DE1019168B - Bildwerfer mit selbsttaetiger Signalgebung - Google Patents
Bildwerfer mit selbsttaetiger SignalgebungInfo
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- DE1019168B DE1019168B DEW15233A DEW0015233A DE1019168B DE 1019168 B DE1019168 B DE 1019168B DE W15233 A DEW15233 A DE W15233A DE W0015233 A DEW0015233 A DE W0015233A DE 1019168 B DE1019168 B DE 1019168B
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-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B31/00—Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means
- G03B31/02—Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means in which sound track is on a moving-picture film
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Projection Apparatus (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf einen Bildwerfer mit selbsttätiger Signalgebung durch eine im Gleichschritt
mit dem Filmbild bzw. Bildstrich laufende Kontaktrolle, welche über Leitungen und Relais mit
den Betätigungselementen des Bildwerfers verbunden ist und mit im Filmband vorgesehenen Kontaktgebern
in Form von in den Filmrand eingesetzten Metallösen zusammenwirkt.
Gemäß der Hauptpatentanmeldung ist die Kontaktrolle in einzelne Kontaktsektoren unterteilt, welcher
entsprechend der Zahl der zu einem Filmbild gehörenden Perforationslöcher an der Kontaktrolle Schleifringe
so zugeordnet sind, daß die jeweils zum gleichen Perforationsloch eines Filmbildes gehörenden Einzelkontakte
untereinander und nur mit einem der Schleifringe leitend verbunden sind.
Bei dieser Automatik gemäß der Hauptpatentanmeldung bewirken die Metallösen im Filmrand
Steuervorgänge, wobei die Art des ausgelösten bzw. durchgeführten Steuervorganges davon abhängt, ob
die Metallöse im ersten, zweiten, dritten oder vierten
Perforationsloch eines Filmbildes sitzt.
Es kommt nun vor, daß der vorzuführende Film fehlerhaft zusammengeklebt wird, wodurch der ganze
Film um ein viertel, ein halbes oder gar drei viertel Bild versetzt ist. Tritt dieser Fall ein, dann ist die
Automatik gemäß der Hauptpatentanmeldung gestört, denn durch einen solchen Versatz der Filmbilder
innerhalb des Films kommen den Metallösen andere Steuervorgänge zu, als ihnen zugedacht waren.
Der Vorführer bemerkt den Filmversatz durch das Erscheinen des Bildstriches auf der Vorführleinwand.
Er berichtigt dann die Bildwiedergabe, indem er eine Welle zur Bildstrichverstellung am Vorführ apparat so
weit dreht, bis der Bildstrich auf der Leinwand verschwunden ist.
Die vorliegende Erfindung besteht nun darin, diese Drehung der Welle zur Bildstrichverstellung zu benutzen,
um einerseits die Automatik abzuschalten und andererseits den Vorführer auf den Ausfall der Automatik
aufmerksam zu machen. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß an der Welle zur Bildstrichverstellung
ein Schleifkontakt angeordnet ist, der mit einem ortsfesten Gegenkontakt 6 zusammenwirkt,
wobei der Steuerstromkreis und zweckmäßig ein Signalstromkreis an diesen Kontakten liegt und
wobei ferner die Kontakte so ausgebildet sind, daß der Steuerstromkreis und gegebenenfalls der Signalstromkreis
unterbrochen werden, wenn die Bildstrichverstellung nach der einen oder anderen Richtung von der
korrekten Bildstrichstellung aus mehr als etwa ein achtel Bildhöhe beträgt. Das Öffnen dieser Schleifkontakte
kann auch dazu benutzt werden, ein Warnsignal erscheinen zu lassen, welches dem Vorführer
Bildwerfer mit selbsttätiger
Signalgebung
Signalgebung
Zusatz zur Patentanmeldung W 15014 IX/57 a
(Auslegeschrift 1015 676)
(Auslegeschrift 1015 676)
Anmelder:
Helmut Werbeck,
Wuppertal-Nächstebreck,
Zu den Dolinen 65
Helmut Werbeck, Wuppertal-Nächstebreck,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
kenntlich macht, daß die automatische Bildwerferbetätigung ausgefallen ist.
Da das Abschalten der Automatik bzw. das Aufmerksammachen des Vorführers nur dann erforderlich
ist, wenn der Bildversatz im Film so groß ist, daß er den geregelten Ablauf der Automatik stört, ist es empfehlenswert,
den Schleifkontakt und den zugehörigen
ortsfesten Kontakt vorzugsweise so auszubilden, daß eine geringere Verstellung des Bildstriches —· also
etwa ein achtel Bild links oder rechts bzw. oben oder unten —■ weder auf die Automatik noch auf das Warnsignal
einwirkt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand schematisch beispielsweise dargestellt. Darin ist mit a
ein Bildwerfer bezeichnet, der in an sich bekannter Weise eine Welle zur Bildstrichverstellung g aufweist.
An der Welle sitzt ein Schleifkontakt, der mit dem Bildwerfer leitend verbunden ist und mit einem ortsfesten
Gegenkontakt b zusammenwirkt. Vom ortsfesten Kontakt b einerseits und von einem Gehäuseanschluß
c andererseits führen Leitungen / zu den Relais und der Schaltrolle des Bildwerfers, die in der
Hauptpatentanmeldung beschrieben sind.
Außerdem ist in diesen Stromkreis ein. Signalmagnet d eingeschaltet, der ein Warnschild betätigt.
Außerdem kann eine Signallampe e vorgesehen sein.
Die Anordnung des Schleifkontaktes und des ortsfesten Kontaktes b ist so getroffen, daß eine Bildstrichverstellung mit Hilfe der Welle g nur dann den durch das Bildwerfergehäuse von c zur Welle g über den Schleifkontakt zum ortsfesten Kontakt b gehenden Stromkreis unterbricht, wenn die Bildstrichverstellung
Die Anordnung des Schleifkontaktes und des ortsfesten Kontaktes b ist so getroffen, daß eine Bildstrichverstellung mit Hilfe der Welle g nur dann den durch das Bildwerfergehäuse von c zur Welle g über den Schleifkontakt zum ortsfesten Kontakt b gehenden Stromkreis unterbricht, wenn die Bildstrichverstellung
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etwa ein achtel Bild nach links oder rechts von der korrekten Bildstrichstellung abweicht.
Ist also ein Film derart fehlerhaft zusammengeklebt, daß ein "Versatz um ein Perforationsloch,
also um ein viertel Bild, auftritt, dann muß der Vorführer zur Wiederherstellung der korrekten Bildstrichstellung
die Bildstrichwelle g so weit in der einen oder anderen Richtung drehen, daß der Stromkreis
zwischen dem ortsfesten Kontakt b und dem Schleifkontakt der Welle g unterbrochen wird. In diesem
Augenblick wird auf der einen Seite der Stromkreis der automatischen Bildwerfersteuerung unterbrochen
und damit die Automatik nach der Hauptpatentanmeldung abgeschaltet. Auf der anderen Seite wird der
Signalmagnet stromlos, wodurch im Fenster des Schaltkastens nicht mehr »IN BETRIEB« zu lesen
ist, sondern das Wort »VORSICHT«. Zugleich wird der Vorführer durch die Signallampe e auf den Ausfall
der Automatik aufmerksam gemacht. Die Apparatur muß nun von Hand bedient werden.
Da jetzt keine Blinker mehr erscheinen, muß der Vorführer, wenn der gerade laufende Film bald abgelaufen
ist, die Lampe des zweiten Apparates zünden, dann seine Finger an den laufenden Film halten.
Wenn er die erste Metallöse fühlt, schaltet er den Kinomotor ein, fühlt er die zweite Metallöse, schaltet
er die Maschine mit Ton um, usw., je nachdem, um welche \rorführmaschinen es sich handelt. Diese Handbetätigung
stellt also an sich den gleichen Vorgang dar wie früher. Es erscheinen jedoch keine dem ganzen
Publikum sichtbaren Blinker mehr, sondern der Vorführer erhält seine Anweisungen durch die Metallöse
im Film, die er fühlen kann.
Claims (2)
1. Bildwerfer mit selbsttätiger Signalgebung nach Patentanmeldung W 15014 IX/57 a, dadurch
gekennzeichnet, daß an der Welle (g) zur Bildstrichverstellung
ein Schleifkontakt angeordnet ist, der mit einem ortsfesten Gegenkontakt (b) zusammenwirkt,
wobei der Steuerstromkreis und zweckmäßig ein Signalstromkreis an diesen Kontakten
liegt und wobei ferner die Kontakte so ausgebildet sind, daß der Steuerstromkreis und gegebenenfalls
der Signalstromkreis unterbrochen werden, wenn die Bildstrichverstellung nach der einen oder
anderen Richtung von der korrekten Bildstrichstellung aus mehr als etwa ein achtel Bildhöhe beträgt.
2. Bildwerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Signalstromkreis ein Signalmagnet
liegt, der ein Warnschild derart betätigt, daß in einem Sichtfenster »IN BETRIEB«
od. dgl. erscheint, solange der Schleifkontakt auf dem ortsfesten Kontakt ruht, wohingegen beim
Abfallen des Schleifkontaktes vom ortsfesten Kontakt der Signalmagnetstromkreis unterbrochen
wird und im Sichtfenster »VORSICHT« od. dgl. erscheint.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 759/259· 10.57
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW15233A DE1019168B (de) | 1954-11-03 | 1954-11-03 | Bildwerfer mit selbsttaetiger Signalgebung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW15233A DE1019168B (de) | 1954-11-03 | 1954-11-03 | Bildwerfer mit selbsttaetiger Signalgebung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1019168B true DE1019168B (de) | 1957-11-07 |
Family
ID=7595464
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW15233A Pending DE1019168B (de) | 1954-11-03 | 1954-11-03 | Bildwerfer mit selbsttaetiger Signalgebung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1019168B (de) |
-
1954
- 1954-11-03 DE DEW15233A patent/DE1019168B/de active Pending
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