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DE1018990B - Elektrizitaetszaehler, insbesondere nach dem Ferrarisprinzip - Google Patents

Elektrizitaetszaehler, insbesondere nach dem Ferrarisprinzip

Info

Publication number
DE1018990B
DE1018990B DEN10317A DEN0010317A DE1018990B DE 1018990 B DE1018990 B DE 1018990B DE N10317 A DEN10317 A DE N10317A DE N0010317 A DEN0010317 A DE N0010317A DE 1018990 B DE1018990 B DE 1018990B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotor
electricity meter
meter according
vessel
runner
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN10317A
Other languages
English (en)
Inventor
Oskar Stettler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication of DE1018990B publication Critical patent/DE1018990B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/36Induction meters, e.g. Ferraris meters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Dynamo-Electric Clutches, Dynamo-Electric Brakes (AREA)

Description

  • Elektrizitätszahler, insbesondere nach dem Ferrarisprinzip Gegenstand der Erfindung ist ein, Elektrizitätszähler, und zwar ein solcher, der insbesohere nach dem Ferrarisprinzip arbeitet, der ab, er auch in der noch zu kennzeichnenden Ausfühungsfo, rm bei Magnetmotorzählern bzw. bei Zächlern auf elektrostatischer Grundlage anwendbar ist. Insonderheit bezieht sich die Erfindung auf solche Zähler mit vertikaler Läuferachse, bei denen das Läufergewict durch ein magnetisches Schwebtelager mit axialer Sellbstzentrierung aufgenommen ist. Eine derartige Ano, rdnung ist bekannt.
  • Mit der Erfindung wird die Aufgabe gelöst, gewisse bei den bekannten Zählern auftretende Schwierigeiten zu vermeiden und die Abmessung sowohl des Löufers als auch der Antriebs- und Bremssysteme und somit des gaanze Zählers- wesentlich au verkleinern.
  • Bei Bewegung eines Läufers in einem üblicherweise mit Luft angefüllten Raum ist die Winkelgeschwindigkeit des Läufers dem Antriebsmoment nicht proportional. Dies hat sine Ursache darin, daß das entgegenwierdnge Momement, das infleoge der Turbulenz und auch der Laberreibung auftritt, der Winlçelgeschwindigkeit nicht proportional ist. Es ist dadher bei den blekannten Zählern erforderlich, das Antrie ! bsdrehmeoment des Zählers und das entgengengesetzt wirkende Bremsmoment des Bremsmagnets derart groß zu bemessen, daß die erwähnet Veränerunen und Schwandkungen derart klein werden, daß sie innerhalb der üblichen Meßgenauigkeit vernachlässigt werden können.
  • Die Erfindung macht von der Erkenntnis Gebrauch, daß bei niedriger werdendem Druck die Turbulenz aufhört und bald ein Zustand auftritt, bei dem praktisch nur noch die laminäre Reibung eine Rolle spielt.
  • Gemäß der Erfindung ist der Löufer mit den zugehörigen Lagerteilen in an sich bekannter Weise in ein aus elektrisch isolerendem Material bestehendes Gefäß eingeschlossen, das Gas in solcher verdünnung enthält, daß über eine vom Läufer gesteuerte Elektrodenstrecke Gesentldaungen erzielbar sind, durch die Zählwerke mittel-oder unmittelbar steuerbar sind.
  • Es ist zwar bereits bekannt, den Läufer eines Elektrizitätszählers in ein VakuumgefäB einzubauen, wobei dann die Feld-und Bremssysteme außerhalb des Gefäßes angeordnet sind. Bei einer solchen Anordnuing bereitet jedoch das Einbauen des Läufers und die Übertrangung der Bewegung der Läufers auf das Zählwerk erhebliche Schweierigkeiten., Wenn, wie es gleichfalls bekannt ist, mittels auf der Welle des Zählers und einer Zählwerkwelle aufgesetzter Magnete eine magnetische Kopplung zwischen diesen Teilen Herbeigeführt wird, macht sich hierbei auch wieder das vergröBerte Gewicht des Läufers und damit auch die Lagerreibung hinderlich bemerkbar.
  • Man gelangt nun zu bisher unbekannten kleinen Abmessungen des ganzen Zählers, wenn der Zähleranker in einem Gefäß eingeschlossen ist, das Gas in solcher Verdünnung enthält, daß der Umschlag in die turbulente Strömung oberhalb der maximal vorkommenden Läuferdrehzahl erfolgt, da es auf diese Weise möglich ist, den Läufer stets in laminarer Strömung bzw. Reibung laufen zu lassen, wodurch die Reibunggsverluste auf ein Geringstmaß zurückgeführt werden können. Werden dann in Ausffihrung der Erfindung Elektroden angebracht und über diese vom Läufer gesteuerte Elektrodenstrecke Gasentladungen herbeigeführt, so lassen sich die Zählwerks über diese Gasentladungen mittel- oder unmittelbar steuern, und man erreicht dadurch, daß der Läufer gesiwwermaßen nahezu leistungslos eine Kraftquelle steuert, durch die das Zählwerdk angetrieben wird.
  • Ein nach diesem Prinzip ausgeblildeter Elektrizitätszähler kann nun unter mancherlei Konstruktiven Abzwandlungen ausgebildet werden, worüber in der Erläuterung einiger an Hang der Zeichnungen besprochener Ausführungsbeispiele weitere Ausführungen gemacht werden.
  • Fig. 1 stellt einen in ein Gefäß eingebauten Läufer auch der Erfindung im Schnitt dar; Fig. 2 gibt eine Ansicht der Läuferscheibve mit Welle; Fig. 3 und 4 stellen abgeänderte Ausführungsbeispiele dar ; Fig. 5 zeigt ein Schema. für den Antrieb des Zählwerks ; Fig. 6 gibt eine abgeänderte Schaltung für das Antriebssystem an.
  • Das System nach Fig. 1 enthält eine Ferrarisscheibe 2, welche auf der senkrechten Achse 1 sitzt.
  • Die Achse trägt am unteren Ende einen Ring 3 aus ferromagnetischem Material vorzugsweise aus einem ferromagnetischem Oxydgemisch. Am oberen Ende trägt die Achse eine Spitze 5, welche durch die Steinpfanne 6 geführt wird. Der Teil 3 bildet den Rotor eines magnetischen Schwebelagers, dessen Stater ein den Ring3 umfassender Ring4 ist, der aus demselben Material vs-ie der Ring 3 hergestellt ist.
  • Die äußere Mantelfläche des Rotors und die innere Mantelfläche des Stators 4 sind konisch gestaltet.
  • Die beiden Dauermagnetringe sind in radialer Richtung magnetisiert, und znvar, wie durch die Pfeile angegeben ist, derart, daß geichnamige Po-le einander zugekehrt sind. Die nach oben gerichtete magnetische kraft übertrifft um einen geringen Betrag das Gewicht dies Läufers, so daß die Spitze5 leicht gegen die Steinpfanne 6 gedrückt wird.
  • Der Läufer, bestehend aus der Scheibe2 und der Achse 1, ist aus Reinaluminium gefertigt und an seiner gesamten Oberfläche anodisch oxydiert (d. h. mit einer isolierenden Oxydschicht versehen). Seine Abmessungen sind vorzugsweise kleiner als die Hälfte der bei gebräunchlichen Zählern verwendeten Läufer.
  • Der Läufer mit dem Rotor 3 des magnetischen Schwebelagers und dem Spitzenlager sowei der An-Schlang 7 sind in ein aus den Teilen 11 und 12 bestehendes, vorzugsweise gläsernes Vakuumgefäß eingebaut. Die beiden Teile 11 und 12 sind vakuumdicht verbunden mit Hilfe einer emailartigen Schicht 13 mit tiefem Schmelzpunkt. Der Stator 4 cles magnetischen Schwebelagers ist, zwecks Einstellung des Druckes im Spitzenlager, verschiebbar auf dem rohrförmigen Ende des Gehäuseteiles 12 angeordnet.
  • Das Gefäß 11, 12 wird über den Pumpstutzen 14 evakuiert und entgast, wobei an sich bekannte Methoden wie Hochfrequenzerhitzung der eingeschlossenen Teile. Verdampfen eines Gettermaterials usw. angewandt werden können. Anschließend kann das Gefäß mit einem geeigneten Gas (z. B. Hg, He, Ne, Ar, Kr) mit geringem Druck gefüllt werden.
  • In der Stand des Gefäßes sind zwei einander gegenüberliegende Elektroden 9, 10 eingeschEmolzen, welche in später beschriebender Weise einen Steuerkries für das Zählwerk schließen. Die Ferrarisscheiber besitzt eine Öffnung 8 (s. auch. Fig. 2), welche bei jeder l,'mdrehung für einen Augenblick den Entladungsweg zwischen den Elektroden 9 und 10 freigibt.
  • Das Gasgemisch und der Gasdruck im Gefäß wie auch die Gestalt und die Beschaffenheit der Elektroden 9 und 10 entsprechen der beim Bau von Raltkathodenröhren befolgten Technik (Molybdänelektrodgen). Vorzugsueise wird durch besondere Formhebung der Elektroden (Elektrode 9= Fläche, Elektrode 10 = Speize) eine Gleichrchterwirdkung angestrebt.
  • Die Scheibe 2 und ihr Gehäuse 11 sind so zu gestalten, daß diel Entladung bei Läuferstellungen, in welchen sich die Öffnung nicht zwischen den Elektroden befindet, nicht um den Läuferrand herum verläuft. Dem gleichen Zweck dient die richtige Wahl der Spannung im Elektrodenkreis. Es kann zweckmäßig sein, die im Zähler vorhandene Netzspannung mit Hifs eines Spannungsteilers auf einen für die Gas- entladung günstigen Wert zu reduzieren oder z. B. mit einer als Autotranstormator ausgestalteten Spannungswicklung zu erhöhen. In Anbetracht der geringen Stromstärke im Entadungskereis ist es auch, zulässig, die Spannung für aten Entladungskreis von einer Anzapfung der Spannungsspule des Antriebssystems abzugreifen.
  • Unter umständen empfiehlt es sich, in der einen Elektrodenkammer eine Hilfsanode anzufringen, welche über einen hinrechend hohen Widerstand und eventuell weitere Hilfsmittel die Sontinuität der Ionisation ermöglicht. Dem gleichen Zweck kann die Nterwendung einher Schicht von radioaktiven stoffen auf den Elektroden dienen, Zwischen den Elektroden 9 und 10 svird der ßedienungskreis des Zählwerkes entsprechend der Umdrehungsgeschwindigkeit der Ankerscheibe intermitterand geschlossen bzw. unterbrochen. Die Antriebs-bzw. Bremssysteme sind in Fig. 1 fortgelassen.
  • Sie können, wie üblich, aus Magnetsystemen bestehen, welche die Ankerscheibe umfassen und außerhalb des Gehäuses angeordnet sind (s. auch Fig. 3). Da das Reibungsmoment bis auf einen Bruchteil des bei den üblichen Elektritätszählern auftretenden Wertes reduziert worden ist, genügt ein sehr geringes AntrielJsmoment. um die Ankerscheibe in Drehung zu versetzen. Dan Antriebssystem und somit auch das Bremssystem können daher überraschend geringe Abmessungen haben.
  • Fig. 3 zeigt ein. gestaltung des Läufers in Form einher Hohlkugelkolotte, wobei der mittelpunkt der zugehörigen virtuellen Hohlkugel mit der Spitze5 des Stützlagers 5, 6 zusammenfällt. Das Entladungsgefäß 11, 12 ist dieser Form des Läufers angepaßt.
  • Durch die in Fig. 3 Dargestellte Gestaltung und Anordnung von Läufer und Gefäß vird erreicht. daß die im Bereiche des radial wirkenden Begrenzers (Gefäßwand) möglichen Exzentrizitäten bzw. Pendelbewegungen der Läuferachse keine Abstandsknderung Zwischen der Läuferfläche und der Gefäßinnenwand und auch keine Änderungen der Kraftlinienwege zxvischen Antriebs-und Bremssystemen einerseits und der Läuferkalotte andererseits zur Folge baben.
  • Die sphärische Wölbung der die Läuferkaltotte umfassenden Gefäßteile ist zusvitzlich von Vorteil in bezug auf die Festigket des evaliuierten Gefäßes gegenüber den von außen wirkenden Atmosphärendrudk.
  • Auch bei cler Ausführung nach Fig. 3 können das antriebssystem 17, 18 und das Bremssystem den xvirksamen Teil des Läufers derart umfassen, daß die Kraftlinieu an der elinen Seite der Kohlkugelkalotte eintreten und an der anderen Seite austreten. Manchmal genügt es, diese Systeme einseittig anzuordnen, so daß die Kraftlinien an der gleichen Seite der kalotte ein-und austreten.
  • An Stelle der Öffnung 8 (Fig. 2), a-elche über einen bestimmten Sektor einer vollen Läuférumdrehung die Entladungsstrecke zwischen den auf beiden Seiten des Läufers einander gegenüber angeordneten Elektroden 9 und 10 freigibt, Wird in der Anordnung nach Fig. 3 der Läuier selbst periodisch in den Entladungsstrom0-kreis Eingeschaltet. Die den Läufer vollständig bekeckende isolierende Schicht ist in der Zone, in wlcher sich im bereits beschriebenen Beispiel die tWfrnung 8 (Fig. 2) befindet, beseitigt. Dieser Flächenteil kann mit einem leitend mit dem Läuferköreper verbundenen Molybdänplättchen 15 belegt sein. An der Stirnfläche des unteren Achsenendes ist in gleicher Weise ein Molybdänplättchen 16 angebracht, weilches der festen Elektrode 10 gegenübersteht (wobei letztere in diesem Beispiel gleichzeitig als axialer Eegren% er für das Schwebelager 3, 4 wirkt).
  • In den bei jeder Umdrehung des Läufers periodisch wiederkehrenden Zeitabschnitten, in weilch das Plättchen 15 der Eilektorde 9 unmittelbar gegenübersteht, fließt der Steurerstrom von der Spannungsquelle zur Elektrode 9, von dort über die Entladungsstrecke 9-15, dann über das Kernmetall des Läufers zur Molybdänelektrode 16 und von dieser über die Entladungsstrecke 16-10 und von der Elektrode 10 über die Steuerwicklung des Zählwerkes zum Gegenpol der Spannungsquelle.
  • Fig. 4 zeigt eine weitere Form des Läufers mit dem Elltladungsgefäß. Hier dient das Gefäß gleichzeitig als Träger für die Spannungsspule 17 und die Stromspule 19, welche nach Art eines Asynchronmotors mit voreilendem Strom in der Hilfswicklung an der Außenseite des Gefäßes angerordnet sind. Die Wicklungen können untereinander und mit dem Gefäß durch einen Kitt verbunden sein. Zur Führung des Kraftflusses sind außerhalb des Gefäßes noch Bleche 18 aus ferromagnetischem Wekstoff vorgesehen und ist innerhalb des Gehäuses ein Blechkörper 20 aus demselben Material angeordnet. Dieser Wird von einer Büchse 25 getragen, welche in einem röhrenformigen Stück 26 des oberen Teiles des Glasgefäßes befestigt ist. Die Büchse dient geleichzeitig als Träger für die Steinpfanne 6 des Spitzenlagers.
  • Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 unterscheidet sich überdies noch dadurch von dem nach Fig. 3, daß das magnetische Schwebelager aus zwei Teilen besteht, w elchSe axial und in gleicher Richtung magneitsiert sind. Der Rotor ist als Stabmagnet ausgeführt und liegt mit seinem WIittelpunkt etwas oberhalb cles Mittelpunkts des Statorringes.
  • Die Schaltung der beschriebenen Vorrichtung als Einphasen-Eintarif-Zähler ist in fig. 5 anegeben. Am Umfang der Läuferdose sind die das Wanderfeld erzeugenden Spulen 17, 19 und die Bremsmagnete 21 angeordnet. Die Spannungsspule 17 und die Stromspule 19 sind in üblicher Weise geschaltet. Der Kreis der Spannungsspule ist hierbei induktiv. Der Strom in de Spannungsspule hat bei dieser Anordnung eine nacheinelende Phasenverschiebung von etwa 90° gegenüber der netzspannung.
  • Bei Verwendung der Anordnung nach fig. 4 kann es jedoch vortelilha-ft sein, die Spannungsspule über einen Kondensator 30 an die Netzklemmen anzuschließen, wobei die dimensionierung derart ist, daß der Strom in der Spannungsspule annähernd um 90° gegnüber der Netzspannung voreilt. Die diesbezüglichte Schaltung ist in Fig. 6 dargestellt. Die Strom-und spannungssspulen sind hier in der Zeichnungsebene abgewickelt dargestellt.
  • Die durch die Umdrehung des Läufers gesteurerte Entladungsstreche liegt in Reihe mit einem SchrittschaItwerk mit der Wicklung 22 (Fig. 5) hinter der Stromspule 19 an der Netzspannung. So wird erreicht, daß sich der Läufer nach dem Abschalten der Belastung langsam weiterdreht, bis der Läufer den Steuerstrom Sperrt. Die Erregerspule 22 dient gleichzeitig als Vorschaltimpedanz für die Entiladung zwischlen dlen Elektroden 9 und 11), wodurch der Steuer-Stromkreis eine positive Strom-Spannungs-Charakteristik bekommt.
  • Der Anker der Schrittschaltwerkspule 22 betätigt bei jeder Läuferumdrehung eine Klinke, welche ihrerseits ein Klinkenrad 23 um einen Zahn weiterschaltet.
  • Dieses Klinkenrad ist direkt oder über ein zusätzliches Schalt- bzw. Übersetzungsrad mit dem Zählwerk 24 verbunden. Es sind selbstverständlich auch andere bereits benannte Fortschaltvorrichtungen für das Zählwerk anwendbar.
  • Die elekytrische Übermittlung der Läuferdrehzahl auf das Schrittzählwerk hat den zusätzlichen Vorteil, daj die gegenseitige Lage und der Abstand zwischen Läufer und Zählwerk nich durch mechanische Übertragaunhgsmittel bestimmt sind. Da Die Läufereinheit mit dem zugehärigen Zählwerk nur durch eine Steuerleitung verbunden ist, besteht die ^Iöglichkeit der räumlichen Trennu-ng von Läufereinheit und Zählwerk.
  • Es können dahen die Zählwerke zahlreicher Läufereinbeiten, welche an zrveckmäßigen Stellen in die hauptstromkreise geschaltet sind, an einer zentralen Überstwchaungsstelle verstinigt werden. an Stelle der Voerbindung über eine Drahtlelitung zwischen der Läufereinheit und dem Zählwerk ist eine t'bermittlung der Steurerimpules über Drahtgebunden oder drahtlose Trägefrequenvenfahren anwendbar. Acuch ist es möglich, mehrere Zählwrde mit zugehärigen Schritt-Schaltrelsin direkt oder über ein steuerrelsi an eine Läufereinheit parallel znzusliceßen. auf der gleichen Grendlage ist auch die ekektrische Umschaltung mittels Schaltuhren oder Fensteudersytstemen auf Zählwerke verschiedener Tarife möglich.
  • Selbstverständlich können Zähler nach der Erfindung auch für Drehstrom, und zwar für gleicmäßig belastete oder für ungleichmäßig belastete Phasen gebaut werden.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Elektrizitätszähler, insbesondere nach dem Ferrarisprinzip, mit lotrechter Läuferachse, bei dem das Läufergewicht durch ein magneitisches Schwebelager mit axialer Selbstzentrierung aufgenommen ist, dadurch gekennaeichnet, daß der Läufer mit den zugehörigen Lagerteilen in an sich bekannter Weise in ein aus elektrisch isolierendem WIaterial bestehendes Gefäß eingeschlossen ist, das Gas in solcher Verdünnung enthält, daß über eine volm Läufer gesteuerte Elektrodenstrecke Gas-Entladungen erzierlbar sind, durch die Zählwerke mittel-oder unmittelbar steuerbar sind.
  2. 2. Elektrizitätszähler nach Anspruch, 1, dadurch gekennzeichet, daß das Gefäß gleichzeitig als Träger für das Antriebssystem und/oder das Bremssystem dient.
  3. 3. Elektrizitätszähler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklungen des Antriebssystems nach Art eines Asynchronmotors mit phasenverschabener Hilfswickung an der Außenseite des Gefäßes angeordnet sind.
  4. 4. Elektrizitätszähler nach Anspruch 9 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungsahicklung in Serie mit einem kondennsator an der Netzspannuing lietgt und daß die Spannungsweicklung mit den zugehölrigen ferromagnetischen Teilen für den magnetischen Kreis derart dimensionert sind, daß der Strom in der Serienschaltung gegenüber der Netzspannung worelt.
  5. 5. Elektrizitätszähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. daß das Entladungsgefäß im wesentlichen aus Glas besteht.
  6. 6. Elektrizitätszähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Läuferkörper eine Anordnung aufweist, welche in mindestens einer bestimmten Stellung des Läufers mit in der Gefäßwand eingeschmo, lzenen Elektroden zusammenwirkt und in dieser Stellung den Übergang einer Entladung ermöglicht, ferner derart, daß diese Elektroden in den Stromkreis einer elektromagnetischen Vorrichtung für die Fortschaltung des Zählwerks gewehaltet sind und dieser Stromkries derart an die Spannungsklemmen des Zählers angeschlossen ist, daß der intermitierende Entladungsstrom über die Stromspule des Zählers fließt.
  7. 7. Elektrizitätszähler nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Läuferkörper eine Öffnung aufweist, welche in mindestens einer Stellung des Läufers sich zwischen zwei einander gegenüberliegenden, in der Gefäßwand eingeschmolzenen Elektroden befindet.
  8. 8. Elektrizitätszähler nach Anspruch 6 und 7, daduch gekennzeichnet, daß der Läufer an seiner gesamten Oberfläche eine isolierende Schicht aufweist und daß der Läufer vorvzugwseise aus Aluminium oder aus einer Aluminiumlegierung besteht und an der Oberfläche anodisch oxydiert ist.
  9. 9. Elektrizitätszähler anch Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine der in die Gefäßwand eingeschmolzenen Elektroden als Spitze und die andere als Fläche ausgebildet ist, derart, daß amine an den Entladungsgkreis angelegte Wechselspannung nur in einer Richtung einen Entladungsstrom zum Fließen bringt.
  10. 10. Elektrizitätszähler nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dardurch gekennzeichnet, daß die ElektrodeSn mindestens an der Oberfläche alls Moylbdeän bestehen.
  11. l l. Elektrizitätszähler nach einem der Ansprüche6 his 10. dadurch gekennzeichnet, daß in unmittelbakrer Nähe einer der Elektroden eine Hilfselektrode angeordnet ist, welche über einen hohen elektrtriscvhe Widerstand mit dem Gegenpol der Sp[annungsquelle verbunden ist.
  12. 12. Elektrizitätszähler nach Anspruch 8. dadurch gekennzeichnet, daß an mindestens zwei Stellen des Läufers dic Isolationsscht entfernt ist und an diesen Stellen ein leicht emittierender Belag angebracht istz derart, daß die Entladung in mindestens einer bestimmten Stellung des Läufers son einer festen Elektrode auf den Läufer und von diesem zwischesn einer weiteren lSontalitstelle des Läufers und einer zweiten im GlasgefäB eingeschmolzenen Elektode auf letztere selbst übergesht. derart, daß im ALoment des Eitladungsstromschlusses zwei Geas entladungsstreken in Serie geschaltet sind.
    In Betracht gezogene Druckschriffetn:f Deutsche Patentschrift Nr. 121 810; schweizerische Patentschrift Nr. 269 ; »Elechtronhids «, März 1954, H. 3. S bis bis 55.
    » Grimsehls Lehrbuch der Physik«. 1. Bd., Verlag Teubner, Leipzig und Berlin. 1940. S. 470 und 471.
DEN10317A 1954-03-13 1955-03-08 Elektrizitaetszaehler, insbesondere nach dem Ferrarisprinzip Pending DE1018990B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1219761B (de) 1961-06-30 1966-06-23 Sangamo Weston Lageranordnung fuer um vertikale Achsen drehbare Spindeln
DE3830181A1 (de) * 1988-09-06 1990-03-15 Leybold Ag Gleitlageranordnung fuer eine rasch rotierende welle

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE121810C (de) *
CH269545A (de) * 1948-11-11 1950-07-15 Landis & Gyr Ag Vorrichtung zur magnetischen Entlastung eines rotierenden Systems.

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