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DE1019069B - Bautafel mit Randgliedern und Verbindung solcher Bautafeln miteinander - Google Patents

Bautafel mit Randgliedern und Verbindung solcher Bautafeln miteinander

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Publication number
DE1019069B
DE1019069B DEH14881A DEH0014881A DE1019069B DE 1019069 B DE1019069 B DE 1019069B DE H14881 A DEH14881 A DE H14881A DE H0014881 A DEH0014881 A DE H0014881A DE 1019069 B DE1019069 B DE 1019069B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
construction panel
edge
shells
panel according
construction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH14881A
Other languages
English (en)
Inventor
Victor J Hultquist
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VICTOR J HULTQUIST
Original Assignee
VICTOR J HULTQUIST
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VICTOR J HULTQUIST filed Critical VICTOR J HULTQUIST
Priority to DEH14881A priority Critical patent/DE1019069B/de
Publication of DE1019069B publication Critical patent/DE1019069B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/38Connections for building structures in general
    • E04B1/61Connections for building structures in general of slab-shaped building elements with each other
    • E04B1/6108Connections for building structures in general of slab-shaped building elements with each other the frontal surfaces of the slabs connected together
    • E04B1/612Connections for building structures in general of slab-shaped building elements with each other the frontal surfaces of the slabs connected together by means between frontal surfaces
    • E04B1/6125Connections for building structures in general of slab-shaped building elements with each other the frontal surfaces of the slabs connected together by means between frontal surfaces with protrusions on the one frontal surface co-operating with recesses in the other frontal surface
    • E04B1/6137Connections for building structures in general of slab-shaped building elements with each other the frontal surfaces of the slabs connected together by means between frontal surfaces with protrusions on the one frontal surface co-operating with recesses in the other frontal surface the connection made by formlocking
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
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    • E04B1/61Connections for building structures in general of slab-shaped building elements with each other
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/30Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure
    • E04C2/38Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure with attached ribs, flanges, or the like, e.g. framed panels
    • E04C2/384Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure with attached ribs, flanges, or the like, e.g. framed panels with a metal frame

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  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

  • Bautafel mit Randgliedern und Verbindung solcher Bautafeln miteinander Die Erfindung betrifft Bautafeln mit Randgliediern, und die Verbindung solcher Bautafeln miteinander in einer Baukonstruktion.
  • Es sind bereits Bautafeln mit Randgliedern bekannt, die für eine Zugboolzenverbindung mit den Randgliedern der Nachbartafeln gelocht und für einen Eingriff in dieselben profiliert sind.
  • Es ist eine bekannte Tatsache, daß Bautafeln der in Frage stehenden Art, wenn sie z. B. aus Holz oder anderem unter den Witterungseinflüssen sich veränderndem Werkstoff bestehen, sich werfen. Erfolgt die Verbindung der Bautafeln, wie: vielfach üblich, durch Feder und Nut, so ist es oft schwierig -- insbesondere bei größeren Bautafeln, deren Randglieder als Stützen, Träger und Sparren dienen -, den Eingriff von Feder und Nut und gegebenenfalls die Übereinstimmung der Bolzenlöcher in: den Randgliedern herbeizuführen.
  • Dieser Übelstand wird durch die vorliegende Erfindung, welche ebenfalls Bautafeln mit Randgliedern, die für eine Zugbo@lzenverbindung mit den Randgliedern der Machbartafeln gelocht und für einen Eingriff in dieselben pofiliert sind, beseitigt, und zwar in erster Linie dadurch, daß die Randglieder ein Schrägfalzprofil aufweisen.
  • Beim Verbinden zweier Bautafeln nach der Erfindung genügt es, wenn zunächst zwei Zugbo,lzen.-lö.cher der aneinanderstoßenden Randglieder in Übereinstimmung gelangen. Durch Anziehen der eingesetzten Zugbolzen werden die Randglieder unter Mitwirkung der schrägen Falzflächen so weit in Übereinstimmung gebracht, daß das nächste Paar Zugbolzenlöcher zur Deckung kommt usf., bis die Randglieder auf ihrer ganzen Länge im Eingriff sind.
  • Ein weiterer Vorteil des Schrägfa.lzprofils der Randglieder ist die Festigkeit der vereinigten und verbolzten Randglieder benachbarten Bautafeln gegen Abscherung. Jede quer oder geneigt zur Längsrichtung der Randglieder auftretende Abscherkraft wird von den Schrägflächen des Falzes aufgenommen. Dabei entsteht eine diel das Bestreben-heut, die- Randglieder voneinander zu trennen. Diese Komponente wird durch die Zugbolzen aufgenommen. Da ferner die Zugbolzen die-, Ebenen der Scherkräfte durchstoßen, wirken sie diesen Kräften auch unmittelbar entgegen.
  • Ein weiteres wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Bolzenlöcher des einen Randgliedes durch einen Hohlraum mit denen des gegenüberliegenden Randgliedes verbunden sind, so daß di.e Zugbolzen in den Löchern des einen Randgliedes mit Hilfe eines durch die Bolzenlöcher des gegenüberliegenden, bei der Montage noch freien. Randgliedes hindurchgeführten Schlüssels festgezogen werden können. Hierdurch wird es ermöglicht, beidseitig geschlossene Bautafeln, durch Zugbolzen miteinander zu verbinden.
  • Die Erfindung besteht ferner in weiteren vorteilhaften Einzelheiten im Aufbau der Bautafeln und deren Verbindung in Baukonstruktionen, wie Wänden, Decken, Fußböden usw. Diese Einzelheiten sind aus der nachfolgenden näheren Beschreibung und den Zeichnungen zu entnehmen.
  • In den Zeichnungen sind Bautafeln und deren Verbindung nach der Erfindung in verschiedenen Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigt Fig.1 eine schaubildliche Ansicht einer Bautafel gemäß der Erfindung, Fig. 2 einen Querschnitt durch eine Bautafel nach Fig. 1 und den Randteil einer angeschlossenen Nachbartafel, Fig. 3 und 4 Schnitte nach Linie 3-3 der Fig. 2, welche verschiedene Stufen des Verfahrens zur Verbindung der Bautafeln zeigen., Fig. 5 und 6 Längsschnitte durch den Kopf :eines Schlüssels zur Vereinigung von Bautafeln nach der Erfindung in verschiedenen Stufen des Eingriffs in einen Zugbolzen, Fig. 7 einen Querschnitt nach Linie 7-7 der Fig. 2 in größerem Maßstab, jedoch im Zustand nach dem Abziehen des Schlüssels, Fig. 8 einen Schnitt nach Linie 8-8 der Fig. 7, Fig. 9 einen Querschnitt wie Fig. 7, jedoch im Zustand vor dem Einsetzen des Zugbolzens, Fig. 10 einen Querschnitt nach Linie 10-10 der Fig. 9, Fig. 11 eine schaubildliche Ansicht eines Unteirlegelementes für den Zugbolzen, Fig. 12 einen waagerechten Querschnitt durch eine Außenwandecke eines Gebäudes, welcher abeänderte Ausführungsformen von Bautafeln gemäß' der Erfindung zeigt, Fig.13 einen versetzten Querschnitt nach Linie 13-13 der Fig. 12, Fig. 14 einen Querschnitt nach Linie 14-14 der Fig. 13, Fig. 15 einen Querschnitt durch eine abgeänderte Ausführungsform der Bautafel, Fig. 16 einen Querschnitt durch eine Bautafel in einer weiteren Ausführungsform mit den Randteilen der angeschlossenen Nachbartafeln, Fig. 17 einen teilweisen Grundriß einer Abdeckkappe, welche in Verbindung mit Bautafeln gemäß Fig. 16 verwendet wird, Fig. 18 einen Querschnitt nach Linie 18-l8 der Fig. 17, Fig. 19, 20 und 21 Schnitte durch Bautafeln in weiteren Ausführungsformen jeweils mit den Randteilen der angeschlossenen Nachbartafeln.
  • Die Bautafel 1 nach Fig. 1 ist nur an den beiden Längswänden geschlossen, und zwar durch die Randglieder 2. Die Flachseiten der Bautafel 1 werden durch Schalen in Form von Platten 3 und 4 gebildet. Die Platten 3, 4 haben die gleiche Länge wie die Randglieder und sind mit diesen durch geeignete Mittel, z. B. durch einen Klebstoff, Schrauben oder Nägel, verbunden.
  • Die Größe der Bautafel kann den jeweiligen Bedürfnissen angepaßt werden, jedoch ist sie vorzugsweise verhältnismäßig lang, und bei Verwendung für Wände soll sie die Höhe eines Stockwerkes und zugleich .eine erhebliche Breite haben. Jedoch soll sie nicht zu sperrig sein, so daß sie von einem einzigen Arbeiter gehandhabt werden kann.
  • Wenn die Bautafel als Wandbautafel eingesetzt ist, dienen die: Randglieder 2 als Stützen zur Aufnahme des lotrechten Belastungsdruckes; wird sie als Decken- oder frei tragende Fußbodentafel benutzt, so haben die Randglieder 2 die Aufgabe, als Träger zu wirken. Die Randglieder haben ein Schrägfalzprofil, so daß aneinaaiderliegende Bautafeln ineinandergreifen und dadurch. den vereinigten Bautafeln Starrheit und Festigkeit verleihen und gegebenenfalls einen dichten Abschlu,ß gegen Witterungseinflüsse bilden.. Insbesondere erleichtert dieses Profil, wie oben erläutert, die Vereinigung an:e:inanderstoßender Bautafeln b.zw. Randglieder.
  • Die Fsg. 1 und 2 lassen deutlich erkennen, wie das Schrägfalzprofil der Randglieder varzugsweisc gestaltet ist. Es bildet drei stumpfwinklig zueinan:der stehende Stoßflächen 5, 6 und 7.
  • Um die Fuge zwischen den Bautafeln zu überdecken und das Ineinandergreifen der Bautafeln zu unterstützen, sind die Seitenplatten 3 und 4 zueinander versetzt an den Randgliedern 2 befestigt, und zwar derart, daß sie an dem einen Randglied -bei 9 - vor- und an den gegenüberliegenden -be8 - entsprechend zurückspringen. Wenn ein Gebäude aus Bautafeln nach der Erfindung zusammengesetzt wird, werden je zwei Bautafeln mit Hilfe von Zugbolzen B miteinander verbunden, welche sich senkrecht durch die aneinanderstoßenden Randglieder hindurch erstrecken. Die Bolzen B haben vorzugsweise die Form der üblichen Schraubenbolzen mit einem Viereck-Schaftteil unmittelbar am Bolzenkopf.
  • Es ist ersichtlich, daß besonders 'Mittel vorgesehen sein müssen, um die Bolzen nach dem Aneinandersetzen zweier Bautafeln in Stellung zu bringen und in ihrer Stellung anzuziehen. Zu diesem Zweck haben die Randglieder jeder Bautafel in, Übereinstimmung liegende, durch einen Hohlraum miteinander verbundene Bolzenlöcher 12, so, daß die Bolzen B durch die Bautafel hindurch eingeführt und in den übereinstimmenden Löchern 12 in dem gegenüberliegendcci Randglied wie in dem anstoßenden Randglied der benachbarten Bautafel eingesetzt «-erden können. Die Bolzenlöcher 12 haben, wie aus den Fig. 1 und 9 ersichtlich, vorzugsweise die Form von Schlüssellochöffnungen. Der weitere runde Teil dieser Öffnungen ist von ausreichender Größe, um den Durchgang des Bolzens B, seiner Mutter, falls erforderlich von Unterlegscheiben und des Schlüsselkopfes 15 zu ermöglichen. Der engere Teil der Öffnungen hat eine passende Weite zur Aufnahme von zwei gegenüberliegenden Seiten des Viereckteiles des Bolzenschaftes.
  • Die Balzen werden durch einen Schlüssel 15 eingesetzt, dessen Schaftlänge der Bautafelbreite entspricht, so daß der Schlüssel außerhalb des freien Randes der anzuschließenden Bautafel betätigt werden kann. Er ist so. ausgebildet, daß er den Bolzen halten, durch die Bautafel einführen und alsdann anziehen kann. An dem einen Ende des Schaftes 16 ist eine Handhabe 17 angebracht, an dem anderen Ende der Schlüsselkopf 18. Der Schaft 16 des Schlüssels hat einen. Durchmesser, -welcher etwas kleiner ist als der des Bolzens B, so claß der Schaft des Schlüssels in den Schlitz der Schlüssellochöffnung in dem freien Randglied eingesenkt und frei gedreht werden kann, um ein Einsenken des Bolzens in den Schlitz der Sehlüssellochöffnung in dem gegenüberliegenden Randglied zu ermöglichen.
  • Der Schlüsselkopf 18 hat, wie am besten aus den Abb. 5 und 6 ersichtlich, einen Körper 19 mit einer axialen zvlitidrisclieii Bohrung 20, die sich zum äußeren Ende des Kopfes öffnet und hier eine zur Aufnahme einer Schraubenmutter geeignete Erweiterung 21 aufweist. In der Bohrung 20 isst eine Hülse 22 befestigt, welche kürzer als die Bohrung 20 ist und mit ihrem äußeren Ende etwa bis zu dem inneren Ende der Erweiterung 21 reicht. Die Hülse 22 hat einen zylindrischen Hohlraum 23, in welchem eine Hülse 24 verschieb- und drehbar eingesetzt ist. Die Hülse 22 ist am inneren Ende mit einem Flansch 25 versehen, der in der Bohrung 20 verschiebbar ist.
  • Die Hülse 24 hat einen ebenfalls zylindrischen Hohlraum 26, und dieser ist mindestens am vorderen Ende mit Innengewinde zur Aufnahme des Gewindeendes des Balzens B versehen. In die Bohrung 20 ist, die Hülse 24 umgebend, eine Schraubenfeder 27 eingesetzt. Diese liegt zwischen dem Flansch 25 der Hülse 24 und dem inneren Ende der festen Hülse 22. Die Enden der Schraubenfeder 27 sind nach außen abgebogen und in kleinen Lächern 28 und 29 in dem inneres' Ende der festen Hülse 22 und dem Flansch 25 eingesetzt. Die Schraubenfeder 27 hat das Bestreben, die Gewindehülse 24 in den Körper 19 hineinzuziehen, und wirkt einer Drehung der Gewindehülse 24 entgegen. Falls erforderlich, können ein Paar Unterlegscheiben auf den Bolzen B aufgesteckt werden.
  • Vor dem Verbinden zweier Bautafeln wird zunächst ein Zugbolzen B mit dem Schlüssel verbunden. Dies geht wie folgt vor sich: Auf das Ende des Bolzens wird eine Mutter aufgeschraubt. Das Gewindeende des Bolzens wird alsdann in den Hohlraum 26 der Hülse 24 eingeschraubt. Durch Zug an dein Bolzen wird alsdann die Hülse 24 nach außen gezogen., wie aus Fig. 5 -ersichtlich, worauf die Mutter bis b-'--gen das Ende der Hülse 24 zurückgeschraubt und in Übereinstimmung mit der Öffnung 21 gebracht wird. Anschließend. läßt man die Feder 27 die Hülse 24 zurückziehen., wodurch die Mutter in die Aussparung 21 eingeführt wird, wie aus Fig. 6 ersichtlich.
  • Alsdann werden zwei Bautafeln 1 mit den Schrägfa.lzfläch :en ihrer Randglieder 2 ineinandergreifend und mit mindesteins einer Schlüssellochöffnung 12 in jedem der aneinanderstoßend.en Randglieder 2 in Ü berei.nstiininung liegend an@einandergesetz:t. Der den Balzen B tragende Schlüssel 15 wird alsdann durch den oberen Teil der Schlüssellochö:ffnung 12 in dem freien Randglied und durch die ganze, Bautafel quer hindurchgeführt und der Bolzen durch die oberen Teile der in Übereinstimmung liegenden Schlüssellochöffnungen in dem gegenüberliegenden Randglied und dem Randglied der angrenzenden Bautafel eingeführt, wie aus Fig.3 ersichtlich. Der Bolzen wird mittels des Schlüssels so eingestellt, daß der Bolzenkopf auf der Innenseite des anstoßenden Randgliedes und die Mutter auf der Innenseite des anderen anstoßenden Randgliedes liegt. Wie Fig-.4 zeigt, wird der Schlüssel alsdann gesenkt, so d@aß sein Schaft in den unteren Schlitz der Schlüssellochöffnung in dem freien Randglied eingeführt wird, während der Bolzen in die unteren Schlitze der beiden Schlüssellochöffnu:ngen in den aneinanderstoßenden Randgliedern eingesenkt wird. Diese Schlitze sind von genügender Breite, um den Bolzenschaft aufzunehmen, jedoch von geringerer Breite als der Bolzenkopf und die Bolzeninutter und von etwa verwendeten Unterlegscheiben. Mindestens der untere Teil der Schlitze ist so; bemessen, daß der Viereckteil des Bolzenschaftes am Bolzenkopf knapp hineinpaßt, so da.ß eine Drehung des Bolzens verhütet wird. Alsdann, wird durch Drehung des Schlüssels die Mutter auf dem Bolzen angezogen, um die aneinanderstoßenden Randglieder ztisammenzuklemmen.
  • Sobald die Mutter fest auf dem Bolzen B angezogen ist, wird der Schlüssel von den Bolzen abgezogen und aus der Bautafel durch die Schlüssellochöffnung in dein freien Randglied der Bautafel herausgezogen. Zur Abnahme des Schlüssels von den Bolzen. wird die Handhalse 17 entgegen der Wirkung der Feder 27 gezogen, wodurch die Aussparung 21 von der Mutter weggezogen wird. Der Schlüssel wird alsdann zum Abschrauben der Hülse 24 von dem Bolzen gedreht. Die. Hülse 24 nimmt an dieser Drehung des Schlüssels teil, da ihre- Drehung in der Bohrung 23 durch, die Feder 27 verhütet wird, und zwar zufolge der Verankerung der Federenden in den Öffnungen 28 und 29. Dieser Vorgang ist in Fig. 2 veranschaulicht.
  • Die Randglieder 2 können. ebene Innenflächen aufweisen, und diese Flächen können senkrecht zur Ebene der Bautafeln stehen, wie aus Fig. 12 ersichtlich, oder sie können, schräg dazu verlaufen, wie in Fig. 15 gezeigt. Indessen sind- die Innenflächen der Randglieder vorzugsweise mit einer mittleren breiten 'Längsnut .2' versehen, welch- vorzugsweise- geneigte Seitenflächen hat (Fig.2). Durch diese Ausbildung bilden zwei ineinandergreifendeRandglieder die Form eines I-Trägers (Fig. 2, rechts). Derart profilierte Randglieder sind besonders vorteilhaft, da sie geringeres Gewicht haben, während ihre Festigkeit nicht vermindert ist; ferner ist jedes Bestreben, sich zu verformen, vermindert, die Länge der Verbindungsbolzen ist ebenfalls verringert, und die Bolzenköpfe und 1,Iu:ttern liegen vertieft.
  • Bei der Herstellung dei Randglieder 2 aus Holz oder holzähnlichem Werkstoff ist es erford'erkch, auf den Bolzen B Unterlegscheiben anzubringen, wie aus Fig. 12 und. 13 ersichtlich, um ein Einschneiden des Bolzenkopfes und der Mutter in den Werkstoff der Randglieder zu verhüten. Besonders vorteilhaft ist es, Unterlegscheib@cn in Form von Klammern 35 beim Herstellen der Bautafel fest an den Innenflächen der Randglieder in der Nähe der Schlüssellochö@ffnungen 12 anzubringen (Fig. $ bis 11).
  • Wie aus Fig. 11 zu erkennen, ist aus der Unterlegscheibe 35 eine Zunge 36 ausgestanzt und senkrecht zu dieser abgebogen, so daß in der Scheibe ein Schlitz 37 gebildet ist. Die Fig. 8 bis 10 zeigen deutlich, wie die Unterlegscheibe 35 angebracht wird; dabei wird die: Zunge 36 in die Schlü.ssellochöffnung 12 so eingeführt, daß sie auf dem Boden des Schlitzes der Schlüssellochöffnu.ng 12 aufliegt und der Schlitz 37 der Unterlegscheeibe mit dem Schlitz der Schlüssellochöffnung in Übereinstimmung liegt. Die Zunge 36 oder mindestens ihr äußeres Ende ist nach außen hin verbreitert, so daß sie passend an den Seiten des Schlitzes der Schlüssellochöffnung anliegt und die Unterlegklammer in Stellung hält (Fig.10). Das obere Ende des Schlitzes 37 ist ebenfalls verbreitert, um die Schlüssellochö:ffnung frei zu lassen, wie aus Fig.9 ersichtlich, und um die Einführung des Bolzens zu unterstützen. Die unteren Seiten des Schlitzes 37 sind vorzugsweise parallel und stehen in einem solchen Abstand, daß sie den Viereckteil des Bolzenschaftes am Bolzenkopf passend aufnehmen und dadurch eine Drehung des Bolzens verhüten. Der Schlitz der Unterlegscheibe kann, wie Fig. 11 zeigt, zur Anpassung an verschiedene Bolzendurchmesser gestuft ausgebildet sein. Wenn erwünscht, kann die Platte 35 ein Loch 38 zur Aufnahme eines Nagels haben (Fig.8). Diese Vernagelung soll eine Verdrehung der Scheihc durch den Bolzen oder die Mutter verhüten.
  • Die Bautafel ist vorzugsweise zweischalig ausgebildet, und zwar derart, daß sie im eingebauten Zustand ein fertiger Raurn.wandungsteil ist. Die Schalen 3 und 4, die ihre Flachseiten: bilden, können mit vorher gefertigten Zurichtungen, z. B. Verkleidungen, Verzierungen, Auflagen, Anstrichen usw., versehen werden. Wenn es sich um eine Außenwandbautafel handelt, wird die Außenschale 3 vorzugsweise wetterfest gemacht, so da.ß kein:- zusätzlichen Materialien un.dArbeiten erforderlich werden. Ferner können die Bautafeln von vornherein wärmedämmend ausgebildet werden.
  • Die Wärmedämmung der Bautafeln kann in jeder gewünschten Weise erzielt werden, z. B., wie aus den Fig.l und 4 ersichtlich, durch eine Füllung aus losem faserigem Dämmstoff. Eine solche Füllung würde selbstverständlich das Durchführen der Verbindungsbolzen durch die Bautafel beim Zusammensetzen der Bautafeln behindern, Um einen freien Durchgang zwischen den übereinstimmenden Schlüssellochöffnungen 12 in den einander gegenüberliegenden Randgliedern 2 einer Bautafel zu erhalten, kann zwischen den Randgliedern in Übereinstimmung mit den Schlüssellochöffnungen ein röhrenförmiges Glied 40 eingesetzt werden, wie aus den Fig. 2 bis 4 ersichtlich.
  • Für Bautafeln von Einhentsbreite können Rohre 40 einheitlicher Länge verwendet werden (Fig.3). Indessen, können für Bautafeln verschiedener Breite Rohre mit einem teleskopartig ausgebildeten Teil Anwenduug finden, wie in den Fig. 2 und 4 gezeigt. Das Rohr 40 soll eine Größe haben, daß es die Schlüssellochöffnung 12 vollständig umgibt, und es ist aus diesem Grunde vorzugsweise von ovalem Querschnitt (Fig. 7).
  • Zur Bildung einer Wand, eines Bodens, einer Decke oder eines Daches werden die Bautafeln 1 mit ihren Randgliedern zusammenstoßend vereinigt, wie vorher beschrieben. Bei der Ausführung einer Wandecke und insbesondere, einer Außenwandeche werden die Bautafeln vorzugsweise durch Eckpfosten 45 verbunden, wie aus Fig. 12 ersichtlich. Dieser Eckpfosten 45 ist als Winkelstab ausgebildet mit Schrägprofilflächen 46 an jedem Schenkel 47, die den Randgliedern der Bautafeln 1 angepaßt sind.
  • Die Schenkel 47 der Winkelpfosten 45 sind mit Schlüssellochöffnungen 12 versehen, welche dellen der Randglieder der Bautafeln entsprechen. Die den Schrägprofilflächen 46 gegenüberliegenden Flächen 48 der Schenkel 47 haben, die Schlüssellochöffnungen umgebend, Aussparungen zur Aufnahme der Bolzenköpfe oder Muttern. Die Winkelpfosten 45 können also mit den Bautafeln im wesentlichen in der gleichen Weise verbunden werden wie die Bautafeln untereinander. Die Winkelpfosten können durch Verkleidungen 50 in der üblichen Weise wetterdicht abgeschlos.s-en werden, um die außenliegenden Bolzen- und Muttervertiefungen abzuschließen. Die Fugen zwischen den Bautafeln, insbesondere in der Außenwand, können durch Leisten 51 wetterabgedichtet werden, welche auch zur Verzierung dienen können. Auch kann. die Außenseite durch eine Ziegelschale oder andersartig abgedeckt ,werden und die Innenwand durch eine Putzschicht od. dgl.
  • Die Wandbauta,feln können durch abgeschlossen liegende Verbindungen mit einem Fußboden oder einem Fundament und mit einer Decke oder einem Dach verankert werden. Eine geeignete Verbindung zwischen den Wandbautafeln und einem frei tragenden Fußboden ist in Fig. 13 gezeigt. Sie wird hier durch stählerne Winkelstücke 55 gebildet. Die Bodenschenkel 56 der Winkelstücke sind hier mit dem Fußboden durch Schrauben od. dgl. verbunden, und zwar in geeigneten Abständen zur Aufnahme aneinanderstoßender Randglieder 2 zwischen den lotrechten Schenkeln 57 der Winkelstücke. Die aufrechten Winkelschenkel sind mit Schlüssellochöffnungen versehen, welche mit den Schlüssellochöffnungen 12 an den Enden der Randglieder in Übereinstimmung liegen. Auf diese Weise können die Randglieder mit den Winkelstücken 55 in der üblichen Weise durch einen Bolzen zusammengehalten werden.
  • Obwohl für frei tragende Fußböden normale Einheitsbautafeln nach der Erfindung Anwendung finden können, ist in den Fig. 13 und 14 ein Fußboden aus besonders ausgebildeten Bautafeln 1', auf einem Fundament F aufliegend, dargestellt. Diese Fußbodenbautafeln sind den Einheitsbautafeln sehr ähnlich, was die Randglieder 2 und die oberen und unter; n Schalen 3 und 4' anlangt. Ein Unterschied der Fußbodenbautafeln besteht jedoch darin, daß die unteren Schalen 4' so ausgebildet bzw. angeordnet sind, daß sie über die Randglieder nicht überstehen. Dies hat den Zweck, die Anordnung von Versteifungsplatten 60 zwischen den Bautafeln zu ermöglichen. Diese Versteifungsplatten 60 sind breiter als die Dicke der Bautafeln und ragen aus diesen um ein beträchtliches Stück nach unten heraus.. Der obere Teil dieser Platten ist mit einem Falz 61 versehen, der sich der Fuge zwischen den Bautafeln anpaßt. Die Versteifungsplatten 60 haben Sch.lüssellochöffnungen, welche denen in den Randgliedern entsprechen. Diese Platten erhöhen die Tragfähigkeit des Fußbodens, indem sie eine Verankerung an der Stoßstelle erzeugen. Die Versteifungsplatten können mit Öffnungen versehen sein, um als Aufhängemittel für Leitungen od. dgl. zu dienen.
  • Die. Fußbodenbautafel kann mit einer Zwischenschale 64 versehen sein, welche in. Nuten 65 an den Innenflächen der Randglieder eingreift. Die Zwischenschale ist im unteren Teil der Bautafel angeordnet, und der zwischen dieser Schale 64 und der unteren Schale 4' gebildete Hohlraum kann mit Dämmstoff 71 gefüllt werden.
  • Zwischen den Randgliedern erstrecken sich in geeigneten Abständen im oberen Teil der Kautafel Querstege 66, ,weiche von der Z,vischenscllale 64 bis zur Unterseite der oberen Schale reichen. Diese Stege dienen zur Abstützung des Fußbodens und geben den Bautafeln höhere Festigkeit. In den Stegen 66 können Öffnungen 67 zur Durchführung von Wasser- oder elektrischen Leitungen vorgesehen sein.
  • Die unteren Schalen können mit U-förmigen Leisten 68 aus geprcßten Metallformstiicken versehen sein, welche ebenfalls Verstärkungsz,vecken dienen. Die frei tragenden Fußbodenbautafeln sind ebenso als Dachbautafeln oder Deckenbautafeln geeignet; in diesen Fällen dienen die Randglieder als Träger zur Aufnahmc der Gewichtsbelastung. Das ä#1ißere Randglied der außenliegenden Furb:3dcilbatitafelil kann durch eine Randscll,velle 72 abgeschlossen sein. welche im Wesen dem Winkelpfosten 45 ähnelt und durch eilte Wetterleiste 73 abgeschlossen ist.
  • Die Bautafeln 1 können verschiedene Ausführungsformen haben, welche sie für verschiedene Zwecke oder zur Anwendung verschiedener Herstellungsverfahren usw. geeignet machen. Zum Beispiel können hohle Bautafeln im Innern durch Zwischenschalen unterteilt sein, um die Wärmedämmung zu verbessern oder für andere Zwecke. Eine solche Bautafel ist in den Fig. 12 bis 1.-1 gezeigt. Hier haben die Randglieder 2 an ihren inneren Flächen Nuten 65. Diese 1 uten erstrecken sich über die ganze Länge der Randglieder und nehmen die Ränder der Zwischenschalen 64 auf. In den durch die Zwischenschallen gebildeten Hohlraumteilen können Leitungen, Rohre oll. dgl. geführt werden.
  • Die Seitenschalen 3 und 4 können, falls gewünscht, durch Leisten 68 aus Preßmetall verstärkt sein, die z. B. durch Schrauben befestigt sind. Die Anzahl der Leisten hängt in hohem 'Maße von der Größe der Bautafel und der von ihr aufzunehmenden Belastung ab. Die Höhe der Leisten ist geringer als der Abstand zwischen den Seitenschalen 3, 4 und den Zwischenschalen 64, so daß sie keine Verbindung zwischen den Schalen herstellen.
  • Im mittleren Hohlraumteil sind zwischen den Schalen 64 auseinandergezogene Schraubenfedern 69 angeordnet. ,welche sich an die Zwischenschalen legen, um ein Durchbiegen derselben nach innen zu vermeiden. Die Federn sind an ihren Enden an den Zwischenschalen 64 befestigt und werden durch Drahtklammern 70, die den Federdraht umgreifen und. durch die Zwischenschalen hindurchgehen, gehalten. Bis auf einige Endwindungen sind alle Windungen der Schraubenfedern 69 auseinandergez.ogen, so daß die Berührungspunkte an den Zwischenschalen genügend weit auseinanderl,iegen, um eine nachgiebige Abstützung zu erzielen und den Durchgang von Bolzen zu erleichtern.
  • Die Unterteilung des Bautafel-Hohlraums durch Zwischenschalen erleichtert den Einbau von. DÜmmschichten. Dämmstoffe 79 jeder bekannten Art können z. B. in die äußeren Hohlraumteile zwischen den Seiten- und den Zwischenschalen eingebracht werden.
  • Eine weitere, für Außenwände vorgesehene Ausführungsform der Bautafel 1, welche in Fig. 15 gezeigt ist, verwendet Randglieder 2, welche geneigt zu den Flachsciten verlaufen. Die Innenseitensch-a:le 4 kann aus Sperrholz hergestellt sein. Die Außenseitenschale 3 hat gefalzte Ränder 8, 9, welche die Schrägfalzung der Randglieder fortsetzen. Wenn zwei dieser Bautafeln vereinigt sind, greift das Randprofil der einen: Außenschale passend in das der nächsten. Diese Ausbildung unterstützt die Falzverbindung zwischen den Randgliedern.
  • Fig. 16 zeigt eine weitere Ausführungsform der Tautafel. Bei der mittleren: und der rechts gezeichneten Bautafel sind die Randglieder 2 und die Seitenschalen aus einem Stück. Sie können durch Gießen oder Pressen von Metall, plastischen: Stoffen ad. dgl. hergestellt werden. Bei der links gezeichneten Bautafel sind die Randglieder dagegen getrennte: Guß- oder Preßstücke und durch Schrauben od. dgl. mit getrennten Seitenschalen: verbunden. Im Querschnitt verlaufen die Randglieder dieser Bautafeln wiederum schräg zu den Seitenschalen, und. die Falze sind von der Mittei in die, Nähe der Kanten verlagert.
  • Der Hohira.um dieser Bautafeln ist ebenfalls unterteilt. Die links dargestellte und. die mittlere Bautafel haben dementsprechend wieder Nuten 65, welche zum Halten herausnehmbarer Zwischenschalen: 64 dienen, während bei der rechts dargestellten Bautafel auch die, Zwischenschalen 64' mit den Randgliedern aus einem Stück bestehen. Alle diese Bautafeln sind durch. Bolzen B' vereinigt, welches geneigte Köpfe und Unterlegscheiben zur Anpassung an. die geneigten Randglieder haben. Zusätzlich können im Kantenprofis Öffnungen 74 und 75 vorgesehen sein zur Aufnahme vom. Schrauben 76, welche ebenfalls zum Zusammenhalten der Bautafeln dienen. Die, links gezeichnete, Bautafel mit getrennten. Randgliedern ist insbesondere als Einsatzstück für schmale Zwischenräume geeignet.
  • Für die gepreßten Typen können vorzugsweise Abdeckkappen 77 Anwendung finden, von welchen Teile in den Fig. 17 und 18 gezeigt sind. Diese Kappen dienen zum Abschluß der Bautafelhohlräume an den Querrändern. Sie bestehen aus Preßmetall und haben einen Topfquerschnitt. Sie weisen einen Boden 78 und ringsum laufende Seitenwandungen 79 auf. Die Abdeckkappen sind so. ausgebildet, daß sie passend an der Innenseite der Seitenschalen und der Randglieder federnd anliegen; hierfür ist eine Seitenwandung 79 leicht nach außen abgebogen. Aussparungen 80 dienen zur Aufnahme der Zwischenschalen.
  • Die Bautafeln können auch als Blechkonstruktion ausgebildet sein, wie in den Fig. 19, 20 und 21 gezeigt.
  • Nach Fig. 19 ist die Bautafel aus einem e'inzigen Blech 85 so. gebogen, daß es. Seitenschalen und. die Randglieder bildet; dabei überlappen die Blechränder 86 einander bei einem Randglied und sind hier durch Schweißung, Metallverbindungsm.ittel oder andere Mittel miteinander verbunden.
  • Im Gegensatz dazu weisen die Bautafeln nach Fig. 20 und 21 ein Paar vom Blechen 85 ca und 85 b auf, welche so gebogen sind, da,ß sie eine Seitenschale und Teile der beiden Randglieder bilden; die Ränder 86 der beidem: Bleche sind durch je ein Dämmneleinent getrennt.
  • Die Bautafel nach Fig. 19 ist insbesondere für Innenwände bestimmt. Hier werden d.ie Randglieder von einem einzigen Blech. 85 gebildet, und, es sind besondere stufenförmig ausgeklinkte Unterlegstücke.87 erforderlich zur Anpassung an die, schräg gefalzten Blechrandglieder. Diese Bautafeln können mit Dämmstoffsch.ichten gegen Wärme- und Schalldurchgang versehen werden, vorzugsweise mit Faserstoffplatten 71 als Unterfütterung der Seitenschalen.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig.20 sind die Blechränder 86 gegeneinander versetzt und überlappen einander mit Parallelabstand. Eine verhältnismäßig dicke Leiste 88 ist zwischen die Blechränder eingesetzt und bildet hier auch den Schrägfalz.
  • Diese Bautafel kann als Außenwandbauelement Anwendung finden, und für diesen Zweck ist mindestens die äußere Seitenschale oder gegebenenfalls auch noch die innere durch eine Unterfütterung 89 in Form einer Sperrholz-, Asbest-, Zement-, Hartfaser oder einer sonstigen geeigneten nichtmetallischen Platte verstärkt: Dieses Verstärkungsfutter kann mit dem Blech verklebt sein.
  • Diese Bautafel kann Zwischenschalen 64 aus Blech aufweisen, und einer oder beide Hohlraumteile können Dämmstoff enthalten. Um diese Bautafel und sogar die Bautafel nach Fig. 19 -für Außenwände: geeignet zu machen, können: die Stoßfugen zwischen den Randgliedern außen durch eine federnde Metalleiste 90 abgedeckt werden, welche durch gerauhte oder gewellte, in die Fugen getriebene Wett.erleistennägel 91 gehalten ist. Die Leiiste 90 ist mit einer abdichtenden Masse gefüllt.
  • Bei der Ausführung nach Fig. 21 sind die Bleche 85 a und 85 b an Randgliedern normaler Ausbildung befestigt und durch diese voneinander getrennt. Die Ränder 86 der Bleche greifen in Nuten 92 der geneigten Stoßflächen der Randglieder ein. Die Randglieder können mit Falzen zur Aufnahme der Ränder von Unterlagspla.tten 89 versehen sein:. Diese Bautafeln sind insbesondere für Außenwände geeignet; an der Außenseite eines der beiden Randglieder ist: ein flacher Falz 93 vorgesehen zwecks Aufnahme eines vorspringenden Flansches 94, der durch Rückbiegung (Doppelführung) des Bleches am entgegengesetzten Rand der anstoßenden Bautafel gebildet wird; hierdurch entsteht eine Überläppungsverbindung. Zur Abdichtung gegen Feuchtigkeit und Luft wird ein nicht härtender Stoff, z. B. ein bituminöser Anstrich, an der Überlappungsverbindung aufgebracht, wenn die Bautafeln verbunden sind. Naturgemäß werden alle Außenwandtafeln lasttragend ausgebildet; sie können auch. für Innenwände Anwendung finden, soweit diese eine Belastung aufnehmen - müssen.. Innenwände, die nur die Aufgabe der Abtrennung haben und nicht lasttragend sein. sollen, können als leichtere Konstruktion ausgebildet werden.
  • Aus der vorstehenden Erläuterung ergibt sich, daß gemäß der Erfindung ausgebildete Bautafeln leicht zur Herstellung einer fertigen- Baukonstruktion miteirnander verbunden: werden können. Diese Baukonstruktion kann. für Dawerbestand hergestellt werden oder nur für zeitweiligen Aufbau, da sie leicht abgebaut werden kann. Zu diesem Zweck wird das vorstehend beschriebene Aufbauverfahren in umgekehrter Reihenfolge durchgeführt, und die Teile können dann leicht aufgestapelt werden.
  • In den Bautafeln 1 können Fenster oder Türen eingesetzt sein, und, falls gewünscht, können die Seitenschalen 3 und 4 aus durchsichtigem oder durchscheinendem Werkstoff bestehen..
  • Durch die Erfindung wird eine Bautafel geschaffen, die zufolge ihrer besonderen konstruktiven Ausbildung in der Lage ist, allen auftretenden Beanspruchungen bei Wänden, Decken und Dächern zu widerstehen, und welche für alle diese Zwecke zugleich verwendbar ist, so daß für die Ausführung eines Bauwerkes im wesentlichen nur eine einheitliche Bautafelart erforderlich ist. Auf Grund der Bautafelausbildung nach der Erfindung entsteht durch das Ineinandergreifen der Bautafeln bei der gegenseitigen Verbindung eine Baukonstruktion von großer Festigkeit. Bautafeln nach der Erfindung sind vollständig fabrikmäßig herstellbar und so vereinheitlicht, daß sie in Großerzeugung bei geringsten Kosten herstellbar sind. Zufolge ihrer Mehrschaligkeit weist die Bautafel einen hohen Wärmedämmwert auf. Bautafeln nach der Erfindung haben ein geringes Gewicht, können von einer Person gehandhabt und vom ungelernten Arbeitern in küre zester Zeit miteinander verbunden werden.
  • Das Verfahren zur Verbindung der Bautafeln ist leicht und einfach durchführbar, und die vereinigten Bautafeln ergeben eine vollständig fertige Baukonstruktion.
  • Wenn auch nur bestimmte, Ausführungsformen der Erfindung dargestellt und beschrieben wurden, so ist doch, ersichtlich; daß viele Abwandlungen hiervon möglich sind. Die Erfindung ist deshalb nicht auf die gezeigten Ausführungsbeispiele beschränkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Bautafel mit Randgliedern, die für eine Zugbolzenverbindung mit den Randgliedern der Nachbartafeln gelocht und für einen Eingriff in dieselben. profiliert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Randglieder (2) ein Schrägfalzprofil aufweisen. z. Bautafel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzenlöcher (12) des einen Randgliedes (2) durch einen Hohlraum mit denen (12) des gegenüberliegenden Randgliedes (2) verbunden sind, so daß die Zugbolzen (B) in den Löchern (12) des einen; Randgliedes (2) mit Hilfe eines durch die Balzenlöcher (12) des gegenüberliegenden, bei der Montage noch freien Randgliedes (2) hindurchgeführten Schlüssels (15) festgezogen, werden können. 3. Bautafel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzenlöcher (12) im Querschnitt Schlüsselloch-form haben. 4. Bautafel nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei einander gegenüberliegende Bolzenlöcher (13) durch, rohrförmige Körper (4ß) verbunden sind (Fig. 7). 5. Bautafel nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den schlüssellochförmigen Bolzenlöchern (12) Unterlegscheiben (35) mit Schlitzen (37) angeordnet sind, die mit den Bolzenschlitzen übereinstimmen und durch Ausbiegen ausgestanzter Zungen (36) gebildet sind, und daß die Zungen (36) am Boden der Bolzenlochschlitze aufliegen. 6. Bautafel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch Schalen. (3, 4), die ihre Flachselten bilden und auf den Randgliedern (2) derart aufliegen, daß sie zur Fugenüberdeckung an dem einen Randglied vor- (bei 9) und an dem gegenüberliegenden entsprechend zurückspringen (bei 8). 7. Bautafel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch Schalen (3, 4, 85), die ihre Flachseiten bilden und mit den Randgliedern (2) aus einem Stück bestehen (Fig. 16, 19). B. Bautafel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenschalen und die Randglieder aus einem Blech (85) bestehen, dessen Enden an einem Rande einander überlappend (bei 86) verbunden sind (Fig. 19). 9. Bautafel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie zwei ihre Flachseiten bildende Schalen aus je einem Blech (85a, 85 b) mit zur Bildung der Randglieder abgebogenen einander überlappenden und gegeneinander versetzten Enden (86) aufweisen und daß zwischen den abgebogenen Enden (86) die Mittelfläche der Schrägfalzung bildende Füllstücke (88) eingesetzt sind (Fig. 20). 10. Bautafel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Flachseiten durch zwei Schalen aus je einem Blech (85c, 85b) gebildet sind, welche die Randglieder übergreifen und in diesen verankert sind, und daß zur Fugenüberdeckung vorzugsweise mindestens eines der Bleche (85a) an einem Ende durch Doppelführung einen vorspringenden Flansch (94) und am anderen Ende einen entsprechenden flachen Falz (93) bildet (Fig. 21). 11. Bautafel nach einem der Ansprüche 1 bis 10, deren Flachseiten durch Blechschalen gebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenseite der Seitenschalen ein nichtmetallisches Verstärkungsfutter (89) befestigt ist. 12. Bautafel nach einem der Ansprüche 1 bis 11, gekennzeichnet durch die Flachseiten bildende Schalen (4'), an denen Versteifungselemente (Leisten) (68) befestigt sind (Fig. 14). 13. Hohle Bautafel nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet duß der Hohlraum durch Zwischenschalen (64) unterteilt ist, die parallel zu den Seitenschalen der Bautafel verlaufen, und daß die Zwischenschalen (64) durch federnde Glieder (69) in Abstand gehalten werden (Fig. 12, 15). 14. Bautafel nach Anspruch 13. dadurch gekennzeichnet, daß die federnden Abstandhalter ausgezogene Schraubenfedern (69) sind, die mit ihren Längsachsen parallel zu den Zwischenschalen (64) liegen und an ihrem Umfang an diesen befestigt sind. 15. Bautafel nach Anspruch 13 oder 14 mit zwei Zwischenschalen, dadurch gekennzeichnet, daß in den äußeren, durch die Zwischenschalen (64) gebildeten Hohlraumteilen Dämmstof£ (71) untergebracht ist, während die vorzugsweise schlüssellochartigen Öffnungen (13) der Randglieder in den mittleren Hohlraumteil münden (Fig. 12). 16. Frei tragende hohle Bautafel nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum durch eine Zwischenschale (64) unterteilt ist, daß in den unteren Hohlraumteil Dämmstoaff (71) eingebracht ist und d'aß in dem oberen Hohlraumteil sich im Abstand voneinander zwischen den Randgliedern erstreckende und- die obere Schale abstützende Querstege (66) angeordnet sind (Fig. 13). 17. Stoßverbindung zwischen frei tragenden Bautafeln nach einem der Anspriiche 1 bis 16, da,-durch gekennzeichnet, daß in den Schrägfalz zwischen den Randgliedern benachbarter Bautafeln Versteifungsplatten (60) eingelegt sind, welche dem Falz entsprechend winklig (61) gestaltet sind und unten als Aufhängeglied herausragen (Fig. 13). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 802 405, 831903, 841499; französische Patentschriften Nr. 784 907, 907 100; britische Patentschriften Nr. 238 948, 424 620, 581207; USA.-Patentschrift Nr. 1816 512; S iedler, Baustafflehre, Berlin, 1951, S. 90 und 110.
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