlerbereiches ist oder nicht (Schritt S15). Nur wenn dieser
innerhalb des Standardfehlerbereiches ist (Schritt S15; JA), dann
wird die Korrektur ausgeführt
(Schritt S16). Die Motorsteuereinheit 4 speichert den Fehler
während der
Korrektur, und sie verwendet diesen für die Bestimmung, zum Auffrischen
und dergleichen des Standardfehlerbereiches. Wenn der Befehl zum
Beenden der Schätzverarbeitung
auftritt, dann wird die Verarbeitung beendet (Schritt S17).
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Für eine vorbestimmte
Zeitperiode nach dem Start der Kurbelwinkelschätzverarbeitung wurde der Standardfehlerbereich
noch nicht bestimmt, und daher ist es erforderlich, die Korrektur
auszuführen,
wobei das Ergebnis bei dem Schritt S15 auf „JA” für alle Fehler festgelegt wird.
Nachdem der Standardfehlerbereich auf der Grundlage des Fehlers
bestimmt wurde, der durch die Korrektur über eine vorbestimmte Anzahl
erhalten wird, dann ist dieser zum Durchführen einer Bestimmung dessen
geeignet, ob die Korrektur durchgeführt werden soll oder nicht,
und zwar auf der Grundlage des Standardfehlerbereiches bei dem Schritt
S15.
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(Viertes Beispiel)
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Ein
viertes Beispiel ist ein abgewandeltes Beispiel von dem dritten
Beispiel, und es soll ein Zustandssignal erzeugen, welches angibt,
ob die Kurbelwinkelschätzverarbeitung
stabil durchgeführt
wird oder nicht, und zwar ob die Genauigkeit der Kurbelwinkelschätzung ausreicht
oder nicht, nämlich
auf der Basis des Fehlers während
der Korrektur des MG-Schätzkurbelwinkels.
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Wie
dies vorstehend beschrieben ist, liegt der Fehler zwischen dem MG-Schätzkurbelwinkel und
dem absoluten Kurbelwinkel, der auf der Grundlage des TDC-Signals
oder dergleichen erhalten wird, innerhalb des vorstehend erwähnten Standardfehlerbereiches,
während
die Kurbelwinkelschätzverarbeitung
mit hoher Genauigkeit stabil ausgeführt wird. Wenn der Fehler nicht
innerhalb des Standardfehlerbereiches liegt, dann kann in umgekehrter Weise
davon ausgegangen werden, dass die Kurbelwinkelschätzverarbeitung
in einem instabilen Zustand ist, nämlich in einem Zustand, in
dem die Schätzgenauigkeit
nicht ausreicht und das geschätzte
Ergebnis aufgrund irgendeines Faktors nicht zuverlässig ist.
Daher legt die Motorsteuereinheit 4 eine Zustandsmarke
wie zum Beispiel eine Schätzgenauigkeitsmarke
fest. Wenn der Fehler innerhalb des Standardfehlerbereiches bei
einem Schritt S15 in der 13 liegt,
dann wird die Schätzgenauigkeitsmarke eingeschaltet
(EIN) (was den Zustand angibt, dass die Schätzgenauigkeit sichergestellt
ist), und wenn der Fehler außerhalb
des Standardfehlerbereiches liegt, dann wird die Schätzgenauigkeitsmarke
ausgeschaltet (AUS) (was den Zustand angibt, in dem die Schätzgenauigkeit
unzureichend ist). Folglich kann noch einfacher unter Bezugnahme
auf die Schätzgenauigkeitsmarke
bestimmt werden, ob das Schätzergebnis
der Kurbelwinkelschätzverarbeitung
zuverlässig
ist oder nicht, die während
der Stopppositionssteuerung ausgeführt wird.
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Auf
der Grundlage der Schätzgenauigkeitsmarke
können
verschiedene Gegenmaßnahmen
eingeleitet werden. Wenn zum Beispiel die Schätzgenauigkeitsmarke während der
Kraftmaschinenstoppsteuerung wie zum Beispiel bei einem Leerlaufstopp
ausgeschaltet ist (AUS), dann wird das Kraftmaschinenstopppositionsschätzergebnis
in diesem Zeitraum als unzuverlässig
bestimmt, und die Kraftmaschinenstoppsteuerung kann unterbrochen werden.
Wenn außerdem
die Schätzgenauigkeitsmarke
ausgeschaltet ist (AUS), dann kann eine vorbestimmte Verarbeitung
ausgeführt
werden, wenn die Kraftmaschine beim nächsten Mal gestartet wird.
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(Abgewandeltes Beispiel)
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Bei
den vorstehend beschriebenen Beispielen gemäß der 7 werden
das MG-Positionssignal Smg von dem Motorwinkelsensor 3a,
das NE-Signal Sne von dem Kurbelwinkelsensor 90, das G2-Signal
Sg2 von dem Nockenwinkelsensor 92 und das TDC-Signal Stdc
von der ECU 70 der Motorsteuereinheit 4 zugeführt, und
die Motorsteuereinheit 4 führt die vorstehend erwähnte Kurbelwinkelschätzverarbeitung
aus. Im Gegensatz dazu kann die ECU 70 die Kurbelwinkelschätzverarbeitung
ausführen.
Die Konfiguration für
diesen Fall ist in der 14 gezeigt. Wenn die ECU 70 die
Kurbelwinkelschätzverarbeitung
ausführt,
dann werden das MG-Positionssignal Smg von dem Motorwinkelsensor 3a,
das NE-Signal Sne von dem Kurbelwinkelsensor 90 und das
G2-Signal Sg2 von dem Nockenwinkelsensor 92 ausschließlich der
ECU 70 zugeführt.
Die ECU 70 verwendet diese Signale sowie das TDC-Signal,
welches die ECU 70 auf der Grundlage des NE-Signals selbst
erzeugt, und sie führt
die vorstehend erwähnte Kurbelwinkelschätzverarbeitung
aus. Falls dies erforderlich ist, dann führt die ECU 70 das
Steuerbefehlssignal Sc der Motorsteuereinheit 4 zu, um
dadurch den Motor-Generator 3 auf der Grundlage des Schätzergebnisses
zu steuern. Die Motorsteuereinheit 4 treibt den Motor-Generator 3 auf
der Grundlage des Steuerbefehlssignals Sc an, und sie führt die Stoppsteuerung,
die Startsteuerung und dergleichen der Kraftmaschine aus.
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Bei
der vorstehend beschriebenen Erläuterung
sind das Öko-Fahrzeug und das
Hybridfahrzeug als Beispiele gezeigt, bei denen der Motor-Generator mit
der Kurbelwelle der Kraftmaschine gekoppelt ist. Jedoch kann die
vorliegende Erfindung auf ein Fahrzeug angewendet werden, das einen
Motor ausschließlich
zum Zwecke des Starts der Kraftmaschine aufweist, und der keine
Funktion zur Erzeugung einer elektrischen Leistung aufweist und
der mit der Kurbelwelle verbunden ist.
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Wie
dies vorstehend gemäß dem Kraftmaschinenstopppositionsberechnungsgerät der vorliegenden
Erfindung beschrieben ist, kann die Kraftmaschinenstoppposition
genau geschätzt
werden, da die Rückwärtsdrehung
der Kraftmaschine durch den Motorwinkelsensor zum Erfassen der Drehung
des Motor-Generators
erfasst wird und der Kurbelwinkel angesichts der Drehrichtung der
Kraftmaschine geschätzt
wird. Da außerdem
der Kurbelwinkel durch Korrigieren des relativen Kurbelwinkels mit hoher
Auflösung
geschätzt
wird, der auf der Grundlage des Motorpositionssignals erhalten wird,
wobei der absolute Kurbelwinkel auf der Grundlage des Kurbelwinkelsensors
oder dergleichen erhalten wird, kann der absolute Kurbelwinkel mit
hoher Genauigkeit geschätzt
werden. Infolge dessen kann die Stoppposition der Kraftmaschine
während
des Leerlaufstopps und dergleichen mit hoher Genauigkeit geschätzt werden.
Des weiteren sind die für
die Schätzung
erforderlichen Sensoren jene, die in herkömmlicher Weise verwendet werden,
und der Rechenvorgang selbst ist nicht so kompliziert, und somit kann
die Schätzung
unter geringen Kosten ausgeführt
werden.