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Bautafel mit Randgliedern und Verbindung solcher Bautafeln miteinander
Die Erfindung betrifft Bautafeln mit Randgliediern, und die Verbindung solcher Bautafeln
miteinander in einer Baukonstruktion.
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Es sind bereits Bautafeln mit Randgliedern bekannt, die für eine Zugboolzenverbindung
mit den Randgliedern der Nachbartafeln gelocht und für einen Eingriff in dieselben
profiliert sind.
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Es ist eine bekannte Tatsache, daß Bautafeln der in Frage stehenden
Art, wenn sie z. B. aus Holz oder anderem unter den Witterungseinflüssen sich veränderndem
Werkstoff bestehen, sich werfen. Erfolgt die Verbindung der Bautafeln, wie: vielfach
üblich, durch Feder und Nut, so ist es oft schwierig -- insbesondere bei größeren
Bautafeln, deren Randglieder als Stützen, Träger und Sparren dienen -, den Eingriff
von Feder und Nut und gegebenenfalls die Übereinstimmung der Bolzenlöcher in: den
Randgliedern herbeizuführen.
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Dieser Übelstand wird durch die vorliegende Erfindung, welche ebenfalls
Bautafeln mit Randgliedern, die für eine Zugbo@lzenverbindung mit den Randgliedern
der Machbartafeln gelocht und für einen Eingriff in dieselben pofiliert sind, beseitigt,
und zwar in erster Linie dadurch, daß die Randglieder ein Schrägfalzprofil aufweisen.
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Beim Verbinden zweier Bautafeln nach der Erfindung genügt es, wenn
zunächst zwei Zugbo,lzen.-lö.cher der aneinanderstoßenden Randglieder in Übereinstimmung
gelangen. Durch Anziehen der eingesetzten Zugbolzen werden die Randglieder unter
Mitwirkung der schrägen Falzflächen so weit in Übereinstimmung gebracht, daß das
nächste Paar Zugbolzenlöcher zur Deckung kommt usf., bis die Randglieder auf ihrer
ganzen Länge im Eingriff sind.
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Ein weiterer Vorteil des Schrägfa.lzprofils der Randglieder ist die
Festigkeit der vereinigten und verbolzten Randglieder benachbarten Bautafeln gegen
Abscherung. Jede quer oder geneigt zur Längsrichtung der Randglieder auftretende
Abscherkraft wird von den Schrägflächen des Falzes aufgenommen. Dabei entsteht eine
diel das Bestreben-heut, die- Randglieder voneinander zu trennen. Diese Komponente
wird durch die Zugbolzen aufgenommen. Da ferner die Zugbolzen die-, Ebenen der Scherkräfte
durchstoßen, wirken sie diesen Kräften auch unmittelbar entgegen.
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Ein weiteres wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, daß
die Bolzenlöcher des einen Randgliedes durch einen Hohlraum mit denen des gegenüberliegenden
Randgliedes verbunden sind, so daß di.e Zugbolzen in den Löchern des einen Randgliedes
mit Hilfe eines durch die Bolzenlöcher des gegenüberliegenden, bei der Montage noch
freien. Randgliedes hindurchgeführten Schlüssels festgezogen werden können. Hierdurch
wird es ermöglicht, beidseitig geschlossene Bautafeln, durch Zugbolzen miteinander
zu verbinden.
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Die Erfindung besteht ferner in weiteren vorteilhaften Einzelheiten
im Aufbau der Bautafeln und deren Verbindung in Baukonstruktionen, wie Wänden, Decken,
Fußböden usw. Diese Einzelheiten sind aus der nachfolgenden näheren Beschreibung
und den Zeichnungen zu entnehmen.
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In den Zeichnungen sind Bautafeln und deren Verbindung nach der Erfindung
in verschiedenen Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigt Fig.1 eine schaubildliche
Ansicht einer Bautafel gemäß der Erfindung, Fig. 2 einen Querschnitt durch eine
Bautafel nach Fig. 1 und den Randteil einer angeschlossenen Nachbartafel, Fig. 3
und 4 Schnitte nach Linie 3-3 der Fig. 2, welche verschiedene Stufen des Verfahrens
zur Verbindung der Bautafeln zeigen., Fig. 5 und 6 Längsschnitte durch den Kopf
:eines Schlüssels zur Vereinigung von Bautafeln nach der Erfindung in verschiedenen
Stufen des Eingriffs in einen Zugbolzen,
Fig. 7 einen Querschnitt
nach Linie 7-7 der Fig. 2 in größerem Maßstab, jedoch im Zustand nach dem Abziehen
des Schlüssels, Fig. 8 einen Schnitt nach Linie 8-8 der Fig. 7, Fig. 9 einen Querschnitt
wie Fig. 7, jedoch im Zustand vor dem Einsetzen des Zugbolzens, Fig. 10 einen Querschnitt
nach Linie 10-10 der Fig. 9, Fig. 11 eine schaubildliche Ansicht eines Unteirlegelementes
für den Zugbolzen, Fig. 12 einen waagerechten Querschnitt durch eine Außenwandecke
eines Gebäudes, welcher abeänderte Ausführungsformen von Bautafeln gemäß' der Erfindung
zeigt, Fig.13 einen versetzten Querschnitt nach Linie 13-13 der Fig. 12, Fig. 14
einen Querschnitt nach Linie 14-14 der Fig. 13, Fig. 15 einen Querschnitt durch
eine abgeänderte Ausführungsform der Bautafel, Fig. 16 einen Querschnitt durch eine
Bautafel in einer weiteren Ausführungsform mit den Randteilen der angeschlossenen
Nachbartafeln, Fig. 17 einen teilweisen Grundriß einer Abdeckkappe, welche in Verbindung
mit Bautafeln gemäß Fig. 16 verwendet wird, Fig. 18 einen Querschnitt nach Linie
18-l8 der Fig. 17, Fig. 19, 20 und 21 Schnitte durch Bautafeln in weiteren Ausführungsformen
jeweils mit den Randteilen der angeschlossenen Nachbartafeln.
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Die Bautafel 1 nach Fig. 1 ist nur an den beiden Längswänden geschlossen,
und zwar durch die Randglieder 2. Die Flachseiten der Bautafel 1 werden durch Schalen
in Form von Platten 3 und 4 gebildet. Die Platten 3, 4 haben die gleiche Länge wie
die Randglieder und sind mit diesen durch geeignete Mittel, z. B. durch einen Klebstoff,
Schrauben oder Nägel, verbunden.
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Die Größe der Bautafel kann den jeweiligen Bedürfnissen angepaßt werden,
jedoch ist sie vorzugsweise verhältnismäßig lang, und bei Verwendung für Wände soll
sie die Höhe eines Stockwerkes und zugleich .eine erhebliche Breite haben. Jedoch
soll sie nicht zu sperrig sein, so daß sie von einem einzigen Arbeiter gehandhabt
werden kann.
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Wenn die Bautafel als Wandbautafel eingesetzt ist, dienen die: Randglieder
2 als Stützen zur Aufnahme des lotrechten Belastungsdruckes; wird sie als Decken-
oder frei tragende Fußbodentafel benutzt, so haben die Randglieder 2 die Aufgabe,
als Träger zu wirken. Die Randglieder haben ein Schrägfalzprofil, so daß aneinaaiderliegende
Bautafeln ineinandergreifen und dadurch. den vereinigten Bautafeln Starrheit und
Festigkeit verleihen und gegebenenfalls einen dichten Abschlu,ß gegen Witterungseinflüsse
bilden.. Insbesondere erleichtert dieses Profil, wie oben erläutert, die Vereinigung
an:e:inanderstoßender Bautafeln b.zw. Randglieder.
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Die Fsg. 1 und 2 lassen deutlich erkennen, wie das Schrägfalzprofil
der Randglieder varzugsweisc gestaltet ist. Es bildet drei stumpfwinklig zueinan:der
stehende Stoßflächen 5, 6 und 7.
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Um die Fuge zwischen den Bautafeln zu überdecken und das Ineinandergreifen
der Bautafeln zu unterstützen, sind die Seitenplatten 3 und 4 zueinander versetzt
an den Randgliedern 2 befestigt, und zwar derart, daß sie an dem einen Randglied
-bei 9 - vor- und an den gegenüberliegenden -be8 - entsprechend zurückspringen.
Wenn ein Gebäude aus Bautafeln nach der Erfindung zusammengesetzt wird, werden je
zwei Bautafeln mit Hilfe von Zugbolzen B miteinander verbunden, welche sich senkrecht
durch die aneinanderstoßenden Randglieder hindurch erstrecken. Die Bolzen B haben
vorzugsweise die Form der üblichen Schraubenbolzen mit einem Viereck-Schaftteil
unmittelbar am Bolzenkopf.
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Es ist ersichtlich, daß besonders 'Mittel vorgesehen sein müssen,
um die Bolzen nach dem Aneinandersetzen zweier Bautafeln in Stellung zu bringen
und in ihrer Stellung anzuziehen. Zu diesem Zweck haben die Randglieder jeder Bautafel
in, Übereinstimmung liegende, durch einen Hohlraum miteinander verbundene Bolzenlöcher
12, so, daß die Bolzen B durch die Bautafel hindurch eingeführt und in den übereinstimmenden
Löchern 12 in dem gegenüberliegendcci Randglied wie in dem anstoßenden Randglied
der benachbarten Bautafel eingesetzt «-erden können. Die Bolzenlöcher 12 haben,
wie aus den Fig. 1 und 9 ersichtlich, vorzugsweise die Form von Schlüssellochöffnungen.
Der weitere runde Teil dieser Öffnungen ist von ausreichender Größe, um den Durchgang
des Bolzens B, seiner Mutter, falls erforderlich von Unterlegscheiben und des Schlüsselkopfes
15 zu ermöglichen. Der engere Teil der Öffnungen hat eine passende Weite zur Aufnahme
von zwei gegenüberliegenden Seiten des Viereckteiles des Bolzenschaftes.
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Die Balzen werden durch einen Schlüssel 15 eingesetzt, dessen Schaftlänge
der Bautafelbreite entspricht, so daß der Schlüssel außerhalb des freien Randes
der anzuschließenden Bautafel betätigt werden kann. Er ist so. ausgebildet, daß
er den Bolzen halten, durch die Bautafel einführen und alsdann anziehen kann. An
dem einen Ende des Schaftes 16 ist eine Handhabe 17 angebracht, an dem anderen Ende
der Schlüsselkopf 18. Der Schaft 16 des Schlüssels hat einen. Durchmesser, -welcher
etwas kleiner ist als der des Bolzens B, so claß der Schaft des Schlüssels in den
Schlitz der Schlüssellochöffnung in dem freien Randglied eingesenkt und frei gedreht
werden kann, um ein Einsenken des Bolzens in den Schlitz der Sehlüssellochöffnung
in dem gegenüberliegenden Randglied zu ermöglichen.
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Der Schlüsselkopf 18 hat, wie am besten aus den Abb. 5 und 6 ersichtlich,
einen Körper 19 mit einer axialen zvlitidrisclieii Bohrung 20, die sich zum äußeren
Ende des Kopfes öffnet und hier eine zur Aufnahme einer Schraubenmutter geeignete
Erweiterung 21 aufweist. In der Bohrung 20 isst eine Hülse 22 befestigt, welche
kürzer als die Bohrung 20 ist und mit ihrem äußeren Ende etwa bis zu dem inneren
Ende der Erweiterung 21 reicht. Die Hülse 22 hat einen zylindrischen Hohlraum 23,
in welchem eine Hülse 24 verschieb- und drehbar eingesetzt ist. Die Hülse 22 ist
am inneren Ende mit einem Flansch 25 versehen, der in der Bohrung 20 verschiebbar
ist.
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Die Hülse 24 hat einen ebenfalls zylindrischen Hohlraum 26, und dieser
ist mindestens am vorderen Ende mit Innengewinde zur Aufnahme des Gewindeendes des
Balzens B versehen. In die Bohrung 20 ist, die Hülse 24 umgebend, eine Schraubenfeder
27 eingesetzt. Diese liegt zwischen dem Flansch 25 der Hülse 24 und dem inneren
Ende der festen Hülse 22. Die Enden der Schraubenfeder 27 sind nach außen abgebogen
und in kleinen Lächern 28 und 29 in dem inneres' Ende der festen Hülse 22 und dem
Flansch 25 eingesetzt. Die Schraubenfeder 27 hat das Bestreben, die Gewindehülse
24 in den Körper 19 hineinzuziehen,
und wirkt einer Drehung der
Gewindehülse 24 entgegen. Falls erforderlich, können ein Paar Unterlegscheiben auf
den Bolzen B aufgesteckt werden.
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Vor dem Verbinden zweier Bautafeln wird zunächst ein Zugbolzen B mit
dem Schlüssel verbunden. Dies geht wie folgt vor sich: Auf das Ende des Bolzens
wird eine Mutter aufgeschraubt. Das Gewindeende des Bolzens wird alsdann in den
Hohlraum 26 der Hülse 24 eingeschraubt. Durch Zug an dein Bolzen wird alsdann die
Hülse 24 nach außen gezogen., wie aus Fig. 5 -ersichtlich, worauf die Mutter bis
b-'--gen das Ende der Hülse 24 zurückgeschraubt und in Übereinstimmung mit der Öffnung
21 gebracht wird. Anschließend. läßt man die Feder 27 die Hülse 24 zurückziehen.,
wodurch die Mutter in die Aussparung 21 eingeführt wird, wie aus Fig. 6 ersichtlich.
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Alsdann werden zwei Bautafeln 1 mit den Schrägfa.lzfläch :en ihrer
Randglieder 2 ineinandergreifend und mit mindesteins einer Schlüssellochöffnung
12 in jedem der aneinanderstoßend.en Randglieder 2 in Ü berei.nstiininung liegend
an@einandergesetz:t. Der den Balzen B tragende Schlüssel 15 wird alsdann durch den
oberen Teil der Schlüssellochö:ffnung 12 in dem freien Randglied und durch die ganze,
Bautafel quer hindurchgeführt und der Bolzen durch die oberen Teile der in Übereinstimmung
liegenden Schlüssellochöffnungen in dem gegenüberliegenden Randglied und dem Randglied
der angrenzenden Bautafel eingeführt, wie aus Fig.3 ersichtlich. Der Bolzen wird
mittels des Schlüssels so eingestellt, daß der Bolzenkopf auf der Innenseite des
anstoßenden Randgliedes und die Mutter auf der Innenseite des anderen anstoßenden
Randgliedes liegt. Wie Fig-.4 zeigt, wird der Schlüssel alsdann gesenkt, so d@aß
sein Schaft in den unteren Schlitz der Schlüssellochöffnung in dem freien Randglied
eingeführt wird, während der Bolzen in die unteren Schlitze der beiden Schlüssellochöffnu:ngen
in den aneinanderstoßenden Randgliedern eingesenkt wird. Diese Schlitze sind von
genügender Breite, um den Bolzenschaft aufzunehmen, jedoch von geringerer Breite
als der Bolzenkopf und die Bolzeninutter und von etwa verwendeten Unterlegscheiben.
Mindestens der untere Teil der Schlitze ist so; bemessen, daß der Viereckteil des
Bolzenschaftes am Bolzenkopf knapp hineinpaßt, so da.ß eine Drehung des Bolzens
verhütet wird. Alsdann, wird durch Drehung des Schlüssels die Mutter auf dem Bolzen
angezogen, um die aneinanderstoßenden Randglieder ztisammenzuklemmen.
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Sobald die Mutter fest auf dem Bolzen B angezogen ist, wird der Schlüssel
von den Bolzen abgezogen und aus der Bautafel durch die Schlüssellochöffnung in
dein freien Randglied der Bautafel herausgezogen. Zur Abnahme des Schlüssels von
den Bolzen. wird die Handhalse 17 entgegen der Wirkung der Feder 27 gezogen, wodurch
die Aussparung 21 von der Mutter weggezogen wird. Der Schlüssel wird alsdann zum
Abschrauben der Hülse 24 von dem Bolzen gedreht. Die. Hülse 24 nimmt an dieser Drehung
des Schlüssels teil, da ihre- Drehung in der Bohrung 23 durch, die Feder 27 verhütet
wird, und zwar zufolge der Verankerung der Federenden in den Öffnungen 28 und 29.
Dieser Vorgang ist in Fig. 2 veranschaulicht.
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Die Randglieder 2 können. ebene Innenflächen aufweisen, und diese
Flächen können senkrecht zur Ebene der Bautafeln stehen, wie aus Fig. 12 ersichtlich,
oder sie können, schräg dazu verlaufen, wie in Fig. 15 gezeigt. Indessen sind- die
Innenflächen der Randglieder vorzugsweise mit einer mittleren breiten 'Längsnut
.2' versehen, welch- vorzugsweise- geneigte Seitenflächen hat (Fig.2). Durch diese
Ausbildung bilden zwei ineinandergreifendeRandglieder die Form eines I-Trägers (Fig.
2, rechts). Derart profilierte Randglieder sind besonders vorteilhaft, da sie geringeres
Gewicht haben, während ihre Festigkeit nicht vermindert ist; ferner ist jedes Bestreben,
sich zu verformen, vermindert, die Länge der Verbindungsbolzen ist ebenfalls verringert,
und die Bolzenköpfe und 1,Iu:ttern liegen vertieft.
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Bei der Herstellung dei Randglieder 2 aus Holz oder holzähnlichem
Werkstoff ist es erford'erkch, auf den Bolzen B Unterlegscheiben anzubringen, wie
aus Fig. 12 und. 13 ersichtlich, um ein Einschneiden des Bolzenkopfes und der Mutter
in den Werkstoff der Randglieder zu verhüten. Besonders vorteilhaft ist es, Unterlegscheib@cn
in Form von Klammern 35 beim Herstellen der Bautafel fest an den Innenflächen der
Randglieder in der Nähe der Schlüssellochö@ffnungen 12 anzubringen (Fig. $ bis 11).
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Wie aus Fig. 11 zu erkennen, ist aus der Unterlegscheibe 35 eine Zunge
36 ausgestanzt und senkrecht zu dieser abgebogen, so daß in der Scheibe ein Schlitz
37 gebildet ist. Die Fig. 8 bis 10 zeigen deutlich, wie die Unterlegscheibe 35 angebracht
wird; dabei wird die: Zunge 36 in die Schlü.ssellochöffnung 12 so eingeführt, daß
sie auf dem Boden des Schlitzes der Schlüssellochöffnu.ng 12 aufliegt und der Schlitz
37 der Unterlegscheeibe mit dem Schlitz der Schlüssellochöffnung in Übereinstimmung
liegt. Die Zunge 36 oder mindestens ihr äußeres Ende ist nach außen hin verbreitert,
so daß sie passend an den Seiten des Schlitzes der Schlüssellochöffnung anliegt
und die Unterlegklammer in Stellung hält (Fig.10). Das obere Ende des Schlitzes
37 ist ebenfalls verbreitert, um die Schlüssellochö:ffnung frei zu lassen, wie aus
Fig.9 ersichtlich, und um die Einführung des Bolzens zu unterstützen. Die unteren
Seiten des Schlitzes 37 sind vorzugsweise parallel und stehen in einem solchen Abstand,
daß sie den Viereckteil des Bolzenschaftes am Bolzenkopf passend aufnehmen und dadurch
eine Drehung des Bolzens verhüten. Der Schlitz der Unterlegscheibe kann, wie Fig.
11 zeigt, zur Anpassung an verschiedene Bolzendurchmesser gestuft ausgebildet sein.
Wenn erwünscht, kann die Platte 35 ein Loch 38 zur Aufnahme eines Nagels haben (Fig.8).
Diese Vernagelung soll eine Verdrehung der Scheihc durch den Bolzen oder die Mutter
verhüten.
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Die Bautafel ist vorzugsweise zweischalig ausgebildet, und zwar derart,
daß sie im eingebauten Zustand ein fertiger Raurn.wandungsteil ist. Die Schalen
3 und 4, die ihre Flachseiten: bilden, können mit vorher gefertigten Zurichtungen,
z. B. Verkleidungen, Verzierungen, Auflagen, Anstrichen usw., versehen werden. Wenn
es sich um eine Außenwandbautafel handelt, wird die Außenschale 3 vorzugsweise wetterfest
gemacht, so da.ß kein:- zusätzlichen Materialien un.dArbeiten erforderlich werden.
Ferner können die Bautafeln von vornherein wärmedämmend ausgebildet werden.
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Die Wärmedämmung der Bautafeln kann in jeder gewünschten Weise erzielt
werden, z. B., wie aus den Fig.l und 4 ersichtlich, durch eine Füllung aus losem
faserigem Dämmstoff. Eine solche Füllung würde selbstverständlich das Durchführen
der Verbindungsbolzen durch die Bautafel beim Zusammensetzen der Bautafeln behindern,
Um einen freien Durchgang zwischen den übereinstimmenden Schlüssellochöffnungen
12
in den einander gegenüberliegenden Randgliedern 2 einer Bautafel zu erhalten, kann
zwischen den Randgliedern in Übereinstimmung mit den Schlüssellochöffnungen ein
röhrenförmiges Glied 40 eingesetzt werden, wie aus den Fig. 2 bis 4 ersichtlich.
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Für Bautafeln von Einhentsbreite können Rohre 40 einheitlicher Länge
verwendet werden (Fig.3). Indessen, können für Bautafeln verschiedener Breite Rohre
mit einem teleskopartig ausgebildeten Teil Anwenduug finden, wie in den Fig. 2 und
4 gezeigt. Das Rohr 40 soll eine Größe haben, daß es die Schlüssellochöffnung 12
vollständig umgibt, und es ist aus diesem Grunde vorzugsweise von ovalem Querschnitt
(Fig. 7).
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Zur Bildung einer Wand, eines Bodens, einer Decke oder eines Daches
werden die Bautafeln 1 mit ihren Randgliedern zusammenstoßend vereinigt, wie vorher
beschrieben. Bei der Ausführung einer Wandecke und insbesondere, einer Außenwandeche
werden die Bautafeln vorzugsweise durch Eckpfosten 45 verbunden, wie aus Fig. 12
ersichtlich. Dieser Eckpfosten 45 ist als Winkelstab ausgebildet mit Schrägprofilflächen
46 an jedem Schenkel 47, die den Randgliedern der Bautafeln 1 angepaßt sind.
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Die Schenkel 47 der Winkelpfosten 45 sind mit Schlüssellochöffnungen
12 versehen, welche dellen der Randglieder der Bautafeln entsprechen. Die den Schrägprofilflächen
46 gegenüberliegenden Flächen 48 der Schenkel 47 haben, die Schlüssellochöffnungen
umgebend, Aussparungen zur Aufnahme der Bolzenköpfe oder Muttern. Die Winkelpfosten
45 können also mit den Bautafeln im wesentlichen in der gleichen Weise verbunden
werden wie die Bautafeln untereinander. Die Winkelpfosten können durch Verkleidungen
50 in der üblichen Weise wetterdicht abgeschlos.s-en werden, um die außenliegenden
Bolzen- und Muttervertiefungen abzuschließen. Die Fugen zwischen den Bautafeln,
insbesondere in der Außenwand, können durch Leisten 51 wetterabgedichtet werden,
welche auch zur Verzierung dienen können. Auch kann. die Außenseite durch eine Ziegelschale
oder andersartig abgedeckt ,werden und die Innenwand durch eine Putzschicht od.
dgl.
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Die Wandbauta,feln können durch abgeschlossen liegende Verbindungen
mit einem Fußboden oder einem Fundament und mit einer Decke oder einem Dach verankert
werden. Eine geeignete Verbindung zwischen den Wandbautafeln und einem frei tragenden
Fußboden ist in Fig. 13 gezeigt. Sie wird hier durch stählerne Winkelstücke 55 gebildet.
Die Bodenschenkel 56 der Winkelstücke sind hier mit dem Fußboden durch Schrauben
od. dgl. verbunden, und zwar in geeigneten Abständen zur Aufnahme aneinanderstoßender
Randglieder 2 zwischen den lotrechten Schenkeln 57 der Winkelstücke. Die aufrechten
Winkelschenkel sind mit Schlüssellochöffnungen versehen, welche mit den Schlüssellochöffnungen
12 an den Enden der Randglieder in Übereinstimmung liegen. Auf diese Weise können
die Randglieder mit den Winkelstücken 55 in der üblichen Weise durch einen Bolzen
zusammengehalten werden.
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Obwohl für frei tragende Fußböden normale Einheitsbautafeln nach der
Erfindung Anwendung finden können, ist in den Fig. 13 und 14 ein Fußboden aus besonders
ausgebildeten Bautafeln 1', auf einem Fundament F aufliegend, dargestellt. Diese
Fußbodenbautafeln sind den Einheitsbautafeln sehr ähnlich, was die Randglieder 2
und die oberen und unter; n Schalen 3 und 4' anlangt. Ein Unterschied der Fußbodenbautafeln
besteht jedoch darin, daß die unteren Schalen 4' so ausgebildet bzw. angeordnet
sind, daß sie über die Randglieder nicht überstehen. Dies hat den Zweck, die Anordnung
von Versteifungsplatten 60 zwischen den Bautafeln zu ermöglichen. Diese Versteifungsplatten
60 sind breiter als die Dicke der Bautafeln und ragen aus diesen um ein beträchtliches
Stück nach unten heraus.. Der obere Teil dieser Platten ist mit einem Falz 61 versehen,
der sich der Fuge zwischen den Bautafeln anpaßt. Die Versteifungsplatten 60 haben
Sch.lüssellochöffnungen, welche denen in den Randgliedern entsprechen. Diese Platten
erhöhen die Tragfähigkeit des Fußbodens, indem sie eine Verankerung an der Stoßstelle
erzeugen. Die Versteifungsplatten können mit Öffnungen versehen sein, um als Aufhängemittel
für Leitungen od. dgl. zu dienen.
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Die. Fußbodenbautafel kann mit einer Zwischenschale 64 versehen sein,
welche in. Nuten 65 an den Innenflächen der Randglieder eingreift. Die Zwischenschale
ist im unteren Teil der Bautafel angeordnet, und der zwischen dieser Schale 64 und
der unteren Schale 4' gebildete Hohlraum kann mit Dämmstoff 71 gefüllt werden.
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Zwischen den Randgliedern erstrecken sich in geeigneten Abständen
im oberen Teil der Kautafel Querstege 66, ,weiche von der Z,vischenscllale 64 bis
zur Unterseite der oberen Schale reichen. Diese Stege dienen zur Abstützung des
Fußbodens und geben den Bautafeln höhere Festigkeit. In den Stegen 66 können Öffnungen
67 zur Durchführung von Wasser- oder elektrischen Leitungen vorgesehen sein.
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Die unteren Schalen können mit U-förmigen Leisten 68 aus geprcßten
Metallformstiicken versehen sein, welche ebenfalls Verstärkungsz,vecken dienen.
Die frei tragenden Fußbodenbautafeln sind ebenso als Dachbautafeln oder Deckenbautafeln
geeignet; in diesen Fällen dienen die Randglieder als Träger zur Aufnahmc der Gewichtsbelastung.
Das ä#1ißere Randglied der außenliegenden Furb:3dcilbatitafelil kann durch eine
Randscll,velle 72 abgeschlossen sein. welche im Wesen dem Winkelpfosten 45 ähnelt
und durch eilte Wetterleiste 73 abgeschlossen ist.
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Die Bautafeln 1 können verschiedene Ausführungsformen haben, welche
sie für verschiedene Zwecke oder zur Anwendung verschiedener Herstellungsverfahren
usw. geeignet machen. Zum Beispiel können hohle Bautafeln im Innern durch Zwischenschalen
unterteilt sein, um die Wärmedämmung zu verbessern oder für andere Zwecke. Eine
solche Bautafel ist in den Fig. 12 bis 1.-1 gezeigt. Hier haben die Randglieder
2 an ihren inneren Flächen Nuten 65. Diese 1 uten erstrecken sich über die ganze
Länge der Randglieder und nehmen die Ränder der Zwischenschalen 64 auf. In den durch
die Zwischenschallen gebildeten Hohlraumteilen können Leitungen, Rohre oll. dgl.
geführt werden.
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Die Seitenschalen 3 und 4 können, falls gewünscht, durch Leisten 68
aus Preßmetall verstärkt sein, die z. B. durch Schrauben befestigt sind. Die Anzahl
der Leisten hängt in hohem 'Maße von der Größe der Bautafel und der von ihr aufzunehmenden
Belastung ab. Die Höhe der Leisten ist geringer als der Abstand zwischen den Seitenschalen
3, 4 und den Zwischenschalen 64, so daß sie keine Verbindung zwischen den Schalen
herstellen.
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Im mittleren Hohlraumteil sind zwischen den Schalen 64 auseinandergezogene
Schraubenfedern 69 angeordnet. ,welche sich an die Zwischenschalen legen, um ein
Durchbiegen derselben nach innen zu vermeiden. Die Federn sind an ihren Enden an
den Zwischenschalen 64 befestigt und werden durch Drahtklammern
70,
die den Federdraht umgreifen und. durch die Zwischenschalen hindurchgehen, gehalten.
Bis auf einige Endwindungen sind alle Windungen der Schraubenfedern 69 auseinandergez.ogen,
so daß die Berührungspunkte an den Zwischenschalen genügend weit auseinanderl,iegen,
um eine nachgiebige Abstützung zu erzielen und den Durchgang von Bolzen zu erleichtern.
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Die Unterteilung des Bautafel-Hohlraums durch Zwischenschalen erleichtert
den Einbau von. DÜmmschichten. Dämmstoffe 79 jeder bekannten Art können z. B. in
die äußeren Hohlraumteile zwischen den Seiten- und den Zwischenschalen eingebracht
werden.
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Eine weitere, für Außenwände vorgesehene Ausführungsform der Bautafel
1, welche in Fig. 15 gezeigt ist, verwendet Randglieder 2, welche geneigt
zu den Flachsciten verlaufen. Die Innenseitensch-a:le 4 kann aus Sperrholz hergestellt
sein. Die Außenseitenschale 3 hat gefalzte Ränder 8, 9, welche die Schrägfalzung
der Randglieder fortsetzen. Wenn zwei dieser Bautafeln vereinigt sind, greift das
Randprofil der einen: Außenschale passend in das der nächsten. Diese Ausbildung
unterstützt die Falzverbindung zwischen den Randgliedern.
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Fig. 16 zeigt eine weitere Ausführungsform der Tautafel. Bei der mittleren:
und der rechts gezeichneten Bautafel sind die Randglieder 2 und die Seitenschalen
aus einem Stück. Sie können durch Gießen oder Pressen von Metall, plastischen: Stoffen
ad. dgl. hergestellt werden. Bei der links gezeichneten Bautafel sind die Randglieder
dagegen getrennte: Guß- oder Preßstücke und durch Schrauben od. dgl. mit getrennten
Seitenschalen: verbunden. Im Querschnitt verlaufen die Randglieder dieser Bautafeln
wiederum schräg zu den Seitenschalen, und. die Falze sind von der Mittei in die,
Nähe der Kanten verlagert.
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Der Hohira.um dieser Bautafeln ist ebenfalls unterteilt. Die links
dargestellte und. die mittlere Bautafel haben dementsprechend wieder Nuten 65, welche
zum Halten herausnehmbarer Zwischenschalen: 64 dienen, während bei der rechts dargestellten
Bautafel auch die, Zwischenschalen 64' mit den Randgliedern aus einem Stück bestehen.
Alle diese Bautafeln sind durch. Bolzen B' vereinigt, welches geneigte Köpfe und
Unterlegscheiben zur Anpassung an. die geneigten Randglieder haben. Zusätzlich können
im Kantenprofis Öffnungen 74 und 75 vorgesehen sein zur Aufnahme vom. Schrauben
76, welche ebenfalls zum Zusammenhalten der Bautafeln dienen. Die, links gezeichnete,
Bautafel mit getrennten. Randgliedern ist insbesondere als Einsatzstück für schmale
Zwischenräume geeignet.
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Für die gepreßten Typen können vorzugsweise Abdeckkappen 77 Anwendung
finden, von welchen Teile in den Fig. 17 und 18 gezeigt sind. Diese Kappen dienen
zum Abschluß der Bautafelhohlräume an den Querrändern. Sie bestehen aus Preßmetall
und haben einen Topfquerschnitt. Sie weisen einen Boden 78 und ringsum laufende
Seitenwandungen 79 auf. Die Abdeckkappen sind so. ausgebildet, daß sie passend an
der Innenseite der Seitenschalen und der Randglieder federnd anliegen; hierfür ist
eine Seitenwandung 79 leicht nach außen abgebogen. Aussparungen 80 dienen zur Aufnahme
der Zwischenschalen.
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Die Bautafeln können auch als Blechkonstruktion ausgebildet sein,
wie in den Fig. 19, 20 und 21 gezeigt.
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Nach Fig. 19 ist die Bautafel aus einem e'inzigen Blech 85 so. gebogen,
daß es. Seitenschalen und. die Randglieder bildet; dabei überlappen die Blechränder
86 einander bei einem Randglied und sind hier durch Schweißung, Metallverbindungsm.ittel
oder andere Mittel miteinander verbunden.
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Im Gegensatz dazu weisen die Bautafeln nach Fig. 20 und 21 ein Paar
vom Blechen 85 ca und 85 b auf, welche so gebogen sind, da,ß sie eine Seitenschale
und Teile der beiden Randglieder bilden; die Ränder 86 der beidem: Bleche sind durch
je ein Dämmneleinent getrennt.
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Die Bautafel nach Fig. 19 ist insbesondere für Innenwände bestimmt.
Hier werden d.ie Randglieder von einem einzigen Blech. 85 gebildet, und, es sind
besondere stufenförmig ausgeklinkte Unterlegstücke.87 erforderlich zur Anpassung
an die, schräg gefalzten Blechrandglieder. Diese Bautafeln können mit Dämmstoffsch.ichten
gegen Wärme- und Schalldurchgang versehen werden, vorzugsweise mit Faserstoffplatten
71 als Unterfütterung der Seitenschalen.
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Bei der Ausführungsform nach Fig.20 sind die Blechränder 86 gegeneinander
versetzt und überlappen einander mit Parallelabstand. Eine verhältnismäßig dicke
Leiste 88 ist zwischen die Blechränder eingesetzt und bildet hier auch den Schrägfalz.
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Diese Bautafel kann als Außenwandbauelement Anwendung finden, und
für diesen Zweck ist mindestens die äußere Seitenschale oder gegebenenfalls auch
noch die innere durch eine Unterfütterung 89 in Form einer Sperrholz-, Asbest-,
Zement-, Hartfaser oder einer sonstigen geeigneten nichtmetallischen Platte verstärkt:
Dieses Verstärkungsfutter kann mit dem Blech verklebt sein.
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Diese Bautafel kann Zwischenschalen 64 aus Blech aufweisen, und einer
oder beide Hohlraumteile können Dämmstoff enthalten. Um diese Bautafel und sogar
die Bautafel nach Fig. 19 -für Außenwände: geeignet zu machen, können: die Stoßfugen
zwischen den Randgliedern außen durch eine federnde Metalleiste 90 abgedeckt werden,
welche durch gerauhte oder gewellte, in die Fugen getriebene Wett.erleistennägel
91 gehalten ist. Die Leiiste 90 ist mit einer abdichtenden Masse gefüllt.
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Bei der Ausführung nach Fig. 21 sind die Bleche 85 a und 85
b an Randgliedern normaler Ausbildung befestigt und durch diese voneinander
getrennt. Die Ränder 86 der Bleche greifen in Nuten 92 der geneigten Stoßflächen
der Randglieder ein. Die Randglieder können mit Falzen zur Aufnahme der Ränder von
Unterlagspla.tten 89 versehen sein:. Diese Bautafeln sind insbesondere für Außenwände
geeignet; an der Außenseite eines der beiden Randglieder ist: ein flacher Falz 93
vorgesehen zwecks Aufnahme eines vorspringenden Flansches 94, der durch Rückbiegung
(Doppelführung) des Bleches am entgegengesetzten Rand der anstoßenden Bautafel gebildet
wird; hierdurch entsteht eine Überläppungsverbindung. Zur Abdichtung gegen Feuchtigkeit
und Luft wird ein nicht härtender Stoff, z. B. ein bituminöser Anstrich, an der
Überlappungsverbindung aufgebracht, wenn die Bautafeln verbunden sind. Naturgemäß
werden alle Außenwandtafeln lasttragend ausgebildet; sie können auch. für Innenwände
Anwendung finden, soweit diese eine Belastung aufnehmen - müssen.. Innenwände, die
nur die Aufgabe der Abtrennung haben und nicht lasttragend sein. sollen, können
als leichtere Konstruktion ausgebildet werden.
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Aus der vorstehenden Erläuterung ergibt sich, daß gemäß der Erfindung
ausgebildete Bautafeln leicht zur Herstellung einer fertigen- Baukonstruktion miteirnander
verbunden: werden können. Diese Baukonstruktion kann. für Dawerbestand hergestellt
werden oder nur für zeitweiligen Aufbau, da sie leicht abgebaut
werden
kann. Zu diesem Zweck wird das vorstehend beschriebene Aufbauverfahren in umgekehrter
Reihenfolge durchgeführt, und die Teile können dann leicht aufgestapelt werden.
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In den Bautafeln 1 können Fenster oder Türen eingesetzt sein, und,
falls gewünscht, können die Seitenschalen 3 und 4 aus durchsichtigem oder durchscheinendem
Werkstoff bestehen..
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Durch die Erfindung wird eine Bautafel geschaffen, die zufolge ihrer
besonderen konstruktiven Ausbildung in der Lage ist, allen auftretenden Beanspruchungen
bei Wänden, Decken und Dächern zu widerstehen, und welche für alle diese Zwecke
zugleich verwendbar ist, so daß für die Ausführung eines Bauwerkes im wesentlichen
nur eine einheitliche Bautafelart erforderlich ist. Auf Grund der Bautafelausbildung
nach der Erfindung entsteht durch das Ineinandergreifen der Bautafeln bei der gegenseitigen
Verbindung eine Baukonstruktion von großer Festigkeit. Bautafeln nach der Erfindung
sind vollständig fabrikmäßig herstellbar und so vereinheitlicht, daß sie in Großerzeugung
bei geringsten Kosten herstellbar sind. Zufolge ihrer Mehrschaligkeit weist die
Bautafel einen hohen Wärmedämmwert auf. Bautafeln nach der Erfindung haben ein geringes
Gewicht, können von einer Person gehandhabt und vom ungelernten Arbeitern in küre
zester Zeit miteinander verbunden werden.
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Das Verfahren zur Verbindung der Bautafeln ist leicht und einfach
durchführbar, und die vereinigten Bautafeln ergeben eine vollständig fertige Baukonstruktion.
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Wenn auch nur bestimmte, Ausführungsformen der Erfindung dargestellt
und beschrieben wurden, so ist doch, ersichtlich; daß viele Abwandlungen hiervon
möglich sind. Die Erfindung ist deshalb nicht auf die gezeigten Ausführungsbeispiele
beschränkt.